„Ehrlich gesagt: gar nichts!“ Erwartungshaltung gegen den #FCN auf dem Nullpunkt #fcspfcn

Vor dem Spiel des 1. FC Nürnberg beim FC St. Pauli sprach Clubfans United mit St. Pauli-Fan Jörg über die Stimmungslage im Norden

Rund um den FCN ist es ruhig geworden. Bemerkenswert ruhig. Der gemeine Clubfan traut dem Frieden nicht und schaut sich fragend an, wann denn der Nackenschlag kommt, die üblichen Verletzungen aus dem Training oder der galaktische Lauf des Verfolgers. Doch da passiert nix. Woche für Woche vergeigen die Gegner die Spiele selbst, dieses Wochenende gleich mal alle. Düsseldorf verliert, Kiel verliert und die Verfolger kommen mit Remis bei lösbaren Aufgaben (Ingolstadt in Aue, Duisburg zu Hause gegen Bielefeld) nicht von der Stelle. Und sogar das angebliche „Horror-Training“ endete mit recht harmlosen Blessuren.

Noch bevor der Club auch nur gegen den Ball getreten hat, kann er im Grunde an dem Spieltag schon gar nix mehr verspielen, dafür aber viel gewinnen. Eine mehr als gute Position, auch für den Trainer, der ohne Druck, aber mit viel Motivation seine Männer heiß machen kann. Respekt vor der Aufgabe bleibt. Man weiß sehr wohl, woher man kommt und wie der Gegner einzustufen ist, trotz der vermeintlich klaren Rollenverteilung, wenn der Tabellenzweite zum Tabellen-Elften fährt. Aber es ist genau diese Demut, die Köllner und sein Team ausmacht, auch wenn mancher im Umfeld aus dem Höhenflug des FCN am liebsten schon wieder Ansprüche ableiten möchte. Genau das wird Köllner nicht tun. Und so wirkt es nicht verwunderlich, wenn man glaubhaft versichern kann, mit einem Remis nach dem Spiel auch zufrieden sein zu können, wenn eben nicht mehr drin war.

Ohne Zweifel ist das aktuelle Tableau der zweiten Liga wie gemalt. Der Club stellt das derzeit stabilste Team, verteilt Aufgaben auf viele Schultern, kann Formation und Taktik fast beliebig wechseln und hat keinen im Team, der nicht ersetzbar wäre. Das soll die Rolle der einzelnen nicht mal schmälern, aber wenn Ishak nicht mehr trifft, tun es eben andere, wenn Magreitter ausfällt, spielt eben Mühl, und wenn Leibold nachlässt, wartet schon ein Garcia oder auch ein Sepsi auf seine Chance. Der Ansatz, dass man sein Spielsystem so anlegen muss, dass man darauf aus ist, Spiele von sich aus gewinnen zu können, auch wenn der Gegner die Wagenburg aufbaut, zeigt sich – wie schon im Winter einmal im Podcast bei Clubfans United thematisiert – als echter Trumpf. Dass man das nicht immer durchbringt und dann auf pragmatischen Defensiv-Fußball umschalten kann, ist ein Reifeprozess, den die Mannschaft schon genommen hat. Ohne Frage: Der Club kann das packen. Und das Spiel am Montag ist eine Chance, die Ausgangslage nochmal zu verbessern. Ein Selbstläufer wird es aber nicht und wer sich schon am Ziel glaubt, wird sicher scheitern.

Interview mit Jörg Meyer

Wir sprachen vor dem Spiel mit FC St. Pauli Fan Jörg Meyer. Nachdem wir zuletzt etwas Pech mit unseren Interviewpartnern hatten (gerade vor dem Aue-Spiel stand ein prominenter Gast parat, es endete dann umfreiwillig im Spam-Ordner…), sind wir froh wieder die Stimme des „Gegners“ zu hören.

[Clubfans United] Hallo Jörg, willkommen bei Clubfans United! Wir sind da jetzt mal sehr gespannt, denn das ist das erste Mal, dass wir so gar nichts von unserem Interviewgast vorab wissen. Du wurdest uns empfohlen von Twitterati @molotov0815 und daher muss diesmal einfach zwangsläufig unsere erste Frage lauten: Kannst Du uns Dich kurz vorstellen, wer du bist, was du machst und was dich mit dem FC St. Pauli verbindet?

[Jörg Meyer] „Moin liebe Clubberer! Ich bin Jörg Meyer und bin 42 Jahre alt. Ich bin seit 1992 Fan des FC St.Pauli und seit 1999 Dauerkarten-Inhaber. Von der Dauerkarte habe ich in den letzten Jahren nicht so viel gehabt, da ich seit über 8 Jahren in Nürnberg lebe. Wenn ich nicht gerade auswärts unterwegs bin, wie letzte Woche in Heidenheim, dann verfolge ich die Spiele mit meinen Kumpels im Thirsty Baker in Nürnberg.
Warum der FC St.Pauli? Ich bin in Elmshorn (ca. 40km nordwestlich von Hamburg) aufgewachsen. Und da gab es eigentlich nur den HSV (ging aus Opposition zu meinem Bruder nicht) oder Bayern München (gar nicht vorstellbar) als Fan-Alternativen, bis Ende der 80er der FC St.Pauli auf der Bildfläche der Bundesliga auftauchte. Das Kämpfen und Rackern, die Atmosphäre im alten Millerntorstadion, das Hamburger Regenwetter und die gefühlt häufigen Niederlagen gepaart mit dem Niemals-Aufgeben haben eine eigene Magie entfaltet und mich nie mehr losgelassen. Fan des FC St.Pauli wirst du nicht, weil du tollen und erfolgreichen Fussball sehen willst. Geduld und Ausdauer sind gefragt. Dann erlebst du Spiele wie das 2:1 gegen Bayern München damals 2002 in Bundesliga oder ein 6:3 Auswärtssieg bei LR Ahlen zu Beginn der 2.Liga Saison 2000/2001 (bei der wie dann am Ende sogar aufgestiegen sind). Oder mein erstes St. Pauli Heimspiel in der zweiten Liga: Saison 1991/1992, der 14.März 1992, Freitagabend, Flutlichtspiel, gegen den SV Meppen, das Spiel eher durchwachsen, in der zweiten Hälfte fällt dann irgendwie das 1:0 für den FC St.Pauli durch Markus Sailer, alle liegen sich in den Armen, es setzt Schneefall ein, irgendwo werden Bengalos gezündet (damals noch als italienischer Flair gefeiert) und du willst, dass dieses Feeling nie mehr endet.
Als ich 2009 beruflich nach Nürnberg gezogen bin war das auch wegen dem FC St.Pauli keine einfache Entscheidung. Mittlerweile schaffe ich es noch höchstens 3-4 mal in der Saison ans Millerntor, das magische Gefühl ist immer noch da, auch wenn sich vieles verändert hat. Zum Beispiel: Statt einer liebgewonnen „Bruchbude“ haben wir nun ein modernes Stadion.“

[Clubfans United] Zehn Jahre lang war Michael Meeske Geschäftsführer am Millerntor. Wenn man die Entwicklung von seinem Start 2005, als man noch in der Regionalliga Nord kickte, bis zu seinem Abgang 2015 verfolgte, war das eigentlich eine einzigartige Erfolgsgeschichte, inkl. Pokal-Highlights und Bundesliga-Aufstieg. Nur im Jahr seines Abgangs wurde es nochmal sportlich etwas brenzlig, wirtschaftlich gilt der ehemalige Patient St. Pauli aber als genesen. Wie groß schätzt man den Anteil von Meeske, der als Sanierer galt, an dieser Entwicklung in der Fanszene und im Umfeld des Vereins ein? Manchmal hat man das Gefühl, viele Fans wussten nicht mal, dass er mal dort war, oder haben es schon vergessen.

[Jörg Meyer] „Nun ja, der Fussball ist eine schnelllebige Welt. Und wo schon Spieler nach ein paar Spielzeiten vergessen werden, geht es den Personen, die im Hintergrund arbeiten nicht besser, zumal Michael Meeske beim FC St.Pauli nicht als Vorstand in der ersten Reihe stand. Wenn man sich aber im braun-weißen Umfeld so umhört, wissen schon viele seine Arbeit am Millerntor zu schätzen. Beim FC St.Pauli hat es in der Vergangenheit viele handelnde Personen gegeben, die mit Geld nicht umgehen konnten, oder es schlicht und einfach in ihre eigene Tasche gesteckt haben. Michael Meeske war dann einer der Professionalität in diesen Bereich hereingebracht hat. Stadionneubau und finanzielle Konsolidierung sind nur zwei Punkte, bei denen er maßgeblich mitgewirkt hat. Es gab aber auch Dinge, bei denen er den Fokus zu sehr aufs Wirtschaftliche gerichtet hatte, wie z.B. den Verkauf des Stadionnamens, den er befürwortet hatte, der dann aber zum Glück nicht umgesetzt wurde.“

[Clubfans United] In Nürnberg geht es seit Meeskes Antritt nach oben, der Verein scheint sich von den schlimmsten wirtschaftlichen Sorgen zu befreien und kann sportlich durchstarten, in Hamburg scheint es die gegenläufige Entwicklung zu geben. Sportliche Zusammenhänge wird man da wohl kaum konstruieren können, aber wie geht es St. Pauli heute wirtschaftlich?

[Jörg Meyer] „Der wirtschaftliche Part war lange ein großes Problem beim FC St.Pauli. Negativer Höhepunkt war sicherlich die nach dem Abstieg aus der 2. Liga entstandene Liquiditätslücke in Höhe von fast 2 Mio. Euro. Mit der Retterkampagne sind wir dem „Tod“ nochmal gerade so von der Schippe gesprungen. Die Jahre in denen der FC St.Pauli Lizenzierungs-Auflagen erfüllen musste, sind zum Glück vorbei. Seit Oke Göttlich 2014 zum Präsidenten gewählt wurde, haben sich die Strukturen nochmal verbessert. Die wirtschaftliche Lage ist aktuell recht gut. Natürlich sind keine Riesensprünge drin, aber es gelingt auch mal für einen Spieler wie Marcel Halstenberg (zu RB Leipzig) ordentliche Transfererlöse zu erzielen. Das Geld kann dann in die Mannschaft wieder investiert werden, ohne dass der Euro zweimal umgedreht werden muss, so zumindest mein Eindruck.“

[Clubfans United] Konntest du verstehen, warum Lienen nach dieser fantastischen Rückrunde sich zurückzog?

[Jörg Meyer] „Ewald Lienen ist echter Glückfall für den FC St. Pauli gewesen (und immer noch..). Er hat 2015 den Klassenerhalt möglich gemacht, an den viele schon nicht mehr geglaubt hatten. In der Saison 2016/2017 geriet er wieder in diesen Sumpf, schaffte es abermals den FC St. Pauli da heraus zu bekommen. Ich glaube nach diesen turbulenten Zeiten brauchte er einfach eine Auszeit. Der Posten des technischen Direktors ist da wohl sehr geeignet für. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass er nochmal auf die Trainerbank zurückkehren wird.“

[Clubfans United] St. Pauli galt vor der Saison als Geheimfavorit um den Aufstieg. Wer so eine Rückrunde spielen konnte und sich dann noch mit Spielern wie Sahin, Diamantakus oder Allagui verstärkt, sollte in einer so ausgeglichenen Liga oben mit dabei sein. Aktuell muss man mehr nach hinten schauen – warum ging die Rechnung nicht auf?

[Jörg Meyer] „Sportlich sieht es im Moment sehr dürftig aus. Dabei dachte man im vergangenen Sommer nach der tollen Rückrunde, dass nun der Blick wieder nach oben gerichtet werden kann. Diese Saison ein einstelliger Tabellenplatz und in den nächsten ein, zwei Spielzeiten vielleicht mal wieder um den Aufstieg mitspielen, das war meine Prognose vor Saisonbeginn 2017/2018. Aber nun muss man feststellen, dass die alten Probleme wieder da sind: die Unentschlossenheit das Spiel zu machen, Torchancen herauszuspielen, Durchschlagskraft vor dem gegnerischen Tor zu entwickeln, die Anfälligkeit bei Standards und ja… Tore zu schießen. Mit Allagui und Bouhaddouz haben wir von den Namen her eigentlich einen Top-Angriff, aber bei beiden klappt es bisher einfach nicht. Negativ wirkt sich auch die Verletzung von Mittelfeldmann Buchtmann aus. Er versucht das Offensivspiel zu lenken und war in der Hinrunde auch recht torgefährlich. Zu den negativen Punkten kommt noch eine gravierende Heimschwäche. Wir sind aktuell mit 11 Punkten und 12 Toren in der Heimtabelle auf dem letzten Platz!
Mit dem Blick auf die nächsten Gegner (Ingolstadt, Kiel, Düsseldorf) wird das noch eine sehr schwierige Rückrunde!“

[Clubfans United] Nürnberg gilt als extrem auswärtssstark (1.), St. Pauli – wie du schon sagtest – diese Saison extrem heimschwach (18.), dazu kommt die Schwäche bei der Verteidigung von Standards, eine der “Waffen” des FCN. Was gibt euch die Hoffnung auf einen erfolgreichen Montagabend? Einfach, weil es Fußball ist?

[Jörg Meyer] „Ehrlich gesagt: gar nichts! Ich erwarte nicht viel in diesem Spiel. Ich befürchte einen starken Club, bei dem es im Moment richtig gut läuft und dass wir diesem wenig entgegensetzen können. Aber vielleicht kommt es auch anders. Mit einer guten Tagesform geht vielleicht was. Den Rückrundenauftakt mit einem 3:1 bei Dynamo Dresden hätte ich so auch nicht erwartet.“

[Clubfans United] Nürnberg träumt vom Aufstieg, doch die Realität, die einen dort erwarten könnte, ist vielleicht gar nicht so rosig. Ihr habt 2010/11 bittere Erfahrung gemacht: Nur 8 Siege, 21 Niederlagen – eine deprimierende Saison unter Holger Stanislawski. Hat es sich trotzdem gelohnt, mal wieder oben dabei zu sein?

[Jörg Meyer] „Auch wenn es schwierig wird in der Bundesliga zu bestehen (und seit 2010/2011 haben sich die Verhältnisse für Zweitligisten nicht gebessert), sollte ein Aufstieg immer angestrebt werden. Die Möglichkeit gegen die Großen anzutreten (auch wenn es schwer ist) und ihnen ein Bein zustellen, ist immer eine tolle Herausforderung. Auswärts ist es dann auch mal schön in Dortmund die Boys in Brown zu supporten als ein x-tes Mal in Sandhausen.
Und damals in 2010/2011 hatten wir auch gute Chance die Klasse zu halten, bis dann … ja bis dann dieses Stadtduell gegen den HSV kam und Asamoah uns den 1:0 Sieg sicherte. Ein magischer Moment, alles schien möglich, Klassenerhalt und mehr vielleicht…. Und dann… dann ging nichts mehr! Wir gewannen kein einziges Spiel mehr! Das verstehe ich bis heute nicht!“

[Clubfans United] Apropos Stanislawski. Der hatte bei euch Kult-Status und war zwischenzeitlich auch bei uns als Trainer Kandidat. Doch vor allem die Sache mit der Leitung des Supermarkts ist wohl das kurioseste rund um seine Person, jedenfalls für das Fußball-Geschäft eine höchst ungewöhnliche Geschichte. Wie habt ihr Stani erlebt und verfolgt seinen Werdegang?

[Jörg Meyer] „Stani ist und wird immer eine ganz große Figur in der Geschichte des FC St.Pauli bleiben. Dass Stani dann im Sommer 2011 den FC St.Pauli verließ, fand ich schon schade, aber auch damit erklärbar, dass er am Millerntor nun alles erreicht hatte: innerhalb weniger Jahre von der Regionalliga in die Bundesliga, da musste auch hier wohl eine Auszeit her. Hoffenheim als neue Trainerstation fand ich dann schon recht… ungewöhlich. Die Beziehung hat ja auch nicht lange gehalten, aber der 1.FC Köln schien eine gute neue sportliche Heimat für Stani zu sein, dass er dann freiwillig geht, um später… ähem… einen REWE-Supermarkt in Hamburg-Winterhude zu leiten. Ich hielt das damals erst für eine Fake-Nachricht, konnte das überhaupt nicht verstehen und hätte es eigentlich toll gefunden, hätte er beim Club angeheuert. Aber gut, vielleicht hat er mit dem Thema Profifussball abgeschlossen. Wie gesagt, das Comeback des FC St.Pauli aus der Regionalliga wird immer mit dem Namen Stanislawski verbunden sein. Aber wie schon bei Michael Meeske erwähnt, gerät auch Stanis Wirken langsam in den Hintergrund.““

[Clubfans United] Worauf wird sich der Club am Montag einstellen müssen? Wie geht man wohl mit diesem schwer zu greifenden und taktisch so unberechenbaren FCN um, der von defensivem 5-3-2 bis offensivem 3-4-3 alles mögliche schon gespielt hat in der Saison. Sich mal bieder kontrolliert präsentiert (Union), mal euphorisch druckvoll (Aue), aber auch mal einen Punkt mitnimmt (Jahn) wenn es mal nicht rund läuft. Ergreift St. Pauli das Schicksam am eigenen Schopfe oder wird man abwarten, was Nürnberg macht?

[Jörg Meyer] „Hm, schwer zu sagen. Sankt Pauli versucht zu Hause schon das Heft in die Hand zu nehmen, tut sich damit wie oben beschrieben aber recht schwer in dieser Saison. Ich glaube, die Boys in Brown werden vorsichtiger agieren, um nicht ins offene Messer zu laufen. Ausserdem sind nach dem Ausfall von Cenk Sahin unsere Optionen für die Offensive nicht gerade größer geworden. Nimmt Nürnberg den Schwung aus dem Aue-Heimspiel mit, wird der FC St.Pauli keine große Hürde sein… Leider.“

[Clubfans United] Eine noch ganz andere Frage kurz vor Schluss. In Nürnberg gibt es immer wieder Diskussionen ob einer Südstaaten-Flagge im Block, jüngst wieder bei Union Berlin, aber auch schon immer wieder bei der doch eher links-orientierten Szene in Spielen auf St. Pauli. Mir persönlich fehlt da jedes Verständnis für dieses Symbol der Sklaverei, aber muss mir immer wieder sagen lassen, dass das eben Teil einer Fan-Kultur sei, juristisch nicht belangbar und es habe doch nichts mit Rassismus und Rechts zu tun, sondern mehr mit Rebellion und eben dem Umstand, dass man in Franken ein “Südstaat” sei. Wie viel Toleranz hast du da für diese Art Fan-Kultur?

[Jörg Meyer] „Ich bin ja schon diverse Male bei Spielen des Clubs (im Block 1) gewesen. Die Südstaaten-Fahne ist mir da jetzt nicht so aufgefallen. Ich würde mich selbst als links-liberal einschätzen, gemessen an den Ultras vom FC St.Pauli nehme ich da wohl noch eine moderate Haltung ein. Aber zum Thema: Für mich ist die Fahne definitiv ein Problem und gehört aus dem Block verbannt. Die Südstaaten-Fahne mag für einige ein Rebellentum verkörpern, aber sie steht halt nun mal auch für die sehr konservativen Werte der Südstaaten und einer davon ist die Sklaverei. Man wird sie tolerieren müssen, aber schweigen sollte man darüber nicht. Dann kann sich auch was verändern. Beim FC St. Pauli hat es früher (Ende 80er/Anfang 90er) auch Leute gegeben, die mit der Reichskriegsfahne ins Stadion gegangen sind. Die Zeiten sind zum Glück vorbei, aber es hat seine Zeit gebraucht.“

[Clubfans United] Wo wirst du das Spiel verfolgen? Wie ist dein Tipp und wen würdest du am Ende der Saison gern ganz oben sehen (wenn es schon nicht für St. Pauli reichen sollte)?

[Jörg Meyer] „Das Spiel verfolge ich morgen wie so häufig im Thirsty Baker in Nürnberg. Seit gut zwei Jahren gucken wir die Spiele dort. Gute Biere und entspannte Atmosphäre. Das passt! Ich glaube, es wird eine klare Sache für den Club, 0:2 aus Sicht des FC St.Pauli.

Ich denke, der Club kann den Aufstieg schaffen. Auf der einen Seite würde mich das auch freuen, auf der anderen Seite entgeht mir dann aber ein Auswärtsspiel für die kommende Saison. Denn wann kann ich schon mal mit der Tram zu einem Auswärtsspiel von St.Pauli fahren.
Neben dem Club hätte es wohl auch Düsseldorf verdient. Ausserdem bin ich gespannt, ob Union Berlin nochmal ran kommt. Kiel, denke ich, wird in der Rückrunde mächtig Federn lassen. Duisburg hat gerade einen Lauf, aber das gibt sich auch wieder. Ingolstadt könnte da oben noch eingreifen. Insgesamt schwer zu sagen, da die Liga in dieser Spielzeit enorm ausgeglichen ist.“

[Clubfans United] Besten Dank! Zum Abschluss fragen wir zuletzt immer gern, was euer Spieler im Field-Interview direkt nach dem Spiel wohl ins Mikro sagen wird – oder was endlich mal gesagt werden müsste?

[Jörg Meyer] “Hm, wahrscheinlich so etwas wie „es hat nicht sollen sein“, „ wir müssen die Chancen einfach konsequenter nutzen“, „Mehr war nicht drin“, „Gegen Kiel im nächsten Heimspiel werden wir eine Reaktion zeigen“…
Egal. Auf ein gutes Spiel, liebe Clubberer… mit einer roten Schanze oder einem kühlen Astra! Wenn ihr im Norden seid, gute Fahrt und viel Spaß am Millerntor. Auch wenn`s Träumerei ist: …. die Punkte könnte ihr gerne da lassen.“



Steckbrief für Gastleser: Clubfans United ist ein Fußballmagazin für Fans des 1. FC Nürnberg. Clubfans United beschäftigt sich allerdings nicht mit der Fanszene im Speziellen (eher im üblichen Rahmen einer Berichterstattung), schreibt auch nicht aus oder über „die Kurve“ oder Erlebnisse rund um den Stadionbesuch, sondern vielmehr über den Sport, den Verein (fokussiert auf den Profi-Fußball) und die mediale Berichterstattung. Wir sind also mehr Sportmagazin als Fanmagazin in dem Sinne, nur eben, dass wir das als Fans betreiben und auch aus dem Blickwinkel schreiben. Alles weitere bei Interesse etwas ausführlicher hier: clubfans-united.de/was-ist-das-hier

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106 Gedanken zu „„Ehrlich gesagt: gar nichts!“ Erwartungshaltung gegen den #FCN auf dem Nullpunkt #fcspfcn

  • Schönes Interview mal wieder, danke! Die Südstaaten-Flagge Teil der Fan-Kultur? Die Kriegsflagge von Tennessee, nicht mal aller Konföderierten? Ach so, klar, Tennessee, die Wiege des modernen Fußballs und seiner Fan-Kultur, ich vergaß. Vom Süden aus betrachtet könnte man auch sagen, dass Franken innerhalb Bayerns ein Nordstaat ist, aber das ist natürlich ultra um die Ecke gedacht… wie ist das eigentlich, wenn man so eine auch gerne vom Ku-Kux-Klan verwendete Flagge schwenkt, wenn Salli trifft? Hm, die Frage sollte ich wohl eher woanders stellen, hier ist das ja Eulen nach Athen und Tore nach St. Pauli tragen ☺️

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      • In der Wikipedia gibt es einen Artikel zur „Flagge der Konföderierten Staaten von Amerika“. Für uns ist hauptsächlich der Teil „Verwendung von Konföderationsflaggen nach dem Sezessionskrieg“ interessant. Bis heute ist das Ding tatsächlich Teil der Staatsflagge des Bundestaates Mississippi. Die offizielle Flagge des Ku Klux Klans sieht anders aus.
        Das ganze hat halt viel Symbolik, stehen die Konföderierten Staaten doch eindeutig für die Sklaverei. Ich finde es blöd, die Fahne bei uns im Fanblock zu sehen. Da sollte man doch besser passend eine Frankenfahne nehmen statt dieses Dings. Aber ob die Zigareddnbörschler überhaupt davon wissen, was sie da schwenken? Die Clubultras sind doch das genaue Gegenteil von Rechts?

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        • Die Ultras wissen das. Wurde oft genug drüber diskutiert.
          irgendwie ist die Argumentation für die Flagge so: „damals haben sich diejenigen, die sich das ausgedacht haben, keine Gedanken gemacht und jetzt ist es unsere Flagge.
          Ich vermute ja schwer, das hat irgendwas mit deren Ehrenkodex zu tun.

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      • Ende der 70er Jahre fiel mir diese Fahne zum ersten Mal auf. Zumindest habe ich sie da bewusst wahrgenommen. Es war ( auch??) ein “ Erkennungsmerkmal“ für Fans des damals aufkommenden “ Southern Rock“ ( Blackfoot usw ). So sah ich bis jetzt auch diese Fahne. Die politische Dimension dieser Fahne habe ich erst hier kennengelernt. Wenn ich mich an die Typen erinnere, die damals in ihren Autos dieses Fahne am und im Auto hatten, denke ich auch eher nicht “ politisch“ . Aber in die Gesinnung eines Menschen sieht man oberflächlich auch nicht unbedingt… Hmmmmm….

        P.S.: Salli find ich gut !

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  • Ein 3-4-4 haben wir diese Saison auch schon gespielt? Geniale Innovation! Endlich zieht der Fußball gegenüber dem Handball und dessen Option ’siebter Feldspieler‘ nach! Frag‘ mich bloß, wann wir das erstmals gemacht haben. Und welche Position Bredlow dann einnahm. Zentrale der Dreierkette? In der dann Triple-Sechs? Oder war es doch nur mal gewöhnlich bei knappem Rückstand als weiterer Mittelstürmer in der Nachspielzeit?

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  • Wir haben morgen gar keine Chance, das Spiel zu gewinnen:
    – Die beste Auswärtsmannschaft trifft auf die schlechteste Heimmannschaft
    – Der Club ist seit acht Liga-Spielen ungeschlagen.
    – Der Club hat die einmalige Chance, die Tabellenführung zu übernehmen und Dödeldorf endlich vom Thron zu stossen.
    – Der Club führt die Fairplaytabelle vor Sankt Pauli an.

    Das heißt dann also rein mathematisch und von unserer jahrezehntelangen, leidigen Erfahrung als Clubfan klar:
    Die Clubserie geht auf jeden Fall zu Ende. Der Club erhält viele gelbe und mindestens eine rote Karte. Sankt Pauli gewinnt dann durch einen Elfmeter 1:0

    wzbw und qed

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    • Das ist im Prinzip bestechend logisch, aber es fehlt in der Rechnung die Funktion „Bushmills > Herbert“, durch welche sich elegant ein „=Auswärtssieg“ ergibt!

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      • Wir könnten auch ins Pub im Bäckerhof gehen (unten drin im ehemaligen Cafe Vaterland Billiardkneipe), wie der hiesige Paulifan. Das wäre für Dich vom Plärrer aus viel näher? Die haben da auch leckere Burger und einige fränkische Biere zur Auswahl.

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        • Gib enfach Bescheid, wohin es heute Abend letztendlich geht…

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          • Also Finnegans ist jetzt doch schon ausgemacht: Ich bin so ab 19:15 Uhr da und schau, daß ich einen gscheiten Platz bekomme. Ich hoffe bis dahin ist die Bombenentschärfung am Hauptbahnhof rum!?

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              • Gute Besserung! .. ich wollte auch kommen, aber meine Frau hat einen Termin und ich dafür den Kloinen 🙂

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                • Beide Entschuldigungen schweren Herzens akzeptiert! Jetzt mal hoffen, dass Herbertgerbert es von Fürth her schafft. Das Schaiferla in Broodwoschd-Glöggler war schon mal sehr lecker. Das Zirndorfer ist es noch😊

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  • Ich weiss gar nicht, wo überall Dutt schon gescheitert ist, aber irgendwie kommt der immer wieder. Fällt den Bochumern jetzt gar nichts mehr ein? ..Dutt als Trainer 🙂

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    • Dutt ist auch nicht gescheiterter als Frontzeck. Trotzdem hat der sein erstes Spiel gewonnen :mrgreen:

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      • Ansichtssache von Frontzeck hatte ich fachlich nie eine schlechte Meinung im Gegensatz zu anderen, bei Dutt schon gewisse Zweifel, der ja schon verschiedenste Ämter gecrasht oder sagen wir blitzschnell wieder verlassen hat bis hin zum DFB, weiss gar nicht wann er zuletzt als Trainer gearbeitet hat, müsste man googlen. Frontzeck tat zumindest immer das was er kann – Trainer.

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  • Ja, sehr schönes Interview, vielen Dank auch! Ich hätte St. Pauli gerne mit oben drin… (Ich bin auch noch keinem St. Pauli-Fan begegnet, der mir unsympathisch war.)

    Es ist komisch, man ist wirklich geneigt, vom Schlimmsten auszugehen und davon, dass der Club diese idealen Voraussetzungen nicht zu nutzen wissen wird. Aber irgendwie ist diese Saison anders! Ich hab‘ ein sehr gutes Gefühl! Mal sehen.

    Und danke dafür, dass diese blöde Flagge angesprochen wurde! Ich ärgere mich jedes Mal, wenn ich sie sehe, und ich verstehe ihre Daseinsberechtigung nach wie vor nicht!!

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  • Da wir das Heimspiel verloren haben und es Köllner bisher immer geschafft hat, bei einer Niederlage extra zu motivieren, wird es vermutlich ein aufregendes Spiel.
    Für die restlichen Spielen, wäre es mir lieb, wenn Ishak heute ein Tor schießen würde. Am liebsten, das Siegtor.

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  • Gutes Interview.
    Karneval wird scheinbar im Süden Frankens und Norden Deutschlands nicht so sehr gefeiert.
    Ein wenig leid tut mir das für Schommers schon, vielleicht könnte man in St.Pauli bei unseren Toren „et Trömmelche “ von den Kölnern als Entschädigung spielen. 😀

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  • Toll, dass das mit der Konföderierten-Flagge angesprochen wird.
    Es wird Zeit, dass sich die betroffene Ultra-Gruppierung ein neues Symbol für Freiheit und Unabhängigkeit zu eigen macht, sofern sie sich überhaupt von dem mit der Flagge verbundenen Rassismus distanzieren möchte.

    Menschen, die sich trotz dem Wissen um die Geschichte und Verwendung dieses Symbols dahinter versammeln, dürfen meiner Meinung nach als Rassismus-Befürworter bezeichnet werden.

    Menschen, die sich hinter diesem Symbol versammeln, ohne diesen Kontext zu kennen können als unwissend bezeichnet werden und müssen darüber aufgeklärt werden.

    Der Umgang damit und die Rechtfertigung betreffender Ultra-Gruppierungen erinnern mich in ihrer lächerlichen Ungeschicktheit an die Beschwichtigungen der AfD, auch nach Äußerungen wie „Halbneger“ nicht in die Rechte Ecke gestellt werden zu wollen.

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  • So, los gehts, freu mich.
    Während im Süden gemütlich in die Kissen gepupst wird und die Getränke gereicht, wird im Norden noch ehrlich im Block gestanden. Aber alle vereint im Wissen „wir waren dabei“.

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    • zabomors, Du hasts schee!
      Falls wir die Bombenentschärfung überstehen, werde ich sicherlich mit vorgehaltenen Fanschal dazu gezwungen, einen mit Zuckerfarbe gefärbten Kornschnaps aus dem angloamerikanischen Raum zu trinken. Da würde ich lieber live nahe des Flakturms bei Dir im Stadion stehen und frieren.

      Ich war schon mal dort und Zeuge einer historischen Begebenheit: Marek Mintal erhielt seine einzige glattrote Karte bei der 1:0 Niederlage in Pauli. Und ein Kumpel stand dann spätabends im Jolly Roger am Pranger (=namentlich an eine Tafel geschrieben), weil er so besoffen war und sein Bier nimmer gerade halten konnte. Da schwappte alles raus und sogar die tolerantesten Paulifans fanden das nicht mehr tolerierbar. 🙂

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      • Anglo-irisch! Im Stadion am Millerntor war ich noch nicht, aber im November im Uebel & Gefährlich im Flakturm. Tift Merritt und Jason Isbell, ein geniales Konzert war das. Die Frau eines Hamburger Kumpels, der mit war, ist übrigens aus Nürnberg und Clubfan. Etz hoff mer mal, dass‘ in der Nähe vom Bahnhof Nürnberg ned übel und gefährlich is und „Bombenstimmung“ sich nur auf das Spiel bezieht. Pah, von wegen in-die-Kissen-Pupser!

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  • Der Pauli-Gesprächsleiter hat das Gefühl, daß Köllner „jetzt erst so richtig fruchtet“.
    Ich denke, auch hier haben wir wieder einen Volltreffer mit dem Co-Trainer Boris Schommers aus Köln gelandet. Ich glaube Behrens oder Ishak war das neulich, der in einem Zeitungsinterview den Schommers über den grünen Klee gelobt hat und der vorher noch keinen so einen tollen Fußballlehrer erlebt hat. Schommers könnte unser neuer Hermann sein.

    Was, der Interviewer kennt „Messke“ nicht? 🙂

    Danke für den Podcast aus dem verschneiten Franken mit dem ältesten Faschingsumzug Deutschlands in die Schietwetter-Hauptstadt der Republik. 🙂

    Ich mach mir zum Warmup mal ein Bierchen aus einem Landbierparadies-Probierkasten auf.

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  • ein Glück ist das Spiel heute nicht in Nürnberg, hier geht heute nix mehr…..

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  • Ich hoffe das einzige was heute Bumm macht ist Ishak und zwar ins St. Pauli Tor. Er wäre auch mal wieder an der Reihe

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  • Aufstellung wie in Aue, hoffentlich wirds a Spegdaggl!

    Ishak schenk 2 ein!!! 😀

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  • Kann unser Trainer auch deutsch , sorry. aber ich verstehe maximal jedes zweites Wort. Bin aber auch voll drauf auf Dolomo (die Blauen sind echt geil)

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    • …und gleich noch verletzt. Ginczek reloaded?

      Ich hoffe nicht!

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  • Diese defensive Sorglosigkeit geht mir ein bisschen auf die Nerven…

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  • Mein Gott Ishak! Erst eine tausendprozentige versammelt und dann noch verletzt raus…worst case

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  • Die Clubangriffe sind zu langsam und zu statisch der Gegner kommt leicht immer mit 9 Mann hinter den Ball

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  • Ist ja noch nichts passiert solche vergebenen Grosschancen wie von Pauli rächen sich oft. Alles noch drin.. in der 2. Halbzeit entscheiden wir die Partie

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    • Ja, sehe ich auch so. Wenn man „wer sie vorne nicht macht…“ sagen will, das trifft mindestens genauso auf St. Pauli zu bisher!

      Wird schon!!

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  • Kann mal bitte jemand Pinola einfliegen.
    Paulis „gesunde“ Aggressivität hat Grenzen.
    Ishak wird beim Landen weggeschoben und Möhwald weggehandlet.

    Der kleine Rächer wäre gerade recht zum Gehenhalten.

    Ein Tor wäre natürlich noch mehr Revanche…

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    • Und Nehrig ist sowieso ne faule Sau. Einer der größten Unsympathen…

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    • Dagegen war die Gelbe für Werner ein sanftes Streicheln

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    • Zumindest ein Witz, dass Werrners Foul auch mit gelb geahndet wurde – Zwayer wie immer…

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  • Was mir gar nucht gefällt Pauli greift pausenlos an aber bei uns gibt es nach Balleroberung kein Umschaltspiel jedes mal warten sie behäbig bis Pauli wiesder komplett hinter dem Ball ist

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  • Ich wünsche mir für die 2.HZ mehr Einsatz und eine andere Körpersprache, v.a. von Löwen und Möwald. Pauli ist nicht so stark, dass man ihnen so billig 3 riesen Chancen auflegen muss.

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  • umstellen auf 4er Kette, Löwen vorn in die Mitte. Wäre so meine Idee.
    Wir brauchen mehr Ruhe und vorne jd der dann Abschluss sucht. Palacios sieht man heute gar nicht. Kann aber auch am WLAN der DB liegen.

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  • Gabs irgendwo eine Info wie schwer Ishak sich verletzt hat?

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  • Mir fehlt bei Pauli ein wenig die Ehrfurcht vor den designierten Spitzenreiter. Ich finde das respektlos!

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    • Langsam sieht es nach einer Kopie des Hinspiels aus-Endergebnis Auswärtssieg

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  • Mir fehlt die Fantasie im Moment wie ser Club heute ein Tor erzielen will in und um die Box Null Torgefahr

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  • Es fehlt noch die Umsetzung des alten Gesetztes: wer seine Chancen nicht macht….

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  • Wir machen es in der 2.HZ richtig schlecht. Viel zu passiv und behäbig. Einfach für Pauli auf unsere Abspielfehler zu warten und ungestört durch die Mitte zu kontern.

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  • Es ist Alles Seengebiets ungenau, aber der Platz ist ja auch eher ein Acker

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  • Ewertons Pass wirkte wie der bewusste Pass ins Nirwana beim Eishockey zum fliegenden Wechsel.

    Apropos Wechsel:

    Was gibt die Bank denn so her?

    Stefaniak für Palacios?

    Stürmer Fehlanzeige…

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    • Ohne Stürmer haben wir ein Sturmproblem.
      Mehr als ein Punkt ist heute nicht drin.

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      • auf jeden Fall haben wir ein Problem mit Steilvorlagen….

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  • Ich kann das Spiel leider nicht sehen, lese nur hier und den Ticker…
    Zusammengenommen wäre ich mit einem Punkt zufrieden.

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  • Das kannst Du Dir kaum anschauen, wie verpennt wir spielen…

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  • Ein Punkt wäre heute doch glücklich…diese Lethargie geht mir auf die 🥚🥚

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  • wer so viele Riesenchancen liegen lässt gehört eigentlich bestraft

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  • Alles andere als ein Auswärtssieg wäre ungerecht-wenn man sich an das Hinspiel erinnert

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  • Russland darf zu Olympia.
    Zwayer Bundesliga-Spiele pfeifen.

    Finde die Gemeinsamkeit…

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  • Uff. Ein Punkt.
    Zähes Stück Brot.
    Palacios heute schwach, Möhwald auch.
    Bin gespannt auf die Nachberichte und Noten.

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  • Wer mit so einer grottenschlechten Leistung einen Punkt mitnimmt, steigt auf. Hoffentlich ist es bei Ishak nur eine Dehnung.

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  • Mehr war heute nicht drin.
    Hoffentlich könnt Ishak bald wieder.

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  • Fand Zwayer nicht schlecht heute daran lags sicher nicht das war nach vorne heute Schlafwagen Fußball

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    • Fehlentscheidungen.
      Falsches und nicht vergleichbares Strafmaß bei den Karten. (Werner! Valentini!!)
      Kein Gespür, wann er beruhigend oder energisch werden muss.

      4 Punkte maximal.
      Von daher hast du recht.
      Für Zwayers Verhältnisse sehr gute Benotung…

      …. Aber an ihm lag es nicht.
      Allerdings auch nicht am Schlafwagen. Pauli hat mit Biss und grenzwertigem Einsatz und Aggressivität den Club geärgert.
      Nach dem Motto:
      Hier, nehmt den Ball, wenn es ernst wird, dann stören wir mit vielen Mitteln und versuchen vorne, was so geht.

      Das Remis passt.
      Die Tabellenführung muss noch warten.

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      • Weiss nicht ob dir das nicht aufgefallen ist, wir hatten nie ein funktionierendes Umschaltspiel in den 90 Minuten, daher für mich nach vorne Schlafwagenfußball. Man hat Pauli jedesmal die Chance gegeben zu neunt wieder hinter den Ball zu kommen bei eigenem Angriff und dann wurde nur noch quergeschoben.
        Für mich ein absoluter Punktgewinn heute! Wie oft wurde der Ball im Clubtor von der Linie gekratzt?

        Für mich heute wirkunsloser Ballbesitzfußball das einzig gute solange wir die Bälle rumschoben hatte Pauli nicht den Ball ansonsten völlig uneffektiv nach vorne.

        Mit dem Punkt kann oder muss man heute leben,

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  • Matchball vergeben!

    Alle hatten für uns gespielt und wir schaffen es nicht, den 3er zu holen… wenn das nicht nochmal weh tut!

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  • Mehr wäre heute nicht verdient gewesen. Für Pauli aber auch nicht. Eine Heim-Mannschaft die 90 Minuten mit fünf Mann am eigenen Strafraum mauert darf nicht gewinnen. Von daher Mund abputzen und weiter gehts. Hoffentlich ist Ishak nicht schwerer verletzt.

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  • Köllner hat wahrscheinlich wieder ein taktisch hervorragendes Spiel gesehen…
    …ich nicht!

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  • Unentschieden ist ok.
    Aber ich mussdoch auch mal bei den Ecken von aussen eingreifen….Valentinis gefühlte 10 Ecken waren heute so unterirdisch..da muss doch mal jemand anderes schiessen…ich verstehs nicht…

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  • Also sorry Leute, manchmal frage ich mich schon was für ein Spiel der ein oder andere gesehen hat. Ich habe einen kämpfenden Club gesehen der ohne Ishak keinen Knipser vorne drin hatte und heute das bestmögliche aus der Situation gemacht hat. Habe vor dem Spiel mehrmals den Kopf geschùttelt als andere einen 3-0 Auswärtssieg tippten.
    Bleibt mal bitte alle auf dem Boden.
    Und @ Blitz. Für mich war Palacios heute unser bester Mann in der Offensive.
    Alles ist gut. Die Legende lebt und steigt wieder auf

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    • Palacios hat zwar viel gearbeitet (Köllners Credo), aber ich habe keine einzige Situation gesehen wo er sich in der Box durchsetzen konnte. Hat er überhaupt einmal aufs Tor geschossen?

      Ich tendiere sogar dazu den Punkt hat heute Bredlow der Mannschaft gerettet sonst wären es 0 geworden.

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        • Der Club begann mit 2 Sturmspitzen Ishak und Palacios. Für Ishak kam dann Werner, was das am Ende hin wurde weiss ich aber auch nicht.

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    • Agree.
      Gutes Spiel gegen sehr starke Paulaner.
      Bredlow Weltklasse – absoluter Sahnetag!

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    • Der Club seit 9 Spielen ungeschlagen.
      Und damit, seitdem Bredlow Stammkeeper ist.

      Zumindest ein Indiz.

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  • Mich nervte schon die Harmlosigkeit nach vorne, aber das war so ein dreckiges Spiel und man hat es immerhin nicht verloren, also alles gut soweit.

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  • Also ich habe keine „sehr starken“ Paulianer gesehen. Pauli hat das gemacht, was es gegen ein eigentlich spielerisch besseres Team machen muss. Hohe Bälle und dann auf den zweiten Ball gehen. Pauli ist nur zu Chancen gekommen, wenn Ewerton (2x), Mühl (1x), Löwen 1x) Blackouts hatten und wenn es Standards gab. Bei uns kann ich mich nur an Ishaks und Leibolds Chancen erinnern. Das war heute zu wenig. Zu wenig Kampf und zu wenig Kombination. Alles zu behäbig, v.a. Möwald und Löwen. Palacios wirkungslos. Solche Spiele gibt es, macht Ishak seine tausendprozentige rein, wird das ein anderes Spiel. Umso wichtiger, dass wir zumindest zu Null gespielt und den Punkt mitgenommen haben. Bredlow ganz stark!

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  • Das Unentschieden ist doch absolut gerecht!
    Was Köllner aber auf sky meinte“Pauli hätte nur destruktiv gespielt“ fand ich schon etwas befremdlich….

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    • Aber das ist doch die bekannte Köllner-Masche: gerade nach schwächeren Leistungen wird die eigene Truppe betont stark und der Gegner eher klein geredet. Das ist zwar durchaus durchaubar, finde ich jedoch gerade bei der jungen Mannschaft richtig.

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  • Damit hat Köllner auch Recht, Pauli hat sich sehr tief immer bis hinter die Mittellinie zurück falllen lassen und ich glaube jeder hat gesehen wie sie den Club haben spielen lassen und haben zwei Ketten vorm 16er aufgebaut und überhaupt erst nach der Mittellinie mal angefangen zu stören. Die Spielanlage von Pauli war ziemlich destruktiv und der FCN hat auch kaum ein Mittel gefunden dagegen durchzukommen. Sie war fast immer nur bemüht möglichst viele Spieler hintern den Ball zu bekommen. Und sie hatten gute Chancen mit ein paar massiven Angriffen das Tor zu machen, wenn wir Bredlow in der Tagesform nicht gehabt hätten.

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