Das wichtigste Spiel der Saison #FCNSGF #FCN

Der 1. FC Nürnberg empfängt die SpVgg Greuther Fürth zum Derby und Clubfans United befragt sich selbst

Es ist alles bereit. Der Club ganz oben, die Fürther ganz unten. Die „perfekte“ Saison eines Clubfan ist zum greifen nahe. Ok, die Bayern steigen wahrscheinlich nicht mehr ab, aber der Club schmeckt am Aufstieg und die Fürther stehen am Abgrund zu Liga 3. Es könnte alles so schön sein… wäre da nicht noch ein Spiel (und ein paar mehr) zu bestreiten.

Wenn man „das wichtigste Spiel der Saison“ titelt, denken wahrscheinlich viele spontan an die geschichtsträchtige Bedeutung eines der ältesten Derbys Deutschlands. Tatsächlich ist es aber weit pragmatischer gemeint als man vielleicht vermutet. Dieses Spiel kann den Ausgang der Saison für beide Teams maßgeblich beeinflussen. Wohlgemerkt „kann“ – nicht mehr, nicht weniger. Auf der einen Seite liegt nahe, dass ein Außenseitersieg für Fürth beim Spitzenreiter einen Schub im Abstiegskampf geben kann und die drei Punkte wichtig für das Konto wären. Aber auch für den FCN hat das Spiel einen hohen Stellenwert, der über die drei Punkte hinausgeht. Nürnberg spielt endlich einmal wieder vor ausverkauftem Haus, das ist sowohl Ansporn wie auch Verpflichtung. Ein Derbysieg würde vielleicht die Handbremse lösen, die aktuell noch im Anhang gezogen wirkt und was durch die doch bisweilen etwas enttäuschenden Zuschauerzahlen zum Ausdruck kommt. Zudem wäre es ein Schlußstrich unter die Geister vergangener Tage, die gern vom eigenen Anhang fast gebetsmühlenhaft beschworen werden: Der Club is a Depp. Also einfach kein Depp sein, die strauchelnden Nachbarn besiegen, sich vor eigenem Anhang mit dem Anspruch eines Aufstiegskandidaten durchsetzen. Genau das wäre die Botschaft, die nach innen und außen ein Ausrufezeichen setzen würde. Das ist der Anspruch. Mit einem Sieg wäre man 9 Spieltage vor Schluss mindestens 8 Punkte vor dem Dritten – einem der drei Aufsteiger aus Liga 3.

Clubfans United im Interview mit Clubfans United

Es ist ein extrem wichtiges Spiel. Aber es ist eben auch ein Derby. Und weil immer gleich so viele Emotionen mitschwingen, haben wir diesmal einfach uns selbst befragt. Alexander im Gespräch mit Stefan, Florian und belschanov zum Derby, Köllner und einer Konstellation, bei der es beiden Kontrahenten gerade mal um wichtigeres geht als ihre Rivalität.

Florian, du bekommst das Derby-Fieber quasi intravenös in der Stadt mit, im Alltag deiner Schülerinnen und Schüler. Wie viel Derby ist da noch in der Stadt in dieser Altersschicht? Ist das ein Thema? Oder gar Grund für Auseinandersetzungen?

[Florian] „Es war schon mal mehr Derby. Da hatten wir dann tatsächlich auch Auseinandersetzungen in Form von Aufkleberschlachten auf den Toiletten oder Streitereien auf dem Weg von der Schule nach Hause. Gerade in der Phase in der Fürth Bundesligist war oder im ersten Jahr nach dem Abstieg des FCN hat das Derby die Leute in der Stadt gefühlt mehr elektrisiert. Es ist aber jetzt halt das achte Derby binnen vier Jahren, inzwischen hat jeder mal beim anderen gewonnen, das ist alles ein Stück Routine geworden. Dazu kommt natürlich, dass Fürth in der Tabelle nicht wirklich gut da steht, das schlägt sich dann in den Zuschauerzahlen nieder (zu Hause am letzten Spieltag 10.000 Zuschauer weniger als die Zweite des FCN :-P und auch auswärts, wo man wohl nur knapp 60% des Kartenkontingents in Nürnberg aufbraucht) und auch in der Zahl derer, die sich bei mir offen als „Fädder“ zu erkennen geben. Das ist dann im Kollegium nicht anders, die zwei, drei Grün-Weißen stehen da einer Vielzahl Rot-Schwarzer gegenüber, obwohl die Schule ja in Fürth ist.“

Stefan, Du bist nah dran am FCN und den lokalen Medien. Was überwiegt bei dir? Vorfreude auf ein spannendes Derby? Händeklatschen für ein ausverkauftes Haus? Oder ist dann das „Bloss nicht wieder der Depp sein“ mitschwingend?

[Stefan] „In den letzten Jahren bin ich ein wenig Derbyverdrossen geworden. Der ganze Hype in den Medien vor dem Spiel zur „Mutter aller Derbys“ wurde mir regelrecht zu viel. Zum anderen waren die Spiele gegen die Westvorstadt in den letzten Jahren auch meist nicht von Erfolg geprägt, da fiel es mir meist schwer Vorfreude zu entwickeln. Sobald der Ball aber auf dem Spielfeld rollt, bin ich wieder Feuer und Flamme für den FCN.“

Bei Köllner schwingt immer so ein Unterton mit, wenn er über den Nachbarn spricht. Du kannst das sicher erklären, woher das kommt.

[Stefan] „Ja, fast in jeder Pressekonferenz gibt es, egal ob das Thema Zuschauerzahlen oder den Tabellenplatz betrifft, einen Seitenhieb in Richtung Fürth ohne auch nur den Vereinsnamen oder die Stadt zu nennen. Meines Wissens nach war sein Abschied in Fürth, wo er zuletzt als Trainer der U17 tätig war, nicht ganz ohne Nebengeräusche. Aber da kann sicher unser Florian Zenger noch mehr dazu sagen…“

[Florian] „Köllners Abschied in Fürth war keiner im Guten. Ich denke, das merkt man schon allein an der Tatsache, dass er immer vom „Gegner“ spricht und nie die Stadt oder den Verein beim Namen nennt. Ich kann mich auch an eine Unterhaltung mit ihm nach dem Derbysieg der U21 in der letzten Saison erinnern, wo er meinte, er müsse das jetzt dann mit seiner Mannschaft auch endlich schaffen. Er ist von allen – jetzt da Valentini gesperrt ist, erst recht – sicher am heißesten auf das Derby mit Fürth. Es hat dort in dem einen Jahr einfach nicht gepasst, auch weil man Köllner nicht Köllner hat sein lassen, z.B. was spielerische Vorgaben anging. Dann gab es auch menschliche Inkompatibilitäten zwischen ihm und den handelnden Personen in Fürth. Oben drauf kamen dann auch noch mehrere böse Gerüchte und Unterstellungen, die – von wem auch immer – in die Welt gesetzt wurden, so dass Köllner einfach sehr schlecht zu sprechen ist auf die „Nachbarn“.“

Köllner wird nicht nur ob seiner besonderen Beziehung zu Fürth besonders heiß auf das Spiel und einen Sieg sein. Vor allem auch vor ausverkauftem Haus, was er ja schon lange einforderte, will er sich sicher keine Blöße geben. Was für eine taktische Marschrichtung erwartest du? Eigentlich sieht 1. gegen Drittletzten ja easy aus. Andererseits taten wir uns genau gegen solche Gegner schwer, die vor allem defensiv standen und nur auf Konter lauerten.

[Florian] „Damir Buric hat jetzt auswärts eigentlich immer im 4-2-3-1 agieren lassen und hat damit ein – wie Köllner sagt – „reaktives System“ ausgewählt. Es ging Buric also in erster Linie ums Verhindern, das hat so leidlich geklappt (zwei Punkte aus drei Spielen, 1:4 Tore). Im Gegensatz dazu spielte er zu Hause oft ein 4-3-3, das ziemlich erfolgreich war (sieben Punkte aus drei Spielen; 3:1 Tore). Ich habe Buric bisher als recht konservativen Vertreter seiner Zunft kennen gelernt, daher rechne ich damit, dass er wieder 4-2-3-1 spielt, obwohl das 4-3-3 bessere Ergebnisse gebracht hat. Köllner hat gegen ein 4-2-3-1 meist mit einem 4-1-4-1 spielen lassen (nur in Darmstadt war’s ein 3-4-1-2). Das 4-1-4-1 war in den letzten Wochen beim FCN auch defensiv sehr stabil. Es gibt also gute Gründe, das beizubehalten, aber Köllner wäre nicht Köllner, wenn man ihm nicht unkonventionelle Ideen (Salli als Wingback? Garcia als Rechtsverteidiger? Knipfer plötzlich im Profiteam?) zutrauen würde. Persönlich rechne ich mit einer Clubmannschaft, die am Anfang versucht den Gegner zu überrennen und versucht früh für klare Verhältnisse zu sorgen, die den Tabellenstand auch widerspiegeln. Fürth hat durch die Siege von Kaiserslautern und Darmstadt noch mal zusätzlich Druck bekommen. Es spricht eigentlich alles für den Club, was natürlich für den Clubfan an sich heißt, dass es nur schief gehen kann.“

Michael, als alter Clubberer hast du viele Derbys erlebt. Das letzte mal, dass man Hin- und Rückspiel in einer Saison für sich entschied war 1977/78. Was macht heute noch diesen Reiz eines Derbys aus? Und wie stehen die Chancen, dass der Club seine Leistung von 77/78 wiederholt?

[belschanov] „An die Derbys 77/78 kann ich mich nicht mehr erinnern. Was übrigens kein Wunder ist, denn damals war ich noch nicht so richtig Club-Fan. Aber die Chancen, den Doppelsieg von damals zu wiederholen, stehen natürlich gut. Wenn der Tabellenführer vor eigenem Publikum gegen den Drittletzten spielt, stehen die Chancen gut, dass der Tabellenführer gewinnt. Zumindest sollte es so sein. Was macht den Reiz des Derbys aus? Um ehrlich zu sein: Ich könnte auf dieses Derby gut verzichten. Ich mag die Spiele gegen Fürth nicht. Ein mit dem Messer zwischen den Zähnen auftretender Gegner, der aus der Rolle des Underdogs heraus dem neunmaligen deutschen Meister und vierfachem Pokalsieger eins auswischen will. In diesem Jahr kommt noch dazu, dass Fürth dringend Punkte zum Klassenerhalt braucht. Ich hoffe, unsere Spieler behalten einen kühlen Kopf und lassen sich nicht von der zu erwartenden ekligen Spielweise der Fürther zu Revancheaktionen provozieren…“

Was sagt Alfred zum Spiel am Tresen? Wäre ein Remis akzeptabel, auch weil man damit den Nachbarn ‚leben‘ ließe?

[belschanov] Alfred sagt: ‚Endweeda unendschiedn odda da Glubb gwinnd.‘ Und wenn du tippen würdest, worauf würdest du setzen, frage ich. ‚Dann deedi aufn Glubb dibbm. Obba wissn kossdes nedd. Wenni haid wissn deed, wie morng a Schbill ausgehd, weeri a raicha Moo. Kossdma a Kibbm geem? Und viellaichd an Dswiggl?‘

132 Gedanken zu „Das wichtigste Spiel der Saison #FCNSGF #FCN

  • Den Gegner von Anfang an überrennen!?
    Ich hoffe Köllner bleibt cool und lässt kontrolliert und nicht Harakiri spielen! Dafür gibt es ja auch keinen vernünftigen Grund.
    Anderseits 3:0 bei Halbzeit wäre schon geil und gewaltiger Schritt zur Aufstiegsparty .
    Jetzt ins Bett, morgen schweres Spiel 😉

    0

    0
    Antwort
  • Ich mag Derbys gegen Fürth auch nicht besonders, gewinnt der Club, dann denke ich mir, ist ja logisch quasi natürlich so.Gewinnt der andere Verein ist es maximal nervend.Dabei geht es ja auch „ nur“ um drei Punkte.Und wenn ich dann noch diese „Anti-fü“ Mützen sehe, dann wird es endgültig albern.Vom Niveau her und von der Bedeutung.Geht ja nicht um irgendwelche Stammesschlachten.Ausserdem bin ich in Erlangen geboren, da geht mich das eh nix an.Da hat man die Wahl und ganz ehrlich-großer Sport ist, wenn der Club gewinnt, egal gegen wen

    10

    0
    Antwort
  • Alle zusammen:
    🎼 9x deutscher Meister… 4x Pokalsieger… heute Derby-Sieger … FCN! 🎼 😎

    3

    0
    Antwort
  • Jetzt wo es auf die Zielgerade geht in der Saison und bei 8 Punkten Vorsprung auf die Relegation darf man auch vom Aufstieg zu Recht sprechen jedoch ohne Ishak wird auch der Weg noch schwierig, wäre ein Derbysieg schon genau das, was man jetzt mental bräuchte um Energie zu tanken für den Endspurt. Das kann man auch nicht klein reden, das Spiel ist etwas besonderes. Ich erwarte heute allerdings keinen Schönheitspreis.
    Und aus Fan Sicht gesehen haben wir aus den letzten Jahren schon noch etwas gut zu machen.

    5

    0
    Antwort
  • Könnte auch das letzte Derby für Jahre sein, vielleicht trennen uns nächste Saison schon zwei Ligen und dann möchte man jan die letzten Derbys gerne zurück denken 🙂

    9

    0
    Antwort
  • Wichtiger als das Derby ist der Sieg an sich. Denn geht um den Aufstieg. Wenn dabei die zwischenzeitlich schon durchaus übermütig gewordenen Nachbarn eingebremst werden können, habe ich natürlich nichts dagegen.

    1

    0
    Antwort
  • Wie sagte Günther Koch ’99 sinngemäß: “Nervös, harmlos, gelähmt, mit wackligen Knien, der FC Wackelknie“. So wirkt es bis jetzt. Die Jungs haben die Nerven (noch) nicht im Griff. Hoffe das Stadion peitscht sie zum Sieg in HZ 2. Auf gehts Club!

    2

    0
    Antwort
  • Das hat Köllner sicher gemeint, wenn übers Jahr nur 25T kommen sind die Jungs bei 45000 zu beeindruckt.

    1

    1
    Antwort
  • Bitte nicht wieder das Trauma „Aufbaugegner für schwächelnde Gegner“. Hobb etz!!!

    0

    0
    Antwort
    • Unser Gegner ist momentan Tabellen-Viertehnter und Nachbarschaftshilfe wurde hier falsch verstanden

      0

      0
      Antwort
  • Das wichtigste Spiel des Jahres ist bei den Club-Spielern noch nicht anglommen

    2

    0
    Antwort
  • Man kann nichtmal sagen dass Fürth es besonders gut macht aber sie leben halt von unseren Fehlern

    4

    0
    Antwort
  • Fürth lässt uns leben. Die hätten den Deckel schon mehrmals drauf machen können. Ein bedenklicher Auftritt des gesamten Teams bis jetzt. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

    3

    0
    Antwort
  • Das Fanradio hab ich abgeschaltet. Ist eh albern, wenn die noch kommentieren, während TorAlarm schon Tore meldet.

    0

    0
    Antwort
  • Hab das Gefühl das Spiel ist durch. Ishaks Lücke ist zu groß, palacios auch verletzt. Typischer der Club ist halt doch a depp Verlauf. Unfassbar.
    Stemmt euch dagegen verdammt!

    1

    0
    Antwort
  • Am schlimmsten ist, dass man seit 70 Minuten nicht am Gegner, sondern vor allem an der eigenen Leistung scheitert.

    7

    0
    Antwort
  • Was sind denn das für beschissene Freistöße!

    Nicht mal, wenn der Ball ruht, kommt ein halbwegs vernünftiges Anspiel zustande!

    Herrschaftszeiten nochmal!

    Miserabler Pass von Stefaniak jetzt!!!

    5

    0
    Antwort
  • Sowas Schlechtes! Und das vor ausverkauftem Haus. Das war gar nix heute. Beschämend. Bei den zuletzt gezeigten Leistungen speziell im Spiel nach vorne werden wir auch nächstes Jahr wieder (ungeliebte) Spiele gegen Fürth anschauen müssen wenn da nicht schleunigst Besserung eintritt. Ich bin bedient.

    7

    0
    Antwort
  • Gleich vorbei.
    Und so haben es die Fürther verdient, dass man ihnen gratuliert.
    Ob einem das passt oder nicht.

    8

    0
    Antwort
  • War schon super Idee den zweitbesten Stürmer in der Winterpause zu verkaufen. Der Sturm heute war ein Witz im eigenen Stadion. Torgefahr wie von einem Baby War schon in Bochum so. Weiss auch nicht wie sich das ändern soll in der Rückrunde.

    27

    10
    Antwort
    • Hättest du das Sagen gehabt, dann wäre Ishak noch vor dieser Saison verkauft , wenn nicht gar verschenkt worden. Ob Teuchert dessen Torquote erreicht hätte, bleibt eine Hypothese. Mich hat Teuchert nur bedingt überzeugt. Aber: Die Wahrnehmungen sind unterschiedlich, manchmal haben sie nicht viel mit der Wahrheit gemein und fordern deshalb die Toleranz heraus.

      9

      3
      Antwort
  • Klasse Trainer Köllner
    Was ihr in Bochum und heute abgeliefert habt war eine Zumutung.
    Spitzenreiter hin oder her,solch schwache Auftritte wollen wir nicht sehen.
    Was habt ihr denn die Woche über gemacht. ?
    Es hatten ja fast alle die Hosen voll.

    15

    1
    Antwort
  • Bin restlos bedient. Da ist endlich mal wieder alles angerichtet, und dann so sang- und klanglos… Nullzwaa, na herrlich, noch a weng Salz in die Wunde, Kiel hat das Torverhältnis fast egalisiert, Himmelarschundzwirn, das nervt! Bin wieder im angestammten Clubfan-Modus (Mecker Oppa), der Ausflug in positive Gefühle war interessant, aber sinnlos😡

    14

    1
    Antwort
  • Na den vielen tollen Unentschieden in den letzten Spielen, die so richtig als tolle Spiele bewertet wurden, war mir schon klar, dass es heute eine Niederlage gibt.

    Vor allem reicht sogar eine durchschnittliche Leistung der Gäste, um die 3 Punkte mitzunehmen.

    Jetzt muss mal Klartext gesprochen werden!

    4

    2
    Antwort
    • Die Träumer werden von der Realität eingeholt.

      Der Club ist nicht Tabellenführer weil die Mannschaft die entsprechende Klasse hat, sondern weil das Niveau der Liga mittelmäßig ist. Wie viele erstligataugliche Spieler siehst du – bei objektiver Betrachtung – in diesem Kader? Mehr als drei?

      15

      3
      Antwort
      • Aktuell brauchen wir doch gar keine erstligatauglichen Spieler. Aktuell brauchen wir Spieler die gut genug sind um den Aufstieg mitzuspielen, bzw. diesen zu realisieren. Und meiner Meinung nach haben wir die. Denn wer nach 25 Spielen Tabellenführer ist hat zumindest das Potential aufzusteigen. Ob das der Klasse der Konkurrenz geschuldet ist spielt für mich dabei keine Rolle. Also, nutzen wir doch die Schwäche der Liga und verlassen sie nach oben, oder?

        3

        2
        Antwort
  • Das war ein Trauerspiel!
    Enttäuschend!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Ich will das blöde Köllner-Gewäsch nicht mehr hören, wenn er schlechte Leistungen schön reden will! Wenn die Mannschaft schlecht gespielt hat, hat sie schlecht gespielt!
    Das gehört auch so kommuniziert! Mit der Aufforderung, diese Schande wieder gut zu machen!

    12

    4
    Antwort
    • Zitat Frank: „Ich will das blöde Köllner-Gewäsch nicht mehr hören…“

      Hör bloß auf, am Trainer rumzunörgeln! Köllner ist ein brutal starker Kommunikator. Wer das nicht honoriert, sollte den Mund halten!

      8

      7
      Antwort
    • So viel Sarkasmus bin ich von dir nicht gewohnt! Was hat das beschissene Derby mit dem Aufstieg zu tun?

      Das sollte eine Reaktion hervorrufen. War nach den letzten Leistungen ohnehin überfällig!

      6

      2
      Antwort
      • Kein Sarkasmus. Ich mußte/durfte das Derby vom Fernseher aus ansehen. Und so wie die Mannschaft heute gespielt hat, weckt das in mir keine Hoffnung, daß die 5 Punkte auf den Relegationsplatz reichen. Also lieber aufhören zu träumen und mich der Realität stellen: eine junge entwicklungsfähige Mannschaft, die oben mitspielen kann, aber nicht muß. Ist für meinen Blutdruck besser.

        3

        0
        Antwort
        • Ach komm, das doofe Derby lief doch schon immer außer Konkurrenz. Wie ein Pokalspiel.

          Was mich am meisten nervt, ist dass das jetzt wieder so hoch gehängt wird, dass es uns die positive Grundstimmung verdirbt.

          Derbys haben nichts mit der Leistungsfähigkeit der Mannschaften zu tun.

          10

          11
          Antwort
          • Doch sie sagen was aus über die Belastbarkeit. Ich mach das nicht der Mannschaft zum Vorwurf. Sie hat sich toll entwickelt. Und bis jetzt viele wichtige Ausfälle weggesteckt. Aber ich glaube, sie wäre in der 1. Liga noch hoffnungslos überfordert.
            Und permanent gegen den Abstieg kämpfen, würde einer Entwicklung nicht helfen.

            4

            0
            Antwort
            • Da bin ich anderer Meinung. Die Mannschaft tut sich immer schwer, wenn die Erwartungshaltung zu groß ist. Die Favoritenrolle liegt ihnen nicht besonders. Deshalb tut sie sich immer schwer gegen gut eingestellte Underdogs und spielt gut gegen die Spitzenteams, weil da der Erfolg nicht als selbstverständlich angesehen wird. Das mag ein Reifeproblem sein, aber gerade in der Bundeslige werden wir ja zumindest keine Probleme mit der Erwartungshaltung haben. Wir können frei aufspielen, weil wir immer der Underdog sein werden. Ich glaube das läuft!

              Aber erst müssen wir da mal hinkommen! Und nein, ich will nicht zugunsten der Entwicklung auf den Aufstieg verzichten. Denn dann gibt es keine Entwicklung, zumindest keine kontinuierliche. Es wird nur eine neue Entwicklungschance geben, weil das halbe Team wieder neu ist.

              Aber aus finanzieller Sicht ist der Aufstieg alternativlos, selbst wenn wir mit fliegenden Fahnen untergehen, können wir uns zumindest ein Stück weit sanieren – wenn keine Dummheiten unternommen werden und vernünftig gewirtschaftet wird. Ich meine damit, dass wir das Team im Aufstiegsfall so aufbauen müssen, dass wir finanziell auch den direkten Abstieg verkraften können müssen – keine teuren Erstligaverträge, auf denen man sitzenbleibt.

              8

              4
              Antwort
          • Optimist..Derbys haben nichts mit der Leistungsfähigkeit der Mannschaften zu tun.

            Du drehst es dir immer hin wie es gerade paßt oder? Erst schreibst du jedesmal ein Derby ist nur ein normales Punktspiel für dich du hast keinen Bock auf Derby. Aber wenn es schief läuft ist es kein normales Punktspiel sondern ein blödes Derby. Lustige Argumentation.

            Und wer mal genauer hinsieht, viele haben das gesehen hatte das mit einem Derby ansich auch nichts zu tun, das hätte auch gegen jede andere Mannschaft genauso passieren könnnen.
            Nachdem beide Top Torjäger aus der Vorrunde nicht mehr zur Verfügung stehen aus unterschiedlichen Gründen, haben wir mit unseren Leichtgewichten vorne derzeit keine Mittel eine Fünferkette auszuhebeln, Fürths Hintermannschaft hatte einen recht ruhigen Tag! Das Problem wird uns auch weiter begleiten.

            9

            8
            Antwort
            • Wenn Du was nicht verstehst, schaltest Du immer in den Angriffsmodus. Keine Argumentation und auch nicht lustig…!

              Was drehe ich denn? Ich mag es nicht, wenn das Derby wichtiger gemacht wird als die Saison. Ja, darauf habe ich keinen Bock. Ich halte diese Überfrachtung für schädlich und die schlechte Erfolgsquote der letzten Zeit gibt mir recht. Blödes Derby, genau. Die Überfrachtung der Bedeutung macht es zu einem besonderen Spiel, in dem die normalen Maßstäbe der Leistungsfähigkeit außer Kraft gesetzt werden, in dem die psychologischen Vorteile immer auf Seiten des Underdogs liegen. Ich kann nichts für die Haltung der anderen, ich habe meine eigene. Das Derby schadet uns. Du erkennst nicht mal, wenn man konsequent ist. Hauptsache, was gesagt….

              12

              16
              Antwort
              • Sorry dazu nur kurz, wenn man aufsteigen will und vielleicht auch in der 1. Bundesliga bleiben will, muss man doch mit dem Druck umgehen können gegen den 3. Letzten der Tabelle zu bestehen, der bis dahin in der ganzen Saison keinen Auswärtssieg erzielt hat. Bis gestern. Für mich schale Ausreden und ein ignorieren, was auf dem Spielfeld gestern stattfand.

                14

                5
                Antwort
                • Das ist doch gerade, was ich sage! Es ist eben kein normaler Druck! Es ist die Mutter aller Erwartungshaltungen. Zu viel für den Club, wenn es eben unglücklicherweise in die falsche Richtung läuft. Hätten wir das Glückstor gemacht, wäre es ganz anders gelaufen, vielleicht sogar in einen Rausch gespielt, wer weiß….

                  Mit der Bundesliga hat das gerade mal überhaupt nix zu tun. Da sind wir höchstens die harte Nuss für den FC Buyern, weil wir dann der Underdog sind. Allerdings auch nicht wirklich, denn die Buyern haben den Vorteil uns nicht so ernst zu nehmen, wie das Derby bei uns genommen wird. Die Spieler belastet das dort nicht, höchstens die Ultras…

                  Noch eine Anmerkung zu meinem vorhergehenden Post: Tja liebe Leute, Dislikes ändern nichts an den Tatsachen. Aber es zeigt immerhin, dass diese nicht so populär sind :mrgreen:

                  7

                  16
              • Die Tatsache, dass der Tabellenführer ausgerechnet gegen DIE DA zuhause verloren hat, unter im Prinzip top Voraussetzungen, ist in der Tat eine unpopuläre Tatsache. Die wird durch provozierend grüne (!) Grinseköpfe nicht schöner😅

                3

                0
                Antwort
                • Da siehste mal, dass die Unmöglichkeit durch die äußeren Umstände möglich wird. Widerlegt mich das?

                  Dabei müsstest doch gerade Du Sympathien für grüne Dinge haben (Inseln, Shamrocks), warum nicht auch Grinseköpfe… :mrgreen:

                  Darauf von mir ausdrücklich einen „Like“

                  3

                  8
                • Póg mo thóin, es gibt ein Grün, bei dem ich Rot sehe, die Leprechauns aus der Vorstadt gehören dazu😡
                  PS: 😂👍🏼🍀🇮🇪

                  2

                  0
                • So ist es recht, gesunder Umgang mit grün!

                  So wie das hier abgeht, sollte man grad meinen, ich hätte gesagt, ich würde es den Unkräutern gönnen….

                  Nö!

                  2

                  0
                • Solln sie doch grinsen, die Grünen. Wer zuletzt grinst… Wenn wir aufgestiegen sind, und die ab…. 😉

                  Ich hatte mal ein Gesprächzwischen 2 Grünen verfolgt, in dem sie begeistert waren, dass der Glubb als einzige Mannschaft in Liga 1 kein Tor gegen sie geschossen habe. Die steigen lieber mit einem Grinsen ab…Hauptsache kein Gegentor kasiert. Kleinkariert!

                  Schau mer mal, wie es nächste Woche aussieht! Ich hätte mehr Sorge, wenn sie gestern gewonnen hätten… da hätten sie sich für unschlagbar gehalten.Es war doch ein Schuss vor den Bug.

                  P.S.: Salli find ich gut!

                  3

                  0
  • Warum kann der Club, wenn schon nötig, wenigstens mal mit fliegenden Fahnen in einem begeisternden Spiel untergehen. Kein Spielwitz! Kein Wille! Keinerlei Aggressivität! Nur schreckliche Behäbigkeit und Ballgeschiebe! Es erwartet keiner, dass der Club immer begeisternd spielt oder gewinnt. Aber warum muss man sich als Clubfan für solche Auftritte gleich immer so schämen.

    16

    1
    Antwort
  • Brutal, wie sich das Fehlen von Salli bemerkbar macht. Rechter Flügel praktisch nicht vorhanden, weder mit überraschenden Ideen und schwungvollem Spiel nach vorne, noch mit bedingungslosem Einsatz und schnellem Umschalten nach hinten.
    Hoffentlich ist er nächstes Mal wieder von Anfang an dabei!

    20

    7
    Antwort
  • Der sky-Hansel hat heute ein paar aufs Maul verdient. Unglaublicher Dummschwätzer.

    Das Spiel mit Ansage. Nach zunächst chancenlosem Auftritt gelingt der Vorstadt ein Glücksschuss, den der Spieler eigentlich gar nicht kann. Danach der Club nur noch erbärmlich. Hoffentlich liegen am Saisonende 2 Ligen zwischen uns!

    Zum Glück war ich vorher auf der Whiskymesse und habe diesen Müll nur wie durch einen Wattefilter mitbekommen.

    5

    5
    Antwort
    • Whiskymesse… ich hab einen „West Cork rumstehen, darf den aber nicht anrühren, weil der mir nicht gehört und auf Abholung durch den Besitzer wartet (der, Dreh zum gestrigen Geplänkel, mit am Grab von Rory in Ballincollig war, 8 km westlich von Cork).
      Ablenk, ablenk, laaalala…

      1

      0
      Antwort
        • Hibiki habe ich gesehen, aber dann Hakushu und Nikka probiert. Die blaue Maus war von den deutschen, die ich bisher probiert hatte am überzeugendsten.

          Für Markazero habe ich einen „Quiet Man“ probiert. Sehr leckerer Ire!

          0

          0
          Antwort
            • Indien! Ist weltweit die Witzky Nation Nr. 1.
              Ich wechsle heute zwischen einem Lagrein Grappa und einem fränkischen Kirsch aus Weissenohe von der Polsteri.
              Der heutige Tiefpunkt dient hoffentlich dem Hallo-wach-2018!
              Bis auf Ewerton war das eine erbärmliche schlechte Leistung von allem, inklusive des Trainerteams. Mit verstecktem Schal und gebückten Haupt geht es heim.

              3

              0
              Antwort
            • Da sagst was. Hab einen Cask Strength (53%) von Writers Tears probiert, der war einfach wunderbar.

              0

              0
              Antwort
          • Hibiki schon sehr lecker. Schon mal einen Cornischen probiert? Recht interessant, da England ja nicht das Whisky-Land wie Schottland oder Whiskey-Land Irland ist. Schmeckt im Grunde wie ein Gin und ist auch entsprechend glasklar.

            Lalallaaaaa

            0

            0
            Antwort
            • Nein, fehlt noch. Ich habe nach englischem gesucht, aber irgendwie nicht gefunden, obwohl angeblich vorhanden.

              Übrigens passend zum Derby finde ich auch den Nürnberger „Ayrer“ absolut enttäuschend. Irgendwie trifft der überhaupt nicht meinen Geschmack

              0

              0
              Antwort
          • Müsste eigentlich einen Schuss Kentucky Blend oder so was haben. „The Quiet Man“, John Wayne, toller Film, ich war sogar mal in Cong und hab mir div. Drehorte angeschaut.

            0

            0
            Antwort
            • Wie wäre es um die Gemütsverfassung der Schreiber hier bestellt, würde die Regel existieren, getrunken werden darf nur aus Freude und deshalb nur nach gewonnenen Spielen.

              0

              0
              Antwort
  • Aahhh, danke, das weckt die Lebensgeister😃! FCN immer noch Tabellenführer, 5 Punkte vor dem 3., derweil die Westvorstadt 3 Punkte vor dem Relegationsplatz (unten) rumkraucht. Ein Pyrrhussieg!
    Was wäre Klartext (noch vor der PK nach dem Spiel)? „Scheiße“ hat Köllner mit Sicherheit gedacht, sagen tut er vielleicht „wir hoben nie wiaklich Zugriff aufs Spül bekomman, unsare Stondards niat ausspülen könnan, des müss ma knollhort onalisirn und de Föla schnöllstmöglich obstölln“. Oder so ähnlich.

    3

    1
    Antwort
  • Nach so einer dürftigen Leistung ist es schwer vorstellbar, wie man überhaupt noch ein einziges Spiel gewinnen will. Die Mannschaft hinterlässt einen ratlos.
    Wo aber kiegt das Problem?
    Vorher haben die ja auch nicht gerade über ihre Verhältnisse gespielt, sondern in der Rückrunde schon so einige Punkte glücklich oder clever eingefahren.
    Sieht eher nach mentalen Problemen aus.
    So ein befreiender Kick à la Kiel heute fehlt einfach, ein Spiel, in dem man schlichtweg drückend überlegen ist und das man dann auch mal deutlich gewinnt.
    Ich denke, das ist fürs Selbstbewusstsein besser als die ewigen knappen Unentschieden, bei denen man so gerade noch davongekommen ist.
    Und eine Scheiß-drauf-Mentalität wäre eh das beste. Alle wirken so als hätten sie Angst, den Aufstieg doch noch verlieren zu können. Und das führt dann genau dazu, dass man vor lauter Angst den Aufstieg tatsächlich noch versemmelt.
    Das muss aus den Köpfen raus. So schnell wie möglich.

    18

    1
    Antwort
    • Ich hab das Spiel nicht gesehen, nur gehört – erste Hälfte Fan Radio, zweite Amazon Music.
      Insb. was ich so in der 2. Hälfte rausgehört habe, war es wohl zuviel Druck für die junge Mannschaft, mit Spielern die vorher kaum in der Startelf gestanden waren. Und das volle Stadion hat den Jungs nicht auch nicht wirklich gut getan, sondern den Druck wohl noch erhöht.

      2

      4
      Antwort
      • Blablabla Ausreden. Wir haben doch einen brutal starken Kader der eine fantastische Entwicklung geschafft hat und der dem Trainer die Qual der Wahl lässt!
        Das wäre mit einem nur wenig besseren Gegnern als den Fürthern heute leicht ein 0:4 geworden. Die waren mehrfach in Überzahl bei uns, aber zu doof das normal zum Torerfolg auszuspielen.
        Ewerton eine Drei und der Rest eine 5-6.

        8

        1
        Antwort
        • Nun mal langsam, mit Kiel möchte ich nicht tauschen!Deren Serie sieht nämlich ganz anders aus als die unsrige.Wieviel Spiele war der Club ungeschlagen-wegen einem verlorenem Spiel ist schon wieder klar , dass der Club gar nix mehr gewinnt?
          Bitte!

          1

          0
          Antwort
    • Aber erst nachdem der Club in Schockstarre gefallen ist. In der 1. Hälfte sah es nicht so aus, als ob sie überhaupt in unseren Strafraum kämen…

      3

      1
      Antwort
      • Der Club aber noch schlimmer wir hatten von der 1. bis zur letzten Minute keinen Sturm. Du hast ja in der Winterpause so gejubelt wie genial Bornemann neue Optionen geschaffen hat, wo sind die jetzt? Das übliche Geschwätz halt 😉

        7

        2
        Antwort
        • Vielleicht finde ich noch eine Ecke im Haus für den Altar für den großen Propheten Juwe :mrgreen:

          9

          5
          Antwort
          • Mit nur 1 zentralen, eingespielten Stürmer in eine Rückrunde zu gehen, daß so etwas riskant ist dafür reicht ein normaler Verstand aus vor allem wenn man ein hohes Ziel hat und unsere Verletzten Historie der Vorjahre bis zum Bundesliga Abstieg vor Augen hat.

            7

            1
            Antwort
            • Dann wechseln die Simpel noch Zrelak statt dem armen Fuchs zu helfen! Wittek und Nahrey spielten uns auf dem Bierfilz aus.

              8

              1
              Antwort
  • Nachdem Kaiserslautern mit Martin Bader jetzt wieder auf Kurs ist finde ich, dass wir ihn schnellstmöglich aus dem dortigen Vertrag loseisen und die aktuellen Versager entlassen sollten. Alex, polier‘ schon mal die Couch und check den Heli von Herbert!

    5

    3
    Antwort
  • Obowhl das Spiel schrecklich war, ich weiss gar nicht wie der Fürther einen Ball aus 5m so weiter über das fast leere Tor schießen konnte das hätte noch viel schlimmer kommen können, nichtmal über ein 0:4 hätte man sich beklagen können, aber mir fällt jetzt auch nicht ein, wie man sich für die nächsten schweren Spiele einen Strafraumstürmer schnitzen kann. Sonst würde ich auch sagen…Schwamm drüber.

    5

    2
    Antwort
  • Fazit nach dem Spiel: Die Clubfans sind wieder geerdet und ganz bei sich: Bfobfern, meggern, mauln. Finde ich gut, denn bevor man den Schritt in die erste Liga geht, muss man ja erstmal wissen, wer man ist. Man könnte fast sagen, dass das ein Selbstvergewisserungs-Spiel war.

    9

    1
    Antwort
      • Aber das war doch ein Kullerball, aus Verzweiflung als Halbfallzieher schräg rechts aus 22m Torentfernung mehrfach aufgesetzt. Für alle im 16er Block rundum sofort: klarer Torwartfehler. Schon in der ersten Halbzeit gab es eine Situation, die an die falsche Torwartreaktion gegen Duisburg erinnerte und dann kam dieses Ei. Ein klar haltbarer Ball, wenn der Torwart weiß, wo er in seinem grossen Tor steht.
        Aber auch, wenn er da danebengriff, der Rest der Mannschaft dachte, er ist so gut, dass fast keine Leistung zu einem Punkt reicht.

        Ein rechtzeitiges Hallo-wach, können wir nur hoffen.

        7

        2
        Antwort
        • Verdeckt, sehr präzise, durchaus hart und doppelt aufgesetzt = gemeiner gehts kaum für nen Torwart. Kein Fehler, sondern schlicht ein Klassetor. Und keineswegs aus Verzweiflung. Der wollte das genau so.

          3

          6
          Antwort
          • Torwartfehler sicher nicht, aber auch nicht unhaltbar. Hätte nicht sein müssen.

            Nahrey wollte das so? Das hatte er vielleicht mal als feuchten Traum. Das sowas gelingt ist reiner Zufall!

            4

            4
            Antwort
            • Unhaltbar hab‘ ich nicht gesagt. Und aus sachlichem Interesse: was glaubst Du, was Nahrey dann eigentlich vor hatte, als sich ihm diese Torschussmöglichkeit auftat? Zufall wäre es gewesen, wenn er nach links oben gezielt hätte..

              0

              0
              Antwort
              • Nur weil du fragst 😉

                Natürlich wollte er aufs Tor schießen. Aber aus der Position und Situation kann man das unmöglich gezielt genau so gewollt haben. Das Ergebnis entsprach zwar der Absicht, das Gelingen aber war Zufall. War klar, dass der erste Torschuss so ein unmöglicher Dreck sein musste. Sonst wäre die Saison ja langweilig geworden….

                0

                0
                Antwort
          • Kein einziges Tor gegen den Club ist je ein Klassetor gewesen, schon gar nicht von Bfff…ädd! Und wenn doch, schreibt man es nicht hier in den Blog hinein, das gehört sich einfach nicht😜!

            2

            0
            Antwort
  • Das war zum Schämen. Doof: Vorher wurde ganz offiziell beklagt, daß die aussergewöhnlichen, tollen Leistungen der Mannschaft zuwenig Publikum ins Stadion bringen. Jetzt ist es genau umgekehrt.
    Es wurde glücklicherweise nur ein 0:2 gegen die auswärtsschwächste Mannschaft der Liga.

    12

    1
    Antwort
  • Valentini, Salli, Ishak, Kerk, T…tchch…teu…chch… – wenn ZU viele nicht da sind, fehlts halt punktuell dann doch mal zu arg. Noch aber is gar nix kaputt und Freitag gehts weiter.

    9

    2
    Antwort
  • der größte Unsicherheitsfaktor im Spiel war heute E. Löwen. Fehlpass an Fehlpass, offenbar verletzt (fasste sich ständig an Knöchel und Oberschenkel), beim 2. Tor ausgespielt wie ein Amateur. Mühl wäre die bessere Wahl in der 3er Kette gewesen.
    Bredlow hat uns zweimal vor noch Schlimmerem bewahrt, an dem lage es sicherlich nicht.
    Irgendwie auch alle unglücklich beim (nicht) gewinnen der sog. 2. Bälle, speziell in der 2. HZ wurde kaum einer dieser wichtigen Zweikämpfe gewonnen, speziell fielen mir da Margreiter und Fuchs auf.
    Köllner hatte in der PK vor dem Spiel den Mund schon sehr sehr voll genommen, hat heute während des Spiels aber nichts sichtliches unternommen die offensichtlichen Schwächen anzugehen.
    Und die Moral von der Geschicht? der Club steht vorne, nicht weil es eine Übermannschaft ist, sondern weil die anderen im Schnitt eben (meistens) schlechter sind, aber halt nicht immer.

    13

    3
    Antwort
    • Unsere spielerische Tendenz macht Angst. Ob das Gegner stark Reden weiterhilft?

      8

      2
      Antwort
    • Ich würde das differenzierter sehen. Ich fand Löwen in den ersten 30 Minuten unseren besten Spieler. Seine präzisen und öffnenden Pässe haben für eine starke Linkslastigkeit und die wenigen guten Offensivszenen in unserem Spiel gesorgt. Sonst ging gar nichts. Spätestens nach dem Gegentor war er jedoch tatsächlich völlig von der Rolle. Er ist ein super Spieler. Wenn er jedoch patzt, dann erholt er sich vom Kopf her noch nicht. Für mich waren dann auch seine Dribblings als quasi letzter Mann eine Art Übersprunghandlung. Ich hätte mir zwingend von Köllner gewünscht, dass er spätestens nach 60 Minuten Löwen mit Leibold per Rouchade tauscht, um uns zum einen hinten zu schützen und zum anderen Löwens Qualitäten im 1:1 und Schuss evtl. für den Lucky Punch zu nutzen.

      13

      0
      Antwort
  • Ich kritisiere Köllner nicht, dass er heute mit Zrelak und Fuchs 2 neue Spieler eingebaut hat. Zu auffällig war der spielerische Verfall in den letzten Wochen. Es war also nur konsequent darauf zu reagieren.

    Allerdings kritisiere ich, dass Köllner heute im Spiel viel zu spät reagiert hat. Bei Fuchs wäre eine Auswechslung zur HZ zwingend fällig gewesen. Er ist deutlich zu langsam und auch spielerisch auf Außen zu limitiert. Löwen hätte man nach dem 0:1 zum Schutz aller und seinen 1:1-Stärken nach vorne ziehen müssen.

    Zrelak hat mich nicht enttäuscht. Er bekommt halt aufgrund seiner Statur wie Palacios keinen hohen Ball.

    Wie Juwe schon m.E. richtig resümiert hat, fahren wir leider jetzt die Ernte der Transferpolitik des Winters ein. Nachdem wir heute zu spät die Brechstange versucht haben auszupacken, mussteb wir doch tatsächlich Mühl (!) in die Spitze stellen. Der ist zwar groß, hat jedoch keine Kiofballtechnik. Bei Palacios, der manche Stärken hat, hat man kurz vor der Pause, als er die Riesenchance kläglich vergeben hat gesehen, warum er so gut wie nie scored.

    Wir haben heute nicht anders als gegen Duisburg, Pauli, etc gespielt. Nur hätten wir heute schlichtweg nicht den Dusel wie in diesem Spielen. Wir haben keinen Elfer bekommen und Bredlow hat den sicher nicht unhaltbaren Ball zum 0:1 halt nicht gehalten. Wir sind ordentlich gegen den Ball, tun uns jedichwie fast alle Mannschaften in der Liga schwer selbst Initiative zu ergreifen. Und wenn sich Möhwald wie heute 90 Min. eine Auszeit nimmt, geht maximal was über Standards.

    Köllner sollte sich jetzt wieder auf die Arbeit auf dem Platz konzentrieren und deplatzierte Aussagen, die niemandem helfen, einfach weglassen. Damit tut er auch der Mannschaft keinen Gefallen.

    Ich bleibe dabei, dass wir am Ende als Erster aufsteigen. Die Konkurrenz ist auch nicht besser.

    14

    2
    Antwort
    • Ich kann es aufgrund der personellen Dürftigkeit im Sturm nachvollzehen, daß er Zrelak ins kalte Wasser wirft, hätte es geklappt, wäre Köllner wieder der Held gewesen. Das kann ich noch nachvollziehen, Fuchs hingegen nicht, gerade in einem Derby wäre mir der erfahrene Brecko lieber gewesen. Aber wir mussten es ja auch nicht vorher entscheiden wie der Trainer, hinterher ist man meistens schlauer.
      Aber ich hätte erwartet daß Köllner im Spiel wenigstens schneller darauf reagiert, wie sehr Fuchs Abwehrseite schwamm.

      ich würde sogar sagen ausgecoached zumindest diesmal. Fürth hat genau unsere schwache rechte Abwehrseite erkannt und wie sie sich mit Fünferkette schadlos halten gegen den schwachen Clubsturm

      9

      0
      Antwort
      • So ganz verstehe ich die Kritik nicht: über die Seite von Fuchs ist doch gar nichts passiert

        1

        1
        Antwort
    • „fahren wir leider jetzt die Ernte der Transferpolitik des Winters ein“-von Transferpolitik kann man nur reden, wenn man das nötige Kleingeld hat um Transferpolitik zu betreiben.Alles andere ist eher Löcher stopfen.

      0

      0
      Antwort
  • @ Optimist
    Och, das kann man zumindest ab einem gewissen Talentgrad schon genau so wollen. In dem Fall aber sollte man besser zwischen planvoller Absicht und reiner Intuition unterscheiden. Hier war Letztere am Werk, hat m.E. aber eben perfekt entschieden.. (ohne Zufälle wie ‚abgefälscht‘, ‚übern Spann gerutscht‘ o.ä.)

    0

    0
    Antwort
  • Ich bin schon wirklich gespannt auf Florians Statistiken und Analysen, weil irgendwie ist mir noch nicht ganz klar wie und was da gestern passiert und vor allem warum?

    0

    0
    Antwort
    • Der arme Kerl nimmt gerade nach der Grippe noch einen Virus! Ich weiß nicht, ob er nach DEM brotlosen Kick noch genug Kraft hat, einen großen Artikel zu schreiben.
      Obwohl es, wie gesagt dieses Mal einfach wäre: Alle eine 5-6 und Ewerton eine 3. Margreitter hätte vielleicht die 4 erreichen können, wenn nicht wirklich JEDER seiner gefühlt 50 Kopfbälle, bei denen er teilweise weitaus genug Zeit zum Platzieren gehabt hätte, spielgenau zum Gegner gegangen wären. Den armen Fuchs noch die Welpenschutz 4.
      Schade, daß Prof. Dr. Rix im Ruhestand ist, vielleicht wäre es eine Hilfe, die gesamte Mannschaft dort mal zum Sehtest hinzuschicken?

      4

      0
      Antwort
    • Ein Erklärungsversuch könnte sein, dass unser Spielaufbau durchs Zentrum im Moment nicht richtig funktioniert. Wenn, wie gestern Möhwald über 90 Minuten abtaucht, hängt alles an Behrens, der damit alleine aber überfordert ist. Auch weil Erras, sich gestern und schon in den letzten Spielen in das statische Ballgeschiebe einfügt, und nicht mehr das macht, was eigentlich seine große Stärke ist, nämlich scharfe und genaue vertikale Anspiele in die Spitze bzw. an die Strafraumgrenze. Das ist natürlich auch immer mit etwas Risiko verbunden, und genau dieses Risiko scheut die Mannschaft im Moment – ob auf Vorgabe des Trainers oder aus eigener Überzeugung kann man nicht wissen. Massierte Deckungsreihen wie gestern kannst Du eigentlich nur über Geschwindigkeit oder die langen Diagonalbälle von Löwen knacken. Und hast Du beides nicht, und so wie gestern auch ausschließlich unterirdische Standards, kommt so ein Ergebnis wie gestern zustande.
      Insofern stimmt es schon bedenklich, dass wir trotz dieses brutal guten Kaders Ishaks Präsenz und Valentinis Standards nicht adäquat ersetzen können. Was wäre dabei gewesen, sich das einzugestehen und auch so zu kommunizieren? Es wäre ehrlicher gewesen, als das Rumgeiere, das wir die „Ausfälle als Mannschaft kompensieren“.
      Von den Fehlern in der Aufstellung ganz zu schweigen: Ich persönlich hatte fest mit Brecko als RV gerechnet, und gerade in diesem Spiel auch mit Salli, weil er mit seiner unberechenbaren Spielweise die Gäste eher vor Probleme hätte stellen können.
      Das mal als erste Versuche für eine Klärung. Bei längerem Nachdenken würden mir wohl noch ein paar andere einfallen. Aber ich freue mich lieber schon jetzt auf das Spiel auf der Alm.

      2

      0
      Antwort
      • Ich hätte das auch so erwartet, dass man gerade bei Ausfall von Valentini und Ishak und den damit verbundenen Problemen eher versucht sich an Konstanten aufzurichten – sprich: vor allem also sonst nicht viel ändern und eine vertraute Formation wählen. Insoweit wäre mir auch Brecko eingefallen – oder wenn Fuchs, dann doch im 4-1-4-1. Bei der Offensivschwäche der Fürther war ja nicht zu erwarten gewesen, dass die ein Feuerwerk nach vorne abbrennen. Zudem kam es mir so vor, als wäre nicht die defensive Stabilität das Problem gewesen, sondern eben das Fehlen von Strukturen im Mittelfeld und die Anspielstationen im Sturm. Und da sind mit Fuchs und Zrelak eben zwei aufgelaufen, die per se nicht diese Bindung haben können und das System gar nicht verinnerlichen konnten.

        Die Bedenken hatte ich quasi schon mit dem Anpfiff und sah sie leider dann bestätigt, auch wenn andere das vielleicht anders gesehen haben mögen. Löwen fehlte dann als Anspielstation im Mittelfeld, Fuchs hat keine großen Fehler gemacht, war aber auch nicht zielführend unterwegs und Zrelak fehlte eben komplett die Bindung an die Mannschaft. Man muss ja auch sehen, dass mit Palacios noch ein Spieler am Platz stand, der gerade ein paar Wochen hier ist.

        Man muss mit dem Wort „vercoacht“ vorsichtig sein, wird es gern mit einer Schuldzuweisung an den Trainer verbunden – am Ende sind es die Spieler, die es nicht auf den Platz brachten. Aber in der Summe hätte Köllner vielleicht sich und dem Team es leichter gemacht, wenn er nicht noch einen draufsetzen hätte wollen und die Fürther mit Aufstellung und Taktik endgültig verwirren, sondern konservativ die personell etwas angeschlagene Truppe durch pragmatische Lösungen erstmal stabilisieren und dann im Laufe des Spiels vielleicht etwas wagen. So ging das dann leider in die Hose.

        8

        0
        Antwort
        • Man muss mit dem Wort „vercoacht“ vorsichtig sein, wird es gern mit einer Schuldzuweisung an den Trainer verbunden –

          Sehe ich gar nicht so, Köllner hat auch schon so oft positiv überrascht, er hat in dem Punkt sowieso ein dickes Plus. Jeder Trainer eines Profiteams muss ja ein besonderer Fachmann sein und jeder denkt sich etwas aus an dem Tag hatte Buric die Schwachpunkte des FCN sehr genau ausgemacht und auch getroffen, wobei Köllner für mich mit der Startformation und auch mit den Reaktionen im Spiel eher daneben lag. Auf dem Niveau passiert das eben auch.
          Den saft- und kraftlosen Auftritt von Beginn an kann man ihm vermutlich aber nicht ankreiden. Vielleicht kam an dem Tag zu vieles in ungünstiger Art und Weise zusammen.

          1

          0
          Antwort
          • Kann gut sein, dass Köllner dieses Spiel doch zu sehr zu einer persönlichen Sache gemacht hat (die PK vorab deutete schon in diese Richtung). Hab‘ ihn jedenfalls noch nicht so speziell sorgenvoll an der Seitenlinie stehen sehen. Als ob er sich dachte ‚hier läuft was schief, mein Spezial-Plan geht überhaupt nicht auf; und wenn ich jetzt Salli bringe – was ich eigentlich gerne würde – und das aber auch nicht aufgeht, dann mach‘ ich es insgesamt noch schlimmer und lass‘ es deshalb besser‘ – oder so.. In Büilefeld wird das bestimmt ein völlig anderes Spiel. Ich bleibe zuversichtlich.

            1

            0
            Antwort
  • Jetzt gilt: Pauli vor, schießt ein Tor! Na toll, die sind schon ein Tor hinten. 🙁

    1

    0
    Antwort
  • Oh Mann! Pauli eine verunglückte Aktion des Düsseldorfer Torwarts an den Pfosten!

    0

    0
    Antwort
  • Tja, Dödeldorf ist wieder Tabellenführer. Das 1:0 ist gleich in der 15. Minute nach einer Ecke gefallen, jetzt hat Pauli natürlich aufgemacht und dann ist nach einem Konter das 2:0 gefallen. Damit scheint das Spiel entschieden. So einen doofen Eindruck, daß Düdeldorf nochmal einen Vorsprung verspielt, machen die heute nicht. Solche torgefährlichen Standards konnten wir im ersten Halbjahr auch noch durchführen. In der Rückrunde waren die harmlos, falls die überhaupt einmal in die gefährliche Zone gingen. Die meisten waren zu kurz, zu weit oder ins Nirgendwo. Wird das nicht mehr brutal genug trainiert?

    0

    0
    Antwort
    • Angesichts der anderen Zwischenstände wird die Saison noch brutal spannend werden, mit einer doch recht guten Ausgangssituation für den Club. Frage: wer hätte diese Tabellensituation vor oder nach dem 25. Spieltag vor der Saison unterschrieben? Bitte nicht drängeln.

      4

      0
      Antwort
    • Mir ist der Sieg von Dödeldorf sogar lieber als von Pauli. Sonst hätten die jetzt auch 37 Punkte und kämen in die Verlosung….

      Das kann keiner wollen!

      3

      0
      Antwort
  • Ich habe das 1:0 jetzt drei Mal angeschaut: Bredlow steht mM nach falsch, deshalb kam er nicht mal mehr in die Nähe des Balles. Dafür hielt er in der Doppelchance wieder gut gegen Aycicek und noch einen anderen Grünweißen.
    Also gut: Bredlow dann die 4.
    Aber das Nachkarten bringt nix. „Nürnberg ohne Plan, ohne Idee und ohne Durchschlagskraft“ sagt der Kommentator in der Sky Kurzzusammenfassung. Und damit hat er verdammt nochmal leider sehr recht.
    Jetzt schau ich mir zur Ablenkung und Erfreuung lieber das FCK Spiel vom Freitag noch an.

    2

    0
    Antwort
      • Meiomei, Köln is a Depp! Führen die völlig zurecht 1:0 durch ein Pizarrotor gegen die Benz AG und haben das Spiel im Griff, jetzt sind die 1:2 hinten durch zwei völlig dumme Tore.

        1

        0
        Antwort
          • Weil?
            Es gibt mir sympathische Mannschaften und da gehört der FC aus Köln, der KSC, der FCK, unser Majorleague Team, Braunschweig, Darmstadt, Gladzbach, Zwietracht, Bremen, Heidenheim und Union dazu. Meistens hab ich, nicht nur durch meine berufliche Tätigkeit bedingt, Kumpels quer durch die Republik, die Fans dieser Mannschaften sind. Und da gehen dann, je nach Spieltag/Ergebnis immer kreuz und quer Nachrichten durch das Neuland.
            Das sind dieselben verrückten Dödels die mit Herzblut dabei sind, wie wir auch. Und allesamt sind sie weit davon entfernt, oberfächlich fußballinteressiert zu sein.
            Gerade meinen FCK Kumpel aus Pirmasens schmerzt unser Derbyergebnis sehr.
            Doppeltes Leid ist geteiltes Leid.
            Das ganze nennt sich Solidarität.
            Schade, das so ein wichtiges und lebendiges Wort sogar einen gebildeten Germanisten heutzutage nicht mehr bekannt ist.

            3

            0
            Antwort
  • Spannend wird es nächste Woche gegen Bielefeld. Man wird sehen, ob die Mannschaft den Schalter umlegen und eine Schippe drauf legen kann oder ob dies das aktuelle offensive Leitungsniveau war. Auch der Spielplan wird die Sache zum Ende richtig spannend machen. Momentan eher die schwächeren Mannschaften und zum Schluss fast alle direkte Aufstiegskonkurrenten im Wochentakt. Aber vielleicht fällt es gegen die stärkeren Mannschaften leichter, da diese vielleicht auch mitspielen wollen und sich nicht nur hinten rein stellen. Auf einen spannenden und aufregenden Frühling. Wie halt immer beim Club.

    3

    0
    Antwort
    • Bielefeld ist sowieso keine Laufkundschaft. Die haben mit Kerschbaumer, Voglsammer, Klos und Weirauch eine brutal gute Offensive, bereits 40 Tore erzielt und stellen somit den viertbesten Sturm in der Liga.
      Der Saibene ist leider auch ein Trainerfuchs und wenn wir wieder so dilettantisch spielen, wie gegen Fädd, fahren wir da ganz, ganz sicher mit leeren Händen wieder heim.
      Vielleicht stellt unser Trainerteam dann nicht wieder einen Neuling gegen die starke Seite des Gegner auf?

      1

      0
      Antwort
  • Was freue ich mich jetzt schon auf die neue Saison wenn wir aufsteigen. Freiburg bekommt heute 4 Tore eingeschenkt und unsere Truppe ist Lichtjahre von Freiburg entfernt. Ich hoffe ich habe Unrecht , aber wahrscheinlich wird das die brutalste Saison in der 1.Liga . Aber wenigstens haben wir nicht Labbadia

    1

    1
    Antwort
    • Ja, sowas ähnliches denkt man: Was will man sportlich eigentlich in der 1. Liga erreichen?
      Aber diese Gedanken wische ich dann ganz schnell wieder weg – wer weiß schon, was nach einem möglichen Aufstieg kadermäßig alles passiert. Ich hoffe, nichts Unangemessenes, denn man sollte diese mögliche Erstligasaison dazu nutzen, um den Club wirtschaftlich zu sanieren, um Spieler zu verbessern und vielleicht hier und da zu überraschen.

      Aber erstmal gilt es, der Mannschaft Stabilität zurückzugeben, sie entsprechend auf- und einzustellen. Es müssen Punkte her.
      Ich glaube ja, dass es einfacher ist, nicht als Tabellenerster in den Spieltag zu gehen, so komisch das auch klingen mag.
      Aber es ist halt der Club.

      1

      0
      Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.