Analyse: Gegner ausgekuckt, Schwächen ausgenutzt #KSVFCN #FCN

Analyse, Statistik, Stimmen und Noten zum Spiel: Holstein Kiel vs. 1. FC Nürnberg 1:3 (1:3) Der Club gewinnt das Duell beim direkten Konkurrenten, da er die Schwächen des Gegner ausnutzt und defensiv sehr gut steht.

Die Analyse:

KSVFCN
Startformation im 4-1-4-1

Michael Köllner musste vier Spieler wegen Sperren oder Verletzungen austauschen. Für den gesperrten Tim Leibold rückte Laszlo Sepsi in die Mannschaft. Ewerton war mit Wadenproblemen in Nürnberg geblieben, für ihn durfte Mühl verteidigen. Marvin Stefaniak war nicht rechtzeitig von einer Erkältung genesen, wurde von Tobias Werner ersetzt. Fabian Bredlow musste mit Fingerverletzung passen, so dass Thorsten Kirschbaum erstmals seit Anfang November wieder zum Einsatz kam. Zusätzlich rückte Patrick Erras wieder ins Team für Ondrej Petrak. Im Kader ergaben sich durch die vielen Ausfälle auch zahlreiche Verschiebungen, im Gegensatz zur Vorwoche waren – zusätzlich zu Sepsi, der den Sprung von der Tribüne in die Startelf schaffte – Palacios, Hufnagel und Ersatzkeeper Kreidl neu im Kader. Bei so vielen personellen Änderungen verzichtete der Trainer auf zusätzlich Experimente in Sachen Formation schickte das Team im 4-1-4-1 aufs Feld.

Der Club begann – wie von Michael Köllner angekündigt und von Markus Anfang erwartet – mit viel Schwung und frühem Pressing. Schnell stellte sich heraus, dass die Kieler mit dieser Methode durchaus zu Fehlern zu zwingen waren. Immer wieder gaben die Gastgeber den Ball schnell her, verloren ihn per Fehlpass schon in der eigenen Hälfte. Früh versuchte sich Werner mit zwei Distanzschüssen dem Tor anzunähern, kam dabei aber nicht in wirklich aussichtsreiche Positionen. Anders Georg Margreitter: Nach einem Freistoß von Valentini aus dem rechten Halbraum stieg der Österreicher am höchsten und setzte den Ball gezielt in die Maschen des Kieler Tores. Daran, dass der Club sich aber nicht lange an der ersten 1:0-Führung seit dem Sieg gegen Duisburg erfreuen konnte, war der Club-Innenverteidiger dann erneut beteiligt. Im Duell mit Kiels Drexler ließ Margreitter das Bein zu lange stehen, so dass der Angreifer die Einladung dankend annahm und zu Boden ging. Schiedsrichter Osmers zeigte auf den Punkt, Schindler verwandelte sicher.

Der Club war vom Gegentreffer keineswegs geschockt, schickte sofort zwei weitere Chancen hinterher. Zunächst erzielte Kinsombi fast ein Eigentor, dann verpasste Werner knapp einen Kopfball von Behrens. Kurze Zeit später kam Löwen am langen Pfosten an den Ball brauchte aber zu lange, so dass die Schussbahn wieder zugestellt war und nur ein Schlenzer herauskam. Im folgenden Angriff verletzte sich Patrick Erras am Knie und musste ausgewechselt werden. Ondrej Petrak ersetzt den Oberpfälzer positionsgetreu. Noch während Erras in die Kabine humpelte, ging der Club dann wieder in Führung. Erneut ging dem Treffer ein Standard von Valentini voran, dieses Mal von der linken Seite. Hanno Behrens kam vor dem herauslaufenden Kronholm an den Ball und köpfte ein. Es zeigte sich, dass der Club ganz gezielt die Schwächen des Kieler Torwarts in der Strafraumbeherrschung ausnutzen wollte. Dies gelang ihm nicht nur bei den Toren, sondern auch im weiteren Spielverlauf immer wieder.

Erst in der Schlussviertelstunde der ersten Halbzeit kam dann Kiel wirklich besser ins Spiel. Allerdings taten sich die „Störche“ schwer mit dem Spielaufbau. Kamen nur sehr selten dazu, ihr Spiel mit dem gefürchteten Tempo auszustatten. Stattdessen trafen sie fast durchgehend auf eine gut gestaffelte Nürnberger Defensive. Eine einzige gute Chance ergab sich in der 39. Minute, als der Club einen Ball nicht klären konnte und Ducksch frei vor Kirschbaum zum Abschluss kam, aber nicht genug Kraft hinter den Ball bekam. Der Schuss verkam zum Roller, Ducksch setzte nach und traf dabei Kirschbaum. Harm Osmers ließ die Karte stecken. Es blieb die einzig nennenswerte Gelegenheit der Gastgeber, die sich schwer taten, das Spiel zu machen und einem Rückstand hinterher zu laufen.

KSVFCN-B
Ungefähre Formation in der Schlussphase

Nur etwas mehr als fünf Minuten nach der Pause wurde es noch schwerer für die Gastgeber: Einen langen Ball von Margreitter ließ Möhwald mit der Brust abtropfen, so dass Werner schießen konnte. Der Schuss aber blieb an einem Kieler Bein hängen, wurde dadurch aber so abgefälscht, dass er Kronholm überraschte und in den Laufweg des durchgelaufenen Behrens fiel. Dieser war erneut per Kopf zu Stelle und traf zum 1:3. Für den Club bedeutete diese Führung nun, dass man das Feld noch mehr den Kielern überließ und auf Konter setzte, während diese nun gefordert waren, Lösungen zu finden, um die bislang aus dem Spiel heraus kaum zu überwindende Nürnberger Abwehr zu knacken.

Immer wieder versuchten die Gastgeber es nun mit langen Bällen auf die Schnittstelle der Nürnberger Abwehr, waren damit aber überhaupt nicht erfolgreich, weil Margreitter und Mühl im Zusamenspiel mit Kirschbaum vieles abliefen und entschärften. Fast zwanzig Minuten lang fiel den Kielern gar nichts ein, taten sie sich schwer ein Mittel zu finden, erst als Drexler in der 70. Minute nach einer Ecke übers Tor köpfte kam überhaupt so etwas wie der Hauch von Torgefahr auf. Köllner brachte in dieser Phase Adam Zrelak für Tobias Werner, der diesen zwar positionsgetreu ersetzte, seine Rolle als rechter Mittelfeldspieler aber etwas offensiver und zentraler interpretierte und somit auch Ishak beim Festmachen der langen Bälle aus der Abwehr unterstützen sollte.

Markus Anfang, der zur Pause mit Seydel für Weilandt schon zusätzliche Körperlänge eingewechselt hatte, brachte dann mit Peitz für Mühling einen zweiten Spieler, der über 1,95m groß ist. Das Ziel von Holstein war es nun mit hohen Bällen in die Spitze, die dann in den Rückraum abgelegt werden sollten, zum Erfolg zu kommen. Eine Abkehr vom üblichen Spielsystem der Kieler, die allerdings im Hinspiel in Nürnberg aus einem 0:2 noch ein 2:2 gemacht hatte. Im Rückspiel taten sich die „Störche“ dagegen noch schwerer, fanden kaum Platz für gefährliche Abschlüsse. Zwar fiel der Ball sowohl Peitz als auch Seydel als auch Kinsombi in der Schlussphase vor die Füße, doch keiner der Abschlüsse barg wirklich Gefahr. So biss sich Holstein Kiel am Ende die Zähne an der starken Defensive der Gäste aus, die durch Konter über Löwen und Behrens sogar die Chance zum 1:4 verpassten.

Möglicherweise könnte man dem Club in der letzten halben Stunde vorwerfen, zu passiv agiert zu haben. Andererseits war diese Herangehensweise mit einem 3:1-Vorsprung im Rücken und im Wissen, dass Kiel große Schwierigkeiten damit hat, gestalterisch tätig zu werden, durchaus angebracht. Dank des Zwei-Tore-Vorsprungs war ja sogar eine gewisse Fehlertoleranz eingebaut. In der Gesamtbetrachtung aber gilt, dass der FCN in Kiel in Sachen Einstellung und Ausrichtung wahrscheinlich sein bestes Saisonspiel abgeliefert hat und dies in einer Hochdrucksituation. Eiskalt nutzte der Club die Schwächen der Kieler bei hohen Bällen, verteidigte selbst aber kompromisslos und zwang den Gegner dazu, so zu spielen, wie er es eigentlich nicht mag. Eine reife Leistung, die den Club der 1. Bundesliga ganz nahe bringt.

Die Zahlen:

KielNürnberg
1
Tore
3
17
Torschüsse
16
5
Schüsse aufs Tor
6
1,9
expected goals (shot-based)
1,6
6
Ecken
6
59,2
Ballbesitz (%)
40,8
70,8
Passquote gesamt (%)
60,7
85,9
Passquote eig. Hälfte (%)
68,9
54,8
Passquote geg. Hälfte (%)
54,4
16,1
Lange Pässe (%)
20,4
48,3
Gewonnene Zweikämpfe (%)
51,7
2,1
expected goals (non-shot)
1,2
18
Fouls
13
113,49
Laufdistanz (km)
118,25
1
Abseits
0

Trainerstatement (Michael Köllner):

„Wir sind glücklich, diese hohe Hürde erfolgreich genommen zu haben. Wir haben wieder nahtlos an unsere Auswärtsstärke angeknüpft und ein Riesenherz gezeigt. Außerdem waren wir bei den Standards brandgefährlich. Dadurch haben wir es geschafft, das Spiel früh auf unsere Seite zu ziehen. Nach dem schnellen Ausgleich hat die Mannschaft den Charakter gezeigt, der sie auszeichnet. Und hinten raus haben wir das Spiel mit viel Leidenschaft und Willen nach Hause gebracht. Aufgestiegen sind wir aber trotzdem noch nicht. Wir wollen auch gegen Braunschweig wieder drei Punkte holen. Dafür werden wir die ganze Woche konzentriert arbeiten.“

Trainerstatement (Markus Anfang):

„Wir sind von Beginn an nicht so gut reingekommen. Letztlich haben die Standards das Spiel entschieden. Nürnberg hat es da gut gemacht und war brandgefährlich. Nach dem 3:1 nach Pause läufst du dann natürlich gegen eine Wand. Wir haben es in der Schlussphase viel mit langen Bällen versucht, aber uns ist nichts geglückt. Wir hatten heute nicht unseren besten Tag. Wir werden in den letzten drei Spielen nochmal alles raushausen und freuen uns riesig auf diese Partien.“

Spielererstatement (Enrico Valentini):

„Wir haben uns die Woche über intensiv auf unsere Standards vorbereitet. Wir wussten, dass wir die mal wieder als Dosenöffner brauchen. Das hat perfekt geklappt. Das freut uns extrem. Wir waren die ganze Woche über heiß und wussten, dass es heute zählt. Und wir wussten, dass wir gewinnen, wenn wir alles raushauen. Höchsten Respekt auch für die Jungs, die heute für die gesperrten und verletzten Spieler reingekommen sind. Es sind jetzt noch drei Spiele, in denen wir genauso weitermachen müssen.“

Die Spieler im Einzelnen:

Thorsten Kirschbaum 12 Notenpunkte (2+, numerisch: 1.67)
Hatte keinen ganz schweren Bälle zu halten, aber hielt sich aus dem Spiel heraus schadlos, selbst nachdem er von Ducksch und Seydel böse attackiert worden war.
Enrico Valentini 11 Notenpunkte (2, numerisch: 2.00)
Zwei Torvorlagen nach Standards, dazu defensiv absolut schadlos. Allein die Durchsetzungskraft im Spiel nach vorne kann man bemängeln.
Georg Margreitter 13 Notenpunkte (1-, numerisch: 1.33)
Wäre da nicht das dumme Foul zum Elfmeter gewesen, Margreitter hätte für sein defensives Abräumen und sein Tor eine "Eins Plus" verdient. So sind es "nur" eine "Eins minus".
Lukas Mühl 11 Notenpunkte (2, numerisch: 2.00)
Solide ohne die ganz großen Glanzmomente. Haute viel raus, dabei aber ungewohnt schwach in der Luft (nur 40% Luftduelle gewonnen).
Laszlo Sepsi 10 Notenpunkte (2-, numerisch: 2.33)
Bester Nürnberger Zweikämpfer (der mehr als 25 Minuten spielte), gewann von allen auf dem Platz die meisten Kopfballduelle. Hatte zwar zwei, drei offensiv schwache Ballverlsute, stand aber defensiv (außer in einem Laufduell) sehr solide.
Patrick Erras Note -
Musste nach 24 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Bis dahin ohne verlorenen Zweikampf. Bleibt dennoch ohne Bewertung.
Tobias Werner 8 Notenpunkte (3, numerisch: 3.00)
Arbeitete sich auf, ging viele Wege, dabei nicht immer sauber, aber immer bemüht. Leitete das 3:1 per Schuss ein.
Kevin Möhwald 7 Notenpunkte (3-, numerisch: 3.33)
War fürs Bälle halten und vernünftig weiterspielen durchaus wichtig, tat sich aber im Umschaltspiel schwer Tempo reinzubringen.
Hanno Behrens 14 Notenpunkte (1, numerisch: 1.00)
Es war nicht alles perfekt, aber bei zwei Toren, den meisten gelaufenen Kilometern und einer Gesangseinlage am Zaun, sehen wir über die kleineren Schwächen im Abspiel hinweg.
Eduard Löwen 5 Notenpunkte (4, numerisch: 4.00)
Schwächster Nürnberger mit vielen falschen Entscheidungen, erstickte so unzählige Konter. Mit nur 11% gewonnenen Duellen. Immerhin körperlich präsent und mit ordentlicher Passquote.
Mikael Ishak 8 Notenpunkte (3, numerisch: 3.00)
Unermüdlicher Läufer (11,26 km). Suchte viele Duelle, gewann zwar nicht viele, aber beschäftigte mit seinem Pressing die Gegner.
Ondrej Petrak 9 Notenpunkte (3+, numerisch: 2.67)
Kam nach 24 Minuten für den verletzten Erras. Solide ohne völlig zu glänzen. Defensiv sehr stabil, nach vorne immer etwas zu gedanklich langsam.
Adam Zrelak 7 Notenpunkte (3-, numerisch: 3.33)
Kam in der 68. Minute für Werner. Warf sich in viele Duelle, gewann einige, tat sich im Umschalten schwer. Machte aber manche Bälle gut fest.
Miso Brecko Note -
Kam drei Minuten vor Schluss für Möhwald. Sicherte am Ende ordentlich ab. Leitete sogar einen Konter ein.

58 Gedanken zu „Analyse: Gegner ausgekuckt, Schwächen ausgenutzt #KSVFCN #FCN

  • Na da hast du heute aber gut bewertet, So viele Einser und Zweier hätte ich dir gar nicht zugetraut :mrgreen:
    Einzigdie offensiveren Kräfte Werner, Möhwald, Ishak, Löwen, Zrelak hast du dann für ihren Einsatz nicht mit einer guten Note belohnt. Ich fand es einfach unglaublich wichtig, daß alle so intensiv auch defensiv mitgearbeitet haben. Da ist es doch vermutlich normal, daß dann offensiv auch mal weniger rausspringt. Insofern hätte ich denen schon 1 bis zwei Punkte mehr gegeben.

    Ich fand Kirschbaum heute sehr souverän. Vielleicht hat ihm die Pause geholfen, zu einer inneren Ruhe zu finden?
    Auch Sepsi hat mich positiv überrascht.
    Ist sicher auch eine Frage des Geldes, da beide noch Altverträge haben, aber es hat sich gestern gezeigt, daß manchmal ein erfahrener Spieler eine gute Option sein kann. Vielleicht bleiben sie uns ja erhalten?

    Und Behrens? Unglaublich dieser Mann. Den haben wir auch Bader zu verdanken. Muß man auch mal konstatieren. Ich hätte nie gedacht, daß dieser Sunnyboy mal so ein guter Kapitän werden wird. Ich denke, er ist unglaublich wichtig dafür, daß in dieser Mannschaft das Klima stimmt.

    Jetzt muß ich es schaffen, nächsten Montag Stadion zu kommen. NIcht daß ich die Aufstiegsjubelgesänge verpasse. Danke an Esther Sedlaczek, daß sie diese Möglichkeit aufgezeigt hat im Interview nach dem Spiel.
    Auch wenn ich in der Pause ziemlich genervt von ihr war als sie Bornemann allen Ernstes gefragt hat, wie das wohl mit Löwen aussieht in der nächsten Saison. Sie hat Bornemann mit dieser Frage ziemlich überrascht und ich fand es super, wie locker er darauf verwies, daß er mit Löwen einen guten Vertrag ausgehandelt hat.
    Bornemann hat offenbar doch Recht gehabt mit seiner Aussage vor dem Spiel, daß es nicht in der DNS des Clubspielers liegt, Dramen zu produzieren. Ich halte es doch tatsächlich langsam für möglich, daß wir schon im April sicher aufsteigen.
    Und bin auf die Weiterentwicklung der Mannschaft gespannt.

    21

    0
    Antwort
  • Ach und nochmal gute Besserung an Erras. Hoffentlich ist die Verletzung nicht so gravierend. Wäre schon gut, wenn er wenigstens die Vorbereitung in der nächsten Saison komplett mitmachen könnte.
    Gute Besserung auch an die anderen Verletzten.
    Wäre super, wenn der Aufstieg klar wäre und zumindest Kerk dann im Schlußspiel das Siegtor gegen Düsseldorf mit einer Superflanke auf Ishak vorbereiten würde, der damit Torschützenkönig würde.
    Wobei Behrens ihm ja jetzt anscheinend ensthaft diese Kanone abjagen will.

    16

    0
    Antwort
  • Kirschbaums Austrahlung war sehr gut. Er hat gewirkt, als wenn er nie auf der Bank war. Klasse, dass wir nicht mehr Angst haben müssen, wenn der erste Torwart ausfällt. Sepsi war auch für mich DIE Überraschung des Spiels. Kein einziger seiner gewohnten „ich mach jetzt mal meine Seite auf-Stellungsfehler“. Ungemein konzentriert. Auch Petrak fand ich gestern erstaunlich wirkungsvoll, mit guten Offensvaktionen. Ishak ist einfach präsent. Was er an Bälle sichert und ablegt, hat man gemerkt, als er nicht dabei war. Löwens 11% (!) Zweikampfquote sprechen leider Bände. Auch körperlich macht er keinen guten Eindruck. Er kommt jedoch wieder dahin, wo er war. Bei Zrelak hatte ich den Eindruck, dass er zwar bemüht war, aber jeden Ball immer sofort verloren hat. Vielleicht konnte nicht Check jedoch zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr hinsehen.

    14

    0
    Antwort
  • Braunschweig wird wesentlich defensiver ausgerichtet sein. Bin gespannt, wie die Mannschaft damit zurecht kommt. Gut, dass sie rechtzeitig das Pressing und die Standards wieder entdeckt hat.

    Es könnte gegen die Eintracht ein Geduldsspiel werden.

    6

    0
    Antwort
    • Die Remis-Könige der Liga mit der zweitbesten Defensive und eine der offensivschwächsten Mannschaften der Liga…
      Ja, also von so einem temporeichen Spiel wie gestern würde ich nicht ausgehen.

      3

      0
      Antwort
  • Kirsche und Sepsi mögen nicht die beliebtesten Cluberer sein. Aber was sie gestern Abend abgeliefert haben, war klasse! Echte Profis. So muss es sein!
    Ansonsten hat Schorsch recht: jetzt ja nicht abheben, sondern konzentriert und zielgerichtet gegen Braunschweig ran. Das wird kein Selbstläufer, denn die brauchen jeden Bungd.

    23

    0
    Antwort
    • Die Spieler sollen schon noch fokussiert sein und bitte noch die nächsten zwei Heimspiele gewinnen wollen.
      Aber ich finde, wir Fans dürfen jetzt schon abheben. Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Jungs jetzt in den nächsten 3 Spielen nicht mehr siegen.
      Naja erstmal sehen, was die Konkurrenz am Wochenende abliefert.

      4

      0
      Antwort
  • Beschanovs Forderung ein Achtungszeichen zu setzen wurde erfüllt! Und auch Köllner lag diesmal mit seiner Rhethorik richtig: Es werden noch Spieler wichtig werden, die bisher kaum in Erscheinung getreten sind (s. Kirschbaum, Sepsi, Petrak, Mühl). Viele Verletzte, Möhwald und Löwen die teilweise (wieder) neben sich standen und am Ende dennoch: ein Sieg! Bei entsprechendem Verlauf am letzten Spieltag ein direktes Duell um die Radkappe. Chapeau!

    10

    0
    Antwort
  • Sepsi hat sich noch ein großes Sonderlob verdient!
    Der hatte bei den Fans ja von Anfang an einen schweren Stand, auch wenn man ihm ja keineswegs ankreiden kann, dass man Pino weggeschickt hatte.
    Hat sich auch immer in den Dienst der Mannschaft gestellt, von Schwartz gar genötigt, verletzt zu spielen, als er eigentlich schon längst hätte pausieren müssen, aber der große Jugend-Förderer Schwartz hat sich ja erst getraut, auf Lippert zu setzen, als es gar nicht mehr anders ging.
    Und Sepsi hat von den Fans für die wegen der Verletzung schlechten Leistungen noch ordentlich auf die Fresse bekommen…

    Diese Saison dann rein leistungstechnisch hinten dran, zumeist nur auf der Tribüne… Und hat sich niemals beklagt deswegen, hat sich offenbar auch im Training stets mustergültig verhalten und springt jetzt für die Mannschaft in die Bresche, wenn Not am Mann ist!

    Das verdient großen Respekt!

    62

    1
    Antwort
    • Stimmt und das Lob würde ich auch an Köllner weitergeben, es erfordert Fingerspitzengefühl auch die Spieler in der 2. Reihe immer bei Laune zu halten und zu motivieren. Vielleicht gaben die vielen Neuen gestern dem Spiel auch eine Frische weil ausgeruht, die letzten Wochen sah vieles ja eher zäh aus.

      27

      0
      Antwort
  • Köllner hat die Mannschaft gut eingestellt und findet intern scheinbar die richtigen Worte.
    Deswegen erst mal Chapeau zu dieser Leistung und dem verdienten Sieg.

    In der Aussendarstellung muss Köllner dringend noch besser werden. Mir ist sauer aufgestossen, dass er in der Pressekonferenz nach dem Spiel Holstein Kiel für die Relegation alles Gute und viel Erfolg gewünscht hat.

    Klar war er nach dem Spiel euphorisiert und er – wie wir alle – ist guter Dinge, dass der Club den 2 ten Platz auf jeden Fall hält.

    Aber sicher ist das noch lange nicht und deswegen, darf er das als Trainer denken. Sagen darf er das zu diesem Zeitpunkt (noch) nicht, finde ich.

    19

    11
    Antwort
    • Ich bin Mal gespannt, wie es dieses Jahr ausgeht. Hätte gestern beim Interview auf Sky ein deja-vu. Wie letztes Jahr hat Köllner auch gestern gesagt, sie wollen die nächsten 3 Spiele gewinnen. Letzte Saison ging das gründlich daneben.
      Aber nach der Leistung gestern kann ich mir vorstellen, dass es diesmal klappt.

      4

      0
      Antwort
      • Da bin ich auch mächtig zusammen gezuckt. Mit der Ansage und den fehlenden Taten hat mir der Herr im letzten Jahr schon mächtig die Stimmung versaut. Hoffen wir, dass wir es jetzt nicht wieder genau so dick bekommen.

        Ich jedenfalls sehe noch genug Szenarien den Aufstieg zu verkacken – wenn nicht wir, wer dann 😉

        3

        7
        Antwort
    • Vielleicht war es auch als Kompliment an Kiel gedacht, im Sinne von ‚Ihr seid eindeutig stark genug, um Euch nicht mehr von Regensburg überholen zu lassen‘.

      9

      1
      Antwort
    • Er hat doch lediglich gesagt, er wünscht Holstein Kiel in den letzten Spielen erfolgreich sind und vielleicht geht dann in der relegation noch was-ist doch nett gemeint

      Und der Kieler Trainer hat Nürnberg viel Spass in der ersten Liga gewünscht- also wo ist das Problem?

      17

      1
      Antwort
    • In der Aussendarstellung muss Köllner dringend noch besser werden. Mir ist sauer aufgestossen, dass er in der Pressekonferenz nach dem Spiel Holstein Kiel für die Relegation alles Gute und viel Erfolg gewünscht hat.

      Also, ich finde das reichlich konstruiert.

      Man kann Köllner vielleicht nachsagen, daß er gerne viel redet, aber daß er einen Gegner nicht ernst nimmt oder die eigene Ausgangssituation überschätzt, das gehört sicher nicht dazu.

      Wir beklagen alle das Fehlen von „Typen“, alleine deshalb sollten wir es unterlassen, uns bei jeder Kleinigkeit zu empören. Genau das hat doch dazu geführt, daß in allen Bereichen nur noch glattgeschliffene, leere Worthülsen zu hören sind…

      20

      1
      Antwort
  • Der arme Erras! Hoffentlich wird er bald wieder gesund.

    Die Mannschaft funktioniert heuer und steckt alle Rückschläge einigermaßen weg. Das muss man erst einmal hinkriegen. Dass Typen wie Sepsi und Kirschbaum ihre Leistung abliefern, wenn sie gebraucht wird, sollte denen, deren Lebenszweck darin zu bestehen scheint, ausgeguckte Spiele schlecht zu reden, ein wenig zu denken geben.

    Aus der Pressekonferenz nach dem Spiel schließe ich, dass es Anfang in Köln bald schwer haben wird.

    13

    1
    Antwort
  • Ich finde auch, das man Köllner zu dieser taktischen Meisterleistung einmal gratulieren muß!!!! Auch ich habe ihn oft kritisiert, weil er meiner Meinung nach oft zu unflexiebel agierte..heute muß ich sagen : RESPEKT !!!
    Die Kieler kamen von Anfang an nicht mit dem aggressiven Forchecking und Pressing vom Club zurecht!
    Gerne öfter so dem Gegner von Anfang an zeigen, wer Chef auf dem Platz ist!
    Jetzt noch konzentriert die Braunschweiger schlagen und dann: 1.Liga wir kommen!!!!

    16

    0
    Antwort
    • Die Taktiktafel hat doch immer Schommers in der Hand. Ich glaube, dessen Rolle bei unserer bisher sehr erfolgreichen Saison darf man keinesfalls unterschätzen. War das Ishak, der in einem Interview irgendwann dieses Jahr den Schommers sehr gelobt hat? Er hätte in seinen bisherigen Vereinen keinen solchen Taktikcouch gehabt wie ihn. Und Ishak ist ja trotz seiner jungen Jahre bereits viel rumgekommen: Von Schweden nach Köln, dann nach Sankt Gallen in die Schweiz, wieder zurück in die Domstadt, dann Parma und Crotone in Italien und dann war er in Dänemark bei Randers FK.
      Hoffentlich bleibt uns auch Schommers noch lange erhalten.

      21

      -1
      Antwort
      • Jeder gute Trainer hat auch einen guten Co über Jahre an seiner Seite: Heynckes, Klopp, Hecking … Und natürlich gibt es da auch Aufgabenverteilung: Taktik, Trainingsinhalte, Öffentlichkeitsarbeit. ..
        Im Moment funktioniert das bei beiden anscheinend gut.

        5

        0
        Antwort
  • Der relativ hohe Wert bei den Expected Goals der Kieler resultiert doch hauptsächlich aus dem Elfmeter, von Ihren Schüssen ging ja relativ wenig Gefahr aus.Oder zeichnet sich darin das gestrige Kieler Unvermögen ab-Schüsse aus relativ guter Entfernung, die meist weit drüber gingen.
    Als letzter tektischer Wert der noch fehlt wäre die Chancenverwertung ja eventuell noch relevant.
    Gefühlt hat man allerdings nach 5 Minuten schon gesehen, wohin die Reise geht.

    2

    0
    Antwort
  • Das Blu Bowl ist ja ganz nett, aber man hat unten im Betonkeller im fortschrittlichen Deutschland praktisch keinen Internetempfang. Das mit dem freien WLAN ist ja rechtlich nach wie vor so eine Sache.

    Das war ein ganz tolles, abgezocktes Spiel unserer Farben mit doch sehr positiv überraschenden Ersatzleuten. Für mich war das die beste Rückrundenleistung der Mannschaft. Das Kirschbaum nach seinen Bozos gegen Ingolstadt soviel Ruhe ausstrahlen konnte, war nicht zu erwarten. Auch nicht zu erwarten war die famose Leistung von Sepsi, dem man nie anmerkte, daß er doch gestern das allererste Saisonspiel absolviert hat. Er wirkte nie als Fremdkörper. Das zeigt, daß das Trainingskonzept wirklich gut sein muss, wenn man einen Spieler, obwohl er meines Wissens in dieser Zeit nie großartig verletzt war, am Saisonende erstmalig bringt und dieser sofort in der Lage ist, am Mannschaftsspiel „einfach so“ teilzunehmen. Und Mühl ist meiner Meinung nach sowieso kein richtiger Ersatzmann. Der Junge ist absolut Klasse. Wie er auch Peitz deutlich sichtbar auf der Großbildleinwand das Götz von Berlichingen Zitat ansagte, das gefiel uns hervorragend.

    Die beiden schwächeren Spieler fielen dabei um so mehr auf: Löwen zwischen fehleranfällig, teilweise apathisch und manchmal etwas teilnahmslos und Möhwald bleibt gewohnt pomadig. Von Löwen kennen wir ja diese Hochs und Tiefs, wenn er konstant Klasse spielen würde, da wäre er schon längst woanders. Aber Möhwald enttäuscht mich schon die ganze Rückrunde über. Den würde ich gerne mal ersetzt sehen, wenn das unsere immer kleiner werdende Ersatzbank denn zulässt.

    Ganz schwach war erneut die Schiedsrichterleistung, glücklicherweise war diese nicht spielentscheidend: Auch wenn die obige Statistik anderes zeigt, foulte Kiel uns gefühlte 30 Mal und beim vielleicht zehnten Foul des Clubs gab es dafür die erste gelbe Karte, nicht für Kiel sondern gegen uns. Am Ende hatten wir zwei gelbe Karten bei wesentlich weniger und auch weniger groben Fouls als die Kieler, die bekam nur eine einzige.
    Es ist mir auch völiig unverständlich, weshalb Ducksch beim unsportlichen Nachtreten gegen Kirschbaums Rettungstat keine gelbe Karte bekam. Und das Einsteigen von Seydel gegen Kirschbaum war meiner Meinung nach rotwürdig. Das war wieder das Beispiel der berühmten Schiedsrichter-Lippenbekenntnisse, die jedes Jahr vor den Saisons erneuert werden: Es soll härter gegen Ellbogenschläge, Vonhinteneinsteigen, taktische Fouls, Zeitspiel, usw. vorgegangen werden. Und natürlich müssen auch Torhüter besser geschützt werden, blablabla… in der Wirklichkeit wird da viel zuwenig durchgegriffen.
    So wie Kirschbaum da mit dem Kopf voran auf den Rasen aufkam dachte ich fast, unser Goalie hat sich da einen Genickbruch geholt. Da ist mir eine gelbe Karte viel zuwenig! Und man sah eindeutig, daß Seydel nur Anfangs auf den Ball fokussiert war, als er weiter in Richtung Torwart lief, hat er eindeutig gesehen, daß Kirschbaum da ist. Es ist sicherlich keine direkte Absicht dahinter gewesen sein, dennoch war die Aktion von Seydel unsinnigerweise höchstgefährlich, er konnte den Ball unmöglich vor Kirschbaum bekommen.

    Die Höhe war dann der Trainer Anfang, der am Skymikrofon von den unfairen Clubspielern sprach, die so hart spielten.

    Deshalb wünsche ich nun tatsächlich dem Regensburger Projekt alles gute dabei, die Kieler noch auf den vierten Platz zu verdrängen.

    Und: Bravo Club! So eine tolle Leistung hätte ich wirklich nie für möglich gehalten.

    24

    1
    Antwort
    • Wenn der Schiedsrichter die Foulerei nicht bestraft, die Clubspieler haben es mit den Standards getan.Kiel war eigentlich gar nicht mal so unfair, die waren streckenweise einfach überfordert und wussten sich nicht anders zu helfen.

      8

      0
      Antwort
  • Zunächst alles Gute für Patrick Erras, hoffentlich bestätigt sich die Diagnose, dass es keine Kreuzbandverletzung ist.
    Mir fällt ein Stein vom Herzen, auch erkenne ich einen gewissen „Vorteil“ erst am Montag gegen die
    Braunschweiger Eintracht spielen zu müssen, wenn ich auch diese Montagsspiele überhaupt nicht mag.
    Vielleicht können wir den Sack schon zu machen, wenn Kiel bei den Schanzern nicht gewinnt.
    Allerdings sollten wir mit vollster Konzentration in das nächste und die beiden letzten Spiele gehen.

    Auch wenn ich das wiederhole was die meisten schon festgestellt haben
    – eine saustarke Leistung unserer Mannschaft – Hut ab.

    7

    1
    Antwort
  • hoffentlich wird erras nicht eine krankengeschichte wie ein badstuber, reus oder gündogan erleben, kurze einsatzmonate gefolgt von langen pausenjahren….ich habe da kein wirklich gutes gefühl.
    es waren viele stark am gestrigen abend, allen voran der überragende kapitän, der umsichtige margreitter und der brandgefährliche freistoß- und eckenschütze valentini.
    aber am meisten hat mich lukas mühl positiv überrascht. stand wie ein fels in der brandung, spielte megagelassen seine bälle nach vorne und machte eher den eindruck, schon hunderte punktspiele auf dem buckel zu haben. ganz toll.
    insgesamt sicher der beste auftritt im jahr 2018 und das genau zum richtigen, zum soo wichtigen zeitpunkt. respekt………..

    11

    0
    Antwort
  • Bewundernswert, Florian, wie Du trotz der Euphorie, die der gestrige Sieg bei allen ausgelöst hast, in Deiner Notengebung akribische Coolness bewahrst. Gleichwohl hätte ich dem Kapitän für seine in jeder Hinsicht herausragende Leistung die 15 Punkte nicht verweigert; ebenso hätte ich Valentini gleichauf mit Magreitter gesehen und ihn ebenfalls mit 13 bewertet. Auch Petrak habe ich stärker gesehen.
    Insgesamt war es natürlich eine überagende Team-Leistung. Es scheint wirklich so, als könnte der Trainer seine Elf optimal und punktgenau auf die entscheidende Phase der Saison einstimmen. Und das wir all die Ausfälle und personellen Wechsel diesmal nahezu problemlos kompensieren konnten, spricht für die Qualität im Kader. Auch die insgesamt rund 5 km mehr Laufleistung ist natürlich gegen Ende der Saison ein überragender wert.
    Es gab natürlich schon Situationen, in denen in drei Spielen auch ein 5-Punkte-Vorsprung verdummt wurde. Aber das wird dieser Mannschaft nicht passieren. Dafür ist sie inzwischen zu hungig und auch durch die Rückschläge bzw. den Umgang mit Rückständen auch viel zu gefestigt.
    Ich hoffe sehr darauf und rechne auch damit, dass wir die Walpurgis-Nacht durchfeiern können, weil der Aufstieg dann fix ist.

    1

    0
    Antwort
    • Ich habe in den Jahren beim Club zu viele negative „Wunder“ erlebt, als dass ich 5 Punkte Vorsprung als sicheren Aufstieg vorzeitig feiere. Lass uns zu Hause gegen BS unglücklich verlieren und Kiel/Regensburg gewinnen und der Stress geht wieder los. Daran glaube ich zwar nicht, weil wir mindestens 1 Punkt und Kiel Max. 1 Punkt holen sollten, dennoch…

      6

      4
      Antwort
  • Kommenden Montag 22:30 sind wir Erstligist.

    Sollte man nicht sagen?
    Mir egal.

    Fühlt sich richtig an. 😉

    9

    0
    Antwort
  • Mein Kompliment an alle Spieler, die der Club in seinem Profikader hat.
    Dementsprechend muss ich dieses Kompliment an das Trainerteam ausweiten, denn mit so vielen Ausfällen eine Elf auf den Platz zu bringen, die an einem Strang zieht, die das Spielkonzept verinnerlicht hat und es, ohne Fremdkörpergefühl den einen odrt anderen Spieler beim Zuschauer aufkommen zu lassen, ist eine absolut reife Leistung auch im psychologischen Bereich!

    Und es hat mir ausgesprochen imponiert, dass man (endlich wieder!) im Training ganz bewusst in der Woche vor Kiel schwerpunktmäßig ruhende Bälle geübt hat. Das hatte uns in der Rückrunde fast komplett gefehlt und gestern hat man gesehen, wie verdammt wichtig gut getretene Standards sein können.

    Gegen Braunschweig sollte man auch direkt von Anpfiff weg voll draufgehen und deren Hintermannschaft beschäftigen und unter großen Druck setzen, damit sich eine eventuelle Verriegelung des Strafraums erst gar nicht spielrhythmisch formieren kann und man stattdessen auf den frühen Führungstreffer geht.

    Mann, was tut das gut, dass das Team diese drei Punkte geholt hat!

    22

    0
    Antwort
  • Interessant finde ich daß Kiel mehr gelaufen ist aber als Verlierer vom Platz ging, das ist nicht so oft der Fall, zeigt aber daß der FCN die relevanteren Laufwege gemacht hat und Kiel ja immer wieder erneut anrennen mußte gegen die gut eingestellte Abwehr des FCN.

    2

    5
    Antwort
    • Hä? Kiel 113,49 km < FCN 118,25 km
      Aber klar, der Flo bombardiert uns immer mit so vielen Zahlen. Das ist mir zu diesem tollen Spiel einfach vieeel zu nüchtern! 🙂

      2

      0
      Antwort
      • Bemerkenswert neben der hohen läuferischen Leistung ist auch die unterirdisch miese Passquote von 60%.
        Kann mich kaum daran erinnern, ob der Club in dieser Spielzeit schon mal so eine schlechte Passquote hatte.

        Da sieht man auch, dass diese Zahlen zwar interessant sind, sich aber beim Fußball gar nichts daraus ableiten lässt, was das Ergebnis betrifft.

        Und was die beiden Nebensichsteher betrifft – ach, das lasse ich heute mal!

        Nachher Treffen mit Clubfan aus nem kanarischen Kaff und mit Monkey 47 und dazugehörigem 1724 Tonic in einer kleinen kubanisch geführten Bar LFC genießen. Ausgang wurscht, weil gestern GWUNNAAAAA!

        3

        1
        Antwort
        • „Da sieht man auch, dass diese Zahlen zwar interessant sind, sich aber beim Fußball gar nichts daraus ableiten lässt, was das Ergebnis betrifft.“ (Zitat Zuckerpass)

          Was nicht verwundert, denn die Kunst des Siegens besteht im Fußball darin, die Kunst des Toreschießens zu beherrschen. Natürlich ist nicht zu leugnen, dass auch das Herausspielen von Torchancen eine Kunst ist. Doch ist diese „brotlos“, wenn man die Kunst des Toreschießens nicht beherrscht. Dieser wesentliche Aspekt wird im Sprechen und Schreiben über Fußball oft negiert. Etwa wenn jemand sagt: „Die Niederlage der Mannschaft X war unverdient, denn sie hatte mehr Ballbesitz und mehr klare Torchancen als der Gegner Y.“ Wer sich so äußert, hat das Wesen des Spiels nicht verstanden. Das Wesen des Spiels hat derjenige verstanden, der sagt: „Mannschaft Y hat verdient gewonnen, denn sie hat ein/mehrere Tor/e mehr geschossen als Mannschaft X.“ Diese Aussage ist zwar banal, aber sie ist richtig, weil es im Fußball um etwas Banales geht, das zugleich die entscheidende Kunst ist: den Ball öfter über die Torlinie zu bringen als der Gegner.

          P.S.: Die banale Wahrheit, dass eine Mannschaft, die ein Spiel gewonnen hat, verdient gewonnen hat, gilt natürlich nur, solange die unterlegene Mannschaft a) nicht durch falsche Schiedsrichterentscheidungen benachteilgt worden ist und b) kein „Pech“ (z.B.: sie trifft x-mal Aluminium und der Ball geht nicht rein, und der Gegner trifft einmal den Innenpfosten und der Ball geht rein) hatte.

          7

          4
          Antwort
          • Das hat was von Konfuzius!

            Ich kann das absolut bestätigen, 10 Pfosten/Lattentreffer sind immer schön für die Kabinengespr äche, doch die Punkte sind da geblieben, bei dem Team welches ein Tor mehr geschossen hat.
            Fussball war und ist ein einfaches Spiel!
            Ob Profi oder Amateur.

            1

            1
            Antwort
          • Lieber Kollege,
            den wichtigsten Punkt in der einschränkenden Aufzählung hast Du wohl vergessen:

            „P.S.: Die banale Wahrheit, dass eine Mannschaft, die ein Spiel gewonnen hat, verdient gewonnen hat, gilt natürlich nur, solange die unterlegene Mannschaft a) nicht durch falsche Schiedsrichterentscheidungen benachteilgt worden ist und b) kein „Pech“ (z.B.: sie trifft x-mal Aluminium und der Ball geht nicht rein, und der Gegner trifft einmal den Innenpfosten und der Ball geht rein) hatte.“

            ….und c) nicht der Club ist.

            3

            0
            Antwort
        • Tatsächlich aber gibt es widersprüchliche Angaben zur Zweikampfstatistik. Meistens hat hier Kiel die Nase vorne, es gibt aber auch Quellen, die das anders herum schreiben.

          Was stimmt denn nun wirklich?

          Mein Eindruck war, dass wir bis kurz vor Schluss eigentlich alles unter Kontrolle hatten – auch gefühlt statistisch – aber in den letzten 10 – 15 Minuten kaum mehr einen Stich gemacht haben. Ich könnte mir vorstellen, dass das auch an den Zweikämpfen ablesbar wäre (sofern es spielabschnittsbezogene Daten gibt).

          0

          0
          Antwort
          • Vielleicht waren unsere nach dieser gewaltigen Laufleistung auch einfach Müde?

            Interessant! Nimmt man die erste und zweite Bundesliga zusammen, dann ist lt. Kicker der mit einigem Abstand (!!!) laufstärkste Spieler bisher…. :

            Behrens 370,80 km, FCN, 31 Spiele
            Stindl 359,23 km, Gladzbach, 30 Spiele
            Narey 358,19 km, Fädd, 31 Spiele
            Prietl 355,33 km, Bielefeld, 29 Spiele
            Hartherz 351,23 km, Bielefeld 30 Spiele
            Max 350,22 km, Augsburg, 31 Spiele
            Hazard 349,69 km, Gladzbach, 31 Spiele

            Unser Kapitän geht also immer im wahrsten Sinn des Wortes voran!

            7

            0
            Antwort
            • …wobei Stindl einen geringfügig besseren Schnitt hat – aber eben auch ein Spiel weniger.

              egal, Hanno rules!

              0

              0
              Antwort
            • So nahe wie wir dran sind, sollte es mit dem Aufstieg klappen, ist Behrens für mich das Gesicht dieses Aufstiegs 2018 ohne die Leistung der anderen zu schmälern.
              Auf und auch nebem dem Platz der Leader. Es ist nicht nur diese herausragende Laufleistung, die ihresgleichen sucht, dann noch die Tor Effizienz vor allem bei den wichtigen! Toren einfach außergewöhnlich.

              Was fast ein wenig unterging, seine frühe Vertragsverlängerung die war Gold wert, das war sicher auch ein Signal an die Mannschaft und einer der Gründe für Leibold trotz verlockender Angebote hierzubleiben.
              Für mich ist unser Surfer Boy, um einen Artikel von Belchanov aufzugreifen ganz klar der Capitano – Hang Loose!

              13

              0
              Antwort
                • Völlig verdient!
                  Nur sehr komisch, daß der Tabellenletzte Klabautern mehr Spieler des Spieltages hat, als der Club. Ishaks Auftritt gegen Heidenheim hätte auch das Prädikat „Spieler des Spieltages“ verdient gehabt. Das zeigt mal wieder, wie seltsam die Kickerbeurteilungen oft sind.
                  Die Schiribewertung des Kiel-Spiels ist auch so ein Fall:
                  „Harm Osmers (Hannover) Note 4
                  keine krassen Fehler, urteilte bei engen Entscheidungen aber häufig zu Ungunsten der Kieler.“
                  Das Ducksch keine gelbe Karte bei seinem zweifachen Einsteigen bekam oder Seydel mit einer gelben Karte gut wegkam, wurde überhaupt nicht bewertet. Insgesamt hatte ich eher andersherum das Gefühl: Der Pfiff im zu Ungunsten des Clubs.

                  5

                  0
                • Und abgesehen davon: so eine Bemerkung zur Schiedsrichterleistung habe ich selbst bei der krassesten Benachteiligung des Clubs eigentlich noch nie gelesen.

                  Und zur Bewertung von Ishak: der bekommt beim Club die schlechteste Note. Bei einem Stürmer wird die Arbeit scheinbar nicht gewürdigt, es zählen nur Tore. Dabei war es wirklich beeindruckend, wo er überall aufgetaucht ist und Bälle festgemacht oder gut weiterkombiniert hat. Er hat die drittbeste Laufleistung (nach Behrens und Valentini) und war meiner Meinung nach deutlich stärker als Möhwald oder Löwen, die aber besser benotet wurden.

                  9

                  0
  • Es gibt gute Gewinner und eben auch gute Verlierer. Aus einem Kieler Forum.
    RESPEKT dafür! Grüße aus Hamburg in die Heimat!

    …..

    Für mich war es heute ein großer Fussballabend und es ist ein Wahnsinn, daß wir überhaupt in Kiel so ein Fest erleben dürfen. Was unsere Mannschaft bisher geleistet hat, hat uns in eine wahre Euphorie getrieben, die jeder heute mit ins Stadion getragen hatte. Es war eine Stimmung vor dem Spiel wie an den größten Pokalabenden, die Holstein Kiel Rufe kurz vor Anpfiff gingen durch Mark und Bein. Dafür gehen wir ins Stadion und allein unsere Mannschaft hat uns hierher gebracht und durch unbändige Leistung diese Begeisterung entfacht. Heute sind wir auf einen Gegner getroffen, der sehr guten Fußball gespielt hat, das beste was in einem Punktspiel seit 50 Jahren wohl hier war, auch wenn Ingolstadt und Regensburg hier auch starke Auftritte hatte. Die Stärke des Gegners anzuerkennen, obwohl die Tore letztlich durch doch recht krasse Abwehrfehler entstanden, sehe ich als ausgezeichnete Leistung des Publikums. Das minutenlange Applaudieren unmittelbar nach Schlusspfiff zeigte dann auch die verdiente Anerkennung für die Leistung der Mannschaft, die sich trotz technischer und spielerischer Unterlegenheit bis zuletzt bravourös gegen die Niederlage gestemmt hatte. Wir hatten schließlich Torchancen genug, um mehr daraus zu machen, aber nicht den Schneid. Irgendwo hier stoßen wir an unsere Grenzen, dann geht es trotz Willen und Kampf einfach nicht mehr weiter. Das werden wir auch in der Relegation erleben, sollten wir sie noch erreichen. Es ist ein Kann, niemals ein Muss. Nürnberg und Düsseldorf sind mit diesem Spieltag durch, im Fernduell mit Regensburg geht noch was, solange wir jetzt nicht anfangen, etwas zu verteidigen.
    Kritik muss trotzdem raus. Als uns in der Anfangsphase die Standarts reihenweise um die Ohren fliegen, Nürnberg die uneingeschränkte Lufthoheit in unserem Strafraum hat und Mühling auch nicht ein einziges Mal mit hochspringt, muß Peitzer für ihn rein, ohne wenn und aber. Kinsombi war in der zweiten Halbzeit sehr wertvoll, gut, ihn daraufzulassen. Lenz zeigte die gleichen Schwächen wie in Dresden, warum man durch das Entfernen von Van den Bergh eine Baustelle eröffnet, erschließt sich mir nicht, zumal Lenz die Leihe und Jojo der Zukunftsspieler ist. Schindler mit seinen Schmerzen daraufzulassen sicher ein Risiko, gewaltig wie er heute auf die Zähne biss. Weilandt wieder blass. Herrmann saustark, wie man ihn kennt, genauso Chichos und Schmidt. Nur Kronholm mit seinen Schwächen bei den wuchtig geschlagenen hohen Bällen, die natürlich auch extrem undankbar sind, da siehst du einfach scheisse aus. Drexler immer mit Sonderbewachung, hat Nürnberg taktisch klug gelöst. Lewerenz, Seydel und Ducksch konnten sich nie recht gegen die robuste Abwehr der Nürnberger durchsetzen, der man nicht anmerkte, das zwei Stammspieler fehlten. Auch die Standarts von Nürnberg viel durchdachter und einstudiert, bei uns wird so etwas ja leider nicht trainiert. Und trotzdem waren Chancen da, die Ducksch, Kinsombi, Schindler und auch Herrmann mit etwas mehr Ruhe und Übersicht durchaus hätten nutzen können. Ein Tor, und das Stadion wäre explodiert. Das Dumme 3:1 war echt der Killer. Schade. Die Mannschaft spielte auch heute am Limit, 1.Liga braucht sie eigentlich auch noch nicht, das würde allzuoft so enden wie heute.
    Über die etwas eigenartige Stimmung im Heimbereich wurde schon genug gesagt, wie unsere Gästekurve mit Leben, Phantasie und Stimmung erleuchtet wurde war beeindruckend. Der wohl vorentscheidende Big Point im Aufstiegsrennen ließ alle Dämme brechen und die Shuttlebusse waren am Hüpfen wie unsere, letzte Woche in Dresden. In Ingolstadt wird es schwer, aber wenn unsere Mannschaft eines kann, dann ist es aufzustehen. Die Leistung von heute nimmt ihr keiner übel, das bis hierher Erreichte ist einfach zu gut.

    39

    1
    Antwort
  • Eines, was das Spiel am Montag auch wieder gezeigt hat, ist dass Mühl leistungstechnisch praktisch auf dem gleichen Niveau wie unsere Stamm-IV ist.
    Was mich dazu bringt, mal wieder zu schreiben, dass Bornemann hoffentlich JETZT schon mit Hochdruck an einer Vertragsverlängerung mit ihm arbeitet und es nicht wieder so läuft wie mit Teuchert und Kammerbauer.

    7

    0
    Antwort
    • Wobei Mühl auch immer wieder leichte Klöpse wie die Szene zur gelben Karte drin hat. Da springt ihm der Ball zu weit weg (oder war es zu weit vorgelegt?), so dass er zu einer hochriskanten Rettungstat gezwungen wird. Wenn er dabei den Ball verpasst hätte, wäre eine rote Karte durchaus denkbar gewesen. So etwas habe ich bei ihm nicht zum ersten mal gesehen.

      Abgesehen davon war seine Leistung natürlich bockstark, da braucht man keine Bedenken zu haben, wenn einer der Stamm-IV ausfällt.

      0

      0
      Antwort
      • Ja gut, derartige Klöpse passieren aber auch anderen. Da macht sich natürlich auch der fehlende Spielrhythmus bemerkbar und dass Mühl immer noch ein 21-jähriger ist, der sich noch in der Entwicklung befindet, sollte man auch nicht vergessen.
        Es wäre aber ein herber Verlust, wenn man ihn verlieren würde.

        9

        0
        Antwort
    • Trotz seiner guten Leistung am Montag finde ich absolut nicht, dass Mühl auf dem gleichen Niveau wie die Stamm-IV ist. Es macht sich weniger merkbar, wenn die Mannschaft insgesamt tief steht. In Heimspielen jedoch, in denen der Club insbes. bei defensiv ausgerichtete Mannschaften das Spiel durch die IV starten muss, zeigt sich, dass Mühl spielerisch sehr beschränkt ist und den Ball kaum weiter als 5 Meter sicher zum Mann bringt. Da ist sein Passspiel unpräzise und seine technischen Schwächen werden beim Ballstoppen zum Konterrisiko. Da ist Ewerton deutlich stärker und sogar auch Margreitter, der auch kein Filigrantechniker ist. Daneben hat Mühl auch im Gegensatz zu Ewerton und Margreitter keinen guten Offensivkopfball Dennoch ist Mühl ein guter Back-Up, der sich auch sicher noch entwickelt.

      0

      3
      Antwort
      • Sehe ich nicht so, Mühl hat bereits einige ausgezeichnete Schnittstellentraumpässe in dieser Saison nach vorne gebracht. Er ist in der Spieleröffnung bereits jetzt weiter als Margreitter, den ich da von allen drei Innenverteidigern am schlechtesten sehe. Und, anders als der Österreicher, ist Mühl eben noch entwicklungsfähig, nicht umsonst ist der junge Zwieseler auch der Kapitän der U20 Nationalelf.

        10

        0
        Antwort
        • Man schaue sich einfach nur das 1:1 gegen Heidenheim oder das 2:0 in Duisburg an, um Deine These zu untermauern. Die würden beide durch tiefe Pässe von Mühl eingeleitet. Gäbe es wie im Eishockey einen Second Assist hätte er ein paar.

          5

          0
          Antwort
  • Jetzt wo die Chancen auf den Aufstieg so angestiegen sind, habe ich mal nachgeschaut, was uns finanziell die Bundesliga bringen würde – an Fernsehgeldern.

    Sollten wir aufsteigen, winken uns 2018/19 Fernsehgelder in Höhe von 29,1 Mio. EUR (nur Inlandvermarktung).
    Dabei wäre es egal, ob wir als Erster oder als Zweiter aufsteigen, das würde unseren Platz im Fernsehgeldranking nicht verändern.
    Mehr würden wir allerdings bekommen, wenn in der Relegation ein dritter Bundesligist absteigt. Das würde uns 1,5 Mio. bringen – egal, welcher Zweitligist die Relegation gewinnen würde (inkl. uns selbst).

    Zum Vergleich: 2017/2018 hatten wir 13,9 Mio.
    Das wären also Mehreinnahmen von 15, 2 Mio. (resp. 16,7 Mio.) für die Inlandvermarktungsprämie.

    1

    0
    Antwort
    • Nur das uns vier Jahre lang noch die zweite Bundesliga nachhängen wird und die 29,1 Mio im Vergleich zu manchen der anderen Erstligisten „Peanuts“ sind.

      1

      1
      Antwort
      • Nur das uns vier Jahre lang noch die zweite Bundesliga nachhängen wird und die 29,1 Mio im Vergleich zu manchen der anderen Erstligisten „Peanuts“ sind.

        Ja und Nein ich bin nicht sicher ob uns im Fall eines Aufstiegs die 2.Liga so lange nachhängen wird. Wir sind dort auf niedrigerem finanziellen Niveau auch wieder gesünder geworden als neue Ausgangsbasis.
        In der 1. Liga hätten wir eine ganz anderen Ausgabenseite gehabt, es ist ja nicht so daß nur mehr reinkommt, ich bin mir nicht sicher ob wir da viel Schulden abgebaut oder unter dem Konkurrenzdruck nicht sogar noch angewachsen wären. Falls wir aufsteigen ist es gut so wie es ist, dann muss man die nächsten Schritte tun. Von Sponsoren muss dann auch mehr kommen, ist ja eine andere Werbepräsenz. Vielleicht hat man sich in der 2. Liga auch ein wenig gesund geschrumpft 🙂

        2

        1
        Antwort
    • Danke, Fabian!
      So wahnsinnig viel ist das nicht gerade. Vor allem angesichts des Schuldenstands.
      Zudem wird der Lizenzspieleretat sicherlich ansteigen.
      Rein wirtschaftlich wird man es sich kaum erlauben können, großartig einzukaufen. Und wir Fans müssen uns – sollte es zum Aufstieg kommen wohlgemerkt – auf ein knüppelhartes Jahr Abstiegskampf einstellen.
      Was ich persönlich überhaupt nicht schlimm fände. Und daran würden auch ein oder zwei Zukäufe aus höheren Regalen nichts ändern. Also alle auf dem Teppich bleiben und die Mannschaft nach Kräften unterstützen, am besten schon am Montag wieder.

      5

      0
      Antwort
      • Ich denke, der Club-Fan gibt sich auch mit einem Jahr Abstiegskampf restlos zufrieden, natürlich in weißer Voraussicht, dass der Klassenerhalt klappt! Apropos Gelder, es kursiert das Gerücht, dass der FCN sein Trainingsgelände verkauft und es wohl genug Geld sein sollte um die Schulden zu tilgen (Vorsicht: Gerüchte!). Grethlein(?) meinte wohl in einem Interview, dass er keine Auskunft geben kann und man in alle Richtungen plant, was ich finde, sich nicht unbedingt nach einem glasklaren Dementi anhört. Zudem denke ich, wird Meeske ales menschenmögliche versuchen, die Profiabteilung auszugliedern und somit noch weiteres Geld in die Kassen zu bringen. Im Optimalszenario jedoch, würde der Club sich die 1. Bundesliga wohl finanzieren können, wenn alles so funktioniert wie es sollte.

        1

        0
        Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.