Analyse: Hohe Dominanz #FCNEBS #FCN

Analyse, Statistik, Stimmen und Noten zum Spiel: 1. FC Nürnberg vs. Eintracht Braunschweig 2:0 (1:0) Der Club holt auf dominante Weise drei Punkte gegen Braunschweig.

Die Analyse:

FCNEBS-A
Startformation im 4-1-4-1

Michael Köllner veränderte die Startelf im Vergleich zum Spiel in Kiel auf drei Positionen. Tim Leibold rückte nach Gelbsperre zurück ins Team, Laszlo Sepsi ging zurück auf die Bank. Fabian Bredlow kehre zwischen die Pfosten zurück, Kirschbaum rückte dafür zurück auf die Bank. Außerdem fehlte Patrick Erras mit Innenbandriss, für ihn spielte Ondrej Petrak von Beginn an. Erras‘ Kaderplatz nahm Lukas Jäger ein, außerdem rutschte Federico Palacios auf die Tribüne, ihn ersetzte Edgar Salli. Da Bredlow und Leibold wieder dabei waren, mussten auch Johannes Kreidl und Ulisses Garcia aus dem 18er-Kader weichen. In Sachen Grundformation setzte der Trainer auf das bewährte 4-1-4-1, wobei gerade Tobias Werner es immer wieder offensiver, fast als zweite Spitze interpretierte, während Eduard Löwen eher den klassischen Außenspieler gab.

In der Anfangsviertelstunde merkte man dem Club tatsächlich ein wenig den Respekt vor der Aufgabe an. Obwohl die Gäste sich sofort zurückzogen und dem FCN das Spiel überließen, wirkte dieser zu Beginn fahrig, brach immer wieder Angriffe ab und setzte darauf möglichst den Ball nicht zu verlieren. Gleichzeitig zeigte sich aber auch, dass Braunschweig wenig bis gar nichts mit der Mannschaft zu tun hatte, die noch vor Jahresfrist in der Relegation den Aufstieg verpasst hatte. Über 90 Minuten gab es kaum präzise Pässe in die Spitze, dazu war diese mit Kumbela und Hofmann so besetzt, dass überhaupt keine Geschwindigkeit entfaltet werden konnte. Früh musste die Eintracht dann auch noch den Ausfall des gebürtigen Nürnbergers Schönfeld verkraften und auch dessen Ersatz Yildirim hielt keine Halbzeit aus.

Nach etwa 20 Minuten fand der Club dann ins Spiel. Es gelang ihm dadurch, dass er immer wieder konsequent über die rechte Seite kam, dort teilweise mit Valentini, Möhwald und Löwen die Braunschweiger massiv unter Druck setzte und versuchte sich in den Strafraum zu dribbeln. Braunschweig ließ sich durch den nun entstehenden Schwung hinten rein drücken und sorgte kaum für Entlastung, auch weil der FCN immer wieder im Aufbau störte und viele entscheidenden Duelle für sich entschied. Mit der Zeit kam der Club dann durch das Beackern der rechten Seite auch seine Chancen. So legte Löwen an der Strafraumkante auf Möhwald zurück und dessen Schuss lenkte Fejzic nur mit Mühe übers Gehäuse. Kurz danach ließ der Braunschweiger Torwart einen Fernschuss von Löwen prallen, doch der Ball sprang vor Werner so unglücklich auf, dass der Nürnberger ihn nicht verarbeiten konnte.

Insgesamt erspielte sich der FCN in dieser Phase ein Übergewicht, so dass Braunschweig kaum mehr in der Lage war sich zu befreien. Da die Standards der Gäste auch völlig ungefährlich waren, blieb ihnen auch dieser Weg zum Erfolg versperrt. Kurz vor der Pause münzte der Club dann seine Dominanz in ein Tor um. Nach einer Ecke, die aus einer Kopfballbogenlampe von Werner entstanden war, landete der Ball bei Petrak, der den Ball gefühlvoll aus 18 Metern ins lange Eck schlenzte und dabei auch davon profitierte, dass Hanno Behrens Keeper Fejzic dadurch ablenkte, dass er unter dem Ball wegtauchte. Allerdings eine völlig regelkonforme Aktion: Behrens stand nicht im Abseits. Das dritte Tor des Tschechen in 100 Ligaspielen für den Club bedeutete die Pausenführung.

FCNEBS-B
Ungefähre Formation nach der Ishak-Auswechslung

Auf der anderen Seite der Pause traf der Club erneut zeitlich nah am Seitenwechsel. Drei Minuten nach Wiederanpfiff spielten Möhwald und Petrak Doppelpass am Strafraum, Möhwald setzte sich im Dribbling zweimal mit Glück gegen einen Braunschweiger durch und verwandelte dann im Nachschuss gegen Fejzic. Durch diesen Doppelschlag konnte sich der Club nun zurückziehen und Braunschweig das Spiel machen lassen. Die Eintracht wollte sich aber nicht so recht in der Rolle als spielmachende Mannschaft einfinden und verlor gleich mehrfach im Spielaufbau den Ball, so dass der Club schnell umschalten und den Konter einleiten konnte. Den ersten setzte Tobias Werner knapp neben den Pfosten, den zweiten Hanno Behrens in die Arme von Jasmin Fejzic.

Auch mit zunehmender Spieldauer wurde das Aufbauspiel der Gäste nicht zielstrebiger oder besser, unzählige Male landete der Ball beim Club, im Aus oder wurde umständlich zurückgespielt. Zwar fanden sich die Braunschweiger nun damit ab, dass sie den Ball öfter in ihren Reihen hatten, produktiv wurden sie dadurch aber nicht. Der Club verteidigte extrem solide, hatte keine Probleme mit dem Aufbauspiel der Gäste und jagte den Gästen gleich mehrfach im Duell den Ball ab. So entwickelte sich ein Spiel, in dem der Club die Führung souverän verwaltete und Braunschweig überhaupt nicht ins Spiel fand. Auch wenn der Club im Angriff je näher das Spielende kam, immer weniger zielstrebig wurde, war der Sieg nie gefährdet. Teilweise lief der Ball zwei Minuten durch die Reihen des FCN ohne, dass ein Gästespieler den Ball berührte, aber auch ohne, dass der Club den Abschluss suchte. Wie schon in Kiel entzog der FCN dem Spiel ganz langsam die Luft wie einem Wasserball mit geöffnetem Ventil.

Am Ende stand deshalb auch ein sehr souverän erspielter Erfolg des Clubs, der damit einen gewaltigen Schritt Richtung Aufstieg macht, mit einem Sieg in Sandhausen stünde dieser dann endgültig fest. Der Aufschwung der letzten Wochen – drei Siege aus den letzten vier Spielen, in diesen Partien neun Tore erzielt – wurde gegen Braunschweig auch durchaus im Selbstvertrauen der Spieler greifbar – trotz der leicht nervösen Anfangsphase. Man spielte bestimmt und mit Plan, korrigierte sich sogar gegenseitig auf dem Platz und war extrem präsent in allen Situationen. Auch in der Gesamtschau fällt auf, dass der Club trotz schwankender Leistungen eine enorme Konstanz an den Tag gelegt hat: Nur zwei Niederlagen in den letzten 19 Begegnungen sprechen eine deutliche Sprache. Die Krönung dessen kann nun am Sonntag folgen. Es wäre das zweite Mal binnen einen Jahres, dass Sandhausen eine Aufstiegsfeier erleben würde: Vor einem Jahr stieg Hannover 96 dort auf.

Die Zahlen:

Nürnberg Braunschweig
2
Tore
0
21
Torschüsse
6
10
Schüsse aufs Tor
1
2,0
expected goals (shot-based)
0,3
6
Ecken
3
58,5
Ballbesitz (%)
41,5
77,0
Passquote gesamt (%)
70,5
89,1
Passquote eig. Hälfte (%)
77,3
63,7
Passquote geg. Hälfte (%)
63,3
15,2
Lange Pässe (%)
18,1
48,2
Gewonnene Zweikämpfe (%)
51,8
1,7
expected goals (non-shot)
0,7
10
Fouls
16
115,90
Laufdistanz (km)
111,53
1
Abseits
1

Trainerstatement (Michael Köllner):

„Die Mannschaft hat eine beeindruckende Leistung gezeigt, von der ersten bis zur letzten Minute. Wir hatten eine riesige Stabilität. Es war gut, dass dann kurz vor der Pause endlich auch einer reingerutscht ist. Uns war aber in der Halbzeit klar, dass wir ein zweites Tor nachlegen müssen. Was wir fußballerisch gezeigt haben, hat mich schon beeindruckt. Wir haben das abgebildet, was wir das ganze Jahr über trainiert haben. Aber: noch ist nichts passiert. Wir müssen weiter hart arbeiten.“

Trainerstatement (Thorsten Lieberknecht):

„Es ist eine Niederlage, die weh tut. Wir hatten in der ersten Halbzeit einen guten Plan, haben dann zu ungünstigen Zeitpunkten die Tore bekommen. Das war entscheidend. Gerade mit dem Tor nach der Halbzeit war es schwierig. Wir sind dann offensiv nicht mehr in Erscheinung getreten, da hat uns der Mut verlassen. Für uns ist jetzt wichtig, dass wir das verarbeiten. Glückwunsch an Nürnberg, zu dem, was verdient kommen wird.“

Spielererstatement (Kevin Möhwald):

„Wir wollten an die Leistung der letzten Woche anknüpfen und das Spiel unbedingt gewinnen. Ich denke, das ist uns eindrucksvoll gelungen. Wir haben in der ersten Halbzeit ein Riesenspiel gemacht und haben Braunschweig im ganzen Spiel nicht eine Chance gewährt. Wir hatten selbst noch Chancen für weitere Tore. Heute kann man der Mannschaft und den Fans nur ein großes Kompliment machen. Das war eine reife Leistung von allen Seiten. Das war hier heute eine Gänsehautatmosphäre im Stadion. Man kann nur den Hut vor den Fans ziehen. Wir hoffen, dass wir diese Stimmung mit nach Sandhausen nehmen.“

Die Spieler im Einzelnen:

Fabian Bredlow 7 Notenpunkte (3- numerisch: 3.33)
Nahezu völlig beschäftigungslos. Etwas unpräzise im Abspiel nach vorne.
Eduard Löwen 7 Notenpunkte (3- numerisch: 3.33)
Verbessert im Vergleich zum letzten Montag, aber immer noch mit Problemen auf der Außenbahn das Spiel zu lesen. Defensiv ordentlich.
Tim Leibold 9 Notenpunkte (3+ numerisch: 2.67)
Vor der Pause Antreiber, der durch die frühe Gelbe Karte leicht gehemmt war. Nach der Pause etwas zu hastig.
Georg Margreitter 10 Notenpunkte (2- numerisch: 2.33)
Ein Wackler im Spielaufbau, der unbestraft blieb, sonst wie Mühl sehr solide, aber auch ohne große Aufgaben.
Enrico Valentini 8 Notenpunkte (3 numerisch: 3)
Defensiv solide, im Spielaufbau ordentlich. Im letzten Drittel aber unpräzise.
Miso Brecko Ohne Bewertung
Kam in der Schlussminute für Möhwald. Fiel nicht weiter auf.
Hanno Behrens 8 Notenpunkte (3 numerisch: 3)
Nicht nur \"aggressive leader\", sondern zusammen mit Margreitter auch Coach auf dem Platz. Verlor ungewöhnlich viele Zweikämpfe (67%)., sonst ordentlich ohne zu glänzen.
Kevin Möhwald 9 Notenpunkte (3+ numerisch: 2.67)
Mit großartiger Soloaktion vor dem 2:0, sonst mit vielen überhasteten Abschlüssen aus ungünstigen Positionen. Passicher, verschleppte aber manchmal zu sehr.
Ondrej Petrak 14 Notenpunkte (1 numerisch: 1)
Starke Leistung des Tschechen. Schlenzte den Ball zum 1:0 ins Tor, bereitete mit feinem Pass das 2:0 vor. Darüber hinaus mit 96% angekommenen Pässen (42/44) und 75% gewonnenen Zweikämpfen.
Lukas Mühl 11 Notenpunkte (2 numerisch: 2)
Räumte defensiv alles ab, bewies Kopfballstärke, mehr als solide Leistung.
Mikael Ishak 8 Notenpunkte (3 numerisch: 3)
Ging viele Wege, holte die Bälle bis tief in die eigene Hälfte, kam zwar zu wenig Abschlüssen war aber wichtig, da er die Gegner beschäftigte. Gewann 50% seiner Zweikämpfe, ein Riesenwert für einen Stoßstürmer.
Tobias Werner 7 Notenpunkte (3- numerisch: 3.33)
Energisch und bemüht, aber vor dem Tor glücklos. Rieb sich in vielen Duellen auf.
Adam Zrelak Ohne Bewertung
Kam in der Schlussviertelstunde für Werner. Fiel nicht weiter auf.
Edgar Salli Ohne Bewertung
Kam drei Minuten vor Schluss für Ishak. Fiel nicht weiter auf.

56 Gedanken zu „Analyse: Hohe Dominanz #FCNEBS #FCN

  • Wenn das so bleibt, wird es wohl wichtig, Petrak weiter zu verpflichten. Schade, daß er früher oft weniger Leistung gezeigt hat.
    Ich finde, das ist eine Topleistung des Traunerteams, daß sie ihn motivieren konnten, weiter dran zu bleiben, obwohl er so lange nur der Ersatz war, aber noch viel mehr nötigt es mir Respekt ab, daß Petrak sich eben selbst so belohnt hat.

    Ansonsten Topleistung der gesamten Mannschaft, die sich für mein Gefühl nicht im Notenschnitt widerspiegelt. Für mich war das eine 1a-Leistung.

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    • Der Kicker hat auf jeden fall Leibold ganz anders gesehen und ihm eine 1,0 gegeben. Soweit würde ich nicht gehen, aber eine 2,0 auf jeden fall. Er hat monströs angeschoben. Allgemein hätte man etwas nach oben gehen können mit den Noten hier, finde ich.

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      • Hat mich auch gewundert, ich fand Löwen und Valentini auffälliger, aber vielleicht auch, weil sie auf meiner Seite waren in der 1. HZ. Die Kicker Jungs sitzen im Stadion, oder bewerten sie das in der Konserve? Leibold hatte seine stärksten Szenen natürlich genau vor der Pressetribüne, vielleicht daher der Eindruck, der sich in der Benotung manifestiert hat.

        Generell war der überragende Mann aber Petrak. Das fand ich im Stadion noch viel offensichtlicher als danach in der Aufzeichnung.

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  • War der Club gestern so stark, weil Braunschweig so schwach war, oder war Braunschweig so schwach, weil der Club so stark war?

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  • Der (ungewollte) Lacher des Abends versteckt sich in der PK nach dem Spiel. 🙂
    Journalist: Wars ein Infekt bei Yildirim? Lieberknecht: Da müsste ich die Kotzprobe ma überprüfen, obs ein Infekt war. Aber hab ich keinen Bock dazu!

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  • Das kann ich voll unterschreiben. Petrak war wirklich auffällig präsent. Und völlig unbeeindruckt, wenn er mal unter Druck geraten ist. Ich dachte mir im Spiel schon, was für eine coole Socke er wäre. Tolle Übersicht und eine Wahnsinnsruhe am Ball. Dazu hat er sich aus brenzlichen Situationen auch noch mit technischen Kabinettstückchen befreit. Vielleicht ist sein unbestritten großes Talent nun endgültig aus den Eierschalen gebrochen 😉

    In dieser Form ist er absolut erstligatauglich, die weitere Verpflichtung ein Muss, selbst zu Baderkonditionen.

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    • Die Baderkonditionen sehe ich bei einem Spieler, der bis zum gestrigen Spiel nicht mehr als eine Ergänzungsrolle hatte, nicht. Ich will auch hn nicht zu kritisch beurteilen und man muss auch sehen, welche Alternativen am Transfermarkt bereitstehen. Und Petrak hat selbstverständlich Talent und war gestern zum ersten Mal auch überragend. Und ich will jetzt auch nicht den Spruch mit der Schwalbe im Sommer stressen, aber: Petrak tut sich immer dann schwer, wenn der Gegner uns unter Druck setzt (was gestern nicht passiert ist), da er dann oft im freien Raum verharrt und zu selten in die Zweikämpfe kommt. Daneben müsste er sein Phlegma dauerhaft ablegen. Als Stamm 6er benötigen wir m.E. für die erste Liga einen Spieler, der gut antizipiert und stärker im Zweikampf ist. Sollte man jedoch mit ihm bei reduzierten Bezügen zurechtkommen, ist er im 4-1-4-1 zumindest ein bundesligareifer Back-Up.

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      • Baderkonditionen, weil er einen Vertrag mit Baderkonditionen hat. D.h. Verlängerung ist problematisch, weil die immer bessere Konditionen mit einschließt. Und Bornemann muß da schon abwägen, ob er das bei einem Spieler anbietet, der oft genug eben nicht wirklich überzeugt hat auf dem Platz.

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        • Meines Erachten haben wir bei ihm noch eine einseitige Option auf Verlängerung. Daher ergeben sich die Baderkondtionen von selbst. Kann man aber bei so einer Leistung getrost ziehen, besonders, wenn er das Niveau in den nächsten beiden Spielen halten kann. Schaulaufen, könnte man sagen 😉

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          • Ja, wenn …
            Zu oft waren das wenig überzeugende Auftritte. Find ich persönlich bei aller Begeisterung für Petraks gestrige Leistung schon schwierig, das zu entscheiden. Und Bornemann hat ja auch schon mehrmals erklärt, auf Erras setzen zu wollen.

            Nach der gestrigen Diskussion auf Sky 90 zu Max Meyer find ich das alles noch viel problematischer. Ich hoffe sehr, daß unsere Spieler von ihren Beratern besser beraten und vertreten werden.
            Wenigstens hat Bornemann in den letzten Jahren schon verdeutlicht, daß er sich nicht erpressen läßt.

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            • Naja, wirklich schlecht war er eigentlich nie. Nur eben unauffällig. Gestern war er richtig auffällig. Ich fand ihn aber letzte Woche auch schon stark, ohne hervorzustechen.

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              • Wobei sich dann die Frage stellt, welchen Trainer und welche Spieler Bornemann und Köllner nicht haben wollten, daß am Ende Herr Wittmann Kammerbauer empfahl sich vom Club nicht genügend wertgeschätzt zu fühlen und zu wechseln. :mrgreen:

                Übrigens Antonio Colak und Pascal Köpke gehören auch zu seinem Portfolio

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                • Ich hatte mal vor etwa eineinhalb Jahren das „Vergnügen“, bei irgendeiner Veranstaltung ein pasr Stunden gegenüber von R. Wittmann am Tisch zu sitzen.
                  Ich dachte nur, wenn ich Spieler wäre oder mein Sohn von ihm vertreten würde (Andi Köpke!): Nix wie weg von dem.
                  Kann mir aber auch vorstellen dass er so knallharte Verträge mit seinen Schützlingen gemacht hat, dass eine Kündigung des Beratungsvertrages einer Privatinsolvenz gleich kommt.
                  Selten einen Menschen erlebt, der so unfassbar von sich selbst überzeugt ist und dabei von einer eisenern Härte – vermutlich auch sich selbst gegenüber. Jedenfalls wirkte er so.
                  Kammerbauer tut mir irgendwie leid. Was für ne Scheißidee er sich da hat einreden lassen.
                  Aber ich verstehe es, der Wittmann kann eben auch charismatisch und charmant, wenn er es braucht.

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                • Bei Kammerbauer sehe ich die Sache anders. Soweit ich mich erinnern kann, konnten und wollten ihm Bornemann und Köllner nicht garantieren, dass er zumindest auf der Bank setzen würde, auch wenn die Leistung eigentlich paßt. Das ist ehrliche und offene Kommunikation.

                  Die vermutliche Überlegung Kammerbauers kann ich nachvollziehen: Die scheinen nicht unbedingt auf mich zu setzen, zwischen Ersatzbank und Tribüne pendele ich auch in Freiburg. Im Gegensatz zum Club spielen der SC aber Bundesliga und da wird auch besser bezahlt. Sich dann für Freiburg zu entscheiden finde ich plausibel und keinesfalls abwegig.

                  Seinen offenkundigen Konflikt mit dem sich so lammfromm gebenden Heidel aber auf dem Rücken des Spielers auszutragen, dessen Interessen er eigentlich vertreten sollte, ist eine Sauerei.

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        • Baderkonditionen sind Erstligakonditionen – was weniger problematisch wäre, wenn wir auch erste Liga spielen würden. 😉

          Dass eine Verlängerung immer mehr Gehalt bedeuten muss, sehe ich nicht als Automatismus an, ich würde sagen das regelt der Markt.

          Bei Petrak weiß man, was man hat, wenn er sich weiterhin für die Backup-Rolle nicht zu schade ist, würde ich mich durchaus freuen wenn er bleibt.

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            • Für mich ein gutes Argument. Sicher gibt es Vereine, die ihm mehr zahlen könnten/würden als wir, aber im Vergleich zum typischen tschechischen Profi dürfte er nicht schlecht aussteigen.

              Dass er in seinem Alter keine Weltkarriere mehr starten wird, wird ihm wohl auch klar sein, also warum nicht in „heimischen“ Gefilden bleiben?

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  • Großes Lob auch für das Spruchband in der Nordkurve:
    „Jetzt geht’s in die heisse Phase – und wir sind mit dabei. Das ist das Allerschönste.“
    Mal keine Kampf-Parolen oder Schlachtrufe, stattdessen hat das die Fan-Begeisterung auf den Punkt gebracht.

    Und der größte Gänsehaut-Moment:
    Weit nach dem Schlusspfiff, während die Mannschaft sich noch in der Kurve entkleiden und befummeln lässt, sieht Köllner, dass die Zuschauer einfach nicht gehen wollen. Da beschließt er, ganz alleine eine Runde zu drehen, um den Zuschauern zu applaudieren. Alle standen auf und schickten den Applaus tausendfach zurück.
    SO geht feiern.

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    • Nur die bescheuerten Pyros hätten sie weglassen können, dann wäre es ein perfekter Abend gewesen. So kostet das wieder unnötig Geld.

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      • Es gibt also bis dato 12 Leute, denen das Wohl des Club zugunsten von etwas feierlicher Silvesterstimmung scheißegal ist. Auch ein Statement!

        😮

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        • Hätte Dir ja gerne einen Doppel- oder Tripel-Like für Deine völlig richtigen Aussagen gegeben. Geht halt aber leider nicht.

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        • Ich hätte da mal eine Frage dazu, es gab ja vor der Saison Gespräche zwischen dem Verein bzw. den Funktionären und der „organisierten Fanszene“. Weiss man, wie der Verein jetzt zu solchen Pyro-Aktionen steht, bzw. ob der Verein damit einverstanden ist? Kam ja auch kein Gegenwind von Seiten des Vereins, als die Blinker gegen Ingolstadt in Erscheinung getreten sind.

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          • Ist das dein Ernst?
            Natürlich wird Pyro vom Verein nicht toleriert. Es ist verboten und kostet Geld, das man viel lieber für Spieler investieren will.
            Aber vermutlich bist du der Meinung, daß dir eine schöne Pyroshow allemal lieber ist als eine gute Mannschaft und die 1. Liga

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            Antwort
            • Ja, die Frage ist mein Ernst und natürlich ist mir eine Pyroshow wichtiger als alles andere auf der Welt. Ich hätte lieber eine schöne Pyroshow, als den Club im CL-Finale (Vorsicht Ironie). Ich frage mich nur, wie der Verein sich positioniert, es gibt ja Vereine in Deutschland, die die Pyro-Aktionen vorher mit den Fans und der DFL absprechen und dafür sorgen, dass die Strafen auf andere Weise wieder eingespielt werden (bspw. Spenden).

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              Antwort
              • Deine Idee erinnert mich irgendwie an frühere schlechte Zeiten mit einem Herrn B. Sind zum Glück vorbei.

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                Antwort
              • Kannst Du mal ein Beispiel nennen, wo Fans eine Pyroshow im Stadion mit der DFL abgesprochen haben? Das kann ich mir bei der strikten Linie der DFL da nämlich nicht vorstellen.

                Es gab mal eine Pyroaktion vor dem Block, so etwas ist eventuell rechtlich möglich, wenn abgesprochen und feuerpolizeilich überwacht, dann ist für viele Fans aber wahrscheinlich der Kitzel und die Begeisterung dafür auch schon wieder raus.

                Ich gebe ja auch zu, dass das am Montagabend gut ausgesehen hat, aber trotzdem ist es natürlich weder sinnvoll noch unterstützenswert, weil nach Bochum jedem unserer Fans klar sein sollte, wie gefährlich das ist und keine noch so schöne Show ist es wert, dass sich Menschen verletzen, teilweise ein lebenlang gehandicapt bleiben.

                Man sollte die Aktion jetzt aber auch nicht zu hoch hängen und sich davon den Abend verderben lassen, wir kennen das verhalten unserer Pyromanen, ganz raus wird man das aus den Zigarettenbürschla nicht kriegen. Trotzdem war das ein großartiger Abend, bei dem ich gerne im Stadion dabei gewesen wäre. Abendspiele haben halt doch ein besonderes Flair, auch wenn wir alle immer gegen die Montagabendspiele schimpfen.

                Ich hoffe wir machen den Aufstieg jetzt gegen Sandhausen klar und am Ende gibt es ein spannendes, faires Spiel um die Schale gegen Düsseldorf und danach feiern wir alle zusammen. Mein Hotelzimmer ist schon mal gebucht 🙂

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                Antwort
                • „Man sollte die Aktion jetzt aber auch nicht zu hoch hängen und sich davon den Abend verderben lassen, wir kennen das verhalten unserer Pyromanen, ganz raus wird man das aus den Zigarettenbürschla nicht kriegen.“. Genau meine Meinung! Sah schön aus, schade um das Geld, aber der Abend war überragend.

                  Um auf deine Frage einzugehen, der FC St. Pauli spricht die Aktionen größtenteils mit seinen Fans und der DFL ab. Ebenso gab es vereinzelte Fälle in Dortmund, Frankfurt und Schalke bspw., bei denen der Verein vorher informiert wurde und bei den Planungen ein Mitspracherecht hatte.

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  • ja der alte phlegmatiker aus cz war der beste mann am platz. er möchte einen neuen vertrag. was wird sein, wenn er den bekomman hat? schwierige einschätzung……..
    werner fand ich besser als hier in der benotung. klar, unglücklich, aber extrem agil.
    mühl erneut eine tolle leistung. wir haben drei bundesliga iv. dazu mit leibold und (mit einschränungen vaentini) eine brauchbare außenbahn.
    ein tolles team jedenfalls. und endlich mal wieder ein tolles stadion. you`ll never walk alone kam ja bald an bvb qualität ran….;-)

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    • Werner hätte bei mir bestenfalls Note 5 bekommen.

      Einmal schießt er den Torhüter aus nächster Nähe an, einmal läuft er bei einer Flanke die direkt vors Tor kommt einfach nicht durch, einmal legt er völlig unbedrängt die Kugel am Tor vorbei – und sein gefährlichster Moment entsteht weil er einen Kopfball nicht platzieren kann…

      Wenn ein Offensivspieler aus vier Chancen nichts macht, ist das für mich nicht „befriedigend“. Da kann er noch so viel laufen.

      Ich halte ihn auch nicht mehr für erstligatauglich – der VfB Stuttgart dürfte das ähnlich sehen, sonst hätten sie ihn nicht mit Thommy und Brun Larsen ersetzt, die bis dahin fast ausschließlich in Liga 3 gespielt hatten.

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      • Ich finde auch, dass es bei Werner für die erste Liga nicht mehr reicht. Wenn wir nicht mit einem 35-Mann-Kader in die erste Liga wollen, dann müssen neben Möwald eben auch Spieler, wie Werner, Salli, Sepsi, Brecko, Stefaniak gehen. Zrelak wird man wohl noch ein Jahr geben, wobei ich da inzwischen skeptisch bin, weil er mich spielerisch nicht überzeugt, kaum mal einen Ball bekommt und auch körperlich nicht präsent ist. Gerade offensiv müssen wir uns jedoch deutlich verstärken. Zuviel hing dieses Jahr an Ishak und Behrens. Auf Kerk und seine Gesundheit können wir sicher nicht für 34 Spiele bauen. Also brauchen wir mind. einen Außen- und einem Zentralstürmer, der auch mal ein 4-4-2 mit Ishak spielen kann.

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  • baderkonditionen sind weniger das problem, da in der ersten liga eh besser bezahlt wird. frage nur, bringt er`s auf dauer??

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    • Wir werden auch in der 1.Liga die aktuelle Gehaltsstrategie nicht ändern. D.h., wirklich nur Ausnahmespieler Ausnahmegehälter (für unsere Verhältnisse) bezahlen. Andernfalls würden wir die Fehler der Vergangenheit wiederholen und stünden bei einem nicht unrealistischen direkten Wiederabstieg mit Kaderkosten da, die entweder ein erneutes großes Verschulden bedeuteten oder wie beim letzten Mal mit einem Verlust des kompletten Kaders.

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  • Der Moderator von Sky hat gestern meinte: Köllner kommt vor Spielbeginn auf Feld und singt „die Legende lebt“ mit. Hat das jemand schon mal gesehen und kann das bestätigen?

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    • Ich glaub auf St. Pauli konnte man das sehenOder bei einem anderen Verein, der freundlicherweise auch unsere Hymne gespielt hat.

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  • Pingback:Glubb-Blog Clubfans bei FCN-Auswärtsfahrten und Groundhopping - FCN – Braunschweig 2:0! Solide Leistung am Tor zur Bundesliga!

  • Ich verstehe es ja, aber trotzdem ist mir beim Club immer ein bisschen mulmig, wenn das Fell des Bären bereits vertreilt wird, noch bevor er erlegt wurde.
    Die Sicherheit, mit der hier inzwischen von den diversen Gegebenheiten und Anforderungen an den Club in der 1. Liga geschrieben wird, obwohl der Club im worst case noch immer „nur“ Dritter werden kann (hätte vor der Saison wohl jeder sofort unterschrieben), weckt halt immer wieder aufs Neue diese unguten Erlebnisse in mir. Auch wenn ich sie jahrzehntelang schon zu verdrängen versuchte, aber blöderweise haben sie sich mir schmerzlich in die Hirnrinde eingebrannt.

    Falls also nächsten Sonntag alles glattlaufen sollte und der Club den Abstand auf Kiel halten sollte, bin ich bei allen Spekulationen voll mit dabei.
    Bis dahin allerdings quälen mich immer wieder Gruselbilder – von einem gewissen Gislason zum Beispiel, der in der 93. Minute das 1:0 für Sandhausen reinwürgt.

    Nehmt‘s mir nicht übel. Ich finde ja auch, dass die Manndchaft einen ausgespochen gefestigten Eindruck hinterlässt.

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  • Normalerweise stimme ich der Benotung von Florian meisten zu.
    Doch nach diesem Spiel finde ich die Notengebung doch sehr streng.
    Es ging ja gestern doch um extrem viel. Nicht auszudenken wenn wir das Spiel verloren hätten. Kiel hatte beeindruckend vorgelegt und im Stadion waren 45000 Zuschauer die nichts anderes sehen wollten als einen Sieg. Vor diesem Hintergrund hat das unsere Mannschaft wirklich stark gemacht und diese Drucksituation sollte bei der Benotung doch berücksichtigt werden. Wenn ich mir den Durchschnitt der Noten anschauen dann kommen auf ein befriedigend und das deckt sich aus meiner Sicht nicht mit dem, was ich gestern als Mannschaftsleistung gesehen habe.Da würde auf allem Fälle für ein gut appellieren.

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  • Florian, hast du die Daten für Löwen parat?
    Ich habe ihn vor allem in der ersten Halbzeit mit zwei, drei bärenstarken Aktionen im Kopf. Die 7 Punkte finde ich zu mäßig, wirkt ein wenig wie eine Altlast-Bewertung. 😉

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    • Rohdaten von Löwen:

      Tore: 0
      Torschüsse: 1
      Torvorlagen: 0
      Torschussvorlagen: 1
      Ballkontakte: 69
      gespielte Pässe: 46
      angekommene Pässe: 32
      Fehlpässe: 14
      Passquote: 70%
      Zweikampfquote: 62%
      Kopfballduelle: 2
      Kopfballduelle gewonnen: 2
      Tacklings: 5
      Tacklings versucht: 7
      Erfolgsrate Tackling: 71%
      Überlaufen worden: 2
      Ball abgefangen: 1
      Pass abgeblockt: 4
      Ballverlust durch Tackling: 1
      Foul/Hand gespielt: 2
      Gefoult worden: 3
      Abseits: 0
      Kilometer: 10,8

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    • Löwen wurde nach dem Spiel von Schommers ziemlich zusammengefaltet. Ich denke, die Wertung von Flo geht damit völlig in Ordnung.

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  • +++off-topic+++
    Die Bayern Spieler sind heute gegen Real ihrer Bezahlung nicht im geringsten gerecht geworden. Bis auf Ribery, Süle und Kimmich fast nur Lappen auf dem Platz. Kein Herz und keine Leidenschaft.
    Der Glubb hat vielleicht noch nicht die „großen Namen“, aber letzten Spieltag schon mehr Einsatz und Leidenschaft an den Tag gelegt!

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    • Die Bayern Spieler sind heute gegen Real ihrer Bezahlung nicht im geringsten gerecht geworden. Bis auf Ribery, Süle und Kimmich fast nur Lappen auf dem Platz. Kein Herz und keine Leidenschaft.

      Bayern ist ja leider die einzige Mannschaft aus dem deutschen Vereinsfußball über die man im Ausland überhaupt noch spricht und Respekt hat. Sie haben es 2 mal gut gemacht gegen Real Madrid nur ich meine sie sind taktisch von den Spanieren ausgetrickst worden. Und nicht zum ersten mal in den CL Semi Finals. Da gabs ja nicht lange her schon mal Athletico Madrif zu Peps Zeiten.

      Real kennt ja auch dieses Bayern Credo vom „Ballbesitz Fußball“ selbst dann wenn man das Spiel beruhigt und folglich hinten quer rum spielt statt ihn durch einen Paß nach vorne schnell zu verlieren.

      Und ich glaube genau auf diese riskanten Querpässe hinten – auf oder von den AVs des FC Bayern dieses Ball in den Reihen halten wollen hat Real in beiden Matches gelauert wie die Luchse. Und in beiden Spielen entstanden daraus Match entscheidende Tore ich glaube das ist nicht rein zufällig entstanden. Das war im Matchplan. Ulrich hat ja gesagt ihn hat es irrritiert wie schnell Benzema bei dem Rückpass dazwischen gespurtet ist. Hätte Bayern in beiden Fällen vertikal eröffnet wären beide Tore so einfach nicht gefallen. Die ewige Querspielerei und Ballbesitz wurde zum Verhängnis.

      Dann fallen sie im Rückspiel WIEDER auf so eine Situation rein mit Druck auf den AV, den Rückpass hätte Tolisso nie auf Ulreich spielen dürfen statt die riskantere Variante vertikal nach vorne. Und wieder ein entscheidendess Tor kassiert.Benzema rennt rein, irritiert Ulreich Für wurden die Bayern mit der Variante ausgetrickst, auch wenn sie es davon abgesehen alles andere gut gemacht haben. Zu billig

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      • Da in der Bundesliga sich 95% aller Mannschaften in der eigenen Hälfte verschanzen, wenn es gegen die Bayern geht, sind die Abwehrspieler der Bayern es einfach nicht gewohnt in der eigenen Hälfte oder gar am eigenen 16er attakiert zu werden und deshalb passieren Ihnen dann international solche Böcke, wenn es mal anders herum läuft.
        Riskante Querpässe vor dem Tor oder gar riskante Rückpässe zum Torhüter sind eigentlich im Jugendfussball schon verboten.
        Wobei man sagen muss dass das 1:0 von Real auch sehr schlecht von Alaba verteidigt wurde, man sollte vor lauter Ballorientierung, den Gegenspieler schon auch im Blick haben.

        Das traurige dabei ist-für die Qualität der Bundesliga spricht die Bayern Dominaz auch nicht wirklich, da können sie solche Böcke recht einfach egalisieren

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        • Oder, weil der „zweite Anzug“ mit Rafinha, Ulreich und ohne Robben auf diesem Top-Niveau – ob im Tagesgeschäft gefordert oder nicht – einfach nicht ausreicht. Ich bin z.B. überzeugt, dass ein Rafinha nur bei Bayern gut ausschaut. Würde er in Mainz oder bei uns spielen, wäre er auch nur durchschnitt.

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          • Navas der Torhüter ist bei Real ja auch stark umstritten und in der Kritik damit kann sich Ullreich auf jeden Fall vergleichen, nur dann kommt eben die Tagesform oder Nerven in dem Moment hinzu.
            Navas macht das Spiel seines Lebens, glaube die Spanier waren vom ihm selbst am meisten überrascht, Ullreich hingegen den Patzer seines Lebens, beides kann man nicht planen und schwer vorhersehen.
            Für mich hat Tolisso mind. 50% Mitschuld in der Situation den Rückpass zu spielen.

            Bei uns wurde Kirschbaum in der Hinrunde fast gesteinigt nach seinem Klops, da wurde er auch zig mal mit Rückpässen angespielt, aber man sieht das passiert selbst auf dem Niveau eines CL Halbfinales.

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