Das große CU-Jahreszeugnis #FCN

Ein Rückblick auf die Aufstiegssaison mit Hilfe der CU-Noten.

Die Spielzeit ist vorbei, es sind ein letztes Mal Einzelnoten vergeben worden. In Schule stünden nun endlose Konferenzen, Beschlüsse, das Lesen und Gegenlesen von Noten an, um am Ende ein Zeugnis vergeben zu können. Bei Clubfans United geht das etwas schneller. Der Computer hat die Bewertungen ausgespuckt, jeder der 27 in der Liga eingesetzten Spieler erhält ein kurzes Zeugnis plus Bemerkung. Die Ausgabe der Zeugnisse erfolgt alphabetisch nach Mannschaftsteilen:

Tor

Fabian Bredlow (24 Spiele, 2160 Minuten, 22 Gegentore, CU-Ø: 7,59 NP/3,14):

Vertrat Kirschbaum zunächst mit ordentlichen Leistungen gegen Bochum und in Fürth, wurde nach Kirschbaums Patzer dann Stammtorwart und verlor diesen Posten nicht mehr. Hielt über weite Strecken der Saison solide ohne besonders herausragende Leistungen zu zeigen. Hatte dann aber genau in der Phase, in der die Mannschaft einen Durchhänger hatte, auch ein Leistungstief mit schwachen Spielen und Fehlern die zu Gegentoren führten (in Dresden, gegen Heidenheim). Stabilisierte sich dann aber wie auch das Team gegen Ende und zeigte in Ingolstadt und Sandhausen gute Paraden. An seiner Genauigkeit bei Abschlägen muss der 23-Jährige noch arbeiten, die Reflexe sind definitiv tauglich.

Thorsten Kirschbaum (12 Spiele, 1080 Minuten, 17 Gegentore, CU-Ø: 8,67 NP/2,67):

Begann die Saison als Stammtorwart, kehrte nach einer ersten verletzungsbedingten Pause wieder ins Tor zurück. Er machte in diesen ersten elf Spielen ein einziges schlechtes Spiel, das ihm sofort zum Verhängnis wurde. Nach einem Fehler gegen Ingolstadt, der Elfmeter, Gegentor und Niederlage zu Folge hatte, musste Kirschbaum auf die Bank weichen. Hatte danach mit hartnäckigen Knieproblemen zu kämpfen, ehe er wieder in den Kader fand. Als Konkurrent Bredlow in Kiel ausfiel, war er zur Stelle und hielt, was zu halten war. Hat von allen Nürnbergern mit mehr als drei benoteten Spielen den besten CU-Notendurchschnitt. Im genuinen Torwartspiel nicht schwächer als Bredlow, in Sachen Streuung der Abspiele nicht besser.

Abwehr

Miso Brecko (8 Spiele/1 benotet, 94 Minuten, 0 Tore/0 Assists, CU-Ø: 7,00 NP/3,00):

Der Ex-Kapitän verlor seinen Platz als Rechtsverteidiger an Enrico Valentini und kam daher nur noch zu einigen wenigen Einsätzen, davon nur einen über mehr als sieben Minuten: In Heidenheim vertrat der Slowene den angeschlagenen Valentini in der Startelf, tat dies ordentlich. Sonst war Brecko eher hinter den Kulissen als aufstiegserfahrener Spieler gefordert. Wird wohl weiterziehen oder möglicherweise sogar seine Karriere ganz beenden. Sein Vertrag läuft nach drei Jahren und 73 Spielen für den 1. FC Nürnberg aus.

Ewerton (28 Spiele/26 benotet, 2306 Minuten, 1 Tor/0 Assists, CU-Ø: 8,54 NP/2,88):

Dass der FCN alle sechs Spiele ohne ihn gewann, ist eine kuriose Randnotiz der Saison. Der Brasilianer war nämlich einer der Faktoren für den Aufstieg. Immer ruhig und abgeklärt, nahezu immer umsichtig und extrem passsicher. Er war eine klare Bereicherung für die Innenverteidigung und entwickelte sich schnell zum wichtigten Akteur, egal, ob er neben Margreitter oder Mühl agierte. Rettete dem Club mit seinen Kopfballklärungen so manchen Punkt und wurde in Berlin nach einer Ecke sogar zum Matchwinner. Dürfte auch in der Bundesliga gesetzt sein und dort nicht zu den schlechtesten Innenverteidigern der Liga gehören.

Ulisses Garcia (2 Spiele/1 benotet, 38 Minuten, 0 Tore/0 Assists, CU-Ø: 5,00 NP/4,00):

Der Grund für den Wintertransfer erschloss sich nie so wirklich. Die im Trainingslager angedachte Variante mit Garcia als Linksverteidiger und Leibold im Mittelfeld wurde nie ausprobiert, Garcia selbst kam nur zu zwei Kurzeinsätzen gegen Duisburg und in Bochum. Verlor seinen Kaderplatz im Laufe der Zeit an Laszlo Sepsi, wohl auch weil die Trainingsleistungen nach fehlenden Einsätzen absanken. Wird wohl wieder nach Bremen zurückkehren. Ob er dort allerdings Perspektiven hat, scheint nach dieser Halbserie eher unwahrscheinlich.

Tim Leibold (32 Spiele/32 benotet, 2834 Minuten, 4 Tore/3 Assists, CU-Ø: 7,94 NP/2,97):

Machte als Linksverteidiger fast alle Partien, erwies sich dabei auch als offensiver Faktor. Immer wieder trieb er das Spiel an, trug die Bälle in die gegnerische Hälfte und beschäftigte die Verteidiger, erledigte aber dennoch seine Defensivaufgaben mit Bravour. Brachte extrem konstante Leistungen (nur vier Mal schlechter als Note Drei) und war eine der Stützen im Aufstiegskampf. Seine Vertragsverlängerung mitten im Aufstiegskampf war einer der Schlüsselmomente (neben dem Platz) für Mannschaft und Fans. Dürfte nun in der Bundesliga zu einem der zentralen Spieler werden.

Georg Margreitter (24 Spiele/23 benotet, 2071 Minuten, 4 Tore, 2 Assists, CU-Ø: 8,61 NP/2,91)

Stamminnenverteidiger, der auch als offensive Waffe bei Standardsituationen gefährlich war. Oft mit seiner Kopfballstärke ein Turm in der Schlacht. Manchmal aber mit Problemen im Stellungsspiel, v.a. bei Flanken, die vom Tor wegdrehten. Dafür immer wieder um strukturierten Aufbau bemüht. In Gänze aber ein sicherer Rückhalt und eine wichtige Führungsfigur. Einer der „Trainer auf dem Platz“. Die anstehende Berufung in die österreichische Nationalelf wäre verdient. Wird wahrscheinlich in der Bundesliga erst einmal das Innenverteidigerduo zusammen mit Ewerton bilden.

Lukas Mühl (18 Spiele/16 benotet, 1356 Minuten, 0 Tore, 0 Assists, CU-Ø: 7,94 NP/3,06)

Der Youngster war da, wenn man ihn brauchte. Egal, ob Margreitter oder Ewerton verletzt fehlte, Mühl vertrat die Stamminnenverteidiger ohne dass ein Qualitätsabfall zu bemerken war. Gerade in der Schlussphase der Saison, als Ewerton erst gesperrt und dann verletzt ausfiel, entwickelte der 21-Jährige sich zu einer Stütze in der Abwehr. Mit Mühl auf dem Platz fiel nur alle 79,8 Minuten ein Gegentor: Bestwert in der Innenverteidigung vor Margreitter (79,7 Minuten) und Ewerton (74,4 Minuten). Wenn die Entwicklung anhält, kann Mühl mittelfristig auch in der Bundesliga zum Innenverteidiger werden.

Laszlo Sepsi (3 Spiele/2 benotet, 186 Minuten, 0 Tore, 0 Assists, CU-Ø: 8,50 NP/2,50)

Obwohl er mehr Einsatzminuten in der Regionalligamannschaft des FCN als bei den Profis hatte, entwickelte sich der Rumäne gegen Ende der Saison zum stillen Gewinner der Schlussphase. In der Hinrunde nur 16 Minuten gegen Braunschweig eingesetzt, kam er in den Schlüsselspielen gegen Kiel und Sandhausen zum Einsatz und erledigte seine Sache solide und defensiv ohne Fehler. Es winkt eine Vertragsverlängerung, obwohl Sepsi schon in der Zweiten Liga Probleme mit dem Tempo der Gegenspieler hatte.

Enrico Valentini (33 Spiele/32 benotet, 2855 Minuten, 0 Tore, 11 Assists, CU-Ø: 8,09 NP/3,00)

Das Sinnbild von Konstanz. Der Heimkehrer hatte kein wirklich schlechtes Spiel, verrichtete seine Arbeit stets grundsolide und hatte selten echte Probleme mit den Gegenspielern. Essentiell vor allem aber in der Offensive, wo er mit seinen Standards und Flanken insgesamt elf Tore auflegte. Hinter Schnatterer und Kittel (beide 13) ist der gebürtige Nürnberger damit der drittbeste Vorlagengeber der Zweitligasaison. Nur ein eigenes Tor blieb Valentini noch verwehrt, das spart der ehemalige Stürmer sich für die Bundesliga auf.

Mittelfeld

Hanno Behrens (34 Spiele/34 benotet, 3060 Minuten, 14 Tore, 4 Asissts, CU-Ø: 8,44 NP/2,82)

Captain Fantastic. Verpasste keine Sekunde auf dem Feld. Ohne Frage der MVP der Saison, nutzte das Vorziehen auf eine offensivere Rolle im zentralen Mittelfeld zu 14 Toren. War steter Antreiber der Mannschaft, Laufwunder und Coach auf dem Platz. Natürlich gelang nicht alles, aber wenn einer das Gesicht des Aufstiegs 2018 ist, dann ist es der gebürtige Elmshorner, der längst so wirkt, als hätte er die DNA des FCN in sich aufgenommen.

Patrick Erras (23 Spiele/20 benotet, 1625 Minuten, 1 Tore, 2 Assists, CU-Ø: 7,25 NP/3,35)

Hatte nach seiner schweren Verletzung aus der Schlussphase der Saison 2015/16 immer noch Probleme das Tempo und die Wettkampfhärte zu finden. In guten Momenten durchaus der gewohnte Stabilisator und auch Antreiber mit Auge (siehe auch Vorlage zum Tor gegen Dresden). In schwachen Momenten aber sehr zaghaft und wenig wendig. Wenn es stimmt, dass man sich so lange von einer Verletzung erholt, wie man ausgefallen war, ist in der Bundesliga der alte Erras zu erwarten, auch wenn sich die Zeit der Rekonvaleszenz durch die erneute Knieverletzung sicher erhöht.

Alexander Fuchs (2 Spiele/2 benotet, 108 Minuten, 0 Tore, 0 Assists, CU-Ø: 5,00 NP/4,00)

Wurde immer wieder hoch gelobt von Köllner und zeigte sein Können in der U21 auch (4 Einsätze, 3 Tore), bei den Profis aber extrem unglücklich. Kam zu zwei Einsätzen, einem Kurzeinsatz gegen Kiel, als der FCN in der Zeit, in der er auf dem Platz stand ein 2:0 verspielte und einen Startelfeinsatz gegen Fürth, bei dem Köllner ihn als rechten „Wing Back“ einsetzte, was gründlich daneben ging. Danach ohne Einsatzminute und nur noch einmal im Kader.

Lucas Hufnagel (6 Einsätze/5 benotet, 325 Minuten, 0 Tore, 0 Assists, CU-Ø: 4,80 NP/4,00)

Die Leihgabe aus Freiburg konnte sein durchaus vorhandenes Talent nie auf den Platz bringen, selbst beim Kantersieg in Duisburg wirkte der georgische Nationalspieler konditionell nicht auf der Höhe. Kam in der Rückrunde insgesamt nur zu acht Einsatzminuten im Spiel gegen Darmstadt. Für den 24-Jährigen dürfte es nun eher in niedrigeren Gefilden weitergehen, Freiburg wird wohl auch keine Anschlussverwendung nach seiner Rückkehr ins Breisgau haben.

Sebastian Kerk (3 Einsätze/3 benotet, 240 Minuten, 0 Tore, 4 Assists, CU-Ø: 10,67 NP/2,00)

Wer weiß, wie die Saison verlaufen wäre, wenn sich der Rückkehrer nicht die Achillessehne gerissen hätte. Sein Saisonstart jedenfalls war atemberaubend gut. Sechs Assists in vier Pflichtspielen, Tempo und Gefahr über die Flügel. Nicht wenige dachten nach seiner Verletzung, dass sich damit der Saisonverlauf grundlegend ändern würde. In gewisser Weise tat er es, ein adäquater Ersatz für Kerk wurde trotz allen Suchens und Probierens nicht gefunden, nur der Ausgang der Saison hätte kaum besser sein können. Jetzt kommt Kerk wahrscheinlich sogar vollständig geheilt zurück – in den Kader eines Bundesligisten.

Eduard Löwen (32 Einsätze/28 benotet, 2322 Minuten, 5 Tore, 4 Assists, CU-Ø: 6,93 NP/3,32)

Absoluter Allrounder. Nahm insgesamt sieben verschiedene Positionen (IV, LV, DM, ZM, RM, LM, ST) ein, hat damit in Nürnberg nun wirklich alles außer Torwart schon gespielt. Es war phasenweise zu spüren, dass er unter dem ständigen Positionswechsel litt und sich immer wieder eingrooven musste. Er erledigte die Aufgaben, egal an welcher Stelle auf dem Feld, gewissenhaft, immer wieder streute er geniale Momente (Tore in und gegen Duisburg) ein, manchmal noch etwas sehr lässig im Umgang mit dem Ball, auch weil er alles stets spielerisch lösen will. Per se aber ein Talent, dessen Entwicklung in der Bundesliga spannend anzusehen sein wird.

Kevin Möhwald (31 Einsätze/30 benotet, 2424 Minuten, 7 Tore, 1 Vorlage, CU-Ø: 7,37 NP/3,20)

Spielte etwas defensiver als im Vorjahr und schoss kaum noch Standards, weshalb sich seine Torbeteiligungen halbierten. Spielte nicht nur deshalb eine unauffälligere Saison als 2016/17, war aber dennoch für die Mannschaft als Führungsfigur und Passanker sehr wichtig. Fast 85% seiner Pässe kamen an, selbst bei den öfter abgefangenen Pässen in den Strafraum liegt er noch bei 62%, brachte damit viel Stabilität ins Spiel des FCN. Problematisch waren nur seine Entscheidungen in Tornähe, wo er oft den eigenen Abschluss suchte ohne den Nebenmann zu beachten. Wenn er sich in dieser Kategorie auch noch verbessert, dann ist er ein Gewinn für die Bundesliga – allerdings für Werder Bremen. Nach drei Jahren wechselt Möhwald ablösefrei an die Weser.

Ondrej Petrak (21 Einsätze/11 benotet, 995 Minuten, 1 Tor, 1 Assist, CU-Ø: 7,36 NP/3,18)

Immer wieder phasenweise Stammkraft, erst als Innenverteidiger, dann im defensiven Mittelfeld. Wirkt immer etwas lethargisch und lustlos, spielt aber eigentlich immer einen sehr sicheren und soliden Ball. Gerade in der entscheidenden Schlussphase der Saison ersetzte Petrak den verletzten Erras gekonnt und sicher, gekrönt von einem Spiel gegen Braunschweig, in dem er Taktgeber und Torschütze war. Allein die Tempoverschärfung im Aufbau ist nicht Petraks Ding, daher ist die Frage, inwiefern er in der Bundesliga noch eine Rolle spielen wird. Verlängert wird sein Vertrag wohl.

Edgar Salli (23 Einsätze/20 benotet, 1368 Minuten, 1 Tor, 2 Assists, CU-Ø: 5,16 NP/3,89)

Der große Polarisierer. Obwohl er nur knapp 44% der möglichen Einsatzzeiten absolvierte, war der Kameruner einer der am meisten diskutierten Spieler. Immer wieder entzündeten sich Debatten darüber, ob Salli jetzt zu Recht oder zu Unrecht immer wieder aufs Feld durfte. Dabei lieferte er Argumente für beide Seiten. Einerseits war die Ballverteilung nicht wirklich schlecht und ungenau (je nach Quelle zwischen 74% und 79% Passquote), andererseits traf er immer wieder haarsträubende Entscheidungen in Tornähe. Verschwand gegen Ende der Saison aus der Stammelf, wird es in der kommenden Saison wohl noch schwerer haben, sich durchzusetzen. Sein Vertrag läuft noch bis Sommer 2019.

Marvin Stefaniak (9 Einsätze/7 benotet, 495 Minuten, 1 Tor, 0 Assists, CU-Ø: 4,57 NP/4,29)

Wohl die größte Enttäuschung. Kam als große Hoffnung für die schwächelnden Außen in der Winterpause, geht mit einem Tor, ohne Vorlage und ohne wirklich ein überzeugendes Spiels abgeliefert zu haben. Einzig beim Spiel gegen Heidenheim deutete er an, warum Wolfsburg im Sommer noch 2 Millionen Euro gezahlt hatte. Vermittelte oft den Eindruck lieber woanders sein zu wollen und Nürnberg eher als Pflichtaufgabe zu empfinden. Spielte kaum Bälle zwischen zwei Verteidiger, wenn er es tat kam kein Ball an. Stand folgerichtig in den letzten vier Saisonspielen nicht einmal mehr im Kader. Wird nach Wolfsburg zurückkehren, erst recht, wenn diese die Relegation verlieren.

Tobias Werner (26 Einsätze/17 benotet, 1182 Spielminuten, 2 Tore, 5 Assists, CU-Ø: 6,82 NP/3,41)

Das einzige der vier Leihgeschäfte, das für den FCN positiv zu bewerten ist. Wirkte immer voll engagiert und mit Elan bei der Sache. Was ihm fehlte war die ganz große Durchsetzungskraft vor dem Tor und eine gewisse Grundschnelligkeit, daher ist die Entscheidung ihn weiter zu verpflichten durchaus kritisch zu sehen. Im Aufstiegsjahr leistete er jedoch auf jeden Fall seinen Beitrag zum Gelingen der Saison, sei es durch die Vorlagen auf Mikael Ishak in den essentiellen Spielen in Duisburg oder Braunschweig oder auch sein Tor in Düsseldorf, an vielen neuralgischen Punkten war Werner beteiligt, auch wenn die Leistungen insgesamt schwankten.

Sturm

Mikael Ishak (28 Einsätze/25 benotet, 2132 Spielminuten, 12 Tore, 8 Assists, CU-Ø: 8,52 NP/2,84)

Spieler der Hinrunde. Traf zwischen dem 16.9. und dem 16.12. zwölf Mal und sorgte damit wesentlich für die gelungene Hinrunde des FCN. Brillierte mit seiner Wucht und seinem Laufwillen als essentielle Speerspitze des Köllnerschen Fußballs. Als er nach seinem Innenbandriss ausfiel, lahmte auch das Offensivspiel des FCN und es nahm wieder Fahrt auf, als er zurückkehrte. Das darf durchaus als Beweis für die Wichtigkeit des Schweden für den Club dienen. Ganz unterschlagen, dass er im Kalenderjahr 2018 noch ohne Tor ist, sollte man zwar nicht, aber Ishak ist ein Paradebeispiel dafür, dass ein Stürmer nicht nur an Toren gemessen werden kann.

Federico Palacios Martinez (9 Einsätze/8 benotet, 601 Spielminuten, 0 Tore, 4 Assists, CU-Ø: 6,88 NP/3,25)

Nach dem Wintertransfer aus Leipzig verheißungsvoll gestartet mit drei Torvorlagen gegen Aue und einer weiteren gegen Duisburg. Bewies dabei großes Auge und hohe Passgenauigkeit. Was Palacios abging war das, was ihn in der Jugend ausgezeichnet hatte, die Torgefahr. Nur sechs Mal schoss der 23-Jährige aufs Tor, lediglich ein einziger der Schüsse (in der Schlussphase in Bochum) ging aufs Tor. Kam dann in der Schlussphase der Saison – wie viele andere, die zuvor zum Rotationskader gehörten – nicht mehr zum Zuge. Muss sich in Sachen Robustheit und Torabschluss steigern, wenn er in der Bundesliga eine Rolle spielen will, die Übersicht und die Fähigkeit präzise Bälle zu spielen, ist bundesligareif.

Adam Zrelak (13 Einsätze/6 benotet, 494 Spielminuten, 1 Tor, 0 Assists, CU-Ø: 4,83 NP/4,00)

Kam eigentlich als Alternative zu Ishak. Der Slowake war zunächst lange verletzt, als er dann die Alternative hätte sein müssen, da Ishak verletzt war, kam er nur zum Teil zum Einsatz. Es war auf Grund der Bewegungsabläufe und des Suchens von Zweikämpfen erkennbar, warum Andreas Bornemann im Sommer eine Million Euro für Zrelak gezahlt hatte. Viel Return on Investment gab es 2017/18 aber noch nicht. Einzig das – allerdings enorm wichtige – Ausgleichstor in Ingolstadt geht auf das Konto des 24-Jährigen. Bleibt er in der Vorbereitung verletzungsfrei, könnte der Slowake aber durchaus ein wichtiger Bestandteil des Bundesligakaders werden.

Abgänge

Rurik Gislason (4 Einsätze/2 benotet, 123 Spielminuten, 0 Tore, 0 Asissts, CU-Ø: 6,50 NP/3,50 – nach Sandhausen, dort: 15 Einsätze, 1260 Minuten, 3 Tore, 0 Assists)

Spielte in Nürnberg kaum eine Rolle, hatte bis zum Winter lediglich drei Einsätze früh in der Hinrunde und einen weiteren vor der Winterpause (in Kaiserslautern) vorzuweisen. Der Wechsel nach Sandhausen diente also, um die WM-Teilnahme nicht zu gefährden. Der Plan ging auf, der sympathische Isländer steht im Kader für die Fußball-WM in Russland. Geschuldet ist dies einer Rückrunde, in der er Stammspieler war und dabei auch noch seine taktische Flexibilität unter Beweis stellen: Spielte Rechtsverteidiger, Linksverteidiger, rechtes Mittelfeld, linkes Mittelfeld und Sturmspitze. Quasi eine Art Sandhäuser Mini-Löwen. Es war durchaus treffend, dass der Club in Sandhausen aufstieg, Gislason gratulierte Coach Köllner und den anderen besonders herzlich.

Patrick Kammerbauer (11 Einsätze/10 benotet, 667 Minuten, 0 Tore, 0 Assists, CU-Ø: 7,10 NP/3,30 – nach Freiburg, dort: ohne Einsatz)

War bis zu seiner Blinddarmentzündung Ende August eigentlich gesetzt und zeigte auch sehr starke Leistungen. Erholte sich danach nicht wieder richtig und wurde durch eine Gehirnerschütterung im Pokal gegen Osnabrück wieder aus dem Tritt gebracht. Er machte nach dem 3. Spieltag keine Partie mehr über die volle Distanz, wurde zweimal sogar früh ausgewechselt. Im Winter wurde dann deutlich, dass sich Verein und Spieler über eine Vertragsverlängerung nicht einigen können würden. Statt im Sommer ablösefrei zu wechseln, suchte sich Kammerbauer einen neuen Arbeitgeber. Er fand den SC Freiburg. Für den spielte er keine einzige Minute in der Bundesliga, lediglich 90 Minuten auf der Bank gegen Wolfsburg waren ihm vergönnt.

Cedric Teuchert (15 Einsätze/8 benotet, 684 Minuten, 6 Tore, 2 Assists, CU-Ø: 7,63 NP/3,25 – nach Schalke, dort: 4 Einsätze, 30 Minuten, 0 Tore, 0 Assists)

Stand in der Hinrunde siebenmal in der Startelf und wurde achtmal eingewechselt. Bewies immer wieder seinen Torriecher, aber auch seinen Hang zum Eigensinn und zu unnötigen Ballverlusten. Als dann endgültig klar war, dass Teuchert den Vertrag nicht verlängern würde, war ein Abschied im Winter unausweichlich, da der Club Teuchert nicht ablösefrei ziehen lassen und auch nicht auf etwaige Weiterverkaufsbeteiligungnen verzichten konnte. Teuchert ging – in alter Tradition – nach Gelsenkirchen. Dort kam er nur zu vier Kurzeinsätzen. Der Club stieg auf, obwohl er Teuchert in der Phase ohne Mikael Ishak durchaus vermisste.

70 Gedanken zu „Das große CU-Jahreszeugnis #FCN

  • Danke für die Zusammenfassung, schön damit die Saison aus Perspektive der Einzelspieler nochmal Revue passieren zu lassen!

    Valentini hat aber schon ein Tor für den Club geschossen – den Siegtreffer im Pokalspiel gegen Osnabrück.

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    • Klar, aber alle Werte betreffen nur die Ligaspiele und da fehlt Valentini halt noch das Tor (sonst hätte er ja auch schon etliche für den FCN erzielt in der Jugend). Pokal hab ich mal rausgerechnet.

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  • Kerle, Kerle, Du wirst mir fehlen. Das dauert nun wieder sehr lange, bis wir uns im 16er Block wiedersehen!
    Eine wunderbare Zusammenfassung, der nichts hinzuzufügen ist.

    Eine Frage: Hat jemand ein Video zur Saisonabschluss-Pressekonferenz von Köllner gefunden? Die muss am 17.5. gewesen sein und Köllner „referierte eine Halbzeitdauer lang“, wie auf Nordbayern.de stand.
    Ich habe das Netz schon rauf und runter abgesucht und nix gefunden…

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  • Da schau her: Voll innovativ, die Sportschau. 😀
    Über Youtube wird das Pokal-Endspiel in einem Kanal von zwei Fans kommentiert. Das macht Laune und ist auch wesentlich besser, als das übliche Kommentatorgschmarri. Und auskennen tun die zwei sich auch. Ich schaue jetzt so lange zu, bis die Bauern ein Tor geschossen haben. Die Schiri-Pfeiferei ist schon wieder derart Probauern, unglaublich. Bald hat jeder Frankfurter eine gelbe Karte. Da stehen am Ende sicherlich nicht mehr elf Eintrachtspieler auf dem Feld. Drei Minuten Nachspielzeit waren schon ein Witz.
    Einzig den Tuben-Livechat könnte man weglassen. Da ist nur dümmste Trollerei am Werk.

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    • „Die Schiri-Pfeiferei ist schon wieder derart Probauern, unglaublich.“
      Ja, das war echt krass! 😉

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  • Das Pokalfinale erinnert mich ein wenig an unsere Relegation gegen Frankfurt mit Kovac als neuen Trainer damals. Jetzt in Halbzeit eins ersticken sie mit ihrem laufenintensiven System sogar das Spiel der Bayern. Das erinnert mich an die Relegation als der Club nie ins Spiel kam nach vorne. Auch die Bayern knappern an dem laufstarken verschieben der Frankfurter. Das Kovac System. Bin gespannt auf Halbzeit zwei.

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  • Kovac ist ein Trainerfuchs. Schade, daß der zu den Bauern geht. Na, mal sehen, ob das lange dauert, bis er da rausgeworfen wird.
    Schade, da fällt der Ausgleich. Hmm, rentiert sich das zusehen noch? Na, bis zur Bauernführung schau ich mal noch zu.

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  • Scheiß Saison für die Bayern!
    Kein Tripple, nicht mal Double, nur Meisterschaft …
    Wird Sepp Heynckes jetzt vom Hof gejagt?

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  • War das Spielende geeiiil … love it! … Bekommen die Bayern den Ball zum Schlusspunkt in ihr leeres Tor.

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  • Also bitte den Videoschiri einfach wieder abschaffen. Das war doch ein klarer Elfer. Der Prince haut dem Martinez das Standbein weg. Das hat doch auch der Schiri auf dem Bildschirm gesehen. Ich kapiers nicht, auch wenn mich das natürlich schon sehr freut, daß die Bauern eine schwache Saison gespielt haben. Die haben einfach kein passendes Konzept mehr. Das „Ich kaufe die besten Bundesligaspieler auf“ reicht nicht mehr. Jetzt haben die tatsächlich nochmal mit Ribery und Robben verlängert. Das ist doch schon das krampfhafte Festhalten an alter Größe.
    Ob der Schiri zukünftig noch in der Bundesliga pfeifen darf?

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    • Er hat es ja gesehen am Video , aber eben gerade noch so als Zweikampf Tackling gewertet. Ich glaube nicht daß Martinez ohne den Ball unter Kontrolle bekommen hätte.
      Für mich eher fragwürdig das absichtlich/unabsichtliche? Frankfurter Handspiel welches das 2:1 einleitete. Selbst wenn unabsichtlich, hat er mit dem Handspiel den Ball erorbert und das Umschaltspiel eingeleitet.
      Zwei 50:50 Entscheidungen und da hat der Schriri Frankfurt nicht weh getan, das stimmt.
      Ich finde es herrlich, das ist auch kein Bayern Hass, aber die Eintönigkeit in der Meisterschaft fand ich einfach langweilig. Gut daß es noch andere Vereine gibt, die den Punch haben. Glückwunsch nach Frankfurt, hart erarbeitet deshalb verdient.

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    • Auch beim Videobeweis treffen letztlich unvollkommene Menschen die Entscheidung. Die damit verbundene Erwartungshaltung habe ich nie verstanden. Wo war er im Spiel Darmstadt- Aue?

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    • Eventuell hat er auch auf Vorteil entschieden.Und es sich lediglich nochmal angesehen um dem Vorwurf zu entgehen er habe nichtmal den Videobeweis konsultiert.Der Abschluss war ja aus ausichtsreicher Position.

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        • Aus welchem Regelbuch hast du die Erkenntnis?Der VAR darf doch Elfmeterentscheidungen überprüfen-wenn ihm dann der Schiedsrichter sagt, ich habe auf Vorteil entschieden, kann der VAR ja trotzdem sagen , schau Dir das lieber mal an.Und nach Sichtung der Bilder sieht sich der Schiedsrichter, in seiner Einschätzung bestätigt, ja es gab ein Foul, aber dadurch kam ein anderer Bayernspieler in unmittelbarer Nähe des Geschehens und auf 7Meter vor dem Tor zum Abschluss.
          Das ist eigentlich die einzig logische Erklärung- zu glauben, dass der Schiedsrichter das Foul, nichtmal bei Begutachtung der Bilder, nicht erkannt hat, bedeutet ja , man hält ihn generell für blind.

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          • Aus dem Anwendungsbuch für den VAR. Wenn er auf Vorteil entschieden hat, darf er nicht überprüfen. Das haben Collinas Erben auf Twitter eindeutig beantwortet: https://twitter.com/CollinasErben/status/997988029439594496

            Zwayer hat sich ja auch nur das Foul angesehen. Er hat einfach gesagt, es ist keins. Ob er jetzt blind ist, oder dahinter eine andere Erklärung steckt, weiß ich nicht. Vorteilsauslegung kann’s nicht gewesen sein.

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            • Das er sich nur das Foul ansieht ist klar, er wird sich an den Fortgang der Szene schon noch erinnern können…generell ist es schwierig, wenn sich Schiedsrichter im nachgang nicht mehr dazu äußern.

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              • Er kann da aber ja nur Vorteil geben, wenn die Chance von Wagner höherwertiger als ein Elfmeter wäre, daher müsste er sich das wohl schon noch mal anschauen. Aber den Regeln nach darf er das nicht.

                Alex hatte redaktionsintern noch den Ansatz, dass er zwar sieht, dass es ein Foul ist, es aber nicht so eindeutig ist, dass er seine ursprüngliche Entscheidung revidieren kann (was ja den Richtlinien zum VAR nach der Winterpause entspräche), also quasi ein (Alex kann den Unterschied als Jurist sicher besser darlegen) klarer aber kein offensichtlicher Fehler vorlag. Wobei ich widersprechen würde, weil der Fehler mMn sowohl klar als auch offensichtlich ist. Aber nachdem durchaus Widerspruch kam, weil Martinez ja quasi erst mit dem Standbein abhebt, während das Spielbein getroffen wird, kann man natürlich sagen, dass da „begründeter Zweifel“ am Foul ist, also die Entscheidung nicht revidiert werden kann.

                Aber es ist letztlich wie Du sagst, wenn Zwayer sich nicht äußert, ist es schwer da ein letztes Urteil zu fällen.

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                • „Ich habe den Kontakt gesehen, aus meiner Sicht war es jedoch kein intensiver Kontakt, da Martinez den getroffenen Fuß noch ohne Bewegungsänderung und stabil auf dem Boden aufsetzt, bevor sein anderes Bein abhebt, nach vorne fliegt und er hinfällt“, so Zwayer weiter.

                  Schwalbe oder übertriebene Theatralik war die Wahrnehmung und deshalb Ecke

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                • Da kann man Zwayer nur gratulieren zu seiner Entscheidung. Endlich mal einer, der die Eier hat, gegen diese „Leicht-Kontakt-Schwalben“ vorzugehen.

                  Ich habe schon immer gesagt, dass das „Annehmen eines Kontaktes“ im Grunde eine Schwalbe ist. Foul ist es nämlich nur, wenn man gezwungenermaßen fällt oder entscheidend aus dem Tritt kommt. Es wäre schön, wenn sich das in Schiedsrichterkreisen durchsetzt.

                  Dieses geseiere „ich habe einen Kontakt gespürt und dann bin ich zu Boden gegangen“ als Rechtfertigung für einen gewollten Faller (= Schwalbe) kotzt mich nämlich absolut an!

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                • Ich meine Zwayer tritt lediglich die Flucht nach vorne an, der Versuchacher Boateng sowie (zu dem Zeitpunkt noch Frankfurter Traine) Kovac sagten beide unisonso das war ein klarer Elfmeter für den FC Bayern. Insbesondere Boateng meinte nach dem „Kontakt“ hat er fest mit dem Elfmeter für die Bayern gerechnet. Dass sich Zwayser zugegeben medial in die Enge getrieben nochmal diese Szene als richtig bewertet heißt für mich nur er hat den Mut nicht danach eine Fehleintscheidung einzugestehen.
                  Ich bin auch gegen die Fallsucht aber in dem konkreten Fall war es ein heftiger Kontakt.

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    • Herbertgerbert: „Ich kaufe die besten Bundesligaspieler auf“ reicht nicht mehr.

      Vielleicht müssen sie ihre Strategie modifizieren: „ich kaufe die besten CL-Spieler auf“
      Nur dazu reicht das Festgeldkonto dann eben doch nicht. Deshalb jammern sie ja auch immer, dass sie nicht konkurrenzfähig wären mit den hier zu generierenden Einnahmen. Dabei liegt das eher nicht am Geld, sondern am Mangel an ernstzunehmenden Wettkampfsituationen. Man muss das Spiel gegen gleichwertige/höherwertige Gegner eben auch praktizieren, wenn man im Ernstfall bestehen will. In einer derart eintönigen Liga ist das nicht möglich. Sie haben sich ihren eigenen Ast angesägt…

      Ich traue Kovac aber schon zu, dass er längerfristig ein Team, das mehr ist als die Summe der Einzelspieler formen kann – wenn die Geduld ausreicht…

      Wie auch immer: Gratulation an Frankfurt. Das war überfällig, dass ein „Nobody“ die Buyern-Arroganz bloßstellt!

      BTW: im Grunde passt Wagner perfekt zu den Buyern. Er ist quasi deren Personifizierung!

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  • Hoffentlich lassen sich Hummels und Süle bei der WM nicht so düpieren wie heute!

    Aber natürlich Gratulation an Eintracht Frankfurt!

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  • Eigentlich war doch die Mannschaft der Frankfurter über die gesamte Spielzeit irgendwie viel lebendiger und motivierter, als die Bauern. Die versuchten dauernd ihr Standardspiel um den Strafraum aufzuziehen, das haben die Frankfurter fast über die gesamte Spielzeit hervorragend unterbinden können.
    Die Bauern spielten dann fast 2. Ligafußball: Bälle hoch und weit nach vorne. Das war einfach auch zuwenig und ideenlos. James wurde nicht umsonst bei Real aussortiert und Thiago war angeschlagen.

    Immerhin: Frankfurt ist jetzt im Europapokal. Das heißt, die sind gleich ein Abstiegskandidat. Das wissen gerade wir doch schon zur genüge, daß das so kommen wird.

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    • Vor allem mit einem neuen Trainer.
      Kovac ist für die mit Sicherheit ein Verlust.

      Allerdings gibt das auch mal die Chance, daß die Bayern nicht Meister werden. Ich kann mir vorstellen, daß Kovac bei den düpierten Altstars der Bayern einen schweren Stand haben wird.

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      • Ich halte sehr viel von Kovac, spätestens seit der Relegation als er taktisch Weiler 2 mal gezeigt hat wer der bessere ist, er wird mit den Stars beim FCB wunderbar zurechtkommen, ganz einfach weil er selbst auf dem Niveau und auch noch beim FCB gespielt hat.

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      • Oder vielleicht überlegen die in Nordtirol seit gestern Abend auch wie man den Vertrag widerrufen kann. 😛😀

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        • „Nordtirol“ ist aber auch bereits seit ungefähr 15 Jahren nicht mehr lustig… 😀

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          • Angefressener Bayernfan ?😜
            Du darfst gerne „Nordtiroler“ durch Hoeneß und Rummenigge ersetzen wenn es dadurch lustiger wird für Dich. 😉
            Natürlich war es von Bayern auch nicht respektlos zur Pokalverleihung in die Kabine zu verschwinden.

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      • Kovac kann doch jetzt in die Kabine kommen und sagen: „Ich kann Euch beibringen, wie man so ein Finale gegen solche Gegner nicht verliert.“ Glaube eine klare Niederlage – wie in der Liga – wäre da wahrscheinlich problematischer.

        Ganz starkes Ding von Frankfurt gestern. Bayern nie wirklich ins Spielen kommen lassen. Irgendwo online von nem Bayernfan gelesen, dass Kovac „zehn Vidals“ ausgegraben hat. Das passt wirklich gut.

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        • Ja, das war noch einmal die Bestätigung, warum wir damals in der Relegation keine Chance hatten. Und nach diesem Spiel kann man das nichteinmal mehr einer womöglich falschen Taktik von Weiler anlasten. Frankfurt hatte einfach keine Taktik zugelassen…

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      • Vielleicht bin ich da als Österreicher nicht ganz objektiv, aber ich halte Adi Hütter für einen wesentlich besseren Trainer als Niko Kovac. Gibt natürlich keine Garantie, dass sich sein Spiel mit der Eintracht umsetzen lässt, aber abgesehen von seiner Zeit in Salzburg hat er immer mit „kleinen“ Vereinen groß aufgetrumpft.

        Wie sich Kovac in München schlägt wird in der Tat spannend zu sehen sein – sein aktueller Spielstil wird dort nicht gefragt sein.

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        • Kovac ist schon schlau genug die Taktik nach dem Kader und den Spieler auszurichten und nicht umgekehrt. Die Frage ob der aktuelle Spielstil bei den Bayern ankommt stellt sich nicht. Ich bin mir sicher er kommt bei den Bayern wesentlich besser zurecht als Adi Hütter oder wie dieser Mann heißt bei Frankfurt.

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        • Ich halte Hütter auch für nen guten, hätte den z.B. nach dem Abstieg 2014, als er parallel in Grödig hervorragende Arbeit leistete, auch gern in Nürnberg gesehen, aber da ist er ja dann nach Salzburg. Die Frage ist halt, ob jetzt die Fallhöhe für Frankfurt nicht zu hoch ist. Damit muss man auch erstmal klar kommen. Die haben jetzt einen Titel geholt, spielen wieder international, das ist nicht so einfach, in die veränderte Situation reinzukommen. Immerhin muss man nicht in die EL-Qualifikation, so dass die Vorbereitung nicht gestört ist. Für Hütter ist Frankfurt der organisch nächste Schritt nach nem Meistertitel in der Schweiz (immerhin die jahrelange Vorherrschaft Basels durchbrochen) jetzt in die Bundesliga zu wechseln. Ob das für Kovac auch gilt oder Bayern nicht doch zu früh kommt, wird man sehen. In Sachen Repräsentation, Auftreten, etc. ist er sicher bereit. Taktisch bin ich dagegen schon gespannt, ob er sich da weiterentwickelt. Denn der Stil bei Kroatien und in Frankfurt war schon eher reaktiv, so kann man als Bayern München nicht spielen. Aber klug genug das zu ändern ist er sicher, er hat halt nur auch einen inzwischen durchaus mit Mängeln durchsetzten Kader, dass Hoeneß jetzt schon wieder sagt, es kommt keiner mehr und man gleichzeitig mit der Rentnergang auf den Flügeln verlängert hat, ist mMn schon eine Hypothek und ein lustloser Lewandowski hinter dem man nur noch die Diva Sandro Wagner hat, ist mMn auch gefährlich. Ebenso fehlen adäquate Ersatzleute für die defensiven Flügel. Für die Liga wird das wohl noch mal reichen (auch wenn ich denke, dass es knapper wird), aber für die CL ist das mMn zu wenig. Das sind alles nicht Kovac‘ Fehler, aber er wird mit damit arbeiten müssen und Geduld ist nicht die Stärke der Bayern-Führung.

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          • Kovac spricht genau deren Sprache beim FC Bayern, es ist doch klar, daß er die Bayern nicht reaktiv spielen lassen wird wie in Frankfurt. Er hat ja beim FCB ganz andere Spieler, die andere Möglichkeiten eröffnen. Er hat genug Persönlichkeit mit allen Spielern dort klar zu kommen. Es gibt keinen Trainer, der in dieser Situation besser zu Bayern paßt. Vermutlich durch den Pokalsieg wird man ihm dort bei Amtsantritt noch ein Stück mehr Respekt entgegen bringen, damit hat er auch sich selber einen großen Gefallen getan.
            Ich denke mit dem Spielermaterial beim FCB wird er einen persönlichen Aufstieg wie Tuchel schaffen im internationalen Ansehen.
            Hingegen Frankfurt da bin ich sehr gespannt ob sich da die Aufwärtsspirale nicht umkehrt zudem mit der Doppelbelastung kommende Saison, Köln als warnendes Beispiel. (Von uns und Pokalsieg will ich lieber mal nicht reden 🙂

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            • Wir sprechen darüber nochmal in ein paar Monaten.
              Im Moment erinnere ich mich sehr an Schäfer und was sein Pokalsieg in Stuttgart bedeutet hat.

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              • Im Moment erinnere ich mich sehr an Schäfer und was sein Pokalsieg in Stuttgart bedeutet hat.

                Schäfer ist in Stuttgart nicht durch den Pokalsieg mit Nürnberg im normalen Sinne gescheitert sondern und das hat Timo Hildebrand neulich erst in Blickpunkt Sport erzählt (ging um den jetzigen Aufstieg) , daß Schäfer über den halben Platz gerannt ist im Pokalfinale um die rote Karte für Cacau beim Schiri zu fordern und dieser sie auch bekam. Hildebrandt fügte rückblickend hinzu „Das war Schäfers Anfang vom Ende in Stuttgart.

                Das hatte also nichts mit dem Ausgang zu tun, sondern mit der Aktion ist Schäfer bei den Stuttgarter Fans in Ungnade gefallen.

                Kovac hingegen hat sich sowas ja nicht zu schulden kommen lassen, ich denke ihm wird eher mehr Respekt entgegenbracht werden wenn er nicht ganz mit leeren Händen in das erfolgsverwöhnte München kommt.

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            • Ich weiß nicht, ob Kovac‘ Zeit als Spieler bei Bayern da im Rückblick nicht etwas überbewertet wird. Er war nie mehr als Ergänzungsspieler da. Vor ihm waren immer Leute wie Hargreaves, Effenberg/Ballack, Fink, , Scholl, Jeremies, Ze Roberto, Salihamidzic. Von den 20 CL-Spielen, die Bayern in der Zeit, in der er da war, bestritten hat, hat er nur sechs mitgemacht, von 68 möglichen Bundesligaspielen gerade mal die Hälfte. Ob ihn diese Erfahrung vor 15 Jahren mal zwei Jahre lang Ersatzspieler bei den Bayern gewesen zu sein, so wirklich voran bringt? Bei Wiesinger, Thiam, Rau, Karimi oder Schlaudraff würde jetzt auch keiner sagen, dass die in ihren ein, zwei Jahren in München die Bayern-DNA aufgesogen haben und deshalb wissen wie der Laden läuft. Ich bin gespannt, ich trau’s Kovac schon zu, aber die Last, die man ihm da mit auf den Weg gibt, ist nicht ohne, gerade was Robben und Ribery angeht.

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              • Robben und Ribery werden das Problem nicht werden, die werden mehr verletzt als gesund sein in ihrem Fußball Alter. Klar die Champions League ist es woran man Trainer bei Bayern misst. Da wiederum gehört neben guten taktischen Konzepten trau ich ihm absolut zu) natürlich auch Schlachtenglück. Sieht man ja an den Schiedsrichterentscheidungen trotz Videobeweis, das muss ein Schiri erstmal fertig bringen im DFB Pokal Endspiel. Den Bayern blieb ja auch gegen Real in Madrid ein berechtigter Elfmeter versagt.

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          • Wenn ich mir das aussuchen dürfte, dann hätte ich gerne zum Saisonstart ein Auswärtsspiel in Frankfurt, (die sich erst mal neu finden müssen wegen des neuen Trainers) und gleich danach zuhause die Bayern. Nach Weltmeisterschaften starten die bekanntlich schlecht und haben auch einen neuen Trainer, mit möglicherweise anderem Spielsystem, das sie erst noch einstudieren müssen. Wäre somit der optimale Zeitpunkt.
            Wenn wir nach dem zweiten Spieltag mit sechs Punkten die Tabellenspitze besetzen könnten, wäre das kein schlechter Einstand.

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  • Gegners Standfuß von hinten im Strafraum wegkicken soll kein eindeutiger Elfer sein? Egal. Freu mich v.a. darüber, dass die Halbzeitrauchbombenpyrodeppen sich jetzt schee ärchern.

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    • ..dass zumindest die Bayernhalbzeit rauchbombenpyrodäbbm sich ärchern.. ach echt egal..

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  • Das Finale hat nochmal deutlich unterstrichen, dass Kovac sehr gute Arbeit in Frankfurt abgeliefert hat. Die Bayernpower war nur in Ansätzen erkennbar. Herzlichen Glückwunsch an die Pokalsieger, das war hart erarbeitet und völlig verdient.

    @Dude &Oliver:
    Es war nicht das Standbein.
    Martinez Spielbein wird getackelt, dennoch landet er auf diesem linken Fuß stabil genug um so richtig schön abzuheben und das rechte Bein nach vorne zu werfen…
    Ich denke, dass ohne diese Theatralik der Elfer gegeben worden wäre.

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    • Achso. Dann war es vielleicht gar keine Fehlentscheidung.
      Sehr unsportlich, wie sich die beleidigten Weißwürste dann verzogen haben und nicht bei der Siegerehrung geblieben sind. Das versüßt für uns nicht ganz neutrale Beobachter deren Niederlage umso mehr.

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    • Stimmt, hätte schreiben müssen „das Bein, das im Begriff war, zum Standbein zu werden, aber aufgrund des Gegners Trittes nicht mehr zu einem solchen wurde“. Trotzdem macht dieser Tritt von hinten gegen den Fuß in der Luft (und halt überhaupt nicht gegen den Ball) den Elfer m.E. bereits zu einem klaren. Unabhängig davon, ob der Spieler noch hinreichend standfest aufkam oder nicht.

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    • „Ich denke, dass ohne diese Theatralik der Elfer gegeben worden wäre.“
      Ich glaube, der Elfer wäre auch dann gegeben worden, wenn es irgendwann während des Spiels und nicht in der allerletzte Minute gewesen wäre, wenn es ein bedeutungsarmes Ligaspiel gewesen wäre oder wenn es 2:0 oder 0:2 gestanden hätte. Oder wenn der Gegner FCN geheißen hätte 🙁 ( 🙂 )

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    • Da war keine Bayern Power gestern dieser Ballbesitzfußball in Badewannenform dh. von einem Außenverteiger zurück über die beiden Innenverteidiger zum anderen Außenverteidiger, für die Schlafwagennummer zum wiederholten mal haben die Bayern gestern die Quittung bekommen. Was nützt denn der ganze Ballbesitz wenn das nur quergespiele ist, sobal es in die Veritkale ging hatte Frankfurt immer Überzahl, da waren sie da. Im übrigen die gleiche Nummer wie gegen Real Madrid .. Ballklau nach Anfängerfehler durch das hinten rumgespiele..Tor!. Ich nehme stark an die Kovac Brüder haben sich das Real Spiel gegen die Bayern genau angesehen und lauerten auf das pomadige Rumgeschiebe hinten. Und den James Rodriguez haben sie dann erwischt als er gepennt hat ohne Not. War doch gegen Real das selbe.Nur da pennten Rafinha und Tolisso gestern Rodriguez gleiches Muster.

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  • Wie oft musste ich mir von Bayern Fans aus dem Bekanntenkreis anhören, ‚bei euch FCN Fans ist immer der Schiedsrichter Schuld‘. Und plötzlich hat die FCB Truppe das Glück verlassen, dass sie so oft, besser bekannt als ‚Bayern Dusel‘, in letzter Minute hat jubeln lassen. Oder ein an Falleritis leidender Robben einen unwürdigen Elfmeter zugegesprochen bekam. Und jetzt höre ich von denen nur noch Mimimi und im Hintergrund die Titelmelodie von Sissi. 😀. Gscheid recht, sog i. Vielleicht ist das ja die Ausgleichende Gerechtigkeit, selbst dem Fussballgott wird es zu langweilig. Möglicherweise der Anfang eines Lernprozesses um den abgehobenen Stars wieder eine gewisse Erdung zu verpassen.

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    • Und noch einmal „gut gemacht, Jogi!“ Meine Güte.. wenn Sandro weiterhin so charakterstark offen und ehrlich ‚klare Kante‘ zeigt, kann er sich bestimmt bald einen neuen Herzensverein suchen.

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    • Sandro Wagner, moment mal, war des net der Typ der gesagt hat Fußball-Profis verdienen zu wenig? Was erwartet ihr…

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      • Sandro Wagner hat sich so richtig selbst abgeschossen. Gut so. Niemand braucht so einen in der Nationalmannschaft. Wirklich der Gipfel seine Vize Pokal Medaille wegzuwerfen, es geht um den Respekt gegenüber anderen nicht immer nur um ihn. Finde es sogar sportlich richtig Petersen statt ihn mitzunehmen der Stammspieler ist und aus weniger Torchancen mehr Tore und vor allem die für seinen Verein wichtigen Tore macht. Daher stellt sich für mich die Leistung von Petersen höher dar als die von Wagner. Für wen hält sich der Aushilfstorjäger Wagner eigentlich?

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        • Zu dieser Person und dem Vorgang fällt mir nur eine Bezeichnung ein, die nicht druckreif ist.

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  • Ist irgendwie erfrischend, wenn Vorurteile sich als fundiert erweisen. Ich hab das Spiel zwar nicht gesehen, weil ich damit beschäftigt war, in Drogheda beim Irland-Abschluss-Abend darüber zu sinnieren, dass Oliver Cromwell dort das erste Massaker von vielen angerichtet hat, und währenddessen ein köstliches Lammsteak verspeist habe, aber die Meldung, dass Frankfurt gewonnen hat, fand ich super. Das arrogante Verhalten der Bayern (Heynckes ausgenommen) habe ich erst hinterher mitbekommen. Diese Schnösel können einfach nicht verlieren, und wennse gewinnen sindse natürlich die Größten und Tollsten und alle Anderen halt armselige Loser. Grässlich! Ein anderes Vorurteil hat sich auch wieder bestätigt: Eire rules, eine Woche lang Dauercraic – ich brauch Urlaub😉😃😜🇮🇪👍🏼

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  • Wer sind wir, daß wir ständig glauben, uns über Alles und Jeden empören zu müssen?

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    • Wir sind der Club und des reechd mi auf! So ungefähr, auch wenn es unlogisch klingt.

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  • Nix los mehr! Also habe streng des „Trainers“ Empfehlung befolgt und bin wegen der Vorbereitung zur neuen Saison in den Keller der Brauerei Griess in Geisfeld. Geisfeld ist neulich beim Gutmann am Dutzendteich aufgefallen, weil die zum Regionalligaspiel unserer U21 einen großen 60er Fanclub mitgebracht haben. Wie überall fällt auch hier die große Not der fehlenden Saisonarbeitskräfte auf. Also gabs keine Brotzeiten vor 15 Uhr, weil die Küchenkräfte dann vom warmen Essen zur Brotzeit wechseln müssen. Ent oder weder halt.

    Der Roppelt in Stiebarlimbach hat jetzt auch Sonntags nachmittags zu, weil er einfach zuviel mit der Bürokratie zu tun hat und zuwenig Menschen sich finden, die als angemeldete Aushilfen zuwenig Geld erhalten. Der Wirt und Brauer im Büro statt in der Brauerei oder bei seinen Gästen. Ein Drama.

    Nach dem Griess, die Frau ist leider halt noch gar nicht wanderfähig, dann also zum Ottobier aweng an legendären Zieberlaskäs essen. Jetzt dann dahamm mit ARD und Rehbier den Tag ausklingen lassen. Morgen um 7:30 Uhr gehts wieder los.

    „Leben wie Gott in Franken“ ist als Saisonvorbereitung gerade so gut genug. 😀

    Halt, aweng zuviel Offdobbig. Also dann:
    Wie sieht es mit Verstärkungen für die neue Sähsong aus? Bis auf den jungen Hamburger und einige Gerüchte um die Rückholung von Franken aus der Nordtiroler Diaspora gibt es gar keine neuen Gerüchte oder Nachrichten über Verstärkungen? Sind die Abgänge denn alle schon sicher?

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    • Und ich Depp flieg für teuer Geld auf eine Insel, wo nur Verrückte leben, die mir dann auch noch erzählen, dass Fußball sowieso kein Sport ist und nur Rugby… Mist! Wäri ner dahamm bliem. Musste wegen Fehlplanung sogar noch ein Päckchen Zigaretten nachladen, für schlappe 12 € (sic!). Aber der Whiskey aka Abbeize war sehr gut!

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    • Du hättest mir auch helfen können, statt dem König Alkohol hinterherzulaufen. Sollte jemand nochmal behaupten, aus Fernost würde irgendwas gescheides kommen, hatte nie den Buchsbaumzünzler als Schädling. Hab heute wie jeder in unserer Gegend die traurigen Überreste ( in unserem Fall 8 Meter Hecke) ausgegraben. Jetzt habe ich im Vorgarten einen Schützengraben.

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      • Frag doch den Christian Schmidt. Der Obernzenner wohnt da bei Bulthaup Küchen an der Billing Anlage hinten rein und fängt sicher bald bei Bayer-Monsanto im Aufsichtsrat an. Wenn sich einer auskennt, wie man Insekten klein bekommt, dann der Ex-Bauernminister. Bekommt sicherlich auch gute Prozente bei Bayer-Monsanto „Garten Produkten“.
        Meiomei, nicht mal über russische Umwege kommt man an das Relegationsendspiel der Störche gegen VWBurg. Eine einzige Schande. Wo bleibt da der Aufschrei der Sponsoren, wenn ein Endspiel quasi als Geheimtraining abläuft und niemand außer 15.000 Stadionbesuchern zusehen kann.

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          • Um die Uhrzeit hätte ich in Zabo Angst vor dem Nachtgiecha oder dem bösen Wullimann. Aber Danke fürs Angebot. Wie vorhersehbar die Relegation jetzt schon ist. Genauso langweilig wie die Meisterschaft.
            Immerhin haben wir jetzt Frankfurt und VWBurg schon zwei Kandidaten für die Plätze hinter uns. 🙂

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            • Freiburg sehe ich auch hinter uns 🙂 Die Nachnominierung von Petersen, der ja gefühlt 50% ausmacht von Freiburg. Eventuell ist der auch überspielt nach die WM wenn die neue Saison beginnt. Gibt dann bei den meisten Teilnehmer ja erstmal einen Durchhänger.

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              • Na ja, wenn ich mir Niederlechner/Petersen/Kleindienst anschaue, dann sind sie uns offensiv weit voraus. Mit der Verpflichtung von Heintz verstärken sie sich auch defensiv deutlich. Das ist eine im Abstiegskampf gestandene Truppe. Da muss Bornemann schon gewaltiges am Transfermarkt leisten, wenn wir deren Kader nominell erreichen wollen.

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