Little Depp in big Business

Die Bundesliga ruft! Wer? Die Bundesliga!

Hand auf’s Herz? Wer fühlt sich schon angesprochen, wenn im TV die „Transfernews der Bundesliga“ angeteasert werden? Noch ist das Premium-Produkt des Deutschen Fußballs noch zu weit weg, um sich als Teil des Ganzen wieder wie selbstverständlich zu sehen. Dabei ist das doch eigentlich noch gar nicht so lange her, dass man sich gerade noch als „fester Bestandteil der Bundesliga“ wähnte, der sich als konsolidiert sah, bereit nun auch wieder Transfers wie der eines Drmic zu machen – oder wie es Martin B. seinerzeit ausdrückte: ‚Man könne nun auch wieder die größeren Deals machen. Wenn man auch nicht immer den Zeitpunkt bestimmen könne, so doch den Spieler, den man wolle.‘

Gut vier Jahre ist das her und eine der erfolgreichsten Zeiten der jüngeren FCN-Geschichte fand nach 6 Jahren Bundesliga-Zugehörigkeit ein Ende. Die Folgen waren bekanntlich desaströs, wobei bis heute wohl unerklärt bleibt, was Ursache und was Wirkung war. Jedenfalls stand man nach einer mehr als durchwachsenen Saison und einer bedenklich stimmenden wirtschaftlichen Situation vor dem vierten Jahr Zweitligazugehörigkeit, bei dem nur die wenigsten Optimisten bereit waren, um für den Clubaufstieg eine Wette abschließen zu wollen. Der Club ist Bundesligist. Daran sollte man sich schnell gewöhnen. Aber eben auch die Erwartungshaltung anpassen.

Wie gut ist der FCN für die neue Saison gerüstet? War das Düsseldorf-Spiel am Ende nicht der kleine Klaps am Saisonende, dass man den „Depp“ doch nicht aus dem Clubtrikot bekommen hat? Oder doch ein Indiz für fehlende Leistungsstärke? „Immer Glück ist Können…“ wird Hermann Gerland zitiert. Und man möchte ergänzen: ‚Immer Pech ist fehlende Qualität…‘. Und genau das ist auch noch wertfrei, ja sogar ein Kompliment. Der Club ist aufgestiegen, obwohl es ihm keiner zugetraut hatte, eben weil die von Experten eingeschätzte Qualität nicht hätte reichen dürfen, um sich gegen 16 andere Vereine, mit zum Teil höheren Investitionen, durchzusetzen. Dass es im finalen Spiel gegen Düsseldorf nicht über die Ziellinie geklappt hat, war eine Frage von Qualität, weil Qualität auch physische und psychische Qualität bedeutet – und die fehlte, nachdem der Aufstieg erreicht und ausgiebig gefeiert wurde. Aber wer aufsteigt, kann per se kein Depp sein, denn er hat Großes erreicht. Und wenn doch auf den Depp beharrt wird nach 2:0-Führung zu Hause, dann eben doch nur ein ganz kleiner und auch nur in einem Spiel in dem es eigentlich um nichts mehr ging und weil das wirklich Große schon erreicht war.

Dass es mit dem Aufstieg trotz qualitativer Defizite geklappt hat, ist ein Verdienst von Trainer und Team, die eben mehr aus den eigenen Möglichkeiten gemacht haben, als die direkte Konkurrenz wie Ingolstadt oder Union Berlin. Es kann aber nicht überdecken, dass es dem Team an Qualität gegenüber der Konkurrenz fehlt, erst Recht in der Bundesliga. Dies erneut zu kompensieren wird Aufgabe des ganzen Vereins sein, der erneut wieder über sich wird hinauswachsen müssen, auch wenn es diesmal nur gilt mindestens 2, besser 3 Konkurrenten über eine ganze Saison hinter sich zu lassen. Dem Club fehlt nach wie vor das Geld, um am Transfermarkt mithalten zu können, geschweige denn auch noch Rückstände aufzuholen. Umso mehr wird Kreativität in der sportlichen Führung und Geschlossenheit im Verein gefordert sein. Wer jetzt anfängt, schon wieder an fehlender Entschlossenheit von Bornemann zu zweifeln, nur weil er nicht bei den erstbesten Transfers mitgeboten hat, sollte sich das vor dem Hintergrund vergegenwärtigen: Ein vereinsloser Zweitligaspieler, mag er noch so gute Anlagen haben, ist erstens nicht kostenlos und zweitens kein Garant für Qualitätszuwachs. Gute Zweitliga-Kicker haben wir ja bereits in den Reihen, man mag sogar ergänzen: die (zweit)besten!

Wenn die Bundesliga ruft, ist der Club wieder mit dabei. Das ist gut, da will man sich auch gern wieder daran gewöhnen. Aber die Brötchen, die gebacken werden, sind kleinere, auch wenn das Big Business die Möglichkeiten und Perspektiven wieder größer macht. Die Distanz zum aktuellen Leistungsniveau wird zunächst aber einmal da sein. Man wird versuchen das durch Eifer und Leidenschaft zu kompensieren, vielleicht auch durch eine Prise Unbekümmertheit, die dem Team hoffentlich nicht vom eigenen Umfeld genommen wird. Dennoch wird es Niederlagen geben, auch die nach klarer Führung oder in letzten Sekunden. Das mag dann manchen wieder vorkommen wie der „Depp“, tatsächlich aber ist es das Können der anderen, das sowas in der Regel erst ermöglicht. Das sollte man unbedingt mitnehmen in die neue Saison: Wenn man mit schlechteren Karten am Tisch ein gutes Blatt spielt, ist das aller Ehren wert und fordert Respekt ab. Dass man dennoch öfter mal sein Blatt überreizen muss oder einem am Ende eines Spiels mal die Trümpfe ausgehen, liegt in der Natur der Sache.

„Dumm ist der, der Dummes tut!“ (aus: Forrest Gump). Und zum Deppen macht sich nur der, der mehr verspricht als er versprechen kann. Und dazu gehört eben auch: Wir gehören (leider) eben nicht zwingend in die Bundesliga, aber wir wollen unbedingt immer wieder da hin.

103 Gedanken zu „Little Depp in big Business

  • Recht hast Du, Alexander.

    Ich freue mich jedenfalls schon sehr, auch wenn ich mir kaum Siege vorzustellen vermag. Bleibt zu hoffen, dass Köllner versucht, die Clubmannschaft insbesondere in den ersten Spielen voll draufgehen zu lassen, um andere Teams, die uns sicher mindestens unterbewusst als Punktelieferanten betrachten werden, mit großem Elan und unerbittlich geführten Zweikämpfen vielleicht doch überraschen zu können.

    Gerade zu Saisonbeginn fehlt es ja nicht wenigen Teams an Rhythmus und an der Feinabstimmung. Da sehe ich eine Chance, den einen oder anderen unverhofften Punkt einzusammeln.

    Heißt aber auch, dass in der Vorbereitung die physischen Grundlagen eine sehr große Rolle spielen würden.

    Lassen wir es auf uns zurollen und hoffen wir, dass die Mannschaft gut gegenhält und die Fans auch bei den von Alexander angeführten Niederlagen der besonderen Sorte das Team voll supporten.

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  • Volle Zustimmung!

    Wie groß ist unsere Erwartungshaltung, wenn der Saisonbeginn direkt vor der Tür steht und das Bauchkribbeln nicht mehr zu ignorieren ist? Bin gespannt, wie sich das Punkte-Barometer einpendeln wird. Denn vom Etat her sind wir sicherlich der potentielle Absteiger Nr. 1.

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  • Wenn überhaupt haben die Fürther Heimrecht, weil sie aufgrund ihre Platzierung in der zweiten Liga in den Topf zu den Amateuren gewandert sind.

    Den Kommentar find ich im übrigen sehr sehr gut. Wobei einigigen auf diversen social-media Plattformen schon jetzt die Geduld bezüglich Neuzugängen ausgeht.

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  • Richtig:
    Ich versuche intensiv, den mahnenden Worten aus Hoechst in der neuen Saison von meinem Dauerkartenplatz aus (auch ohne Plus!) folge zu leisten.
    Ich bleibe demütig und hoffe, daß wir den Relegationsplatz einnehmen können.
    Arg viel mehr kann man einfach mit unseren Geldbeutel nicht erreichen.
    Wir alle werden mit geringsten Ansprüchen die Leistungen auf und neben den Feld angehen müssen. Auch wenn es noch so schwer fällt.

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    • Also ich erwarte schon mehr. Platz 12-15 dürfte schon drin sein. Ich brauch keine Extraspiele mit Zweitligisten.

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  • Drüben auf Facebook wurde das ganze Dilemma schon in einem Kommentar zusammengefasst:

    „Der Club mit seiner Tradition, den tollen Fans und dem Stadion gehört einfach in die 1. Bundesliga!!!“

    Tradition, Fans und Stadion befähigt einem aber nicht, mit den Geldbeuteln der anderen mitzuhalten. Und wenn das Budget krass unterlegen ist, hilft aller Anspruch nix. Im Gegenteil: Dann stimmen Anspruch und Wirklichkeit nicht – und das sorgt latent für Unzufriedenheit wegen eben nicht erfüllbarer Erwartungen, an denen alle scheitern müssen.

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    • Ich frage mich immer wie man darauf kommt, dass wir tolle Fans hätten. Klar wir haben immer noch viele Auswärtsfahrer, wir haben eine aktive Kurve, die oft gute Choreos durchführt, aber sonst?

      In den letzten Jahren habe ich es nicht oft erlebt, dass die Fans die Mannschaft bedingungslos unterstützt hätten, dass gerade in Schwächephasen mal ein echter Push von den Rängen gekommen wäre.

      Wir haben sicher leidensfähige Fans, aber in Sachen Unterstützung und Stadionstimmung ist bei uns die Luft nach oben schon noch groß.

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      • Uhhh mit solchen Kommentaren machst du dich nicht beliebt, aber ich bin da voll und ganz bei dir.
        Auch hier könnte man sich an Mainz oder Freiburg mal ein Beispiel nehmen. Wenn ich die Stimmung in NBG mit der Situation in Bremen vergleiche, als Werder vorletzte Saison am Abgrund stand… Da saß ab der 70 Minute niemand mehr, alle haben alles gegeben, dass die Mannschaft Zuhause Punkte holt. Gänsehaut (als SKY Zuschauer!).
        In NBG ist doch außer in den „Stimmungsblöcken“ wenig los. Auf der Haupttribüne sitzen wohlsituierte Mekkeroppas, die ab Minute 11 Spieler XY als Falschgeld oder Jahrhundertflop verunglipfen, wenn es nicht so läuft wie man es gerne hätte. Die anderen Blöcke machen ihren Support stark vom Spielgeschehen abhängig. Das Stadion also eher Resonanzkammer als Unterstützungshort. Da braucht man sich nicht wundern, dass der FCN in der Aufstiegssaison auswärts stärker als zuhause war. [Uh das gibt Dislikes 🙂 ]
        Geduld ist DAS große Problem (im Umfeld) des FCN. Und das ist der Fluch dieser „Tradition“, man will sich pertout nicht mit den kleineren Brötchen zufrieden geben. Da hat es ein Sandhausen, Heidenheim und Freiburg deutlich einfacher. Deshalb verstehe ich auch Köllners Bedenken, dass er nächste Saison schneller weg ist als er Fürth ähhh… fort sagen kann, sollten die Ergebnisse nicht stimmen. Hoffentlich bleibt Bornemann seiner Linie treu und knickt bei Gegenwind nicht ein!

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        • Hallo, ich sitze in der Gegengerade und nicht auf der Haupttribüne!
          Und zusammen mit Flo und Kumpels geben wir von unserer Reihe aus alles. Ich bin meistens am Tag nach dem Spiel etwas heiser, was nicht nur von zuviel kaltem Bier kommt.

          Aber ihr seid auch schon etwas weltfremd?
          Oder bejubelt ihr unentwegt bei großen Minustemperaturen (Heißgetränke waren aus) live im Stadion zum Beispiel ein 1:1 gegen den Tabellenletzten Darmstadt?
          Der Funke springt in Franken halt nur manchmal über.

          Müssen wir Stadionbesucher uns denn alles gefallen lassen? Ihr sitzt hier locker daheim auf dem Sofa und habt drei Rotweine getrunken. Natürlich war das von dem einen oder anderen Stadionbesucher nicht so, wie das im Idealfall sein könnte. Es kann doch keiner verlangen, daß wir hier her fahren und auf dem teuren Sitzplatz dauernd nur stehen und brüllen.
          Aber so redet ihr doch alle. (frei nach Völler, Rudi: „Worte eines Nationaltrainers“, Island 2003)

          P.S.: Ein reines Fußballstadion könnte sicher helfen. Ich sitze im Frankenstadion gefühlte 100m weit weg.
          P.P.S.: Woanders im Stadion gibt es mehr Anfeuerung? Woran kann man das messen? Wenn ich meine Erfahrungen auch fern vom Club so Revue passieren lasse, dann dürften die Clubfans sicherlich mit zu den lautesten Fans in Deutschland zählen. Aber auch hier ist der Rasen woanders grüner?

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          • Wahrscheinlich ist man wirklich auch als Beobachter zu sehr mit Anspruch versaut – Anspruch an das, was man eine „gute Fanszene“ meint. Damit meine ich ausdrücklich nicht die Supporter und alle die, die eh da sind. Die Form der Unterstützung im Stadion ist da sicher ein ganz anderes Thema.

            Klar sind 30.000 Zuschauer im Schnitt erstmal ne Ansage, aber wenn man immer das Loblied auf die sagenhafte Nürnberger Strahlkraft hört, eben doch nur irgendwie Mittelmaß. Zudem extrem Ergebnis-abhängig und kritisch – so jedenfalls kommt es mir vor.

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          • Ich bin ja eher in anderen Stadien unterwegs, aber was ich da bei St. Pauli, in Darmstadt, in Freiburg aber auch in Frankfurt erlebt habe, war immer deutlich euphorischer als bei uns, insbesondere was die „Nicht-Ultra-Blöcke“ betrifft.

            Unsere Kurve ist schon gut, manchmal etwas eintönig, aber wir bekommen es selten hin, dass der Funke vom Stimmungsblock auf den Rest des Stadions überspringt. Das liegt aber auch ein wenig daran, dass es in vielen anderen Stadien mehr als einen Fanblock gibt, damit kann man dann leichter Anfeuerung-Dialoge initiieren.

            Und ein reines Fußballstadion würde natürlich auch helfen, insbesondere in Frankfurt ist mir das extrem aufgefallen, dass deren Fanszene nach dem Stadionumbau deutlich stärker das ganze Stadion einbezogen hat.

            ich will ja uns als Clubfans nicht schlechtreden, ich finde unsere Fans schon gut, aber ich finde nicht, dass wir unter den Top 20 in D sind, sind wir aber sportlich auch nicht 😉

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            • Sportlich aber fei scho, zumindest zur Zeit! Und da freuen sich sogar Bayernfans drüber (im Seppolog, der mit Fußball eigentlich nix zu tun hat):
              „Lass mich an der Stelle sagen, dass ich über die Maßen froh bin, dass der Club wieder da ist. Solche Traditionsmannschaften braucht die Bundesliga. Es gibt schon genug blutleere Vereine. Also, vom Bayern zum Clubberer: Gott sei Dank seid ihr wieder da!“

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  • Der Club ist in einer der schwächsten 2. Liga Spielzeiten aufgestiegen die es je gab, wenn nicht sogar die schwächste Runde jemals. In einer Konstellation wie kommende Saison in der 2. Liga hätte der Club keinerlei Chance auf einen der ersten beiden Plätze mit seinen Möglichkeiten. Nun sind wir aber schon in der 1. Bundesliga, machen wir das beste daraus mit der überschaubaren Qualität.

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    • Es gab es schon eine Menge grottenschlechte 2. Ligen, der Club ist immerhin Rekordaufsteiger (wie hätte er das sonst je schaffen sollen…) 😎

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    • Na, als ob der Fußball in der ersten Liga permanent auf unterhaltsamen und höchsten Niveau war. Hertha, der HSV, Schalke, Frankfurt, Wolfsburg, Augsburg, da waren viele Partien dabei, die zum Wegsehen animiert haben.

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      • Wenn es die schlechteste 2. Liga aller Zeiten war, dann war es mindestens auch eine der schlechtesten Bundesliga-Saisons. Wobei das eine qualitativ, das andere sportlich zu verstehen ist.

        Mag die 2. Liga nominell nicht gut besetzt gewesen sein, mit Union und dem Club wären allein zwei Teams zu benennen, die für eine 2. Liga bemerkenswert spielerische Ansätze verfolgt haben. Dagegen sah man in der Bundesliga doch viel Krampf und Zerstörung.

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        • Alexander, da stimme ich dir voll zu. In der 1. Bundesliga wird oft auf Zerstörung gespielt: „Gegen den Ball“ sagen sie. Aber „mit dem Ball“ kombinieren ist in Bundesliga ein oft nicht zu sehendes Qualitätsmerkmal. Der Club kann inzwischen auch das Spiel machen. Das hat Köllner ihnen beigebracht. Wichtig wird sein, dass die Stürmer treffen. Wenn Ishak zündet, dann mache ich mir nicht so viel Sorgen. Wenn Bornemann einen Spielmacher holt, der Möhwald ersetzen kann und ein paar taugliche Backups, dann kann der Club auch mithalten, denn Mittelfeld und Abwehr sind voll konkurrenzfähig.

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          • Kerk als Spielmacher kann ich mir da durchaus vorstellen, wenngleich ich ihn mit Leibold auf der linken Bahn auch sehr gern wieder sehen würde.

            Vielleicht wird es ja doch eine interne Lösung im 4-1-4-1

            Petrak hinter einer Viererkette mit Kerk, Löwen und Behrens. Wäre die einzige Baustelle dann nur die rechte Bahn, für die ich auf Bundesliga-Niveau noch keinen gesehen habe im Kader.

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            • Hat Herr Endl eine Information, was genau wir jetzt für den Gewinn der Fairplaytabelle in der 2. Bundesliga für die Sähsong 2017/18 bekommen! Bitte Roß und Reiter nennen. Danke 🙂

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      • Auch PR Leipzig zeigte mMn keinen schönen Fußball. Wohl sauschnell und mit viel läuferischem Aufwand. Aber auch hektisch und nicht auf Spielgestaltung ausgelegt, sondern auf die Zerstörung des gegnerischen Spiels, um dann zu Kontern. Sozusagen Augsburg de luxe.

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      • Ja , die vergangene Saison war oft zum Wegschauen.Absoluter „Höhepunkt“ Schalke gegen Wolfsburg, ein Spiel bei dem es mehr Quersprints gab als in die Spitze und das dann ganz konsequent durch ein Eigentor entschieden wurde…Viele spielen mehr nach hinten sicher, als nach vorne schnell.Leipzig und Hoffenheim gehen brutal drauf, sind bei Balleroberung dann wenigstens ballsicher und zielstrebig.Ballsicherheit und Pässe ins nichts sind auch keine Seltenheit. Und auch gerne genommen Torwartabstöße mit seltsamen Flugkurven ins Aus.
        Aber ganz ehrlich, ich erwarte mir von der WM jetzt auch nicht die Wiederkehr des schönen Fußballs.Das wird auch eher hoch austrainierte Abwehrreihen gegen ein paar , in der Summe, kaum ins Gewicht fallende, schnelle direkte Kombinationen.
        Komanaccio quasi

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        • Catenaccio hat das geheissen, aber heutzutage gibt es keinen Libero und Vorstopper mehr. Aber das war sicherlich eine ähnlich unansehnliche Kickerei, wie neulich viel bei Schalke und Frankfurt zu sehen war. Wenn ich nur an das DFB-Pokal-Halbfinale denke. Was war denn da das Spielziel? Ein Unentschieden nach 120 Minuten? In einem Finale!?

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    • absolut richtige Analyse. Das sieht man ja auch schwarz auf weiß an der Punktezahl, die zum Aufstieg gereicht hat. Mir hat jemand erzählt, dass noch nie weniger Punkte notwendig waren. Ist in der Tat aber egal, Hauptsache geschafft.

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      • Manchmal ist man gut beraten, sich nicht irgendetwas erzählen zu lassen 😉

        Darmstadt 98, aufgestiegen 2014/2015 als Zweiter mit 59 Punkten.
        (danach Klasse gehalten – unter anderem Dank eines starken Torhüters)

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      • Oder – als Zweiter – 95/96 Bielefeld 57 Punkte, 96/97 Wolfsburg 58 Punkte (was ist aus denen eigentlich seitdem geworden?), Bielefeld 03/04 56 Punkte. Dazu vor Wiedereinführung der Relegation noch einige als Dritter mit weniger als 60 (z.B. wir 97/98 58 Punkte). Mit 60 Punkten außerdem diverse weitere (z.B. Hoffenheim 97/98; was ist aus denen eigentlich seitdem geworden?). Sprich: nicht sonderlich ungewöhnlich, diese unsere Aufstiegspunktzahl.

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        • Und davon mal abgesehen ist grundsätzlich die Frage nach der Aussagekraft der Punktzahl. In erster Linie gibt die nur die relative Stärke gegenüber dem Rest der Liga an, aber keine Info darüber, wie stark eine Mannschaft wirklich ist, und ganz besonders darüber, wie gut sich ein Aufsteiger in der nächsten Saison schlagen werden.

          Darmstadt hatte nach dem Aufstieg mit nur 59 Punkten die Klasse gehalten.
          Braunschweig mit 67 Pkt., und Fürth mit sogar 70 Pkt (haben 2012 in der 2. Liga sogar Eintracht Frankfurt hinter sich gelassen) gingen direkt wieder runter…

          Macht wenig Sinn, sich da groß in irgendwelchen Zahlenspielen zu ergehen…

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  • Die U21hat bereits mit dem Trainingsbetrieb angefangen.

    Hat jemand Infos über Zu- und Abgänge?

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      • Jetzt liest man aktuell, dass Mintals U16 durch ein grandioses 7:1 gegen Furz vor dem letzten Spieltag den Aufstieg gesichert hat!

        Warum eigentlich gesichert? Die Tabellensituation ist für mich nicht eindeutig: Punktgleich mit Furz, aber nur 2 Punkte vor dem dritten (ich glaube Neumarkt). Theoretisch könnte man doch noch auf den dritten Platz zurückfallen? Oder zählt Neumarkt nicht?

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        • Die Fürther spielen mit ihrer U17 ja bereits in der Bayernliga und steigen nicht auf, daher kann deren U16 (die ja die zweite U17 Mannschaft ist) nicht aufsteigen.

          Sehr interessant übrigens, jahrelang hielt sich ja die allgemeine Kritik, dass wir in der Nachwuchsarbeit weiter hinter den Fürther zurückhängen würden. Und nun ist Fürth nächstes Jahr in der U17 und U19 nicht in den höchsten Spielklassen vertreten und auch was den Einbau von Nachwuchsspielern bei den Profis betrifft, schaut es mittlerweile sehr mau aus…

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          • Ah, Fürth zählt nicht!

            Na das hätte man sich ja denken können :mrgreen:

            Danke für die Aufklärung, so ergibt das natürlich einen Sinn. Wir können zwar noch von NM überholt werden, sind aber auf jeden Fall zweitbester mit Aufstiegsberechtigung…

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  • Gut dass Bornemann nichts überstürzt hat auf dem Transfermarkt, warten lohnt sich, Ronaldo wäre jetzt überraschend zu haben :-).. und die Franken rollen das rrrr ähnlich prägnant wie die Spanier, könnnte sprachlich passen

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  • Köpke wurde von der Hertha verpflichtet. Die hatten Ersatzbedarf für den zum Rasenmäherverein gewechselten Schieber, aber der kam sowieso in der letzten Saison gerade mal auf insgesamt 53 Einsatzminuten. Ok, der Ibisevic ist mit 33 Jahren jetzt schon sehr erfahren und Selke kommt irgendwie nicht mehr voran. Meiner Meinung nach bräuchten die noch einen „kompletten“ Mittelstürmer, wenn sie zur Not nicht auf die offensiven Außenspieler zurückgreifen.
    Vielleicht ergäbe sich dann noch eine Ausleihmöglichkeit, falls wir tatsächlich Interesse an ihn hätten?

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    • Nachdem wir offensichtlich an den besten Spielern der 2.Liga kein Interesse haben, bzw. die finanzielle Kragenweite eines Dukschs für uns nicht passt und wir lt. AB eh „bessere Alternativen im Blick“ haben, werden es eben primär die Leihmodelle werden, wenn sich nach der WM und den ersten Transfers Dominoeffekte einstellen und die Blums, Teucherts (der kommt ja nicht in Frage, nachdem, ihn Köllner demontiert hat), Dimatas, Cordovas keine Perspektiven mehr haben.

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      • Zahlen der Geschäftsberichte von Fortuna und dem Club verglichen? Ohne Experte zu sein, aber Eigenkapital & Prognose sah bei dem Verein auch ohne Aufstieg schon besser aus als in Nürnberg. Ich würde es als Abkehr finanzieller Vernunft werten, wenn wir uns an einem Transfer mit ähnlicher finanzieller Kragenweite wie Düsseldorf versuchen würden.

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        • Wahrscheinlich wolltest Du einem anderen Post antworten, denn nichts anderes sage ich doch. Genau deshalb müssen wir eben leihen, weil wir die 3 Mio. für Duksch nicht bezahlen können. Und auch andere Spieler, die uns direkt helfen und nicht ablösefrei sind, werden wir dann wohl auch nicht stemmen können, super Bornemann schafft es wider Erwarten die Ladenhüter im Kader abzustoßen. Insofern hätte mit Störer als ablösefreier Spieler umso besser gefallen, denn das wäre dann keine „Abkehr finanzieller Vernunft“ gewesen.

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    • Das Problem an der Köpfe Geschichte und Hertha ist ja nur, dass der Papa, der offensichtkich maßgeblich EInfluss auf den Sinneswandel seines Sohnes hatte, dem FCN einige Millionen kosten wird. Die werden Füllkrug nicht ziehen lassen, wenn Köpke jun. nun doch nicht zu Hannover kommt. Also wird uns in Folge die Beteiligung am Füllkrug Verkauf fehlen.

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  • Hallo!? Die Augsburger Allgemeine recherchiert aber schlecht. Wir haben aktuell 21.559 Mitglieder und schon ganz lange über 18.000 Mitglieder, wie in dem Artikel behauptet! Natürlich traurig, daß die 60er immer noch vor uns sind….

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    • Die 60er überholen wir bald!
      Und die Augsburger sollten sich nicht zu sicher sein, die Nummer zwei zu bleiben… 😉

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      • Augsburg hat einen solch immensen finanziellen Vorsprung, schuldenfrei und gar Geld auf der Bank, eigenes Stadion, private Gönner. Da müsste nicht nur der Club sehr viel richtig machen und Augsburg viel falsch. Hierfür müsste auch das Glück zurück an den Valznerweiher kommen und die Erstliga-Schiris dem Club endlich einmal wenigstens neutral gegenüberstehen.

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        • Na da behaupte ich mal dreist, dass uns die Video Schiris helfen werden. Ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass es die letzten beiden Abstiege mit dem Video-Assistenten nicht gegeben hätte. Es gab einige Szenen, die so eindeutig falsch waren, dass sie garantiert korrigiert worden wären (z.B. Hannover). Da uns dann jeweils nur wenige Punkte bzw. ein Sieg gefehlt hat, hätte das wohl beide Male für den Klassenerhalt gereicht.

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          • Das ist überhaupt nicht dreist. Mit dem Videoschiedsrichter wären wir wahrscheinlich in den letzten 20 Jahren nicht abgestiegen. Da hätte es kein Phantomtor oder die 3 nicht gegebenen Elfmeter am vorletzten Spieltag in Berlin gegeben. Und dann wären wir auch vor 2 Jahren aufgestiegen und Leipzig in die Relegation gegangen (lt. wahre-tabelle.de Club 16 Punkte (!) vor RB).

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  • SV Linx? Was ist das??? Naja. Immerhin nicht rechtz in Deutschland gelegen, sonst wär ich noch verwirrter. Runde 2 jedenfalls Pflicht und gebongt.

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    • Ja richtig. Wenn man auf eine Karte schaut, links von Nürnberg und in der Nähe von Kehl, dem Geburtsort von Dieter Eckstein. Ein gutes Omen.

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    • Der Dude hat gleich denselben blöden Gedanken gehabt, wie ich. Hier bin ich richtig!

      Bis 3:30 Bier, Grill und Lagefeuer. Ich werde alt und brauche jetzt schon zwei Tage, bis die Frisur wieder sitzt. 🙁

      Bei Putins-Marketinggedöns zeichnet sich ein frühes Vorrundenaus ab. Find ich auch gut. 😀
      (Der „Doppelgrins“ Smilie ist zuwenig. Ein „Ichschmeissmichweg“ Smilie ist auch im Angebot?)
      Da würden ganz viele Werbeverträge den Weg der FC Bauern DFB Pokalsieger T-Shirts gehen. 😀
      (Denkt Euch ein „Ichschmeissmichweg“ Smilie dazu.)

      Was machen wir eigentlich, wenn sich Behrens am Saisonanfang so schwer verletzt, daß er komplett ausfällt? Hangovergedanken sind nicht gut. Ich ko nix dafier.

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  • Das ging ja fix. Und ganz ohne Spannung und Dramatik gleich die erste Paarung. SV Linx sollte machbar sein…. 😁

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    Antwort
    • Das müssten wir doch mit Lin(ks) schaffen.
      Oder sagen wir mal so: Mit einem Bein (Linx) sind wir schon in der zweiten Runde.
      Aber nur, wenn sie mit dem rechten Bein nicht ins Stolpern kommen.

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  • Find ich prima! Kehl, die Heimat von Eckes, ist grad mal 10 km entfernt. Muss Herbert halt bis Runde 2 zum Derby warten (falls Mittelfranken weiterkommen sollte).

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      • Als Computernerd müsste dir doch das Los sehr gut gefallen, allerdings „Als Stresstest, um der C(P)U richtig einzuheizen, ist das Benchmark-Programm LinX empfehlenswert.“ na mal schauen

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  • Ich fürchte auch. 😄
    Ich rechne mit mindestens noch drei Wortspielen mit Linx und rechts.

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  • Linx hieß ursprünglich Lingies. Wenn man die Bedeutung sucht, erklärt Google die Bedeutung von Lingerie. Da frage ich mich doch, in was für Trikots – wenn überhaupt – die Mannschaft auflaufen wird. Könnte ein außergewöhnliches und lustiges Spiel werden, zumal die Vereinshymne auch recht speziell ist: https://youtu.be/01qsJ-oZXVQ

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  • Bei der Auslosung gestern habe ich mir gedacht, findet unsere öffentlich-rechtliche Fernsehanstalt, vielleicht noch „seltsamere“ (andere Bezeichnungen, verbietet mir meine gute Kinderstube) Frauen, welche die
    Paarungen ziehen.
    Wenigstens wurde man nicht lange auf die Folter gespannt und wir sollten die nächste Runde erreichen

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  • @Alex, Johnny Vegas, Der Schwager, Tom, Manni und Co.: Auswärtsfahrt nach Lüngs?!
    Stilecht wäre natürlich eine Anreise mit dem Hubschrauber aus UK…
    aber die bleibt wegen Budgetkürzungen und Brexit sicherlich aussen vor.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Westland_Lynx
    Darf man ohne Dauerkarte Plus überhaupt zu DFB Pokalspielen? Ich bin da noch immer verwirrt. Vielleicht wird das alles besser, wenn der FCN-Flagshipstore kommt? Ist ein Flagshipstore dann besser, als die 1€-Shop Ex-Schlecker-Lagerhalle in der Nähe der Sigmundstraße?

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    • Wen ihnen der Lagerverkauf in der Lenkerheimerstr nicht past werden sie doch Bayern-Fan da ist alles Geschleckt

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      • Der Mecker-Oppa macht nur gewissenhaft seinen Job, bei den Bayern wär’s ihm viel zu geschleckt.

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        • Ja, bei den Bayern würde er bestimmt auch meckern 🙂
          Und wäre dann mit vergleichbaren Kommentaren konfrontiert:
          „Wenn Ihnen unsere Merchandising-Performance im Premiumsegment nicht zusagt, dann werden Sie doch Nürnberg-Fan, denn da ist alles kostengünstiger Tand.“

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      • Der FCN ist eine Marke, die sich besser schnell anschickt, aus den unteren Regalen der Restposten herauszukommen und wenigstens in Richtung der Regale mit den Luxusartikeln zu wandern.
        Der „Shop“ in der Lenkersheimer Straße sollte diese Marke FCN repräsentieren und damit auch eine dazu passende Wertigkeit. Ich persönlich finde sowohl die Lage, Präsentation und Gestaltung genügt der Marke FCN aus dem Restpostenregal.

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        • Der FCN ist wirklich eine Marke ! In der Lenkersheimer str ist das Lager untergebracht . mit ca. 10 mio. Schulden kannst du die Fanshop`s nicht auf Hochglanz modernisieren wir kommen mit den Finanziellen Möglichkeiten nur langsam voran aber es tut sich was . Man hatt eher in Spieler Investiert als in die Shop`s . Das Lager einer Firma wird nicht in einer A Lage untergebracht sondern im Industriegebiet.

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    • Moin Oli, das mit dem Heli wäre echt ein Ding: Wir fahren mit dem goldenen Bentley zum neuen Flaship-Store am Hauptmarkt, der für den dort wartenden Hubschrauber bereits gesperrt ist. Meeske persönlich stattet Dich mit der neuen DK-Plus aus, die uns dank der Plus-Funktion direkt bis nach Berlin führt…

      Abgesehen davon wäre die Fahrt nach Südbaden eine schöne Beschäftigung am ansonsten sicher tristen dritten Augustwochenende. Da wollen etliche der leckeren Badener Weine verkostet werden, denn jenseits von Alpirsbacher Klosterbräu sind mir dort keine Braustätten schmackhafter Hopfengetränke bekannt. Aufgrund der Entfernung müssten wir vermutlich eine Übernachtung einplanen. Bei mir hängt es auch von der genauen Terminierung an.

      P.S. Zur FCN-Servicewüste im Rahmen meiner DK-Verlängerung kann ich aus eigener leidvoller Erfahrung auch einige Beiträge liefern, aber ich mach das lieber mal im persönlichen Gespräch. Schließlich will ich die gute Stimmung im Gefolge der Aufstiegs-Euphorie nicht trüben

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    • Da komme ich gerade von der Sommerfrische zurück, warte auf die genaue Terminierung. Wenn es zeitlich passt, sehr gerne.

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      • Die Idee hatten wir auch, aber Stadion mit 3.000 Plätzen, davon 300 für Gästefans. Bin in drei Fanclubs und natürlich Mitglied. Aber ich glaub da komm selbst ich nicht an Karten ran. Ideen?

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      • Ich lese gerade: 17-20. August das ist der Freitag bis einschliesslich Montag.
        Da könnte es vielleicht wirklich ein doppelter Vorteil sein, daß wir bei einem Amateurverein spielen müssen.
        Ich glaube nicht, daß wir da einen zuschauerunfreundlichen Freitags- oder Montagstermin bekommen.
        Nur an Karten zu kommen, könnte schwierig werden.
        @DerSchwager: Kannst Du da eventuell bei Deinem nahen, anderen Fanclub, den mit dem Metzger an Bord, mal anfragen?

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  • Bin mit dabei in Lüngs. Am 8.07 spielt der Glubb in Bruck. Soll ich Karten besorgen?

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  • Mir gerade irgendwie aufgefallen, daß wir sehr wenige, gravierendere Verletzungen in der letzten Saison hatten. Es erwischte punktuell Spieler, aber ich habe irgendwie den Eindruck, das blieb alles sehr im Rahmen und war eher unterdurchschnittlich.
    Wenn man zum Beispiel die fast massenhaft auftretenden Muskelverletzungen bei Gladbach unter Hecking als Messlatte nimmt, dann scheinen unsere Trainer und die medizinische Abteilung hier doch für mich bemerkenswertes geschafft zu haben.

    Wie ist Euere Meinung dazu?

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    • Nach den unglaublichen Häufungen von v.a. schweren Knieverletzungen in den letzten Jahren war die vergangene Saison schon relativ gut.
      Kann man aber wohl kaum sagen, ob dass durch die Trainingsarbeit und die medizinische Abteilung bedingt, oder einfach nur Glück war, dass man jetzt mal eine Saison nur relativ wenige Verletzungen zu beklagen hatte.

      Ich kann mich auch nicht erinnern, dass es große Änderungen im medizinischen Bereich vor dieser Saison gegeben hätte, oder? Der Wechsel zur 310Klinik ist doch schon länger her oder nicht?

      Auffällig ist allerdings schon, dass wir sehr wenige Muskelverletzungen hatten (ich kann mich überhaupt nur an Zrelaks Muskelfaserriss erinnern), und diese Verletzungen ja schon stark mit etwaigen Überlastungen bzw. schlechter Belastungsdosierung zusammenhängen. Gerade bei den von dir genannten Gladbachern sollte man sich durchaus Gedanken darüber machen.

      Hier könnte man nun schon zum Ergebnis gelangen, dass es unter Köllner eine bessere Trainingsdosierung gibt. Andererseits ist die Demission von Dippert wiederum ein Zeichen dafür, dass man in diesem Bereich selber nicht zufrieden ist.

      Schauen wir mal, ob uns das Glück nächste Saison weiterhin hold sein wird – dann kann man so langsam vielleicht auch konstatieren, dass es eben nicht nur Glück, sondern das Ergebnis guter Arbeit ist. Denn dass sich durch eine sinnvolle Belastungssteuerung der Profis die Zahl der Verletzungen enorm reduzieren lässt, machen uns die Kollegen aus Italien, England und Co. seit Jahren vor, nur in Deutschland kommt das bisher noch nicht an.

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    • Ich glaube, bei dem Thema ist gerade im Profibereich doch mehr Glück und Pech im Spiel als man so denkt.

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  • Cool, für die Abstellung von Gislasson(!) zur WM erhält der Club lt Kicker von der Fifa tatsächlich einen Betrag von 101.000€.

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    • Und für den Einsatz unserer „Local Player“ nochmal ne extra Million – Kleinvieh macht auch Mist!

      @ DerSchwager
      Nach Bruck komme ich nicht, da der Club in der Vorbereitung ja auch hier bei den Würzburger Kickers vorbeischaut – da kann ich mit dem Fahhrad hin.
      @Johnny Vegas
      Dieses Spiel bei den Kickers könnte ja auch zusätzliche Motivationshilfe für Deinen geplanten Würzburg-Besuch sein.

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  • Ab Juli kommt ein neuer Sicherheitsdienst ins Max-Morlock, die Fa. Power aus HH.
    Power hat aber in und um N kein Standbein, ergo kein Personal, d.h. sie heuern neue Leute an. Die Sicherheitsbranche sucht aber eh schon händeringend Personal, also wird man noch schlechter geeignete Bewerber finden oder dem bisherigen Mitbewerber die Leute abwerben. Oder, so vermute ich, wird wahrscheinlich dann Engelhardt als Sub für Power arbeiten zu vermutlich niedrigeren Löhnen, denn irgendwo muss der Mehrwert ja herkommen.
    Weiß nicht, ob ich das gut finde.

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    • Power hat bereits viele Beschäftigte von Engelhardt kontaktiert, die aber bisher treu zu ihrer alten Stamm-Firma halten und nicht für weniger Geld für einen zugereisten arbeiten wollen. Ebenso hat Power die Fa. Engelhardt gebeten, als Sub-Unternehmer für sie tätig zu werden. Bisher gibt es noch keine Ergebnisse zu vermelden.
      Die Gerüchteküche vermeldet, dass Engelhardt an der Situation nicht ganz unschuldig ist. Man hat wohl vergessen (oder nicht gewollt?), rechtzeitig ein schriftliches Angebot für die Ausschreibung abzugeben.

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