Neuer Linksaußen

„Zwei, vielleicht drei Minuten noch“, sagt der Mann im Fernseher, „und die unerbittlich fightenden Südkoreaner liegen mit 1:0 vorne. Deutschland braucht zwei Tore, um das Aus in der Vorrunde abzuwenden. Selbst Manuel Neuer stürmt jetzt mit, Neuer auf dem linken Flügel, doch er verliert den Ball, Steilpass – und Son läuft mutterseelenallein auf das leere deutsche Tor zu, das muss das 2:0 für Südkorea sein, das ist das 2:0! Deutschland ist raus! Endgültig ist Deutschland jetzt raus! Was für eine Blamage, was für ein Desaster für den vierfachen Welt- und dreimaligen Europameister!“

 

„Vielleicht keine schlechte Idee für die Zukunft, mein Sohn: Neuer als Linksaußen.“

 

„Ja. Aber dann sollte Löw ter Stegen ins Tor stellen.“

[Zum Spiel: klick, klick.]

21 Gedanken zu „Neuer Linksaußen

    • Hmmm – ob das alles 100%ig im Zusammenhang so stimmt? Nimmt man dem Dieda wirklich für €100,00 die Autogrammkarten ab und riskiert deshalb als Verein schlechte Presse?

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      • Ich kann mir vorstellen daß es so gelaufen ist, damit hätte man als Verein auch souveräner umgehen können.

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          • Ich wußte gar nicht, daß Eckstein beim Verein angestellt war? In welcher Funktion denn?
            Wenn, dann waren seine Aussagen wirklich ein Grund zur Abmahnung
            Wobei ich dann auch nicht verstehe, weshalb Bornemann meint, er könne nicht bei den Fanbetreuungen zur Verfügung stehen. Als Angestellter hätte er doch das sicher in seinem Arbeitstag festgeschrieben?
            Und wofür wollte er denn wie viele Autogrammkarten? Wieso wollte er die nicht bezahlen? Extrawurstanspruch?

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  • Ich denke auch, dass das der Verein nicht einfach grundlos oder gar spontan gemacht hat. Als Angestellter muss ich mich schon ein wenig professioneller, politische und v.a. loyaler meinem Arbeitgeber gegenüber verhalten. Da kann man nicht einfach ungefiltert seine Meinung in der Presse veröffentlichen, insbes.. wenn sie bei so einem emotionalen Thema in einer Krisenstimmung diametral zu Vereinsentscheidungen ist. Ist halt der Dieda…

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    • Also mal die Kirche im Dorf lassen, Eckstein war kein Mitarbeiter der im operativen Tagesgeschäft eng eingebunden war oder wichtige Funktionen vorort hatte, sondern aufgrund seiner Verdienste also h.c. … dh. nicht dass man einen Menschen entmündig. Er hatte immer sein völlig eigene Existenz. Das ist für mich ein Unterschied.

      Wir leben von Meinungsvielfalt. An Dieters Aussagen waren keinerlei Despektierlichkeiten sondern seine sachliche Meinung. Meine Symphatien sind folglich eher bei Eckstein als bei den Verantwortlichen im Verein, die diesen Procedere entschieden haben.

      Beim HSV haben sich täglich ehemalige verdiente Spieler geäußert die wären mit rauswerfen gar nicht mehr nach gekommen, da muss man nicht so dünnhäutig reagieren. Wir leben nicht in Nordkorea.

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      • Wir kennen ja die ganzen Hintergründe gar nicht. Dass Eckstein schon oft mal ‚kein Blatt vor den Mund nahm‘ („“Bei dem Drecksfußball hat man doch keine Lust mehr, ins Stadion zu gehen“, 2015) ist ja nix Neues. Das ist legitim, dann darf man aber auch nicht erwarten, dass man weiter seine kleinen Annehmlichkeiten einfordern kann und hofiert wird.

        Ich bin durchaus auch der Auffassung, dass man sich eine freie Meinung erlauben sollte, muss dann aber auch zu den Konsequenzen stehen und sich dann nicht wundern und beleidigt zeigen. Oft ist hier ein gewisses Fingerspitzengefühl auch in der Wortwahl das Mittel der Wahl. Man muss den Verantwortlichen ja nicht gleich „Fehler“ vorwerfen (und wer weiß, wie deutlich er da auch intern tatsächlich noch wurde), sondern kann klarmachen, dass man anderer Meinung ist.

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      • Eigenartig daß der Club (egal unter welcher Vereinsführung) es immer wieder schafft, daß verdiente Ex-Spieler,sich vom Verein abwenden.
        Ein vereinsschädigendes Verhalten? Du liebe Güte. Er hat halt im März ausgesprochen, was zu dem Zeitpunkt 50% aller Clubfans auch dachten.
        Zugegeben, das Beispiel aus 2015, was Alexander da anspricht……daa war harter Tobak. So gesehen, war vielleicht jetzt der Topf übergelaufen ? 😉 Ach Dieter…….

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        • Ich kenne wenige Vereine, bei denen „verdiente Ex-Spieler“, die vor allem durch Kritik am Verein auffallen, sonderlich gern gesehen sind. Einen Breitner duldet man in München ja auch nur mehr oder weniger wie einen Matthäus. Meistens zählen diese Spieler zu dem so genannten „Umfeld“, das meistens zum Problem wird, sobald es sportlich nicht läuft, weil sie keine Verantwortung übernehmen bzw. tragen und trotzdem alles besser wissen.

          Bei Eckes und Teuchert kann man doch nur sagen: Eckes lag falsch, der Verein lag richtig. Aufstieg geschafft trotz Abgang von Cedi (vielleicht sogar gerade deshalb, weil damit der Teamspirit deutlich gewann) und neben Ablöse noch die Option auf spätere Zahlungen gesichert.

          Korrekt wäre, wenn Eckes sich dann an die Bild wendet und sagt: ‚Chapeau, FCN! Da habt ihr Recht gehabt!‘ Nur liest man solche Eingeständnisse eigener Fehleinschätzungen ja eher selten. Nicht mal in Blogs und Foren. :mrgreen:

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          • Ein solches Eingeständnis wäre aber sicher auch der Bild keine Schlagzeile wert gewesen 😉

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          • Ich finde Eckes Meinung und da geht es ja um den konkreten Fall um Cedric trotzdem harmlos von etwas anderem was jetzt so nebulös unterstellt wird war nirgends etwas zu lesen. Alles richtig gemacht bei Cedric würde ich nicht sagen er wollte ja sogar beim Club verlängern und als Ishak ausfiel kamen wir in echte Schwierigkeiten. Man kann es auch so sehen dass man es zum Glück hinten raus als Kiel schwächelte trotzdem geschafft hat. Vertragsmodalitäten mal hinten angestellt rein sportlich war Cedrics Wechsel für wirklich alle beteiligten Quatsch. Für den Club für Schalke für Cedric keinem hat es sportlich betrachtet etwas gebracht.

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            • Bleiben wir doch einfach mal bei den Tatsachen, die bekannt sind.

              Eckes war als Fanbeauftragter beim FCN angestellt, für die Wahrnehmung bestimmter Termine wurde er natürlich bezahlt. Wenn ein Fanbeauftragter in einer schwierigen Situation die sportliche Leitung massiv kritisiert, dann ist das aus Vereinssicht schwierig, denn natürlich kann so etwas eine Eigendynamik bekommen und den sportlichen Erfolg, zumindest die Einstellung der Fans zum Verein und damit dann auch wieder den wirtschaftlichen erfolg schmälern. So etwas kann man nicht tolerieren.

              Niemand verbietet Eckes seine Meinung zu sagen, aber öffentliche Kritik und Angestelltendasein geht halt nicht zusammen.

              Dazu kommt Eckes hat zwei neue Beschäftigungen, die sicher einen gewissen zeitlichen Aufwand bedeuten, die Tennis-Fußballschule und der neue Trainerjob. Natürlich sollte man so etwas vorher mit dem aktuellen Arbeitgeber absprechen, was Eckes wohl nicht gemacht hat.

              Aber man muss aus der Geschichte jetzt auch nicht mehr machen als da ist. Ich bin auch sicher, dass wir Eckes irgendwann wieder beim Club sehen, in der Traditionsmannschaft bleibt er ja auch.

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  • Eigentlich müsste man den Eckes jetzt schon wieder abmahnen. Bei der euphorie die zur Zeit bei uns herrscht braucht man nun wirklich nicht solche Schlagzeilen.Anscheinend liegt ihm der Club schon lange nicht mehr am Herzen wenn er solche schlechte Stimmung verbreitet nur wegen ein paar nicht bezahlte Autogrammkarten.Vieleicht liegt es ja auch an ihm dass er beim Club nicht mehr gern gesehen ist und er sollte mal bei Marek mintal nachfragen was liebe und treue zum Verein bedeutet.

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    • Das Problem dürfte vielmehr sein, dass der Club dem Eckes noch sehr stark am Herzen liegt, sonst würde er sich ja nicht so über ihn aufregen.

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  • Na, der Vanilla-Clubfan hat ja Sorgen und Probleme. Dabei fehlt uns immer noch ein Zehner!

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  • Mangels Hintergrundwissen möchte ich mich zur Causa Eckstein nicht näher äußern. Fest steht aber, dass Eckstein einer der besten Clubspieler der „Neuzeit“ war. Wobei ich mit „Neuzeit“ die Zeit seit Einführung der Bundesliga meine.

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