Gegnergespräch: Warum ausgerechnet Nürnberg? #svwfcn #fcn

Felix Amrhein im Gespräch vor der Partie des 1. FC Nürnberg bei SV Werder Bremen.

Im Rahmen der Kooperation von Clubfans United mit Total beGlubbt hat sich Felix mit André vom Weserfunk vor dem Spiel unterhalten. Wir fassen das Interview kurz zusammen, in voller Länge zu hören auf meinsportradio.de oder im Player am Ende des Artikels.

Zwanzig Neuzugänge an der Weser – das ist eine Hausnummer

Und trotzdem muss man zunächst auf die Abgänge schauen. Allen voran Delaney, ein echter Box-to-Box-Player, der nach Dortmund gewechselt ist. Bei den 20 Neuzugängen, zu denen man allerdings alle Jugendspieler zählt, sticht Davy Klaassen heraus, teuerster Transfer der Werder-Geschichte. Dann die Rückkehr von Pizarro, sein fünftes mal bei Werder, und Harnik, Neuzugang Osako, vielleicht der wichtigste Transfer, und dann ganz spät Nuri Sahin – der trotz all seiner Qualität aktuell eher als Backup gilt.

Was hat die Werder-Führung veranlasst so viel umzubauen im Kader?

Das Geld von Delaney und die gute Bilanz von Kohfeldt, die höhere Ambitionen auslöste. Daher wurden die 20 Mio. investiert, vor allem in Offensivspieler.

Damit ist der Kader von Werder mit 33 Spieler sehr groß, selbst mit den fünf Torhütern, von denen derzeit vier verletzt sind… Heute gelten ja doch eher 22-25 Spieler als optimale Kadergröße?

Das stimmt, allerdings sind da auch mit Petsos und Caldirola zwei Spieler dabei, die keine Rolle mehr spielen und nur keinen neuen Club gefunden haben. Sie trainieren nur noch bei Werder. Darüber hinaus sind einige dabei, die eher für die 2. Mannschaft bzw. U19 eingeplant sind. Dennoch bedeutet der breite Kader, dass Kohfeldt nun die Qual der Wahl hat. Auch für das Spiel gegen Nürnberg muss er aus acht Kandidaten sechs Spieler für die Bank auswählen und zwei fitte Spieler auf die Tribüne setzen, die auch in der Startelf hätten stehen können.

Dein bisheriges Fazit der Saison?

Wir sind im Soll. Nicht mehr, nicht weniger. Der DFB-Pokal-Sieg, auch wenn es gegen einen unterklassigen Gegner ging, setzte ein i-Tüpfelchen auf die Euphorie vom Sommer. Hannover zum Auftakt war schwierig, da Hannover sehr defensiv spielte, gegen Frankfurt tat man sich trotz Überzahl schwer, da die Verletzung des eigenen Torwarts doch für Unruhe im Team sorgte. Auch wenn Werder als ältere Mannschaft gilt, woran auch Pizarro seinen Anteil hat, stehen eben doch viele Unerfahrene am Platz.

Wohin geht die Reise von Werder?

Das Auftaktprogramm war dankbarer als im Vorjahr. Ziel ist Europapokal, dazu müssen aber mindestens zwei Teams, die höhere Ansprüche auch aufgrund des Etats anmelden, Schwäche zeigen.

Deine Vorausschau auf das Spiel gegen den FCN? Wie sieht es bei Möhwald aus?

Möhwald war eine der frühstens Verpflichtungen und er wusste, dass Werder im Mittelfeld noch nachlegen würde, wenn auch nicht unbedingt vom Kaliber Klaassen und Sahin, dafür war aber Junuzović am Absprung. Möhwald hatte dann das Problem, dass er gerade in der Vorbereitung und jetzt wieder in der Länderspielpause verletzt war, daher ist er aktuell einer der Kandidaten für die beiden Tribünenplätze. Aber er wird seine Chance bekommen in der Saison, gerade auch aufgrund seiner Variabilität. Gegen den Club sitzt er aber wahrscheinlich nicht mal auf der Bank. Robert Bauer teilt aber ja ein wenig das Schicksal von Möhwald auf der anderen Seite.

Wie wird Werder spielen?

Werder wird Ballbesitz haben wollen. Der Club wird tiefer stehen. Werder hat enorme Offensivpower, nach hinten fehlt noch etwas die Abstimmung. Dennoch erwarte ich einen Sieg und ich wüsste nicht, warum Kohfeldt ausgerechnet gegen Nürnberg seine allererste Heimniederlage einfahren sollte.


Der Podcast in voller Länge

Audiolänge: 20:54 | Moderator: Felix Amrhein


Das Interview führte Felix Amrhein mit André vom Weserfunk für Total beGlubbt in Zusammenarbeit mit Clubfans United am 13.9.2018. Redaktionell überarbeitet von Alexander Endl.

58 Gedanken zu „Gegnergespräch: Warum ausgerechnet Nürnberg? #svwfcn #fcn

  • Es gibt einen guten Grund „warum Kohlfeld ausgerechnet gegen Nürnberg die erste Heimniederlage einfahren“ sollte, weil.. irgendwann ist immer das erste mal. Wir sind wie gemacht als Gegner, den man unterschätzt.

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  • Den podcast als vorbereitung auf das nächste spiel finde ich super. Man bekommt ganz gut die aktuelle „Gefühlslage“ der gegnerischen Mannschaft mit.

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  • Also Leute, macht mal langsam. Wir stehen kurz vor unserem dritten Bundesliga-Spiel nach dem Aufstieg und in dem vorherigen Thread herrschen eine Stimmung und ein Tonfall, also stünden wir mal vor dem Sturz in irgendeinen Abgrund. Ebenfalls zum hier bisher nicht gewohnten Stil gehört es wohl neuerdings, Vereine, die uns durch Transfers (klar betraf es Spieler, deren Verlust uns zum jeweiligen Transferzeitpunkt sportlich geschmerzt hat) finanziell genau vor diesem Abgrund gerettet haben, hier despektierlich zu behandeln.

    Ich halte es da lieber so wie beiden Gesprächspartner im erneut höchst informativen und respektvoll geführten Gegner-Interview im obigen Podcast. Wie überhaupt ich die Kooperation mit totalbeglubbt und seinen sehr guten Moderatoren für eine echte Bereicherung von CU halte. Hatte erst jetzt die Zeit gefunden, alle Beiträge seit Saisonbeginn nach zuhören und muss sagen: ich bin begeistert von Kompetenz, Eloquenz und Informationsgehalt der Gespräche.

    Herzlichen Dank an alle Beteiligten und weiter so. Mir gefällt das.

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  • Jetzt nach fast 20 Minuten wäre mal eine Torchance gut.
    Damit sich der Gegner nicht zu sicher fühlt.

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  • Ich war übers Wochenende weg und bau gerade den Bezahl-Receiver erst auf. Liegen eh schon 1:0 hinten. Es scheint, ich verpasse in der ersten Halbzeit nix. Bis zur Zweiten sollte ich mit dem Prozedere hoffentlich fertig sein.
    Bremen scheint seine Serie halten zu können.

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  • Ich verstehe nicht warum nicht von Anfang an die beste Mannschaft auf ihren Positionen spielt.
    Kubo gehört in die Mitte..
    Verstehe ich nicht

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  • Nicht die Zeitumstellung gehört abgeschafft, sondern Minute 25-30 jedes Bundesliga-Spiels mit Club-Beteiligung… 😉

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  • Das sieht alles gefällig aus, wir spielen ordentlich mit, manchmal etwas zu viel Firlefanz, aber -und das ist entscheidend- vorne zu harmlos und ohne Durchschlagskraft. Mehr Mut zum Abschluß dann geht vielleicht was!

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  • Ich finde dass das Spiel aussieht wie richtiger Erstligafussball. Nur das Hansi Küpper mit in die erste Liga aufsteigen durfte, versteh ich nicht.Bis auf den Sonntagsschuss in den ominösen Minuten hat der Club Werder ganz gut im Griff-natürlich dominiert der Club nicht, aber das ist schon okay.Perreira ist ein Lichtblick, der gefällt mir.

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  • Dem Club fehlt etwas die Passgenauigkeit vor allem wenn es nach vorne gehen soll. Hinten stehen sie einigermaßen gut

    Ich verstehe nicht weshalb er Kubo auf der Außenbahn versauern lässt

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  • Wir brauchen mehr körperliche Robustheit und Zweikampfbiss, insbes. im Mittelfeld mit Fuchs, Petrak und auch Kubo, der oft im Mittelfeld ist. Bitte frühzeitig Virgil für Fuchs bringen und Kubo ins Zentrum.

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  • Kölner sollte auch gleich Löwen bringen. Der ist ein Kämpfer und bringt viel Körpereinsatz mit

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  • Warum zur Hölle nimmt Köllner Pereira raus? Er ist doch wirklich der einzig auffällige und vielleicht gefährliche Mann bei uns….

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  • In der Abstiegs-Saison übermäßig benachteiligt, jetzt per Videobeweis des Abseits überführt… der Club profitiert scheints von nix… trotzdem: weiterkämpfen!

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    • Für Mannschaften die eher wenig Tore schießen stellt der Videobeweis einen Nachteil dar-werden dir von 50 Tore vier aberkannt ist das weniger gravierend als bei 30 Toren

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      • Zitat Christian-Berlin:

        „Für Mannschaften die eher wenig Tore schießen stellt der Videobeweis einen Nachteil dar-werden dir von 50 Tore vier aberkannt ist das weniger gravierend als bei 30 Toren“

        Stimmt.

        Hätte unsere Mannschaft in diesem Spiel schon drei Tore geschossen, wäre die Entscheidung nicht so gravierend.

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      • Klares Abseits, aber auch klare Erkenntnis:

        Auch mit dem Videobeweis wird mit zweierlei Maß zu ungunsten des Club gemessen!

        Während in Berlin das klare Foul an Marge nicht relevant gewesen sein soll und nicht gewertet wurde (neue Spielsituation), war heute das Abseits – natürlich – relevant. Obwohl das Tor dann auch längst in einer neuen Spielsituation gefallen ist.

        Was soll man sagen…

        Wir sind der Club!

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        • Das liegt am Charakter der Entscheidung. Foul ist immer eine subjektive Wertung, Abseits eine Schwarz/Weiß-Entscheidung. Nicht jede Berührung ist ein Foul, aber Abseits ist eben Abseits – oder nicht. Daher war in Berlin die Überprüfung eine Wertung, in Bremen eine Feststellung.

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          • Ja, nur fragt sich doch, wie lange nach einer Fehlentscheidung, darf der Videobeweis noch herangezogen werden? War das gestern bei der fehlerhaften Abseitsentscheidung wirklich notwendig, daß der Videoschiedsrichter da noch eingreift? Hätte er es auch getan, wenn danach kein Tor gefallen wäre? Und fiel das Tor nicht nach einer komplett neuen Szene?

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            • Jedenfalls haben zabomors und ich uns zunächst sehr amüsiert über Ishaks Spezial-Trick, sich den Ball mit Hilfe von Margreitters Rücken selbst vorzulegen. Wir hatten die Szene im Stadion direkt vor unserer Nase. An Abseits hat da keiner im Block gedacht. Echt knifflig. Aber letztlich wohl schon korrekt.

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  • Auch wenn der Gegner natürlich besser ist:
    Das ist vom Club einfach zu wenig.
    Ungefährlich, teils schlampig oder unkonzentriert.
    So werden wir nicht allzu lange weiterspielen können.

    Erste wirklch gute Chance jetzt von Löwen – zwölf Minuten vor Schluss…

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  • Das wäre es jetzt noch gewesen am Ende….

    Schade, nachdem wieder nicht ganz sauber geurteilt wurde, hätten wir das mehr als verdient gehabt!

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    • Also so kann man das wirklich nicht sagen! Der Schiedsrichter war erstens sehr gut und zweitens die wenigen Fehler die er machte waren immer zugunsten Nürnbergs.

      Das nicht gegebene Tor war auch vom Video-Schiedsrichter korrekt als Abseits erkannt.

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      • Nix gegen den Schiri, der war wirklich gut.

        Aber der Videobeweis war strittig. Nicht in der Sache, sondern bezüglich des Zeitpunktes. In einer neuen Spielsituation ist das vorhergehende Abseits nunmal irrelevant, das Spiel wurde ja bereits mit Ballaktionen von Werder fortgesetzt.

        Wie weit will man zurückgehen? Das Abseits war keine Toraktion.

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        • Für mich ist es eine korrekte Entscheidung – wenn der Ball immer noch im Strafraum ist und ihn die Bremer unter Bedrängnis nicht wegbekommen, dann kann man nicht ignorieren, dass diese ganze Aktion nur entstanden ist, weil der Situation ein klares Abseits vorausgegangen ist.

          Für mich liegt der Fehler beim Schiedsrichterassistenten, der weiterspielen lässt – für die Szene hätte man keinen Video-Assistenten benötigt…

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          • Tja, wenn es der Assi nicht richtig einschätzt, geht es halt weiter. Stimmt, der Videobeweis war verzichtbar :mrgreen:

            Na gut, Spaß beiseite, natürlich geht die Entscheidung in Ordnung, weil faktisch richtig, ist aber eben grenzwertig. Wie weit rückwirkend greift man ein? Der Ball ist beim Abseits aus dem Gefahrenbereich, wird neu geflankt, Hier ist der Vorteil aus dem Abseits bereits wieder weg, Bremen hätte die Möglichkeit, neu zu verteidigen, die Flanke zu verhindern, Bremen ist dran und verstolpert, dann kommt erst Petrak. Und wenn man dann hier noch eingreift, hätte man es in Berlin auch müssen. Das ist ja mein eigentliches Problem mit der Zweierlei Messerei.

            Grundsätzlich fand ich die Entscheidung heute zumindest gerechtfertigter als in Berlin. Bassd Scho.

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            • Ich finde es ärgerlich, daß mit und ohne Videobeweis, Schiedsrichterentscheidungen weiterhin gefühlt überwiegend im Zweifel gegen den Club entschieden werden.

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  • Wir haben einen Kader praktisch ohne Erstliga-Erfahrung. Mit vielen Spielern, die noch vor einiger Zeit 3. und vor allem 4. Liga gespielt haben und letztes Jahr an der Obergrenze ihrer (damaligen ) Leistungsgrenze agierten. Vielen jungen Spielern, die auf abgezockte alte Hasen treffen. Last-Second-Leistungsträger, die sich an ein fremdes Land, Sprache, Kultur usw. und eine neue Liga erst noch gewöhnen müssen.

    Ist es nicht vollkommen logisch, dass unsere Jungs erst einmal viel Lehrgeld zahlen müssen? Dass sie noch nicht eiskalt und hocheffizient ihr Spiel durchziehen können? Ich finde SIe haben weiterhin unser Vertrauen verdient!

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    • Absolut! So eine „grüne“ (oops) Mannschaft macht auswärts noch den Ausgleich? Das ist top!!!

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  • Ein Glück. Wie unglaublich wichtig dieses Tor war!
    Im Endeffekt können wir m.E. nicht zufrieden sein. Das war zu viel zu wenig Einsatz, viel zu wenig Biss, zu wenig Mut, viel zu brav. Bremen war schwach, da war wie in Berlin und gegen Mainz mehr drin.
    Ich verstehe Kölllner einfach nicht: wir verschenken jetzt im dritten Spiel in Folge die 1.HZ. Anstatt nicht wie gegen Mainz sofort zu reagieren, verschenken wir weitere 20 Minuten: warum wechselt Köllner nicht bereits zur HZ Kubo – unser schwächster Spieler – aus bzw. stellt ihn wenigstens ins Zentrum? Warum wechselt er dann Pereira aus? Die wenigen gefährlichen Situationen sind ausschließlich durch die beiden schnellen Außenspieler entstanden. Löwen kam auch gut ins Spiel.
    Umso wichtiger, dass wir mit dem Last Minute Treffer mit einem guten Gefühl nach Hause fahren können. Dann gegen H96 bitte mit Pereira und Virgil von Anfang an.

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    • Man kann es auch anders machen: Als Neuling mit Hurra-Stil die Sympathien erobern und von den abgezockten Erstliga-Spielern viel zu schnell Konter einfangen. Dann muss man zu früh einem vielleicht noch größeren Torrückstand hinterherhecheln. Nein, lieber erst die erste Halbzeit kompakt durchstehen und dann in der zweiten einen drauflegen. Ich verstehe Köllner. Wenn sich die Neuen eingewöhnt haben (schaut ja schon ganz gut aus), dann können wir mit ein paar Spielen mehr Erfahrung schon früher auch spielerisch auf die Tube drücken, die Mannschaft hat’s drauf. Das passt in meinen Augen schon fürs erste, natürlich müssen noch Dreier kommen, und zwar so viele wie möglich.

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      • Man muss doch nicht immer in schwarz-weiß denken. Von Hurra-Stil brauchen wir doch sowieso nicht zu sprechen, selbst wenn ihn Köllner ausrufen würde. Es geht doch in erster Linie um Kampfgeist, wie ihn andere Aufsteiger auch zeigen müssen. Und es geht darum auch proaktiv das Spiel zu gestalten, so dass wir nicht in jedem Spiel einem Rückstand hinterherlaufen müssen. Es spricht doch Bände, wenn Ishak im ganzen Spiel gefühlte 15 Ballkontakte hatte.

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        • No, sir. Von Schwarz-Weiß kann keine Rede sein. Kampfgeist gehört selbstverständlich immer dazu! Eine Mannschaft, die spielerische Lösungen anstrebt, kann durchaus auch kämpferisch auftreten – wir kennen das z. B. von argentinischen und italienischen Mannschaften. Dass wir mit Verbeekschem Hurra nicht nach vorne, sondern nach ganz hinten gekommen sind, dürfte hinreichend bekannt sein. Die Kommentare von Köllner und besonders von Werders Kohfeldt („Mir gefällt es, dass die couragierten Nürnberger es spielerisch probieren. Kompliment, sie haben bis zum Ende daran geglaubt“) zeigen doch, dass es beim Club gepasst hat. Fazit: 1 Punkt, nicht mehr und nicht weniger. Fazit aber auch: Ausruhen gilt nicht, Dreier müssen her.

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          • Aber wer hat denn dann vom „Hurra-Stil“ gesprochen? Ich nicht…

            Ich habe von „Einsatz, Mut, Biss, etc.“ gesprochen. Das hat nichts mit „Hurra-Stil zu tun.

            Einsatz, Kampfgeist und Biss lassen sich natürlich nicht alleine aus einer Foulstatistik ablesen: aber 17:6 Fouls geben schon einen Hinweis, wo bei Fuchs, Petrak, Kubo & Co. gerade gegen spielerisch bessere und abgezocktere Gegner noch Luft nach oben ist.

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            • Einsatz, Mut und Biss haben unsere Spieler doch gezeigt. Wie sonst glaubst du entstehen in der 92. Minute noch zwei Großchancen, von denen eine sogar den Ausgleich zur Folge hat?
              Und sie hat es auch in der vergangenen Saison schon unter Beweis gestellt, daß man hier keinen Zweifel haben muß, daß der Wille, erfolgreich vom Platz zu gehen, bis zur letzten Sekunde vorhanden ist.
              Wenn du was anderes meinst als hier von den anderen verstanden wurde, dann schreib einfach genauer, was du meinst.
              Von einer Mannschaft, die in dieser Formation noch nie gespielt hat, die verständlicherweise die Defensive erstmal stabil bekommen will, um eben nicht sang- und klanglos unterzugehen, sondern sich auch spielerisch zu einer bundesligatauglichen Mannschaft zu entwickeln, zu erwarten, daß sie keine Fehler macht, ist einfach nur naiv.
              Wenn du bei solch einer Einstellung Köllner nicht verstehst, wundere ich mich darüber nicht. Üb dich einfach darin, differenzierter zu denken. Dann wirst du seine Gedankengänge vielleicht irgendwann verstehen.
              Ich für mein Teil bin jedenfalls froh, daß die Mannschaft sowohl defensiv als auch offensiv von einem hervorragenden Trainerteam weiter entwickelt wird.

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  • Natürlich wäre es großartig von Beginn an den Gegner unter Druck zu setzen, an die Wand zu spielen und mit 3:0 in die Halbzeit zu gehen. Aber ich stimme clubfanseit1965 komplett zu, so einfach ist das nicht! Ich glaube ein gewisses Abtasten ist in der ersten Halbzeit durchaus in Ordnung und auch notwendig, um Sicherheit zu gewinnen.
    Und als ich gestern das Schalkespiel angeschaut habe war ich mir tatsächlich nicht sicher ob mir so eine gepflegte 2.Ligapartie von letztem Jahr nicht tatsächlich weniger Kopfschütteln abverlangt hätte… Das war richtig schlecht. Und Bundesliga, mit Schalke und Gladbach. Wenn unser Glubb so gespielt hätte, dann wäre fast die komplette Mannschaft hier im Forum von den Fans zerrupft worden.
    Ich finde unser Glubb macht das bis jetzt richtig gut!

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  • Und bitte mit Löwen statt Fuchs von Anfang an! Fuchs hatte einen schweren Stand gegen die robusten Bremer. Kubo blieb heute unter seinen Möglichkeiten, aber ich glaube schon, dass er ein sehr wertvoller Spieler ist, denn der Club hat wenig Alternativen im zentralen offensiven Mittelfeld. Fuchs sollte m. M. nach noch ein bisschen Zeit gelassen werden.

    Dennoch finde ich das Clubspiel – auch was das Spielerische anbelangt – vielversprechend. Wir haben eine gute, sympathische Mannschaft und einen guten Trainer. Eddsa mey ma blaus nu mea Bunnde hulln. Am bessdn fangma glei in da assdn Hollbdsaid midm gschaid sbilln o.

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  • Auch wenn ich nicht mehr mit dem Ausgleich gerechnet hätte, finde ich das Remis durchaus verdient. Ich fand Misidjan hatte bis zu der Szene nicht ganz den erhofften Schwung gebracht, das Tor macht er aber super. Ich freue mich über den Punkt. Jetzt wird es Zeit für den ersten Dreier, die Mannschaft hat das Zeug für die Bundesliga, da bin ich sicher. Dran bleiben und die Jungs unterstützen.

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  • Bild muss das natürlich auf der Sport Online Startseite thematisieren „Nürnbergs Tor Retter droht Knast“ das ist so ein billiges Hetzblatt.

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    • Wer liest den schon die BLÖD?
      Die schreiben doch extra so, dass man sich aufregen muss

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  • Sehr interessant finde ich das Statement eines der Bremer Spieler (Eggestein?), der sagte, dass „ab der 70. Minute vielleicht auch ein bisschen die Kraft gefehlt“ hätte.

    Da hat das Trainerteam in der Vorbereitung und wohl auch mit den Einwechslungen einen wirklich guten Job gemacht.
    Und dass von den beiden Last-Minutemen auf den Flügeln Bundesligataugliches erwartet werden darf, das macht ebenfalls Hoffnung.
    An dieser Stelle nochmals ein wirklich ganz großes Kompliment an Bornemann! Auch was Kubo betrifft. Das wird schon noch alles ineinenader greifen, dauert halt noch ein bisschen.

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  • Wir schleppen leider immer noch ein Problem mit uns rum, dass uns über weite Teile der letzten Saison schon begleitet hat:
    Wir geraten zu oft früh in Rückstand, oft auch unnötig, „mit der ersten Aktion…“ wie es dann so schön heißt.

    Das macht es dann extrem schwierig, noch zu gewinnen, dann springt auch nach sehr guter Leistung halt nur ein Punkt raus.

    Da sollte Köllner unbedingt ansetzen, dass man von Anfang an Defensiv konzentrierter zu Werke geht. Vor allem dann, wenn man eh nicht vorhat, von der ersten Sekunde an gleich Vollgas nach vorne zu geben, sondern erstmal darum bemüht ist, einen ordentlichen Spielaufbau zu betreiben und Spielkontrolle zu erlangen.

    Einen Vorsprung haben wir letzte Saison nur höchst selten mal aus der Hand gegeben. Aber immer wieder einem Rückstand hinterherzulaufen, das macht es schwierig, ausreichend zu punkten. Man kann sich zwar dann für die tolle Moral loben, wenn man dann doch noch nen Punkt holt, aber noch zu gewinnen schafft man dann nur recht selten, auch wenn man es eigentlich verdient und ohne den Rückstand wohl auch geschafft hätte.

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    • Da sollte Köllner unbedingt ansetzen, dass man von Anfang an Defensiv konzentrierter zu Werke geht.

      Ich bin ganz sicher, dass Köllner nichts anderes vor hat, allerdings hat er eine Mannschaft mit sehr wenig Bundesligaerfahrung und eine Mannschaft, die auch qualitativ noch wachsen muss. Dass solche Spieler dann im Spiel Fehler machen ist so ungewöhnlich nicht. Klar kostet uns das Punkte und Nerven, aber einen anderen Weg haben wir leider nicht.

      Lustig finde ich es auch, wenn man von den Fouls auf die Einstellung schließt, sorry, ein Foul bedeutet erst mal dass ich technisch zu schlecht bin den Zweikampf regelgerecht zu gewinnen, oder dass ich zu langsam war. Ein Foul ist kein Zeichen, dass man etwas richtig gemacht hat, sondern dass man etwas falsch gemacht hat.

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      • Ewerton fehlt immer noch verletzt und Löwen war, entgegen den Erwartungen/Empfehlungen von Köllner, bei der U21 Nationalelf im Einsatz anstatt sich vollends auszukurieren.
        Das heißt unsere Innenverteidigung ist zwar gut, könnte aber mit Ewerton, für mich vielleicht sogar statt Margreitter, doch noch einen Tick besser werden.
        Und Löwen statt Fuchs war doch von Beginn an deshalb gar nicht möglich. Wir müssen den jungen Edgar nicht gleich verheizen und eventuell hatte die Nichtberücksichtigung in der Startelf bzw. die dann späte Einwechslung auch noch etwas leicht disziplinarisches an sich, wer weiß das schon.
        Ich bin schon immer noch sehr zufrieden und wirklich immer noch etwas überrascht, wie gut wir schwachen Zweitplatzierten aus einer noch schwächeren Zweitenliga auf dem angeblich „höggschden“ Bundesliganiveau mithalten können.

        Mir geht es dabei immer noch wie Wolfgang Ambros 1975 auf dem Zentralfriedhof:
        „Zwickts mi, i glaab i dram!“.

        Immerhin: Wie lautet denn die Reihenfolge der teuersten Clubtransfers aller Zeiten?
        – Charisteas 2,5 Mio €
        – Misidjan 2,5 Mio €
        – Hasebe 2,5 Mio €
        – Drmic 2,2 Mio €
        – Pekhart 2 Mio €

        Ok, lässt sich per se nicht mehr so vergleichen, da die Transfersummen inzwischen schwindelerregend gestiegen sind.

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