Heimsieg für den FCN – Club verteilt Knöllchen #fcnh96 #fcn

Der 1. FC Nürnberg schlägt Hannover 96 und fährt den 1. Heimsieg der Saison ein. Ein Neuzugang avanciert zum Matchwinner.

Willkommen in der VAR-Bundesliga! Der Club bekommt in seinen ersten vier Spielen gleich mal einen Intensivkurs Video Assistant Referee. Auch gegen Hannover stand der Kölner Keller wieder im Fokus, einmal zu Gunsten, einmal zu Ungunsten es FCN. Das 1:0 durch Ishak wurde bereits durch alle Medien verbreitet, als wieder mal das Signal aus Köln kam und der Treffer wegen Abseits zurück genommen wurde. Wenige Minuten später dann erneut die Video-Überprüfung: Misidjan war nach haarsträubendem Abwehrfehler auf und davon und geht nach einer Berührung an der Schulter von Albornoz zu Boden. Schiedsrichter Dankert ließ zunächst laufen, wurde dann aber zur Überprüfung an den Bildschirm gerufen und entschied nach Ansicht der Bilder auf Freistoß und Rot gegen den Hannoveraner. Den fälligen Freistoß setzte Leibold an den Pfosten. Beide Überprüfungen sachlich richtig, zeigt aber auf, wie schwierig es weiter bleibt, den VAR in so ein dynamisches Spiel wie Fußball zu integrieren. War die Hand wirklich ursächlich für den Fall durch Misidjan? Wäre es Robben gewesen, hätte man sicher von clever gesprochen und argumentiert, dass bei so einer Geschwindigkeit auch eine kleine Berührung reiche. In Richtung Misidjan hörte sich die Aufarbeitung dann eher an wie eine grobe Unsportlichkeit des Gefoulten… Der VAR sorgte also auch an diesem Spieltag wieder nicht für das große Gefühl der Gerechtigkeit.

Der Club übernahm von da an die Kontrolle und kam auch durch Misidjan zu einer guten Chance, ging aber mit 0:0 in die Pause. Nach dem Seitenwechsel bekam Hannover das Spiel wieder in den Griff und hatte durch einen abgefälschten Ball von Füllkrug noch einen Lattentreffer.

Dann kam Knöll ins Spiel. Der hochtalentierte Stürmer, der vergangene Saison noch für den HSV in der Regionalliga spielte, ist gerade am Platz als Behrens an den Pfosten köpft und Knöll gedankenschnell den Ball im Spiel hält, scharf nach innen spielt und so Anton zum Eigentor zwingt, das allerdings auch erst nach Torlinien-Technik (auch das noch…) anerkannt wurde. Der Jubel über die Führung kaum verebbt, erobert man auf links den Ball und schaltet blitzschnell durch Ishak um, der unwiderstehlich aufs Tor zieht und im letzten Moment den noch besser positionierten Knöll sieht, der nur noch einschieben muss. Die Entscheidung, da im Folgenden der Club Ball und Gegner laufen lässt und auch vier Minuten Nachspielzeit souverän übersteht.

Mag man die „Standfestigkeit“ von Misidjan bemängeln, unstreitig hat Albornoz die Hand an der Schulter und versucht so den allein aufs Tor laufenden Club-Stürmer zu behindern. Dies ist und bleibt eine strafbare Handlung und die „Knöllchen“ für diese Ordnungswidrigkeit verteilte die Heimmannschaft nach einer erneut sehr fleißigen Leistung, bei der man wieder einmal sein Heil in spielerischen Lösungen suchte. Der Sieg daher vollkommen verdient und der erste Sieg ist die Belohnung für die bisher schon gezeigten Leistungen seit dem Wieder-Aufstieg. Jetzt kann man ohne Druck nach Dortmund in der englischen Woche und empfängt dann Fortuna Düsseldorf.

71 Gedanken zu „Heimsieg für den FCN – Club verteilt Knöllchen #fcnh96 #fcn

  • Wenn man sich die Schiri-Leistungen insgesamt so betrachtet (zumindest sah es aus der Nordkzebe so aus), dann war der Club gar nicht in Unterzahl…!

    Aber was für ein Hammerspiel!
    Ooooooh, wie ist das schöööön!!!

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  • Nach 1.641 Tagen (= 4,5 Jahren) hat der Club mal wieder ein Spiel in der Bundesliga gewonnen. Damals wie heute ein 2:0-Heimsieg, damals am 26.3.2014 zwei Tore durch Drmic gegen den VfB Stuttgart.

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  • Ich verstehe die teils subtile teils offene Kritik an VAR und Torlinientechnik ehrlich gesagt nicht. Alle fraglichen Entscheidungen waren richtig Dank VAR sowie Torlinientechnik beim 2. Tor.
    Wenn ich mich an die Abstiegssaison 2014 zurückerinnere, wo wir in der wahren Tabelle nichts mit dem Abstieg zu tun gehabt hätten, da hätten wir gefühlt heute das 2. Tor nicht zugesprochen bekommen. Dank Hawkeye lieferte die Technik dann aber einen eindeutigen „Beweis“.

    Das Köllner ein absoluter Videobeweis Gegner ist, ist kein Geheimnis, er hällt ja schon das Video „Beweis“ für Fake, weil es in seinen Augen nur eine weitere Sichtweise, aber keine Beweise liefert. (absichtlich oder unabsichtliche Hand usw. )

    Das heutige Spiel ist Ansich ein Beleg wie gut der VAR und die Torlinientechnik mittlerweile funktioneren.

    Darüberhinaus, Freude natürlich daß wir den 1. Bundesligasieg seit 2014 einfahren konnten. YES

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    • Warst du im Stadion? Der erste Live-Video-Beweis hat meine Meinung dazu nämlich nochmal deutlich verändert…

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      • Bist du lieber für Fehlentscheidungen, damit dein Live Erlebnis nicht getrübt wird? ..erinnere dabei an unsere letzte Abstiegssaison 2014 wo wir jede Menge Fehlentscheidungen gefressen haben.

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        • Ja, bin ich. Der VAR raubt jegliche spontane positive Emotion. Und das ist es, was das Stadionerlebnis ausmacht. Es ist reihenweise nicht gejubelt worden beim 1:0 und beim 2:0, weil keiner sicher war, ob der Treffer stehen bleibt. Dann lieber verpfiffen werden. Der VAR ist einfach ein weiterer Schritt in die Richtung, dass der Fußball für die Leute am Fernsehen produziert wird und die Stadiongänger zur Staffage werden. Am TV hat mich der VAR auch noch nie gestört, im Stadion ist es eine Katastrophe von vorne bis hinten. Da stimmt nichts, das zerstört komplett die zentralen Elemente dessen, was es ausmacht, das Spiel im Stadion zu sehen (und das ist auch nicht vergleichbar mit „hebt der Linienrichter die Fahne noch?“).

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          • Seh‘ ich anders. Die wesentlichen Emotionen bleiben (Freude bei Sieg / Ärger bei Niederlage), die wegen Toren werden halt differenzierter (ggf. etwas verhaltener spontan bei eigenem Tor, ggf. etwas verhaltener bei Gegentor, plus nun spontaner Ärger bei Annulierung von eigenem Tor und aber auch spontane Freude bei Annulierung Gegentor). Mir ist es schon wichtig, nicht mehr so regelmäßig und nachhaltig anschließend sauer zu sein, weil z.B. ein Gegentor „glasklar Abseits“ war. Über eigene Tore, die definitiv nicht gegeben hätten werden dürfen, konnte ich mich auch nie so wirklich freuen (schlicht aus Gerechtigkeitsgründen), wenngleich der spontane Jubel darüber früher vielleicht größer gewesen sein mag als jetzt. Ergo: weniger klare Fehlentscheidungen begrüße ich ausdrücklich. „Dann lieber verpfiffen werden“ find‘ ich ehrlich gesagt echt krass als Aussage.

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            • Die wesentlichen Emotionen bleiben bei mir (und auch vielen anderen) heute eben nicht. Mir hat dieses ständige Schauen darauf, was der VAR jetzt macht, komplett die Freude am Spiel und auch am Sieg genommen (und das ist was, was ich am TV eben nicht hatte, aber im Stadion zerschießt es mir das Erlebnis und da kann man jetzt sagen „Pech gehabt“, aber das ist halt ein weiterer Schritt in Richtung Entfremdung des Fußballs vom Stadionzuschauer).

              Mag als Aussage krass sein, aber mich hat das heute völlig desillusioniert, was der VAR da geboten hat (und das obwohl es faktisch zumindest nicht falsch war – wobei ich Albornoz niemals vom Platz gestellt hätte.) Lieber rohere Emotionen im Stadion und dafür ab und zu eine Fehlentscheidung als das, was da heute geboten wurde.

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              • Das ging mir im Weserstadion halt auch anders. Die Freude über das (Nicht-)Tor zum (Nicht-)1:0 war genauso spontan und groß wie beim späteren 1:1. Beim ersten dann natürlich Ernüchterung, aber auch das Gefühl ’naja, wenn das wirklích Abseits war, will ich das Tor auch nicht haben‘, gleichzeitig aber auch verstärkte Hoffnung auf den weiteren Verlauf, weil wir da den Ball zumindest schon mal hinter die Linie gebracht haben, obwohl die Bremer noch alles versucht haben, das zu verhindern. Geärgert habe ich mich lediglich etwas über die ausgelassene Siegchance ganz am Ende. Und jetzt mal ehrlich: Du freust dich über das 2:0 heute echt nicht mehr so wie es früher gewesen wäre? Und das nur, weil Du im Stadion und nicht vor dem TV warst? Fällt mir wirklich sehr schwer, das nachzuvollziehen..

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                • Kennst Du das nicht, dass Dich was so ärgert, dass Du Dich auch über gute Dinge nicht wirklich freuen kannst? Für mich war das heute eben so. (Und das obwohl der Sieg absolut verdient war)

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                • Doch doch, kenn‘ ich. Phantomtor ’94, Abstiege/Nichtaufstiege wegen Komplette-Saison-regelmäßig-verpfiffen-worden, 5m-Abseits-3:3 für Hannover u.ä…

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                • Also mir geht es schon so, denke der VAR ist grundsätzlich richtig, macht es einem emotional aber extrem schwer. Ich habe mich beim 1:0 gar nicht gefreut, hatte Abseits befürchtet. Bei der roten ist es ein hin und her. Bei den Toren habe ich mich semi gefreut, zu Kumpels geblickt. Alle: abwarten. Hat wieder Hand am Ohr . Anstoß wird endlich ausgeführt, nochmal leichter Jubel. Ich kann nicht nachvollziehen, wie jemand sagen kann, das verändert emotional nichts. Das schwingt brutal mit. Dennoch halte ich ihn für richtig, aber finde es emotional brutal schwer. Grundsätzlich sollte man ihn möglichst auf ein Minimum reduzieren. Auch die rote heute hätte nicht korrigiert werden sollen. Nur wirklich krasse Fehlentscheidungen bitte.

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                • Ich verstehe schon die Emotionen in der Situation und die „Verunsicherung“ für einen Moment, wenn der VAR eingesetzt wird. Ich habe aber persönlich viel mehr Probleme mit den Emotionen wenn man regelmäßig verpfiffen wird. Da haben wir mit Nürnberg eine wahre Leidensgeschichte nicht nur die Abstiegssaison 2014. Eine Schiedsrichter Lobby hatte der FCN noch nie.

                  In dem Zusammenhang, nachdem das nun besser ist, da kann ich Stimmen bloß keinen VAR lieber verpfiffen werden überhaupt nicht verstehen.

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              • Ich war schon immer gegen den “Videobeweis“. Fußball, das ist Emotion pur und nichts schafft so viele Emotionen wie Ungerechtigkeiten, im Positiven wie im Negativen.

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              • „Lieber rohere Emotionen im Stadion und dafür ab und zu eine Fehlentscheidung als das, was da heute geboten wurde.“ – das würde ich auch so unterschreiben.

                Das Wembley-Tor 1966; Maradonas Hand Gottes bei der WM 1986; die rote Karte gegen Rudi Völler bei der WM 1990, nachdem er von Frank Rijkard angespuckt worden war; die abenteuerliche Darbietung von Tom Henning Övrebö beim CL-Halbfinale 2009 zwischen Chelsea und Barcelona – auch solche legendären Fehlentscheidungen tragen zum Reiz des Fussballs bei und gehen durch den VAR verloren.

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          • Florian, ich bin ganz deiner Meinung und ich würde noch weiter gehen. Es zerstört auch die Atmosphäre beim gemeinsamen Gucken in einer Fankneipe. Ich hab beides erlebt. Am ersten Spieltag im Stadion in Berlin und jetzt in der Kneipe. Heute hat sich mit zunehmender Spielzeit um mich herum ein ohnmächtiger Zynismus breitgemacht der mir am Ende beinahe die Freude am Sieg genommen hat, ganz sicher aber die Freude am Spiel selbst. Einzig beim einsamen und konzentrierten Sehen auf dem Sofa funktioniert der VAR. So hab ich im übrigen auch die meisten Spiele bei der WM verfolgt und unter anderem deshalb war der VAR bei der WM auch weniger problematisch. Aber das Problem geht noch weiter. Linienrichter werden in ihrer Entscheidungsfreudigkeit zaghaft und lassen bei potentiellem Abseits lieber die Fahne unten; im Zweifel kann der VAR ja das übersehene Abseits aufklären. Schiedsrichter werden potentiell entmachtet und haben Schwierigkeiten ihre Autorität zu behaupten, Zuschauer im Stadion fühlen sich nicht mitgenommen und auf Deutsch gesagt „verarscht“ weil sie spüren, dass sie schon längst nicht mehr die zahlende Kundschaft sind die im Mittelpunkt stehen sollte, sondern im besten Fall für Stimmung zuständige Statisterie für ein möglichst optimal vermarktbares Produkt. Fehlentscheidungen sind letztendlich Zufälle, und Zufälle sind Investoren gegenüber schwer vermittelbar. Das verstehe ich alles. Insofern ist der VAR vollkommen zeitgemäß und in sich in seiner Entstehung logisch…aber jeder der das Pech hat im Stadion ein verVARschtes Spiel zu sehen, begreift sofort was dabei kaputt geht

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          • Ich verstehe Florian, ich glaub nur, dass man sich daran gewöhnen wird.

            Es sind die widerstreitenden Interessen zwischen maximaler Gerechtigkeit und spontaner Emotion. Beides ist wichtig, beides lässt sich kaum zusammenbringen. Jede Form von „Bürokratie“ braucht nun mal seine Zeit, auf sie zu verzichten verheisst „südländische Leichtigkeit“, am Ende wollen wir dann aber doch lieber preußische Gründlichkeit.

            Mir wäre es einfach lieber, wenn man weniger Transparenz hätte. Klingt komisch, ist aber so. Sollen die doch mit dem Mann aus Köln im Ohr dem Schiri die Erkenntnisse einflüstern – das macht ja auch der Linienrichter und der Torrichter. Das führt am Ende zu besseren Ergebnissen, kriegt nur keiner mit und das ist auch gut so. Es muss nur einfach schnell gehen. Pfeift der Schiri und deutet zum Punkt, muss das eine Entscheidung sein, auf die sich Emotionen auch gründen lassen. Dauert es zu lang, ist es halt auch nicht eindeutig genug gewesen, siehe bspw. Ishak gegen Mainz oder heute die Rote gegen den Hannoveraner.

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            • Klar kommt es nach wie vor sehr auf das ‚wie‘ bei der Umsetzung an. Zu lange Unterbrechungen gilt es auf jeden Fall zu vermeiden. Ich hoffe da auf stetige Verbesserungen in der Hinsicht. Aber trotzdem verstehe ich nicht, dass Gerechtigkeit und spontane Emotionen sich nicht vereinbaren lassen sollen. Machen wir das 1:0 und ich erkenne spontan keine Regelwidrigkeit, freu‘ ich mich genauso wie sonst auch (wissend, dass ich was übersehen haben könnte). Hab‘ ich direkt Zweifel, muss ich nun halt verstärkt damit rechnen, dass es zurückgenommen wird. Wenn das aber nicht passiert, freu‘ mich direkt ein zweites Mal. Und wenn doch, dann werd‘ ich sicher nicht rumjammern mit ‚früher hätt‘ des aber gezählt und jetzt wird mir gemeinerweise die volle Freude darüber genommen‘ [über ein irreguläres Tor]. Wenn es jedoch wirklich vielen Fans so gehen sollte, dass sie sich wegen des VAR ganz grundsätzlich nicht mehr so recht über Treffer freuen können, weil jeder ja doch noch zurückgenommen werden könnte, dann wäre das schon bitter und natürlich keinem zu wünschen..

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              • Was ich heute auch noch total unangenehm fand: Die Stimmung im Block kippte mit den Videobeweisen ins negative/aggressive. Auch wenn sich das dann doch einigermaßen gelegt hatte – positive Stimmung und Anfeuern war dann erstmal kaum mehr.

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                Antwort
                • Mir hat das sogar gefallen. Da war das Stadion ein echter Hexenkessel und man hat sein eigenes Wort bei all den Pfiffen nicht mehr verstanden. Vielleicht auch ein Grund warum der Schiri die rote Karte gegeben hat, weil das ganze Stadion von den Emotionen der Fans am überkochen war und regelrecht „gebrannt“ hat.

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                • Zum Thema Stimmung kippen: die kippt auch, wenn die Schiedsrichter vermeintliche Fehlentscheidungen treffen. Auch da werden Tore aberkannt, falsche Abseitsentscheidungen getroffen etc.
                  Und die Diskussionen zwischen Schiedsrichtern, Spielern und Trainern verzögern dann auch oftmals die Entscheidung.
                  Auch da kommt es vor, daß man über ein Tor jubelt, der Schiedsrichter das anders sieht und man dann nach minutenlangen Diskussionen auf einmal erfährt, daß es kein Tor ist. Und ich würde mal schätzen, daß sich das ohne Videobeweis mit höherer Wahrscheinlichkeit um Fehlentscheidungen handeln kann.

                  Und der Ärger wie damals in Hannover hält mit Sicherheit länger an als der Frust gestern nach dem ersten zurecht nicht gegebenen Tor.

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              • Ich hab wirklich den Eindruck, daß sich die Fußballschiedrichter in Deutschland mit dem Videobeweis schwerer tun als anderswo.
                Für mein Gefühl dauert es zu lange bis da eingegriffen wird. Und es passiert eben auch bei Entscheidungen, die trotzdem oft interpretierbar sind.
                Letztlich muß es doch möglich sein, sich bei solchen Eingriffen auf offensichtliche Fehlentscheidungen zu beschränken.
                Ein Wembleytor kommt ja dank des Hawkeye eh nicht mehr vor.
                Also geht es noch darum, ob KLAR Hand gespielt wurde, ob ein Spieler KLAR im Abseits stand (was jeder sah außer dem Schiedsrichterteam am Platz), ob eine Tätlichkeit vorlag, die Rot nach sich ziehen muß (da bleibt ja eh Zeit, während der am Boden liegende Spieler behandelt werden muß), ob eine KLARE Torchance verhindert wurde und ob im Elfmeterraum EINDEUTIG gefoult wurde.
                Vielleicht wäre es einfach besser, das dem Trainerteam zu überlassen, ob protestiert und er Videobeweis eingesetzt werden soll. Nachdem da jetzt eh ein Cotrainer auf der Tribüne sitzt, der vermutlich auch Bildmaterial nutzen kann, können die das dem Trainer ja signalisieren, daß er protestieren soll. Und wenn sie sich mehrmals irren, gibt es für das Spiel für sie dann eben keine weiteren Proteste mehr.
                Und zeitlich könnte man das dann auch begrenzen: der Protest darf angezeigt werden bis zum Anpfiff oder Abschlag oder …
                Würde ja vielleicht auch helfen, daß am Ende das Spiel nicht durch ewig nicht stattfindende Abschläge verzögert wird.
                Aber als leidgeprüfter Clubfan würde ich wirklich gerne die Chance haben, durch den Videobeweis ein wenig weniger unter Fehlentscheidungen leiden zu müssen.

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                • Un noch ein letztes Argument: das mit dem Videobeweis ist ja auch deshalb so ätzend, weil es da zwei Schiedsrichter gibt (den auf dem Platz und den anderen irgendwo), die unterschiedlich urteilen.
                  Wenn die Trainer protestieren könnten, würde es diese Diskussion, ob der Schiedsrichter auf dem Platz die letzte Entscheidung trifft, gar nicht geben. Weil er es ja auch bei Protest selbst entscheiden würde, ob er sich geirrt hat oder nicht.

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            • Bitte nicht das Wort Gerechtigkeit im Zusammenhang mit dem VAR benutzen.Das ist schon das erste Problem.
              Beispiel gestern das Herthaspiel-kann jeder hier ja recht emotionslos beurteilen.Niklas Stark verursacht einen Elfmeter, bei dem nicht klar ist ob das Foul überhaupt im Strafraum war-wurde überhaupt nicht geprüft-letzte Woche in Wolfsburg genau anders, da wurde aus dem Freistoß ein Elfmeter, weil der VAR gesehen hat-es war ganz knapp auf der Linie( Stichwort klare Fehlentscheidungen werden korrigiert-dazu später) Beispiel zwei Foul gegen einen Herthaspieler, gestreckten Bein, offene Sohle aufs Sprunggelenk des Standbeins, Ball 40 cm weg-Gelb und bleibt unkorrigiert-ganz anders als beim Spiel Wob-S04.Da dieses Spiel im Chaos versinken war, wird am 4.Spieltag anders entschieden als am 2.?

              Und jetzt zu klare Fehlentscheidung-was ist das , wie ist das definierbar?Beide Nürnberger Abseitstore wurden doch in real Bedingung von mindestens einem Schiedsrichter und einem Linienrichter a, nicht erkannt oder b, anders bewertet-wo ist da die klare Fehlentscheidung?Und immer das 3:3 in Hannover anzuführen-dieses Tor hätte keines VAR bedurft, das hat ja wohl sonst jeder gesehen.
              Und noch eine kleine Anekdote von der WM- dort wurden auf den Anzeigentafeln die zu beurteilenden Szenen gezeigt so dass man im Stadion sich ein eigenes Bild machen konnte.Die DFL möchte das aber nicht weil, typisch deutsch, erstmal in jedem Stadion Anzeigentafeln der gleichen Norm seien müssten.

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              • Deine Argumentation ist fehlerhaft
                Wenn wir in Hannover den VAR gehabt hätten, wäre das kein Tor gewesen.
                Das ist doch genau der Punkt. Solche haarsträubenden Fehlentscheidungen, die uns den Klassenerhalt in der Schlußkonsequenz gekostet haben, wird es mit dem VAR ganz sicher nicht geben.
                Es hat uns aber nichts genützt, daß das damals alle außer dem Schiedsrichterteam gesehen haben. Hannover kam zum Ausgleich.
                In bezug auf strittige Entscheidungen ist es im Endeffekt vermutlich egal ob mit oder ohne VAR. In bezug auf eindeutige Fehlentscheidungen ist die Version mit VAR dagegen eindeutig besser.

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                Antwort
              • Klar ist die Umsetzung/Anwendung des VAR in der Bundesliga bislang mäßig bis miserabel. Das muss besser werden. Dennoch: bisher wurden in dieser Saison sieben Tore annuliert. Alle wären Fehlentscheidungen gewesen. Irregulär. Den Regeln des Fußballs nicht entsprechend. Daher erlaube ich mir durchaus, auch weiterhin von „Gerechtigkeit“ in diesem Zusammenhang zu sprechen.

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                • Bleibt Dir unbenommen, ich warte auf das erste fälschlicherweise abgepfiffene Abseits-da kann es nur heißen Sorry, die Chance ist trotzdem futsch.Oder ein Tor nach fälschlich gegebener Ecke-wird auch nicht zurück genommen.Darf auch gar nicht überprüft werden.Aber ein übersehenes Foul in der Torentstehung, von mir aus 30 Meter vor dem Tor, kann in Köln über die Spielbilder entdeckt werden und im Stadion versteht es Keiner mehr.Das WM Finale wurde durch eine Schwalbe(unentdeckt) und eine fragwürdige Handelfmeterentscheidung( nach VAR) entschieden.Mag ja sein das es bei den 7 Entscheidungen bisher glücklicherweise korrekt war, aber deshalb von mehr Gerechtigkeit zu reden?

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                • Glaubst Du wirklich, es gibt jetzt genau so viele oder sogar mehr Fehlentscheidungen? Auch und gerade im Bereich der ‚krassen‘ Dinge? Falls nein, dann ist das Stichwort „mehr Gerechtigkeit“ keine Meinungsäußerung, sondern schlichtweg ein logischer Schluss.
                  Das Hauptproblem im deutschen Schiedsrichterwesen scheint mir zu sein, dass hier irgendwie dann doch eine ‚vollständige Gerechtigkeit‘ angestrebt wird („preußische Gründlichkeit“..), was aber natürlich gar nicht möglich ist. Fehlentscheidungen, ja, sogar neue Arten von Fehlentscheidungen, wird es weiterhin geben, aber in der Summe denke ich dann doch, werden es signifikant weniger sein.

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                • Ich bin überzeugt davon dass der Videobeweis die Anzahl von Fehlentscheidungen beim Fußball nicht signifikant senkt. Und dafür sind die negativen Begleiterscheinungen zu krass.Ob die Berührung ausreicht um zu fallen, ob das eine 100% Chance war, die vereitelt wurde. Warum Fouls proportional härter geahndet werden je näher sie am 16er passieren,all das wird bleiben

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    • Angesichts der Jahr für Jahr krass negativen „Fehlentscheidungsbilanz“ des Clubs mit zum Teil katastrophalen Folgen, darf bei uns niemand ernsthaft gegen den Videobeweis sein. Mit dem Videobeweis hätte es mindestens 2 der letzten 3 Abstiege nicht gegeben und wir wären an Stelle von Leipzig schon mit Weiler aufgestiegen. Insofern schlucke ich gerne den Frust eines wie gestern zurecht zurückgenommenen Tores für uns runter.

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  • „Ishak (…), der unwiderstehlich aufs Tor zieht und im letzten Moment den noch besser positionierten Knöll sieht“ – gesehen hatte er den lange, er wusste genau, was er da tut. Ishak ist einfach ein großartiger Fußballer. Und Knöll machts auch gut, eben nicht ins Abseits zu laufen.

    Nachspielzeiten waren echt abenteuerlich verteilt – insbesondere die 2 in der ersten Halbzeit waren deutlich zu wenig.

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  • Hallo zusammen, ich musste arbeiten und konnte daher das Spiel leider nicht sehen. Frage:

    96-Trainer Breitenreiter sah die Rote Karte als spielentscheidend an und sagte: „In der zweiten Hälfte hatten wir dann in Unterzahl die Bereitschaft und waren die bessere Mannschaft.“ Kann mir jemand sagen, ob er nur die eigene Mannschaft schönredet oder doch Recht hat?

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    Antwort
    • ich finde er hat Unrecht. Hannover hatte in der 2.HZ ein paar gute minuten. Insgesamt ist der Sieg für den Club hochverdient…und ich hab das Spiel unter anderem mit einem Hannover Fan gesehen der das ähnlich sah

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      Antwort
    • Breitenreiter hat die klassische „Ja, aber…“ Rhetorik gefahren. Fakt ist nun mal, dass seine Mannschaft nicht als Schicksalsschlag ein Mann weniger war, sondern weil der Spieler die Hand an der Schulter hatte. Dass man sich dann mit der Qualität, die Hannover hat, defensiv einigelt und auf Kontern lauernd nach der Pause arrangierte, stimmt, aber es war halt auch nicht gut genug und nach dem Tor, das im Übrigen auch nicht aus dem Nichts fiel, sondern nach einem Kopfball an den Pfosten, hatte man nichts mehr zu entgegnen. Daher: Breitenreiter muss subjektiv sein, und war es eben auch …

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      Antwort
    • Also ich fand die rote Karte zu hart bis unberechtigt und stimme Breitenreiter schon zu – in Unterzahl das hat das Spiel für Hannover natürlich verändert. Für mich war das in der Tat ein Streichler und dann der dankbare Diver von Misidjan. EIn Rugby Spieler hätte sich vermutlich totgelacht wie man einen Mann mit so einem Streichler zu Boden bringt.

      Ich kann mich schwer daran gewöhnen diese ewige Foul schinden und man es am Ende auch noch clever oder „abgezockt“ nennt.

      Ich denke der Club hätte das Spiel auch ohne Überzahl für sich entschieden, … gefühlt.

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      Antwort
      • Was die Bild drauß macht: gleich 3 Artikel, in denen die Entscheidung als falsch hingestellt wird.
        Man kann sicher drüber streiten. Aber unberechtigt war es nicht zu 100%.
        Im übrigen gibt es eine Reihe von Spielern, die das regelmäßig gemacht haben, sich fallen zu lassen bei der kleinsten Berührung. Oftmals auch zu unseren Ungunsten. Ich kann mich nicht erinnern, daß das so massiv in der Presse kritisiert wurde wie die Entscheidung gestern.
        Wobei ja am Ende auch der Schiedsrichter selbst bei genauem Hinschauen zum Ergebnis kam, daß durch den Schubser die Torchance verhindert wurde.
        Da ist es dann doch letztlich egal, wie massiv das war. Denn auch eine kleine Irritation führt eben dazu, daß der Spieler nicht mehr genauso schießen kann wie er will.
        Daß die Bild Misidjan unterstellt, er habe schon beim Laufen aufs Tor geplant, nicht zu schießen, sondern sich fallen zu lassen, ist einfach nur mehr abartig.

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        • Ich habe dazu noch eine andere „Perspektive“, wundere mich aber, dass es anscheinend niemand sonst so empfunden hat.

          Ich glaube gar nicht, dass die Hand auf der Schulter die entscheidende Berührung war. Ich hatte auf irgendeiner Zeitlupe den Eindruck, dass es vorher schon eine Berührung am Fuß gegeben hatte, die ihn aus dem Tritt und zum Sturz gebracht hat. Möglicherweise haben das die Schiris sogar bemerkt.

          Würde mich interessieren, was er selbst dazu sagt, wie es zum Sturz kam.

          Letztendlich kann ich auch einfach nicht glauben, dass man sich in dieser Situation fallen lässt. Er war in hohem Tempo und musste den Ball nur weit genug am Torwart vorbeilegen, dann ist es ein sicheres Tor. Da lässt man sich doch nicht vor dem Strafraum fallen, wo es nicht einmal Elfmeter gibt…

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          • Jep, Optimist – ich bildete mir bei den Bildern auch ein, was am Fuß gesehen zu haben. Kommt ja sehr oft vor, dass TV-Kommentatoren da einen Teil des Bildes ignorieren. Aber selbst damit überwiegen bei mir die Zweifel. Hohes Tempo, ja da kann eine leichte Berührung reichen. Aber er ist in dem Moment schon in keiner guten Position mehr, er weiß (denke ich) eigtl. schon, dass das vermutlich nix wird, jedenfalls nicht ohne ne gute Portion Glück. Aber selber fragen (und eine ehrlich Antwort bekommen) wäre da natürlich die beste Lösung.

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          • Seh ich auch so. Misidjan hat doch schon gezeigt, daß er sich durchsetzen und ins Tor schießen kann.
            Ich finde rückblickend: es ist egal, ob er jetzt massiv behindert wurde. Er wurde durch ein beabsichtigtes Foul (egal ob Fuß oder Hand) behindert. Er wurde dabei unmittelbar vor dem Torabschluß behindert. Wenn er nicht gefallen wäre, wäre das immer noch Fakt.
            D.h. durch ein Foul wurde eine eindeutige Chance zu einem vermutlich erfolgreichen Torabschluß verhindert. Und das zieht eben eine rote Karte nach sich.
            Allerdings vermute ich, daß im Fall des nicht Fallens der Videoschiedsrichter nicht eingegriffen hätte.
            Man kann jetzt eine hehre Einstellung haben und fordern, er müsse aus Gründen der Fairness auf jeden Fall versuchen, nicht zu fallen. Nur frag ich mich: wieso? Um den Gegner vor einer berechtigten Strafe zu bewahren?
            War das Foul denn fair? Ist die rote Karte nicht die gerechte Strafe für das Foul in dieser Situation?

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          • Hallo „Optimist“,
            Ich habe das in der Zeitlupe genauso wahrgenommen wie Du!
            Meiner Ansicht nach wird er unten unabsichtlich am Fuß leicht getroffen, kommt bei hohem Tempo ins straucheln und dann kommt erst die Hand auf die Schulter.

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  • Geiler Sieg! bin mit meinen Jungs drei Tage auf Ibiza, Party machen, aber ab 15:30 minütlich auf weltfussball.de geguckt. Geil!

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    • Leider haben die Bayern gewonnen, dadurch können wir den Abstand nicht verringern, aber ich bin mir sicher, wenn wir so spielen wie heute, werden wir Meister. Ein Dreier in Dortmund und wir sitzen ihnen im Nacken.

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        • Er bestätigt nur glaubhaft seinen Namen 🙂
          Dortmund ich weiss nicht wie beeindruckt die Mannschaft dort sein wird von der Gelben Wand und den vielen Zuschauern, aber Dortmund ist nach den Favre Umstellungen auf 6 wichtigen Positionen nicht sattelfest. Dazu mit dem Club ein Gegner den man unterschätzt, warum sollte keine Überraschung gelingen. Unmöglich ist es nicht

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  • Bei einem 3:0 würde der Club am BVB vorbeiziehen.
    Jaja, ich wollte es nur mal festhalten, weil das vermutlich das letzte Mal in dieser Saison so sein wird, dass man diesen Satz überhaupt aussprechen kann.

    Das wird jedenfalls eine echte Bewährungsprobe für unsere bislang wirklich tolle Defensive.

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  • Ich warte nur noch darauf bis die ersten Fans wegen diesem dämlichen Videobeweis den Platz stürmen…. es kann doch nicht sein das kein Beweis auf Leinwand gezeigt wird…Stnadpunkt DFL “ nicht möglich da Technik in den Stadien zu veraltet“ ?????? ECHT???? Milliardengeschäft Bundesliga kann keine Anzeigetafeln auf Haushaltsstandard vorschreiben???
    sorry das war heute echt der Beweis dafür das Videobeweis eigentlich ganz ok ist….aber warum wird dem Scheids/Linienrichter jede Verantwortung genommen???? Eigentlich könnte auch ich dann pfeifen!!! Wenn ich was nicht zu 1000% weiss lass ich weiterlaufen, ich bekomme ja Info wenn es evtl nicht korrekt war… VÖLLIGER BLÖDSINN!!!! SCHIRIS und LIRIS gehören genauso benotet und gesperrt für Fehllleistungen

    Wir haben heute gewonnen…SUPER…. aber irgendwie fehlt da was…. beim eigtl. 1:0 hatte ich mich gefreut….zu früh…. dann in der 70. steht es auf einmal 1:0 und keiner kann jubeln weil man es nur nebenbei mitbekommt…. WAS SOLL DER SCHEISS????

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    • Naja in unserem Stadion würde das vermutlich auch nicht viel helfen, weil man den Stadionsprecher so gut wie nie versteht.
      Ich find, das wäre eine sehr wichtige Maßnahme, die Technik mal auf den neuesten Stand zu bringen. Könnte die DFL ja mal spendieren. Bei all dem Geld, das die kassieren dank „Spieltagsentzerrung“ müßte sowas schon drin sein.

      Ich fände es im übrigen nach wie vor besser, wenn der Protest von den Trainern kommen würde und nur in dem Fall überprüft würde. Und das auch begrenzt würde im Spiel, wenn die Proteste zu Unrecht erfolgen.
      Letztlich geht es ja nur um für den Zuschauer ganz offensichtliche Fehlentscheidungen. So wie damals in Hannover als ein Hannoveraner meterweit im Abseits stand.

      Aber wieso hast du denn das 1:0 in der 70. Minute erst nebenbei mitbekommen? Der Schiri hat doch sofort zum Punkt gezeigt.

      Gestern fand ich den Videobeweis okay. Auch wenn er uns (zurecht) ein Tor gekostet hat. Der Sieg am Ende hat sich dadurch noch ein wenig besser angefühlt.
      Und die (berechtigte) rote Karte hat uns sicher geholfen, weil Hannover fürs Toreverhüten ihre Offensive dezimiert hat.
      Zum Glück hat sich Füllkrug halt doch nicht so eiskalt aufs Toreschiessen konzentrieren können in unserem Stadion.

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  • Und ein allerletztes Argument: es ist ja nicht so, daß uns nun jedes Tor durch Videobeweis aberkannt wird bzw. erst durch Videobeweis verifiziert werden muß. Es geht um mögliche Fehlentscheidungen. Und vielleicht werden die ja auch weniger, wenn sich die Schiedsrichter mal dran gewöhnt haben, daß sie korrigiert werden.

    Ich hatte jedenfalls in den letzten Jahren des öfteren das Gefühl, daß so mancher Schiedsrichter doch manchmal sehr parteiisch war zugunsten einiger Mannschaften.

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  • Das Schöne ist: Man kann gedanklich entspannt nach Dortmund fahren und „mal schauen was geht“.

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    • Aber das Unschöne ist: Für zwei Sitzplatzkarten in der Gästekurve musste ich 110 Euro hinlegen.
      Würd mich mal interessieren, ob die Dortmundfans auf der anderen Seite im Stadion auch so viel blechen müssen.

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  • Ja Wahnsinn. Da stellt sich doch tatsächlich der Kinhöfer für die Bild hin und erzählt was wie ungerecht die Rote Karte gewesen ist und dass er es nicht nachvollziehen kann.
    Sauber Herr Kinhöfer.
    Ich konnte 2013 auch nicht nachvollziehen, wie man im Spiel bei Hannover , eine Abseitstsellung, bei der der 96 Stürmer 2 Meter im Abseits stand, nicht sehen konnte.
    Haben damals nach 3-0 Führung noch 3-3 gespielt und wären mit diesen zwei Punkten mehr auf dem Konto damals nicht abgestiegen.
    Wahnsinn

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    • Haben damals nach 3-0 Führung noch 3-3 gespielt und wären mit diesen zwei Punkten mehr auf dem Konto damals nicht abgestiegen.

      Erstaunlich, daß hier aber trotzdem so viele gegen den Videobeweis sind. Für mich stellt sich besonders nach der Saison 2013/14 s. o. nicht die Frage ob, sondern nur wie man ihn besser machen kann.

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    • Dieses vermaledeite Hannover-Spiel, bei dem mir ein Freund in der Halbzeit schon zum Sieg gratuliert hat und ich nur gesagt hab „3-0? Des heißt beim Club gar nix“…“… regt mich heute noch auf! Juwe hat, wenn ich mich richtig erinnere, damals v.a. die Blödheit das Clubs bemängelt, oder? 😉
      Also pro VAR!

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      • An der Fehlentscheidung zum 3:3 Ausgleich gabs ja keinen Zweifel, aber ich habe damals moniert, wenn man auswärts zur Halbzeit 0:3 führt!! gibt man das nicht mehr so her, ging um die Auswechslungen und weiter im Hurra Stil offen nach vorne spielen trotz 3:0 Führung in der Halbzeitpause.
        Es war zu billig, das Unentschieden alles auf die eine Fehlentscheidung zu schieben was nahezu alle getan haben. Es gab auch noch zwei Tore für Hannover davor und wie die entstanden sind. Die Fehlentscheidung zum Ausgleich war die Krönung daß man in der 2. Halbzeit mit 3:0 Führung nahezu alles falsch gemacht hat.
        Also wenn dann bitte auch im Zusammenhang!

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        • Ist klar, nur wäre es „normalerweise“ halt beim 3-2 geblieben. Aber was war in der Seuchen-Saison schon normal…

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    • Das Eine hat mit dem Anderen halt gar nichts zu tun.
      Und all denen, die den VAR jetzt so positiv sehen, wäre ja fast so eine rote Karte, wie jetzt, positiv für den Club, gegen den Club gewünscht-ich wage zu behaupten, die pro VAR Fraktion wäre kleiner.

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      • Der Videobeweis, so wie er praktiziert wird, ist wirklich für die Tonne. Da hockt irgendwo in einem Keller jemand, der genauso Fehlentscheidungen treffen kann wie der Schiedsrichter auf dem Platz.
        Letztlich geht und ging es bei den Forderungen nach einem Videobeweis doch darum, daß solch krasse Fehlentscheidungen wie in Hannover korrigiert werden können.

        Aus meiner Sicht ist es einfach nicht hinnehmbar, daß die Schiedsrichter ein Spiel durch solche Fehlentscheidungen zu Gunsten der eigentlich geschlagenen Mannschaft entscheiden.

        Manchmal frag ich mich, ob die DFL das absichtlich so katastrophal macht, um alle davon zu überzeugen, daß es das Beste ist, alles beim Alten zu lassen.

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  • Wenn es heißt, dass sich am Ende Glück/Pech ausgleichen, dann gilt das zumindest nach den ersten 4 Spieltagen für uns. Während die Aktion beim 0:1 in Berlin i.V.m. Videobeweis unglücklich für uns war, die Entscheidung in Bremen korrekt, hatten wir gestern schon ein wenig Glück. Da hätten wir auch Bindfäden gekotzt, wenn wir für sowas Foul und Rot bekommen hätten. Die Chance war schon weg, das war einfach schwach von Misidjan. Die „Rote“ kann man vielleicht geben, muss man jedoch sicher nicht.

    Für mich war das die entscheidende Spielszene. Man hat trotz der optischen Feldüberlegenheit des Clubs gesehen: H96 war bei den wenigen Kontern zu Beginn gefährlicher. Füllkrugs Kopfball und danach die Fußabwehr von Bredlow gegen Haraguchi.

    Wir haben es insgesamt sehr gut und geduldig gemacht, insbes. Margreitter und Petrak haben mir gut gefallen. H96 war selbst zu zehnt gefährlich. Macht Füllkrug den abgefälschten Schuss in der 70. anstatt Latte rein, dann geht das Spiel den Bach runter.
    .
    Ich hätte mir Löwen nach der roten Karte für H96 spätestens zur Halbzeit gewünscht. Mit ihm kommt einfach einen andere Geschwindigkeit in unser Offensivspiel. Fuchs findet hingegen nur gegen den Ball wirkungsvoll statt, das ist bei 11 gegen 10 verschenkt. Alternativ hätte man m.E. Kubo, dem gestern nichts gelungen ist, für Löwen rausnehmen müssen.

    Zum Glück hat Köllner dann doch noch Löwen – zwar spät aber immerhin – gebracht und danach auch auf 4-4-2 umgestellt, was in Kombination das Spiel für uns entschieden hat: sauwichtig!

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    • Mir ging dieser Videobeweis gestern gehörig auf den Geist. Beim vermeintlichen 1:0 sind wir ne Minute am Jubeln, ehe sich alles in Luft auflöst. Das macht m. E. unseren Sport kaputt. Köllner hat zu 100 % Recht.

      Löwen hätte ich auch gern von Beginn an gesehen anstelle von Fuchs, da ist einfach mehr Körperlichkeit und Wucht da.

      Kubo habe ich wesentlich besser gesehen als die meisten Bewertungen und Foristen: sehr viel Ballbesitz, gute Pässe und Verteilung und ständig den Ball gefordert und freigelaufen. Das erwarte ich von ihm. Tore können auch die anderen machen. Er soll auflegen.

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  • Ich finde es Schade dass nach dem ersten Sieg der Saison eigentlich nur über den VAR diskutiert wird. Dabei haben wir doch gestern eine wirklich tolle Leistung unserer Truppe gesehen. Mich hat fast mehr der Kommentator in der Sportschau geärgert, der gesehen haben will, dass H96 jetzt auf Sieg spielt. Davon habe ich nun wirklich nichts gesehen . H96 hat über 90 Minuten nur auf Fehler gelauert. Unsere Mannschaft ist aber geduldig geblieben und hat wirklich eine Reife Leistung geboten. Ich bin jetzt schon zum zweiten mal begeistert und gut gelaunt aus dem Stadion gegangen. Glückwunsch an H. Köllner und das ganze Team. So kann es weiter gehen.

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    • Unser Glubb kommt ja jedes Spiel bei Sky und Konsorten schlecht weg. Die ersten 20 min hieß es beim Sky Kommentar, dass H96 das Spiel macht. Die Zusammenfassung gegen Bremen in der Sportschau vermittelte den Eindruck, dass nur Bremen spielte und wir total glücklich nen Punkt mitgenommen haben. Tja, kein Lobby und keine Sponsoren mit Einfluss. Auch die Zensur die da verdeckt läuft find ich bedenklich, gerade Anpfiff in Leverkusen gesehen, Plakate in der Fankurve, Trillerpfeifen und Rufe gegen den DFB, kein Wort vom Berichterstatter dazu, komisch oder?

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    • Das gestern war sicher unsere schlechteste Saisonleistung, gerade nach dem Ausschluss. Wir haben nach vorne wenig bis gar nichts zusammen bekommen, hatten kein Tempo im Spiel und keine Ideen. Hannover hatte da in Halbzeit zwei den wesentlich klareren Plan und wir hatten zwei mal Riesenglück, dass Füllkrug nicht besser abschließt, sonst verlieren wir die Partie trotz 65 Minuten Überzahl.

      Freuen wir uns über den Sieg und die drei Punkte, über das Spiel selbst sollten wir eher den Mantel des Schweigens hängen.

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    • Jep, Rossi – im Stile einer Spitzenmannschaft geduldig auf das Tor gewartet, gleich nachgelegt und dann (nach ein paar etwas unpassend stürmischen Minuten) das ganze sauber zu Ende gespielt. Da hätte Bremen noch mal was lernen können – wobei ich bei H96 gestern zum Ende nicht das Gefühl hatte, dass sie noch was zu bieten haben.

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  • Zum gestrigen Spiel möcht ich sagen dass die Zuschauerzahl zwar etwas enttäuschend war allerdings ist die Stimmung gut vor allem die letzten zehn,15 Minuten. Da macht die ganze Kurve mit wie schon gegen Mainz.Wenn wir das beibehalten wär das echt nicht schlecht.

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  • Exzellenter Auftritt von Michael Köllner eben bei Sky 90.
    Kompetent, schlüssig, informativ und unterhaltsam.
    Auch Ewald Lienen schien begeistert und musste oft beipflichten.

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