Analyse: Reaktiv erfolgreich #FCN #FCNF95

Analyse zu 1. FC Nürnberg – Fortuna Düsseldorf 3:0 (1:0) – Der betreibt sofortige Wiedergutmachung, weil er seine Großchancen nutzt
1. Aufstellung und Formation
2. Taktische und statistische Auffälligkeiten
3. Fazit
4. Zahlen zum Spiel
5. Stimmen zum Spiel
6. Noten zum Spiel

1. Aufstellung und Formationen

Abb.1: Formation mit dem Ball (1. Halbzeit)

Michael Köllner baute die Mannschaft im Vergleich zur 0:7-Klatsche in Dortmund auf vier Positionen um: Petrak, von seiner Nackensteife wieder genesen, kehrte ins defensive Mittelfeld anstelle von Erras zurück; Löwen ersetzte Fuchs im zentralen Mittelfeld; Pereira begann offensiv anstelle von Kubo und Ishak kehrte ins Team zurück, für ihn musste Bauer weichen. Für den Spieltagskader bedeutete Petraks Rückkehr, dass sich Jäger auf der Tribüne wiederfand. Selbiges galt für Lippert, Salli und Goden. Tillman, Kerk und Zrelak durften beim zeitgleich stattfindenden Regionalligaderby der U21 gegen Fürth II antreten.

Der Club spielte in der ersten Halbzeit mit und gegen den Ball in unterschiedlichen Formationen. Gegen den Ball arbeite der FCN in einem flachen 4-3-3, bei dem Löwen-Petrak-Behrens und Pereira-Ishak-Misidjan zwei zusätzliche Bänder vor der Viererkette bildeten, wobei die Offensivreihe die Positionen innerhalb des Bands rotierte, während die Mittelfeldreihe recht statisch in der Aufreihung blieb. Mit dem Ball rückten Behrens und Löwen vor, gleichzeitig ließ sich Pereira hinter Ishak und Misidjan fallen, so dass sich ein 4-4-2 mit Raute ergab.

Abb.2: Formation gegen den Ball (1. Halbzeit)

Düsseldorf tat sich schwer gegen das 4-3-3 durchzukommen, bestätigte das, was Michael Köllner nach dem Spiel mit „Wir wussten, dass wir Düsseldorf den Ball ruhig geben können“, beschrieb. Daher war es auch fast folgerichtig, dass die beste Chance der Gäste im ganzen Spiel zustande kam, als der Club nach einem verunglückten Freistoß nicht in der Ordnung war und über Zimmer und Lukebakio kontern konnte. Doch erst scheiterte Letzterer an Bredlow in Eins-gegen-Eins und dann schloss Ersterer viel zu überhastet ab, obwohl das Tor eigentlich leer war. Zu diesem Zeitpunkt stand es schon 1:0 für den FCN, da Behrens den Strafstoß verwandelt hatte, den Lukebakio mit einem unnötigen Foul an Leibold verursacht hatte.

Abb.1: Grundformation 2. Halbzeit

Zur Pause nahm Köllner Pereira vom Feld und brachte Palacios, eine Entscheidung, die Köllner nach dem Spiel mit Palacios‘ aggressivem Anlaufverhalten begründete. Gleichzeitig stellte er die Formation auf 4-2-3-1, um auf den Flügeln nun mit zwei Spielern auf jeder Seite agieren zu können. Gleichzeitig wollte er „mit einem zweiten Sechser die Tür für die Anspiele in die Spitze, die in der Schlussviertelstunde der ersten Halbzeit brandgefährlich waren, zumachen.“ Also spielte Behrens nun neben Petrak auf der Sechs, Löwen rückte auf die Zehn, Misidjan und Palacios gaben die Außen. Phasenweise rückte Löwen im Angriffsspiel neben Ishak als eine Art hängende Spitze, gerade in der Rückwärtsbewegung blieb er der Formation aber treu.

Der Plan von Köllner ging fast vollständig auf, die wenigen Chancen, die Düsseldorf hatte, entstanden quasi geschlossen aus Standardsituationen, gleichzeitig spielte der FCN seine Konter dank des „perfekten Umschaltspiels“ (Köllner) so aus, dass er sich drei gute Chancen erspielte und über Ishak und Palacios auch zu zwei weiteren Toren kam.

2. Taktische und statistische Auffälligkeiten

Der Club ließ Düsseldorf fast über die gesamte Spielzeit kommen und übte wenig direkten Druck auf die Gäste aus. Der PPDA-Index, also der Index, wie viele gegnerische Pässe der Club pro eigener Defensivaktion zuließ sank nie in den einstelligen Bereich, wo er (außer gegen Dortmund) in jedem Spiel zumindest phasenweise zu finden war. In keiner Phase stieg der eigene Ballbesitz über 43%, man verlegte sich darauf, Düsseldorf das Spiel machen zu lassen und zu kontern. Die zweite Halbzeit, mit um die 35% Ballbesitz gehört zu den ballbesitzärmsten Halbzeiten unter Michael Köllner. Nur in der ersten Halbzeit gegen den VfB Stuttgart (2016/17; 27,3%) und der zweiten Halbzeit beim „Aufstiegsspiel“ in Sandhausen (31,7%) lag man deutlich darunter, in vier weiteren Spielen (u.a. am Mittwoch in der ersten Halbzeit), bewegte man sich ungefähr auf dem Niveau von 35%.

Die Taktik ging vollends auf, der Club hatte drei hochkarätigen Chancen aus Kontern in der zweiten Halbzeit (xG-Wert: 0,41; 0,58; 0,46) von denen zwei (Ishak, Palacios) ins Tor gingen und nur einer (Misidjan) neben den Kasten gingen. Die Wahl dieser Strategie war zur Stabilisierung nach dem Debakel vom Mittwoch richtig gewählt. Das kollektive Verteidigen funktionierte gut. Außer der oben erwähnten Doppelchancen von Lukebakio und Zimmer kam Düsseldorf über 90 Minuten zu keinen gefährlichen Abschlüssen.

Mit der Konterausrichtung ging einher, dass der FCN wesentlich mehr lange Bälle spielte als sonst. Ab dem Zeitpunkt des Führungstors, spielte der Club 20,4% seiner Pässe lang (zum Vergleich bis zum Führungstor waren es 5,8%), die zweite Halbzeit mit ihren knapp 25% langen Bällen war sogar die Halbzeit unter Michael Köllner, die seit seinem Amtsantritt die prozentual meisten längen Pässe beinhaltete. Das letzte Mal, dass der Club in einer Halbzeit anteilig öfter den langen Ball spielte war bei der 0:1-Auswärtsniederlage in Fürth: Der FCN spielte dort nach der Pause 27,4% seiner Bälle lang, zwei Tage später war Alois Schwartz seinen Job los und die Ära Köllner begann.

Lange Bälle und schnelle Konter führen automatisch zu einem Sinken der Passgenauigkeit, auch das war auffällig. Vor der Führung hatte der Club noch eine Passgenauigkeit von 83%, nach der Führung war sie nur noch bei 75%, also sogar noch unter den 79% vom Mittwoch in Dortmund. Der Unterschied zwischen den beiden Spielen lag – neben der Qualität des Gegners – war die Qualität der Pässe. Ins letzte Drittel kamen 61% der Zuspiele an (am Mittwoch waren es noch 47%), die progressiven Pässe – also solche die 10 Meter Raumgewinn oder mehr schaffen – fielen mit 70% auch deutlich besser aus als am Mittwoch (55%). Beides sind – gerade verglichen mit vorausgegangen Spielen keine besonders guten Werte. Sie zeigen aber die Rückkehr einer gewissen Grundsicherheit und auch den Unterschied zwischen einer guten und einer schlechten Konterausrichtung.

Weitere Auffälligkeiten im Stenogramm:

  • 21 Mannschaften haben vor dem Club ein Bundesligaspiel mit 0:7 verloren. Ihre Bilanz in den darauffolgenden Spielen: 7 Siege, 6 Remis, 6 Niederlagen. Zwei 0:7-Pleiten kamen am 34. Spieltag und fallen daher aus der Wertung. Alle sieben Siege kamen vor der Saison 1985/86. Das heißt der Club ist die erste Bundesligamannschaft, die nach einem 0:7 im vorausgegangen Spiel gewinnt seit dem 1. FC Kaiserslautern, der nach einem 0:7 bei Borussia Mönchengladbach das nächste Spiel gegen den VfL Bochum mit 5:2 gewann.
  • Erstmals gibt es bei den verschiedenen Anbietern der Daten zu den expected Goals große Unterschiede in der Bewertung. Während Understat Düsseldorf bei 1,17 zu erwartenden Toren verortet, sieht Wyscout die Gäste nur bei 0,55. Warum? Die Anbieter bewerten Zimmers Nachschuss nach Lukebakios vergebenem Solo unterschiedlich. Understat sieht eine 40% Torwahrscheinlichkeit, da Zimmer aufs leere Tor schießt. Wyscout eine von unter 1%, da der Schuss von soweit außerhalb abgegeben wurde und Zimmer den Ball nicht annimmt.
  • Virigil Misidjan lief am Samstag zum fünften Mal in dieser Saison ins Abseits. Damit ist der Holländer in der Bundesliga auf Platz 3, nur Andre Hahn (6) und Timo Werner (7), standen häufiger im Abseits.
  • Auch in einer anderen Kategorie arbeitet sich Misidjan nach vorne. Vier Mal wurde er von einem Düsseldorfer gefoult, nur Philipp Mwene (Mainz) wurde am 6. Spieltag noch häufiger regelwidrig gestoppt. Auf die Saison gesehen stehen 12 Fouls gegen den Neuzugang aus Bulgarien zu Buche, nur Pulisic (13), Haller (13), Hazard (13) und Arnold (14) wurden häufiger gefoult. Rechnet man auf die Einsatzzeit um, ist „Vura“ mit 3,43 Fouls pro 90 Minuten Zweiter in der Liga. Nur Mainz‘ Karim Onisiwo (3,59) wird häufiger gelegt.
  • Die kumulierte Laufleistung der beiden Teams (212,5 Kilometer) ist die niedrigste der bisherigen Saison. Düsseldorfs 103,68 ist die niedrigste, Nürnbergs 108,82 die drittniedrigste Anzahl an Kilometern in der Saison 2018/19.
  • Zum dritten Mal in sechs Spielen hatte der Club einen Spieler mit einer Passquote von 100%. Nach Misidjan in Bremen und gegen Hannover gelang dies nun Federico Palacios in seinen 45 Minuten Einsatz. Allerdings spielte der Deutsch-Spanier auch nur sechs Pässe.
  • Lukas Mühl war mit 56 Ballkontakten der Clubspieler mit den meisten Ballberührungen. Wie am Mittwoch (Valentini 52) liegt der beste Clubspieler in Sachen Ballkontakte weit unter den Bestwerten der ersten vier Spiele (Margreitter 109, Valentini 104, Valentini 72, Margreitter 83). Einmal mehr ein Kennzeichen der Konterorientierung und des Ballüberlassens.

3. Fazit

Der Club gewinnt vor allem deshalb, weil er sich im Vergleich zu Düsseldorf mehr hochkarätige Chancen erspielt und im Gegensatz zu den Gästen seine Chancen auch nutzt. Zusätzlich verteidigt der FCN – wie in vier der vorigen fünf Spiele – sehr konzentriert, zwingt den Gegner zu vielen fast aussichtlosen Abschlüssen und hält sich so schadlos. Das 3:0 zeigte, dass Konterorientierung – allerdings mit einem Vorsprung im Rücken – auch beim FCN funktionieren und der Club durchaus auch reaktiv agieren kann, selbst wenn dies „nicht viel mit unserer Spielweise in den ersten Spielen zu tun hatte“ (Köllner).

4. Zahlen zum Spiel*

Nürnberg Düsseldorf
3 Tore 0
10 (6) Schüsse (aufs Tor) 13 (4)
42,5 Zweikämpfe (in %) 57,5
37,43 Ballbesitz (in %) 62,57
10 Fouls 9
4 Ecken 4
108,82 Laufstrecke (in km) 103,68
Pass-Statistiken
333 (78,7%) Pässe (erfolgreich) 538 (85,7%)
14,4% (43,75%) Anteil lange Pässe (erfolgreich) 7,8% (59,5%)
37,5% (64,8%) Anteil Vorwärtspässe (erfolgreich) 31,4% (77,5%)
31,8% (88,68%) Anteil Seitwärtspässe (erfolgreich) 39,6% (91,1%)
17,4% (87,9%) Anteil Rückwärtspässe (erfolgreich) 12,1% (95,4%)
Nerd-Statistiken
2,07/2,2/2,42 Expected Goals 0,55/1,2/1,17
2,33 Expected Points 0,49
24,86 PPDA 11,29

*Alle Daten in den ersten beiden Kategorien (außer der Zweikampfquote von Onefootball und der Laufstrecke vom Kicker) von Wyscout. Benutzung unter der Journalistenlizenz des Anbieters. Die Pass-Statistiken ergeben insgesamt weniger als 100%, da eine kleine Anzahl an Pässen nicht kategorisiert wird. Die „expected goals“, also die Angabe der Tore, die statistisch auf Grund der abgegebenen Schüssen zu erwarten gewesen wären, erfolgt in der Reihenfolge „Wyscout/Fivethirtyeight/Understat, die expected Points, also die aus dem Spiel statistisch zu erwartenden Punkte, stammen von Understat, die PPDA, also die zugelassenen Pässe pro Defensivaktion – eine Metrik, die anzeigt, wie hoch der Pressingdruck einer Mannschaft ist, je niedriger der Wert, desto weniger Zeit hat der Gegner am Ball – stammt von Wyscout.

5. Stimmen zum Spiel

Michael Köllner: „Diese ganze englische Woche war ein hartes Stück Arbeit. Wir haben aus dem letzten Spiel der letzten Saison gelernt, dass man Spiele auch mal mit einer gewissen Nüchternheit bestreiten muss. Wir haben es heute nach dem Spiel in Dortmund wieder gut auf den Platz bekommen. In der Bundesliga musst du jede Woche an dein Limit gehen. Heute ist die Mannschaft läuferisch und mental gut an ihr Limit gegangen. Deshalb bin ich zufrieden. Das Spiel stand in einigen Situationen auf des Messers Schneide, aber wir haben unsere Situationen eiskalt verwertet. Mit acht Punkten aus sechs Spielen sind wir zufrieden. Nun müssen wir uns die Woche über wieder gut für das Spiel in Leipzig vorbereiten.“

Friedhelm Funkel: „Wir haben heute kein gutes Spiel gemacht und viele schlechte Entscheidungen getroffen. Die Gegentore dürfen so nicht fallen. Wir hatten dann durch Lukebakio die Chance, mit der wir das Spiel nochmal anders laufen lassen können. Ishak macht es beim 2:0 besser und verwandelt eiskalt. Das war die Vorentscheidung. Wir haben es dann zwar nochmal probiert, kassieren aber das dritte Tor und fahren mit einer verdienten Niederlage nach Hause.“

Hanno Behrens: „Wir haben einen so guten Charakter in der Mannschaft, dass ich sicher war, dass wir ein gutes Spiel auf den Platz bringen würden. Das Dortmund-Spiel hat uns nicht gehemmt. Auch beim Elfmeter war ich mir sicher, dass ich den reinhaue. Fortuna ist eine Mannschaft, die auf unserem Niveau ist, daher war es ein sehr wichtiger Sieg. Wir haben nach sechs Spielen eine gute Ausbeute mit acht Punkten“

Federico Palacios: „Ich bin froh, dass ich der Mannschaft mal mit einem Tor helfen konnte. Der Treffer fiel genau zur richtigen Zeit. Heute war unser Spiel nahezu perfekt – und das nach so einem Spiel am Mittwoch. Das schaffen nicht viele, so zurückzukommen. Mit sechs Punkten haben wir die englische Woche sehr gut abgeschlossen.“

Niko Gießelmann: „Wir haben heute unser erstes schlechtestes Spiel in dieser Saison gemacht. Wir sind nicht damit klargekommen, dass Nürnberg so tief verteidigt hat, und hatten in der ersten Halbzeit keine Ideen. Bis auf die Elfmetersituation haben wir im ersten Durchgang aber gut verteidigt, beim zweiten Gegentor waren wir dann aber zu offen. In der Folge ist es logisch, dass wir alles probieren und in einen Konter laufen können – wie beim 0:3. Diese Niederlage ist kein Beinbruch. Wir wollen nächste Woche vor eigenem Publikum wieder Zählbares mitnehmen.“

Michael Rensing : „Wir wollten bei einem Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt natürlich etwas mitnehmen. In der ersten Halbzeit haben wir ganz passabel gespielt, hatten mehr Ballbesitz und sind durch einen ärgerlichen Elfmeter in Rückstand geraten. Danach hatten wir durch Dodi die Riesenchance aufs 1:1, nutzen diese Möglichkeit aber nicht. Das 0:2 war ein blödes Gegentor und danach ist es auswärts natürlich schwierig. Mit dem dritten Gegentreffer war die Partie dann entschieden.“

6. Noten zum Spiel

 

Spieler CU-Note Kicker NZ BILD WhoScored
Fabian Bredlow +2 2 2 2 7,6/10
CU-Urteil: Rettete die Führung mit einer ganz starken Parade im direkten Duell gegen Lukebakio. Bestand auch sonst alle Prüfungen.
Enrico Valentini 3 3,5 3 3 6,9/10
CU-Urteil: Hatte etwas Problem emit der Präzision in den Zuspielen, defensiv aber solide wie alle.</
Georg Margreitter 2- 3 2 2 7,5/10
CU-Urteil: Klärte, eroberte freie Bälle, warf sich in die Duelle. Nicht immer filigran, aber erfolgreich.
Lukas Mühl +3 3 2 3 6,9/10
CU-Urteil: Hatte sogar die erste Nürnberger Chance, spielte kaum Fehlpässe, mit leichten Schwächen im Zweikampf (z.B. gegen Lukebakio), aber ohne gravierende Fehler. Nach der Pause solider als davor.
Tim Leibold 3- 4 3 3 7,5/10
CU-Urteil: Wurde vor dem Elfmeter zum 1:0 gefoult. Mühte sich auch sonst, blieb offensiv sonst aber eher wirkungslos. Defensiv mit zwei extrem ungeschickten Fouls, die gute Freistoßgelegenheiten für Düsseldorf verursachten, sonst aber aufmerksam.
Ondrej Petrak 3 4 3 3 7,0/10
CU-Urteil: Seine Passsicherheit (94%) stabilisierte die Zentrale, selbst wenn er ungewohnt viele Duelle (60%) verlor. Entwickelt langsam sogar einen Hauch Offensivdrang.
Eduard Löwen +3 3,5 3 2 7,7/10
CU-Urteil: Legte das 3:0 von Palacios mit feinem Pass auf. Immer wieder in der Vorwärtsbewegung mit guten Ideen. Eroberte auch einige Bälle, hatte insgesamt aber zu viele Zweikämpfe, in denen er das Nachsehen hatte.
Hanno Behrens 2 2 2 2 7,9/10
CU-Urteil: Erzielte das 1:0 per Elfmeter und bereitete das 2:0 durch Ishak per Befreiungsschlag indirekt vor. Defensiv (z.B. vor Ducksch‘ Abseitstor) mit kleineren Wacklern, aber insgesamt sehr solide, auch weil er immer wieder Tempo machte.
Matheus Pereira 4 4,5 4 4 6,6/10
CU-Urteil: Technisch stark, fremdelt aber noch mit dem System, spielte deshalb recht viele Fehlpässe (36%) und hatte viele Ballverluste (10 bei 27 Ballkontakten). Zur Pause durch Palacios ersetzt.
Mikael Ishak +3 2,5 2 2 7,6/10
CU-Urteil: Erzielte das 2:0 in bester eiskalter Torjägermanier. Setzte sich in den Zweikämpfen zwar selten durch, war aber durch seine Pärsenz und sein Ballabschirmen dennoch wichtig.
Virgil Misidjan +3 3 3 3 7,1/10
CU-Urteil: Belebendes Element, das immer ein wenig in Richtung Überdrehen neigt. Spielt gute Pässe, manchmal aber zu mutig in seinen Entscheidungen. Lernt das Defensivarbeiten immer mehr, stellte einen Karrierebestwert in Sachen abgefangene Bälle auf.
Federico Palacios +3 3 3 2 7,3/10
CU-Urteil: Kam zur Halbzeit für Pereira. Erzielte das beruhigende 3:0. Blieb ohne Fehlpass, blieb offensiv meist auf rechts in der Luft hängen. Störte aber durch aggressives Anlaufen den Düsseldorfer Aufbau.
Törles Knöll 6,1/10
CU-Urteil: Kam in der 87. Minute für Ishak. Hatte einen Ballkontakt, nutzte diesen zum Torschuss per Kopf.
Patrick Erras 6,0/10
CU-Urteil: Kam in der 90. Minute für Petrak. Hatte einen Ballkontakt, nutzte diesen zum Passen. Der Pass kam an.

60 Gedanken zu „Analyse: Reaktiv erfolgreich #FCN #FCNF95

  • Was mich irritiert, ist, daß du die Abseitsstellungen von Misidjan erwähnst. Hängengeblieben sind bei mir nur die Abseitspositionen von Ishak, die uns Tore gekostet haben.
    Ansonsten sehr interessante Informationen danke.

    Aber die Noten Florian machen auf mich heute den Eindruck, daß da einiges nicht Nachvollziehbares mit drin steckt. Wieso bei Margreitter und Behrens so großzügig im Vergleich zu Ishak, Misidjan, Mühl und Löwen?

    Für mich war Bredlow dam Samstag der beste Spieler. Allerdings in Vergleich zu sonst und im Vergleich zu seinem direkten Konkurrenten. Ich hab mich total für ihn gefreut, daß er auch knifflige Situationen so toll gelöst hat. Rensing´s Äußerungen zum Foul beim Elfmeter und zu Ishaks Tor fand ich darüberhinaus sehr deplaziert. Der scheint nie die Schuld bei sich oder eigenen Spielern zu sehen.

    In der Offensive hab ich mich sehr an Misidjan erfreut. Hätte ihm die beste Note der Feldspieler gegeben, neben Ishak. Natürlich ist nicht zu erwarten, daß ihm alles gelingt. Aber er hat eine wahnsinnige Präsenz auf dem Platz und seine Aktionen zeigen seine Qualität. Da hat Bornemann einen sehr guten Transfer getätigt. Und ich hoffe, daß er uns nicht nur als Sprungbrett nutzt, sondern sich ähnlich wie Ishak wirklich mit dem Verein identifiziert. Das kann wichtig werden für den Klassenerhalt. Nichts wäre schlimmer als ein Spieler, der mit den Gedanken schon woanders ist.

    Die Entscheidung, Löwen endlich in die Startelf zu berufen, hat sich auch als absolut richtig erwiesen. Auch bei ihm ist eine super Körpersprache zu beobachten.

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    • Meinst Du Rensings Äußerungen, die hier zitiert sind? Ich sehe da nicht, worauf du ansprichst.

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      • Auch die zu dem Foul vor dem Elfer. Ich seh da nicht, daß Leibold den Elfer bewußt provoziert hätte.

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        • Rensing sagt aber doch nur, dass der Elfer „ärgerlich“ war, oder gab es woanders noch ein ausführlicheres Statement von ihm?
          Ich hätte das vielmehr darauf bezogen, dass es ein unnötiges Foul war. Ich hätte einen derartigen Elfer auch als ärgerlich bezeichnet, wenn es ihn gegen uns gegeben hätte.

          Und ein Gegentor, das ohne Not bzw. unbedrängt vom eigenen Mitspieler vorgelegt wird, das ist halt einfach blöd…

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          • Also ich hab ihn so verstanden, daß er findet, daß Leibold den KOntakt gesucht habe. Keine Ahnung, wo ich das gehört hab. Vermutlich bei der Aufzeichnung auf Sky.

            Und Ishaks Tor war nicht doof, sondern genial 🙂

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    • Zu den Noten: Margreitter leitet das 1:0 mit dem langen Ball auf Leibold ein, blockt in der Zentrale drei Schüsse, macht (im Gegensatz zu Mühl vor Duckschs von Lukebakio rausgespielter Chance) keine Fehler im Zweikampf. Behrens macht das 1:0, bereitet das 2:0 vor, gewinnt den Ball vor dem 3:0, daher hier bei beiden die zwei, die anderen hatten gute Aktionen, aber nicht in dem Maße, dass ich da in einem insgesamt soliden Spiel über die „gute“ Drei (bzw. 2,7 als numerischen Wert) drüber hinaus gehen wollte. Löwen hat recht viele Duelle verloren, Misidjan vergibt ne Riesenchance und läuft sich halt schon immer wieder fest, Ishak ist jenseits des Tores recht wirkungslos (12% (?) Zweikampfquote), da gibt’s immer Einschränkungen, die ich bei Behrens und Margreitter nicht sehe.

      Ich hab das Spiel allerdings auch im Wissen darüber, wie es ausgeht, gesehen (war während der Partie für die NZ bei FCN II gegen Fürth II und durfte 45 Minuten Kerk bewundern, alles heute zu lesen 😉). Das verändert Wahrnehmung ganz erheblich, weil man null angespannt ist.

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      • Okay, das erklärt deine Noten 🙂

        Bei Misidjan seh ich einfach, daß er auch Bälle erobert. Und ich finde nicht, daß er sich so oft festläuft. Da wird er dann in meiner Wahrnehmung eben doch eher mit Foul gestoppt.

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      • Bei Mühl würde ich schon auch den schwachen Abschluss bei seiner Chance in der ersten Hälfte berücksichtigen. Wenn man so frei in der Position zum Schuss kommt, sollte der doch zumindest aufs Tor gehen und nicht einen Meter daneben.

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          • Ok, habs erst ab kurz vorm Elfer live gesehen und der kicker schrieb es so, als hätte er daneben geschossen. Wobei der Ball dann aber auch nur leicht abgefälscht wurde, in der Zusammenfassung war das kaum zu erkennen.

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  • @Florian – bei den Bildunterschriften der Formationen ist mal wieder ein bisschen der Wurm drin. Ich denke, bei den letzten beiden soll es zweite Halbzeit heißen.
    Und bei der Ballbesitzstatistik hast du wohl aus Gewohnheit den höheren Wert dem Club zugeschrieben 😉

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  • So sehr Köllners Taktik am Mittwoch in die Hose ging, gings sie heute auf, man hat Düsseldorf wirklich ausgecoacht.
    Dass wir eine derartige Taktik aufbieten würden, damit haben sie wohl kaum gerechnet und sind auch entsprechend schlecht damit zurechtgekommen.

    Es ist gut zu sehen, dass man auch sehr pragmatisch das Spielsystem an den Gegner anpassen kann und nicht nur stur an seinem System festhält.

    Bredlow bekommt von mir heute auch ein Sonderlob. Ich bin allgemein ja nicht sehr überzeugt von ihm, v.a. strahlt er meiner Ansicht nach nicht sehr viel Sicherheit aus. Ich habe immer das Gefühl, dass es auch wirklich nötig ist, dass die Defensive so wenige Chancen zulässt, wie es an den ersten vier Spieltagen der Fall war, weil es sonst dann doch schnell mal scheppert, und nicht darauf bauen kann, dass da einer auf der Linie steht, der mal voll einen raushaut.
    Aber am Samstag wars ganz anders, da hat er mich wirklich überzeugt, und das nach der Klatsche am Mittwoch. Am Torwart nagen sieben Gegentreffer ja doch nochmal mehr und dass seine eigene Leistung auch schwach war, weiß er ja auch.
    Hoffentlich kann er an die Leistungen in den nächsten Spielen anknüpfen!

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  • Misidjan fand ich richtig gut. Wahnsinn, Elche Wege der Junge gegangen ist und sich auch robust im Zweikampf durchsetzen kann. Damit schafft er gute Räume für die anderen Offensivspieler. Einzig die Chancenverwertung hat noch Luft nach oben. Aber das wird noch.

    Hingegen fand ich Pereira leider einen Totalausfall. Bezeichnend, dass ihn Köllner – der nur wirklich selten schon zur HZ reagiert – nach 45 Minuten runtergenommen hat. Seine Laufwege zum einen und aber auch sein Zweikampfverhalten wirken, als wenn er nach einer langen Verletzung gerade erst wieder zurückgekommen wäre und noch nie mit der Mannschaft trainiert hätte.

    Löwen kann zwar besser spielen als am Samstag, er tut uns dennoch richtig gut. Er macht das Spiel schnell und ist eben wie beim 3:0 in der Lage den Unterschied zu machen. Ich würde ihn gerne immer auf der 8 (ohne Kubo) oder Außenbahn (mit Kubo) sehen.

    Das Tor hat Palacios großartig gemacht. Da hat er gezeigt, welche gute Technik er hat. Mehr habe ich jedoch von ihm nicht gesehen. Er hat kaum einen Ball gesehen bzw. ist erfolgreich in einen Zweikampf gekommen. M.E. hat er sich trotz des tollen Tores nicht für längere Einsätze empfohlen.

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  • @ Florian
    Was mich ein wenig wundert: du attestierst Mühl einige Probleme im Zweikampf, obwohl er lt. Kicker-Statistik der deutlich stärkere Zweikämpfer im Vergleich zu Margreitter war (der angeblich nur 25% gewonnen hätte), dem Du das aber nicht vorhältst. Liegt das an der Wichtigkeit der Duelle oder irrt der Kicker?

    Allgemein hat Mühl im Kicker die bessere Statistik, auch hinsichtlich Passquote. Allerdings sind die weiten Diagonalbälle von Margreitter inzwischen eine echte Waffe, die mit beeindruckender Präzision ankommen. Schon allein deshalb sehe ich dann letztlich die etwas bessere Benotung auch gerechtfertigt. In diesem Spiel der Dosenöffner, sollte man nicht verkennen.

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    • Zweikämpfe sind in der Bewertung und Einordnung extrem diffizil und jeder Anbieter ist da anders: Wenn ich jetzt zum Beispiel bei Wyscout reingehe, dann kriege ich bei Mühl 33% (1 von 3) defensive Duelle gewonnen, bei Margreitter 100% (2 von 2). Bei den Luftduellen liegt Mühl bei 0 von 1, Margreitter bei 1 von 4 und wenn ich mir die Videos dazu anschaue, dann ist das auch schlüssig. Wyscout hat aber bei Zweikämpfen nicht nur gewonnen und verloren, sondern auch neutral, z.B. wenn ein Spieler den Ball im Zweikampf erobert, dann aber sofort wieder verliert (weil der Ball ins Aus geht oder bei der Annahme nach dem gewonnenen Duell verspringt), das zählt dann bei einigen Anbieter als gewonnen (weil Ball erobert), bei anderen als verloren (weil Ballbesitz nicht erreicht) und bei Wyscout eben als neutral. Und so ist das insgesamt unglaublich schwierig, weil jeder Datenanbieter da ein bisschen anders tickt.

      Entscheidend waren für die Erwähnung bei Mühl die folgenden zwei Situationen:

      – 25. Minute: Morales setzt sich auf der rechten Abwehrseite des FCN gegen Löwen durch, zieht nach innen und passt auf Lukebakio, Mühl steht nicht eng genug bei ihm, so dass Lukebakio zu Ducksch abspielen kann und der aufs Tor schießt (Bredlow hat sicher)

      – 31. Minute: Usami flankt von der linken Abwehrseite, Mühl orientiert sich einen Tick zu spät Richtung Morales, der auf den Ball drauflaufen kann, Mühl springt nicht richtig hoch, der Ball prallt ihm auf den Rücken und Ducksch vor die Füße, der schießt aber weit drüber und vorbei.

      Eventuell etwas kleinlich, aber für mich halt genug, um keine Zwei mehr zu geben, gerade die erste Situation ist schon so, dass er das mMn anders lösen muss.

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      • Ja das Gesamte in der Bewertung verstehe ich manchmal nicht ganz, so eine Drucksituation (nach Dortmund) und man gewinnt ein Heimspiel in der Bundesliga glatt 3:0 und noch dazu eben ungefährdet zu Null! Was will man mehr? Dann kommen als Noten bei Florian im Schnitt nur 3er raus. Was wäre dann Gut?

        Was muß denn die Mannschaft tun um mal einen Notendurchschnitt unter 2.5 zu schaffen 6:0 in der 1. Bundesliga gewinnen? oder irre ich mich einfach und das Ganze ist nicht die Summe des einzelnen?

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        • Ich würde zu Letzterem neigen. Die BILD hat die von mir verschmähte Trainernote ja seit dieser Saison ausgepackt und da hat Köllner eine Zwei, die man durchaus auch der Mannschaft für die Gesamtleistung geben kann. Im Einzelfall lassen sich eben doch schnell kleinere Fehler finden, die aber durchs Kollektiv durchaus aufgefangen werden.

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          • Findest du das dann aber nicht sehr widersprüchlich? Klingt so als könnten alle Einzelspieler das Klassenziel nicht erreichen, obwohl sie als Kollektiv durchaus eine befriedigende Leistung bringen. Ist das dann nicht eher demotivierend, den einzelnen Spieler zu bewerten? Vielleicht ist es ja manchmal sogar so, daß er auf seiner Position nur deshalb nicht so geglänzt hat, weil er die Schwächen eines Mitspielers ausgleichen half?

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            • Widersprüchlich finde ich das tatsächlich nicht, weil das in der Natur des Spiels liegt, dass Mannschaften im Kollektiv besser sind als individuell (beste Beispiele sind da z.B. Kroatien bei der WM oder Leicester in der Meistersaison).

              Dass Noten (egal in welchem Kontext) die drei Gütekriterien Validität, Reliabilität und Objektivität nicht erfüllen, weiß ich aus meinem Job zu gut. Das ist immer anzweifelbar.

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              • Das ist eben das Problem mit den Noten. Wenn du Spieler und Trainer fragen würdest, würden sie dir vermutlich oft sagen, daß sie die Vorgaben sehr gut umgesetzt haben. Eben entsprechend ihrem momentanen Leistungsniveau. Wenn du aber andere Leistungsmaßstäbe anlegst, kommen zu schlechte Noten raus.

                irgendwie kommt mir das so vor als würdest du bei einem Schüler nicht das werten, was er schon gelernt haben muß, sondern das, was er beim Abitur können muß.

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                • Also wenn ein einziger ne Vier hat, käme niemand im Schulbetrieb drauf, dass das zu schlecht ist. 😉

                  Klar, ist es immer eine Frage des Bewertungsmaßstabs, sehe aber wirklich nicht, dass das für den Samstag zu streng oder zu schlecht ist. Das ist ein Schnitt, der irgendwo bei 2,x liegt, ordentlich mit Tendenz zu gut, aber nicht brillant, so wie die Leistung der Einzelspieler insgesamt halt war. (Die Benotung beim Kicker ist mir z.B. auch zu harsch für das Spiel.)

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                • Na dann ist das ja wenigstens geklärt. Ich dachte nämlich das wäre gut durchschnittlich. Aber mit leicht überdurchschnittlich kann ich leben 🙂

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      • OK, danke, das erklärt einiges.

        Wenn also ein Verteidiger in höchster Not einen Ball ins Aus grätscht, kann das als verloren gewertet werden, weil der Ballbesitz beim Gegner bleibt? Fände ich eine absurde Sichtweise, weil ja die unmittelbare Gefahr (des Durchbrechens) beseitigt wurde. Für mich also klar „gewonnen“, so lange eine neue Spielsituation mit Unterbrechung des Angriffs (z.B. Einwurf) erzeugt wurde. Anders wäre es natürlich, wenn er den Ball dem aussichtsreich mitgelaufenen Gegner vor die Füße grätschen würde.

        Insgesamt ist die Entwicklung von Mühl beachtlich, er ist ja noch kaum dem Jugendfußball entwachsen, da sind solche Wackler einfach auch noch Lehrgeld. Trotz seiner Jugend wohl schon einer der besseren IV der Liga, jedenfalls absolut Bundesligatauglich.

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      • Ja Florian find ich jetzt wirklich etwas kleinlich. Wenn es darum geht, daß Margreitter gerade mal 2 Duelle hatte, die er dann gewonnen hat und Mühl bei 3 Duellen bei einem siegreich war umgekehrt in der Luft dann nur in ein Duell kam (und es nicht gewann), während Margreitter bei vieren nur eines gewann, scheint es mir ziemlich unsinnig, da Statistiken zu bemühen und damit dann auch noch zu argumentieren.
        Da wäre dann eine qualitative Analyse sicher aufschlußreicher. Also in welcher Situation gegen wen, weshalb gewonnen oder verloren (war es ein individueller Fehler oder war nicht mehr möglich? Alles richtig gemacht, aber? So wie beim Torwart eben auch. Manche Bälle sind unhaltbar. Das kann man dann schlecht dem Torwart ankreuzen.
        Und da vermiss ich dann, wie das denn bei Margreitter gelaufen ist.
        Was mir mal auffiel war, wie Mühl die Abwehrkette dirigiert und auf Linie gebracht hat. Ist ja z.B. auch wichtig bei Abseits.

        Ich finde, daß die Mannschaft mal wieder im Kollektiv einen tollen Job gemacht hat. Und daß dieser gute Spirit voll rüberkam. Und das ist mir viel wichtiger. Daß alle Torchancen vereitelt werden durch perfekte Innenverteidiger, erwartet doch keiner.

        Wobei es natürlich spannend wird, wie Köllner und Schommers entscheiden, wenn Ewerton wieder fit ist. Ich nehm mal an, sobald der wieder voll einsatzfähig ist, ist der auch gesetzt. Nur wer muß dann weichen?

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        • Moment, genau weil das so verworren und uneinheitlich ist, hab ich die Daten ja nicht zu Rande gezogen, sondern die Diskrepanzen zwischen Mühl und Margreitter mit den Schlüsselszenen erklärt, die bei Mühl (s.o.) eher negativer als bei Margreitter (Pass auf Leibold vorm Elfmeter, drei geblockte Schüsse zentral) ausfallen.

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          • Wobei du die Szenen, in denen Margreitter den Zweikampf verliert eben nicht erwähnst. War er da auch einen Tick zu weit weg o.ä.?

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            Antwort
            • Achso, das waren Kopfballduelle im Getümmel (nach nem Standard), wo der Ball dann nicht zentral vorm Tor zum Gegner kommt, sondern nach Außen prallt. Qualitativ einfach anders als bei Mühl, wo in beiden Fällen Abschlüsse des Gegners draus werden.

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              • Ist das jetzt der Qualität der Verteidigung geschuldet oder der mangelnden Qualität der Angriffe?

                Wobei ich dann wieder bei dem Punkt wäre, daß ich Benotungen ziemlich unfair finde, weil das eine Objektivität widerspiegelt, die es so gar nicht geben kann.

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  • Wunderbar, was so 8 Punkte ausmachen können: Wir diskutieren hier sehr ausgiebig über Validität, Reliabilität und Objektivität in der Notenvergabe und filigrane Unterschiede bei der Bewertung. Finde ich toll.
    Also wirklich jetzt, ohne Ironie.
    Ich stelle mir nur gerade vor, was hier ablaufen würde, hätten wir zum jetzigen Zeitpunkt an Punkten dero nur zwei…

    (wobei ich Reliabilität nachsehen musste…)

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    • Naja, dann hätten wir längst wieder eine Trainerdiskussion und Weltuntergangsstimmung….
      Ein bisschen mehr Ruhe täte uns gut, auch wenn das nächste mal wieder verloren wird…

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      • Das ist überall so, aber wir habe ja das Problem derzeit nicht. 🙂 Was der Clubfan die letzten 4 Jahre so mitgemacht hat war sehr unaufgeregt und geduldig.

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        • Unaufgeregt und geduldig? Da hab ich in den einschlägigen Foren anderes gelesen. AB wurde attackiert und als unfähig bezeichnet, weil er keine Verpflichtungen herbekommt. MK sollte den Hut nehmen weil er taktisch mal daneben lag, ein Selbstdarsteller sei und eher für Jugend als für Seniorenmannschaften geeignet wäre. Diese selbstherrliche These, dass wir durchweg eine klasse Fangemeinde haben, kann ich nicht mehr teilen. Ja wir haben eine breite gute Basis, die treuen Fans, die immer da sind, aber am letzten Spieltag haben wir nicht mal 40k Zuschauer ins Stadion gebracht. Wir dürfen sehr froh sein AB und MK sowie deren Stab zu haben. Meeske ist ersetzbar, nachdem er eine gute Basis geschaffen hat.

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          • M.E. bringt Du verschiedenen Themen durcheinander. Angesichts der letzten Jahre mit einer vorher kaum vorstellbaren Tristesse, ist die verbliebene Fangemeinde durchaus sehr verständig und konstruktiv mit Mannschaft und Verantwortlichen umgegangen. Man hat es u.a. am Einstand von Meeske und Bornemann im Rahmen der JHV gesehen, wie dankbar die Fans waren, dass einfach nur Transparenz geschaffen wurde. Den Konsolidierungskurs, obgleich alternativendlos, hat m.E. auch kaum jemand in Frage gestellt oder gar kritisiert. Jeder hat verstanden, dass ein junger Trainer natürlich auch Entwicklung benötigt und Fehler ob auf dem Platz oder vor dem Mikrofon dazugehören. So hat auch niemand in den letzten beiden Jahren ernsthaft den Aufstieg gefordert. Kritik kam doch erst auf, als Aussagen und Handlungen teilweise unglaubwürdig und unverständlich wurden: ( in der Rückrunde 8 Punkte Vorsprung vor 2 Aufsteigern und dann Platz 4 als Erfolg ausrufen; trotz Aufstiegschance keinen ernstzunehmenden Teuchert-Nachfolger, dafür 3. linker Verteidiger; großartige Ankündigungen vor Derby und Düsseldorf-Saisonfinale; leergefegte Märkte, erst WM, dann Transferschluss England, dann Transferschluss Dt. für Transfers, dann im wirst case keine Transfers ankündigen, etc.). Diese Kritik halte ich jedoch eher als selbstverständliche Mündigkeit und Leidenschaft und nicht als „Ungeduld“ und „Aufgeregtheit“. Und dass wir wir in den tristen Jahren der 2.Liga den neutralen Fußballinteressierten und seinen familiären Anhang verloren haben, so dass wir nicht mehr automatisch 45.000 gegen jeden Gegner bekommen, spricht nicht gegen die (echten) Fans, sondern eben gegen normale Fußballinteressierte, die dann eben nicht mehr 5-6x/Saison ins Stadion kommen, sondern nur jeweils die 1-2 Highlights mitnehmen. Das ist für mich eine zwar negative, aber dennoch ganz normale und nachvollziehbare Entwicklung, zumal die Transferpolitik mit erst späten „Erfolgserlebnissen“ diesen Effekt sicher auch unterstützt hat (wenn sich das jedoch am Ende sportlich auszahlt, dann wurde alles richtig gemacht).

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            • Du sprichst von „unglaubwürdig“, „unverständlich“ und „Kritik als Mündigkeit und selbstverständliche Leidenschaft“. Das ist genau das was MK gemeint hat, als er überlegt hat, ob er sich die 1. Liga antut. Wie schnell wird daraus ein Schleuderstuhl, auf welcher Informationsbasis gründen diese Einschätzungen. Wann bitte haben MK oder AB elementare Fehler gemacht? Alle Themen sind bisher aufgegangen. Aber unsere Besserwisser hab AB schon Unfähigkeit bescheinigt, weil die Transfers sufgrund der (Markt)bedingungen erst zum Ende der Periode zustande kamen und nicht alle Konzepte über die Presse posaunt wurden. So manchem Foristen würde es gut tun, unser Team unterstützen und zwar vor Ort. Ich hab volles Vertrauen zur sportlichen Leitung, so viel wie seit Jahren nicht mehr. Von unserer Gelegenheits-Fans bin ich sehr enttäuscht.

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              • Zum einen es ist völlig nachvollziehbar wenn die entscheidenen Baustellen 2 Min vor Schluss des Transferfensters das 8 Wo lang geöffnet war getätigt werden, dann gibt es halt mal hier und ein Murren jeder hat doch gezittert Medien, Fans alle….kommt da noch was.

                Business as usual und dann 30 Min nach schließen des Transferfensters verkündet werden, alles wunderbar aber auch das zittern der Fans ist es ebenso. Im übrigen hat selbst Bornemann gesagt das hätte am Ende auch alles schief gehen können.
                Köllner wurde kritisiert in der Phase zur Rückrunde als man eine richtige Punktekrise hatte ohne Stürmer. (Vorher war Cedric abgegeben worden ohne das erneut zu diskutieren) Im übrigen in jeder anderen Saison wäre der Aufstiegsplatz auch weg gewesen dadurch, aber die 2. Liga war so schwach letztes Jahr daß die anderen genauso schlecht punkteten. Wir hatten Glück in der Phase.
                Daß Köllner am Ende der Saison etwas den beileidigten gespielt hat, so what … alles normal.
                Alles völlig normal und unaufgeregt.

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              • Du spricht eine von so vielen Aussagen von MK an, bei denen man nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen kann. Ich empfand diese Aussage nicht nur zum damaligen Zeitpunkt überflüssig, sondern mehr als unglaubwürdig. Als wenn er sich ernsthaft überlegt hätte, v.a. die für ihn persönlich einmalige Chance mit dem Club in die erste Liga zu gehen, freiwillig sauen zu lassen….*Kopfschüttel*. Kein Wunder, dass diese Aussage auch niemand in der Presse mehr aufgenommen hat – Köllner mal wieder…bei jedem anderen Verein wird von den „Mechanismen der Branche“ gesprochen…

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                • Gefühlt bist du einfach unzufrieden mit unserem Trainer, fast egal was er macht oder sagt.

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      • Hier in Hamburg fangen ja auch die ersten an, den Titz zu hinterfragen, weil man nicht mit 24 Punkten auf Platz eins steht. Muss man denn immer die Bayern als Vorbild haben… 🙂

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        • Nunja, wenn man die Versetzung gefährdet sieht, ist es doch ganz normal, dass Titz hinterfragt wird.

          Dass man als HSV nur den direkten Wiederaufstieg als Ziel haben kann, ist völlig unabhängig von Vergleichen zu den Bayern, da sind 3 Spiele ohne Sieg schon kurz vor kritisch…

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        • Bei dem Invest den Hamburg in der 2. Liga fährt ist der Aufstieg natürlich ein Muss. Nur mit den vielen Wechseln ist Hamburg ja nie gut gefahren, wir auch nicht in Bader Zeiten, glaube wir haben es sogar mal geschafft 3 Trainer in einer Saison. Sollten bei Titz bleiben da muss man jetzt durch, auch wenn ein 0:5 zuhause gegen Regensbrurg für den HSV schon ein Hammer ist 🙂 ..scheinbar kann sowas aber passieren wie Köln gegen Paderborn 1:6 oder sowas zuhause sind aber mit Abstand Spitzenreiter, es gibt solche Tage wir kennens ja auch … will Dortmund nicht erwähnen.

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  • Ich sehe den Lukas Mühl schon etwas kritischer. Nicht unbedingt wegen seines Zweikampfverhaltens, sondern weil er meiner Meinung nach viel zu selten den Pass nach vorne spielt. Darin gleicht er im übrigen sehr stark einem Patrick Erras der letzen Wochen und Monate. Und er nutzt viel zu selten den Raum der ihm auch gegen Düsseldorf geboten wurde. Da waren vor ihm oft genug 15 – 20 m freier Raum in den er aber nicht eingelaufen ist sondern lieber den Quer- oder Rückpass bevorzugt hat.

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    • Geduld mit dem jungen Kerl! Dass er nach der Vollklatsche von Dortmund erst einmal die sichere Spieleröffnung bevorzugt, finde ich verständlich. Grundsätzlich stimme ich aber zu, dass er hier Verbesserungspotential besitzt. Doch sollte er hier so schnell hinzu lernen wie bisher, wird er zum traditionellen königsblauen Wintertransfer-Thema. Wäre mir irgendwie nicht so recht…

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      • Darf er ruhig werden. Muß ja nicht heißen, daß er geht. Ist ja schließlich auch für ihn gut zu sehen, daß das nicht automatisch zum nächsten Schritt führt.
        Und soweit ich das sehe, haben wir jetzt auch keinen Spieler mehr von diesem Berater, der immer damit argumentiert, daß die richtige Wertschätzung nicht gegeben sei.

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        • Haben wir zum Glück wirklich nicht mehr.

          Da musste ich direkt mal nachschauen, wie sich denn Patrick Kammerbauer entwickelt:
          Sein Marktwert beträgt laut tm aktuell 700T€, er ist in dieser Saison bislang 1 mal zum Einsatz gekommen, allerdings nur in der 2. Mannschaft des SC Freiburg, die in der Regionalliga Südwest spielt.

          Keine Ahnung, ob das beim Club für ihn besser laufen würde, aber dieser Größenwahn, den die Jungs sich von dem eiskalten Roger Wittmann einflüstern lassen, hat schon auch was Tragisches.

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          • Vor allem tut sich der Berater doch selbst keinen Gefallen, wenn er seine Spieler in die Sackgasse transferiert, nur um ein paar Kröten mitzunehmen.

            Wenn er ihnen die Entwicklung gönnt, die sie brauchen, hat er am Ende mehr davon. Aber für so eine Erkenntnis braucht man halt auch Weitblick und nicht nur Gier.

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            • Kammerbauer ist während der Vertragsverhandlungen eröffnet worden, dass er durchaus nicht darauf Vertrauen kann, immer zumindest auf der Bank zu sitzen. Eindeutiges Zeichen dafür, dass der Verein nicht so sehr auf ihn baut. Zwischen Tribüne und Bank zu pendeln, das bekomme ich in Freiburg auch. Nur die spielten erste Liga und nicht in der zweiten. Sein Wechsel ist deshalb auch jetzt noch ein durchaus nachzuvollziehender und ambitionierter Schritt. Er hat in den Spielen für den Club eine tadellose, sehr gute Einstellung gezeigt, vielversprechende und zumindest ordentliche Spiele abgeliert. Es gibt absolut keinen Grund nachzutreten. Der Wechsel ist wohl beiderseits sauber abgelaufen. Sabiris Gehabe war von ganz anderer Qualität.

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              • Niemand tritt gegen Kammerbauer nach.
                Es ging hier um seinen Berater und dessen zumindest fragwürdige Argumentation, nicht nur auf Kammerbauer bezogen („Weltklassespieler Max Meyer“), der es sicherlich auch hätte hinnehmen können, sich durch hartes Training und gute Spiele einem Trainer wie Köllner aufzudrängen.
                Mit 20 ist die 2. Liga für nur wenige absolute Ausnahmetalente eine Nummer zu klein – und als solches kann man Kammerbauer nach bisherigem Stand nicht bezeichnen.
                Ergo in meinen Augen ein bewusst kurzfristiges Geldschinden des Beraters, der dem Jungen das nicht klargemacht hat, was er aber – die schnelle Mark für beide mal außen vorgelassen – eigentlich hätte tun müssen, um sich „Berater“ und nicht „Finanzberater“ nennen zu können.
                Niemand zweifelt daran, dass Kammerbauer wesentlich untadeliger war und ist als Sabiri, denke ich mal.

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                • Ganz so schlecht wird er wohl nicht trainiert haben. Er hat in der Vorrunde das eine oder andere mal gespielt. Was Wittmann ihm geraten hat, das können wir kaum vermuten (was Wittman mit Max Meyer veranstaltet hat, ist hingegen eine Sauerei. Keine Frage).

                  Abgesehen davon ist die Entscheidung – wie dargestellt – nachvollziehbar. Ob sie richtig ist oder falsch, das ist eine andere Frage. Er versucht’s eben. Und wieso eigentlich nicht beim SC Freiburg Geduld haben? Wieso nicht dort an einer stetigen Entwicklung arbeiten? Wenn’s dann schließlich nicht klappt, okay. Er kann dann immer noch zweite oder dritte Liga spielen.

                  Ein ähnlicher Fall ist Törles Knöll. Der HSV – so Knölls Aussage – konnte ihm keine echte sportliche Perspektive bieten. Er war mit dem Angebot des Vereins nicht zufrieden. Wie Kammerbauer. Er hat ein Angebot aus der ersten Liga und wechselt daraufhin. Wie Kammerbauer. Von der Regionalliga in die erste Liga. Zweifellos ein großer Schritt. Größer als bei Kammerbauer. Aber auch er versucht’s trotzdem. Richtig so. Aber wir sind eben anderer Meinung. We agree to disagree.

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    • Mühl ist ansich ein sehr zuverlässiger Innenverteidiger was mir nur auffällt ist wenn er dann Ball am Fuß hat ist der Kopf immer irgendwie unten. Dann können ja auch nur wie meistens Sicherheitspässe zum Nebenmann rauskommen.

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      • Mühl ist en wenig der Old School-Innenverteidiger. Gegen den Ball und v.a. im Tackling zuverlässig und auch mit erkennbarer Entwicklung, technisch – auch im Kopfballspiel – auf unterklassigem Niveau. Das war auch der Grund, warum die Düsseldorfer immer wieder Margreitter zugestellt und Mühl isoliert haben. Die Gefahr, dass Mühl der Ball wegspringt ist eben immer da. Man merkt ihm das Unwohlsein auch an, wenn er den Ball nach vorne treiben muss. Deshalb macht er dann auch fast immer die Kehrtwendung und spielt sogar aus 60m zum Torwart zurück. Ich bin dennoch von ihm sehr positiv überrascht, auch wenn ich Ewerton klar vor Mühl sehe.

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        • Ich finde deine Bewertung der technischen Fertigkeiten von Mühl stark übertrieben.

          Er hat für mich eine solide Technik, die einem durchschnittlichen IV durchaus angemessen ist. Es ist eher das zutrauen in die eigenen Fähigkeiten , das mir etwas schwach entwickelt zu sein scheint.

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          • Wenn er wirklich schon eine „solide Technik“ hätte, dann müsste er auch den Kopf nicht immer unten auf den Ball fixiert halten und könnte daneben selber das Spiel aufbauen, als das lieber Bredlow zu überlassen. Aber daran lässt sich doch arbeiten. Er hat sich ja auch in anderen Bereichen sehr gut entwickelt.

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  • Palacios oder Pereira,
    Ishak oder Knöll,
    Löwen oder Kubo,
    Kerk oder Misidjan,
    Petrak oder Erras,
    Bredlow oder Mathenia …
    Die Zukunft verspricht interessante Duelle.
    Ewerton, Bauer und Zrelak sind auch noch da …
    Bin gespannt, wer sich mittelfristig durchsetzt.

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  • Nach 5 Zweitligaspielen als „größtes deutsches“ Talent in die Premiere League. 🙂 Also von 7 Premiere League Spielen in der aktuellen Saison war er 6 mal nicht im Kader und aktuell Tabellenletzter. Bei der 1:6 Niederlage gegen Manchester bekamm er paar Einsatzminuten da wars dann offensichtlich auch schon egal.

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