FIAT – Fehler in allen Teilen

Der 1. FC Nürnberg unterliegt in Leipzig, völlig verdient, mit 0:6.

Nach einem erneuten Offenbarungseid gegen RB Leipzig kann das 0:7-Debakel bei Borussia Dortmund schon nicht mehr als Ausrutscher bezeichnet werden. Eine Taktik war beim 1. FC Nürnberg in der ersten Halbzeit kaum zu erkennen, es war phasenweise beängstigend was der Club auf dem Platz bot. Von der ersten Minute an überrollten die Leipziger die Mannschaft von Michael Köllner und mussten sich dabei nicht einmal sonderlich anstrengen. Wie schon in Dortmund wollte der FCN irgendwie mitspielen und vergaß dabei seine eigenen Stärken und Schwächen richtig einzuschätzen. Die Tore eins bis vier durch Kampl (3.), Poulsen (7.), Sabitzer (21.) und Forsberg (31.) waren hier nur die logische Konsequenz. Dass es nur 0:4 aus Sicht des 1. FC Nürnberg am Ende der ersten Halbzeit stand, grenzte fast an ein Wunder.

Nach der Pause war man beim FCN um Schadensbegrenzung bemüht. Einen Lichtblick setzte Michael Ishak in der 53. Minute, der nach einer Flanke von Eduard Löwen das Tor der Leipziger mit einem Kopfball nur knapp verfehlte. Aber schon zwei Minuten später klingelte es wieder im Kasten des 1. FC Nürnberg, Sabitzer zog aus 25-Metern einfach mal ab, Bredlow reagierte zu spät: 0:5 (55.). Der Club war auf dem Weg die Blamage von Dortmund mit einem noch größeren Debakel zu wiederholen. Kurz darauf flankte Poulsen in den Strafraum, Bredlow faustete den Ball in die Mitte, direkt vor die Füße von Leipzigs Werner, der hatte keine Mühe und markierte das 0:6. Doch damit nicht genug: Nach einer Ecke für den FCN wurde einmal mehr kaum bis gar nicht nach hinten abgesichert, der konternde Werner kommt nach einem Sprintduell mit Leibold im Strafraum zu Fall. Rot wegen Notbremse für Leibold und Elfmeter für Leipzig. Erschreckend naiv verteidigt und unnötig! Dass Bredlow Werners Strafstoß im Anschluss parieren konnte, ist nur ein schwacher Trost. Leibold wird im nächsten Heimspiel gegen Hoffenheim sicher gesperrt fehlen, womöglich sogar ein weiteres Spiel, da sich das Strafmaß bei Notbremsen in der Regel danach richtet, ob der folgende Elfmeter verwandelt wird oder nicht.

Dass der 1. FC Nürnberg mit hoher Wahrscheinlichkeit seine Auswärtsspiele in dieser Saison gegen die Großen der Liga verlieren würde, war allen klar. Aber wenn die beiden letzten Partien auf fremden Rasen zu 0:13 Toren auf dem Konto führen und wenn man weder in Dortmund noch am heutigen Tag in Leipzig in der Lage war, sich angemessen zu wehren, dann sollte das einem zu denken geben. Mit acht Punkten nach sieben Spieltag steht der Club zwar noch voll im Soll, aber diese Punkte sind kein Kissen, auf dem man sich ausruhen kann. In Leipzig war es von Taktik über Einstellung bis hin zu den Leistungen auf dem Platz eine glatte Note 6! Von allen Beteiligten!

154 Gedanken zu „FIAT – Fehler in allen Teilen

    • Und ich dreh noch ne Runde mit dem Rad und anschließend zum Griechen…pro Gegentor ein Ouzo. Könnte der Wirt heute reich werden.

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  • Das wird der nächste Peinlich-Auftritt in der Fremde. Das ist nicht zu verstehen wie man Werner zweimal so viel Platz lassen kann. Und wir brauchen in solchen Spielen mal einen Torwart der “unhaltbare“ hält und über sich hinaus wächst, nicht haltbare Bälle durch lässt.

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  • Komplett idiotisch, die beste Gegenpressing-Mannschaft umspielen zu wollen. Da hilft nur überspielen, die erste Pressing-Linie gar nicht rankommen lassen.

    Sonst ist man beim „Umspielen“ schon so unter Druck, dass man garantiert an der zweiten Linie hängenbleibt und unsortiert in den Konter läuft. Hat ja 2 x gut funktioniert….

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    • Bisher hält der Club doch gut mit.
      Bei der Taktik bis zur 21. Minute nur 3 Gegentore, was erwartet man ?
      Eine Taktik fürs Lehrbuch !
      Wie spiele ich nicht gegen Leipzig

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  • Alle raus!
    Die Zweite Liga kann auch schön sein! 😀
    Oder der Opatreter hat noch einen raus! Also bildlich gesprochen!
    EDIT: Einer geht noch….einer… *singt*

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  • Das war jetzt schon der zweite Ratzn von Bredlow. Wenn er den Konter gegen Düsseldorf nicht toll gehalten hätte, würde ich fragen, ob er überhaupt schon einen Ball diese Saison gehalten hat.

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  • Peinlich! Lernprozess hin oder her, das ist amateurhaft von hinten bis vorne. Vom Trainerteam bis zu den Spielern auf dem Platz. Hätte nicht gedacht das sich Dortmund wiederholt. Heute muss man Angst haben das sie das sogar noch toppen im negativen Sinne. Sorry aber das hat mit Bundesligafußball nichts zu tun.

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    • Einfach wieder die falsche Taktik ( wie so oft)
      Nochmal: MK lernt nichts dazu und schlimmer: es gibt im gesamten Trainerteam keinen ders kann

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  • Wie war das von Kölner: es wird kein zweites Dortmund geben????

    Nach 8 Min schon 0:2!
    Nach 20 Min 0:3!

    Lasst mich mal kurz hochrechnen… das geht höher aus als gegen Dortmund.

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  • Frage an die Admin:

    Kann man auf „Opatreter“ einen Filter setzen?

    Mir reicht es völlig, mich über das Spiel aufzuregen, da brauche ich nicht auch noch unverbesserliche Querulanten.

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    • War es kein Opa?
      Wurde er nicht übel zusammen getreten?
      Ich frage für einen Unverbesserlichen, du Realitätsverweigerer!

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      • Und wenn Du einfach in ein anderes Forum abwandern würdest? Deine „Realitäten“ braucht hier keiner.
        Nicht, während der Club untergeht – und auch nicht, wenn spielfrei ist.

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  • Traurig aber wahr, gegen die Topteams braucht man nicht versuchen mit zu spielen.Punkte müssen woanders geholt werden.

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  • Jetzt endlich hinten dicht machen. Bloß kein 7:0 mehr, ein 3:0 würde ich gerade noch nehmen.

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  • Ausnahmsweise hat ein Sky Reporter mal Recht, wenn er sagt er versteht nicht, dass Köllner so weiterspielen lässt…

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  • Was ist das für eine Taktik derart offensiv gegen einen Gegner wie RBL zu spielen. Es wird Zeit diesem Kindertrainer äh äh einen Tritt in den Hintern zu geben.

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  • Wenn Köllner jetzt nicht reagiert, dann wird das noch eine schlimmere KLatsche als in Dortmund. Hinten dicht machen Herr Köllner!!!!!! Schadensbegrenzung ist Pflicht!!!!! Vorne ein Tor ist absolute Nebensache!!!!

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    • Genau das muss man Köllner vorwerfen. Er lässt die Jungs einfach weiter ins Verderben laufen. Also das ist heute wirklich ein starkes Stück. Notfalls muss man halt mal nach zwanzig Minuten auswechseln. Das tut wirklich weh.

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  • Hopp.. .gehts noch?
    Sieht Köllner das nicht und greift endlich ein oder schläft der auch noch wie der Rest der Mannschaft?

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  • Kann mal jemand nachschauen, was die bisher höchste Bundesliganiwderlage war ?
    Den Rekord könnten wir ab heute inne haben.

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  • War das unter Weiler, als wir da schon mal 3:0 hinten waren, ein Mann in Unterzahl und dann fast noch ein 3:3 geholt haben? Da ging das 3:2 dann aus.
    Interessant, nur bei solchen Spielen und Ergebnissen kriechen lauter sonst völlig Nicht-Beitragende aus ihren Löchern. Da muss der Club dann wohl als Frust des Lebens-Ableiter herhalten.

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  • Es gab eine Zeit, da hat der Club gegen Bayern stets 2:4 verloren.Würde ich heute nehmen

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  • Der Club verhält sich wie ein Absteiger.
    Man kann viele Beschwichtigungen bemühen und Marktwerte aufzählen – so darf man sich nicht präsentieren.
    Spielerische Lösungen bei den beiden spiel-und sprintstärksten Teams zu suchen ist Harakiri.

    Und im Block der Clubfans wedeln sie die Fahnen, damit sie von dem Auftritt nicht zuviel zu sehen bekommen….

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  • Lernprozess hält an…und tut weh!
    Aber mal ehrlich, das ist MKs erste 1.Liga-Saison. Da darf er auch mal noch Fehler machen! Und gegen diese Art von Gegner hat er anscheinend mal keinen guten Match-Plan im Repertoire.
    Aber auch er lernt dazu, da bin ich mir sicher!
    Aber klar, ein Debakel sollte es auch nicht geben.

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    • In der Bundesliga kannst du aber leider nur bestehen wenn du einen klaren Plan hast
      Lernen musst du vorher
      Ich muss zumindest erwarten können, dass der Trainer ein Spiel lesen kann und reagiert
      Auch einen total verunsicherten Torwart darf man auswechseln

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    • Ja klar muss man auch MK eine Lernkurve zugestehen. Er kann dennoch so ein Spiel nach einem 0:3 nach 20 Min. nicht einfach so weiter laufen lassen. Daneben muss er viel viel schneller lernen, wenn wir in der Liga bleiben wollen. Sollen wir uns jetzt noch 3-4x abschießen lassen, bis es MK dass auch begriffen hat. Damit macht er die Truppe und deren Selbstvertrauen komplett kaputt. Den Lerneffekt – so hat er es ja selber formuliert – hatte er doch schon gegen Dortmund. Wenn das jetzt so lange dauert ,wie bei der dauerhaften Aufstellung von Salli, na dann gute Nacht.

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    • DAS ist mir jetzt wirklich zu nett. Köllner und seine Trainerkollegen haben doch gesehen, wie die Mannschaft in Dortmund unter die Räder kam. Und wie wichtig es ist, in so einem Fall einen Plan B zu haben, um nicht zur Schießbude zu verkommen. Dann müssen sie halt sofort wechseln, ihren kompletten Matchplan über Bord schmeißen und Spieler reinbringen, die das tun, was hier nicht passiert: in Zweikämpfe gehen, nicht zuschauen, zurücktraben …

      Das hätte doch wohl mindestens die Lernleistung aus dem Dortmundspiel ergeben müssen.
      So machen sie die Mannschaft kaputt. Ich glaub nicht, daß solche wiederholte hohe Niederlagen spurlos am Team vorübergehen. Da verliert man den Glauben. An sich und an den Trainer.
      Und genau das brauchen wir nicht. Wenn wir die Klasse halten wollen, sind Niederlagen gegen die starken Mannschaften okay. Aber knappe Niederlagen, wo man am Ende zumindest noch sagen kann, man hat sich mit aller Macht dagegen gestemmt.

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  • Es ist einfach eine vollkommen unsinnige Taktik, da nach den ersten zwei Toren weiter die Offensive nutzlos vorne rumlaufen zu lassen und die Defensive ins Verderben laufen zu lassen.. Sorry. Ich bin total sauer. Auf das Trainerteam. Was wollen die eigentlich beweisen?

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    • Ganz so würde ich das nicht so sehen, schließlich sind die Spieler ja keine Holzfiguren an einer Metallstange. Die haben schon auch Ihren Teil dazu beigetragen.

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      • Ja und die Trainer haben nicht reagiert. Dann sollen sie halt wechslen, wenn sie merken, daß da welche nicht in die Zweikämpfe kommen.

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  • Das Glück ist jedenfalls kein Franke. 2 so schnelle Gegentor rauben jedes Selbstvertrauen. Und das gegen ein Team, das sich im Aufwind befindet und sein früheres Turbo-Tempo wieder gefunden hat. Naja, kann ja nicht jeder gegen die Bayern spielen…

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    Antwort
    • Nur Träumer konnten diese Abwehrreihe für Bundesliga tauglich halten.
      Die hatte doch schon in der 2. Lige riesen Probleme mit jeder halbwegs
      starken Offensive. Was willst du machen? Die können es eben nicht
      besser.

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  • Langsam wird es schwierig, noch ein Unentschieden zu holen. Evtl. sollte MK jetzt umstellen und den Laden dicht machen. Am Ende der Saison könnte auch das Torverhältnis eine Rolle spielen. Und unseres ist kein gutes…

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    Antwort
    • „Eventuell“? Du meinst, Köllner sollte sicherheitshalber noch weitere 2 Buden abwarten, vielleicht kommt ja mit dem aktuellen System doch noch die Wende…

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  • War das jetzt der dritte, den Bredlow hätte haben müssen?

    Heute nicht sein Tag, aber wessen Tag ist das schon…

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  • Wenn du dir den armen Bredlow ansiehst – dann musst du den eigentlich postwendend rausnehmen.

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    • aber selbstverständlich: das wäre zur Halbzeit zwingend notwendig gemacht. Anstatt den Jungen zu schützen, macht ihn Köllner mit der zweiten HZ kaputt! Als Spieler wäre ich stocksauer auf den Trainer.

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  • Also Mathenia sollte in der Länderspielpause richtig Gas geben. Seine Chancen Bredlow zu verdrängen stehen ausgezeichnet. Das ist ja eine Katastrophe was der heute zeigt. Ein Bock nach dem anderen

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  • Wahrscheinlich steht im nächsten Spiel Mathenia im Kasten. Halte ihn auf der Linie ja für einen wirklich starken Torwart, habe somit keine Bedenken wenn er spielen sollte. Aber für Bredlow schon eine harte Brotkante, ein solches Spiel ohne tiefen Knacks im Selbstbewußtsein zu verarbeiten. Wenn wir Pech haben wir der zum neuen Kirschbaum und aus unserer großen Torhüter-Hoffnung wird ein weiterer Dauer-Ersatzmann.

    Daher bitte ich um Nachsicht für Bredlow. Kritik ja, aber bitte sachlich. Nicht vergessen, er ist wirklich noch ein junger Mann und spielt seine erste Erstliga-Saison. Wie betonen alle Trainer immer? Fehler gehören zum Lernprozess!

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    • Das Problem ist halt wenn du nen gscheiten Torhüter hast liegst du zur Halbzeit maximal mit 0:2 hinten. Das kann sowohl für den weiteren Spielverlauf als auch fürs Torverhältnis und die Moral der Vorderleute einen entscheidenden Einfluss haben wenn der Keeper mal ein paar Bälle hält. Das soll nicht die sehr schwache Abwehrleistung in den Hintergrund rücken lassen, aber in solchen Phasen bräuchte man einen starken Torwart um dem Rest des Teams Mut zu geben. Und so leid es mir tut. Bredlow ist nicht Bundesliga tauglich. Schon in der zweiten Liga hat er sich regelmäßig fette Böcke erlaubt. Natürlich ist er noch jung und wird sich sicher noch entwickeln, aber wir brauchen JETZT einen erstligatauglichen Keeper, sonst fliegt uns der Laden so richtig im die Ohren. Wenn Mathenia eine Chance verdient hat dann jetzt. Schlimmer geht nimmer. Und zu Kirschbaum, der war mit Ausnahme seiner Startsaison einer der besten Torhüter der zweiten Liga. Das wird immer wieder gerne vergessen (siehe kicker noten).

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  • Also Mathenia sollte in der Länderspielpause richtig Gas geben. Seine Chancen Bredlow zu verdrängen stehen ausgezeichnet. Das ist ja eine Katastrophe was der heute zeigt. Ein Bock nach dem anderen

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  • Wieso bringt MK mit Törles einen Offensivmann? Wenn jetzt nicht klar war, dass wir endlich endlich die Defensive stabilisieren müssen, wann dann!!!

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  • Ich stelle jetzt virtuell auf 0:0 und hoffe, dass uns das Siegtor in der Wertung der letzten 30 Minuten gelingt :mrgreen:

    …sonst wäre es ja witzlos

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  • Schmerzensgeld…
    Gibt’s net für Clubfans!
    Da wären Wir doch schon alle stinkreich

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  • Mist, jetzt zieht Freiburg wegen des besseren Torverhältnisses an uns vorbei. Platz 12 am 8. Spieltag ist doch immer noch gar nicht schlecht.

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  • Der Köllner hat’s echt drauf !
    Jetzt läßt er auch noch das Unterzahlspiel üben.

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    • Die Rote hätte es aber auch nicht sein müssen. Elfer gab es eh und es war eher gestolpert als gefoult. Da hatte der Schiri einfach kein Fingerspitzengefühl.

      Außerdem dachte ich, die 3-fach Bestrafung wäre vom Tisch?

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      Antwort
  • Okay, gegen Gegner wie Dortmund oder Leipzig haben wir auswärts offenkundig keine adäquate Strategie parat oder sind halt denen gegenüber doch zu schlecht, so dass sich da eh nix kompensieren ließe. Solange wir aber weiterhin gegen jeweils andere fünf Gegner Bilanzen von auch nur annähernd 2-2-1 und 7:3 aufweisen werden, bleibe ich weiterhin völlig entspannt (und freu‘ mich über Rang 12 :)). Interessant, sehr interessant das alles. Und irgendwie auch amüsant. Wie heftig sich schon wieder echauffiert wird und wie (lern)unfähig alle wieder mal sind, heieiei..

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  • Der Club verkommt zur Schießbude in der Bundesliga. Das ist erbärmlich was der Club bietet. Komplett chancenlos. Der Mühl kann Bayernliga spielen hat aber in der Bundesliga keine Chance.

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    • Naja immerhin hat Bredlow den Elfern gehalten (gibt ihm hoffentlich ein wenig Selbstvertrauen zurück) und jetzt ist schon ganz lang kein Tor mehr gefallen.

      Man muß doch nicht immer alles schlecht reden. Es gab trotzdem die guten Spiele und wir haben trotzdem 8 Punkte.

      Wenn dann Ewerton noch kommt und die neue Taktik auch beherrscht wird bei solchen Gegnern (also den Tabellenersten und zweiten), kann das immer noch eine gute Saison werden und der Klassenerhalt gelingen.

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      • Die neue Taktik beherrscht ?
        Wichtig wäre, daß sie unser Trainer vermitteln kann. Denn die heutige Taktik sollte bitte kein Ewerton lernen müssen.

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        Antwort
  • Das heutige Debakel darf ebenso wie das gegen den BVB nicht schön geredet werden, dafür war es zu schwerwiegend schlecht. Aber man sollte es bitte auch nicht überdramatisieren. Beide Niederlagen waren gegen Teams, die um die Meisterschaft mitspielen. Klar ist, dass Mannschaften dieses Kalibers 2 Nummern zu groß für uns sind. Dann müssen wir unsere Punkte eben gegen andere holen. Genau dies dürfte doch jedem so bereits vor der Saison klar gewesen sein, oder?

    Wichtig wird sein, dass alle, Team wie Trainer, diese böse Niederlage nüchtern analysieren und erneut die richtigen Lehren daraus ziehen.

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    • Was heisst denn, ERNEUT die richtigen Lehren ziehen….???
      Anscheinend wurden ja gar keine Lehren aus dem Dortmund-debakel gezogen!

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      Antwort
    • Und was wird dabei herauskommen? Das gleiche wie nach Dortmund? „Das wird uns nicht mehr passieren!“ Wir haben daraus gelernt. Wir haben nicht erkannt, wann Schadensbegrenzung zu betreiben ist“, und so weiter und so fort. Worthülsen im Fließbandmodus. Die Analyse kannst du auch im besoffenen Zustand machen. Dann wird sie im Ergebnis zwar auch nicht besser, aber eventuell leichter zu ertragen.

      Ich sehe den Club – auch wenn es weht tut – als Absteiger Nr. 1, habe allerdings gegen Wunder nichts einzuwenden.

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      Antwort
    • Einspruch: Düsseldorf hat gegen Leipzig mit dem 1:1 gezeigt, dass Leipzig sicher kein unbezwingbares Kaliber ist. Leipzig ist auch kein Meisterschaftskandidat, sondern ein Euroligaverein. Und wann bitte muss man etwas „Überdramatisieren“ bzw. muss man Klartext reden, wenn nicht jetzt – nach einem 0:6, das nach einem 0:7 gefolgt ist? In jedem anderen Verein fliegt dafür der Trainer raus. Kein Verein aus der 2. oder 3.Liga kriegt in Pokalspielen solche derben Prügel. Diese desaströsen Auftritte kann und darf man doch nun wirklich nicht mehr als Ausrutscher kleinreden.Die Trainer müssen schnellstens dazulernen und lieber weniger ankündigen und dafür liefern. Ansonsten ist die Gefahr groß, dass die Mannschaft mit der nächsten Klatsche nicht mehr an sie und ihre taktischen Vorgaben glaubt.

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      Antwort
      • Offenbar ist dir entgangen, daß Leipzig die anfänglichen Schwierigkeiten überwunden hat. Und wir Düsseldorf 3:0 geschlagen haben.

        Und nein, ich will es nicht schön reden. Ich beklage auch, daß Köllner auch heute keine Strategie hatte, um die Jungs nach dem schnellen 2:0 Rückstand das Offensivspiel nicht einstellen ließ.

        Aber ich finde, Bornemann hat es in seinem Statement gut analysiert. Und man muß unseren Liganeulingen offenbar mehr Zeit zugestehen.

        Jetzt sind zwei Wochen Zeit, das aufzuarbeiten und zu lernen. Und gleichzeitig ist es doch auch wichtig, das, was in den vergangenen Spielen gut war, nicht zu leugnen.
        Letztlich gab es gegen zwei Mannschaften Klatschen, bei 5 Mannschaften konnte die Mannschaft mithalten und verlor nur einmal eher unglücklich.

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        Antwort
      • Wenn Leipzig einen grottenschlechten und Düsseldorf einen Supertag erwischt, mag das sein. Ansonsten sind solche Quervergleiche für die Katze. Was soll ein Trainer lernen? Mit einer fußballerisch klar unterlegenen Mannschaft Siege einzufahren? Gegen Gegner dieser Kaliber sieht jeder Trainer und jede Mannschaft wie ihre Qualitäten einzuordnen sind.Wer sich damit schwer tut, sind meistens die Fans.
        Du kannst „Klartext“ reden soviel und so lange du willst. Davon wird die Mannschaft auch nicht besser.
        Zudem hilft die beste Taktik nicht weiter, wenn sie von der Mannschaft nicht umgesetzt werden kann,
        weil ein spielstärkerer Gegener das nicht zulässt. Gegen jedes „taktische Konzept“ gibt es auch eine
        Gegenwehr. Köllners „taktische Vorgagen“ waren schon nach der ersten Minute Makulatur und nach 21 Minuten endgültig zerstört. Grau ist alle Theorie.
        Jetzt weißt du auch, weshalb ich diese „analytischen Experten-Geplänkel“ nach jedem Spiel sofort abschalte abschalte. Ein Spiel wird verloren, wenn eine Mannschaft einen – oder mehrere – Fehler macht als die andere und die vom Gegner ausgenutzt werden.

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  • Der Club ist Rekordjäger! Er möchte bei jedem Rekord dabei sein und in der Statistik auftauchen!

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    Antwort
  • Also das Spiel muss sich erstmal setzen. Ich frage mich was das Team aus der Klatsche in Dortmund gelernt und heute besser gemacht hat?! Fakt ist das unsere einzige Chance auf den Klassenerhalt in der Geschlossenheit auf allen Ebenen besteht. Das Team darf jetzt nicht auseinanderfallen und der Support muss bleiben. Auch wenn das heute wirklich schwer fällt und bitter war. Eine schonungslose (interne) Analyse ist natürlich unabdingbar, da muss schon Klartext gesorochen werden. Hoffen wir das Beste.

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  • Jetzt kommen sie auch noch alle auf Whatsapp angekrochen, ja, ist ja gut, eure Eintracht ist toll, Europapokaaaal.

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    Antwort
  • Wenn wir aus den nächsten 4 Spielen wieder 8 Punkte mitnehmen, nehme ich gegen Schalke auch wieder ein 6 oder 7:0.

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    • Schalke gehört nicht zu den top-five, also sollten wir eine gute Chance haben dort zu punkten. Wichtig wäre allerdings Burgstaller in der 2.Minuten mit Rot vom Platz zu stellen.

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      Antwort
    • Zitat Holle:

      „Wenn wir aus den nächsten 4 Spielen wieder 8 Punkte mitnehmen, nehme ich gegen Schalke auch wieder ein 6 oder 7:0.“

      Stimmt.

      Wir sind auf einem guten Weg. Wenn unsere Mannschaft in den anstehenden Heimspielen gegen Hoffenheim und Frankfurt sechs Punkte holt – und wer, der seine sieben Sinne beieinander hat, wollte daran zweifeln – stehen wir glänzend da!

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      Antwort
      • Natürlich kann ich als Handwerker weniger gut mit Worten umgehen als der Herr Professor, Dr,Dr Doktor, dennoch finde ich derlei Behauptungen auch nach mehrmaligem lesen meiner Antwort nicht.

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        Antwort
  • Auswärts bisher eine schlimme Bilanz 1:15 Tore nur 1 Punkt aus vier Spielen.Da muss sich was ändern

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    Antwort
    • Solang wir alle Heimspiele gewinnen wärs ja wurscht. Aber die Auswärtsspiele sind halt so schlecht, dass du auch gegen die Sportfreunde Lotte mit 0:3 verlieren würdest. Keinerlei Zweikampfverhalten und keine Zuordnung + grausame Torwartleistung. Ich bin ja froh dass ich ne Heimdauerkarte hab. Da spielt nämlich gefühlt eine andere Mannschaft.

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      Antwort
  • Der Club braucht wegen mir nur 2 Spiele in der laufenden Saison gewinnen.
    Relegationsspiel 1+2!

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    Antwort
    • Bitte keine Relegation mehr. Die Wahrscheinlichkeit wäre ja hoch, daß das dann gegen den HSV geht. Nein ich hoffe auf Minimum Platz 15.

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  • Um die Überschrift aufzugreifen:

    Der Club stellt also eine neue Euro-Norm auf: Nach dem FIAT 0:7 jetzt ein FIAT 0:6 – unverkennbar eine Aufwärtstendenz…

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  • Zum Glück habe ich das nicht gesehen sondern war auf einem Familienevent. Mir flog nur fast das Essen raus als ich nach 35 min heimlich auf den Liveticker spähte.

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    Antwort
    • Zum Glück war ich bei einer Ausstellungs-Eröffnung und also abgelenkt, aber als kurz nach Anpfiff 2x das IPhone mit Push-Meldungen vibrierte, schwante mir nichts Gutes…

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      Antwort
  • Vielleicht ist das auch nur eine perfide Jagd auf den nächsten Negativrekort Torverhältnis -100 zum Saisonende. Das erste mal in der Geschichte dreistellig mit Minuszeichen.

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    Antwort
  • Was für mich immer noch nicht erklärbar ist dass wir bei den ersten beiden auswärtsspielen noch relativ gut mitgehalten haben gegen Gegner die in der Tabelle ziemlich weit oben angesiedelt sind und jetzt so einbrechen.Wenn ich jetzt Bremen und Leipzig vergleiche seh ich jetzt keine so Grossen Unterschiede in der Qualität der Spieler.

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    Antwort
    • In der Tat schwer verständlich. Meine Theorie: Dortmund war ein ‚Eigendynamik-Spiel‘ (grundsätzliche Qualitätsunterschiede, schlechte Tagesform bei uns, nicht funktionierende Umstellung auf 5er-Kette, super Tagesform beim Gegner) und Leipzig halt auch (grundsätzliche Qualitätsunterschiede, schlechte Tagesform bei uns, nicht funktionierende Rückumstellung auf 4er-Kette, super Tagesform beim Gegner, dazu ärgerlich früher Auslöser ‚Tor für Leipzig statt Ecke für uns‘). Da kannst machen was Du willst und es geht einfach dahin. Dennoch: Geh’n wir mal getrost davon aus, dass derlei spezielle Kuriositäten des Fußballs kaum in einer fatalen Regelmäßigkeit enden werden, denn dazu haben wir insgesamt dann doch zu viel Substanz am Start (auch wenn das andre andres sehen).

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  • Am 8. Spieltag sind wir immer noch halb so gut in der Tabelle, wie der Branchenprimus, läuft doch. 🙂

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    Antwort
  • Dortmund und Leipzig spielten zu schnell für unsere Abwehr. Wir waren hinten immer in der Überzahl, aber der Gegner ist immer durchgekommen. Da wurde hinten echt geschlafen.

    Vielleicht war auch der Respekt zu hoch. Aber egal wie hoch mal verliert, man bekommt dafür zumindest keine weiteren Punkte abgezogen.

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    Antwort
  • Man hat das Gefühl zur Schlussbesprechung wird Abführtee verabreicht damit die Spieler pünktlich zum Anpfiff die Hosen voll haben. Ich habe keine Erklärung wie es so schnell hintereinander auswärts solche Klatschen gibt, die auch mit einer üblichen Niederlage überhaupt nichts mehr zu tun haben.

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  • Ich sehe keine großartigen Alternativen im Kader um das Spiel anders zu gestalten.Alle hinten rein kann es irgendwie auch nicht sein.Selbst wenn man zu Spielbeginn bereits aufgibt ein eigenes Spiel aufziehen zu wollen, wären meiner Meinung nach die gegnerischen Mannschaften ( Dortmund und Leipzig) in der Lage gewesen den Club auseinander zu spielen.Der Unterschied ist die Handlungsgeschwindigkeit und die technisch bessere Spielweise.Ich schau mir gerne eine andere Taktik an gegen Gegner dieser Klasse, aber ich bezweifle ob das dann anders aussieht.Punkten muss man woanders

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  • Die Spieler sind halt doch noch Azubis, was die 1.Liga angeht. Teilweise haben sie ihr Handwerk schon gut drauf, aber dann hauen die wieder Böcke raus, dass man sie gleich Hochkant aus der Lehrwerkstatt schmeißen will. Und an so einem Tag können die dann gar nichts mehr selbst die Halle fegen klappt dann nicht mehr.
    Hoffen wir mal, dass sie nicht total verunsichert sind und aus ihren Fehlern lernen, den bei 3x dem gleichen Fehler wird es auch für einen Stift ungemütlich.
    Mal schauen, ob ihr Meister ihnen für diese Problemstellungen eine Lösung beibringen kann.

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  • Wenn man mal Augsburg als Vergleich heranzieht, die erst beim FC Bayern mit dem späten 1:1 die Krise mit ausgelöst haben und diese Wochenende in Dortmund ein Spiel geliefert haben an dem sich ein Verein trotz Niederlage daran aufbauen kann.

    Die Laufleistung der Dortmunder war in etwa die gleichen wie RB Leipzig gegen uns, nur Augsburg die 2 mal in Führung gingen in Dortmund sind 9km !!! mehr gelaufen als der Club in Leipzig !

    Wer da jetzt über jung oder erfahren oder billig oder teuer diskutieren will, würde ich doch sagen aber laufen kann man doch wenigstens immer.

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    • Naja, wir konnten weniger laufen, weil wir kaum eine Möglichkeit hatten, vor das Tor des Gegners zu kommen. Vielleicht reicht ja das als Erklärung für die geringere Laufleistung?

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      • Das ist keine Erklärung

        es bestätigt nur die Bilder zumindest, die ich sah leider konnte ich das Spiel nicht ganz ansehen nur Ausschnitt aber da sah das wieder so aus, weil Dortmund habe ich mir zweimal in voller Länge angesehen. Die Spieler traben halb passiv oft nur nebenher oder bleiben stehen und niemand übernimmt. Finde das gerade vor den Toren immer auffällig wie passiv quasi nur als Begleiter verteidigt wird und ganz fatal spielt der Gegenspieler in hohem Tempo den Ball bleiben unsere Spieler oft stehen und glauben es übernimmt schon jemand.

        Gerade wenn man nur hinterläuft läuft man gewöhnlich sogar mehr als der Gegner, das sieht man oft an den Mannschaften Gegner der Bayern.

        Ich finde es ist zu profan es jedesmal als Unfall, Naivität usw. abzutun und Besserung zu geloben. Mir scheint entweder stimmt das System nicht (zb. die Übernahmen im Raum bei vollem Tempo) oder ist es Resignation und fehlender Glaube und dann werden die Beine schwer. Es fehlt auch schlicht Einsatz!

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        • Natürlich stimmt das System nicht. Unsere Spieler sind zu grün für solche Gegner und deshalb braucht es für solche Gegner ein Konzept wie zu Heckings oder Weilers Zeiten. Da verlieren wir dann zwar auch, aber vermutlich weniger hoch.

          Bei anderen Mannschaften sind die Spielkonzepte unseres Trainerteams hingegen gut. Weil in diesen Mannschaften nicht soviele Hochkaräter mitspielen. Und Fehler nicht so gnadenlos abgestraft werden.

          Das ist für mich die einzig sinnvolle Erklärung, weshalb wir gegen Dortmund und Leipzig so untergegangen sind, gegen die anderen 5 Mannschaften aber gut mithalten konnten.

          Ich hoffe, daß so etwas machbar ist. Daß es nicht ein entweder man lernt Mauern oder man lernt Fußballspielen sein muß.

          Möglicherweise waren hier Köllner und Bornemann etwas zu blauäugig bei der Mannschaftszusammenstellung? Möglicherweise ist das Problem aber schlicht und einfach nur der Ausfall von Ewerton, der in solch einem Spiel für uns den Unterschied machen könnte.

          Wie auch immer: ich fürchte, wenn das Trainerteam dieses Problem nicht in Griff bekommt, wird irgendwann die Mannschaftsleistung auch bei machbaren Gegnern nicht mehr auf den Platz gebracht werden können. Weil so etwas ganz bestimmt massiv verunsichert.

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        • Es fehlt Einsatz!
          Sehe ich auch so. Beispiel das 0:1. Der Ball wird im Mittelfeld verloren. Valentin und Löwen sind nah dran, traben aber gemütlich Richtung eigenes Tor obwohl Leipzig mit Vollgas darauf spielt. Verstehe nicht warum beide hier nicht im vollsprint sich Richtung eigenes Tor bewegen.

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          • Meinst du wirklich, ein Vollsprint der beiden hätte das Tor noch verhindert? Sie waren schon vorher zu langsam im Denken und im Handeln.
            Ich seh das Problem eher bei den Ballverlusten. Das sah schon sehr oft sehr behäbig aus wie man den Ball halten wollte und während man überlegte, wo man ihn hinspielen könnte, hatte man ihn schon an den Gegner verloren.
            Und dann hat man auch nicht gleich reagiert, sondern war erstmal dabei die Lage zu sondieren.
            Wäre vermutlich weniger ein Problem, wenn das alles nicht in solcher Nähe zu unserem Strafraum passiert wäre.

            Das einzig Positive, was ich bei solch einer Lehrstunde sehen kann: die Jungs erleben hautnah, was sie und wirkliche Spitzenprofis unterscheidet. Vielleicht bringt das ja einige dazu, nicht jetzt schon auf Berateranregungen zu hören, über den nächsten Schritt nachzudenken. Vielleicht kapieren sie ja, daß sie genau in einem Verein wie dem Club zu einem wirklich guten Spieler heranreifen können. Weil sie hier trotz ihrer Fehler weiter Einsatzzeiten bekommen werden.

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      • Man muss da natürlich noch die 30 Minuten mit nur 10 Mann berücksichtigen. So gesehen ist die virtuelle Laufleistung noch 3 – 4 km höher, der Unterschied also nicht mehr ganz so krass.

        Trotzdem bleibt ein erheblicher Unterschied, der eigentlich nicht sein dürfte. Wenn man schon technisch und tempomäßig nicht mithalten kann, muss man es zumindest mit erhöhtem Einsatz versuchen. Hier ist mir vor Allem immer wieder aufgefallen, wieviel Platz RB vor unserem Strafraum zum freien kombinieren hatte. Keiner, der die Räume verdichtet hätte, oder aktiv zu stören versucht hätte, da wurde lieber im Halbfeld gewartet, ob sich vielleicht eine Kontersituation ergibt. Woher denn, wenn man den Gegner nicht stört???

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  • Nein das System stimmt nicht gegen starke Mannschaften sobald ballstarke schnelle Spieler mit schnellen Pässen in die Zwischenräume die sogenannten Schnittstellen zu stoßen. Jeder schiebt dann die Verantwortung auf den Nebenspieler „Nimm du ihn, ich hab ihn sicher“.
    Es fehlt auch dieser Einsatz die Fehler des Nebenmanns mit auszubügeln und im Zweifel selbst richtig ran zu gehen.

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  • Das ändert zwar nichts daran, dass es unschön ist, 6:0 zu verlieren, aber die Tatsache, dass Lyon, die dann doch eher im oberen Drittel der französischen Liga anzusiedeln sind, gestern abend mit 5:0 auch recht deutlich in Paris untergehen, relativiert für mich dann doch ein Stück weit unsere Niederlagen in Dortmund und Leipzig. Daher kann ich die ganze Sache inzwischen schon wieder recht nüchtern betrachten: Um die Klasse zu halten, muss bei uns dieses Jahr vieles passen, insbesondere gegen die Gegner, gegen die wir eine realistische Chance haben. So gesehen läuft es insgesamt eigentlich bisher sehr gut für uns.
    Sehr dankbar bin ich dafür, dass Bornemann anscheinend voll hinter Köllner steht. Natürlich darf man manche Entscheidungen kritisieren, aber ich glaube nicht, dass es ein anderer besser hinkriegen würde. Wenn dann packen wir es sowieso nur über einen uneingeschränkten Zusammenhalt im Verein, und nicht aufgrund einer anderen Taktik. Völlig unvorstellbar, dass unsere Spieler sich während der Saison noch an einen neuen Trainer und eine neue Spielphilosophie gewöhnen sollen…
    Aufstehen, Mund abputzen und weiter gehts. Ich glaub dran, dass unsere Jungs wieder eine ähnliche Reaktion zeigen können, wie nach Dortmund. Aber natürlich ist Hoffenheim ne andere Hausnummer als Düsseldorf, und von daher meine ich damit gar nicht einmal zwingend einen Sieg im nächsten Spiel.
    Und ein bisschen lässt mich auch die Rückkehr von Ewerton und Kerk hoffen, wenn auch letzterer sicherlich noch Zeit braucht.

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    • Ich denke auch, dass Zusammenhalt unser Trumpf sein muss. Der muss aber unabhängig von Personen stattfinden und darf nicht in einem Persilschein für ungenügende Leistung resultieren. Unabhängig davon ist es richtig, dem Trainer jetzt den Rücken zu stärken. Jedoch wundere ich mich auch über die Aussage, dass es „völlig unvorstellbar“ sein soll, dass sich die Spieler während der Saison an einen anderen Trainer/Spielphilosophie gewöhnen. Wir tun ja gerade so, dass MK die Spieler über Wasser gehen lässt. Ich denke, dass dem Team gerade gestern jede andere Spielphilosophie lieber gewesen wäre. Viele andere Mannschaften haben es vor uns geschafft und auch diese Mannschaft würde sich schnell an einen anderen fähigen Trainer und sein System gewöhnen. Alles andere wäre auch ein Witz! Es wird jedoch wohl nicht so weit kommen, weil wir alleine aus finanziellen Gründen sehr lange an MK festhalten würden.

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  • Sowas passiert, wenn man schon vor dem Spiel nicht damit rechnet, hier etwas mitnehmen zu können, wenn der Respekt zu groß ist und wenn man die Hosen voll hat. Wenn man normalerweise 7:0 oder 6:0 verliert und es würde am falschen Spielsystem liegen, so müsste man zumindest 1 oder 2 Tore schießen, das heisst 7:1 oder 7:2 beispielsweise.

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  • Ich habe das gestrige Spiel im Stadion gesehen. Bei nahezu allen Gegentoren war zu erkennen, dass
    die gegnerischen Offensivspieler für unsere Defensivabteilung schlicht zu schnell und technisch zu versiert waren.
    Aber nach dem 0:2 war vollkommen klar, dass einzig ein Einigeln zur Schadenbegrenzung hätte helfen können, ein weiteres Debakel zu verhindern. Aber dazu bekam RB im Halbfeld vor unserem Strafraum viel zuviel Raum geboten.
    Insgesamt begann die Mannschaft leider erst nach dem Platzverweis und dem gehaltenen Strafstoss
    wirkungsvoll gegenzuhalten und zu kämpfen. Dies gelang auch, allerdings hat RB ab diesem Zeitpunkt auch einen Gang zurückgeschaltet.
    Sehr positiven Eindruck hat übrigens unser Fanblock hinterlassen, der die Mannschaft zu jedem Zeitpunkt, auch nach dem 0:6 noch stark unterstützt hat:
    Meine RB-Freunde ( ich lebe in Leipzig ) waren davon ziemlich beeindruckt !

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  • Für mich bleibt es eine Motivations und Systemfrage wenn ein Gegner auf hohem Niveau in unsere Zwischen und Halbräume spielt mit ballstarken schnellen Spielern fallen wir zusammen wir ein Kartenhaus, da stimmt die Abstimmung nicht.

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  • Die Mannschaft verteidigt mir zu passiv. Sie lässt sich zu oft und zu tief vor den eigenen Strafraum fallen und wartet dann einfach ab. Sie wird dann zu oft pomadig, unaufmerksam und schlampig. Dieses tiefe, abwartende Verteidigen darf keinesfalls reaktiv geraten. Im Gegenteil. Laufwege, Passwege, Schusswege müssen permanent geschlossen werden. Potentielle Anspielstationen müssen markiert werden. Wir aber lassen Lücken und bieten Anspielstationen am Strafraum. Links, rechts, zentral. Wir bieten unseren Gegnern saubere Gelegenheiten Chancen zu kreieren.

    So tief und abwartend haben wir auch phasenweise gegen Düsseldorf und vor allem gegen Hannover verteidigt. (Ein Spiel, das mich im Übrigen sehr an Drittligafußball erinnert hat. Valiumfußball. Von beiden Mannschaften). Keine Ahnung, ob Köllner so verteidigen lassen möchte, aber falls, dann ja halte ich das für die falsche Strategie, die dann noch dazu von der Mannschaft schlecht exekutiert wird. Ich würde mir agressiveres und auch ‚mal offensiveres Verteidigen wünschen. Das eine oder andere mal zumindest etwas höher stehen und bitte auch einmal den Zweikampf suchen und nicht immer nur den Bodyguard spielen. Den Gegner anlaufen, dessen Rhythmus brechen. Etwas mehr Klopp. Ein 0:6 und 0:7 aber mit einem, naja, ist ja normal, wir sind halt nicht so gut, das war ja zu erwarten, zu quittierend, das ist mir etwas zu preiswert.

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  • weniger hoch verteidigen hieße wahrscheinlich weniger hoch verlieren. vgl. fortuna in leipzig….;-).
    so macht das wenig spaß: wie oft will köllner der mannschaft noch zumuten, eine derartige klatsche zu verarbeiten? ein torwartwechsel ist meiner ansicht nach zwingend nötig. bis auf die glanztat gg düsseldorf hat bredlow wenig gezeigt in dieser saison. fußballerisch ist er eh maximal zweite liga.
    aber das zweikampfverhalten von valentini und co. gestern kann natürlich nicht durch die vercoacherei von köllner (kein neues problem…..) entschuldigt werden. so blöd sollte man sich auch als aufsteiger eigentlich nicht anstellen.

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  • Bevor ihr die Noten abschreibt, hier die Bewertung vom Kicker:
    Bredlow (6) –
    Valentini (6) ,
    Margreitter (5) ,
    Mühl (6) ,
    Leibold (6) –
    Petrak (6) –
    Kubo (5) ,
    Löwen (5) ,
    Behrens (4,5) ,
    Misidjan (5,5) –
    Ishak (4,5)

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  • Ich bin hin- und hergerissen, irgendwie finde die Herangehensweise von Köllner gut, auch gegen erwartbar bessere Mannschaften das eigene System weiterzuspielen, auch auf die Gefahr hin, dass man dann untergeht. Aber man sieht gerade in den Spielen gegen Dortmund und Leipzig auch die Defizite, Handlungsschnelligkeit, Geschwindigkeit, Konzentration.

    Was würde es bringen gegen solche Mannschaften, einfach mal Beton anzurühren, dann verlierst Du vielleicht „nur“ 1:0 oder 2:0, aber Du lernst gar nichts für die Zukunft. Unser Ziel kann es doch nicht sein uns Mittels mauern in der Liga zu halten, das klappt vielleicht 1 oder 2 Jahre, aber spätestens danach steigst Du ab, weil Du über Jahre keinen Abnutzungskampf gewinnen kannst.

    Klar mich schmerzen solche Klatschen auch und das Torverhältnis ist auch ein Problem, aber im Sinne einer Weiterentwicklung finde ich den Weg, die Einstellung von Köllner gut. Und ich denke die Spieler werden im Laufe der Saison auch lernen das eigene Spiel zu machen und trotzdem in solchen Spielen konzentrierter und bissiger zu verteidigen.

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    • Meinst du das ernst? Die Mannschaft lernt aus einem 0:6 mehr als aus einem 0:1? Puh, sehr steile These. Kann ich überhaupt nicht mitgehen.

      Es redet doch auch niemand davon, dass der FCN mit Mauern die Klasse halten soll. Aber gegen die Hochkaräter der Liga sollte man auf die Grundtugenden (Kampf, Gegenhalten, Kompaktheit) umschalten können, wenn man sieht es funktioniert spielerisch nicht. Alles andere ist doch Harakiri und Verbeek 2.0. Man hat gesehen was das am Ende dabei herauskam: Abstieg, Zerfall der Mannschaft, Trainerentlassung. Kann man nicht einfach ein Debakel auch als solches bezeichnen, statt krampfhaft nach etwas Positivem zu suchen?

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      • Ich war ja auch ein Fan von Verbeek 1.0 😉

        Ja ich meine das ernst, ich glaube nicht, dass es sinnvoll ist seine Spielweise am Gegner auszurichten, das zeigt für mich explizit die Lage der Liga zuletzt, als gefühlt außer den Bayern alle ihr Spiel nur noch gegen den Ball ausgerichtet haben. Wenn das 0:1 durch eine Spielweise entsteht, die man nur an dem einen Tag gegen den einen Gegner spielt, dann kann man aus so einem Spiel gar nichts lernen, außer, dass die spezielle Taktik nicht erfolgreich war.

        Wenn man aber „sein“ Spiel gegen jeden Gegner spielt, natürlich immer auch miteinbeziehend wie der Gegner spielt und wo er seine Stärken hat, dann kann man aus einer Niederlage etwas lernen. Klar am Ende ist ein 0:6 oder 0:7 schlimm, aber der Trainer kann eben auch auf die anderen Spiele hinweisen, die zeigen, dass dieses Vorgehen auch erfolgreich sein kann. Und man kann zeigen, warum es im einen Fall erfolgreich war und im anderen Fall eben nicht.

        Der Zerfall der Mannschaft danach hatte nichts mit der Spielweise zu tun, aber viel mit den Finanzen und den Trainer hätte man ja nicht entlassen müssen.

        Ich bin halt ein alter Fußballromantiker, ich finde es geiler das eigene Ding durchzuziehen und wenn es nicht klappt dann halt abzusteigen und es in der Folgesaison erneut zu probieren, Aufstieg und wieder mit der eigenen Idee drinzubleiben. Klar muss man immer wieder in Nuancen an den Stellschrauben drehen und die eigene Idee verbessern.

        Man muss doch ehrlich sein, Hecking war bei uns der Meister des Pragmatismus, das Ergebnis war am Ende zwar dass wir in der Liga waren, aber keiner hatte mehr Spaß daran.

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        • Zitat Armin:

          „Man muss doch ehrlich sein, Hecking war bei uns der Meister des Pragmatismus, das Ergebnis war am Ende zwar dass wir in der Liga waren, aber keiner hatte mehr Spaß daran.“

          Stimmt.

          Der Abstieg unter Verbeek und die anschließenden Zeitligajahre haben so richtig Spaß gemacht. Besonderen Spaß macht jetzt noch die durch die lange Zweitligaphase bedingte Tatsache, dass der FCN finanziell mit Vereinen und Mainz und Augsburg nicht mehr mithalten kann. Nicht auszudenken, man hätte im Herbst 2013 einen „Pragmatiker“ wie Hecking geholt und noch die Klasse gehalten. Allein der Gedanke daran verursacht Grausen.

          Wünsche allen hier Versammelten weiterhin so viel Spaß wie gestern Abend!

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          • Volle Zustimmung!
            Mir hat das das 0:7 gegen Dortmund und auch das 0:6 gestern richtig viel Spass gemacht (frag den Erwin), weil Köllner sein Ding macht … moment halt … gegen den BVB hat er es doch mit Mauern und Fünferkette versucht, also durchaus gegnerbezogen agiert. Naja egal, das wird er schon noch lassen. Gegen die Bayern, Schalke und Leverkusen haben wir min. noch 3x die Chance der Mannschaft beim Lernen zuzusehen (0:8, 0:4, 0:6). Top!

            Fussballromantik verträgt sich im Jahr 2018 mit der 1.Liga nicht mehr. Das ist ein Milliardengeschäft, da ist kein Platz für Sentimentalitäten. Ich frag mich immer warum das im Fussball so ausgeprägt ist? Wir wünschen uns doch auch nicht die Kutsche zurück, weils darin so schön holprig und „unverfälscht“ war. Allmächd naa!

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          • WArum denn immer ein entweder – oder. Ist das ein Naturgesetz?
            Es gibt in der Bundeliga einfach eine Zweiklassengesellschaft. Es gibt Mannschaften, bei denen es grottig ist,w enn unsere Mannschaft nur „Hinten Dicht und nach vorne hilft uns Gott“ kann. Das waren die schrecklichen Spiele unter Hecking, die dann oft auch mal unglücklich mit knappen Ergebnis verloren wurden.
            Es gibt eber eben auch Mannschaften wie Dortmund, Leipzig, Hoffenheim, die es sich leisten können guten Fußballspielern Tempofußball beizubringen. Und bei denen verbietet es sich einfach, ihnen die Räume zu geben, mit denen sie ihren Tempofußball zelebrieren können. Denen muß man die Lust nehmen durch enges Tackling.
            Vielleicht hat das unser Trainerteam unterschätzt und zu wenig eine Defensivvariante trainerien lassen. Jetzt haben sie zwei Wochen Zeit, das intensiv zu üben.
            Wenn es ihnen gelingt, im nächstenHeimspiel das dann so umzusetzen, daß Hoffenheim eben nicht so durch die Reihen bricht wie Leipzig und Dortmund, ist alles gut. Ich hoffe, in der Mannschaft gibt es 11 Spieler, die das gut umsetzen können. Das wird man sehen.

            Aber auf keinen Fall möchte ich, daß diese Taktik dann als Allheilmittel gegen alle Mannschaften eingesetzt wird. Das haben unsere Jungs nicht nötig. Weil sie eben wirklich besser Fußballspielen lernen als die Mannschaften unter Hecking es jemals konnten.
            Habt ihr das denn vergessen? Wie sich da jeder Kurzpass verboten hat, weil der eh nie beim Mitspieler ankam? Das können unsere Spieler jetzt doch schon eindeutig besser.
            Aber das geht eben nicht gegen Mannschaften, die 11 Spieler haben, die den unserer qualitativ weit überlegen sind.

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          • Lieber belschanov

            Wie wäre es damit einfach mal das zu lesen was da steht und nicht die eigene Paranoia noch mit hinein zu interpretieren?

            Steht bei mir, dass man 3 oder 4 Spieltage vor Ende der Saison panikartig den Trainer entlassen soll um die letzte Patrone zu nutzen, die dann interessanterweise gar nicht die letzte Patrone ist, weil man diesen Trainer dann auch gleich wieder entlässt? Steht bei mir, dass man nach dem Abstieg die halbe Mannschaft oder noch mehr austauschen soll?

            Ich lese das nicht und habe es auch nicht geschrieben. Mein Beispiel war Klopp mit dem Mainz zweimal in Liga 2 gegangen ist und heute deutlich besser dasteht als davor. Mein Beispiel war Klopp, der zu Beginn seiner Zeit in Dortmund immer im Endspurt der Liga die Ziele EL-Platz, CL-Platz etc. verspielt hat. Der in der ersten CL-Saison nach der Gruppenphase rausgeflogen ist, aber am Ende zwei Meisterschaften gebracht hat. Gerade in den ersten beiden Saisons in Dortmund hat man hat man Klopp auch vorgeworfen, dass er sein Ding durchzieht und nicht ergebnisorientiert spielen lässt.

            @ Holzmichel
            Gerade im Sinne des Business Fußball tun uns solche Spiele wie gegen Dortmund und Leipzig am Ende gut, denn damit generieren wir Aufmerksamkeit, ein graue 1:2 Niederlage ist dann nicht mal eine Erwähnung wert, so sind wir wahrscheinlich die ganze Länderspielpause im Fokus. Wenn man Fußball als Entertainment sieht und weniger fußballromantisch, wie ich, dann sind die beiden Spiele Gold und Geld wert.

            Klar am Ende geht es immer um sportlichen erfolg, aber man sollte den halt so definieren, dass man ihn mit den eigenen Mitteln erreichen kann. Ich weiß ich bin damit in einer Minderheit, aber ich sehe uns nicht als dauerhaften Erstligisten, zumindest aktuell nicht. Wenn wir viel richtig machen in den nächsten Jahren, dann können wir das werden. Denn gewesen sind wir das ja de fakto nie. Wenn ich manche Kommentare rund um den Club lese, dann hat man den Eindruck wir wären der letzte Bundesliga-Dino und nicht Rekord-Absteiger der Liga.

            Am Ende geht es mir auch um den sportlichen Erfolg, aber ich will einen nachhaltigen Erfolg keinen Erfolg der auf Schulden aufgebaut ist, der einem dann schnell wieder um die Ohren fliegt, keinen Erfolg, bei dem das Wie gar keine Rolle spielt. Der Zweck heiligt eben nicht alle Mittel.

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    • M.E. kannst Du aus einer desaströsen Packung nichts außer Angst und eine versaute Tordifferenz mitnehmen, die uns am Ende einen wertvollen Punkt kostet. Und wenn das sogar in 2 Auswärtsspielen hintereinander passiert, dann kann man sich vorstellen, mit welchem Gefühl die Jungs gegen andere Euroleague-Mannschaften auswärts auflaufen werden… ob durch diese vogelwilden Taltischen Vorgaben zusätzlich das Vertrauen der Spieler in den Trainer gestärkt wird, wage ich auch in Frage zu stellen. Man hat doch gestern von Anfang an die Verunsicherung gespürt. Die Truppe war paralysiert. Wir haben gelernt, dass er immer noch schlimmer geht – jeder Spieler hat gesehen, dass es auch 0:9 hätte ausgehen können. Und dass hat dann nichts mehr mit schwächerem Kader zu tun. Das war totale Verunsicherung nach dem Debakel in Dortmund.

      Muss eigentlich die Mannschaft etwas lernen oder unsere Trainer? Das meine ich im Ernst. Muss man nach einem 0:7 ernsthaft noch einmal die Zunge in die Steckdose strecken? Haben wir wenigstens jetzt gelernt, dass Torhüter auch mal Bälle halten müssen und wir zwischen den Reihen nicht 10 Meter Abstand lassen dürfen bzw. Sprintduelle annehmen und gewinnen sollen. Na dann braucht uns ja nicht Bange werden vor den Spielen in Gladbach und München.
      Daneben kosten uns diese Spiele leider viel Kredit beim neutralen fränkischen Fußballinteresssierten. Da muss sich dann auch trotz der schönen Erfolge bei den Heimspielen niemand wundern, wenn dauerhaft nicht mehr als 36.000 im Schnitt kommen – was bei der bevorstehenden Jahreszeit schwer genug wird.

      Ich bin pragmatisch. Lieber rühre ich wie gegen Düsseldorf Augenkrebs-Beton an und bleibe so vielleicht über die Relegation ein weiteres Jahr in der ersten Liga und schaffe damit einen wichtigen Schritt für die finanzielle Konsolidierung, als dass wir mit viel Sympathie (oder bei weiteren Katastrophenauftritten Hohn und Spott) als 18. runterzugehen und nächstens Jahr vor 23.000 gegen Paderborn um 13.00 zu spielen.

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  • der preis für den lernprozess bei solchen desastern ist viel zu hoch. ein heer von psychologen wäre nötig, die mannschaft wieder aufzurichten, sollte sich dergleichen noch öfter wiederholen. ich wage nicht daran zu denken…..wollen wir dieses jahr mal wieder eine bundesligabestmarke knacken??? die für das schlechteste torverhältnis aller zeiten? hört mir bitte auf…….

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  • Die beste Nachricht zum Spiel ist, dass Leibold immerhin nur ein Spiel Sperre bekommen hat. Mehr gab die Szene aber auch wirklich nicht her, das war eh mehr ungeschickt als Absicht.

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  • Man muss auch feststellen früher hat eine Mannschaft nach 3:0 oder 4:0 aufgehört und nur noch verwaltet, 2 Gänge runtergeschaltet, Schonung, meist kam dabei noch ein Ehrentor heraus, aber diese jungen Fußball Klone heutzutage die treten ..äh spielen diesen Powerfußball weiter bis zu letzten Sekunde. Kein Platz mehr für Fußballromantik :-O

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    • Zitat Juwe:

      „Man muss auch feststellen früher hat eine Mannschaft nach 3:0 oder 4:0 aufgehört und nur noch verwaltet, 2 Gänge runtergeschaltet, Schonung, meist kam dabei noch ein Ehrentor heraus, aber diese jungen Fußball Klone heutzutage die treten ..äh spielen diesen Powerfußball weiter bis zu letzten Sekunde…“

      Das mit dem Nicht-Runterschalten trifft auf Leipzig gestern nicht zu. Hätten die nicht ab Mitte der zweiten Halbzeit mit dem Powern aufgehört, wäre das Endresultat wahrscheinlich zweistellig gewesen. Was – und da bin ich ganz bei Armin, dessen scharfsinninge Anmerkungen wie meist frappierend erhellend sind – wünschenswert gewesen wäre, denn dann wäre der Lerneffekt für unsere Mannschaft noch größer gewesen.

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