Kohärenz verzweifelt gesucht

Die Satzfolge

Annalena ist viel hipper als Olaf. Unser Mittelstürmer heißt Gerd Müller. Mittelstürmer ist ein Wort mit dreizehn Buchstaben und Schnepfen machen viele Worte.

besteht aus Sätzen, die für sich gesehen grammatikalisch intakt sind, sie ergibt aber kein sinnvolles Ganzes. Sie ist kein Text, weil ein interner thematischer Zusammenhang fehlt. Sie ist inkohärent.

Inkohärent erscheinen auch die folgenden Sätze (bzw. „Sätze“), die in Anlehnung an August Stramms Gedicht Patrouille gebildet sind:

Der Ball feindet.

Schiri grinst Verrat.

Trainer würgt’s.

Knochen knistern keksig Knie knirscht.

Gellen.

Pfosten platscht.

Da es sich hier aber um Lyrik handelt – also um eine legitime Form des unkonventionellen Sprachgebrauchs – sind Verstöße gegen das konventionelle Gebot der Kohärenz erlaubt, wenn nicht sogar erwünscht. Lyrik – zumal, wenn sie so sprachlich verfremdet daherkommt wie in diesem Beispiel – ist die Aufforderung an den Leser, selbstständig nach dem thematischen roten Faden zu suchen. Der Leser konstruiert einen Text – mithilfe seines Sprach- und Weltwissens und mithilfe seiner subjektiven Intuition. In gewisser Weise wird der Leser zum Autor.

Bar jeglicher Kohärenz war das, was der 1. FC Nürnberg besonders in der zweiten Halbzeit des Heimspiels gegen die TSG Hoffenheim im Offensivspiel darbot. In den wenigen Momenten, in denen sich der Gastgeber einmal vom Dauerdruck der Gäste befreien konnte, war ein Spielkonzept nicht erkennbar. Den Angriffsversuchen fehlte der Zusammenhang, die Interaktion, das Zusammenspiel. Zu sehen waren isolierte Einzelaktionen, die mangels Einbindung in einen sinnvollen kollektiven Handlungsrahmen bröselig versandeten. Da ein Fußballspiel kein Gedicht ist (auch wenn das von den Gästen selbst noch im Strafraum des 1. FC Nürnberg zelebrierte Kombinationsspiel bei den TSG-Anhängern durchaus lyrische Gefühle ausgelöst haben mag), konnte der Clubfan, so sehr er es auch wünschte, sich nicht selbst einwechseln, um sich einem allein gelassenen ballführenden Club-Akteur als Anspielstation anzubieten (was – ganz unter uns gesagt – wohl auch nicht viel gebracht hätte…). So musste er sich darauf beschränken, von außen mit anzusehen, wie gerade erkämpfte Bälle umgehend wieder verloren gingen, sich Misidjan beim alternativlosen Versuch, es „alleine zu machen“, festlief und selbst ein bei einem Freistoß aus Ruheposition gespielter Flachpass dort landete, wo sich gar kein Adressat befand (return to sender…).

Lediglich in den ersten 35 Spielminuten gelangen dem FCN ein paar halbwegs gefährliche Angriffe (einer führte zum Elfmeter, der die 1:0-Führung brachte) und auch in der Schlussphase, als sich die TSG im Gefühl des sicheren Sieges zurückzog, waren Ansätze von Kombinationsspiel erkennbar. Am Ende stand eine 1:3-Heimniederlage, die deutlich höher ausgefallen wäre, wenn der Nürnberger Torwart nicht mehrere Male glänzend pariert hätte.

„Geecha ween hoddn da Glubb dess nägschde Schbill?“, fragte Alfred (klick) am Abend nach dem 1:3 am Tresen.

„Eintracht Frankfurt“, antwortete Hannes (klick). „Wieder daheim.“

„Au weeh, die hamm grood geecha Dissldorf siem aams gwunna. Doo mussa aufbassn, dassa nedd widda a Gladdschn grichd, da Glubb. Aiaiai, wenna doo widda valierd, hängda richdich hindn drinna, dann wärds wohrschainli a Dreenadisgussjoon geem.“

„Ist doch Schwachsinn, den Trainer in Frage zu stellen“, versetzte ich. „Wie soll der aus einem Opel Corsa einen Porsche Turbo machen?“

„Dafür zahlst du aber zwei Euro ins Phrasenschwein“, sagte der Wirt über den Tresen.

„Der Club gewinnt gegen Frankfurt“, war Hannes sich sicher. „So stark sind die nicht. Dortmund (klick) und Leipzig (klick) waren eine Nummer zu groß, auch Hoffenheim. Ist ja kein Wunder, wenn man die finanziellen Möglichkeiten vergleicht. Aber gegen Frankfurt geht was…“

„Vielleicht schafft der Club ja ein Unentschieden“, sagte der Wirt. „Dann hätte der Club neun Punkte nach neun Spielen (klick). Immerhin so viel, wie die SPD bei der Bayernwahl Prozente erzielt hat (klick).“

Ich nahm einen Schluck aus dem Pilsglas.

„Doo gehds na Boch nunda midd da EssBeeDee. Und midd da Nadsjonoolmannschaffd aa, midd deer gehds aa dahie.“

„Wenn sie sich beim Torabschluss…“

„Als ob die Nationalmannschaft etwas mit der SPD zu tun hätte“, warf Hannes verwundert ein. „Das sind doch zwei völlig verschiedene Paar Stiefel!“

„…weiterhin so blöd anstellen wie Sané im Spiel gegen Frankreich (klick), ist ihnen nicht zu helfen“, stellte ich fest. „Mangelnde Effizienz. Früher war Effizienz die große Stärke der deutschen Mannschaft. Diese Qualität, diese entscheidende Qualität, ist ihr völlig abhanden gekommen.“

„Wallse kann gescheidn Schdirma mehr hamm. Frieha hammsa imma Schdirma ghabbd, doo hammsi die Geechna gfärchd. Oogfangd middm Uuwe Seela und na Gerd Mülla und dann da Völla, da Gliensmonn und da Gloose. Iech kennad nuch vill mehr aufdsälln. Obba haid hammse kann Schdirma mehr, woo die Dinga naimachd…“

„Ich kann ihnen nicht helfen“, sagte ich. „Der SPD nicht, der Nationalmannschaft nicht und auch dem Club nicht. Ich hoffe, es ist ihnen überhaupt noch zu helfen.“

Hannes schaute mich an und deutete auf meine Nase: „Was hast’n du da für eine Schramme? Warst du in eine Schlägerei verwickelt?“

„Ist beim Hallenfußball passiert. Ein Kopfball, den ich mehr mit der Nase als mit der Stirn erwischt habe. Aber der Ball war im Tor.“

Alfred lachte: „Midd da Noosn hodda a Door gmachd! A Door gnoosd hodda!“

„Was ist der höchste Berg der Welt?“, fragte der Wirt in die Runde.

„Da Maund Effaressd.“

„Nein“, erwiderte der Wirt. „Der Nürnberg. Ein Jahr für den Aufstieg, ein Jahr für den Abstieg.“

„Dafür zahlst du jetzt aber zwei Euro ins Phrasenschwein“, sagte ich und nahm einen Schluck aus dem Glas.

„Kumm Michael, mir genga aane raang. Sundsd muss iech aa nuch zwaa Oiro zohln. Hossd a Kibbm fir miech?“

Ich gab Alfred eine Blend 29 und draußen vor der Tür, beim Anzünden der Zigarette, fiel mir ein Limerick von F. C. Delius ein:

Ein jüngerer Herr namens Seeler

spielt Fußball ohne viel Fehler.

Und schießt er ein Tor

mit Bein oder Ohr,

dann jubeln Willy Brandts Wähler.

[Zum Spiel: klick, klick, klick, klick.]

55 Gedanken zu „Kohärenz verzweifelt gesucht

  • Lyrisch, dieser Übergang vom Club zur Maly-SPD.
    Viel inspirierender dein Beitrag als zur Zeit alle 3 genannten Verlierer.

    Kleine Korrektur zum Nürn-Berg: VIER,nicht ein Jahr zum Aufstieg wäre noch präziser…

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  • Ernsthaft Hannes ? Der ICE aus Frankfurt gegen die Regionalbahn aus Nürnberg ?
    Aber auch dieses Spiel muß erst noch gespielt werden (die 2 Euro fürs Phrasenschwein bringe ich nächstes mal mit) und ich würde mich freuen wenn es gut für uns aus geht.
    Übrigens habe ich festgestellt, dass ich sonntags am besten Zeit habe um Fußball zu schauen, selbst wenn ich dafür jetzt wieder ordentlich Daumen sammele 😜.

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  • Mir gefällt der Gedanke, als Fan die Option zu haben sich einmal selbst einzuwechseln und dann perfekt zu stehen und dann das entscheidende Tor, zur Not auch, mit der Nase zu erzielen

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  • Also bei der SPD, der Nationalmannschaft und dem Club könnte ich mir am ehesten für die Nationalmannschaft eine Rettung vorstellen. Alles andere ist zu hoffnungslos.

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  • Ohne den einzigen schlagkräftigen Stürmer gegen Frankfurter, die wie im Rausch sind, ist wie ohne Sauerstoffgerät auf den Mount Everest steigen.

    Trotzdem freue ich mich drauf! 🙂

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  • Ich brauch a Bause und futter am Wochenende Powidldatschgerl mit guten, böhmischen Pivo. Das passt echt zsamm! Ich schwör!

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  • Jetzt hat auch kein geringerer als die weltklasse Defensivkünstler von Athletico Madrid gespürt wie schnell man beim BVB überrollt werden kann.

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    • Besonders kohärentes Auftreten des BVB, der zu einem Drittel mit Spielern aufs Feld ging, die U18, U19 (Abwehr!), U20 und U21 spielen könnten.
      Imponierend, wie sich diese Mannschaft nach den äußerst inhärenten ersten 20 Minuten in der 2. Halbzeit, in der sie vollkommen den Faden verloren schien, viel zu tief und dennoch zu weit weg vom Gegner stand (Erinnerungen an Club-Defensiven wurden wach), wieder gefangen hatte und die Madrilenen explosionsartig auskonterte und zuweilen begeisternd ins danebenstehende Staunen kombinierte.
      Wird sehr spannend zu sehen sein, ob sie dieses hohe Niveau einigermaßen über die nächsten Wochen retten können.

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      • Denke mal, dass Favre kurz vor Weihnachten hinschmeißt. „Ich kann dieser Mannschaft nichts mehr beibringen.“ oder so.

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        • Das 7:0 gegen uns, so einen Fußball habe ich selten, vielleicht noch nie gesehen. One Touch Highspeed Fußball vertikal in die gefährlichen Halbräume zwischen die Ketten. Da sind wir auseinandergefallen wie ein Lego Haus, daß man gegen die Wand wirft *g* …also ich bin davon immer noch beeindruckt.

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      • Die sind nur so gut, weil wir die neulich in einem Ligaspiel trainieren haben lassen! 🙂

        Das Fantastische daran: Woher Dortmund diese Talente auch immer findet und hervorzaubert. Deren Scouting ist dem eines anderen, bekannten „mimimi“-Vereins weit überlegen. Schon die Verpflichtung von Witsel war ein Coup: Ein Spieler, der schon in China spielte, aber dennoch bei der WM bewies, daß er immer noch Spitzenklasse darstellt.

        – Hakimi, 19 rechter Verteidiger, von Real geliehen
        – Bruun Larsen, kam als 17 jähriger aus Dänemark in die BVB U17, wurde dann an den VfB verliehen und hat jetzt mit 20 seinen Durchbruch auf höggschden Niveau
        – Diallo, 22 ist der aktuell teuerste Transfer und kam von Mainz für ca. 28 Mio.
        – Alcacer, 22 ein Leihschnapper von Barca, den kann der BvB dann für vglw. kleines Geld übernehmen; Barca ist da ein ziemlicher Knieschuss unterlaufen, die ärgern sich heftig über ihren krassen Transferfehler
        – Zagadou, 19 kam ablösefrei von der PSG B-Elf und ist französischer U-Nationalelf-Spieler
        – Sancho, 18, gekauft aus der Man City Jugend

        Dortmund transferiert für kleines Geld einen ganzen Strauß von jungen Talenten, vergrößert dadurch den Kader enorm, aber schafft dann tatsächlich auch das Kunststück, die mit einzubinden. Chapeau!

        P.S.: Bei den Transfers Goretzka, Renato Sanchez oder Gnabry regierte wohl eher das Prinzip „Hoffnung“ als ein Plan.

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        • Witsel war schon immer gut, dem stand bisher nur seine Vergangenheit im Weg. Vor etlichen Jahren hat er mal dem Gegenspieler mit voller Absicht (so wirkte es jedenfalls im Video) den Unterschenkel durchgetreten (doppelter Bruch). Von da an war er ein rotes Tuch für viele Vereine. Keine Ahnung, was ihn da geritten hatte, aber das sah wirklich übel aus. Er wurde dafür glaube ich auch monatelang gesperrt. Das erklärt jedenfalls seine Zeit in abgelegenen Ligen.

          Inzwischen sind allerdings keine weiteren Entgleisungen dieser Art aufgetreten, so dass er wohl die zweite Chance verdient hat.

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          • Lieber Optimist, ich fürchte da sind ein paar Gerüchte zuviel in Deinem Posting. Richtig ist das Foul, das sicher schlimm war, vor allem in seinen Auswirkungen. Allerdings war die Reaktion der belgischen PÜresse, insbesondere der aus Anderlecht auch bösartig. Gesperrt wurde er nicht für Monate, sondern für 8 Spiele.

            Er ist danach auch nicht in abgelegenen Ligen getingelt, Portugal und Russland sind jetzt keine Operettenligen. 2016 wollte ihn dann Juve, auch kein Namenloser im Fußball, aber es gab wohl Terminschwierigkeiten beim Wechsel und das Angebot aus China danach war so gut, dass er damit sein wirtschaftliches Leben sanieren konnte. Vielleicht auch eine Spätfolge des Fouls, da hat er ja so und so gesehen, wie schnell es mit dem Fußball vorbei sein kann.

            https://www.11freunde.de/artikel/ueber-die-zickzack-karriere-von-dortmunds-wunschspieler-axel-witsel

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            • Mit den weiteren Umständen hast Du vermutlich recht, aber damit habe ich mich auch nicht weiter beschäftigt. Allerdings habe ich das Video des Fouls gesehen und das hat sich förmlich eingebrannt. Ich kann mich nicht an ein ähnlich brutales Foul erinnern und da kann die Presse nicht so unrecht gehabt haben. 8 Wochen sind zudem auch schon 2 Monate und für so eine Sperre muss man schon ordentlich was „geleistet“ haben.

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        • Weiss ich nicht, ob man den Bayern „keinen Plan“ bei den genannten Verpflichtungen vorwerfen kann. Jeder Verein würde eine Goretzka ablösefrei verpflichten, wenn er ihn bekäme. Nur müssen Nationalspieler wie Goretzka oder Sanchez eben auch sofort und regelmäßig spielen und zusätzlich Leistung bringen, sonst kommt intern wie extern Unruhe rein. So wird Bayern auf Sanchez täglich angesprochen. Wer bitte hat letzte Saison schon nach den Larsens, Zagadous und Isaks gefragt? Da sind Verpflichtungen, bei denen der Verein keinen Druck hat. Niemand fragt nach Flops wie Isak. Jeder fragt nach Flops wie Schürrle. Ähnlich bei uns. Wer spricht über Goden? Bayern ist vom Druck und medial her eine ganz andere Hausnummer mit anderem Anspruch und Kaderwettbewerb. Ich würde es dem BVB wahnsinnig gönnen, aber am Ende wird der FCB Meister und auch der einzige Dt. Club im CL-1/4-Finale sein.

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          • Sehe ich anders, Bayern hat vor der Saison zu wenig auf der Transferseite getan und haben meine ich immer noch keine Lösung wer Ribery und Robben adäquat ersetzen soll. Natürlich ist es immer noch ein gutes Team, aber ihren Selbstanspruch in 3 Wettbewerben siegreich zu sein. Für die Spitze wird es in keinem der 3 Wettbewerbe reichen glaube ich. Ok vielliecht im DFB Pokal 🙂

            Bei Dortmund muss man sehen wie jung die Mannschaft ist. Deren Entwicklung beginnt ja erst.

            Würde mich nicht überraschen wenn Bayern am Ende das tut was sie immer tun, a la Lewandwoski und Hummels. Versuchen dem BVB Schlüsselspieler abzuwerben.
            Wenn sportlich nichts mehr hilft dann die Konkurrenz kaputt kaufen. So war es schon immer so endete quasi auch die Klopp Ära beim BVB.

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            • Yarmolenko, Schürrle, Bartra, etc. Dortmund holt doch jeden Hochkaräter, der nicht schnell genug auf den Baum hochkommt. Ein Transfer von Philipp für fast 20 Mio. war doch alleine aus der Not geboren, weil sie ihr vieles Geld aus den Transfers nicht prominenter reinvestieren konnten und nicht der große Plan. Dortmund hat doch mit weiteren großen Namen, wie Schick, gesprochen, alleine niemand, der bereits ein Topstars ist, will nach Dortmund. Insofern kann der BVB gar nichts anderes machen, als die aktuelle Strategie zu verfolgen. Und dann kann es zum Glück Jahre geben, in denen alles Positive zusammenkommt und die Bauern sich verzetteln, so dass die Saison zumindest lange spannend sein wird. Auf anderem Niveau haben die Bauern doch das gleiche Problem. Wer ein Angebot aus Madrid hat, den bekommen sie nicht, selbst wenn sie das Doppelte zahlen würden.

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              • Auf anderem Niveau haben die Bauern doch das gleiche Problem. Wer ein Angebot aus Madrid hat, den bekommen sie nicht, selbst wenn sie das Doppelte zahlen würden.

                Also da bin ich anderer Meinung, kein Spieler geht heute zu Madrid wegen der großen Tradition, sondern wegen des Geldes und wenn Bayern oder Dortmund mehr bieten, dann gehen die Topspieler dorthin.

                Lewamdowski ist auch nicht zu den Bayern, weil er da unbedingt hin wollte, sondern weil die Bayern ihm deutlich mehr geboten haben als Dortmund und natürlich auch mit der Hoffnung dort die CL mit etwas mehr Wahrscheinlichkeit gewinnen zu können. Da scheint er sich aber verrechnet zu haben.

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        • Das Scouting des BVB ist seit Jahren hervoragend, keine Frage. Aber ob unter dem Unaussprechlichen oder nun unter Borni: Talente, Knaller kurz vorm Durchbruch, scheinbar Aussortierte am Karriereende oder Schnäppchen hat auch der FCN schon immer hervor gezaubert. Drmic, Gündogan, Galasek, Mintal, Stark, Plattenhardt, Schöpf, Burgstaller, Leibold, Ishak, diese Namen klingen auch so schlecht nicht, oder?!

          Letztlich ist dies alles im Vergleich zum Club auch wieder nur eine Frage des Geldes. Der BVB scoutet in finanziellen Regionen, die wir aufgrund unserer maladen Lage auf absehbare Zeit nicht erreichen werden. Einen französischen U-Nationalspieler oder ein Supertalent aus der Jugend des Scheich-Projekts ManC können wir uns einfach nicht leisten. Ganz abgesehen von einer 2-stelligen Millionen-Ablöse wie für Diallo.

          Bei aller Anerkennung der Arbeit von Zorc und seiner großen Scouting-Abteilung sollte die Leistung unseres Teams um AB nicht unterschätzt werden. Eingeschnürt von harten Sparzwängen Spieler finden, die wirklich zu Verstärkungen werden können und Entwicklungs-Potential besitzen, ist ganz großes Kino!

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          • Einen französischen U-Nationalspieler oder ein Supertalent aus der Jugend des Scheich-Projekts ManC können wir uns einfach nicht leisten. Ganz abgesehen von einer 2-stelligen Millionen-Ablöse wie für Diallo.

            Natürlich kann man das im Talentbereich Diallo wurde ja von Mainz! gescoutet und hat erst dort gespielt bis er für ein Vielfaches geschrieben wurde 28 Mio, an Dortmund weiterverkauft wurde.

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  • Ist doch schön, dass die Liga ein wenig spannender geworden ist! Uhren-Kalle hatte doch erst kürzlich mit Krokodilstränen bedauert, dass so wenig Wettbewerb sei und man sich – leider, leider – Gedanken über eine Europa-Liga mit den Besten der Allerbesten machen müsse.

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  • Tja, der FC Fallburg schlägt Gladbach 3:1. Mal sehen, ob auch wir einen Sieg gegen eine Spitzenmannschaft hinbekommen.

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    • Da bin ich eigentlich positiv gestimmt. Die Frankfurter Serie hält schon recht lange, typischerweise enden solche bevorzugt gegen Underdogs, weil der Zenit zur Nachlässigkeit überschritten wird.

      Schaun mer mal….

      Übrigens ordentliche Kulisse diesmal. Ich glaube aber, das hat auch viel damit zu tun, dass Sky-Kunden lieber ins Stadion gehen, als für den Eurosport-Quatsch extra zu bezahlen. Wie auch immer, wenn’s hilft 😉

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        • Für die gilt das vielleicht umso mehr. Da geht man noch leichter auf eine nahe Auswärtsfahrt…

          Wie auch immer, an Gästefans verdienen wir sogar noch besser als an den eigenen 😉

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          • Südkurve, als Clubberer allein unter Frankfurtern, die zu dumm zum lesen waren und den Block mit einem Stehplatzblock verwechselt haben. Schade, dass Respekt unter Menschenmassen kaum zu finden ist. Wenn ich einen Sitzplatz bezahle, will ich keine idioten vor mir rumstehen haben, das ganze Spiel lang….

            Abgesehen davon lag ich ja mit meinem Gefühl ganz gut, schade, dass es nicht für den großen Wurf gereicht hat.

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        • Nö, dank Kartellamt. Um das Monopol zu brechen, dürfen die Fans noch einen Anbieter (Eurosport) bezahlen.
          Ohne mich!

          Auf ins Stadion, es gibt noch Tickets!

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      • Ich sehe gegen Frankfurt keinen Punkt oder wenn alles zusammenkommt und es super läuft mit Schiriglück einen Punkt. Sagen auch unabhängige Fachleute, daß Frankfurt ansich den zweitbesten Sturm der Liga hat nach Dortmund.
        Trotzdem sehe ich Chancen, glaube Düsseldorf können wir diese Saison hinter uns lassen, brauchen wir nur noch einen hinter uns, darum bewirbt sich ja Stuttgart massiv.

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          • Ach was.
            Vor ziemlich genau 11 Jahren kam Frankfurt als 7. nach Nürnberg, hatte 15 Punkte und verlor in Franken 1:5.
            Ziemlich genau morgen kommt Frankfurt als 7. nach Nürnberg, hat 13 Punkte und verliert in Franken…
            …genau: 1:3.

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  • Wo bleibt denn die unantastbare Würde des Clubfans, Herr Uhrenschmuggler, wenn Ihre Mannschaft Mainz punkten lässt?!
    Btw: Weiß man bei Ihrem Trikotsponsor in Katar etwas von der Menschenwürde?

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  • Na so was. Unsere Tordifferenz schaut auf einmal gar nicht mehr sooo schlecht aus vergleichsweis.

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    • Oh ja. Überhaupt haben wir da wohl auch langsam schon zwei ernsthafte Bewerber um die zwei fixen Fahrstuhlplätze!

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  • Der Kicker titelt, daß auch der VfB gegen einen international Teilnehmenden in wenigen Minuten zerfallen ist. Nach dem Club (2,5 mal zerfallen) und Düsseldorf (1x) ist das jetzt der dritte Verein, der sich in einem Fußballspiel auflöst.
    Wie geht das weiter? Das Ende der Tabelle als Ursuppe? Wohin soll das führen? Der Bodensatz schwappt nahtlos wieder in die 2. Liga?
    Ist fränkisches Bier gegärten Apfelsaft nicht per se überlegen?

    P.S.: Liwanzen mit Bier gehen auch!

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    • Das ist auch so etwas, was mich wundert. Ist der Apfelwein wirklich nur ein paar KM über die Landesgrenze geschwappt !? Das Keltern zum Spätsommer/Herbst war in meiner Kindheit ein Highlight, dazu wurde noch die Sau geschlachtet und Sauerkraut eingeschnitten.
      Haben wir doch sehr starke hessische Einschläge hier. Trotzdem hätte ich nichts dagegen wenn morgen der fränkische Verein gewinnt oder zumindest unentschieden spielen würde. 😉

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  • Im Kicker steht_

    Aufstellung

    Mathenia – Margreitter, Ewerton, Mühl – Petrak, Behrens – Valentini, Leibold – Fuchs – Misidjan, Knöll

    Ich hoffe, MK bringt Kubo statt Fuchs. Ich würde auch auf schnelle, technisch gute Offensivkräfte wie Pereira oder Kerk statt Knöll von Anfang an setzen. Knöll kann man ruhig später einwechseln.

    Natürlich ist dies nur meine Meinung. Hauptsache der Club gewinnt oder holt zumindest einen Punkt. Dies wäre schon mit der besten Elf ein schwieriges Unterfangen.

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    • Ich hoffe, auch, dass MK nicht schon wieder Fuchs bringt und dafür Kubo eine Chance gibt. Natürlich wollen wir kompakt stehen, aber gerade mit einer 3er Kette und den defensiven Leibold/Valentini als hochstehende verkappte Außenverteidiger, spielen wir sonst mit einem 7 -1 (Behrens) – 2. Es wird nicht ausreichen auf ein 0:0 oder den einen Misidjan-Konter zu hoffen.

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  • Irgendwie ein dreckiges Tor reinmachen heute und dann auf 9-1 umstellen und den Mannschaftsbus im Tor parken 🙂

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