Analyse: Später Stich ins couragierte Herz

Analyse zu 1. FC Nürnberg – Eintracht Frankfurt 1:1 (0:0) – Der holt beherzt einen Punkt gegen einen Europapokalteilnehmer. Allein der späte Ausgleich schmerzt.
1. Aufstellung und Formation
2. Taktische und statistische Auffälligkeiten
3. Fazit
4. Zahlen zum Spiel
5. Stimmen zum Spiel
6. Noten zum Spiel

1. Aufstellung und Formationen

Abb.1: Ungefähre Startformation

Michael Köllner musste notgedrungen auf mehreren Positionen umstellen. Mikael Ishak (Innenbandzerrung im Knie) wurde durch Törles Knöll ersetzt, der zu seinem Startelfdebüt in der Bundesliga kam. Gleiches galt für Sebastian Kerk, der Federico Palacios auf dem Flügel ersetzte. Palacios war der einzige Wechsel, der nicht verletzungsbedingt war. Denn auf Eduard Löwen (Außenbandzerrung im Knie), Ondrej Petrak (Adduktorenprobleme) und Enrico Valentini (Sehnenanriss im Oberschenkel) musste Köllner unfreiwillig verzichten.

Statt des Trios spielten Tim Leibold, der von seiner Rotsperre zurückkehrte, Yuya Kubo und Simon Rhein. Der Youngster kam nach 39 Spielen für die zweite Mannschaft zu seinem Profidebüt. Durch die Verletzungen wurden vier Kaderplätze frei. Neben Rückkehrer Leibold erhielten Zrelak, Pereira und Erras einen Platz im Spieltagskader. Aus dem Profikader fehlten neben den erwähnten Ishak, Löwen, Petrak und Valentini damit auch noch Lippert, Klandt, Salli, Goden, Jäger und Tillman.

In der Grundformation überraschte Köllner die Frankfurter damit, dass er ein flaches 4-4-2 aufbot, also vor der Viererkette Bauer-Margreitter-Mühl-Leibold in der Rückwärtsbewegung eine weitere Viererkette Misidjan-Behrens- Rhein-Kerk einzog vor dem mit Kubo und Knöll zwei Angreifer warteten. In der Vorwärtsbewegung rückten Misidjan und Kerk auf den Flügeln dann etwas weiter vor, ebenso Behrens, während Rhein etwas tiefer blieb.

Abb.2: Formation nach der 76. Minute

Frankfurt tat sich im 3-5-2 über weite Strecken sehr schwer, Lücken in den Defensivverbund zu reißen. Meist wählten die Gäste den Weg durch die Mitte, da die Flügel beim Club doppelt besetzt waren, doch Debütant Rhein und die aufmerksam herausrückenden Innenverteidiger vereitelten viele Gelegenheiten bereits im Ansatz. Ohne die 92. Minute hätte man daher von einer perfekten Defensivleistung sprechen können.

Im Laufe des Spiels tauschten vor allem Misidjan und Knöll immer wieder die Positionen, so dass Misidjan in vorderster Spitze stand. Da ein gewähltes Mittel der lange Schlag durch die Innenverteidiger oder Rhein in die Schnittstelle der Frankfurter Abwehr war, war dies eine sinnvolle Idee, da der Niederländer deutlich schneller im Antritt ist, als Knöll. Im Verlauf der zweiten Halbzeit brachte Köllner dann zunächst Palacios für Kerk im positionsgetreuen Wechsel, reagierte mit der Hereinnahme des defensiv aggressiveren Palacios auf die gleichzeitige Hereinnahme von Haller und Allan auf der Gegenseite.

Später kam dann Zrelak für Knöll, was die Formation offensiv in Richtung eines 4-3-3 mit zwei Sechsern verschob (Abb. 2). Zrelaks Einwechslung machte sich schnell bezahlt, mit seinem ersten Bundesligaballkontakt traf der Slowake zum 1:0. Dieses Tor hatte bis zwei Minuten vor Ende der Nachspielzeit bestand, in der Zwischenzeit hatte Köllner mit Erras für Kubo einen zusätzlichen Defensivspieler gebracht. Doch dann stach der andere Joker, Frankfurts Haller, zu und traf zum Ausgleich.

2. Taktische und statistische Auffälligkeiten

Auffällig war vor allem einer: Simon Rhein. Der 20-Jährige wirkte bei seinem Bundesligadebüt wie einer, der schon seit Jahren Profifußball spielt. Das belegen auch die Zahlen: Nur einer auf dem Feld, Makoto Hasebe (69) spielte mehr Pässe als der Youngster (60). Ligaweit war das Platz 22 in Sachen Anzahl der Pässe. Es ist auch der höchste Wert eines Club-Spielers, der nicht Verteidiger ist, überhaupt und der zehnthöchste Wert eines Clubspielers überhaupt in dieser Spielzeit – vor ihm liegen vier Mal Margreitter (84, 80, 78, 74), vier Mal Mühl (79, 78, 68, 62) und einmal Valentini (61). Rhein passte aber nicht nur viel, er passte auch genau: Beachtliche 88,3% seiner Pässe kamen an. Rhein war darüber hinaus mit 11,78 Kilometern Laufleistung auch noch der laufstärkste Spieler des Clubs an diesem Nachmittag.

Abb.3: Abgefangene Bälle

Auffällig auch: Der Club schaffte 57 abgefangene Bälle, das ist Saisonhöchstwert für den FCN. Ein Blick auf die Karte (Abb. 3) zeigt, dass – gerade im Vergleich zu Frankfurt – der FCN extrem viele Bälle im Raum vor dem Strafraum, aber auch im Strafraum abgriff, was alle vier Zentrumsspieler (Mühl, Margreitter, Behrens, Rhein) hervorragend schafften. An dieser Statistik sieht man zum einen, dass Frankfurt es immer wieder versuchte, in diese Räume zu kommen, zum anderen aber auch, dass der Club geschickt im Zentrum verdichtete. Ein Phänomen, welches das flache 4-4-2 begünstigte.

Der Club hatte genau eine Phase, zwischen der 30. und 60. Minute, in der Frankfurt insgesamt etwas mehr vom Spiel hatte und zwar nicht zu großen Chancen kam, aber dennoch etwas mehr Druck aufbaute. Genau in diesen Phasen sank der PPDA-Wert* des FCN auch von 8 (Anfangs- und Schlussviertelstunde) und 10 (61. bis 75. Minute) auf 45 (31. bis 45. Minute) bzw. 34 (46. bis 60. Minute). Insgesamt sank der PPDA-Wert aber erstmals seit dem Hannover-Spiel aber überhaupt unter 20, ein deutliches Anzeichen dafür, dass der Club defensiv aggressiver und kompakter agierte als in den Vorwochen. Dafür spricht auch, dass Frankfurt nur 5,14 Pässe pro Ballbesitzphase spielen durfte. Nur Hannovers Ballbesitzphasen (4,47) gegen den Club waren noch kürzer.

Weitere Auffälligkeiten im Stenogramm:

  • Misidjan (in Bremen), Knöll (gegen Hannover), Palacios (gegen Düsseldorf), Zrelak (gegen Frankfurt)– bereits vier Torschützen des FCN in dieser Saison kamen von der Bank.
  • Der Club verlor 21 Mal den Ball durch das, was als „unsucessful Touch“, also quasi Stockfehler, bezeichnet werden kann. Der Bundesligadurchschnitt liegt bei 14 Ballverlusten dieser Art.
  • Ein durchschnittlicher Pass des FCN ging über 22,7 Meter. Höchstwert in dieser Saison.
  • Frankfurt schlug 31 Flanken. So viel wie kein Gegner seit Dresden im Oktober 2017 (32) gegen den FCN.
  • Während Wyscout Zrelaks Treffer auf Grund der Position nur einen xG-Wert von 0,15, also eine Trefferwahrscheinlichkeit von 15% attestiert, sieht Understat den Abschluss mit 48% Wahrscheinlichkeit im Tor.
  • Durch die 13 abgefangenen Bälle gegen Frankfurt kommt Georg Margreitter nun insgesamt auf 67 abgefangene Bälle. Er ist in dieser Statistik damit nun ligaweit auf Rang Drei, hinter Niklas Stark (Hertha, 75) und William (Wolfsburg, 73)

3. Fazit

Der Club holt einen Punkt gegen die – vor dem Spiel – formstärkste Mannschaft in Europas fünf großen Ligen. Vor dem Spiel hätte damit wahrscheinlich jeder leben können. Auch die Spielweise des FCN, dessen „Notelf“ gar nicht in Nöte kam und forsch mitspielte, kann zuversichtlich stimmen. Immerhin war der Club über 95 Minuten absolut ebenbürtig, vielleicht sogar einen Tick besser und gefährlicher, selbst wenn Frankfurt mehr vom Ball hatte. Das Remis ist insgesamt sicherlich leistungsgerecht, doch der Zeitpunkt des Gegentors ist natürlich schmerzlich.

4. Zahlen zum Spiel*

Nürnberg Frankfurt
1 Tore 1
10 (3) Schüsse (aufs Tor) 10 (2)
45,7 Zweikämpfe (in %) 54,3
47,2 Ballbesitz (in %) 52,8
11 Fouls 15
8 Ecken 6
118,29 Laufstrecke (in km) 116,98
Pass-Statistiken
386 (78,0%) Pässe (erfolgreich) 468 (78,6%)
15,0% (44,8%) Anteil lange Pässe (erfolgreich) 10,9% (51,0%)
37,0% (67,8%) Anteil Vorwärtspässe (erfolgreich) 36,8% (77,3%)
35,5% (79,6%) Anteil Seitwärtspässe (erfolgreich) 39,1% (76,0%)
13,0% (94,0%) Anteil Rückwärtspässe (erfolgreich) 12,2% (93,0%)
Nerd-Statistiken
0,53/1,3/1,14 Expected Goals 0,75/1,1/1,00
1,46 Expected Points 1,21
13,85 PPDA 11,29

*Alle Daten in den ersten beiden Kategorien (außer der Zweikampfquote von Onefootball und der Laufstrecke vom Kicker) von Wyscout. Benutzung unter der Journalistenlizenz des Anbieters. Die Pass-Statistiken ergeben insgesamt weniger als 100%, da eine kleine Anzahl an Pässen nicht kategorisiert wird. Die „expected goals“, also die Angabe der Tore, die statistisch auf Grund der abgegebenen Schüssen zu erwarten gewesen wären, erfolgt in der Reihenfolge „Wyscout/Fivethirtyeight/Understat, die expected Points, also die aus dem Spiel statistisch zu erwartenden Punkte, stammen von Understat, die PPDA, also die zugelassenen Pässe pro Defensivaktion – eine Metrik, die anzeigt, wie hoch der Pressingdruck einer Mannschaft ist, je niedriger der Wert, desto weniger Zeit hat der Gegner am Ball – stammt von Wyscout.

5. Stimmen zum Spiel

Michael Köllner: „Ich bin zufrieden mit meiner Mannschaft. Wir haben ein sehr stabiles Spiel auf den Platz gebracht, gegen eine Mannschaft, die einen Riesenlauf hatte. Wir haben sehr ballsicher agiert und haben die Top-Offensive des Gegners nicht zur Entfaltung kommen lassen. Fußballerisch haben wir es deutlich besser auf den Platz gebracht. Dann kriegst du auch Chancen. Schade, dass es nicht für drei Punkte gereicht hat. Aber wir werden daraus lernen, das wird uns stärker machen. Wenn man, wie wir heute, an die Grenzen geht, dann ist alles möglich.“

Adi Hütter: „Mit dem Unentschieden müssen wir hinten raus natürlich zufrieden sein. Am Ende war es wohl auch glücklich. So wie wir heute gespielt haben, hätten wir auch nicht mehr verdient gehabt. Nürnberg hat es einerseits gut gemacht und andererseits hat bei uns vielleicht die geistige und physische Frische gefehlt. Trotzdem muss ich der Mannschaft ein Kompliment machen, wie sie am Ende nochmal zurückgekommen ist.“

Lukas Mühl: „Wir sind natürlich sehr enttäuscht über den späten Ausgleich. Wir haben es über 90 Minuten gut gemacht und aufmerksam verteidigt. Dass dann noch das 1:1 fällt, ist sehr bitter. Am Ende war es der eine Ball, der durchkommt und das reicht in der Bundesliga leider. Aber auf so eine Leistung lässt sich aufbauen. Wir hatten in Ballbesitz viele gute Phasen, konnten so immer wieder für Entlastung und Gefahr sorgen. Wenn wir den Mix aus Ballbesitz und Defensive weiter so hinkriegen wie heute, dann holen wir unsere Punkte.“

Christian Mathenia: „Wenn man in der Nachspielzeit den Ausgleich bekommt, ist es am Ende natürlich sehr bitter. Ich finde aber, dass wir ein sehr mutiges Spiel auf den Platz gebracht haben. Wir wollten ein anderes Gesicht zeigen als letzte Woche, wo wir viele Bälle lang geschlagen haben und versucht haben, ekelhaft zu spielen. Heute waren wir bei Ballbesitz viel mutiger. Darauf lässt sich aufbauen. Wir müssen jetzt gut regenerieren, am Mittwoch steht eine harte Aufgabe an. Wir wollen in Rostock gut spielen, einen Sieg holen und in die nächste Runde einziehen.“

Makoto Hasebe: „Heute hatten wir Glück, dass wir so spät noch ein Tor erzielen. Wir haben insgesamt kein gutes Spiel gemacht, zumal die Nürnberger auch einen richtig guten Tag hatten und uns vor einige Probleme gestellt haben. Sie haben das heute gut gemacht, während wir uns schwergetan haben. Zumindest die Mentalität hat am Ende gestimmt, und wir haben noch den Ausgleich geschafft. Müdigkeit ist für mich keine Ausrede, denn wir haben einen großen Kader und genug Qualität, um das aufzufangen.“

Kevin Trapp: „Es war heute insgesamt kein gutes Spiel von uns. Man darf nicht denken, dass man nach Nürnberg fährt und mal eben einen Sieg mitnimmt. Da waren wir uns unserer Sache möglicherweise ein bisschen zu sicher. Unser Angriffsspiel haben wir heute fast überhaupt nicht durchgebracht und auch sonst einiges vermissen lassen. Nürnberg ist stark zu Hause, das wussten wir. Trotzdem haben wir unsere Qualität und das, was uns in den letzten Wochen ausgezeichnet hat, heute nicht auf den Platz gebracht. Von daher sind wir mit dem Punkt gut bedient.“

6. Noten zum Spiel

Spieler CU-Note Kicker NZ BILD WhoScored
Christian Mathenia 3 3 3 3 6,4/10
CU-Urteil: Fast beschäftigungslos mit Ausnahme einer abgefangenen Flanke und einer Faustabwehr, beim Gegentor dann chancenlos.
Robert Bauer 3- 4 3 3 7,5/10
CU-Urteil: Defensiv stark mit gutem Stellungsspiel. Offensiv völlig wirkungslos, obwohl Misidjan ihn mehrfach gut einsetzte.
Georg Margreitter 3 3 2 2 7,8/10
CU-Urteil: Beim Ausgleich etwas passiv, stand aber auch gegen zwei Mann und hätte bei Grätsche wohl ein Eigentor erzielt. Sonst souverän in der Defensive mit gutem Zweikampfverhalten.
Lukas Mühl +3 3,5 2 3 6,8/10
CU-Urteil: Mit guter Antizipation, starkem defensivem Tempo und einigen starken Bällen im Aufbau. Aber genau da auch mit leichten Fehlern ebenso wie im Stellungsspiel.
Tim Leibold 3- 3,5 2 3 6,9/10
CU-Urteil: Beim Gegentor einen Schritt zu spät gegen den Flankengeber, sonst defensiv recht solide, nach vorne mit wenigen Impulsen (Ausnahme: Hereingabe auf Knöll vor dessen Pfostentreffer)
Virgil Misidjan 2- 3 3 2 7,0/10
CU-Urteil: In der Offensive stärkster Nürnberger. Ging immer wieder ins Tempodribbling beschäftigte die Frankfurter damit, auch wenn es nicht immer effektiv war. Bereitete das 1:0 mit Traumflanke vor.
Hanno Behrens +3 3,5 3 3 6,6/10
CU-Urteil: Wirkte im 4-4-2 auffälliger als in den Spielen im 4-1-4-1, lief viel, warf sich immer wieder in Duelle, stabilisierte damit das Zentrum.
Simon Rhein 2 3 2 2 6,3/10
CU-Urteil: Eurosport-Experte Matthias Sammer adelte den Youngster (“Überragendes Debüt“). Zurecht. Robust im Zweikampf, stark in der Ballverteilung. Das Lampenfieber war eigentlich nur in den wenigen leichten Stockfehlern zu spüren.
Sebastian Kerk 3- 4 3 2 6,5/10
CU-Urteil: Ordentliches Startelfdebüt, vor allem in der Rückwärtsbewegung. Offensiv manchmal noch etwas wirkungslos.
Törles Knöll 3- 3,5 3 3 6,5/10
CU-Urteil: Ersetzte Ishak in Sachen Arbeitspensum und Laufbereitschaft optimal. Einzig sobald es in Tornähe ging, fehlte ihm die Durchsetzungskraft. Hatte allerdings einen sehenswerten Pfostentreffer.
Yuya Kubo 3- 4 3 3 6,7/10
CU-Urteil: Hat Ideen, konnte die in vorderster Linie auch besser zeigen als auf dem Flügel. Ihm fehlt für die Rolle in der Spitze aber die nötige Endgeschwindigkeit und auch der Zug zum Tor.
Federico Palacios +4 3 6,0/10
CU-Urteil: Lief viel, arbeitete gut nach hinten mit, aber letztlich recht wirkungslos.
Adam Zrelak 6,8/10
CU-Urteil: Erzielte die Führung mit dem ersten Ballkontakt. Robust in den Duellen, aber mit Ballverlust vor dem 1:1.
Patrick Erras 6,0/10
CU-Urteil: Kam in der 88. Minute für Kubo. Fiel in den sechs Minuten nicht weiter auf.

6 Gedanken zu „Analyse: Später Stich ins couragierte Herz

  • Das starke Debut von Rhein war auch im Stadion offensichtlich, ich verstehe hier die Kicker-Note 3 überhaupt nicht. Für mich der beste Mann auf dem Platz.

    Vor allem beeindruckend, dass hier endlich mal ein 6er spielte, der auch Impulse nach vorne zu setzen vermochte. Für mich eindeutig die Zukunft auf dieser Position. Ich hoffe, man arbeitet bereits intensiv an seiner langfristigen Vertragsverlängerung…

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    Antwort
    • Die Kicker Benotung ist oft nur schwer nachvollziehbar. Der völlig unauffällige Makoto Hasebe wurde zum Spieler des Spiels bestimmt. Im Stadion ist mir nicht mal aufgefallen, dass der aufm Platz stand.

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      Antwort
      • . Der völlig unauffällige Makoto Hasebe wurde zum Spieler des Spiels bestimmt. Im Stadion ist mir nicht mal aufgefallen, dass der aufm Platz stand.

        Florian schreibt in seiner Analyse, daß Hasebe die meisten Pässe von allen im Spiel gespielt hat. Welches Spiel hast du gesehen? 🙂

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        1
        Antwort
      • Gut oder selbst sehr gut zu spielen, muss nicht zwingend auch spektakulär und auffällig sein. Ich erinnere nur mal an einen Galasek oder Simons.

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        Antwort
        • Es muss aber auch nicht heißen, dass nicht auffällig spielen = gut spielen bedeutet. Und ja natürlich habe ich das Spiel gesehen, nämlich im Stadion wo es so kalt war wie im Kühlschrank. Da hab ich halt nicht jeden Hasebe Ballkontakt gezählt, sondern einen klasse aufspielenden Simon Rhein oder auch einen unermüdlich anrennenden Misidjan gesehen. Deshalb war für mich die Bewertung des Kicker mit Hasebe als „Spieler des Spiels“ nicht nachvollziehbar.

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