Schüsselspiel statt Schlüsselspiel – Club verliert 0:2 #FCNVfB

Der Club verliert vor Bundesliga-reifer Kulisse sang- und klanglos gegen den VfB Stuttgart

Die Aufstellung des Club:
Mathenia – Bauer, Margreitter, Mühl, Leibold – Rhein – Misidjan, Fuchs, Behrens, Kerk – Zrelak

Auf der Bank:
Bredlow, Ewerton, Erras, Petrak, Pereira, Palacios, Knöll

Die Wettquoten bei Betway: Heimsieg 2,40 | Remis 3,30 | Auswärtssieg 3,00 (ohne Gewähr)

Der Club kam gut in die Partie, spielte vor allem über die Außen und dabei besonders auffällig über rechts mit Bauer und Misidjan nach vorne und kam zu im Ansatz gefährlichen Szenen, bspw. mit Zrelak und Kerk. Mit zunehmender Spieldauer bemerkte man schleichenden Kontrollverlust beim Club, weil auch die anfangs konzentrierten Pässe und Zuspiele immer unsauberer wurden. Sinnbildlich eine von Mathenia geschenkte Ecke, als sein Pass vollkommen verunglückte. Der VfB kam zunehmend in die Spielgestaltungsrolle mit viel Ballbesitz, kam aber nur einmal richtig gefährlich in Abschlussposition. Mario Gomez, einst ein eiskalter Vollstrecker, schoß vollkommen freistehend aus 8 Metern weit am Tor vorbei.

Nach dem Wechsel (ohne Wechsel) wurde es erstmal engagierter, gefährlicher blieben aber die Gäste. Kerks Schuss in der 55. Minute etwas aus dem Nichts, doch Misidjan kann mit dem Abpraller nichts anfangen. Direkt danach geht Kerk vom Feld, der Mimik nach nicht ganz im inneren Einklang mit dem Trainer – Palacios ersetzte ihn positionstreu, am Spiel änderte sich auch nichts, am Ergebnis schon. In der 68. Minute wieder eine Ecke für Stuttgart, zwei VfB Spieler lassen sich fallen und stehen damit blank im Rückraum, wohin der Ball von Bauer wie bestellt geliefert wurde. Der Flachschuss geht durch Freund und Feind ins Netz. Köllner reagierte, nahm Behrens vom Platz für Petrak. Eine Maßnahme, die man nicht verstehen muss, wenn keine Verletzung vorliegt, und durchaus Folgewirkungen für das Teamgefüge haben könnte, schließlich waren andere Jungspunde im Mittelfeld, wie Rhein und vor allem Fuchs, auch nicht besser als der heute schwache Behrens. Evtl. eine Reaktion auf nicht eingehaltene taktische Anweisungen? Köllner winkte den Kapitän davor mehrfach lautstark nach vorne. Nach der Führung versuchte der Club das Spiel zu drehen, wurde aber von Thommy ausgeknockt, nachdem Mathenia den Ball zu kurz abwehrte. Erst in der 83. Minute ersetzt Pereira Fuchs, viel zu spät, um noch irgendwas an dem Spiel zu ändern.

Ein Spiel für die Tonne. Oder eben in die Schüssel. Nach den Siegen von Hannover und Düsseldorf – und nun eben Stuttgart – ist statt beruhigender Abstand man jetzt mittendrin im Abstiegskampf ganz unten. Warum man über 90 Minuten vor nahezu ausverkauften Haus nicht an die eigene Leistungsgrenze kam, ist vollkommen schleierhaft gegen sichtlich verunsicherte Schwaben, die mit einfachen Tugenden wie Laufbereitschaft am Ende zu ausreichend Gelegenheiten kamen, um dann auch irgendeinen oder gar zwei zu machen. Auch Köllner, der ja schon viel richtig in der Saison machte, aber eben auch schon fragwürdiges, wird erklären müssen, warum die Mannschaft nicht einstellen und auch im Spiel nicht eingreifen konnte. Auch die Wechsel unverständlich, wenn man mit Knöll und Pereira Offensivkräfte ganz außen lässt bzw. erst in ein schon verlorenes Spiel wirft.

193 Gedanken zu „Schüsselspiel statt Schlüsselspiel – Club verliert 0:2 #FCNVfB

  • Nein, natürlich nicht.Aber ich dachte das der Club präziser und schneller spielt und nicht so langsam und ungenau.
    Aber Mühl, Rhein und Margreitter sind keine Spielmacher, der Rest verliert bei Druck sofort die Bälle

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  • Heute krankt es im Mittelfeld. Behrens, Rhein und Fuchs mit zu wenig Durchsetzungsvermögen. Mathenia schenkt dem Gegener eine Ecke, muss auch nicht sein. Wieder so eine zerfahrende erste Halbzeit. Schauen wir, wie es weiter geht.

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  • Wird dann doch allmählich Zeit, dass der Club den den gezeigten Leistungen entsprechenden Abstiegsplatz 17 oder 18 einnimmt!

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    • Das ist nach so langer Verletzungspause übrigens völlig normal.
      Köllner wird in der 2. Halbzeit vermutlich wieder Palacios bringen.
      Ansonsten hat Hannover gewonnen, Düsseldorf spielt die 2. Halbzeit mit 11 gegen 10 Herthaner, bei denen auch Stark verletzt raus musste.
      Könnte ein richtig mieser Spieltag für den Club werden…

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      • Steht ja schon 1:0 für Düsseldorf-kann auch ein bitterer Abend für Stuttgart werden

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  • Da ist es. Aber jetzt wird der FCN schon aufwachen?
    Ach kotzt mich das an. Leute Leute.

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    • So ist das, Kubo und Ishak fehlen. Wieder einem Rückstand hinterher rennen, das geht auf Dauer auf die Psyche. Und warum muss man permanent den Aufbaugegner spielen? So wird das mit dem Klassenerhalt nichts.

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    • Opatreter M. könnte so wenigstens die verdiente Haftstrafe antreten, ohne dass es sich großartig negativ auf die Ergebnislage auswirken würde!

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  • Schön, was man so liest und hört.
    Gute Gefühle.
    Stuttgart muss gewinnen.
    Ausverkauftes Stadion.
    Guter Charakter.

    Alles schön.
    Alles richtig.
    Alles prima.

    Aber die Wahrheit ist:
    Der Club darf dieses Spiel nicht verlieren, besser, er muss es sogar gewinnen.
    Sonst geht man mit angeschlagener Moral, weniger guten Gefühlen und mit der roten Laterne in die Weihnachtspause.

    Aber die beschworene Fitness hilft uns vielleicht auch heute?
    Mir fehlt da der Glaube…

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  • Wenn man den Gegner nicht ernst nimmt, dann kommt sowas raus.
    So viel Zuversicht und Optimismus, dass es zuhause gegen den Tabellenletzten ja wohl reichen dürfte – das ist schon öfter schief gegangen.
    0:2.
    Ein Spieltag zum Vergessen.

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    • Wenn man gefühlt 20 Ecken für den Gegner produziert, braucht man sich nicht zu wundern…..
      Und teilweise hat man die Ecken geschenkt. Was hat man denn der Mannschaft nach dem 0:1 taktisch mitgegeben?
      NIX!

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  • Freu mich auf Liga 2. Es wird einfach nicht reichen. Sorry. Jetzt kommen Schalke, Leverkusen, Bayern, Wolfsburg, Gladbach. Gute Nacht!

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    • Da können wir lernen ohne Ende.
      Von der Stoffmenge her müsste das dann für die Champions-League reichen.

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    • Du gibst uns JETZT schon auf? Bei noch 23 ausstehenden Spielen? Finde ich völlig absurd. Ich lass es mir jedenfalls nicht nehmen, erst dann keine Hoffnung mehr zu haben, wenn rechnerisch nichts mehr geht. Und bis da ist es noch sehr sehr sehr lange hin. (na so was: wir haben noch immer keinerlei Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze; hätte ich vor der Saison eigentlich nicht gedacht für nach Spieltag 11..)

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      • Stand heute gebe ich auf. Sicherlich vom Spiel geprägt, und natürlich hoffe ich, aber Man muss einfach sehen, gegen wen man Punkte holen will?…mir macht das zugucken so einfach null Spaß, ist nur Bibbern, Hoffen, Fluchen, Ärgern wieder Hoffen…anstrengend…naja, aber ist ja eigentlich auch nix Neues. Weiter gehts!

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        • Des kann ich so nicht unterschreiben. Die Mannschaft hat mehrfach bereits sehr ansehnlichen Fußball gespielt. Es fehlt die Konstanz. Diese Spiel war aber wirklich zum Vergessen. So dürfen wir nicht wieder auftreten.

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  • So wie beim VfB sieht das aus, wenn eine Mannschaft etwas erreichen will.
    So sah das bei uns letzte Woche in Halbzeit 2 in Augsburg auch aus aber heute?
    Zum Abgewöhnen.
    Ich höre schon wieder die Floskeln von Marktwert, Pech und zu Beginn gut gespielt.
    Quark.
    Die Wahrheit ist:
    Wie haben das Niveau eines Zweitligisten. Und wenn alles passt und der Schiri hilft (die zwei Siege: Elfmeter und Rote Karte), dann kommt vielleicht auch was zählbares heraus.
    Ein gebrauchter Spieltag für den Club.

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  • Es kotzt mich wirklich an, dass der Club permanent seinem inneren „Deppen“ Nahrung liefert. Alle Unkenrufe wurden wieder wahr, warum kann das nicht ein verdammtes Mal anders ausgehen? Jetzt werden die Kritiker wieder aus den Löchern kriechen und die nächsten Spiele weiter Wasser auf ihre Mühlen bekommen. Jetzt MUSS mal ein Sieg gegen einen überlegenen Gegner her, sonst brennt in der Winterpause wieder der Baum.

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    • Zitat Holzmichel:

      „Jetzt MUSS mal ein Sieg gegen einen überlegenen Gegner her…“

      Dann hätte unsere Mannschaft heute schon mal mit dem Siegen anfangen können, denn der Gegner war überlegen…

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  • Was unsere Mannschaft heute in der Offensive gezeigt hat, war nicht bundesligatauglich.
    Dabei hatte Köllner, der sich in der Pressekonferenz lange über die Situation des Stuttgarter Trainers ausgelassen hat, davon gesprochen, dass man den Gegner von Anfang an unter Druck setzen will (eine Stunde vor dem Spiel hab‘ ich das im Radio gehört). Kommunikationstechnisch war vor dem Spiel alles in Ordnung. Ist ja auch ein nicht zu unterschätzender Aspekt, das Quasseln-Können…

    Ach, ist schon aus, das Spiel. Na Freunde, dann bleibt uns nichts anderes übrig, als den Stuttgartern zum – ich kann diese Vokabel eigentlich nicht leiden, aber ich verwende sie jetzt trotzdem mal – verdienten, ach was zum VOLLAUF VERDIENTEN Sieg gratulieren…

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    • Absolut korrekt. Erstaunlich wie Weinzierl es geschafft hat die Mannschaft taktisch und mental perfekt einzustellen.

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    • Ja, so ganz überraschend kommt das alles nicht. Vergangene Saison hat man ja auch bereits mehrfach gesehen, wie wenig nach vorne geht, wenn Ishak fehlt. Denke da an das 0-0 in Bochum oder das 0-1 in Bielefeld.

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  • War ganz sicher kein tolles Spiel – aber das ständige Gemeckere nervt – aufstehen – Krone richten – Mund abputzen – weiter geht’s –
    @ Chlodwig – Du könntest zum Thema Opatreter Deine CD wechseln.
    Grenzt schon an Unverschämtheit.

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  • Vom Feeling her hab ich ein gutes Gefühl heute.

    Gefühlt liefen an diesem Spieltag ja mal eher ne ganze Reihe 6-Punkte-Spiele gegen uns!

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  • Selten so enttäuscht aus dem Stadion gegangen. Es war gar nix heute. Die Konkurrenz geht mit deutlich besseren Gefühlen in die Länderspielpause. Die Tabelle sortiert sich langsam so wie es zu erwarten war.

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  • Es war heute erschreckend,
    Schwach und einfallslos
    Aber ob man das als aussagekräftig für die Restsaison bezeichnen kann?

    Ich denke es wird auch noch bessere Spiele geben.
    Hertha, Wolfsburg tun und keinen Gefallen, dafür bleiben die sogar in Reichweite.Kann man so oder so sehen.
    Und in der Endphase der Saison braucht man wohl ab und zu das Pech der Konkurenz, aber erstmal muss man es auch Selber versuchen

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  • Schaahlke und Leverdingens werden sich nun mal langsam nach oben hin absetzen und gemeinsam mit dem, sich, wie gewohnt, bereits auf dem Weg nach unten befindenden Wolfsburch, ergibt sich ein hübsches Abstiegskrampf-Grüppchen.
    Es wird noch ´ne gefällige Restsaison werden.

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  • Das war heute hinten nichts, in der Mitte nichts und auch vorne nichts. Ich würde nur Mathenia ausnehmen, alle anderen waren heute 2. Liga Niveau.

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  • Der Club braucht jetzt wohl doch mal allmählich sein Hannes-Wolf-Momentum (lustigerweise ist der ja Ex-Stuttgart).
    Beim HSV hören die gar nicht mehr auf zu siegen!

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    • Mit dem kleinen Unterschied, dass Wolf in der 2. Liga der Goliath unter Davids ist und Köllner der David unter Goliaths. Kann man schon ein oder zwei mit seiner Schleuder niederstrecken, an guten Tagen, aber wer hat schon immer nur gute Tage…

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    • Genau. So einfach ist das: Köllner raus, ‚einen wie Hannes Wolf‘ rein und plötzlich steigen unsere Chancen auf den Klassenerhalt. Entschuldige, dass ich lachen muss..

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  • Warum wiederholt sich bei uns immer die negative Geschichte? Ich kann gar nicht zählen wie oft wir in den letzten 4 Jahrzehnten ein dankbarer Aufbaugegner für Mannschaften waren die am Boden waren 😒

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  • Das traurige war eigentlich, es war nicht mal nur im Ansatz ein aufbäumen, das war wie 90 Minuten lang im Wachkoma.

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  • Juwe unsere Mannschaft hat 2. Liga Niveau. Es reicht nur zu einem Punkt oder mal zu einem glücklichen Sieg wenn alle an ihre absolute Leistungsgrenze gehen. Ich hoffe das Ewerton und Erras nach der Länderspielpause wieder in der Startelf stehen.

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  • Was jetzt nach Stuttgart auf uns zukommt, da kann man nur hoffen, dass wir nicht ganz ernst genommen oder grob unterschätzt werden. Sonst wirds verdammt viel Lehrstoff geben.

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    • Sonst wirds verdammt viel Lehrstoff geben.

      Saisonziel: dreistelliges negatives Torverhältnis?

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    • Andererseits war es eigentlich schwieriger in Augsburg was mitzunehmen als heute gar nix-
      Prognosen sind beim Club schwierig.

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    • Ach jetzt sind wir auch noch verantwortlich für die Scheißstimmung hier!?

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          • So ist das leider. Ich übernehme die volle Verantwortung, trete von allen Ämtern zurück und verzichte auf jegliche Pensions-Ansprüche😢

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            • Vielleicht seehofert Köllner dich noch als Platzwart in sein Team, damit du besser kontrollierbar bleibst.

              Als erstes färbst du mit deinem besten ROT diese hässliche (und nur in Irland schöne) grüne Rasen-Farbe um.

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              • Ohne garantierten Heli rühre ich keinen Finger als Greenkeeper! Auf Couch und goldenen Bentley würde ich notfalls verzichten. Ich glaub übrigens, dass Irland letztenendes vereinigt sein wird, als Brexit-Nebeneffekt.

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                • Jo, die DUP heult schon auf…
                  Wird ein langer Weg. Hoffentlich bleibt der Brexit-Irrsinn in der Konsequenz friedlich an der Grenze von Derry bis nach L.Carlingford.

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                • @Teo Genau das hab ich heute einem irischen Freund geschrieben. Es braucht ein neues, erweitertes Good Friday Agreement! Versöhnung! Hat mit dem FCN nix zu tun, ist aber dennoch wichtig.https://youtu.be/TjjpBb9q1PA

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  • Erbärmliche Leistung der Mannschft…
    aber für mich noch erbärmlicher die (Nicht)Leistung von Köllner in diesem Spiel.
    Schlimmer vercoachen geht nicht.
    Die Stuttgarter zeigen ihm ab der 20ten Minute 50 (!) Minuten an wie das Spiel laufen wird…
    und brauchen tatsächlich 70 MInuten für das erste Tor gegen eine bodenlos schlechte FCN-Truppe…
    Jeder im Stadion sieht, dass die Mannschaft bei dem Kick and Rush einen Spieler mit Körper im Sturm braucht, da Zrelak einfach kein bundesligatauglicher Stürmer ist…
    Das Signal von Köllner… Palacios für Kerk… das verstehe wer will…
    Unsere Truppe darf verlieren, keine Frage… aber das war heute von A-Z die 6.
    Und für den Trainer die 6-… unglaublich.
    Wenn Flo da zu anderen Bewertungen kommen sollte, dann muss ich mich fragen ob wir das selbe Spiel gesehen haben.
    Boah war das schlecht! Aber ich will mich nicht aufregen.
    Deswegen….
    Einatmen – Ausatmen – Einatmen – Ausatmen – Ooooooom

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    Antwort
    • Wenn du Zrelak, wie selber geschrieben, das Bundesliganiveau absprichtst, dann hat Köllner ja zu 50% richtig gewechselt.
      Hilf mir mal auf die Sprünge, welchen körperlich starken Stürmer du gerne gebracht hättest.
      Die Abwehr konnte keinen Spielaufbau, das Mittelfeld war nicht existent, oder in der Lage bälle zu halten und weiter zu leiten.
      Außer Misidjan zu Beginn fehlte doch Allen die Geschwindigkeit und Idee.

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      • Knöll für Fuchs wäre für mich der logische Wechsel gewesen.
        Knöll in die Spitze, Zrelak dahinter.

        Mal.abgesehen davon, dass man sich fragen darf, ob Zrelak überhaupt Starter ist.

        Warum war Kubo nicht mal im Kader,?

        Fragen.über Fragen…

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      • Richtig, die Kaderplaner haben gepennt. Als Palacios für Kerk kam, hat der Kollege neben wir in Block 16 gemeint, dass jetzt „1,70m für 1,74m“ kommt. Wir haben mit dem gleichen Stürmertyp keine Varianten. Auch Knöll für Zrelak hätte das nicht geändert. Heute hatte ich aus Verzweiflung nach dem 0:1 auf Pereira für Fuchs und damit auf eine Einzelaktion gehofft.

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    • Meine Rede seit Wochen….
      Wer jetzt noch an eine Verbesserung sowohl moralisch wie taktisch glaubt ist selber Schuld

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      • Du meinst also konkret: Trainer rauswerfen und Spieler austauschen? Alles oder zumindest Vieles anders machen? Sind wir tatsächlich zu schlecht? Haben wir so keinerlei Chancen mehr? Es gab letztlich nix Positives, gibt nix Positives, wird nix Positives mehr geben? Ist das alles wirklich seit Wochen bekannt und erwiesen und ich habe es nur noch nicht kapiert? Will ich es einfach nicht kapieren? Bin ich nur ein naiver nichtsahnender Fan, der sich von Rang 15 blenden lässt und sich einbildet, immer wieder mal doch überraschend wohltuend Gutes am FCN 18/19 gesehen zu haben (auch und besonders im Vergleich zu ganz anderen Personal- und Saisonverlaufkonstellationen der FCN-Geschichte)?
        Du scheinst alle diese Fragen mit „ja“ beantworten zu wollen. Das KANN und WERDE ich einfach nicht gutheißen. Daran bin ich dann gerne „selber schuld“.
        Letztlich ist es ganz einfach: wenn wir absteigen, sagst Du Dir dann eben „war klar, hab‘ ich immer gewusst – dass das so viele nicht kapieren wollten???“ und ich sag‘ halt dann „damit musste man freilich schon rechnen, aber die Hoffnung wollte ich nie aufgeben, weil es durchaus genug gute Ansätze auf allen Ebenen gab“. Naja.

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  • Ausgecoacht nennt man das wohl. Weinzierl hat weniger in die Mikrofone gesprochen und angekündigt, dafür geliefert. Das aggressive Anlaufen gegen unsere spielschwache Defensive hat uns den Zahn gezogen. Daneben unsere Aufstellung und Einstellung, die jedem angezeigt hat, dass wir einen Riesenrespekt vor dem 18. haben und so nur auf ein 0:0 spielen wollen. So kam dann auch gegen einen schwachen Gegner in einem 6-Punkte-Spiel die schwächste Saisonleistung – BVB/Leipzig nehme ich aus – heraus. Diesmal offensichtlich auch in der Halbzeitansprache kein Impuls durch Köllner. Kerk heute Totalausfall, Bauer schlecht wie immer. Misidjan wie immer unser einziger Spieler, der richtig Fußball spielen kann. Insgesamt kein Bundesliganiveau. Dass was das Frankfurt-Spiel an Glauben gegeben hat, hat das heutige Spiel verbrannt.

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    • mich würde schon interessieren worin die auffällig gute taktische Massnahme bestanden haben soll.Womit begründest du dein ausgecoacht?
      Zwei Tore nach Standarts, und beide im zweiten Anlauf, also eher Zufall als ausgeklügelter Plan.
      Das von Dir angeführte aggressive Anlaufen fand ich jetzt weder besonders ausgeprägt noch dauerhaft.

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      • Zitat Christian-Berlin:

        „Zwei Tore nach Standar[d]s, und beide im zweiten Anlauf, also eher Zufall als ausgeklügelter Plan.“

        Stimmt: Wenn sich die Abwehr des Gegners bei Eckbällen „zufällig“ blöd anstellt, bedarf es keines „ausgeklügelten Plans“.

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    • Für mich waren die Standardtore nur Resultat der vielen Standardsituationen vor unserem Tor. Und die sind entstanden, weil Weinzierl – anders als Frankfurt oder Hannover – nach 15 Minuten schnell auf highes und aggressives Pressung umgestellt hat. Daneben hat er die Außenpositionen verstärkt und die Mitte freigegeben, weil dort beim Club ohne Löwen/Kubo ja auch keine Gefahr kommen kann. So kam Gentner immer wieder in die Halbpositionen. In der Konsequenz hatte der Club in Summe eine Halbe Torchance und Stuttgart 7-8. Das ist dann wohl ausgecoacht, wenn man vorher als Tabellenletzter kaum Wirkung nach vorne gebracht hat

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  • Die waren physisch und psychisch platt und reaktionsarm.
    Sinnbildlich zum zweiten Mal in Folge das nötige Auswechseln unseres Kapitäns, der wirkte wie Ribery: fix und fertig fast noch vor der Halbzeit.
    Ich bin gespannt auf die Leistungsdaten.

    Ich tippe auf schlechte Zweikampfwerte, geringere Laufleistung als Stuttgart und auf viele schnell verlorene Bälle.

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  • Mich hat heute einfach dieses blutleere Auftreten und die Konzept- und Planlosigkeit sowie der fehlende Mut im Offensivspiel erschreckt. Ich betone HEUTE. Was mich positiv stimmt ist die Tatsache, das unsere Truppe bisher immer wieder aufgestanden ist. Der Trend zeigt, das wir mit drei, vielleicht vier Mannschaften um den Klassenerhalt kämpfen. Hoffen wir das es am Ende reicht, es wird (wie erwartet) extrem schwer.

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  • „Wir haben zu wenig investiert“, sagt Leibold (Homepage FCN).

    Die Frage, warum sie zu wenig investiert haben, beantwortet er nicht. Na gut, sie wurde ihm wohl auch nicht gestellt.

    „Wir müssen aus dem Spiel lernen“, sagt Zrelak (ebd.).

    Na, da sind wir doch wieder beim Thema. Leben heißt lernen. Wer nichts mehr lernen will, lebt eigentlich nicht mehr.

    Ergo: Alles gut. Ist doch ne feine Sache.

    Wünsche Guten Abend allerseits!

    P.S.: Gibt es etwas Schöneres als lehrreiche Wochenenden?

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    • Dieser Kommentar ist einfach richtig. Und zwar 100 Prozent. Wir können keine Bälle sauber annehmen. Was macht Köllner eigentlich die ganze Woche. Es gibt doch Technik Trainer. Haben wir überhaupt einen. Ohne Technik kein Umschaltspiel. Aber wir lernen ja Woche für Woche. Die Umsetzung ist jedoch meiner Meinung nach nicht von Köllner zu schaffen. Da muß ein Profi her. Sonst lernen wir in der 2. Liga weiter. Bei jedem Spiel hat man als Zuschauer ein Gefühl von Angst.

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  • Nach den Bildern der Sportschau hat Mathenia meiner Meinung nach bei beiden Gegentoren Mitschuld. Beim Einsnull wehrt er den Schuss nicht per Fuß ab, sondern tritt sich den Ball selbst ins Tor. Dem Zweinull geht eine schwache Faustabwehr voraus. Dazwischen allerdings eine doppelte Monsterparade aus kürzester Entfernung. Daher würde ich die Niederlage auch keinesfalls an Mathenia festmachen. Aber seine Fehler/unglücklichen Aktionen passen zur heutigen Leistung des Clubteams.

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  • Nennt mich einen typischen fränkischen Meckerer. Doch der Videobeweis/VAR sorgt bei mir nur noch für unerfreuliche Darmtätigkeit. Scheinbar wird der VAR vor allem eingesetzt (bzw. nicht eingesetzt), um den Club zu benachteiligen. Vor dem Nullzwei nimmt der Torschütze Thomy den Ball eindeutig mit dem abgespreizten Arm mit. Doch der Kölner Bierkeller bleibt stumm.

    Zum wiederholten Male in dieser Saison wird der Club hier eindeutig erkennbar benachteiligt. Möglicherweise werde ich nun in die tumbe Schublade der Verschwörungstheoretiker gesteckt, doch ich erkenne durchaus Parallelen zur letzten Abstiegssaison…

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  • Für mich ist es auch unverständlich, das Spieler wie Ewerton und Erras auf der Bank sitzen und Kubo überhaupt nicht im Kader ist bei solch einem wichtigen Spiel. Kubo und Erras können wenigstens spielerisch Aktzente setzen. Ewerton muss Mühl auf jeden Fall in der Innenverteidigung ersetzen. Kämpferisch ist Mühl nicht schlecht aber für mich wirkt er immer überfordert vor allem spielerisch.

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    • Erras wirkte zuletzt nicht als wäre er in der notwendigen Verfassung, um den Ansprüchen an die Erste Liga zu genügen.

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  • Heute habe ich 10 Spieler gesehen, die außer Misidjan nicht in der notwendigen Verfassung waren den Ansprüchen der Bundesliga zu genügen!!

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    • 10 außer Misidjan heißt 9.
      Bei 3 Wechseln standen 14 Clubberer auf den Platz. Welche 5 hatten neben Misidjan die nötige Verfassung?!?

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  • Es war eine Wohltat, den mit depressiv-schweigenden Clubfans voll besetzten Regional-Express der Deutschen Bahn AG bereits in Kitzingen verlassen zu dürfen.

    Das schwächste Heimspiel seit langem im Stadion erleben zu dürfen, war noch schlimmer als es im TV zu begleiten. So schwach und hilflos, vor allem im Spielaufbau und im Mittelfeld, habe ich den Club in dieser Spielzeit noch nicht erlebt. Dass die Mannschaft verschiedene Gesichter innerhalb eines Spiels hat, haben wir schon des Öfteren gesehen, dass sie aber, abgesehen von 15- 20 ordentlichen Minuten zu Beginn, nach einer schlechten ersten Hälfte eine völlig desolate zweite Hälfte abliefert, hat mich schockiert. Fast noch mehr schockiert hat mich die Tatsache, dass dem Trainer der Blick auf das Spiel und die daraus zu ziehenden Konsequenzen sprich: Wechsel völlig missraten sind.

    Bis auf Misidjan hat für mich heute kein Spieler unter Beweis gestellt, dass er Erstliga-Niveau auf 90 Minuten Spieldauer leisten kann. Auch die taktische Marschroute war mehr als fragwürdig. Und warum der Spieler, der von seinen technischen Fähigkeiten noch am ehesten für eine zentrale Position im Mittelfeld geeignet wäre, nicht mal im Kader war, konnte mir auch keiner der CU-Experten vor Ort erklären. Da hoffe ich inständig auf Hilfe aus Bayreuth.

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    • Zitat Manni der Libero:

      „Und warum der Spieler, der von seinen technischen Fähigkeiten noch am ehesten für eine zentrale Position im Mittelfeld geeignet wäre, nicht mal im Kader war, konnte mir auch keiner der CU-Experten vor Ort erklären. Da hoffe ich inständig auf Hilfe aus Bayreuth.“

      Vielleicht ist Erras nicht richtig fit. Vielleicht wird er es nach seinen schweren Verletzungen auch nicht mehr.

      Es kann auch sein, dass er „schlecht trainiert“ hat. Es heißt ja: Man spielt so, wie man trainiert.

      Wobei: Wenn man so spielt, wie man trainiert, scheinen ziemlich viele unserer Spieler in der letzten Woche nicht gut trainiert zu haben.

      Ich weiß: Letztere Behauptung ist anmaßend, denn Köllner hat in der Pressekonferenz „before“ darauf hingewiesen, dass die Mannschaft physisch und konditionell in einem Top-Zustand ist. Dazu passt auch Leibolds Statement „after“, dass „wir zu wenig investiert haben“…

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      • Würde ich als Köllner vor einem solchen Spiel auch sagen, erst recht, wenn ich davon ausgehen müsste, dass man nach den letzten Wochen doch a weng aufm Zahnfleisch geht, und allererst recht gegen verunsicherte Stuttgarter. „Zu wenig investiert“ könnte auch heißen „es war uns heute zu schwer möglich, ‚mehr zu investieren'“. Ist halt eine leicht daher gesagte Floskel.

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  • Meinem Gefühl nach sprach alles an diesem Spieltag gegen den Club. Ausverkauftes Haus. Favorit sein obwohl der VfB das 10fache in seinen Kader investiert hat. Murphys Gesetz usw. Daher bin ich auch nicht wirklich enttäuscht.

    Doch wieso nicht die üblichen Gesetzmäßigkeiten irgendwann umdrehen?! Demnach rechne ich in den nächsten Spielen mit einem eigentlich komplett unmöglichen Sieg. Unverdient, dreckig und mit viel Glück, und wenn der DFB endlich endlich einmal mitspielt sogar mit Hilfe des VAR – egal. Sollte dieser gegen die AG erfolgen, deren Wüde nicht angetastet werden darf, umso besser.

    #SteuersündermitrotemKopf #ElferschiessenEM76 #RolexKalle

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  • Wurden wir ausgecoacht? Ist Köllner ein Blender und Dampfplauderer? Hat Bornemann versagt? Sind unsere Spieler leistungsunwilig?
    Natürlich ist die Niederlage in diesem 6-Punkte-Spiel fatal und extrem bitter. Doch nüchtern betrachtet, wie ist der Sachstand? Ist denn wirklich so viel Erschütterndes passiert? Nein, was wir jetzt erleben ist harter normaler Alltag.
    Wir sind mit großem Abstand der ärmste Verein der 1. Buli. Der VfB als bisher Tabellenletzter hat lt. Kicker in den letzten 2 Jahren ca. das 14-fache in seinen Kader investiert wie wir. Wir sind eingezwängt zwischen Schuldenabbau, strengen Auflagen von DFB/DFL und zukunftsorienterter Nachhaltigkeit. Aufgestiegen mit einem Kader, der vielen für die 2. Liga nicht gut genug schien. Dieser Kader wurde mangels Geld notgedrungen billigst um junge Talente und sehr wenige ausländische Neuzugänge ergänzt von denen man hofft, dass sie sich irgendwann als Verstärkungen erweisen werden. Wundert sich auch nur einer wirklich ernsthaft, dass wir nicht locker mit den Etablierten mithalten können? Wieso unsere unerfahrene Mannschaft regelmäßig scheinbar leichte Fehler begeht? Wieso wir uns im Abstiegskampf befinden?

    Dass wir mit unseren charakterlich herausragenden Aufstiegshelden wieder BuLi-Duelle erleben dürfen ist bei unserem finanziellen Background ein absolutes Privileg! Fürth, Lautern, 1860 oder Braunschweig würden uns um diese Chance sicherlich äußerst beneiden. Den Abstieg zu vermeiden wäre ein echtes Wunder. Eigentlich unmöglich. Doch manchmal werden Wunder wahr. Und ich glaube weiter an unsere Jungs!

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    • Wohltuender Kommentar! „Alltag“ und „finanzieller Background“ sind die Stichworte, es wusste doch jeder, dass die Saison brutal schwer werden wird. Nun – Überraschung!!! – ist sie es halt. Nicht mehr, nicht weniger.

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  • Zitat block4:

    „Ist Köllner ein Blender und Dampfplauderer?“

    Weder noch.

    Köllner ist ein hellsichtiger Trainer mit brutal starker Kommunikation.

    Letzteres besonders in den Pressekonferenzen vor dem Spiel.

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  • Das 6 Punkte Spiel gegen Düsseldorf haben wir noch klar gewonnen, das gestern gegen Stuttgart hingegen klar verloren
    Es hat für mich auch den Eindruck die vorherige Woche mit den 3 Spielen Frankfurt, Rostock, Augsburg, in der wir 4 mal einen Rückstand über Kraftakte aufgeholt haben hat auch seine Spuren hinterlassen. Das ist einfach nicht jede Woche wiederholbar und die Länderspielpause kommt zum rechten Zeitpunkt.

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    • Genau so sehe ich das auch. Schlicht zu viel Strapazen in den letzten Wochen, verteilt auf zu wenige gestandene Spieler. Ishak, Löwen, Valentini sind halt doch signifikante Ausfälle. Dazu die Schwierigkeit, Kerk, Erras, Ewerton noch immer nicht problemlos wieder reinwerfen zu können. Ja, das darf keine Ausrede sein, wäre für mich aber schon eine Erklärung dafür, dass es in einem wichtigen Spiel auch mal grundsätzlich an der nötigen Energie fehlen kann.

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  • Wieder mal deiner Meinung Juwe. Wird mir langsam unheimlich.

    Ziemlich verwirrend finde ich die Kommentare, in denen mancher genau weiß, welche Spieler besser aufgestellt worden wären. Vor nicht allzu langer Zeit wurde da auch mal Zrelak für die Startelf gefordert. Jetzt ist er kein bundesligatauglicher Spieler.
    Ich bin mir ziemlich sicher, das kann man bei vielen Spielern ähnlich auflisten, wenn man sich die Mühe machen würde, mal alles durchzulesen, was es da so an Weisheiten während und nach dem Spiel gab.
    Was ist denn nun die wirkliche Wahrheit? Könnt ihr euch nicht mal entscheiden?

    Irritierenderweise lese ich auch ziemlich oft, daß wir keinen bundesligatauglichen Kader haben: die zwangsläufige Konsequenz sind Niederlagen, egal mit welchen Spielern. Wieso wird dann Köllner irgendeine Verantwortung für ein schlechtes Spiel gegeben? Weil er keine Wunder vollbringen kann?

    Oder ist doch nur das Trainerteam nicht bundesligatauglich, die Spieler wären es schon mit dem richtigen Trainer? Auch hier wäre es mal hilfreich, wenn ihr euch mal festlegen würdet und nicht immer zwischen dem einen und dem anderen switcht.

    Mein Vorschlag: die Couchpotatoes, die bei schlechten Spielen alles immer schon besser wußten und wissen, machen jetzt endlich den Trainerschein und übernehmen dann. Mir vollkommen unbegreiflich, wie man so fahrlässig mit seinem Können umgehen und den Club wieder und wieder scheitern lassen kann, wenn man von sich weiß, daß man es hätte verhindern können.

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    • Beate,
      was du schreibst liest sich hübsch. Es hat nur einen Haken.

      Für deine Beweisführung konglomerierst du verschiedene, sich widersprechende Aussagen von unterschiedlichen Personen, die unterschiedliche Thesen anführen.

      Das liest sich zwar hübsch, ist aber im Kern eine Art Selbstverwirrung 😉

      Ich denke als Fan bist du immer auch Trainer im Geiste, ob auf der Couch oder im Stadion. Sonst wäre das ziemlich trist.

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      • Man kann viel kritisieren. Tu ich ja auch (wenn auch ziemlich selten). Nur frag ich mich, weshalb jemand so genau weiß, daß Spieler x bessere Leistungen gebracht hätte als der aufgestellte Spieler.

        Ich denke, kaum einer von uns ist beim Training dabei. Ich bezweifel, daß einer von uns über den genauen Gesundheitszustand der einzelnen Spieler genau informiert ist und wirklich einschätzen kann, wie belastbar sie sind.

        Klar verstehen wir manchmal Wechsel nicht. Z.B. versteht diesmal Alexander nicht, weshalb Behrens gewechselt wurde.
        Ich würde einfach erstmal vermuten, es gibt Gründe dafür: Behrens ackert ziemlich viel. irgendwann dürfte auch er körperlich und mental mal an seiner Leistungsgrenze sein.
        Vielleicht ist es ja einfach nur vorausschauend? Bevor er am Ende ganz ausfällt, weil er überlastet war (also in der Regel Verletzung), gönnt man ihm auch mal eine Auszeit?
        Dasselbe seh ich übrigens bei Kerk: er war lange verletzt. Klar möchte er spielen. Aber manchmal ist es eben sinnvoll, ihn nicht zu sehr zu belasten, um einer erneuten Verletzung vorzubeugen. Ich denke, daß das im Trainerteam mit den Physios und Ärzten intensiv besprochen wird.

        Ich denke, vieles, was uns Fans nicht nachvollziehbar ist, resultiert aus einer langfristigen Planung. Und ist im Trainerteam abgesprochen. Es geht eben nicht nur darum, nur dieses eine Spiel möglichst erfolgreich abzuschließen, sondern das Ziel ist, mit einem Kader, der leistungsmäßig in jedem Spiel über dem Limit spielen müßte, wenn er punkten will, die Saison möglichst nicht auf einem Abstiegsplatz abzuschließen. Und dabei werden dann eben für die Mannschaft wichtige Spieler wenn irgend möglich nicht permanent überlastet.

        Als mahnendes Beispiel seh ich dabei rückblickend Verbeek´s Entscheidung, mit der besten Mannschaft gegen die Bayern aufzulaufen und am Ende wichtige Spieler langfristig verletzt nicht mehr aufstellen zu können.

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    • MK ist in der Rolle des Verantwortlichen,Punkt!
      Das er bei schlechtem Saisonverlauf immer öfters in der Kritik stehen wird, hat er seinen Worten nach, ja auch schon vorher gewusst.
      Man kann schon erwarten, das er bei dem Potential das er in seinen Spielern sieht, den einen oder anderen besser macht.

      Hier ständig darauf zu verweisen, das in dem beschriebenen Umfeld nicht mehr geht, ist bei den vollmundigen Worten von MK unangebracht.
      MK benötigt doch hier keinen der sich ständig vor in stellt.
      Ich habe MK immer wegen Anspruch und Wirklichkeit kritisiert, aber in einer nicht beleidigenden Form.

      Ich denke das es auch im normalen Berufsleben der meisten hier einen Maßstab gibt , an dem sie gemessen werden.
      Ich konnte doch im Nachgang eines Jahres in Zielvereinbarungsgesprächen mit meinem Chef auch nicht darauf verweisen, das Mitbewerber mehr Geld investiert haben und deshalb das herauskam was herauskam.

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      • Das Zielvereinbarungsgespräch zwischen Köllner und Bornemann dürfte mittlerweile doch einigermaßen klar sein: Ziel ist es, eine Mannschaft zu entwickeln, die über mannschaftliche Geschlossenheit gegenüber qualitativ bessere Mannschaften möglichst gut mithalten kann. Genau das ist auch erreicht worden bislang.
        Daß Niederlagen gegen jede dieser qualitativ besseren Mannschaften möglich sind, ist dabei inkludiert. Wenn das als Zielverfehlung von Bornemann gewertet werden würde, hätte er wenig Ahnung vom Fußball.

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  • Es ist doch ziemlich offensichtlich, dass der Club in der 1. Liga nur dann eine Chance auf Punkte hat, wenn die ganze Mannschaft an ihre absolute Leistungsgrenze gehen kann.

    Das aber kann man nun mal nicht immer, deshalb gibt es Spiele wie gestern, in denen der Gegner – wo auch immer er vor dem Spiel tabellarisch steht – besser ist und zu Möglichkeiten kommt, weil jede Mannschaft in dieser Liga insgesamt individuell besser besetzt ist.
    Ich verstehe die große Enttäuschung, ich bin selbst frustriert.
    Aber man muss einfach damit klarzukommen versuchen, dass der Club aus der 2. Liga aufgestiegen ist, weil er am Ende mehr Punkte geholt hat als der Drittplatzierte und nicht, weil er die vergangene Saison – im Gegensatz zu Köln und dem HSV in dieser – mit einem Erstligakader bestritten hatte.
    Da dieser Kader kaum veränder werden konnte (Stichwort: Geld) verstehe ich nicht, warum man von diesen nicht einmal überragenden Zweitligaspielern, die vergangene Saison aufgrund ihrer Mentalität und nicht ihrer herausragenden Einzelkönner oder technischen Fähigkeiten aufgestiegen sind, plötzlich wirklich erwartet und verlangt, sich binnen weniger Monate in zumindest dem Durchschnitt entsprechende Erstligaspieler verwandeln zu können.
    Das ist faktisch nicht möglich.
    Die Realität ist bitter und hart, aber das haben wir doch vorher gewusst!

    Es war gestern enttäuschend, weil die Mannschaft kollektiv nicht erstligatauglich war. Sie war schlicht nicht in der Lage, an ihre absolute Leistungsgrenze zu gehen, sie ist so gut wie allen anderen Teams technisch unterlegen, denn der Kader besteht in der Masse aus Zweitligaspielern. In der Situation nach einem neuen Trainer oder besserem Techniktraining zu rufen kann man machen, doch das verkennt die Situation:
    Das Potential ist eben nicht so groß wie bei anderen Teams.

    Das meine ich gar nicht böse, aber es ist eben ein Fakt, und der wurde uns gestern schnerzlich vorgeführt.

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  • Der Schlüssel gestern war, dass Weinzierl umgestellt hat und seine Truppe auf absoluten Kampf eingestellt hat. Badstuber rauszunehmen, hat sich als richtige Maßnahme erwiesen. Die VFB Spieler sind mehr und vorallem schneller gerannt als die Spieler des Clubs. Eventuell waren da aufgrund eines Spieles weniger, mehr Körner im Tank. Es erweckte zumindest den Eindruck. Nur so ist das phlegmatische Auftreten zu erklären. Es kommt wohl auch noch hinzu, dass der VfB unterschätzt wurde. Im Vorfeld wurde einfach zuviel gequasselt, da sollte Köllner vielleicht in Zukunft mal nach dem Prinzip ‚weniger ist gleich mehr‘ agieren und keine Taktik Vorträge halten. Möglicherweise würde es auch helfen, eine Stammformation zu finden, denn der Club hat keine Doppelbelastung. Warum also diese ständige Rotation? Wirkt auf mich ein bißchen wie Ratlosigkeit. Ein Ishak Löwen und Valentin fehlen natürlich mit ihrer körperlichen Präsenz, die, wie ich finde, eines unserer hauptsächlichen Probleme sind. Wenn ich mir die kantigen Spieler anderer Teams anschaue, erklärt sich auch, warum das Zweikampfverhalten oft nicht ausreicht. Vorallem unser Mittelfeld. Nix gegen Rhein, Petrak, Kubo, Fuchs oder Behrens – aber die werden manchmal einfach nur weg gecheckt und schon ist der Ball weg. Kerk ist leider noch nicht wieder der Alte und Peirreira bekommt unter Köllner wohl keine Spielzeit.

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  • Nach der ersten Halbzeit dachten wir im Stadion, das war jetzt die schwache Halbzeit und die zweite kann nur besser werden. Pustekuchen. Das Ernüchternste am Spiel war für mich, daß Stuttgart auch total schlecht gespielt hat. Aber der Club schaffte das schier unmögliche und war noch schlechter. Dabei sah man doch, daß Stuttgart in der Defensive total wackelig agierte, aber wenn man als Gastgeber in 90 Minuten vielleicht zwei oder drei Mal nur in die Nähe des gegnerischen Strafraums kommt, ist das halt wirklich sehr jämmerlich. Die drei Mittelfeldspieler Fuchs, Behrens und Rhein gewannen gefühlt keinen einzigen Zweikampf und brachten kein einziges präzises Zuspiel nach vorne zustande.
    Misidjan kann einem nur leid tun, so ein klasse Spieler ist in so einem fußballerisch defizitären Team völlig fehl am Platz.
    Gegen welche Teams wollen wir denn überhaupt gewinnen, wenn nicht gegen so schlechte, wie gestern?
    Erstligafußball sah gestern niemand der 50.000 Zuschauer.

    Schön, daß immerhin die Bauern verloren haben. 🙂

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    • Die Buyern helfen mir auch nicht weiter.

      Ich bin dafür, dass dieser Spieltag anulliert wird. Der war einfach von fast vorne bis hinten Scheiße!

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  • wir haben einen gegner der extrem schwach und übervorsichtig begonnen hatte, der uns zu beginn viel platz ließ und auf unser kommen wartete, schnell stark gemacht, da unsere jungs sofort demonstriert haben, dass sie mit der angebotenen platzfülle nix, aber auch gar nix anfangen wollten und konnten. der vfb hat dann lustigerweise relativ schnell reagiert, auf frühes anlaufen umgestellt, massenhaft zweite bälle geischert und so langsam spielkontrolle und selbstbewußtsein aufgebaut. vom MK kam, wie so oft, gar nix außer einigen kryptischen wechseln nach der pause. zrelak hätte man ohne weiteres nach einer halben stund rausnehmen dürfen, er hat kaum ein anspiel sichern können, war eine bank für den spielaufbau des vfb von hinten. in der innenverteidigung müht sich margreitter verzweifelt, hilfe bekommt er keine (warum nicht ewerton?). die außenverteidiger sind im defensivverhalten nicht ligatauglich, alle. fuchs war in der zweiten liga ergänzungsspieler. dafür gibt es gründe. in hz 2 wurde es, anders als in augsburg, sehr viel schlimmer. ein guter verein aus dem ligamittelfeld hätte uns sicher noch ein paar eingeschenkt. die eigentliche katastrophe sind aber die anderen ergebnisse. alles haben frischen mut getankt. wir haben so schlecht gespielt, dass in allen kommentaren, die ich gesehen habe, gnädg über die unterirdische leitung geschwiegen wurde und lieber nur vom wiederauferstandenen schwaben express berichtet wurde. besser so dieses mal….

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    • Pino würde dieser unerfahrenen Mannschaft immer noch gut zu Gesicht stehen.
      Einen solchen Identifikationspieler ohne Not zu verlieren ist (Siehe Pizarro) ist einer der größten Management Fehler gewesen.

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      • Des vorigen Mamagements! Auch ein Andy Wolf täte der Mannschaft gut. Aber die kriegen das auch so hin! Weniger Friseur, mehr Fußball😜

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    • Sehr richtig. Mühl macht seine Sache gegen den Ball wirklich sehr gut. Gerade gegen Mannschaften, die uns hoch und aggressiv anlaufen, spielt Mühl jedoch entweder 100x auf Mathenia zurück oder spielt den obligatorischen Fehlpass. Ihm ist gestern ein einziger schöner Diagonalball gelungen. Da ist Ewerthon einfach die deutlich spielstärkere Alternative. Ebenso Zrelak: toll wie er als Joker knipst. Aber aus ihm wird kein 90 Minuten-Bundesligastürmer mehr. Zu klein für das Zentrum, zu langsam und v.a. technisch zu schwach. Er war auch gegen Pavard auf komplett verlorenen Posten. Fuchs kann sowieso nur gegen den Ball. Ihn in einem Heimspiel gegen den Tabellenletzten zu bringen, während nicht gleichzeitig Kubo im Zentrum aufgeboten wird, ist wie die anderen Personalien fragwürdig. Unverständlich auch, dass Köllner auf so viel vermeintlich Offensichtliches partout nicht während des Spiels reagieren kann, dafür dann Petrak für Behrens bringt, der wenigstens auch mal bei einem Standard Gefahr bringen kann. Warum wird auch nicht mal ein anderer rechter Verteidiger – z.B. ein Junger aus der II. – für Bauer ausprobiert,. M.E. ist Bauer zusammen mit Salli unser schwächste Spieler im Kader. Spielerisch ist das nicht einmal Zweitliganiveau. Zwar kämpft er, spielt jedoch Spiel für Spiel wahnsinnig unglücklich. Mit ihm bekommt unsere stärkste Waffe Misidjan ´kaum einen brauchbaren Ball.

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  • Es ist wie fast immer beim Club. Kein Geld, keine gute Mannschaft, keinen guten Trainer und der Club steigt am Ende wieder ab. Dann dauert es wieder 5 Jahre und der Rekord Auf-und Absteiger steigt wieder auf und es passiert dasselbe –siehe oben–. Fordert der langjährige Fan ein bisschen Veränderung wird er gleich als Event Fan beschimpft. Irgendwann kehrt auch dieser Fan mit Grausen den Club den Rücken. Es ist wie in den Film und Täglich grüßt das Murmeltier. Es bleibt nur das Prinzip Hoffnung aber die schwindet bei mir so langsam.

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    Antwort
    • . Fordert der langjährige Fan ein bisschen Veränderung wird er gleich als Event Fan beschimpft. Irgendwann kehrt auch dieser Fan mit Grausen den Club den Rücken.

      Diese Saison läuft wie erwartet letztlich. Ich bin jedenfalls noch voll bei der Mannschaft und auch beim Trainer, nach der 3 Spiele Woche mit 120 Pokalminuten plus Elfmeterschießen meine ich die Kraft war etwas down für den nächsten Kraftakt einen qualitativ sehr gut besetzten und fokusierten Gegner niederzuringen. Es geht einfach nur gegen den Abstieg nach wie vor.

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      Antwort
    • Welche Veränderung soll denn genau eingeleitet werden ? Wollen wir so eine Mannschaft wie Internationale Frankfurt mit gerade noch einem deutschen Spieler ?
      Also ehrlich gesagt kann ich mich eher mit einer Mannschaft mit regionalen Spielern in der 2.Liga identifizieren, als mit einer Weltweit zusammengekauften Mannschaft aus der 1.Liga .

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      • @Holle:

        Mit deiner Haltung wirst du heutzutage nicht einmal mehr in der Bezirksliga (oder wie das heute heißt) heimisch.

        Ich überlege gerade, wie man deine Haltung nennen soll.

        Romantisch?

        Altfränkisch-romantisch?

        National-romantisch?

        Lieber stramm deutsch in Liga 2 als multi-kulti in der Bundesliga?

        Na ja…

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        Antwort
        • Du bist doch ein selbstgerechtes Ar…..och und wenn ich mir etwas verbitte, dann ist es in diese Schublade gesteckt zu werden.
          Aber jetzt ist es auch genug, mit so einem Zyniker in der Redaktion möcht ich auch nichts mehr mit dem Blog hier zu tun haben.
          Es tut mir zwar leid nichts mehr von wirklich netten Menschen zu lesen, aber der Professor ist es mir nicht wert.

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          Antwort
          • @Holle:

            Wer „Ar…och“ schreibt, sollte dann schon auch „schl“ schreiben.

            Diese Titulierung (die juristisch den Tatbestand der Beleidigung erfüllt, was ich geflissentlich übersehe) lasse ich mir gefallen, nicht aber die Titulierung „Professor“. Ich lege Wert darauf, dass honoriert wird, dass ich nicht habilitiert bin.

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            Antwort
              • @Markazero:

                Den „Schnabel“ kann ich nicht „aufreißen“, denn mein Mundwerk ziert ein Pflaster (siehe oben meinen Dialog mit einer Dame namens Christina Schröder, die mir die Empfehlung einer Creme für meine rissigen Lippen verweigerte). Zum Glück spielt dieses orale Handikap in einem auf Schriftlichkeit basierenden Medium wie diesem keine Rolle…

                Da wir schon im Gespräch sind: Ich verstehe deine Fragen an Harald nicht. Warum unterstellst du jemandem, der die Situation des 1. FC Nürnberg beschreibt, so wie sie ohne potenten Sponsor/Investor ist, dass er erwartet, dass der FCN den „Durchmarsch“ ins erste Tabellendrittel der Bundesliga schafft?

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                Antwort
                • Auch durch Investorengeld werden wir nicht sofort eine Mannschaft haben, die uns vor Abstiegesplätzen bewahrt. Auch da muss man der Mannschaft und dem Trainer Zeit geben bis sie die erhoffte Spielkultur und -stärke auf den Platz bringen.
                  Und somit ist zu erwarten, dass auch dann bestimmte Personen wieder an der Mannschaft und dem Trainer zweifeln und einen Wechsel fordern.

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                • Der Kalauer mit Deinem Namen bot sich einfach an. Ok, es gab schon geglücktere. Rissige Lippen sind unschön, ich wünsche Dir eine baldmöglichst wieder geschmeidige dicke Lippe (nächster lahmer Kalauer – sorry)! Zu Deiner Frage bezügl. Harald: Er beschreibt, was Clubfan sein bedeutet („Leitensfähigkait“ – G. Beckstein) in einer Situation, in der endlich mal kompetente, seriöse Leute beim FCN arbeiten, die nicht so tun, als ob sie zaubern könnten. Insofern nehme ich Haralds Kommentar einfach als verständlichen Stoßseufzer.

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            • Es ist manchmal schier nervtötend, wenn du vermutlich deinen Club-Frust an einzelnen Kommentaren und damit an einzelnen Personen auslässt.

              Das gleicht einer persönlich belehrenden Pressekonferenz mit zynischer Textanalyse.

              Manchmal ist das witzig, sicher. Aber hier war es provokant und die verletzende Wirkung hast du fahrlässig in Kauf genommen, wenn nicht vorsätzlich provoziert.

              Das hast du mit deiner feinen Feder nicht nötig.

              Vielleicht widmest Du Holle eine Tresen-Geschichte.
              Das wäre eine versöhnliche Geste, oder besser: Haltung.

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              Antwort
        • Freiburg spielt erste Liga.könnt ja mal den Kader und Startelf studieren und diesen albernen Schlagabtausch beenden.

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          Antwort
      • Wollen wir so eine Mannschaft wie Internationale Frankfurt mit gerade noch einem deutschen Spieler ?
        Also ehrlich gesagt kann ich mich eher mit einer Mannschaft mit regionalen Spielern in der 2.Liga identifizieren, als mit einer Weltweit zusammengekauften Mannschaft aus der 1.Liga .

        Jetzt muss ich hier doch nochmal nachfragen…
        Um irgendwelche Schubladen o.ä. geht es mir dabei nicht.
        Aber wodurch wird eine Fußballmannschaft „regional“, was heißt das überhaupt? Wo dürfen die Spieler dann herkommen, darf es Ausnahmen geben und wenn ja, wie viele? Gibt es da irgendwelche Quoten?

        Unsere Startelf am Samstag:
        Nordlicht
        Badenser—Ösi—Niederbayer—Schwabe
        Düsseldorfer—–Nordlicht
        Käskopf—-Münchner——-Schwabe
        Slowake

        Und auf der Bank Berliner, Brasilianer, noch zwei Nordlichter, Tscheche, Portugiese und ein Oberpfälzer.
        Gut, unser große Vorzeigespiele, der verlorene Sohn, der immerhin in Nürnberg aufgewachsen und damit schon in zweiter Generation hier heimisch ist hat gefehlt. So musste eben der Oberpfälzer die Fahne hochhalten. Klar, der Mühl ist auch schon lange beim Club, seit er 15 ist oder so? Macht ihn das schon „regional“?

        Und selbst wenn, frage ich mich, was da jetzt insgesamt groß regional ist.
        Klar, sind mehr deutsche Spieler als bei vielen anderen.
        Sah bei uns aber auch schon anders aus. Und gerade viele der Publikumslieblinge der letzten Jahre, eigentlich gar Jahrzehnte, waren oft Ausländer. Oder zumindest nicht aus der Region.
        Mintal, Pino, Galasek, Ciric, Köpke, Zarate, Eckstein, Schäfer und wie sie alle heißen.

        Klar, Spieler aus der Region, das hat immer so nen gewissen Reiz, das ist immer ne nette Geschichte. Noch mehr, wenn sie dann noch aus der eigenen Jugend kommen.

        Aber das ist doch nur ne nette Zugabe. Hätte man sich mehr über den Aufstieg gefreut, wenn mehr Franken im Team gespielt hätten? Oder über den Pokalsieg?

        Am wichtigsten ist für Fans doch, dass Spieler sich voll reinhauen, wenn sie dann noch halbwegs gut sind, haben sie schnell nen Stein im Brett, wenn sie richtig gut sind, sind sie blitzschnell Publikumsliebling. Da kann ein Stürmer das größte A*****och sein, mit dem man normalerweise nix zu tun haben will, wenn er vollen Einsatz zeigt und 20 Buden macht, sind die Fans enzückt. Oder ein Verteidiger reihenweise oder Rücksicht auf sich oder den Gegner die Bälle klärt.

        Was ich damit sagen will, ist dass die große Mehrheit der Fans lieber hätte, wenn wir aktuell Eintracht Frankfurt wären, anstatt mit ner regionalen Truppe in der zweiten Liga zu kicken. Egal, ob da jetzt Huber, Meier, Müller und Schmidt oder Popovic, Hansen, Koslowski, Kawasaki, Kim Jong Il, Putin oder Hussein aufm Feld stehen…

        Es mag ganz wenige Ausnahmen geben. Aber nur ganz wenige. Würdest du zu denen gehören, Holle?
        Ich würde es bezweifeln…

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        Antwort
    • Was genau hast Du nach dem Aufstieg erwartet? Den Durchmarsch in die EL? CL? Meisterschaft? Der Club ist genau da, wo er sich selber (und auch CU) verortet hat, mit bescheidenen Mitteln und einem top-motivierten Team: mitten im Abstiegskampf!

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      Antwort
  • Anschauungsunterricht in Frankfurt: So knackt man Schalke….

    Die Frankfurter haben aber auch bullige Spieler und einen Supersturm…..mein lieber Mann , dass wir gegen die einen Punkt geholt haben, grenzt an ein Wunder ….

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    Antwort
  • Dann müssen Wir eben gegen die Gurkentruppen Schalke und Leverkusen gewinnen. Die bauen ja auch gerne mal ein Slapstick-Spiel ein.

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    Antwort
      • Das Gute ist, so glaube ich zumindest dass Schalke jede Menge Nationalspieler hat, wie auch Leverkusen. Die müssen zudem noch vor unserem Spiel, Europa League spielen. Vielleicht ein Vorteil für uns….

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        Antwort
  • Schalke hat an dem Spieltag von Eintracht Frankfurt ordentlich auf die Nase bekommen, ich hoffe ja sie wollen nicht ausgerechnet gegen uns Wiedergutmachung. Die nächsten Wochen könnten hart werden

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    Antwort
  • Wäre die PK nach dem Spiel nicht die perfekte Gelegenheit gewesen Köllner mal zu fragen, warum Kubo, trotz Ausfällen von Ishak und Löwen,nicht im Kader stand?

    Haben unsere Sportjournalisten Bammel ihre Akkreditierung zu verlieren?
    Oder warum kommt da nie eine Nachfrage nach einem Spiel?

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    Antwort
      • @Alexander
        Was mich doch etwas irritiert 😉 Die NN schreiben dazu heute:
        Dass es Yuya Kubo, immerhin 13-maliger Nationalspieler Japans, erst gar nicht ins 18er-Aufgebot geschafft hatte, sorgte deshalb für Erstaunen, der Trainer lieferte prompt eine Erklärung. Leicht angeschlagen sei einer der beiden Königstransfers, sagte Köllner, was der Sportvorstand allerdings dementierte. Einzig die unter der Woche gezeigten Leistungen seien entscheidend für die Nominierung, versicherte Bornemann

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  • auf die gefahr hin, hier bald auch als a….och tituliert zu werden, muss ich sagen, dass es mich trotz allem wundert, wie in diesem forum unser trainer mit samthandschuhen angefasst wird. sein auftreten ist angesichts der vielen spiele, die er entscheidend mitvercoacht hat, bemerkenswert. eine faszinierende mischung aus unfassbarer sturheit und besserwissertum, gewürzt mit dem, was die ösis so unnachahmlich mit „präpotenz“ bezechnen würden. mk ist ein miserabler „in game“ coach, seine entscheidungen während der 90 minuten machen oft die eigentlich vernünftige grundausrichtung kaputt.
    die mannschaft ist schwach, klar, die verstärkungen, von virgil abgesehen, sind bisher eher schwächungen, aber trotzdem zieht die gern vorgebrachte „wir sind so arm“-nummer bei mir nicht. es ist aber auch klar, dass es nur klappen kann, wenn alle beteiligten zimlich am leistungsmaximum agieren. was momentan weder mannschaft noch trainer, aber leider auch die sportliche leitung nicht tun. so sind wir ganz klar abstiegskandidat nr. 1. was aber überhaupt nicht nötig wäre. platz 14-16 sollte jederzeit drin sein.

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    • Der Rückschluss von Stuttgart aufs große Ganze geht ziemlich daneben, würde ich sagen.

      Klar, gegen Stuttgart haben die Maßnahmen im Spiel nicht gefruchtet, aber allgemein sprechen die Vielzahl an Jokertoren und die aufgeholten Rückstände gegen Frankfurt, Rostock und Augsburg, um nur die letzten zu nennen, doch gerade für das Gegenteil.

      Mir scheint eher, Köllner hat Probleme mit der Grundausrichtung für das Spiel (schwache erste Halbzeiten) und schafft es dann im Spiel durch Umstellungen die Kurve zu kriegen.

      Was mich interessieren würde: war Adelmann am Samstag im Trainerteam oder ist er durch die Vertretung bei der U21 erst mal komplett raus? Könnte sein Fehlen bei der matchbegleitenden Spielanalyse eine Rolle spielen?

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      • Gestern mit ihm gesprochen: Adelmann schiebt Doppelschichten. Gibt fast keinerlei Einschränkungen. Den Trainingsplan für die U21 für November hat er erstellt und dementsprechend gibt es keine Überschneidungen, auch wenn er dann teilweise 6 Stunden am Tag am Trainingsplatz steht.

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    • Bzgl. „Samthandschuhe“:
      „viele Spiele … entscheidend mitvercoacht“, „unfassbar stur“, „Besserwisser“, „präpotent“, „miserabel“, „macht oft .. kaputt“ – also mich wiederum wundert bei manchen hier im Forum die hemmungslose Pauschalbereitschaft zum Vorschlaghammer. Als wäre dies in irgendeiner Weise besser/hilfreicher/klüger/differenzierter als eine gewisse Vorsicht, einen Hauptschuldigen an allem, was vom theoretisch möglichen Optimum abweicht, auszumachen.

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    • Sicherlich hat Köllner auch schon einige Fehler gemacht, vor wie während der Spiele.
      Zu sagen, dass er „ein miserabler „in game“ coach“ sei, und „seine entscheidungen während der 90 minuten machen oft die eigentlich vernünftige grundausrichtung kaputt“ kann ich insgesamt nicht nachvollziehen.

      Gerade letzte Saison waren es oft die taktischen Umstellungen während der Partien, die sie noch zu unseren Gunsten entschieden haben.

      Und auch diese Saison sind wir i.A. in den späteren Spielabschnitten deutlich besser als zu Spielbeginn, weiß nicht, wie es jetzt ist, aber ich meine, mich zu erinnern, dass ich nach dem Augsburgspiel gelesen hätte, in der Tabelle der 2. Hälfte wäre man 6., würde man zur Halbzeit abpfeiffen, nur 16.
      4 unserer 11 Tore wurden von Jokern erzielt.

      Vor allem ist es ja aber auch so, dass wir bislang nur ein einziges Mal noch durch ein spätes Gegentor Punke liegen gelassen haben, gegen Frankfurt. Dabei war es aber so, dass die Umstellungen bzw. Einwechslungen überhaupt erst zu unserem Führungstreffer geführt haben. Und dass man in der Folge eine sichere Grundordnung aufgegeben hätte, konnte ich ebenfalls nicht erkennen. Frankfurt machte zwar Druck, kam aber doch kaum durch, das Gegentor war dann eine Verkettung von Nachlässigkeiten.

      Und in den übrigen Spielen, naja, gegen Dortmund und Leipzig war schon frühzeitig nichts mehr zu retten.

      Gegen Mainz, Augsburg und Bremen hat man sich jeweils nach Rückständen deutlich gesteigert, auch durch taktische Umstellungen und Einwechslungen, und so jeweils noch gepunktet.

      Gegen Düsseldorf und Hannover hat man sich zu Beginn schwer getan, gegen erstere auch Glück, nicht in Rückstand geraten sondern selber die Führung erzielt zu haben, die man in der Folge dann sehr souverän verteidigte bzw. ausbaute. Gegen Hannover hat man sehr geduldig die Überzahl ausgespielt.

      Gegen Hoffenheim war man trotz der Führung auch in der ersten Halbzeit unterlegen, dazu kam noch die Verletzung von Ishak. Hier war dann nach der Pause eher das Problem, dass man mit gleicher Grundordnung mit den taktischen Umstellungen von Hoffenheim nicht klar kam.

      Jetzt gegen Stuttgart war man sicherlich nach der Halbzeit schwächer und hat es auch nciht geschafft, dagegen was zu unternehmen

      Wie gesagt, auch Köllner macht Fehler. Aber dass er ein schlechter Trainer wäre, was Umstellungen während des Spiels betrifft, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, sehe es ganz anders rum.
      Ich frage mich vielmehr in schöner Regelmäßigkeit, „warum denn nicht gleich so?“
      Hab ich auch schon öfters hier geschrieben, dass unser großes Problem ist, dass wir zu oft schwach beginnen und in Rückstand geraten.

      Hier sehe ich den Hauptkritikpunkt an Köllner, warum es trotz des allerorten so hochgelobten tollen Mannschaftsgeistes offensichtlich so schwer ist, diese Mannschaft zu motivieren, dass man direkt ab der ersten Minute Vollgas gibt?
      Warum zwischen den Ankündigungen und dem, was dann geliefert wird, so eine große Diskrepanz herrscht?

      Das ändert allerdings nichts daran, dass ich Köllner für einen der besten Trainer halte, an die ich mich beim Club überhaupt erinnern kann. Seine Art ist sicherlich auch speziell, um es mal so auszudrücken, dass er damit nicht bei allen ankommt, kann ich verstehen.

      Nichtsdestotrotz halte ich ihne für einen Trainer, der eine Mannschaft entwickeln kann, die deutlich stärker ist als die Summe ihrer Einzelteile. Bei aller Enttäuschung über den schwachen Auftritt am Samstag muss man sich ja auch nochmal vor Augen führen, was da für Kader auf dem Spielfeld standen, allein in den letzten zwei Jahren hat der VfB ein Transferminus von 40 (Mercedes-) Millionen eingefahren.

      Auch letztes Jahr war unser Kader auf dem Papier gewiss nicht der Stärkste, als Favorit auf den Aufstieg hat uns vor der Saison kaum einer gesehen. Und Köllner kann eben nicht nur kurzfristig mehr rausholen, sondern das ganze auch nachhaltig entwickeln.

      Ich sehe in Köllner durchaus einen Kandidaten, an dem man auch bei sportlichen Miserfolg festhalten sollte, mit dem man auch eine Liga tiefer weiterarbeiten könnte, um den Wiederaufstieg anzupeilen. Ich denke auch, dass die Personalie Köllner für einige Spieler, die andernortens sicherlich bessere Angebote hätten bekommen können, mit ausschlaggebend war, hier zu verlängern und die auch bei einem Abstieg bleiben würden, wenn hier Kontinuität herrscht.

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    • Ich beurteile MK zwar nicht ganz so streng wie Du, dennoch komme ich bei einigen Punkten zum gleichen Fazit. Sturheit und Besserwissertum wären mir dabei sogar egal – wie auch bei Hans Meyer – wenn ich das Gefühl hätte, dass er (konstant) zumindest viel aus der Truppe herausholen und realistisch verkaufen würde. AB wird sich spätesten zur Winterpause Gedanken machen müssen, ob man mit aller Macht die Liga halten will. Falls ja, muss er die Trainerfrage beantworten und ggf. die Mannschaft verstärken, was im Sommer zu wenig gelungen ist. Auch wenn ich wie gesagt anderer Meinung bin, finde ich es dennoch gut, dass hier viele MK und seinen Rahmenbedingungen besonders viel Kredit geben. Das Gegenteil wäre in jedem Fall schlechter.

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  • M.K. hat nicht nur die Fähigkeiten seiner Spieler (aller Spieler) überschätzt, sondern vor allem sich selbst.
    An seinem Selbstbewusstsein wird das allerdings nichts ändern.

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  • ich glaube keineswegs, dass eine so tolle stimmmung im team herrscht, wie (auch hier) gerne kolportiert wird. ich vermute im gegenteil, dass es da größere spannungen gibt, im speziellen zwischen dem trainer und seinem käptn, den er durch auswechlung ja auch schon latent zu demontieren beginnt, etwas, was sehr selten im profigeschäft passiert. dies mag durch zweifelhafte taktische ausrichtungen bzw.den disput über ebendiese ausgelöst worden sein. würde mich überhaupt nicht wundern.
    wir werden sehen, wie es weitergeht. bin da etwas skeptisch, denn einen schwächeren gegner als den vfb vom samstag werden wir lange zeit nicht vorgesetzt bekommen………

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    • Woran machst du fest, dass es Spannungen in der Mannschaft gäbe, gibt es irgendwelche Belege für deine Vermutungen?
      Und was soll an der Auswechslung von Behrens so ungewhöhnlich gewesen sein?
      Von 15 Kapitänen, die Feldspieler sind, wurden am vergangenen Spieltag 5 ausgewechselt, also ein Drittel. Keiner davon verletzungsbedingt.
      Also da würde ich dann doch gerne wissen, ob es irgendwelche tatsächlichen Anhaltspunkte für deine Behauptungen gibt oder du dir nur was zurecht konstruieren willst.

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        • Wie schön, dass diese Diskussionsstrategie im Englischen passend zum Fußball „moving the goalposts“ heißt. Man wird widerlegt („Es wurden 5 Kapitäne ausgewechselt“) und verändert anschließend die Maßstäbe („Ja, aber wie viele an zwei Spieltagen nacheinander“), um nicht zugeben zu müssen, dass der Punkt, den man machen wollte, ins Leere läuft. Das ist unlauter und einer sachlichen Diskussion unwürdig.

          Die Antwort auf die Frage lautet übrigens- nur ganz nebenbei: Drei der fünf (Frantz, Behrens, Kampl) wurden auch am 10. Spieltag ausgewechselt. Einer (Stindl) nur eingewechselt, einer war nicht im Kader (Ibisevic), aber dessen Vertreter Vogt wurde auch ausgewechselt.

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        • @Forian: Danke für den Beitrag. Ich spiel aber trotzdem mal mit, ein paar statistische Daten dazu:

          Abraham und Anton sind die einzigen Feldspielerkapitäne, die bisher jede mögliche Einsatzminute auch auf dem Platz standen.
          Fink war verletzt und durfte bislang erst eine einzige Minute spielen am Samstag.

          Ansonsten haben wir:
          Orban saß in 4 von 11 Spielen 90 Minuten auf der Bank, 630 Einsatzminuten
          Frantz wurde in 6 von 9 Spielen ausgewechselt, oft auch hintereinander, 696 von 810 minuten
          Stindl in 3 von 5 ausgewechselt, einmal saß er auf der Bank und wurde nur für die letzten 5 Min eingewechselt. Durchgespielt hat er nur einmal, kommt auf 296 von 450 möglichen Einsatzminuten
          Bender wurde in 4 von 9 Spielen ausgewechselt, auch mehrmals hintereinander, nur einmal davon verletzungsbedingt, 680 von 810 min.
          Vogt: in 2 von 10 Spielen ausgewechselt, 853 von 900 Min
          Baier wurde in 2 von 11 Spielen ausgewechselt, das auch hintereinander. 959/990 Min
          Ibisevic wurde in 10 von 11 Spielen ausgewechselt, nur 741 von 990 Minuten
          Reus wurde zweimal ausgewechselt, 952 Min.
          Gentner wurde in 5 von 9 Spielen ausgewechselt, auch öfters hintereinander, 913 von 990 Min.
          Kruse wurde in 3 von 11 Spielen ausgewechselt, 948/990 min
          Bungert: einmal 90 Min auf der Bank, einmal zu Halbzeit eingewechselt, einmal verletzungsbedingt raus, fällt seitdem aus.

          Und nun das „Sorgenkind“ Behrens:
          Immer in der Startelf, in 3 von 11 Spielen ausgewechselt, 944 von 990 möglichen Minuten aufm Feld.

          Unnormal? Eher nicht…
          Klar, spielen da noch viele Faktoren mit rein, Rotation bei englischer Woche, Spieler verletzt/angeschlagen/mit Rückstand usw. Gab es bei Hanno aber genauso…

          Also ich würde schon behaupten, wer in diesen Zahlen eine Demontage sieht, der versucht sich selber etwas zu konstruieren.

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            • Behrens ist Kapitän, Mentalitätsspieler, Anführer, Gesicht der Mannschaft, Identifikationsfigur und Fanliebling und von daher ein logischer Stammspieler.

              Da liegt auch schon das Problem, denn rein fußballerisch sehe ich ihn nicht als logischen Stammspieler, wobei er derzeit allerdings noch von den Ausfällen profitiert und noch nicht in Frage zu stellen ist. Er ist ein fleißiger Arbeiter, der aber in der 1. Liga nicht als Techniker oder Kreativspieler glänzt, sondern mitläuft. Wären Löwen und Kubo fit und in Form, wüsste ich aber schon nicht mehr, ob ich Behrens zu Lasten eines der beiden sicherlich kreativeren aufstellen sollte. Zumal Behrens auch kein echter 6er ist. Allerdings sehe ich Mittelfristig dort seinen Platz, denn die offensiveren Positionen brauchen eigentlich auch mehr Ideen. Als 6er kämen Behrens‘ Tugenden gut zum Tragen, weil er vielleicht auch noch mehr für die Offensive tut, als Petrak.

              Als 6er andererseits dürfte er sich auch gegen Rhein behaupten müssen und auch da sehe ich die Luft langsam dünn werden. Ich finde durchaus, dass die richtige Position für Behrens mittelfristeg problematisch ist. Das Probelem verschärft, dass ich Behrens wirklich sehr schätze und für einen idealen Kapitän halte. Tja…

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              Antwort
              • Behrens ist für mich nach wie vor ein wertvoller Spieler auch taktisch, technisch, läuferisch auch wenn er kräftemäßig derzeit ein Tief hat.
                Mir fällt allerdings etwas anderes auf der gesammten Mannschaft.
                Wir wissen ja, daß wir finanzielle Mittel, Qualität durch Einsatz ausgleichen müssen, da kann es in meinen Augen eigentlich nicht sein, daß wir in der Lauftabelle als Mannschaft weit akutell hinten auf Platz 14 der Tabelle stehen in der bisherigen Saison. Auch Stuttgart ist am Samstag wieder mehr gelaufen als der Club.
                Der SC Freiburg beispielsweise ist an 5. Stelle.
                So werden wir den Qualitätsvorteil anderer Gegner nicht ausgleichen können.

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                Antwort
                • warum wird eigentlich die mögliche Leistungsfähigkeit einer Mannschaft an der abgelieferten Laufleistung festgemacht? Das ist doch schon mal der grundsätzliche Denkfehler. Die kann doch abhängig vom Spielverlauf und je nach Spiel völlig unterschiedlich sein.

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                • Die meisten Leute sehen die Laufleistung halt als grundlegendes Indiz für die Leistungsbereitschaft und den Einsatzwillen der Mannschaft.
                  Inwiefern man da tatsächliche Rückschlüsse ziehen kann, ist aber mit Sicherheit fraglich.

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          • lustig, wie schnell da eine diskussion entsteht.
            behrens hat einfach immer gespielt, und so gut wir immer 90 minuten. wenn er das zweimal hintereinander nicht darf, ist das für mich auffällig. wenn er noch dazu in beiden spielen einige größere wortwechsel mit dem trainer hatte, dann darf man sich ja mal gedanken machen. völlig okay, wenn ihr das anders seht, für mich ist es ein ( nicht der einzige ) indikator dafür, dass es zwischen team und trainer evtl. nicht ganz so rund läuft.

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            Antwort
  • Schlechter Ingame Coach wenn ich das schon lese, wenn man verliert ist man nur theoretisch immer ein schlechter Ingame Coach und wir werden als Aufsteiger aber sicher mehr verlieren als gewinnen, egal wer oder wie coacht. Wenn es nur so einfach wäre einen Invest von 10 mal oder mehr der Gegner durch Ingame coaching auszugleichen.
    Wer hingesehen hat sah doch dass die Mannschaft kräftemässig nicht wirklich da war nach der 3 Spiele Woche mit Verlängerung, Elfmeterschießen, 4 mal Rückstände aufholen usw.
    Stuttgart hat vor der Saison ca. 40!! Mio in ihren Kader investiert, wir gerade mal 4 Mio … das kann man ja einfach mit Ingame Coaching ausgleichen 🙂

    Vergesst einfach nicht woher wir kommen und wohin wir wollen.

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    • tja, die alte mär vom armen club. hilft keinen millimeter weiter.
      meiner meinung nach werden wir mit mk ganz sicher absteigen, sollte wider erwarten ein wechsel auf der trainerposition vollzogen werden ( womit ich nicht rechne…), dann gibt es meiner meinung nach eine chance, die nicht mal so gering wäre. düsseldorf und hannover sind wahrlich keine wundertruppen und irgendeinen von oben pflegt es in der zweiten saisonhälfte auch regelmäßig zu zerlegen. platz 15 ist keine utopie, sofern die rahmenbedingungen stimmen.

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      Antwort
      • Breitenreiter,Funkel und Weinzierl sind bekanntlich Übertrainer von unmenschlichen Ausmaßen.Da finde ich deine Erwartung 15. zu werden fast schon vermessen.

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        Antwort
      • Eine „Mär“ ist die klamme Finanzsituation im Vergleich zu den anderen in der Liga nicht, sondern Fakt. Das sollte man hinsichtlich Erwartungshaltung und Gestaltungsmöglichkeiten (egal für welchen Trainer) nicht einfach so abtun.
        Rang 15 kann keine „Utopie“ sein, da bereits reale Gegenwart. Mit nur etwas Glück in 2-3 Spielen hätten wir sogar genug Punkte fürs derzeitige Mittelfeld.
        Welcher Trainer soll es denn Deiner Meinung nach eigentlich sein, mit dem der Klassenerhalt plötzlich wieder möglich sein soll, wenn er unter unserem Aufstiegs- und Schon-elf-Spieltage-lang-Abstiegsplatz-Vermeider-was-nun-wirklich-nicht-zu-erwarten-war-Trainer so dermaßen ausgeschlossen ist?

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        • Wer glaubt Trainwechsel ist die Lösung, Stuttgart ist doch seit Jahren ein Beispiel was die vielen System und Trainerwechsel bringen und wo stehen sie jetzt mit einem Millionenkader oder wir selbst in der Abstiegssaison 2014 unter Bader, wieviel Trainer hatten wir ausprobiert drei in einer Saison?
          Wer aber dennoch einen Trainerwechsel fordert, soll gerne auch dazuschreiben wen wir dann verpflichten sollen der bezahlbar ist und eine Nichtabstiegsgarantie für die erste Bundesliga mit bringt.

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          • mk wird von vereins seite jede menge zeit bekommen. das ist so, und ihr findet das richtig. okay . ich glaube, der club wird sehr lange warten, dann aber wahrscheinlich doch die trennung vollziehen- frei nach dem motto: „ging nicht mehr anders“. das ist es, was ich befürchte. die alternativen schneller schnitt bzw. wirklich mit mk durchziehen sind extrem schwer durchzuziehen für einen club mit beschränkten mitteln wie beschränktem selbstbewußtsein in der führungsspitze. ich tue mich extrem schwer, als fan einem schleichenden untergang zuzusehen, den ich stark befürchte. wäre schön, wenn ich mich irre. ein weiterer abstieg würde uns wieder auf mindestens drei bis fünf jahre in liga zwei festnageln. in der hinsicht sind wir leider nicht der hsv oder köln. daher muss alles dran gesetzt werden, die erste saison zu überstehen. wie dies so viele schaffen. auch vereine mit ähnlichem potential.

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            • „ich tue mich extrem schwer, als fan einem schleichenden untergang zuzusehen, “
              ich frag mich, wo du die vergangenen Jahre gelebt hast. Offenbar irgendwo, wo du nicht mitbekommen hast, was passiert ist. Der schleichende Untergang war vorher. Was wir gerade erleben, ist der mühsame Versuch, mit den wenigen verbliebenen Mitteln den Anschluß an die in der Bundesliga etablierten Vereine wiederherzustellen.
              Und da finde ich, haben Bornemann und Köllner in den vergangenen Jahren vollkommen überraschenderweise schon sehr viel erreicht. Das das kein Selbstläufer werden würde, in die Bundesliga aufzusteigen und daß ein erneuter Abstieg nicht wirklich überraschend wäre, müßte doch jedem klar sein, der sich ein wenig mit dem Club in den vergangenen Jahren beschäftigt hat.
              Bornemann wiederholt zum Glück nicht den Fehler von Bader, „all in“ zu setzen sondern setzt auf einen kontinuierlichen Neuaufbau im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten.. Denn wie schief der andere Weg gehen kann, hat man beim letzten Abstieg gesehen.

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          • Ich weiß nicht, was es bringen soll, einzelne Beispiele als Indizien zu verwenden, dass Trainerwechsel keinen Sinn machen. Genauso viele Beispiele wie Kovac/FFM zeigen vermeintlich das Gegenteil. Insofern gibt es da m.E. kein Muster oder Schablone. Wenn wir wirklich in der Liga bleiben wollen, benötigen wir Spieler und Verantwortliche, die auch mal überperfornen. Das sehen wir z.B. bei Mühl und Misidjan. Das sehen wir bei Bornemann und Köllner sicherlich nicht. Verbleiche ich uns doch mal mit einem anderen Club, dann fällt mir sofort D98 ein. Die haben mit Wagner, Heller und Altintop Spieler verpflichtet, die maßgeblich am Klassenerhalt beteiligt waren. Hier sehe ich bei uns nur Misidjan. Die Last Minute Transferstrategie ist gefloppt. Dirk Schuster hat als Trainer hingegen ein fitteres Team (als die spielerisch besseren Gegner) gegen den Ball arbeiten lassen und auf Standards gesetzt. Kein Zufall, dass Sulu und Wagner die Toptorschützen waren. Bei uns erkennt man neben der Tatsache, dass man (bewusst?) auf kleine Spieler setzt, keinen Plan bei den Standards – außer dass Tore gegen uns fallen. Daneben ist die Lernkurve bei Köllner zu flach bzw. unkonstant – auf dem Platz und vor dem Mikrofon.

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            Antwort
            • Wir hatten das schon mal unter Hans Meyer. Ein Jahr überperformen mit anschließendem Abstieg, weil man dann eben doch nicht genug Kohle hatte, um den Kader so zu ergänzen, daß er auch das folgende Jahr überstehen kann. Danach Millionen Schulden, die am Ende auch zum letzten Abstieg geführt haben.
              Und zum Thema Trainerwechsel: natürlich kann das mal gut gehen. Aber nur, wenn man finanziell in der Lage ist, dem neuen Trainer beim nächsten Transferfenster die Spieler zur Verfügung zu stellen, die einen erneuten Einbruch verhindern können. Mit demselben Kader errlebt man allerhöchstens eine kurze Hochphase, weil sich mal wieder alle anstrengen, um in die Startelf zu kommen und dann geht es so weiter wie vor dem Trainerwechsel.

              Die Alternative ist eben: auf eine kontinuierliche Entwicklung der Mannschaft unter einem Trainer zu setzen, das Optimum bei den Spielern durch individuelle Entwicklung zu erreichen und sie durch diese individuelle Förderung auch zu motivieren, trotz fehlender Stammplatzgarantie weiter mitzuziehen.
              Und ich finde, das haben Köllner und sein Team bislang gut gemacht.
              In unserer Situation nur auf den Tabellenplatz zu schauen und permanent darauf zu hoffen, daß es einen Wundertrainer gibt, der eine Garantie geben kann, die Liga zu halten, ist einfach blauäugig.

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              Antwort
              • Ich finde, dass Du verschiedene Punkte vermischt:
                „Hans Meyer“: wir sind in seiner Zeit nicht am Geld und Spielermaterial gescheitert. Die Eurodoppelbelastung, Pech, Schiedsrichterentscheidungen und eigenes Unvermögen waren ein toxisches Gemisch. Am Kader und Budget ist es nicht gescheitert.
                Es hat also nichts mit der gegenwärtigen Situation zu tun.

                „Trainerwechsel“: macht in der Tat nur Sinn, wenn ein potenzieller Nachfolger aus dem Status Quo mehr herausholt. AB wird bleiben und nicht auf einmal über Nachr Näschen und Netzwerk bekommen und das Budget wird nicht mehr. Aber genau deshalb brauchen wir einen erstklassigen Trainer – wenn wir ihn finden.

                „Entwicklung mit einem Trainer“: grundsätzlich der absolut richtige Ansatz – wenn der Trainer richtig ist. Ich sehe bei MK nur Ansätze. Er selber sieht viel viel mehr, wie er jede Woche in die Mikrofone spricht. Ich will ihn deshalb nicht schwächer reden, aber seine für unsere Anforderungen zu geringe Lernfähigkeit (Salli, Teuchert, Fuchs, große Ankündigungen, etc) gepaart mit großem Sendungsbewusstsein, machen ihn eben m.E. nicht zu einem „Streich“ des 1.FCN.

                Wie gesagt: wenn die Verantwortlichen nicht ohne wenn und aber an den Klassenerhalt glauben, sollte man MK nicht austauschen. Das würde nur Geld verbrennen.

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                Antwort
                • Wie gesagt: wenn die Verantwortlichen nicht ohne wenn und aber an den Klassenerhalt glauben, sollte man MK nicht austauschen. Das würde nur Geld verbrennen.

                  Damit hast du eigentlich selber (wahrscheinlich ungewollt) einen Schlusspunkt unter die Diskussion gesetzt.
                  Denn diese Bedingung „ohne wenn und aber“ ist einfach nicht erfüllbar und somit ein Rausschmiss von Köllner nicht sinnvoll, wie du ja selber sagst.

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            • ich stimme andre da zu.
              @beate: vielen dank für die belehrung. ist nicht nötig, ich schaue mir das schon gute vier jahrzehnte an beim club. und das mit dem schleichenden untergang bezieht sich auf die entwicklung, die ich für den fortgang dieser sason befürchte, was leider vieles von dem kaputt machen könnte, was durch mühsame kleinarbeit von borne, meeske und grethlein erreicht worden ist.

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              Antwort
              • Komisch find ich schon, daß du bei der mühsamen Kleinarbeit der Meinung bist, daß das vollkommen ohne (oder sogar trotz?) Köllner passiert ist.
                Dafür aber Grethlein erwähnst. Gut der Aufsichtsrat (inklusive Grethlein) hat Bornemannund Meeske verpflichtet und damit das, was er und der Aufsichtsrat durch Bader und Woy einreissen ließen, gerade noch rechtzeitig vor dem Untergang bewahren helfen.. Das ist ihm hoch anzurechnen. Aber sonst?
                Das Konzept für NLZ und Profis haben Bornemann und Köllner entwickelt. der Aufsichtsrat hat da kein Mitspracherecht dank unserer Satzung.

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                Antwort
                • ich sehe das als eine für einen ehrenamtlich tätigen aufsichtsratsvorsitzenden ehrenwerte arbeitsbilanz, oder?
                  zum trainer:
                  es kommt oft vor, dass es für einen verein in bestimmten situationen gut passt, dann leider nicht mehr. vgl. korkut rückrundenzweiter letzte saison und dann der kapitale absturz. köllner ist ein junger, meint unerfahrener trainer. mir scheint, er ist in der bundesliga auf einem niveau angekommen, auf dem er (bislang zumindest) größte schwierigkeiten hat, tragfähige lösungen zu finden. ist er lernfähig, kann es noch werden. bis jetzt präsentiert er sich mir eher als dickköpfig in diesem jahr, zumal die durchhalteparolen wöchentlich zunehmen, siehe in den heutigen nn („wir müssen jede woch bessser werden…“).

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                • Also hatte Köllner zumindest doch einen Anteil daran, daß wir heute wieder Bundesliga spielen?
                  Das andere ist doch unbenommen. Natürlich ist jedem bewußt, daß weder er noch seine Co´s Bundesligaerfahrung vorweisen können. Daß auch sie im Lernprozess sind. Aber ist das bei anderen Trainern denn so anders? Auch der so hochgelobte Schalketrainer muß einiges an Erfahrung machen. Und Kovac verzweifelt vermutlich gerade an den Bayernstars, obwohl er in Frankfurt bewiesen hat, daß er ein guter Bundesligatrainer ist.
                  Im übrigen: das ist auch bei erfahrenen Trainern nicht anders. Auch die machen Fehler. Auch bei denen geht nicht jeder Plan auch. Auch die können nicht jeden Ausfall wegstecken. Auch die haben damit zu kämpfen, daß Spieler in oder nach einer englischen Woche mal erschöpft sind.
                  Ich bin auch nicht dafür für immer und ewig an einem Trainer festzuhalten. Schaaf war damals in Bremen anzumerken, daß er keine neuen Impulse mehr bringen kann. Da wäre vermutlich eine Trennung sinnvoll gewesen.
                  Umgekehrt bin ich nach wie vor der Meinung, daß sowohl mit Meyer und Verbeek bei uns der Klassenerhalt möglich gewesen wäre.
                  Ich seh das als eine Hauptaufgabe beim Sportvorstand, daß er da ein Gespür dafür hat, wann ein Schlußstrich besser ist und wann es wichtig ist, dem Trainer den Rücken zu stärken. Und bislang hab ich den Eindruck, daß Bornemann das recht gut hinbekommt.
                  Unsere Mannschaft wurde von ihm und Köllner im Rahmen eines Gesamtkonzepts zusammengestellt. Ziel: kontinuierliche Weiterentwicklung. Wenn irgend möglich in der höchsten Spielklasse. Letzteres ist allerdings kein Muß, sondern ein Bonus, wenn es gelingt.
                  In bezug auf dein Urteil, Köllner sei „dickköpfig“ kann ich das an dich nur zurückgeben. Denn diesbezüglich scheinst du mir gegen jeden Versuch, mit dir sachlich darüber zu diskutieren, immun.
                  Denn deine Wertung, Köllner sei dickköpfig, ist halt nun mal nur deine subjektive Meinung und Interpretation, kein Sachargument,

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            • Also einen Verein als Blaupause heranzuziehen, der alles darauf gesetzt hat, mit Antifußball nur irgendwie die Klasse zu halten, das auch ein Jahr lang geschafft hat, aber eben ohne dabei irgendwie auch nur ansatzweise über die Entwicklung der aktuellen Saison hinauszudenken, ist schon etwas fragwürdig, oder nicht?

              Nur zur Erinnerung:
              Dieser Verein ist im Jahr drauf dann abgestiegen, beinahe direkt in die dritte Liga durchgereicht worden und dümpelt jetzt im Niemandsland der zweiten Liga vor sich hin.

              Da schlage ich eher mal vor, einen Blick in den Breisgau zu werfen und sich anzuschauen, was durch kontinuierliche Arbeit möglich ist, wenn insgesamt der Ansatz stimmt.
              Ich bin gewiss keiner, der Kontinuität um der Kontinuität willen predigt. Bei manchen Leuten merkt man durchaus, wenn es nicht passt, wenn ganz einfach der gesamte Ansatz des Trainers und die Gegebenheiten im Verein nicht zusammenpassen. Bei Schwartz war das meiner Ansicht nach der Fall. Dann gibt es die Trainer, die kurzfristigen Erfolg versprechen, weil sie aus dem vorhandenen Material das absolute Optimum herausholen können. Das war z.B. bei Weiler der Fall. Nachhaltig war seine Arbeit aber auch nicht. Im Gegensatz zu Köllners Arbeit, die eben darauf angelegt ist, geduldig das eigene Spiel weiterzuentwickeln, damit auch (längere) Durststrecken zu durchstehen und am Ende dann hoffentlich mit der eigenen Qualität auch wieder erfolgreich zu sein.

              Von den herbeigeredeten Verwerfungen zwischen Trainer und Mannschaft kann ich zudem nichts erkennen. Dass in der aktuellen Situation nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist, sollte ja eigentlich klar sein. Meiner Ansicht nach wäre es verheerend, wenn dem so wäre, wenn man die Situation eben einfach hinnehmen würde. Auch aus zwei Auswechslungen und Wortwechseln eine Demontage des Kapitäns zu konstruieren, finde ich geradezu lächerlich.

              Vielmehr sehe ich bei einem Festhalten an Köllner auch bei Abstieg die Chance, dass ein Kern des Teams zusammen bleibt – Behrens, Margreitter, Valentini als erfahrene Stützen, dazu jüngere Leute wie Knöll, Palacios, Rhein, Fuchs usw., bei denen man durchaus Chancen hat, diese zu überzeugen, dass ein Gang ins Unterhaus für ihre weitere persönliche Entwicklung nicht schlecht wäre.
              Zusammen mit einer finanziell rosigeren Lage, auch durch ordentlich Ablösesummen für die Spieler, die vermutlich nicht wieder mit runter gehen würden (Löwen, Mühl, Leibold, Misidjan) wären die mittelfristigen Aussichten sicherlich nicht die schlechtesten.
              Sicherlich besser, als wenn man alles auf den Klassenerhalt setzt und verliert.

              Und davon ganz abgesehen weiß ich eh nicht, warum so viele davon ausgehen, dass es mit einem anderen Trainer besser laufen würde, geschweige davon, dass er eine Nichtabstiegsgarantie mitbringen würde.

              Man muss einfach so realistisch sein und anerkennen, dass selbst unsere absoluten Führungsspieler gerade erst ihre ersten Bundesligaerfahrungen sammeln, und das teils schon in mittlerem bis gehobenem Alter. Dass auch ein Behrens in der ersten Liga Schwierigkeiten haben wird, war doch klar. Dass er erst mit 28 überhaupt in der ersten Liga spielt, hat schon auch so seine Gründe. Genauso bei einem Margreitter oder Valentini. Und vom Rest ist ein Großteil nicht nur erstliga- sondern überhaupt profifußball-unerfahren. Und dann fallen gleich mal noch mehrere Leistungsträger auf einmal aus…

              Nach wie vor halten wir für unsere Verhältnisse ziemlich gut mit. Dass man einfach mal scheiße spielt, ist halt so. Wenn es auswärts in Dortmund und Leipzig passiert und ne heftige Klatsche kassiert, ist der Schaden halt trotzdem immer noch nicht so groß, im Vergleich zu ner normal zu erwartenden 2:0-Niederlage oder sowas. Wenn es gegen einen direkten Konkurrenten zu Hause geht, dann tut es natürlich extrem weh.

              Unterm Strich stehen wir immer noch überm Strich, und das ist doch so ziemlich das Maximale, was man sich erhoffen kann. Klar könnte es noch besser aussehen, v.a. wenn man gegen Mainz und Frankfurt die eigentlich verdienten Siege eingefahren hätte. Mehr als das aktuelle erwarten kann man aber wohl kaum.
              Wir haben bislang in drei Spielen richtig schlecht gespielt, ein weiteres haben wir verdient verloren. In drei Spielen haben wir gut mitgehalten, waren auf Augenhöhe und in vier Spielen die klar bessere Mannschaft, von denen wir halt leider trotzdem nur zwei gewinnen konnten.

              Wenn ich mir im Vergleich dazu die Fortuna mit dem alten Haudegen Funkel anschaue, da schaut das Bild etwas anders aus, die hatten schon ziemlich viel Glück nötig, um auf ihre 8 Zähler zu kommen, waren in vielen Spielen ihren Gegnern auch klar unterlegen, wenn diese nur höchst mäßige Leistungen boten, wie gegen Schalke, Wolfsburg oder Gladbach. Auch wir haben gegen die Fortuna bei weitem nicht unser bestes Spiel abgeliefert.

              Ich bleibe bei meiner Ansicht, dass Köllner ein geeigneter Trainer für eine langfristige Zusammenarbeit auch im Falle des Abstiegs wäre. Die Chancen auf den Klassenerhalt sehe ich mit einem anderen Trainer einfach nicht als höher an, aber die Gesamtperspektive über die Saison hinaus, wäre mit Köllner deutlich besser.

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              • Die Darmstädter Situation ist mit der des FCN absolut nicht vergleichbar. Zu behaupten, dass der SV 98 ein Beispiel dafür ist, wie man es eben nicht machen sollte, wie man eben nicht spielen sollte, ist angesichts der erstaunlichen Entwicklung des Vereins schon sehr weit hergeholt.

                Nur zur Erinnerung: Die Lilien haben 2011 noch in der Regionalliga gespielt (u.a. auch gegen unsere Zweite). Gegenwärtig stehen sie im Mittelfeld der zweiten Liga, sind dabei ihr Stadion bundesligatauglich zu machen (bedeutet in Darmstadt, es so zu auszubauen, dass es den DFL-Auflagen entspricht). Das wäre ohne das zweite Jahr in der Bundesliga nicht möglich gewesen.

                Von Stagnation kann da nicht die Rede sein. Die Darmstädter machen aus ihren Möglichkeiten schon seit Jahren weitaus mehr als unser FCN. In allen Bereichen.

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              • Wie Köllner immer wieder junge Amateure ins Rennen wirft das habe ich so noch bei keinem Trainer erlebt, so schafft man auch Werte für den Verein und ich mag seinen Ansatz Fußball spielen zu wollen, wir haben zu lange schrecklichen Fußball in Nürnberg gesehen genau genommen seit Hecking, vom Verbeek Intermezzo mal abgesehen. Natürlich muß man dabei in der 1. Liga die Balance finden und die Bälle wenn es nicht anders geht auch mal kreuz und quer wegschlagen. Die Balance fehlti vielleicht noch.

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                • Ich weiß ja nicht, was Du für Spiele siehst. Aber spielerische Lösungen haben wir nun wirklich nicht. Die sehen höchstens so aus, dass Bauer die Bälle unbedrängt nach vorne ins Aus bolzt und Mühl 100x zu Mathenia zurückspielt, der dann den Ball hoch vorbolzt. Auch das von Köllner vorab als „stärksten Mannschaftsteil“ gelobte Mittelfeld agiert ohne Löwen ausschließlich gegen den Ball. Ohne Misidjan kämen wir gar nicht zu Offensivaktionen. Wo ist also „Köllners Ansatz“ abseits der Mikrofone? Das ist jedoch auch nicht schlimm. Wir haben gar nicht das Spielermaterial um spielerische Lösungen zu finden. Entweder sind es keine Techniker oder so klein, dass sie sich nicht durchsetzen können. Bei den Heimsiegen gegen Düsseldorf und Hannover haben wir Beton angerührt und haben auf die Elfmeter/Eigentore der Gegner gewartet. Das bringt Punkte und ist effektiv. Aber auch in der 2.Liga war das spielerisch selten toll anzusehen und in keinem Fall „schöner“ als bei Weiler oder Hecking.

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                • @ Andre
                  Des klingt immer so draurich, wenn Du so schreibst.. letztlich alles Mist beim Club.. kaum Hoffnung..
                  Naja. Mir ist gerade aufgefallen, dass das letzte Mal, dass wir über dem Erstliga-Abstiegsstrich standen (als 15ter wohlgemerkt), just nach dem vermaledeiten Verbeek – 2:3 in Freiburg (März 2014) war. Bis dahin sind wir also immerhin schon mal wieder zurückgekommen. Muss man auch erst einmal geschafft haben, meine ich. War ein langer Weg. Und es sind nun viel mehr Spiele als damals übrig, um noch die nötigen Punkte zu holen.

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  • Ich glaube, hier sollten sich einige den Football Manager 2018 mal zulegen, vielleicht weicht dann der frustrierte Ärger wieder der weitaus passenderen, verständnisvollen Demut?

    Ich gebe zu, nach dem Spiel war ich auch voll frustrierten Ärger, aber der hilft doch nicht weiter.
    Jeder Clubfan, der einigermassen im Besitz seiner geistigen Kräft ist, weiß doch um unsere Schwierigkeiten.

    Erinnert Euch doch an die Schwächephase in der letzten Saison, als damals Ishak ausfiel?
    Und jetzt ist nicht nur Ishak verletzt, sondern auch Valentini, Kubo und Löwen. Das reisst in unserem Minibudget-Kader dann gleich nicht nur fußballerische Lücken sondern auch noch mentale. Dazu kommen noch die letzten, konditionell äußerst anspruchsvollen Spiele. So ist das: Eines kommt zum anderen und dann kann unsere Mannschaft eben ins Schlingern geraten. Da fehlt es dann nicht nur an Erfahrung sondern einfach auch an fußballerischer und spielerischer Klasse, aber auch das wissen wir alle doch längst.
    Da hilft kein Zetern und Schreien, fragt doch mal bei Stuttgart an, die haben einen dicken Sponsorenbetrag in die Mannschaft gesteckt und sind nach wie vor Tabellenletzter oder bei Ingolstadt oder den Buyern. Auch ein dicker Geldbeutel garantiert eben keinen Erfolg.
    Unsere Mannschaft ist ebenso, wir haben keine andere und müssen mit Ihr leben. Es reicht an guten Tagen zu Spielen auf Augenhöhe und ohne Punkte, manchmal zu einem Sieg und an schlechten Tagen müssen wir uns einen Auftritt vor ausverkauften Haus inklusive eines völlig schlagbaren Gegner wie gegen Stuttgart ansehen.

    Ich unterstütze den Club, seine Spieler und unseren Trainer auch in den jetzt kommenden Winterspielen, schnalle meine lange Unterbüxe enger und auf gehts.

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  • Zitat Juwe: „Wer hingesehen hat sah doch dass die Mannschaft kräftemässig nicht wirklich da war nach der 3 Spiele Woche mit Verlängerung, Elfmeterschießen, 4 mal Rückstände aufholen usw.“

    Zustimmung!
    Die Mannschaft war nicht in der Lage psychisch und physisch an die Grenze zu gehen. die waren ausgebrannt…
    Wäre der Gegner an diesem Tag Hoffenheim gewesen, hätten wir vermutlich ein Spiel gesehen, das weite Strecken so ausgesehen hätte wie gegen Hoffenheim in der 7 Minuten-Nachspielzeit der ersten Hälfte.

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