Aufbauhilfe West: 5:2 #S04FCN

Beim FC Schalke 04 setzt der 1. FC Nürnberg auf den Überraschungseffekt – und überrascht sich selbst…

Köllner startete in einer ‚ungewöhnlichen‘ taktischen Formation und Aufstellung, sowohl auf dem Platz wie auf der Bank. Der bis dato überzeugende Misidjan saß draußen, dafür kam Ishak zum Comeback. Die Taktik, im quasi 5-2-3 zum Erfolg zu kommen, indem man mit zwei Stürmern plus 10er die Schalker Dreierkette beschäftigt und das Zentrum überlädt, mag einen interessanten Ansatz gehabt haben und führte durchaus auch zu gefährlichen Szenen, das alles bleibt aber Makulatur, wenn man durch individuelle Patzer schnell 0:2 hinten liegt. Dass man dann zum 2:1 noch verkürzen kann, bringt auch wenig, wenn der bereits verwarnte Bauer in Halbzeit 2 nochmal unklug ran geht und vom Platz muss und man im Folgenden das 3:1 kassiert. Das erneute 3:2 gab wieder Hoffnung, wurde dann vom 4:2 erst kaputt getreten und vom 5:2 in der Nachspielzeit endgültig zur Randnotiz. Die klassischen Heimspiel-Sieg-Wett-Tipper waren glücklich – wer nächstes Mal auf Heimsieg Club setzt, kann sich ja mal den Tipico Bonus anschauen, damit es nicht so weh tut, wenn es dann doch schief geht…

Die Aufstellung des Club:
Mathenia – Bauer, Margreitter, Mühl, Leibold – Petrak, Behrens, Rhein – Kubo – Palacios, Ishak

Reservebank:
Bredlo, Ewerton, Erras, Fuchs, Kerk, Zrelak, Misidjan

Ein Spiel, das man als 1. Vorbereitungsspiel für den Wiederaufstieg im ersten emotionalen einordnen wollte, schlicht weil die beiden Niederlagen gegen so formschwache Stuttgarter und Schalker trotz aller individueller Qualität im Kader dort vermeidbar hätten sein müssen. Köllner dies heute anzulasten mag nahe liegen, wenn man einen der stärksten mit Vuro außen ließ, tatsächlich aber sah die Idee hinter den Umstellungen durchaus schlüssig aus. Jede Idee ist aber eben wirkungslos, wenn man es nicht schafft die durchaus vorhandenen weiteren Großchancen zu verwerten und hinten so anfällig zu sein.

Faktisch aber ist nichts passiert, was vor der Saison nicht abzusehen gewesen wäre. The trick is not to panic. Es wird bis zum Ende darum gehen mindestens zwei Teams hinter sich zu lassen. Schalke wird es nicht sein.

Mathenia musste nach seinem Fehler auch noch verletzungsbedingt raus. Wir wünschen schnelle Genesung!

Michael Köllner via fcn.de: „Wir sind richtig enttäuscht. Bis kurz vor Schluss war das ein offenes Spiel. In der ersten Halbzeit haben wir es verpasst, mit 1:0 in Führung zu gehen. Mit zwei Geschenken haben wir den Gegner davon ziehen lassen. Das 1:2 war dann die Belohnung für unser Spiel. Zweite Halbzeit waren wir weiterhin gut im Spiel, das 1:3 hat dann auch nicht für die Entscheidung gesorgt. Unabhängig davon: Mit der Kulisse haben die Fans ein riesiges Fest veranstaltet. Das war sowohl von Schalke als von unseren Fans top.“

52 Gedanken zu „Aufbauhilfe West: 5:2 #S04FCN

  • Individuelle Fehler vorne und hinten. Dann liegt man halt zurück statt zu führen. So kann man den Gegner auch stark machen. Sowas von unnötig, wirklich.

    1

    0
    Antwort
  • So Deckel drauf. Hoffen das es nicht wieder 5-8 Stück gibt. Gegen einen Gegner der höchst verunsichert war. WAR.

    1

    0
    Antwort
  • Aufbaugegner FCN. Schade. Sah vorher nicht unbedingt so aus, als würde man heute mit ner Packung heumfahren müssen.

    0

    0
    Antwort
    • Aber aus der wahrscheinlichen Packung wird man ja wieder lernen können.
      Bis zur nächsten Packung.
      Der spielt hier nicht nur den Aufbaugegner, sondern er schlägt sich selbst.
      Ein Abwehrverhalten fast schlimmer als das der Bayern heute

      2

      1
      Antwort
  • Jetzt werden sie laufen gelassen. Individuelle Klasse plus zunehmendes Selbstbewusstsein ergibt Sicherheit für Schalke und der Club wird Zaungast.

    0

    0
    Antwort
  • Wenn’s bis zur 60. so bleibt Misidjan für Rhein od Behrens od .Petrak oder wer auch immer bis dahin leerläuft.

    1

    0
    Antwort
  • Also Schalke ist doch alles andere als sattelfest. Der Anschlusstreffer war Gold wert, da kann noch was gehen mit mehr Konzentration. Erstmal durch schnaufen.

    0

    0
    Antwort
  • Demütigend dass auch noch ausgerechnet Matthäus die Slapstick Tore kommentiert und glasklar einen Torwarrfehler gesehen hat.

    1

    5
    Antwort
  • Unsere Mannschaft verliert im Aufbauspiel zu viele Bälle!

    Technische Mängel, auch bei Behrens, der in der Bundesliga deutlich weniger Akzente setzt als in der 2. Liga…

    4

    1
    Antwort
  • Wieder verloren. Sieben Pflichtspiele in Folge nicht gewonnen (Pokal nach 90 Minuten Remis). Wir versieben klarste Torchancen, kassieren durch individuelle Fehler Slapstick-Tore und schwächen uns durch unnötige Platzverweise selbst. Das sind die Fakten. Wenigstens die Moral stimmt. Auf ein Neues gegen Leverkusen.

    8

    2
    Antwort
    • Nein, wir sammeln erhobenen Hauptes wertvolle Erfahrungen.
      Statt 0:7 zwei zu fünf.

      Und Michael „Stusch“ Köllner wird ähnliches sagen…

      Schalke vorher in 11 Spielen 8 Tore, heute in einem 5.

      Aufbaugegner FCN.

      Winkmann, Luftloch, Fanfreundschaft, … Dennoch:

      Wieder mal gespürt, wo die Grenzen liegen.

      Völlig klar: Unterm Weihnachtsbaum wird ein Päckchen für den Club stehen – drinnen: die rote Laterne.

      Aber abgestiegen ist der Club deswegen noch lange nicht.

      Kopf hoch, Schusstraining intensivieren, dumme Fouls und Luftlöcher weglassen, kurz: besser trainieren, um weniger Fehler zu machen und Stück für Stück klüger und langsam erstklassig werden…!!!

      6

      5
      Antwort
      • Ich hoffe nur, dass die Erfahrung die die Mannschaft bei den Niederlagen gesammelt hat, auch mal in Positives und Zählbares umgesetzt wird.
        Nicht dass am Ende der Saison heißt, wir haben viele Erfahrungen aber keine Punkte gesammelt.

        1

        0
        Antwort
  • Am Ende sogar wieder ein Debakel. Na gut, Schalke war auch in brutal starker Form.Wird spannend zu sehen wie lange der Teamgeist und die Moral solche Misserfolge noch aushalten.

    4

    4
    Antwort
  • Kommt schon , das ist Freundsxhaft!
    Doof nur das die Mitkonkurenten es trotzdem noch als awettkampf verstehen.
    Es wird langsam eng.
    Gladbach muss helfen.
    Und dann auch mal wieder die Mannschaft selber.

    1

    2
    Antwort
  • Entweder die Gegner schießen Traumtore gegen uns Kategorie Tor des Monats (weil man sie läßt) oder wir werfen sie uns auch gleich selber rein, reicht das nicht aus, dezimieren wir uns auch noch mit Ansage.

    Wo ist die Lernkurve bei Mannschaft + Trainer? … Es sieht schon eher nach dem Motto aus Schlimmer geht immer.

    Leverkusen und der FC Bayern warten schon, vielleicht sollten wir auch gleich noch Kovacs Job retten, wenn wir gerade dabei sind. Hoffentlich hält er solange durch

    10

    3
    Antwort
      • Unser Problem ist das die Grundordnung nicht passt. Kubo hält es nicht mal für nötig den Ball zurück zu erobern geschweige denn sich wieder defensiv einzuordnen nachdem er den Ball plump verloren hat. Der VfB hat uns gezeigt wie verteidigt wird, wir haben es aber immernoch nicht gelernt. Ohne bedingungsloses verteidigen von allen Beteiligten haben wir in Liga1 nix zu suchen. Das nächste ist Behrens im ZOM, mag in Liga2 funktionieren, fürs Oberhaus sind seine Mittel zu begrenzt. Er ist mit Haut und Haar ZDM und nicht Thomas Müller 2.0. Hundertprozentige, die rein müssen!!! Werden reihenweise versiebt. Die Schiedsrichter mit ihrer komischen Entscheidungsfindung lass ich jetzt mal weg, zumal wir selbst 2-3 Dinge schleunigst ändern sollten wenn man noch die Chance wahren will im Oberhaus zu spielen, so wird das auf Dauer nix.

        4

        0
        Antwort
  • Also für mich war heute die Schlüsselszene die vergebene Chance von unserem Käptn. Wenn wir da in Führung gehangen wären, hätten wir was zählbares mitgenommen von unseren blau-weißen Freunden, da bin ich mir sicher. Leider kamen dann nach und nach weitere, teils eklatante, individuelle Fehler hinzu, so das man am Ende wieder wie geprügelte Hunde das Feld verlassen musste. Was die Aufstellungen im Saisonverlauf angeht fällt mir auf, das die Spieler teilweise von der Tribüne in die Startelf springen und umgekehrt, ich frage mich da ehrlich gesagt, ob das zur Stabilisierung des fragilen Gebildes (bei der Masse an Gegentoren kann man es nicht anders bezeichnen) beiträgt. Verwundert hat mich auch das Misidjan heute nicht begonnen hat, er ist einer der wenigen Spieler der durch Tempo und Finesse mal Überzahlsituationen erzeugen kann. Aber gut, MK wird sich etwas dabei gedacht haben und wenn die Spieler in den entscheidenden Situationen nicht solche gravierenden individuellen Fehler gemacht hätten, wäre der Plan möglicherweise auch aufgegangen. Abschließend: Auch wenn ich in einigen Situationen wirklich enttäuscht und sauer bin, muss ich sagen das ich diese Mannschaft nach wie vor sehr schätze was den Charakter angeht und ich hoffe wirklich sehr, das diese Charakterstärke und der Teamgeist die vorhandenen sportlichen Defizite über die Dauer der Saison irgendwie wettmachen können. Es wäre schade wenn dieses Team (inklusive Trainer) auseinanderfällt. Von daher: Auf gehts Nürnberg kämpfen und siegen!

    30

    3
    Antwort
    • Du schreibst: wenn die Spieler nicht solche individuellen Fehler machen würden, wäre das Spiel anders ausgegangen.
      Aber unsere Spieler haben diese Fehler nun mal gemacht.
      Dieses wenn ist doch vollkommen unsinnig.
      Der Fehler wurde gemacht und es wird irgendwann daraus gelernt oder der Spieler kann es nicht besser.
      Die Punkte sind weg ! Mit und ohne Wenn

      4

      2
      Antwort
      • Da hast du recht, die Punkte sind weg. Ich habe ja auch nur die Gründe aufgezählt, die meiner Meinung nach zur Niederlage geführt haben. Man kann nur hoffen das diese Fehler abgestellt werden, denn wenn nicht wird der Klassenerhalt nicht gelingen. Dennoch habe ich große Sympathie für diese Mannschaft und drücke alle Daumen das sie es irgendwie schafft.

        3

        0
        Antwort
  • Gebrauchter Abend, leider.
    Aber irgendwie war das schon nach der ersten gelben Karte nach 30 Sekunden klar. Dann Mathenias Luftloch, seine Auswechslung nach dem 2:0.
    Kleine Hoffnung durch eine wirklich gute Phase beim Anschlußtreffer.
    Bauer´s gelbrote läßt dann Schlimmes befürchten. Das 3. Tor scheint es zu bestätigen. Trotzdem kommen die Jungs zum Anschlußtreffer.
    Aus meiner Sicht wäre dann Schadensbegrenzung sinnvoller gewesen als unbedingt noch einen Prestigepunkt holen zu wollen. Das ist wirklich etwas, was ich dem Trainerteam ankreide: Es ist toll, daß die Mannschaft nicht nur auf Defensive getrimmt wird. Aber es braucht eine wirklungsvolle Defensive zur Schadensbegrenzung.
    Es ist für Bredlow´s Sicherheit sicher nicht hilfreich, daß er wieder 3 Gegentore hinnehmen mußte.
    Und es ist auch für die Moral der Mannschaft eine unnötige Herausforderung, immer wieder so viele Gegentore verkraften zu müssen.
    Und ich würde auch mal Ewerton für Margreitter reinholen. Wenigstens für eine Halbzeit. Margreitter ist sicher eine Führungsperson. Aber ich hab den Eindruck, daß er doch immer wieder Konzentrationsprobleme hat, vor allem in der 2. Hälfte. Er ist mit Sicherheit extrem gefordert, die Abwehr zu dirigieren.
    Hoffen wir mal, daß Mathenia´s Verletzung nicht zu schwer ist.
    Die Dramaturgie sieht wohl leider vor: Aufbaugegner für Leverkusen und die Bayern.
    In Gladbach ist auch wenig zu holen.
    Bleibt noch die Hoffnung gegen Freiburg die Fans mit einem Sieg vor der Winterpause wieder versöhnlich zu stimmen und damit auch die Stimmung bei den Spielern zu retten.

    6

    7
    Antwort
    • Dafür sind Freiburg und Streich zu abgezockt. Die nehmen was mit im letzten Hinrundenspiel.

      1

      0
      Antwort
  • Unfassbar, wie oft schreibt denn hier noch jemand-Aufbaugegner für…
    Das impliziert ja dass man eigentlich gegen all diese Teams gewinnen hätte müssen, die man dann leichtfertig aufbaut.
    Realistisch gesehen ist der Club Sparringspartner für 2/3 der Liga. Und Sparring findet vor dem eigentlichen Wettkampf statt.
    Aufbaugegner für Bayern und Leverkusen! Wenn das schon Beate schreibt, die ja eher besonnen ist, dann braucht man sich über viele der Kommentare von Clubfans nicht wundern.Dann spricht da eher Unverständnis als Enttäuschung.

    11

    4
    Antwort
    • Ich denke, du hängst das zu hoch.
      Aufbaugegner impliziert keineswegs, dass man eigentlich überlegen sein müsste.

      Vielmehr stellt das eine weitere Umschreibung der bekannten Club-Fähigkeit dar, zwischen „Depp“, „Ausgerechnet“ und „Murphy’s Law“ zu agieren. Und das eben gefühlt häufiger als das andere Mannschaften schaffen.

      Stuttgart verliert und taumelt ans Tabellenende. Gegen den Club: Sieg.

      Schalke strauchelt in die Saison, trifft 8mal in 11 Spielen, dann kommt der Club und Schalke schafft das in fast einem…

      Stuttgart und Schalke sind da nur zwei Beispiele, passen aber deshalb gut, weil sie auf dem Papier zwar überlegen sind, bis zur Begegnung mit dem Club nicht zu überzeugen wussten, dann aber schon.

      In solchen Momenten ist es legitim festzustellen:
      Der Club baut den Gegner auf…

      13

      1
      Antwort
      • @Teo
        „Vielmehr stellt das eine weitere Umschreibung der bekannten Club-Fähigkeit dar, zwischen „Depp“, „Ausgerechnet“ und „Murphy’s Law“ zu agieren. Und das eben gefühlt häufiger als das andere Mannschaften schaffen.“

        Wunderbar zusammengefasst.Genau so isses. Leider.

        3

        2
        Antwort
      • Genauso hab ich das auch gemeint. Die Fortuna hat das Fortune bei den schwächelnden Bayern einen Punkt zu holen. Bei uns wird entweder Kovac gerade ausgetauscht und die Bayern starten mit dem Neuen durch oder unsere Mannschaft ist zu dem Zeitpunkt so verunsichert, daß sie selbst gegen die weiter „schwächelnden“ Bayern keinen Punkt holt.
        Das hat nichts damit zu tun, daß es klar ist, daß die Bayern eine andere Klasse sind.
        Nur denke ich, genau wie gegen Schalke gestern mehr Fortune (keine gelbe Karte nach 30 Sekunden, die erste Chance ist bei uns ein Tor, Mathenia trifft den Ball nicht die Luft…) auch zu einer Verunsicherung der Schalker und einem Punktgewinn hätte führen können.
        Aber nein: Schalke hat das Fortune und jetzt wissen die wieder, daß sie doch Tore auch in der Liga schießen können.

        5

        6
        Antwort
        • Ich bitte Dich. Du kannst doch nicht wirklich den Unterschied eines 3:3 in München und eines 2:5 bei punktgleichen Schalkern als eine Frage von Fortune ansehen. So viel Glück hätten wir angesichts der krassen Fehler gar nicht haben können. Das Glück war doch schon, dass S04 komplett von der Rolle und entsprechend verunsichert aufgetreten ist. Es war doch kein Pech, dass Mathenia so einen Ratzen fabriziert hat oder dass Leibold jeden Zweikampf verloren hat (2 Tore). Daneben ist Düsseldorf in München in keinster Weise so vogelwild, wie wir in Leipzig oder Dortmund aufgetreten.

          13

          2
          Antwort
  • wir haben nun zum zweiten mal in folge einen gegner stark gemacht, der eigentlich ziemlich am boden war. den vfb, de gegen überhaupt niemnden gewinnt, ausser gg uns. die schalker, die fast keine tore erzielt haben, ausser die 5 gg uns.
    köllners taktische spielchen wirken auf den ersten blick charmant, theoretische betrachtet. in der praxis führen sie regelmäßig in die katastrophe. er ist ähnlich stur wie seinerzeit verbeek, am donnerstag und freitag kernige sprüche über die ach so tollen trainingsleistungen, am samstag der offenbarungseid.
    viele hier sind der meinung, dies sei nur der mangelnden qualität des kaders geschuldet. das glaube ich nicht. wenn wir aber so weitermachen, dann ist die nmmer an weihnachten durch. rote laterne und ein völlig verunsichertes team, dem schon jetzt fast nichts mehr gelingt. gestandene profis, die fehler wie eine schülertruppe machen, das ist immer auch ein zeichen von äußeren einflüssen, niemals nur von indivdueller qualität.
    abgesehen davon, dass es so gar keinen spaß mehr macht zuzusehen, abgesehen davon ist es ein verhängnisvoller zug der lemminge, den wir derzeit betrachten müssen.
    leverkusen wird uns die nächste unlösbare aufgabe stellen, danach bauen wir den fc bayern auf, und nur unverbesserliche optimisten können der meinung sein, dass wir mit unserer derzeitigen performance den hauch einer chance gegen den trainerfuchs (wie schön ware es, dies über mk sagen zu können…..) aus freiburg haben.

    13

    10
    Antwort
  • Zu Saisonbeginn haben etliche hier im Forum von unserem „Alleinstellungsmerkmal“ der mannschaftlichen Geschlossenheit geschrieben. Bisher war diese Eigenschaft hauptsächlich in den hohen Niederlagen zu erkennen. Wo ist unsere Stammformation ? Ich kann sie bisher nicht erkennen, denn jedes Spiel bietet ein neues System mit Änderungen von Spielern.

    9

    2
    Antwort
    • Dadurch drucken wir aber für jeden im Kader ein Preisschild, auf dem „Bundesligaspieler“ steht.
      Okay, war ironisch.

      Wenn man das Ganze mal anders denkt:
      Wenn die Spieler im Training gute Leistungen bringen, warum soll man sie außen vorlassen? Wie anders will man Zweitligaspieler dazu bringen, sich jeden Tag verbessern zu wollen und die Qualität im Kader zu erhöhen, als wenn jeder weiß, dass er zum Einsatz kommen kann, wenn er alles gibt?
      Die qualitativen Unterschiede der Einzelnen (Misidjan und Ishak mit Abstrichen außen vorgelassen) sind nun nicht so groß, als dass man nicht so verfahren könnte. Ich habe auch nicht den Eindruck, als würde die Mannschaft als solche nicht funktionieren, weil immer wieder Fremdkörper auszumachen sind.

      @Beate: Von einem avisierten „Prestigepunkt“ auf Schalke zu sprechen, wenn man mit 10 gegen 11 den Anschlusstreffer zum 2:3 erzielt hat, halte ich für Käse. Sich dann auf Ergebnissicherung zurückziehen zu wollen hättest Du keinem der Spieler erklären können. Und den Fans auch nicht. Jeder Punkt ist ein enorm wichtiger für den Klassenerhalt – mit „Prestige“ hat das nichts zu tun.

      Das gesamte Spiel sollte man auch nicht als Desaster bewerten. Die individuelle Fehler waren desaströs, ebenso das zu hohe Ergebnis.

      12

      2
      Antwort
  • Bei allem Fußballsach – und fachverstand, bei allen in vielen schönen Worten beschriebenen Spielsituationen, bei allem für und wieder zu den Nachteilen die wir im finanziellen gegenüber den Wettbewerbern haben, sollte Mann(Frau) eines nicht vergessen, der normale Fan will eines: er will ab und zu ein Erfolgserlebnis seines Clubs erleben und sich ab und zu freuen dürfen.
    Woche für Woche eine Niederlage, teilweise auch noch selbst verschuldet, will niemand auf Dauer.
    Sich nur freuen wenn die Konkurrenten auch nicht gewinnen?
    Da lieber eine Klasse tiefer spielen.

    6

    6
    Antwort
  • Nah Hannover ist ja auch so richtig schlecht. Das ist bisher ein Vierkampf um die letzten zwei Plätze: VfBäh, Dödeldorf, Hangover und wir.
    Trotz verschiedener Untergangsstimmen, noch ist doch nix verloren.^
    Mal sehen, ob der Hörgeräteonkel nicht als Erster die Nerven verliert und den Breitenreiter rauswirft.

    4

    0
    Antwort
  • Kurzer Hinweis in eigener Sache: Nachdem ich weite Strecken des Spiels nicht gesehen hab, gibt’s an diesem Wochenende (wie im Übrigen auch nächste Woche beim Montagsspiel) keine Analyse. Ich könnte aus den Daten schon was zusammenschustern, fänd’s aber unehrlich, wenn ich jetzt (ohne Möglichkeit eines Re-Live seit der Umstrukturierung von SkyGo) eine Analyse eines Spiels liefern würde, das ich eigentlich nur in ganz wenigen Teilen (bis zum 0:1, ab 4:2) gesehen hab.

    2

    0
    Antwort
    • Das ist so verständlich wie schade.
      Vielleicht wäre ja eine Liste möglich, dann kommen zumindest die Statistik-Nerds auf ihre Kosten.

      Sky-Go-Änderung ist für viele ein Ärgernis. Ebenso diese Slapstickreifen Entertainment-Einlagen rund um das Spiel. Das geht nicht mehr lange gut…

      1

      0
      Antwort
    • Das Top-Spiel der Woche wird doch sicher wiederholt, die Woche über.

      Keine Zeit / Lust für Masochismus?

      Schade, die Analyse ist für mich das Highlight der Woche. Vor allem, weil es nichts vergleichbares gibt!

      0

      0
      Antwort
  • Bauer war der Fehleinkauf der Saison!
    Von ihm habe ich bisher kein einzig gutes Spiel gesehen. Im Gegenteil. In jedem Spiel katastrophale Fehler. Die werden in der 1. Liga sofort bestraft.
    Hier muss man sich auf jeden Fall verstärken und Bauer wieder loswerden.

    Mathenia hatte bisher 1 schlechte Szene, aber er hat uns schon oft gerettet und richtig starke Leistungen gezeigt. Deshalb schaue ich über diesen Schnitzer hinweg.
    Ich sehe ihn trotzdem als Nr.1

    4

    1
    Antwort
    • Bis zur Winterpause bringt das nichts ihn als Nummer 1 zu sehen, da er verletzt ausfällt, dann halt Bredlow.

      1

      0
      Antwort
    • Sehe ich auch so Mathenia blieb bei dem Klärungsversuch im Rasen hängen und hat sich dabei verletzt, sowas kann jedem Torwart mal passieren. Bis dahin fand ich ihn recht präsent und souverän. Ich sehe ihn vor Bredlow sobald er wieder fit ist.

      8

      1
      Antwort
    • Aus Schalke ist zu hören, dass ein neuer Rasen verlegt wurde, der an manchen Schnittstellen nicht perfekt Kante auf Kante gesetzt wurde. Hätte auch das Schiri-Team bei der Platzbegehung vor Spielbeginn moniert. Auf einer solchen Unebenheit soll sich der Ball vor Mathenias Full-Force-Luftloch versprungen haben.

      0

      0
      Antwort
      • Clever von Schalke, den Sieger-Rasen zu verlegen :mrgreen:

        wer weiß, wie es ohne dieses geschenkte Tor gelaufen wäre…

        0

        0
        Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.