Wo keiner damit rechnet

Was wir heute liegen gelassen haben, müssen wir jetzt halt mal auswärts holen, wo womöglich keiner damit rechnet,

sagte FCN-Trainer Michael Köllner nach der 0:2-Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart (klick).

Ich will mich angesichts der sich angesichts dieser Äußerung stellenden Frage, ob es für den 1. FC Nürnberg in dieser Saison einen Verein, bei dem man damit rechnen kann, dass man gegen ihn auswärts etwas holt, überhaupt gibt, mit dem Hinweis darauf, dass es – und die Heimniederlage gegen den damaligen Tabellenletzten VfB Stuttgart ist der beste (unangenehme) Beweis – ja nicht einmal einen Gegner gibt, bei dem man damit rechnen kann, dass man gegen ihn daheim etwas holt, begnügen und sogleich in aller Nüchternheit festhalten, dass die Gelegenheit, auswärts etwas zu holen, wo keiner damit rechnet, „auf Schalke“ nicht wahrgenommen wurde/werden konnte, genauso wenig wie an diesem Wochenende „auf Bayern“, wo wohl noch weniger damit rechneten.

Soweit sich der Leser nicht in den verwundenen Gassen des vorausgehenden Satzes, der so verschraubt ist wie die Lage unseres Vereins vertrackt, verlaufen hat, grüße ich ihn an dieser Stelle herzlich und will sogleich zur Bewertung der 0:3-Niederlage des neunmaligen deutschen Meisters und vierfachen Pokalsiegers beim 28-maligen deutschen Meister und 18-fachen Pokalsieger schreiten, wobei ich mich auf ein Fazit aus berufenerem Munde als dem laienhaften meinigem berufe und das Resümée des Trainers anführe (klick):

So braucht man nicht auftreten.

Darauf, dass derjenige, der brauchen nicht mit zu gebraucht, brauchen gar nicht zu gebrauchen braucht, will ich hier nicht näher eingehen und stattdessen ganz empathisch das Gefühlsleben des Spielers Kerk wiedergeben (klick):

Wenn wir mal den Ball hatten, war er gefühlt nach wenigen Sekunden weg.

Schön, bestätigt zu bekommen, dass das, was ein Spieler fühlt, mit dem, was man als Zuschauer sieht, übereinstimmt. Und noch schöner, dass die Gefühle des Spielers Kerk die rationale Urteilsfähigkeit des Spielers Kerk nicht beeinträchtigen:

Wir müssen die Punkte woanders holen.

Woanders, das ist – wir denken ja von Spiel zu Spiel – daheim. Das anstehende Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg muss gewonnen werden. Klar ist es vermessen, damit zu rechnen, dass dieses Spiel gewonnen wird. Genauso klar ist aber, dass alles andere als ein Sieg keine Option ist, weil sonst die Anzahl der Auswärtsspiele, in denen man, obwohl keiner damit rechnet, etwas holen muss, um daheim liegen gelassene Punkte auszugleichen, in unangenehmer Weise anwächst. Für dieses Spiel bietet sich folgende Aufstellung an:

Klandt (TW)

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Reservebank: Bredlow (TW), ?, ?, ?, ?, ?, Mühl.

[Zum Spiel: klick, klick, klick, klick.]

33 Gedanken zu „Wo keiner damit rechnet

  • Mit Bredlow, haben wir auch schon Punkte geholt, aber in letzter Zeit war er auch nicht besser als die komplette verunsicherte Abwehr, Klandt ist für mich fast die noch größere Unbekannte in dieser Matrix. Das Risiko wäre mir zu hoch. Wenn ich das richtig nachgesehen habe, hatte er überhaupt noch nie einen Erstligaeinsatz. und bei seinem letzten Jahr in einem „namhaften“ Verein SC Freiburg 15/16 stand 34 mal „nicht im Kader“ … für mich lieber Bredlow bis Mathenia wieder gesund ist.

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  • 41:5 Tore, ein Unentschieden, sonst nur Niederlagen seit 1992 -das ist die Bilanz der Auswärtsspiele in München.So enttäuscht wie es in vielen Kommentaren anklingt, haben sich doch Etliche etwas ausgerechnet.Bei den Bayern.Eventuell befeuert von der Bayernkrise, die aber leider ihren Höhepunkt zwei Wochen vor unserem Spiel hatte und soweit können die halt doch noch Fußball spielen, dass zwei Wochen später, nach medialem Feuer und internen Ansprachen, ein 3:0 mit einer ordentlichen Leistung dabei heraus kommt.Ob es dem Club zur Hochphase der Krise gelungen wäre Kapital daraus zu schlagen, bleibt dahin gestellt.
    Ein Heimsieg gegn Wolfsburg wäre wichtig, ob die alte Wolfsburger Wankelmütigkeit nach ein paar erfolgreichen Spielen, zum Vorschein kommt und uns hilft, wird man sehen.
    Ewerton von Beginn an und Pereira anstelle von Kerk, dazu Behrens,Kubo und Petrak zurück in der Startelf.Valentini und Löwen würde ich mir zurück wünschen,aber das ist Wunschdenken.
    Warum nicht nur Innenverteidiger a la Jogi14? Ewerton ,Margreiter,Mühl-Petrak,Erras,Behrens,Kubo,Pereira,Misidjan,Ishak- und im Tor Bred-high statt Bred-low?
    Systemfragen klären wir dann später…

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  • Enttäuscht werden kann nur, wer mit Besserem rechnete. Doch konnte man wirklich mit größerem Erfolg rechnen, ihn einplanen oder gar einfordern? Da meine ich Nein. Hoffen selbstverständlich, und die Hoffnung gebe ich nicht auf!

    Doch realistisch betrachtet hatten wir einen gehobenen Zweitliga-Kader, der um junge Talente erweitert wurde sowie Spieler, die den unerfüllten aber in der Vergangenheit mehrfach prognostizierten endgültigen Durchbruch nun ausgerechnet beim Club schaffen sollen. Dazu einen hoch engagierten Trainer, der sich in Sachen Profi-Fußball noch im Lernmodus befindet und nicht frei von Fehlern sein kann. Welcher fachkundige Fan konnte ernsthaft mehr als Abstiegskampf von unserer Mannschaft erwarten?

    Dass aus finanziellen Gründen der Klassenerhalt beinahe überlebensnotwendig ist, dürfte trotzdem jedem klar sein. Entsprechend groß ist meine Erwartung, dass der Club in der Winterpause sich entscheidend verstärkt um die Hoffnung auf Platz 15 zu erhöhen. Was bei unserem Budget für AB eine knackige Herausforderung sein dürfte.

    Bei AB setzt auch mein einziger Kritikpunkt an: Pereira, Kubo und Misidjan stießen zu spät zum Team. Ich weiß, das Geld. Dennoch bestätigt sich ein weiteres Mal, dass ausländische Spieler aus fremden Ligen im Regelfall eine längere Eingewöhnungszeit benötigen als diejenigen, die Land/Sprache/Kultur und die 1./2. Buli bereits kennen. Natürlich gibt es die Überflieger, die das Qualitätsmerkmal besitzen, keinerlei Übergangszeit zu brauchen und sofort alles in Grund und Boden rocken. In unseren Preisregionen sind diese Spieler jedoch nicht angesiedelt. P+K+M waren unsere Königstransfers und dem entsprechend als dringend notwendige sofortige Verstärkungen eingeplant. Eine Erwartung die P+K bisher nicht erfüllen konnten. Wofür sie mMn nicht verurteilt werden sollten, die meisten Ausländer benötigen mindestens ein halbes Jahr Buli-Eingewöhnungszeit. Hoffen wir auf die Rückrunde. Und Neuzugänge, die nur eine kurze Anlaufphase brauchen…

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    • Der Klassenerhalt ist nicht überlebensnotwendig – wir haben 4 Jahre 2te Liga hinter uns.

      Mit hohem finanziellen Risiko versuchen den Abstieg zu vermeiden, um dann doch zu scheitern, das hat den Club pleite gemacht.

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  • Doch realistisch betrachtet hatten wir einen gehobenen Zweitliga-Kader, der um junge Talente erweitert wurde sowie Spieler, die den unerfüllten aber in der Vergangenheit mehrfach prognostizierten endgültigen Durchbruch nun ausgerechnet beim Club schaffen sollen

    Jung oder zu jung mit dem Märchen müssen wir mal aufhören, das ist der allgemeine Trend in den Profiligen. Als wir in Dortmund 7:0 verloren haben, standen in der Dortmunder Abwehr drei 19 jährige und haben keine Torchanche vom Club zugelassen. Und vorne haben beim BVB 19 jährige Tor des Monats reife Buden eins nach dem anderen reingezimmert. Es hat nichts damit zu tun dass wir eine „junge Mannschaft“ haben sondern NUR mit der Qualität der Spieler, die wir uns leisten können. Sancho beispielsweise ist 18 Jahre, nur Spieler solcher Qualität bekommen wir nicht ganz gleich ob alt oder jung.

    Unsere Mannschaft ist nicht zu jung, sondern hat eben nur Zweitligaqualität, was will man denn auch erwarten mit den niedrigsten Gehältern der Liga. Wir sind mit einem VW Passat in der DTM unterwegs

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  • Na, Misidjan könnte uns schon sehr weiterhelfen, aber er ist halt völlig alleine auf weiter Flur, ein Spieler dessen Spiel- und vor allem auch Geschwindigkeitsvermögen viel eher zu SAPHeim oder die Dosen passen würde, ist halt in unserem Kader sehr verloren.
    Nach den ersten Hoffnungsschimmerspielen landen wir nun gerade schon etwas schmerzhaft auf dem Hosenboden mit zerstobenen Minierwartungen.
    Das ganz schwache Spiel gegen den VfBäh daheim war für mich das schlimmere Fanal, als die Auswärtsniederlage bei den Buyern.
    Nun also Wolfsburg. Vielleicht halten wir mal wieder ein 0:0 bis zur Pause? Aber es ist kaum zu glauben, daß unsere jederzeit schwerstfehleranfälligen Spieler so lange „dicht“ halten.
    Mir ist neulich das DfB Pokal Auswärtsspiel von Union Berlin bei Dortmund eingefallen. So ein Auftritt wäre halt schon verzeihbarer als der Auftritt unserer Farben in Nordtirol oder daheim gegen den VfBäh.

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  • Der Auftritt der Eisernen in Dortmund hat hat doch am allerbesten gezeigt dass man auch einen Gegner der sowohl sportlich als auch finanziell in anderen Dimensionen schwebt an den Rande einer Niederlage bringen kann.Vieĺeicht sollten sich unsere Helden das Spiel in aller Ruhe mal anschauen.

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    • Vom Umsatz her liegt lag Schalke 16/17 (das neueste was ich finden konnte) auf Platz 3 der Buli, der Marktwert des Kaders (Fantasiesumme, aber immer noch ein guter Anhaltspunkt) liegt Schalke auf Platz 5 und über dem Buli-Durchschnitt.

      Sportlich können die Dortmund bei weitem nicht das Wasser reichen, da hast du recht, aber die finanziellen Unterschiede zwischen Schalke und Dortmund, mit den Unterschieden zwischen Club vs Leipzig/Dortmund/Bayern überhaupt zu vergleichen ist schon unsinnig.

      Schalkes Kader ist ca. 5 mal so viel Wert wie der vom Club. Die machen mehr als 5 mal so viel Umsatz wie der Club. Ein gutes Beispiel für ein solides Spiel mit wenig Geld wäre Freiburg. Schalke spielt scheiße trotz viel Geld und dass man sich im Derby zusammen reißt gibt maximal noch ein Sternchen.

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  • leider eine hervorragende analyse, wenn auch wenig hoffnungsvoll stimmend…..
    ich denke der freitag ist ein tatsächliches schlüsselspiel: gg. wolfsburg kann der club verlieren, aber, andererseits, wenn man gegen solche gegner daheim nicht punktet, dann stellt sich die frage nach der existenzberechtigung im erstliga umfeld. eine nachfolgende erwartbare niederlage bei den fohlen vorausgesetzt, würde dies für das letzte spiel gg. freiburg eine ganz schwierige ausgangssituation darstellen.
    weniger verschwurbelt ausgedrückt: wir brauchen eigentlich noch 6 punkte bis weihnachten. mit 4 könnte man gerade noch so leben. alles drunter geht eigentlich gar nicht und würde eine menge fragen aufwerfen.
    mein persönlicher tipp, die vorstellungen der letzten wochen berücksichtigend, ist gar kein oder ein punkt. ich lasse mich aber wirklich gern eines besseren belehren…..

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    • Die Existenzberechtigung in der Ersten Liga endet erst dann, wenn der Abstieg definitiv fix ist. Bis dahin darf auch der Club es immer wieder aufs Neue probieren, zu punkten, selbst wenn nach all unseren Niederlagenserien unser Rückstand auf Rang 15/16 immer noch weiter anwachsen sollte.. Und das sollte man finde ich möglichst ohne zusätzlichen ‚Schlüsselspiel‘-, ‚Schicksalsspiel‘-, ‚Letzte-Hoffnung‘-Extradruck seitens uns Fans angehen dürfen. Noch nicht mal die Hälfte der Spiele sind gespielt!
      Für die Rückrunde könnte neben der Rückkehr bzw. vollständigen Reintegrierung länger verletzter Spieler möglicherweise etwas Hoffnung machen, dass dann nicht mehr fast jeder Gegner für fast jeden im Verein ein vollkommen neuer Gegner ist. Lernen aus den jeweiligen Erfahrungen des Hinspiels wird quasi dann überhaupt erst möglich.

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      • Es wäre ja schon hilfreich, wenn wir in der Rückrunde bei „großen“ Gegnern nicht jedesmal vor Ehrfurcht erstarren. Unverkrampfte Aggressivität kann viel bewirken.

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  • Mich würde vor allem mal interessieren was mit der Abwehr los ist, das sieht ja nach einer Kette aus auf den ersten Blick, aber sobald in der Spielgeschwindigkeit eine neue Spielsituation entsteht, durch 2. Bälle, Abpraller, Querschläger stehen wir einfach so oft völlig blank.
    Oft zwischen Elfmeterpunkt und Sechzehnerkante alles frei, wenn die Bälle in den Rücken der Kette gespielt werden oder Stürmer einlaufen. Da fehlt irgendwie Intuition im Raum zu verteidigen und auch der Zusammenhalt, der Verbund. Oft schaut dann einer den anderen wer zuständig war, wenn der Ball wieder im Netz liegt. Man hat auch irgendwie nicht das Gefühl auf engem Raum, daß wirklich einer dem anderen hilft.
    Bin mir unklar, liegt es am Trainer (der studiert ja das Abwehrverhalten im Training ein) am System, an den einzelnen Spielern… wie leicht die Gegner gegen uns ihre Tore erzielen? das macht mich ratlos.

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    • Das ist schon auch eine Frage der Handlungsschnelligkeit. Das sind unsere unerfahrenen Haudegen nunmal nicht gewohnt, dass einem derart die Bälle um die Ohren fliegen. Erstligastürmer wären nicht, was sie sind, wenn sie sich nicht schneller und besser antizipierend in den Strafräumen bewegen würden als die Jungs aus den unteren Ligen.

      Diese permanente und stark erhöhte Aufmerksamkeit ist manchen wohl noch zu viel…

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    • Es fehlen oder fehlten verletzt Ewerton und Valentini- nicht die Über-Erstliga-Verteidiger, aber doch die Hälfte unserer Stammverteidiger.Könnte ja eventuell auch mal als Ursache angenommen werden.

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      • Als wir in Dortmund 7:0 verloren haben, haben in der Abwehrkette der Dortmunder drei 19 jährige fehlerfrei verteidigt gegen uns.

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        • Ob sie das auch gegen ihren eigenen Sturm hinbekommen hätten, wäre eine ganz andere Frage..

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          • Ich wollte damit auch nur sagen, weil es immer heißt zu jung und unerfahren, wenn aber Borussia Dortmund mit drei 19 jährigen in der Abwehrkette Tabellenführer ist, das hat bei uns also vielmehr mit Qualität zu tun und mit dem System, nicht mit zu jung, was gerne als Alibi genommen wird.

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  • Kurz vor dem Ende der Hinrunde schon Schicksals-Spiele auszurufen, und das bei Tabellenplatz 15, ist in etwa so, als würde man beim Stand von 0-0 in der 44. Minute seinem Sitznachbarn ins Ohr raunen: „Wenn die bis zum Halbzeitpfiff kein Tor schiessen, dann verlieren die das Spiel!“.

    Es gibt schon gute Gründe, sich Sorgen zu machen um den Club, aber wie ansonsten auch, so gilt vielleicht erst recht für den Fussball: Nichts ist sicher – nicht mal der nächste Abstieg… Wer das nicht glaubt, sollte nochmal in die Historie blicken (z.B.: CL-Finale Barcelona 1999, CL-Finale Istanbul 2005, Ruhrpottderby Dortmund 2017).

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    • Sehr treffender Vergleich! Man kann vor der Halbzeit noch ein Tor machen oder eben eines kriegen. Oder sogar beides (‚allgemeines Aufbegehren im Keller‘). Unsere zweiten Halbzeiten waren bisher eh oft besser als die ersten.

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  • Mir werden grundsätzlich zu viele Ausreden gesucht. Verletzte haben die Gegner auch, wir hatten sogar insgesamt nicht gerade Verletzungspech in der Hinrunde. WOB ist ein klares Schlüsselspiel, weil man ja gegen irgendeinen dann doch vielleicht mal gewinnen sollte und die Retortentruppe durchaus schlagbar ist. Hoffentlich mit Petrak und vor allem Misidjan in der Startelf.
    Und hoffentlich kriegt Bredlow nicht viel aufs Tor, für einen Patzer ist er immer gut. Klandt wäre mir aber auch zu risikoreich.
    In Gladbach kriegen wir nebenbei mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wieder ein Brett.
    4 Punkte aus den beiden Heimspielen wären OK, ich befürchte – ähnlich wie Axel – dass es 1 oder 2 werden.

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    • Wolfsburg hat auswärts bisher dreimal gewonnen und einmal Unentschieden gespielt und hat damit eine bessere Auswärts- als Heimbilanz (Leverkusen,Düsseldorf und Frankfurt), in Mainz Unentschieden und in Bremen und Hannover verloren.
      Vielleicht kann man aus deieser Niederlage deinen Optimismus herauslesen- wenn es nicht mehr sein soll als die Erkenntnis:ohne Siege steigt man ab.
      Bayern, Freiburg und Dortmund waren bei Wolfsburg auswärts erfolgreich.Gegen Hertha ,Gladbach und Hoffenheim wurde zuhause Unentschieden gespielt und gegen Leipzig und Schalke gewonnen.
      Liest sich jetzt nicht wie ein einfacher Gegner.
      Die Verletzten treffen uns dann meist doch härter als die Gegner, bei uns ist die Bank einfach nicht so stark.Mathenia, Behrens, Valentini und auch Mathenia tun schon weh
      Gladbach hat alle Heimspiele gewonnen…bis auf im Pokal(0:5 Leverkusen)
      Freiburg hat auswärts einmal gewonnen(Wob) und zwei Unentschieden(Hertha,Bayern)-da kann man noch die Pokalniederlage bei Kiel als positiv sehen, die Niederlagen waren bei Hoffenheim,Augsburg und in Dortmund.

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      • Ich befürchte leider auch, daß Wolfsburg nicht so einfach machbar ist, wie viele denken, das ist halt die Hoffnung 🙂 …. ich schätze Wolfsburg in der mom. Verfassung stärker ein als Stuttgart beispielsweise

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        • Denke ich auch. Unabhängig vom der eigentlichen Form, ging Stuttgart gegen uns verunsichert ins Spiel und wir jetzt wohl unsererseits verunsichert mit einem möglicherweise auch unruhigen Torwart gegen WOB.

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        • Einfach machbar ist für uns in der Bundesliga keine Mannschaft.
          Das sollte uns allen bewusst sein.

          Trotzdem unterstützen wir, so hoffe ich, alle unsere Jungs.
          Heute hoffe ich deshalb auf eine tolle Unterstützung im Stadion.
          Besonders für Fabian Bredlow wäre es, denke ich, wichtig wenn er schon zum warm machen
          spüren würde das die Kurve hinter im steht.

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          • Das tut sie, mindestens eine Halbzeit lang :mrgreen:

            Serien, die nicht gebrochen werden dürfen:

            1) Wir haben noch kein „Eurosport-Spiel“ verloren
            2) Wolfsburg ist seit acht Spielen am Freitag sieglos

            na toll, sowas schaffen wir eigentlich immer (Stichwort: Aufbaugegner)

            Zum Glück stehen den „heiklen“ Serien auch welche gegenüber, die gerne brechen dürfen:

            3) Wir haben noch kein „Eurosport-Spiel“ gewonnen
            4) Wolfsburg hat einen Lauf, 7 Punkte aus 3 Spielen, also die letzten 3 Spiele nicht verloren

            Wenn wir schon Serien brechen, dann brechen wir bitteschön Nr. 3 und 4.

            Brechen wir keine Serie, gibt es immerhin ein Unentschieden, was mir aber in unserer Situation eindeutig zu wenig wäre!

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      • …vor allem der doppelte Ausfall von Mathenia schmerzt sehr! :mrgreen:

        Ich finde aber auch, dass uns Löwen sehr fehlt…

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  • Wetterbericht fürs Stadion:
    Bis einschließlich Freitag weht unser Sturm im Mittel eher schwach, in Böen aber auch gelegentlich mit frischen Wind aus Holland und Schweden unter Hilfe aus der Nordkurve und Gegengeraden. Damit bleiben wir von der atlantischen Finanzzufuhr zwar weiter abgeschnitten und der feuchte Bieratem bleibt uns Zuschauern erhalten. Es bilden sich zeitweise tiefe Wolken in unserer Defensive, aus denen gelegentlich ein paar Tore für den Gegner fallen können. Zwischendurch heitert es auch mal auf bzw. Misidjan trifft zum zeitweise aufklarenden Ausgleich. Während der Sonnenschein auf die allgemeine Fanstimmung nur wenig Einfluss hat (die geht von +2 auf 0 Grad zurück), kühlt es nachts bei zeitweiligem Aufklaren hin zur Winterpause deutlich stärker ab, bis Bornemann, zwar unter Wolken, dennoch frische Spieler in den Kader zwischen den Azoren und dem Ural findet und einbringen kann.

    In Kürze: Es ist mit wenig Aufwärmenden aus Richtung des Spielfeldes zu rechnen, deshalb also unbedingt wärmende, lange Unterhosen, Wollsocken, -handschuhe und -mützen anziehen.

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  • *SCHIEB! AN DIE ADMINS!*
    Könnte es bitte einen Spieltagesthread geben?
    Hallo? 😀
    Sonst verliert sich die Diskussion wieder in zwei oder drei Artikeln kreuz und quer, das wird immer höchst unübersichtlich, die einzelnen Fäden beim Lesen und Antworten irgendwo aufnehmen zu müssen.
    Danke!

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