Analyse: Neues Jahr, alte Probleme #FCN #FCNBSC

Analyse zu 1. FC Nürnberg – Hertha BSC 1:3 (1:1) – Der Club verliert auch das fünfte Spiel in Folge, weil er defensiv zu unachtsam ist und offensiv keine Durchschlagskraft hat.
1. Aufstellung, Formationen, Ereignisse
2. Taktische und statistische Auffälligkeiten
3. Fazit
4. Zahlen zum Spiel
5. Stimmen zum Spiel
6. Noten zum Spiel

1. Aufstellung, Formationen, Ereignisse

Abb.1: Ungefähre Startformation

Michael Köllner bot im Vergleich zur Niederlage gegen Freiburg sechs Neue in der Startelf auf. Vier damals Verletzte liefen auf: Mathenia kehrte ins Tor zurück, Valentini auf die Rechtsverteidigerposition, Behrens und Löwen ins zentrale Mittelfeld, dazu brachte der Coach Ewerton in der Innenverteidigung und Ishak im Sturm. Aus der Startelf des Freiburgspiels fanden sich also Bredlow, Mühl, Palacios und Kerk auf der Bank wieder. Zrelak und der verletzte Bauer waren dagegen gar nicht im Kader. Das gleiche Schicksal ereilte Erras (angeschlagen), Klandt, Fuchs und Rhein, neben Knöll schaffte es auch Salli neu in den Spieltagskader, obwohl Verein und Spieler sich trennen wollen. Auch Jäger, Tillman und Goden (krank) schafften es nicht in den 18er Kader.

In der Grundformation setzte Köllner auf die Lieblingsaufstellung der Mannschaft und ließ im 4-1-4-1 spielen (Abb.1). Petrak gab den einzigen Sechser vor einer Mittelfeldreihe mit Misidjan, Löwen, Behrens und Pereira. Löwen und Behrens tauschten bisweilen dabei ihre Positionen, im Laufe der zweiten Halbzeit galt dies dann auch für Misidjan und Pereira. Im Offensivspiel war auffällig, dass Behrens wie zu Zweitligazeiten wieder deutlich weiter vorne agierte, was tatsächlich zu mehr Ballberührungen im Strafraum führte. Gefährlich waren diese aber – mit Ausnahme des Tores, das allerdings nach einem Standard fiel – nicht.

Abb.2: Ungefähre Formation bei Berliner Spielaufbau

In der Rückwärtsbewegung agierte der Club asymmetrisch. (Abb. 2) Pereira stand links deutlich tiefer als Misidjan auf der rechten Seite, auch weil Berlin meist über Stark (99 Ballbesitzphasen), den rechten Innenverteidiger der Berliner, aufbaute. Der Club behielt diese Grundordnung in der Defensive nicht bis zum Schluss bei, stellte im Laufe des Spiels teilweise auf ein 4-4-2 und ein 4-3-3 gegen den Ball um, behielt aber vorwärts bis zu den Einwechslungen von Kubo und Knöll, die in der 82. Minute stattfanden und nicht wie Köllner nach dem Spiel behauptete in der 77. Minute, das 4-1-4-1 bei. Die letzten knapp zehn Minuten spielte man dann im 4-4-2 mit Raute. Da war es allerdings schon zu spät, die Hertha führte mit 3:1 und hatte Chancen auf weitere Tore.

2. Taktische und statistische Auffälligkeiten

Die Gegentore waren alle aus dem Gruselkabinett und wurden von Enrico Valentini nach der Partie richtigerweise als „schlecht verteidigt“ analysiert. So fiel das 1:0 aus einem lässigen Ballverlust von Löwen und einer simplen Übertölpelung Margreitters, bei den beiden anderen Gegentoren war eine Lazaro-Flanke der Ausgangspunkt. Einmal legte Ibisevic per Hacke in den Rückraum auf Duda ab, der unbedrängt abziehen konnte. Beim 1:3 stand bei der Hereingabe dann keiner bei Selke am Halbkreis vor dem Strafraum, der passte in Richtung Ibisevic, doch Ewerton bedrängt Ibisevic, so dass keiner der beiden an den Ball kommt und der Ball durch Ewertons Beine zu Duda rutschte. Der Slowake verwandelte sicher.

Von der Ankündigung, dass man in der Pause wesentlich daran gearbeitet hätte, individuelle Fehler abzustellen, war am Ende auch wenig übrig geblieben: Vor dem 0:1 patzten Löwen und Margreitter, bei beiden Toren nach der Pause war der Rückraum durch Petrak unzureichend besetzt und Margreitter bzw. Ewerton ließen sich darüber hinaus auch noch düpieren. Dies waren bei Weitem nicht die einzigen individuellen Fehler beim FCN, es waren nur die gewichtigsten. Lediglich 70% der Vorwärtspässe des Clubs kamen an, bereits zum achten Mal in dieser Saison lag der Wert des Clubs bei oder unter 70%. Zum Vergleich: Lediglich zwei der Gegner (Augsburg und Stuttgart) lagen in den 18 Bundesligaspielen des FCN seit dem Aufstieg unter dieser Marke.

Woher kommt also nun Michael Köllners Ansicht, dass das Spiel gegen die Hertha im Vergleich zur Hinrunde einen Fortschritt darstellte? Köllner selbst führte nach dem Spiel die Schussstatistik an, doch auch wenn der Club in der Schusstatistik der DFL auf 14 Schüsse kommt (Wyscout sieht 12, zieht Misidjan und Löwen je einen Schussversuch ab), was der beste Wert seit dem Sieg gegen Hannover wäre: Es kamen nur drei Schüsse aufs Tor – neben Behrens‘ Tor noch Löwens Freistoß in Jarsteins Arme und Misidjans Abschluss nach 75 Minuten, den Herthas Torwart auch problemlos aufnahm. Die Hertha dagegen kommt bei der DFL auf 16 Abschlüsse (Wyscout sieht 14), von denen acht aufs Tor kamen.

Worauf könnte sich Köllner denn sonst noch beziehen? Die Ballberührungen im Strafraum. Hanno Behrens liegt im Spieltagsranking mit sechs Ballberührungen im Strafraum auf Platz 3 hinter Stuttgarts Gonzalez (12) und Bayerns Lewandowski (10). Mikael Ishak folgt mit fünf Ballkontakten im Sechzehner. Insgesamt kam der FCN auf 20 Ballkontakte im Strafraum gegenüber Herthas 15. Der bisherige Schnitt des FCN hatte bei unter neun Ballberührungen im Strafraum pro Spiel gelegen. Doch Hertha machte aus seinen Ballberührungen (laut DFL) elf Abschlüsse, der Club nur sechs. Herthas deutlich größerer Zug zum Tor kommt damit noch einmal zum Ausdruck.

Weitere Auffälligkeiten im Stenogramm:

  • 14 Pässe ins letzte Spielfelddrittel, 86% davon erfolgreich. Eduard Löwen schafft es damit in beiden Wertungen in die ligaweite Top Ten (Platz 6 bzw. 8) des Spieltags.
  • Fünf raumgewinnende Läufe. Tim Leibold schafft es damit sogar auf Platz 4 der Spieltagswertung in der Bundesliga.
  • Der Club liegt nach abgegebenen Schüssen weiterhin auf Platz 18 in der Liga.
  • Erstmals kamen beim FCN in der Bundesliga mehr als 70% der langen Pässe an. Was zur kuriosen Situation führt, dass die langen Pässe des Clubs gegen die Hertha genauer waren als die Vorwärtspässe.
  • Hanno Behrens‘ Treffer war der erste für den FCN seit Georg Margreitters Tor gegen Leverkusen. 436 Minuten dauerte die Torflaute. Sowohl Behrens’ als auch Margreitters Treffer fielen nach Ecken. Das letzte Tor aus dem Spiel heraus erzielte Adam Zrelak auf Schalke. Das ist zwei Monate her.
  • Schalke und Düsseldorf gewinnen, Augsburg, Stuttgart, Hannover und Nürnberg verlieren. Von Platz 15, auf dem Augsburg mit 15 Punkten liegt, ist es nun weiter zu Platz 14, auf dem Düsseldorf mit 21 Punkten liegt, als zum FCN auf Platz 18 mit 11 Punkten.
  • Misidjan Foul-Watch: Der Holländer wurde nur einmal Mal gefoult, kommt somit auf 40 Fouls gegen sich in der Saison. Weiterhin Platz Zwei in der Liga hinter Maximilian Arnold, der bei 44 Fouls gegen sich liegt. Der nächste Clubspieler im Ranking? Tim Leibold mit 21 Fouls gegen sich auf Platz 27.

3. Fazit

Die Niederlage des FCN war verdient. Auch wenn Michael Köllner Fortschritte gesehen hat, die man in den angesprochenen Bereichen sogar konstatieren darf, fehlt es dem Club weiterhin in elementaren Bereichen: In der Verteidigung steht man weiter zu weit weg vom Mann, lässt sich zu schnell düpieren und schafft es nicht Löcher zu stopfen, bzw. zu verhindern, dass diese entstehen. Berlin gewinnt bei besserer Chancenverwertung das Spiel deutlich höher. Im Angriff fehlt es weiterhin an der Fähigkeit Chancen zu kreieren. Das Nürnberger Tor entstand aus einem Standard, aus dem Spiel heraus entstand so gut wie keine Gefahr. Viel zu wenig, um Hoffnung zu vermitteln und auch viel zu wenig, um die Kritik an der Berichterstattung aus dem Trainingslager Lügen zu strafen. Vielmehr scheint die von einigen Verantwortlichen kritisierte Überschrift „Depression statt Trendwende“ (NZ) Realität geworden.

4. Zahlen zum Spiel*

Nürnberg Hertha
1 Tore 3
12 (3) Schüsse (aufs Tor) 14 (8)
50,5 Zweikämpfe (in %) 49,5
46,2 Ballbesitz (in %) 53,8
13 Fouls 9
4 Ecken 4
108,19 Laufstrecke (in km) 110,24
Pass-Statistiken
413 (79,4%) Pässe (erfolgreich) 542 (85,2%)
12,3% (70,6%) Anteil lange Pässe (erfolgreich) 10,5% (50,9%)
37,3% (70,1%) Anteil Vorwärtspässe (erfolgreich) 29,7% (75,1%)
31,7% (83,2%) Anteil Seitwärtspässe (erfolgreich) 39,8% (88,9%)
12,3% (96,1%) Anteil Rückwärtspässe (erfolgreich) 16,9% (94,6%)
19,9% (75,6%) Anteil progressive Pässe (erfolgreich) 17,7% (69,7%)
Nerd-Statistiken
1,18/1,1/1,14 Expected Goals 1,65/2,0/2,22
0,62 Expected Points 2,15
12,71/17,95 PPDA 11,92/11,45

*Alle Daten in den ersten beiden Kategorien (außer der Zweikampfquote von Onefootball und der Laufstrecke vom Kicker) von Wyscout. Benutzung unter der Journalistenlizenz des Anbieters. Die Pass-Statistiken ergeben insgesamt nicht 100%, da ein Teil der Pässe doppelt (z.B. lang und seitwärts) kategorisiert wird und andere Kategorien der Erfassung hier z.T. nicht aufgeführt werden. Mit progressiven Pässen werden Pässe bezeichnet, die mindestens 10 Meter Raumgewinn zur Folge haben oder aber im Strafraum an den Mann kommen. Die „expected goals“, also die Angabe der Tore, die statistisch auf Grund der abgegebenen Schüssen zu erwarten gewesen wären, erfolgt in der Reihenfolge „Wyscout/Fivethirtyeight/Understat, die expected Points, also die aus dem Spiel statistisch zu erwartenden Punkte, stammen von Understat, die PPDA, also die zugelassenen Pässe pro Defensivaktion – eine Metrik, die anzeigt, wie hoch der Pressingdruck einer Mannschaft ist, je niedriger der Wert, desto weniger Zeit hat der Gegner am Ball – wird in der Reihenhfolge Wyscout/Understat angegeben.

5. Stimmen zum Spiel

Michael Köllner: „Punkte wären heute natürlich wichtig gewesen, um am Ende zufrieden zu sein. An den Gegentoren hat man gesehen, wie stark die Hertha ist, wenn man ihnen die Möglichkeiten gibt. Gefühlt war in den beiden Halbzeiten jeweils der erste Schuss ein Treffer. Meine Mannschaft hat aber großes Herz und viel Kampfbereitschaft gezeigt und alles versucht. Wir haben uns dafür mit dem 1:1 belohnt. Leider haben wir nach der Pause bei der Ecke das Tor nicht gemacht und bekommen auch den Elfmeter nicht. Kurz darauf macht Hertha das 2:1. Das war dann eine schwere Hypothek. Wir konnten nicht mehr zurückkommen. Wir richten jetzt den Blick auf Mainz und werden alles dafür tun, um dort etwas Zählbares mitzunehmen.“

Pal Dardai: „Wir haben heute eine sehr konzentrierte Hertha gesehen. Die erste halbe Stunde war so, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir hatten gute Spielzüge und ein gutes Positionsspiel. Nach einer halben Stunde haben wir dann aufgehört, einfach zu spielen. Nürnberg hat das ausgenutzt und das 1:1 gemacht. In der Pause haben wir ein bisschen korrigiert und eine perfekte zweite Halbzeit gespielt. Vielleicht hätten wir noch ein viertes Tor machen können. Aber wir sind zufrieden mit dem Ergebnis und unserem Spiel.“

Enrico Valentini: „Wir haben in den entscheidenden Momenten einfach nicht gut verteidigt. Es war insgesamt ein ordentliches Spiel, allerdings hatten wir nicht die nötige Durchschlagskraft. Wenn du dann solche Gegentore kassierst, wird es schwierig in der Bundesliga. Wir haben aber immer noch eine gute Truppe, sind immer noch positiv in der Mannschaft und kämpfen zusammen bis zum Ende. Wir wollen es den Leuten, aber auch uns selbst zeigen, dass wir aus unseren Fehlern lernen können.“

Virgil Misidjan: „Wir hatten vor dem Spiel viel Selbstvertrauen und ein gutes Gefühl. Das haben wir auch mit dem Ausgleich gezeigt. Mit dem erneuten Rückstand in der zweiten Halbzeit war das gute Gefühl dann verpufft. Jeder von uns ist jetzt enttäuscht. Wenn wir keine Hoffnung mehr auf den Klassenerhalt hätten, könnten wir auch jetzt aufhören. Dem ist aber nicht so. Wir werden weiter hart arbeiten.“

Niklas Stark:„Wir haben einen guten Spirit im Team, jeder ist in die Zweikämpfe gegangen, jeder wollte – das müssen wir beibehalten. Der Start ins Spiel war gut, nach dem frühen Tor haben wir die Nürnberger aber langsam wieder ins Spiel kommen lassen. Das haben wir in der Halbzeit angesprochen und es dann auch deutlich bessergemacht. Dass wir so kurz nach der Halbzeit gleich wieder in Führung gegangen sind, hat uns dann Ruhe für unser Spiel gegeben. Ich bin froh, dass wir die drei Punkte mitnehmen, drücke aber meinem Ex-Club die Daumen, dass sie noch die Kurve bekommen.“

Davie Selke: „Das war ein wichtiges Spiel für uns. Das Trainerteam und der Manager haben uns im Vorfeld nochmal klargemacht, wie wichtig es ist, gut in eine Rückrunde zu starten. Wir haben eine entsprechende Reaktion auf dem Rasen gezeigt und von Anfang an Gas gegeben. Die Nürnberger sind durch ein komisches Tor zum Ausgleich gekommen, wir haben aber zurückgeschlagen und im Endeffekt ist das ein völlig verdienter Sieg für uns. Es war das erste Mal, dass ich an einem Spieltag Geburtstag hatte. Natürlich freut es mich, dass ich dem Team mit zwei Vorlagen helfen konnte und dass wir gewonnen haben – nur schade, dass der Ball da einmal gegen den Pfosten ging.“

6. Noten zum Spiel

Spieler CU-Note Kicker NZ BILD WhoScored
Christian Mathenia 2- 2,5 3 3 6,6/10
CU-Urteil: Verhinderte mit mehreren Paraden spät im Spiel die Vollblamage. Leichte Wackler vorher im Rauslaufen, insgesamt aber mehr als ordentlich.
Enrico Valentini 4- 4 4 4 6,6/10
CU-Urteil: War der Rost nach langer Pause deutlich anzumerken. In der Rückwärtsbewegung noch ordentlich, wenn auch mit Problemen beim Tempo, nach vorne schwach.
Georg Margreitter 5 5 5 5 6,3/10
CU-Urteil: Vor dem 0:1 mit klarem Fehler, auch sonst öfter zu weit weg vom Mann.
Ewerton 5- 5 5 5 5,8/10
CU-Urteil: Klarer Fehler vorm 1:3, auch sonst sehr fahrig und mit vielen Fehlern.
Tim Leibold 4 4 3 4 6,6/10
CU-Urteil: Versuchte es immer wieder mit Dynamik nach vorne, schaffte aber keine präzisen Flanken. Defensiv okay.
Ondrej Petrak 5 5 5 5 6,4/10
CU-Urteil: Besetzte bei beiden Gegentoren in der zweiten Halbzeit den Rückraum nicht. Das Spiel lief in beiden Richtungen meist an ihm vorbei.
Virgil Misidjan 5 5 4 5 6,1/10
CU-Urteil: Lief sich oft fest, kaum mit Bindung zum Spiel. Am Ende mit Verzweiflungsschüssen.
Hanno Behrens +4 4 3 4 6,9/10
CU-Urteil: Erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich. Laufstark und in offensiverer Rolle auch besser als in der Vorrunde. Trotzdem mit Schwächen, gerade in der Rückwärtsbewegung.
Eduard Löwen 4- 4,5 5 5 6,8/10
CU-Urteil: Das übliche Spiel zwischen Genie und Wahnsinn. Teilweise wunderbare Flankenwechsel und feine technische Lösungen, dann wieder extremer Leichtsinn und Fahrlässigkeiten.
Matheus Pereira 4 4,5 4 5 6,8/10
CU-Urteil: Mit viel Engagement und Ideen, aber ohne echte Durchschlagskraft im letzten Drittel
Mikael Ishak +5 4 5 5 6,1/10
CU-Urteil: Wie immer stets bemüht, aber ohne Wirkung. Holte sich irgendwann tief die Bälle, wodurch er als Anspielstation vorne fehlte. Wirkt oft, als wisse er nicht, was er tun soll.
Yuya Kubo 6,0/10
CU-Urteil: Kam acht Minuten vor Schluss und blieb völlig wirkungslos.
Törles Knöll 5,9/10
CU-Urteil: Kam in der 82. Minute, auch wenn Köllner behauptete, es sei die 75. oder die 77. Minute gewesen.

90 Gedanken zu „Analyse: Neues Jahr, alte Probleme #FCN #FCNBSC

  • Die Mannschaft sollte langsam aber sicher aufwachen. Spielen sie so weiter ist der Abstieg demnächst besiegelt. Am Wochenende spielen sie in Mainz, ein Unentschieden wäre machbar.

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  • Trostlos.
    Die Tabelle. Das Spiel. Die Abwehr. Die reaktionsarme Schläfrigkeit beim mentalen Umstellen. Die immer deutlicher werdende Resignation der Spieler, ein sich Ergeben in die Zweitklassigkeit.

    Gegenläufig.
    Je weniger die Spieler die 90 Minuten eine positive Körpersprache auf dem Platz zeigen und ihren Stiefel abspulen und das Pressing, die Spielfreude kaum zu erkennen ist und der Club auf dem Feld vor sich hin plätschert,
    umso mehr plaudert der Trainer sich die Lage schön.

    Qualitativ überschaubar und abnehmend, quantitativ zum Ohren zuhalten viel zu viel – es tut fast körperlich weh und erinnert an den Titel eines Krimis, den MK mag:
    Dampfnudelblues…

    Viele, mit denen ich mich in letzter Zeit austauschen konnte, spüren: MK erreicht die Spieler nicht mehr so, wie es nötig wäre.

    Er merkt dass auch und redet gleich nochmal mehr … Ob man das zeitlich am Leipzig- oder Stuttgart-Spiel festmacht ist fast egal, tragisch ist, dass die Skepsis der Spieler an des Trainers Worten ebenso größer zu werden scheint wie bei Fans…

    … Es braucht ein kleines Wunder, dass er aus dieser Spirale wieder heraus kommt.
    Vom Klassenerhalt reden wir da noch gar nicht…

    Es wird eng für Michael Köllner.
    Und es fällt zunehmend schwer, Gegenargumente zu finden, wenn jemand auf diesem Umstand mit „zurecht!“ antwortet.

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    • Mich wundert dabei immer nur Eins, wenn man in seiner Analyse zu der Meinung kommt, der Trainer erreicht die Spieler nicht mehr, diese verweigern sogar ihr Spiel- warum bekommt der Trainer den gesammten Unmut ab? Wie sieht es denn mit der Berufsauffassung der Profis aus wenn diese deshalb weniger Einsatz bringen?

      Und die Fehler die gemacht werden sind sicherlich nicht so trainiert worden oder entspringen irgendeiner Taktik.

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    • Besser kann man die derzeitige Lage des Vereins nicht zusammenfassen.

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  • „Kam in der 82. Minute, auch wenn Köllner behauptete, es sei die 75. oder die 77. Minute gewesen.“

    Das ist alles nur noch grotesk!

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  • Das Spiel war gegen Hertha nicht Freiburg, wie es noch beim Vergleich steht.
    Aber wie kann man Leibold defensiv okay finden – er bleibt beim 1:3 stehen und lässt Duda durchlaufen ohne ihm zu folgen- der steht nach Ewetons ungeschickter Aktion dann leider frei.
    Beim 1:2 läuft Duda winkend vom Anstosskreis bis zu seinem Torschuss durch-ohne das ein Clubspieler nah genug heran kommt, oder es versucht.Und dann wird Ewerton sauber vernascht und Duda ist frei.
    beim 0:1 muss Behrens zwei Passoptionen decken, kann dies wegen des großen Abstandes aber nicht, der Ball kommt zu Ibisevic, dann orientiert sich Ewerton von Selke weg, Leibold kapiert das nicht und kommt bei Selke zu spät dazu und leider hat Ewerton bei seiner Wegbewegung auch einen so großen Bogen gewählt, dass er gegen Ibisevic zu spät kommt-er hat sich quasi schon frühzeitig aus dieser Situation verabschiedet.In der Entstehung diese Tores musste sich Pereira noch die Schuhe binden und Löwen drehte sich eher gelangweilt dem ball hinterher anstelle Grujic anzulaufen-
    ein Schauergemälde von einem Tor.

    Und wäre Mathenia schneller mit dem Arm hätte er mindestens eins der zwei Tore auf sein Eck verhindern können.

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  • Und nun? Noch zwei Niederlagen in Mainz und Bremen, an etwas anderes kann man nicht mehr glauben, und dann werden Köllner und Borneman entlassen, nur Köllner und es bleibt ein völlig geschwächter Sportdirektor ohne jedwede Autorität? Oder kann man Köllner zum NLZ Chef degradieren?
    Und dann kommt ein Gisdol oder welche „Koryphäe“ ist denn überhaupt greifbar?

    So oder so, sehe ich Schwarz.

    Meiomei, ist das alles ein Mist. Ich befürchte den Durchmarsch in Liga 3. 1860, wir kommen.

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    • Bornemann kann in meinen Augen ruhig bleiben, falls Köllner entlassen wird. Wie ich schon mal geschrieben habe, hat er vor der Saison mit Kubo, Misidjan und Pereira möglich gemacht was möglich war. Daß alle drei feine Fußballer so wenig zur Wirkung kommen liegt nicht an ihm und daß er Köllner noch unterstützt ist eher besser als das Trainerwechselspiel in der Bader Zeit.

      Schwieriger wird es natürlich für Köllner, der zunehmend ratlos und glücklos wirkt . Ich glaube halt er bringt den Karren nicht mehr raus.

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      • @ Juwe

        Wäre es auch denkbar, dass dem Kader einfach die Qualität für die 1. Bundeslige fehlt und der Aufstieg ein oder zwei Jahre zu früh kam? In unserem kleinen Kreis von Clubfans haben sich alle zwar über den Aufstieg riesig gefreut, waren aber ausnahmlos skeptisch, was den Klassenerhalt betraf.
        Diese Brachialkritik an Köllner und Bornemann halte ich nicht nur für überzogen, sondern auch größtenteils für unberechtigt.
        Die Mannschaft bekommt nahezu in jedem Spiel ihre spielerischen und taktischen Defizite aufgezeigt, die – meiner persönlichen Ansicht nach – mit noch so viel Training innerhalb eines halben Jahres nicht auszumerzen sind.
        Der Abstand zwischen den etablierten Bundesligavereinen und den Aufsteigern aus der 2. Lige ist mittlerweile beträchtlich. Den aufzuholen geht meiner Meinung nur noch mit einem investiven Kraftakt, oder mit einer enorm guten Spürnase und einem glücklichen Händchen bei Transfers.

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  • Wieso sitzt Salli auf der Bank und Zrelak, in der Hinrunde einer der wenigen Lichtblicke, auf der Tribüne? Zumal Zrelak nicht nur zentral spielen kann? Was hat Kubo verbrochen, dass er kaum spielt – obwohl er ein Spiel ordnen kann? Und wieso lässt Köllner nicht mit zwei Abfangjägern spielen, um die Defensive zu stabilisieren? Letztlich: Wie kann es angehen, dass Glubb-Spieler elementare Fertigkeiten wie Passsicherheit vermissen lassen und immer noch Lässigkeiten an den Tag legen? U.A.w.g.

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    • „Wieso sitzt Salli auf der Bank und Zrelak, in der Hinrunde einer der wenigen Lichtblicke, auf der Tribüne?“
      > Weil zabomors Zrelak in seiner Comuniomannschaft aufgestellt hat.

      „Was hat Kubo verbrochen, dass er kaum spielt …“
      > weil Zabomors bei einem jetzigen Verkauf erhebliche Verluste einfahren würde u insgeheimdarauf hofft, dass er doch noch der Knaller der Saison wird.

      Gar nicht so schwer… *seufz*

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  • Die Lage wirkt genauso wie sie es nunmal ist: Hoffnungslos!
    Das wir absteigen ist jetzt schon besiegelt.
    Nur das wie stößt schon enorm auf.
    Es ist eine Frage der Zeit bis gehandelt wird und der der glücklose Köllner sein Amt räumen muss.
    Anbei: Es ist sowieso schon zu spät für einen Trainerwechsel. Hält man weiterhin fest an Köllner, verspielt auch Bornemann jegliche Glaubwürdigkeit bei den Fans.
    Sparen ist ja die eine Sache, aber diese Trostlosigkeit die andere.
    Egal, wir sind eh mit Abstand die schlechteste Mannschaft in Liga 1!
    Enttäuschend Herr Köllner.
    Reden Sie es weiter schön.
    Es wird auf Dauer nicht helfen.

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    • Wenn die Clubspieler beim Dribbeln so oft die Richtung ändern könnten , wie du deine Meinung innerhalb eines Kommentars, dann würden sie jeder Gegner auf dem Bierdeckel ausschwanzen

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      • Meine Feststellung:
        1.
        Der Trainer ist leider nicht Erstligareif.
        Die Mannschaft so auch nicht.
        2.
        Eine Entlassung würde keine Wunder bewirken, wird die Mannschaft nicht verstärkt.
        3.
        Alles allein an Köllner festzumachen wie es viele tun ist zu einfach.

        Da ist keinerlei Widerspruch zu erkennen. Sorry

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        • Es ist eine Frage der Zeit bis gehandelt wird und der der glücklose Köllner sein Amt räumen muss.
          Anbei: Es ist sowieso schon zu spät für einen Trainerwechsel.
          Pirouette 1
          Hält man weiterhin fest an Köllner, verspielt auch Bornemann jegliche Glaubwürdigkeit bei den Fans.
          Pirouette 2
          Wenn man eh der Meinung ist, weder Trainer noch Mannschaft ist erstligareif-wieso stößt dann das wie auf?Pirouette 3
          Und Sparen ist so eine Sache-Alternativen?
          Bornemann raus wäre noch ansatzweise logisch gewesen

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        • „Hoffnungslos“ ist die Lage nicht für alle, sondern nur für diejenigen, die zu keinerlei Hoffnung mehr bereit sind.
          „Abstieg besiegelt“ ist noch immer was anderes als „Abstieg wahrscheinlich“.
          „Mit Abstand schlechteste Mannschaft“: Das punktgleiche Hannover hältst Du demnach für „mit Abstand besser“?
          „Der Trainer ist nicht erstligareif“: ist in dieser Pauschalität auch nur eine (unhöfliche) Meinung.
          Und immer wieder der Vorwurf „Schönreden“.. fändest Du es besser, wenn der Trainer hier genau auf Deiner Linie wäre und sagen würde „alles hoffnungslos, Abstieg besiegelt, wir sind mit Abstand die schlechteste Mannschaft“?

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          • Konkurrenzfähig um den Verbleib in Liga 1 zu kämpfen sind wir derzeit nicht.
            Und das liegt an allen Stell schrauben beim Club. Und das ist derzeit Fakt.
            Einzig erklärbärer und für mich sinnvoller Grund ist das Sparen.
            Und das ist ja auch sinnvoll.
            Genau darum bin ich ja zwiegespalten in Sachen Köllner. Bleibt er, könnte man annehmen er hat dazugelernt und wird dies in Liga 2 besser einsetzen. Eine Erfahrungssache für ihn. Sparen würde man zusätzlich, da man keinen Neuen a werben und bezahlen müsste. Aber er hat keine Vorschusslorbeeren für Liga 2 und würde immer in der Schusslinie stehen.
            Dennoch:
            Von Köllner selbst habe ich mir mehr erhofft.
            Weniger unerklärliche Auswechslung, ein fester Spielerstamm, denn man an entscheidenden Tagen auch mal an der ein oder anderen Stelle entlasten muss, damit dieser körperlich auch mal geschont wird.
            Und und und.
            Ich bin nicht grundsätzlich gegen den Trainer wie derzeit so viele, aber Kritik nenne auch ich. Und da kann man nach einer Hinrunde in welcher wir von Glück reden können, das wir tabellarisch noch im Rennen sind, durchaus erkennen, daß der Trainer kaum erklärliche Dinge macht, die an Professionalität in Liga 1 vermissen lassen.
            Bornemann mit seiner Jobgarantie macht sich auch nicht frei von Kritik. Das ist schon auch richtig.

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            • Was ich mich immer frage, letztes Jahr fanden viele, ob Du weiß ich nicht, die vielen taktischen Varianten von Köllner klasse. Teilweise hatte ich schon das Gefühl, dass darum ein kleiner Hype gemacht wurde. Auch bei Florian habe ich dann teilweise von 4 bis 5 Formationen in der Analyse gelesen. Manchmal hatte ich den Eindruck wenn ein Spieler mal situationsbedingt nach vorne ging oder seinen angestammten Platz verlassen hat, dass man daraus gleich eine neue taktische Variante konstruiert hat. Auch das Wechselspiel und die Idee, dass der spielen soll, der sich in der Woche im Training am meisten aufdrängt, gab es doch letzte Saison und auch nach Übernahme des Trainerposten von Schwartz schon.

              Warum war diese Eigenschaft damals cool, gut? Nur weil sie erfolgreich war.

              Natürlich geht es im Wettkampfsport am Ende um Siegen und Verlieren, aber man sollte halt schon auch die Wahrscheinlichkeit des Siegs in seine Wertung mit einbeziehen.

              Ich könnte 100mal gegen Roger Federer Tennis spielen und würde immer noch jedesmal mit 6:0, 6:0 rausgehen. Ob da dann die Aussage sinnvoll ist ich hätte mich nicht angestrengt? Und irgendwie langweilt es auch, wenn im isserfolgsfall dann immer das gleiche Argument kommt, der Trainer erreicht die Mannschaft nicht mehr. Manchmal beschleicht mich da das Gefühl, die Kritiker haben gar keine sportlichen Argumente, können die Leistung des Trainers gar nicht fachlich beurteilen, da passt so ein emotional-psychologisches Argument dann immer.

              Und man nenne mir bitte eine Mannschaft, ein Team, eine Abteilung, die im Misserfolgsfall glücklich ist, eine verschworene Gemeinschaft ist. Natürlich ist die Stimmung bei uns aktuell schlecht, wäre in der aktuellen sportlichen Situation ja auch komisch wenn es anders wäre.

              Und weil es hier auch genannt wird, Prokop und die Handballnationalmannschaft ist doch ein gutes Beispiel, dass man auch durch eine sportliche Krise mit einem Trainer gehen kann und danach sportliche Erfolge feiern kann.

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              • „jedesmal 6:0, 6:0 gegen Federer“? Das nenn ich mal selbstbewusst!

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                • Ich attestiere weniger die von dir genannten Feststellungen anderer Fans.
                  Die Mannschaft bemüht sich sichtlich und man versucht das beste aus der Situation zu machen.
                  Von Ideologisierung halte ich mich außen vor und lasse mich gerne eines besseren belehren.
                  Nur einen gewissen gesetzten Stamm sollte man in Schlüsselpositionen doch beibehalten auch um die Konstanz zu wahren. Wir sind keine Mannschaft die eingespielt wirkt. Und das halte ich für einen Fehler.
                  Natürlich könnte man das so auslegen wie Du, das man von Spiel zu Spiel komplett rotiert um die individuellen Stärken der Spieler einzusetzen.
                  Aber, derzeit war die Rotation in meinen Augen ein Fehler. Zeigt sich auch tabellarisch sowie sportlich.

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                • Erwischt, ich meinte natürlich 0:6, da hat der Wunsch mein Schreiben beeinflusst 🙂

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                • Och, bei 100 Versuchen dürfte schon mal ein Spiel dabei sein, in dem ‚Doppelfehler Federer‘, ‚Glücksreturn Armin‘, ‚Netzroller Armin‘, und ‚vermeidbarer Fehler Federer‘ so zusammentreffen, dass wenigstens 1x ein 1:6 rausspringt.

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                • Das mit dem Stamm und der Rotation ist allerdings auch eine wahrnehmungssache.
                  Wie vielfach bereits dargelegt lag es oft nicht an der ausgeklügelten angepassten Taktik sondern schlicht an Verletzungen oder Formfragen.
                  Am ehesten könnte man, jetzt mit dem Wissen wie es gegen die Hertha gelaufen ist, noch den wechsel Mühl-Ewerton anbringen.Nur hat Mühl, auch in der Meinung der Fans, bisher so überzeugt das er gesetzt sein muss?Pereira-Kerk, zumindest was man von Kerk gesehen hat und auch noch hört, verdient das eine Stammplatzgarantie für Kerk?Petrak oder Erras?
                  Gesetzt sehe ich lediglich Misidjan,Valentini,Behrens,Margreitter,Ishak,Mathenia und Leibold-und ganz ehrlich, auch nur weil es keine bessere Alternative im Kader gibt.Löwen wäre schön, wenn er bestimmte Dinge abstellen könnte.
                  Aber wirklich Erstliga-Durchschnitt ist keiner der genannten.Zumindest nicht in der Summe der gespielten Spiele.
                  Und das sind leider nur sieben Spieler

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                • In Kombination mit „Ob da dann die Aussage sinnvoll ist ich hätte mich nicht angestrengt?“ besonders schön! Sein Trainer hat ihn zusammengefaltet, weil er sich viel zu lange Zeit gelassen hat. „Aufreizend lässig“ (Gerd Rubenbauer)!

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    • @Dem ist nichts hinzuzufügen!
      Aber Köllner kann weiterhin alles schön reden!

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    • Gute Diskussion, jetzt hab ich noch schlechtere Laune als vorher.

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    • Die „Experten“ widersprechen sich teilweise selbst, das wirkt nicht besonders durchdacht. Driller fordert Aktionismus und weitere Verschuldung, also den alten Weg. Zudem sprechen sie permanent von der jungen Mannschaft, der alte Hasen („die auch mal dazwischenhauen“) zur Seite gestellt werden müssen.
      1. die Mannschaft am Sonntag war nicht jung (nur Löwen und Pereira U23), sondern ihr fehlt es an Qualität und Erfahrung in der ersten Liga. 2. konstruktive Vorschläge werden von der Runde nicht gemacht, hauptsache man tut irgendwas! 3. herrscht bei den Ehemaligen ein leicht antiquiertes Fussballbild vor. Außer kratzen, beißen, kämpfen gibt es da wohl nichts. Dass man über die spielerische Komponente und einen intern homogenen Kader aufgestiegen ist (genau ohne die „Drecksäcke“, die das Teamklima vergiften können), und jetzt nicht einfach den Schalter umlegen kann, sollte ihnen doch bewusst sein.
      Natürlich sind Teile der Kritik berechtigt, auf mich wirken Driller und Wolf allerdings wie verärgerte Ehemalige, die eine Rechnung mit den Verantwortlichen (insb. Köllner) offen haben. Spekulation: Weil er den Einfluss und die Seilschaften der „Alten“ massiv zurückgedrängt hat?

      Na dann Bornemann: Trainer raus, 2-4 erfahrene, beißende und laute Spieler für 10 Mio (die 7 Mio Schulden holen wir nächste Saison wieder rein), Wolf und Driller als Cotrainer, Schäfer als TW Trainer und die nächsten 5 Jahre BL sind gesichert. Wenns nicht klappt sich entlassen lassen, der nächste Vorstand wird es schon richten! Und fröhlich zieht der FCN Zirkus weiter; kommen Sie herein, hier gibt es immer das Selbe zu sehen!

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      • Nur daß Wolf und Driller keine bundesligaerfahrenen Co-Trainer und auch als Spieler wohl nicht mehr einzusetzen sind, insofern dürfte es nicht wirklich Werbung in eigener Sache gewesen sein. Daß man mal bei ihnen nachfragt, wenn sie irgendwo am Valze abhängen, warum nicht. Und inwieweit „die Alten“ zurückgedrängt wurden, weiß ich nicht, aber wenn denn dann sollte es halt funktionieren, sonst kommt Kritik auf.
        Und für das „Schönspielen“ und den „modernen Fußball“ reicht’s ja offensichtlich nicht. Dann muß man halt auch mal unschöne Sachen probieren, wie das „die Lust am Fußballspielen nehmen“, das dem erfahrenen Funkel mit Düsseldorf gegen Dortmund wohl perfekt gelungen ist.

        Und die Kommunikation der Situation ist leider so schlecht wie immer. Dann muß man sich eben verbal etwas gefallen lassen. Wobei ich bei „läßt Jugendfußball spielen“ auch schlucken mußte.

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        • „Du sitzt hier locker, bequem auf deinem Stuhl, hast drei Weizenbier getrunken“- Warum fällt mir das jetzt ein?

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      • Ja, das nervt mich auch tierisch! Wieder die alten Verhaltensmuster, aber wäre das Festhalten eine wirkliche Alternative!? Irgendwie Ja und Nein gleichzeitig.
        Ach, ist das alles schwierig!

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  • Ich kann leider nicht anders, wollte eigentlich bei ihm mal nachsehen, was es neues gibt, Florian hat ihn retweetet.. 🙂

    https://twitter.com/trump_franken

    „Gegen diese Berliner Truppe hätte gestern auch ManCity eine Packung bekommen. Sensationelle Truppe. Dank meiner Taktik sahen unsere Pflunzen noch halbwegs brauchbar aus. #fcn“

    also das ist kein Statement meinerseits man darf den Humor nicht verlieren..

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  • Mist, jetzt wechselt der Brinnz Boadeng von Sassoulo doch nach Barca statt zu uns. Schade, den hätten wir gut brauchen können!

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  • Nur 1 Wert – Laufbereitschaft es wurden an dem Spieltag Werte bis 124km (Gladbach 124,66km, Hecking) gelaufen, wir 108km unter anderem auch weniger als Hertha. Wir haben glaube sogar den niedrigsten Laufwert der Liga am Rückrundenstart. Paßt irgendwie nicht zusammen so die große Wende einzuläuten.

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      • Diese Statistik gilt für die ganze Saison, sagt also nichts über den Spieltag aus. Sieht zwar ordentlich aus, hilft aber nicht. Wir sind individuell unterlegen. Wir können das nur durch Teamleistung und Intensität kompensieren.

        Das bedeutet, wir müssten hier oben dabei sein, unabhängig vom Spielansatz. Es hilft nicht, mit einem stärkeren Gegner mitzulaufen, wir müssen mehr tun als der Gegner, sonst reicht es nicht.

        Leider sehe ich das nicht, eigentlich von Anfang an. Es fehlt einfach generell an Intensität, an Aggressivität. Einsatzwille ist durchaus vorhanden, aber nicht diese penetrante Nähe, das den Gegner zermürbende Anlaufen. Mir ist da zu viel Passivität auf dem Feld. Kein Gegner darf die Zeit haben, einen Ball anzunehmen. Selbst wenn wir uns zurückziehen und dem Gegner die eigene Hälfte überlassen, passiert mir dann in unserer zu wenig. Wir lassen einfach zu viel zu…

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        • Ich finde, wir hatten gegen Hertha eine Mannschaft auf den Platz, mit der man durchaus mithalten kann, aber
          1. ist die Mannschaft nicht eingespielt (teilweise aufgrund MKs seltsamer Experimente )
          und
          2. war das Abwehrverhalten viel zu lasch.

          Wie kann es sonst sein, dass die Herthaner fast unbedrängt durch unser Mittelfeld kamen und gerade deren gefährlichste Stürmer allein vor Matenia auftauchten? Wenn man schon leichtfertig einen Ball im Mittelfeld vertändelt, dann hat man gefälligst hinterherzusprinten um ihn wieder zu holen.

          Spekulieren manche unserer Spieler schon auf hochdotierte Verträge bei anderen Vereinen a la Stark und Plattenhardt?

          Natürlich braucht man heutzutage mehr als nur Kampf und Biss, aber dies ist die Grundvorausetzung. Kann es sein, dass MK keinen Zugriff mehr auf die Mannschaft hat? Angeblich soll gerade dies im Trainingslager bemerkbar gewesen sein.

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          • @ Peter
            Wie aus angeblich gut informierten Kreisen zu hören ist, soll MK , möglicherweise, keinen Zugriff mehr auf die Mannschaft haben. Eventuell könnte aber auch das Gegenteil zutreffend sein, wobei
            Spannungen zwischen Mannschaft und Trainer nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden können
            und dürfen. Für weitere Informatonen befragen sie bitte das Horoskop oder ihre Glaskugel.

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            • @Hans 65:
              Ich bin leider nicht im Besitz einer Glaskugel und lese kein Horoskop. Sonst hätte ich auch nicht diese Fragen an evtl. besser informierte Leute gestellt.

              Wenn MK die Mannschaft im Griff hat, soll’s mir nur recht sein. Dann sollte er aber schleuningst sicherstellen, daß man besser verteidigt und in die Zweikämpfe kommt. Ich empfehle ihm außerdem die absoluten Überraschungsmomente anderweitig, z.B. mit Geschenken an seine Frau, zu setzen.

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              • @ Peter

                Was ist unter „besser informiert“ zu verstehen? Woher kommen die „Informationen“. Welche Werthaltigkeit ist ihnen beizumessen?

                Spekulieren Spieler auf . . .?
                Kann es sein, dass . . .?
                Angeblich soll . . .?

                Wer soll belastbare Antworten auf diese Fragen geben können? Welche „besser Informierten“ können Hypothesen verifizieren? Allenfalls die direkt Beteiligte und das sind Bornemann, Köllner und die Spieler und die werden Vereinsinterna kaum nach außen tragen.

                Die Antworten aller anderen beruhen doch wieder nur auf Vermutungen oder subjektiven Eindrücken.

                Wenn der Trainer die Mannschaft tatsächlich nicht mehr erreichen kann, dann sollte diese auch den Charakter besitzen, dies mit dem und dem Sportvorstand zu besprechen,
                um gemeinsam eine konstruktiven Lösung zu erarbeiten.

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  • Der 1. FC Köllner stößt an seine Grenzen. Schade, dass Verein, Medien und Fans beim Niedergang zusehen.

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  • Vielleicht sollte man mal Out of the box auf derzeitige Handball WM blicken. Die deutsche Mannschaft spielt offensiv wie defensiv sehr stark, aber alle reden nur von der Defensive als Schlüssel, daß sie jetzt vorzeitig ins Halbfinale eingezogen sind. Daß Motto das sich die Verantwortlichen gegeben haben lautet

    „Offense wins Games, Defense wins Championships.“

    Wir müssen ja keine Titel holen, aber im Abstiegskampf im Fußball gilt das eben auch. Solange unsere Abwehr so einfach mit simplen vertikalen Doppelpäßen sogar in eigener überzahl so einfach zu überwinden ist, braucht Köllner überhaupt nicht über eine Raute im Mittelfeld nachdenken.

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  • Also jetzt wird es sehr unfreiwillig komisch, im aktuellen Kicker-Artikel steht tatsächlich folgende Aussage:
    „“Da bin ich guter Dinge“ antwortete [Kölln]er am Sonntag auf die Frage, ob er seiner Mannschaft auch eine Siegesserie wie Düsseldorf zutraue, also vier am Stück.“
    Wir hatten ja wirklich schon viele Übungsleiter, aber an Jemanden, der so ein Gschmarri verbreitet, kann ich mich jetzt nicht erinnern. Wir haben uns schon oft und viel Lächerlich gemacht, aber mutwillig muss das jetzt doch wirklich nicht sein. Wie wirkt denn so etwas erst auf Sponsoren?
    Tut mir leid, aber mit so einer Aussage hat er auch den letzten Funken Verständnis bei mir verspielt.
    Das geht einfach nicht. Sorry.

    Und, genau so ist es:

    „Das lag auch daran, dass sich der Gegner längst nicht mehr nach einer Spielidee des FCN richten muss. Wie lautet diese überhaupt? Ins Pressing kam sein Team gegen die Hertha mal wieder nicht, gelungene Spielzüge waren Mangelware, technisch und taktisch genügte diese Darbietung nicht dem geforderten Niveau der Bundesliga.“

    Von wegen Fortschritt, nix da.

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    • @ Herbertgerbert
      „Das lag auch daran, dass sich der Gegner längst nicht mehr nach einer Spielidee des FCN richten muss. Wie lautet diese überhaupt? Ins Pressing kam sein Team gegen die Hertha mal wieder nicht, gelungene Spielzüge waren Mangelware, technisch und taktisch genügte diese Darbietung nicht dem geforderten Niveau der Bundesliga.“

      Eine nicht Bundesliga reife Mannschaft kann dem geforderten Niveau der Bundeslige eben nicht genügen und was nützt die beste Spielidee, wenn sie, mangels Klasse, nicht durchsetzbar ist?
      Für das Phrasenschwein: Du kannst nur so gut spielen, wie der Gegner es zuläßt und Hertha hat so gut
      wie nichts zugelassen. Die sind eben mindestens eine Klasse besser!

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  • Überzahl im Defensivverbund (auch in Ballnähe) ist eigentlich der Normalfall. Ausnahmen: schnelle Konter oder extremes (Gegen)Pressing des Gegners oder ‚totaler Harakiri-Fußball‘. Tore fallen halt doch meist nur durch konkrete Fehler einzelner Spieler. Da reicht dann einer, der nicht genau da steht, wo er sollte, oder einer, der zu früh oder zu spät eingreift. Oder einfach einzweidrei präzise Klasse-Aktionen des gegnerischen Angriffs. Jede Wette, dass das theoretisch und praktisch richtige Abwehrverhalten bei uns durchaus sehr akribisch trainiert wird.. Wenn eine Raute helfen könnte, uns seltener in solch fehleranfällige Defensiv-Situationen zu bringen, kann es sich m.E. schon lohnen, auch darüber nachzudenken. Wenngleich ich über Vor- und Nachteile der Raute bisher wahrlich nicht sonderlich gründlich nachgedacht habe..

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    • @Juwe natürlich. Warum die Antwortfunktion wieder mal nicht so greift wie sie soll.. egal.

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      • Es gibt einfach zu viele Hinweise, daß bei unserem gesamten Abwehrverhalten der Fokus irgendwie nicht stimmt. Die niedrigstens Pressingwerte der Liga, (Koeffizient aus Pässe des Gegners bis eine Defensivaktion stattfindet) Dann wie Andreas Wolf, der ja bei uns ein sehr erfahrener Abwehrspieler war, sagt, ihm fällt immer wieder auf, daß die Gegner zu wenig agressiv angelaufen werden.
        Vielleicht steht da ein Konzept dahinter in Strafraumnähe möglichst keine Fouls zu provozieren keine Ahnung, das nützt aber dann nichts wenn die Stürmer diese Fouls gar nicht brauchen sondern die Tore relativ leicht direkt erzielen. Mir fiel häufig dieses „nebenherlaufen“ auf unserer Verteidiger ohne einzugreifen.
        Beispiel auf Schalke, das hat mich einfach so gewundert und deshalb nicht vergessen, Bentaleb (und er ist nichtmal als besonderer Techniker bekannt) kann in unserem Strafraum wie im Training 5! Abwehrspieler ausspielen ohne das einer agressiv eingreift und dann noch in Ruhe am 5m Raum weiterpassen zu eingelaufenen Mitspielern.

        Dann gehört auch dazu, wenn man mal unter riesen Druck steht, muß man sich auch mal mit dem langen Holz befreien, damit die Abwehr durchschnaufen und sich wieder positionieren kann, aber Nein wir müssen ja hinten „rausspielen“ wo wir oft nichtmal bis zur Mittellinie kommen und die Abwehr bleibt postwendend unter Dauerstress.

        Das sind für mich taktische systematische Fehler, die natürlich dann zu gehäuften individuellen Fehlern führen, wenn man ständig unter Dauerstress steht.

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  • Ich bin froh, daß ich im Moment andere Baustellen hab. Auch wenn ich auf diese gerne verzichten würde.

    Die xte Wiederholung des Schauspiels „wie demontiere ich einen Trainer oder wie zerstöre ich aus bloßer Panik und mangels Weitsicht jeden Versuch der Entwicklung einer wettbewerbsfähigen Mannschaft bei Club“ steht offenbar kurz vor der Premiere. Ich hab derzeit Null Bock mir diese Schauspiel ein weiteres Mal anzuschauen. Es ist einfach nur langweilig und abtörnend. Aber wie mir scheint gieren Presse und „Experten“ rund um den Club nach einer neuerlichen Aufführung.
    Ganz ehrlich: auch Dinner for One habe ich jetzt schon zweimal an Silvester verpasst. Und das ist wesentlich unterhaltsamer als dieses Trauerspiel rund um den Club.

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  • Die xte Wiederholung des Schauspiels „wie demontiere ich einen Trainer oder wie zerstöre ich aus bloßer Panik und mangels Weitsicht jeden Versuch der Entwicklung einer wettbewerbsfähigen Mannschaft bei Club“

    Nach 13 sieglosen Spielen und keinerlei Entwicklickung weder bei der Mannschaft noch bei einzelnen Spielern, noch spielerisch welche Entwicklung meinst du denn? ..Es ist doch keine da.

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    • Weißt du Juwe, ich hab es mittlerweile kapiert. Wer Erklärungen nicht verstehen ode rwenigstens zur Kenntnis nehmen will, der wird das auch bei der 100. Wiederholung nicht ändern.
      Also: wenn du wirklich wissen willst, welche Entwicklung ich meine, lies nach, was Bornemann, Köllner, Dude und ein paar andere zum Besten gaben in den letzten Monaten.
      Wenn du lieber an deiner Überzeugung festhalten willst, dann erspar dir das.

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      • Wem helfen denn realitätsfremde und falsche Träumereien, die habe ich schon zur Kenntniss genommen, du wolltest ja auch unbedingt den Weg mit Alois Schwarz weitergehen.

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        • Nein stimmt nicht. Ich habe von Anfang an gesagt, daß Bornemann das beurteilen kann, nicht wir. Und er hat ja rechtzeitig reagiert als er gemerkt hat, daß Schwartz seinen Weg nicht mitgehen wolle.
          Aus meiner Sicht ist das ein kleiner aber entscheidender Unterschied, der hier aber nicht vermittelbar ist bei einigen Personen.

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          • Du hast wochenlang gekämpft für Schwartz hier im Forum fast wie ein Geisterfahrer (alle anderen irren sich) sorry wenn ich so deutlich schreiben muss, was du hier äußerst stimmt nicht.

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  • Ich bin hier bei Juwe. Die Frage „wie demontiere ich unseren Trainer“ stellt sich m.E. nicht, denn der demontiert sich schon ohne weitere Mithilfe selbst!
    Dieses Schauspiel sollte im Interesse aller beendet werden!

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  • jetzt positioniert sich die Presse…

    Wolfgang Laaß in der NN…
    http://www.nordbayern.de/sport/zweckoptimismus-beim-club-krise-welche-krise-1.8523531

    Wenn das alles so weiterläuft sind am Ende Köllner und Bornemann verbrannt und damit für den Neustart in Liga 2 nicht mehr zu präsentieren.

    Köllner lebt in seiner eigenen Wahrnehmung, das sei ihm gegönnt, aber der Sportsfreund Bornemann ist sein Vorgesetzter… wenn er nicht sehen kann/will, wie hilflos Köllner mittlerweilen ist, dann muss der AR einschreiten und ggfs. beide entlassen.

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    • aber das war klar, da muss die Presse gar nicht mehr endlich aufwachen. Bei keinem Verein der Welt können Sportchef und Trainer „wenn es so weiter geht“ mit so eine Bilanz und ohne alles versucht zu haben, alles niederbrennen, um dann unbefleckt in eine weitere Saison zu gehen.

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      • @ Andre

        Der Trainer und der Sportchef, der deinen Ansprüchen gerecht wird, muss erst noch geboren werden.
        Gott weiß alles, Andre alles besser.

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        • Ich verstehe, dass Du frustriert bist lieber Hans, nachdem wir alle Woche für Woche ernüchterter sind und zudem Deine Ansagen Woche für Woche ins Leere gehen. Wenn Dir also Polemik hilft, besser damit zurechtzukommen, dann ist das total fein. Wir können uns dann ja von der weiteren Entwicklung überraschen lassen.

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          • Es bleibt uns eh nichts anderes übrig, als uns von der weiteren Entwicklung überraschen zu lassen. Ich hab‘ jetzt Deine letztjährigen Kommentare zu Köllner und Bornemann nicht parat, aber da dürftest Du doch auch schon das ein oder andere mal mehr oder weniger vehement für die ‚Ablösung der beiden Vollpflaumen‘ (sinngemäß) plädiert haben, ‚da sie den Aufstieg massiv gefährden‘, oder täusch‘ ich mich da?

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          • @ Andre

            Wie kommst du darauf, dass ich frustriert sein könnte. Den Klassenerhalt hatte ich nie
            auf meiner Rechnung. Welche Aussagen von mir laufen ins Leere?

            Die einzige Aussage die ich getroffen habe, ist die, dass ich den Kader nicht für bundesligatauglich
            gehalten habe und die scheint sich – leider – zu bestätigen. Deshalb gibt es für mich – ganz im
            Gegensatz zu dir – auch keinerlei Grund für Frustration.

            In meinen Augen machen Köllner und Bornemann das, was möglich ist. Was soll ich ihnen vorwerfen? Wohin haben die ständigen Trainerwechsel den Club gebracht?

            Deshalb gelingt es mir auch nicht, mich mit deiner Argumentation und deiner Dauerkritik zu identifizieren. Aber wenn dir das Spaß macht, bitte schön. Lass dich nicht stören.

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        • Mir würde da einer einfallen, der ihm sicher gefällt. Angesehener Experte, langjährige Erfahrung als Trainer, Bezug zu Rapid Wien, bekannt für seine außerordentliche Jugend-Förderung, Franke, Rekordnationalspieler,…

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  • Ab betont regelmäßig, wie uneinholbar uns sämtliche Konkurrenten (z.B. Augsburg, Freiburg) durch deren längere Zugehörigkeit zur ersten Liga finanziell enteilt sind, was absolut nachvollziehbar ist. Nun sind wir nach 4 Jahren des Darbens in Liga 2 endlich wieder im Olymp angekommen, auch für uns fließt wieder der überlebenswichtige Honig. Wie sind wir die 1. Liga angegangen? Wie ist unser Kader zusammen gestellt?

    Zum großen Teil besteht er aus dem Team, dass den Aufstieg nicht aufgrund individueller Klasse fix machte, sondern mit gesamtmannschaftlicher Mentalität und dem Glück schwächelnder Konkurrenz. Dazu kamen mehrere junge Talente aus unteren Ligen sowie auf den letzten Drücker 3 gestandenere Kicker ohne jede Deutschland- bzw. BuLi-Kenntnisse, von denen 2 bei ihren alten Clubs meist Bankdrücker waren. Sieht so ein Kader aus der die (finanzielle) Bedeutung der 1. Liga für den Club verdeutlicht?

    Doch gibt es glücklicherweise noch immer gewisse Chancen auf den Klassenerhalt. Wobei die Hinrunde mit ihrer miserablen Punkteausbeute und den oftmals hilflosen Leistungen selbst den größten Optimisten klar gemacht haben dürfte, dass unser Kader nicht konkurrenzfähig ist und dringender Handlungsbedarf auf mehreren Positionen besteht. Wieso kamen bis heute keine Verstärkungen? Glauben AB und MK ernsthaft, dass dieser Kader den so wichtigen Klassenerhalt schafft?

    Die Kaderzusammenstellung vor Saisonbeginn, der Rückrundenstart ohne Verstärkungen. Für mich wirkt es so, als nähme unsere sportliche Führung den sofortigen Abstieg bewusst billigend in Kauf. Meiner Meinung nach verschenken wir hier eine große Chance. Aber wie dem auch sei, wie sehen die Pläne des AB im wahrscheinlichen Falle eines Abstiegs aus?

    Er erklärte dazu einmal sinngemäß, dass er den Neuaufbau einer Mannschaft mit Zukunft vor hat. Bestehend aus jungen selbst ausgebildeten Leuten und jungen Spielern, die man günstig holt und teuer verkaufen kann, schließlich bleiben wir auf Transfereinnahmen angewiesen. Wobei ein Aufbau immer ein längerer Entwicklungsprozess ist. In dieser ersten Zeit dürfte ein Wiederaufstieg kein Thema sein. Verstehe ich das richtig? Wir sind in die 1.Liga aufgestiegen, um ohne großen Kampf wieder abzusteigen, damit wir ein den dann niedrigeren Einnahmen angepasstes Team aufbauen können, dass mittelfristig wieder aufsteigen kann?

    Denn niemand sollte sich der Illusion hingeben, dass unsere besten Spieler mit in die 2. Liga gehen werden. Noch bei jedem Abstieg verließen die meisten Leistungsträger den Club. Selbst Spieler, die ein schlechtes Jahr hatten, fanden Abnehmer (#Plattenhardt). Immerhin wird der Club Ablösen generieren. Doch glaube ich nicht, dass diese besonders üppig ausfallen werden. Zu mäßig die Leistungen der Spieler, zu bekannt dass der FCN als Zweitligist auf jeden Euro angewiesen sein wird. Daher werden wir auch nicht im für einen direkten Wiederaufstieg notwendigen Umfang angemessenen Ersatz holen können, sofern dies der Plan des Sportvorstands überhaupt vorsähe. Den Neuaufbau müssen dann vor allem die Talente wuppen, die wir aus der 3. oder 4. Liga holten bzw. noch holen. Dieser Weg kann durchaus erfolgreich sein, doch wie gesagt, er wird dauern. Werden die Fans diesen Plan mitgehen oder nicht eher der Zuschauerschnitt deutlich absinken? Niedrigere Sponsoren- und TV-Gelder, geringere Zuschauerzahlen, der finanzielle Abstand zur 1. Liga wird noch größer werden. Steigen dadurch, für den Fall eines künftigen Aufstiegs, unsere Chancen auf den Klassenerhalt in der 1. Liga auf ein höheres Maß als dies heuer der Fall ist?

    Keine Scouting-Abteilung. Kein eingebundener Fußball-Sachverstand durch ehemalige Spieler oder Trainer. Ein Sportvorstand, der aufgrund seines Werdegangs noch nicht über ein gehobenes Netzwerk verfügen kann. Von den Co-Trainern über den BuLi-Torwarttrainer zu den U-Trainern bis hin zum Leiter des NLZ nur noch Leute ohne höherklassige Erfahrung. Erhöht dies die Wahrscheinlichkeit, dass die Zukunft erfolgreich gestaltet werden wird?

    Auf Köllner wird teilweise massiv herum gehackt, nicht selten begründet. Doch wird sein Vorgehen nicht vom Sportchef getragen, verteidigt und gefördert? Somit sollte auch das Verhalten Bornemanns einer kritischen Prüfung unterzogen werden.

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    • „Nun sind wir nach 4 Jahren des Darbens in Liga 2 endlich wieder im Olymp angekommen, auch für uns fließt wieder der überlebenswichtige Honig“- tja und genau darin liegt die Fehleinschätzung.Dank einer nicht nachvollziehbaren, von einer Mehrheit der Clubs beschlossenen, TV-Geld Verteilung, hängt uns die zweite Liga noch mindestens vier Jahre nach.

      Bei der Verteilung der Fernsehgelder zählen zunächst die letzten fünf Spielzeiten. Dabei zählt die letzte Saison mit dem Faktor 5, die am weitesten zurückliegende Saison mit dem Faktor 1. Die Faktoren ändern sich also entsprechend im Verhältnis 5:4:3:2:1.
      Die nationalen Einnahmen, die ab der Saison 2017/18 für vier Spielzeiten auf 1,19 Milliarden Euro pro Saison steigen, werden anhand eines „Vier-Säulen-Prinzips“ ausgeschüttet – eingerechnet werden die Fünfjahreswertung getrennt nach Ligen, die Erfolge der vergangenen 20 Jahre, die Nachwuchsarbeit sowie eine Wettbewerbswertung.
      Dazu kommen noch drei weitere Säulen bzw. Kriterien, nach denen das Geld aus der Auslandsvermarktung verteilt wird.
      25 Prozent werden an alle 18 Bundesligisten ausgezahlt, 50 Prozent werden in Bezug zum Abschneiden der Klubs in den internationalen Wettbewerben in den vergangenen fünf Jahren ausgeschüttet.
      Dazu kommt die dritte Säule Nachhaltigkeit – dabei wird die Teilnahme der Bundesligisten an internationalen Wettbewerben in den vergangenen zehn Jahren belohnt.
      Bislang wurden die Einnahmen ausschließlich nach der Fünfjahreswertung verteilt. Diese wird künftig 70 Prozent der Ausschüttung ausmachen. Fünf Prozent der nationalen Einnahmen werden nach der 20-Jahres-Wertung aller 36 Profiklubs verteilt. Wer verbandsausgebildete U23-Spieler einsetzt, darf mit einem Anteil von den zwei Prozent der Nachwuchs-Säule rechnen.

      Wenn man jetzt in unserem Falle, den wiederabstieg durchaus im Bereich des Möglichen sieht, dann wäre es fahrlässig, wenn man von dem Geld, dass man zweifelsohne mehr bekommt, nicht neben der Investitionen in den Kader auch noch Teile als Reserve behält.
      Ob man mit dem zurüchgehaltenen Teil konkurenzfähiger wäre bleibt Gegenstand der persönlichen Betrachtungsweise.Allerdings wäre ein Abstieg mit erneut höheren Schulden ein wahrer Supergau

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  • Nicht böse sein, liebe Beate, aber ich befürchte, Du bist ein hoffnungsloser Fall. Da kann geschrieben werden was will und die Tatsachen noch so beängstigend und eindeutig sein.

    3 Punkte aus 12 Spielen, keinerlei Weiterentwicklung einzelner Spieler und der Mannschaft (es ist sogar noch schlechter geworden), 3:11 Chancen gegen die nicht gerade tolle Hertha, eine teilnahmslose Stimmung in der Anhängerschaft und dazu die wirren Aussagen von Köllner. Glaubt er das tatsächlich? erst recht dann ist dringender Handlungsbedarf geboten.

    Aufbau einer Mannschaft mit Zukunft. Das ist naiv. Selbst in Liga 1 kriegen wir JEDES Jahr die wenigen guten Spieler weggekauft. In Liga 2 erst recht.

    Wenn wir bis Mai weiter vor uns hindarben ist weder Köllner noch Bornemann zu halten, wir werden nochmal deutlich uninteressanter für Sponsoren und die wenigen guten Spieler suchen das Weite.

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    • “ 3:11 Chancen gegen die nicht gerade tolle Hertha“- die nicht so tolle Hertha liegt vier Punkte hinter einem Champions League Platz, hatte für uns ungünstig ihre Schwächephase in Düsseldorf und Stuttgart, aber ansonsten u.a gegen Bayern,Gladbach gewonnen und in Dortmund unentschieden gespielt-bei einem Gegentoreschnitt von 1,5 insgesamt.
      Klar das der bis dahin unfassbar stark aufspielende 1.FCN gegen die gewinnen muss(außer von der Tabellensituation her)
      Tut doch bitte nicht andauernd so als würde unsere Mannschaft unter gleichen Bedingungen gegen gleich starke Teams antreten und sich nur durch ihre Deppenhaftigkeit um den logisch zu erwartenden Ertrag bringen.
      Angeführt durch einen Trainerclown, der von einem voll Blinden unzureichend beaufsichtigt wird.
      Der wesentlich teurere Kader aus Stuttgart, Hannover und Augsburg hat anscheinend die gleiche clowneske Führungsriege.
      Jeder Wettbewerb hat Sieger und Verlierer und leider auch erwartbare Sieger und erwartbare Verlierer.
      Manchmal gibt es auch lucky Loser-das immerhin ist noch drin-schwierig wird es nur bei permanent schlechter Laune als lucky Loser durchzugehen-und um nicht falsch verstanden zu werden-lucky Loser fängt mit Platz 16 und besser an.

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    • Nicht böse sein lieber Capone, aber Du bist ein hoffnungsloser Fall. Über 50 Jahre hat der FCN so gehandelt wie Du es Dir wünscht, das Ergebnis, wirtschaftlich nicht mehr konkurrenzfähig und sportlich nicht mehr erstklassig. Ich kann beim besten Willen nicht erkennen warum man so weitermachen sollte.

      Da kommt dann meist das beste aller Argumente, so seien halt die Gesetze der Branche, nur zeige mir eine Firma, einen Verein, die, der erfolgreich wurde weil sie/er alles so gemacht hat wie das Gros?

      Auf andere schauen und erfolgreiches Verhalten zu kopieren kann durchaus sinnvoll sein, aber jede Statistik zeigt häufige Trainerwechsel führen langfristig zum wirtschaftlichen und sportlichen Abstieg, warum sollte das bei uns anderes sein? Bzw. wir sind ein Beispiel, dass die häufigen Trainerwechsel nur zum weiteren Abstieg beigetragen haben. Aber trotzdem weitermachen wie bisher, weil der Weg sooo erfolgreich war. Gestern standen wir vor dem Abgrund, zum Glück sind wir heute schon einen Schritt weiter.

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    • @ block 4

      Interpretiere ich die Essenz deines Postes richtig? Du plädierst für Höchstrisiko?

      Kaderauffrischung mit einer Neuverschuldung bis ans Limit und möglicher Untergang des Vereins,
      wenn der Klassenerhalt trotzdem nicht gelingt.

      Ich bin zuversichtlich, dass die Vereinsführung diesem unverantwortichen Hasardeur-Trip nicht folgt.

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      • Wieso Höchstrisiko? Wie AB vielfach geäußert hat, ist Geld vorhanden. Spieler (mit Erfahrung), die unseren Kader besser machen für die Rückrunde auszuleihen, dürfte somit finanziell machbar sein.
        Zu Saisonbeginn war ja durchaus Geld auf der Bank, wir haben immerhin für ca. 4 Mio eingekauft/geliehen. Nur haben wir in Breite für die Zukunft statt in Qualität für diese Saison investiert und einen ungewöhnlich großen Kader von 27 Spielern geschaffen. Es sollte nicht unterschätzt werden, dass auch die vielen geholten Talente Gehalt, Leihe bzw. Ablöse sowie Beraterhonorare kosten. So hätten 2 Talente weniger uns sportlich nicht zurück geworfen, aber den Spielraum für sofortige bessere Verstärkungen erhöht.
        Wir haben 3 Königstransfers auf den letzten Drücker zu Saisonbeginn geholt. Bei diesen bestand erfahrungsgemäß doch von Beginn an die Möglichkeit, dass ihre kulturelle, sprachliche und fußballerische Eingewöhnung länger dauern könnte als bei geliehenen Spielern von der Ersatzbank eines deutschen Erstligisten. Dass wir kein Über-Team besitzen war Anfang an klar. Wäre es nicht um so wichtiger gewesen, echte Verstärkungen so früh als möglich einsetzen zu können, damit diese in möglichst vielen Spielen Punkte holen können?
        Geht nicht im Gegenteil der Club ein Risiko ein, den wichtigen Klassenerhalt so leichtfertig zu gefährden?

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        • @ block 4

          Meiner Überzeugung nach können sowohl Bornemann als auch Köllner mindestens so perspektivisch denken, wie die Fans. Die haben sogar noch einen weiteren Vorteil: Sie kennen das „finanzielle Innenleben“ des Vereins und können daher abschätzen, was machbar ist und was nicht.
          Sie tragen aber auch ein Last, die kein Anhänger zu tragen hat, nämlich die Verantwortung für ihre
          Entscheidungen.
          Von außen Kritik zu üben, ist immer einfach, vor allem dann, wenn überzogene Erwartungshaltungen enttäuscht werden. Die Fans wissen grundsätzlich, was die Veranwortlichen falsch machen, sie kennen die Ursachen, weshalb es nicht so läuft wie erwartet und orten auch sofort die Sündenböcke. Und was entnehme ich den Kommentaren? Ambivalenz ohne Ende. Ob Entscheidungen richtig oder falsch sind entscheidet sich immer erst danach, womit noch längst nicht ausgemacht ist, dass jede daneben gegangene Entscheidungs auch kritikwürdig ist. Ob ein als Verstärkung eingeschätzter Spieler auch einschlägt, wer weiß das im Vorfeld. Was macht ein Sportvorstand, wenn er die Spieler, die er gerne verpflichten würde, nicht bekommt? Entweder, weil die nicht zu einem potentiellen Absteiger wechseln wollen, oder der Preis zu hoch ist? Oder ein schon sicher geglaubter Transfer platzt, weil ein lukrativeres Angebot anderweitig dazwischen kommt?
          Mich verwundert die Selbstgerechtigkeit und Selbstüberzeugung mancher Poster am Trainer, bspw. mangelnde Bundesligaerfahrung. Hatten die Nagelsmann, Gisdol, Tedesco, Klopp, Kohfeld, Korkut, Kovac, Hasenhüttel und andere zu bieten? Presseäußerungen werden seziert, als hätten die Verantwortlichen das Evangelium zu verkünden.
          Natürlich gehen die sportliche Verantwortlichen nicht in Sack und Asche und demontieren sich nicht selbst oder den Kader öffentlich. Wem hilft das? Ist es ungewöhnlich in Krisen Zuversicht zu verbreiten und auf Besserung zu hoffen.
          Die Bedenken Köllners, nach dem Aufstieg als Cheftrainer weiterzumachen, kamen wohl nicht von ungefähr. Der dürfte geahnt haben, auf was er sich einlässt.
          Ob es vielen Trainer gelungen wäre, mit dem damals vorhandenen Kader in die BULI aufzusteigen, sei – zur Ehrenrettung Köllners – hier einmal zur Debatte gestellt.

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          • Korrektur des vorausgegangenen Posts:

            Mich verwundert die Selbstgerechtigkeit und Selbstüberzeugung mancher Poster mit ihrer vernichtenden Kritik am Trainer, bspw. wegen mangelnde Bundesligaerfahrung.

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    • Gerade hier unpopulär und ernüchternd: aber genau so wird es wohl leider kommen.

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  • Wenn ich mir manche Kommentare hier so durchlese, dann wundere ich mich, wie der Club überhaupt elf Punkte erringen könnte und lerne dies in einem neuen Licht als große Heldentat zu sehen, sooo unterlegen wie unsere finanzielle und sportliche Struktur nun mal ist. So betrachtet, können wir uns schon jetzt über eine sehr erfolgreich verlaufende Saison freuen.

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    • Bei manchen Kommentaren habe ich das Gefühl es werden viele Faktoren bewusst ausgeblendet um dann ein möglichst katastrophales Bild zeichnen zu können.
      Nur mal zur Erinnerung-nach 18 bisher gespielten Spieltagen lag der FCN 14 mal nicht auf einen Abstiegsplatz.der Abstand dorthin beträgt vier Punkte.Der FCN bewebt sich bis auf den einmaligen 8 Platz exakt dort, wo ihn alle Experten vermutet haben.Vom Budget her bewebt er sich derzeit fast genau da wo er im Ranking hinbekommt.Das Düsseldorf gerade(nämlich exakt vier Spieltage) besser performed ist ärgerlich, hat aber auch noch keine Aussagekraft für den Restverlauf der Saison.
      https://de.statista.com/statistik/daten/studie/216031/umfrage/marktwert-der-bundesligamannschaften/

      Keine Ahnung in welchem Bereich der ein oder andere beruflich unterwegs ist, aber in fast allen Bereichen dürfte gelten, für mehr Geld gibt es bessere Experten, die besseren Erfolgsaussichten.
      Aus lauter Verzweiflung heraus irgendetwas mit wenig besseren Aussichten auf Erfolg zu machen, ändert nicht viel.Da gibt es schon Diplomarbeiten drüber.
      https://www.fachzeitungen.de/ebook-auswirkungen-trainerwechseln-den-sportlichen-erfolg-der-fussball-bundesliga
      https://www.welt.de/sport/fussball/article176232014/Heynckes-Korkut-Titz-Co-Die-Trainerwechsel-2017-18-und-ihre-Folgen.html

      Natürlich kann man frustriert sein, vor allem wenn man als Stadionbesucher durchschnittlich 12,44€ pro Heimtor ausgeben muss…
      https://chucknorisk.com/de/auswertungen/bundesliga-stadien-statistik/

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      • Hast du die letzten 13 Spiele gesehen .. Wie siehst du Tendenzen und Entwicklung der Mannschaft?

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        • am 11. Spieltag zum ersten mal einen Big Point vergeben, rein tabellarisch bis zum 14.Spieltag in einem erwartbaren okayen Bereich, ab 15.Spieltag in einem erwartbaren nicht-okayen Bereich.17.Spieltag ohne Fortune einen Punkt verschenkt.
          Spielerisch gut oder teilweise gut mitgehalten, außer gegen Bayern, Leipzig, Dortmund, da wo sie besser aussahen leider auch ohne Ertrag geblieben.
          Was sollte mir entgangen sein, außer der schon tausendmal erörterten Qualitätsunterschied, resultierend aus dem Budget.
          Und ganz ehrlich bei allen Vereinen, bei denen ihr meint es laufe vermeintlich besser, kennt ihr doch nur das Ergebnis, oder die Spielzusammenfassung und habt kaum ein Spiel über 90 Minuten gesehen.Glaub mir, andere Teams spielen auch grusig über 90 Minuten gesehen-steht es am Ende 1:0 scheint die Sonne.Wenn man da nur 90 Minuten vom eigenem Verein kennt kann einem schon mal die Lust am Fußball vergehen, erst Recht als Letzter-vollstes Verständnis.
          (Schalke wurde letztes Jahr sogar Vizemeister auf diese Art, aber das ist ein anderes Thema)

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        • Ich habe sie gesehen und kann Christian nur beipflichten.

          Zugegeben, die Mannschft leidet auch an der Erfolglosigkeit und schleppt diese als zusätzliche Hypothek mit. Tatsächlich ist gerade der Wurm drin, aber das liegt nicht nur am Qualitätsunterschied. Es war auch nicht alles schlecht, aber eben meist maximal unglücklich. Es wechseln sich bessere Spiele, die unglücklich laufen mit schlechteren Spielen, die verdient verloren wurden ab, mal patzt einer individuell, mal schläft man im Kollektiv. Eine grundsätzliche Tendenz, abgesehen vom fehlenden Ertrag, vermag ich daran nicht zu erkennen.

          Tatsächlich kann ich sogar noch eine Entwicklung erkennen, z.B. dass Perreira sich langsam zu einem Spieler entwickelt, der der Mannschaft helfen kann.

          Und ich kann mir vorstellen, dass ein guter Transfer eine Menge bewirken kann, es muss nur der richtige sein. Ich erinnere mich, als einst Hecking kritisiert wurde, als er die Mannschaft, die ein Problem damit hatte, Tore zu schießen mit 2 Defensivspezialisten verstärkt hatte (Breno und Ottl). Aus der besseren Stabilität resultierte jedoch eine deutlich bessere Spielanlage und damit insgesamt auch eine Verbesserung der Offensive. Er lag damit goldrichtig.

          Genau da sehe ich den Ansatzpunkt: wir brauchen einen hochwertigen 6er, dann werden auch solche Lücken wie gegen Hertha nicht mehr auftreten. Und wenn wir keine dämlichen Tore mehr kassieren, fällt vorne auch das Verwerten leichter.

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          • Wenn man sieht, wie lange es dauert (e?) bis die drei neuen, die nach der Saisonvorbereitung kamen, auch im Team angekommen sind, befürchte ich, dass die Wahrscheinlichkeit gering ist, das ein Neuzugang jetzt schnell hilft…

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      • Die Sache mit dem Zusammenhang Geld und personeller Expertise gilt aber doch nicht nur für die Mannschaft, sondern auch für Sportvorstand und Coach. Nach der Formel Geld würde das dann heißen: Budget ist zweitklassig, Sportvorstand ist zweitklassig, Coach ist zweitklassig, Mannschaft ist zweitklassig. So gesehen würde das die Mannschaft mit zwei zweitklassigen Vorgesetzten vor der Nase doch gar nicht so schlecht machen, oder?

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  • Liebe CU-Gemeinde! Ablenkung vom Elend tut Not, deshalb hier ein Veranstaltungs-Hinweis: Am 30.1. erzählt Manuel Andrack im „Germanischen“ von seinen Wander-Abenteuern. Beginn 19 h, Eintritt schlappe 6 €. Ich erlaube mir diese Werbe-Einblendung, weil der Dude und ich in seinem Fußball-Buch ein ganzes Kapitel über uns Clubfans gewidmet bekommen haben. Möglicherweise bin ich vor Ort und würde mich freuen, dann ein paar Leidensgenossen zu treffen. Es würde auch helfen, die Häme des fast-schon-wieder-aufgestiegenen FC-Fans besser zu ertragen😜

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    • Alkis unter sich…
      Das könnte den Eintritt wert sein!
      😀

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      • Weshalb beleidigts und stigmatisierst Du Markazero, Dude und Manuel Andrack? Ich finde den Kommentar unterirdisch.

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      • Ich hab Dich für nen Humorvollen gehalten. Done, Schade,

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  • Dass wir sehr wahrscheinlich absteigen werden, war jedem vor der Saison bewusst. Mir sind die Limitierungen unseres Herzensvereines sehr klar.

    Ich wollte nur darauf hinweisen, dass der Trend in jeder Hinsicht nach unten weist und dass – aus meiner Sicht – sehr viel weiteres kaputt geht, sollten wir nicht handeln. Und ich bleibe dabei: Entwicklung der Mannschaft, Punktestand, öffentliches Erscheinungsbild und die Äußerungen insbesondere von MK sind UNTER unseren Möglichkeiten. Es hat doch keiner erwartet, dass wir 40 Punkte holen. Aber so gnadenlos unterlegen zu sein – und da bringen mir auch die ersten 8 Spieltage nichts, wenn dann müssen alle 18 Spieltage betrachtet werden – finde ich nicht gerade ermutigend.

    Mir geht´s vor allem um die nächste Saison. Da sollten wir für Spieler, Trainer und Sponsoren interessant sein.

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