Kontrolle über die eigene Erzählung verloren

Ein Kommentar zur Kommunikation des FCN von Florian Zenger

Zwei Stunden nach Ende der Transferfrist meldete sich der FCN zu Wort. Nicht mit einer Transfermeldung oder einem Statement zum Ausbleiben von Transfers, sondern mit einem Bild. Das Bild von Georg Margreitter, versehen mit einer Aussage des Österreichers („Es ist wichtig Ruhe zu bewahren und zu arbeiten. Wenn das jeder macht, bin ich mir sicher, dass wir wieder bessere Zeiten am Valznerweiher erleben.“) war mit „Stay cool! Work hard!“ überschrieben. Die Botschaft an die (in großen Teilen) nach Transfers lechzende Fangemeinde war: Bleibt ruhig, irgendwann wird’s schon wieder besser. Es blieb bis weit in den nächsten Tag hinein die einzige Meldung des FCN. Und das, nachdem man die Bekanntgabe dessen, dass kein Transfer erfolgen würde, schon dem Twitter-Account der BILD überlassen hatte.

So überließ der Club die Kontrolle des Narrativs dann auch jenen „Empörungsplattformen“ auf denen die User mit wüsten Beschimpfungen ihrem Frust freien Lauf lassen. Statt die Beweggründe dafür zu schildern, warum denn nun – trotz kolportierten drei Millionen Transferbudget – kein Spieler verpflichtet wurde und so zumindest Motive darzulegen, kam nur Schweigen. Und so schossen die Spekulationen in den Raum: Vielleicht hatte der Aufsichtsrat die Verpflichtungen an Spielerverkäufe gebunden? Vielleicht habe Bornemann sich verzockt? Vielleicht waren einfach alle Spieler, die geholfen hätten, zu teuer? Vielleicht stand doch gar kein Geld zur Verfügung für Transfers? Vielleicht ist der Club in Wirklichkeit sogar pleite? Keiner dieser Spekulationen trat der FCN entgegen und verlor somit die Kontrolle darüber, wie über das Wintertransferfenster gesprochen wird. Denn wie bei allen „Breaking News“ lassen sich erste Eindrücke in den Köpfen der Rezipienten nur schwer ändern.

In dieser Hinsicht spielt es dann auch gar keine Rolle, ob man nun Transfers tätigt oder nicht. Hier kann man tatsächlich gute Gründe für und wider finden; auch und gerade auf Grund der Tabellensituation. Es geht vielmehr darum, dass man keine Gründe liefert, sich nicht erklärt, nicht proaktiv den Kritikern entgegentritt. Eine Reaktionszeit von mehr als (Stand jetzt) 17 Stunden ist im Internetzeitalter zu lang. Selbst dann, wenn man womöglich selbst von den Entwicklungen überrascht war und tatsächlich keine Kommunikationsstrategie für den Fall parat hatte, dass es keine Neuzugänge außer Ivo Ilicevic gibt.

Dass sich der FCN auch bei der Bekanntgabe der Verpflichtung des gebürtigen Aschaffenburgers das Narrativ aus der Hand hat reißen lassen, passte da ins Bild. Nicht die Pressestelle, der Vorstand oder der Trainer machten den Transfer publik, sondern Georg Margreitter. Der erwähnte im Pressegespräch nach dem Mittwochstraining, dass Ilicevic schon am Dienstag der Mannschaft vorgestellt worden war. Kurz nachdem Margreitters Aussagen über Twitter kursierten, zog die Pressestelle dann mit der Mitteilung zur Verpflichtung nach. Auch dies verstärkt den Eindruck, dass man die eigene Erzählung nicht kontrollierte.

Mit dieser Kontrolle wäre es sicher nicht gelungen alle Krakeeler, Schreihälse und Dauerempörten zu besänftigen, es hätte aber jenen, die gerne überzeugt werden hätte wollen, Argumente geliefert. Die Debatte bestimmen nun andere und der Club läuft – egal wann und wie er reagiert – dem Geschehen hinterher.

73 Gedanken zu „Kontrolle über die eigene Erzählung verloren

  • Kommt davon wenn man als Pressesprecher einen aus dem Hause Springer holt.Die sind von Haus aus nicht so gut im Verbreiten von Good News.

    Insgesamt, und das kann man auch bei Clubfans-United nachvollziehen, herrscht eigentlich schon während der Aufstiegssaison eine unglaublich schlechte Stimmung.Eine Lust am Draufschlagen, für Unfähig erklären und das, teilweise, fern ab jeglicher Fakten.Das für zu immer größeren Kreisdiskussionen mit immer schlechterer Laune.
    Ganz ehrlich, ich vermisse den, so habe ich das mal empfunden, von humorgetragenen Grundnörgelton, den dieser Blog mal hatte. Da waren die Zeiten auch selten rosig, aber da gab es noch Sofagespräche und goldene Bentleys.
    Solche Kommentare und Einwürfe gibt es zwar vereinzelt auch noch, aber sie gehen in der Masse übellaunigen Geschimpfes leider schnell unter.
    Wahrscheinlich macht sich der Einfluss von Social Media und Twitter hier auch langsam aber sicher breit.

    Natürlich ist die tabellarische Situation nicht erfreulich und schwebt über allem, die lässt sich auch nicht wegdiskutieren oder kommunizieren, da ist man mit den besten Argumenten schnell bei – ja aber…Tabellenletzter.

    Drum ein Humor ist wenn man trotzdem lacht und wer kriecht kann nicht stolpern.

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  • Kommentar leider vollkommen richtig. Der Club wirkt paralysiert. Die Aussendarstellung lässt nicht nur zu wünschen übrig, sie ist de facto nicht vorhanden, was zu entsprechend bösartigen Vermutungen seitens der Fangemeinde führt. Ich kann mich nur ein weiteres Mal fragen, was da eigentlich schief läuft. Fast alles wäre fast allen in irgendeiner Form vermittelbar, wenn man es denn mit vernünftigen Argumenten versuchen würde. Im Großen und Ganzen beginnt die zweite Liga aber halt im Kopf.

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    • Ich hätte als Offizieller gelinde gesagt auch keinen Bock mehr ständig das Gleiche erklären zu sollen, an ein Publikum, dass es dann eh nicht glauben kann oder will, da macht es auch keinen Unterschied mehr, wie oft und in welcher abgewandelten Form diese Erklärung abgegeben wird.
      Man hat sich aufgegeben,…das ist der Beweis…Wie kann man nur…rätselhafte Untätigkeit…lakonische Eingeständnis.
      Der Club ist verdammt nochmal wer, müsste dies auch sein und was ist das für ein besch..eidener Fußball eigentlich.Frechheit
      Fakten werden gar nicht mehr wahr genommen und der erste größte entscheidende Fakt ist:der Club ist ein kleines, wenn überhaupt mittelmäßiges Licht auf der großen Bühne Bundesliga eins und zwei.
      Wie weit soll man denn zurück gehen?Seit ich zum Club gehe oder halte, gab es drei Phasen die Spaß, im Sinne von Erfolg und oder schönen Fußball gemacht haben.Höhers Rasselbande, der römische Abend und der Pokalsieg.Leider wurde währenddessen, von ganz unterschiedlichen Personen in der Verantwortung, der Verein finanziell zu Grunde gerichtet.
      Ansonsten Hoffen und Bangen.
      Schuld ist aber natürlich, der jetzige handelnde Personenkreis und die mangelnde Kommunikation.

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      • Als Verantwortlicher für Kommunikation musst Du aber halt immer Bock haben, das zu erklären. Klar ist das frustrierend, aber ich bin der festen Überzeugung, dass man mit ner schnellen Reaktion gestern zumindest einen Teil der Leute, die grad frustriert sind, dass nix passiert ist, eingefangen hätte. Aber gar nix zu sagen, ist einfach schwach mMn. Das ist nicht ursächlich für schlechte Stimmung oder sportliche Situation, da bin ich ganz bei Dir. Geärgert hat es mich trotzdem.

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  • Ich denke wenn die Vereinsführung nicht handelt, muss man sich empören dürfen und gerade diejenigen die den Finger in die Wunde stecken, werden im Web 2.0 immer häufiger plump als Nörgler oder Krakeeler bezeichnet, erstmal alle in einen Topf stecken. Sowas grenzt ab und aus und erstickt jeden Diskurs im Keim. Ist zudem wenig mediativ, solange man die Einzelheiten und Motive nicht kennt und nennt. Ich teile diesen spöttischen Ansatz nicht.
    In der jetzigen Situation muss man auf den Putz hauen. Es ist von der sportlichen Leitung fahrlässig nichts auf dem Transfermarkt zu machen bzw. die Mannschaft emotional und hierarchisch so zu belassen wie sie ist – frei nach dem Motto: „Nur Mut das wird schon!“. Das ist doch für Vereinsmitglieder ein schlechter Witz (seit 1993). Wenn man in die 1.Liga aufsteigt muss man die Liga mit dem Ziel betreiben drin zu bleiben. Alles andere ist ja schlicht unsportlich und wettbewerbsverzerrend gegenüber den 17 anderen Mannschaften. Die Fehler sind doch seit Monaten offenkundig, nur handeln will keiner. Das Mantra Kontinuität wird beschworen um den sportlichen und damit wirtschaftlichen Verfall zu übertünchen. Es stimmt – wir waten mit ununterbrochener Fortdauer und Entschlossenheit dem Abstieg entgegen. Aber irgendwie war das ja schon vor dem 1.Spieltag klar. Ich will keinen einzelnen unnötig bashen, aber wenn man innerhalb von wenigen Tagen 7:0 und 6:0 abgewatscht wird muss man im Profisport Reißleinen ziehen. Doch diese hat man aus Treue und „Einigkeit“ im Untergang mutlos verstreichen lassen. Jetzt präsentiert man Ilicevic – sorry das ist ein schlechter Scherz. Und auch das Totschlagargument das ich hier öfter lese „Wir sind ja alle nicht in am Trainigsplatz bzw in Interna integriert“. Wow – 95% hier haben doch noch nie Fußball höher als Kreisliga gespielt oder trainiert und äußern sich zu taktischen Dingen. Und das finde ich auch nicht falsch, jeder hat das Recht dazu sich zu äußern. Auch wenn man dann sportlich ein Laie ist und in der Regel im Trüben fischt. Interna, dass ich nicht lache – da braucht man sich vom Club nur vier Spiele (Hertha, Freiburg, Gladbach , Wolfsburg) anschauen und dann weiß man Bescheid.

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    • Unsportlich sind die Rahmenbedingungen, die so große Abstände in einer Liga möglich machen. Dann nicht ins offene Messer zu laufen und zu sehen, dass man auch in den Folgejahren nicht wieder nur Schulden abstottert, halte ich da für völlig legitim. Oder wieviel Geld hättest Du in die Hand genommen, um die Chance auf den Klassenerhalt zu erzwingen? 20 Mio, 30 Mio? Noch nicht mal die Aussicht auf zahlreiche Einsatzzeit für Etablierte, die bei durchschnittlichen BuLi-Vereinen nicht mehr dran kommen, überzeugt für Leihgeschäfte, vmtl. wegen der immensen Gehaltsunterschiede. Insofern gehe ich da den Weg des Vereins mit (sofern es eine Strategie und nicht blanker Zufall ist) – erwarte aber jede Menge Aktivitäten, für die kommende Saison eine funktionierende Mannschaft zu halten bzw. zu ergänzen. Was mir da einfach nicht passt, ist das der Trainer sich nun selbst demontiert und seinen Ego-Trip fortsetzt, den ich auch schon zu Erfolgszeiten kritisch beäugt habe. Für diese Position einen Plan zu haben, halte ich für enorm wichtig, wenn es darum geht, Spieler zu halten und zu verpflichten.

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        • Ich kann diese Strawman-Argumente und Phrasen nicht mehr hören. Keiner hat gesagt, dass man den Ligaerhalt garantieren kann. Aber die Aufgabe der sportlichen Leitung ist es nunmal, sportlich das Beste rauszuholen, d.h. in diesem Fall, den Abstieg zu verhindern.Wenn Bornemann das anders sieht, ist er fehl am Platz, dann sollte er Finanzchef werden.

          Man kann das Argument übrigens auch umdrehen: Die bisherige Bilanz zeigt, dass es ohne Verstärkung garantiert nach unten geht. Aber das scheint ja schon lange egal zu sein. So viel Fatalismus und Wurstigkeit finde ich schwer erträglich.

          Wenn man von der Mannschaft erwartet, dass sie zumindest kämpft, erwarte ich das vom Management auch.

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  • Schwieriges Thema.

    Einerseits bin ich mit der Öffentlichkeitsarbeit des FCN seit Jahren nicht happy, von der komischen Bader-Policy, dass die Vertragsdauer nicht mehr bekannt gegeben wird, bis hin zu den nicht vorhandenen oder teils unterirdischen Streams von Testspielen, die für einen Bundesligisten im Jahr 2019 eine Schande sind. Dazu viele kleine Situationen, wo ich mir nicht erklären kann, was man sich davon erwartet – wie eben die Ilicevic-Verpflichtung. Was hat man sich davon erwartet das geheim zu halten?

    Andererseits weiß ich nicht, wie man das große Ganze jetzt noch kommentieren soll. Man kann sich nicht offen hinstellen und sagen, dass man kein Geld hat, ohne dem Verein öffentlich zu schaden. Man kann sich nicht offen hinstellen und sagen die Spieler die wir wollten, wollten nicht kommen, weil das a) sagen würde, dass ohnehin niemand an den Klassenerhalt glaubt und b) sofort die Frage aufkommt, warum man sich dann nicht nach anderen Spielern umgesehen hat. Man kann sich aber auch nicht darauf berufen, dass nie Transfers geplant waren, weil man selbst mögliche Transfers in den Raum gestellt hat.

    Ich weiß daher nicht, was man jetzt noch kommunizieren sollte, was nicht entweder den Verein oder Bornemann anschießt – oder man verbreitet natürlich weitere Plattitüden und wird dafür an die Wand genagelt. Das hätte von Beginn an anders und kontinuierlich erfolgen müssen und wurde komplett verabsäumt – ich halte Hrn. Westgate aber auch für eine radikale Fehlbesetzung.

    Ich würde mir natürlich mehr Information wünschen – allerdings glaube ich nicht, dass sich der derzeitige Mob dadurch beruhigen lassen würde. Fakten spielen in der ganzen „Diskussion“ doch nur mehr eine untergeordnete Rolle.

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    • Dito!
      Westgate als Fehlbesetzung zu bezeichnen ist eh überfällig. Der Mann macht nicht das, was er tun müsste und scheint mit seinem Job, der über die (im übrigen schlaftablettenartig erbärmliche) Moderation von Pressekonferenzen hinausgeht, doch arg überfordert zu sein.

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      • Macht er immernoch seine schlechten Wortwitze und Überleitungen? Ich kann mir das schon lange nciht mehr ansehen (das liegt aber vor allem am Trainer).

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    • Ich denke, dass Du da recht hast. Zu viel Diskrepanz zwischen den vielen Ankündigungen und gegenteiligen Aktionen und Ergebnissen haben sowohl bei Köllner als auch Bornemann dazu geführt, dass man maximal mit den Schultern zuckt, aber auf Ankündigungen nichts mehr gibt. Auch bei Erklärungen wie „wie viele Millionen um WS für Klassenerhalt zu erhöhen notwendig gewesen wären“ kann man nur den Kopf schütteln. Als wenn dann die logische Antwort wäre, einfach gar nichts zu machen – als einziger Verein….vielleicht ist das aber für die beiden auch ein erstrebenswerter Zustand. Gestützt vom Aufsichtsrat können sie komplett ohne Ergebnisdruck existieren und für immer mehr Kuriositäten sorgen.

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  • Dass Florian über Kommunikation schreibt und ich über den Deadline-Day, ist eigentlich fast wieder witzig. Offenbar treiben uns beide Themen mit unterschiedlichen Vorzeichen an. In Sachen Kommunikation gibt es aber wohl keine zwei Meinungen: Nix sagen an so einem Tag, wo so viel Fokus auf dir und deinem Verein/deinem Unternehmen ist, ist kommunikativ ungenügend. Ich hab auch um 18:01 auf fcn.de geklickt und quasi erwartet, dass man mich mit einer Blut-Schweiß-Tränen-Erklärung mit Argumenten versorgt. Dies ist unterblieben und daher stimme ich Florian zu, dass man sich da selbst wie auch seiner Peergroup keinen Gefallen getan hat. Aber das sag ich ja schon immer, dass da kommunikativ noch Luft nach oben ist und D. Westgate vielleicht nicht den klassischen Typus eines modernen chrismatischen Kommunikators verkörpert, der durch seine Art und seine Aura Menschen für ein Ziel gewinnen kann – oder zumindest im Sinne der Mediation für Ausgleich sorgt. Genau genommen bekomme ich von ihm jenseits von Pk und Mixed Zone nix mit – was nicht immer ein Vorwurf sein muss, aktuell wäre es aber sicher lohnend.

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  • DEUTUNGSHOHEIT heisst hier der Fachbegriff, die hat unser Verein somit frei- und aufgegeben.
    Das ist richtig übel und hier muss ich xxandl mal wiedersprechen: Gar nix zu sagen ist auf jeden Fall die schlechteste aller Lösungen, somit überlässt man einfach anderen das kommunikative Feld, was in Social-Media-Zeiten GAR NICHT geht. Irgendein Statement, wie auch immer das ausgelegt werden könnte, wäre völlig Woschd, es wäre auf jedenfall besser als Schweigen gewesen. Heutzutage gilt: Reden ist Gold und Schweigen ist Silber.

    Aber was will man unseren schon seit Jahrzehnten nicht nur im sportlichen Bereich die meiste Zeit eher semi-professionell geführten Verein erwarten. Zu einem runden Mitgliedsgeburtstag kommt die Glückwunschkarte drei Tage verspätet, das hat der Hausarzt, der Augenoptiker, die Apotheke oder die Hausbank alles in Time geschafft.
    Dort wird wohl professioneller, vielleicht mit einem einfachen, zeitgemässen Tool gearbeitet. Bis am Valznerweiher die Karteikarten durchsucht werden, dauert einfach.

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    • Du widersprichst mir nicht, ich rede davon was man jetzt reaktiv noch machen bzw. nicht machen kann, du redest davon, was an aktiver Kommunikation wünschenswert gewesen wäre.

      Wobei ich sogar da kritisch hinterfrage, ob es an der Stimmungslage im Netz etwas geändert hätte, wenn wir um 18:01 die Meldung bringen, dass keiner mehr kommt. Das würde ich zwar auch lieber vom Verein als von der Bild hören, aber an der Enttäuschung der Fans hätte das wenig geändert.

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      • Es hätte in der Tat nichts geändert – zu absurd ist das Ergebnis und alle Fans, die sich an den Phoenix aus der Asche als Resultat dieser Transferperiode als letzten Strohhalm geklammert haben, sind emotional zu tief gefallen, um jede noch so empathische Stellungnahme als glaubwürdig oder gar als fachlich ausreichend aufzunehmen. Aber das ist dennoch kein Grund um sich einfach wegzuducken, das zeigt einmal mehr, dass man sich selber schwer tut das Resultat zu erklären.

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    • Der Club ist als Fußballverein seinen Mitgliedern und Fans Rechenschaft schuldig – ähnlich einem börsennotierten Unternehmen. Neben der Sponsorenpflege geht es darum, durch Transparenz und Partizipation mit der Zielgruppe der Mitglieder und Fans eine dauerhafte Kommunikationsbeziehung herzustellen. Und in dieser Hinsicht ist seit Jahren die FCN-Kommunikation katastrophal. Leider!

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    • Andererseits. Wenn der FCN im Keller-Schneckenrennen am Ende triumphiert, und Ilicevic dazu die entscheidenden Tore wie Vorlagen beiträgt, dann haben der Club und Bornemann im Winter alles, wirklich alles richtiggemacht – wenn’s indes schiefgeht, beginnen die Debatten aufs Neue. (Kicker)

      Erinnere mich noch an das Schneckenrennen 2014 dem letzten Abstieg als wir in der ganzen Rückrunde nicht 1 Punkt Differenz aufgeholt haben auf den HSV, obwohl die ebenso nicht gepunktet haben.

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  • Ja, irgendwie ist recht viel Verschiebebahnhofs – Mentalität im „Club“ drin bzw. die Strukturen so starr und verkrustet, dass keiner neue Ideen entfalten kann.

    Die Schwierigkeiten der mangelnden Durchschlagskraft im Angriff machten sich ja schon im Frühjahr 2018 beim 0-0 in Bochum und 0-1 in Bielefeld mehr als deutlich…

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  • Wer ist eigentlich beim FCN Scouting der federführende Head Scout, wer macht das eigentlich? (Bevor man sich noch beginnt nach Möckel zurückzusehnen)

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  • Dieser Magdeburger Trainer, den sollte man im Auge behalten, eben mal zwei Siege verantwortet für sein Team, der kann was.
    Nur falls Michael keine Rosen mehr aus den Social Medias bekommt.

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    • Und was der schon für Talente entwickelt hat- wir hatten mal so einen Ähnlichen, der war dann aber nicht mehr gewollt-lag wohl an der Kommunikation

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    • Der bringt halt Unruhe bei den Spielerfrauen rein.

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      • Der Michael kennt halt die Regel willst du den Spieler bekommen musst du zuerst die Frau überzeugen. 🙂
        (Vielleicht sollte er den Tip mal dem Borni geben)

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        • Gab’s da nicht schon mal einen?
          Willst Du beim SC Freiburg kicken,
          muß deine Frau mit Finke reden.

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        • Naja, für die Spielerfrauen ist der Bornie vielleicht schon etwas zu distinguiert.

          Aber bei den Müttern der Nachwuchstalente kommt der George Clooney Look sicher gut an 🤣

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      • A propos, Norbert Meier ist neuer Trainer in Uerdingen…

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  • Gutes Interview heute von Bornemann in den Nürnberger Nachrichten. Und es sollte jedenklar sein, dass er solche Aussagen vor Transferschluss nicht treffen kann, wenn er noch verhandelt hat.

    Diese Frage hätte ihm allerdings der Reporter schon noch stellen können. Also ab wann er wusste, dass er außer Illicevic keinen Neuzugang vermelden wird.

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    • Richtig, so muss das sein. Wir hatten also zuwenig Geld für echte Verstärkungen, also steigen wir lieber mit unseren zweitligabewährten Personal wieder in dieselbe ab.

      Geht doch, das Interview kommt genau zur rechten Zeit. Der Influence der beiden CU-Größen war sicherlich daran beteiligt.

      Uns geht es wie weiland Braunschweig, Darmstadt oder Färrd: Für die 2. Liga temporä etwas zu gut, aber viel zu schlecht für die erste Liga. Der Ligen-Spalt wird immer größer. Dann also wieder Auswärtsspiele in Heidenheim, Darmstadt und Regensburg.
      Wenn nur die blöden Anstoßzeiten nicht wären.
      Immerhin bekommen wir dann Schlagzeilen durch weitere Negativrekorde, wenn sonst schon nix passiert.

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      • Ja, liest sich alles sehr plausibel und nachvollziehbar und ich bin wirklich ein Freund der Kontinuität und des eingeschlagenen Weges.

        Auch was er dem Kicker in die Notizbücher diktiert hat, klingt gut:

        „Wir haben viele, viele Optionen geprüft. Letztendlich war außer Ilicevic nichts dabei, was finanziell machbar gewesen wäre, und das uns gleichzeitig überzeugt hätte, dass es der Mannschaft wirklich hilft.“

        Allerdings kann man hier schon nachfragen: war nichts dabei (= auf dem Markt) oder wart ihr einfach nicht in der Lage „etwas“ zu finden?

        Ich glaube weiterhin, dass wir mit unseren Mitteln zumindest einen guten 6er hätten holen müssen. Das hätte den Unterschied machen können. Das wäre möglich gewesen. Aber seis drum.

        Ich bin nicht dafür, Bornemann zu feuern, weil er der Kopf des neuen Weges ist. Aber er braucht Hilfe, in Bezug auf Kaderplanung und Scouting sollte man ihm jemanden zur Seite stellen.

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        • Generelle Frage( ganz ohne Hintergedanken), da ich weit weg von Nürnberg wohne: haben wir eigentlich eine Scouting Abteilung?

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    • Es hätte ein gutes Interview werden können, wenn Keblawi die Frage nach der wahrhaft desaströsen Transferbilanz von Bornemann zum Saisonbeginn nicht nur mit einem abfälligen Hinweis auf die Bild gestreift hätte. Ansonsten sagt er das, was er in seiner Situation sagen muss. Ich spüren da keinerlei Idee, vom Konzept kann ich gar nix erkennen, nachdem unsere Nachwuchs Teams, aus denen wir ja unseren Profikader teilweise bestücken müssten, nach dem diese Mannschaften konsequent schlechter werden Jahr für Jahr und mittlerweile teils weit hinter der Vorstadt stehen….aber das liegt bestimmt dran, dass wir viiiiel weniger Geld haben als das Kleeblatt;-))

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      • Welches der NLZ-Teams aus dem Leistungsbereich steht denn hinter Fürth? Die U21 ist Sechster, Fürths U23 ist 14., Die U19 spielt Bundesliga, die von Fürth Bayernliga, die U17 ist Bundesligist, die von Fürth nicht. Alles unter U17 ist nicht Leistungsbereich, da passiert auch in der Entwicklung der Spieler zu viel.

        Das einzige, was sich da substantiell für nächstes Jahr ändern kann ist die Ligenzugehörigkeit der beiden U19 und evtl. die Ligenzugehörigkeit der Fürther U23. Es dürfte dennoch die dritte Saison in Folge sein, in der alle NLZ-Teams aus dem Leistungsbereich (U21, U19, U17) tabellarisch vor der jeweiligen Fürther Entsprechung landen.

        Ich nehm an, Du spielst auf die U16 an, die weit hinter Fürth liegt, das ist aber ja der FCN II, also der jüngere Jahrgang, der so weit hinter Fürth I, also v.a. dem älteren Jahrgang, liegt. Aber das ist nur bedingt vergleichbar. Ich sag im Herrenbereich ja auch nicht, dass Eichstätt dem Club Lichtjahre voraus ist, weil deren Erste weit vor unserer zweiten Mannschaft liegt.

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        • Florian, das ist aber doch nur die Realität und nicht die gefühlte Realität. Der Club kann vielleicht bei den Fakten gegenüber dem Kleeblatt punkten, aber in der Gefühlswelt vieler Club-Fans nicht, die denken, siehe oben, die Westvorstadt sei uns in allen Belangen überlegen …

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  • Im Sommer erklärte Bornemann, dass mehr Geld für Transfers nicht vorhanden war. Man musste daher auf das Ende der Transferperiode warten, um wenigstens Spieler wie Kubo oder Pereira zu bekommen. Geld für Spieler dieser Qualitätskategorie, die entweder bereits über Bundesligaerfahrung verfügen oder als Spitzenspieler der 2. Liga kaum Zeit für Eingewöhnung benötigen, war nicht da. Jetzt hat er schon mehrfach bestätigt, dass deutlich mehr finanzieller Spielraum bestand, dieser aber bewusst nicht ausgeschöpft wurde. Was jetzt?

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    • Wo liest du das mit dem Spielraum? Ich les eher, dass es weniger ist als 3 Millionen.

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      • Bornemann hat ja subtil im NN Interveiew angedeutet es könnte auch 5 Millionen gewesen sein die zur Verfügung stünden als Reserve, um in der Winterpause auf Verletzungen zu reagieren. Aber wenn man das ganze bla bla bla mal weglässt dringt schon durch damit wollten sie auf Verletzungen reagieren, weil der Kader aber komplett sei, hätte es Lücken, die zu schließen sind, nicht gegeben. Und um die die Qualität des vorhandenen deutlich zu erhöhen hätten auch 3-5 Millionen nicht gereicht.

        So in etwa hab ichs verstanden… er ist aber sehr geschickt sich aus allem möglichst seriös wirkend herauszureden und so seine Angriffsfläche zu verkleinern, daß seine Transferbilanz eine der schlechtesten ist.

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  • @ Beate60 Es ist doch egal Bornemann hat es nicht geschafft. Es ist halt beim Club so wie in der Zeit als Bader noch am Ruder war. Es wird solange an einer unfähigen Sportführung (Köllner und Bornemann) festgehalten bis alles in Schutt und Asche liegt. Die Mär, das man in der 2. LIGA finanziell gesunden kann glaubt eh keiner. Ich bin gespannt wie lange sich das die Mitglieder und Fans des Clubs noch bieten lassen.

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    • Um genau zu sein sind wir in Schutt und Asche, weil wir es nie geschafft haben an irgendwas festzuhalten…

      Ob Hans Meyer, Willi Entenmann, Dieter Hecking (unfreiwillig), Meeske (unfreiwillig) etc. pp. Sobald es mal unruhiger wurde, warfen wir beim ersten Windchen alles panisch über Bord, lief es gut, ließen wir uns die besten Leute abwerben.

      Einmal konsequent eine Sache durchziehen, sich nicht von Rückschlägen vom Weg abbringen lassen und zum xten mal alles neu anfangen, das wäre mal was Neues.

      Auch wenn die Situation nur bedingt vergleichbar ist: Einmal hat man sein Ding entgegen aller Stimmen aus dem Umfeld und sogar aus der Mannschaft durchgezogen, hat man seine Überzeugung nicht beugen lassen, da hießen die Protagonisten Schmelzer und Höher (Saison 1983/84). Wie durch ein Wunder schaffte die Mannschaft den Aufstieg noch und drei Jahre später spielte man europäisch. Doch der eigentliche Start war auch medial ein Desaster und das erste Spiel nach der heute legendären Spielerrevolte ging sogar 1:2 verloren in Aachen.

      Manchmal sind die unpopulären Maßnahmen die richtigen.

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      • Wenn ich die Kritiker von Bornemann und Köllner so aktuell lese, vor allem zu Bornemann, dann lese ich diese Argumente.

        Einmal es kann doch gar nicht sein, dass wir kein Geld für Verstärkungen haben, wir spielen doch erste Liga. Nur die Gelder aus TV und gemeinsamer Vermarktung werden leider nicht nur nach dem aktuellen sportlichen Erfolg, bzw. der aktuellen Ligazugehörigkeit verteilt, sondern zum größten Teil nach den letzten 5 Jahren, sprich wir bekommen in diesem Jahr Geld für den 2. Platz in Liga 2 und damit weniger als Köln und Hamburg als Letzter und Vorletzter der Bundesliga im letzten Jahr. Wir werden nächstes Jahr in Liga 2 mehr Geld erhalten als dieses Jahr in Liga 1.

        Wenn wir jetzt absteigen, dann ist alles aus. Der Club ist schon mehrfach abgestiegen, nie war danach alles aus, wie kommt man jetzt darauf, dass es nach einem Abstieg nicht mehr weitergehen könnte? Da waren Abstiege wie nach der meisterschaft als man für über 10 Jahre in den „Amateurfußball“ zurück musste, als gerade die Vermarktung in Sachen Profisport Fahrt aufnahm. Klar hat uns das zurückgeworfen und teilweise leider wir darunter noch heute, aber es war nicht Schluss. Wir sind zweimal in die Regionalliga abgestiegen, auch da ging es weiter, einmal sogar mit einem Durchmarsch in Liga 1. Es gibt keinen Beleg, dass ein Abstieg die weitere Zukunft komplett verbaut, warum behauptet man dann das so vehement?

        Dann kommt immer wieder das Argument, man müsse etwas tun um zu zeigen, dass man sich gegen den Abstieg wehrt, ein Zeichen setzen. Aber ist es wirklich sinnvoll irgendetwas zu tun, nur um „Aktionismus“ zu zeigen? Erinnert mich zu sehr an die letzten Patronen von Bader, die nie gezündet haben und am Ende nicht mal seine letzten Handlungen waren, Bader hat trotz letzter verschossener Patrone doch auch immer weitergemacht.

        Auch ich hätte mir ein bis zwei echte Verstärkungen für die Mannschaft gewünscht, aber nur etwas machen, dass was gemacht ist, das kostet uns Geld, das wir nicht haben. Dann kommen immer wieder Beispiele von erfolgreichen Leihgeschäften, die es so meist heute gar nicht mehr gibt, weil die Topreams Spieler wie Ottl heute gar nicht mehr haben, da stehen heute tendenziell ausländische Topspieler und deutsche Nationalspieler im Team, warum sollten die sich ein Himmelfahrtskommando wie den Abstiegskampf antun? Und warum sollte ein Verein wie Bayern, Leipzig, Dortmund einen Spieler an uns ausleihen? Welchen Erkenntnisgewinn hätten die Bayern, wenn ein Spieler bei uns Spielpraxis sammelt und bei uns erfolgreich spielt? Gar keinen, weil wir in einem komplett anderem Universum spielen als die Bayern. Und die Altspieler der Topklubs spielen heute eher in Arabien oder China, weil es da viel, viel mehr zu verdienen gibt als bei einem finanziell klammen Verein, der zwischen erster und zweiter Liga pendelt.

        Dann kommt die Behauptung, wenn wir dieses Jahr die Klasse halten, dann wären alle finanziellen Sorgen weg, also jetzt all in und damit wären wir die nächsten Jahre finanziell saniert. Wie kommt man darauf? Unser Problem war doch nie, dass wir zu wenig Geld eingenommen haben, unser Hauptproblem in all den letzten Jahren war immer, dass wir zuviel Geld ausgegeben haben. Bei usn gab es nie finanziellen Spielraum mal nein zu sagen, wenn ein Spieler weg wollte, Wir hatten nie finanziellen Spielraum in Steine statt Beine zu investieren, bessere Trainingsmöglichkeiten zu schaffen. Das letzte Mal war das unter Schmelzer mit dem Hotelbau auf unserem Gelände.

        Spätestens 2006 zur WM hätte man das Vereinsgelände verkaufen müssen und dafür einen Bereich rund um das Stadion kaufen sollen und das Stadion selbst übernehmen müssen. Nur, wenn wir ehrlich sind, dann war das damals gar nicht machbar, weil wir auch damals finanziell schon von der Hand in den Mund gelebt haben.

        Natürlich müssen wir dauerhaft erste Liga spielen um sportlich den Anschluss nach oben wieder zu schaffen und auch der wirtschaftliche Erfolg hängt am Ende natürlich vom sportlichen Erfolg ab. Trotzdem müssen wir es schaffen, den sportlichen Erfolg mit den Mitteln zu erreichen, die uns im Moment zu Verfügung stehen, Vorgriffe auf die Zukunft, Geld auszugeben, das eigentlich erst in den kommenden Jahren herein kommt, ist immer ein Vabanquespiel, aber unser Verein kan sich so etwas schlicht nicht mehr leisten. Dafür sind leider auch die politischen Rahmenbedingungen in Nürnberg nicht gut genug. Seien wir ehrlich weder Stadt noch Land wären bereit uns zu retten, wie das in Nordrhein-Westfalen oder Rheinland-Pfalz üblich ist. Das kann man bejammern, oder sich mit der Realität abfinden und das beste daraus machen.

        Ich fürchte die Satdt Nürnberg ist aktuell nicht einmal bereit wie z.B. Karlsruhe aktuell ein neues Stadion zu günstigen Konditionen für uns zu bauen. Und ganz ehrlich, obwohl Clubfan halte ich es auch nicht für eine notwendige Ausgabe von Städten für Profisport zu sorgen. Ich bin aber auch nicht sicher ob es in Nürnberg überhaupt eine gesellschaftliche Mehrheit gäbe, dass die Stadt dem Verein finanziell helfen soll? In Frankfurt nehme ich die Stimmung rund um die Eintracht deutlich lokalpatriotischer wahr, als ich das früher in Nürnberg wahrgenommen habe.

        Und ich fürchte auch, lieber Florian, dass man im Misserfolgsfall sich einen Wolf kommunizieren kann, da wird es immer Kritiker und oft auch Schmähkritiken geben, egal was man erklärt, wie oft man es erklärt und wie gut die Argumente sind. Dazu kommt, dass unser Verein auf des Messers Schneide kommunizieren muss, die Balance zwischen der traurigen wirtschaftlichen Realität und der Notwendigkeit für positive Stimmung zu sorgen ist halt schwer. Wenn bei uns Aufsichtsrat und Vorstand immer wieder die wirtschaftliche Situation realistisch erklären würden, dann läuft man schnell Gefahr, dass man gar keine sportliche Verstärkung bekommt. Wenn sich in der Branche mal rumspricht, dass wir tendenziell am unteren Ende zahlen, dann werden viele ein Angebot von usn als Aufforderung verstehen,. dass man mal schauen sollte was man woanders verdienen kann.

        Wenn man wirklich interessiert ist, dann kann man die aktuelle Situation aus den Aussagen der Verantwortlichen sehr gut nachvollziehen, ein Vorstand darf dann auch nicht über jedes Stöckchen springen, das einem die Presse/Social Media hinhält, sonst wird man am Ende zum getriebenen der Situation.

        Die Realität beim Club ist schwierig und bleibt es auch auf absehbare Zeit. Wer damit nicht klar kommt, der sollte sich überlegen ob es nicht bessere Vereine für ihn gibt.

        Vor der letzten Zweitligasaison war unsere einzige Möglichkeit die Chance auf den Klassenerhalt zu steigern, Spieler mit „günstigen“ Altverträgen zu halten und auf Transfereinnahmen zu verzichten, siehe Teuchert, Leibold, Möhwald, dazu einen Valentini ohne Transferausgaben dazuzuholen. Damit ist der Vorstand aus meiner Sicht schon ins maximale Risiko gegangen, musste in der Saison auch noch einmal korrigieren und Teuchert verkaufen. Schaut Euch mal an was in der Saison 17/18 Union Berlin, Düsseldorf etc. gemacht haben. Natürlich hatten wir in der letzten Zweitligasaison dann auch Glück, der Start gegen Lautern, als deren Fans den eigenen Torwart vor dem Spiel schon weidwund geschossen hatten, dass Ishak in der Hinrunde einen solchen Lauf bekam, dass in der Rückrunde die Gegener unsere Schwächephase nicht ausnutzen konnten. Wir haben uns dieses Glück aber auch mit Arbeit verdient.

        Das bedeutet, wir sind wirtschaftlich nicht in der Lage in Liga 2 zu dominieren, wenn wir top arbeiten, dann können wir da aber finanziell und sportlich mithalten.

        In Liga 1 muss alles positiv laufen und wir benötigen Glück, das wir uns nicht allein erarbeitet haben und da hat es leider in der Hinrunde gefehlt, das Auftaktspiel gegen Hertha hätten wir mit dem Elfer unentschieden spielen müssen, Das Spiel gegen Frankfurt hätten wir gewinnen müssen, das Spiel gegen Mainz zuhause hätten wir gewinnen müssen. Das wäre alles drin gewesen, aber wir können eben auch nicht erwarten, dass wir in ejdem Spiel in dem wir gleich gut oder besser sind, als Sieger vom Platz gehen.

        Und an alle, die immer wieder den Austausch des Trainers fordern, wenn man bei jeder sportlichen Schwierigkeit den Trainer wechselt, wird man eher nicht feststellen welche Spieler mit dem Druck des Misserfolgs umgehen können. Bornemann und Köllner werden am Ende dieser Saison genau wissen, mit wem sie weitermachen wollen. Ob man diese Spieler dann immer halten kann, das steht naztürlich auf einem anderen Tablett, aber wir haben nächstes Jahr ja auch wieder mehr Geld, zumindest im Vergleich zu den direkten Konkurrenten.

        Ja die aktuelle Situation ist wirtschaftlich weiter schwierig, aber zumindest nicht mehr so wie vor 2 bis 3 Jahren, als wir harte Auflagen erfüllen mussten und sogar Punktabzüge drohten, also wir sind hier auf dem richtigen Weg, der aber ein langer sein wird.

        Die etablierten Klubs der Bundesliga haben mit dem Verteilungssschlüssel ja auch dafür gesorgt, dass ein Aufsteiger lange braucht bis er ähnliche Einnahmen hat und die 50+1 Regel sorgt dafür, dass in die Bundesliga wenig externes Investorengeld fließt, was am Ende auch nur den schon etablierten Kräften nützt. Hätten wir eine Situation wie in England, dann wäre der Club wahrscheinlich das ManCity der Bundesliga. Wenn unsere Fans das mitmachen würden.

        Sportlich sieht es natürlich aktuell schlecht aus, wir werden wohl absteigen. Unsere Spieler haben insgesamt den Schritt in die Bundesliga nicht, oder noch nicht geschafft, wenn man sich die letzten Transfers ansieht, Kammerbauer und Teuchert, dann weiß man auch warum. Der Qualitätsunterschied ist schlicht groß. Hätten wir mehr Matchglück gehabt und so etwas wie einen lauf, eine gewisse Euphorie, wie geschrieben wäre das durchaus möglich gewesen, dann hätte sicher auch der eine oder andere Spieler den Schritt machen können. Euphorie, Selbstvertrauen sind im Leistungssport extrem wichtig.

        Als dann die absehbare Krise kam, war die Verunsicherung natürlich schnell da und ist dann auch nur schwer wieder rauszubekommen. Bei Hannover hat man gestern auch gesehen, dass ein neuer Trainer da auch keine Wunder vollbringen kann.

        Ich verstehe jeden Fan, der enttäuscht ist, der leidet, ich verstehe aber keinen Fan, der nun unbedingt Köpfe rollen sehen will. Diese Einstellung, dass mein Leiden am Verein nun einen Schuldigen braucht und der soll dann öffentlich hingerichtet (im übertragenen Sinn) werden um so den bösen Geist zu besänftigen, werde ich nie verstehen.

        Unser Verein performt aktuell im mittleren bis unteren Bereich dessen, was man rational erwarten kann, wenn aber Mitarbeiter das rational erwartbare erreichen, ist es nicht sinnvoll diese zu entlassen, damit zusätzliche Kosten zu generieren und auch keine Garantie zu haben, dass die Performance sich nennenswert ändert.

        Wenn der Club in einer Zweitligasaison nicht im oberen Drittel mitspielt, dann muss man sich Gedanken um sportliche Leitung und Trainer machen, dann kann es auch sinnvoll sein hier personelle Wechsel durchzuführen, aber aktuell gibt es dafür keinen Grund.

        Deshalb kann man natürlich der Meinung sein, dass die aktuelle sportliche leitung etwas ändern sollte, aber dann wünsche ich mir auch rationale Gegenvorschläge, nicht solche die die Realität komplett ausblenden. Also einfach nur zu sagen, wir brauchen neue Spieler ist sicher richtig, aber halt auch banal. Wo das Geld dafür herkommen soll, muss man dann schon auch sagen und da genügt es nicht zu sagen, „es muss doch mehr Geld da sein“.

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    • .. Es ist doch egal Bornemann hat es nicht geschafft. Es ist halt beim Club so wie in der Zeit als Bader noch am Ruder war. Es wird solange an einer unfähigen Sportführung (Köllner und Bornemann) festgehalten festgehalten bis alles in Schutt und Asche liegt.

      Also unter Bader haben wir 11 Jahre recht solide auch finanziell 1. Bundesliga gespielt. Er ist daran gescheitert am Ende, daß der Abstieg als Betriebsunfall behandelt wurde, der sofort repariert werden sollte und dafür ist man mit dem neuen Kader nach dem Abstieg ins Risiko gegangen. …Das ging eben schief.

      Und ich kann mich nicht erinneren daß einer der Fans damals gewarnt hätte bloß nicht zu schnell wieder aufzusteigen und lieber zu sparen.

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      • Was im übrigen Bornemann selbst so analysiert hat bzgl Bader

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      • Wir sind schon beim ersten Abstieg unter Bader mit einem viel zu teueren Kader in Liga zwei gegegangen, haben aber den Aufstieg geschafft, ansonsten hätte es damals schon geknallt. Auf diesem Schuldenberg sitzend sind wir dann mehrere Jahre recht erfolgreich in der Bundesliga geblieben, bis zu dem Jahr, als Bader geglaubt hat wir hätten uns so etabliert, dass wir jetzt mehr riskieren könnten. Anstatt frühzeitig mit Spielern wie Plattenhardt zu verlängern haben wir Rekordeinkäufe getätigt, zum Teil ohne Gültigkeit für Liga zwei, und haben massiv Geld verbrannt.

        Um überhaupt die Lizenz zu bekommen haben wir daraufhin so gut wie alles verkauft was Geld brachte und haben hanebüchene Transfers getätigt. Mit Sylvestr einen Konterstürmer geholt, obwohl wir in jedem Spiel das Spiel machen mussten. Feulner, Frantz und Balitsch gehen lassen und dafür für Jürgen Mössmer eine halbe Million Euro Ablöse bezahlt. Mak gehen lassen und für eine halbe Million Robert Koch geholt, weil der weiß wie es ist im Dezember in Aue zu spielen. Nilsson ablösefrei gehen lassen und dafür Bulthuis zum zweitteuersten Einkauf gemacht…

        Der Abstieg war schlimm, aber die Kaderplanung von Bader war ein dumpster-fire. Jeder der auch nur einen Funken Ahnung von Fußball hat, wusste, dass das nicht gut geht. Kannst du aber auch anhand der damaligen Kommentare nachlesen. Jeder wollte, dass wir riskieren, weil die Chance auf den Wiederaufstieg in der ersten Saison am größten ist, weil der Qualitätsunterschied zu den Zweitligisten im Normalfall noch am deutlichsten ist, aber diese Kadergestaltung zu diesen irsinnigen Preisen, wollte definitiv niemand von uns. Ich kann mir bis heute nicht erklären, was Bader und Möckel damals geritten hat.

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        • Die aufgezählten Abgänge wollten fast ohne Ausnahme weg, weil keiner von ihnen wusste, wie das mit wem (Trainer, Bedingungen) weiter geht.
          Und dann gab es da noch einen der binnen einem Jahr dort auf 66% seines Gehaltes verzichtet hätte…

          Bäder hat mit der Entlassung von Verbeek gleichzeitig alles richtig und falsch gemacht.

          Die Planlosigkeit forderte dann wilden Aktionismus.
          Ein Drama…

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          • „Absteiger bestrafen“ war die dümmste Aussage, die ich im Profifußball jemals gehört habe. Dementsprechend mache ich den Spielern auch keinen Vorwurf. Aber Bader war in diesen Monaten offenbar völlig überfordert.

            Verbeek wäre für Liga zwei ein toller Trainer gewesen, weil wir dort tatsächlich so auftreten hätten müssen, wie er es in der ersten Liga versucht hat…

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        • Wir sind schon beim ersten Abstieg unter Bader mit einem viel zu teueren Kader in Liga zwei gegegangen, haben aber den Aufstieg geschafft, ansonsten hätte es damals schon geknallt. Auf diesem Schuldenberg sitzend sind wir dann mehrere Jahre recht erfolgreich in der Bundesliga geblieben, bis zu dem Jahr, als Bader geglaubt hat wir hätten uns so etabliert, dass wir jetzt mehr riskieren könnten.

          Will ich gar nicht widersprechen, das behandeln fast alle Ersligrabsteiger so. Köln, HSV machen es nicht anders. Das sofort wieder aufsteigen wollen ist und bleibt ein Risiko Managment das am Ende auch nicht immer aufgeht.

          Ich hätte damals gerne, der Abstieg kam ja eher unerwartet, das Umfeld hören wollen, hätte sich Bader hingestellt und gesagt jetzt wirtschaften wir erstmal grundsolide und stellen uns daher auf einige Jahre 2. Liga ein.

          Überhaupt der ganze Profifußball ist Risikomanagment. Daher sind das auch hochbezahlte Posten. Jeder Transfer ist ein Risiko, weil es Menschen sind, da gibt es keine Garantien, trotzdem muss man sich jedes mal neu diesem Risiko stellen. Und das glückliche Händchen hat Bornemann dabei bislang nicht von Stieber bis Salli, für mich überwiegen bei weitem die Flops.

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          • Wenn Bader gesagt hätte, wir müssen kleine Brötchen backen weil wir sonst keine Lizenz mehr bekommen, hätte ich dafür mehr Verständnis gehabt als Millionenausgaben für unterdurchschnittliche Zweitliga-Kicker.

            Und Ewerton, Valentini und Ishak waren Eckpfeiler des Aufstiegs – ich weiß nicht was zu willst…

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            • Und Ewerton, Valentini und Ishak waren Eckpfeiler des Aufstiegs – ich weiß nicht was zu willst…

              Ich würde sogar noch Mathenia hinzufügen, aber in 3 Jahren jetzt im 4. Jahr…. Gegenüber die vielen Fehlgriffe? und gab es auch nur einen Spieler, den er verpflichtet hat, den ein anderer Verein dann teuer kaufen wollte? ..das gehört ja auch mit in diese Bilanz.

              Bei Bader, natürlich war da auch nicht alles gut, der Wiederaufstieg-Versuch war einfach schlecht administriert. Die Trainerwechsel usw. Trotzdem die Transfereinnamen für Füllkrug, Burgstaller, Schöpf, Teuchert, ja sogar Kutschke brachte 1.5 Mio, Blum, hat uns in Folge mit am Leben gehalten in der 2. Liga.

              Ich wüßte hingegen keine einzige Bornemann Verpflichtung die uns Gewinn gebracht hätte im Weiterverkauf. Das ist ja auch ein ganz wesentlicher Punkt die Finanzkraft wieder zu erhöhen.

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      • Das hätte man v.a. dem Aufsichtsrat anprangern müssen…

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    • Es ist eben nicht genau wie zu Baders Zeiten. Kann mich , im Gegensatz zu vielen anderen, noch gut an unsere letzte Abstiegssaison erinnern.
      Damals haben wir für einige Millionen Hasebe aus Wolfsburg geholt. Leider konnte der uns dann am Ende nicht helfen. Zudem war er nach der Saison ablösefrei wieder weg. Die derzeitige Situation schätze ich genauso ein.
      Sicher hätten wir auch in diesem Winter wieder einen guten Sechser gebrauchen können aber genau diese Spieler kosten, wie Hasebe, wieder eine stolze Summe.
      Außerdem unterschreibt keiner dieser Spieler für eine mögliche zweite Liga.
      Also droht Dir immer ein Verlustgeschäft. Auf die Wirkung bei unseren aktuellen Spielern will ich gar nicht eingehen.

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  • Wenn wir schon mal beim Thema sind: Natürlich kann man den Club für fehlende Kommunikation kritisieren, man muss aber eben auch die expressis verbis BILD hier kritisieren. Seine „internen“ Informationen nach außen zu tragen, die offensichtlich von irgendwoher stammten, nur eben nicht von dem, der es zu entscheiden haben würde, ist eben kein guter Journalismus sondern Boulevard pur.

    „Wir sind geschockt und uns fehlen die Worte: Nach Nachfrage beim #FCN kommt offenbar kein Spieler mehr. Nicht einer, nicht zwei – keiner. #unfassbar“ BILD FCN

    Auch Boulevard ist ein legitimer Bestandteil der Medienlandschaft, man hat oft nur leider der Eindruck, dass man wie Boulevard agiert, sich aber gern wie Fachmagazin behandeln lassen möchte. Am Deadline-Day morgens auf dicke Hose machen und abends die Sissi geben, weil man „geschockt“ (Franzerl!) falsch lag, ist geradezu peinlich, zudem garniert mit der Reaktion eines verschmähten Liebhabers: „Ab sofort teilen wir eben nix mehr mit, pah!“

    „wir dürfen einfach unsere Infos, die wir tatsächlich hatten – online nicht mehr weiter geben – sondern nur noch Fakten weiter geben …“ BILD FCN

    Die Kritik geht aber weiter (Quelle: Pk). Trainer-Entscheidungen, ein nicht-öffentliches Training zu machen, werden ignoriert, Internas nach außen getragen (und das wohl noch falsch wie im Fall Streit Ishak/Margreitter) und Verantwortliche falsch zitiert (Bornemann: von mir stammt die Aussage nicht mit den 3 Mio). Dazu der berechtige Vorwurf respektloser Berichterstattung („Lachnummer“, „trostlos“).

    Nochmal zum Mitlesen: Ich habe wirklich nichts persönliches gegen die Protagonisten und unterstelle keine bösen Absichten, und ich weiß und kann bestätigen, dass die BILD FCN im bundesweiten Vergleich wirklich noch zu denen gehört im BILD-Kosmos, die nicht zu den größten Schmierfinken gehören (vgl. http://www.bildblog.de). Dennoch ist und bleibt es Boulevard-Berichterstattung. Wenn sich darauf alle verständigen können und das auch so alle einstufen, kann man damit sicher gut leben.

    Die Kollegen von NN/NZ, InFranken, Kicker & Co. mögen sich nur nicht davon anstecken lassen, denn nicht alles was schnell, laut und groß geschrieben ist, ist auch gut. Und nicht alles, was die Masse bedient, ist richtig. Manches braucht auch mal mehr Zeichen, um etwas differenziert zu betrachten, als man am Smartphone in 2 Minuten durchlesen kann, und nicht jede interne Äußerung ist für die Öffentlichkeit gedacht, das kennt man schon aus der eigenen Familie. Respekt sollte in unserer Gesellschaft ganz ganz oben stehen, das fängt nicht beim Journalismus an, hört aber sicher auch nicht an der Schwelle zum Redaktionsgebäude auf.

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    • Und wer noch ein Beispiel gelebten „respektlosen“ Boulevard-„Journalismus“ braucht:

      https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/kommentar-zum-club-der-sportvorstand-hat-versagt-59904538.bild.html

      Ein „Artikel“ aus reiner Boshaftigkeit und respektlosen Wertungen. Ein Beispiel wie aus dem Lehrbuch, wie man Stimmungsmache ungefiltert auf die Menschen loslässt und meint, man sei damit Organ der Presse. Wundert sich wirklich jemand über den Diskussionsstil in den sozialen Medien? Wenn dies unser „Vorbilder“ sein sollen?

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      • Hätte ich beim Club was zu sagen, würde ich der Bild die Akkreditierung entziehen. Eine unpopuläre Maßnahme und sie würden öffentlich rumheulen und die Pressefreiheit für sich in Anspruch nehmen, allerdings steht dieses Argument auf äußerst schwachen Beinen, wenn man öffentlich Hetze betreibt und einzelne Personen direkt angreift. Das kann ich mir als Hausherr eigentlich nicht bieten lassen.

        Zudem würde ich mich intensiv darum bemühen, herauszufinden wer der Bild die Informationen steckt – ein Name würde nahe liegen – und mich von diesen Personen trennen.

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        • Solltest du da einen Namen haben, gib ihn an entsprechende Stelle weiter.
          Vage Andeutungen sind nicht hilfreich. Und auch nicht fair. 😉

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          • Vage Andeutungen sind nicht hilfreich. Und auch nicht fair. 😉

            Ja, das ist quasi Bild-Niveau! 😀

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            • Nein, die hätten Foto und Namen eines Unbeteiligten abgedruckt…

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      • Das ist ein übler Artikel. Ignorieren hilft da eigentlich nicht mehr…

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  • Heute gibt´s wieder ne Packung und Herrn Bornemann gehen die Argumente dennoch nie aus, weil: „das Geld und so“…alles Tutti!
    Für sich selbst sorgt er echt gut!

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    • Schön das wir jetzt schon am Spieltag um 11:20 Uhr „ne Packung“ bekommen.
      Sind die Gehälter der Bundesligamanager irgendwo öffentlich einzusehen?

      Auf ein hoffentlich gutes Spiel heute Nachmittag!

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    • Seit Du das Amt des Staatsanwalts aufgegeben hast, bist Du hier mit einer ekelhaften Selbstgefälligkeit unterwegs. Unterste Schublade. Wenn es wenigstens witzig wäre, aber auf sowas kann und möchte ich gerne verzichten.

      Musste ich einfach mal loswerden, nichts für ungut, es ist halt auch schwer, immer wieder dieselben „Argumente“ aufzuwärmen….

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  • Vorschlag zum Befriedung der verfahrenen Situation:
    Da es ohne Geld für ihn einstweilen ohnehin nichts zu tun gibt und der Zweitligakader ja bereits steht, nimmt Herr Bornemann bis zum Ende der Spielzeit unbezahlten Urlaub.
    Er bringt sich damit aus der Schusslinie, sammelt immerhin bei seinen Kritikern „Punkte“ und leistet einen Beitrag zur finanziellen Gesundung des Vereins!

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  • @Alexander und Florian
    Möglicherweise täusche ich mich komplett. Doch ich empfinde es so, dass ihr eure Meinung Bornemann gegenüber revidiert habt. Sein Handeln, seine Personalpolitik als richtig anseht, wo ihr vor einiger Zeit noch kritischer wart. Gab es da ein vertrauliches Gespräch (Couch?), wo ihr Infos erhalten habt, die euch umdenken liessen?

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  • Huiuiui, ganz aktuell können wir zwischendurch einfach mal froh sein, keine Fürth-Fans sein zu müssen..

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    • Ich bin nicht zwischendurch, sondern IMMER froh, kein Fürth-Fan sein zu müssen! So, jetzt aber her mit den Likes, das ist doch hier der kleinste gemeinsame Nenner, oder😜!?!

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