Gefühlt drei Jahre

„Pereira!“, schreit der Mann im Fernseher, „Pereira! Schuss geblockt! Ein Hamburger klärt die Situation! Wenigstens in der Nachspielzeit mal der Hauch einer Torchance für den 1. FC Nürnberg, dem es aber auch bei diesem Angriff nicht gelingt, den Ball aufs Tor zu bringen. Kein einziger Torschuss des Bundesligisten in den bislang 92 Minuten dieser Pokalpartie. Kein einziger Torschuss im gesamten Spiel! Man müsste mal nachprüfen, ob es das im Profifußball überhaupt schon einmal gegeben hat. Das ist rekordverdächtig…“

 

„Nicht einmal gegen einen Zweitligisten gelingt ihnen wieder mal ein Sieg. Ich weiß gar nicht mehr, wann die das letzte Mal ein Spiel gewonnen haben.“

 

„Zwei Männer gehen mit ihren Hunden spazieren. Sagt der eine Mann zum anderen: Hab ich dir eigentlich schon erzählt, dass mein Hund Club-Fan ist? – Sagt der andere: Nee. Woran merkst du das?Jedes Mal, wenn der Club verliert, winselt er bitterlich. Und wenn er unentschieden spielt, wedelt er mit dem Schwanz.Und was macht dein Hund, wenn der Club gewinnt? – Weiß ich nicht, ich hab‘ ihn ja erst drei Jahre.“

 

„Trauriger Scherz, mein Sohn. Trauriger Scherz.“

[Zum Spiel: klick, klick, klick, klick.]

43 Gedanken zu „Gefühlt drei Jahre

  • Tja.
    So kann man die „verbotenen“, aber heute leider wieder zutreffenden Attribute „trostlos“ und „erbärmlich“ auch umschreiben.

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  • Nach einer Nacht drüber schlafen, versuche ich das gestrige Fußballspiel in Worte zu fassen:

    Ernüchterung und Fassungslosigkeit

    Außer Ewerton, Mathenia und Mühl, waren alle anderen in den roten Trikots in einer Sportart unterwegs,
    welche mit Profifußball nichts zu tun hatte, Laufbereitschaft, Zweikampfverhalten, Kombinationsfußball
    und dem eigentlichen Ziel – ein Tor, oder die Steigerung Tore zu erzielen – Fehlanzeige.
    War es Arbeitsverweigerung ?

    Wenn wir (1. Fußball Club Nürnberg) gegen eine Mannschaft gespielt hätten, welche sich so präsentiert wie der Club am gestrigen Abend, hätten wir Fans uns auf die Schenkel geklopft und gefragt, gegen welche Komikertruppe spielen denn wir heute.

    Die Zeit von 18.30 bis 20.20 Uhr am 5.2.2019, hat bei mir einen Denkprozess in Bewegung gesetzt, ob ich nach 35 Jahren Dauerkarte, für nächste Saison diesen Automatismus nicht abstellen sollte.

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  • Wenn wir (1. Fußball Club Nürnberg) gegen eine Mannschaft gespielt hätten, welche sich so präsentiert wie der Club am gestrigen Abend, hätten wir Fans uns auf die Schenkel geklopft und gefragt, gegen welche Komikertruppe spielen denn wir heute.

    Ich glaube es sagt schon genug aus auf der PK nach dem Spiel als die erste und einzige Frage an den Nürnberger Trainer war und zwar von einem Hamburger Journalisten! Herr Köllner wollte ihre Mannschaft gar nicht gewinnen? …

    Wie sollen wir so zu Sponsoren oder Investoren kommen, wenn wir uns schon bundesweit zur Lachnummer machen?

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  • Ein Grottenkick des Clubs. Und es gibt nichts schön zu reden. Sie haben wohl vergessen, dass man angreifen und stürmen muss, um ein Tor zu schießen. Das viereckige Ding ist da, um den Ball darin unterzubringen. Die Mannschaft ist nicht bundesligatauglich, aber selbst dann muss man doch in der Lage sein, wenigstens mal aufs Tor zu schießen. Erinnert mich an die deutsche Nationalmannschaft im Eishockey vor ein paar Jahren, als sie auch nur in den seltensten Fällen mal einen Angriff aufs Tor zustande brachte. Mir fehlen da einfach die Worte. Tatsache ist, dass bei einer Niederlage gegen Hannover am Wochenende der Baum brennt und der Abstieg so gut wie sicher ist.

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  • Wenn man gestern Pizarro gesehen hat, dann weiss ich nicht ob Alexander Meier nicht auch gut bei uns aufgehoben gewesen wäre statt in St. Pauli zum Beispiel, wenn es bei dem Spieltempo für Spielentscheidende Endphasen ist, er muss ja nicht mehr 90 Minuten ackern, aber wir hatten ja keine Optionen zur Winterpause, nachdem Pfannenstiel erläuterte mittlerweile werden einem die Spieler per Whatsapp angeboten, vielleicht hat Bornemenn das nicht installiert.

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    • ist ja kein zufall dass er zu st.pauli ging. meier ist quasi hamburger, seine eltern wohnen ein paar kilometer vor der stadtgrenze, da kann man schön spazieren gehen, er hat nen hund…

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  • Gibt’s ja auch den alten Witz von den zwei Freunden, die sich nach langen Jahren wiedersehen. Fragt der erste, „Und, wie geht’s dir?“ Meint der andere, „ach, nicht gut, der Glubb ist abgestiegen.“ Darauf der erste: „Du erzählst auch immer desselbe Gschmarri wenn man dich trifft.“

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    • P.S. Von einem Hörer des HSV-netradios habe ich erfahren daß man dort während der Reportage mit dem Wortspiel „Mühlverbrennungsanlage“ versucht hat, das Niveau dem des Spiels anzupassen.

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    • Fleischgangster Tönnies: „Ohne Rudi wären wir alle nicht hier…“
      Wusste ja, dass er ein Schwerenöter war, aber das überrascht dann doch! 🙂

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  • Na, nun aber hallo:

    Dass es nach einem möglichen Abstieg in der zweiten Liga dann aber auch mit Köllner weitergeht, wollte Bornemann jetzt in einem Interview mit der Bild-Zeitung plötzlich nicht mehr als unumstößlich benennen. Wobei sich dann die Frage stellt, warum man sonst bis zum Saisonende Köllner vertrauen sollte? Alles wirkt auf einmal schwankend.

    http://www.nordbayern.de/sport/der-club-nach-dem-hsv-grauen-willkommen-in-der-2-liga-1.8579489

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    • Und das Interview hast du gelesen? Wortwörtlich? Oder glaubst du einfach so was die Schreiben? Weil die ja so vorurteilsfrei sind, Bornemann völlig objektiv Versagen unterstellt haben?
      Im übrigen hab ich auch nie gelesen, daß Bornemann jemals gesagt hätte, daß er immer und ewig mit Köllner plant und sich absolut keinen anderen Trainer vorstellen kann. Das wäre ja genauso unsinnig wie diese als Allheilmittel gepriesene Maßnahme, den Trainer zu wechseln.

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      • Gegenfrage:
        Warum gibt Bornemann denn der „üblen“ Bild überhaupt noch ein Interview, wenn nicht aus dem Grund, mit deren Öffentlichkeitswirksamkeit, egoistisch zu versuchen, seinen Posten zu retten und den Trainer in den Wind zu stellen? Doof isser ja nich!
        Hast du den Artikel des Herrn Keblawi gelesen? Wortwörtlich?
        Dann weißt du, dass auch der Trainer jetzt Absetzbewegungen gegenüber den eigenen Spielern macht. Mies oder?

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        • Herr Keblawi ist für mich auch nicht das Maß aller Dinge.
          Was ist denn das für ein Stil anstatt einen Artikel zu schreiben aufgrund eines eigenen Interviews, zu berichten, was Bornemann angeblich in der Bildzeitung gesagt habe?

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        • Vielleicht erkennt nun endlich auch Bornemann, daß Köllner mindestens eine Etage zu weit oben coacht ,immerhin auch erst seine zweite Saison als Profi Coach, das sollte man auch nicht vergessen. Wo soll die Erfahrung auch herkommen?
          Sehe da auch auch kleine Parallelen einst zu Rutemöller, auch beim DFB in der Trainer Ausbildung tätig, der sich aber nie in der Bundesliga in der Praxis durchsetzen konne, Theorie und Praxis sind eben nicht das selbe. Wenn ich lese Köllner sagte selbst er hat in Hamburg 43 mal versucht die Mannschaft zu verschieben, aber nichts half, da kann ich mir jetzt schon vorstellen wie sein Geschwafel der Mannschaft auf den Sa** geht.
          Das erinnert mich eher an einen Stammtisch Guardiola, der damit aber in der Praxis und auf dem Platz und mit der Mannschaft scheitert.

          Einen Neuanfang in zweiten Liga mit Köllner halte ich atmosphärisch nicht für vorstellbar, wo soll das denn hinführen. Gefühlt wenn wir wieder aufsteigen würden, stehen wir dann wieder da wie jetzt?

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          • Vielleicht erkennt nun endlich auch Bornemann, daß Köllner mindestens eine Etage zu weit oben coacht…

            Sollte er das erst jetzt erkannt haben (nachdem er Köllner noch Ende des vergangenen Jahres „sensationelle Arbeit“ bescheinigt hat), möchte ich mich zu seiner grundsätzlichen Eignung als Profimanager lieber nicht äußern…sollte es ihm bereits länger klar sein und er hat dennoch nichts unternommen, ist das genauso gruselig!

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        • Und abgesehen davon, weiß ich nicht, was mies dran sein soll, daß Köllner sagt, er habe es am diesem Abend nicht geschafft, die Spieler so zu instruieren, daß sie aus ihrem Modus rausgekommen sind.

          Wenn du mal genau liest, dann redet Köllner von „WIR“ in Keblawis Artikel.

          „Wir haben das Tempo gegen den Ball nicht hinbekommen. In der Auswahl der Spieler gab es jetzt auch nicht so große Möglichkeiten. Am Ende hat es viel damit zu tun, dass jeder auf seiner Position seine Aufgaben erledigt, und das haben wir heute auf vielen Positionen nicht geschafft“,

          Keblawi hört aus diesem Satz heraus, daß Köllner sagt, die Spieler seien schuld.

          Ich versteh den Satz so, daß Köllner er sich da nicht aus der Verantwortung nimmt, sondern eben auch, daß es dem Trainerteam nicht möglich war, die Spieler auf das Spiel so vorzubereiten, daß sie auf ihrer Position ihre Aufgaben erledigen.

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          • Beate, es ist anerkennenswert, dass du versuchst sachlich zu bleiben, Köllner verteidigst und nicht auf Populismus setzt. Doch betrachte die Situation beim Club mal neutral: sie ist komplett verfahren.

            Nicht einmal bei Bader, Ismael oder Schwartz war es so heftig! Noch nie habe ich erlebt, dass so viele Fans so ausgeprägt (und leider oftmals auch unsachlich und verletzend) auf den Trainer bzw. seinen Vorgesetzten eindreschen. Und die Medien teilen die Meinung der Fans immer deutlicher, wenn sie diese auch in geschliffenere Worte packen. Dazu liefert Köllner regelmäßig Futter für die Erzürnten. Ohne große Argumente für sich selbst zu liefern. Weder spielt die Mannschaft den von ihm versprochenen ansehnlichen Fußball, noch bringt sein Spielsystem die notwendigen Punkte. Weder erzielen wir mit einem begeisternden Offensiv-Feuerwerk Tor um Tor, noch kann man davon sprechen, dass das Team Klassenerhalt zelebriert und um jeden Zentimeter kratzt und beißt. Kann man bei einzelnen Spielern einen Verbesserungsprozess erkennen? Oder ist der vielpropagierte Jugendstil noch wirklich aktuell? Dazu ein nach Angaben von Fans und Medien lebloses Trainingslager und offensichtliche Spannungen zwischen Trainer und einzelnen Spielern.
            Glaubst du ernsthaft, dass Köllner noch die Kurve kriegt und den Klassenerhalt schafft in Anbetracht der bisher gezeigten Leistungen bzw. der nächsten Gegner (nach Hannover)? Dass er der richtige Mann für einen unbelasteten Neuaufbau in Liga 2 ist?

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            • Muss man als Clubfan eigentlich an schnell verblassender Erinnerung für die letzten Jahre leiden um das Alles zu ertragen?
              Die Situation war exakt so verfahren unter Verbeek-und ich erinnere mich gut daran was es gebracht hat den Trainer Sturmtief zu schießen,auf allen Kanälen, und ihn kurz vor Ende raus zu werfen-Nix

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            • In dem Zusammenhang wäre natürlich interessant zu erfahren, was Grethlein, Rossow und andere Personen auf dem OFCN-Treffen gesagt haben. Ich find das immer schade, daß da Mitglieder, die in keinem Fanclub organisiert sind (oder „nur“ bei CU) die entsprechenden Informationen nicht erhalten.

              Für mich steht und fällt letztlich alles mit der Frage: war der Aufsichtsrat einfach nur vertrauensselig und blauäugig als sie Bornemann angestellt haben. Oder haben sie mit ihm klare Ziele erarbeitet, an denen auch zu beurteilen ist, ob er und die von ihm eingestellten Trainer gute Arbeit leisten. Dies ist aus meiner Sicht unabhängig von den aktuellen Spielergebnissen, die ja nur eine Momentaufnahme darstellen, nicht aber die Frage beantworten können, ob die langfristigen Ziele verfolgt werden.

              Ich hatte Bornemann bei der Entlassung von Schwartz so verstanden, daß er Schwartz entlassen hat, weil der als Trainer nicht mehr bereit war, die Vorgaben umzusetzen, sondern einen anderen Fußball spielen lassen wollte. Ich hatte das auch bei den Abgängen mancher Jugendtrainer so verstanden, daß sie nicht die Vorgaben des Sportvorstands (gemeinsames NLZ-Konzept) umsetzen, sondern ihre eigenen Ideen ins Training einbringen wollten.

              Und ich hab glaub ich schon oft genug geschrieben, daß die Frage, ob es dieses Gesamtkonzept gibt für mich entscheidender ist als die Frage, wie gut oder schlecht die Mannschaft im AUgenblick spielt. Weil es eben auch mal sein kann, daß da gerade eine schlechte Phase durchschritten werden muß, daß die Lernkurve aber am Ende dennoch nach oben zeigt.

              Zu Köllner: ja, ich bin überzeugt, daß er ein Trainer ist, der mittel- bis langfristig solch ein Konzept umsetzen kann. Ich hab allerdings den Glauben an das Umfeld verloren, daß die die Geduld haben, diesen Weg mitzugehen.
              Insofern erwarte ich im Grunde leider, daß irgendwann dem Druck der Medien nachgegeben wird und damit alles, was in den letzten Jahren aufgebaut wurde, auch wieder eingerissen wird.

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          • Sorry Beate worüber reden wir eigentlich jeder Zweitligist hätte in Hamburg mal den ein oder anderen Angriff hinbekommen noch dazu war Hamburg stark ersatzgeschwächt ( 5 Positionen) ..da stimmt für einen Bundesligisten absolut grundsätzliches nicht.

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            • Meinst du ich war nicht erschrocken über den Auftritt? Doch war ich.
              Solche Spiele gibt es jedoch immer. Selbst die Bayern sind davor nicht mehr gefeit. Wenn auch auf einem anderen Niveau. Aber wieso wird dann das, was sich in den zwei Spielen davor als positive Entwicklung abgezeichnet hat, gleich wieder ausgeblendet oder als irrelevant gewertet?

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  • Man sollte nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. Egal was MK aktuell sagt, damit kann er nicht gewinnen, dafür sind die Fakten zu erdrückend. Und jedes Wort von MK und Borne umzudrehen, führt zu nichts.

    Und daher geht es um Fakten. Und da, auch liebe Beate, gibt es meiner Meinung nach keinerlei Argumente mehr pro MK. Das ist ein Stück weit traurig, weil MK im Rahmen seiner Möglichkeiten wirklich alles versucht hat, den Verein lebt und sich bedingungslos zum Verein bekennt. Das ehrt ihn. Aber im Ernst: allein schon aufgrund seines Dialektes könnte er maximal noch bei Jahn Regensburg, Ingolstadt oder 1860 München arbeiten. Nördlicher ist er nicht vermittelbar. Das ist nicht böse gemeint und macht ihn ja aus Sicht eines Franken oder Oberpfälzers sehr sympathisch.

    Es geht aber um den Verein. Und wie gesagt: es ist aus meiner Sicht eindeutig, dass MK mit seinem Latein am Ende ist. Er erreicht die Spieler nicht mehr. Sonst ist so eine Nicht-Leistung wie in Hamburg nicht zu erklären.
    Was da am Dienstag verschenkt wurde, wird noch deutlicher, wenn man sich anschaut, wer im Pokal alles weitergekommen ist. Da hast Du schon in den ersten 3 Runden Losglück und selbst im Viertelfinale wären eine Reihe schlagbarer Gegner dabei gewesen.

    Unentschuldbar, durch so ein Nicht-Leistung auszuscheiden. Mit einem Halbfinaleinzug wären wir nämlich die größten finanziellen Sorgen losgewesen.

    Und nochmal möchte ich daraufhin weisen, dass der HSV nicht nur limitiert, sondern auch noch stark ersatzgeschwächt war. Es war absolut machbar, da weiterzukommen.

    Der Verein handelt vor Hannover nicht, das gilt es zur Kenntnis zu nehmen. Wir werden sehen, was in Hannover passiert. Aber selbst wenn wir gegen die grottenschlechten Hannoveraner mit Glück gewinnen, glaube ich nicht, dass wir 16. werden. Auf den VfB wird zurecht eingeprügelt, was haben die Geld verbrannt. Aber die müssten sich ob ihrer Qualität in der Mannschaft schon mega dämlich anstellen, um am Ende hinter uns zu landen. Man sollte auch das furchtbare Restprogramm des Clubs nicht vergessen. Zuhause praktisch nur gegen Gute und auswärts haben wir bisher gar nichts gerissen. Die Punkte wurden zuhause gegen Freiburg, Mainz und Stuttgart verschenkt.

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    • Mal ganz allgemein:
      Das furchtbar schwere Restprogramm, das im Übrigen nur auf den Club wartet-als ob es einen Unterschied macht ob man zuhause oder auswärts gegen Leipzig,Dortmund,Bayern spielt oder auswärts gegen die Mitkonkurenten der limitierten Spielführung-
      Die Stimmung vieler Fans ist ja noch hasenfüßiger als die Spielführung der Mannschaft.
      Geht doch in der zweiten Liga heulen, wenn ihr mental der ersten Liga nicht gewachsen seid ( mal provokant gesagt), dort ist man dann aber wieder frustriert, wenn man nicht immer gewinnt.
      Arbeitet an Eurer Frustrationstoleranz, Zefix

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      Antwort
      • Wenn man das mit Abstand schwächste Auswärtsteam ist, macht es sehr wohl einen Unterschied, dass die richtig großen Brocken jetzt alle nach Nürnberg kommen. Denn damit holt der Club aller Voraussicht nach nicht nur auswärts keine Siege, sondern zuhause auch nicht mehr – und das ist äußerst schlecht, wenn man auf Platz 17 steht.

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        Antwort
        • Eventuell war man aber auch deshalb das schwächste Auswärtsteam der Liga, weil man die schweren Brocken nur Auswärts hatte bisher.
          Zwei Seiten der rostigen Medaille.
          Das man als Tabellen-17ter bei dieser Art von „besten“-Liste vorne mit dabei ist verwundert auch nicht weiter.
          Der Club ist eh essentiell darauf angewiesen dreimal auswärts zu siegen-Hannover,Stuttgart und Düsseldorf-oder eine Heimsensation zu schaffen-alles andere ist nicht mal rechnerisch möglich.

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  • Ein altes Sprichwort sagt: „Aus einem Esel macht man keinen Gaul.“ Auch der treueste Fan sollte nun erkannt haben, dass weder der Kader noch der Trainer mehr hergeben. Auf Grund der finanziellen Situation des Vereins war man gezwungen sein Glück mit hoffnungsvollen Amateuren (z.B. Löwen) und Profis zu suchen, die sich in anderen Vereinen nicht durchsetzen konnten (z.B. Behrens – HSV). Hinzu kam die maßlose Selbstüberschätzung sowie die Überschätzung des Kaders durch MK.
    An dieser Situation dürfte sich auch nächstes Jahr in der 2. Liga nichts ändern. Bleibt nur zu hoffen, dass wir da nicht auch durchgereicht werden.

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    • Heinz,
      da hast du Recht.

      Ich denke was man auch nicht unterschätzen darf, sind die Spannungen/Zerwürfnisse zwischen dem Trainer und einer ganzen Reihe von (wichtigen) Spielern. Wie ich da so aus dem ganz nahen Umfeld der Mannschaft höre, werden wohl viele Spieler versuchen den Verein zu verlassen, für den Fall dass Herr Köllner den (für mich sicheren) Gang in Liga 2 als Trainer mitgehen sollte.
      Vielen Spieler denken sich offenkundig: „Unter diesem ´Trainer mit mir nicht mehr.“

      Wenn die Verantwortlichen im AR nicht aufpassen, verliert der Club mit diesem „weiter so“ nicht nur jede Menge Zuschauer/Dauerkartenbesitzer, sondern auch große Teile der Mannschaft.
      Am Trainer festhalten schön und gut.
      Aber zu welchem Preis? Mit welchem Ziel?
      Hierzu fehlt mir die Vision seitens AR.
      Da interessiert mich nicht was Herr Bornemann so sagt, der ja auch aus Selbstschutz nix anderes sagen kann, als das was er sagt.
      Sondern hier erwarte ich als Mitglied/Fan/Dauerkartenbesitzer, dass der AR (Grethlein) sich mal hinstellt und sagt, was aus seiner Sicht so Sache ist. Aber da kommt auch nix, und daran sehe ich das eigentliche Problem.
      Wie schon so oft eine miserable Aussendarstellung/Kommunikation der verantwortlichen Gremien.

      Wenn der geneigte Clubfan eine Einschätzung der Vision für den weiteren Weg bekommt, dann kann er damit arbeiten, diesen Weg mitgehen oder eben nicht. Aber so wie es im Moment läuft, muss der Fan mutmaßen und damit schießen die Spekulationen ins Kraut und dann haben wir das Chaos wie im Augenblick.

      Ich persönlich finde, Herr Köllner ist gescheitert auf ganzer Linie. Dass liegt bestimmt auch an Selbstüberschätzung und Überschätzung des Kaders, aber so wie ich finde auch an einem gehörigen Maß an Beratungsresistenz.

      Ein erfolgreicher Neustart in Liga 2 mit einem derart angeschlagenen Verantwortlichen an der Seitenlinie hat aus meiner Sicht nicht den Hauch einer Chance auf Erfolg.

      Aber hey, ist nur Fussball. Gott sei Dank!

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  • Die Diskussion wird langsam abstrus. Ich soll meine Frustrationstoleranz erhöhen. Aha. Für einen Clubfan, der per se in Sachen Frustrationstoleranz seit Jahrzehnten Champions League spielt, eine amüsante Aufforderung.
    Dafür werden die beiden letzten Bundesligaleistungen hochgejazzt als ob wir In Mainz und gegen Werder mindestens 4 Punkte eingefahren hätten. Is mir wohl was entgangen.
    Na gut, schauen wir uns das Spiel bei 96 an, wahrscheinlich derzeit eine der ganz wenigen Mannschaften aus den ersten beiden Ligen, gegen die wir eine reelle Siegchance haben. Bin gespannt. Mit dem Klassenerhalt hat das meiner Meinung nach eh nix mehr zu tun. Geht um Abgang in Würde.

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    • „Wer zuviel in der Vergangenheit rumstochert, kommt nicht in die Zukunft, weil er die Gegenwart nicht meistern kann.“(der völlig zu Unrecht verkannte Philosoph Boris Becker)
      „Das, was war, wirkt auf uns allemal tiefer, als das, was ist.“(Darth Bader äh Egon Fridell)
      „Für jeden gibt es irgend etwas Wichtiges, das verdammt lang her ist.“(Wofgang Niedecken)
      Nur weil der Clubfan an sich leidgeprüft ist, bedeutet das nicht, dass seine Frustrationstoleranz besonders ausgeprägt wäre, eher geht er dochständig wieder in die Luft und aus dem Sattel.

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      • Sehr schön.
        Dann nehm ich den Gassenhauer eines Literaturnobelpreisträgers:

        „The line it is drawn
        The curse it is cast
        The slow one now
        Will later be fast
        As the present now
        Will later be past
        The order is
        Rapidly fadin‘.
        And the first one now
        Will later be last
        For the times they are a-changin‘.“

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        Antwort
            • Every breath you take
              Every move you make
              Every bond you break
              Every step you take
              I’ll be watching you

              Every single day
              Every word you say
              Every game you play
              Every night you stay
              I’ll be watching you

              Oh, can’t you see
              You belong to me
              How my poor heart aches
              With every step you take

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  • „frustrationstoleranz ist der defensiv-passive umgang mit problemen, die es eigentlich abzuarbeiten gilt“
    (sigmund leid, fußballpsycho).
    „wer die vergangenheit nicht kennt, kann die gegenwart nicht verstehen und die zukunft nicht gestalten“.
    (helmut „birne“ kohl, wiedervereiniger)
    „mit diesem trainer-sportchef-gespann kommt der club überall an, aber nicht in einer leuchtenden zukunft.“ (der hochgeschätzte fussballbeobachter axel b.:-)).

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    • „frustrationstoleranz ist der defensiv-passive umgang mit problemen, die es eigentlich abzuarbeiten gilt“
      (sigmund leid, fußballpsycho).- deiner Aussage nach spielen Clubfans bei der Frustrationstoleranz seit Jahrzehnten in der Champion League, womit ja alles bewiesen wäre…vielleicht wäre ein offensiv-aktiven Umgang mit Problemen dann mal an der Zeit.
      Meint anscheinden Dr.Kohl auch eher so, aber macht ja nichts.
      Aus dem weitreichenden Zitatenschatz über Vergangenheit und den Umgang damit ein Zitat von Weizsäcker:
      „Die besten Mittel, um mit einer schweren Vergangenheit fertig zu werden, sind nicht Abrechnung und Strafe, sondern offene und befreiende Aussprachen über persönliche Schicksale in bitteren Zeiten.“
      Das könnte allerdings auch Motto dieses Blogs sein.

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      Antwort
  • „frustrationstoleranz ist der defensiv-passive umgang mit problemen, die es eigentlich abzuarbeiten gilt“
    (sigmund leid, fußballpsycho).- deiner Aussage nach spielen Clubfans bei der Frustrationstoleranz seit Jahrzehnten in der Champion League, womit ja alles bewiesen wäre…vielleicht wäre ein offensiv-aktiven Umgang mit Problemen dann mal an der Zeit.
    Meint anscheinden Dr.Kohl auch eher so, aber macht ja nichts.

    hier stimme ich herrn dr. kohl wie auch dir uneingeschränkt zu…..
    das nicht mehr festhalten am duo MK/AB wäre ja genau ein erster schritt in richtung aktiver aufarbeitung der probleme.

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    Antwort
    • Ursachen bekämpfen anstelle der Symptome wäre ein offensiv-aktiver Ansatz.
      Nicht die neueste Rekordmarke der Trainerentlassung anstreben, sondern sich um eine zeitgemäße finanzielle Aufstellung bemühen, oder aber akzeptieren dass eine finanzielle Gesundung Zeit braucht und seltens mit sportlich maximalem Erfolg einher geht.
      Völlig okay scheint es ja für den Fan zu sein, wenn es denn so ist, dass wieder einmal Spieler denken, als ich-AG weiter zu kommen als mit vernünftigem Teamwork bzw. einer anständigen Berufsauffassung.

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      Antwort
    • Da gab es doch diese Tanzkapelle auf der Titanic…warum bloß fällt mir die jetzt ein?
      🎉🎶🎉

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