Wagenburgen | Entscheidungen des AR aufgeschoben, aber nicht aufgehoben

Ein Kommentar von Alexander Endl

Ob Berichterstatter, Medienvertreter oder nur als Teilnehmer der sozialen Medien. Es fällt zunehmend schwer, eine sachliche Diskussion zu führen oder Detailaspekte auf und neben des Platzes kontrovers zu debattieren. Ob eine Rote Karte, ein Abseits oder ein Elfmeter nun berechtigt war oder nicht, das scheint längst nicht mehr nur eine Frage der Regelauslegung respektive Bewertung zu sein, sondern geriert zwischenzeitlich zum Glaubensbekenntnis Pro oder Kontra Köllner und/oder Bornemann. Gleiches gilt für die Gesamtbewertung von Spiel und Situation: Findet man zu viel Positives und Verständnis, gerät man in den Verdacht des „Schönredens“, findet man das Spiel schlecht, wird man als Köllner-Hater stigmatisiert.

Für die Verantwortlichen beim FCN gilt es daher zu überlegen, welche Veränderungen auf allen Ebenen für den Neustart in Liga Zwei zu tätigen sind. (Quelle)

Aktuell ist es schwer noch Auswege zu sehen, außer vielleicht die naheliegenden Extrema: Entweder der Verein gibt dem Druck nach und wechselt Führungs-Personen, wie auch von Redaktionskollegen Florian ins Spiel gebracht, oder man zieht sein Ding jetzt mit Augen zu durch. Beide Lager haben erbitterte Verfechter in den Reihen, die Wagenburgen sind geschlossen und verteidigen mit Mann und Maus. Die Folgen sind jetzt schon Risse durch Fan-Basis und Umfeld, die nur schwer zu kitten sein dürften. Ob ein Schäfer, Eckstein oder Driller je wieder den uneingeschränkten Heldenstatus haben werden ist nach ihrer scharfen Kritik an Verein und Führung ebenso umstritten, wie manche es gar als deren Pflicht ansahen, sich hier zu positionieren. Es ist eine vetrackte Situation – und selbst diese wird der jeweiligen Gegenseite zugeschrieben und für deren möglicherweise weitreichenden Folgen verantwortlich gemacht.

Ob ein neutraler Beobachter wohl zu einer klaren Haltung kommen würde? Das ist schwer zu beurteilen. Da ist zum einen eben der Aufstieg trotz einer finanziell extrem angespannten Lage der letzten Jahre. Diese Meriten sind nicht zu leugnen, den Anteil am Verdienst einzelnen zuzuschreiben aber wiederum nicht einfach. Dann in eine Liga zu gehen und damit an eine Aufgabe, die man ‚auf dem Papier‘ gar nicht lösen kann, ist jenseits von ‚andere haben das auch schon mal geschafft‘ und ‚irgendwie muss es gehen, egal mit welchen Mitteln‘ nicht sachlich zu beantworten. Dass die üblichen Mechanismen dann natürlich auch den Trainer austauschen lassen würden, ist bekannt, dass es nicht immer die richtige Maßnahme war, allerdings auch. Dennoch würden manche den Schritt machen wollen, einfach um es auch gemacht zu haben, sich nicht den Vorwurf gefallen lassen zu müssen, nicht wirklich alles probiert zu haben. Kontinuität, also das, was man vom Club sich immer wünschte seit 1968, ist dann aber nur noch Theorie, wenn man immer wieder alles über den Haufen wirft, wenn es nicht läuft. Kontinuität um der Kontinuität willen aber auch nicht der Weisheit letzter Schluss.

Man mag die Verantwortlichen derzeit nicht beglückwünschen, Entscheidungen treffen zu müssen – zumindest am heutigen Sonntag konnte sich der AR noch nicht zu einer Haltung durchringen. Was ist richtig? Einer Überzeugung zu folgen oder dem Druck nachzugeben? Oder ist der wachsende Druck einfach auch Anlass, seine Überzeugung nochmal zu überprüfen? Gilt „Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.“ (Friedrich Hebbel) oder doch eher „Ausdauer und Entschlossenheit sind zwei Eigenschaften, die bei jedem Unternehmen den Erfolg sichern.“ (Leo Tolstoi). In jedem Fall sollte man auf allen Seiten nicht den Fehler machen, sich durch unterschiedliche Auffassungen über eine unklare Lage so zu entzweien, das auch auf der Ebene irreparable Schäden entstehen. Jedem sollte das Recht zugestanden werden, eine eigene Überzeugung zu haben. Und nach seiner Überzeugung zu handeln sollte einem auch nicht zum Vorwurf gemacht werden. Das fängt bei den Führungsgremien des FCN an und hört auch beim Schreiben eines Tweets oder Kommentars nicht auf.

149 Gedanken zu „Wagenburgen | Entscheidungen des AR aufgeschoben, aber nicht aufgehoben

  • Ich hatte mir eigentlich gewünscht, dass man die Sache mit Bornemann/Köllner durchzieht, egal wie diese Saison läuft (KONTINUITÄT!). Diese Saison war angesichts der schlechten Finanzlage für die sportliche Leitung doch von vornherein ein Himmelfahrtskommando. Besonders für den Trainer. Ob der Sportdirektor bei der Suche und Verpflichtung von Neuzugängen erfolgreicher hätte sein können, vermag ich nicht zu beurteilen. Aber es gefällt mir ganz und gar nicht, dass jetzt wieder alles einzustürzen scheint…

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      • Ich mag dieses festgefahrene Schubladendenken frei von jeglichem sportlichen Inhalt überhaupt nicht. Man muss sich nicht auf die Argumentation 2er sich evtl gebildeter Lager einlassen. Erstrecht nicht wenn es sich nach Stammtisch anhört, egal von wem es kommt.

        Fakt ist das wir offensiv so harmlos sind wie wir es nur sein können, defensiv nicht die nötige Disziplin für den Abstiegskampf an den Tag legen, das mag nicht auf die Mannschaft in Gänze zutreffen aber doch auf einen jeweils großen Teil. Genauso das sture festhalten Köllners an seinen Methoden obwohl er seine eigens gesteckten Ziele (zB ballbesitz Fussball) nicht mal ansatzweise erfüllt.

        Die sportliche Situation ist höchst alarmierend genug einzig auf das bezogen was auf dem Platz passiert und die Stimmung (medial/Umfeld) genauso wenig das tabellarische, noch Schiedsrichterentscheidungen oder sonstige Begleiterscheinungen dürfen hier als Ausrede dafür dienen an den allspieltäglichen Offenbarungseiden zu zweifeln und diese zu ignorieren.

        Ich war nie gegen Köllner und habe auch heute nichts gegen ihn, aber man muss leider sagen das er der 1.Liga nicht gewachsen ist und sich ausser stande zeigt mit der Herausforderung zurecht zu kommen. Die einzig logische Konsequenz muss sein einen geeigneteren Kandidaten zum wohle des Vereins zu finden.

        Es muss endlich Schluss sein mit den alten Denkweisen die nur ins verderben stürzen. Da bewirkt so ein Artikel eher das Gegenteil und es enttäuscht mich das da von CU keine nüchterne und sachlichere Herangehensweise gewählt wurde.

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        • Kapiere ich jetzt nicht, wo du die alten Gedankengänge rausliest bei Alexander.

          Mein Problem: ich seh im Umfeld des FCN keine Koryphäe, der ich wirklich zutraue, objektiv zu beurteilen, wie gut oder schlecht Bornemann und Köllner wirklich arbeiten.
          Gäbe es diese Koryphäe und läge dieser unser Verein am Herzen: hätten sich dann die Aufsichtsräte ihren Argumenten in den letzten Jahren unzugänglich gezeigt? Wenn ja, wieso? In der Saison als Köllner die Profimannschaft übernahm, hätte diese Koryphäe nicht überzeugende Argumente vorbringen können, die schon damals zu einem Personalwechsel geführt hätten?
          Und hätte diese Koryphäe nicht überzeugende Argumente beim Aufstieg vorbringen können, die damals schon zu einem Personalwechsel hätten führen können?
          Heidel hat das malin Mainz gemacht als er vor Saisonstart den Aufstiegstrainer durch Tuchel ersetzte?
          Krankt es vielleicht daran? Kennt der Aufsichtsrat keine Alternative zu Köllner und Bornemann, die einen größeren sportlichen Erfolg wahrscheinlicher werden lässt? Wozu dann wechseln?

          Zu Schäfer und co.: deren Überzeugung ist doch eher: hinten dicht und vorne hilft der liebe Gott.
          Das würde bedeuten, dass der Aufsichtsrat bei den ersten Schwierigkeiten das selbst propagierte neue Vereinskonzept zugunsten der jahrelang geltenden Strategien wieder aufgibt. Wobei dieses alte Konzept uns ja auch nie dauerhaft geholfen hat, wir am Ende auch um 2. Liga und Lizenz bangen mussten.

          Fazit: wenn der Aufsichtsrat (wie damals Heidel) Leute kennt, denen er zutraut, das jetzt gültige Konzept der finanziellen Konsolidierung und sportlichen Entwicklung mit Einbindung des NLZ erfolgsversprechender umzusetzen, soll er die holen. Wenn nicht ist eine Entlassung aus meiner Sicht nur blinder panischer Aktionismus wie in den vergangenen Jahrzehnten.

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        • Also liebe Beate, es ist ja nun nicht so kryptisch wie du es darstellst. Die Dinge sind doch eher recht simpel und hier bei CU gibt/gäbe es mehr als genug Leute mit entsprechendem Sachverstand um sehen zu MÜSSEN das es mit Köllner in Liga1 nicht geht, und wenn wir uns nicht erst nach 20 Jahren 2.Liga konsolodieren wollen sondern überhaupt mal die Chance haben wollen in Liga1 zu verweilen kommen wir wir um einen Trainerwechsel nicht herum.

          Wie gesagt, ich verstehe nicht warum der Sportvorstand es für wichtiger erachtet seinen Worten die nibelungentreue zu verleihen als sich möglichst objektiv mit der Sache zu befassen.

          Aufstieg hin oder her, wer sagt denn das wir in der 2.Liga gleich wieder oben angreifen ?? Es gibt keine Garantien für irgendwas, von daher muss man den Ist-Zustand nehmen und der kann nur heissen das es einen anderen Trainer braucht.

          Von CU hätte ich mir(vorallem angesichts der pechschwarzen sportlichen Lage) eine kritischere und sachlichere Aufarbeitung der Situation gewünscht, eine die man zum Vorbild nehmen kann, stattdessen kamen eben nur die weichgespülten Durchhalteparolen mit dem Verweis auf die alten chaotischen Tage bei uns und 2er sich bildender Lager die allerdings eher aus Sympathie bzw Antipathie motiviert sind. Stimmen die es in solchen Zeiten nicht braucht wird damit weiter eine Bühne gegeben, statt zu versuchen diesen ein konstruktives und nüchternes Beispiel zu bieten das nachvollziehbar ist.

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          • Ganz allgemein scheint es für Dich ja recht simpel zu sein:
            „Die Dinge sind doch eher recht simpel und hier bei CU gibt/gäbe es mehr als genug Leute mit entsprechendem Sachverstand um sehen zu MÜSSEN das es mit Köllner in Liga1 nicht geht“
            solange man deiner Meinung ist.
            Alle anderen haben keinen Sachverstand, danke dafür, wusste ich bisher gar nicht das es so einfach ist.
            Was zerbricht man sich da den Kopf, schaut sich Kaderzusammensetzungen anderer Teams an, vergleicht finanzielle Möglichkeiten, Standortbedingungen, philosophiert über Pech und Glück und Zufall,
            dabei hätte man nur Hans Dampf fragen müssen.

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          • Wer lesen kann ist im Vorteil, insofern brauch ich auf deinen dummen Kommentar der nur in falsche Richtungen lenkt nicht weiter eingehen, mehr is das gekritzel von dir nicht Wert.

            Es ist schon traurig wenn ein Nachruf nach Sachlichkeit und nüchterner Aufarbeitung so verkommt, kein Wunder das im großen Dorf Nürnberg gleich wieder der Baum brennt und die Mistgabeln gewetzt werden. Also Chrissi, geh lieber erstmal wieder brav zur Schule, lass dir das lesen beibringen und dann können wir uns evtl unterhalten

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            • Ich habe deinen Beitrag gelesen und auch ich finde, dass die von dir eingeforderte Sachlichkeit und kritische Auseinandersetzung darin eine Reduktion auf den Trainer geworden ist.
              So einfach ist es aber nicht. DIe vielen von Christian genannten Faktoren spielen mit rein und im Moment herrscht wie im Kommentar (wohlgemerkt) eine Subjektivität in der gespaltenen Clubfanschaft, die den Blick vernebelt was gut und richtig ist oder besser wäre.

              Leider ist man in ein paar Saisons schlauer.

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  • Hätte ich das Gefühl, dass die beiden ihren Job auch nur halbwegs ordentlich erledigen, dann wäre ich da bei euch. So nicht.

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  • Wunderbarer Kommentar. Ausgewogen, das Wesentliche klar benennend, fein und fair formuliert. Das Gallische Dorf FCN muss zammhalten! Sonst kummer nämli die Römer.

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  • Düsseldorf heute mit 8! Neuen in der Startaufstellung…
    Weinzierl mittlerweile mit schlechterem Punkteschnitt als Korkut…

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  • Muss leider auch sagen dass MK & AB nicht das Niveau haben eine Bundesliga Mannschaft zu managen und zu leiten…des weiteren stellt sich für mich die Frage warum man beim Aufsichtsrat nicht schon früher Fragen an die beiden Herren adressiert hat ? Wenn ich mir unsere Konkurrenten (Stuttgart / Hannover / Augsburg / Freiburg) ansehe habe ich weiterhin Hoffnung dass was möglich wäre….Hannover war gestern nicht viel besser, bei einigen unserer Spieler erkennt man aber dass die a) die Hosen seit Wochen voll sind (Mühl) , übern Zenith sind (Behrens) und weit von der Form weg sind (Valentini)….aber wie geschrieben…Hoffnung ist noch da und stirbt bekanntlich zuletzt…

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  • Der Aufsichtsrat ist jetzt gefordert. Es braucht jetzt viel und gute Kommunikation über die gegenwärtige Not hinaus. Ich halte viel vom Dr. Grethlein. Ich hoffe, er kann den verfahrenen Karren wieder in die Spur bringen. Die meisten Fans sind doch leidgeprüft einsichtig in die schwierige Lage des Vereins. Die Saison muss anständig zu Ende gespielt werden. Selbst wenn die Chancen auf den Klassenerhalt nicht vorhanden wären. Ein wenig Hoffnung sollte gemacht werden, in dem man beschreibt, wie man mittelfristig den Verein konsolidieren und unter den besten 20 Mannschaften in Deutschland halten will. Bornemann braucht einen Kommunikatinsberater und einen fähigen Chefscout an seiner Seite. Köllner ist wie er ist. Jetzt lernt er gerade, was er im Frühsommer prophezeite. Vom Helden zum Buhmann, so schnell kann es gehen. Wenn er diese Krise durchsteht und daraus lernt, wird aus ihm noch ein richtig guter Bundesligatrainer.

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    • Die erste Hälfte würde ich so unterschreiben von deinem Post.
      Ab „Bornemann….“ sind wir geteilter Meinung. Letzterer ist kein Berufsanfänger, benimmt sich grad aber wie ein solcher. Über die Nichtexistenz eines brauchbaren Scoutings mal gar kein Wort verloren.
      Köllner ist ein relativer Berufsanfänger, was viele Fehler entschuldigen mag. Hilft dem Club aber nicht weiter. Ob er irgendwann mal ein guter Trainer wird, das magst du im Kaffeesatz lesen. Is mir auch worscht, momentan bringt er uns leider nix.

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  • Bornemann braucht einen Kommunikatinsberater und einen fähigen Chefscout an seiner Seite. Köllner ist wie er ist. Jetzt lernt er gerade, was er im Frühsommer prophezeite. Vom Helden zum Buhmann, so schnell kann es gehen. Wenn er diese Krise durchsteht und daraus lernt, wird aus ihm noch ein richtig guter Bundesligatrainer.

    OMG. Geh´ lieber weiterschlafen! 🙁

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    • Meinungen von anderen akzeptieren- kennst du gar nicht,oder?
      Wahrscheinlich ist dir allerdings auch nicht bekannt was eine Meinung ist- du beleidigst ja ausschließlich oder wertest ab.
      Wie gefrustet bist du eigentlich, auch ohne Club?

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  • Bis auf die letzten vier Spiele konnte ich mit der Hinrunde, trotz der drei heftigen Klatschen, gut leben. Der Start war ansprechend, spielerisch sah das sogar zeitweise besser aus als in der Rückrunde der zweiten Liga. Ich war dann der Meinung, dass die Verletzungen ausschlaggebend für die schlechten Leistungen in der Schlussphase waren und für mich war daher klar, dass Köllner auch in der Rückrunde eine Chance erhalten sollte – zumal es sich so anhörte als hätte er seine Lektion gelernt und er im Trainingslager von einem Kern von 15-16 Spielern sprach, die uns zum Klassenerhalt führen sollten.

    Allerdings war ich der naiven Meinung, dass unser bester Torschütze der Vorsaison, unser Spieler mit dem höchsten Marktwert und unser Neuzugang mit dem höchsten Marktwert zu diesen 15-16 Spielern zählen, was Köllner augenscheinlich anders sieht. Und wenn sich ein Trainer derart weit aus dem Fenster lehnt, kann er das nur mit Erfolg rechtfertigen. Den hat er nicht. Nicht im geringsten. Die Nicht-Leistung in Hamburg war für mich ein Schlussstrich.

    Die meisten hier kennen mich – zumindest in schriftlicher Form – seit Jahren und wissen, dass ich um Kritik wahrlich nicht verlegen bin (Ismael, Schwartz, Sportsfreund Schäfer), aber ich war in dieser Saison sehr lange sehr geduldig, weil ich den Abstieg in Anbetracht unserer Möglichkeiten immer für die realistischste Möglichkeit gehalten habe. Aber jetzt sind wir an einem Punkt angelangt, wo sich nicht nur die Fans gegen die sportliche Führung stellen, sondern wir uns auch wirtschaftlich ins eigene Knie schießen. Einen Ishak und einen Löwen außen vorzulassen können wir uns sportlich nicht leisten und gleichzeitig ist eine Vernichtung von Werten.

    Für mich gibt es keine Wahl mehr, Köllner muss gehen, wenn Bornemann das nicht zulässt, muss er ebenfalls gehen. Ob uns ein anderer Trainer in der Liga halten kann weiß niemand, aber so wie sich Hannover, Stuttgart und Augsburg derzeit präsentieren, wäre es fahrlässig es nicht zumindest zu versuchen.

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    • @ xxandl

      Ökonomisches Harakiri birgt nicht das Risiko eines Schusses ins Knie, sondern das, der Amputation beider Beine. Zocker sehen das selbstverständlich anders und gehen dann wiederum auf die Entscheidungsträger los.

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      • Wir haben seit viereinhalb Monaten kein Spiel mehr gewonnen, Schlüsselspieler sitzen auf der Bank und Tribüne (genauso wie Pereira eine halbe Saison lang) und diese Woche haben wir es geschafft ein Spiel gegen einen ersatzgeschwächten Zweitligisten, der sein drittes Spiel in sechs Tagen bestritten hat, ohne eigenen Torschuss zu absolvieren.

        Selbst wenn man die beiden jetzt weiterarbeiten lässt, weiß ich nicht mehr, wie das in dieser oder in der nächsten Saison funktionieren soll? Welcher Spieler glaubt denn noch, dass die Maßnahmen von Köllner greifen?

        Für mich ist das das gleiche Spiel wie beim HSV und Titz, spätestens bei der ersten Schwächephase in Liga zwei würde dieser Schnitt ohnehin kommen wie das Amen im Gebet – ich bevorzuge hier die proaktive Lösung, über die Saison hinaus gedacht könnte das die beständigere Lösung sein als mit Köllner (und Bornemann) weiterzuarbeiten.

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        • Hervorragend zusammengefasst, xxandl. Genauso sehe ich das auch.
          Ich war sehr lange eine Anhänger des neuen Weges, auch im Sinne der Erlangung einer übergeordneten Stabilität zu handeln, aber die Aufrechterhaltung dieses Ziels alleine kann inzwischen leider nicht die immer auffälliger werdenden Unzulänglichkeiten im sportlichen Bereich überdecken: KEINE Verstärkung in der Winterpause durch Bornemann empfinde ich mittlerweile als Hohn, es wurde ja nicht mal für das dritte oder vierte Glied im Sinne von jugendlichen Nachwuchsspielern gehandelt. Der Kicker fasste das neulich etwas süffisant, aber passend zusammen, als er aufzählte, daß wir in den letzten Spielen immer Tore von Winterwechseln fingen, die durchaus in unseren schmalen Geldbeutel gepasst hätten.
          Und Köllner ist leider noch nicht „unser Streich“: In eineinhalb Jahren hat er es nicht geschafft, der Mannschaft eine spielerische Struktur oder eine Kultur mitzugeben. Nach wie vor ist von einem Spielplan nichts zu sehen, Kader-Durchwechselei ohne Sinn, absolut keine eingeübten Laufwege, das xte Tor nach einer simplen Flanke und es wird immer noch nicht eingerückt, eine monatelange Unfähigkeit unseren sicherlich zweitbesten Fußballer Kudo in die Mannschaft einzubauen, das sind nur einige Unzulänglichkeiten von vielen.
          Und jetzt fängt der Trainer auch noch an unser weniges Tafelsilber mit Löwung und Ishak im Kader „zu zerstören“ in dem er ihnen das Vertrauen entzieht und diese damit sicherlich nicht zum Verbleib für die zweite Liga motiviert.
          Spätestens jetzt ist eine Trainerentlassung überfällig und Bornemann ist meines Erachtens stark angezählt.

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          • Das ärgert mich einfach wenn grundfalsche Behauptungen mit Verweis auf Quellen(Kicker) bedingungslos nachgeplappert werden.Die Torschützen gegen uns wären also für uns finanziell darstellbar gewesen?Really???
            Ibisevic,Duda,Brosinski,Quaison,Eggestein-Müller eventuell, wenn man das Gehalt mal außen vor lässt.Aber wer behauptet ernsthaft sowas oder redet es dann ungeprüft nach?Die Postion eines Rechtaussens-N.Müller wurde hier allgemein auch nicht als Hauptkrisenposition gesehen, also wäre er die Rettung?

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            • Wer plappert denn? Ich habe doch nix von Ibisevic oder gar Eggestein geschrieben?

              – Berkay Özcan, ein 10er, 20 Jahre alt, erzielte das 1:0 für den HSV kam in der Winterpause für ca. 1 Mio vom VfB
              – Nicolai Müller, Rechtsaussen, 31 Jahre alt, erzielte beide Tore für H96, wurde in der Winterpause aus Frankfurt für eine niedrige, sechstellige Leihgebühr ausgeliehen

              Gar nix zu machen, wie das Bornemann gemacht hat, ist halt einfach dann gar nix.

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              • Der Kicker fasste das neulich etwas süffisant, aber passend zusammen, als er aufzählte, daß wir in den letzten Spielen immer Tore von Winterwechseln fingen, die durchaus in unseren schmalen Geldbeutel gepasst hätten.-in den letzten Spielen …egal dein Özcan wechselte zu seinem Jugendtrainer Wolf nach Hamburg-besitzt ansonsten einen Vertrag bis 21 beim VFB, die sicherlich ihren direkten Konkurrenten FCN mit einer Leihe unterstützen wollten-wirklich ein Wahnsinnstransfer den Bornemann nicht einrüsten konnte. Der Müller, der vom Fredi Bobic zu seinem Ex-Mitspieler Horst Held verliehen wird, über dessen Gehalt wir nicht reden brauchen, der weder den dringend benötigten 6 er spielt noch, ach egal

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        • „ich bevorzuge hier die proaktive Lösung, über die Saison hinaus gedacht könnte das die beständigere Lösung sein als mit Köllner (und Bornemann) weiterzuarbeiten.“
          Das halte ich auch für einen möglichen Weg.
          Vielleicht können Bornemann und Köllner aber auch ihre gegenwärtige unbeholfene Dünnhäutigkeit, so wie sie medial rüberkommt, ablegen und den Gegenwind, denn sie gerade erfahren, zum Rückenwind für den Club machen. Erfordert Grandezza und das Eingeständnis eigener Fehler. Und braucht Schritte auf die Kritiker zu und eben nicht die Mentalität einer Wagenburg reiner Selbstverteidigung und Rechthaberei. Wenn ihnen das gelingt, könnte es wieder besser werden mit demClub, unserem Club, der uns am Herzen liegt und ihnen hoffentlich und wahrscheinlich auch.

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  • Ich sehe es anders, es sind einfach zuviele Fehler in den Details und ich sehe den Kader mit einem erfahrenen Trainerauch in der 1. Bundesliga konkurrenzfähig ich betone im Abstiegskampf. Der Zug ist nun abgefahren. Den Zeitpunkt hat man bereits verpasst, so wie man eigentlich alles in der Winterpause verpasst hat, um uns vor die direkte Konkurrenz zu bringen aus welchen Gründen auch immer, Absicht unterstellt ja niemand.
    Leider war nicht nur die Mannschaft unerfahren sondern vor allem auch der Trainer bezüglich 1. Liga. Köllner hat uns zwar den Aufstieg gebracht ( um die Plätze 3 spielten Regensburg und Aufsteiger Kiel mit, wohl die schwächste 2. Liga Saison, an die ich mich erinneren kann) Die Mannschaft ist mit Köllner aufgestiegen dafür allen Respekt, Köllner ist aber nie in der 1. Liga angekommen, die Mannschaft leider auch nicht vielleicht genau deswegen.

    Bornemann kam gut über die Zeit als er noch das Tafelsilber aus der Bader Zeit verkaufen konnte, jetzt ist keines mehr da, nichts nennenswertes.

    Es ist immer ein Risiko auch an beiden festzuhalten aber ich bin für einen umsichtigen Wechsel von beiden Sportvorstand und Trainer. Man muss ja nichts über das Knie brechen, Schnellschüssen helfen jetzt auch nicht, aber ich meine zeitnahes handeln ist geboten. Nicht um die Klasse zu halten wer auf unser kommendes Programm schaut weiß im März sind wir noch weiter weg.

    Ich war Köllner Anhänger bin es aber seit dem Freiburg Spiel und der folgenden Winterpause nicht mehr. Nichts geht ohne Risiko ich bin aber entschieden dafür den weg mit zwei neuen Fachleuten zu gehen auf der Sportvorstand und Trainer Position und wünsche dem AR dabei ein glückliches Händchen. Diese Bundesliga Saison wurde unter Wert hergeschenkt in meinen Augen.

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    • “ Die Mannschaft ist mit Köllner aufgestiegen dafür allen Respekt, Köllner ist aber nie in der 1. Liga angekommen, die Mannschaft leider auch nicht vielleicht genau deswegen.“
      Das kann natürlich die logische Erklärung sein, der, nie in der ersten Liga angekommene, Trainer hindert seine Mannschaft in der ersten Liga anzukommen.
      Man braucht es auch nicht zum 50igsten mal diskutieren ob es nicht doch die Stärke des bezahlbaren Kaders war, die nie in der ersten Liga angekommen ist, ankommen konnte.

      Wer jetzt fordert Trainer und Sportvorstand raus zu werfen, der nenne doch bitte Namen für die Nachfolge-
      eventuell diskutiert man dann mal was Neues.

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      • Als Trainer könnte ich mir Gisdol evtl. Beierlorzer gut vorstellen und als Sportvorstand wäre meine Stellenbeschreibung jemand, der sehr gut vernetzt ist und ein gutes Scouting System aufbauen kann. Das ist die überlebensader in unserer Situation. Ich finde Bornemanns Transferbilanz jetzt im 4. Jahr als Sportvorstand ist für mich Müll was leihen angeht, haben bei ihm nie geklappt, ebenso bezahlbare Spieler zb. wie Mainz die sogar Spieler aus der 2. französischen Liga geholt und diese für 20 Mio und mehr weiterverkauft haben. Bei Bornemann fallen mir in knapp 4 Jahren 4 Spieler ein die Sinn gemacht haben und unzählige die nie Sinn gemacht haben.

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        • @ Juwe

          Wieviel haben die Mainzer an Ablösesumme für einen Spieler bezahlt, der später für 20 Mio weiterverkauft werden konnte? Und mit welchem Gehalt konnte diesem der Transfer schmackhaft gemacht werden?

          Je höher der Level ist auf dem gescoutet werden kann, desto höher ist auch die Chance gelegentlich mal an eine Perle zu kommen.

          Wenn du nur dort fischen kannst, wo es keine Austern gibt, wirst du auch keine Perle finden können. Selbst dann nicht, wenn du der beste Scouter auf dem Planeten bist. Wenn schon Vergleiche, dann auch unter gleichen Voraussetzungen.

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          • Ich habe jetzt nicht alle Daten im Kopf und auch keine Zeit alles zusammenzutragen. Nur ein Beispiel Diallo wurde für 1 Mio fest eingekauft aus der frz. Liga und vor dieser Saison für 28 Mio an Dortmund weiter verkauft. SV Mainz hat vor der Saison 2018/19 58 Mio! Transfererlöse erzielt obwohl sie für Gbamin ein Premier League Angebot von 25-30 Mio abgelehnt haben. Mainz ist da natürlich ein sehr positives Beispiel, aber es beweist es können nicht nur die „Großen“ die kleinen müssen das eben ausgleichen indem sie beim Scouting extrem gut sind, das sehe ich bei uns seit Bornemann in 4 Jahren nicht.
            Und wer in der Winterpause noch nichtmal irgendwas versucht riskiert wegen mir ein überschaubares Risiko wie zb. Nicolai Müller bei Hannover 96 eine Leihe aus Frankfurt für 200.000, der uns in Hannover alleine abgeschossen hat, also wer gar nichts findet, macht in meinen Augen seinen Job nicht gut. Es macht doch keinen Sinn wie bei Ivo einen Spieler zu holen, den man erst wieder aufbauen muss und danach ist die Messe sowieso gelesen. Das ist doch ein Witz vor allem mit einem Vertrag bis Saisonende. Bis er einsatzfähig und wieder auf entsprechendem Nveau wäre, ist die Saison zu Ende.
            Ich kann mir schon vorstellen warum Bornemann bei Leihen vorsichtig ist, bei ihm gingen bislang so gut wie alle schief.

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            Antwort
      • Bornemann ist für mich einer der schön reden kann im George Clooney Look, dessen Leistung aber weit hinter den salbigen Worten zurück blieb. Was er in der Winterpause geleistet hat war eine Frechheit, wir sehen es doch jetzt, wo ist denn der Turnaround? … wenn wir so weiter punkten schaffen wir 4 o 5 Punkte in der ganzen Rückrunde und das fußt auf allem und ist die logische Konsequenz was seit der Winterpause nicht passiert ist.

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  • Guter Kommentar. Vielleicht auch gerade deshalb, weil er eine Binse herausstreicht, die in den Zeiten der hate speeches keine mehr ist: dass Meinungsstreit sein muss, aber kein Grund zum Entzweien sein darf. Einen Verein zu führen, ist zwar nicht zwingend eine basisdemokratische Angelegenheit. Im Umfeld demokratisch zu streiten ist aber einfach notwendig. Was notwendig ist, um sportlich die Kurve zu kriegen – das ist die one million dollar question. Mit „Rettern“ hat unser Glubb seine ganz eigenen Erfahrungen. Meyer und Hecking exklusive. Mit Geldausgeben sieht es ähnlich aus. Bornemann und Köllner stünden sicher weit weniger unter Beschuss, wenn ihnen die Integration von Kubo gelungen wäre und es vielen Fans nicht so vorkäme, als stünden Ishak und Löwen ziemlich im Abseits, also zwei Hoffnungsträger. Auch das ständige Rotieren gibt Anlass zu Zweifeln. So richtig es ist, gute Trainingsleistungen zu honorieren, so falsch ist es, kein Grundgerüst aufzubauen. Hier bietet Köllner eine offene Flanke. Bei all dem darf nicht übersehen werden, dass in der Aufstiegssaison unser Käpt’n eine Torquote geboten hat, die zu wiederholen von Anfang an unwahrscheinlich erschien. Kein Spieler stößt in die Lücke. Hinzu kommt der Eindruck mangelnder Ernsthaftigkeit bei Spielern wie Mühl. Wer auf Instagram den Nikolaus gibt, muss auf dem Platz mehr bieten. Gleiches gilt für Leibold, der x Punkte gekostet hat mit seinen Fehlern wie in Mainz. Das Köllner anzulasten wäre zu billig. Aber guter Rat ist ja auch teuer.

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    Antwort
  • Der Böller ist aber auch ein ganz Großer (Schein-) Heiliger:
    „Statt konstruktiver, abwägender Kritik regierte häufig gestelzte Besserwisserei – manchmal intern, manchmal im sogenannten Umfeld, immer brauchte es Schuldige, wer dabei nicht mitspielte, war selbst einer.

    Das spaltete wiederholt den ganzen Verein, in tagesaktueller Getriebenheit machten Verantwortliche auf allen Ebenen Fehler, die allgemeine Verunsicherung sah man auf dem Platz beim Fußball.“

    Eventuell mal die Rolle seiner Redaktion betrachten…
    http://www.nordbayern.de/sport/mit-kollner-und-bornemann-wackelt-auch-der-ganze-club-1.8590646

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    Antwort
    • Der Kommentar ist tatsächlich ein Witz. Aber genau andersrum: hier werden die gemeinen (Doppelsinn!!!;-)) Clubfans dafür verantwortlich gemacht, dass sie in dieser Krise die Nerven verlieren und entsprechend über Alternativen nachdenken. Nicht etwa die handelnden Personen tragen irgendeine Verantwortung an der doch beispiellosen Misere, sondern das zahlende Fußvolk. Prima, aber leider totaler Käse, sorry!

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      Antwort
  • Kontinuität möge endlich Einzug halten beim FCN. Klingt gut und scheint nachvollziehbar. Auf welchen Positionen muss diese eigentlich herrschen, damit man von Kontinuität sprechen kann? Auf der des Sportvorstands, des Trainers oder zwingend auf beiden, eventuell gar auch im Spielerkader? Übrigens hatten wir auch beim Club mit Bader schon fast 12 Jahre Kontinuität, so unbekannt ist diese im Frankenland somit nicht!
    Betreibt man diese Beständigkeit als Dogma oder mach man sie auch von Erfolgsfaktoren abhängig? Von erkennbaren Fortschritten in der Entwicklung der Spielanlage, sichtbarer Förderung von Talenten, finanziellem Plus aus Transfers und Zuschauereinnahmen, positiven Imagewerten, steigenden Mitgliederzahlen?
    Für mich als Außenstehenden haben MK (Spielsystem, Rotation, Entwicklung der Mannschaft) und vor allem AB (Personalplanung, Transferpolitik) grobe Fehler begangen. Dazu kamen wiederholt Schwächen in Außendarstellung und Kommunikation. Wieso sollten sie den weiteren Weg des FCN bestimmen dürfen? Dies würde voraussetzen, dass beide aus ihren Fehlern lernen können und wollen. Ihre Einsicht zweifle ich an.

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    Antwort
  • Der Beweis, ob Köllner/Bornemann eine Bundesliga-Mannschaft führen können, kann erst angetreten werden, wenn ihnen eine Bundesliga-Mannschaft zur Verfügung steht. Mit unserer Zweitliga-Mannschaft in der Bundesliga konnten wir nicht bestehen, diese Feststellung ist korrekt. Ob das ein anderes Duo geschafft hätte, eine Hypothese. Aber daran scheiden sich ja aktuell die Geister. Nur die Sache mit der Bundesliga-Mannschaft, darüber sollte ja doch Konsens herrschen.

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    Antwort
      • Ja jemand wie Meyer mit demselben Erfolg, da wär ich dabei. Nur gibt es den? Und könnte Meyer das auch aus dem jetzigen Kader rausholen, was ihm damals gelang?

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      • Egal, einfach irgendjemand der aus dem Nichts und mit dem Nichts plötzlich punktet wie irre, dabei möglichst wenig von Taktik spricht, selber Fußball ( erfolgreich) gespielt hat, nie die Stadt Fürth betreten hat, nix kostet, aber trotzdem jahrelang erfolgreich war und die Spielphilosophie des Vereins spielen lässt( welche nochmal)
        Ach ja fließend Hochdeutsch spricht hab ich vergessen, wegen der Verständnis bei den ausländischen Spielern

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          • Ich finde es wäre vielleicht mal an der Zeit, daß der AR sich mal mit einigen unserer Führungsspieler diskret unterhält, woran es Ihrer Meinung liegt, sie stehen ja jede Woche auf dem Platz und sollen die Kastanien aus dem Feuer holen. Diese offensichtlichen Dispute mit Löwen, mit Ishak man hörte bei anderen schon mal hier und da zarte Untertöne heraus angebliche Diskussionen zu einer defensiveren Ausrichtung usw. Ich habe das Gefühl da Bornemann und Köllner eng beinander stehen traut sich keiner etwas zu sagen, ob es wirklich so stimmt zwischen Trainer und Mannschaft. Das ist ja elementar.

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    • Und ich Frage mich ob es wirklich nur eine zweitligamannsvhaft ist wenn ich Spieler wie Löwen,Perrera,Behrens,Ishak,Ewerton und weitere in meinem Kader habe.Ich bin der Meinung das sind Spieler die durchaus die Chance haben die Klasse zu halten würden sie in einer eingespielten Mannschaft spielen und nicht Woche für Woche zwischen Startelf und Tribüne pendeln.

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      Antwort
      • Bisher haben die von Dir genannten Spieler allerdings auch nur bewiesen ,dass sie in der zweiten Liga den Unterschied ausmachen können.Pereirra ausgenommen, der ist ja erst seit dem Sommer da.
        Da hast du jetzt also fünf Spieler von denen du sagst sie hätten Erstligaformat-Misidjan eventuell noch-das macht aber nur 6 von 11Positionen-etwas dünn
        Auch wenn ich jedem der Genannten zu trauen würde innerhalb einer Erstligamannschaft gut zu funktionieren.Sie können nur keine Erstligamannschaft tragen jeder für sich und leider wohl auch nicht zusammen.

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      • Komisch dann, warum sie bisher noch nie in der Bundesliga länger spielten (Ishak in Köln) und auch keinerlei Begehrlichkeiten im Winter auslösten. Wäre ja naheliegend, sich eine dieser Transfermarkt-Perlen vom klammen FCN in der Winterpause für kleines Geld zu angeln. – Ich hab großen Respekt vor den Spielern, aber den Nachweis für Bundesliga-Niveau haben sie eben nicht erbracht bisher. Das liegt sicher auch an der Team-Performance, aber eben auch an ihnen selbst. Alle unsere Spieler sind bei uns, weil sie eben keine besseren Angebote hatten. Kubo sprach selbst davon, dass er kein anderes Angebot außer das vom Club eben hatte.

        Es geht wahrlich nicht darum, den Trainerstab für sakrosankt zu erklären und von allen Fehlern frei zu sprechen. Aber eine distanzierte Betrachtungsweise inkl. der Einbeziehung solcher Rahmenbedingungen ist eben auch angebracht. Wir sind neulich bei Total beGlubbt (https://meinsportpodcast.de/fussball/entenmanns-ecke-15/) mal alle Spieler durchgegangen, mit viel Wohlwollen sind da 6-8, die im erweiterten Kader der Konkurrenz wäre. Manche sicher auch wegen fehlender Form, die hängt aber eben oft genug am nächsten Problem: Verletzungsanfälligkeit. Auch deshalb lassen wohl manche Teams eben ihre Finger von Löwen, Kerk und Co.

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        • Vergessen wir einfach diese Saison. Ist vorbei bei dem Restprogramm, leider. Wir sollten nur darüber nachdenken, mit wem wir nächstes Jahr in Liga zwo oben mithalten können und nicht wie die Schanze flott durchgereidht werden. Und da sehe ich MKals den falschen, AB eigentlich auch, allerdings könnte ein starker Coachihn evtl in die richtige Richtung lenken.

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        • Alles richtig, aber wenn ich nur 6-8 dieser Spieler habe und vier davon freiwillig auf die Bank setze, erwarte ich mir als Laie davon keine Verbesserung.

          Und es ist ja nun nicht gerade so, dass deren Vertretungen die Welt aus den Angeln heben würden, sondern die zählen regelmäßig zu den schlechtesten Spielern am Platz – und da wird es für mich dann halt kritisch und schwer zu rechtfertigen. Gerade ohne entsprechenden Erfolg.

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    • Wer muss eigentlich wem eine „Bundesligamannschaft zur Verfügung stellen“?

      Während wir uns scheinbar zurücklehnen und immer wieder vom lieben Gott oder sonst wem etwas fordern, was natürlich nicht kommt und daraus dann eine Entschuldigung finden, haben Düsseldorf, Darmstadt, selbst Fürth viel mehr die Verantwortung in die eigene Hand genommen und versucht aus Ihrem Nachteil mit spezifischen Mitteln eine Chance zu suchen. Dabei sind Klassenerhalt oder akzeptable Abstiege geworden, jedoch kein Fiasko.

      Damit sind Bornemann/Köllner wenigstens für uns das falsche Tandem. Nicht mehr oder weniger. Nichts qualifiziert sie weiter zu machen. Bornemann hat noch irgendwo Erfolg gehabt. Warum also jetzt?

      Es wird wohl auch in den nächsten 10 Jahren niemand bei uns en gemachtes Bett hingestellt bekommen. Wenn wir es nicht einmal schaffen mit 3 Mio. Budget 2-3 Spieler, die nicht erst mal 5 Kilo abnehmen müssen, zu verpflichten, dann ist das in keinem Fall Erstklassik – wahrscheinlich auch nicht Zweitklassik.

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      Antwort
    • Hätten Sie die Form vom 2.Halbjahr 2017 konservieren können, bin ich mir fast sicher, dass sie jetzt nicht dort stehen würden, wo sie stehen… Die Misere begann sich bereits im März 2018 mit der Verletzung Ishaks abzuzeichnen, dazu schlampig ausgespielte Konter, Unkonzentriertheiten beim Pass Spiel und die immer mehr zunehmende Formschwäche einzelner Spieler. (Behrens, Leibold, Löwen). Auch ein Möhwald hätte uns gut getan. Den hätte ich zum Kapitän gemacht. Ich habe auch die Vermutung, dass Köllner vielleicht eine zu verfrickelte Spielidee in Richtung seines Vorbildes hat und dadurch die Spieler ihrer Handlungsschnelligkeit beraubt. Manchmal wirken sie geistig überfordert oder in dem Moment unentschlossen, wenn es angebracht wäre, einen entschlossenen Pass in die Schnittstellen zu spielen. Dass sind Sekundenmomente, die Spiele entscheiden und zu 80% werden schon seit vielen Spielen, falsche Entscheidungen getroffen. Es fehlt mir die 100% Energie für den richtigen Moment

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      Antwort
  • Luhukay. Wäre sicher einer. 3 Aufstieg mit 3 clubs. Meist länger unterwegs. Hätte auch grad zeit. Allerdings kein sonderangebot…..

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  • „Es manifestiert sich, bei allem seriösen Bemühen, immer dieser Eindruck: Man kann in diesem Verein nichts langfristig Tragfähiges aufbauen, weil jeder Misserfolg – unabhängig von seinem Zustandekommen – den ganzen Club ins Wanken bringt. Es gab im Club und um den Club herum immer wieder gute Ideen, aber nie die Geduld und Weitsicht, daran festzuhalten. Statt konstruktiver, abwägender Kritik regierte häufig gestelzte Besserwisserei – manchmal intern, manchmal im sogenannten Umfeld, immer brauchte es Schuldige, wer dabei nicht mitspielte, war selbst einer“.

    Aus einem sehr schönen Artikel von Hans Böller!

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  • Ich halte den Kommentar von Alexander durchaus für angebracht. Das schwarz-weiß-Denken ist ja leider in den sozialen Medien weitverbreitet und meist ist die Welt grau – so auch hier.

    Was ich nicht weiß ist, ob ein anderer Trainer diese Saison noch was reißen kann. Ich bezweifle es. Was ich aber mit ziemlicher Sicherheit sagen kann ist, dass MK nächstes Jahr fast vor einer Mission Impossible stehen würde, da er nicht nur intern schwerst angezählt ist, sondern in der Mannschaft mindestens nicht unumstritten ist. Und kolossal in Liga 1 gescheitert ist. Wie schon oft geschrieben, dass wir absteigen ist keine Überraschung und vorrangig der finanziellen Unterlegenheit geschuldet. Es geht aber um das WIE. 4 Punkte in 15 Spielen, keinen Spieler bessergemacht. Sinnbildlich für mich Löwen: sicher kein Intelligenzbolzen und vielleicht nicht einfach für einen Trainer, der hat aber zweifelsfrei hohes Potenzial. Der Sturkopf MK setzt ihn regelmäßig auf die Bank und in Hannover sogar auf die Tribüne. Was hat das außer Frust bei Löwen gebracht? Und dass in Hannover auch noch obwohl Petrak ausfiel. Stattdessen bringt er Rhein und später Fuchs mit bekanntem Ergebnis. Gleiches gilt für Kubo.
    Keiner will die früheren Chaoszeiten. Aber sehenden Auges in eine schwierige Saison schlittern ohne Aufbruchstimmung…..das kann es doch auch nicht sein. Es würde mich auch nicht wundern, wenn die wenigen Leistungsträger keinen Bock mehr haben würden, unter MK zu arbeiten. Das ist allerdings eine reine Vermutung.

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    Antwort
  • Wie die meisten Schreiberlinge in diesem Forum kann ich die Lage und Entwicklung des FCN nur von außen beurteilen, habe also keinen Einblick in die Interna und das, was sich auf der „Hinterbühne“ abspielt.

    Von außen betrachtet …
    … hat Andreas Bornemann in der Winterpause keinen guten Job gemacht. Ein aktueller Kommentar im kicker bringt es auf den Punkt – eigentlich war schon seit Oktober klar, dass Verstärkungen notwendig sind, und es ist schwer vorstellbar, dass es auf der ganzen Welt keinen (erschwinglichen) Spieler gibt, der dieser Mannschaft nicht weiter helfen kann.
    … gibt Michael Köllner nicht immer eine gute Figur ab – einerseits im Hinblick auf das, was jede Woche auf dem Platz zu sehen (bzw. nicht zu sehen ist), insbesondere aber im Hinblick auf seine Kommunikation.

    Ob Bornemann und/oder Köllner deshalb besser gehen sollten, kann ich für mich selbst nicht abschließend beurteilen, da mir hierzu wie gesagt der Einblick in das fehlt, was sich innerhalb des Vereins abspielt. Bei Michael Köllner ist für mich hierbei ein Aspekt entscheidend – das Verhältnis zwischen Mannschaft und Trainer. Ich denke dabei z. B. an folgende Fragen: Wollen die Spieler denn noch mit Michael Köllner zusammen arbeiten und wenn nicht, warum nicht? Gibt es tatsächlich vereinzelt Zerwürfnisse mit dem Trainer und wenn ja, warum?

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    • Einzelne Zerwürfnisse mit Spielern wird es immer geben. Das wäre sonst auch seltsam, wenn man so erfolglos spielt. In jedem Team gibt es Spieler, die den Trainer nicht mögen oder sich falsch beurteilt fühlen. Die Frage aber ist dann berechtigt, wenn die Spieler mit der Kritik nicht aus Eitelkeit oder Egoismen, sonder wegen der Grundausrichtung des Vereins Recht haben. Und das kann und muss tatsächlich jemand beurteilen, der sehr nah dran ist und auch Verantwortung hat.

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      Antwort
      • Du hast natürlich recht, die Frage sollte daher besser lauten: Gibt es nicht nur vereinzelte Zerwürfnisse mit dem Trainer und wenn ja, warum?

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        Antwort
      • Dass die Mannschaft im Vergleich zur Konkurrenz klar unterlegen ist, sollte unbestritten sein. Dass wir nur durch besondere Umstände die Klasse halten können, ergibt sich logischerweise daraus. Wir müssen es deutlich besser machen als die Konkurrenz, oder dieselbe muss es deutlich schlechter machen.

        Soweit, so schlecht. Die Klasse nicht halten zu können, ist also eigentlich normal, von daher verbieten sich eigentlich übertriebene Erwartungshaltungen. Ich habe daher immer gesagt, dass ich die Kontinuität über den kurzfristigen Kick stelle. Das bedeutet, am Trainer festzuhalten, auch wenn es eben nicht für den Klassenerhalt reicht.

        Aber, ohne aber geht es nicht:

        Natürlich nur, so lange das Verhältnis von Trainer und Mannschaft intakt ist. Die Leistungen der Mannschaft deutet derzeit nicht darauf hin, dass es im Binnenverhältnis nicht stimmt. Sie zeigt Einsatz, kämpft, hat Charakter, alles was für ein intaktes Gefüge spricht.

        Nur leider mehren sich in letzter Zeit die Anzeichen. In Interviews kommen kleine Hinweise, in der die Führungsspieler für eine andere Strategie werben. Die Missachtung der beiden größten Hoffnungen im Kader, Ishak und Löwen, geben zu denken. Und da muss man nun einhaken, denn das mindert unsere ohnehin nur kleinen Chancen. Entweder Köllner kommt zur Vernunft und beendet seine Grabenkriege oder er gefährdet seine Mission und dann muss man leider eingreifen.

        Ich messe ihn dabei an seinen eigenen Worten:

        „wir werden alles dafür tun, um das Spiel erfolgreich zu bestreiten“

        Genau, alles. Jeder.

        Dazu gehört auch, über den eigenen Schatten zu springen, und Eitelkeiten der Sache unterzuordnen. Das fordere ich auch vom Trainer. Kann er das, kann er gerne bleiben. Kann oder will er das nicht, sollte er besser gehen bzw. gegangen werden.

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  • Gestern Düsseldorf gegen Stuttgart, man wird fast neidisch, wenn man sieht wie fein Düsseldorf seine Tore herausgespielt hat und völlig verdient gegen den VFB gewann. Wir hingegen haben gegen einen angeschlagenen VFB zuhause gar nichts aber überhaupt nichts auf die Kette gebracht. Letztes Jahr waren wir mit Düsseldorf noch auf Augenhöhe, was ist denn da passiert dass sich zwei Mannschaften derart unterschiedlich weiterentwickeln? ..das meine ich eben mit Weiterentwicklung, bei uns ist keine.

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    • Clevere Transfers und zwar schon im Sommer. Diese Spieler haben eine gewisse Zeit gebraucht um sich in das Mannschaftsgefüge zu integrieren, aber man hat gesehen, dass es zum letzten Drittel der Vorrunde gut funktioniert hat. Auf den Aussenbahnen sind sie gut besetzt und haben durchaus schnelle und robuste Stürmer, die auch treffen. Wie schon beschrieben, hakt es bei uns an körperlicher Robustheit und Tempo, vorallem im Mittelfeld und auf den Aussenbahnen. Vorallem hier machte sich das Fehlen adäquater Backups bemerkbar und kostete uns bereits einige, wenn nicht sogar viele Punkte. Da war Düsseldorf deutlich cleverer. Ein Stöger in Dr Zentrale zb. hätte uns sehr gut getan. Mit diesem Transfer hatte ich eigentlich auch geliebäugelt, aber da scheinen die Fortunen wohl attraktiver gewesen zu sein.

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    • Genau das ist das Problem das u.a. meine Wenigkeit hat: Düsseldorf und die objektiv wirklich gurkige Konkurrenz: Man denkt sich, wenn man bspw. das desolate Verhalten des VfB vor dem 0:3 sieht (oder den „einfach mal draufhalten“-Schuß zum 0:2): Es kann doch nicht sein, daß wir mit unserem Team trotzdem hinter denen stehen. Und was hat DDorf, was wir nicht haben. Funkel? War es doch Adelmann, der wichtiges Korrektiv bei Köllner war.

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  • Die schlechte Performance in der Liga lenkt ab von einem Thema, das mehr Aufmerksamkeit verdient hätte: Die Neuausrichtung des FCN in der Breite. Bornemann und Köllner haben die ohnehin kleine Scouting-Abteilung abgeschafft und den Trainerstab (Torwarttrainer, Co-Trainer, U21, NLZ) kräftig umgekrempelt. Dabei ausnahmslos Leute ohne jedwede Profi-Erfahrung geholt. Dazu wurden Ex-Profis im beratenden Umfeld vergrault, nur Hintermaier und Mintal verblieben (trotz Differenzen!) im Stab. Hier droht auf Dauer eine Absenkung der Qualität.

    Wenn Bornemann den FCN schon über einen längerfristigen Aufenthalt in der 2. Liga erneuern will, erscheint es wenig zielführend, das Team der Ausbilder aus Liga 4 und noch niederklassigeren Ligen zu rekrutieren.

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  • Da ja stets die Transferpolitik kritisiert wird-wenn man sich mal den Kicker Notenschnitt ansieht, dann fällt auf das Behrens und Ishak die einzigen Spieler sind , die schon da waren, die bessere Noten hat als unsere Neuzugänge-einzige Ausnahme ist Goden-also auf die einzelne Mannschaftsteile gesehen, Vergleich Torhüter mit Torhüter etc.

    http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/vereine/1-bundesliga/2018-19/1-fc-nuernberg-81/kader.html

    Natürlich sind das aber alles nur Transfers die sich der Club auch leisten konnte.Plea bei Gladbach hat sicherlich noch besser eingeschlagen oder Witzel bei Dortmund…

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    Antwort
  • Man kann von Schäfer halten, was man mag. Ich sehe ihn auch nicht als den für uns zwingend notwendigen „starken mann“, den wir aktuell auf keiner Ebene haben.

    Dennoch hat er uneingeschränkt recht und dies bereits vor Wochen so gesagt:

    https://www.facebook.com/CEFTV/videos/296165941096277/

    Insbes. gefällt mir, dass er endlich die undifferenzierten an den Haaren herbeigezogene „Kontinuitätsdiskussionen“ mit Verweis auf Freiburg, auflöst.

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    • Gefällt Dir auch dass er einen Rauswurf von Köllner als nicht sinnvoll betrachtet?

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      • Er sagt dass man den Rauswurf des Trainers rechtzeitig in der Winterpause versäumt hat.

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        • Er sagt das der Verein sich in der Winterpause so entschieden hat und den Weg so gehen möchte und verhält sich damit wesentlich gelassener als Einige hier.Aber das was du behauptest sagt er in dem verlinkten Interview nicht.

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          Antwort
    • Und Freiburger Kontinutät bekann 1991(! ) mit Volker Finke und erst Recht mit der Eröffnung der Freiburger Fussballschule 2001- deshalb konnte Streich als a-Jugendmeister die erste Mannschaft übernehmen, aber
      wen interessieren heute noch Fakten, wenn nach 2 Jahren schon wieder die Hütte brennt?

      „Die Freiburger Fußballschule wurde im September 2001 vom SC Freiburg im traditionsreichen Möslestadion nahe dem Schwarzwald-Stadion in Freiburg im Breisgau eröffnet. Das Vorzeigeprojekt sorgte für viel öffentliches Aufsehen. Im Verein sieht man es als konsequenten Schritt zur Umsetzung der eigenen Philosophie. Baubeginn der Anlage um die Fußballschule war Oktober 2000.“- alle bekannteren Namen und Spieler kommen ab Geburts-Jahrgang 1988 (Caliguri) frühestens

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    • Zitat:
      „…die undifferenzierten an den Haaren herbeigezogene ‚Kontinuitätsdiskussionen’…“

      Es gibt nicht nur EINE Form der „Kontinuität“.

      Die eine Form betrifft das Personal. In dieser Frage hätte ich es schon gern gesehen, wenn in der sportlichen Leitung einmal kontinuierlich mit dem gleichen Personal gearbeitet werden würde und nicht in einer Situation, mit der man zu Saisonbeginn rechnen musste, die „üblichen Mechanismen der Branche“ in Gang gesetzt würden. Dass jetzt auch das „Umfeld“ die „üblichen Konsequenzen“ fordert, hat z.T. auch die Vereinsführung zu verantworten, die vor der Saison klar hätte sagen müssen, dass aufgrund der finanziellen Lage dieses Spieljahr nicht mehr als ein VERSUCH ist, die Bundesliga zu halten. Dann hätten sich wahrscheinlich einige vom FCN abgewandt, aber die anderen würden jetzt nicht nach einem neuen Trainer (und Sportdirektor) schreien, in der falschen Hoffnung, dass der (die) dann das Heil über den Verein bringt (bringen). HEIL bringt diesem Verein zunächst einmal nur ein finanziell potenter und zugleich seriöser (!) Investor.

      Die andere Form der Kontinuität betrifft die „Spielphilosophie“, die nach Meinung einiger von der Profimannschaft bis in den Jugendbereich einheitlich sein sollte – und dann auch noch offensiv. Da bin ich – was die Profimannschaft anbelangt – ein klarer Gegner des Irrtums, dass eine Underdog-Mannschaft unbekümmerten, schön anzusehenden Ballbesitzfußball anstreben sollte, sondern ein klarer Pragmatiker: Safety first, Räume dizipliniert zumachen, dem personell besser besetzten Gegner auf die Nerven gehen, bis er sie verliert und Räume anbietet, in die man dann hineinstoßen kann. Das hätte das Konzept von Beginn der Saison an sein müssen und da hat Köllner sicher einen Fehler gemacht. Wobei „Fehler“ vielleicht das falsche Wort ist, weil ich nicht weiß, ob die offensive Spielweise nicht vielleicht sogar „von oben“ gewünscht war. Die nun feststellbare Hinwendung zum Safety-first-Prinzip kommt wohl leider zu spät…

      In den „unteren Abteilungen“ kann meinethalben eine andere Taktik gepflegt werden, ich bin aber auf alle Fälle nicht der Meinung, dass die Taktik in allen Abteilungen einheitlich sein muss.

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      • In vielen Punkten richtig, nur da es ja stets als Blaupause herangezogen wird, das Freiburger Modell war immer offensiv und attraktiv als Zielvorgabe, d.h. ja nicht das es körperlos sein muss.

        Philosophisch würde die Debatte, ob man es sich in einer vergleichbaren finanziellen Situation überhaupt leisten kann ein Spielsystem vor zu geben, oder ob man nicht anhand der Spieler, die man bekommt/bekommen kann spielen lassen muss.

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        Antwort
      • Ich fände es sogar wichtig, dass in der Jugend der Ballbesitzfußball gelehrt wird. Denn die Jungs sollen ja das FußballSPIELEN lernen. Im Profiteam muss man das ggf. dann den Umständen anpassen, aber auch dabei hilft es, wenn man das Spielen gelernt hat.

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      • @ belschanov
        „Dass jetzt auch das „Umfeld“ die „üblichen Konsequenzen“ fordert, hat z.T. auch die Vereinsführung zu verantworten, die vor der Saison klar hätte sagen müssen, dass aufgrund der finanziellen Lage dieses Spieljahr nicht mehr als ein VERSUCH ist, die Bundesliga zu halten.“

        Ich habe mir die Reaktionen auf diesen Satz gerade vor meinen „inneren Augen“ vorbeiziehen lassen.
        Wie wäre der vornehmlich bei der Mannschaft, aber auch in der Öffentlichkeit angekommen?

        Die Spieler und die Fans befinden sich in der Aufstiegseuphorie und träumen schon vom Klassenerhalt und bekommen nun aus heiterem Himmel einen Granatendämpfer. Die Spieler, weil sie als nicht bundesligatauglich öffentlich abqualifiziert wurden – was im übrigen auch als vereins- und rufschädigendes Verhalten ausgelegt werden könnte – und die Anhänger, dass sie sich einem VERSUCH ausgeliefert sehen.

        Mussten der zu erwartende Verlauf tatsächliich noch kommuniziert werden, auf den die Verlautbarungen der Vereinsführung bereits hingewiesen haben? Das Konzept hieß KONSOLIDIERUNG des Vereines! Damit war die Linie zwischen den Zeilen vorgegeben und festgelegt. Mir leuchtet bis zum heutigen Tag immer noch nicht ein, wie diese Mannschaft als tauglich für die 1. Buli eingestuft werden konnte und keine ausreichenden finanziellen Mittel vorhanden waren, den Kader entsprechend zu verstärken.
        Jedem nicht vom Aufstieg berauschten Fan hätte klar sein können wohin die Reise geht, sobald er die Realität nicht ausblendet. Wissen wir, was intern kommuniziert wurde?

        Was zu erwarten war wurde vereinsseitig publiziert und wer es verstehen wollte, der hat es auch erfasst.

        Ein gemeinsam mit dem Finanzvorstand und der sportliche Leitung erarbeitetes und vom Aufsichtsrat abgesegnetes Konzept sollte nur dann verworfen werden, wenn es sich als falsch erwiesen hat. Das ist jedoch nicht der Fall, wenn die augenblickliche Situation von vorneherein ins Kalkül gezogen und konzeptionell eingebunden war.

        In dürren Worten ausgedrückt:

        Der Klassenerhalt wäre mit diesem Kader ein Wunder, gegensteuer können wir aus nachvollziehbaren Gründen nicht, also nehmen wir einen Gewinn aus der kommenden Saison mit und stehen finanziell nach dem Abstieg besser da, als im Jahr zuvor. Die Chance eine stärkere Mannschaft aufzubauen bliebe gewahrt. Auch das könnte als positive Entwicklung betrachtet werden.

        Deshalb bin ich überzeugt, dass die Vereinsführung längst nicht so inkompetent handelt, wie ihr von der Mehrheit der Anhänger und den Medien vorgehalten wird. Auch Journalisten wurde der Verstand nur mit der Pipette eingeflößt und nicht aus einem Fäßchen eingetrichtert.

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        Antwort
  • Wie soll sich eine Mannschaft, der es angeblich an Bundesliga-Niveau mangelt, entwickeln unter einem Trainer, der jeglichen Nachweis von Bundesliga-Niveau schuldig bleibt?
    Sich stets selbst zu hinterfragen, die Fehler bei sich selbst zu suchen, macht eine Lernkurve aus. Zumindest laut seinen Aussagen gegenüber der Öffentlichkeit ist Selbstkritik für Köllner kein Thema. Eine Mannschaft, der es angeblich an Bundesliga-Niveau mangelt, braucht Automatismen, feste Strukturen, ein Kollektiv. All dies wurde wegrotiert.

    Nicht das Umfeld, die Medien oder gar wir Fans sind dafür verantwortlich, dass Michael Köllner der Aufgabe nicht gewachsen ist. Verantwortlich dafür ist nur einer: Michael Köllner. Schade, weil Köllner, was man so liest, durchaus fleißig ist und sich sowohl mit seiner Aufgabe als auch mit unserem Club identifiziert.

    Kontinuität mit der Brechstange macht keinen Sinn, führt in den Abgrund. Jobgarantien ebenso wenig. Und dass der begabte Simon Rhein nach monatelanger Nichtbeachtung in diesem bedeutenden Spiel übermotiviert ist, sollte niemanden verwundern. Man hätte auch einen Löwen dort einsetzen können. Aber mit dem ebenfalls begabten Löwen scheint unser Trainer ja eine Privatfehde auszutragen. Wie mit Ishak. Wie mit Kubo. Wie damals mit Teuchert. Geht gar nicht als Führungskraft einer Mannschaft, der es angeblich an Bundesliga-Niveau mangelt.

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    Antwort
    • @ fränki
      Wie soll ein Trainer, der mit einem Zweitligakader arbeitet, einen Nachweis für seine Erstligatauglichkeit erbringen?
      Auch deine weitere, teils auf Vermutungen und eigenwilligen Interpretationen aufgebaute Argumentationskette überzeugt nicht.

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      Antwort
      • @ Hans 65
        Der Plan war, die Mannschaft zu entwickeln. Dieser Plan ging in dieser Konstellation nicht auf. Leider.

        Ich zweifle nicht an der Entwicklungsfähigkeit unserer Mannschaft, die zudem durchaus Charakter hat.

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  • Bei aller Emotionalität sei noch einmal an die unverrückbaren Fakten erinnert:

    Wir sind Tabellenletzter mit einem historisch schlechten Punktestand.
    Wir haben die wenigsten Treffer erzielt (mit dem VfB).
    Wir haben die zweitmeisten Gegentore (nur der VfB ist ein Tor schlechter).
    Wir haben mit Abstand die wenigsten erspielten Torchancen.
    Wir sind Vorletzter in der Chancenverwertung.

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    Antwort
    • Deswegen: Am tollen Führungsduo unbedingt festhalten, denn schlechter kann es nach menschlichem Ermessen gar nicht mehr werden!
      Am unteren Totpunkt werden Träume wahr!
      Franken-Streich und Baden-Clooney, führt uns ins Licht!
      😀 😀 😀

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      Antwort
      • Es wundert mich nicht, dass Du in einer sachlichen Diskussion nichts vernünftiges beizutragen hast 😉

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  • Der Punkt ist nicht, wie von vielen hier felißig postuliert wird, dass Kontinuität ein Wert an sich ist und beim Club natürlich über Jahrzehnte selten erkennbar war. (Ausnahme Bader, hahaha, merkt ihr was?). Der Punkt ist, dass die Angestellten des Vereins ihren gottverdammten Job ordentlich machen müssen. Im letzten Jahr hat das einigermaßen geklappt, in der laufenden Saison ist es eine Katastrophe. In einer solchen Situation nicht ernsthaft über mögliche Veränderungen zu diskutieren wäre idiotisch. Es ist einfach genau so: Fürth und Darmstadt haben besser performt als wir, mit ganz sicher bescheideneren finanziellen Möglichkeiten. Düsseldorf performt ungleich besser, mit maximal etwas besserer Finanzausstattung. Daran müssen AB und MK gemessen werden. und wer dies tut, ist kein debiler Schreihals, sondern ernsthaft und zurecht um das Wohl des Clubs besorgt.

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    • Das letzte Saison gut gearbeitet wurde machst du nur am sportlichen Erfolg fest und diese Saison den Misserfolg nur am sportlichen Abschneiden?
      Schon ziemlich s/w
      Zumal es sich im Wesentlichen um die gleichen Angestellten handelt.

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  • Sollte Bornemann gehen müssen, wer könnte ihm nachfolgen? Die Gehalts-Frage klammere ich einmal aus, also reine Gedankenspiele. Vorstellen könnte ich mir Olaf Rebbe oder Jonas Boldt. Cooler, aber wohl auch teurer wäre Erik Stoffelshaus, von dem ich meine, dass sein Vertrag bei Lok Moskau ausgelaufen ist.

    Für den Scouting-Bereich wäre Sven Mislintat sicher die optimale Lösung.

    Wichtig empfände ich im Management die Einbindung eines geeigneten Mannes mit Stallgeruch. Als Unterstützung des Sportvorstandes, für eine breitere Basis an Fußball-Fachwissen. Ähnlich wie das der BVB mit Kehl handhabt. Raphael Schäfer oder Andi Wolf könnte ich mir vorstellen.

    Wobei Rapha auch als Torwarttrainer der richtige sein dürfte. Im Trainerstab des NLZ, möglicherweise auch als Co-Trainer der Profis erscheint mir auch Tomas Galasek absolut geeignet.

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    • Amüsantes Namedropping. Hast Du dabei auch mal an die Gehälter gedacht? Klar, dass der ehem. Chefscout von Arsenal gerne bei uns anheuert, für ein Zehntel seines bisherigen Gehalts… :mrgreen:

      Oder habe ich das „Achtung Ironie“ – Zeichen übersehen?

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  • Für die spitzfindigen CU Kommentatoren ein kleines Rätsel meinerseits: Der FCN gibt selbst einen Hinweis darauf, dass Köllner entlassen wird. Genauer gesagt ist eine Parallele zur letzten Trainerentlassung vorhanden. Wer weiß was ich meine? [Wer es zuerst korrekt postet darf nächste Woche die Nachspielzeit auswürfeln].

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    • Ach wegen der Nachspielzeit:gestern Magdeburg ,zwei Tore mehrere Behandlungspausen, eine nach k.o.-innerhalb der ersten Halbzeit.
      Nachspielzeit: 3 Minuten
      Es gibt immer noch Zuviel Ermessungsspielraum

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    • Meinst du, weil in den Ausblicken auf die kommende Woche das Wort „Köllner“ durch ein neutrales „Trainer“ ersetzt wurde, und zwar konsequent?

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      • Außerdem: Montag ist frei (OK, das ist üblich) und am Dienstag trainiert das Team individuell? Wozu?

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    • @Holzmichel:

      Meine Deutung:

      Wäre der Aufsichtsrat mehrheitlich pro Köllner, wäre diese Entscheidung gestern Abend verkündet worden. Die Tatsache, dass er sich vertagt hat, ist ein Indiz dafür, dass die Entlassung des Trainers beschlossene Sache ist. Dies wird aber erst dann verkündet, wenn mit einem Nachfolger alles in trockenen Tüchern ist.

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      • Fast genau meine Interpretation:

        Fix ist: Köllner darf gehen oder bleiben (Jugend).
        Unsicher ist: Bornemann. (Und all das, was damit zusammenhängt: Wenn er MK nicht entlässt, müsste er auch gehen – wer aber macht dann seinen Job? …)

        Sehr wahrscheinlich haben Sie bereits einen Trainer…

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      • Schließe mich an, ein klares Bekenntnis pro Köllner hätte sofort verkündet werden können ja sogar müssen.

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  • Wenn Bornemann etwas vom lahmsten Trainingslager aller Zeiten mitbekommen hätte, wäre vielleicht auch schon früher etwas passiert. Aber wenn natürlich gleichzeitig das eigene Schicksal an einen Untergebenen gekettet wird, ist das auch eine sehr seltsame Arbeitsweise. Und dann wird noch der gesamte Unterbau nach Köllners gusto gegossen, das ist schon alles ein sehr komisches Verfahren.

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  • Allgemein bin ich sehr nahe bei xxandl, der deutlich auf den Punkt bringt, warum es selbstschädigender wäre MIT Köllner weiterzumachen also ohne ihn.
    Argumente gibt es für beide Seiten.
    Mit der Rotationsverunsicherung der Spieler und als Krönung der verbalen Demontage von Ishak und Löwen, ist er ohne Ergebnis nicht mehr haltbar – er zerstört die Mannschaft auf Raten.
    Die drei Bornemann-Verstärkungen Misidjan, Perreira und Kubo sind weit unter ihren Möglichkeiten geblieben, eine Weiterentwicklung hin auch nur zur Vorstufe einer Bundesligareife ist bei kaum einen Spieler zu erkennen, eher ein Abwärtstrend (Behrens, Petrak, Leibold).
    Am Ende ist er wirklich an seiner „Sturheit“ gescheitert, seiner „Abschottung“, seiner Unerfahrenheit, sein zu sehr aufs THEORETISCHE schielende Auge, sein zuviel an verbalen Instruktionen….
    …im Trainingslager hat er wohl wirklich den letzten Funken Spaß der Mannschaft „zerredet“, Stop & TALK & NoPlay- Coaching…

    Schade.
    Ich mag ihn als Typ – aber da ist zu viel zerschlagen. Leider.

    Deshalb muss man unterm Strich handeln, auch wenn das bedeutet, dass eine „Zwischenlösung“ als Trainer kommt. Bornemann ist eigentlich auch angezählt. Zumindest das Konstrukt, dass nur der Vorstand über den Trainer entscheidet, sollte überdacht werden.

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  • Ich glaube das Spielchen mit Weinzierl ist eine Stufe schäbiger 1 Spiel Gnadenfrist und ausgerechnet gegen RB Leipzig, da kann man zum Trainer nur mutmaßen…dead man walking, und vermutlich wird längstens mit der Nachfolgelösung verhandelt. Eine Nummer wie bei Heiko Herrlich so ähnlich.

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  • Hatte grad so ne Idee für den Titel des nächsten Spiels gegen Dortmund….. El Klatschiko…. 😁 😁 😁

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  • Ich find, der Artikel stellt ganz gut das Dilemma des erfolglosen Sportvorstandes dar, der sich an den nicht erfolgreicheren Trainer gekettet hat. Macht aber nix. Abstieg ist gewiss und die Saison überleben dann halt beide nicht. Obˋs dem Verein gut tut, interessiert wahrscheinlich keinen von beiden. Mich langsam auch nimmer so sehr. Das Gekaspere ist einfach eine Nummer zu dämlich.

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  • Das 0:4 gegen Dortmund sehe ich mir trotz bockstarker Leistung nicht an, wer meine DK möchte, bitte direkt Kontakt mit mit aufnehmen.

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  • Der wahre Stellenwert des Ruhmreichen stellt sich im fehlenden Liveticker der örtlichen Medienanstalt dar.
    Vom nicht angesetzten Brennpunkt in der ARD ganz zu schweigen.

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    • wird jetzt aber zeitlich eng mit dem Brennpunkt.
      schon blöd wenn der Wunschkandidat noch immer beim VFB unter Vertrag steht und da das Leipzigspiel noch leiten muss-wie soll da das Trainerkarusell in Schwung kommen.

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      • Kannst du irgendwelche Belege liefern oder Quellen nennen das der 1.FC Nürnberg an einem Trainer interessiert ist der noch beim VFB Stuttgart unter Vertrag steht? Also ich habe da noch nirgends etwas gelesen.

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  • Ich glaube laut blöd Tagen die immer noch. Oder gibt es schon Neuigkeiten?

    Nachdem es so lange dauert, geht es nur noch um den Modus operandi, schätze ich. Will Bornie mitgehen oder trennt er sich freiwillig….

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    • Vielleicht bauen sie Bornemann auch eine letzte Brücke, halten ausnahmsweise alle dicht und lassen Bornemann morgen auf einer PK die Deutungshoheit.

      Vielleicht ist aber auch alles ganz anders…

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      • OMG, die BLÖD bringt schon wieder den Namen Frontzek ins Gespräch. Wenn sie das machen, sind sie wirklich völlig bescheuert. Dann lieber weiter mit Kölle…..

        Oder steht die Rückkehr des dunklen Lords bevor? :mrgreen:

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    • Laut Bild ist Frontzeck einer der Nachfolgekandidaten. Jedes Mal, wenn ein Trainerwechsel in der Luft liegt, fällt der Name Frontzeck. Vielleicht ist es ja dieses Mal so weit…

      Freunde, wollen wir die Sache nicht lieber lassen.

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      • Kein blöder Schachzug. Danach kannst du im Grunde holen wenn du willst, und die Fans werden sagen „Naja, toll ist er nicht, aber zumindest haben sie nicht den Frontzeck geholt.“ 😉

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  • Michael Köllner hat um den Club unheimliche Verdienste, er hat den Verein vor knapp zwei Jahren aus der sportlichen Versenkung geholt, hat mit trainerischem Können die Spielkultur gefördert und den personellen Aderlaß (damals Burgstaller) mit eigenen Leuten kompensiert. Das ist ihm hoch anzurechnen, genauso wie seine Loyaliät dem Verein und den handelnden Personen gegenüber. Aber: Eine Serie von drei Punkten aus 15 Spielen übersteht kein Trainer, weder in Nürnberg, noch in Mainz noch in Freiburg. In Freiburg hat sich das Problem sowieso noch nie gestellt, weil Streich noch nie so eine Serie hingelegt hat. Aber egal, da hat Raphael Schäfer Recht, es geht nicht um Freiburg oder Mainz, es geht um den Club. Und hier ist Köllner von den Ergebnissen und der ganz offensichtlich nicht konkurrenzfähigen Spielweise total in der Defensive, so dass er auch kommunikativ jetzt endgültig keine Argumente mehr hat. Und dann ist meistens Feierabend. Das ist so und die Gründe sind eigentlich egal, weil es nach dem 0:2 jetzt endgültig nicht mehr darauf ankommt. Auch kein einziger Spieler fordert, dass Köllner bleiben soll. Sie leiden ja selber darunter, dass ihre Schwächen schonungslos aufgezeigt werden. Ich hätte Köllner gewünscht, dass er das selbst erkennt, den Dienstwagen voll tankt, übergibt und mit ordentlicher Abfindung und mit hocherhobenen Haupt von dannen zieht. Aber scheinbar reflektiert er das nicht mehr, weil er „im Tunnel“ ist und faselt davon, dass es um eine langfristige Perspektive gehe. Nein, das ist Quatsch, sogar in der Kreisliga hören die Trainer auf, wenn sie dauernd verlieren.

    Bornemann hat auch seine Verdienste um den Club, weil er den Club nach den letzten Bader-Jahren unaufgeregt in ruhigeres Fahrwasser gebracht. Aber er hat auch Glück gehabt, deutlich mehr Glück als Köllner, der für ihn ein absoluter „Glücksgriff“ war. Ja, die Bedingungen sind schwierig, aber seine Transferpolitik ist – auch über die Jahre gesehen – „durchwachsen“, um das mal zurückhaltend auszudrücken. Ich kann nicht beurteilen, welche Gründe es dafür gibt. Schon das Ergebnis der Sommertransferperiode war schwach, weil die Spieler viel zu spät kamen und im Grunde keine Chance bestand, sie zu integrieren. Das Ergebnis der diesjährigen Wintertransferperiode ist allerdings fast ein Offenbarungseid, wenn man das Ergebnis sieht: Es wird kurz vor dem Ende ein offensichtlich nicht -fitter Spieler verpflichtet, der zudem seit Oktober keine Spielpraxis mehr hat und bei der PK reichlich desillusioniert wirkt. Was soll das? Ich glaube, Bornemann ist von diesem Ergebnis seiner Bemühungen selbst am meisten frustriert, seine schlechte Laune lässt jedenfalls annehmen, dass ihm das selbst unangenehm ist. Wenn er sich nicht ein wenig daran messen lassen möchte, dann darf er eigentlich nicht im Profi-Fußball arbeiten, selbst wenn man anerkennen muss, dass der Club schlicht und einfach die schlechtesten Bedingungen hat. Wenigstens war Bornemann so aufrecht, nicht irgendwelche Spieler zu verpflichten (z.B. Mo und Mu), um den Club auch noch finanziell zu zerütten (hoffe ich zumindest).

    Den größten Fehler macht er, wenn er sein Schicksal jetzt an Köllner kettet. Auch da fragt man sich, was das soll? Möchte er das Spiel „allein gegen alle“ spielen? Hat er keinen Bock mehr auf den Club und will sowieso rausgeschmissen werden? Seine ganz Haltung lässt das befürchten. Ich finde es auch fachlich zweifelhaft, warum er unbedingt, scheißegal, was zu sehen ist, am Trainer festhält. Das hat bei ihm scheinbar einmal mit Volker Finke geklappt und dieses Muster will er jetzt immer wieder durchziehen. Aber Volker Finke hatte überragenden Erfolg und ist im ersten Jahr ind er Bundesliga dringeblieben. Wenn die Mannschaft ein Chancenfeuerwerk abbrennen würde, könnte ich das noch verstehen, aber das ist ja nicht der Fall. Im Übrigen können Trainerwechsel durchaus ein Mittel sein, um irgendwelche Kräfte freizusetzen, dafür gibts genügend Beispiele.

    Loben muss man den Aufsichtsrat. Bislang sind keine Indiskretionen nach außen gedrungen, die ganz Situation wird sehr professionell gehandhabt, was vor allem Grethlein zu verdanken ist, der den Laden im Griff hat. Auch wenn das von außen jetzt wieder reingetragen wird, nein, der Club ist momentan kein Chaosverein, auch wenn Leute wie Hans Böller heute Kommentare in diese Richtung schreiben. Es ist ganz einfach so, dass wieder einmal ein Trainer kein Mittel mehr hat, wie Tausende vor ihm auch schon. Und es wäre fahrlässig, bei drei Punkten Abstand auf den Relegationsplatz diese Karte jetzt nicht wenigstens zu ziehen.

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    • Die ersten beiden Absätze hätte ich als Gast-Artikel hier uneingeschränkt veröffentlicht, die letzten beiden sind sicher diskutierbar, aber eben auch nicht mehr so ausgewogen, wie ich sie gern gelesen hätte. Nichtsdestotrotz ein guter Kommentar.

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      • Da hast Du natürlich Recht. Man sollte schon noch würdigen, dass ein loyales Festhalten an einer Person, einem Trainer, einem Kollegen, der eine Menge geleistet hat, durchaus anzuerkennen ist. Aber jetzt braucht Bornemann vielleicht ein gewisse Einsicht, die nichts mit Opportunismus zu tun hat, um irgendwie da rauszukommen. Am besten wäre es in der Tat, wenn Michael Köllner freiwillig durch die Vordertür rausgeht und den Club jetzt nicht in eine handfeste Führungskrise stürzt (in der er bislang meiner Meinung noch nicht ist).

        Und über Hans Böller habe ich mich ein wenig geärgert. Er versucht ein wenig beide Seiten zu bedienen. Warum redet er davon, dass beim Club wieder mal alles wankt, wenn er gleichzeitig konstatiert, dass die Zuschauer keine Hoffnung mehr haben, bei dem was ihnen da geboten wird? Zumal auch seine Kollegen mehr oder weniger die Ablösung des Trainers als Mittel der Wahl sehen. Es ist jetzt eben ein Führungskonflikt, der sich in ein paar Tagen ganz vernünftig auflösen kann. Und ich finde schon, dass die Disziplin des Aufsichtsrates bis jetzt bemerkenswert ist.

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    • Eigentlich entscheidet doch gerade Rossow über das Wohl und Wehe des Vereins- sportlich hoffentlich kompetent.Entweder findet er mit Bornemann eine gemeinsame Linie oder dieser Rossow, brüskiert bornemann und übergibt an den sportlich ,wie bereits mehrfach demonstriert, nicht ganz so kompetenten Aufsichtsrat.
      Das Alles findet ihr jetzt besser als das was ist-okay.
      Dann betet mal das Rossow nicht seine Club-Influencer um Rat fragt.

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      • ‚Dann betet mal das Rossow nicht seine Club-Influencer um Rat fragt.‘
        Von wegen.
        Der lässt morgen per Umfrage in den Grundschulen der Stadt klären, wie er sich positionieren soll.

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  • Rossow ist ja noch relativ neu im Verein ob er überhaupt schon den Mut hat sich gegen die Aufstiegshelden Bornemann und Köllner zu positionieren. Solange Bornemann stur zu Köllner hält bleibt es eine ganz schwierige Situation. Dann müssten ansich rein formell Bornemann und Köllner als Double gehen. Dann stellt sich auch die Frage will man einen neuen Trainer ausgerechnet sofort in das Duell gegen Dortmund jagen?
    Das gibt erste Schrammen schon beim Einstand. Also Zeitschiene, Procedere alles sehr unklar und obwohl es ruhig wirkt alles trotzdem nahe am Chaos – irgendwie verfahren.
    Mein vorsichtiger Tip ist zumal Köllner dieses „vom Hof gejagt werden“ schon im Sommer mitten in der Aufstiegseuphorie thematisiert hat, dass einige Tage hin oder her er von selbst das Feld räumt.

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    • Du meinst echt, Köllner gibt auf und schenkt dem Verein für dessen schäbiges Verhalten ihm gegenüber auch noch jede Menge Geld?

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  • Nach 15 Spielen ohne Sieg wird in jedem Verein über den Trainer diskutiert. Die meisten sind da schon nicht mehr da.Da dem Verein schäbiges Verhalten vorzuwerfen find ich schon sehr dubios.

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  • Am Ende soll Köllner noch bis nach dem Dortmundspiel bleiben, um den Neuen nicht gleich gegen diese starke Mannschaft beginnen zu lassen,
    wenn dann die Mannschaft gewinnt, ist es wie bei Entenmann.
    Der Kreis beim Club schliesst sich auf die immer gleiche Weise und immer andere Arten.

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  • Wenn Bornemann, wie hier schon geschrieben wurde, sein Schicksal an das von Köllner kettet der einzige Weg.
    Bin sehr gespannt, wie es weiter geht. Also ich verspüre irgendwie Erleichterung als Fan mal wieder aus dieser monatelangen Trostlosigkeit und Stagnation heraus zu kommen.

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  • Statement AR:
    „Natürlich sind wir uns bewusst darüber, dass die wirtschaftliche und sportliche Konsolidierung des 1. FCN über allem stehen muss. Doch gerade die sportlichen Ziele sehen wir durch die jüngsten Ereignisse und Ergebnisse stark gefährdet. Aus diesem Grund haben wir uns als Gremium dazu entschlossen, den bisherigen Sportvorstand Andreas Bornemann von seinem Amt zu entbinden. Leider konnten wir uns mit ihm nicht auf einen gemeinsamen Weg in die Zukunft, gerade auch in Bezug auf das Cheftraineramt verständigen.“

    Bitte dringend die Statuten ändern, damit ein zweitklassiger Manager nie wieder versuchen kann, alles an sich zu reißen!

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    • „Doch gerade die sportlichen Ziele sehen wir durch die jüngsten Ereignisse und Ergebnisse stark gefährdet.“

      Hat dieses Gremium etwa wirklich geglaubt diese Mannschaft könne in der Bundeslige etwas reißen und den Klassenerhalt schaffen? Dann weiß der zukünftige Trainer wenigstens im Voraus, welcher Illusionismus ihn beim FCN erwartet.

      Seit 57 Jahren bin ich nun Clubanhänger und habe mindestens die gleiche Anzahl von „Konzepten“ erlebt die jedesmal genau so schnell verworfen wurden, wie sie entworfen worden waren.

      Als Clubfan muss man nicht nur leidensfähig bis an die Schmerzgrenze, sondern auch bescheuert sein.

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  • Sollte die Information zutreffend sein, dann fehlt noch eine weitere Entscheidung:

    Dieser wachsweiche Aufsichtsrat sollte geschlossen zurücktreten, denn Köllner und Bornemann waren dessen Personalentscheidung.

    Die haben einfach keinen A**** in der Hose. Kaum weht der Gegenwind etwas stärker, fallen die um, wie morsche Bäume.

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    • Nein sie hatten den Mut zu handeln. Sportliche monatelange Trostlosigkeit ist etwas anderes als Gegenwind.

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  • Wenigstens haben wir es beim Boulevard mal wieder mit einem Beitrag zwischen die Bayern und PSG geschafft mit der Headline „Machtkampf um Köllner“ das letzte mal als wir es zu einer nennenswerten Meldung in den Sportmedien schafften war es der Vogelschiss auf Löwens Stirn.

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  • Mal wieder wurde in einer Panikaktion alles eingerissen, was man sich mühsam aufgebaut hat. Dafür also hat Bornemann die Transfergelder gespart, hätte er mal lieber eine vernünftige Verstärkung besorgt. Letztlich hat er aber sich selbst entbehrlich gemacht, denn für’s Nichtstun hätte es keines Sportdirektors bedurft. Immerhin zeigte er Charakterstärke.

    Ich hoffe, sie wissen, was sie tun und haben einen Plan.

    Immerhin, Chlodwig vergibt ihnen…

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    • Panikaktion war das doch keine, weder vom Zeitpunkt noch von der Verhandlungsdauer. Nach den oberpeinlichen Statements Beider nach dem H96 Spiel, als der Realitätsverlust von Köllner sichtlich auch auf den Sportvorstand übersprang, und nach dem Saisonjämmerlichkeits-Höhepunkt in Hamburg, war der Schritt doch nachvollziehbar.
      Auch ich war einst ein Gläubiger des Köllner-Bornemanns-Evangelium, aber mein Glauben bröselte und bröckelte von Spiel zu Spiel dahin. Das was ich auf dem Platze sah, stand so nicht in der Verkündigung der beiden Propheten und als sie auch in der Winterpause keine göttlichen Zeichen von sich gaben, ein lumpiges Sandalenausziehen hätte uns nach einem Zeichen darbenden Gläubigen doch gereicht, wandte ich mich vollends ab. So steht es nun geschrieben im Buche und in den Psalmen. Lebbe gehd weider!

      Zum Frohlocken ist mir dennoch nicht zumute.

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  • Andreas Bornemann hat mit: KUBO, Misidjan und Pereira die Qualität geholt die den Klassenerhalt ermöglichen kann. Leider hat es Michael Köllner nicht geschafft, diese Qualität die den Unterschied macht in die Mannschaft einzubauen. Ein Ewerton wurde viel zu lange außen vor gelassen. Löwen hat sich nicht weiter entwickelt. Ishak wurde das Vertrauen entzogen. Tilmann ein Junge mit überdurchschnittlichen Talenten wurde nicht berücksichtigt. In unserer Mannschaft steckt enormes Potenzial, das nur darauf wartet gesehen und entfacht zu werden. Ein Friedhelm Funkel hat nie gesagt, die anderen Vereine sind zu groß haben mehr Möglichkeiten, und die Schiedsrichter sind gegen uns. Mein er hat eine Einheit geformt und diese enorm weiter entwickelt. Unsere Truppe hat mehr Qualität, nur hat Herr Köllner diese nicht auf den Platz gebracht. Das Pokalspiel gegen den HSV war der Tiefpunkt. So leblos hat ich noch keine Mannschaft gesehen, in keiner Sportart. Michael Köllner ist ein fleißiger und sympatischer Typ. Leider hat er keine schlagkräftige Stamm-Elf gefunden und ist noch immer auf der Suche danach …

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