Stimmen zu einem Spiel, in dem (einmal mehr) das Ergebnis nicht stimmte

Die Rote Karte tat sehr weh. (Lukas Mühl)

Ob dem Hannoveraner Spieler, den Simon Rhein mit offener Sohle im Stile eines Karatekämpfers ansprang, Knie und Schienbein immer noch weh tun?

Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir mit elf Mann hier heute gewonnen hätten. (Christian Mathenia)

Gewonnen hätte man auch, wenn a) Zrelak bei Leibolds Maßflanke den Kopf richtig hingehalten hätte; b) die Abwehrspieler (besonders die Innenverteidiger) in den letzten Sekunden der ersten Halbzeit nicht in Gedanken schon beim Pausentee gewesen wären; c) Ewerton sich vor dem 0:2 nicht darauf beschränkt hätte, devoten Geleitschutz zu leisten.

Wir haben alles probiert, kassieren zwei dumme Dinger. Unsere Chancen haben wir nicht gemacht. (Lukas Mühl)

Wer kein Tor schießt und zwei Tore kriegt, hat verloren. Das sind die Dinge(r) des Fußballs.

Wir müssen sehen, dass wir Punkte holen. (Hanno Behrens)

Stimmt. Wer nach vierzehn sieglosen Spielen auch noch beim Tabellenletzten verliert, muss seine Punkte gegen andere Mannschaften holen. Die nächste Gelegenheit dazu besteht im Heimspiel gegen den Tabellenführer Borussia Dortmund. Man sollte sie nicht ungenutzt verstreichen lassen.

Wir werden […] die Boxhandschuhe rausholen. (Christian Mathenia)

So bleibt denn die Hoffnung, dass unsere Mannschaft im Boxen erfolgreicher ist als in Karate.

[Zum Spiel: klick, klick, klick, klick.]

6 Gedanken zu „Stimmen zu einem Spiel, in dem (einmal mehr) das Ergebnis nicht stimmte

  • „In der Krise beweist sich der Charakter.“
    Die Mannschaft steht in der Pflicht!
    13 Spiele !!!

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  • Und noch was aus unserer oberbayerischen Diaspora. Der Münchner Merkur stellt nach jedem Bundesliga-Spieltag „Die Mannschaft der Runde“ auf. Seit langer langer Zeit ist heute wieder mal ein Clubberer dabei: Mathenia im Tor.
    Gratulation! Die Unseren können also doch was (Strohhalm).

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    • Christian Mathenia war auch mit Abstand der Beste beim Club gegen H96.
      Sollten sich mal einige zum Vorbild nehmen.
      ( Kann mich noch erinnern wie kritisch und sinnlos hier bei clubfans-united einige Kommentatoren diese Verpflichtung sahen)

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  • Das Hauptproblem ist nicht, dass man Fehler macht, sondern die Fehler schön redet, anstatt aus ihnen zu lernen. Stets gebetsmühlenartig gleich lautende Erklärungen bzw. Lobreden nach jedem Spiel verdeutlichen einen Realitätsverlust, den kein Fan mehr nachvollziehen kann. Wo um Gottes Willen soll´s denn hingehen, irgendwann wird der Hinweis auf viele noch zu vergebende Punkte nicht mehr möglich sein. Mir fehlt seitens der Führung eine Zielsetzung, die die Tatsachen berücksichtigt, sei sie auch noch so ernüchternd.

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