Ein Leverkusener folgt auf Köllner – Schommers Interimschef

Boris Schommers und Marek Mintal übernehmen bis auf Weiteres die Trainergeschäfte beim FCN.

Die strahlende Personalie in der Nachfolgelösung für Michael Köllner war sicherlich Marek Mintal. Der Slowake war bisher nicht Teil der Profitrainerstabs, ist aber den meisten in Fußballdeutschland als ehemaliger Bundesligatorschützenkönig ein Begriff. In Nürnberg hat der 41-Jährige sowieso Legendenstatus. Was er jedoch nicht hat: Den Schein als Fußballlehrer. Diesen macht Mintal derzeit in der Slowakei, aller Voraussicht nach, schließt er die Ausbildung im kommenden Jahr ab.

Er steht damit im Gegensatz zu dem, der nun faktisch der Cheftrainer des FCN ist: Boris Schommers. Der ist seit 2015 Fußballlehrer. Er machte seinen Schein im selben Kurs wie Torsten Frings, Florian Kohfeldt, Marco Rose und FCN-U19-Coach Daniel Wimmer. Seit Sommer 2017 ist der gebürtige Leverkusener in Nürnberg, kam als Nachfolger von Manuel Klökler – der seit Anfang 2019 im Übrigen wieder Co-Trainer von René Weiler ist – zum Club. Die Stelle als Co-Trainer der Profis war Schommers‘ erste im Profibereich. Zuvor war Schommers – obwohl rechtsrheinisch geboren – sieben Jahre lang als Jugendtrainer beim 1. FC Köln engagiert. Von 2010 bis 2013 war er für die U17 (oder B-Jugend für die älteren Leser) verantwortlich, von 2013 bis 2017 für die U19 (sprich: A-Jugend). Sein größter Erfolg mit der U17: Deutscher Meister in seiner ersten Saison 2010/11. Damals schlug der Effzeh im Finale Werder Bremen (trainiert von Viktor Skripnik) mit 2:3 nach Verlängerung. Unter anderem für Köln auf dem Platz: Mitchell Weiser und Yannick Gerhardt.

In der Folgesaison scheiterte die Kölner U17 dann im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft im Elfmeterschießen an Hertha BSC, die West-Staffel hatte das Team unter Schommers‘ Leitung erneut gewonnen. 2012/13 folgte ein sechster Platz, ehe Schommers zu den A-Jugendlichen wechselte. Mit der U19 der Geißböcke wurde Schommers dann in der Bundesliga West zweimal Zweiter, einmal Fünfter und einmal Sechster, erreichte im Pokal einmal das Viertel- und einmal das Halbfinale. Zu den von Schommers trainierten Spielern gehören damit – neben den Genannten – unter anderem die – z.T. ehemaligen – Bundesligaprofis Lukas Klünter (Hertha), Salih Özcan (Köln), Kevin Goden (Nürnberg) und Leon Guwara (FC Utrecht).

In Nürnberg war, obwohl Michael Köllner die Position des Frontmanns einnahm, Schommers eigentlich immer schon mehr als reiner Co-Trainer, ein „fast gleichberechtigter Partner“ mit Michael Köllner. Die BILD ernannte (Artikel hinter Paywall) ihn erst vor zwei Wochen zum einflussreichsten Co-Trainer der Bundesliga. Er hatte also seinen Anteil an Taktik und Ausrichtung im Aufstiegsjahr und auch in der bisher desaströsen Bundesligasaison, obwohl Köllner in der Verantwortung stand. Ins Portfolio des Rheinländers fielen mit Defensive, Standards und Video-Analysen gewichtige Bereiche. Die Standardstärke im Aufstiegsjahr darf sich Schommers daher auch auf seine Fahnen schreiben, genau wie die Abwehrstärke im Vorjahr, allerdings eben auch die wacklige Defensive in dieser Saison.

In der internen Kommunikation war Schommers als „Bad Cop“ stets der Überbringer der schlechten Nachrichten, eine Rolle, die er hinter vorgehaltener Hand schon einmal beklagte. Köllner war als „Good Cop“ immer derjenige, der Gutes verkündete. Dennoch gilt Schommers im Kader als anerkannt und beliebt, was freilich als Co-Trainer stets etwas einfacher ist als in der Rolle als Chef. Während der Partien war es darüber hinaus Schommers, der den Knopf im Ohr trug, also mit Fabian Adelmann auf der Tribüne kommunizierte.

Nun werden sich die Abläufe ändern und Schommers in die vorderste Reihe treten. Schommers, den Thomas Grethlein so beschrieb: „Er stand zwar immer höchst loyal zu seinem Cheftrainer, allerdings sah er auch etliche Dinge anders und hätte sie dementsprechend anders gehandhabt.“ Grethlein deutet damit Differenzen an, deren Tiefe kein Unbeteiligter seriös einordnen kann. Dass es durchaus Meinungsverschiedenheiten gegeben haben wird, davon ist auszugehen. Eine völlig harmonische und Reibungsfläche Arbeitsbeziehung zwischen zwei Fußballlehrern dürfte es nirgendwo geben – erst recht nicht, wenn einer davon so streitbar wie Michael Köllner ist. Inwiefern Schommers dann wirklich für einen Neuanfang steht, wie Grethlein auch verkündete, wird sich zeigen.

Dass Schommers diesen Neubeginn, der dank ihm aber eben auch noch den Anstrich von Kontinuität hat, mehrere Wochen entscheidend gestalten wird, ist aber auch klar. Bis der Vorgang von Vorstandsuche und dessen anschließender Trainersuche abgeschlossen ist, werden nämlich maximal noch neun oder zehn Spiele zu absolvieren sein. Entscheidend gestalten könnte der neue Trainer da nichts mehr. Womöglich wäre es dann sogar besser, die Saison mit dem Interimschef Schommers zu Ende zu spielen und den neuen Trainer von der Spielzeit 2018/19 völlig unbelastet ins Rennen zu schicken; natürlich nur, wenn der positive Impuls durch Schommers‘ Beförderung nicht so nachhaltig ist, dass er bis in die Spielzeit 2019/20 währt.

208 Gedanken zu „Ein Leverkusener folgt auf Köllner – Schommers Interimschef

  • MIt einem Leverkusener sind wir damals in den 80ern schon mal einige Jahre gut gefahren. Dem Schommers wünsche ich das gleiche Matchglück wie dem Höher, mit dem wir in den UEFA-Cup kamen und nach Rom fuhren. Grandios! Eckstein! Da war Höher dann schon Manager und es ging auch wieder bergab. Wie es mit dem Club halt so ist.

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  • Nun haben wir AB und MK los. Hoffentlich sind jetzt die sogenannten Fans zufrieden. Selbstverständlich hat MK dumme Fehler gemacht und AB gab ihm solidarisch Schützenhilfe. Soweit gut und recht. Aber was ändert sich jetzt? Der Club hat 1 – 2 Mio. für die beiden an der Backe. Ein neuer Trainer muß bezahlt werden. Und der Abstieg wird kommen da kein Geld für bundesligataugliche Spieler da ist. Denn die vorhandenen Spieler sind schlichtweg nicht bundesligatauglich. Die beiden Entlassenen haben dumme Fehler gemacht aber kein Trainer der Welt macht aus einem Ackergaul ein Rennpferd. Das jetzt verdummbeutelte Geld wird uns bei der Konsolidierung fehlen. Das kommt davon wenn man mehr mit dem Bauchgefühl als mit dem Kopf arbeitet.

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    • Das mit dem Geld für neue Spieler ist nicht relevant, weil wir ohnehin keinen mehr nachverpflichten können. Das hat Bornemann schon selbst verdummbeutelt.

      Was mich aber am Meisten an der ganzen Geschichte ärgert, dass so destruktive „Prediger“ wie Chlodwig oder (in der Form nicht vergleichbar aber dennoch destruktiv) Andre letztlich gewonnen haben. Das sollte niemals das Resultat vernünftigen Handelns sein, was gleichzeitig die Vernunft des Handelns erheblich in Frage stellt.

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      • @ Optimist

        Die Argumentation, Bornemann habe etwas verdummbeutelt, kann ich nicht nachvollziehen.
        Der dürfte ein Anforderungsprofil für zu verpflichtende Spieler gehabt haben. Weshalb sollte
        er, gegen seine eigene Überzeugung welche verpflichten, die diesem nicht entsprachen?
        Damit die kurzsichtigen Fans nicht aufjaulen?

        Da kommen aus der Fangemeinde Vorhaltungen, wieso der den Nicola Müller, der uns alleine
        abgeschossen hat, nicht gekauft hat. Hatte der den nicht auf dem Schirm. Vor den beiden Toren
        gegen die löchrige Clubabwehr hatte der in 12 Spielen 2 mal eingenetzt und keine Torvorlage
        gegeben. Ein Empfehlungsschreiben für einen offensiven Mittelfeldspieler ist das auch nicht
        gerade. Hätte uns so ein Spielertyp tatsächlich weitergeholfen?

        Oder: Bornemann ist schlecht vernetzt! Woher wissen die oberschlauen Foristen das. Kennen die dem
        sein Adressbuch? Das halte ich alles für seichtes Gelaber, um sich als „Experte“ zu profilieren. Das abschreckendste Beispiel sind die beiden von dir genannten.

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        • Und wenn er Nicolai Müller geholt hätte, wäre sofort wieder die Fürther „Herkunft“ beklagt worden. Auf das ganze Gwaaf muss man nun echt nicht hören. Fand Bornemann in diesen Dingen stark, deswegen auch schade, dass er nun weg ist. Aber eben konsequent.

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            • @ Sören

              Es sieht danach aus, als hätte ich dein obiges Post missverstanden. Entschuldige.

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          • Keiner hätte bei Nicolai Müller die Fürther Herkunft beklagt und wenn hätten die Sprüche auch keine interessiert sondern Tore für uns, wie war es denn bei Füllkrug? Lücke beispielsweise der auch in Fürth spielte vorher wurde hier bei uns hoch geschätzt.
            Nicolai Müller ist so ein Spieler, die es laut Bornemanns Aussagen auf dem Markt gar nicht gibt, 🙂 nämlich Spieler zu dem Budget die uns weiterhelfen könnten. Und dafür daß es Müller gar nicht geben sollte, hat er uns in Hannover schön alle Tore eingeschenkt.

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            • Mal völlig unabhängig davon ob Nicolai Müller uns weitergeholfen hätte (was ich persönlich bezweifle) oder nicht: glaubst du ernsthaft, dass Bornemann eine realistische Chance gehabt hätte sich gegen Hannovers Angebot durchzusetzen? Was hätte er dem Spieler bieten können was Horst Heldt ihm nicht geboten hat?

              Ausserdem: kennst du die Bezüge von Nicolai Müller? Es wird von Teilen der Fanschaft immer wieder so getan, als ob Leihgeschäfte nichts kosten. In der Regel wird das Gehalt vom aufnehmenden Verein übernommen. Schau dir bitte mal die Gehaltsstruktur von Eintracht Frankfurt an und dann die Gehaltsstruktur vom Club.

              Ich verlinke das sehr gerne.
              https://www.goal.com/de/listen/jahresgehalt-klubs-bundesliga-bayern-bvb-leverkusen-schalke/1ha6abzh5egxz1lpbg0kw0gczo#1ao0daftdl8ja1wcei94ekcard

              Aber ich nehme die Antwort schon mal vorweg. Der Club liegt überraschenderweise weit abgeschlagen auf Platz 18 mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 350.000€. Das ist, so ganz nebenbei, etwas mehr als die Hälfte von Fortuna Düsseldorf. Eintracht Frankfurt liegt auf Platz 10 mit 1.030.000€.

              Erstens ist der Spieler nicht bezahlbar, zweitens würde der Spieler die Gehaltsstruktur im Verein gehörig durcheinanderwirbeln, mit allen daraus resultierenden möglichen Konsequenzen, drittens hatte der Spieler mindestens ein weiteres Angebot vorliegen, von einem deutlich finanzstärkeren Verein (H96) und viertens spielt der Spieler auf einer Position, auf der wir im Vergleich zu anderen Positionen gar keinen Bedarf haben.

              Auch wenn der Spieler hier nur als Beispiel für Bornemanns angeblich verfehlte Einkaufspolitik herhält, fällt doch auf (finde ich zumindest), wie hahnebüchen die Argumente sind.

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            • Was wird Müller in Frankfurt verdienen? 2 Mio. pro Jahr? Ich würde davon ausgehen, dass Müller Hannover in diesen fünf Monaten insgesamt knapp 1,5 Mio. Euro kostet. Wenn Müller Nürnberg überhaupt in Betracht zieht, müsste man zusätzlich schon sehr davon überzeugt sein, dass er uns wirklich weiterhelfen kann, anders ist das schon sehr viel Geld für unsere Verhältnisse.

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              • Es geht doch nicht alleine um Nicolai Müller sondern um die Aussage daß es keine Leihen auf dem Markt gibt, die uns weiterhelfen. Das bezweifle ich aber sehr stark.
                Ein Leihspieler der in seinem Verein grummelnd auf der Bank sitzt, für den ist es auch wirtschaftlich attraktiver sich weiterhin auf dem Platz also im Schaufenster präsentieren zu können als auf der Bank zu versauern. Und bei Leihspielern gab es auch schon oft Modelle des Gehaltssplittings mit verleihendem Verein. Wir brauchen eben genau kreative Lösungen. Glaubt jemand als Beispiel damals mit Breno, daß der Club sein komplettes Bayerngehalt übernommen hat?

                Aber nix, keine Lösungen ist halt gar nix 🙂

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                • @Juwe

                  du scheinst dich sehr gut in dem Geschäft auszukennen. Vielleicht solltest du deine Fähigkeiten dem Club zur Verfügung stellen? Ich könnte mir vorstellen dass der AR offen gegenüber allen denkbaren Varianten ist. Vielleicht auch für eine honorarbezogene Beratertätigkeit.

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                • Alles Dinge, die bekannt sind, sorry wenn sie nicht in deine Argumentation passen. Es ist eben meine Meinung Herrn Bornemann muß man für nichts nachtrauern. Vor allem nicht seiner Transferbilanz was für einen Sportdirektor essentiell ist. Er hat eigentlich keinen Spieler geholt der einen erheblichen Mehrwert für uns bedeutet. Aber reihenweise Spieler die gut verkauft wurden waren aus der Bader/Möckel Zeit, die haben diese Werte geschaffen Burgstaller, Schöpf, sogar Kutschke, Teuchert, Möhwald (ok Vertragsende) .mit diesen Verkäufen konnten wir in der 2. Liga überleben.

                  Bornemann wirkte nun schon im 4. Jahr hier ich kann mich nicht an einen einzigen Spieler erinnern, den er gescoutet hat und den wir mit hohem Gewinn weiterverkaufen konnten. (von der schrägen Sabiri Nummer mal abgesehen, die eh keiner verstand)

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                • „sondern um die Aussage daß es keine Leihen auf dem Markt gibt, die uns weiterhelfen.“
                  Auffällig ist doch schon, obwohl weiterhin auf deutsch kommuniziert wird, wird Vieles nicht verstanden:
                  wenn Bornemann davon spricht, dass es auf dem Markt keine Leihen auf dem Markt gibt, meint er wahrscheinlich den Nürnberger Markt, zu unseren Konditionen in Kombination mit, würde uns helfen und den Aussichten nächstes Jahr zweite Liga zu spielen.Wo wurde denn ein Sechser verliehen oder ein 10er?-in unserem Gehaltsgefüge oder zu unseren Ablösen.

                  Wenn Bornemann zum Abschied noch anerkennend hinterher geschickt wird-es gebe wenige die zu diesen Bedingungen diesen Job gemacht hätten-kann man das ebenfalls als Hinweis verstehen- muss man natürlich nicht.

                  P.S, wenn dujetzt wieder mit Özcan kommst, Ersten reiner Zufall ads der uns aus dem Pokal geschossen hat, da hätte es auch andere kandidaten gegeben und Zweitens:
                  https://www.mopo.de/sport/hsv/winter-wechsel-fuer-den-hsv–oezcan-pfeift-auf-die-champions-league-31932130

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                • Wobei die Bayern halt ein wesentlich höheres Interesse daran haben, dass ein 20-Jähriger auf den man in der Zukunft baut Spielpraxis bekommt, als es Frankfurt bei einem 30-Jährigen hat. Bei dem geht es nämlich nur noch darum, dass man die Kosten möglichst optimiert – den gibt man also logischerweise an den Verein ab, der am meisten dafür bezahlt.

                  Und die Zeiten haben sich klar geändert, weil heute leihen sich halt eben auch Schalke und Hoffenheim 18-Jährige aus der Premier League aus. Macht es für uns schwieriger solche Talente zu bekommen. Für uns bleiben dann halt die Tilmanns und Pereiras, die auch super kicken können, aber vielleicht keine Soforthilfe darstellen.

                  Dementsprechend: Natürlich gibt es tausende Spieler am Markt, aber wenn man alle abzieht die nicht her wollen, die wir uns nicht leisten können und die wir uns nicht leisten wollen weil zu viele Unsicherheiten dabei sind, dann bleiben halt nicht mehr viele über.

                  Ich bleibe bei dem was ich im Winter gesagt habe, ich hole lieber niemanden, als irgendjemanden. Ein fitter Ilicevic kann eine Verstärkung sein, wenn ich den ohne Risiko für kleines Geld haben kann, ist es den Versuch wert. Große Sprünge macht der nicht mehr, wenn es passt bleibt der wohl auch länger als sechs Monate, wenn nicht, ist auch nicht viel verloren.

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                • Mensch Juwe, langsam nervt deine Selbstgerechtigkeit ganz schön. Wenn dir mit Zahlen was widerlegt wird, dann wirst du einfach wieder allgemeiner in deiner Argumentation und behälst damit aus deiner Sicht doch Recht.
                  Weißt du was? Dann versuch es halt einfach mal. Bewirb dich, übernimm den Posten.
                  Du wirst den Aufsichtsrat sicher begeistern mit dieser Gewißheit, daß es dir gelingen wird, genügend gute Spieler zu finden für den sofortigen Wiederaufstieg und anschließenden Durchmarsch an die Spitze. Den richtigen Trainer kennst du sicher schon und die Spieler zu finden ist doch ein Klacks. Du holst dir einfach Möckel als Scout zurück. Und dann verhandelst du mal richtig.
                  Mach uns vor, wie einfach es in Wahrheit ist, mit wenig Geld einen wesentlich spielstärkeren Kader zusammen zu stellen und auf die Siegerstraße zu kommen. Wir werden dich alle kniefälligst um Verzeihung bitten, dir so lange nicht geglaubt zu haben.

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                • @beate60. Danke dafür. Juwe weiß Bescheid und ist scheinbar auch nicht ausgelastet. Mit ihm als Sportvorstand geht es in rosige Zeiten und Pluspunkt für CU: direkte Kommunikation, alle 20 Minuten. Endlich die gewünschte Transparenz. Eine win win Situation. Ich bin dabei.

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        • @Hans65
          Das jetzt verdummbeutelte Geld bezieht sich auf die Kosten welche durch die Entlassungen auf den Verein zukommen.

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          • @ Erich

            Diese Dummheit haben Bornemann und Köllner allerdings nicht zu verantworten.

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        • @Hans 65
          Das verdummbeuteln Bornemanns kam vielleicht etwas zu heftig rüber, denn im Grunde ist das ja nur ein Informationsdefizit. Ich kann mir schon vorstellen, dass keine machbare Option vorhanden war, aber dennoch bleibt ein „G’schmäckle“, weil man sich dieses Nichts eben beim besten Wohlwollen schwer vorstellen kann (vielleicht hat er ja nicht genug gesucht). Hätte er das vernünftig erklärt, so dass es nicht nur nach Ausflucht klingt, könnte man ihm da auch leichter folgen. Man könnte also vielleicht sagen, er habe seine Rechtfertigung verdummbeutelt, ein Nebensatz „war halt nichts machbares dabei“ reicht da eben nicht.

          @Juwe
          genau richtig erkannt: „Nicolai Müller ist so ein Spieler, die es [für uns] auf dem Markt gar nicht gibt, 🙂 nämlich Spieler zu [unserem] Budget [, die uns garantiert weiterhelfen]“

          …..zum wievielten mal?

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          • @ Optimist

            Hätte er seine Verhandlungspartner nebst Konditionen offenlegen sollen?

            Bornemanns Aussage war eindeutig: „Gekauft wird nur dann, wenn die Rahmenbedingungen
            stimmen.“

            Es dürfte davon auszugehen sein, dass er den Klassenerhalt nicht sabotiert hat. Außerdem hat
            er sich den Fans gegenüber nicht detailliert zu rechtfertigen. Die Aussage „zu den geforderten Bedingungen war kein Spieler zu finden“ reicht eben doch. Die Hypothese, er könne ja nicht genug gesucht haben, halte ich dann doch für sehr gewagt.

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            • Der geklammerte Einwand „nicht genug gesucht“ bezog sich eher auf Volkes Stimme als auf meine Meinung. Wenn ich Restzweifel habe, dann hinsichtlich seines Netzwerkes. Im Rahmen seiner Möglichkeiten hat er sicher sein Bestes gegeben, aber vielleicht gibt es ja einfach Manager mit besseren Möglichkeiten (= Netzwerken). Ist aber auch nur Spekulatius.

              Ich habe ihm das auch abgenommen, wenn auch mit Murren, denn ich wollte natürlich schon, dass er eine Verstärkung (v.a. für die 6) präsentiert. Aber es erfordert wohl auch etwas Weitblick, das hinnehmen zu können. Auf keinen Fall hätte ich Bornie entlassen wollen, weil er für mich der Garant des langen beschwerlichen Weges zu neuer Stärke war – auch mit Umwegen über die 2.Liga.

              Für einfacher gestrickte Mitbewerter bleibt halt nur die „0“ stehen, die dann mit Versagen übersetzt wird. Ich weiß auch nicht, ob man denen überhaupt etwas erklären hätte können, wenn ich da an den Kollegen mit dem Homonym eines großen italienischen Vereins denke, der schon auf groteske Weise in seiner Weltsicht gefangen ist….

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              • @ Optimist

                Danke für deine Erklärung. Doch selbst wenn Bornemann über ein großes Netzwerk verfügt,
                dürfte es sehr schwierig sein, bundesligaerfahrene Spieler zu den mickrigen Konditionen
                zu finden, die der Club bieten kann. Die brauchen eine Bühne um sich profilieren zu können.
                Als potenzieller Absteiger kriegst du einen guten nur gegen entsprechendes „Schmerzensgeld.“
                Es sei denn, der Manager hat die überragenden Fähigkeiten des Mannes mit dem Namen der alten italienischen Dame, was aber nahezu ausgeschlossen werden kann, denn der ist einzigartig. Zumindest seinem Empfinden nach.

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                • Abgesehen davon bin ich mir sicher, dass ein Spieler, der die Klasse hätte uns zu helfen, jedes beliebige Konkurrenzangebot angenommen hätte, nur um nicht mit uns untergehen zu müssen. Und sei es in der 2.Liga (Union, St.Pauli, Köln, HSV, wie sie alle heißen, die derzeit mehr anzubieten haben als wir…). Von DüDo, H96 und dem VfB ganz zu schweigen, die haben entweder deutlich mehr „Schmerzensgeld“ oder eine ungleich bessere Perspektive 😉

                  Ja, da bin ich voll und ganz bei Dir.

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          • @Optimist irgendwo glaubst du aber anscheinend doch eher juwe als Bornemann? Tu mir einen Gefallen: mach dir die Mühe und schreib, was genau Bornemann aus deiner Sicht hätte sagen müssen, weshalb er keine Spieler gefunden hat, damit die Presse und die Fans ihm geglaubt hätten.

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            Antwort
            • @Beate: jetzt werde aber bitte nicht beleidigend :mrgreen:

              Das Problem ist, ich weiß selbst nicht, wie man das hätte besser kommunizieren sollen. Aber das, was dann gesagt wurde , war für meinen Geschmack etwas dünn. Vielleicht hätte der AR hier auch unterstützend etwas dazu sagen können, anstatt den Angestellten im Regen stehen zu lassen.

              Vielleicht spricht aber auch v.a. meine Enttäuschung aus mir, weil ich mir eben den wichtigen 6er erhofft hatte. Stürmer haben wir genug, da hätte nicht unbedingt etwas passieren müssen (und wenn, dann ein fertiger und keine Baustelle). Aber gut, die Verpflichtung von Ilicevic ist ja ziemlich risikofrei, das Angebot musste man schon mitnehmen….

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              Antwort
              • @ Optimist

                Exakt an diesem Punkt liegt die Crux. Du kennst die finanzielle Situation beim Club und erwartest trotzdem einen wichtigen 6er! Hier klaffen Realität und Wunschtraum auseinander, was in aller Regel ungerechtfertigte Vorhaltungen gegenüber den Entscheidungsträgern hervorruft.

                Was können die für überzogene Forderungen von Fans? Geld drucken? Nein! Was folgt? Ein Shitstorm.

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                Antwort
  • Welche dummen Fehler haben Köllner und Bornemann gemacht?

    Der Kader ist nicht bundesligatauglich, was sollte Köllner tun? Er war zum Rotieren
    und Experimentieren verdammt. Besser motivieren hätte er die Spieler sollen?
    Motivation kann nicht von außen kommen. Spieler, denen die Einstellung zu
    ihrem Beruf fehlt, haben sich vergriffen. Sitzen sie auf der Tribüne, dann sollten
    sie nicht den Trainer, sondern sich selbst hinterfragen und nicht die Beleidigten
    markieren. Wieso hätte sich Köllner selbst demontieren sollen, in dem er die
    Mannschaft bewusst schwächt?

    Und Bornemann, den selbst der AR nicht entlassen wollte, was hat der
    „verbrochen“? Er hat kein dringend für die Konsolidierung benötigtes Geld
    durch sinnlose Einkäufe, die der Mannschaft nicht weiterhelfen, verbraten.
    Das haben ein schwacher AR und ein (noch) nebulöser Finanzvorstand nun
    selbst erledigt.

    Zusammenhänge, welche die „Trainer- und Sportvorstand-Raus-Fraktion“ nicht
    sehen und auch nicht akzeptieren wollen.

    Deshalb rege ich mich seit mehr als 20 Jahren nicht mehr über die Vereinspolitik
    des Club auf. Die lernen es nie und die Fanmehrheit wohl auch nicht.

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    Antwort
    • Ich reg mich darüber schon noch auf. Ansonsten geb ich dir Recht. Köllner und Bornemann haben alle sgetan, die Vorgaben umzusetzen und trotzdem den Aufstieg realisiert, der ein entscheidender Schritt zur Konsolidierung ist.
      Und anstatt dann EINMAL zu vertrauen, wurde das wiederholt, was bei Meyer schon mal schiefgegangen ist. Und weil der Sportvorstand da nicht mitmachen wollte, wurde halt auch er gefeuert.
      Ob das bei Bader damals auch so war? Wollte Roth Meyer feuern und hat gedroht, Bader zu entlassen, wenn der das nicht macht? Und ist Bader nur umgeknickt, weil er seinen Posten nicht aufgeben wollte? Oder war Bader damals wirklich überzeugt, mit van Heesen eher die Klasse halten zu können als mit Meyer?

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      Antwort
    • Trainer und Sportvorstand haben sich dem wirtschaftlichen Konsolidierungskurs untergeordnet(Grethlein)
      Der Aufstieg kam wirtschaftlich zu früh(Grethlein)
      Wir haben versäumt das zu kommunizieren(Grethlein)
      Wir haben einen,zwei Siege erwartet und das Weiterkommen im Pokal(Grethlein)- später dann:wenn man die Punkteausbeute der Vergangenheit sieht, dann sind 3 Punkte natürlich schon eine Aufgabe…
      Sie haben es geschafft eine Mannschaft zu formen, die sich ins Zeug legt-trotzdem müssen wir den Impuls von außen setzen
      Das Alles erinnert an eine Polt-Nummer, wo er sich wortreich über die Betonierung der bayerischen Landschaft aufregt um mit dem Satz zu enden:und deshalb wähle ich-auch diesmal CSU

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      Antwort
      • untergeordnet(Grethlein)
        Der aufstieg kam wirtschaftlich zu früh(Grethlein)
        Wir haben versäumt das zu kommunizieren(Grethlein)

        Was heißt denn wirtschaftlich zu früh? … jedes weitere Jahr 2. Liga hätte unsere finanzielle Situation noch weiter verschlechtert, da waren sich doch auch alle einig.

        Des weiteren bin ich der Meinung, daß dieser Kader im Abstiegskampf konkurrenzfähig ist, wenn man das optimale herausgeholt hätte mit etwas mehr Erahrung im Trainer Staff. Ich glaube kaum ein Trainer wäre auf die Idee gekommen in Dortmund oder in Leipzig versuchen spielerisch auf Augenhöhre aufzutreten, das waren glaube ich eine exklusive Herangehensweise von H. Köllner, der so schön es klingt hohe Ansprüche an den Fußball stellt in der 2. Liga mag das mit dem Kader funktioniert haben, aber nicht in der 1. Liga. Und den Kader auf Basics umzustellen die ihm gerecht werden hat Köllner iregndwie nicht akzeptiert sein Bild vom anspruchsvollen Fußball zu reduzieren auf elementar wichtiges.

        Schon alleine Sprint, Pressingwerte das sind solche Basics waren gerade für einen Aufsteiger die Mittel die man einsetzen kann, hahnebüchend schlecht. Dafür war dann in der Winterpause die Raute mit 2 Angreifern das Hauptthema. Daher bin ich der Meinung .. im Abstiegskampf zu bestehen wäre auch mit diesem Kader machbar gewesen, dazu hätte man aber bei dem günstigen Programm in der Hinrunde ein Polster anlegen müssen auf dem Punktekonto.

        Alles an mangelnder Erfahrung gescheitert. Dazu die Privatfehden mit wichtigen Spielern wie Ishak, Kubo, Löwen.

        Bei allen Vorraussetzungen die wir hatten, hätte man im Abstiegskampf bestehen können.

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        • Was heißt denn wirtschaftlich zu früh? … jedes weitere Jahr 2. Liga hätte unsere finanzielle Situation noch weiter verschlechtert, da waren sich doch auch alle einig.

          Nein da waren sich nicht alle einig und wenn Du es noch 100mal schreibst, man kann sich auch in Liga 2 konsolidieren, haben wir ja auch geschafft. Wir haben das negative Eigenkapital abgebaut, wir hatten in der letzten Saison keine Auflagen von der DFL. Richtig ist, wir können in Liga 2 nicht den Abstand zur ersten Liga abbauen. Nur könen wir das in Liga 1 auch nicht, wenn wir wieder mehr Geld ausgeben als wir haben.

          Es gibt zwei Möglichkeiten die finanzielle Situation zu verbessern, externe Investoren, die sehe ich in Nürnberg nicht, ich sehe nicht einmal das Wollen der Mitglieder. Dazu kommt, ein externer Investor bedeutet ja noch lange nicht, dass das dann vorhandene Geld auch gut eingesetzt wird. Das kann man an Hamburg mit Kühne und Stuttgart aktuell mit Mercedes ja gut sehen.

          Die andere Möglichkeit ist die schrittweise sportliche Entwicklung, eine gute Nachwúchsarbeit und dann Schritt für Schritt die erste Mannschaft entwickeln. Dabei immer die eigenen finanziellen Mittel beachten, was bedeutet, dass man nie mehr Geld ausgibt als man hat. Dann hat man z.B. auch mal die Möglichkeit bei einem Abgang zu pokern und so höhere Ablösen zu generieren, weil man nicht verkaufen muss.

          Für den zweiten Weg muss man auch bereit sein eine Krise zu durchstehen, einen Rückschlag hinzunehmen, denn nur ein Team das Fehler gemeinsam bewältigt kann daraus die richtigen Schlüsse ziehen. Der Club hat durch die ständigen Personalwechsel gar nicht die Möglichkeit als Verein gemeinsam zu lernen und den richtigen Weg für den eigenen Verein zu finden. Der Abstieg des HSV hat doch auch mit den ständigen Personalwechseln begonnen.

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          • Ich glaube es ist immer gefährlich Methoden zu pauschalisieren oder zu verdammen. Es kommt darauf an wer sie ausführt. Dortmund hat auch immer seine Ziele verfolgt und wenn ein Trainer das nicht umsetzen konnte, den nächsten gesucht. Auch das kann man positiv gestalten wenn man an seinen Zielen, die über Personen stehen, weiter festhält.

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              • Natürlich zu vergleichen die Methodik Kontinuität auf der Trainerposition hat doch nichts mit dem Geldbeutel zu tun sondern mit dem Erfolg auch wenn sie für Ihre Ziele andere Trainer suchen als wir, aber die Methode ist die selbe.
                Dortmund sucht CL Trainer wir Anti Abstiegstrainer die Methode ist die gleiche das hat bis dahin nichts mit Geld zu tun sondern mit einer Herangehensweise.

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                • Eine mögliche ( niemals sichere) „Erfolgskontinuität“ mittels „Hire and Fire“ muss man sich leisten können, dazu braucht man finanzielle Ressourcen…Ansonsten ist das finanzieller Hara-Kiri powered by Emotion-Management.

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            • „Was heißt denn wirtschaftlich zu früh?“ Frag das doch bitte deinen AR,sofern du Mitglied bist.

              Das man gegen Dortmund auch offensiv etwas holen kann, haben einige Mannschaften bewiesen, allerdings nicht mit unserem Kader.Aber wie man es jetzt besser machen kann, haben jetzt ja andere handelnde Personen netterweise gleich mal die Gelegenheit-im Übrigen auch unsere Mannschaft, die ich nicht vom Vorwurf freisprechen kann, in Hamburg einfach gegen den Trainer gespielt zu haben.Wäre nicht das erste Mal in der Geschichte des Fußballs oder beim Club.

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          • Da widerspreche ich, man kann sich mittelfristig in Liga 2 nicht konsolidieren. Wir haben Tafelsilber zu Geld gemacht (Burgstaller, Schöpf, Sabiri, Teuchert, Kammerbauer) und hätten neben Möhwald wohl auch noch Behrens und Leibold verloren, wenn wir nicht aufgestiegen wären. Wir hätten gerade eine richtig harte Zweitligasaison vor der Brust…

            Mit solchen Verkäufen baust du zwar zwangsweise negatives Eigenkapital ab, aber nicht so schnell wie du damit auch sportliche Qualität abbaust. Gleichzeitig fallen die Spieler, die man zu Geld machen kann auch nicht von den Bäumen. Da braucht es ansprechende Leistungen der ganzen Mannschaft, damit die glänzen können. Hinter Löwen und Mühl sieht es da schon düster aus mit Verkaufskandidaten. Bedeutet: Recht viel länger hätte man sich mit der Taktik nicht über Wasser halten können. Das ist genau der Weg, den 1860 gegangen ist, 1:1.

            Im übrigen bin ich der Meinung, dass man auch mit verändertem Personal den gleichen Weg gehen kann – DAS hat der HSV verabsäumt, die haben halbjährlich alles auf links gedreht…

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            • Man kann unter wesentlich besseren finanziellen Vorraussetzungen aus der zweiten Liga in die Erste Liga aufsteigen-als das bei uns der Fall war, da war man dann aber meistens langjähriges ehrenvolles Mitglied der zweiten Liga-ohne Murren.
              Man kann sich auch in der zweiten Liga finanziell konsolidieren, die Vereinsstrukturen korrigieren und eventuell einen Investor suchen- ist aber solange ehrenvolles Mitglied der 2.Liga-ohne zu Murren.
              nur halt nicht wie bei uns- da kommt oben drauf noch der Anspruch erste Liga spielen zu müssen und dabei erfolgreich zu sein, ein funktionierendes NLZ zu haben und gleichzeitig konkurenzfähigen Output und zwar Schnellstens.
              Ach ja, bei Spieler Verkäufen Traumablösen generieren, ohne sportlichen Verlust, habe ich noch vergessen.
              Bei Spielereinkäufen sticht am Besten auch jeder Einkauf, ungeachtet vom Preissegment oder branchenüblicher Quoten von 50:50

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                • Ich habe auf deine Behauptung:“Da widerspreche ich, man kann sich mittelfristig in Liga 2 nicht konsolidieren“Bezug genommen.
                  Falls du deine Behauptung einzig und allein auf den Club abzielst, könnte ich Dir Recht geben, wenn man unter „man kann nicht“ die fehlende Geduld versteht
                  Das wollte ich verdeutlichen, hat ja gut funktioniert 🙂

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                • „Geduld“ und „mittelfristig“ stehen sich halt diametral gegenüber. Natürlich kann man als Ziel ausgeben, die nächsten 20 Jahre lang zu versuchen nicht in Liga drei abzusteigen und jedes Jahr zu versuchen eine Million Euro zur Seite zu legen. Nur wird beides halt von Jahr zu Jahr schwieriger, weil dir nicht nur die Erstligisten, sondern auch die Vereine die von der zweiten Liga rauf- und wieder runter gehen wirtschaftlich davongalloppieren.

                  Man kann den langfristen Plan des Vereins ja nicht in einem Vakuum sehen, sondern nur im Zusammenspiel mit der Entwicklung des nationalen und internationalen Fußballs. Und da hat man nicht die Zeit sich auf diese Art zu entschulden, wenn man jemals wieder oben mitspielen möchte. Und ich rede nicht von oben in der Bundesliga-Tabelle, sondern überhaupt von Bundesliga-Fußball.

                  Natürlich kann man das NLZ zumachen, das Trainingsgelände verkaufen, sich einen iranischen Investor suchen, in die Playmobil-Trolli-Schießmichtot-Arena umziehen (weil mehr als 15.000 Fans kommen nach 20 Jahren zweite Liga eh nicht mehr), aber wirklich happy wird man das Umfeld damit halt auch nicht machen…

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                • 20 Jahre ist halt auch ein wenig polemisch…Der herrschende AR hat doch gerade erst wieder deutlich gemacht das ihm finanzielle Konsolidierung wichtiger ist als kurzfristiger Erfolg und er eine Gesundung der Finanzen auch in der zweiten Liga für möglich erscheint.Nur die Kommunikation zur Geduld kam halt zu kurz.
                  Da brauchen wir uns nicht streiten

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                • Was soll an den 20 Jahren polemisch sein? Wie viele Zweitligisten erwirtschaften ohne Verkäufe einen Überschuss von einer Million Euro pro Jahr? Für die meisten sind das zwischen fünf und zehn Prozent des Gesamtbudgets…

                  Und wir müssen andere Dinge vom AR gehört haben. Ein Abstieg ist kein Problem und einkalkuliert, von dauerhafter Zweitklassigkeit habe ich kein Wort gehört. (Würde aber, und da sind wir inhaltlich bei deinem vorherigen Punkt, kein AR bei uns sagen, der das weiter bleiben möchte.)

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                • ich habe auch nicht behauptet der AR hätte etwas von jahrelanger Zugehörigkeit zur zweiten Liga gesagt, ich habe geschrieben der AR hat den Abstieg einkalkuliert, dies allerdings nicht deutlich genug kommuniziert, wie er selber zugegeben hat, er hat einen begrenzt verstärkten Kader in die erste Liga geschickt, alles andere hätte die Konsolidierung gefährdet.

                  Genauso wenig gehe ich davon aus das eine finanzielle Konsolidierung ohne Verkäufe möglich ist, es sollten allerdings noch ein paar andere Wege zusätzlich dazu versucht werden.
                  Beispiele für eine gute finanzielle Aufstellung durch Verkäufe zur richtigen Zeit gibt es sowohl in Liga eins wie zwei.Das durch die Refinazierung von Transfererlösen neue sportliche Substanz entstehen kann, davon brauchen wir beim Club wohl auch in der nahen Zukunft nicht reden.

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        • Zitat Juwe: (irgendwie funktioniert die zitatfunktion bei mir nicht, deshalb jetzt so)
          „Was heißt denn wirtschaftlich zu früh? … jedes weitere Jahr 2. Liga hätte unsere finanzielle Situation noch weiter verschlechtert, da waren sich doch auch alle einig.

          Des weiteren bin ich der Meinung, daß dieser Kader im Abstiegskampf konkurrenzfähig ist, wenn man das optimale herausgeholt hätte mit etwas mehr Erahrung im Trainer Staff. Ich glaube kaum ein Trainer wäre auf die Idee gekommen in Dortmund oder in Leipzig versuchen spielerisch auf Augenhöhre aufzutreten, das waren glaube ich eine exklusive Herangehensweise von H. Köllner, der so schön es klingt hohe Ansprüche an den Fußball stellt in der 2. Liga mag das mit dem Kader funktioniert haben, aber nicht in der 1. Liga. Und den Kader auf Basics umzustellen die ihm gerecht werden hat Köllner iregndwie nicht akzeptiert sein Bild vom anspruchsvollen Fußball zu reduzieren auf elementar wichtiges.

          Schon alleine Sprint, Pressingwerte das sind solche Basics waren gerade für einen Aufsteiger die Mittel die man einsetzen kann, hahnebüchend schlecht. Dafür war dann in der Winterpause die Raute mit 2 Angreifern das Hauptthema. Daher bin ich der Meinung .. im Abstiegskampf zu bestehen wäre auch mit diesem Kader machbar gewesen, dazu hätte man aber bei dem günstigen Programm in der Hinrunde ein Polster anlegen müssen auf dem Punktekonto.

          Alles an mangelnder Erfahrung gescheitert. Dazu die Privatfehden mit wichtigen Spielern wie Ishak, Kubo, Löwen.

          Bei allen Vorraussetzungen die wir hatten, hätte man im Abstiegskampf bestehen können.“

          @Juwe
          ich verstehe ja dass es schwer zu akzeptieren ist, wenn man da unten drin steht wie wir es tun. das geht ja nicht nur dir so. aber es gibt nunmal auch faktische gründe dafür.

          was mich an dem ganzen thema so ärgert, ist nicht etwa dass ein teil der fans seinen frust artikuliert und an dem sportvorstand auslässt. den frust haben wir alle oder glaubst du mir gefällt das jede woche auf die mütze zu bekommen.

          was mich ärgert ist die weigerung realistisch auf die dinge zu blicken. und das ist in teilen der fans beim club extrem stark ausgeprägt. warum das so ist, darüber könnte man wahrscheinlich eine psychologische doktorarbeit schreiben.

          jeder darf und soll seine meinung haben und ausdrücken dürfen, aber alleine eine meinung zu haben ohne sie begründen zu können, ist meines erachtens zu wenig.
          mich würde zum beispiel interessieren wie du zu der meinung kommst dass der kader konkurrenzfähig ist wenn ansonsten die ganze welt sich darin einig ist, dass genau darin das problem liegt. dass der kader eben zu wenig hergibt.

          von anfang an war das klar, dass da viele glückliche umstände zusammenkommen müssen wenn wir die klasse halten wollen. und darauf hofft man dann natürlich. jetzt sind diese vielen glücklichen umstände eben nicht zusammengekommen, im gegenteil: es sind noch ein paar eher unglückliche dinge hinzugekommen. exemplarisch sei nur mal die verletzung von mathenia in der hinrunde genannt.

          aber egal. es wird weiter behauptet und gemeint, ganz bestimmt auch mit gutem willen, das sprech ich niemandem ab, aber es bringt halt nix und ändert nichts an der faktischen lage.

          die hoffnung stirbt zuletzt, und ich hoffe dass die leute die unbedingt wollten DASS ETWAS PASSIERT, weil man NUR DANN die chance hat die klasse zu halten, dass die recht behalten und wir das ding tatsächlich noch drehen.

          nur, mir fehlt der glaube und der scheint erstaunlicherweise selbst denen zu fehlen die wollten DASS ETWAS PASSIERT.

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          • die hoffnung stirbt zuletzt, und ich hoffe dass die leute die unbedingt wollten DASS ETWAS PASSIERT, weil man NUR DANN die chance hat die klasse zu halten, dass die recht behalten und wir das ding tatsächlich noch drehen.

            Es gibt nichts mehr zu drehen, so realistisch ist glaube ich so ziemlich jeder, man darf aber von einem Restfunken träumen, das tue ich auch. Worum es im wesentlichen ging zumindest bei mir ist es so, raus aus dieser Sackgasse und vor allem dieser andauernden sportlichen Trostlosigkeit und dann ging es noch mit den persönlichen Fehden mit Spielern los, nee. Also die Leute pro Rausschmiss haben nciht „Recht“ wenn der Abstieg vermieden wird, sondern die meisten hatten einfach die Nase voll und wollen einfach sportlich eine neue Perspektive das schließt ja die sehr wahrscheindliche 2. Liga mit ein.

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            Antwort
            • gut, dann ist das jetzt auch geklärt und ich weiss nun was ich ohnehin vermutet hatte. es ging nicht darum den abstieg zu vermeiden sondern es geht um eine neue sportliche perspektive. die alte perspektive war offenbar nicht ausreichend, ich bin gespannt auf die neue.

              man müsste bei der stellenausschreibung des künftigen sportvorstands nur darauf hinweisen mit den sensiblen clubfans nicht allzu ehrlich umzugehen.

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              Antwort
            • Dann war Dir das Restrisiko zu groß es doch noch mit Köllner zu schaffen?Bei einem Abstieg mit 12 plus x Punkten hätte Köllner geordnet abgelöst werden können.Hätte es den Turn around gegeben, wären ja sogar die Optimalziele erreicht gewesen.

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              • I

                man müsste bei der stellenausschreibung des künftigen sportvorstands nur darauf hinweisen mit den sensiblen clubfans nicht allzu ehrlich umzugehen.

                Sorry was für ein Blödsinn. Das es schwierig wird wusste jeder und hat jeder akzeptiert. Im übrigen zum x-ten mal! Bornemann hat das Ziel formuliert irgendwie drin bleiben zu wollen im 1.Jahr und dann in den Folgejahren aufzuholen, das ist doch schon verfehlt das Ziel, noch nie hat eine Mannschaft mit so einer miserablen sportlichen Performance die Klasse gehalten. (Punktestand nach dem 21. Spieltag + Schiessbude)
                Mit die niedrigsten Laufwerte, Sprints-, Pressingwerte der ganzen Liga. Und das ist keine Geldfrage. Das ist alles, was man als Absteiger in die Waagschale werfen muss! wir aber nicht warum?

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                Antwort
  • Hab gerade gelesen, Christian Möckel wäre ein Kandidat für den Sportvorstandsposten.
    Weil der unter Bader so tolle Spieler gescoutet hat, vermutlich. Die Kriterien von Grethlein würde er ja erfüllen bzgl. Erfahrung.
    „Hip Hip Hurra alles super alles ist super alles ist wunderbar. “ Wird gerade auf Radio Gong gespielt. Passt hervorragend.

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    Antwort
    • Mir ist das Scouting von Möckel noch bei weitem lieber als das von Bornemann, meine persönliche Meinug und ich meine auch, was ich sehr wichtig finde, er ist sehr gut vernetzt.

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      Antwort
    • Angeblich wurde Bornemann auch vorgeschlagen mit einem neuen Co-Trainer a la Lehmann Mit(!) Köllner weiter zu machen!- wollte Bornemann dann auch nicht:Ergebnis Bornemann wird auch gefeuert und der bisherige CO-Trainer wird Chef-Hilfe
      behauptet die Bild, aber Einige hier finden die ja bei anderer Gelegenheit auch zitierbar…

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      Antwort
      • Das hat Grethlein allerdings wirklich gesagt. Man habe mit Bornemann alle Möglichkeiten durchdiskutiert, auch diese. Und Bornemann habe auch das abgelehnt. Man habe an diese Möglichkeit allerdings selbst nicht so Recht geglaubt, sondern die Trainerentlassung als Impuls von außen favorisiert.

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        Antwort
  • Vielleicht gibt es ja wieder ein paar „Marek, Marek Mintal….“-Sprechchöre im Stadion.
    Wäre schön!

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    Antwort
  • Ich fand das alles prima und das es im vorgegebenen Rahmen abgelaufen ist und wie es sein soll. Diese ganzen Umstände sind nicht schön, aber besser ging es nicht, einen letzten Strohhalm ergreifen zu können. Der Trainer hat keinen Eindruck hinterlassen, daß irgendetwas besser werden könnte, wenn man ihm einfach so weiter machen lässt wie bisher.

    – Der Aufsichtsrat ist seiner Pflicht der Beaufsichtigung schon vor/in der Winterpause nachgekommen und hat im Austausch mit Trainer und Sportdirektor, dem Trainer noch weitere Zeit eingeräumt, zu besseren Ergebnissen zu gelangen.
    – Der Trainer verspricht, in der Rückrunde auf eine Stammelf zu setzen und weniger zu rotieren.
    – Als diese Ergebnisse ausblieben, der Trainer nach wie vor wild rotiert und dabei dürfte neben der äußerst blamablen Vorstellung in Hamburg auch die horrend schlechte Außendarstellung von Trainer (mehrfach wurden „Beste Saisonleistungen“ nach bodenlosen Auftritten an die Presse gegeben) aber auch dem Sportvorstand (Nachspielzeit bei Hannover war spielentscheidend) die größte Rolle gespielt haben, ist der Aufsichtsrat erneut seinem von den Mitgliedern gegebenen Auftrag der Beaufsichtung nachgekommen und hat dem Trainer zu einer Stellungnahme aufgefordert.
    – Diese Stellungnahme, Köllner wurden über 2h dazu eingeräumt, war alles andere als überzeugend für den Aufsichtsrat
    – Der Aufsichtsrat diskutiert lange über die Stellungnahme des Trainers und darüber, ob ihm noch weiter die Chance gegeben werden soll, seinen Job auszuführen.
    – Der Aufsichtsrat kommt erneut seinem Auftrag nach und beauftragt den Sportdirektor, den Trainer zu entlassen.
    – Der Sportdirektor will auch nach mehrfachen Zureden den Trainer nicht entlassen.
    – Der Aufsichtsrat macht sich die Entscheidung erneut nicht leicht, muss aber nach erneuten Diskussionen nun nach den Statuten handeln und entlässt den Sportdirektor.
    – Am Tag darauf kann nun der Trainer entlassen werden, der aus Sicht der in einer demokratischen Wahl der Vereinsmitglieder beauftragten Personen (qua Aufsichtsrat), keine überzeugenden Lösungen mehr anbieten kann, um sein Beschäftigungsverhältnis weiter fortzuführen.
    – Der Aufsichtsrat bezieht öffentlich Stellungnahme und erklärt in einer Pressekonferenz seine Vorgehensweisen.
    Ich fand das alles wirklich toll, wie das funktioniert hat und kann, außer der einen oder anderen Holprigkeit, keinen Skandal darin finden, daß ein Vereinsgremium so arbeitet, wie es soll.
    Nun sollte man dringend aus dem Prozedere lernen und dem Sportlichen einen größeren, personellen Unterbau einräumen und dabei durchaus darüber nachdenken, jemanden wie man einen verdienten Altstar (z.B. Schäfer) in ein geändertes Konstrukt einbaut, damit der Aufsichtsrat hier einen fachmännischen Rat einholen kann. Aber dazu benötigt es selbstverständlich wieder einer Mitgliederversammlung, die Organisatiorischen- und/oder Satzungsänderungen zustimmen muss.
    Warum neues Personal keine Kontinuität bedeuten soll, erschliesst sich mir nicht.

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    • Diese Argumentationskette hat aus meiner Sicht einen entscheidenden Fehler: die realistische Einschätzung der Ziele.

      Das Verstörende an dem Ganzen ist ja gerade, dass der AR gemeinsam mit den beiden Vorständen die Zielformulierungen erarbeitet hat und jetzt nichts mehr davon wissen will – genausowenig wie ein Teil der Fans.

      Die Rolle des Finanzvorstand in der Charade wäre da dann noch näher zu erörtern – bin ich eigentlich der einzige der im Zusammenhang mit dieser Personalie an Shakespeare (Julius Cäsar) denken muss?

      Jedenfalls, aus meiner Perspektive ist das Alles ein einziger Wahnsinn, eine Operation am offenen Herzen ohne Anästhetikum. Um im Bild zu bleiben wirkt das, als ob ein Ärzteteam den Patient erstmal aufschneidet und dann darüber nachdenkt wie man die Blutung stoppt. Ehrlich gesagt, ziemlich verantwortungslos 😉

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      Antwort
      • Diese Argumentationskette hat aus meiner Sicht einen entscheidenden Fehler: die realistische Einschätzung der Ziele.

        Ich glaube der Denkfehler liegt bei dir.
        Die realistische Einschätzung war NICHT gewesen Tabellenletzter und Schießbude der Liga zu sein mit Rekord Gegentoren und mit 15 Spielen ohne Sieg und historisch niedriger Punktezahl auf dem Konto, den noch nie zuvor eine Clubmannschaft zu dem Zeitpunkt hatte.
        Bornemann hat das Ziel doch selbst formuliert, das lautete „im ersten Jahr irgendwie drin bleiben“ und dann kann man den finanziellen Abstand beginnen zu verkürzen. Das ist quasi schon vorbei.

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        • Ein entscheidender Unterschied in der Formulierung verändert das Ziel radikal. Bornemann wollte nicht auf Teufel komm raus irgendwie drinbleiben. Auch der Aufsichtsrat wollte das nicht. Man wollte sich in erster Linie weiter finanziell konsolidieren und dabei VERSUCHEN, mit dem vorhandenen Kader drin zu bleiben. In dem Wissen, daß dieser Kader eigentlich nicht bundesligatauglich ist. Aber man HOFFTE auf einen zündenden Funken in der Winterpause. Einen Sieg, der der Mannschaft die schweren Beine wieder leichter macht. Genauso wie man in der Hinrunde GEHOFFT hat, mit der Aufstiegseuphorie und ein paar Siegen am ANfang den Schwung zu haben, die nötigen Punkte zu holen.
          Das ganze Konstrukt lebte also vom HOFFEN auf glückliche Umstände. Und die hatten wir leider nicht.
          Was ich Köllner wirklich vorwerfe, ist, daß er keinen Plan hatte, die hohen Niederlagen gegen Dortmund und Leipzig zu verhindern. Ich hab das schon damals geschrieben. Ich denke, daß so etwas bei der Mannschaft schwerer nachwirkt als Köllner dachte.
          Und natürlich haben die Schiedsrichter in den letzten Spielen einen nicht unerheblichen Anteil daran, daß sich das Hoffen auf den Impuls von innen nicht eingestellt hat. Das aberkannte Tor und die rote Karte waren wichtige kleine Puzzlesteine, um diese kleine Glut, die man im Bremenspiel erkennen konnte, wieder zum Erlöschen zu bringen.
          Und natürlich schon das Hamburgspiel. Mit der wenigen Zeit, sich darauf vorzubereiten und dann so viele Spieler auszutauschen, war vermutlich tatsächlich die schlechtere Alternative zu welcher anderen Alternative auch immer.
          Aber hinterher ist man halt immer schlauer.

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          Antwort
  • Stimmt soweit, ich hätte auch nur Köllner entlassen, Bornemann nicht! (ich weiß, hier ging es nicht) Das einzige was man AB vorwerfen kann, ist in der Winterpause nicht aktiv genug gewesen zu sein – soweit ich das beurteilen kann. Warum AB diese Nibelungentreue zu Köllner bis zuletzt durchhielt, bleibt sein Geheimnis….

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    Antwort
  • Wenn Hitzlsberger zu Stuttgart geht, wie wäre es mit Didi Hamann zum CLub als Sportvorstand? Was meint ihr?

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    Antwort
  • Die Messe ist doch längst gelesen. Um was geht diese Diskussion noch? Um des Kaisers Bart?

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    Antwort
    • Ist doch wie bei SKY an der Taktiktafel- hinterher hätte es jeder besser gewusst und wenn der Fehler nicht passiert wäre, wäre gar nichts passiert.
      So ist Fußball-oder die Diskussion darüber

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      Antwort
  • Ich glaube, dass Andreas Bornemann auch keine sonderliche Lust mehr auf “Club“ hatte. Schließlich hatte er bei uns mit allerschwierigsten Bedingungen zu kämpfen, ohne Geld und Scouting-Abteilung.
    Und dazu noch die überzogenen Erwartungshaltungen aus dem Umfeld, was Spielerverpflichtungen betrifft, der Shitstorm in den sozialen Medien … Ich kann schon verstehen, warum er seine Entlassung provoziert hat.

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    Antwort
    • @ Pokalputzer

      Langsam aber sicher werden die Gedankengänge abenteuerlich. Zu den von dir geäußerten
      fällt mir echt nichts mehr ein.

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      Antwort
      • @Hans 65,
        warum hat er dann Michael Köllner nicht beurlauben wollen? Freundschaftsdienst? Da hat doch niemand was davon, Köllner musste doch auf jeden Fall gehen. Und wer den letztendlich freistellt, ist doch vollkommen egal.
        Nein, ich könnte mir vorstellen, dass Andreas Bornemann ziemlich gefrustet war, von der mangelnden Wertschätzung aus dem Umfeld, vom Weggang Meeskes, vom Leistungsniveau der Mannschaft, dem Tabellenplatz und von seinen nicht vorhandenen Möglichkeiten …
        Wie zu lesen war, besitzt er einen Vertrag bis 2022, hätte somit die nächsten Jahre ausgesorgt und ich wette, innerhalb der nächsten Monate findet der wieder einen Job, vielleicht einen etwas ruhigeren. Wie gesagt, ich kann ihn verstehen.

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        Antwort
        • @ Pokalputzer

          Nach dem Aufstieg wurde ein Konzept erstellt, welches von allen Beteiligten mitgetragen wurde.
          Dazu gehörte, das der Kader nicht auf Risiko verstärkt werden würde, was Grethlein auf der PK
          auch bestätigt hatte. D. h., der Abstieg war einkalkuliert.
          Köllner hat keine sportlichen Fehler gemacht. Das derzeitig schlechte Abschneiden ist dem schwachen Kader geschuldet. Deshalb Bornemanns Jobgarantie für Köllner.
          Mit welcher Begründung hätte Bornemann Köllner in den Rücken fallen sollen?
          Weil Fans in Schnappaatmung geraten sind? Deine Mutmaßungen sind eine Beleidigung für die Loyalität Bornemanns.
          Wäre der ein Sensibelchen, dann hätte er den Job beim Club erst gar nicht angetreten.

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          Antwort
          • @Hans 65,
            wem gegenüber sollte Bornemann loyal sein?
            Dem Übungsleiter Michael Köllner oder dem Verein, bei dem er angestellt ist und der ihn bezahlt?
            Es war angebracht, in unserer Situation den Trainer zu entlassen, um wieder Schwung in die Mannschaft zu bringen und so vielleicht noch den Turnaround zu schaffen.
            Da sollten persönliche Interessen eigentlich zurückgestellt werden.
            Aber Bornemann hat seine Chance beim Schopf gepackt, er fällt ja sehr weich.

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            • @ Pokalputzer
              Wird sieht sich ein Trainer mit einer Problematik konfrontiert, deren Lösung eines Wunders bedarf und er schafft das Wunder nicht, dann kann er für das Ergebnis, fairerweise, auch nicht zur Verantwortung gezogen werden.

              Wenn also Bornemann, als Sportvorstand, überzeugt davon ist, dass der aktuelle Tabellenstand
              des Club nicht ursächlich der Arbeit Köllners zuzuschreiben ist, dann hat er hat er auch die
              verdammte Pflicht, diesen vor einer ungerechtfertigten Demontage zu schützen. Er hat ihn
              schließlich zum Clubtrainer gemacht und nicht den Stimmungsumschwung im Fanlager zu reflektieren.

              Das ist meine persönliche Ansicht.

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              • @Hans 65,
                Michael Köllner wurde beim 1.FC Nürnberg nicht demontiert, sondern beurlaubt. Das ist ein Unterschied.
                Bornemann hätte sich dem Beschluss des Aufsichtsrates unterordnen müssen. Er hat es nicht getan und somit war sein eigener Rauswurf alternativlos. Er hat seine eigene Entlassung mutwillig und ohne Not herbeigeführt. Jetzt könnte er seinen langfristigen Vertrag bis zum Ende aussitzen oder eine hohe Abfindung heraushandeln, und das finde ich nicht in Ordnung.

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                • @ Pokalputzer

                  Nein, dass muss er nicht, wenn der Aufsichtsrat nicht nur Beschlüsse unterläuft, sondern auch noch Konsequenzen zieht, die er, als sportlich Verantwortlicher, nicht mittragen kann
                  und will. Der Sportvorstand ist nicht der Erfüllungsgehilfe des AR, der noch zugibt, von der
                  Materie nichts zu verstehen.

                  Mir nötigt das Respekt ab, wenn Menschen zu ihren Prinzipien stehen und sich nicht verbiegen lassen.

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                • Klar, lieber @Hans 65, aber dann hätte er von sich aus zurücktreten müssen. Dann wäre es eine saubere Sache gewesen. So aber lässt er sich die Nibelungentreue zu Michael Köllner auf Kosten des Clubs vergolden. Das ist der entscheidende Unterschied und das mit Beschlüsse unterlaufen sei mal dahingestellt.

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                • @Hans65 seh ich genauso.
                  Ich kann nicht nachvollziehen, wie man behaupten kann, daß ein Sportvorstand, der die Entscheidungsgewalt hat entgegen seinen eigenen Überzeugungen handeln muß, nur weil die Aufsichtsräte, (die selbst zugeben, eigentlich gar nicht beurteilen zu können, woran man einen guten Trainer erkennen kann), grade mal das Gefühl haben, es könnte vielleicht irgendwie nochmal einen Impuls von außen geben, wenn man den Trainer entlässt. Zumal ja überhaupt kein Trainer auf der Matte steht, von dem man meinen könnte, daß er es besser kann.
                  Da dann zu behaupten, es wäre loyal gegenüber dem Verein, dieses Harakiri mitzumachen, ist doch hanebüchen. Bornemann hat sich da wirklich nichts vorzuwerfen.
                  Im Grunde wird da nämlich was eingefordert, worauf sich viele Soldaten aus dem 3. Reich berufen haben als sie Verbrechen begangen haben: daß sie als Befehlsempfänger so hätten handeln müssen.
                  Die wahren Helden waren damals doch wohl die, die sich geweigert haben, diese Befehle auszuführen. Nur die haben wirklich loyal für Deutschland gehandelt. Die andern hatten nur Angst ums eigene Leben.

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                • @pokalputzer weshalb hätte er zurücktreten müssen, wenn er überzeugt ist, es mit Köllner noch schaffen zu können?
                  Vielleicht hätte eher der Aufsichtsrat endlich mal das tun sollen, was Grethlein ja als Fehler eingestanden hat: sich vor Köllner und Bornemann stellen und ganz klar sagen, daß man zwar enttäuscht ist, daß es so schlecht läuft derzeit, daß man aber vom Sportvorstand und Köllner VERLANGT hat, daß sie versuchen, mit einem bundesligauntauglichen Kader möglichst viel Punkte zu holen. Und daß man sich bewußt ist, daß dieses Primat der finanziellen Konsolidierung von keinem anderen Sportvorstand mitgetragen worden wäre und daß es eine überragende Leistung war, unter den Prämissen überhaupt den Aufstieg zu schaffen, der für die finanzielle Konsolidierung Geld generiert hat, das man in der 2. Liga so nie erwirtschaftet hätte in einem Jahr.

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                • @beate60, hab hier selten so einen Quatsch gelesen!
                  Ist egal, Verdienste um den Verein haben sich beide erworben, sowohl Bornemann, als auch Köllner, aber Bornemanns Abschied vom Club hat für mich zumindest ein Geschmäckle. Der kann sich jetzt noch mal anständig die Taschen füllen.

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                • @ Pokalputzer

                  Mir scheint, du siehst in einer Beurlaubung eine Art verdeckte Beförderung.

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                • @Hans 65,
                  die Frage für mich ist: Wer ist beim Club der Boss?
                  Grethlein als Chef des Aufsichtsrates oder Bornemann?
                  Nach meiner Meinung ist das Grethlein und wenn der Aufsichtsrat einen neuen Trainer installieren will, weil er der Ansicht ist, dass es so nicht mehr weitergeht und sich der Sportvorstand verweigert und das nicht mittragen will, dann hätte dieser Sportvorstand eben zurücktreten sollen/müssen. Bornemann hat sich aber mit vollen Bezügen aus der Clubfamilie herauskatapultiert, vielleicht spielen ja noch andere Gründe eine Rolle, wer weiß …
                  Wie anfangs gesagt, ich kann ihn verstehen, aber ich finde es nicht OK.
                  Ich habe jetzt alles zu dem Thema gesagt.

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          • Ob man in Düsseldorf den Kader auch gebetsmühlenartig schlechtredet?
            Wir sollten damit endlich aufhören.

            Selbstverständlich hat Michael Köllner sportliche Fehler gemacht. Sein größter Fehler war diese für einen Aufsteiger unfassbare Rotationswut. Einmal Tribüne und zurück. Löwen, unser wohl größtes Talent, kam zu selten zum Zug. Kubo, unser Königstransfer, ebenso. Undsoweiterundsofort.

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              • Eingesetzte Spieler sagt wenig aus. Die entscheidende Auflistung wäre hier eher, wie viele Spieler sich mit vielen Einsatzminuten als Stamm herauskristallisieren. Da wäre der Club sicher nicht im Mittelfeld…

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                Antwort
                • Juwe, ich geb es auf.Aber ich gebe dir Brief und Siegel das du jeden neuen Trainer genauso kritisieren wirst, denn du kritisierst vom Ergebnis her-nie vom Potenzial.Und auch unter dem Interimscoach oder einer neuen Fachkraft wird der Club mehrheitlich verlieren in der ersten Liga

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            • Mindestens so ungünstig wie die Rotationswut unter Köllner fand ich aber auch die Spielausrichtung die schwache Defensive, niedrige Sprintleistung, schwache Pressingwerte, das agressive Anlaufen des Gegners. Wir sind einfach nicht aufgetreten wie ein Aufsteiger. Das war ja schon in der 2. Liga so, aber da konnten es die Gegner nicht so ausnutzen.

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              Antwort
              • Wir hatten laut Statisik schon in der 2. Liga da waren wir unter den schelchtesten 3 was die Pressingwerte angeht nur da konnten wir das spielerisch ausgleichen, in der 1. Liga aber nicht. Köllner wollte immer das here spielerische Element fördern was der Kader in der 1. Liga aber nicht hergab, so gesehen ist Köllner nie in der 1. Liga angekommen.

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                Antwort
                • Juwe, ich bin weit davon entfernet Köllner für Guardiola oder einen ähnlich gut beleumundete Trainer zu halten.
                  Mein Punkt , zum wiederholten Mal, Ihr haltet Euch, teilweise gar nicht mal belegtbar, an Symptomen auf-der Ursprung ist aber der Ausgangspunkt all dieser Probleme:
                  der Kader ist in der Breite nicht bundesligatauglich.
                  Einzelne Spieler würden in einer qualitativ besseren Mannschaft durchaus erfolgreich 1.Liga spielen.
                  Trotzdem haben sie nicht die Qualität die Mannschaft über den Schnitt zu heben.
                  Unabhängig von, für uns darstellbaren, Trainern, mit allen ihren Fehlern, die noch oben drauf kommen.

                  Könnte man jetzt Bornemann vorwerfen, aber ohne Moos nix los.

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            • @ fränki

              Könntest du einmal folgende Fragen überdenken?

              Hat Löwen deshalb ein Anrecht auf einen Einsatz, weil er das größte Talent ist?

              Kennst du die Gründe für die „Verbannung“ mancher Spieler auf die Tribüne?

              Muss ein Trainer die Mannschaft nach den Vorstellungen der Anhänger aufstellen, oder
              darf er der Mannschaf auch ein eigenes Gesicht geben?

              Kubo wurde in Hannover eingewechselt. Erste Aktion: Fehlpass, Gegentor. Ein Köllner-Basher
              könnte das so auslegen: Falsch eingewechselt und die Chance auf den Ausgleich vermasselt.

              Wie erbringst du den Nachweis, dass die Mannschaft ohne „Rotationswut“, ohne den „taktischen Dilettantismus“ Köllners und ohne „undsoweiterundsofort“ auf einem besseren Tabellenplatz stünde?

              Ich bin kein Köllnerverteidiger, aber deine Argumentation steht meinem Gerechtigkeitsempfinden entgegen, Schuldzuweisungen auf der Grundlage
              von „Glauben“, Hypothesen und waghalsigen Schlussfolgerungen zu verteilen.

              Köllner hat die Entscheidungen getroffen, die seiner Überzeugung nach die richtigen waren.
              Die Aufstellung an den Wünschen der Anhänger zu orientieren, hätte dazu geführt, nie eine
              Mannschaft zum Auflaufen gehabt zu haben.

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              Antwort
              • @ Hans 65

                Frage an Dich zum Überdenken:
                Wie erbringst Du den Nachweis, dass unsere Jungs nicht bundesliga-tauglich sind?

                Unser Kader wurde weder wie geplant weiterentwickelt noch hat Köllner so spielen lassen, wie es unserer Mannschaft zuträglich wäre. @Juwe hat das treffend analysiert.

                Selbstverständlich soll ein Trainer seine eigenen Vorstellungen verwirklichen. Dies aber immer im Einklang mit Zielen.

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                Antwort
            • Man redet ihn nicht schlechter. Er ist es. Das einzige Pfand, das wir haben, ist, daß wir Spieler haben, die sich reinhängen und daß jeder versucht, den anderen zu unterstützen. Das kann manchmal eben den Unterschied ausmachen.

              Und das ist dann auch eine Entlastung für die Spieler. Zu wissen, daß man ihnen nie den Vorwurf machen wird, nicht an die Leistungsgrenze zu gehen, sondern ihren Einsatz anzuerkennen auch bei Niederlagen.

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              Antwort
          • @Hans65

            Jetzt hör aber bitte auf!!!?????
            Köllner hat keine sportlichen Fehler gemacht????
            Wie viele Spiele hat Köllner denn durch falsche Taktik, Aufstellung, unverständliche und oft zu späte Auswechslungen, Spieler von Startaufstellung auf die Tribüne und umgekehrt, vercoacht?
            Das waren nicht nur 1-2 …
            Da hast Du aber wirklich schon eine sehr „exklusive“ Meinung@

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            • @ Holli

              Im Sinne der nach dem Aufstieg erarbeiteten Konsolidierungskkonzeption ganz bestimmt nicht,
              wenn die vorherrschende Meinung im Führungsgremium die war, dass der Kader nicht bundesligatauglich ist, denn taktische Finessen machen die Mannschaft qualitativ auch nicht
              bundesligareif.

              Will sagen: Gleichgültig wie Köllner taktisch aufgestellt und eingewechselt hat, mit diesem
              Kader ist der Abstieg nicht vermeidbar. Sportliche Fehler hätte er dann gemacht, wenn er mit
              einer bundesligatauglichen Mannschaft abgestiegen wäre.

              Das habe ich mit „sportliche keine Fehler gemacht“ ausgedrückt.

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              • @ Holli

                Die Ansichten der Foristen hier bei CU sind nicht repräsentativ. Woraus leitet du ab, meine Meinung wäre eine „exklusive“. Aber selbst wenn es so sein sollte, bedeutet das im Umkehrschluss nicht, dass Mehrheitsmeinungen richtig und eine „Exklusivmeinung“ falsch sein muss.

                Wir sind ein loser Kreis von Clubfreunden, die quer durch das Land verteilt beheimatet sind. Darunter befindet sich kein einziger, der deine Ansichten teilt und in dieser kategorischen Schärfe schon gar nicht.

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                Antwort
              • Will sagen: Gleichgültig wie Köllner taktisch aufgestellt und eingewechselt hat, mit diesem
                Kader ist der Abstieg nicht vermeidbar.

                Ich halte den Kader für konkurrenzfähig im Abstiegskampf mit einem erfahrenen Trainer zumal die direkte Konkurrrenz sich auch nicht mit Ruhm bekleckert. Aber dafür hätte man zur Winterpause reagieren müssen. Jetzt ist es natürlich zu spät. Natürlich macht es die Situation jetzt nicht einfacher, daß man komplett sportlich enthauptet ist. Aber Bornemann war ja sein Sturkopf wichtiger als der Verein.

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                Antwort
                • Der Sturkopf bist du. Und das Tolle für dich ist, daß du deine Behauptungen nicht beweisen kannst, weil du nicht in der Pflicht bist.

                  Aber vielleicht tun dir ja Schommers und Mintal den Gefallen und wir sehen in den nächsten Spielen eine vollkommen andere Mannschaft, die wirklich bundesligatauglich ist.

                  Ich geb zu, ich hab mich diesbezüglich schon einmal geirrt vor Jahren: bevor Verbeek kam, hätte ich mir nie vorstellen können, daß der damalige Kader so gut Fußball spielen kann, wie er dies eine Zeitlang unter Verbeek praktiziert hat.

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                • Es geht nicht um gut sondern um erfolgreich spielen, sonst wäre Verbeek vielleicht noch da?

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                • @ Juwe

                  Von mir aus kannst du auch den Mond für einen Faschingskrapfen halten. Was geht mich das an?

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                • @juwe BUndesligatauglich sein, heißt erstmal die fußballerischen Qualitäten des Einzelnen müssen auf dem Niveau der 1. Liga sein.
                  Erfolgreich spielen kann man dann trotzdem manchmal, wenn die anderen Faktoren dazukommen: Glück, mannschaftlicher Zusammenhalt, 100% geben, Schwäche des Gegners…
                  Und wenn man dann am Ende mit einem Punkt vor einer anderen Mannschaft liegt, die einen bundesligatauglicheren Kader hat, dann ist das der Verdienst der Mannschaft, des Trainerteams, des Sportvorstands und des Glücks.

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                • M.E. geht es zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr, dass Sommers/Mintal sportlich klare Verbesserungen schaffen oder gar wie Wende. Es geht schlussendlich um Glaubwürdigkeit, Vertrauen und um ein Fundament für die kommende Zweitligasaison. Der aktuelle Scherbenhaufen ist nicht Platz 18 und einem schwachen Kader geschuldet. Das war zu erwarten, ob das nun 6 Punkte mehr oder weniger sind. Es ist vielmehr die Verkettung an uniprofessionellen, absurden Verhalten und Kopf in den Sand stecken, was es wohl vorher in der Liga noch nie gegeben hat: ein verein, der alle Negativrekorde bricht, der aber gleichzeitig Woche für Woche Bombenleistungen und Schiedsrichterbetrug sieht. Wenn Köllner nach dem Freiburgspiel, zusammen mit Bornemann, entlassen worden wäre, hätte niemand etwas dagegen sagen können. Dann hätten wir heute in jedem Fall auch mehr Punkte auf dem Konto und v.a weniger verbrannte Spieler und Stimmung – weniger ist ja kaum möglich. Und wenn ich höre dass Bornemann „das Unmögliche versucht hat“, kann ich nur den Kopf schütteln. Ich kenne keinen Job, in dem ich durch Inaktivität, Fehlanalysen und Nieten versuche herausragende Leistungen zu bringen.

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                • „Ich kenne keinen Job, in dem ich durch Inaktivität, Fehlanalysen und Nieten versuche herausragende Leistungen zu bringen.“

                  Ich auch nicht.

                  Und die Tatsache, dass der AR Bornemann eigentlich nicht entlassen wollte, beweist, dass Du komplett daneben liegst.

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  • Bin schon sehr neugierig darauf, was Schommers/Mintal anstellen werden, um nicht selbst gleich in die Schusslinie zu kommen. Löwen/Pereira/Kubo/Misidjan/Ishak permanent spielen lassen? Grundtaktik „hinten dicht, ansonsten vor das Ding und rein damit“? Auswechslungen grundsätzlich nur zur 60. Minute (mit punktuellen Ausnahmen, die für jeden sofort verständlich sind)? Interessant wird es werden, soviel steht fest.

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    • Ich rotiere als neuer Sportvorstand auf die Bank und sorge für brutalstarke Leistungen nach brutalstarkem Training!

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      • Das Rotieren der Heli-Rotoren des neuen Sportvorstands könnte die Konzentration stören, ich bitte herzlich, von Bank-Besuchen während des Trainings abzusehen.

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        • Also das seh ich anders: die Helirotoren werden genug Staub aufwirbeln, daß die Spieler dann ganz heimlich den Ball ins Tor legen können, ohne daß die Schiedsrichter nachprüfen können, ob alles Rechtens war. Selbst die Videoschiris werden da machtlos sein.

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  • Virgil Misidjan fehlte heute im Training, aus privaten Gründen! Aha! Wird doch nicht diese Gerichtsverhandlung sein? Von der hört man ja schon lange nichts mehr.

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    Antwort
  • Christian-berlin sagt
    13.02.2019 um 22:51

    „Juwe, ich bin weit davon entfernet Köllner für Guardiola oder einen ähnlich gut beleumundete Trainer zu halten.“

    Hallo Christian,
    was ich jetzt schreibe ist nicht gegen dich gerichtet, denn ich finde deine Kommentare lesenswert. Aber diese Trainervergleiche nötigen mir jedesmal ein Schmunzeln ab. Weiß du was mich interessieren würde?

    Wäre Guardiola mit dem Clubkader auch ein Köllner gewesen? Hätte er den Aufstieg geschafft?

    Die sogenannten Top-Trainer arbeiten auch mit den besten Spielern die es weltweit gibt. Da wird man doch wohl hervorragende Leistungen erwarten dürfen. Für „Außerirdische“ halte ich die auch nicht.

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    Antwort
    • Hihi, den Gedanken hatte ich auch schon öfter. Lasst mal Guardiola oder Mourinho unseren Kader trainieren, mal sehen, wie weit sie damit kommen. Favre wäre auch interessant, oder Don Jupp….

      Favre würde ich das zutrauen. Simeone wäre spannend!

      Ein guter Trainer ist nicht der, der mit dem weltbesten Kader erfolgreich ist, sondern der mit einem unterlegenen Kader das scheinbar Unmögliche schafft. Wie z.B. den Aufstieg mit unserem letztjährigen Kader….

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      Antwort
      • Der Vergleich mit Guardiola kam von mir ja nur, um mir nicht vorerfen zu lassen, ich würde Köllner vergöttern, man kann aber auch gar nichts mehr schreiben…Man könnte auch schreiben das bei uns bischer Köllner war und nicht Guardiola folgt den gleichen Gesetzen wie die Tatsache das unser 8er Behrens heisst und nicht Thiago.

        Zu Guardiola fällt mir nur ein:der will ja immer nur Ballbesitz spielen lassen anstatt die Dinger einfach mal lang raushauen zu lassen…

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        Antwort
        • Pocchetino! Mit den Spurs, deren Kader ohne Transfers diese Saison und mit dem Fehlen der wichtigsten Spieler gestern mal eben nach einer einzigen Umstellung zur Halbzeit die Dortmunder hergefussballt hat. Dabei musste die Innenverteidigerkante Verthongen mit 31 die anspruchsvolle Linksverteidigerposition übernehmen. Auch das ein guter Griff des Trainers.

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          Antwort
  • @ beate 60

    Danke für dein nettes Feedback. Weißt du, was mich noch mehr abstößt? Die Unlogik, mit der die Entscheidung des AR begründet wurde.

    Mit einem Kader dem die Bundesligareife fehlt kann keinem Trainer der Welt der Klassenerhalt gelingen. Das anzunehmen ist doch paradox. Auch der beste KFZ-Experte kann nicht mit einem leeren Tank Auto fahren.

    Die publizieren eine These, in die bereits die Antithese implementiert ist. Das ist ja beinahe schon wieder rhetorische Genialität.

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    Antwort
    • Mit einem Kader dem die Bundesligareife fehlt kann keinem Trainer der Welt der Klassenerhalt gelingen. Das anzunehmen ist doch paradox. Auch der beste KFZ-Experte kann nicht mit einem leeren Tank Auto fahren.

      Wenn es so komplett unmöglich sei – Warum formulierte dann Bornemann das Ziel im 1. Jahr irgendwie drin bleiben und dann versuchen finanziell zu den anderen aufzuholen, erklärst du mir das mal mit deinen eigenen Worten?

      Daß der AR von der schnelligkeit der Ereignisse auch überrollt wird, sowas entwickelt ja immer eine Eigendynamik, damit meine ich Bornemann wollte man ja nicht entlassen, er hat den AR paradoxerweise dazu genötigt, das sind auch nur Menschen, da jedes Wort auf die Goldwaage zu legen ist schon ziemlich arrogant. Es redet sich halt leicht wenn man selber nie in so einer Situation war und hinterher entspannt im Internet herumnölen kannn :-).

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      Antwort
      • Bornemann wollte das Unmögliche VERSUCHEN. Manchmal hilft dir bei sowas einfach das Glück, daß die anderen Kader, obwohl bundesligatauglichere Spieler drin sind, von deren Vereinschaos so gestört werden, daß da noch weniger klappt. Siehe Stuttgart diese Saison oder HSV letzte Saison.
        Welche Alternative zu dem VERSUCH des Unmöglichen hätte es denn gegeben? Freiwillig in die 2. Liga zurück? Hättest du das akzeptiert? Doch wohl nicht. Dann hättest du geschrieben, man hätte es wenigstens versuchen müssen. Genau das ist passiert. Und noch ist der Versuch auch nicht gescheitert. Auch wenn manche Hoffnungen zu punkten sich zerschlagen haben durch individuelle Fehler der Spieler, durch fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen oder durch viel Glück beim Gegner.

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        Antwort
  • @ beate 60

    Mensch Juwe, langsam nervt deine Selbstgerechtigkeit ganz schön. Wenn dir mit Zahlen was widerlegt wird, dann wirst du einfach wieder allgemeiner in deiner Argumentation und behälst damit aus deiner Sicht doch Recht.

    Juwe ist der geborene Rabulist. Der gibt jedem Argument innerhalb von Sekunden einen neuen Spin. Dagegen anzuschreiben ist pure Zeitverschwendung.

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    Antwort
    • Was ist „mir“ denn mit Zahlen widerlegt worden, was redest du für wirres für Zeug? Also..

      im übrigen bleibe ich immer sehr stringent was meine Meinung angeht da gibt es andere die ihre Fähnchen der Argumente im Wind drehen

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      Antwort
      • Dein Kurzzeitgedächtnis ist auch ziemlich schwach oder?
        ich zitier mal:
        Juwe “ am13.2.:“Nicolai Müller ist so ein Spieler, die es laut Bornemanns Aussagen auf dem Markt gar nicht gibt, 🙂 nämlich Spieler zu dem Budget die uns weiterhelfen könnten. Und dafür daß es Müller gar nicht geben sollte, hat er uns in Hannover schön alle Tore eingeschenkt.“
        Antwort DCUSGN:
        „Aber ich nehme die Antwort schon mal vorweg. Der Club liegt überraschenderweise weit abgeschlagen auf Platz 18 mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 350.000€. Das ist, so ganz nebenbei, etwas mehr als die Hälfte von Fortuna Düsseldorf. Eintracht Frankfurt liegt auf Platz 10 mit 1.030.000€.
        Erstens ist der Spieler nicht bezahlbar, zweitens würde der Spieler die Gehaltsstruktur im Verein gehörig durcheinanderwirbeln, mit allen daraus resultierenden möglichen Konsequenzen, drittens hatte der Spieler mindestens ein weiteres Angebot vorliegen, von einem deutlich finanzstärkeren Verein (H96) und viertens spielt der Spieler auf einer Position, auf der wir im Vergleich zu anderen Positionen gar keinen Bedarf haben.
        Auch wenn der Spieler hier nur als Beispiel für Bornemanns angeblich verfehlte Einkaufspolitik herhält, fällt doch auf (finde ich zumindest), wie hahnebüchen die Argumente sind.“
        Damit wurde dir mit Zahlen widerlegt, daß Müller für uns ein bezahlbarer Leihspieler gewesen wäre.
        Deine Antwort darauf:
        „Es geht doch nicht alleine um Nicolai Müller sondern um die Aussage daß es keine Leihen auf dem Markt gibt, die uns weiterhelfen. Das bezweifle ich aber sehr stark.“
        Okay. Dann sag doch mal welcher Spieler, der uns wirklich sofort weitergeholfen hätte, sitzt jetzt weiter irgendwo grummelnd auf der Bank und wäre supergerne für ein Gehalt, das wir uns leisten können, zu uns gekommen?

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        Antwort
        • Sorry ich weiss nicht was du da willst, was ich geschrieben habe, weiss ich selber und stehe zu jedem Wort.
          Und es ist mir zu blöde 🙂 … es gibt bei keinem Spieler eine Garantie, daß er sofort weiterhilft aber ein Spieler aus Kasachstan kann es adhoc auf jeden Fall nicht. Es ist aber die Aufgabe eines Sportvorstandes der auch noch Chefscout ist (größter Fehler wenn man sowas nicht delegieren kann oder niemanden hat, nicht bundesligareif)

          Bei dem Jugendwahn der Liga bis hin zu den Topmannschaft bin ich mir sicher es hätte solche Optionen gegeben und „nicht Müller“ sonder so „wie Müller“- Das war ein Beispiel 🙂

          Im übrigen ich würde nicht gerne mein Kurzzeitgedächtnis gegen deines tauschen, wenn du schon auf dem Niveau angekommen bist

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          Antwort
          • Ich will, daß du mal kapierst, was bei dir nervt: du stehst einfach nicht zu deinen Aussagen. Sonst hättest du nämlich mal eingestehen müssen, daß du dich in bezug auf Müller aber sowas von geirrt hast, daß der entgegen deiner Überzeugung nämlich keiner der Spieler war, die wir uns hätten leisten können.

            Aber da fällt dir ja ein Zacken aus der Krone, sowas mal einzugestehen.
            Stattdessen spielst du dann den Ahnungslosen und weißt auf einmal gar nicht mehr, wann dir mit nackten Zahlen eine deiner Behauptungen widerlegt wurde.

            Und dann noch die Unverforenheit zu haben zu behaupten, du stehst zu jedem deiner Worte, …
            bei dir ist wirklich Hopfen und Malz verloren.

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            • Warum hätten wir uns denn eine Leihe von Nicolai Müller nicht leisten können? für 200.000 Leihgebühr der kommt nicht aus Real Madrid und es gibt genug Modelle, wo man sich Gehälter auch teilt das gab es alles oft genug.

              Natürlich weiss ich nicht ob Müller auf den FCN unter Köllner viel Lust gehabt hätte – daher zum letzten Mal exklusiv für DICH das war ein Beispiel!!!!! daß es solche Leihen natürlich gibt entgegen Bornemanns Aussagen, womit er für mich nur rechtfertigen will, daß ausser Ivo aus Kasachstan nichts kam in der Winterpause worüber sich ganz Fußballdeutschland wundert in unserer sportlichen Situation. Ich glaube eher bei dir ist Hopfen und Malz verloren.

              Daß Ivo so spät kam zeigt doch eher, daß Bornamenn an anderen Spielern dran war und sein Zocken bis zur Deadline diesmal nicht aufging, da wird meines Erachtens auch nicht die Wahrheit gesagt.

              Wozu stehe ich denn nicht bist du irgendwie gerade im Tunnel?

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              • „Daß Ivo so spät kam zeigt doch eher, daß Bornamenn an anderen Spielern dran war und sein Zocken bis zur Deadline diesmal nicht aufging,“

                Ja, Juwe, genau so wird es gewesen sein. Davon bin ich sogar überzeugt. Das zeigt auch, dass Bornie eben nicht untätig, sondern nur erfolglos in seinem Bemühen war. Die möglichen Optionen waren am Ende entweder nicht bereit für die bei uns möglichen Konditionen zu uns zu kommen, hatten bessere Angebote oder waren letztlich nicht finanzierbar, weil die Gegenseite nicht weich geworden ist.

                „da wird meines Erachtens auch nicht die Wahrheit gesagt.“

                Warum? Wenn man wollte, konnte man genau das aus der Erklärung Bornemanns herauslesen. Wer hier eine Unwahrheit sieht, möge das bitte erläutern!

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                Antwort
                • Ich habe dazu ein anderes Zitat aus dem Podcast im Kopf, ich glaube es war der Herr Helmer:

                  „Spätestens nach den hohen Niederlagen im Oktober war doch klar, daß die Mannschaft dringend weitere Verstärkungen, egal welcher Art, benötigt. Da war doch genügend Zeit weltweit bis zur Winterpause jemanden zu finden.“

                  Word!

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                • Weltweit?War das Profil nicht deutschsprachiger Spieler,egal…

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                • Das mit dem „deutschsprachigen Spieler“ hat ja schon im Sommer nicht geklappt.
                  Siehe Perreira, Kubo oder Misidjan oder vorher im Kader bei Salli und Ewerton.

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                • Wo würde der Club stehen mit solch begabten Dribblern wie Dir?
                  Elegant um meine Aussage herum gedribbelt, weder überprüft ob diese richtig ist oder gar widerlegt, schnell mal ein neues Thema aufgemacht.Dieses allerdings so, dass es auch fachlich eher wacklig aussieht.
                  Perreira, Kubo oder Misidjan haben ihre Klasse durchaus unter Beweis gestellt, allerdings hat diese nicht gereicht um den Kader insgesamt auf ein ausreichendes Niveau zu hieven(Kickernoten, wenn du sie zur Kenntnis nehmen möchtest)
                  Kubo funktioniert nicht so wie es wünschenswert wäre, liegt aber nach Mehrheitsmeinung an Köllner, Kubo kann ja dann jetzt aufspielen.2, der 3 ausländischen Transfers funktionieren, also was willst du?
                  Würde ich deiner Meinung folgen, wenn es denn so unerfolgreich im Sommer mit ausländischen Spielern war, warum soll man das im Winter wiederholen?

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              • Liest du nicht, was die anderen schreiben?
                DCUSGN schrieb auf deine Aussage zu Müller:

                „Erstens ist der Spieler nicht bezahlbar, zweitens würde der Spieler die Gehaltsstruktur im Verein gehörig durcheinanderwirbeln, mit allen daraus resultierenden möglichen Konsequenzen, drittens hatte der Spieler mindestens ein weiteres Angebot vorliegen, von einem deutlich finanzstärkeren Verein (H96) und viertens spielt der Spieler auf einer Position, auf der wir im Vergleich zu anderen Positionen gar keinen Bedarf haben.“

                Genau aus diesen Gründen hätten wir uns Müller nicht leisten können.

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                Antwort
    • Typisch Digmayer. Schon allein, die Aussage schon in der Aufstiegsnacht hätten Führungsspieler SÜFFISANT darauf hingewiesen, daß der Aufstieg dem Mannschaftszusammenhalt zu verdanken war.
      Das war eine allseits getroffene Aussage, die breite Zustimmung fand. Wie kann er daraus jetzt Kritik am Trainer konstruieren? Es war auch Köllners Verdienst, eine Mannschaft zu einer Einheit zu formen. Es war Bornemanns Verdienst darauf zu achten, daß Spieler verpflichtet wurden, die da charakterlich reinpassen.

      Und daß Köllner vorhersagte, was passiert; nämlich daß er von Presse und Teilen der Fans irgendwann unfair angegangen und am Ende vom Hof gejagt wurde, ist ja wohl nur die Wahrheit.

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      Antwort
      • Für einen Sportredakteur einer Nürnberger Zeitung ist das inhaltlich aber ganz schön viel „soll“ „angeblich““schien“-
        „die spezielle Art des gelernten Zahnarzthelfers“- ist gegenüber eine Absolventer der DFB-Trainerausbildung ja ziemlich von Respekt geprägt als Aussage…

        Doch die Realität vor Ort sah leider etwas anders aus. Denn auf seinem vielbeschworenen »Weg der Vernunft« hatte sich der Aufsteiger längst in eine Sackgasse manövriert“
        „Tim Leibold, Fabian Bredlow oder Enrico Valentini stießen an ihre natürlichen Grenzen.“
        Das gemeinsame Konzept, der gemeinsam geplante Kader, alles stieß an seine natürlichen Grenzen-die Schuldfrage wurde branchenüblich geklärt -ohne tragfähiges Konzept, das die Gewissheit in sich trägt zu einem besseren Ende zu kommen.
        Ach noch was-
        Kann mir mal einer helfen:“danach wochenlang wieder auf der Tribüne zu schmoren“(Löwen)-wann genau war das denn?Wie oft war Löwen nicht im Kader-ohne Verletzung?

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        Antwort
      • Und daß Köllner vorhersagte, was passiert; nämlich daß er von Presse und Teilen der Fans irgendwann unfair angegangen und am Ende vom Hof gejagt wurde, ist ja wohl nur die Wahrheit.

        In keinem anderen Erstligaverein hättte Köllner so viel Kredit bekommen da wäre in jedem einzelnen Verein deutlich eher gehandelt worden. Das gehört zur Realität bei den Zahlen in der Tabelle da muss keiner Prophet sein auch Köllner selber nicht in der Sommerpause.

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        Antwort
    • Was an diesem Artikel „sehr fundiert und differenziert“ sein soll, erschließt sich bei mir auch nach mehrmaligem Lesen nicht. Digmayer breitet seine Meinung aus, die er zu Köllner hatte und hat. Erhellend ist an dem Artikel eigentlich nichts. Und ob Köllner „die Kabine“ wirklich verloren hat, weiß er auch nicht so genau. Er stellt es halt mal in den Raum. Wird schon was hängen bleiben.

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      Antwort
      • Digmayer ist einer der Journalisten der schon jahrzehntelang an allen Geschehnissen rund um den FCN vertraut ist, der kann das wohl besser beurteilen als viele hier die nur mutmaßen und von Tuten und Blasen…

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        Antwort
        • Warum klingt das dann genauso wie alle zusammen hier schreiben-selbst wenn er es sich nicht mehr mit handelnden Personen verscherzen kann, die sind ja schon entlassen, und die Meinung des AR scheint er ja zu teilen.
          Das der AR bestimmte Dinge nicht beim Namen nennen kann ist klar,sollten sie denn vorgefallen sein, aber ein Journalist?
          Ach klar ist ein Sportjournalist, da ist die Trennschärfe zum Fan selten gegeben.

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          Antwort
        • @Juwe
          Nicht dass wir uns missverstehen. Ich billige Herrn Digmayer seine Meinung zu und auch seine eigenen Einschätzungen. Kann man alles so sehen, ob dem Club damit geholfen ist, weiß ich nicht. Ich denke. dass sich der Digmayer etwas verschätzt wenn er schreibt:

          „Dabei hatte die Süddeutsche Zeitung den Tabellenletzten soeben noch als »ehrenwerten Depp« geadelt, weil er trotz seiner offensichtlichen Unterlegenheit in der Liga allen erwartbaren Reflexen widerstanden hatte. Kein Trainerrauswurf, kein blinder Aktionismus in der Winterpause, stattdessen die weitere Konsolidierung des finanziell nach wie vor angeschlagenen Vereins als absolute Priorität und eine scheinbar stoische Gelassenheit im Umgang mit dem wohl Unvermeidlichen. Ein Fest für aus der Ferne wohlwollend staunende Fußballromantiker.“

          Der Club war mit Köllner und Bornemann durchaus auf dem Weg zu einer unverwechselbaren Marke in der Liga. Das Wohlwollen von „Fußballromantikern“ hätte möglicherweise Potential gehabt, den Verein national wieder sichtbar zu machen. Das hätte Sponsoren anlocken können. (Alles im Konjunktiv!) Ich weiß auch nicht, ob am Montag Abend eine andere Entscheidung, die kleinere Kurskorrekturen vorgenommen hätte, die richtigere gewesen wäre. Eine andere Entscheidung wäre aber möglich gewesen. Alternativlos war der „Kahlschlag“ bestimmt nicht.

          Ich beneide den Aufsichtsrat nicht. Der hat besten Gewissens gehandelt. Mit Grethlein, der seine persönliche Betroffenheit sichtbar machte. hat er sich dann auch nicht blamiert. Darüber bin ich eigentlich schon froh.

          Ich wünsche, Schlommers und Mintal allen Erfolg. Ich wünsche ihnen, dass sie den Abstieg vermeiden. Das wäre eine schönes Happy End. (Und keiner wird danach mit Bestimmtheit behaupten können, dieses wäre mit Köllner nicht möglich gewesen.)

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          Antwort
  • Klingt nicht populär aber der Abstieg ist nach 21. Spieltagen und 12 Punkten (das Torverhältnis kann man bei Gleistand fast nochmal 1 Punkt abziehen) der Abstieg ist unvermeidbar ausser jemand kann mir erklären wo die 7 Dreier herkommen sollen in der Rückrunde, die man benötigt in verbleibenden 13 Spielen, wenn man in 21 Spielen nur 2 Dreier geschafft hat?
    Aber was ich mir erhoffe von den neuen Trainerduo ist Aufbruchstimmung, griffigen Fußball wie man ihn als Aufsteiger spielen muss, wenn man überhaupt eine Chance haben will. agressives Anlaufen, Pressing, besseres verteidigen. Auch wenn es das Punktekonto nicht mehr hergibt daß wir uns aber sportlich endlich als Erstligist präsentieren und die Erfahrung für die Zukunft mitnehmen.

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    Antwort
    • Liest Du gelegentlich mal die Tabelle?

      Dann wüsstest Du, dass Stuttgart sogar ein schlechteres Torverhältnis und H96 ein nur unverhältnismäßig besseres hat. Das Torverhältnis ist somit bei den letzten 3 Plätzen nicht signifikant. Lediglich gegenüber Augsburg ist ein deutlicher Abstand, der quasi die Bedeutung eines extra-Punktes hat.

      Woraus leiten sich die 7 Dreier ab? Weißt Du bereits, dass H96 und der VfB diesen Wert erreichen werden? Wieviele Dreier man braucht ist doch völlig egal, so lange es mehr sind als bei den beiden direkten Konkurrenten. Sogar gegenüber Augsburg bräuchte man „nur“ 7 Punkte (mehr) und nicht 7 Dreier….

      Gemäß Deiner Rechnung wären 33 Punkte der in Stein gemeißelte Wert, um die Relegation zu erreichen. Ich glaube nicht, dass man dieses Jahr so viel braucht….

      Rechnerisch wäre es derzeit sogar mit 16 Punkten möglich….

      Das wird natürlich nicht reichen, aber wir haben noch jede Chance, die anderen beiden zu überholen, sogar Augsburg.

      Es gibt also keinen vernünftigen Grund, jetzt keine Aufbruchstimmung zu entwickeln 😀

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      Antwort
      • Verbleibende 6 Heimspiele Dortmund, Leipzig, Augsburg,Schalke 04,Bayern München, Gladbach. Welche willst du denn realistisch betrachtet gewinnen? … es ist zu spät.

        Wir hahen von 6 Heimspielen zuhaus die Top 4 der Tabelle, die alles geben werden für ihren CL Platz und/oder die Deutsche Meisterschaft.

        Für etwas Fußballromantik ist allerdings noch Platz, träumen ist nicht verboten, bleiben aber Träume.

        Und am letzten Spieltag zu unseren Freunden nach Freiburg 🙂

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        Antwort
        • Das ist doch eine einfache Rechnung: die anderen haben dieselben Gegner. Gegen wen wollen die denn gewinnen? Warum sollten die und nicht wir, die waren doch fast genauso schlecht? Mit Sicherheit wird irgendwer noch irgendwas gewinnen. Müssen wir halt schauen, dass wir das öfter schaffen als die anderen. Und warum nur Heimspiele? Ist es denn ausgeschlossen, auch mal ein Auswärtsspiel zu gewinnen? Das war letzte Saison sogar noch unsere Spezialität!

          Ja, ich gebe es zu, ich habe noch etwas Fußballromantik und träume noch. Weil wir es verdient haben! Inzwischen zwar ein bisschen weniger, weil wir eben doch „den Mechanismen der Branche“ gefolgt und keine „ehrenwerten“ Exoten mehr sind, aber wer wie Robin Hood immer gerne Punkte an die Vereine, die gerade am größten in Not sind abgibt, der hat auch eigene Punkte verdient!

          Die Liga braucht uns! Rettet den Club! 😉

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          Antwort
          • Das ist doch eine einfache Rechnung: die anderen haben dieselben Gegner. Gegen wen wollen die denn gewinnen? Warum sollten die und nicht wir, die waren doch fast genauso schlecht?

            Unsere letzten! beiden Heimspiele im Endspurt sind der FC Bayern und Borussia Mönchegladbach, Hannover hat in den letzten beiden Heimspielen Mainz und den SC Freiburg, willst du tauschen? :-O

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            Antwort
        • Wann wurden Auswärtsspiele eigentlich abgeschafft? Wir waren letztes Jahr Achter in der Heimtabelle und Erster in der Auswärtstabelle.

          Und vielleicht tun wir uns mit einer defensiveren Grundordnung ja auch dieses Jahr viel leichter, wenn wir uns gegen die großen Mannschaften hinten reinstellen können. Wir könnten mit einem Punkt gegen Dortmund, die Bayern oder Gladbach sicher besser leben als umgekehrt.

          Der 21. Spieltag ist bei der aktuellen Konstellation ein bisschen früh um die Flinte ins Korn zu werfen…

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          Antwort
          • Ich freu mich ja trotzdem auf die Spiele und bin einfach gespannt was andere aus dem Kader machen können. Und wenn es wieder runter geht, so what .. dann geht es halt wieder hoch. Die Umgewöhnung fällt bei diesem Abstieg nicht ganz so schwer, wir waren ja nicht so lange da 🙂

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            Antwort
          • Wann wurden Auswärtsspiele eigentlich abgeschafft? Wir waren letztes Jahr Achter in der Heimtabelle und Erster in der Auswärtstabelle.

            Dieses Jahr sind wir auswärts aber Nix also gar Nix! ..bis jetzt und das meiste ist schon rum

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            Antwort
    • Den wollte ich eigentlich auch schon posten hab es aber gelassen, denn ein Großteil der Clubfans lässt die Werte, die offensichtlich sind bei Durchschnittsgehalt,Etat, Etatunterschiede, Abstände finanzieller Natur innerhald der Liga,Ligaunterschiede, unterschiedliche Rahmenbedingeungen, standortpolitische Einflussnahmen, eh nicht gelten, wenn es darum geht vermeintliche oder offensichtliche Fehler nach einer Niederlage, bei ausbleibenden Erfolg, bei der Kaderzusammenstellung, zu diskutieren.
      Argumente stören da nur und Argumentationen mit solchen Werten gelten als :man ergibt sich gottesergeben seinem Schicksal

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      Antwort
  • Sittenverfall und Toleranzschwund! Hier im Forum von Clubfans United!

    Muss das sein?

    Enttäuschung, dass die hochgeliebten Trainer und Sportvorstand entlassen wurden vs. Freude darüber, dass die Unfähigen endlich weg sind. Darüber kann und soll intensiv und diskutiert werden, schließlich hat jeder hat mehr oder weniger gute Argumente für seine Sichtweise. Aber bitteschön ohne die immer häufiger vorkommenden Spitzen persönlicher Natur, die weitere Treffer unter der Gürtellinie provozieren. So ein Niveau haben wir nicht nötig, oder?!

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    Antwort
    • hatte ich vor kurzem ähnlich geschrieben, aber dafür nur negative Resonanz erhalten ( das sagt genau der richtige).
      Auch hier bei CU braucht man erst mal eine Lobby .-)

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      Antwort
      • Die ein oder andere Zuwendung für den CU Bentley oder für die Zweigniederlassung in Kitzbühl wäre schon mal ein guter Anfang für fruchtbare Lobby Arbeit 🙂 Der Heli kommt technisch auch allmählich in die Jahre.

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        Antwort
  • Aber vielleicht ist ja am Montag eine Überraschung drin gegen strauchelnde Dortmunder ich glaube die bekommen allmählich Nerven. So hoch geflogen…

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    Antwort
  • hm, ich bin da gar nicht soo pessimistisch, was das Punkte holen anbelangt! Wie heißt es immer? In der BL kann jeder jeden schlagen….vielleicht blühen Löwen, Kubo und Ishak auf, und Ilicevic „explodiert“….die Hoffnung stirbt zuletzt

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    Antwort
  • „Wir haben kein Geld, wir wollen schon in der Liga bleiben, aber wir haben ja kein Geld, deshalb haben wir keine gute Mannschaft, und Spieler wollen nicht zu uns, weil wir kein Geld haben. Und außerdem haben wir ja kein Geld und kein Geld, das haben wir ja übrigens auch nicht.“ Woche für Woche habe ich das gehört und gelesen. Leute, für mich ist das nichts anderes als das reine Lamento, das auf Dauer jegliche, sportliche Ambition abwürgt.

    Kann mich dunkel an Zeiten erinnern, da hatten wir auch kein Geld und Mannschaften von zweifelhafter sportlicher Qualität. Grundlos haben wir – so meine Erinnerung – auch vor den Spielen gegen die Großen immer auf einen Sieg gehofft und waren untröstlich, wenn wir verloren hatten. Wie sich das nach Niederlagen so gehört. Heute heißt es zu oft, erst jammernd, später dann achselzuckend, naja, wir haben ja kein Geld, ist ja normal zu verlieren und die zweite Liga, die ist ja auch nicht schlecht, mit diesen ganzen Traditionsvereinen und so. Und dort können wir uns ja dann auch entwickeln. Mittelfristig. Langfristig. Wohin auch immer.

    Im nordamerikanischen Sport gelten verzweifelte Mannschaften als gefährlich, da sie eben noch einmal alles versuchen, sämtliche Energie zusammenkratzen um zu gewinnen. Der Club war für mich immer so ein desperater Verein. Immer bemüht in der Liga zu bleiben oder wieder in die Liga zurückzukehren. Daran wird sich auch zukünftig nichts ändern. Wir sollten wieder einfach nur gewinnen wollen, auch wenn wir keine Chance haben.

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    Antwort
    • „Grundlos haben wir – so meine Erinnerung – auch vor den Spielen gegen die Großen immer auf einen Sieg gehofft und waren untröstlich, wenn wir verloren hatten.“ Was hat sich daran geändert?Siehe die Wortmeldungen, die sich gegen Dortmund jetzt(erst recht?) etwas ausrechnen.
      Beim Club gab es doch immer die Hoffnung das es sich ändert, zum Besseren-das galt vielleicht bis 2007-der Abstieg als amtierender Pokalsieger und Europapokalteilnehmer hat dem mMn den endgültigen Garaus gemacht.Der Glaube an bessere Zeiten ist dann problematisch wenn man diesem Glauben als reinen Selbstzweck verfolgt, Alles weiter so wie immer macht und sich wundert das man mit schöner Regelmäßigkeit scheitert.
      Der Verweis auf die begrenzten Mittel sollte auch kein Selbstzweck sein, sondern die Aufforderung, daran etwas zu ändern, und der Aufruf in der Zwischenzeit nicht wieder alles in Frage zu stellen was man bereits angefangen hat-nur weil, erwartbar, der Erfolg ausbleibt.

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      Antwort
      • Von goldenen Zeiten träume ich nicht. Ich gehe davon aus, dass der FCN auch zukünftig ein Verein zwischen der ersten und zweiten Liga sein wird. In der Vergangenheit war das so, weil Verantwortliche früher oder später die Nerven verloren oder beinahe größenwahnsinnig geworden sind. (Denke da an unseren ulkig-tragischen Schatzmeisterprofessordoktordoktor)

        Jetzt ist es so, weil wir der Pleite entronnen solide wirtschaften müssen und auch weiterhin sollten, deshalb ein kleineres Licht sind. Davon gehe ich aus. Hat sich also nichts verändert. Von goldenen Zeiten zu träumen macht für mich keinen Sinn. Von irgendeiner sportlichen Entwicklung hin zu goldeneren Zeiten auszugehen, noch dazu mit scheinbar hübschem Fußball, ist für mich aber auch utopisch. Siehe Budgetlücke zum Rest der Bundesliga. Die immer wieder Realität sein wird, wenn wir aufsteigen.

        Ja, ich erwarte, dass der FCN auch in der zweiten Liga immer eine echte Chance hat, um den Aufstieg mitzuspielen. Das sollte das Ziel sein. Fast Pleite. Trotzdem budgetmäßig top 5 in der zweiten Liga (laut Meeske) und die sportliche Ambition sehr gut zu spielen. Daraus folgt die echte Chance aufzusteigen. Unrealistisch? Nein. Das ist doch letzte Saison gelungen, oder?

        Was die allgemeine Einschätzung unseres sportlichen Potentials anbelangt, sind wir vermutlich gar nicht so weit voneinander entfernt. Von alldem ausgehend erwarte ich aber, dass der Ehrgeiz besteht erste Liga zu spielen. Empört? Sorry, ich bin halt ein unverbesserlicher Optimist. Oder einfach nur realistisch.

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        Antwort
  • Hartes Urteil für Simon Rhein mit 3 Spielen Sperre. Mir kommt es fast so vor, als wollte man damit nachträglich noch das mangelnde Fingerspitzengefühl der Entscheidung rechtfertigen. Das war keine Absicht, nur etwas übermotiviert und wohl auch nicht für ihn vorhersehbar, dass er den Gegner so treffen würde. Der danach ja auch problemlos weiterspielen konnte.

    Wie schon die Rote zu diesem Zeitpunkt am oberen Rand des Ermessensspielraums ist es das Strafmaß auch. Ach was, wozu aufregen….

    Bei den Bayern wäre das wieder Anlass für einen Brennpunkt….

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    Antwort
    • WIE BITTE?!? 3 SPIELE SPERRE??? Ich wiederhole mich: So langsam glaube ich an Verschwörungstheorien. Schon die frühe Rote war überhart, ich frag mich, welche andere Erstliga-Mannschaft… ach, was soll’s, sich aufregen bringt ja nix.

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      Antwort
  • Wie es aussieht wollen trotz des depperten Termins jetzt schon über 48.000 beim Start des größten Fußballwunders aller Zeiten dabei sein, bis dann nach dem 34. Spieltag das Stadion spontan in Marek-Mintal-Kampfbahn (tut mir ja leid, Herr Schommers) umbenannt wird (im letzten Podcast gab es ja schon diesen prophetischen Versprecher).

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    Antwort
  • Der Rerik oder wie der Berliner heißt, hat Schöpfi auf Wochen spielunfähig getreten… und darf weiterspielen. Bin sicher, der Korb kann diesen Spieltag auch mitmachen. Seltsame Relationen….

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    Antwort
    • Mia san mia

      Das weiß auch der DFB. Vielleicht hätten sie uns fairerweise von Anfang an sagen sollen, dass sie uns in der 1.Liga nicht haben wollen. Dann hätte man gleich seine Erwartungen runterschrauben können und müsste sich nicht über merkwürdige Urteile, Wahrnehmungsunterschiede im Keller, technische Bewertungspremieren und Auslegungsnovitäten und einseitige Schiris ärgern.

      Wir wurden ja schon 2 x in die 2.Liga gepfiffen. Für die heutige Zeit war das viel zu offensichtlich. Jetzt kann man das viel besser hinter dem Deckmäntelchen einer technisch realisierten Scheinobjektivität verbergen….

      Da haben wir schon den kleinsten Etat und dürfen auch noch Woche für Woche quasi in Unterzahl spielen….

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      Antwort
      • Finde ich jetzt weng sehr an den Haaren herbeigezogen. Was unser Leistungsniveau angeht in letzter Zeit hat glaube ich kein Schiedsrichter dem Club beispielsweise in Hamburg verboten aufs Tor zu schießen. Wer eine rote Karte bekommt hadert immer mit dem Schiri. Ich fand das Foul von Rhein schon sehr krass, so kann er einem Kollegen das komplette Knie zertrümmern seitlich gestreckt mit offener Sohle ins Knie springen, wenn auch nicht mit Absicht. Aber es gibt wenige rote Karten die klarer waren.

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        Antwort
        • Die für Thomas Müller war vielleicht noch klarer, obwohl genauso Null Absicht. Zwei Spiele Sperre.

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            • Bin ich der Einzige die diese % Angabe nicht schnallt?
              Ich finde 3 Spiele auch nicht so daneben und Foul mit Foul zu vergleichen bringt nichts, eventuell noch wenn der selbe Schiri gepfiffen hat.

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              • Ist in der Tat schwer zu schnallen, wenn Florian keine präzisen Zahlen nennt. Korrekt wäre: 15,38461% und 8,82352% 🙂

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              • Will eigentlich nur ausdrücken, dass eine Sperre von zwei Spielen in einem Wettbewerb mit maximal 13 Spielen von der Auswirkung/Ausfallzeit her mehr „reinhaut“ als eine Drei-Spiele-Sperre in einem Wettbewerb mit 34 Spielen.

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                • Trotzdem sind 3 Spiele Sperre schon haarig. Rhein ist kein Wiederholungstäter. Ich hätte Einspruch eingelegt.

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            • Stimmt. So gesehen.. Vertrauen wir also darauf, dass Müller bei der Wiederholung seiner Aktion dann in der Bundesliga mindestens für drei Spiele gesperrt wird und Rhein dafür dann in der CL maximal für zwei 🙂 Letztlich wurmt uns hier ja nur der Verdacht, dass z.B. ein Ribéry für dasselbe Foul in der 11. Minute sagen wir gegen Dortmund womöglich gar nicht Rot bekommen hätte und wenn doch, dann maximal mit zwei Spielen Sperre.

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        • Also er tritt ihn doch nicht ins Knie.
          Die Bewegung kommt von oben nach unten.
          Wenn dann hätte er ihm im schlimmsten Fall das Bein aufreißen können.
          Für mich nach wie vor eine gelbe Karte mit dem Hinweis sich nichts mehr zuschulden kommen zu lassen.
          Zwei Spieltage vorher sah das beim Zweikampf Rekik Schöpf wesentlich mehr nach durchtreten des Beines aus. Das Resultat war gelb vom Schiedsrichter Brych.

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      • Möchtest du jetzt quasi als versöhnliche Handreichung dem Ex-Trainer mit deinem Lamento Recht geben?

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          • Irgendwie schon. Auch wenn man Bornie und Kölle schlechten Stil unterstellt haben mag, war in der Häufung der Undinge, die uns widerfahren sind, schon auch das berühmte Körnchen Wahrheit. Ja, wenn man einmal benachteiligt wird, das kann passieren, gleicht sich vielleicht auch aus, aber wenn es sich häuft, darf man schon stutzig werden. Und ich finde auch, man muss es ansprechen, darf es nicht auf sich beruhen lassen.

            A propos dem Trainer Recht geben: Wenn man die Äußerungen von Schommers analysiert, finde ich darin auch die eine oder andere nachträgliche „Watsch’n“ für den AR. Dinge wie „intakte Mannschaft, kein Zerwürfnis mit Einzelspielern, Entscheidungen, die gemeinsam getroffen wurden und wo vieles richtig gemacht wurde, nur geringe Änderungen, nichts wird auf Null gestellt,….“ dann lese ich darin auch ein „warum eigentlich?“

            Schau mer mal 😉

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            • Ich glaube mal das ist menschlich, soweit ich weiß hat Köllner Schommers ja geholt und zu seinem Bundesliga Co befördert. Er wird ihm jetzt kaum Schmutz hinterher werfen. Die Aussage(n) von Behrens zwischen den Zeilen finde ich ehrlich gesagt beachtlicher, sofern die Zitate so stimmen. Als ervom AR informiert wurde in der Nacht noch, meinte Behrens .. So ist eben das Profi Geschäft“ Ein riesen Bedauern klingt anders für seinen Trainer und glaube er bezeichnete die ersten Trainings mit Schommers auch als knackiger, damit meint er Schommers redet zwar auch, aber es wird nicht so viel gequatscht. Ich glaube das Verhältnis Mannschaft – Köllner war nicht mehr so Zerwürfnisfrei, was ja auch normal ist bei einer solchen Misserfolgsserie,

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  • Als Sozialarbeiter der Liga wäre es erstmal wichtig daß Borussia Dortmund nach 2 Niederlagen und 4 Spiele ohne Sieg wieder in die Spur kommt. Bayern kommt ja auch noch zu uns da können wir sicher auch helfen. ..*ironieoff*
    Wir hatte im Hinspiel bei den Bayern einen Pressingwert, den es auf der Skala schon gar nicht mehr gibt von 83 dh. 83 Aktionen des Gegner bis eine Defensivaktion von uns erfolgte. Negativrekord. Ich weiß heute noch nicht was damals der Plan war. Agressives anlaufen, stören unter Druck setzen bei Ballannahme das ist doch keine Frage des Geldes..
    Das ist etwas was ich unter Köllner nie verstanden habe als Aufsteiger so ein schwaches Pressing. Ich hoffe unter dem neuen Trainerteam sind wir wieder giftiger und laufen agressiver den Gegner an. (Nicht zu verwechseln mit dummen Fouls man muss niemanden mit offener Sohle anspringen)

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    • Ja, das war ein Auftritt der an Gijon 1982 erinnerte und schon die erste Gelegenheit, aus der Mannschaftskasse heraus, auswärtsfahrende Clubfans mindestens symbolisch zu entschädigen. Das wurde dann aber tatsächlich vom Auftreten beim HSV Auswärtsspiel noch übertroffen, kaum zu glauben.

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  • Ich bin mir auch ganz sicher, Dortmund denkt sich seit Tagen:Mist ausgerechnet vor dem Spiel gegen uns, wechselt der Club den Trainer…

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    • Was? Die sind uns doch finanziell Galaxien voraus! Solche Worte auf Deinem Munde, das kann nur sarkastisch gemeint sein.

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      • Freilich!
        Bin aber gespannt wie die Offensive Aufstellung, mit einer faktischen 5er Kette und drei Defensiven davor, aus dem Hinspiel getoppt wird
        Es wurde ja auch schon ein Powersturm entdeckt, der befreit von Köllners Ketten jetzt mal so richtig loslegt.Scheint Frühling zu sein

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  • was mir hier im forum auffällt ist das selbe Problem wie Ende der 90er und Anfang 2000er beim Club.
    Gute Gedanken und Ideen werden als selbstgerecht und mit dem Scheinargument „Dann bewirb dich halt wenn du es besser weißt!“ zurückgedrängt. Von Leuten, deren Aussagen, verfolgt man sie nur über Äußerungen in diesem Forum, schon fast dümmlich daherkommen. Kenn ich genauso vom Valznerweiher damals.
    Nein, es ist keine exklusive Meinung, dass man mit einem wesentlich schlechteren Kader als dem Ligaschnitt, die Liga halten kann. Das oft zitierte Pressingdefizit lässt sich auf dem Platz sehen und auch statistisch beweisen. Genauso die spielerische Limitiertheit die eine spielerische Lösung nicht ermöglicht. Das muss ein Trainer erkennen. Tut er das nicht handelt er fahrlässig und versteht Profifußball nicht. Mann hätte es über den Kampf und das richtige Raumverhältnis lösen können, aber das wollte der Trainer nicht. Der Sportvorstand klammert sich an den Trainer (hierzu einfach mal lesen wie Aachener Medien und Fans zu Bornemann immer noch stehen – „Totengräber“ etc.) und muss folglich mit aufs brennende Königsschiff. Ohne Witz was hier teilweise zu lesen ist, hat mit einer qualitativen Analyse nicht viel zu tun. Ích verstehe als externer Leser auch nicht den Unmut gegenüber Juwe. Er hat ihn vielen Punkten recht und erklärt dies auch stoisch, trotz diverser Anfeindungen. Jetzt „ruhig“ zu bleiben bedeutet keine Führungskompetenz, Sondern genau das Gegenteil. Wenn man Kapitän auf einem Boot ist, kann man das Schiff auch nicht einfach untergehen lassen, weil der Steuermann das Leckproblem spielerisch lösen möchte. Zudem kommt dass die Mannschaft offensichtlich mitdem Trainer Probleme hatte. Behrens sagt einen Tag nach dem Wechsel, dass es jetzt spritziger zuginge. Das will man auch hoffen. Aber tritt man einen Tag nach der Entlassung einfach so ein (vernichtendes) Urteil gegen den gerade gechassten Trainer öffentlich nach? Das es wohl unter Köllner unspritzig war – und das im Abstiegskampf. Ein Signal – Nicht ohne Grund. Überall wo man im Sport oder der Kunst professionell arbeitet zählt nicht das, was du vor zwei Jahren gemacht hast, sondern das zu was du im Moment fähig bist. Und da war Michael Köllner, so sehr ich ihn mir als Jugendkoordinator für unsere Jugend gewünscht hatte, nicht mehr in der Lage. Mit dem Latein am Ende sozusagen. Kein einziges Spiel diese Saison war taktisch erstligareif. Eines der besseren Spiele war gegen Frankfurt. Und da kassierste in den Schlussminuten durch taktische Fehlstellung und ein völlig aufgerücktes Abwehrverhalten noch den Ausgleich. Genauso dumm wie in Dortmund und Leipzig ins offene Messer zu laufen.. Da hätte man ihm aufgrund fehlender fußballintelligenz, überheblichkeit und arroganz schon chassen können. Und nein da braucht man keine Liste der Verdienste, da muss man den Finger in die Wunde legen. Und ja der Kader ist dürftig. Aber dafür ist ein Sportvorstand(den komischerweise hier viele schützen) und der Trainer verantwortlich. Ich will jetzt nicht mutmaßen warum wir keine Qualität dazubekamen außer ein zwei Späteinkäufe kurz vor Transferschluss. Es ist nur ein Fakt dass so viele mögliche Spieler auf dem Markt waren und gehandelt wurden, wir haben nur nichts abgekriegt. Dann kann ich auch den Aufsichtsrat gut verstehen wenn er, wenn auch viel zu spät, die Reissleine zieht.

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