Heimniederlage: Auch Leipzig reicht eine Minimalleistung zum Sieg #FCNRBL

Der 1. FC Nürnberg verliert zu Hause gegen RB Leipzig am 24. Spieltag

Elfmeter zuerkannt, Gelbe Karte aberkannt, Probleme bekannt

Drei Spiele Sperre für Pereira, Zrelak fällt mit Kreuzbandriß für die ganze Saison aus, Augsburg holt einen Dreier gegen Dortmund – wer immer noch auf den Club im Abstiegskampf setzen möchte, kann das vielleicht mal beim Online Casino Schweiz versuchen. Hoffnung macht weiter nur noch die Tabellenkonstellation, zumindest bis Sonntag, da spielt Stuttgart gegen Hannover. Das Momentum ist dem Club schon länger komplett abhanden gekommen – manche wollen diesen Zeitpunkt auch definieren zu können: Am 7.10.2018 in Leipzig am 7. Spieltag der Hinrunde beim 0:6. Dass das Duell in der Rückrande wieder verloren wurde, aber nur knapp, mag mancher als Fortschritt werten und an einem verschossenen Elfmeter und viel Verwirrung bzgl. einer Gelben Karte festmachen. De facto bleibt aber die magische 18: 18 Spiele ohne Sieg und Platz 18 in der Tabelle lügen nicht.

Die Aufstellung

Mathenia – Valentini, Mühl, Ewerton, Leibold – Erras – Löwen, Behrens – Kubo, Kerk – Ishak

Schiedsrichter: Daniel Schlager

Der Spielbericht

Der Gast begann schwungvoll, der Club mit überraschendem Personal. Dass Petrak, Pereira und Zrelak ersetzt werden mussten, war bekannt, dass dies Erras, Kerk und Ishak tun würden, war mindestens bei Kerk doch überraschend. Misidjan, den man sogar noch eher als Kubo am Platzt erwartet hätte, musste auf der Bank Platz nehmen. Nach 2 Minuten schon eine gute Chance für Leipzig, nach 10 Minuten dann die Riesenchance für den Club, die Gunst der Stunde zu nutzen. Leibold tritt mehr Konaté auf den Fuß, statt dass dieser ihn foult, doch Schiri Schlager entscheidet auf Freistoß und Gelb. Wieder mal meldete sich der VAR, verortete den Tatort im Strafraum und Schlager korrigierte sich selbst zu Elfmeter. Behrens scheiterte an der Latte. Dass im Zuge dessen die Gelbe gegen Konaté kassiert wurde, bekam kaum einer mit, war aber zumindest am TV in der Nachbetrachtung gut und gestenreich erkennbar (Schiri malt den TV in den Himmel und deutet erst auf Brusttasche und dann auf Konaté). Die Szene sollte aber in Halbzeit 2 nochmal zum Aufreger werden.

Der Druck der Gäste nahm im Folgenden stetig zu, die Standards häuften sich und führten letztendlich nach einer Ecke auch zum Erfolg. Klostermann blieb nach einer Ecke ungedeckt im Rückraum und konnte vollstrecken. Davor hatte Mathenia schon das Glück des Tüchtigen gehabt, als er einen Fristoß an den Pfosten lenken konnte.

Nach dem Wechsel versuchte der FCN sowas wie Gegenwehr, hatte aber offensiv keine Idee und entsprechend auch keine zwingende Chance. Oder wie es der kicker zusammenfasste: „kam zu einigen zumindest im Ansatz guten Strafraumannäherungen.“ Leipzig tat nicht mehr als nötig, hatte dennoch die ein oder andere gute Gelegenheit frühzeitig alles klar zu machen. So war eine Gelbe Karte für Konaté in der 58. Minute der wahrscheinlich größte Aufreger, denn nicht nur das ganze Stadion, sondern auch ein Großteil der Beobachter wähnten hier eine Regelwidridkeit – doch die Rücknahme der Gelben Karte aus Halbzeit 1 war nicht nur regelkonform, sondern auch klar kommuniziert. Es war nur nicht bei allen angekommen.

Unterm Strich darf man vielleicht einen Fortschritt durch bessere defensive Organisation gegenüber dem Hinspiel konstatieren, von einem Punktgewinn respektive Erfolg gegen die Sachsen war man letztendlich genau so weit entfernt. Ob nicht sogar noch weiter, darüber streiten sich die Fußball-Philosophen. Wenn man in der Bundesliga nicht in der Lage ist Chancen zu kreieren, ist es am Ende in Sachen Punktekonto egal, ob man 0:1 oder 0:6 verliert.

197 Gedanken zu „Heimniederlage: Auch Leipzig reicht eine Minimalleistung zum Sieg #FCNRBL

  • Der Auftritt bislang passt nicht so ganz zum gewohnten Bild. Der Lattenknaller dagegen leider schon. Der Videoassistent für uns eher nicht.

    Das Spiel scheint gut für Überraschungen. Hoffentlich auch schöne.

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  • Das Bonmot des Tages gab es allerdings schon: der Kommentator sagte: „für eine gelb-rote für eine Leipziger wäre es noch etwas früh“. Na klar, er ist ja auch kein Nürnberger

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    • Irgendwie ist das schlimmer als 99. Das war ein grauslicher Knall, aber dieses dämliche Siechtum ist schlichtweg unerträglich.

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    • Objektiv betrachtet – für diese beiden Aktionen gelb-rot zu geben wäre schon verdammt hart. Im Sinne des Sportsgeists bin ich froh, dass der Schiedsrichter das nicht gemacht hat.

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  • Ne. Scheinbar doch alles wie immer…
    Kein Torschuss aus dem Spiel.
    Ein Gegenspieler steht blank.
    Der Anfang ist gemacht…

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  • Kerk läuft viel, wirkt auf mich aber wie „nicht im Spiel“.
    Und Kubo ist ein feiner Techniker.
    Vielleicht wäre es doch Mal eine Option, Knöll für Kerk zu bringen und auf
    4-1-3-2 mit Kubo zentral umzustellen.

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  • Der Oberwitz:
    Wenn in der Halbzeit der Schiri informiert wurde, dann hätte er ein Foul frei, für das er unter der sofortigen Info vielleicht gelb gesehen hätte.

    Gelb für einen Freistoß.
    Den gibt es nicht, dafür Elfer, aber auch kein gelb.
    Was für ein bescheuerte Logik…

    Wohl auch erstmals…

    Misidjan schickt den Knaben jetzt duschen…

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    • Genau so sehe ich das auch. Wenn die Info erst in der Halbzeit gelaufen ist hatten wir für eine halbe Stunde ein (wettbewerbs)verzerrtes Spiel in der Personalie Konate.

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      • Das ist Unsinn. Nürnberg sollte seinen Stadionsprecher schulen! Beide Kapitäne wurden informiert!

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        • Das erklärt auch, warum niemand außer dem Publikum ernsthaft protestiert hat: es wussten ja alle Bescheid.

          Quatsch war die Entscheidung trotzdem

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  • Der Video Schiri nimmt gelb zurück. Wusste der Schiedsrichter auf dem Feld denn davon bei dem zweiten gelbwürdigen Foul des Leipzigers? Das würde mich interessieren, denn wenn er es wusste, hätte er da vielleicht doch gelb gegeben?! Also das ist für mich schon skandal-verdächtig. Mannschaft spielt übrigens bis dato eine gute zweite Halbzeit.

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    • Das meinte ich eben. Nein, wusste er nicht. Wird aber bestimmt bald anders dargestellt.

      Ich verzweifle schon an der Tatsache, dass die überhaupt zurück genommen wurde. Mit welcher Begründung?

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      • Ehrlich gesagt höre ich gerade zum allerersten Mal, dass ein Schiri eine Gelbe zurück nimmt. Das ist doch surreal!

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      • Markus Merk hat es gerade schon gesagt, er vermutet das Schlager selbst die Karte zurück genommen hätte. Dann hätte er zwingend beim zweiten Foul gelb geben müssen meiner Meinung nach. Naja, sei es drum

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  • Ich dachte immer gelbe Karten gehen den Video Schiri gar nichts an! Schon wieder eine Neuerung, die zum ersten Mal bei uns greift, wieder zu unseren Ungunsten.

    Die einzige logische Erklärung wäre, dass Leibold eine gelbe Karte für eine Schwalbe bekommen hat, die dann zurück genommen wurde weil es ja ein Foul war.

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  • Herr Fußballlehrer,bring halt einfach jetzt noch einen frischen Spieler,ist denn das so schwer

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  • Wir müssen leider Woche für Woche mit einer vorher überschätzten 2/3. Ligamannschaft gegen gestandene BL Mannschaften bestehen.
    Dies wird kein Trainer der Welt hinbekommen. Hier muss ich bei der einen oder anderen Kritik in der Vergangenheit Abbitte leisten.
    Dafür machen sie es in den letzten Spielen immer besser. Da aber verschiedene Situationen , oft selbstverschuldet, es nicht zulassen dass wir punkten, werden wir absteigen.
    Schade ist nur das einem das Gefühl mal wieder sich über einen Sieg zu freuen vollkommenen abhanden geht.

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    • Wer hat die Mannschaft hier im Forum überschätzt? Bei aller Kontroverse innerhalb des Forums waren wir uns doch alle einig, dass es sehr schwer werden würde die Liga zu halten.

      Die Mannschaft ist im letzten Jahr souverän aufgestiegen. Souverän. Sie angesichts dieses Erfolgs als schlechtere Zweitligamannschaft zu bezeichnen ist einfach respektlos.

      Ich halte die Beurlaubung Köllners, nach wie vor für die richtige Entscheidung, aber dieser Respekt für die Aufstiegssaison gebührt nicht nur der Mannschaft, sondern selbstverständlich auch den Herren Köllner und Bornemann.

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      • @ Bernd

        „Souverän“ stelle ich mir aber ganz anders vor. Mit dem Kader aufzusteigen, war schon eine Glanzleistung Köllners.

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  • Na das ist doch schön: entweder schlagen wir uns gut, aber gegen die großen reicht es halt nicht, oder wir schlagen uns einfach selbst. So oder so, unterm Strich verlieren wir.

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  • Viel kann man der Mannschaft nicht vorwerfen, eine individuelle Fehlleistung vorne und ein kollektiv schlecht verteidigter Standard haben heute gereicht um ein-drei Punkte zu verschenken. Mal wieder…

    Ansonsten defensiv recht stabil, offensiv zumindest in Hälfte zwei mit den angekündigten „Nadelstichen“. Im Rahmen unserer Möglichkeiten kann man eigentlich nicht mehr erwarten.

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  • Alles in Ordnung. Der Elfmeter war nach mehrmaligen ansehen ein einziger Witz. Was hat der Videoschiedsrichter anders gesehen als ich? Trotzdem wird es jetzt zeit einen neuen Sportvorstand und Trainer zu präsentieren. Die letzte Möglichkeit ziehen.

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  • Die Mannschaft wollte und zeigte ein weiteres mal trotz der wenig aussichtsreichen Ausgangslage eine bewundernswerte Moral. Leider zeigte sich aber auch ein weiteres mal, dass Bornemann keinen Erstliga tauglichen Kader zusammen gestellt hat.

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  • Der Spruch des Tages, vielleicht sogar der ganzen Saison, kam eindeutig von JohnnyVegas:
    „Das war heute eine der besseren Heimniederlagen.“
    Da hat er echt recht! 😀
    Gulacsi ist der xte gegnerische Gasttorwart in dieser Saison, der sein Trikot noch im nächsten Spiel tragen kann. Er bekam nix zu tun, bis auf den abgefälschten Schuß von Misidjan am Ende. Offensivspiel war erneut Fehlanzeige.

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  • Das wäre mal eine interessante Regelfrage ob eine gelbe Karte zurück genommen werden kann, wenn es statt Freistoss elfmeter gibt_irgend jemand fit in dieser Frage?

    Ich hätte mittlerweile gerne den Spielplan von Fortuna Düsseldorf, gegen die Bayern in der Krise, als die noch gar nicht wissen das sie eine Krise haben.Und jetzt auf Schalke, gegen eine Mannschaft, die mal wieder das Lieblingsspiel von Mannschaften spielt, denen als Ausrede medial schon der Trainer präsentiert wurde.Eventuell wäre dann etwas gegangen.Muss man dann natürlich auch nutzen, aber gegen uns sitzt dann wieder ein neuer Trainer auf der Bank und die Mannschaft muss sich zeigen.
    Ansonsten ist jetzt halt Bornemann Schuld, dass er keinen erstligareifen Kader zur Verfügung gestellt hat, wie man hier lesen kann-aha.Ohne Moos nix los nennt man sowas, aber das war bis für ein paar Ausnahmen doch schon vor der Saison Vielen bereits klar.

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    • Wir reden hier von Bundesliga. Letztlich zählen die Ergebnisse bezüglich Punkteausbeute und Spielqualität bzw. diesbezüglichen Fortschritten. Auch ein Sportvorstand muss sich daran messen lassen. Und das Resultat fällt niederschmetternd aus.

      Unsere Mannschaft spielt unattraktiven Fussball ohne jegliche Offensivideen. Eine Verbesserung war im Lauf der Saison nicht erkennbar. Der Punktestand des FCN ist neuer negativer Vereinsrekord und droht der zweitschlechteste in der Geschichte der Bundesliga zu werden.

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      • Hat keinen Erstligakader hingestellt ist aber ein Vorwurf.Wie ein Erstligakader hingestellt werden soll ohne das nötige Geld zur Cerfügung zu haben musst du mir dann schon erklären können.Absicht war es sicherlich nicht.

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              • Jovic kam 2017 zur Eintracht-Salli 2016 zu Nürnberg.
                Jovic kostete 6.6Mio Ablöse 1.2.2016- den hättest du bereits 2014 entdecken müssen um ihn nach Nürnberg zu holen-danach etwas teuer würde ich behaupten.
                Warum es für Jovic Gründe gab eher zum Erstligisten als zum Zweitligisten zu wechseln bzw. sich verleihen zu lassen liegt ja auf der Hand.
                Woher weisst du das Talent anonymos 30 Jovic ist?(reines Interesse)
                Ich finde ein Vergleich Lukebakio-Misidjan ist da sinnvoller.

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                • Hat Goalimpact auf Twitter vor Kurzem aufgelöst.

                  Genau um das erwähnte geht‘s letztlich beim Scouting, Spieler zu entdecken, bevor sie zu groß für den Verein werden. Dafür dann auf Anbieter wie Goalimpact oder 21st Club zurückzugreifen(, auch wenn nur zur Ergänzung der eigenen Scoutingarbeit), ist für mich eine absolut legitime, ja sinnvolle Lösung. Ein Sportvorstand, der für solche Lösungen offen ist, wäre mir persönlich sehr recht.

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                • Ein Sportvorstand, der für solche Lösungen offen ist, wäre mir persönlich sehr recht.- Und das war bisher anders?Wir hatte bisher Sportvorstände, die mögliche Hilfsmittel bewusst liegen lassen haben, die grob fahrlässig handeln?
                  Mich würde bei der Beurteilung eines Club-Sportvorstandes doch interessieren, ob im Rahmen ihrer Möglichkeiten gehandelt wird und wurde, oder ob man einen Vorwurf basierend auf Fakten machen kann bezüglich ihres Handelns.
                  Das es viele gute auch, augenscheinlich oder später in Vergleich gestellte, passende Spieler gibt stellt ja niemand in Abrede, nur wollen die auch zum Club bzw. sind die bezahltbar und machen sie Sinn auf einer von uns zu besetzenden Position?

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                • Ja, das war bisher anders. Die ganze Analytics-Schiene, die ja genau dafür da ist, dass kleinere Vereine eventuell Nachteile ausgleichen können, lag relativ brav. Köllner hat ab und zu mal was gesagt, aber da schon vieles abgetan, Bornemann hat im Scoutingprozess nur in der extremen Anfangsphase auf Daten gesetzt und dann doch dem menschlichen Auge vertraut (das man natürlich nicht ganz vernachlässigen sollte). Gerade da sehe ich durchaus Nachholbedarf beim Club. Wieviel Stellenwert das Scouting beim Club hat, merkt man dran, dass kaum einer im Verein die Frage, wieviele Scouts man eigentlich hat, beantworten kann.

                  Von „man hätte doch den oder jenen“ halte ich auch nicht viel. Es geht mir nur um den Prozess der Talentidentifikation und da sähe es mMn ohne die Nüssing-Transfers fürs NLZ wie Löwen, Sabiri oder Rhein schon wirklich düster aus.

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            • dass Jovic funktioniert war ähnlich wahrscheinlich wie Salli

              Das könnte man zu jedem Transfer vorher prognostizieren. Der Anspruch kann muß aber sein, daß ein Spieler funktioniert. Der eine kann sowas besser einschätzen andere hingegen nicht so erfolgreich. Der Tip entsprang auch Bornemanns Freiburger Weggefährte und Blutsbruder Volker Finke der zu der Zeit in Kamerun Nationaltrainer war bei Salli könne man nichts falsch machen.

              Die schräge Sabiri Nummer, die eh keiner versteht mal außen vor, aber es fällt ja auch auf daß Bornemann nur Spieler zum teil sehr lukrativ verkauft hat und darauf sind wir finanziell angewiesen, die aus der Bader Möckel Zeit gescoutet wurden, nie einen Spieler den er „entdeckt“ hat.

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              • Leider sind selbst mit den lukrativen Verkäufen der Bader-spieler die Bader-Schulden noch nicht ausgeglichen.
                Seltsam das der Bornemann Bader Spieler verkauft hat,als er angefangen hat, waren komischerweise nur Bader-spieler da-seltsam…
                Der finanzielle Erfolg der Bornemann-Spieler wird erst in ein paar Jahren ersichtlich sein.Nur mal nicht so vorschnell.

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                • Ich finde es eher positiv, wenn Bornemann nicht so viele Bornemann-Spieler verkauft hat. Das zeigt doch eine gewisse Nachhaltigkeit, eine längere Verweildauer der Spieler. Wie sollte man etwas entwickeln, wenn man immer wieder neu anfangen muss?

                  Daraus einen Vorwurf zu stricken finde ich wirklich ulkig….

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                • Das zeigt doch eine gewisse Nachhaltigkeit, eine längere Verweildauer der Spieler. Wie sollte man etwas entwickeln, wenn man immer wieder neu anfangen muss?

                  Ja eine längere Verweidauer von Spielern, die keine Angebote haben, ist Salli jetzt auch noch nachhaltig? Vielleicht hätte man statt einem NLZ aus Steine Juthe Häuser am Valznerweiher bauen sollen 🙂

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                • Optimist,
                  nachhaltig wäre es aber nur, wenn der Spieler gleichzeitig zur langen Verweildauer auch dauerhaft die sportliche Qualität hebt!
                  Das kann man aber nur über sehr wenige Transfers von Bornemann sagen…

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                • Es hat ja immerhin zum Aufstieg gereicht. Sich nicht bundeligagerecht zu verstärken war nunmal Politik und nicht Bornemanns alleinige Entscheidung. Man kann nur ausgeben, was man zur Verfügung hat und was wir hatten, reicht halt einfach nicht, um ein Bundesligateam zusammenzustellen.

                  Nichtsdestotrotz sehe auch ich noch Luft nach oben, so dass ich ja auch für das Beistellen eines Chefscouts/Kaderplaners plädiert hatte.

                  Und komme mir nun keiner mit Düsseldorf. Bevor die vom Matchglück und der Gunst der Stunde geküsst wurden, waren sie deutlich schlechter als wir. Während wir den Lauf nach unten erwischt hatten, saßen die eben oben. So ist Fußball. Nicht planbar. An denen wurden auch nicht lauter lustige VAR-Spielchen ausprobiert :mrgreen:

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              • Die zentrale Anforderung an den Neuen lautet also: ‚Entdecke gefälligst Glücksgriffe! Die anderen machen das doch auch!‘

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                Antwort
                • Weiteres Anforderungsprofil: das, was die nachher-vorher-schon-gewusst-Haber , erst nachher wussten, einfacher vorher schon wissen.

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                • Ist doch im vom Grundprinzip simple, wenn ein Verein eine schlechte Transferbilanz hat wird es sportlich auch nicht sonderlich gut laufen wir wollen uns aber doch derzeit mit den besten 18 Vereinen in Deutschland messen oder. Das hat auch nichts mit Wissenschaft oder Glück zu tun sondern erstmal mit einem guten Scouting System und Netzwerk.
                  Und wenn man Bornemanns Aussagen vernommen hat, man hat mit Wintertransfers noch nie viel Glück gehabt (Stieber, Garcia & Co.) , also im Zweifel lieber bleiben lassen sagt das schon alles, dass er offensichtlich in sein eigenes Handeln nicht so viel Selbstvertrauen hatte.

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          • Selbst wenn Jovic bei uns gelandet wäre, Ständen dann Haller und Rebic neben ihm?Oder doch eher Kerk und Misidjan

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            • Natürlich wäre ein Jovic für uns mehr als heilsam gewesen als Beispiel oder ein Raman oder ein Lukebakio oder oder . Wir hingegen haben ja gar keine torgefährlichen Stürmer. Einen Zrelak der vielmehr vordersten Verteidiger spielt und für den es zu schnell geht in der 1. Liga Bälle zu kontrollieren und abzuschließen, wenn ich nur an den Kopfball in Hannover denke zentral alleine vorm Tor. Einen Ishak, der gefühlt 1 mal in 100 Jahren trifft. Gleiches seine Nebenspieler… unser Sturm maximal durchschnittliches Zweitliga Niveau.

              Zu Bornemann, Ich halte Scouting für ein absolut zentrales Thema. Da waren wir unter ihm einfach nicht so aufgestellt wie man es muß, wenn man 1. Liga spielen will. Und einen Chefscout „einsparen“ hat für mich was von ich säge mir den Ast unter dem Hintern gleich selber ab. Genau die Posotion soll ja „zukünftige Werte“ entdecken und bezahlt sich somit selbst, sonst wäre er auch nicht der richtige.

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              Antwort
              • Genau die Posotion soll ja „zukünftige Werte“ entdecken und bezahlt sich somit selbst, sonst wäre er auch nicht der richtige.

                Na Möckel hat sich nicht selbst bezahlt, da standen unter dem Strich 20Mio Schulden. Ich sehe auch sonst nicht so wahnsinnig viel Scvouts, deren Tätigkeit große Werte geschaffen hätte, dafür sind die Vereine alle viel zu verschuldet. Selbst bei Dortmund entstand der Zugewin eher aus der Not von Barca als aus strategischer Planung..

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                Antwort
                • Na Möckel hat sich nicht selbst bezahlt, da standen unter dem Strich 20Mio Schulden.

                  Gar nicht gewußt daß Möckel auch noch Sportvorstand war, der die ganzen Trainer entlassen und die Abfindungen ausgehandelt hat. Das wurde ja wohlweisslich nicht publiziert wieviel Geld da im schwarzen Loch verschwand mit all den Abfindungen, allein im Abstiegsjahr hatten wir 3 Trainer.
                  Wer weiß ob wir die 2. Liga überlebt hätten ohne die Erlöse aus Schöpf, Burgstaller, sogar Kutschke und Blum brauchten zusammen knapp 2.5 Mio …

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        • Absicht war es sicher nicht, aber Unvermögen.
          Zur Winterpause dilettantisch

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          Antwort
        • In Düsseldorf hätte man ja mal anfragen können, wie das geht.
          Aber die hätten dann am Ende noch so Typen wie den Stöger empfohlen. Da hatten wir ja wesentlich bessere Optionen, wie es unsere sportliche Leitung im Sommer so schön formuliert hat.

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          Antwort
      • @ block 4
        Na und? Auf einen Negativrekord mehr oder weniger kommt es auch nicht mehr an.
        Wenn wir alle haben, kann es nur noch aufwärts gehen.

        Hat der Club im Mittelfeld einen Kreativspieler, der auch den „tödlichen Pass“ spielen
        kann? Ideen alleine bringen wenig, wenn die spielerische Qualität zur Umsetzung fehlt.

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        Antwort
        • Fatalistische Sehensweise. Ob das die potentiellen Sponsoren des FCN auch so sehen?

          Dass wir diesen kreativen Mittelfeldspieler nicht haben, wußte Bornemann seit mindestens 1,5 Jahren. Es lag in seiner Zuständigkeit, einen solchen zu finden. Er holte weder einen bereits fertigen Spieler für diese wichtige Position noch ein günstigeres Talent mit Perspektive. Bornemann hat diese Mannschaft (in Absprache mit MK) zusammen gestellt. Somit ist er für deren Spiel im Positiven wie aber auch im Negativen in letzter Konsequenz verantwortlich.

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          Antwort
          • Tja, wenn dir jemand sagt Kauf ein Auto und dein Budget beträgt 50000 und du kaufst folglich ein Auto für 50000 und kannst dir den Unterhalt auch noch leisten , was machst du wenn du dann auf der Autobahn ständig von einem Ferrari überholt wirst und deine Frau dich voll nölt deswegen?Bist du dann Schuld?Verantwortlich?Oder dein Finanzvorstand, den es in dem Beispiel mit Dir gar nicht gibt, beim Club aber schon.Der wird dann aber sagen, momentmal sei froh das du überhaupt noch 50000 zur Verfügung hast

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            Antwort
          • @ block 4

            Deine absurde Argumentation kannst du dir schenken. Außerdem „ticken“
            Sponsoren anders als du. Die können nämlich zwischen Wahrnehmungstrübung
            und Realität unterscheiden.

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            Antwort
  • Irgendwie kommt einem der Club vor wie ein Kona Patient der die ganze Saison nicht aufwacht.

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    Antwort
  • Was für eine frustrierende, zähe, enttäuschende Saison. Nicht unwahrscheinlich, dass es auch bis zum 34. Spieltag bei nur zwei Siegen bleibt. Das muss man erst mal hinbekommen.

    Da wird der neue Influencer einiges zu hören bekommen, wenn er durch die Nürnberger Kneipen tingelt.

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    Antwort
  • Wie soll´s mit der Wende auch was werden, wenn der brutal-bockstarke Wintertransferhammer seine Durchschlagskraft mangels Einsatzzeit nicht auf den Platz bringen kann!?!

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    Antwort
      • Na, ich finde JEDER Transfer hätte dem Club helfen können. Zumindest wenn man denn irgendeine klitzekleine Spielidee (!) gehabt hätte. Da verpflichtet man zu Saisonbeginn drei kleine, wuselige Spielertypen, hatte aber nicht die geringste Vorstellung, was für einen Fußball man so spielen möchte.
        Der Kern der Mannschaft kickt nun seit zwei Jahren zusammen und es gibt nach wie vor keine einstudierten Laufwege, Doppelpässe, Pässe in den freien Raum, Spieltempo, Seitenverlagerungen usw.ff.
        Wie konnte man sich die Unterhaltung zwischen B und K vor der Saison denn vorstellen? Wenn ich mir die drei Königstransfers ansehe, dann passten die absolut gar nicht zum dann zelebrierten Stilmittel von Hoch und Weit mit Ablage in den Rückraum.
        Das Spiel heute schrie zum Beispiel danach, den offensichtlich völlig indisponierten Konate ins Zentrum der Spielverlagerung zu nehmen. Aber da gibt es halt gar nichts, was nach irgendeiner offensiven Idee ausdieht. Für welchen Fußball stand denn Köllner? 4-1-4-1 und vorne hilft der liebe Gott. Das hier vorherrschende Totschlagargument „Die haben mehr Geld und wir keines und deshalb keine Chance“ ist doch Blödsinn. Es entbindet doch die vorher und jetzt sportlich Verantwortlichen nicht davon, mit der vorhandenen Mannschaft etwas überlegtes anzustellen. Fußball ist ein einfaches Bewegungsspiel, aber bei uns kam irgendwie eine auch mit unterlegenen Spuelern machbare Bewegung völlig abhanden. Hilfsloser Schlafwagenfußball statt einer Spielidee.
        Man hätte mit den wuseligen drei Kleinen zum Beispiel eine Konterstrategie auflegen können. Hinten sicher stehen und dann hoch und weit in den freien Raum zum Ball erlaufen. Aber Kontern? Nada. Oder man hätte sich vorne mit Kopfballstarken Hühnen anstatt der drei Wuselspieler versehen können. Diese Ablage von vorher Zrelak oder Ishak klappt zu selten weil beide mE vergleichsweise Kopfballschwach sind.
        Jetzt steigen wir halt wieder ab und warten auf Godot.
        Immerhin hatten wir soviel Geld ein Trainingslager in Spanien völlig in den Sand zu setzen.

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        • Totschlagargument „Die haben mehr Geld und wir keines und deshalb keine Chance“ ist doch Blödsinn
          Na sicher, deshalb gibt es mittlerweile wieviele Zweitligisten, die mit einem kaum veränderten Zweitligakader relativ sang und klanglos wieder runter gegangen sind?.Fürth, Paderborn,Braunschweig-hab ich was vergessen?Darmstadt, da hat es zwei Jahre gedauert, aber sonst?Da waren überall nur Blinde am Werk, nur Teile von Clubfans-United wüssten wie es besser ginge.Ich kann nur hoffen deine Bewerbung findet Gehör.

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          • Ich glaube keiner der genannten hat so eine Serie von 18 sieglosen Spielen hingelegt. Was bei uns diese saison passiert ist schon einzigartig ganz egal bei welchen Voraussetzungen.

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            • Wer immer nur glaubt und die Fakten nicht zur Kenntnis nimmt, der wird auch nicht mitbekommen haben das der Unterschied zwischen erster und zweiter Liga mit jeder neuen Rechteperiode größer geworden ist.Das sieht man auch an den Relegationserfolgen der Zweitligisten etc.
              Für so einen Lauf braucht man dann noch etwas Glück, dann wird es ein Selbstläufer und die Spiele, die besser waren, aber verloren gingen verlieren an Bedeutung.Bei den positiven Ansätzen unter Schomers waren wir mit einer anderen Spielanlage unter Köllner auch schon mal.Gross was raus gekommen ist dabei auch nicht.

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              • Ja so langsam glaube ich es hilft diese Saison einfach gar nichts mehr und wenn etwas schief laufen kann dann läuft es bei uns auch schief. Entweder Elfmeter verschossen und gegen Leipzig als beste Abwehr der Liga bekommt man eben nicht viele Chancen. also umso fataler Spiele wo man punkten könnte dann quasi von Beginn an in Unterzahl. Wir finde immer einen Weg uns ins eigene Nest zu schei**en sorry. Die Saison kann man abhaken und vielleicht hinterher nochmal an eine umfassende Analyse gehen.

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                Antwort
        • @ Herbertgerbert

          Ach Gottchen, was sind doch manche Fans so klug.
          Weshalb wurden die noch nicht als Sportdirektoren oder Buli-Trainer entdeckt.
          Bewirb dich beim Club und zeige, dass du es besser kannst. Ob die dich nehmen?

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          Antwort
      • Ich erinnere mich noch gut an Alexanders Worte vor der Saison, als man nicht wusste ob überhaupt noch Neuzgänge kommen .. „erfrischend anders“.
        Das „anders“ kann man ja noch stehen lassen über das „erfrischend“ könnte man bei dem sportlichen Siechtum streiten. Daher wundert mich der Satz kein Transfer hätte uns in der Winterpause geholfen auch nicht mehr. 😮

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        Antwort
      • Zitat: „Kein (in Worten: kein) Transfer diesen Winter hätte dem Club geholfen. (realisierbare)“

        @Alexander: Ist das wirklich ernst gemeint? Glaubst Du tatsächlich, dass es in keiner europäischen Liga (um den Kreis etwas einzugrenzen) einen Spieler gegeben hätte, der die Mannschaft stärker gemacht hätte? Und woher willst Du mit Sicherheit wissen, dass möglicher Transfers allein an den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und/oder der fehlenden Attraktivität des FCN gescheitert sind, und nicht etwa am fehlenden Geschick von Andreas Bornemann (bzw. der offenbar nicht vorhandenen Scouting-Abteilung)?

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  • Wenn man es als Gesamtwerk betrachtet ist alles einfach zu weit weg von der 1. Liga. Der Radiokommentatior uch glaube Antenne Bayern war der Sender sagte schon nach dem Freiburg Heimspiel in der Hinrunde der Club ist in der falschen Liga. Es wird so bis Ende der Saison weitergehen.

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  • Ich hatte mich schon gewundert, dass heute mal der Videoschiri zum ersten Mal für den Club entschieden hat. Leider vergab unser Capitano den Elfer, der uns hätte in Führung bringen können. Es fehlen wieder die Punkte, aber man wurde zumindest nicht mehr so abgeschlachtet, weder gegen Dortmund, noch gegen Leipzig, bei denen ein Spieler mehr kostet als unsere komplette Mannschaft.
    Weshalb spielt dieselbe Mannschaft plötzlich so viel besser?
    Ich sehe schon viel mehr Zug um Spiel. Man läuft auch nicht mehr nur neben- und hinterher, sondern greift auch mal den Gegner an. Das habe ich die komplette Hinrunde vermisst. Außerdem hat man sich langsam an das höhere Spieltempo gewöhnt. Ich habe die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben. Mann muss ja erstmal 2 Mannschaften hinter sich lassen.

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    Antwort
    • Besser spielen nützt halt nichts, wenn man überhaupt kein Matchglück hat. Ob das jetzt auch wieder eine Frage der Qualität ist, sei dahingestellt.

      Da kriegt man mal einen Elfer, der sogar schmeichelhaft ist und setzt ihn an die Latte…
      Der Gegner schießt ins Gewühl – der Ball schlupft natürlich irgendwie durch. Wie knapp das war, sieht man aus der Hintertorperspektive…
      Wir schießen nach einer Ecke ins Gewühl (2.HZ) – der Ball bleibt natürlich hängen…
      Ein aussichtsreicher Schuss (Misidjan) wird abgefälscht – natürlich wird es leichter für den gegnerischen Torwart, anstatt unhaltbar die Richtung zu ändern…
      Ein Schuss auf unser Tor wird abgefälscht – egal ob gut oder schlecht, die Richtungsänderung genügt – der Ball schlägt ein (besonders gut zu sehen im Hinspiel gegen Dortmund, war zwar nicht im letzten Spiel, hat aber durchaus Methode)…

      Es wird einfach mal Zeit für einen glücklichen Sieg. Dreck haben wir genug geschluckt! In der Summe und als Gesamtbilanz wäre das mehr als verdient!

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      Antwort
  • Die Begründung zur Rücknahme der gelben Karte von Kinhöfer in Bild:

    „Nach Prüfung durch den Video-Assistenten wurde der Tatort innerhalb des Strafraums verortet und deshalb auf Strafstoß entschieden. Deshalb wurde die Verwarnung logischerweise zurückgenommen, weil die angreifende Mannschaft nun wieder die Chance auf Torerzielung hatte.“

    Ok, aber warum gibt es dann überhaupt Karten bei Elfmeter?

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    Antwort
    • @Frank Ich finde die Mannschaft spielt nicht besser wie unter Köllner. Leipzig hat gestern das absolut notwendige getan und das hat gegen den Club gereicht. Spielerisch ist beim Club überhaupt nichts los. Ich habe gestern die Tore von Düsseldorf gegen S04 gesehen, die waren allesamt schön rausgespielt. Düsseldorf und der Club hatten beim Aufstieg die gleichen Voraussetzungen und Düsseldorf ist dem Club enteilt. Da stimmt einfach das Gesamtpaket.

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  • Es ist besser unter Schommers und sie kämpfen, rackern….aber von einem „super Spiel“ kann ja wohl gar keine Rede sein. Wenn man ein Tor schießen will, helfen zwei Dinge: a) man hat den Ball. b) man schießt aufs Tor. Beides war genau einmal der Fall, in der 89. Minute.
    Für den leidenden Fan ist die mangelnde individuelle Qualität, gerade im Vergleich zu jedem anderen Erstligisten, schlicht unerträglich. Zurückzuführen ist dies auf unsere brutale finanzielle Unterlegenheit und zwei völlig verkorkste Transferperioden, die auch auf die mangelnden Connections und die nicht vorhandene Kreativität von Bornemann zurückzuführen ist.
    Wir sind ein totaler Nobody in der Liga, außerhalb Frankens interessiert sich kein Schwein für uns. Gut zu sehen bei unserer Doppelentlassung: da trennt sich der Club von der gesamten sportlichen Führung, Stuttgart entässt nur Reschke. Und z.B. in Bundesliga Aktuell wird ca. 20 Minuten über den VfB schwadroniert und 3 Minuten kommen wir zu Wort.
    Das ist auch darauf zurückzuführen, dass wir uns – Meeske war da eine wohltuende Ausnahme – medial zu klein machen und uns alle als „Depp“ wahrnehmen. Was dann auch zur Folge hat, dass z.B. Düsseldorf bei Sponsoren deutlich besser wegkommt. Deren im Vergleich zu uns deutlich höhere Gehälter führen dann dazu, dass sich z.B. ein Stöger für die Fortuna entscheidet und nicht für uns.
    Jammern hilft nicht. Wir brauchen einen Sportvorstand mit Strahlkraft, Connections, Erfahrung und Kreativität. Der kostet Geld, aber es ist gut investiertes Geld, da damit langfristiger sportlicher und damit auch finanzieller Erfolg möglich ist.
    Sehen wir es positiv. Wir haben alle Zeit der Welt, um uns auf Liga 2 vorzubereiten. Dieses Jahr Bundesliga dürfte uns ein positives Eigenkapital bescheren. Und dass uns die Mannschaft weggekauft wird, halte ich ob der mangelnden Qualität der einzelnen Spieler für praktisch ausgeschlossen. In Liga 2 haben sie aber bewiesen, dass sie oben mitspielen können.

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  • Ich wundere mich: wo bleibt die Fundamentalkritik am Trainer? Hat sein Wechselpotential nicht ausgenutzt und den zweiten Stürmer erst in der 81. Minute gebracht.
    Erstaunlich war allerdings, wie Schommers zwischendrin auf Mintal eingeredet hat. Und MIntal hat null reagiert, sich nur den Knopf am Ohr gehalten. Was ist da los????
    Achtung: das war sarkastisch. :mrgreen:
    Schade, daß die Jungs im Moment einfach kein Glück haben. Ist wie verhext. Und großen Respekt vor ihrem Einsatz.

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  • Mir tut der Trainer auch leid, wenn wir sogar einen Elfmeter verschiessen gegen die beste Verteidigung der Liga (20 Gegentore in 24 Spielen) so viele Chancen bekommt man da nicht. Irgendwie keinerlei Matchglück und das benötigt man gegen solche Gegner mindestens

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  • capone hat völlig recht. wir haben jetzt ne menge zeit, die zweite liga ordentlich vorzubereiten. und das ist nötig, sonst geht es da weiter abwärts. unser derzeitiges team ist auch für diese liga kaum tauglich zu nennen. in der abwehr erfüllen maximal ewerton und mathenia mindestens gehobene liga zwo standards. die außenveretidiger zu langsam und zweikampfschwach, mühl im spiel nach vorne uner aller kanone, hinten nicht wesentlich besser. das mitelfeld ist eine einzige katastrophe, behrens seit dem trainerwechsel zwar leicht verbessert, gestern aber durch den elfer komplett von der rolle. kubo rechts, das wird nie was, kerk links etwas besser, aber leider nicht der alte. erras ist auch seit seiner langen pause nicht mehr tauglich, sehr schade, aber wahr. ishak bekommt vorne eh keinen ball, den kann man aus der wertung nehmen. im ganzen eine hilf- und hoffnungslose performance, bedingt durch eine einkaufs- bzw nicht-einkaufspolitik, die uns zum bemitleideten underdog der liga gemacht hat. schlimmer geht`nimmer. ob der finanzielle gewinn durch das jahr bundesliga, der uns annähernd saniert haben dürfte (viel ausgegeben haben wir ja nicht….) mehr wert ist als die dafür in kauf genommene lächerlichkeit, der wir den namen club preisgegeben haben, das ist schwer zu beurteilen. ein signal für mögliche sponsoren dürfte sie jedenfalls eher nicht sein.

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    • Als Sponsor würde ich mich hüten bei einen Verein zu werben, deren Fans von so unglaublicher Negativität getrieben werden.Eine Versicherung ist da schon nicht schlecht bei all dem Pessimismus und Defätismus.
      Ein Beerdigungsunternehmen würde zu diesem Frohsinn auch passen.
      Die Planung für die Zukunft kannst du ja übernehmen , sonst ist ja kein sportlich Sachverstand mehr vorhanden, wie Dr. Grethlein schon über den AR gesagt hat.

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      • Ich glaube du bist nicht ganz bei Sinnen den Fans die Schuld zu geben für das sportliche Siechtum, alles was entscheidend ist passiert nur auf dem Platz.

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        • Lesen Juve ist eine Kernkompetenz gefolgt vom Verstehen.Ich schrieb über Sponsoren im Zusammenhang mit der Grundstimmung.Falls mal einer von Union gehört haben sollte, der kann dann nachvollziehen was eine von Grund auf positive Stimmung zu seinem Verein und dessen Spielern( egal wie limitiert) bedeutet.Eigene Identität, eigenes Stadion, Wiedererkennungswert

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          • Ich glaube du verstehst deine eigenen Beiträge nicht. Die Grundstimmung bei Union war ja auch wirklich spitze als sie letztes Jahr bei der schwachen 2. Liga eine richtige Aufstiegschance besaßen sich aber durch die Keller Entlassung selbst aus dem Rennen nahmen. Und so viel WIedererkennunsweg wie Union hat der FCN allemal.

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            • Du kennst die ja echt aus Juwe-Keller wurde aus 2persönlichen „Gründen entlassen nicht aus sportlichen- und trotz ausgebliebenem Erfolg wird die Mannschaft oder der Trainer niemals ausgepfiffen, per Definition sind alle Fußballgötter.Da stehen 15000-20000 im Stadion , die mal mit und mal ohne Ultras Stimmung machen.Fahr mal hin-Reisen bildet

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              Antwort
      • Defätismus ist ein gutes Stichwort. Denn diese Selbstaufgabe ist das Ergebnis dieses gebetsmühlenartigen Wir-sind-so-arm-wir-sind-so-schlecht. Insbesondere auch Bornemann hat diese Platte ja in Endlosschleife gespielt. Was für eine traurige Außendarstellung. Womit wir bei Sponsoren wären.

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        • Und dabei rät doch Fitzgerald Kusz:

          „mä mou blouß
          ann glubb glaum
          wemmä ann glubb glabbd
          nou glabbds.“

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          Antwort
  • Danke Juwe genau dasselbe wollte ich auch schreiben. Dieser Kommentar ist unterste Schublade

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    Antwort
    • Der von Axel strotzt vor Objektivität-genau mein Humor.
      Axel wird sich noch wundern wer im Sommer alles begehrt sein wird-für schmales Geld

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      • Das mit den Großbuchstaben muss er allerdings noch „üben, üben, üben“ (Wolfgang Neuss)😉!

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      • Ich freue mich auch schon auf die Millionen die Kerk, Zrelak und Mühl bringen werden. Auf die Spieler warten die anderen Vereine.

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        • Vergiss mir den Kasachen-Kracher nicht oder hat der nur Vertrag bis Abstieg und kassiert dann Handgeld ohne Ende?
          Goldene Zeiten für alle Seiten.

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  • Hans Meyer sagte gerade im „Doppelpass“, dass „Ihr“ mit Nürnberg unter „gleichen Voraussetzungen“ gestartet seid. Mit „Ihr“ meinte Hans Meyer die Mannschaft der Fortuna und Friedhelm Funkel, der gefeiert wurde in der Sendung. Und das auch völlig zurecht.

    Als 18. zu starten und auch als 18. einzulaufen, ist per se nicht schlimm. Aber es nur halbherzig zu versuchen und sich mit dem Mini-Etat selbst immer wieder ein Alibi zu geben, während andere ihr Fortune durch tolle Arbeit erzwingen, ist enttäuschend.

    Man sollte die Realitäten nicht verkennen. Realität ist, dass unser Club und die Fortuna die beiden niedrigsten Etats haben. Kein Zweifel. Realität aber ist auch, dass in Düsseldorf deutlich besser gearbeitet wurde bislang als bei uns. Immer wieder auf den schmalen Geldbeutel zu verweisen und dies als Ursache für unser bislang äußerst bescheidenes Abschneiden anzuführen, ist an der Realität vorbei.

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    Antwort
  • Wenn man gutes Arbeiten mit dem sportlichen Erfolg gleichsetzt hat F95 sicherlich gut gearbeitet.Wenn man auf die Rahmenbedingungen sieht könnte man die finanziellen Besingungen allerdings mit einbeziehen.Ein mit knapp 5Mio positives Eigenkapital bei F95 ermöglicht 2.Mio mehr Transferausgaben und höhere Gehälter.Diese Währung zählt nun mal wenn es gilt Spieler zu überzeugen und Vereine überzeugt ab einer gewissen Summe Spieler ab zu geben.Und wenn es darum geht mit seinen wirtschaftlichen Möglichkeiten zu arbeiten, dann steht der Club auch nicht auf Platz 18

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    Antwort
    • Dass die finanziellen Bedingungen in Düsseldorf eweng besser sind, ist unstrittig. Dieser kleine Unterschied aber rechtfertigt in keinster Weise die Tatsache, dass F95 aktuell 18 (!!!) Punkte mehr hat als der FCN. Insofern ist Hans Meyers Aussage von „gleichen Voraussetzungen“ im Grunde korrekt.

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      Antwort
      • Bei Düsseldorf läuft’s schon extrem gut, das kann man nicht leugnen. Grund dafür ist sicherlich ein bisschen beides: gute Arbeit und auch das nötige Matchglück.
        Aber wenn wir schon beim Vergleichen sind, sollten wir das vielleicht auch in die andere Richtung tun: Hannover und Stuttgart sind mit weitaus größeren Möglichkeiten auch nicht viel weiter als wir. Dort wurde also wirklich schlecht gearbeitet und im Gegensatz dazu stehen wir nicht ganz so schlecht da.
        Das hilft uns zwar auch nicht weiter, aber realistisch betrachtet muss man eben auch sehen, dass wir nicht die allergrößten Deppen der Liga sind, so wie es in manch einem Kommentar rüberkommt.
        So ist Sport: manchmal geht der Plan auf, manchmal nicht; letztes Jahr haben wir etwas über unseren Möglichkeiten gespielt, dieses Jahr wohl etwas darunter.

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        • „Manchmal frisst man den Bären und manchmal frisst der Bär Dich..“
          Negativ-Überraschung der Saison ist/wird eh Schalke. Viel eher als wir. Und Düsseldorf eben die Positiv-Überraschung. Sofern sie nicht doch noch mal einbrechen und aus ihren bisher 11 Niederlagen dann doch 19 werden oder so.

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          Antwort
  • Bei Düsseldorf kann man auch noch anfügen, die haben sich auch nicht von Schwierigkeiten aus der Bahn werfen lassen, zb ihr teuerster Transfer Contento zog sich gleich einen Kreuzbandriss zu und ist seit einem halben Jahr gar nicht einsatzfähig.

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    Antwort
    • Unter in Schwierigkeiten aus der Bahn werfen lassen, damit meinst du jetzt aber nicht feuern von Trainer und Sportdirektor?😂

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      Antwort
  • In Ingolstadt soeben kurz vor der Pause Elfmeter für Köln und gelber Karton an den Ingolstädter Spieler. Hab die Szene nicht gesehen, nur Ticker. Soll noch einer verstehen, was da vor sich geht. Gelb gerechtfertigt, weil am Arm ziehen kein versuchtes Ball spielen ist?

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    Antwort
    • Vorher wars ein Freistoss und die gelbe Karte, dann wars ein Elfmeter und es gab keine gelbe Karte? Das verstehe wer will, ich nicht.
      35. Min: Schalke – Düsseldorf: Handelfer für Düsseldorf und gelbe Karte für Nastasic, dem Verursacher
      39. Min: Ingolstadt – Köln: Foulelfmeter für Köln und gelbe Karte für Kotzke, dem Verursacher
      28. Min: Hertha-Gladzbach: Foulelfmeter für Gladzbach und gelbe Karte für Stark, dem Verursacher
      47. Min: Gladzbach-Dödeldorf: Handelfmeter für Gladzbach und gelbe Karte für Ayhan, dem Verursacher

      Hatten wir hier nicht auch Schiris, die mitlesen?

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      Antwort
      • Du weißt doch, dass benachteiligende Kuriositäten grundsätzlich nur bei uns gelten…

        Nein, ich finde das NICHT witzig!

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        Antwort
  • Jetzt eilt uns also auch noch der VFB davon?
    Wird so nichts mit der Chance auf Relegation.
    Wobei ich denke, daß uns ein zweites Jahr 1. Liga eh nicht gut tun würde mit dem Kader.

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    • Sind wir mal froh, dass der VfB jetzt auch den Sack zumacht.
      Dieses ewig schielen auf Hoffnung und was sich hier einige einreden (–> Matgchlück) etc. ist ja nicht zum Aushalten…

      Ab jetzt gilt es die jungen Spieler für die neue Saison spielen zu lassen, die uns auch erhalten bleiben.
      D.h. z.B. keine Euro Antrittspränie mehr für Pereira und Kubo. Keinen Euro für Iliceciv ausgeben. Usw. usw.
      Der Sportvorstand hat jetzt 5 Monate (!) Zeit einen schlagkräftige Truppe für Liga 2 zusammenszustellen.
      Ach ich vergaß… den gibt es ja nicht…. aber wir sind ja der Club… wir haben Zeit…

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      Antwort
      • Äweng blutet einem ja schon das Herz aber ich bin irgendwie auch froh daß unser Zombiestatus heute wohl beendet wird.

        6 Punkte bei noch x Spiele sind ja durchaus bla bla bla kann sich nicht wirklich jemand einreden.

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        Antwort
        • Wir spielen aber noch gegen Stuttgart…

          Es sind also nur 3 Punkte, die nicht in unserer Macht liegen, bzw. einer auf H96.

          Wer aufgibt hat schon verloren!

          Hoffnung ist die Voraussetzung für Enttäuschung :mrgreen:

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          Antwort
          • „Wir spielen aber noch gegen Stuttgart…“
            Danach sind es dann mindestens neun Punkte Rückstand…

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            Antwort
            • Wenn es tatsächlich so kommt, mache auch ich den Deckel zu. Bis dahin kannst Du dich erst mal weiter an deinem destruktiven Werk ergötzen…

              Ich bleibe lieber weiter Optimist!

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              Antwort
  • wir können nun völlig entspannt für die nächte zweitligasaison planen. gut so. nun einen sportdirektor mit verbindungen und einem plan und dann sind wir im nächsten jahr einer der hechte im teich. so sollte es zumindest sein. ein weiteres jahr erste liga ist mit dem kader so wenig wünschenswert wie realisierbar. ja, und ich bin wirklich gespannt, welche unserer asse uns von erstligisten zu mondpreisen aus den händen gerissen werden…

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    Antwort
  • Tja, jetzt dann sechs Punkte auf den Relegationsplatz. Das scheint schon eine halbe Galaxie entfernt zu sein, bei unserer Performance.

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    Antwort
    • Für uns ist schon 1 Punkt Unterschied eine Galaxy entfernt. Bei der Serie ohne Sieg kann man doch nur hoffen überhaupt noch einen Sieg einzufahren

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      Antwort
    • Wie war das noch mal? „Mit Köllner hätte ich gewettet mehr als 7 Punkte holen wir in der Rückrunde nicht mehr, wenn überhaupt.“ (siehe Thank you! Next!)

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      Antwort
      • Weiß nicht wovon du redest oder dir irgendwelche Zitate ausdenkst – also nur falls du mich meinst.

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        Antwort
        • Ah habs gefunden jetzt erinnere ich mich. Ich glaube mit der Mannschaft holt kein Trainer der Welt noch die notwendigen Punkte. Mir gefällt es unter Schommers schon etwas besser, aber wir haben ja einen Sturm, der in etwa durchschnittliches Zweitliga Niveau hat. Wenn überhaupt. Die Saison ist halt gelaufen schon mit den 11 Punkten in der Vorrunde. Egal wie – in Ruhe planen für die 2. Liga ein sofortiger neuer Trainer wäre eh nur als Abstiegstrainer verbrannt gewesen, reicht zum Saisonende.

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          Antwort
      • Abstellen? Interessant.
        Erzähl mehr!
        Was stellst du dir denn da genau vor? Du als Clubfan.

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        Antwort
  • Das ist gar nicht schlecht, dass die Messe nun gelesen ist. Und auch gut, dass Hannover mit uns absteigt, besser als Stuttgart. Nun bleibt zu hoffen, dass Köln und der HSV aufsteigen und der Bundesligist die Relegation gewinnt.

    Nun kann der Club u.a. Knöll Einsatzzeiten geben. Macht wenig Sinn, Kubo/Perreira spielen zu lassen, beide sind sowieso im Mai weg.

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    Antwort
  • Vom Momentum her gesehen geht´s für Schalke in die Relegation! 😀
    Gegen den HSV! 😀 😀

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    Antwort
  • Einen neuen Sportvorstand zu finden, scheint nicht einfach zu sein. Wenn da einer die Bilanzen sieht, wird im vermutlich schwindlig. Auch der Trikotsponsor steckt gerade in Schwierigkeiten, wegen der Probleme im Versicherungswesen. Ob der den Vertrag verlängert, ist derzeit ungewiss. Außerdem: Talente zu halten und für die 2. Liga ausbaufähige Spieler zu finden, müsste bereits jetzt in die Wege geleitet werden. Passiert hier nichts, ist ein Durchreichen in die 3. Liga wahrscheinlicher als ein Wiederaufstieg. Die relative Sprachlosigkeit des Aufsichtsrats stimmt mich jedenfalls nachdenklich.

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    Antwort
  • Das war es wohl. Eins ist klar, der VFB spielt eine Klasse besser als wir. Ballsicher, schnell und torgefährlich. Das war für mich schon immer klar. Über Augsburg müssen wir uns nicht unterhalten. Beide Vereine haben gute Sportvorstände und gute Trainer. Warum die da unten stehen ist mir unverständlich. Nun lieber Sportvorstand kommt endlich in die Strümpfe. Jetzt ist die Zweitligaplanung unumgänglich, auch wenn s viele hier nicht wahrhaben wollen. Der Club und 96 steigen ab. Sie wechseln nur noch die Plätze. Nürnberg ist zumindest besser als 96.

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    Antwort
  • Ich probier das jetzt auch mal: „So, Abstieg besiegelt! Das war es endgültig. Thema durch. Jetzt können wir in Ruhe für die Zweite Liga planen. Endlich hat der Spuk mal ein Ende und es herrscht Klarheit!“ Hmm.. nee.. funktioniert irgendwie nicht.. keinerlei spürbare Erleichterung.. muss damit wohl wieder so lange warten, bis jegliche Resthoffnung auch von den Zahlen her hinfällig ist.

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    Antwort
    • Noch sind 40 Punkte rechnerisch möglich. Wir brauchen nur eine Serie von 9 Siegen. Also, selbst wenn wir nächsten Sonntag in Hoffenheim verlieren sollten, sind die 40 Punkte immer noch möglich. Warum sollen wir heute den Kopf schon hängen lassen. Es reicht doch, erst dann ein/zwei Tage zu trauern, wenn der Abstieg wirklich feststehen sollte. Um gleich danach sich an die Planung der nächsten Aufstiegsfeier zu machen.
      So geht Glubb.

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  • Kurzer Hinweis: Analyse gibt’s dieses Wochenende keine. Meine Mutter hat ihren 60. Geburtstag gefeiert, das ganze Wochenende, in der Oberpfalz. Ich habe nichts gesehen. Während der zweiten Halbzeit war ich mit meiner Tochter im Hotelpool. Ich behaupte, ich habe alles richtig gemacht.

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    • Der Wind treibt tschechisches Wollgras über die kargen Wiesen der Oberpfalz, von irgendwo ist das unverständliche Heulen eines Wolfes zu hören.
      Da betritt EffZett die Szenerie, nimmt die rotschwarze Brille von der Nase, verstaut sie tief in seiner Jackentasche seufzt kurz und schreitet dann energischen Schrittes Richtung Hotelpool – Ein Mann muss wissen was zu tun ist.

      Alles richtig gemacht, Florian.

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        • Auf deren Trainer spekuliere ich, den fände ich gut, weil er dauerhaft aus einem 3. Ligakader einen ernstzunehmenden 2. Ligagegner macht.

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          • hm, das Auslösen von verdienstvollen Zweitligatrainern aus ihren Verträgen birgt gewisse Gefahren, irgendwas meldet sich da aus den Tiefen meines Hirns…

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          • Aber so eine Konstellation hatten/haben wir doch: für die 2.Liga ok, für die BuLi aber wieder völlig unklar, ob ausreichend. Und wer sagt, dass Schommers zumindest nicht 2. Liga stemmen könnte (günstige Alternative; bei Wiederaufstieg könnte man nach der Köllner-Erfahrung immer noch neu bewerten, ob jemand anders übernehmen soll)… Kontinuität so weit es geht, wär doch schön.
            Naja, letztlich wird der Sportvorstand das entscheiden…

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            • Also ich befürchte wir werden als normaler Absteiger ohne galaxieweite Abstände der Mannschaftsqualität zur 2. Liga nächste Saison eher gegen den Abstieg dort spielen müssen. Dafür wäre ein erfahrener Zweitligatrainer allemal besser geeignet. Ob Schommers dafür passend wäre, kann ich nicht beurteilen.

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              • Wenn man sieht wie begrenzt vergnügungssteuerpflichtig die Leistungen des Tabellenzweiten HSV sind und man mitbekommt wie quer durch die Liga verloren und gewonnen wird, dann sind Solche Vorhersagen schwierig.Zumal es sich um einen komplett anderen Fußball handelt, der in der 2.Liga gespielt wird.U.a. an der Umstellung des Spielstils sind wir gescheitert

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                • Da sagst Du was.
                  Ich habe gestern mal reingeschaut und die Fürther sind auch schön beschissen worden: Statt Abseits eine zweite gelbe Karte für eine Schwalbe, die keine war, da der HSV Abwehrspieler an Green mit zwei Armen dran war.
                  Bis dahin waren die klar besser, aber der HSV duselt sich so rauf.
                  Aber denen werden dann im Oberhaus auch wieder die Grenzen aufgezeigt: Es ist unvorstellbar, daß die nicht wieder hart gegen den Abstieg spielen werden.

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  • Bitter ist halt Hannover wäre an dem Tag schlagbar gewesen und Düsseldorf auch …wennn wir da nicht jeweils zu 10 gespielt hätten, gäbs jetzt vielleicht noch ein wenig Hoffnung.

    Im Hinblick auf die 2. Liga braucht Pereira in meinen Augen gar nicht mehr spielen.

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    • Pereira soll weder in deinen noch in meinen Augen spielen. Auf dem Platz soll er spielen, Assists, Torvorlagen, Tore machen. Im Hinblick auf die Liga.

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    • Juwe-Dann hättest du aber mit hoher Wahrscheinlichkeit noch Köllner über den du dich aufregen müsstest-was ist Dir jetzt lieber?

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      • Ich war lange Zeit pro Köllner der Weg hatte auch seinen Charme, wer wollte vor der Saison nicht daran glauben oder sagen wir lieber hoffen, daß wir eine bärenstarke Truppe und bärenstarke Talente haben für den Abstiegskampf in der 1. Liga. Das ist gegen Ende der Vorrunde gekippt. Aber unter ihm hat sich kein Spieler wirklich weiterentwickelt und auch nicht die Mannschaft. Mir gefällt trotzdem die Herangehensweise unter Schommers besser, er hat ja die schwierigere Saisonphase jetzt mit den zwei Auswärtsspielen und die Verteilung wen wir zuhause und wen wir auswärts haben.
        Die 3 Spiele waren im machbaren Bereich, gegen Dortmund hat es geklappt, in Düsseldorf mit 10 Mann muss man nicht weiter sprechen und ein 0:1 gegen Leipzig inkl. verschhossenen Elfmeter das ist auch im Bereich des erwartbaren. Ich finde es jetzt etwas griffiger und nachvollziehbarer wie sich die Mannschaft präsentiert. Aber wir haben einen durchschnittlichen Zweitligasturm bestenfalls eine Qualität die hinten und vorne nicht reicht mit 2 oder 3 bundesligatauglichen Spielern im ganzen Kader.
        Daher wird sich das Interesse von Erstligisten nach der Saison auch in sehr engen Grenzen halten.

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  • Wie RBs Fußball-Filialen den Verband bloßstellen:
    Wann greift die UEFA ein?
    Das Klub-Kartell aus Leipzig und Salzburg führt Europas Regelhüter an der Nase herum. Doch die UEFA greift allenfalls halbherzig ein, wie ein Report aus Österreich belegt
    https://www.11freunde.de/node/431642

    „RB Leipzig führt die Uefa an der Nase herum“ und die DFL führt uns alle an der Nase herum.

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    • Ach Gott ja, RB ist ein Konstrukt genauso wie SAPenheim und und und…Auf die UEFa zu hoffen ist ja wohl mehr als naiv-sie PSG oder ähnliche Kandidaten des financial Fairplays.Oder auch den Chelsea Transfer-bann, seit wann verleiht Chelsea eigentlich europaweit mindestens zwei weitere Kader durch alle Ligen?Spanische Finanzgebahren des mehrfachen CL-Reihengewinners Real?
      Da die Liga nicht mit einer Stimme spricht, es gibt ja auch genügend Verflechtungen untereinander, siehe Bayern Aufsichtsrat und Wolfsburg etc.), wird da auch nichts passieren.
      Auch die Augen zu Mentalität bei Vereinen wie Hertha(Hauptstadtclub!), Hannover, oder HSV sind wettbewerbsverzerrend.

      Das Einzige was man diesen zwei Produkten zur Gute halten kann, das Geld was eingesetzt werden kann wird gar nicht mal so doof eingesetzt-in der Geldverbrenner Tabelle führen die Traditionsvereine immerhin noch.

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  • Der Clubfan leidet von Woche zu Woche. Die meisten haben sich schon jetzt mit dem Abstieg abgefunden. Theoretisch schon richtig. Eine Mannschaft wie der Club hat in der 1. Liga nichts zu suchen, weil einfach nicht bundesligatauglich. Wenn alles gut gelaufen wäre (Siege gegen Hannover und Düsseldorf, Punkt gegen Leipzig), dann sähe es jetzt ganz anders aus. Naja, der Club war früher eine 1. Liga-Mannschaft, die ab und zu mal abgestiegen ist. Jetzt ist sie eine 2. Liga-Mannschaft, die ab und zu mal aufsteigt. Das ist eben mindestens ein Klassenunterschied. Es gibt aber immer noch eine Minihoffnung und das ist die, dass noch relativ viele Spieltage anstehen, um den Karren doch noch aus dem Dreck zu ziehen. Nehmen wir uns Darmstadt als Beispiel. Die hätten es dann um ein Haar noch geschafft in der 1. Liga zu bleiben.

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  • Der Club hatte eine Chance in dieser Saison und nicht mal die hat er genutzt.Er hätte mit der gleichen Mannschaft, Sportvorstand und Trainer auf- wie absteigen können und mit Anstand und Ruhe erkennen können, es reicht nicht-und daraus die Schlüsse ziehen können.Darauf wiederholt hinweisen dass es für einen normalen Zweitligisten kaum möglich ist, die Liga zu halten ohne komplett ins finanzielle Risiko zu gehen-auf Gedeih und Verderb.Das es an systematischen Fehlern liegt, am zu groß gewordenen Unterschied der Ligen, das es nur noch Konstrukte wie RB dauerhaft schaffen sich zu etablieren.And for the Friends of Düsseldorf-Ausnahmen bestätigen die Regel.
    Hätte man sich so oder ähnlich verhalten, wären dem Verein die Sympathien vieler neutraler Fans sicher gewesen, an der Tatsache des Abstiegs hätte es freilich nichts geändert.Der Impuls halt auch nicht.Medial interessiert man sich trotzdem eher für, Doll macht die Mannschaft rund, oder Schalke.Die Anerkennung die der Club für seine Arbeit genossen hat wurde zwar rudimentär wahrgenommen, aber zugeschüttet von den fehlenden Ergebnissen, bleibt davon nicht viel.
    „Jetzt ist sie eine 2. Liga-Mannschaft, die ab und zu mal aufsteigt“ wie Hans schreibt und das völlig zu Recht, darüber müsste sich mal der AR, der Finanzvorstand und der Sportvorstand(?) strategische Gedanken machen-woher brekomme ich die 30-50Mio. die ich brauche um ein erstes Jahr und die Folge Jahre stemmen kann.Abgeraten wird vom Modell VFB, wo man die 50Mio. von Daimler wohl schon in einer Saison verbrät.

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  • Pingback:Presse 05.03.2019 | rotebrauseblogger

  • Abgeraten wird vom Modell VFB, wo man die 50Mio. von Daimler wohl schon in einer Saison verbrät.

    Sie werden es aber dieses mal wieder schaffen irgendwie drin zu bleiben immerhin. Und wenn man ehrlich ist zu 100% auf der konservativen Seite nie ein Risiko eingehen, den Verein gibt es in der 1. Liga nicht. Immer wenn investiert wird, ist Risiko dabei zumall es sich nicht um Produkte sondern um Menschen handelt, die sich vielleicht nicht in jedem Umfeld gleich entwickeln. Ich habe mich bei Stuttgart auch gefragt wozu verpflichten sie einen jungen (18 Jahre!) unerfahrenen Innenverteiger aus der Türkei für 11 Mio in der Winterpause?? .. aber daß ein IV wie letztes Wochenende 2 Tore erzielt sieht man eben nicht allzuoft ein 18 jähriger! in einem „Schicksalsspiel“ ..

    Wir müssen das nicht tun oder können es nicht aber der Umkehrschluss kannn icht sein gar nichts zu tun wie in der Winterpause. Wir hätten mit unseren Mitteln auch etwas „riskieren“ müssen vornehmlich Leihen evtl. von solchen Spielern die wegen dem Jugendwahn trotz ihrer Erfahrung ins 2. Glied gerutscht sind.

    Es war eine Mammutaufgabe diese Saison, fast eine Mission Impossible ganz klar, aber ich bin der Meinung man hat nicht alles verantwortbare versucht oder aber versucht schon aber nichts hinbekommen.
    Ein Erstligist ohne Chefscout und Scouting System wie bei uns, das lag ja alles bei Bornemann halte ich auch für nicht angemessen nicht professionell genug! Vielleicht hat man ja vielleicht auch deswegen nicht den Spieler der uns helfen kann enteckt sei es in der 2. frz Liga, wo sich andere schon gut bedient haben oder wie in Frankfurt, die einen Jovic für 200.000 ausgeliehen haben vor der Saison. Wir haben personell nichts hinbekommen weder vor der Saison noch in der Winterpause. Man kann n ach Düsseldorf schauen .. Lukebakio 300.000 Leihe oder Raman auch schon 6 Ersligatore 1.5 Mio mit heftiger Wertsteigerung mittlerweile. Wir haben keinerlei soche Werte geschaffen und solche Spieler gefunden Das finde ich einfach schlecht, sorry. Daher weine ich Bornemann auch keine Träne nach.

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    • Der geforderte Chefscout wurde doch aufgrund der Analyse der finanziellen Situation eingespart-wenn man diesen Posten hat hat man ihn auf der Payroll und ganz unabhängig von einem möglichen besseren Ergebnis bei neuverpflichteten Spielern, fehlt dieses Geld für einen Chefscout eben bei der Verpflichtung eines Spielers.Die Katze beisst sich bei uns permanent in den eigenen Schwanz.
      Wenn bei der nächsten Bilanzpräsentation heraus kommen sollte das in einer Abwägung heraus kam, das geld was im Winter gespart wurde, hilft bei der Zusammensetzung des Kaders für die zweite Liga mehr, als das es einen auch da schon höchst wahrscheinlichen Abstieg verhindert hätte, hätte man es eingesetzt, dann kann ich damit leben.Ganz düster wird es, wenn dabei herauskommt, finanziell sind wir eh schon Risiko gegangen, der Ertrag war aber so wie er war, und jetzt ist auch kein Geld „mehr“ da.
      Da wir als Fans bei den Bilanzen eh im Dunkeln tappen, ist über die Gründe eh nur Spekulation möglich-sowohl bei uns als auch bei (vergleichbaren) Mitkonkurenten.
      Ja, der 18-jährige hat jetzt zweimal getroffen(finanziert höchstwahrscheinlich mit dem Geld von Parvard), Nicolai Müller hat auch zweimal getroffen(seitdem auch nicht mehr), wenn dieses Invest nur dafür gereicht hat den nächst schlechter Mitkomkurenten abzuschiessen und sonst für nichts, dann muss man sich das einfach auch leisten können.

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      • Der geforderte Chefscout wurde doch aufgrund der Analyse der finanziellen Situation eingespart-wenn man diesen Posten hat hat man ihn auf der Payroll und ganz unabhängig von einem möglichen besseren Ergebnis bei neuverpflichteten Spielern, fehlt dieses Geld für einen Chefscout eben bei der Verpflichtung eines Spielers.Die Katze beisst sich bei uns permanent in den eigenen Schwanz.

        Kurz und bündig Nein! Ein Chefscout hat ja die Aufgabe so zu arbeiten, dass sich der Posten selbst bezahlt sonst ist er auch nicht der richtige. In unserer Situation mit die wichtigste Aufabe überhaupt.

        Ein Restaurant kann ja auch nicht den Stromanbieter kündigen nur um Geld zu sparen, weil dann geht halt nichts mehr. 🙂

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        • Da kannst du gerne mit einem Reataurant argumentieren,Fakt ist,genauso hat das der Club gemacht🙈

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    • Interessanterweise hatte F95 keinen Sportdirektor seit 2016, bis im Dezember Lutz Pfannenstiel geholt wurde.Bis dahin teilten sich dort Chefscout und Leiter der Lizenzspielerabteilung die Aufgaben der Kaderzusammenstellung.

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  • Nachdem ich mir gerade alle 90 Minuten plus Nachspielzeit der neuen Podcast-Ausgabe angehört habe, hier kurz meine Gedanken:

    -) Die Entlassung von Köllner:
    Ich war lange der Meinung, dass Köllner der richtige Mann ist und nach der starken Anfangsphase Pech mit der starken Auslosung im Mittelteil der Saison und mit Verletzungen in den Partien gegen „schlagbare“ Gegner hatte. Für mich war aber auch klar, dass nach dieser Niederlagenserie zu Beginn der Rückrunde unbedingt gepunktet werden muss, weil wir ansonsten sang- und klanglos absteigen werden. Geholt haben wir dann aus den ersten vier Spielen einen Punkt, statt derer fünf wie in der Hinrunde, zuvor haben wir uns schon gegen den HSV bis auf die Knochen blamiert, weil wir es 90 Minuten lang gegen einen Zweitligisten kaum mal aus der eigenen Hälfte geschafft haben – und der HSV hat an diesem Tag noch nicht einmal gut gespielt…

    Wenn Alexander also sagt, er versteht die Entlassung nicht und er möchte das Fußball gespielt wird, entgegne ich, dass ich auch möchte das Fußball gespielt wird, das aber seit vier Monaten in Nürnberg nicht mehr der Fall war. Die letzten vier Spiele der Hinrunde und die ersten fünf Pflichtspiele der Rückrunde sind für sich genommen schon Entlassungsgrund genug, und da reden wir noch nicht mal darüber, dass er persönliche Konflikte mit einzelnen Spielern öffentlich (!) ausgetragen hat und der Unmut unter den Fans vor allem nach dem HSV-Spiel deutlich spürbar war. Ich bin auch der Meinung, dass uns die Hütte bald um die Ohren geflogen wäre.

    -) Die Entscheidung des Aufsichtsrates:
    So wie Grethlein es kommuniziert hat, fand ich die Entscheidung nachvollziehbar und auch das Prozedere professionell gelöst, dass die Satzung so aussieht wie sie aussieht liegt nicht im Machtbereich des Aufsichtsrates. Die Diskussion Köllner abzulösen gab es ja laut seiner Angabe schon in der Winterpause, man hat sich aber entschieden im die – in meinen Augen verdiente – Chance zu geben, mit den Rückkehrern und einer vollständigen Vorbereitung die Mannschaft wieder so herzurichten, dass wir Spiele wieder aktiv gestalten können. Das ging einher mit der Zielsetzung, dass wir entsprechend Punkten bevor die harten Gegner kommen – und wurde wie wir wissen verfehlt, zum Teil auf erschreckende Art und Weise.

    Dementsprechend war der Schritt richtig und zeitlich so gewählt, dass ein möglicher Nachfolger noch Einfluss nehmen kann auf den Saisonverlauf. Dass Bornemann sein Schicksal mit Köllner verknüpft kann man ihm hoch anrechnen, oder man kritisiert seine fehlende Loyalität dem Arbeitgeber gegenüber – Fakt ist, die Schuld an seiner Entlassung trägt er und nicht der Aufsichtsrat. Den Zeitpunkt finde ich aber, im Gegensatz zu euch, sogar gut in Hinblick auf nächste Saison, denn einen Abgang im Sommer halte ich für wesentlich katastrophaler. Wenn jetzt Mitte März ein neuer Mann kommen sollte, hat der fünf Monate Zeit einen passenden Trainer und einen passenden Kader für die (zu 99%) kommende Zweitligasaison.

    Zur Kompetenz des Aufsichtsrates möchte ich sagen, dass ich den im Vergleich zu früheren Jahren außerordentlich gut besetzt finde. Die Aussage von Grethlein, dass ihnen die sportliche Kompetenz fehlt um einen Trainer zu suchen, sehe ich ausgesprochen positiv. In früheren Jahren hätte man in einer Nacht und Nebel-Aktion den Neururer angerufen und zum Trainer gemacht, jetzt sagt man klar „Wir sind der Aufsichtsrat, wir holen einen Manager (und nichts anderes ist ein Sportvorstand), der in die vorgegebene Ausrichtung passt und uns mit dem Konzept, das er uns vorlegt, überzeugt. Das ist der Fachmann und der muss entscheiden mit welchem Trainer er zusammenarbeiten möchte und dieses Konzept umsetzen will.“
    Und so sollte ein Aufsichtsrat auch funktionieren, dass eingegriffen wird, wenn vereinbarte Ziele nicht erreicht werden, dass sich aber zeitgleich niemand, der die Kompetenz dazu nicht hat, versucht sich ins Tagesgeschäft einzumischen.

    -) Schommers/Mintal:
    Für mich ebenfalls die ärmsten Schweine, ihnen aber eine destruktive Spielweise vorzuwerfen wenn die Gegner Dortmund und Leipzig heißen und sich Peireira gegen Hannover nach zwei Minuten als Zipfelklatscher outet, halte ich für grob unfair. Bei den aktuellen Aussichten wäre ich dafür, die beiden die Saison fertigspielen zu lassen, einem Wunder braucht man nicht mehr hinterherlaufen. Allerdings sehe ich Schommers ebenfalls nicht als Zukunftslösung, ich würde mir daher vom neuen Sportvorstand erwarten, dass er schon frühzeitig einen neuen Trainer für die kommende Saison verpflichtet und mit dem gemeinsam die Kaderplanung in Angriff nimmt.

    -) Rest der Saison
    Ich erwarte mir, dass jeder einzelne bis zum Saisonende alles gibt und wir uns noch den einen oder anderen Sieg holen, aber alles andere als jetzt schon mit der Planung für Liga 2 zu beginnen wäre fahrlässig. Dementsprechend würden bei mir die Leihspieler und alle Spieler, die keine Zukunft beim Club haben (Jäger, Salli) nur noch eine untergeordnete Rolle spielen.

    Hinter Löwen, Leibold, Mühl, Vura und Ishak mache ich ein Fragezeichen, beim restlichen Kader gehe ich davon aus, dass er uns erhalten bleibt, sofern wir das wollen. Das Gerüst der Mannschaft für die nächste Saison sollte also stehen und wird gerade defensiv zum Besten gehören, was die zweite Liga zu bieten hat. Dass wir nächste Saison völlig zerfallen kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen und das habe ich immer als großes Plus dieser Kadergestaltung angesehen.

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    • Ich werfe Ihnen die destruktive Spielweise gar nicht vor, sie macht nur keinen Unterschied.Ich teile die Meinung derer nicht, die sagen mit so einer Spielweise hätte der Club die Klasse gehalten.
      Ein Trainerwechsel macht meiner Meinung nur Sinn wenn man der Meinung ist drr aktuelle Trainer holt nicht Alles aus der Mannschaft heraus, die Mannschaft könnte mehr- und genau das sehe ich nicht.Offensiv und dafür defensiv aanfällig, oder in allen Belangen zu schwach oder defensiv und dafür offensiv nicht existent,ergibt das Gleiche.

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      • Nur waren wir nie offensiv… wie oft haben wir gegen Stuttgart, Freiburg oder Hamburg aufs Tor geschossen? Wenn man offensiv derartig limitiert ist wie wir, muss man defensiv spielen und hoffen die Partie irgendwie 1:0 zu gewinnen – mit etwas Glück hätte das sogar gegen Leipzig so laufen können…

        Verbeek war offensiv. Mit dem haben damals gegen grandios spielende Bayern 15 Minuten lang so das Spiel gemacht, dass die gar nicht wussten was ihnen passiert. Verloren haben wir trotzdem, aber spielerisch liegen zwischen dem was wir damals gezeigt haben und dem was wir unter Köllner gezeigt haben Welten.

        Und eines möchte ich noch ganz klar betonen: Wir sind in Liga zwei auch hauptsächlich aufgrund unserer starken Abwehr aufgestiegen, nicht weil wir so grandiosen Offensivfußball gespielt hätten…

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        • Also, aus eigener vor Ort Anschauung, würde ich mal das Spiel gegen Hertha, das genauso 1:1 hätte ausgehen können( wie das gegen Leipzig) als Spielanlage nehmen, mit der etwas gehen hätte können.Ohne alle Spiele durch deklineren zu wollen gab es noch ein paar Spiele in denen man sehen konnte das eine offensivere Ausrichtung schon spielbar war und ist.
          Wenn du nur die absoluten Gurkenspiele in deine Betrachtung einbeziehen möchtest-das 1:1 gegen Frankfurt und das Hin wie Rückspiel gegen Mainz war recht flott, auch die 2:0 Niederlage gegen Gladbach sah gut aus.
          Das Spiel gegen Stuttgart ist von den Spieldaten komplett ausgeglichen, verletzt fehlten Valentini,Löwen und Ishak.
          Im Spiel gegen Freiburg hatte der Club mehr Torschüsse, mehr Ballbesitz, eine höhere Passquote-nur das schlechte Ende für sich.
          Dem ganzen Verlauf über gab es die Tendenz bergab, wirklich irgend etwas dagegen zusetzen hat keiner im Verein versucht.
          Kommunikation mangelhaft.

          Meinen Kommentar zum Hamburgspiel brauch ich nicht zu wiederholen.

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          • Das Spiel gegen Stuttgart ist von den Spieldaten komplett ausgeglichen, verletzt fehlten Valentini,Löwen und Ishak.

            Das habe ich noch besonders in Erinnerung, das Spiel gegen Stuttgart die massive Probleme hatten, war von Clubseite her so saft- und kraftlos und ungefährlich das man es fast nicht glauben wollte. Völlige Nicht-Leistung.

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      • Das mag stimmen und dennoch gibt/gab es nachvollziehbare Gründe, mit Köllner abzuschließen. Das sehe ich weniger im Konzept und der Herangehensweise, sondern schlicht daran, dass er dabei war, die Kabine zu verlieren (oder das bereits erfolgt war). Offensichtlich erkennbare Probleme mit potentiell wichtigen Spielern sind ein weiterer Baustein. Auch die zuletzt mangelnde Intensität im Mannschaftsspiel ist wohl ein Faktor, der auf das gestörte Innenverhältnis zurückzuführen war. Warum sonst sollte es jetzt mit Schommers besser sein?

        Ich habe immer gesagt, ich gehe gerne mit Köllner in die 2. LIga, wenn in der Mannschaft alles stimmt, wenn erkennbar ist, dass es eben einfach nicht reicht. Aber offensichtlich hat es nicht mehr gestimmt, insofern kann ich den Entschluss zur Trennung akzeptieren. Gefordert hätte ich ihn jedoch nicht.

        Dass dabei auch Bornemann geopfert werden musste, geht mir allerdings zu weit und findet auch nicht meine Zustimmung, weil ich den Weg bis dahin und auch die Transferpolitik bis vor der Saison verstanden und unterstützt habe. So schlecht war das nicht, gemessen an den Mitteln. Allerdings hat die Nullperformance in der Winterpause auch bei mir ein Fragezeichen hinterlassen, getoppt von der Inkonsequenz (wir holen nur Spieler, die uns sofort weiterhelfen und sinnvoll sind) mit ilicevic, bei dem es auch nach 5 Spieltagen nichtmal für die Regionalliga reicht.

        Und abgesehen davon war es ja seine eigene Entscheidung, er wurde ja nicht gezwungen, sondern vor die Entscheidung gestellt. Ob man ihm die Loyalität gegenüber Köllner nun anrechnen, die gleichsam mangelnde gegenüber dem Club kritisieren oder das Einstehen zu seinem Wort als charakterstark anpreisen mag, zumindest unterscheidet er sich damit signifikant vom dunklen Lord, der ja erstmal an seine eigenen Schäfchen dachte und das nächstbeste Bauernopfer gesucht hatte.

        Schade eigentlich!

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    • Bzgl. ’nur 1 Punkt aus den ersten vier Rückrundenspielen‘ sollte man – finde ich – Köllner zu Gute halten, dass allein Zrelaks Fußspitze und Rheins Ungestümheit mögliche 1-6 Punkte gekostet haben. Da war schon auch Pech im Spiel, ohne das alles einen anderen Verlauf hätte nehmen können.

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      • Ich denke mal „hätte, wäre, könnte“ kann man niemanden zugute halten. Einen anderen Verlauf hätte jedes Spiel nehmen können. Klar bei der Aktion von Rhein tat mir Köllner auch leid, das war so sinnlos an der Außenlinie im Mitelfeld, da arbeitet ein Trainer 1 Woche auf ein Spiel hin zerbricht sich den Kopf und nach 10 min war bereits alles für die Katz. Aber genauso bitter war die Düsseldorfer Zipfelklatscher Aktion für Schommers. Eigentlich schon unglaublich zwei machbare Spiele in unserer Situation auf so eine Art wegzuwerfen.

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        • Versuche gerade erfolglos, „tat mir Köllner auch leid“, „zwei machbare Spiele werden durch dumme Spieleraktionen weggeworfen“ und „hätte, wäre, könnte kann man niemandem zugute halten“ überein zu bringen..

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          • Kann man nicht, ist aber auch egal. Steht der Haller vor x Spieltagen ne Fußspitze im Abseits und der Zrelak nicht haben wir sagen wir 4 Punkte mehr und Köllner ist immer noch Trainer. Läuft der Bornemann nach dem HSV-Spiel Amok und erzählt der Presse, man müsse Trainer und Spielern mal den Kopf durchpusten, jubeln einige, weil er endlich in der Realität angekommen ist und er wäre vielleicht immer noch Sportvorstand.

            In der Summe von 24 Spielen Glück, Pech, guten Entscheidungen, Unvermögen und Fehlern stehen halt wo wir stehen.

            Großartiger Podcast von allen Beteiligten, nur brauch ich halt jetzt dringend einen Schoppen.

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      • Wobei ich da auch bei Stefan(?) im Podcast bin – wer hat Löwen zuhause gelassen im „Schicksalsspiel“ gegen Hannover und stattdessen Rhein gebracht, der davor wochenlang auf der Tribüne saß. Der ist halt übermotiviert (an sich ja nichts Verwerfliches) und geht blöd in den Zweikampf. Kann passieren, passiert einem erfahrenerem Spieler aber vermutlich nicht.

        Insofern war Köllner schon der Schmied seines eigenen Glücks.

        Und eines muss man schon auch klar sagen: Zrelaks Fußspitze hat dieses Spiel sicher mitentschieden, aber Mainz war in dem Spiel zwei Klassen besser…

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  • Kontroverser Podcast, gut so. Könnte viel dazu schreiben, mache es aber kurz.
    Alexanders Sorgen bezgl. des nun vorliegenden Vakkums kann ich nicht nachvollziehen (laufender Betrieb, Transfers erst im Sommer möglich). Außerdem kann ich der Ideologie des „um-jeden-Preis-attraktiv-spielen“ nichts abgewinnen, der hier einige Personen nachhängen. Faktisch sind Verbeek und Köllner damit in Liga 1 gescheitert (Bosz sogar mit dem BVB Kader!). Gerade mit dem individuell schwächsten Kader der Liga kann ich doch nicht die Hybris besitzen „mitspielen“ zu wollen, dann werde ich zerfleischt mit allen negativen Konsequenzen hinsichtlich Teamklima und Spieler-Trainer Beziehung. Was bitte nutzt mir eine „Spielphilosophie“ die (wie unter Verbeek) am Ende dazu führt, dass der Verein absteigt und sich der Kader in alle Himmelsrichtungen zerstreut?
    Ich hätte mir gewünscht, dass es Köllner als Mini-Guardiola allen zeigt und seine Leidenschaft von Erfolg gekrönt ist.

    Nun heißt es stattdessen: Daumen drücken, dass der Kader diesmal größtenteils zusammen bleibt (durch den Trainerwechsel mMn sichergestellt) und man einen Hecking 2.0 ausgräbt, mit dem man in Liga 2 eine gute Rolle spielen kann.

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    • Außerdem kann ich der Ideologie des „um-jeden-Preis-attraktiv-spielen“ nichts abgewinnen

      Das Problem ist, allein in der Liga bleiben hilft heute nicht mehr. Nur weil man in der Bundesliga spielt generiert heute keine potenten Sponsoren mehr. Nicht einmal in Sachen Ausrüster bringt die Mitgliedschaft in der ersten Liga heute noch einen echten Mehrwert.

      Sprich man muss heute in der ersten Liga mit Vereinen konkurrieren, die ihre Gelder eben nicht allein aus dem laufenden Betrieb generieren, egal ob das die Liebhaberei eines Hopp, das Marketingkalkül von Red Bull, oder Investments a la Daimler (beim VfB) oder Allianz/Audi/Adidas bei den Bayern sind.

      Sprich man muss eine Geschichte erzählen, die zumindest die Gegenwart betrifft, besser noch eine glorreiche Zukunft. Dabei muss glorreich gar nicht unbedingt sportlicher Erfolg bedeuten. Freiburg erzählt die Geschichte vom unbezwingbaren badischen Dorf, St. Pauli bindet die Hipster und Alternativen, Bayern die Erfolgssüchtigen …

      Aber welche Geschichte könnte der Club erzählen, dass ein Vermarkter darin ein Potential für seine eigene Firma, seine eigenen Produkte erkennt?

      „Wir waren früher mal wer (Rekordmeister) und sind jetzt ein ganz normaler Verein“ kann es sicher nicht sein.

      Fußball ist Entertainment, dafür braucht es eine Geschichte, die Identifikation verspricht. Ohne 50+1 wären wir der geborene Kandidat für ein Investment a la PSG oder ManCity, aber das ist in Deutschland halt nicht drin. Selbst wenn wir drei Jahre am Stück in Liga 1 spielen würden, wären wir immer noch der ärmste Verein der Liga, wie soll man da sportlichen Erfolg generieren?

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      • …welche Geschichte könnte der Club erzählen?

        Mir fällt dazu ein, dass wir ja gerade erst den Makkabäer-Preis bekommen haben und mit dem Jenö-Konrad-Cup ein Flagship-Event im Kampf gegen Vergessen und Rassismus haben und damit ohnehin schon im AntiFa und Inklusionsbereich aktiv sind und hier auch schon einen Namen haben. Das alles läuft aber bislang noch zu sehr unter dem Radar der größeren Schlagzeilen.

        Vielleicht bietet sich hier etwas an, DER CLUB für dieses Thema zu werden. Aber lässt sich damit auch größere Aufmerksamkeit erzielen? Vielleicht sollte man diesen Kampf einfach lauter führen, dann finden sich sicherlich auch „politisch korrekte“ Institutionen, die diesen Kampf unterstützenswert finden. Sogar unsere Ultras haben hier ja schon Zeichen gesetzt (Jenö-Konrad-Choreo etc.).

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          • Nicht schlecht für eine online durchgeführte Umfrage eines professionellen Dienstleisters. Da machen sicherlich mehr jüngere als ältere Menschen mit. Hoffentlich gehört der professionelle Dienstleiter, der die Befragung durchgeführt hat, zu den guten und nicht zu denen, die ihre Fragebögen alle selber ausfüllen, wie neulich der Spiegel in einer breiteren Artikelserie festgestellt hat.

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        • Könnte man nicht das Fränkische noch mehr profilieren? Jedem Franken ist es doch wichtig, dass er nicht aus Bayern ist, und das weiß auch fast jeder in Deutschland. Natürlich wird man dafür normalerweise belächelt, aber gleichzeitig ist es den meisten doch eher sympathisch.
          Der Fasching aus Veitshöchheim ist nicht umsonst bundesweit die meistgeschaute Sendung des BR. Unser trockener und selbstironischer Humor kommt scheinbar ganz gut an. Warum deshalb nicht endlich auch offiziell mit „Der Glubb is a Depp“ als Slogan auftreten. Damit würden wir uns auch angenehm vom überheblichen „Mia san mia“ (das sicher nicht auf sehr viel Sympathie stößt) abgrenzen; das aktuelle „Wir sind der Club“ klingt eher wie „Mia san mia“ für Arme und löst in mir absolut keine Emotionen aus. Vielleicht könnte man auch ein „Der Glubb is a Depp, aber…“ etablieren, mit „…aber i mog nan trotzdem“ oder anderen Fortsetzungen. Das stell ich mir im Stadion auch viel schöner vor, wenn der Stadionsprecher „Der Glubb is a Depp“ ins Mikrofon brüllt und das ganze Stadion mit „aber mir megn nan trotzdem“ antwortet (anstelle von dem langweiligen „Wir sind…“ „…der Club“).
          By the way: das ganze AntiFü finde ich auch eher peinlich. Fürth, was zum Teufel ist bitte Fürth?? Aber darauf hat die Vereinsführung wohl wenig Einfluss…

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          • Ich glaube da verlangst du zuviel Selbstironie vom Club-Umfeld,wenn du mit dem Slogan: der Club is a depp, starten möchtest.Wenn selbst der AR bei der Entlassung von Bornemann und Köllner eingesteht, man sei für die Konsolidierung zu früh aufgestiegen, aber genau das dem Umfeld nicht vermittelbar ist.

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            • Wenn selbst der AR bei der Entlassung von Bornemann und Köllner eingesteht, man sei für die Konsolidierung zu früh aufgestiegen, aber genau das dem Umfeld nicht vermittelbar ist.

              Nein Christian das verstehst nur du. Alle anderen haben gedacht da spielen wir jetzt mindestens um die CL mit.

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              • Da bin ich mir sogar ziemlich sicher das du insgeheim zu dieser Fraktion gehörst, so vehement wie du das Scheitern als Fehler Einzelner identifizierst, dich aber gleichzeitig für die Ursachen so gut wie überhaupt nicht interessiert.Nichts Anderes ist diesem erstklassigem Publikum zumutbar

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                • Ja ich habe daran geglaubt, daß wir im Abstiegskampf konkurrenzfähig sein könnten. Was ja auch der einzige Weg ist, um wieder finanziell aufschließen zu könnnen in naher Zukunft.

                  im übrigen Ursachenforschung interessierst du dich eher nicht, bei dir hört das ja da auf kein Geld zu früh aufgestiegen. Alles völlig im Plan. Das ist deine Ursachenforschung. Das ewige gleiche Gejammer.
                  Natürlich muss man bei den schwierigen Voraussetzungen auch etwas besser machen, wie es Freiburg macht, wie es Düsseldorf macht diese Saison. Das ist unseren Verantwortlichen einfach nicht gelungen.

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                • Natürlich muss man bei schwierigen Vorraussetzungen etwas besser machen als…Das formuliert sich schon mal ganz leicht.Nur was willst du jemand verantwortlich machen, dafür wenn es nicht klappt, wegen der schwierigen Vorraussetzungen.Gefeuert wird dann gewöhnlicherweise der Trainer.Ist nicht der Finanzvorstand, der AR genauso verantwortlich für die schwierigen Vorraussetzungen(kein Chefscout z.B) oder sind das nicht auch noch die Vorgänger,Vorgänger…
                  Die schwierigen Bedingungen haben ja weder Bornemann noch Köllner zu verantworten, oder nur zu einem ganz geringen Anteil.
                  An anderer Stelle argumentierst du, ein Jovic täte uns gut- Dir ist bekannt das er 2017 zu Frankfurt gewechselt ist-es liegt aber an Bornemann, den nicht verpflichtet zu haben?1.Liga:2.Liga?
                  Auf solche Einzelspieler zu verweisen bringt ungefähr so viel wie Andre gerne Darmstadt gerufen hat.Wenn ich der Meinung bin das es andere Positionen gibt, die dringend Verstärkung brauchen, dann handle ich eher dort.Wenn du von Lukebakio träumst, von den Grundwerten ist die Leihe von Lukebakio das was der Club mit Misidjan geholt hat-nur das der dem Club auch gehört.

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            • Matthijs de Ligt jubilierte: „Wir wussten, dass es möglich war. Wenn man sich traut, Fußball zu spielen, kann man auch Madrid das Leben schwer machen.“
              lese ich in der Süddeutschen.
              Daran, wahrscheinlich ist Köllner gescheitert, dass zu wenige in der Mannschaft sich zutrauten, Fußball zu spielen.
              An und für sich hielt ich den Plan von Köllner gut, mitspielen zu wollen. Mit all den Risiken. Hat nicht geklappt. Schade!

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  • Bitte Bundesliga nicht mit Walt Disney verwechseln im Kern ist es bei allem drum herum nur der sportliche Erfolg um den es geht und sonst gar nichts. Für uns beispielsweise wäre das bereits der Klassenerhalt gewesen.

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    • Na klar geht es um sportlichen Erfolg, nur alles unterhalb der CL generiert kein Geld mehr und ohne Geld kannst Du am Ende auch keinen sportlichen Erfolg erreichen, so ist das im Profisport nunmal. Im gelobten Land des Profisports hat man das auch schon längst erkannt, deshalb dürfen dort immer die sportlich schlechtesten Vereine die besten Talente anwerben und es gibt einen salary cap bei den Gehältern, klar wird das via Werbung auch teilweise umgangen, aber zumindest gibt es den Versuch so etwas wie finanzielle Gerchtigkeit zu schaffen, um den sportlichen Wettbewerb zu schützen.

      In der Bundesliga gibt es keinerlei Ausgleich, so werden die Reichen immer reicher und die Armen bleiben zurück, dazu das Verbot externer Investoren via 50+1, was dann endgültig den Status Quo zementiert.

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      • Das stimmt so nicht ganz – Beispiele, Borussia Mönchengladbach hatte einige Jahre in denen sie nahe an der Insolvenz waren und auch sportlich hinter uns, nur dort hat man folgende viele Jahre sehr gute Arbeit getan. Ebenso Borussia Dortmund war nahe an der Insolvenz und in mindestens so schwieriger Situation wie wir. Das sind jetzt nur zwei Beispiele es gibt genug andere.
        Ich halte es meist mit dem Satz gute Arbeit bringt immer sein eigenes Geld mit sich. Nur das ist eben kein Selbstläufer und nennt sich Wettbewerb mit den anderen 36 besten Vereinen in Deutschland uund die schlafen ganz gewiss nicht oder warten auf uns. Es hat uns auch niemand verboten Sponsoren, Investoren usw. zu finden. Ich behaupte sogar das Potential in der Metropolregion N-Fü-Er ist riesig und größer alsbeispielsweise in NRW wo viele Vereine direkt aufeinander sitzen. Es wurde halt nie mehr daraus gemacht als jetzt sichtbar ist. So selbstkritisch muss man schon sein oder mit dem was wir haben zufrieden sein – zwangsläufig.Wenn dem Nachbarn sein Garten grüner ist hat er eben auch irgendwas besser gemacht.

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  • Tja Freunde, ich sitze vorm Notebook, will was schreiben, Tresen? Bären? irgendwas anderes?, doch mir will nichts Rechtes einfallen, bzw. falsch: ich hab schon ein paar Gedanken im Kopf, aber das alles zusammenzuführen, auf gewitzte Weise zusammenzuführen – ich hab im Moment nicht die Energie, mal sehen, wie’s nächste Woche aussieht…

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    • Das ist schade, aber sonderlich gewitzt ist die Situation ja auch nicht.
      Eine Tresengeschichte in deren Verlauf Köllner und Bornemann auf Alfred treffen?im passenden Dialekt

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    • Dein Text über den Mangel an Energie hätte fast schon wieder ne Bärengeschichte hergegeben 😉

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  • Pingback:Presse 05.03.2019 | rotebrauseblogger – ploggo

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