Analyse: Kleinschrittig besser, aber großflächig untauglich #TSGFCN #FCN

Analyse zu TSG Hoffenheim – 1. FC Nürnberg 2:1 (1:0) – Der Club verliert in Hoffenheim und setzt die Reihe der „Nicht mehr ganz so schlecht, aber nicht gut genug“-Spiele fort
1. Aufstellung, Formationen, Ereignisse
2. Taktische und statistische Auffälligkeiten
3. Fazit
4. Zahlen zum Spiel
5. Stimmen zum Spiel
6. Noten zum Spiel

1. Aufstellung, Formationen, Ereignisse

Abb.1: Ungefähre Startformation

Boris Schommers schickte die gleiche Startelf wie gegen RB Leipzig aufs Feld. Kurz vor Anpfiff gab es leicht Verwirrung um Lukas Mühl, der erst durch Robert Bauer ersetzt werden sollte, dann aber doch einsatzfähig war. Damit nahm Bauer doch auf der Bank Platz, auf der sich auch Timothy Tillman wiederfand. Erstmals seit dem 2. Spieltag stand die Leihgabe aus München im Kader. Nicht im Kader dagegen: Goden, Margreitter, Misidjan, Ilicevic, Petrak, Zrelak und Lippert (verletzt oder angeschlagen); Pereira (gesperrt); Rhein (U21); Salli und Klandt (Trainerentscheidung). Auch in Sachen Grundformation beließ Schommers alles beim Gewohnten, ließ den Club im 4-1-4-1 (Abb. 1) auflaufen.

Fast hätte sich das Muster so vieler Spiele der Saison wiederholt und der Club hätte sich früh selbst ein Bein gestellt. Doch da Kramaric zu Boden sank, bevor er das von Ewerton gestellte Bein berührte, nahm Schiedsrichter Dingert den zunächst verhängten Elfmeter zurück. Eine Gelbe Karte für den Täuschungsversuch bekam Kramaric aber ebensowenig wie Bicakcic, der mit dem Ellbogen Kerk im Luftzweikampf abräumte, so dass dieser nach 38 Minuten mit Sehstörungen ausgewechselt werden musste. Für ihn kam dann doch Bauer, es war ein positionsgetreuer Wechsel.

Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 1:0 für Hoffenheim, da Dingert ein weiteres Mal auf den Elfmeterpunkt gezeigt hatte und dieses Mal auch Köln keinen Einwand gegen die Entscheidung hatte. Kramaric hatte geschossen und Erras erhobene Hand getroffen, aber auch dessen Brust. Nach gängiger Auslegung wohl zumindest kein klarer und offensichtlicher Fehler. Kramaric verwandelte den Strafstoß. Bis dahin waren die Gastgeber in der Summe die aktivere Mannschaft gewesen, der Club im Laufe der ersten Halbzeit Probleme mit dem Tempo der TSG bekommen. Immer wieder brach Hoffenheim auf den Flügeln, vor allem auf der rechten Abwehrseite, durch und brachte den Ball in den Strafraum. Allerdings gingen die Gastgeber recht fahrlässig mit den Möglichkeiten um, so dass es zur Pause lediglich 0:1 aus Sicht des FCN stand.

Boris Schommers attestierte dem FCN für die erste Halbzeit nach dem Spiel Mutlosigkeit und das obwohl der Club sogar zu Torchancen kam und sogar Ansätze von strukturiertem Offensivspiel zeigte. Allerdings offenbarte sich auch wieder, dass dem Club auf dieser Ebene das Tempo fehlt, um schnell umzuschalten. So entstand die größte Chance vor der Pause daraus, dass Baumann einen Schuss von Löwen nicht festhalten konnte. Versucht wurde immer wieder in die Breite und dann in die Tiefe zu gehen, doch gerade Kubo tat sich schwer sich durchzusetzen. Beim einzigen Mal als es ihm gelang, wurde er von Posch regelwidrig im Mittelfeld gestoppt. Dennoch schaffte es der Club auf immerhin fünf Torschüsse in der ersten Halbzeit, wenn auch nur einer – der von Löwen – aufs Tor ging.

Abb.2: Ungefähre Formation nach der 52. Minute

Nach der Pause kam der Club insgesamt besser ins Spiel, auch weil Hoffenheim ein wenig den Fuß vom Gas nahm. Gleichzeitig war der FCN auch in der zweiten Halbzeit gezwungen verletzungsbedingt zu wechseln. Für Valentini, der sich bei einem Torschuss so schwer an der Sehne im Oberschenkel verletzte, dass er den Rest der Saison ausfällt, kam Tillman zu seinem Profidebüt. Der Youngster rückte auf die Position, die zuvor schon Kerk und Bauer eingenommen hatten, Bauer rückte dafür auf die Rechtsverteidigerposition. Tillman fügte sich ordentlich ein, ließ einige Male seine Technik aufblitzen, offenbarte aber, wie bei einem eklatanten Ballverlust in Strafraumnähe auch noch Schwächen in der Rückwärtsbewegung. Auf der anderen Seite des Spielfelds wiederum ließ Yuya Kubo offensiv in zwei Szenen erahnen, warum der FCN ihn verpflichtet hat. Zwei gezielte Bälle auf Ishak und Leibold leiteten zwei Gelegenheiten ein. Der Schwede vergab, Leibold hingegen leitete weiter zu Ishak, der Behrens bediente, welcher zum Ausgleich abschloss.

In jenen Szenen konnte man auch erkennen, wie das Angriffsspiel des FCN aussehen sollte: Ball flach auf die Schnittstelle und dann entweder sofort den Abschluss suchen oder den Weg zur Grundlinie suchen und von dort flach in den Rücken der Abwehr spielen. In Hoffenheim gelang das noch zwei weitere Male (Kubo 75., Erras 90.+2), so dass man durchaus von einem leichten Aufwärtstrend im Vergleich zu den Vorwochen sprechen kann. Wirklich ausreichend waren die Chancen dennoch nicht. Besonders bitter für den FCN ist, dass es einmal mehr nicht zu einem Punktgewinn reichte, weil die individuelle Klasse des Gegners am Ende doch zum Tragen kam. Während am einen Ende Kubo mit seinem Hackentrick an Baumann scheiterte (und sich dabei leicht verletzte, so dass er vom Feld musste und Lukas Jäger seine nächsten Bundesligaminuten bescherte), brachte Kramaric den Ball genau auf diese Art und Weise im Tor unter und tunnelte dabei auch noch Mathenia. Zuvor hatte Löwen – nicht Leibold wie von Didi Haman und auch an dieser Stelle zu Unrecht behauptet – durch einen Ausrutscher die Flanke von Belfodil begünstigt.

Es war nach 342 Minuten der erste Gegentreffer des FCN unter Boris Schommers, der vom Gegner aus dem Spiel heraus und nicht durch Elfmeter oder Standard eingeleitet wurde. Auf Grund dieses Geniestreichs von Kramaric reichte den Hoffenheimern dann – gerade nach der Pause . eine durchschnittliche Leistung zu drei Punkten, da der Club einmal mehr es nicht schaffte, das Ergebnis zu halten.

Abb.3: Ungefähre Formation nach Jägers Einwechslung

2. Taktische und statistische Auffälligkeiten

Die Überschrift der Analyse verrät schon ein wenig, was auffällig ist. Es sind eher die kleinen Verbesserungen. So hat der Club im Laufe der Saison im Schnitt nur knapp 18% seiner Positionsangriffe mit einem Abschluss beendet, in Hoffenheim waren es 33% und auch in absoluten Zahlen sind die sechs abgeschlossenen Positionsangriffe der höchste Wert seit dem Spiel in Gelsenkirchen. Im Passspiel lag man in vielen Kategorien über dem Saisonschnitt, die Rück- und Querpässe kamen genauer an, was zumindest in diesem Bereich die vermeidbaren Fehler minimiert, aber auch bei langen Bällen und progressiven Pässen lag man trotz des individuell überlegenen Gegners über dem Saisonschnitt. Ebenso setzen sich die Verbesserungen im Bereich des Laufens fort: Der Club hatte in Sachen „Distanz intensive Läufe“, „Distanz schnelle Läufe“, „Anzahl intensive Läufe“, „Anzahl schnelle Läufe“ überall die Nase vorne.

Lediglich in Sachen Sprints und totaler Laufdistanz lag der Club knapp hinter Hoffenheim. Diese Tatsachen führen dann auch schnell zu den Einschränkungen: Die Quote bei den Vorwärtspässen lag bei schwachen 65,5% und die Pässe ins letzte Drittel kamen auch nur mit 61,5% Genauigkeit an. Darüber hinaus führte kein Standard zu einem Abschluss und die Anzahl der Pässe pro Ballbesitzphase lag im Mittel bei überschaubaren 3,5. Auch die Anzahl der klärenden Aktionen liegt mit 24 auf dem vierthöchsten Wert der Saison, höher war der Wert nur im Hinspiel gegen Hoffenheim, sowie unter Schommers gegen Dortmund und Düsseldorf. Hier liegt ein deutliches Indiz dafür, dass Schommers – im Gegensatz zu Köllner – mehr Wert darauf legt, den Ball schnell vom Tor weg zu bekommen als kontrolliert wiederaufzubauen. Etwas, das man sowohl positiv (hohe defensive Präsenz) als auch negativ (wenig „Spielkultur“) werten kann.

Eindeutig sind allerings viele andere Kategorien, egal ob klassisch oder neumodisch: Der Club hat die drittmeisten Gegentore, den zweitgeringsten Ballbesitz, die wenigsten Schüsse, die geringste Quote an Schüssen, die auf das gegnerische Tor kommen, die schlechteste Flankengenauigkeit, die wenigsten Ballkontakte im Strafraum, den höchsten PPDA-Wert, die wenigsten „Key Passes“, die zweitschlechteste Passquote ins letzte Drittel, die wenigsten und ungenausten progressiven Pässe und vor allem: die wenigsten Punkte.

Weitere Auffälligkeiten im Stenogramm:

  • Der Club und Hannover sind nach Punkten die beiden schlechtesten Bundesligisten nach 25 Spieltagen seit Einführung der Drei-Punkte-Regel. Hannover teilt sich den vorletzten Platz in diesem Ranking mit Fürth (2012/13).
  • Timothy Tillman kommt auf 100% Zweikampfquote (5/5) und 90% Passquote (9/10). Ordentliches Debüt in dieser Hinsicht. Nicht in der Statistik: Der Ausrutscher am eigenen Strafraum.
  • Der Club schlug im ganzen Spiel eine einzige Flanke: Tim Leibodl brachte in der 20. Minute einen Ball hoch in den Strafraum. Er kam nicht an. Hoffenheim hatte 18 Versuche, vier kamen an.
  • Die meisten Ballkontakte beim FCN hatte an diesem Nachmittag wie schon in Düsseldorf Christian Mathenia (59). Spitzenreiter auf Hoffenheimer Seite – und damit an diesem Spieltag ligaweit die Nummer vier: Ermin Bicakcic. (115)
  • Nicht nur in Sachen Toren, sondern auch in Sachen Läufe war es vor allem Kramaric, der den Unterschied machte. Der Kroate lag mit 32 Sprints und 89 intensiven Läufen in beiden Kategorien vor allen anderen Spielern. Bester Nürnberger hier: Hanno Behrens (28/89)
  • Random Rekord: Noch nie in dieser Saison waren die Querpässe des FCN so präzise wie in Hoffenheim. 93,4% liegen deutlich über dem Saisonschnitt von 87,5%.
  • Der Club zum dritten Mal in Folge mit mehr als 50 abgefangenen Bällen (Düsseldorf (A): 60; Leipzig (H): 76; Hoffenheim (A): 53). Unter Michael Köllner war das insgesamt nur fünf Mal (Leipzig (A): 57, Frankfurt (H): 57; Leverkusen (H): 77; Bayern (A): 51; Bremen (H): 56) der Fall.

3. Fazit

Es ist inzwischen schon fast Routine. Der Club ist nicht mehr so unterlegen wie in der Hinrunde, zeigt sich defensiv kompakter, aber ist in Sachen Ergebnissen auch nicht besser dran als vor Winterpause oder Trainerwechsel. Gleichzeitig offenbart sich natürlich – sympotmatisch in der Person Kramaric – der Unterschied in der individuellen Klasse. So gesehen ist der Sieg dann auch nicht unverdient oder glücklich, da Hoffenheim mit dem Mindestmaß an nötigem Aufwand zum Höchstmaß an möglichem Erfolg kam. Der Club hingegen betreibt viel Aufwand, bezahlt diesen in Form von Verletzungen, belohnt sich dann aber nicht. Ein Teil der Gründe für die fehlende Belohnung liegt immer noch in der fehlenden offensiven Durchschlagskraft, auch wenn in Hoffenheim zumindest erkennbar war, welche Ideen dem Angriffsspiel zu Grund liegen. Ein Spiel, das insgesamt daher unter „Verbessert, aber noch nicht ausreichend gut“ zu verbuchen ist.

4. Zahlen zum Spiel*

Hoffenheim Nürnberg
2 Tore 1
13 (7) Schüsse (aufs Tor) 11 (4)
53,8 Zweikämpfe (in %) 46,2
56,2 Ballbesitz (in %) 43,8
11 Fouls 8
8 Ecken 3
121,2 Laufstrecke (in km) 118,4
Pass-Statistiken
602 (85,1%) Pässe (erfolgreich) 332 (83,1%)
8,0% (62,5%) Anteil lange Pässe (erfolgreich) 19,8% (64,3%)
31,2% (79,3%) Anteil Vorwärtspässe (erfolgreich) 34,9% (65,5%)
41,7% (89,6%) Anteil Seitwärtspässe (erfolgreich) 41,0% (93,4%)
12,0% (91,7%) Anteil Rückwärtspässe (erfolgreich) 13,9% (95,7%)
16,8% (78,2%) Anteil progressive Pässe (erfolgreich) 17,8% (71,2%)
Nerd-Statistiken
2,30/2,6/2,64 Expected Goals 0,90/0,8/0,79
2,62 Expected Points 0,25
8,25/6,18 PPDA 19,16/27,33

*Alle Daten in den ersten beiden Kategorien (außer der Zweikampfquote von Onefootball und der Laufstrecke von der  DFL) von Wyscout. Benutzung unter der Journalistenlizenz des Anbieters. Die Pass-Statistiken ergeben insgesamt nicht 100%, da ein Teil der Pässe doppelt (z.B. lang und seitwärts) kategorisiert wird und andere Kategorien der Erfassung hier z.T. nicht aufgeführt werden. Mit progressiven Pässen werden Pässe bezeichnet, die mindestens 10 Meter Raumgewinn zur Folge haben oder aber im Strafraum an den Mann kommen. Die „expected goals“, also die Angabe der Tore, die statistisch auf Grund der abgegebenen Schüssen zu erwarten gewesen wären, erfolgt in der Reihenfolge „Wyscout/Fivethirtyeight/Understat, die expected Points, also die aus dem Spiel statistisch zu erwartenden Punkte, stammen von Understat, die PPDA, also die zugelassenen Pässe pro Defensivaktion – eine Metrik, die anzeigt, wie hoch der Pressingdruck einer Mannschaft ist, je niedriger der Wert, desto weniger Zeit hat der Gegner am Ball – wird in der Reihenhfolge Wyscout/Understat angegeben.

5. Stimmen zum Spiel

Boris Schommers: „Letztlich war es ein verdienter Sieg für Hoffenheim. Meiner Mannschaft hat in der ersten Halbzeit ein bisschen Mut, Hoffnung und Glaube gefehlt. In der zweiten Halbzeit habe ich dann eine Leistungssteigerung gesehen. Da haben die Jungs wieder an sich geglaubt, haben sich zurückgekämpft und sind imponierend mit den ganzen Nackenschlägen umgegangen. Wenn wir am Ende in der 91. Minute ein bisschen Glück haben bei der Chance, nehmen wir sogar einen Punkt mit.“

Julian Nagelsmann: „Mit der ersten Halbzeit bin ich sehr zufrieden. Da haben wir mit dem Ball aggressiv gespielt, den Gegner unter viel Stress gesetzt und viele Chancen herausgespielt. Da müssen wir nur ein zweites, drittes Tor machen. In der zweiten Halbzeit hat uns der Zugriff gefehlt, unser Pressing war nicht berauschend und Nürnberg hat gut rausgespielt. Die Umstellung auf Viererkette hat uns dann gutgetan, Nürnberg musste dann viele lange Bälle spielen. In der 91. Minute hatten wir ein bisschen Glück, das wir in den letzten Wochen nicht hatten“

Hanno Behrens: „Es ist natürlich bitter, dass wir wieder mit leeren Händen dastehen. Bei uns in der Mannschaft gibt aber keiner auf, auch heute haben wir alles reingeworfen. Die Fans stehen hinter uns, egal wie schwer es wird. Das ist überragend und gibt uns Hoffnung.“

Eduard Löwen: „Es ist momentan immer das Gleiche. Als Letzter fehlt uns einfach das Quäntchen Glück. Dann kriegt man da einen Elfmeter gegen sich und wird auch prompt eiskalt bestraft. Solange rechnerisch alles möglich ist, werden wir auch alles geben, vor allem wenn man unsere überragenden Fans sieht. Wir müssen weiter machen.“

Christian Mathenia: „Es wiederholt sich einfach. Wir lassen unser komplettes Herz auf dem Platz und haben sehr mutig gespielt. Wir machen das 1:1 und dann kommt ein Ball von der Seite und er macht den mit der Hacke rein. Wir schaffen es nicht, sowas zu verteidigen und uns für die Leistung zu belohnen. Uns läuft die Zeit davon, niemand rechnet mehr mit uns. Die Mannschaft glaubt aber weiterhin an sich.“

Ishak Belfodil: „Wenn wir unsere Chancen nutzen und zur Halbzeit mit zwei oder drei Toren Unterschied führen, dann wird es nach dem Wechsel sehr leicht, so hat Nürnberg deshalb weiter an ihre Chancen geglaubt.“

Florian Grillitsch: „Wir haben oft gut gespielt und uns nicht belohnt, heute war es dagegen ein hart umkämpfter Sieg“

6. Noten zum Spiel

Spieler CU-Note Kicker NZ BILD WhoScored
Christian Mathenia 3 2,5 3 3 6,8/10
CU-Urteil: Mit guter Parade gegen Grillitsch, als er dessen Schuss noch an den Pfosten lenkte, sonst souverän ohne Großtaten.
Enrico Valentini 5 5 5 4 6,5/10
CU-Urteil: Über seine Seite liefen die meisten Hoffenheimer Angriffe. Viele davon waren gefährlich. Nur 44% gewonnene Zweikämpfe.
Lukas Mühl 4 4 3 4 6,3/10
CU-Urteil: Im Zweikampf gut (80%), im Aufbau teilweise mit gröberen Schnitzern.
Ewerton 3 3,5 3 3 7,5/10
CU-Urteil: 75% gewonnene Zweikämpfe, 95% angekommene Pässe. Grundsolide ohne Glanz.
Tim Leibold +4 3,5 4 4 6,2/10
CU-Urteil: Schöne Beteiligung am Ausgleich, sonst defensiv meistens ordentlich.
Sebastian Kerk 5 4 5 6,2/10
CU-Urteil: Spielte wohl fast die gesamte Einsatzzeit mit Sehstörungen durch den Kopftreffer zu Beginn der Partie. erhält daher keine Wertung.
Eduard Löwen 4 4 5 4 6,6/10
CU-Urteil: Immer wieder mit Strukturierungsideen, aber auch nicht mit mehr. Defensiv meist ordentlich, vor dem 1:2 aber düpiert.
Patrick Erras 4 4 4 4 6,1/10
CU-Urteil: Wurde zum Handelfmeter angeschossen. Sonst ordentlich und präsent, aber nicht spielbestimmend oder lenkend.
Hanno Behrens 3- 3,5 3 4 6,9/10
CU-Urteil: Viertes Saisontor als kleine Wiedergutmachung für den verschossenen Elfmeter gegen Leipzig. Sonst meist ordentlich.
Yuya Kubo 4- 4,5 5 5 6,5/10
CU-Urteil: Mit zwei tollen Pässen, einem davon als Einleitung des Ausgleichs, deutete er an, was er kann. Im Zweikampf aber meistens wenig robust und durchsetzungsfähig.
Mikael Ishak 4 4 4 4 6,9/10
CU-Urteil: Eine Vorlage, einige Abschlüsse, dazu viel Laufarbeit. Die aufwändige Spielweise wurde zumidnest teilweise bemüht.
Robert Bauer +5 4,5 5 5 6,6/10
CU-Urteil: Im Mittelfeld überfordert, in der Abwehr etwas solider, aber immer wieder mit unnötigen Abspielfehlern.
Timothy Tillman 4 4 4 4 6,3/10
CU-Urteil: Zeigte in Ansätzen, dass er technisch viel zu bieten hat, aber auch, dass er in der Rückwärtsbewegung noch viel Nachholbedarf hat.
Lukas Jäger 5,9/10
CU-Urteil: Wie in Düsseldorf: Er kam und das Gegentor fiel. Kausalität besteht zwischen den Ereignissen nicht, andere Auffälligkeiten gibt es aber nicht.

144 Gedanken zu „Analyse: Kleinschrittig besser, aber großflächig untauglich #TSGFCN #FCN

  • Die Ballbesitzquote kann nicht ganz stimmen.
    Aber allein bei doppelt so viel gespielten Pässen für Hoffenheim sieht man deren Dominanz-trotz angezogener Handbremse phasenweise.

    0

    1
    Antwort
    • Wyscout berechnet den Ballbesitz anders als der offizielle Datenanbieter der DFL, weil sie nicht (wie zum Beispiel Opta) die Zahl der Pässe als Basis für den Ballbesitz nehmen, sondern die „tatsächliche“ Zeit am Ball. Wenn‘s interessiert, kann ich gern nachfragen, wie die es genau berechnen.

      0

      0
      Antwort
  • Ich wollte nur kurz darauf hinweisen, dass Tim Leibold am 2. Tor völlig unbeteiligt war. Eduard Löwen war derjenige, welcher Belfodil ziehen lassen musste, da er ausgerutscht war. Einfach genau hinschauen!

    6

    0
    Antwort
  • Also der arme Leibold kriegt’s zu Unrecht ab – hast Du etwa dem Hamann zu viel zugehört bei der der Spielanalyse, Florian? Vor dem 2:1 ist nicht er ausgerutscht, sondern Eduard Löwen, Leibold steht in dem Moment etwas höher. (Habe das jetzt mehrfach nachgesehen, sollte es nicht stimmen, dann bringt’s mir schonend bei, vielleicht muss ich dann mal zu Arzt gehen 😉 )

    Achso und bei aller Nüchternheit der Analyse, die immer wieder bemerkenswert ist: Ich fand den Auftritt der Mannschaft toll, da hat das Zuschauen phasenweise richtig Spaß gemacht.

    7

    1
    Antwort
    • Ich schau Spiele über die ich schreib grundsätzlich ohne Kommentar (und zur Not lieber ohne Ton als mit Kommentar) und auch keine Analysen auf Sky, sind also meine eigenen Wahrnehmungsfehler. Ich schau gleich nochmal nach.

      Edit: Siehe Text. Ist jetzt ausgebessert. Leibold ne halbe Notenstufe nach oben verbessert.

      5

      0
      Antwort
  • Ist das am TV nicht aufgefallen und auch keinen der Kommentatoren? Aber der Schiri war sowas von unterirdisch: Großzügig beim Wegsehen von Fouls jeder Art bei Hoffenheim und gegen den Club dafür sehr kleinlich.
    Ich kann mich zum Beispiel an keinen einzigen Luftzweikampf erinnern, in denen von Hoffenheimer Seite aus nicht klar geschubst oder mit den Ellenbogen geschlagen wurde. Ishak oder Behrens konnten einem Leid tun und Kerk erwischte der Ellenbogen von Bicakcic derart, daß er mit einem Brummschädel vom Feld musste. Ein Foulpfiff oder gar eine gelbe Karte blieb aus. Dafür wurde dann Erras eine Gelbe für einen Handelfmeter gegeben, die er nicht geben musste, wegen des (unklaren) Doppelbestrafungsparagraphen.
    Wenn er den ersten Elfer schon zurücknimmt, hätte er doch eigentlich Kramaric gleich eine gelbe Karte wegen einer Schwalbe geben müssen?
    Ganz krass war das Foul von Joelinton an Bauer an der Mittellinie, als es für uns in der zweiten Reihe, vielleicht 10 Meter weg sitzend, deutlich hörbar sogar krachte und der Hoffenheimer erneut mit einer Ermahnung davon kam. Für eine klare Gelbe war das schon von Ort (Mittellinie) und Zeit des Fouls (kein Konter, Hoffenheim stand schon Defensiv) bis hin zur Heftigkeit (Knall und Fall von Bauer) eigentlich unbestreitbar.
    Das mag jetzt nicht direkt spielentscheidend wirken, frustriert unsere tapfer kämpfenden Spieler aber doch sehr. Und wetten, daß Dingert wieder mit einer 3 beim Kicker bewertet wird? Für mich war das eine 5,5, in der Summe lief da fast jeder Pfiff, wenn überhaupt gepfiffen wurde oder die Konsequenz daraus dann falsch.

    20

    0
    Antwort
    • „Note 3,5
      die Fehleinschätzung bei Kramarics Faller zu korrigieren (4.): richtig – diese Schwalbe sollte man jedoch auch ohne Hilfsmittel erkennen; den Handelfmeter zu geben (24.): richtig; kein Foul für Joelinton zu pfeifen (36.): vertretbar. Unter dem Strich kein Fehler bei den wichtigsten (Strafstoß-)Entscheidungen.“Kicker
      Ich hatte es an anderer Stelle schon geschrieben, es wundert mich auch dass Ellebogeneinsatz im Luftkampf so selten verwarnt wird.Denkt man an Düsseldorf und jetzt Hoffenheim, dann hätte es in beiden Fällen geholfen, wenn es zu einer Verwarnung gekommen wäre.
      Wenn man sich die Diskussion bei wahre Tabelle zum „Hand-Elfmeter“ be wahre Tabelle durchliest, dann erscheint einem der auch nicht mehr so gerechtfertigt.
      Erras hätte sich aus nächster Nähe abknallen lassen sollen, dann hätte ihn wohl der Ball frontal auf die Brust getroffen, so dreht er im Reflex(völlig menschlich!und wenig unnatürlich) weg und der Ball springt von seiner Brust an seine Hand , die aber aufgrund der Bewegung und Geschwindigkeit, zumindest eins nicht sein kann, koordiniert bewegt.
      Mit nicht 100% Gewissheit könnte man auch sagen Ishak versperrt Dingert die Sicht auf die Szene(siehe: https://www.wahretabelle.de/forum/handelfmeter-erras-korrekt-/23/15000?page=1&spieltag=25&saisonId=311)

      8

      0
      Antwort
      • Ich hatte es an anderer Stelle schon geschrieben, es wundert mich auch dass Ellebogeneinsatz im Luftkampf so selten verwarnt wird.Denkt man an Düsseldorf und jetzt Hoffenheim, dann hätte es in beiden Fällen geholfen, wenn es zu einer Verwarnung gekommen wäre.

        Zumal es ja noch vor kurzem so ziemlich DAS große Thema war, Armeinsätze in Kopfballduellen konsequent zu sanktionieren und damit zu unterbinden zu versuchen, nachdem es reihenweise schwere Verletzungen gegeben hat, Gehirnerschütterungen waren oft ja noch die harmloseren Folgen.

        Aber irgendwie scheint das wieder aus dem Blickfeld geraten zu sein…

        11

        0
        Antwort
      • Zum Handelfmeter:
        Also ich finde es völlig in Ordnung, den zu geben. Der Arm bewegt sich klar zum Ball, es ist auch keine unkontrollierte Bewegung, ob sie nun gewollt oder ungewollt ist, ist doch irrelevant.
        Und auch wenn er den Ball vorher (oder gleichzeitig) an die Brust bekommt, wird dieser nur geringfügig abgelenkt, behält seine grundsätzliche Richtung aber bei, ist jetzt nicht so, dass er sich unglücklich selbst angeschossen hätte o.ä.
        Insgesamt (und ganz besonders aus Dingerts Blickwinkel) schaut es doch danach aus, als ob Erras den Ball mit der Brust unter aktiver Zuhilfenahme des Arms abwehrt.

        1

        17
        Antwort
  • Wenn ich mir Kerks Leistungen über die letzten Spiele hinweg anschaue, dürfte es offenbar ziemlich egal sein, ob er etwas sieht oder nicht… 😉

    Aber ernsthaft: Wenn ein Spieler merkt, dass er nichts mehr sieht, dann hat er sich sofort auswechseln zu lassen, nicht 30 Minuten später. Damit schadet er sich selbst und der Mannschaft. Für den Außenstehenden war das eine Szene die x-Mal im Spiel vorkommt, wie schlimm es ihn erwischt hat, kann nur er selbst beurteilen.

    6

    3
    Antwort
    • Ja, der Oberschwabe Kerk ist nur noch ein Schatten seiner Selbst. Keine Gedankenschnelligkeit mehr, nichts mehr zu sehen von seinen grandiosen Standards und nur sehr selten blitzt das blinde Verständnis mit Leibold mal aus.
      Es ist einfach so: Er war fast elf Monate verletzt, das heisst er braucht also fast zwei Jahre, bis er wieder auf dem Damm und der „alte“ Kerk ist.
      Da sich aber im offensiven Mittelfeld bzgl. Knöll, Salli, Palacios oder Misidjan niemand derart aufdrängt, wird er anscheinend als Angeschlagener tatsächlich bevorzugt.

      6

      0
      Antwort
  • Es droht der zweitschlechteste Punkteschnitt, den je ein Verein in der Bundesliga erreicht hat. Wir verlieren Spiel um Spiel. Naja, war ja nicht anders zu erwarten, wir sind eben nur der kleine, verarmte, unbedeutende FCN. Was willst du gegen die Finanzmacht der Konzern-Teams schon ausrichten. Wir haben uns ans Verlieren gewöhnt, Lethargie greift um sich.

    Und entsprechend brav und unterwürfig nehmen die Verantwortlichen beim FCN die diversen Schiri-Fehlpfiffe hin. Keine Drohgebärden wie dies bei den Bayern üblich wäre, kein Explodieren wie bei Reuter/Baum, noch nicht einmal eine erhobene Stimme. Es scheint, mit uns kann man es ja machen…

    21

    1
    Antwort
    • Und wenn sich dann nach Hannover unsere Verantwortlichen einmal in der Saison über die auffällig vielen negativen Entscheidungen beschweren, werden Sie deswegen von den Fans und den Medien angegriffen!

      15

      0
      Antwort
      • Ich fand das schlicht und einfach skandalös!

        Nicht, was Köllner und Bornemann gesagt hatten, denn das war nichts als die Wahrheit, sondern wie Umfeld und Presse darauf reagiert hatten, nur weil der Zeitpunkt von manchen, die ihre Meinung transportieren wollten, als Ablenkungsmanöver gebrandmarkt wurde.

        Allerdings, wann sollte man denn Missstände ansprechen? Wenn es aktuell ist oder wenn einem keiner mehr falsche Absichten unterstellen kann?

        Und was haben wir gewonnen? Nichts, außer dass Löwen und Ishak wieder in der Startelf verlieren dürfen und dass wir in der Phase, wo es gilt die nächste Saison zu planen, handlungsunfähig sind.

        Ich behaupte einfach mal, dass Löwen und Ishak auch unter Köllner wieder spielen würden – zum Einen, weil Zrelak verletzt ist (und auch unter Schommers zunächst erste Wahl war) und zum anderen, weil auch Schommers Löwen kritisiert hatte und sein Comeback wohl mehr auf die eigene Leistung bzw. Einstellung als auf den Trainerwechsel zurückzuführen ist.

        Wir verlieren halt jetzt erhobenen Hauptes mit der allgemein akzeptierten Erkenntnis, dass es eben nicht reicht, anstatt fröhlich naiv mit dem Vorwurf der falschen Herangehensweise. Was wir dadurch verloren haben, ist der Status des gallischen Dorfes, das den Mechanismen der Branche trotzt. Das wäre auch eine Geschichte gewesen, die gute Schlagzeilen bringen kann….

        Wie auch immer, unterm Strich haben wir mehr verloren als gewonnen. Das Gesamtkonstrukt hätte man auch durch die Verpflichtung eines zusätzlichen Chefscouts/Kaderplaners verbessern können und wäre immernoch etwas Besonderes…

        14

        5
        Antwort
        • Wie auch immer, unterm Strich haben wir mehr verloren als gewonnen. Das Gesamtkonstrukt hätte man auch durch die Verpflichtung eines zusätzlichen Chefscouts/Kaderplaners verbessern können und wäre immernoch etwas Besonderes…

          Was ist denn daran so besonders die schlechteste Bundesliga FCN Hinrunde aller Zeiten gespielt zu haben mit Mondergebnissen an Gegentoren? So schlecht, daß die Chancen da schon beerdigt waren auf den Klassenverbleib. Die Minimalchance zum Rückrundenstart ebenso komplett in Sand gesetzt, personell gar nichts gemacht in der Winterpause. Wenn Tillmann nach 25 Spielen soweit ist sein 1. Bundesligaspiel zu machen will ich nicht daran denken wann Ivo uns mal helfen könnte. Dese Saison sicher nicht mehr. Sehr weitsichtig von unserem Ex Sportvorstand, daß Ilies Vertrag bis Saisonende geht.

          Ich bin froh über einen Neuanfang, man kann doch sowieso für die 2. Liga planen, da hat man Gewißheit. Schommers ist eine Übergangslösung und mir gefällt die Spielanlage unter ihm besser mit dem Kader holt kein Trainer der Welt mehr Punkte. Soweit macht Schommers es gut die Mannschaft ist intakt nicht selbstverständlich bei der Negativserie und sie spielt mittlerweile bundesligafußball auch wenn die Qualität in Bornemanns Kader natürlich nicht ausreicht.

          5

          6
          Antwort
          • So oft wie Du die „Mondergebnisse an Gegentoren“ erwähnst und von der „schlechtesten Hinrunde der Geschichte“ beeindruckt bist, glaube ich inzwischen fast, dass Deine Erwartungen an einen Aufsteiger wie uns in den 80ern, 90ern, Nullerjahren stecken geblieben sind. Negativrekorde aller Art nehmen offensichtlich zu und werden immer „normaler“. Köln 3 Punkte nach 16 Spielen (trotz eigentlich ordentlicher Leistungen im Schnitt, mit einem prinzipiell anerkannten Trainer), CL-(Nichtmehr-)Teilnehmer Schalke auf Kurs 31 Punkte, Hannover und Stuttgart auch mit diversen Negativrekord-Erwartungen (Punkte/Gegentore/Differenz/Niederlagen).. Für die üblichen Abstiegsgefährdeten braucht es heutzutage schon gehäuft außergewöhnliche Leistungen, um wenigstens in den Bereich um die 40 Punkte zu kommen (Freiburg, Düsseldorf). Kann halt leider nicht jedem gelingen.

            7

            3
            Antwort
            • Ich glaube es kann ja nicht das Ziel sein sich an an Negativrekorden zu orientieren auch wenn wir trotzdem den ein oder anderen schaffen. Und weil du Köln erwähnst die haben ja scheinbar etwas draus gelernt und verfügen über einen 1. Liga Kader in der 2. Liga von dem wir eher träumen könnten.

              4

              6
              Antwort
                • Ihnen fehlten vor allem die Modeste Tore letzte Saison, sie konnten ihn so schnell nicht ersetzen.

                  1

                  3
                • Modeste, Terrode, Cordoba .. wir haben akutell nichtmal einen Stürmer von der Qualität und spielen eine Liga höher.

                  4

                  3
                • Cordoba hatten sie damals schon. Und Horn, Hector, Risse, Bittencourt, Heintz,.. Mit den Modeste-Millionen ließ sich dieser Kader natürlich auch eher leicht „in der Breite verstärken“.. zumal wenn der nämliche selbst dann auch noch kostenfrei zurück kommt..

                  7

                  2
                • Ich bin echt enttäuscht, dass Bornie sie nicht überzeugen konnte, für einen Bruchteil ihres Gehaltes lieber bei uns zu spielen. Das muss man ihm schon ankreiden….

                  10

                  4
            • Ja wir haben ja nur einen Drittliga Etat, das übliche Gejammer schon klar. Cordoba kam nach Deutschland zum FSV Mainz für 2,0 Mio. Terrode damals von Bochum für 1,8 Mio zum VFB Stuttgart. Auch ein Herr Bornemann kann nicht 1. Liga spielen aber dritte Liga bezahlen wollen. Der größte Verlustbringer ist und bleibt sportlicher Mißerfolg. Wenn man sich da selber nichts zutraut..

              7

              11
              Antwort
              • .. und das übliche ‚die Anderen beweisen doch immer wieder, wie leicht es sein kann, Topspieler für wenig Geld zu organisieren‘. Ist nur eine andere Art Gejammer. Aber ein angesichts der implizierten harten Vorwürfe eher fragwürdiges, meine ich.

                12

                3
                Antwort
              • Juwe: „Wenn man sich da selber nichts zutraut..“

                Das ist der Burner schlechthin, denn genau das hat Köllner versucht und wird jetzt aufgegeben.

                Tja, was denn nun?

                10

                2
                Antwort
                • Nein Bornemann hat selbst verlautbart mit Winterverpflichttungen hatte man ja nie so viel Glück (Stiebers, Garcias & Co. ) als Rechtfertigung daß man diese Winterpause nichts geschafft hat dem Kader nochmal zu helfen. Sieht man jetzt auch wenn man ohne gelernte Außenverteidiger nach Frankfurt fahren darf.

                  3

                  6
                • Wieviele AV willst Du denn haben?

                  Wir haben 3 Verletzte und 1 Gesperrten, macht 4, die gleichzeitig ausfallen. Trotzdem ist noch einer übrig.

                  Wie groß muss ein Kader sein? Ja, genau, holen wir Magath, dann wird der Kader sicher ausreichen :mrgreen:

                  10

                  2
                • genau, guter Vorschlag: Polemik durch Fakten entkräften!

                  4

                  0
                • Man kann ja etwas nicht damit begründen, dass man es nie gut konnnte. Und jeder Transfer im Sommer wie im Winter ist ein gewisses Risiko immer. Aber deswegen kann man doch sein Tun nicht einstellen oder nix machen noch dazu wenn man massive Defizite sieht und es um die Existenz geht. Genau das ist doch der Anspruch, die Aufgabe, wenn man Sportvorstand eines der besten 18 Vereine ist.

                  4

                  8
                • Nehmen wir mal den Aufstieg 2009. In der Saison 2009/10 kamen in der Winterpause Breno, Ottl und Taveres alles drei Spieler, die uns helfen konnten vor allem Breno, der eine Super Rückrunde bei uns spielte adhoc ins kalte Wasser geworfen.
                  2009/10 war der FCN in der Aufsteigssaison nach der Vorrunde 17. glaube ich. Dann in der Rückrunde auf den Relegationsplatz geschafft und 2 mal Augsburg geschlagen.
                  Aber das ist ja alles zu lange her sowas gibt es heute ja nicht mehr 🙂

                  Optimist sind das Fakten?

                  5

                  7
                • Nassim Ben Khalifa
                  Breno(7Spiele)
                  Ottl
                  José Ángel Gómez Campaña
                  Daniel João Santos Candeias
                  Eric Maxim Choupo-Moting
                  Daniel Didavi
                  Mehmet Ekici
                  Ulisses Alexandre Garcia Lopes
                  José Julio Gomes Gonçalves
                  Tim Matavž
                  Peniel Kokou Mlapa
                  Shawn Parker
                  Sebastian Polter
                  Cristian Leonel Ramírez Zambrano
                  Stefan Reinartz
                  Marcel Risse
                  Julian Schieber
                  Marvin Stefaniak
                  Zoltán Stieber
                  beurteilen kann die ja jeder für sich.

                  3

                  1
                • Immerhin besser als 0 also gesamt.

                  Christian, da du ja so emsig bist, kannst du mal aufteilen welche Spieler Bornemann in der Winterpause verpflichtet hat in seiner Club Karriere und welche seine Vorgänger?

                  Ich befürchte bei seinen Winterverpflichtungen in seiner Amtszeit kommt die Null raus an erfolgreichen Spielersichtungen. War sicher auch eine gute Idee einen Chefscout abzuschaffen und das gleich selber zu machen.

                  2

                  3
                • Eigentlich müsste man da auch die Festverpflichtungen einbeziehen…

                  1

                  0
                • Juwe: „Optimist sind das Fakten?“

                  Ja, Juwe, das sind sie. Du greifst aus einem Zeitraum von 10 Jahren den einen raus, in dem es funktioniert hat. Das sind wahrlich Fakten. Lass es noch 2 andere Zeiträume sein, wo es auch OK war (z.B. die Verpflichtung von Ottl), dann sind wir wieder bei Alexanders 30%. Auch die Regentschaft des dunklen Lords war nicht frei von Fahrkarten…

                  Fakten sprechen für sich 😉

                  5

                  2
                • Ich komme auf der Liste auf etwa 50% die Sinn bis sehr viel Sinn gemacht haben. Ohne Bornemanns Nieten („Ich mach den Chefscout selber“) wäre es sogar noch besser.
                  Das ging erst so richtig in den Keller seit Bornemann Sportvorstand war.

                  3

                  3
              • Misidjan ist unser Rekordtransfer oder der zweitteuerste in der Geschichte vom CLUB-merkst du langsam auch mal was?Wie die Strukturen deines Lieblingsvereins so sind,immer schon waren?Angelos Charisteas war auch kaum teurer…
                da liegen die von dir genannten 2.Mio bzw. 1.8Mio schon sehr nah an der Rekordgrenze-und du forderst ein bis drei solcher Transfers, weil, ja man ist ja in der ersten Liga???

                9

                5
                Antwort
                • Es gibt kein Business in das man nicht investieren müsste. Du kannst ja auch kein Schreinergeschäft eröffnen und sagen ich fange erstmal mit einer Säge, Hobel und einem Hammer an, wie lange wirst du das dann wohl machen?
                  Und es gibt ja mittlerweile deutlich höhere Fernsehgelder als zu Charisteas Zeiten die Werte kann man so nicht vergleichen. Ja ist leider so alles < 5 Mio sieht man mittlerweile in der Bundesliga quasi als Ablösefrei

                  2

                  8
                • Dann schau doch mal nach was Misidjan gekostet hat.
                  Glaubst du der Verein zahlt freiwillig so wenig, weil sie lieber auf einem Geldberg im Tresor sitzen.

                  Der kleine Schreiner hat auch wenig Chancen in der gleichen Liga zu spielen wie IKEA

                  9

                  3
                • Der kleine Schreiner könnte aber schönere Möbel bauen als Ikea.

                  4

                  4
                • „Es gibt kein Business in das man nicht investieren müsste. Du kannst ja auch kein Schreinergeschäft eröffnen und sagen ich fange erstmal mit einer Säge, Hobel und einem Hammer an, wie lange wirst du das dann wohl machen?-Der kleine Schreiner könnte aber schönere Möbel bauen als Ikea.“

                  Argumentierst du jetzt eigentlich schon selber gegen Dich,damit das kein Anderer macht?

                  5

                  2
                • Der kleine Schreiner hat es mit schönen Möbeln versucht, aber die waren zu wenig stabil. Leider musste er dann das Geschäft aufgeben. Sein Lehrling hat das Geschäft übernommen und versucht es jetzt mit robusten Möbeln. Die sind zwar stabiler, aber kommen halt auch nicht gegen IKEA, XXXLutz oder Höffner an….

                  5

                  1
          • Immerhin kriegst Du mal wieder Likes für einen Beitrag. Ich frage mich allerdings, wo die herkommen, denn bei Deiner Aussage passt nichts zusammen.

            Das Besondere ist nicht, eine historisch schlechte Runde zu spielen (das war auch nicht meine Aussage), sondern es wäre etwas Besonderes gewesen, wenn man in Würde die Unterlegenheit akzeptiert hätte, zu seinem Wort gestanden und sich den Mechanismen der Branche widersetzt hätte. Aber man hatte halt keine Eier.

            Die Minimalchance wurde nicht ergriffen – noch nicht – aber die Chancen beerdigt sind noch nicht einmal jetzt. Der leichte Aufschwung bei Stuttgart und Augsburg könnte sie zeitnah beerdigen. Aber die Chance standen mit Köllner besser als jetzt. Das ist nunmal Fakt.

            Personell nichts in der Winterpause – ja, das stört mich auch, daher der Vorschlag, dass man das bestehende Team um den Scout/Kaderplaner erweitern hätte sollen.

            Ach ja, gar nichts stimmt ja nicht, wir haben ja Ivo. Was das allerdings mit Tillman zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht. Tillman war als Projekt gedacht, das vielleicht jetzt langsam greift. Als was Ivo gedacht war, weiß ich auch nicht, schon gar nicht, wenn wir ihn wieder abgeben, sobald wir ihn (für den nachfolgenden Verein?) aufgepäppelt haben. –> siehe Kaderplaner.

            Warum spielen wir jetzt Bundesligafußball? Das hatten wir vorher versucht und sind gescheitert, wobei der endgültige Beweis nicht angetreten werden kann. Was wir jetzt spielen ist Underdog-Fußball, das ist Pokalfußball der Marke „Unterklassig gegen Bundesliga“. Das kann in einem Einzelspiel klappen, aber eine Saison trägt das nicht.

            Kein großer Unterschied unterm Strich. Hat vorher nicht gereicht, reicht auch jetzt nicht. Wir werden nur nicht mehr für eine gute Spielanlage, sondern für geschicktes Verteidigen gelobt.

            Jetzt liegt es am Kader, vorher an Köllner?

            15

            9
            Antwort
            • In Würde die Unterlegenheit akzeptieren, wie stellst du dir dies bei einem erfolgsbasiertem Wirtschaftsunternehmen vor? Hat dies nicht den Geruch von Aufgeben bzw. Schicksalsergebenheit? Aber unsere Jungs geben eben nicht auf, trotz miserabler Aussichten hauen sie alles raus. DAS empfinde ich durchaus als würdevolle Haltung!

              12

              0
              Antwort
              • Es fordert ja niemand dass die Mannschaft aufgeben soll, sie tut das nicht -unter keinem der Trainer in der Liga-und stemmt sich dagegen.Top
                Aber der Verein kann die Haltung einnehmen-wenn es nicht klappt ist das keine Katastrophe sondern eher erwartbar-wir sind vor unserer Konsolidierung aufgestiegen-deshalb mache ich keinem einen Vorwurf, wenn, auch reihenweise, gegen doppelt bis vierfach so teure Mannschaften verloren wird.
                Das wäre eine honorierbare Haltung.(Freiburg steigt mit dieser Haltung immer mal wieder ab und wieder auf-ohne sich zu enthaupten)

                9

                5
                Antwort
                • So oft wie du das schreibst, haben wohl alle deine Haltung erfasst.
                  Die ist völlig legitim und ich habe durchaus Sympathie dafür.
                  Nur:
                  Wer ist denn der“Verein“?
                  Du kannst das ja nur an dem Aufsichtsrat richten, jemand anderes trägt nicht die „letzte“ Verantwortung.
                  Und der vertritt die Mitglieder (auch dich?).
                  Und er hat anders entschieden als dir und vielen anderen das lieb war. Es wäre langsam an der Zeit, Akzeptanz und Respekt zu zeigen und vorwärts zu blicken.
                  Ich bin gespannt auf die Verpflichtung und vertraue auf den AR.
                  Vielleicht benötigen wir dennoch einen hauptamtlichen Vorstandsvorsitzenden, eine Art „FCN-Burg“.
                  Ein Schelm, wer dabei an ein Rothes Schloss denkt…

                  1

                  2
              • Die Unterlegenheit akzeptieren heißt ja nicht aufgeben. Klar versucht man es und haut alles raus. Aber man muss nicht zwingend zu Kurzschlussreaktionen greifen, wenn man eh weiß, dass es dadurch kaum besser werden kann. Die Mannschaft lebt die Würde vor, die der AR nicht hatte.

                10

                3
                Antwort
                • Hm, gibts noch was anderes als Grabenkämpfe und Nachkarten in der Restsaison? Gscheit langweilig.

                  11

                  1
                • Wir ersetzen die epischen PKs durch epische Diskussionen.

                  Damit es an Epik nicht mangelt. Sonst kommen wir noch auf Turkey.

                  Was willst machen, wenn es nichts positives zu berichten gibt. Nichtssagen ist noch langweiliger. Dann wühlen wir halt im Dreck….

                  Aber hast scho recht, ist vergebene Liebesmüh, ein hoffnungsloser Kampf der Aufrechten, der ja faktisch schon verloren ist… :mrgreen:

                  6

                  4
            • Echt jetzt? Gute Spielanlage?

              Los ging’s im Heimspiel gegen den VfB. Gehemmt. Verkopft. Und vor allem hat man dieses völlig vermaledeite Schlüsselspiel gegen einen völlig verunsicherten VfB nicht wirklich aufgearbeitet. Sondern schöngeredet. Dazwischen der, mit Verlaub, schier beschämende Auftritt in München. Gegipfelt hat das Ganze in Hamburg. Ein spielerischer Offenbarungseid. Null Torchancen. Nix. Nada.

              Gute Spielanlage? Echt jetzt?

              Köllner hat sich verrannt. Diese „gute Spielanlage“ gab es nur in der Theorie. In der Praxis, also auf dem Platz, war das größtenteils nichts. Weil die Spiel-Idee nicht zu unserem Kader passte. Weil dieses endlose Rotieren kontraproduktiv war.
              Ich finde es auch sehr bedauerlich, dass unser Aufstiegstrainer das nicht rechtzeitig erkannt hat. Und somit der Aufgabe nicht gewachsen war.
              Wie gesagt: Schade.

              Von Boris Schommers und Marek jetzt zu erwarten, dass sie das ausbügeln, was monatelang und in zwei Vorbereitungsphasen versäumt wurde, wäre ungerecht gegenüber den beiden.

              12

              5
              Antwort
            • Kein großer Unterschied unterm Strich. Hat vorher nicht gereicht, reicht auch jetzt nicht. Wir werden nur nicht mehr für eine gute Spielanlage, sondern für geschicktes Verteidigen gelobt.

              Immerhin mit mehr Torchancen als noch unter dem vorherigen Trainer, wo man gegen einen Zweitligisten im Pokal 90 Minuten lang nichtmal aufs Tor geschossen hat . Das schafft sogar Aue oder Sandhausen. Und geschicktes verteidigen ist für einen Aufsteiger überhaupt erstmal die Basis, ohne die man gar nicht weiterdenken braucht.

              6

              5
              Antwort
  • Ewerton trifft bei seiner Grätsche den Ball.
    Selbst wenn danach Kramaric geschickt einfädelt, wäre es kein berechtigter Elfer. Ein gestelltes Bein war es somit auch nicht.

    8

    0
    Antwort
  • @Optimist: Kurzschluss-Reaktion

    Die Trainerentlassung war keine! Im Gegenteil, sie stand als letztes Mittel einer längeren Entwicklung, in der sich Köllner als beratungsresistent erwies.

    Kapitän und Mannschaftsrat (MR) baten ihn bereits in der Vorrunde, den Spielstil defensiver auszurichten und die Aufstellung von Spielern nachvollziehbar zu machen. Als MK jedoch trotz seiner scheinbaren Einwilligung nicht reagierte, sprachen Kapitän und Teile des MR deswegen auch mit AB. Und mindestens 1 Spieler auch mit Grethlein. Der Aufsichtsrat war deswegen zum Ende der Vorrunde in Diskussionen mit MK und AB, ebenso im Trainingslager, ebenso nach Auftakt der Rückrunde, als die Differenzen zwischen Trainer und Mannschaft offensichtlich waren.

    Die Entlassung Köllners erfolgte für die Öffentlichkeit wohl überraschend, letztlich jedoch zwangsläufig. Überrascht war der AR jedoch davon, dass AB trotz der vorgenannten negativen Entwicklung eisern an MK festhielt.

    15

    5
    Antwort
    • Ist immer ein gutes Zeichen, wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt.
      Natürlich ist es nicht machbar die Punktausbeute bei einer defensiveren Spielweise hypothetisch hoch zunrechnen.Mich beschleicht allerdings das Gefühl, dass die Verbesserungen, so es sie gegeben hätte, eher im Torverhältnis zu sehen gewesen wären, nicht bei den Punkten.Gegen die Topteams kann man ja bereits eine Tendenz erkennen.

      7

      9
      Antwort
    • @block4

      Was Du so alles weißt! Man meint grad, Du gehörst zum inneren Kreis der Clubführung oder hast zumindest Informanten aus diesem Bereich 😉

      Bei Köllner bin ich selbst gespalten, sehe aber auch, dass es nicht wirklich was gebracht hat. Bornemann dafür zu opfern halte ich jedoch für mutwillige Selbstenthauptung.

      2

      3
      Antwort
      • Habe die Infos tatsächlich von 2 verlässlichen Quellen aus dem direkten Club-Umfeld.

        0

        2
        Antwort
        • Das erklärt natürlich einiges 😉

          Nimm’s mir nicht übel, hier gibt es ja auch Leute, die Kraft ihrer Fischsupe alles Mögliche behaupten, da muss man so konkrete Informationen schon kritisch hinterfragen…

          Mein Köllner-Kriterium war immer, dass das Verhältnis zwischen Trainer und Mannschaft intakt sein muss, dann auch gerne bis in die 2.Liga. So hatte ich das auch immer vertreten. Nach Deinen Infos war also tatsächlich nicht mehr der Fall (was man zwar ahnte, aber nur vermuten konnte).

          Das relativiert natürlich den Trainerwechsel, allerdings bin ich nachwievor mit dem Opfern von Bornemann nicht glücklich. Zumal man sich damit unvorbereitet entblößt hat. Den Radikalschnitt kann ich daher trotz Trainerproblem nicht wirklich nachvollziehen, weil es am Resultat (=Abstieg) ja nichts ändert. Und im Erfolgsfall hätte sich das Trainerproblem ja auch wieder zum Guten wenden können.

          Übrigens frage ich mich schon, wie es sein kann, dass Schommers angeblich zwar fast gleichberechtigt gewesen sein will, aber faktisch keinen erkennbaren Einfluss auf Köllner hatte, denn sonst hätte die jetzt völlig andere Herangehensweise ja auch auf das damalige Tagesgeschäft wirken müssen. Nicht ganz einleuchtend, dass da von Schommers Seite nicht vorher schon Bemühungen um mehr Stabilität und weniger Rotation Früchte tragen hätten müssen.

          2

          0
          Antwort
      • Bei Köllner bin ich selbst gespalten, sehe aber auch, dass es nicht wirklich was gebracht hat. Bornemann dafür zu opfern halte ich jedoch für mutwillige Selbstenthauptung.

        Opfern??? .. Bornemann hat sich sehenden Auges bewußt selbst mit Köllner entlassen durch die Nötigung des ARs, seine Meinung stur über die ihre zu stellen, der AR hatte ja keine andere Wahl wenn er als handelndes Gremium glaubhaft bleiben wollte.

        6

        5
        Antwort
        • Natürlich muss Bornemann in Erfüllung seiner Funktion als Sportdirektor seine fachliche Meinung über die des Verwaltungsgremiums stellen, das nach eigenem Bekunden dafür nicht qualifiziert ist.

          Was ist er denn sonst?

          8

          3
          Antwort
          • „Klar ist, dass Sportvorstand Andreas Bornemann mit einem extrem kleinen Budget in den Sommer gehen musste –bleibt der 1. FC Nürnberg in der ersten Liga eine Wundertüte – und der Klassenerhalt ein sehr ambitioniertes Ziel.“Transfermarkt.de 3.9.2018
            Und natürlich ist es geradezu verlogen dem gechassten Sportdirektor und indirekt auch dem Trainer solche Statements hinterher zu rufen( anstatt dies über die Saison hinweg schon zu tun und klar als den Status quo zu verkaufen, gerne noch mit einem sympathischen anstrich-wir versuchen es trotzdem.)
            „Sowohl Sportvorstand als auch Trainer haben sich wirtschaftliche Konsolidierung untergeordnet-„Grethlein/Entlassungs PK
            „Dass es nämlich vor allem dem sparsamen Ex-Sportvorstand Bornemann zu verdanken ist, dass der Club den Weg der wirtschaftlichen Konsolidierung „sehr erfolgreich“ geht, das betonte auch Grethlein mehrfach während seiner Ausführungen. Dass darunter die sportliche Leistungsfähigkeit litt, das sagte Grethlein auch, ist eine Selbstverständlichkeit.“ NN
            „“Für uns hatte die wirtschaftliche Konsolidierung höchste Priorität. Das führt dazu, dass wir sportlich der Entwicklung immer ein Stück weit hinterherlaufen“, sagte er(Grethlein)
            Und ja @ TEO genau das werfe ich dem AR vor, jeder Abstieg, der quasi geplant sein musste, im Sinne von kann äußerst wahrscheinlich passieren, richtet für den Verein weniger Schaden an als diese sportliche Enthauptung.Da kann gerne über nachkarten geschimpft werden-diese Entscheidung reicht in die Zukunft.Und auch die Leier es lag nicht nur am Geld kann gerne wiederholt werden, glaubt wem ihr wollt, die Statements sprechen für sich
            „Es gibt keinen Sportvorstand in Deutschland, der unter den Prämissen, unter denen Herr Bornemann hat arbeiten müssen, gearbeitet hätte.“ Grethlein- da hoffe ich mal das sich entweder die Bedingungen ändern lassen oder der Satz nur für die Vergangenheit gültig ist.

            5

            6
            Antwort
    • @block4 wenn das so stimmt, wäre es dringend nötig gewesen, den Spielern klar zu machen, daß nicht sie zu entscheiden haben. Und daß sie die Vorgaben des Trainers gefälligst zu respektieren haben.
      Daß sie das taten, nachdem sie solch massive Interventionen gestartet haben, ist doch mit hoher Wahrscheinlichkeit auszuschließen.
      D.h. mal wieder ein Fall von gegen den Trainer spielen, um ihn loszuwerden. In der Hybris zu glauben, daß die eigenen Ideen zu mehr Erfolg führen würden. Was sie ja ganz offensichtlich nicht tun.
      Die defensivere Ausrichtung bringt auch nicht mehr Punkte. Weil nach wie vor kaum Tore geschossen werden. Und unter den Bedingungen ist es dann eben vollkommen irrelevant, ob man 0:1 ode 0:6 verliert.

      4

      5
      Antwort
      • Nicht zu vergessen das Geld das die Mannschaft mit ihrer „Leistung“ in Hamburg mutwillig verspielt hat-danach war der Trainer praktischerweise zum Abschluss freigegeben

        3

        0
        Antwort
        • Zum Abschluss…
          … wäre schön, eure „Litanei“ findet auch bald einen solchen.

          Die Retrospektive in Dauerschleife schafft nichts Konstruktives. Man kann das alles doof und falsch finden, es sich anders gewünscht haben und sich im Fatalismus „baden“, damit ist aber niemand geholfen.

          6

          1
          Antwort
          • Niemand hilft dem Club weiter wenn er hier etwas postet.konstruktives kann im Moment nur der AR leisten indem er mit einer guten Wahl eines neuen Sportvorstandes daher kommt und dieser mit einem guten Trainer irgendwann.Bis dahin erhoffe ich mir das dem AR durch das mitverschuldete angerichtete Chaos etwas lernt.Über das was er lernen sollte wird man allerdings diskutieren können,sonst macht ein Blog wie dieser wenig Sinn.Auch kann man über das Klima rund um den Club diskutieren und da finde ich ist es keine Litanei, wenn man die Frage der Verantwortung etwas weiter fasst als nur zu sagen Bornemann/Köllner ihr Versager.Ansonsten feuert man auch in fünf Jahren fröhlich weiter ohne die strukturellen Probleme überhaupt in Angriff zu nehmen.

            6

            4
            Antwort
            • Ich habe keinen einzigen gelesen der Bornemann oder Köllner als Versager bezeichnet hat, der Erfolg in der 2. Liga gibt ihnen ja auch eine gute Reputation. Aber der nächste Schritt in der 1. Liga er war groß das wussten alle aber vielleicht war er zu groß. Ich glaube auch schlicht was Köllner betrifft er wollte zuviel, er wollte mehr vom Kader als dieser und es standen eben andere Gegner auf dem Feld als dieser Kader leisten konnte, statt sich auf einfache überlebens Basics als Aufsteiger zu besinnen ja vielleicht sogar den Anspruch an Fußball zu reduzieren, schön spielen war nicht gefragt. . und da hielt er stur an seiner Denkweise fest statt diese an die Gegebenheiten anzupassen. Über Bornemann müssen wir nicht reden er hat sich in meinen Augen selbst entlassen.

              7

              6
              Antwort
        • Das ist eine naheliegende Vermutung, zumal der Ausgang des Spiels ja die Chancen auf den Klassenerhalt nicht mindert. Eine willkommene Gelegenheit für eine Demonstration…

          Und tatsächlich eine Erklärung für so eine eklatante Leistungsverweigerung!

          @Teo
          lass uns doch das Vergnügen, dafür ist so ein Forum doch da. Du musst es ja nicht lesen, wenn es dich nervt 😉

          1

          2
          Antwort
  • Premier League : Bundesliga. 3:0
    Für die , die es nicht hören wollen das Erfolg etwas mit Geld zu tun hat-sicherlich Zufall

    8

    7
    Antwort
    • Heute hat der 4. der Umsatz-Rangliste gegen den 9. der Umsatz-Rangliste verloren… Mit Tottenham hat #11 gegen den #12 (BVB) gewonnen. Und selbst Schalke liegt immer noch auf Rang 16 in diesem Ranking – wobei die mit City schon eine entsprechend harte – und reiche – Nuss zu knacken hatten.

      Geld spielt natürlich auch auf diesem Niveau eine Rolle, aber der Abstand ist bei weitem nicht mehr so groß wie er innerhalb der Bundesliga ist.

      11

      0
      Antwort
      • Gemessen am Umsatz vielleicht-bei den gezahlten Summen für Transfers sieht das schon wieder ganz anders aus.
        „Geld spielt natürlich auch auf diesem Niveau eine Rolle, aber der Abstand ist bei weitem nicht mehr so groß wie er innerhalb der Bundesliga ist.“
        Was ja dann im Bezug auf den Club meine ,häufig geäußerte, These eher verstärkt als wiederlegt.

        6

        4
        Antwort
        • „Geld spielt natürlich auch auf diesem Niveau eine Rolle, aber der Abstand ist bei weitem nicht mehr so groß wie er innerhalb der Bundesliga ist.“
          Was ja dann im Bezug auf den Club meine ,häufig geäußerte, These eher verstärkt als wiederlegt.

          Wie lange willst du die Platte jetzt eigentlich noch wiederholen. Glaubst du du bist der einzige der das bemerkt hat oder ist Geld das einzige worüber du überhaupt nocht diskutieren willst?

          9

          17
          Antwort
          • Ach Juwe, lies mal deine eignen Postings, vielleicht kannst du da noch was lernen in Punkto Wiederholung.

            21

            5
            Antwort
          • Nein ich unterhalte mich viel lieber mit dir über G E L D du bist ja der einzige der den Zusammenhang so klar erkannt hat.

            und wenn wir damit fertig sind evtl. mal über Fußball, Taktik, Scouting usw.

            4

            15
            Antwort
            • Wir können gerne über Fußball,Taktik und Scouting reden, aber meist bist es ja du, der die Meinung vertritt dass man mit einem behaupteten Budget von 3 Mio in der Winterpause Einen oder sogar mehrere Spieler holen kann, die Einem garantieren eine Hinrunde mit 11Punkte in eine Serie zu verwandeln, die es garantiert in der Liga zu bleiben.Eine Hinrunde, die in entscheidenden Momenten durch individuelle Fehler gekennzeichnet war, die dann auch prompt Punkte gekostet haben.In der Rückrunde sind es dann eher individuelle Aussetzer, macht es aber auch nicht besser.Weniger gezeichnet war die Hinrunde durch gravierende Taktikfehler-die Herangehensweise in Dortmund und Leipzig ist diskutabel, die Ergebnisse aus der Rückrunde gegen diese Teams weist in Punkten allerdings kaum besseres aus.Der Kader, auch das ist hinlänglich besprochen wurde als Idee so zusammen gestellt das es offensiv über kleine quirlige Außenstürmer gehen soll.Im übrigen hat das Florian Zenger auch als Ahnung einer offensiven Idee bei Schommers so beschrieben.Dieses Konzept wurde an verschiedenen Stellen Vor der saison auch recht wohl wollend beschrieben.Insgesamt wurden zwei Spiler dafür für gesamt 1 Mio ausgeliehen, einer kostete 3 Mio und Einer kam ablösefrei-welcher von denen hat den Ligaerhalt garantiert?
              So das war und ist das Set-up mit dem man es versuchen wollte.Immer im Rahmen seiner Möglichkeiten.Wenn man, wie du lieber 18 andere Spieler da sehen will, als die die da sind, kannst du das gerne tun, du bist ja auch von der Pflicht des Umsetzens befreit.
              Wenn du in München vom Club ein beherzteres Auftreten forderst, dann hast du die Spiele in Leipzig und Dortmund wohl gnädig vergessen, wo diese Taktik ja schon recht gut funktioniert hatte, bzw. fand man da warum auch immer keinen anderen Lösungsansatz.Oder es war etwas in den Knochen stecken geblieben.
              Es hat auch wenig mit Taktikverständnis zu tun wenn man just in den Spielen gegen uns der Gegnermannschaft einen ganz schlechten Tag bescheinigt und meint an so einem Tag hätte Mannschaft x und y (nimm Hertha oder Wolfsburg, zwei recht solide im oberen Tabellenbereich angesiedelte Mannschaften mit 22/26 Punkten mehr als wir-wo haben die denn die Punkte her?) geschlagen werden müssen.Es hat auch wenig mit Taktik und deren Umsetzung zu tun, wenn die Pässe schlecht gespielt werden oder nicht ankommen, die Gedankenschnelligkeit fehlt oder die Handlungsgeschwindigkeit.Irgendwie sind mittlerweile selbst Laien soweit dass sie sich von der Vorstellung verschaukeln lassen, ein Matchplan des Laptoptrainers ist das einzig mögliche und bleibt dann der Erfolg aus, muss das einzig am Matchplan liegen.
              Ähnlich scheint das mit dem Begriff Scouting mittlerweile zu sein.Wann, wie und warum ein Spieler funktioniert hängt einfach von ein paar mehr Faktoren ab als von seiner Ausfindigmachung.Auch gibt es Gründe warum Berater und Spieler lieber zu diesem als jenem Verein wechseln wollen.Und auch die Anzahl der Fahrkarten und deren Kosten differiert wohl von Verein zu Verein eher unwesentlich in Relation zum eingesetzten Kapital.
              Das kann man alles gerne diskutieren, nur ist der Unterschied dass ich in Relation zu den Rahmenbedingung, niemanden einen Vorwurf machen, wenn es so läuft wie es läuft, da dies sehr wohl genauso kommuniziert wurde im Vorfeld.

              14

              6
              Antwort
        • Das ist zumindest auf dem Papier ein deutlicher Unterschied, das stimmt. Bayern in den letzten 5 Jahren mit einem Transferminus von 90 Mio. Euro, Liverpool mit 210 Mio. Euro – wobei sich die Bayern halt Leute wie Lewandowski oder Goretzka ablösefrei geholt haben und sie dafür im Gegenzug mit Geld zuscheißen. Hätten sie marktkonforme Preise gezahlt, wären die beiden wohl auch hier auf Augenhöhe.

          10

          0
          Antwort
  • Bayern hat heute seinen Meister gefunden ganz klar was Liverpool vor allem in der 2. Halbzeit gespielt hat, das haben die Münchner im eigenen Stadion sehr selten erlebt.
    Vielleicht liegt es auch daran, daß in der Bundesliga nur Mannschaften nach München kommen, die sich wie ein Hündchen schon von alleine auf den Rücken werfen, der FCN war ja auch so ein Paradebeispiel.

    10

    10
    Antwort
    • @ Juwe

      Nein, Juwe, es liegt ganz einfach an den unterschiedlichen Wettbewerbsbedingungen.
      In Deutschland dominieren die Bayern die Liga mit einem Kader, an den die anderen
      Mannschaften nicht heranreichen, international haben wir die gleiche Konstellation.
      4 – bis monopolartige Vereine beherrschen die Szenerie.
      An deren Überlegenheit ändert sich nichts, gleichgültig ob der Gegner auf dem Rücken
      oder auf dem Bauch liegt. Gelegentliche Ausreißer gehören zur Regel.
      Der Fußball wird vom GELD beherrscht und eben nicht vom MUT! Diese Diskrepanz
      scheint dein Problem zu sein.

      16

      5
      Antwort
      • Der Fußball wird vom GELD beherrscht und eben nicht vom MUT! Diese Diskrepanz
        scheint dein Problem zu sein.

        Mein Problem 🙂 … bin ich wohl ein Fußballverein?

        Ist nur komisch daß Bayern gestern gegen einen Gegner verloren hat, der weniger Jahresumsatz erzielt als die Bayern. Und wenns NUR um Geld, wozu spielt man dann eigentlich noch auf dem Rasen?

        Wer alles nur darauf reduziert sollte sich vielleicht eher für Banken interessieren, viel Spaß dabei.

        Ein Problem habe ich vielleicht mit solchen die alles schwarz/weiß nur darauf reduzieren und wie einen platt gewalzten Igel pausenlos wiederholen.

        6

        15
        Antwort
        • „Ein Problem habe ich vielleicht mit solchen die alles schwarz/weiß nur darauf reduzieren und wie einen platt gewalzten Igel pausenlos wiederholen.“

          Hört, hört….

          11

          2
          Antwort
          • Ich bin es nicht der monokausal immer nur über Geld redet oder die begrenzten Mittel und nur schwarz weiss denkt.

            Dann muss man Geld verdienen, dazu hätten wir erstmal in der 1. Liga bleiben müssen. Aber wenn man hier so querliest bei einigen Experten gehören wir da ja gar nicht hin ja weil wir kein GELD haben. Das klingt eher nach Resignation

            4

            11
            Antwort
        • @ Juwe

          „Ein Problem habe ich vielleicht mit solchen die alles schwarz/weiß nur darauf reduzieren und wie einen platt gewalzten Igel pausenlos wiederholen.“

          Und das schreibst ausgerechnet du? Einer, der seine Thesen noch öfter wiederholt als eine Gebetsmühle ihre Gebete?

          5

          2
          Antwort
        • @ Juwe

          “ . . . ., der weniger Jahresumsatz erzielt als die Bayern?“

          Was sagt das schon aus? Gar nichts. Deren Umsatzrendite könnte ja auch doppelt so hoch sein.

          Wenn es nicht um Geld ginge, könnte ja Ronaldo beim Club spielen. Der alleine wäre für 30 Tore
          pro Saison und für 15 – 20 Punkte gut. Warum spielt er nicht in Nürnberg?

          Weshalb werden den finanzschwachen Clubs die vielversprechendsten Talente weggekauft? Weil sie deren finanzielle Vorstellungen nicht erfüllen können.

          Köln fehlten beim Abstieg die Modeste-Tore. Weshalb? Weil sie für dessen Ablösesumme keinen gleichwertigen Ersatz finden konnten.

          Finanziell gut situierte Clubs können außerdem ein höheres Transferrisiko eingehen, ohne gleich in eine existentielle Schlagseite zu geraten.

          Erkennst du die Spirale? Die Volksweisheit, „die Großen fressen die Kleinen“, ist nicht völlig aus der Luft gegriffen.

          3

          1
          Antwort
          • Das sind doch alles Binsenweisheiten, die wirklich jeder weiß. Aber genau darum müssen sich Vereine individuelle Wege suchen mit sportlicher Kompetenz, wie sie dennoch bestehen können auf uns bezogen – unsere „Deutsche Meisterschaft“ wäre der Klassenverbleib gewesen gerade um finanzielle Unterschiede wieder kleiner zu machen in Zukunft. In der 2. Liga holen wir diese sicher nicht auf.

            By the way – Wie hat Freiburg gestern in Gladbach gespielt? …

            Diese Monokausalität wirklich alles nur mit Geld zu erklären ist halt anspruchslos. Es ist doch kein Manifest, daß ein Verein ein Leben lang arm bleiben muß!!?. Dann muß man halt mit guter Arbeit Geld verdienen und nicht in der 1. Liga oder vorher schon beispielsweise den Chefscout und ein funktioierendes Scouting System abschaffen. Wir sprechen doch nicht davon die CL zu rocken sondern wir reden vom Klassenverbleib in der Bundesliga.

            0

            2
            Antwort
            • Wir sind auch mit Chefscout abgestiegen-schon vergessen?
              Im Übrigen ist es kein Konzept, eins zu haben und nach zweieinhalb Jahren beim ersten Misserfolg dieses komplett zu zerlegen.

              3

              1
              Antwort
              • Achso deswegen hat Bornemann das bestehende Scouting System abgeschafft, warum sagst du das nicht gleich? …dazu fällt einem wirklich nichts mehr ein. Das klingt ungefähr so wie die Diskussion im Straßenverkehr wir haben trotz Verkehrsschilder so viele Tote, wir schaffen die Schilder gleich ganz ab.

                0

                2
                Antwort
            • @ Juwe

              Du kapierst scheinbar die Korrelation von Ursache und Wirkung nicht.

              Auch Risikobereitschaft muss mit Augenmaß betrieben werden. Der Club ist gerade so
              an der Insolvenz vorbeigeschrammt, hat dazu noch einen Schuldenberg im Hintergrund,
              sich vernünftigerweise für einen Konsolidierungskurs entschieden und das Transferbudget
              auf 4 Mio. Euro festgelegt. Für diesen Klickerbetrag waren jene Spieler, die die
              Abstiegsgefahr hätten vermindern können aber – leider- nicht zu haben.

              Nun erwartest du von der Clubführung einen verantwortungslosen investiven Drahtseilakt,
              der beim Scheitern den Verein auslöscht? Das zu tun wäre selbst dann unverantwortlich
              gewesen, wenn es die gesamte Anhägerschaft, samt Mitglieder, gefordert hätte.

              Deshalb ist es sehr beruhigend, dass du beim 1.FCN keine Führungsposition bekleidest.

              Appropos „Binsenweisheiten“. Wenn du keine solchen als Argumentation benutzt, muss auch
              niemand mit einer solchen kontern.

              2

              0
              Antwort
      • Keine Frage: Geld ist ein entscheidender Erfolgsfaktor.
        Die Champions League ist ein Selbstbedienungsladen für einige Wenige.
        Wie im richtigen Leben kriegen einige den Hals nicht voll.
        Scheint nur noch eine Frage von Stunden, bis Rummenigge das Ausscheiden bejammert und sogleich mehr Geld fordert aus irgendwelchen Töpfen, um „konkurrenzfähig zu bleiben“.

        Doch es lag keineswegs am Geld, dass die FC Bayern AG gegen den FC Liverpool scheiterte.
        Dass Ajax Amsterdem bei Real Madrid triumphierte, ist laut Geldrangliste Utopie.
        Eintracht Frankfurt Pokalsieger? Haben im Vergleich doch viel zu wenig Geld.
        Auch, dass der chronisch klamme 1. FC Nürnberg in 2007 den Pokal holte, ist eine Halluzination.
        Wie hat es der FSV Mainz 05 geschafft, sich in der Bundesliga zu etablieren? Alleine mit Geld?
        Undsoweiterundsofort.

        Nochmal: Geld ist zweifelsohne ein entscheidender Erfolgsfaktor.
        Aber keineswegs der alles entscheidende.
        Denn mit Mut und guter Arbeit kann man einiges erreichen.
        Dafür gibt es unzählige Beispiele. Im Sport.

        Das ständige Klagelied, dass andere mehr haben, ist daher kontraproduktiv.

        14

        5
        Antwort
        • Die Vergleiche hinken gewaltig.

          Heute sind wir um Meilen weiter weg als der Club von 2007 zum Rest der BuLi von 2007.

          Mut und gute Arbeit reichen nicht mehr, man braucht auch Matchglück, das Momentum, das Glück zur richtigen Zeit auf einen gerade geschwächten Gegner zu treffen, korrekte Schiedsrichterleistungen, keine nennenswerten Ausfälle…

          …oder eben Geld

          Das ständige Klagelied ist kein Selbstzweck, sondern schlicht eine immer und immer notwendige Erklärung für diejenigen, die den Grund der Misere nicht anerkennen wollen und Wunderdinge erwarten, die nicht möglich sind.

          Wirklich kontraproduktiv ist eine übertriebene Erwartungshaltung.

          13

          4
          Antwort
          • Übertriebene Erwartungshaltung?
            Jetzt aber bitte.
            Klassenerhalt war das klar kommunizierte Ziel von Bornemann und Köllner.
            Übertrieben, oder?

            Ok, ich fasse mal zusammen:
            Kein Geld.
            Kein Matchglück.
            Kein Momentum-Glück
            Kein Spielplan-Glück.
            Kein Schiri-Glück.
            Und natürlich wie immer Verletzungspech.
            Puh.
            Was haben wir bloß verbrochen?

            Lasst uns munter weiterjammern.
            Alles läuft gegen uns. Wie immer.
            Alleine Jammern hilft uns keinen Meter weiter.
            Sondern führt uns, genau, ins Jammertal.

            7

            5
            Antwort
            • Gute Frage, was haben wir verbrochen? Warum nicht Düsseldorf?
              Scherz beiseite, lässt sich doch einfach darauf reduzieren, dass wir kein Glück haben und dann kam auch noch Pech dazu 😉

              Im Ernst, ich jammere eigentlich nicht. Ich nehme es wie es kommt und frage nicht bei jedem Spieler, der gegen uns trifft, warum eigentlich wir den nicht geholt haben. Das nenne ich übertriebene Erwartungshaltung, nicht das Saisonziel, das ja das einzig logische ist. Aber auf derlei Genöle muss man halt immer wieder die gleichen Gründe anführen, in der Hoffnung, dass es irgendwann mal eindringt in die Betonschädel.

              Das Saisonziel war schon klar, es kann ja gar kein anderes geben, aber man war sich auch bewusst, dass vieles gut laufen muss, damit es auch klappt. Auch weil man sich nicht überheben wollte, angesichts der begrenzten Mittel. Um das Saisonziel zu erreichen sollten nur Investitionen getätigt werden, über die man auch verfügt, weil man den Erfolg eben nicht garantieren kann. Auch das wurde kommuniziert, aber gerne überhört.

              Es läuft halt immer auf dieselbe Essenz hinaus….

              Das eigentliche Jammern ist nicht die Begründung „…weil die mehr Geld haben“, sondern die Frage: „warum spielt Stöger in Düdo, warum hat H96 Müller geholt, warum der HSV Özcan….und nicht wir“. Da fängt das Vergleichen an. Was sollte man denn darauf erwidern?

              Wir können nur machen, was wir können, weil….

              …oh, stop, bloß nicht wieder jammern 😉

              10

              2
              Antwort
              • War auch ned persönlich gemeint mit dem Jammern.

                Ein Blick auf die Statistiken aber verrät, dass wir bei den Basics oftmals unterlegen waren. Als Aufsteiger wohlgemerkt.

                In Spiel 1 nach Köllner hat unsere Mannschaft die mit Abstand beste Laufleistung in dieser Saison erbracht. Und übrigens auch die beste Laufleistung des Spieltags.

                Meiner Meinung nach wäre mit unserem Kader mehr möglich gewesen. Aber es wurden falsche Akzente gesetzt.

                Mit Matchglück hat das somit wenig zu tun. Oder anders gesagt: Wir haben uns das Glück nicht erarbeitet, es nicht erzwungen. Siehe Statistiken.

                5

                5
                Antwort
            • Klassenerhalt war NIE das klar erklärte Ziel. Wie sonst könnte Grethlein bei Bornemanns Entlassung davon reden, daß Bornemann und Köllner sich dem Ziel der wirtschaftlichen Konsolidierung UNTERGEORDNET haben?
              Grethlein hat es doch gesagt: KLassenerhalt war ein sehr ambitioniertes Ziel. D.h. schlicht und einfach, man wußte von Anfang an, daß der Klassenerhalt extrem unwahrscheinlich war und letztlich nur gelingen würde, wenn man ganz viel Glück haben würde in dieser Saison. Das Glück war aber zu oft auf der Seite der anderen (s. Schiedsrichterentscheidungen) oder eben nicht da (s. Verletzungen).

              Es spricht doch wohl auch für sich, daß es so lange (zu lange) dauert bis ein neuer Sportvorstand verpflichtet wird. Auch hier hat Grethlein schlicht und einfach die Wahrheit gesagt, daß unter den vom Aufsichtsrat vorgegebenen Bedingungen (wirtschaftliche Konsolidierung vor sportlichem Erfolg) wohl kein anderer als Bornemann bereit war, das überhaupt auch nur zu versuchen.

              Es langweilt im Moment unglaublich, daß so viele das immer noch nicht kapieren und immer noch der Meinung sind, daß unter den gegebenen Bedingungen mehr möglich gewesen wäre.
              Ich frag mich, ob diese Realitätsverweigerer jemals bereit sein werden, ihre rosarote Traumbrille abzusetzen und der Wahrheit ins Gesicht zu schauen.
              Mittlerweile bin ich soweit, Bader Abbitte zu leisten. Denn er hatte wohl frühzeitig erkannt, daß in diesem Clubumfeld anderes als Harakiri nicht vermittelbar ist.

              4

              3
              Antwort
  • Auf Bayern bezogen ich glaube sie haben genauso wie die Nationalmannschaft eine Entwicklung verpennt wie schnell heute nach vorne gespielt wird international auf hohem Niveau. Es war zu wenig Geschwindigkeit im Spiel um Liverpool zu Fehler zu zwingen. Liverpool hat taktisch faszinierend gespielt mal die Pressingreihe bis an Bayerns 16er vorgeschoben, das Bayern gar nicht richtig raus kam, dann wieder tiefer an der Mittellinie aufgebaut und der stand dann auch undurchdringbar, ganz nach belieben und haben die Bayern nie richtig ins Spiel kommen lassen. Dazu die Geschwindigkeit beim umschalten Respekt an Klopp über das variable Spielsystem.

    Bayern kam dann zu Chancen, wenn sie mal Geschwindigkeit zuglegt haben aber viel zu selten. Das mag für die Bundesliga reichen aber nicht auf dem hohen Niveau.

    11

    3
    Antwort
  • Es ist zweifellos so, dass Geld den Fußball beherrscht. Es war auch absehbar, dass Hannover und Stuttgart in der Winterpause nochmal sehr viel Geld in die Hand nehmen.

    Darauf wurde ja schon oft hingewiesen: niemand hat den Klassenerhalt gefordert, es war von Anfang an verdammt schwer. Ich kann auch Verantwortliche verstehen, dass die Erwartungshaltung der Realität angepasst wird.

    Aber NUR darauf zu verweisen bringt gar nichts außer, dass wir noch mehr als die graue Maus wahrgenommen werden die wir sowieso schon sind.

    Vercoachte Spiele, keinerlei Laufwege, keine Kontinuität, Spieler, die keinen Plan hatten, was der Trainer wollte – das war halt auch die Realität. Plus keinen Neuzugang in der Winterpause, Ilicevic ist ja wohl ein schlechter Witz. Daher kann man es Köllner und Bornemann schon zuschreiben, dass wir so extrem wenig Punkte auf dem Konto haben.

    Vergangenheit, Nachkarten bringt nie was, die Entscheidungen wurden nun mal so getroffen.

    Es ist schon richtig, sich genau zu überlegen, wer denn nun die sportlichen Geschicke des Vereins leiten soll. Aber es dauert schon seeeeehr lange…..also irgendwann sollte man dann doch eine Entscheidung treffen, das dauert mal wieder nur bei uns so lange.

    10

    2
    Antwort
    • Sowohl Sportvorstand als auch Trainer haben sich wirtschaftliche Konsolidierung untergeordnet-Grethlein/Entlassungs PK

      Wir wussten von Anfang an, dass wir gegen den Abstieg spielen müssen
      „Dass es nämlich vor allem dem sparsamen Ex-Sportvorstand Bornemann zu verdanken ist, dass der Club den Weg der wirtschaftlichen Konsolidierung „sehr erfolgreich“ geht, das betonte auch Grethlein mehrfach während seiner Ausführungen. Dass darunter die sportliche Leistungsfähigkeit litt, das sagte Grethlein auch, ist eine Selbstverständlichkeit.“ NN

      „Der Aufsichtsrat, so sagte Grethlein das auch noch, sorgte sich dann mehr um den Zusammenhalt in und um den Verein, als darum, keinen geeigneten Nachfolger für Bornemann zu finden.“ NN

      „Für uns hatte die wirtschaftliche Konsolidierung höchste Priorität. Das führt dazu, dass wir sportlich der Entwicklung immer ein Stück weit hinterherlaufen“, sagte er.(Grethlein) „Es gibt keinen Sportvorstand in Deutschland, der unter den Prämissen, unter denen Herr Bornemann hat arbeiten müssen, gearbeitet hätte.“

      Da hoffen wir mal das diese von Grethlein gemachte Aussage nicht prophetisch wird

      Dem Vernehmen nach wird der Aufsichtsrat die finale Entscheidung über den künftigen Sportlichen Leiter frühestens Ende nächster Woche, wahrscheinlich erst gegen Ende des Monats präsentieren.“Das stand so in der NN am 6.3.2019

      4

      3
      Antwort
  • Bleibt also zu hoffen daß 260 Mio. heute 550 Mio. schlagen können und die 260 Mio. sich danach dermaßen mit Chianti vollballern daß am Sonntag versehentlich 50 Mio. die Oberhand behalten können.

    Andere Hoffnung hat man ja schon gar nicht mehr.

    8

    0
    Antwort
    • Obwohl die ja alle eh nicht mehr saufen, die schreiben ja sogar noch „Thank you Jesus“ unter ihre Verletzungsnachrichten.

      4

      0
      Antwort
    • 🙂

      oder aber man nach Inter Mailand auf die graue Maus und Tabellenletzten 1.FC Nürnberg irgendwie keinen Bock hat

      4

      1
      Antwort
  • Ich glaube gegen den Club braucht man keinen Bock sondern nur Geduld. Irgendeinen Klopper bringen die immer und schon führt man 1:0.

    1

    1
    Antwort
  • Eine Frage an die CU-Zentrale: Kann man das abschalten, dass der Podcast bereits beim Öffnen der Seite startet? Und auch zwischendrin?
    Danke.

    6

    0
    Antwort
  • Tedescowärejetztfrei!
    Der kann was, man braucht nur eine Mannschaft drum rum, die ihn versteht.

    0

    0
    Antwort
    • Oh ja bitte, selten unansehnlicheren Fußball gesehen als den von Vizemeister Schalke letzte Saison.Inzwischen hat er dazu gelernt, kann jetzt neben unattraktiv auch noch unerfolgreich-den brauch ma!

      4

      3
      Antwort
      • Unansehnlich aber erfolgreich ohne Zweifel letzte Saison. Dann wollte Tedesco den nächsten Schritt machen mit mehr Spielkultur und attraktiver spielen – Ergebnis bekannt. Dann wieder zurückgerudert, verwirrung nahm dann noch zu. Sich verzettelt weil der Kader das nicht umsetzen konnte. Gewisse Parallelen rein zufällig..

        5

        5
        Antwort
    • Tedescowärejetztfrei!

      Nein ist er nicht, der hat Vertrag bis 2022 zu fürstlichen Schalker Konditionen. Aber wir könnten bei Schalke mal anfragen ob sie uns Tedesco für nächste Saison ausleihen würden. Das wäre doch mal was neues, statt Spieler Trainer leihen.

      Übrigens, wenn man auf unterschiedliche finanzielle Voraussetzungen hinweist, dann ist es nicht so, dass man damit den sportlichen Erfolg von vornherein abschenkt, aber man ist eben nicht überrascht, wenn das eintritt, was die Geldrangliste vorher schon gezeigt hat.

      Ja im Sport ist Geld nicht alles, aber leider immer mehr ohne Geld alles nichts.

      Natürlich hatten wir in der Saison auch mit unserem Kader die Chance die Klasse zu halten, es gab drei vier Situationen in der Saison, wo eine kleine Chance aufging, zum Beispiel das Hinrundenspiel gegen Frankfurt, es gab noch ein paar mehr. Leider hat der Trainer und die Mannschaft diese Chancen nicht nutzen können. Ich denke ein Trainer kann aus diesen Situationen lernen und als kleiner Verein sollte man auf solche Lernkurven setzen, weil die größte Chance die man hat, die ist, dass man Fehler verzeiht und zusammen aus den Fehlern lernt.

      Ich sehe keinen Verein, der mit häufigen Wechseln auf den sportlich verantwortlichen Positionen erfolgreich gewesen wäre. Auch Klopp war nie der Wundermann, der kam sah siegte. Bei Mainz hat er zweimal den Aufstieg verpasst, bevor man dann nach oben kam. Mit Dortmund hat er zu Beginn seiner zeit gegen Ende jeder Saison die möglichen Ziele verspielt, Euro-Quali, CL-Quali, oder das Ausscheiden in der Gruppenphase der CL.

      Auch jetzt bei Liverpool ist es eben kein Triumphzug an die Spitze, auch dort hat er Pokalspiele jämmerlich verspielt, aber im nächsten jahr viel besser gemacht.

      Wenn man immer wieder mit neuen Leiten von vorne beginnt, wird man auch immer wieder die gleichen Fehler machen. Dann hat man vielleicht mal in einer Saison Glück, weil man da seine Chancen etwas besser nutzt, aber auf Dauer wird man keinen Erfolg haben. Damit sage ich nicht, dass man niemals etwas verändern dürfte, Profisport ist Leistungssport und klar muss man auch immer wieder überprüfen ob die personelle Situatuion noch die richtige ist, aber man sollte personelle Konsequenzen nur dann ziehen, wenn das sportliche Ergebnis komplett unterhalb der finanziellen Voraussetzungen liegt, bzw. wenn man kein Team mehr hat, das zu ähnlichen Lösungen kommt und die sportliche Leitung nicht mehr zusammenarbeiten kann.

      8

      0
      Antwort
  • Nochmal zur Bundesliga, wenn man sieht wie sich unsere deutschen Kollegenvereine in München so präsentieren und wenn München gerade keine Kovac Krise hat, da auch als unschlagbar gilt, dann aber sieht wie Liverpool die Bayern in der eigenen Arena phasenweise taktisch und auch mit dieser physischen Power vorgeführt hat, dann weiss man wie weit die Bundesliga mittlerweile zurückgefallen ist international und warum auch die anderen Bundesligisten seit Jahren auf europäischer Bühne nichts reißen. Einzig Frankfurt macht derzeit eine wohltuende Ausnahme.
    Und dann kommen wir wieder zum Bogen auf den Club, ausgerechnet da müssen wir am Sonnntag hin 🙂 die einzige Hoffnung ist wirklich sie haben noch Mailand im Kopf und wissen gerade nicht was sie da gegen den Club machen.

    3

    3
    Antwort
    • Gladbach ist so gut wie Liverpool , wenn man sich nur den richtigen Moment der Betrachtung aussucht.(oder haben die sogar 3:0 in München gewonnen)
      Anders als anderswo wird dem Trainer, für den es auch eine Station größer ist als Alles was er vorher gemacht hat, der Stuhl aber nicht vor die Tür gestellt, weil die Anderen Verantwortlichen selber wissen was für einen Kader sie diese Saison hingestellt haben.Und erkennen das ihr Kader in letzter Konsequenz nicht konkurenzfähig ist.Sachen gibts

      9

      2
      Antwort
      • So wird ein Schuh draus:
        Kovac war, so war zu lesen, vor allem in der Kritik, weil er zuviel rotierte. Keine Automatismen, you know. Kommt einem bekannt vor. Laut Medien hat man ziemlich intensiv mit Arsene Wenger gesprochen. Aber ein Trainer mit diesem Namen kommt im Normalfall nicht während einer laufenden Saison.

        Und eins ist auch klar: Wenn Heynckes oder Hitzfeld nicht im Ruhestand wären, dann wäre Kovac seit Herbst kein Trainer mehr dort unten in München.

        Dass ausgerechnet die Bayern-Oberen Einsicht zeigen würden, dass ihr Kader nicht konkurrenzfähig sei, ist schon eweng arg konstruiert.

        5

        1
        Antwort
        • Rotation, als ob ein Aspekt den Ausschlag gibt.
          Und für den halb gebildeten Fußballfan ist das ein einfacher Begriff, aber such Dir eine Statistik über die Anzahl der eingesetzten Spieler bei den einzelnen Vereinen- und du wirst daraus keine Rückschlüsse ziehen können auf Erfolg oder keinen Erfolg

          2

          3
          Antwort
          • Das ist kein Argument.
            Denn: Wir reden hier nicht über die Anzahl der eingesetzten Spieler, zweifelsohne eine Kenngröße mit bescheidener Aussagekraft.

            Wir reden hier über Rotation, sprich das muntere Durchwechseln. Knöll von der Stammelf auf die Tribüne. Rhein ebenso. Dann Rhein wieder rein. Und mit Rot übermotiviert wieder raus. Aber wem erzähl ich das? Wir alle haben es mitverfolgt.

            Zu Kovac: Medien berichten übereinstimmend, dass ihm die Abkehr von dem munteren Durchwechseln den Job gerettet hat.

            3

            1
            Antwort
            • Erstens ist es ein Unterschied ob du bei deiner Mannschaft herausfinden musst welcher Topstar am besten zu welchem Topstar passt, oder merkst, der Eine packt es nicht und oh Mist der Andere auch nicht- beides wird gerne Rotation genannt.
              Zweitens, kann ich beinahe nicht mehr mitzählen wie oft bereits darauf hingewiesen wurde, manche Wechsel passierten aufgrund von Sperren bzw. Verletzungen.

              Rhein anstelle von Erras? hinterher kann man sagen das war fatal, aber hinterher hat es ja jeder gewusst.

              Das Thema bei den bayern hat sich in erster Linie durch den wieder einsetzenden erfolg beruhigt.Hummels galt zunächst als großer Verlierer des Endes der Rotation, mittlerweile sitzt Boateng draußen.Da Robben verletzt ist gibt es eh weniger Stunk und Ribery ist eher kulinarisch auffällig

              7

              1
              Antwort
              • Bin der Meinung, dass Automatismen grade bei Low-Budget-Mannschaften, die weniger individuelle Klasse zu bieten haben, immens wichtig sind, um sich erfolgreich zu wehren.

                Das In-Fleisch-und-Blut-Übergehen von Laufwegen, von Stärken und Schwächen der Mitspieler, wird meiner Meinung nach torpediert durch eine zu starke Rotation. Keine Theorie, sondern eigene Erfahrung.

                Sicherlich musste Köllner auch des Öfteren verletzungsbedingt durchwechseln. Oftmals aber hatte ich den Eindruck, dass er rotierte, weil er einen Plan puzzelte.

                Schade. Kein Vorwurf. Für ihn war die Bundesliga auch Neuland.

                9

                1
                Antwort
                • Kein Vorwurf ist schon mal ein großer Unterschied zu anderen Mitdiskutanten.
                  Wenn man sich die Mühe machen wollte, die Häufigkeit der Wechsel und die Gründe dafür zu betrachten käme man auf keine besonders hohen Werte im Vergleich zu anderen Mitkonkurenten(z.B spielten bei Düsseldorf gegn uns vier Neue mit gegen uns, beim vergleich Hin-Rückspiel waren 5 Positionen anders besetzt, bei uns die Torwartposition,Misidjan/Kubo und Ishak/Zrelak-trotz Trainerwechsel) genauso verhält sich das bei der Trefferquote von Transfers, wenn man in Rechnung stellt das sämtliche Transfers eben auf unserem Niveau passieren.
                  Ein Knallertransfer wie Sancho beim BVB verstellt Spielern wie Phillip(15Mio) oder Wolf(5Mio) den Kaderplatz.Das bewegt sich einfach in anderen Regionen ob Zrelak oder Ishak spielt.Rotationen auf bestimmten Positionen bei uns erfolgen im Übrigen bei uns Trainer-unaghängig-wir haben ja zwei diese Saison, da kann man gut vergleichen.

                  5

                  2
                • Na, ich kann mich zum Beispiel daran erinnern, daß Erras verletzt war, Petrak gespielt hatte und Rhein auf der Tribüne saß. Da beraubte er sich ohne Not einer wichtigen Option. Obwohl, unser Kader ist brutalstark. Vielleicht dann ja auch nicht.

                  2

                  1
                • Und dann war Petrak gesperrt, Erras nicht richtig fit und Rhein hat gespielt. So absurd fand ich das nicht. Die Alternative wäre Löwen gewesen, aber Löwen auf der 6 ist auch ein ziemliches Sicherheitsrisiko…

                  2

                  0
            • Vergleiche mal die Rotationen von Kovac mit denen von Heynkes. Möglicherweise kommst du ins Staunen. Aber – was die Medien berichten muss ja stimmen.

              2

              0
              Antwort
      • Anders als anderswo wird dem Trainer, für den es auch eine Station größer ist als Alles was er vorher gemacht hat, der Stuhl aber nicht vor die Tür gestellt, weil die Anderen Verantwortlichen selber wissen was für einen Kader sie diese Saison hingestellt haben.Und erkennen das ihr Kader in letzter Konsequenz nicht konkurenzfähig ist.Sachen gibts

        Wärst du glaubwürdig hättest du darauf hinweisen müssen, daß die Premiere League auch mehr Geld hat als die Bundesliga, das hätte auch noch keiner gewußt.

        2

        9
        Antwort
        • Juwe oder Juwej, es macht keinen Unterschied- dein Geschwafel ist …es geht gar nicht um meine Glaubwürdigkeit.Fakt ist, Kovac ist Trainer bei München.Und das hat nichts mit Geld zu tun falls es dich beruhigt

          6

          2
          Antwort
          • Fakt ist, daß um weiter zu den Top 4-8 Mannschaften in Europa zu gehören VOR der Saison einen Umbruch in ihrem Kader verpaßt haben. Um in deiner Argumentationsschiene zu blieben, ja daß Geld dafür haben sie. Und das war nicht Kovacs Verantwortung sondern eine Entscheidung der Bayern Granden. Wenn sie schon diese Ansprüche haben die CL zu gewinnen konnte einem Kovac eher leid tun.

            1

            3
            Antwort
            • Also verstehe ich dich richtig, dass es bei den Bayern am nicht eingesetzten Kapital, obwohl vorhanden, liegt.Und man den Trainer bedauern soll deswegen?Und bei uns am nicht eingesetzten Geld, das man nicht hat, und man deshalb aber nicht seine Ziele verpasst, sondern es am Trainer oder fehlenden Chefscout liegt?Darf ich mir das einrahmen?

              10

              1
              Antwort
              • Ja rahm dir deine Interpretationen ein, dann tust du vielelicht mal etwas sinnvolleres. wenigstens das.

                2

                10
                Antwort
                • @ Juwe

                  Deine Arroganz stinkt eben so zum Himmel, wie deine Ignoranz!
                  Respektlos bis zum geht nicht mehr.

                  5

                  4
                • So mal wieder bitte zum höflichen und respektvollen Umgang zurückkehren, alle miteinander!

                  4

                  0
  • Weil dies endlose Wortverdreherei so sinnfrei ist und ich darf ihn ja wohl zitieren es sind seine Worte DASS er es sich rahmen lassen will nur nicht meine … so sinnlos einfach. 🙂

    1

    3
    Antwort
    • Nein Juwe, nichts für ungut. Aber die Aggression geht meistens von dir aus. Du gehst jeden, der nicht deiner Meinung ist persönlich an und das nervt einfach.

      7

      1
      Antwort
      • Wie verlogen; was ihr beide andauernd mit einer schmierigen Pseudoüberlegenheit am Austeilen seid, da muss man Juwe bewundern, dass er überhaupt so lange noch mit Euch diskutiert hat!

        1

        7
        Antwort
        • kuck mal, wer da spricht…

          wenn Du gute Argumente mit einer „schmierigen Pseudoüberlegenheit“ übersetzen willst, sei es dir unbenommen.

          Aber vielleicht empfindet man das so, wenn man sich selbst gerne aus der untersten Schublade bedient…

          6

          0
          Antwort
  • Dazu das ewig Gejammer, zuückschauen (Köllner und Bornemann gibt es nicht mehr, kann man am Ende der Saison in Gesamtbetrachtung nochmal diskutieren) , Monokausalität immer nur die Binsenweisheit das Geld Geld Geld. Und wenn einem darüberhinaus wirklich nichts zum Sport selber einfällt.

    2

    6
    Antwort
    • Zum Sport selber habe ich mich x-mal geäußert, wenn dir die Rückschlüsse daraus nicht gefallen, dann lege deine Meinung dazu dar, aber versuche bitte nicht offensichtliche Zusammenhänge als falsch zu bezeichnen und darüberhinaus jedem er etwas anders sieht als du für schwachsinnig zu erklären.Wenn du bei deiner Argumentation es schaffen würdest stringend zu bleiben, dann würdest auch nicht so viel Widerspruch ernten.Wenn man dich auf deine eigenen Widersprüche anspricht, wird es meist beleidigend.
      Ich finde es durchaus nett dass ich deine Weisheiten mir rahmen lassen darf, ob ich darüberhinaus sinnvolles mache oder nicht kannst du allerdings nicht beurteilen, also versuchs nicht erst.

      5

      0
      Antwort
  • @ Alexander Endl, ich lasse mich nur ungern beleidigen.Aber ich sehe das Problem der Lesbarkeit des Blogs.
    Ich habe meine Punkte dargestellt, schöne Restsaison.Es werden wohl auch kaum neue Entwicklungen zu diskutieren sein.

    1

    0
    Antwort
    • Lieber Christian, versteh mich nicht falsch, darum ging es mir nicht, dass das die Lesbarkeit der Kommentare stören würde. Ich bedauerte lediglich, dass ihr nach wie vor so viel Emotion aneinander abarbeitet.

      Tatsächlich hab ich mich aufgrund der Situation und der Bewertung derselben auch schon mit manchem Diskutanten auf anderen Ebenen schwere Scharmützel geliefert, die bisweilen schon an die Substanz gingen. Am Ende blieb mir aber dann doch die Erkenntnis: Das geht nur um Fussball. Und: Man muss sich ja auch nicht am Ende gegenseitig überzeugen, gerade beim Fussball sind verschiedene Sichtweisen oft genug sogar naheliegend.

      5

      0
      Antwort
  • Wir streiten nicht 🙂 nur etwas fest gefahrene unterschiedliche Sichtweisen – Ich vermute wir können nächste Woche über den neuen Sportdirektor diskutieren. Ich tippe auf Boldt irre mich aber gerne wenn ein anderer auch gut paßt.

    1

    2
    Antwort
  • Darmstadt – super. Neuer Trainer schlägt voll ein.
    Wird aber wohl nur am vielen Geld liegen, dass der arme HSV bezwungen werden konnte! 😀

    3

    7
    Antwort
      • Deprimierend an dieser Saison ist, dass es dem Club bis zum 25. Spieltag nicht gelungen ist, auch nur für eine grosse Überraschung zu sorgen. Kein Auswärtssieg, und die einzigen zwei Dreier gegen den diesjährigen Mitaufsteiger sowie einen Aufsteiger aus der letzten Saison – unglaublich (schlecht).

        Im diesjährigen Pokal hat Union Berlin ein ganz starkes Spiel beim BVB abgeliefert, und Düsseldorf hat in der Bundesliga auch gezeigt, dass man mit relativ bescheidenen finanziellen Mitteln etwas erreichen kann.

        Der kleine Etat beim Club hat sicher eine wichtige Rolle gespielt, aber zur historisch schlechten Bilanz in dieser Saison haben für mich auch ganz entscheidend zwei Personen beigetragen: erstens, ein Trainer, der sich selbst überschätzt hat und zugleich auch nicht aus seinen Fehlern lernen wollte oder konnte. Zweitens, ein Sportdirektor, der vor dem Saisonstart nicht gerade ein glückliches Händchen hatte und mit seinen Transferaktivitäten in der Winterpause wohl in die FCN-Annalen eingegangen ist: Einen einzigen Spieler zu verpflichten, der dann auch erst noch wochenlang in Form gebracht werden muss, um vielleicht noch irgendwann helfen zu können, das ist schon ein starkes Stück.

        Der Vergleich mit Düsseldorf hilft auch hier: Die haben einen Friedhelm Funkel als Trainer – und kluge Transferpolitik betrieben.

        8

        2
        Antwort
  • Kann nur von mir ausgehen:
    Alleine Geld und Glück, Glück und Geld als alles entscheidende Faktoren gelten zu lassen, finde ich ziemlich destruktiv.

    Dass wir wieder runtermüssen, ist jetzt aufgrund finanzieller Realitäten kein Drama nicht. Allerdings das Wie ist enttäuschend. Da reicht ein Verweis aufs Punktekonto. Wir sind, so sieht’s im Moment aus, das Tasmania der 3-Punkte-Regel. Mit mehr finanziellen Möglichkeiten als Fürth, Darmstadt, Paderborn und Braunschweig damals hatten, absolut und relativ gesehen. Was diese Geld-ist-alles-Theorie ad absurdum führt.

    Es sind doch immer noch Menschen, die auf dem Platz stehen und keine Bankkonten. Menschen haben daran zu knabbern, wenn sie in kurzer Zeit mit 0:7 und 0:6 ins offene Messer laufen. Menschen lassen sich aber auch begeistern, können über sich hinauswachsen. Menschen müssen aber auch vertrauen, um einen Schritt mehr zu gehen. Dieses bedingungslose Vertrauen in die Arbeit Köllners war schon länger nicht mehr da. So mein Eindruck. Stichwort Trainingslager.

    Eigentlich hätten wir ja gar nicht aufsteigen dürfen, laut Geldrangliste. Aber Köllner hat ohne Zweifel einen guten Job gemacht. Um dann leider in Liga 1 an seine Grenzen zu stoßen.

    Auch das ist kein Drama eigentlich. Wenn man konstruktiv damit umgeht. Bornemann hat das meiner Meinung nach nicht getan.

    8

    2
    Antwort
    • Alleine Geld und Glück sicherlich nicht. Aber dass beide Faktoren einen erheblichen Anteil haben, lässt sich auch nicht wegdiskutieren. Dass Köllners mutiger Weg hätte funktionieren können, haben ein paar starke Spiele gezeigt, leider haben wir aber auch zu oft den verdienten Lohn nicht eingefahren.

      Schließlich haben die herben Klatschen nicht nur in der Mannschaft einen Knacks hinterlassen, sondern vermutlich auch beim Trainer. Ich vermute auch Köllner ist dann die Sicherheit und das Vertrauen in seinen Weg abhanden gekommen, aber anstatt davon abzurücken hat er trotzig reagiert und sich mit zu vielen Experimenten verzettelt. Letztlich ist er wohl tatsächlich an seiner Beratungsresistenz gescheitert.

      Das ist sehr schade, denn ich glaube schon, dass es mit ein bisschen Matchglück zur rechten Zeit gar nicht so weit gekommen wäre. Aber eine laufende Entwicklung muss man halt auch zur Kenntnis nehmen und gegensteuern…

      Zur Performance von Bornemann im Winter fällt mir auch nichts ein, aber ohne Detailkenntnisse lässt sich der schlechte Eindruck auch nicht revidieren. Ich bin sicher es gab Gründe, aber die hätte man halt auch kommunizieren müssen.

      8

      3
      Antwort
  • Unterschreib ich, @Optimist.

    Kann Deine Argumentation nachvollziehen und sehe vieles ähnlich.

    5

    0
    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.