Podcast: Nürnbergs Erlösung

Nach 182 Tagen war es endlich wieder soweit. Der 1. FC Nürnberg gewinnt ein Bundesligaspiel.

Christian Mathenia musste gar noch länger warten. Am Ende waren alle einfach nur froh, dass die Serie von 20 sieglosen Spielen endlich ein Ende fand. Der Club gewinnt mit 3:0 gegen den FC Augsburg und darf wieder hoffen. Felix Amrhein spricht mit Stefan Helmer (Clubfans United) über den so wichtigen Sieg und seine Folgen.

Boris Schommers wollte nichts von einem Endspiel wissen, der FCN war dennoch zum Siegen verdammt und so sah man über weite Strecken ein wenig erbauliches Spiel, das mit Bundesliga nur bedingt etwas zu tun hatte. Wieso war Nürnberg am Ende dennoch der verdiente Sieger? Was unterschied das Spiel von den Partien der Vorwochen?

All das diskutieren Felix und Stefan im aktuellen Podcast. Ebenso die Frage wie groß die Erleichterung nach dem Spiel war und ob der Druck nun womöglich sogar beim VfB Stuttgart liegt. Zum Abschluss werfen beide einen Blick in die Glaskugel. Wie sieht das Restprogramm in Nürnberg und Stuttgart aus. Besteht, den ersten Auswärtssieg vorausgesetzt, Hoffnung und wird diese vom Spielplan zunichte gemacht?

Total beglubbt Podcast

Audiolänge: 00:52:08 | Moderator: Felix Amrhein


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95 Gedanken zu „Podcast: Nürnbergs Erlösung

  • Mit mäßig rot-schwarz gefärbter Brille steigt der Club inkl. Sieg beim VfB mit 24 Punkten hinter dem VfB mit 27 Punkten ab. Spielt Schalke so schlecht daß sie im letzten Spiel gegen den VfB noch nicht durch sind, hat der Club eine kleine Chance.
    Gewinnt Bayern in Leipzig, werden sie Meister.
    Oder es kommt alles anders.

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    • Das war ein richtig geiles Tor von Pino, in bester Stürmermanier kaltschnäuzig den Torwart getunnelt…
      Meiner Ansicht nach DER ausschlaggebende Moment, dass diese Saison so erfolgreich verlief. Nach mäßigem Saisonstart den damals noch großen VfB in Unterzahl besiegt…
      Sich am nächsten Tag wortlos aber mit einem breiten Grinsen ins Büro vom schwäbischen Kollegen gestellt…

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  • An dieser Stelle ein lautes Lob an Alexander!
    Herzlichen Dank für Deinen stillen, erfolgreichen Support bzgl. des Themas Archiv.

    Die Neuerung des eingefügten Kastens mit allen Beiträgen rund um einen Spieltag samt Archiv-Link ist auch Klasse!

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  • Da schießen die Heidenheimer vier Tore in München und scheitern an der eigenen Chancenverwertung…

    Mein Trainertipp für nächste Saison: Koa vac.

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  • Und vor den Schalkern müssen wir uns im nächsten Heimspiel auch nicht unbedingt fürchten.
    Ich habe es zwar nur die letzten 30 Minuten Pokal gesehen aber da war ja gar nichts, noch nichtmal sowas ähnliches wie aufbäumen.

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    • Hättest du die ersten 60 Minuten gesehen, würde dein Urteil wohl komplett konträr ausfallen!

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      • Mag sein aber warum waren sie die letzten 30 min so hilflos und die Zusammenfassung habe ich danach noch gesehen bis auf diese Burgstallerspitze fand ich war da nicht viel oder?

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    • Hub pflegt eben den Defensivstil, das Erfolgsrezept der früheren Tage. Das geht solange gut, wie man nicht hinten liegt. Frei nach Thomas Häßler: „Wir wollten in Bremen kein Gegentor kassieren. Das hat auch bis zum Gegentor ganz gut geklappt.“

      Ich weiß nicht ob es Statistiken gibt, wie viele „Zu Null“ es überhaupt noch in der Liga im Vergleich zu früher gibt. Ich nehme nämlich an, dass es kaum noch gelingt ohne Gegentor zu bleiben. Daher ist die Taktik „hinten dicht“ auch relativ erfolglos bzw. gelingt nur denen, die gegen Gegner spielen, die nur hinten drin standen und nach vorne keine Mittel hatten.

      Vielleicht ist es aber auch die zunehmende Schere, die zwischen guten und schwächeren Teams auseinandergeht. Wenn man bspw. Heidenheim gestern gesehen hat, die ein über weite Strecken famoses Spiel machten und 4 Tore erzielten, dann aber gegen 9 1/2 Gegner selbst noch ein 5:4 fressen müssen, sagt das ja viel aus…

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      • Vorsicht-nicht schon wieder dieses Fass aufmachen 😂
        Ich fand ja Xxandls Ansatz recht schlüssig- wenn man sich ansieht welchen Spielertyp man im Sommer geholt hat dann noch mehr.Wie er so schön bilanzierte, leider lagen wir für dieses Konzept zu oft in Rückstand, man kann auch sagen die Spielstärke der Konkurenz war zu groß oder unsere Qualität zu gering.Dann wären wir beim nächsten Fass…

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        • Fass hin oder her, ich bin ja kein Dobermann 🐕 🙂

          Es ist nun mal der Kern meiner Kritik, dass ich insoweit Verbeek folge: „Ein defensiv denkender Mensch ist selten kreativ“ https://www.clubfans-united.de/zitate/36733/

          Und kreativen Fußball spielen ist eben nicht nur auf Strecke erfolgreicher (auch die Zeit des Catenaccio ist ja vorbei) sondern auch im Sinne des Unterhaltungsgeschäfts Fußball unerläßlich. Welcher Zuschauer (außer bekloppte Fans wie wir, eine aussterbende Art…) schaut denn gern ein Spiel zweier Defensivkünstler an mit der Hoffnung, dass nach 90 Minuten Kampf und Krampf eine Standard vielleicht zum Punkt reicht oder mehr – und wie viele sympathieren auf einmal mit der Eintracht. Das hat dann Folgewirkungen, nicht nur für Sponsoren und Medien, auch Spieler wollen dann doch gern dort spielen, wo alle von schwärmen.

          Wenn wir perspektivisch nicht auf das Ziel eines attraktiven Fußballs hinarbeiten, wird der Club auf Sicht keine Zukunft haben. Vielleicht schafft man es dann mal wieder für ein Jahr hoch, am Ende sind aber fast alle wieder froh wenn man weg ist…

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          • Wenn wir perspektivisch nicht auf das Ziel eines attraktiven Fußballs hinarbeiten, wird der Club auf Sicht keine Zukunft haben. Vielleicht schafft man es dann mal wieder für ein Jahr hoch, am Ende sind aber fast alle wieder froh wenn man weg ist…

            Ja mit unseren Möglichkeiten 🙂 aktuell noch in der 1. Liga. Das ist getragen von irgendeiner Fußballromantik, die sich aber in der Realität kaum wieder findet und schon gar nicht mit unserem Kader, aber das wird in der 2. Liga vielleicht wieder besser funktionieren.
            Dorthin hat unser dieser Anspruch bereits zur Vorrunde gebracht. Wir konnten in der Offensive nichtmal Möhwald ersetzen bislang. Und was auch keiner versteht warum der vorherige Trainer dann den torgefährlichsten Mittelfeldspieler der 2. Liga weiter zurückgezogen hat in der Vorrunde. Das paßte irgendwie auch nicht zu diesem Denkansatz.

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            • Für mich ist das ein nahezu ähnlicher Konflikt der Prinzipien wie der Vergleich von rheinischem versus angelsächsischem Kapitalismus. Mag letzterer auch zunächst erfolgreicher erscheinen und sich durchgesetzt haben, langfristig wurden damit durch das eher kurzfristige Denken mit quartals(saison)-getriebener Ergebniserwartung Kausalketten mit massiven gesellschaftlichen Auswirkungen in Gang gesetzt, die wir heute auch nicht nur in der Arbeitswelt spüren. Weil sich Firmen nur noch um das Hier und Jetzt kümmern, sehen sich auch Angestellte nicht mehr dem Unternehmen verpflichtet und die Auswirkungen auf Gesellschaft, Umwelt und Kultur muss man gesetzlich regeln, weil es sonst kein Interesse mehr für ein Unternehmen hat.

              Mag man das romantisch betrachten oder nicht, vielleicht bin ich ja Romantiker – sogar Sozial-Romantiker. Man wird mir trotzdem nicht den kurzfristigen Erfolg so schmackhaft machen können, dass ich die langfristig negativen Folgen ausblenden könnte.

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              • @Alexander bist du nicht eher bei Menotti?Menotti propagiert eine Philosophie des linken Fußballs, der sich nicht nur am Sieg, sondern auch an Schönheit und Ästhetik orientiert. Menotti: „Beim Fußball der Linken spielen wir nicht einzig und allein, um zu gewinnen, sondern um besser zu werden, um Freude zu empfinden, um ein Fest zu erleben, um als Menschen zu wachsen.“

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          • Ich erinnere mich mit Grausen an die fußballerische Qualität der WM-Underdog Beton gegen spielerische Einfalt in nahezu 90% aller Spiele.Ich dachte teilweise das es das Ende des Fußballs ist was ich da gesehen habe.Irgendwann ist es konditionell so weit, dass jeder Quadratzentimeter auf dem Feld zugelaufen werden kann und dann fehlt irgendwann ganz praktisch der Platz um hinter die Abwehrkette zu gelangen, da irgendwann die Aus-linie kommt.

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            • Wenn man das Verteidigen so auslegt, dass man frühzeitig attakiert um den Gegener ungeordnet zu erwischen bzw den eigenen Weg zum Tor kurz zu halten, erstarrt das Spiel in seiner eigenen tiefen Verteidigungs Lethargie.Wenn sich der Gegener nicht locken lässt wird es ganz fad.
              Stellt man sich nur hinten rein, gibt man dem überlegenen Team die Zeit und Ruhe es auszuspielen bis ein Tor fällt-manchmal nur eins manchmal auch keins.Aber eien Option für das eigene Erfolgserlebnis hat man dann noch lange nicht gefunden.
              Insgesamt ist die Diskussion aber auch so schwer und zäh, weil man im modernen Fußball sowieso nicht mehr so einfach unterscheiden kann wo fängt das Verteidigen und wo das stürmen an.Wenn mittlerweile der Außenverteidiger teilweise der Spielmacher ist, dann hat sich da extrem viel verändert.Oder der Stürmer(weil er vorne steht) teilweise der erste Verteidiger ist.

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              • Hbae hier natürlich eine logischen Schuss ins knie produziert:Wenn man das Verteidigen so auslegt, dass man frühzeitig attakiert um den Gegener ungeordnet zu erwischen bzw den eigenen Weg zum Tor kurz zu halten, erstarrt das Spiel in seiner eigenen tiefen Verteidigungs Lethargie- das sollte eigentlich heissen:Wenn man das Verteidigen so auslegt, dass man frühzeitig attakiert um den Gegener ungeordnet zu erwischen bzw den eigenen Weg zum Tor kurz zu halten, ist das eigentlich ja auch defensiv gedacht, aber kombiniert mit der Erwartungshaltung schnell und zielstrebig zuschalgen zu können.Sorry

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            • Das ist der moderne Fußball, das haben wir bei der WM gelernt, spanischer Tiki Taka ist nicht mehr gefragt sondern extremes verschieben und Überzahl schaffen, variable Pressingketten die man weit vorschieben oder auch zurückziehen kann, je nach Spielverlauf (hat Liverpool auch perfekt gespielt beim FC Bayern) und Aktionen nach vorne ohne viel Quergeschiebe vertikal und dafür auch gerne mal ein Risiko in Kauf nehmen. Die Zeiten wo man sich bis zum erbrechen die Bälle hin oder her schiebt ähnlich wie im Handball, ich nenne es auch gerne Wannenfußball, das ist zum Glück erstmal vorüber.

              Kann jeder selbst empfinden wir er mag, aber es zählt nicht mehr Ballbesitz, sonderen relevante Aktionen. Erinnere mich noch sehr gut an die Duelle Athletico gegen die Bayern in der CL die hat das Null interessiert ob sie nur 30% Ballbesitz haben, die haben die Bayern hin und her schieben lassen (bis sie selber eingeschlafen sind) bis sie dann überfallartig nach Balleroberung ihre Konter gestartet haben mit Griezmann.

              In dem Punkt gebe ich dem Alexander Recht es ist mittlerweile schon schwierige zu unterscheiden wo endet Defensive wo beginnen offensive Aktionen. Diese gesellschaftliche Diskussion interessiert mich allerdings 0,0 weil wir hier ja über Fußball diskutieren. 🙂

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              • Aus der WM kann man allerdings auch heraus lesen das der Ansatz tief stehen stark verteidigen für die „kleinen „Teams, die Underdogs keine Erfolgsperspektive hat-spätestens im Halbfinale waren die aktuell spielstärksten Teams unter sich Frankreich,Belgien, Kroatien,England.Entscheidend ist nicht mehr der ballbesitz an sich, allerdings die Effektivität bei eigenem Ballbesitz und die kommt von der Qualität der Einzelspieler.
                Insgesamt auf den Club bezogen kann man nur hoffen das etwas irgendwie funktioniert eine Spielsystemsdiskussion erübrigt sich eigentlich

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  • Philosophiere mal wild vor mich hin zum Thema Offensive, Schönes Spiel und Erfolg. Mir fallen da einige Fragen ein.

    Wer in der ersten Liga spielt denn wirklich einen ausgesprochenen Offensiv-Fußball?
    Was ist überhaupt Offensiv-Fußball?
    Ist dieser zwangsläufig attraktiv?
    Wann empfinden wir Fußball überhaupt als schön?
    Ist schöner Fußball wirklich erfolgreicher als unattraktiver?
    Wie definiert sich Erfolg im Profi-Fußball?
    Ist attraktives Spiel wichtiger als Erfolg?

    Offensiv heißt auf Angriff spielen. Geht über den Gegner einschnürenden Ballbesitz, Umschaltspiel aus einer pressenden Defensive, klassisch aufgebautem Offensivspiel oder einer Mischung aus alledem. Leipzig stürmt wild, doch eigentlich spielt es lediglich eine weit vorne ansetzende und gut eingeübte Variante des Umschaltspiels. Sieht mitunter (durchaus gewollt) vogelwild aus, empfinde ich aber nicht als besonders attraktiv. Frankfurt spielt ähnlich, wenn es auch eher leidenschaftlich als kühl geplant wirkt. Dortmund geht Vollgas, Hoffenheim und Bremen ordne ich eher den Klassikern zu. Alle diese Mannschaften gelten als Offensiv-Teams, dennoch empfinde ich deren Spiel als deutlich unterschiedlich attraktiv. Allemal jedoch attraktiver aber als die Auftritte von z.B. Hertha, Schalke, Augsburg oder Hannover.

    Schöner Fußball steht in der Tabelle also weiter vorne, ist erfolgreicher. Wobei nicht vergessen werden sollte, Portugal wurde zuletzt mit altdeutschem Effektiv-Fußball Europameister. Ungewohnt unkreativ rumpelnd, aber endlich erfolgreich. Frankreich mit grundsätzlich defensiv ausgerichtetem Hochgeschwindigkeits-Umschaltspiel Weltmeister. Bot auch nicht gerade klassisch schönen Fußball a la Belgien, eher Rasanz, gute Ballbehandlung und Effektivität. Siehe, auch zweckmäßiger Fußball kann Titel bringen!

    Was mich zum Erfolg führt. Ist optisch ansprechender Fußball bereits ausreichender Erfolg? Oder sollte dieser mit tabellarischem Fortschritt einhergehen? Es kommt letztlich doch vor allem auf den Anspruch des jeweiligen Vereins an. Für Bayern zählt nur Platz 1, dahinter steht die Art des Fußballs zurück. Frankfurt könnte weniger schnell umschalten und mehr altbrasilianische Supertechnik zeigen. Die Fans wären wohl trotzdem nicht zufriedener als jetzt, wo die CL winkt. Ein Aufsteiger wird den Klassenerhalt anstreben, vor allem aus den von diversen Experten vielfach beschworenen finanziellen Gründen, mit jedem Jahr 2. Liga wir der Abstand zur 1. Buli größer! Dass der Klassenerhalt insbesondere über geordnete Defensiv-Strukturen erreicht werden soll wird niemanden überraschen, da Aufsteiger idR in der spielerischen Klasse (noch) nicht mithalten können. Geld und Qualität gehen nun mal immer häufiger einher, Glücksgriffe wie bei der Jovic-Leihe sind die Ausnahme.

    Mir persönlich wird der Club diese Saison grundsätzlich zu schwarz/weiß beurteilt, zu viel Schublade. Unter MK war wirklich nicht alles schlecht und unter Schommers ist nicht alles plötzlich viel besser. Dass der Club aber insgesamt besser steht und nicht mehr abgeschlachtet und bemitleidet wird, kann jedoch niemand bestreiten. Die Angriffsbemühungen werden besser ohne gut zu sein, die Qualität… Aber man braucht schon viel rotschwarzen Optimismus um zu argumentieren, dass der Club unter MK in der Vorrunde schönen Offensiv-Fußball gezeigt hätte (siehe z.B. Spielbeurteilungen im Kicker). Wer erinnert sich nicht mit Freude an die Meyer-Saison mit dem Höhepunkt Gewinn des DFB-Pokals?! Spielten wir damals Zauberfußball? Nein, es war ein zielstrebiges Umschaltspiel aus einer stabilen Defensive. Dennoch empfand sicher kein Clubberer diesen Fußball als unattraktiv. Denn er war, im Gegensatz zum Schwartz-Gestochere, flott, gekonnt und durchaus nicht unschön anzusehen. Und vor allem erfolgreich. Und letztlich darum geht es im Berufsfußball!

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    • Offensiv ist es, wenn du mehr Tore schießen kannst als die Gegner.Bezogen auf die Qualität unseres Kaders ist es eine unnötige Diskussionen.Die aber grundsätzlich schon seine Berechtigung hat.Spätertens bei einer langfristigen Kaderplanung sollte eine Festlegung vorliegen.Die sieht man zumindest in Leipzig.Hängt natürlich auch vom Geld ab.

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  • Das kann man durchaus so sehen, Block4.

    Es fällt halt wirklich auf, dass wir nicht mehr abgeschlachtet werden und nicht mehr chancenlos sind. Spielerisch und von der Antizipation sind wir allen Mannschaften unterlegen. Unser Trumpf ist im Gegensatz zu Hannover die mannschaftliche Geschlossenheit.

    Wir werden zu 99% absteigen. Ein Großteil der Spieler wird bleiben. Es gilt, diesen Kader punktuell zu verstärken. Und in der zweiten Liga steigt man nun mal eher mit 1:0 und 2:1 Siegen auf als manchmal 5:0 gewinnen und dann aber wieder 2:3 verlieren. Viel wäre gewonnen, wenn Mathenia bleiben würde. Die Grundlage muss in jeder Liga die defensive Grundordnung sein. Und dann brauchst Du als FCN Spieler, die im Heimspiel gegen Sandhausen beim Stand von 0:0 den Gegner so unter Druck setzen können, dass das Spiel 1:0 gewonnen wird.

    Ich kann es gar nicht oft genug schreiben, aber mir reißt jetzt echt die Hutschnur, 2 Monate (!) braucht kein anderer Verein, um einen neuen Vorstand Sport zu finden. Dies auch vor dem Hintergrund, dass bei uns (leider) praktisch Planungssicherheit herrscht was uns einen Vorteil gegenüber z.B. Union Berlin bei der Spielersuche geben würde. Wenn wir denn handlungsfähig wären.

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    • Das mit dem Sportvorstand stört überhaupt nicht, wenn jetzt ein neuer käme womöglich mit neuen Vorstellungen andere Trainer was auch immer, das würde im Moment eher Unruhe bringen.

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    • Sagte ich ja gestern schon mal: der Erfolg gegen Augsburg kam dem AR gerade recht, weil er für eine Weile von der Sportvorstands-Farce ablenken konnte.

      Unsäglich und vereinsschädigend ist es aber trotzdem noch!

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      • „Verinsschädigend“ ist ein recht geschmackloser Begriff.

        Was ist denn vereinsschädigend, wenn sie recht mühsam versuchen an der Wunschlösung zu arbeiten statt den nächst best verfügbaren zu nehmen mit halber Überzeugung?. Ich finde eher so etwas wie Schalke es macht Unsinn, Doppeltrainer und Sportvorstand sofort aus dem Hut zaubern, nach dem Motto viel hilft vie,l aber mit bislang 0-Effekt eher sogar im Gegenteil der Sinkflug wird eher noch steiler.

        Die Idee daß Boris Schommers, den die Mannschaft seit 2 Jahren kennt zu nehmen, fand ich mutig und durchaus klug.

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        • Ich fand die „Idee“ mit Schommers, die vermutlich auch einfach dem Mangel an Alternativen geschuldet war, von Anfang an zum scheitern verurteilt.
          In einer Situation, in der nur noch Siege helfen, dem vormaligen Defensivtrainer, der die Lage ja zu einem gewissen Teil auch mit verursacht hat, die Verantwortung zu geben, der dann die ohnehin schwache Offensive nochmals schwächt, um eine eigentlich bereits stabilisierte Defensive noch weiter zu stärken, wie soll das die nötigen Punkte bringen?
          Fleißpunkte für wenig Gegentore bringen wenig wenn der Rückstand gleichzeitig immer größer wird.

          Jetzt für Samstag reden alle davon, dass Stuttgart mehr Druck hätte, mehr zu verlieren hätte. Sehr ich anders, v.a. ist es so, dass Stuttgart mit einem Unentschieden gut leben könnte, wir aber nicht.

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          • Schommer ist nur der Interimstrainer und sollte spätestens in der nächsten Saison durch einen neuen Trainer ersetzt werden. Natürlich wird ein großer Teil der Spieler bleiben wohl auch mangels Nachfrage. Das die jetzige Mannschaft keine Zukunft hat muss nach dieser Saison in der Bundesliga auch jedem klar sein. Es wird immer gejammert, dass kein Geld da ist aber wenn man 2 Monate braucht um einen Sportvorstand zu finden hat nicht nur die Mannschaft keine Qualität für die 1. Liga sondern auch der AR.

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        • Ob es Dir schmeckt oder nicht ist nicht entscheidend. Aber es ist einfach unverantwortlich, anhaltend führungslos durch die wichtige Planungsphase für die kommende Saison zu gehen. Hinterher beschwerst Du dir wieder als erster über die schlechte Transferpolitik, die dann daraus entsteht, dass die besten Optionen längst irgendwo anders eingetütet werden.

          Im Gegenteil, Du zeigst dich ja weiterhin unbelehrbar:

          „Das mit dem Sportvorstand stört überhaupt nicht, wenn jetzt ein neuer käme womöglich mit neuen Vorstellungen andere Trainer was auch immer, das würde im Moment eher Unruhe bringen.“

          Das wurde hier schon seitenlang erörtert und eigentlich ist es Konsens (außer für Dich), dass die Abwesenheit eines Planers in dieser Phase schädlich für die kommende Saisonplanung ist. Wenn man mutwillig etwas tut, das dazu geeignet ist, dem Verein zu schaden ist es per definitionem vereinsschädigend. Geschmacklos ist daran nichts, „Verinsschädigend“ ist sogar nicht mal ein Begriff :mrgreen:

          Ich glaube nicht mal, dass ein neuer Sportvorstand an der gegenwärtigen Situation etwas ändern würde, denn dafür ist es eh viel zu spät. Er würde vermutlich sagen „weiter so bis Saisonende und dann sehen wir weiter“. Warum sollte das stören oder Unruhe bringen? Die fehlende Planungssicherheit für Spieler und Trainer bringt viel mehr Unruhe!

          Schommers zu nehmen ist nicht mutig, sondern naheliegend, sogar der einfachste Weg. Dagegen habe ich prinzipiell auch nichts, weil es im Grunde nichts ändert, ja fast sogar eine Kontinuität birgt. Nur ist es im Grunde kein Impuls, sondern lediglich das Entfernen eines unbequemen Angestellten. Für einen gewollten Impuls hätte es der Verpflichtung eines Außenstehenden bedurft.

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          • die wichtige Planungsphase für die kommende Saison zu gehen. Hinterher beschwerst Du dir wieder als erster über die schlechte Transferpolitik, die dann daraus entsteht, dass die besten Optionen längst irgendwo anders eingetütet werden.

            Wir wissen doch noch nichtmal für welche Liga jetzt geplant werden soll. Das weiss man in 2-3 Wochen genauer. Ih beschwere mich dann, wenn man den nächstbesten holt, der nicht das ist was wir wirlich brauchen. Mir ist es lieber sie arbeiten an der Wunschlösung. Taugliche Sportvorstände sind unter Vertrag und nicht arbeitlos, das könnte sogar dir einleuchen. Es gibt keinen Konsens sondern unterschiedliche Meinungen. Das ist auch gut so.

            Wir haben das wichtigste Spiel überhaupt vor uns, das allerletzte Glimmen. Mich interessiert die kommenden 2 Wo der Sportvorstand nicht Bohne in dem Wissen sie arbeiten derzeit an ihrer Wunschlösung.

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            • In der rosaroten Welt arbeiten sie immer noch an der Wunschlösung. Oh, halt, es haben ja schon 2 Wunschlösungen abgesagt, wieviele Wunschlösungen gibt es denn? Vielleicht waren die ersten Wunschlösungen gar nicht „wunschig“ genug? Aber nächste Woche, da wird endlich die absolute Wunschlösung präsentiert! Jawoll!

              Also wenn da überhaupt jemand präsentiert wird, ist das die Notlösung, weil man diese Peinlichkeit endlich beenden muss!

              Starke Leistung, kaum sind 2 Monate vorbei, kann man auch schon stolz die Notlösung präsentieren. Aber merkt ja keiner, kleben wir halt das Etikett „Wunschlösung“ drauf!

              Im Übrigen spielt das gar keine so große Rolle, für welche Liga geplant werden muss, zweigleisig muss man sowieso fahren. Ohnehin muss man sich frühzeitig einen Pool von potentiellen Spielern aufbauen, mit denen verhandelt werden muss. Davon werden dann maximal 10% verpflichtet, wenn nicht weniger. Was macht man, wenn man keinen zum Verhandeln hat? Macht ja nichts, wir haben ja Zeit….

              Ich hätte auch kein so großes Problem, wenn wir einen Chefscout oder Kaderplaner hätten, der das schon mal komissarisch übernimmt. Aber wir haben halt gar keinen….

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              Antwort
          • Das wurde hier schon seitenlang erörtert und eigentlich ist es Konsens

            Ja von immer den gleichen Leuten die den AR doof finden und dem „Kahlschlag“ nachweinen 😡

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            Antwort
  • Am Samstag muss der Club bis zum Abpfiff hochkonzentriert seine Defensivleistung ohne Ausrutscher erbringen und offensiv über seine Verhältnisse spielen – nur dann hat er eine Chance auf den bitter notwendigen Sieg, der in der Hinrunde viel möglicher erschien als jetzt, wo Stuttgart mit Kabak die Defensive und vor allem mit Zuber, aber auch mit dem umtriebigen Esswein Mittelfeld und Angriff verstärkt hat.

    Ich muss zugeben, dass ich eher zum Pessimismus neige und denke, dass Samstag um 17.20 Uhr diese Saison gegessen sein dürfte.

    Oder wie schätzt Ihr das ein?

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    Antwort
    • Wie auch immer, bei einem Sieg ist (fast) alles möglich (trotzdem müssen wir aber noch mindestens einen Punkt aufholen), bei einem Unentschieden bleibt eine – noch kleinere – Resthoffnung und bei einer Niederlage, mit dann wieder 7 Punkten Rückstand bei 6 Spielen und hartem Restprogramm, ist wohl die Saison endgültig gelaufen.

      Sind wir mal ehrlich, wie wahrscheinlich ist es, dass wir ausgerechnet gegen ein langsam sich findendes Stuttgart im (schon wieder) wichtigstem Spiel der Saison den ersten Auswärtssieg der Saison landen?

      Sehr wahrscheinlich, denn rein statistisch muss die Serie ja irgendwann reißen! 😀

      Ich bleibe Optimist!

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      Antwort
      • Ein Freund Stuttgart Fan meine eben zu mir wenn sie Nürnberg nicht schlagen, haben sie den Klassenerhalt nicht verdient. Ich habe ihm zugestimmt 🙂 … kann man ja so oder so sehen. Wär ja schön wenn der FCN den Beweis erbringt.

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        Antwort
    • Hab ja schon ein paar mal gesagt in den letzten Tagen, dass wir uns im Vergleich zu den letzten Spieltagen, auch dem Sieg gegen Augsburg, uns gehörig steigern müssen.
      Allzu optimistisch bin ich diesmal allerdings nicht. Lass mich aber gerne eines besseren belehren.
      Ebenso die Wettanbieter – die geben uns ja nur äußerst geringe Chancen, die Quoten für einen Auswärtssieg liegen bei 4,5 -4,85, für einen Heimsieg nur 1,7-1,8 – die dürfen auch gerne belehrt werden…

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      Antwort
    • Also Stuttgart nützt ein Unentschieden schon, dann liegen wir bei 6 anstehenden Spielen noch 4 Punkte hinter Stuttgart. Dazu ein Restprogramm das auch nicht gerade zu Jubel einlädt. Wenn wir am Wochenende nicht gewinnen ist es vorbei.

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      Antwort
      • Das würde aber bedeuten das es eigentlich egal ist ob wir gewinnen-wenn wir in Stuttgart gewinnen brauchen wir aus dem Restprogramm noch mindestens einen Punkt aus den restlichen Partien.Um es einfach zu machen also einen Sieg gegen Schalke.Für den Rest der Saison dürfte Stuttgart nicht mehr als zwei Punkte mehr als wir erreichen.Wie immer am Ende wird es knirsch.

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        Antwort
      • Stuttgart schaut ja nicht nur nach hinten, wenn sie den Relegationsplatz verlassen wollen brauchen sie gegen den Club einen Dreier. Sie im letzten Heimspiel der Saison in Gelsenkirchen und bei gegenwärtig 5 Punkten Abstand planen sie daher fest mit den 3 Punkten gegen den Club.

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  • da hat mir mein Smartphone unterbrochen und es ist durcheinander geraten. Also Stuttgart spielt im letzten Spiel der Saison in Schalke also „High Noon“ und derzeit sind sie 5 Punkte dahinter. Was läge näher gegen das schwächste Glied der Kette dem 1. FCN zuhause 3 Punkte zu holen… das erwarten dort ALLE Fans 🙂
    Behrens hat schon Recht vielleicht hat Stuttgart noch mehr Druck als wir.

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    • Wie kann man den Club in Gänsefüßchen setzen, wie einst die „DDR“, shame on you, TM.

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    • Vorher hat lt. Bild mit Jens Todt auch schon einer aus dem engsten Kandidatenkreis abgesagt.

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      • Auch egal, interessiert ja auch kaum noch.Da mag die Mannschaft mit viel Dusel tatsächlich die letzte Chance auf Erstklassigkeit wahren-der AR und die Strukturen beim Club sind schon längere Zwit zweitklassig( wenn überhaupt)

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        • Weil ja immer alles stimmt was in der Presse steht und sollte auch Jens Todt abgesabt haben mache ich eher drei Kreuze, daß der Kelch an uns vorübergeht.

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          • „Der 1. FC Nürnberg sucht weiter nach einem Sportvorstand: Markus Krösche wird das Amt jedenfalls nicht übernehmen. Der 38-Jährige bleibt Sport-Geschäftsführer des SC Paderborn. Dies bestätigte am Donnerstag SCP-Präsident Elmar Volkmann.“(Kicker)
            Man kann der Realität schon ins Auge sehen, wenn man es überhaupt darauf anlegt

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              • Ist klar, der der dann präsentiert wird ist für Dich ja sowieso der Wunschkandidat des AR,und damit automatisch auch der Wunschkandidat aller Jubelperser, die Außendarstellung des Clubs ist wieder mal erste Sahne, da darf es dann auch mal etwas länger dauern- zur Erinnerung , seit 11. Februar besteht der Status quo, mal sehen ob sie es noch vor dem 11. April schaffen eine Lösung zu finden.Was kann schon in zwei Monaten passieren?

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                • Das ewige Gejammer 😮

                  ..schlag doch einfach mal einen Namen vor, wen du toll fändest, damit es auch etwas zu diskutieren gibt.

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                • Warum muss ich die Arbeit machen, die der AR seit über einem Monat nicht gebacken bekommt?Hab ich die Situation ausgelöst? hab ich die Nerven verloren?Bin ich in Sachen Kommunikation und Aussenwirkung in der Bringschuld?

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                • Bei der Kröschegeschichte habe ich mich immer gewundert, wie der Aufsichtsrat des FCN auf die Idee kam, dass Krösche zu uns kommen könnte. Hätte er das wirklich gemacht, hätte ich mich schon sehr gewundert.

                  Das komplette Umfeld, vor allem in Sachen Vereinsstruktur und Sponsoren ist in Paderborn deutlich besser aufgestellt als in Nürnberg. Klar wir haben im Durchschnitt noch mehr Zuschauer und natürlich ist unsere Vergangenheit deutlich ruhmreicher. Nur ein Sportvorstand ist kein Museumsdirektor, was will der mit Vergangenheit.

                  Krösche hat die Verhandlungen mit Nürnberg wahrscheinlich allein dafür genutzt sein Gehalt zu steigern. Sorry aber zu glauben wir wären in der Lage eine Krösche aus seinem Vertrag in Paderborn herauszukaufen ist halt schlicht der übliche Club-Größenwahn.

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              • Ja hinterher wusste ihr ja alles so genau und besser 🙂 …ich war auch skeptisch, weil wenn wenn sich schon der HSV an Krösche die Zähne ausbeißt, der ja größeres Potential hat, konnte ich mir schwer vorstellen, daß wir es schaffen. Daher den Versuch fand ich ok, aber das Glück dieser Welt hängt ganz sicher nicht von Krösche ab. Für die Bemühungen mag es schade sein, aber mehr nicht.

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          • Unabhängig davon, was man von den Kandidaten hält, ist es aber durchaus bezeichnend für den Ablauf der Suche nach dem neuen Sportvorstand, wenn man sich aus dem Kreis der engsten Kandidaten schon zwei Körbe geholt hat…

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            • Um so erstaunlicher, wo die Bewerber doch Schlange stehen und man sich aus den vielen Anwärtern nur den besten rauspicken muss….

              …so hieß es vor gefühlt 3 Monaten!

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            • Schaut der Tatsache in die Augen-wenn die Option in Paderborn etwas weiter aufzubauen höher bewertet wird als den Club übernehmen zu können, dann sagt das nichts Gutes aus für die Stellung, die dem Club zugeordnet wird.Im Gesuchten Profil, gute Kenntnisse des deutschen Fußballes, wird es dann langsam eng.Zumal es sich mehrheitlich um einen Personenkreis handelt, der wo anders ausgelöst werden muss.Frei sind ja fast nur abgelegtes HSV Personal oder Jan Schindelmeiser, also abgelegtes VFB Personal.

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              • Ja, dann machen wir den Landen halt endlich dicht und lassen die Reste von der SpVgg Greuther Fürth GmbH & Co. KGaA kaufen. Dann haben wir gleich vier Vorstände.

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              • Mich wundert daß Euch überhaupt so gar nicht für das alles entscheidende Spiel morgen in Stuttgart interessiert aber rumkritisieren macht scheinbar noch mehr Spaß als der sportliche Thrill morgen.

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                • Man kann sich durchaus für beides interessieren, das Spiel ist morgen, was außer ein Sieg bringt da Einen weiter? Über was möchtest du da diskutieren?Der AR kann im Fall eines Sieges heilfroh sein dass sein dilettantisches Agieren weiterhin einfach so hingenommen wird.Im Falle eines feststehenden Abstieges sieht das dann schon ganz anders aus.Ihr Aktionismus ist dann endgültig sportlich verpufft und der restliche Scherbenhaufen wird deutlich sichtbar.Es gibt kaum einen Sportvorstand der unter den Bedingungen arbeiten möchte, unter denen Bornemann gearbeitet hat, haben sie gesagt-bei seiner Entlassung.Doof wenn sie in diesem einzigen Punkt Weitblick beweisen sollten.

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                • Ich glaube es ist Zeitverschwendung 🙂 ..das geht dir nicht in den Kopf, daß Bornemann nicht entlassen werden sollte, er aber aufgrund seiner Uneinsicht und der Satzung dem AR keine andere Wahl ließ. Er wäre der erste Vorstand gewesen, der sich über einen AR stellt. Mach dir keine Sorgen sie finden schon einen geeigneten .. mich interessiert jetzt erstmal nur das Spiel morgen zum Glück haben wir jetzt einen guten Trainer.

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                • Juwe, wo bitte gibt es dieses Zeug zum Rauchen,dass bei Dir die Wirkung entfaltet sämtliche Fakten ignorieren zu können?Das brauche ich auch, ich scheitere jedesmal beim Versuch deiner Argumentation folgen zu können😂

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                • Ich wäre ja schon froh wenn du argumentieren würdest/könntest. Du schaffst es irgendwie nie ohne deine sinnfreien Sticheleien.

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                • .. sagt der Meister der immer höflich differenzierten Erörterung ..

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                • Nicht unsachlich, sondern verallgemeinert, dem alten Sprichwort folgend:

                  „Wer im Steinhaus sitzt, sollte nicht mit Gläsern werfen“ … oder so ähnlich :mrgreen:

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                • Die ganzen Schlaumeier und ihre Kalendersprüche 🙂 ich bin gerne dabei wenn es wieder um Sport geht.

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  • Juve

    Iregndwie würde ich gerne verstehen warum Du so sicher bist, dass der AR den richtigen Sportvorstand findet? Ich meine welche Personalentscheidung des AR war denn dauerhaft gut? Wolf als Neben-Bader? Meeske, der schneller wieder im Norden war, als der FCN für den Schuldenabbau benötigt? Rossow, der außer einigen nebligen Äußerungen zum Fanshop wenig gemacht hat? Bornemann, der nicht vernetzt war, keinen vernünftigen Transfer hinbekommen hat und auch noch halsstarrig gegen den AR opponiert hat?

    Ich meine wie kommt man bei der Bilanz darauf, dass jetzt alles gut wird? Wenn das dann noch so lange dauert, werde ich eher noch unruhiger. Aber Du hast volles Vertrauen, gibt es dafür einen faktischen Grund? Der würde mir nämlich auch sehr helfen.

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    • Ich bin mir auch nicht sicher, daß der nächste Sportvorstand 100% paßt, es ist eine extrem schwierige Personalie. Ist er dann wirklich außergewöhnlich gut, dann wird er vermutlich früher oder später von einem strauchelnden größeren Verein abgeworben, ist er es nicht bleibt er uns wohl eher erhalten, es ist insgesamt schwierig. Ich vermute auch der AR hat alles daran gesetzt bzgl Krösche erfolgreich zu sein und es hat am Ende doch nicht geklappt. Welches Spiel Krösche bei den Verhandlungen mit dem HSV mit dem 1.FC Nürnberg spielt sei auch dahingestellt, wenn er jedesmal den Rückzieher macht. Vielleicht will der Herr so seinen Marktwert hochhalten oder in die Schlagzeilen k.A.
      Vor dem Hintergrund daß diese Situation eine sehr sensible Entscheidung ist und das sportliche ist das alles Entscheidende beim Weg in die Zukunft, darüber befindet dieser neue Sportvorstand unter der Komplexität ist mir die Zeitschiene nicht am wichtigstens, sondern daß er „möglichst“ paßt. 2 Wochen hin oder her sind mir egal, wir sind nicht führungslos und haben auch einen Trainer der sich sehr gut in der neuen Hauptrolle entwickelt.
      Was ich mir eben nicht wünsche, daß man durch den öfffentlichen Druck wirklich den nächst verfügbaren in dieses Amt hebt. Da hoffe ich der AR behält da die Übersicht.

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      • Auf den Verfügbaren wird es aber hinauslaufen, nachdem die Gewollten nicht wollen. Das hätte man dann halt schon 2 Monate früher haben können. Abgesehen davon ist doch das wichtigste, dass der Neue den Markt kennt und gut vernetzt ist und auf dem Markt was gutes und finanzierbares ranschafft. Gerade dann sind die 2 Monate Zeitverlust bitter, weil in dieser Sparte ja eigentlich alle suchen.

        Welche Philosophie er vertritt ist fast schon wieder zweitrangig, weil sich der AR ja eh einmischt und die Richtung vorgibt. Wenn er nicht spurt, sägt man ihn halt wieder ab…. 😉

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  • Zitat Kicker heute:

    Wohin also will der Club? Die Suche nach einem Sportvorstand zeigt nur einmal mehr deutlich, dass diesen Verein ein riesiges Strukturproblem plagt. Mit Grethlein führt ein Ehrenämtler seit Wochen die Gespräche mit Kandidaten, daneben muss er aber seinen beruflichen Pflichten nachkommen. Allein dieser Spagat schließt das Wort Profi per Definition aus. Eigentlich undenkbar bei einem Bundesligisten im Jahr 2019. Zumal es dem neunköpfigen Kontrollgremium generell an Fußballsachverstand mangelt.

    Damit ist die Situation bestens erklärt.

    Grandios auch die Gegenüberstellung der Profile Krösche (Wunschkandidat) und Antoine Hey (aktuell der heißeste Kandidat), man sieht wir haben gar kein Wunschprofil, wir nehmen was wir bekommen können. Das ist im Prinzip auch nicht schlimm, personelle Kontinuität hat man schon über Bord geworfen, dann muss man das mit der Handlungskontinuität auch nicht mehr so eng sehen.

    Nur warum man dafür 2 Monate benötigt wird auf ewig ein Geheimnis des AR bleiben.

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    • Vielleicht liegt im Mängel auch eine Chance, wenn man den Experten für den internationalen Markt Hey mit einem national gut vernetzten Kaderplaner zusammenbringt, könnte sich das wunderbar ergänzen. Aber eigentlich brauchen wir einen, der Spezialist für die Nachwuchsentwicklung ist und diese durch passende Transfers ergänzt. Ob Hey das ist? Seine Vita lässt mich zweifeln….

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      • Hey war zuletzt in Myanmar, jetzt auch nicht als Quell der größten Fußballtalente bekannt. Sorry, wenn Krösche Kandidat 1 ist und Hey Kandidat 1b, dann gibt es keinerlei Vorgaben, wen man sucht. Hauptsache irgendwas mit Fußball …

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        • In dem Artikel steht ja auch man habe Hey schon abgesagt, weil man sich sicher war das es mit dem Wunschkandidat klappt-wenn Hey da trotzdem kommt….

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          • Wird sich wohl selbst angeboten haben. Kann ich mir schon vorstellen, dass er gerne in D arbeiten würde. Aber Hey ist ja dann nicht Kandidat 1b (das war Todt), sondern vielleicht 2c oder eigentlich gar keiner, aber man kriegt eben keinen anderen 😉

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    • Das betrifft ja nicht nur die beiden Kandidaten, sondern auch diejenigen, die sonst noch gehandelt worden sind, also Schwarz, Nilsson und Todt.
      Da kann man echt keinerlei Profil erkennen.

      Die ganze Sache Zeit nur, dass der AR mit dieser Aufgabe überfordert ist.

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      • Pelle ist ein guter Typ, aber wäre sein erster Job als Sportdirektor. Der ist bestimmt super vernetzt….

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  • Hey, vereinslos. Das erinnert mich an den Winterkracher, der bis jetzt noch kein Spiel gemacht hat. Langsam muss man sich wirklich Sorgen machen um den Club. Wenn es nicht so traurig wäre könnte man drüber lachen.

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    • 1 Spiel hat er gemacht! 3 Ballkontakte, 2 Pässe gespielt, beide angekommen, 1x gefoult worden, 50% Zweikampfquote, gut 1,3km Laufleistung. Beim 2:0 und 3:0 stand er auf dem Platz und hat also nicht das 1:1 verschuldet, sondern tatsächlich ein klein wenig zum Sieg beigetragen 🙂

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  • Also bis morgen finden wir keinen 🙂 Mich interessiert erstmal nur noch die Partie morgen in Stuttgart zb. ob Margreitter oder Ewerton beginnen, wer traut sich die Aufstellung zu? ..warum ist eigentlich Palacios man konnte fast meinen unter Köllner einer der Lieblingsspieler zumindest mit enorm vielen Einsätzen in der Vorrunde, warum ist der jetzt auf einmal ganz weg?

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    • Weil weder MK noch S auffällig an der Entwicklung der jungen Spieler interessiert sind, seit es in der 1.Liga gilt.Der Einzige, der sich entwickeln dürfte /müsste (wegen Verletzung eines gesetzten Spielers) ist Mühl.Löwen war ja vorher schon der erwartete shootingstar.Knöll hätte auch mal Ansätze, Palacios auch, Rhein…Solange noch irgendwas geht ändert sich das wahrscheinlich auch nicht.

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    • Zu Palacios schrieb jemand bei tm, dass er sich die Hand gebrochen habe.
      Hab aber nirgendwo irgendwas offizielles gelesen, auch in der PK wurde ja nichts davon gesagt.

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      • Leider im Netz nichts bezüglich Palacios gefunden. Aber Knöll fällt ebenfalls aus.

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  • Die Aufregung um das wichtige Spiel gegen den VfB vernebelt etwas den Focus auf das für die Zukunft des FCN weit wichtigere Thema, den Sportvorstand! Andere Erst- und Zweitligisten vermelden seit Wochen Neuzugänge bzw. geben bekannt, diese derzeit fix zu machen. Der Club sucht nicht endend den Sportchef, der Spielersuche und Transfers überhaupt anstoßen kann. Wobei dieser vorher erst den neuen Trainer finden muss, mit dem diese Transfers abgestimmt werden. Eine solch lange Phase der Handlungsunfähigkeit ist im Berufsfußball mindestens grob fahrlässig!

    Der Club hat ein grundsätzliches Problem, seine Strukturen sind für den modernen Profifußball nicht mehr zeitgemäß!

    Sportmanagement
    Bornemann war superfleißig. Aber letztlich inkl. seinem Team auch überfordert, weil ob der Arbeitsberge überlastet. Scouting oder Planung des (misslungenen) Trainingslagers auszulagern haben sich nicht als Ziel führend erwiesen. Dem künftigen Sportvorstand muss dringend ein Sportchef mit Profi-Erfahrung an die Seite gestellt werden, analog z.B. Kehl/Dortmund. Gerne auch noch ein Kaderplaner. Die fußballerische Fachkompetenz muss unbedingt breiter aufgestellt werden.

    Aufsichtsrat
    Grethlein und Kollegen sind besten Willens, fleissig, und integer. Sie alle sind beruflich stark eingebunden und man kann ihnen gar nicht genug danken, dass sie derzeit für den Club ihre ohnehin rare Freizeit komplett opfern. Doch so dauert die Erledigung hochdringlicher Angelegenheiten wie z.B. Einstellung eines Sportvorstands viel zu lange. Zeit, die der chronisch klamme FCN nicht hat. Auch besitzt der Aufsichtsrat nicht das spezifische know-how, dass im Spitzenfußball von Vorteil wäre (siehe FCB). Der Club muss von einem hauptamtlichen AR mit Fachwissen geführt werden, der seine Arbeitskraft nicht noch mit seinem Hauptjob teilen muß! Dazu mindestens einen Berater oder persönlichen Vollzeit-Mitarbeiter aus dem Profi-Fußball.

    Der AR sollte zur nächsten JHV einen Plan präsentieren, wie die Führungsstruktur des FCN komplett modernisiert werden kann. Ohne eine solche kommt der Club nicht aus der Organisations-Abwärtsspirale heraus und muss sich auf Sicht eher mit der 3. Liga beschäftigen (siehe Lautern).

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  • Oha, ein Freiburger Mondergebnis!
    [is ned bös gmeint, Juwe, diese Deine Begriffserfindung gefällt mir einfach als solche..]

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    • Das Interessante an diesem 5:0 ist diesmal die Statistik:

      278 : 652 gespielte Pässe
      78 : 88 Prozent Passquote
      30 : 70 Prozent Ballbesitz
      9 : 17 Torschüsse
      2 : 7 Ecken
      41 : 59 Prozent Zweikampfquote
      (Quelle: kicker.de)

      Unterschreibe ich für morgen sofort, solange dabei 3 Punkte rausspringen.
      Muss ja nicht gleich ein 5:0 sein.

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      • Heißt: Freiburg hatte 17 Fehlpässe mehr. Deren ‚Qualität‘ plus gekonntes Umschaltspiel nebst hervorragender Chancenverwertung scheint hier also der Schlüssel gewesen zu sein.

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        • eine passable Passquote ist perfekt, wenn die passenden Pässe passen und die nicht passenden Pässe nicht plötzlich Panik produzieren

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  • Die Statistik oben ist so ein klassisches Beispiel, es geht nicht um die Anzahl gewisser Aktionen sondern um Relevanz der Aktionen. (Effizienz) Was nützt zb. der 10 Pass, der ankommt ohne Raumgewinn nach vorne.

    Mainz ist mehr gelaufen als Freiburg 120km : 116km, sie werden wohl sehr intensiv verschoben haben.

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