Hoffnung bleibt nur für den BVB. Leibold verschießt Elfmeter.

Der 1. FC Nürnberg vergibt die Riesenchance am 31. Spieltag den FC Bayern München zu schlagen. Am Ende steht ein 1:1, das wohl nur dem Konkurrenten der Bayern in Dortmund wirklich hilft.

Der Club liefert einen beherzten Kampf, hat aber einfach kein Glück

31. Spieltag 2018/2019
1 : 1

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Am 31. Spieltag bahnte sich eine Entscheidung an – oben wie unten. Dem Stoff, aus dem man in den Medien Woche für Woche die angeblich „spannendste Bundesliga aller Zeiten“ bastelte, schien auf der Zielgeraden genau so die Puste auszugehen wie den Verfolgern der Bayern und den Abstiegskandidaten. Dortmund, furios in die Liga gestartet, leistet sich nicht den ersten, aber vermeintlich den entscheidenden Patzer – ausgerechnet gegen Schalke. Und der Sieg der Stuttgarter hat die letzten Hoffnungen der anderen im Tabellenkeller auf den Relegationsplatz wohl zerstört – trotz Sieg der Hannoveraner. Aber Fußball ist Fußball und wer Wetten auf den Ausgang platzieren will, hat hoffentlich sowas wie einen Bet at home Gutschein zur Hand.

Die letzten Hoffnungen der Liga ruhten also auf den Schultern des 1. FC Nürnberg. Nur mit einem Sieg des Underdog in diesem einst ruhmreichen Derby wäre der Club weiter im Rückspiegel des VfB und auch Dortmund könnte noch seriös auf die Meisterschaft hoffen. Doch welche Argumente hat der Club? Da wird es schon schwierig. Couragierte Leistungen gegen den Ball führten auch gegen die direkte Konkurrenz nur einmal zum Dreier, einfach weil man die wenigen Chancen in der Regeln vorne nicht zu nutzen weiß und hinten eben nicht alles wegverteidigen kann. Das Remis sollte das noch einmal belegen.

Nürnberg verteidigte mit Herz und Disziplin und konnte gegen uninspirierte Münchner das Spiel nicht nur offen halten, sondern auch in Führung gehen. Die wenigen wirklich dicken Chancen der Gäste hatte davor Mathenia teilweise glänzend pariert. Pereira überwand Ulreich im Nachschuß sehenswert ins lange Eck (48.). Es lag sogar das 2:0 in der Luft (51.), doch Löwen – sonst ein belebender Faktor – lässt einen 3gegen1-Konter fast schon fahrlässig liegen. Der Ausgleich (75.) dann eine Mischung aus ärgerlich, unglücklich und ‚typisch für diese Saison eben‘ – Bauer, der zuvor eine wirklich gute Partie spielte und zum Teil spektakulär mal per Hacke, mal per Fallrückzieher klären konnte, kann eine Coman-Flanke nur auf Gnabry abfälschen, von dem der Ball per Bogenlampe über Mathenia ins Tor geht.

Als man schon dachte, dass es das im Spiel war, hatte das Spiel noch Drama pur auf dem Zettel. Schiri Stieler pfeift nach einem Ellbogeneinsatz auf Elfmeter für den Club (91.), doch Leibold schießt den Ball „zu“ platziert an den Innenpfosten und von da ins Aus. Danach hat Bayern sogar nochmal den Sieg auf dem Fuß, doch Mathenia kann den allein auf ihn zulaufenden Coman noch stoppen und klären (95.).

Ein Gefühlschaos zwischen Stolz und Enttäuschung bleibt, doch am Ende fehlten eben wieder mal die Punkte. Ob man bei drei noch ausstehenden Partien jetzt 5 Punkte Rückstand aufholen kann? Kaum denkbar. Aber man muss dem Team attestieren, dass man sich wirklich nie aufgab, aber eben auch nie wirklich das nötige Momentum für sich verbuchen konnte. Wenn da noch was kommt, wäre nächsten Samstag der beste Zeitpunkt, damit anzufangen.

Daten & Fakten

Anstoß: 18:00 Uhr / Stadion: Max-Morlock-Stadion, Nürnberg
Schiedsrichter: Tobias Stieler (Hamburg)
FCN-Bilanz: 3 Siege / 3 Remis / 6 Niederlagen
Historische Spiele: 3:6 gegen Freiburg
Assistenten: Dr. Jöllenbeck (Freiburg), Gittelmann (Gauersheim)
Vierter Schiedsrichter: Schaal (Tübingen)
Zuschauerzahl: vor. 50.000

Übertragender Sender: Sky
Kommentar: Wolff Fuss

221 Gedanken zu „Hoffnung bleibt nur für den BVB. Leibold verschießt Elfmeter.

  • Dieser Stieler ist aber auch nicht gerade als Clubfreund bekannt oder?

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  • Pffu. Das hört sich im Interview gerade so an als würde Schommers „neuer“ Trainer werden… Meine Begeisterung hält sich in engen Grenzen.

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  • Leibold wohl mit dem VfB einig-falls die drin bleiben-meldet Sky.Top Zeitpunkt und Interessenkonflikt

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  • Bitte jetzt einen 2:0 Sieg durch Abbruch.

    Das muss endlich mal durchgezogen werden!

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  • Tja, das nennt man dann Bayern-Dusel. Wenn selber nichts geht….

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  • Und wir lassen den schießen, der nächste Saison mutmaßlich in Stuttgart spielt…

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    • Genau das dachte ich mir auch
      Ist denn da keiner in der Lage mal nen Elfer reinzuzimmern….

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    • @ xxandl
      Glaubst du etwa noch, Leibold hätte den mit Absicht an den Pfosten geschossen?
      Der vergeigt sich doch nicht selbst die Siegprämie.
      Das ist das Los des Schützen: Held oder Depp!

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      • Ich weiß nur, dass ich einen Spieler, für dessen persönliche Zukunft es besser wäre, wenn der Ball nicht reingeht, keinen Elfmeter schießen lassen würde. Und sei es nur, um ihn zu schützen.

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        • Also lieber einen schießen lassen, dem es eigentlich eh scheißegal sein kann, weil er nur ausgeliehen ist?

          Also ich kann die Frustration ja verstehen, aber wirklich nen Vorwurf machen kann man Leibold da doch nicht. Hanno haben gegen Schalke klar die Nerven versagt, Leibold wollte es halt einen Ticken zu genau machen. Ist scheiße, wird ihn selber aber wohl am meisten ärgern.

          Mal ganz davon abgesehen, dass die Behauptung, dass es für seine Zukunft besser wäre, zu verschießen, einfach falsch ist, schon allein, weil wir selbst bei einem Sieg gegen die Bayern immer noch mit großer Wahrscheinlichkeit absteigen würde. Und weiterhin, weil es doch alles andere als sicher ist, dass Leibold zum VfB wechselt, nur weil Sky das in der Halbzeitpause gesagt hat. Für die verlässlichsten Informationen sind die ja nicht gerade bekannt. Und selbst wenn es stimmen sollte, muss der VfB auch erst selber mal noch den Klassenerhalt schaffen.

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          • Leibolds Fußspitze war hier auf jeden Fall viel weniger zu weit nach rechts geneigt als Zrelaks zu weit vorne war.

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  • Warum schießt nie Mathenia; der hat doch auch immer die größte Klappe!?!?

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  • Haben die Spieler keinen Elfmeter geübt? Schon der dritte in dieser Saison! Sowas DARF einfach nicht passieren, das gehört zu einem Erstligisten dazu. Nicht nur das zeigt: Club ist keiner.

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    • Der vierte, oder? Einmal Ishak, zwei Mal Behrens, jetzt Leibold.

      Für was haben wir Pereira am Platz?

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      • @ xxandl
        Hätte Pereira verschossen, dann hättest du den Leibold gefordert.

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        • Definitiv nicht, ein Linksverteidiger hat am Elferpunkt nichts zu suchen und das ist schon seit Pinolas Zeiten mein Standpunkt. Da stehen mindestens fünf andere auf dem Platz, die wir fürs Tore schießen bezahlen, die sollen sich darum kümmern.

          Pereira wäre nur die logische Wahl, weil der mit Abstand die beste Form hat und so ziemlich der einzige bei uns ist, der tatsächlich Tore schießt.

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          • Ich wette 10:1, dass sie die letzte Woche Elfer geübt und Leibold als Schütze festgelegt haben.
            Werden wir bestimmt auch bald lesen können.
            Das war einfach die unnachahmliche Art unseres Clubs, immer wieder neue, unglaubliche Geschichten zu schreiben.

            Leibold wollte die Kugel versenken. Hat nicht geklappt. Clublike.

            Wenn Du das so siehst, dann hätte Schäfer im Pokalfinale 2007 niemals im Kasten stehen dürfen… (und sag jetzt nicht Elfer 😉 )

            Damals wie heute gilt:
            Ein Wechsel nach Suttgart ist nicht ratsam, so sieht’s doch aus. 🙂

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            • Da stelle ich die Gegenfrage: Glaubst du, Brehme hätte den Elfer im WM-Finale schießen dürfen, wenn es sein erster Elfer im Profifußball gewesen wäre?

              (Ganz davon abgesehen, dass da genug andere auf dem Platz standen, denen ich das mehr als nur zugetraut hätte.)

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              • Für Leibold war’s der dritte Elfmeter im Profifußball, die beiden zuvor (in Rostock und Köln) hat er verwandelt. Das ist jetzt nicht soweit hergeholt den schießen zu lassen.Auf Grund der Erfahrung hätte Ilicevic schießen müssen. 😀

                Gibt für mich keine inhärente Logik, warum ein Offensivspieler bessere Elfer schießt als ein Verteidiger, das hat mit dem normalen Toreschießen ja nicht viel zu tun.

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                • Elferschießen zählt für die Statistik nicht – insofern war das sein Erster. Die Situation ist auch nicht vergleichbar, weil dich halt weder die vier anderen noch dein Torhüter rausreißen können.

                  Und in Punkto Druck ist ein Elfer gegen die Bayern in einer Situation die über den Klassenerhalt entscheiden kann auch nicht mit dem Ausscheiden im Pokal in Runde 1 oder 2 vergleichbar.

                  Den Unterschied sehe ich darin, dass Offensivspieler in Punkto Schusstechnik besser ausgebildet sind und auch wesentlich mehr Übung haben. Du bist der Herr über die Statistiken: Wie oft hat Leibold in dieser Saison geschossen und wie viele Schüsse davon gingen tatsächlich aufs Tor? Als besonders präziser Schütze wäre mir Leibold noch nie aufgefallen…

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                • Die Schusstechnik dürfte beim Elfmeter Schießen nicht so unglaublich wichtig sein. Wenn man schaut, wer da bei den Elfmeterstatistiken vorne ist (egal ob absolut oder Quote), dann sind da mit Kaltz, Rehagel, Daems, Verhaegh, Butt (!), Breitner, Höttges, Hannes, Brehme, Kutzop, L. Huber so viele Defensivspieler, dass es mir unwahrscheinlich erscheint, dass Offensivspieler bessere Elfmeterschützen sind. Die Situation ist ja auch nicht wirklich mit ner normalen Schusssituation zu vergleichen, da gehts eigentlich eher um Nerven als um Technik.

                  Ich glaube das ist eher Konvention, als empirisch begründet, dass da eher Offensivspieler schießen. Müsste man aber mal tatsächlich untersuchen, ob die Quoten da unterschiedlich sind oder ob alle da global bei 75% liegen.

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          • xxandl

            Was hat dein subjektiver Standpunkt mit der objektiven „Wahrheit“ zu tun?
            Hat der Trainer Leibold bestimmt?
            Hat sich ein anderer Spieler für den aufgedrängt?
            Ist die Schwarmintelligenz der Spieler geringer, als jene eines Fans?
            War Pinola das Maß aller Dinge?

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        • Warum Leibold geschossen hat, versteh ich auch nicht – nicht weil er Aussenverteidiger ist, sondern weil er nicht allzu abgebrüht wirkt. Bei Perreira oder Margreitter hätte ich auch ein besseres Gefühl gehabt vor dem Elfmeter (und hinterher vielleicht auch).

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    • Was bringt das? Im Training schießt du unbelastet und versenkst jeden.
      Im Spiel ist das eine völlig andere Situation. Da ist der Druck riesig.
      Vor allem dann, wenn es der Siegtreffer sein könnte.

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  • Ich Schlag jetzt entweder meine Frau, schmeiß das Tablet aus dem Fenster oder trink irgendeine Flasche Schnaps auf ex.

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      • Hab nur einen Doppelten geschafft, Tablet geht noch wie man sieht und meine Frau hat nach kurzer Erklärung der Sachlage einen mitgetrunken. 😉

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  • Und der Schommers lacht! Ich werd‘ bekloppt, was ist mit dem verkehrt!!?

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  • Es wär zu schön gewesen. Aber an irgendwas scheiterts immer. Diesmal eben Unvermögen, Elfer zu verwandeln.
    Trotzdem: tolles Spiel.
    Bauer hat absolut positiv überrascht.

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  • Bei allem Respekt für die Leistung: Der verschossene Elfer zeigt einmal mehr, dass der Club kein „Gewinner Verein“ ist. Da schein eine gewisse Angst vor Erfolg da zu sein, oder zumindest zu wenig Erfahrung und Coolness. Das war heute überragend gemacht und dann lässt man das liegen. Chance Löwen, Elfmeter Leibold. Am Ende muss man Mathenia hundertfach danken, dass die Bayern nicht noch den Dusel Fakor (aka 1:2 durch Coman) ausgespielt haben.

    Kurzum: TYPISCH CLUB!

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    • Das mit den vielen verschossenen Elfmetern ist doch vor allem eine Qualitätsfrage.

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      • mb
        Nee, das ist eine Frage der Nerven, der Konzentration und nicht selten auch eine
        Glückssache.

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        • @Hans65: Ach so, Abgebrühtheit und Konzentrationsfähigkeit haben also nichts mit Qualität zu tun. Stimmt schon, mentale Stärke spielt im Sport keine Rolle.

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          • @ mb
            Dann ersetze ich meine Argumentation eben durch Tagesform!
            Warum gibt es Spieler, die 5 mal hintereinander treffen, aber dann
            den 6. und 7. Elfer verschießen?
            Haben die ihre Qualität urplötzlich einbebüßt?

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            • @Hans 65:
              Die Antwort ist ganz einfach, wenn man in Wahrscheinlichkeiten denkt. Je höher die Qualität eines Spielers ist, umso wahrscheinlicher ist es, dass er einen Elfmeter verwandelt. Das bedeutet nicht, dass er zwingend jeden Elfmeter verwandelt, aber z.B. in 90 % aller Fälle.

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        • Ich sehe es auch so Nerven Abgebrühtheit am Ende auch Fitness in der 91. Minute (Elfmeter Konzentration) sind ganz klar Qualitätsmerkmale. Es paßt ins Gesamtbild, daß bei uns da leider auch die Qualität nicht ausreicht. Es waren ja keine Einzelfälle.

          Es ist zum Haare raufen, wenn man sich überlegt, alleine durch die Elfmeter, die leider verschossen wurden, würden wir zumindest auf dem Relegationsplatz stehen. Ebenso daß uns nur ein verschossener Elfmeter von einem Sieg gegen den FC Bayern im absoluten Meisterschaftsmodus, bei denen gings um viel, trennte. Wenn man als Clubfan noch Haare auf dem Kopf hat werden die zumindest grau.

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  • Wie sagte zu mir eben ein Freund aus Köln absoluter Köln Fan hinsichtlich Leibold. Was für ein Idiot! Recht hat er. Es ist einfach eine Loser Mannschaft. Wenn etwas dumm laufen könnte, der Club machts möglich.

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  • Für mich ist das nicht mehr fassbar. Ist es Unfähigkeit, Dummheit, Pech ? Egal. Danke, aber meine Liebe ist heute erloschen.

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  • Warum schiesst ausgerechnet dieser Depp
    Und der Trainer lacht….
    Unglaublich

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  • Das war heute das berühmte Silbertablett, gegen sehr dezente Tiroler.

    Warum mache ich den Fehler und schaue immer wieder?
    Den Punkt kann sich Schommers an den Spind heften, wird nix nützen.
    Nur 3 der 4 verschossenen Elfer und wir wären vor dem VFB, tja.

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    • Nbg Südost

      Hätten wir alle Spiele gewonnen, dann wären wir sogar Meister.

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  • bestes spiel der saison. chapeau und kopf hoch!
    mit so einer leistung ist noch was drin…
    3 endspiele….

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    • Wir haben schon so viel Geschenke abgelehnt die Saison, sorry aber es wäre schon Blasphemie wenn man dann drin bliebe. Das geht eben nicht.

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    • 2 der 3 Gegnermannschaften können sich noch für die Champions League qualifizieren- das wäre schon ziemlich bockstark

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  • Ichdrehdurch…
    Nun hilft nur noch Jägermeister

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  • Unglaublich. UnGLAUBlich. UNGLAUBLICH!!! Und das nicht nur in diesem einen Spiel, das zieht sich durch die ganze verkackte Saison. Weil hier eh nur Clubfans sind, brauche ich gar nicht erst zu behaupten, so eine Saison-Mischung aus irrsinnigem Pech, Blödheit, Unvermögen, Naivität etc. pp. noch nie erlebt zu haben… bin bedient… aber @Exilfranke, Dei Frau schlägsd fei bidde ned – maggsd hald es Däbbled hie, na bassds scho😜 Ich hab noch ein Schlückchen Irischen Stoff übrig, da brauch ich jetzt wohl einen Abstiegs-Trost-Trunk… https://youtu.be/fZmYv6kDutw

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    • Für Fields of athenry ist es noch zu früh.
      Vielleicht im Heimspiel gegen Gladbach (vielleicht aber auch da noch nicht), aber heute haben Sie den „UND IHR WOLLT DEUTSCHER MEISTER SEIN??“-Bayern die Stirn geboten.
      Athenry ist erst wenn das Club-Schiff den Erstligahafen definitiv verlassen hat 😉

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      • Stimmt, hast Recht, das Schlückchen „West Cork“ hebe ich mir lieber noch auf – für das Wunder oder für die mathematisch nicht mehr zu leugnende Fortsetzung der Tradition „Rekord- dies, Rekord-das“😉

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  • Also wenn jemand nach dieser Saison fragt, weshalb wir abgestiegen sind…

    ich hätte da ein paar Dinge gesehen…

    Man verpasste in dieser Saison einfach, die Matchpoints zu machen und hat zu oft 2 Punkte verschenkt. Schade, gut und mit viel Einsatz gespielt, aber den Siegtreffer nicht verwandelt…

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    • In der Tat. In wenigstens 6 der 10 Unentschieden war ohne Weiteres der Sieg drin. An Spieltag 2 gegen Mainz ging es los damit..

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  • Clubfan für immer
    Zweite Liga hin oder her
    ABER
    ich habe keine Lust mehr auf Neuaufbau

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    • @Badenclubberer

      No problem! Dann legst du halt mal 40-50 Millionen Euronen auf den Tisch,
      dann klappt es in der nächsten Saison vielleicht, eine bundesligataugliche
      Mannschaft zusammenzustellen.

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  • D. Hamann outet sich immer öfter als Clubsymphatisant ..
    Wäre das nicht einer für uns für die Sportliche Leitung?

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  • Danke für dieses Gänsehaut-Spiel. Ich war danach fix & fertig.
    Der Club ist in der ersten Liga angekommen – und kaum, dass man das guten Gewissens schreiben darf, ist er auch so gut wie abgestiegen.

    Aber wie Alexander schon schreibt:
    Jagt die Wölfe in die Wüste dann wäre das endlich auch auswärts ein Ausrufezeichen und dann könnte es doch noch ein wertvolles Remis gewesen sein…

    Heute haben sie alles rausgehauen und ganz sicher nicht heute den Klassenerhalt verspielt, Leibolds Elfer hin, Löwens Konterschlampigkeit her.

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  • Ich verstehe keinen, der heute NICHT stolz ist, ein Glubberer zu sein!

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  • Man kann es auch so sehen, nächste Saison kommst in der ersten Liga vielleicht nicht ein Mal nach Hamburg, musst‘ aber vielleicht nach Paderborn, zwar nix Dorf … aber schon sehr katholisch. Wer weiß schon, wofür das heutige Unentschieden noch gut sein könnte. War gar nicht so ungeschickt der Auftritt heute Abend. Elfer verschießen ist beim Club seit Jahrzehnten gar nicht so unüblich, nur mit dem Klewer damals haben wir mehr gehalten als verschossen. Also kommen wir wieder runter, dem Club mangelt es die Saison an Durchschlagskraft, nachrüsten könnten wir die auch nicht. Die Konsequenz könnte der Gang in die zweite Liga sei. Was wiederum, s.o., eine Fahrt nach Paderborn ersparen könnte. Oder auch nicht.

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  • Egal wie schlimm es ist…
    Sicher ist für mich…
    Einmal Clubfan immer Clubfan!!!

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    • Badenclubberer

      Genau, deshalb habe ich ja auch „vielleicht“ geschrieben.

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  • Der Vorteil in der 2. Liga ist: da ärgert man sich nicht so oft, wenn ein Spiel nicht gewonnen bzw. verloren wird.
    Von der Einstellung und dem Einsatzwillen her kann man sich in der Rückrunde nichts vorwerfen!
    Das war aller Ehren wert. Alleine der Mut in der Hinrunde, die Genauigkeit bei den Abspielen und der Wille, ein Spiel wirklich gewinnen zu wollen, ließen neben den absurd schlechten Schirileistungen zu wünschen übrig.
    Leider sind wir zuspät erst unter Schommers in der Rückrunde aufgewacht.

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  • So, jetzt ist doch mal Schluss. Leibold hat einen super Elfmeter geschossen. Auch Behrens hat einen super Elfmeter geschossen. Der Club hat super gespielt. Wenn der Elfmeter von Leibold 1 cm weiter links am Pfosten einschlägt ist er drin. Alle hätten gesagt was für ein klasse Elfmeter das unter diesem Druck war. Leibold hat gekämpft und Verantwortung übernommen. Wir sollten stolz auf die Leistung des Clubs sein. Im übrigen hat auch der Schiedsrichter einen super Job gemacht. Darüber spricht keiner mehr. Also fair bleiben. Vielleicht ist der Punkt gegen die “ Dusel Bayern “ sehr viel wert. Manche Kommentar sollten noch mal überdacht werden bevor sie gesendet werden. Ich bin heute sehr stolz auf meinen Club.

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  • Es ist kaum zu fassen, da macht der Club sein bestes Spiel in dieser Saison und belohnt sich nicht mit drei Punkten. Endlich einen Schiedsrichter der keine Spielentscheidende Fehler begeht und wir schaffen es nicht, die verdiente 3 Punkte einzufahren. Zu dem nicht verwandelten Strafstoß von Leibold sind zwei Dinge anzumerken: In dieser Woche wurde in Bild bekannt gegeben, daß Leibold den Verein in Richtung Stuttgart verlassen wird. Herr Leibold hat heute für mich bis zur 80. Spielminute ein gutes Spiel gezeigt. Danach hatte er mit Coman der von links auf rechts gewechselt , seine große Probleme bzw war mit Ihm deutlich Überfordert. Herr Schommers hatte ja mit Margreiter und Illcevic zwei seiner erfahrenste Spieler eingewechselt. Margreiter wurde sicher für Standards im gegnerischen Strafraum eingewechselt.
    Hätte alles gepasst, wenn Illcvic mit den meisten Bundesligaeinsätze die Verantwortung übernommen hätte.
    Gebe die Hoffnung alledem noch nicht auf!!!

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  • Hätten wir nur den Köllner früher rausgeworfen! Beim 0:2 gegen den VfB in der Hinrunde wäre eine Schanxe gewesen. Jetzt sind wir in der Liga angekommen, aber leider zu spät. Viel zu spät.

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    • Hätten wir gegen Stuttgart, Schalke und Bayern gewonnen, würden wir zwei Punkte vor Stutgart liegen und nicht fünf dahinter… Mit Köllner hat das nichts mehr zu tun.

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    • Ja, so sehe ich das auch. Umso bitterer, dass es selten so leicht war wie in dieser Saison, mindestens den Relegationsplatz zu erreichen.

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  • Einige hatten vor dem Spiel das Gefühl, dass heute eine Überraschung drin war. Es lag irgendwie in der Luft. Der Schuss beim Elfmeter an den Pfosten kann der Stoß in die zweite Liga gewesen sein. Aber es nützt alles nichts. Das Spiel ist aus und schluss. Man kommt sich aber irgendwie betrogen und beschissen vor. Das kann doch alles nicht wahr sein. Man muss sich vorstellen, Stuttgart hätte verloren und der Club gewonnen und wir hätten die Schwaben heute überholt. Es ist aber immer noch nicht alles vorbei. Der Wille der Mannschaft in der 1. Liga zu bleiben ist ganz klar da. Und der Glaube kann Berge versetzen.

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    • Zitat Hans: „Man muss sich vorstellen, Stuttgart hätte verloren und der Club gewonnen und wir hätten die Schwaben heute überholt“.

      Und dann holt am letzten Spieltag der VfB 1 Punkt und der Club verliert in Freiburg. Dann wäre das Drama noch schlimmer, als vorher schon Gewissheit zu haben.
      Anders herum wäre es viel schöner. Der Club gewinnt gegen Wolfsburg und Freiburg und Stuttgart schafft nur noch ein Unentschieden.

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  • Es war ein wirklich großer Fight, der ums Haar einen sensationellen Ausgang gehabt hätte, auf der anderen Seite war die Rettungstat Mathenias etwas, was mich als alter (und das beinhaltet zwangsläufig) leidgeprüfter Clubfan noch mehr gewundert hat, als der sch***knappe Innenpfostenelfer Leibolds. Dass am Ende dann doch wenigstens dieser eine hochverdiente Punkt gerettet wurde.

    Übrigens sollte Palikuca versuchen, Mathenia zu halten. Der Mann gehört in der Rückrunde zu den sechs besten Keepern der Liga.
    Und falls er erstklassig bleiben will, dann aber nur für ordentlich Kohle bitte.

    By the way: Wolff Fuss fand ich für einen in München lebenden Kommentator erfrischend neutral und dazu noch kenntnisreich über den Club. Darf man auch mal sagen.

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  • Jetzt auch noch einen Österreichischen Trainer, das ist ja fast schon eine Demütigung 😮

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    • Wie war das beim letzten Meistertitel?

      (Edit: Wobei man das nicht als pro-Canadi Meinung verstehen sollte – nach dem was man so lesen durfte, habe ich grobe Zweifel an seinem Führungsstil…)

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      • Spaß beiseite ja welchen Eindruck hast du denn von deinem Landsmann, den meisten wird er mal wieder nichts sagen klar, bei Rapid Wien scheints ja krachend schief gelaufen zu sein, da sprache man danach von einem Missverständnis ?

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        • Canadi Mannschaft erfolgreich trainieren-das ist die Frage,Herkunft egal

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            • Allein die Wortspielchen verbieten es eigentlich schon.

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          • Dass nach.einem ganz passablen Auftritt der Manschaft gegeb Bayern eine Trainerdiskussion entfacht wird, erinnert mich an Entenmann, den guten Menschen, der nach dem 2:0 entlassen wurde. Merkwürdiges Deja vu Erlebnis. Wiederholungszwang? ICD 10

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              • Bisher aber doch eher auf dem Niveau, „bleibts der Schommers oder bleibts er nicht.“ Dass jetzt wilde und wildfremde Namen auftauchen, mich wundert‘s oder wundert‘s mich eigentlich nicht?

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                • Am Ende gehts halt allein um die Frage, mit welchem Trainer man die beste Perspektive für die kommende Saison, d.h. die größten Chancen auf den direkten Wiederaufstieg sieht.
                  Bei Schommers sehe ich diese aufgrund der Spielweise unter ihm einfach nicht, da werden wir auch mal selber das Spiel machen müssen und nicht nur mit viel Einsatz dagegen halten. Und fußballerische Magerkost mag das Publikum gegen Dortmund, Bayern und Co. vielleicht zu schätzen wissen, gegen Bielefeld, Aue oder Darmstadt wirst so aber dann doch so langsam aber sicher das Publikum ausm Stadion vertreiben.

                  Und fast-Sieg gegen die Bayern hin oder her – jetzt ist einfach der Zeitpunkt, zu dem man sich mit der Trainerfrage beschäftigen muss.

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                • Die entscheidende Frage wird sein, ob man sagt, wir verlieren eh 14/15 Mann, da sollten wir beim Trainer auf Kontinuität setzen oder eher sagt, bei so viel Wechsel kommt‘s auf den Trainer auch nicht mehr an.

                  Dass Schommers anders spielen lassen kann, hat er in Köln jahrelang gezeigt, die Spielweise jetzt wäre für mich jetzt gar nicht wirklich entscheidend.

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                • Wenn Österreich, dann Stöger-der kann ja nachweislich auch 2.Liga

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                • Wie Schommers in Köln hat spielen lassen, kann ich nicht beurteilen. Habe aber meine Zweifel, ob man Jugend- und Profibereich da vergleichen kann.
                  Aber mit der Spielweise, die er momentan vorgibt, glaube ich einfach nicht, dass es in der zweiten Liga funktionieren wird.
                  Und auch sonst bin ich der Ansicht, nach allem was diese Saison so war, dass ein sauberer Schnitt und kompletter Neuanfang auch auf dem Trainerposten am sinnvollsten wäre.

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                • Wie Schommers in Köln hat spielen lassen, kann ich nicht beurteilen. Habe aber meine Zweifel, ob man Jugend- und Profibereich da vergleichen kann.
                  Aber mit der Spielweise, die er momentan vorgibt, glaube ich einfach nicht, dass es in der zweiten Liga funktionieren wird.

                  Es ist doch völlig egal ab man Jugend und Profi Bereich vergleichen kann, der entscheiden Punkt ist ob jemand ein guter oder schlechter Trainer ist.

                  Die Spielweise die er jetzt vorgibt, ist die, die wir besser in der Hinrunde schon gespielt hätten, wenigstes hat Schommers gemerkt was mit dem Kader das bestmögliche ist, vor ihm war das ja bisweilen einfach nur eine Katastrophe, weil es da jemanden gab der überhaupt nicht einsehen wollte, daß man die eigene Vorstellung auch mal auf den Prüfstand stellen sollte.
                  Ein Fußballlehrer wird dann schon unterscheiden können ob er 1. Liga mit einem limitierten Kader oder 2. Liga mit einem guten Kader spielt. Traue ich Schommers selbstverständlich zu.

                  Mit der Mannschaft den Titelaspiraten Nummer eins am Rande einer Niederlage zu haben, ist auch wenn es uns nicht mehr viel hilft, aber von der Leistung her aller Achtung wert. Großes Kompliment an den Matchplan!

                  Wenn ich ich an das Hinspiel unter Köllner erinnere und das war auch die Phase als der FCB gegen sogenannte kleine den ein oder anderen Punkt liegen ließ, das war ein einzige Frechheit gegenüber jedem FCN Fan, der dort hingefahren ist nichtmal etwas versucht zu haben und das fügte sich auch ins Bild als er die ganze Woche schon klar machte, da ist sowieso nichts zu holen mit seinen ewigen Monologen.

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                • Naja, der Stöger hat ja gestern in „Blickpunkt Sport“ des BR-Fernsehens schon seine Bewerbungsunterlagen abgegeben.
                  Und er kann nicht nur 2.Liga…
                  Ganz so preiswert ist er allerdings auch nicht.
                  Florian, gehst Du wirklich von 14/15 Abgängen aus? In meiner privaten Rechnung komme ich auf acht bis zehn (einschließlich der zu Ende gehenden Leihen).

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                • Ein Fußballlehrer wird dann schon unterscheiden können ob er 1. Liga mit einem limitierten Kader oder 2. Liga mit einem guten Kader spielt. Traue ich Schommers selbstverständlich zu.

                  Köllner auch?

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                • @Manni der Libero: 8-10 ist in meinen Augen zu optimistisch eingeschätzt. Man hat mit Salli, Klandt, Ilicevic und Lippert vier Leute, deren Verträge auslaufen und bei denen es keinen Grund gibt, die zu verlängern (außer eventuell aus Sentimentalität oder zum „Chance geben“ bei Lippert). Dazu kommen die Leihen von Bauer, Kubo, Pereira und Tillman, bei denen es möglicherweise bei Tillman weitergehen könnte, bei Kubo wird man das Missverständnis beenden wollen, bei Bauer fehlt mir auch die Fantasie, dass wir da plötzlich 3 Millionen Euro zahlen, von den 10 Millionen für Pereira ganz zu schweigen (die angeblich angestrebte Verlängerung der Ausleihe halte ich für unrealistisch). Dazu kommen dann mit Leibold, Löwen, Erras, Mühl und Mathenia fünf Leute, wo ich sicher mit einem Abgang rechne und Leute wie Bredlow, Ewerton und Ishak, deren Verträge 2020 auslaufen und wo man jetzt zumindest noch ein wenig Geld bekäme. Gerade Ewerton könnte da durchaus noch Interesse bei manchen Vereinen wecken. Denke so um die 15 Leute werden es also schon.

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                • Misidjan dürfte sicherlich auch ein Wechselkandidat sein.

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                • Wobei man halt auch nicht alle gehen lassen kann, die weg wollen, auch wenn manche nicht glücklich sein werden. Das Anschauungsbeispiel wäre Burgstaller nach dem Nicht-Aufstieg. Nachdem wir ja großteils mit einer Zweitliga-Mannschaft in die Bundesliga gegangen sind, ist es ja nicht so, dass uns die Verträge dieser Spieler nun zu teuer wären und wir zum Verkauf gezwungen wären.

                  Ich glaube zwar auch, dass es um die 15 Spieler sein werden, die uns verlassen, aber gerade bei Mathenia und Ewerton sollte man den Spielern schon Wege für eine langfristige Zusammenarbeit aufzeigen. Auch Ishak hat sich in Liga zwei bewiesen und dieses Jahr nicht viel Eigenwerbung gemacht, da könnte schon beiderseitiges Interesse auf eine weitere Zusammenarbeit vorhanden sein. Die Jüngeren (Löwen, Leibold, Erras, Mühl) sind diejenigen, die wohl nicht zu halten sind und gleichzeitig am meisten Geld einbringen werden.

                  Wünschenswert wäre es in meinen Augen, wenn ein starker Kern übrig bleiben würde: Mathenia – Valentini, Margreitter, Ewerton, x – Petrak – Vura/x, Behrens, x, Kerk – Ishak

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            • Apropos Trainer, der Kicker zählt gerade Hannes Wolf beim HSV an. Den würde ich zum Club holen. Er hat schon mal beim Club gespielt und Aufstiegstrainer ist er auch. Den fänd ich gut! Richtig gut.

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              • Oh ne, bitte keinesfalls Wolf. Da ist mir das Risiko zu groß, daß die HSV Misere nicht doch auch zum Großteil am Trainer und dessen Probleme mit den Spielern im Kader liegt.

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                • Glaub ich nicht, dass es zum „Großteil“ am Trainer liegt. An einer Mannschaft, wo einem „Großteil“ der etablierten Führungsspieler ein Spiel unterhalb der Championsleague unter aller Würde ist, scheitern auch Klopp, Tuchel, Guardiola und andere Trainergrößen.

                  Ich fände den Hannes Wolf gut. Vielleicht kommt er irgendwann zum Club (zurück.)

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        • Er ist fachlich sicher gut, hat mit dem Dorfklub Altach die Großen jahrelang geärgert und die in Höhen geführt, die sie wohl nicht mehr sehen werden. Allerdings haben die halt schnelles Umschaltspiel gespielt und sind selten in die Verlegenheit gekommen das Spiel machen zu müssen.

          Bei Rapid hatte er dann genau das Problem, dass der Anspruch von Rapid und das Verhalten der Gegner ihn dazu gezwungen haben mit viel Ballbesitz zu spielen – und das konnten augenscheinlich weder er noch seine Mannschaft. Angesichts der Aufgabe, die mutmaßlich in Liga zwei auf uns warten wird, bin ich daher sehr skeptisch, ob er der richtige Mann wäre.

          Und dann gab es halt die Berichte, dass sowohl die Altacher Spieler, mit denen er ja sehr erfolgreich war, als auch die Rapid Spieler gefeiert hätten, als sie von der jeweiligen Ablöse von Canadi gehört haben, weil seine Umgangsformen und Menschenführung unmöglich sein sollen…

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          • Danke, Interessante Informationen, die nicht unbedingt die Freude über diese ‚mögliche‘ Lösung erhöhen.

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          • @ xxandl

            Welcher vernünftige Sportvorstand beurteilt einen potentiellen Trainer auf der Gundlage von irgendwelchen Berichten oder vom Hören-Sagen? Was sind „unmögliche“ Umgangsformen?
            Zufriedene Spieler haben nichts zu monieren, unzufriedene prangern die „Menschenführung“
            an. Hat er sie gebissen, beleidigt, eingesperrt, bedroht oder sie ohne Begründung einfach nicht
            aufgestellt?
            Bei mir bricht Skepsis aus, wenn Fußballfans einen Trainer bereits im Vorfeld voreingenommen beäugen, dessen Persönlichkeit und Fähigkeit sie aus eigener Erfahrung überhaupt nicht bewerten können. Das scheint eine Zeiterscheinung zu sein.

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            • Der Verweis auf die eigene Erfahrung kommt normal von den „Lügenpresse, Lügenpresse“-Rufern…

              Ein Sportvorstand sollte sich nicht von Zeitungsartikeln leiten lassen, diese komplett zu negieren würde ich aber ebenfalls für einen Fehler halten. Und ja, es ist klar, dass es unter jedem Trainer zufriedenere und unzufriedenere Spieler gibt, das hat mit den Anschuldigungen die es hier gab aber relativ wenig zu tun. Lies dir die entsprechenden Berichte einfach durch, schwer zu finden sind diese ja nicht. Nachdem ich die Autoren zum Teil ja kenne und weiß wie nahe sie an der Mannschaft sind (was zugegeben nicht immer gut sein muss), habe ich keinen akuten Grund an den Aussagen zu zweifeln.

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              • @ xxandl

                Höre mir doch bitte mit diesen plumpen Sprüchen auf. Mir scheint, du hast überhaupt
                nicht verstanden, um was es mir in meinem Post geht.

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      • Canadi löst erst mal auch Schrecken aus bei mir, wobei Rapid seit Jahren eine einzige Shitshow ist.

        Aber: Canadi gibt Anfang April n großes Interview, dass die Bundesliga sein Traum sei. Kurz darauf (noch vor der Palikuca-Verpflichtung) taucht die Verbindung nach Nürnberg auf ner englischsprachigen Seite über den griechischen Fußball auf. Jetzt schnappen Bild und Kicker das am gleichen Tag auf? Und da soll nicht der in Nürnberg bestens vernetzte Berater von Canadi (der von Schöpf, Margreitter, Burgstaller und Jäger) dahinter stecken? Dass er bei Palikuća auf der Liste steht, glaub ich schon, aber ob das so heiß ist, wie der Kicker es verkauft? (BILD spricht von „aussichtsreich“, das ist für deren Verhältnisse ja eher defensiv.)

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      • Für den dezenten Führungsstil war unser letzter Meistermacher ja auch nicht gerade berühmt 😉

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  • So jetzt hab ich eine Nacht über die Enttäuschung geschlafen – und die Entäuschung ist immer noch da!

    Vor dem Spieltag hätte wohl jeder gesagt, mit einem Punkt gegen die Bayern können wir mit Rückenwind in die letzten Spiele gehen.
    Nachdem der Spieltag in den anderen Stadien aber so gar nicht für den Club gelaufen ist geht es jetzt mehr gegen einen Orkan, da ist von Rückenwind nichts zu spüren.
    Das schlimme dabei ist, das momentan die meisten Spiele vom Club recht gut gespielt werden. Von den Mannschaften im Tabellenkeller spielt Nürnberg am konstantesten (und auch nicht konstant schlecht!). Aber die anderen Teams machen dann ein Spiel aus dem sie irgendwie 3 Punkte mitnehmen und schon sind die knappen Niederlagen und mal ein Punkt der Franken so gut wie nichts wert.
    Realistisch gesehn ist der Abstieg jetzt nicht mehr abzuwenden, aber das haben wir auch schon kurz nach der Winterpause gesagt – deshalb werde ich so lange es noch ein Fünkchen Hoffnung gibt jetzt darauf hoffen, dass es doch noch klappt!
    Aus meiner Sicht hätte die Mannschaft das verdient und die Fans selbstverständlich auch. Würde gerne sehen, wie sich die Mannschaft weiterentwickelt, denn ein paar Prozent mehr Erstligaerfahrung hätte aus meiner Sicht in diesem Jahr gereicht und wir wären momentan nicht auf dem direkten Abstiegsplatz.

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  • Im ersten Moment war die Enttäuschung groß.

    Mittlerweile ist da aber eher Mitgefühl mit den Spielern. Soviel und so tollen Einsatz über die ganze Saison hinweg und am Ende doch absteigen? So unverdient war ein Abstieg aus meiner Sicht beim Club noch nie.

    Das ist halt das Problem mit den Trainerwechseln: wenn in der Mannschaft mehr Potential bei den Einzelspielern zu sehen ist, kann ein Trainerwechsel am Saisonende die nötigen Punkte bringen. Weil sich diejenigen Spieler, die beim alten Trainer aus welchem Frust auch immer zu wenig getan haben, mal wieder die Chance wittern, Stammspieler zu werden und deshalb mehr geben. So wie derzeit in Stuttgart zu sehen.

    Bei unserer Mannschaft dagegen kann ein Trainerwechsel diesen Effekt gar nicht bringen. Weil eh alle alles geben, nur aus diversen Gründen zu bestimmten Zeiten eben nicht auf ihrem Leistungshoch waren.
    Was hätten wir mit einem fitten Mathenia alles an Punkten halten können.
    Was hätten wir mit leistungsstarken Spielern wie Bauer oder Perreira erreichen können.
    Ich denke nicht, daß diese Spieler mutwillig nicht vorher spielen durften, sondern daß z.B. Perreira erst einmal verinnerlichen mußte, daß er auch defensiv eine gute Leistung zeigen muß.

    Das Problem unserer Mannschaft war und ist einfach, daß sie sich in ihrer ersten Bundesligasaison weiter entwickeln mußten. Und dabei eben auch nicht gerade vom Glück verfolgt wurden: Verletzungen zur falschen Zeit, Schiedsrichterentscheidungen, die in ihrer Einmaligkeit jeden oft genug staunen ließen, was es da für Regeln gibt …, Pech beim Abschluß, dafür Glück des Gegners.

    Ich denke nicht, daß die Saison wesentlich anders gelaufen wäre, wenn Köllner früher ausgewechselt worden wäre. Im Moment ist ja das Torverhältnis nicht das Problem, sondern die fehlenden Punkte. Und die hätte man auch ohne Köllner nie sicher gehabt. Weil auch Schommers mit den Verletzungen und Entwicklungsrückständen von Spielern hätte klar kommen müssen. Das Problem sind ja nicht die Gegentore, sondern die wenigen Tore. Die eben auch in den letzten Spielen die nötigen Punkte gekostet haben.

    Trotz allem muß ich eines sagen: nach dem Auftritt von Köllner bei Blickpunkt Sport hab ich mir gedacht, wie schade, daß der Aufsichtsrat sich nicht früher für einen Trainerwechsel entschieden hat. Denn in meinen Augen hat Köllner da vor allem eines gezeigt: daß er sich über alle stellt.
    Das war ein Vorwurf, der über die Saison und auch in den letzten Jahren von seinen Gegnern öfter zu hören war. Nur leider in einer Art und Weise kommuniziert wurde, daß man daraus nur auf verletzte Eitelkeit schließen konnte.
    Ich finde nach wie vor, daß mit Köllner und Bornemann vieles Gute angestoßen wurde. Vor allem auch in bezug auf das NLZ und die Verzahnung mit den Profis.

    Ich seh es aber mittlerweile so, daß von Köllner diese Vorgabe mannschaftliche Entwicklung und wirtschaftliche Konsolidierung vor Klassenerhalt als Freibrief genommen wurde. Klar mußte und konnte er viel ausprobieren. Aber er hat die Wirkung solcher Meganiederlagen wie gegen Dortmund absolut unterschätzt. Da hat er zu wenig drauf reagiert, zu wenig versucht, die gesamte Mannschaft in Sachen Defensivleistung zu stabilisieren. Und er war offenbar nicht willens zugunsten eines Klassenerhalts auch mal eine Zeitlang die defensive Stabilität über die spielerische Entwicklung zu stellen.

    In der HInsicht war mein Vertrauen in ihn und seine Reflexionsfähigkeit offensichtlich zu groß. Das hat Schommers in den letzten Spielen bewiesen. Denn einer Mannschaft den Glauben an sich zu geben, wenn sie knapp verliert, ist allemal einfacher als wenn sie sich wiederholt als absolut unterlegen erleben muß.

    Aber vollkommen unabhängig vom Trainer wurden da Spieler verpflichtet in den letzten Jahren, die einen absolut tollen Charakter haben, die wirklich in der Lage sind, auch in solch schwierigen Zeiten als Mannschaft aufzutreten und sich nie aufzugeben. Wobei da vermutlich auch Spieler wie Behrens und eben auch Leibold durch ihre Art mitentscheidend waren. Und wenn ich das berücksichtige, dann hat sogar noch Martin Bader Anteil an dieser großartigen Entwicklung, denn diese Spieler wurden von ihm verpflichtet. 🙂

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    • Den hohen Niederlagen werden meiner Meinung nach viel zuviel Gewicht gegeben oder Bedeutung beigemessen-gerade in dieser Saison hatten mehrere Mannschaften derartige Negativerlebnisse-und sind trotzdem nicht von ihrem Kurs abgekommen.Das es gegen einige Mannschaften in normal Form nichts zu holen geben wird war doch vor der Saison klar.Stuutgart 0:6,Freiburg 0:5,Dortmund 0:5,Hertha 0:5,Düsseldorf 2:5, Mainz 0:6, Wob 0:6, Hannover 1:5, Gladbach 1:5, Mainz 1:5, Hannover 1:5, Bremen 2:6, Düsseldorf 1:7,-und unsere „Mondergebnisse“

      Im Endeffekt ist unsere mannschaft mittlerweile angekommen und kann die Verletzung von valentini derzeit kompensieren.Die Bilanz gegen Teams auf annäherender Augenhöhe ist der Genickbruch.Vier Punkte gegen bayern, Dortmund und Bremen ist die Sahnehaube ohne Kuchen

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      • Denke schon, dass die beiden hohen Niederlagen einen Grundstein gelegt haben für den nun sehr wahrscheinlichen Abstieg.

        Weil beide Niederlagen kurz hintereinander kamen und weil die Höhe der Niederlagen keineswegs aus einer Verkettung unglücklicher Umstände resultierte.

        Im Gegenteil. Vor allem Red Bull hätte uns noch mehr einschenken können. Ein 0:7 und ein schmeichelhaftes 0:6 sind durchaus Mondergebnisse. Dass man beim BVB als Abstiegskandidat mal 0:4 verliert, ist ohne Zweifel normal.

        Denke, dass die beiden Mondergebnisse und vor allem auch, wie diese zustande gekommen sind, nachhaltig am Vertrauen in Köllners Konzept gekratzt haben. Auch der Trainer müsse sich hinterfragen, ob er alles richtig gemacht habe, so sinngemäß Kapitän Behrens in der Winterpause.

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        • Da macht man es sich doch zu simpel, alles einfach an den beiden Klatschen gegen den BVB und Leipzig festzumachen.
          Dazwischen hat man gegen Düsseldorf 3:0 gewonnen und danach noch Frankfurt fast besiegt und in Augsburg nach 2:0 Pausenrückstand noch einen Punkt geholt. Da war die Mannschaft durchaus noch intakt, bergab ging es erst danach, als man in vermeintlich leichteren Aufgaben wie Stuttgart, Schalke, Wob oder Freiburg keine Punkte mehr einfahren konnte.

          Wenn die Spiele gegen Dortmund und Leipzig eine große gespielt haben sollen, dann muss man sich v.a. fragen, wie Düsseldorf so eine gute Saison spielen konnte – die haben in Frankfurt als Höhepunkt einer 6-Niederlagen-Serie eine 7:1-Klatsche erlebt. Überhaupt hat Düsseldorf diese Saison sage und schreibe 12 mal 3 oder mehr Gegentore kassiert, haben insgesamt sogar drei Tore mehr kassiert als wir.

          Einen großen Unterschied sehe cih lediglich in der Art und Weise, wie das Umfeld damit umgeht – während man das in Düsseldorf einfach abgehakt hat, hängt man sich bei uns bis heute an den beiden Spielen auf und sieht sie als beispielhaft für die gesamte Zeit unter Köllner.

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  • Interessant wäre, was von dieser Mannschaft nach dem Abstieg (also ich sehe keine Chance mehr) eigentlich übrig bleibt.

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    • 4 Leute mit auslaufendem Vertrag:
      Salli
      Klandt
      Ilicevic
      Lippert

      4 Leihspieler
      Bauer
      Pereira
      Tillman
      Kubo

      5 Kandidaten, die mehr oder weniger wahrscheinlich wechseln werden (eher mehr):
      Löwen
      Leibold
      Erras
      Mathenia
      Mühl

      Wären schon 13. Dazu Leute wie Jäger oder Bredlow, wo man sich fragen muss, ob ein Verbleib sinnvoll ist. Vielleicht bleibt von den oben genannten der eine oder andere, dafür will auch wieder der eine oder andere weg, bei denen man eher nicht damit rechnet, wie Ishak oder ein paar von den Jungen, die momentan außen vor sind (Fuchs, Rhein, Knöll, Palacios…)
      Sind auch viele Spieler mit Vertragsende im nächsten Sommer im Kader…

      Halte 14-15 für eine realistische Annahme. Wichtiger als nur die Anzahl ist dabei allerdings die Frage, wer zu denen gehören wird, die gehen…

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      • Habe gelesen, dass das Ziel der Vereinsührung der sofortige Wiederaufstieg ist. Ist das wirklich ernst gemeint?

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        • Die einzigen Zielvorgaben, die da bisher kamen, war, dass man die mittelfristige Etablierung des Vereins in der 1. Bundesliga anstrebt, für die kommende Saison gibt es kein kommuniziertes Ziel.

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          • Das Ziel „mittelfristige Etablierung in der Bundesliga“ wird schon seit fünf Jahren verfolgt. Neue Vereinsführung – gleiches Ziel.

            Wollen wir hoffen, dass es gelingt um die Achse Ewerton, Margreitter, Behrens, Misidjan und Salli eine Mannschaft zu formen, die in der zweiten Liga mit Heidenheim und Sandhausen mithalten kann.

            Wäre schön, wenn Mathenia bei der Stange (d.h. zwischen denselben) bliebe…

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            • @Belschanov
              Das mit Salli ist doch wohl nicht Dein Ernst!!!!????
              Um Gottes Willen!!!
              Der wäre ja nicht mal in der 3.Liga Stamm.

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        • Folklore-Aufstieg als Ziel ist ja eh das Mindeste…
          bei Düsseldorf gingen vor dieser Saison 16 Spieler und es sind 21 gekommen, dies gilt für immer mehr Vereine und gehört wohl wie das Trainerwechseldichspiel mittlerweile dazu.

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      • Ishaks Vertrag gilt nur noch 1 Jahr, den könnte man auch als Wechselkandidat sehen, wenn wir an ihm noch etwas Geld verdienen wollen.

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  • @Florian:

    Wenn die Abgänge so gravierend sind, wie du das oben in deiner Antwort an Manni, den Libero (den ich hiermit herzlich grüße!) schreibst, scheint mir kurzfristige Etablierung in der 3. Liga realistischer zu sein als die mittelfristige Etablierung in der Bundesliga.

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    • @belschanov
      Sehr freundlich. Danke für die herzlichen Grüße, die ich ebenso herzlich erwidere.
      Wollen wir hoffen, dass von den möglichen Szenarien in Bezug auf den Kader der nächsten Saison die von xxandl in die Diskussion gebrachte Variante der Wirklichkeit recht nahe kommt.

      @Florian, @SCRamjet
      Die Spieler mit den auslaufenden Verträgen hatte ich in meiner Zählung schon gar nicht mehr berücksichtigt, insofern kommt das mit den 14-15 natürlich hin.
      Und auch bei den Leihspielern wird man wohl Pereira, nicht halten können, Bauer und Kubo nicht halten wollen. Einzig bei Tillmann könnte ein Verbleib mehr Sinn machen als eine Rückkehr nach München.
      Bei den möglichen Wechsel-Kanditaten aus dem Bereich Stammspieler kann man natürlich viel spekulieren. Löwen und Leibold scheinen ja als Abgänge festzustehen, bringen aber auf jeden Fall einigermaßen ordentliche Ablösesummen. Weil wir darüber hinaus wohl nicht überlebensnotwendig auf weitere Transfererlöse angewiesen sind, wird wohl bei allen anderen Leistungsträgern vieles vom zukünftigen Trainer und seiner Spielphilosophie abhängen. Wenn die sportliche Leitung Mathenia, Mühl und Ewerton überzeugen könnte, weiterhin für den FCN aufzulaufen, wäre mir für die nächste Saison nicht bange.

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  • Zitat xxandl:

    „Wünschenswert wäre es in meinen Augen, wenn ein starker Kern übrig bleiben würde: Mathenia – Valentini, Margreitter, Ewerton, x – Petrak – Vura/x, Behrens, x, Kerk – Ishak“

    So sähe die Sache schon besser aus.

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    • Also zu einem beträchtlichen Teil die letzte Aufstiegself abzüglich ein paar noch zu ersetzender Leistungsträger.
      Jetzt mal ziemlich wertefrei gefragt: Meint ihr, das wird nochmal reichen?
      Auf dem Papier war die Mannschaft 2017 vor der Saison ja nicht unbedingt als eine der stärksten bzw. als Favorit auf den Aufstieg einzustufen.
      Mit Köllner haben wir es dann recht souverän geschafft. Lag das dann in erster Linie an seiner Spielweise? Dass die Mannschaft nicht grundsätzlich stärker ist, als man sie damals eingschätzt hat, sieht man ja jetzt schon.
      Stellt sich schon die Frage, kann diese Mannschaft unter anderer Leitung in der zweiten Liga wieder so erfolgreich sein? Haben sich die einzelnen Leute groß weiterentwickelt, oder sind vielleicht eher sogar schon über den Zenit? In dieser Mannschaft beispielseweise wären drei der vier Leute der Stamm-Viererkette 30 Jahre alt, die allesamt dieses Jahr auch längere Verletzungspausen hatten.

      Soll jetzt nicht heißen, dass ich den Umbruch noch größer machen will, als das worauf es eh hinauslaufen wird. Aber ich frage mich halt, ob das Grundgerüst vom Kader immer noch stark genug ist, oder ob man nicht auch vermeintlich arrivierten Leuten in Zukunft eher als Alternative denn als Stammpersonal betrachtet.

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      • Für die nächsten drei Jahre würde ich mit der Besetzung in der Abwehr kein Problem sehen, die würden zu den absolut Besten in Liga zwei zählen. Weder Ewerton, noch Margreitter und Behrens kommen über das Tempo, bei Valentini könnte sich das Alter noch am ehesten bemerkbar machen.

        Generell bin ich ein Freund davon, Umbrüche schrittweise anzugehen und nicht radikal. Defensiv funktioniert diese Mannschaft, der Charakter der Mannschaft ist absolut in Ordnung, da hat sich auch jetzt noch niemand aufgegeben. Daher würde ich versuchen das zu bewahren, was uns stark macht(e) und den restlichen Kader rundherum neu aufzustellen. Und da werden wir schon aus finanziellen Gründen nicht darum herum kommen verstärkt auf die (eigene) Jugend zu setzen, daher mache ich mir um die Altersstruktur keine Sorgen.

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  • Ob uns nun 12, 15 oder gar noch mehr Spieler verlassen, klar ist, dass wir keinesfalls das vielzitierte eingespielte Team zur Verfügung haben werden. Es wird somit, was absolut vorhersehbar war, den nächsten Neuaufbau geben. Ein schwieriges Unterfangen, jedoch kein Unmögliches. Wichtig wird insbesondere sein, dass der Kader zum Trainingsauftakt steht, um sich einspielen zu können. Dazu ein Trainer mit Erfahrung und Kenntnissen der 2. Liga. Last-Minute Zugänge plus unerfahrener Kader plus Trainer ohne Insiderwissen geht selten gut.

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  • Wie man sieht, spart dieser ach so weise Vorstand den Verein lieber kaputt, als das man mal wirklich an den Aufbau einer Mannschaft geht. SPÄTESTENS in der Winterpause wäre mal ein richtiger Griff in die Tasche notwendig gewesen. Aber nein, lieber alles kaputtsparen. Jetzt haben wir die Lizenz ohne Auflagen. Das wir den Verein eigentlich schon fast in der Regionalliga starten lassen können scheint denen SCHEISSEGAL zu sein. Wenn 15 Spieler weg sind geht es uns wie Braunschweig anfänglich in der dritten Liga. Der Vorstand ist wirklich von allen guten Geistern verlassen.

    Aber Bravo!!! Der Club ist auf dem besten Wege, der finanziell bestausgestattete Dritt- wenn nicht Regionalligist zu werden!!!!

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    • Und etz hammer den Zeloohd! Der Griff in eine leere Tasche fördert nichts zutage. Und wenn man sich dann zusammenleiht den fehlenden Schotter, dann droht die DFL mit Abzug, Entzug, Absturz und Zack Regionalliga. Aber wie‘mers macht, is scho verkehrt. Und wennst‘ halt keinen Milliardeur in der Hinterhand hast, keinen Hopp, keinen Mateschitz, Abramowitsch, dann wird‘s schon schwör. Aber wennst‘ einen hast wie den Kind oder den Kühne, dann bleib lieber arm. Weil der Weg vom Milliardeur zum Marodeur ist kurz. Eigentlich sollte man den Milliardeur dazu verpflichten, in genau den Briefkasten zu wohnen, wo er seine Firma ansiedelt. Dann würde er sich umschauen, des glabbst‘.

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    • Mit oder ohne Köllner? Und nimmt er Illicevic gleich wieder mit?

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      • Bei Ivo würde ich nicht vorschnell den Deckel zumachen. Immerhin hat er es in den Kader geschafft und Misidjan oder Knöll nicht. Ich glaube sogar, dass wir ihn – egal in welcher Liga – nächste Saison, nachdem wir ihn jetzt schonmal aufgepäppelt haben, gut brauchen können. Vielleicht hätte ja er den Elfer schießen sollen, ist eigentlich als erfahrener und sicherer Schütze bekannt…

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  • Jetzt haben wir einen Chefscout aus England verpflichtet,

    „Kevin Cruickshank (43) neuer Chefscout für den internationalen Markt. “

    Finde das eine sehr interessante Weiterentwicklung.

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    • Hoffentlich weiß der englische Chefscout wie unsere Preisvorstellungen von denen des englischen Marktes abweichen.Die Installtion eines Chefscouts kann ja letztlich nur einer Fehleranalyse entsprungen sein.
      Insofern gebührt auch dem Duo Bornemann Köllner Respekt dafür das sie trotzdem aufgestiegen sind-über den weiteren Verlauf hat ja jeder seine Meinung.
      Für die,die es sehen können seien die Statements von Köllner und Lienen zur Situation bei Nürnberg empfohlen-bei Sky 90

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      • Ich glaube das muß man anders sehen der neue Scout soll ja die Talente international entdecken, die wir dann entwickeln und teuer in die Premier League transferieren können 🙂

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        • Der Chefscout des englischen Zweitligisten Stoke City, derzeit auf Platz 16 der 2.liga, mit einem Kader der ein Transferdefizit von 32,75 mio € aufweist.Und dazu für den deutschen Markt den Chefscout von Darmstadt 98 Florian Meier(Sohn von Norbert Meier)-falls das klappt mit seinem Wechsel nach Nürnberg.
          Dazu ein österreichischer Trainer aus der griechischen Liga-dodal indernadional

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          • Aber immerhin Platz 16 von 24 Mannschaften 🙂

            ja um ehrlich zu sein ich habe auch keine Ahnung was das alles wird. Ich lasse mich mal überraschen die Trainer ich nenne es mal Spekulationen reißen mich jetzt auch nicht vom Hocker. Ich wäre dafür Schommers zu behalten auch ohne Relegationspiele. Ich weiß nicht ob man ihm vorwerfen kann das ausfgebildetete erwachsene Fußballer keine Elfmeter schießen können.
            Aber dem deutschen Rekordmeister der selbst um die Spitze kämpfen muß so Paroli zu bieten (mit unseren Mitteln) finde ich beachtlich. Will nicht dran denken wenn Leibold den Elfmeter 2cm weiter links schießt und er vom Innenpfosten eben rein geht.
            EIn Sieg über den FC Bayern hätte gefühlt viel Energie noch freisetzen können

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            • Hat der wenigstens ein Landrover Autohaus? Ansonsten bezweifle ich gleich von vornherein seine Tauglichkeit.

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      • Das war sehr eindrucksvoll. Die Aussage Köllners zum Thema Pereira (Unterschiedsspieler) und vor allem Lienen! Der hat da richtig Gas gegeben und immer wieder die Frage gestellt: Wer trägt da die Verantwortung in Nürnberg?

        Die Antwort, die auf Sky90 keiner geben wollte oder konnte, lautet: Der Aufsichtsrat.

        Nun sind wir hier geteilter Meinung über die Entscheidung contra Köllner/ Bornemann. Viel weitreichender und wahrscheinlich verbindender ist doch aber die Erkenntnis, dass der Club nicht „nur“ einen Chefsout und mehr fachliche Kompetenz im AR bräuchte, sondern vor allem eine hauptberufliche „oberste Funktionsstelle“ Ob das nun der Aufsichtratsvorsitzende ist oder es generell einer anderen Vereins- und Entscheidungsstruktur bedarf, das sollte man beim Club zeitnah überlegen. Denn unabhängig von der Entscheidung pro/contra MK/AB ist doch daran sehr deutlich geworden: Falscher Zeitpunkt, viel zu langer Entscheidungsprozess für die Nachfolge… ein zumindest handlungsgelähmter Verein in dieser Zeit – professionelle Aufstellung geht anders und tut not, wenn als Ziel mittelfristig die Etablierung zwischen Platz 10 Liga 1 und Platz 5 Liga 2 ernst meint.

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        • Vor allem war es sehr eindrücklich wie Lienen sich aufgeregt hat, dass im Endeffekt zwei sportlich leitende Akteure gefeuert wurden, weil sie die vom Verein vorgegebene Linie, klaglos mitgetragen haben und exakt erfüllt haben.

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          • Der eine gab im gesamten Verein auf allen Ebenen den Alleinregenten und brachte nicht nur mehrere Angestellte gegen sich auf, sondern nahezu die gesamte Mannschaft (die ja letztlich die finanzielle Zukunft des FCN ist). Und der andere ließ den ersten frei gewähren ohne regulierend einzugreifen, in Kauf nehmend, dass dies negative Folgen für das Team haben würde.

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            • Sowohl die Aussagen der einen Seite als auch der anderen Seite kennt der wohl überwiegende Teil der Öffentlichkeit nicht aus eigenem direkten Erleben, sondern aus (interessiertem) Höhrensagen, deshalb würde ich mich nicht ganz so deutlich auf eine der Seiten verlassen.Und mich daran halten dass meist irgendwo in der Mitte die Wahrheit liegt.

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              • Wenn nur noch 100% wissenschaftlich nachvollziehbare Beiträge möglich wären, kann man diesen Blog oder besser gleich das ganze Internet samt Zeitungen und Zeitschriften dicht machen.
                Was soll ich denn beim Arzt im Wartezimmer denn lesen? Diese herrlichen Zeitschriften, wo immer Azubis mit Photoshop irgendwelche Babies in irgendwelche Armbeugen zaubern, würde es dann nicht mehr geben. Ein Trauerspiel.

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                • Da sich Block 4 ja dermaßen gut bei den Internas auszukennen scheint kann man sich natürlich auch auf ihn als einzige Quelle verlassen-kannst du gerne so machen Herbertgerbert-hat dir jemand in die Suppe gespuckt, oder fehlte die Wurst?
                  Wenn es denn tatsächlich so war das Alleinherrscher-dasein, bleibt doch die Frage .wer hat ihn gelassen und warum?Und warum entscheiden diese Leute weiterhin über die Geschicke dieses Vereins und ist das gut?

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          • Und hier beginnt unsere differente Sichtweise 😉

            Vor allem war es sehr eindrücklich wie Lienen sich aufgeregt hat, dass im Endeffekt zwei sportlich leitende Akteure gefeuert wurden, weil sie die vom Verein vorgegebene Linie, klaglos mitgetragen haben und exakt erfüllt haben.

            1. Wer ist das, der Verein? Das gilt es neu zu definieren.
            2. Die vorgegebene Linie ist unscharf transportiert worden und lässt viel zu viel Interpretationsspielraum. Klar dürfte nur gewesen sein: Ihr habt kaum Mittel, macht aber was draus.
            Hier gilt: Eine klare Kommunikation fand nicht statt. Welches Saisonziel gab es? Klassenerhalt?Sollten Spieler explizit zu Lasten einer eingespielten Truppe ans Team herangeführt werden?
            3. Die Bewertung, ob diese Vorgabe exakt erfüllt wurde, können wir deshalb gar nicht vornehmen. Es darf aber niemals eine Situation eintreten, in der es jenseits einer priorisierten Kontinuität hilfreich ist, die Kontinuität zum Selbstzweck zu erheben und deshalb darüber hinweggesehen werden soll, dass die Chemie zwischen Trainer und Mannschaft (wie inzwischen bestätigt) nicht mehr passte, da zu viele nicht nachvollziehbare personelle Entscheidungen gefällt und zu viele Worte statt Bälle auf dem Rasen gewechselt wurden…
            …Bornemann tat dies aber, der Zugzwang nahm seinen Lauf…

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            • zu 1:der Verein ist in erster (entscheidungs)- linie Aufsichtsrat, Sportvorstand und Finanzvorstand.Ansonsten ist der Verein die Summe seiner Mitglieder, die allerdings bei den Vorgaben eine geringe Rolle spielen
              zu 2: Ihr(wir) habt keine Mittel macht was draus, kombiniert mit der Aussage-der sportliche Erfolg kam zu früh für die finanzielle Konsolidierung-ergab das Saisonziel drin bleiben, aber nicht mit allen finanziellen Mittel( und auf gar keinen Fall auf Pump!), und wenn es nicht klappt sind wir wenigstens finanziell nicht am Ende/besser gestellt als vorher.
              Ob die Durchwechselei und „Erprobung“ der Spieler Vorgabe oder Eigensinn oder verletzungsbedingt war kann ich (man) nicht abschliessend klären.Festzuhalten ist dass man nicht diese Saison isoliert betrachten darf, der Prozess war ja etwas länger und ging auch immer mit einem Verkauf von sportlicher substanz einher-umso erstaunlicher das man sich plötzlich in Liga 1 wiederfand.
              zu 3:Nein, man kann es nicht exakt bewerten, dass ist richtig, es gibt aber mehrere Indizien dafür-man wollte ja eigentlich an Bornemann festhalten zum Beispiel.Grethlein hat ja selber bei der Entlassungs-PK vom zu frühen sportlichen Erfolg gesprochen.
              Warum es intern nicht geregelt werden konnte gemeinsam den Weg zusammen zu gehen und man gewartet hat bis es extern ein Thema wurde, dass bleibt das Rätsel, die Frage

              Trotzdem teile ich die Meinung, dass der um sich greifende Aktionismus, der eine langfristige Planung kaum mehr möglich macht, schädlich ist, denn gerade um einen Traditionsverein wieder halbwegs auf Spur zu bekommen und ihn von seinen Altlasten zu befreien, verlangt nach einem langem Atem- und nicht eine Beurteilung nach einer halben oder einer Saison

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              • Christian B. „Trotzdem teile ich die Meinung, dass der um sich greifende Aktionismus, der eine langfristige Planung kaum mehr möglich macht, schädlich ist, denn gerade um einen Traditionsverein wieder halbwegs auf Spur zu bekommen und ihn von seinen Altlasten zu befreien, verlangt nach einem langem Atem- und nicht eine Beurteilung nach einer halben oder einer Saison“

                Das ist natürlich richtig, aber andererseits ist es ja auch so, dass zu einer Planung auch die Mitarbeiter gehören, die diesen langfriastigen Prozess federführend gestalten sollen. Wenn sich aber nun herausstellt, dass ein leitender Angestellter, der diesen Prozess maßgeblich bestimmen soll, zunehmend zum Problem wird, gefährdet er damit natürlich auch den Erfolg des Prozesses, so dass ein Eingreifen nötig werden kann. Die Anzeichen sind durchaus vorhanden, dass darin ein großes Stück Wahrheit steckt.

                Was ich dabei nicht verstehen kann, ist dass diese Problematik von Bornemann nicht erkannt (oder ignoriert) wurde. Das lässt mich dann wieder zweifeln, ob es denn wirklich so gravierend war, denn dann hätte Bornie das zwingend bemerken und regulierend eingreifen müssen. Und gleichsam hätte Grethlein entweder die Betriebsblindheit Bornemanns erkennen und ansprechen müssen oder der ganze Aktionismus ist nicht wirklich erklärbar.

                Egal wie man es dreht, es bleibt irgendwie unrund.

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            • Teo: „…zu viele Worte statt Bälle auf dem Rasen gewechselt wurden…“

              Ich bin der Meinung, man sollte daher rückwirkend das Wintertrainingslager in „Trainingslaber“ umbenennen.

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        • Ich finde eine Diskussion Pro/Contra AB/MK völlig sinnfrei. Sind beide nicht mehr da und im Pro Fußball ist das sehr schnell Vergangenheit.

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          • es ist ja auch keine pro MK/AB Diskussion sondern eine um Kommunikation,Zielvorgaben und in erster Linie die Rolle des AR
            und eventuell die Frage wann sie das nächste Mal die nNerven verlieren oder zu spät handeln(das dann je nach sichtweise)

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            • … Und im die Konsequenzen, die der Verein daraus (hoffentlich) zieht.

              Und diese Diskussion hat noch gar nicht richtig angefangen.
              Erst mal Wölfe schlagen. 🙂

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            • Die Rolle des AR ist mir viel lieber als die des AR zu Baders Zeiten aus lauter Frühstücksdirektoren. Wenigstens hat man regulativ gehandelt nach einer bodenlos scheinenden Entwicklung in der viele nichtmal mehr ins Stadion wollten.

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              • Das mit den Leuten, die nicht mehr ins Stadion wollten-du meinst wohl die Postings von Axel-schau Dir mal die Zuschauerzahlen an und bring die mit deiner Behauptung in Einklang.Leverkusen-als Montagsspiel und Wolfsburg am Freitag-beides echt attraktive Mannschaften, die viele Fans mitbringen…Freiburg,Hertha und Bremen wieder im Schnitt
                Wenn man die Zuschauerzahlen der Zweitligasaison 30.000 im Schnitt- da wurde ja häufiger gewonnen- mit denen der ersten Liga vergleicht-circa 38000, fällt höchstens auf dass der Club insgesamt nicht mehr so attraktiv ist und keine große Euphorie schüren kann, die dazu führt dass das Stadion fast voll ist.

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      • Ich habs live gesehen und es wurde mir wieder bestätigt: der Lienen ist nur ein Laberer und will von seiner eigenen Unfähigkeit in St.Pauli ablenken – und Köllner hat alles mit Bornemann im September schon vorausgesehen und sich selbst immer wieder gelobt….ich fands etwas peinlich…

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        • 100%zustimmung Holli
          Ich habe es auch gesehen
          megapeinlich haben die beiden sich gegenseitig in die Tasche gelabert

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  • Lienen war ja auch schon bei köllners ersten Auftritt bei Sky 90 dabei. Würd mich nicht wundern wenn Köllner irgendwann auch bei st.pauli auftaucht.

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    • Mit dem Akzent als Trainer auf St. Pauli 🙂 das wäre durchaus originell, unvorstellbar ist es ja nicht wenn Bornemann dort Sportvorstand würde.

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      • Bei dem ganzen Gewitzelt und trotz der tatsächlichen oder behaupteten Handlungsnotwendigkeit, fehlt mir immer der Respekt vor dem Geleisteten.Immerhin sind wir aktuell Erstligist und finanziell wieder über Wasser.Ein Zustand den die jetzt handelnden Personen sportlich wohl erst einmal erneut herbei führen müssen und dabei den finanziellen Spielraum bewahren müssen

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  • Man kann die Diskussionen bei uns, egal ob damals um Bader oder die Trainer damals oder jetzt die Diskussion um Köllner, Bornemann, AR. Am Ende fällt die Erwartung und die Realität auseinander. Unter Bader gab es zu Beginn der Zeit ja auch immer wieder Diskussionen ob man finanziell offensiver auftreten soll, oder mit Mayer ob man an einem einmal erfolgreichen Trainer mal festhalten sollte, auch wenn damit ein sportlicher Rückschritt verbunden ist. Oder die Diskussion um einen Spielstil, eine offensivere Ausrichtung der Mannschaft, um damit mehr Spektakel auf Feld zu bringen, Stichwort, Fußball ist Entertainment.

    Was bleibt der Verein erklärt seine Ziele zu schlecht, ohne eine klare Zielvorgabe gibt es aber auch keine echte Zielkontrolle, sprich jeder macht sich seinen eigene Reim auf die aktuelle Situation und ob man in der Spur ist oder nicht.

    Man kann ja durchaus sagen, Köllner und Bornemann waren auf dem richtigen Weg, die finanzielle Konsolidierung hatte Vorrang, ein erneuter Abstieg war eingeplant, die aktuellen Zahlen zeigen, dass man nun auch in Liga 2 ohne Auflagen und Bedingungen die Lizenz bekommt. Selbst wenn einige Spieler nach dem Abstieg gehen, dann wird es diesmal so sein, dass man im Zweifel auch mal nein zu einem Wechselgesuch sagen kann. Dieses Vorgehen haben Köllner und Bornemann ja mit Leibold und Möhwald schon gezeigt. Da hat man den sportlichen Erfolg über die Notwendigkeit des Transfererlös gestellt und immerhin bei Leibold sogar den Spieler halten können.

    Auch die aktuelle Diskussion um Unstimmigkeiten zwischen Trainer und Mannschaft solllte man nicht zu hoch hängen, die gibt es immer, wenn ein Trainer geht, liegt in der Natur der Sache, ein Trainer muss jeden Spieltag entscheiden wer spielt und wer nicht, aber jeder Spieler ist überzeugt, dass er spielen sollte. Außerdem ist eine solche Diskussion immer eine schöne Entschuldigung für die Spieler, warum sie nicht am sportlichen Misserfolg schuld sind, es war ja der Trainer, der die Spieler nicht mehr erreicht hat. Mal ganz davon abgesehen, dass es keinen Bereich des menschlichen Lebens gibt, bei dem im Misserfolgsfall die Stimmung gut wäre.

    Aber nattürlich kann man auch der Meinung sein, dass man als Profiverein auch die kleine Hoffnung eines Trainerwechsels nutzen sollte, um vielleicht den sportlichen Erfolg doch noch zu erreichen, aber dann solllte man das eben auch besser kommunizieren. Dann hätte der AR halt mal im Sommer Kante zeigen müssen und zur Köllner-Diskussion sagen müssen, dass er natürlich auch gehen muss, wenn der sportliche Erfolg ausbleibt.

    Unser Problem und das Problem der meisten anderen Vereine ist eben diese mangelnde Kommunikation und häufig auch unrealistische Erwartungen bis in die Spitze der Vereine.

    Und mit jeder Eskalation entfremden sich die Fans mehr, bei uns sind jetzt die Fans enttäuscht, die gerne den Bremer oder Freiburger Weg mit Köllner und Bornemann gehen wollten, am Ende der Saison sind die enttäuscht, die gerne mit Schommers weitermachen wollten, denn ich bin sicher Palicuka hat da schon einen anderen Trainer im Kopf. Kann ich auch verstehen, Schommers hat seinen Auftrag nicht erfüllt, den Klassenerhalt und seine Spielweise ist nun auch nicht prädestiniert für Liga 2, da sollen wir ja demnächst wieder das Spiel machen und die defensive Stabilität wird weniger wichtig sein.

    Wenn man jetzt aber ständig kommuniziert, wie toll Schommers die Mannschaft erreicht und wie gut er seine Aufagbe erfüllt hat, dann wird der nun ziemlich sicher folgende Trainerwechsel wieder Enttäuschung bei Fans führen.

    Wenn ich mir die aktuellen personellen Veränderungen sehe, dann scheint mir auch ein Wechsel der sportlichen Idee da zu sein, man setzt wieder mehr auf Transfers und weniger auf das NLZ. Auch dafür gibt es gute Argumente, siehe aktuell Düsseldorf, aber es bedeutet auch wieder, dass man neues Personal benötigt, das erst mal wieder Zeit benötigt und das Geld kostet, das nicht in die Mannschaft investiert werden kann.

    Und zum Abschluss muss man wohl auch sagen, so schlecht war die Transferpolitik unter Bornemann auch nicht. Mathenia, Perreira, mit Abstriche Bauer, Knöll, alles Spieler, die teilweise Stamm spielen und die wir gerne behalten wollen. Mal sehen ob Palicuka das besser macht?

    Und man sollte auch mal darüber nachdenken, warum Bornemann bei Schwartz bereit war den Trainer rauszuschmeißen und bei Köllner nicht, Bornemann ist eben auch nicht der pure Fußballromantiker, als der er hier manchmal dargestellt wird.

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    • Habe Bornemann bei der Entlassung von Schwartz noch vor Augen. So verbrämt und zerknirscht wie er damals auftrat wirkte es, als musste er den Alois gegen seine Überzeugung wegschicken. Möglicherweise schwor er sich damals, dass ihm dies kein zweites mal passieren darf. Daher auch seine sture Haltung bei Köllners Demission.

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  • Ich glaube Palikuca hat es schwerer als Bornemann zu seinem Beginn, sportlich gesehen.
    Man kann es drehen und wenden wie man will Bader hat ihm eine starke Zweiligamannschaft übergeben mit Burgstaller, Schöpf, Teuchert, Behrens, Möhwald, Leibold, Blum usw und so konnte Bornemann mit daraus folgenden Verkäufen also nicht nur sportlich, einiges am laufen halten sportlich und finanziell. Hat er auch getan.
    Aber ich sehe jetzt die Startposition sportlich für Palikuca schwieirger ich vermute auch die Mannschaft wird ziemlich stark auseinanderfallen am Ende der Saison, einige haben den Auftrieb unter Schommers genutzt sich noch ins Rampenlicht zu spielen. Er wird sportlich eine komplett neue Mannschaft aufbauen müssen denke ich.

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        • Bader!Teuchert,Schöpf,Burgstaller,Möhwald,Blum,Bornemann – that‘s history
          Wenn Palikuca Löwen, Leibold, oder Misidjan verkauft startet er bei Null, oder profitiert er von der Arbeit seiner Vorgänger?Wenn die Finanzen bei seinem Neustart geordnet sind-ist das der Rucksack vom dem du schreibst?Die schwierigeren Bedingungen?Hoffentlich kann er damit was anfangen

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          • Lesen geht? es steht doch alles da. Sportlich wird Palikuca keine intakte Mannschaft haben für die 2. Liga wie sein Vorgänger als er begann.

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            • Da du ja bereits an der Legende des besten Sportvorstandes, der mit den schwierigsten Bedingungen aller Zeiten zu kämpfen hat, wünsche ich Dir kein allzu hartes Treffen mit der Realität-oder baust du schon vor?

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              • Sorry ich kann meistens mit deinen einfältigen Interpretationen wirklich nichts anfangen. Sehs mir nach. Es geht hier um einen neuen Vorstand nicht den „besten“, was für ein Nonsens, das kann jetzt ja noch niemand beurteilen, er wird sich wir alle seine Vorgänger messen lassen müssen und dann sehen wir weiter.

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  • Bedingungen aller Zeiten zu kämpfen hat, wünsche ich Dir kein allzu hartes Treffen mit der Realität-oder baust du schon vor?

    Sagt aber wirklich genau der richtige zu schön 🙂 …. du warst ja gegen alles, was Veränderung betrifft, der AR nur ein Idiotenverein und du ein eifriger Verteidiger von Meister Köllner bis zum erbrechen.
    Vielleicht solltest dich mal so langsam an die Realität gewöhnen? ..bringt wohl nichts

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  • Vor wenigen Wochen ging es noch um die Frage der Konkurrenzfähigkeit vor dem Hintergrund, dass die meisten Konkurrenten deutlich mehr Geld haben. Wobei Düsseldorf diese These bereits ad absurdum führte.

    Diese Frage dürfte nach den durchaus positiven Eindrücken der letzten Spiele aber nun hinreichend geklärt sein: Ja, tatsächlich, wir sind konkurrenzfähig. Und zwar dann, wenn sich die Mannschaft in einer festen Formation finden darf. Und wenn insbesondere die Außenverteidigung nicht so hoch steht. Selbst Robert Bauer, in der Hinrunde ein extremer Unsicherheitsfaktor, fühlt sich immer wohler. Leider kommt das alles wohl zu spät.

    Nein, ich möchte Bornemann und Köllner keineswegs ihre Verdienste absprechen. Dass diese Mannschaft in ihrer Zusammensetzung durchaus konkurrenzfähig ist trotz schmalen Budgets, ist auch ihr Verdienst.

    Extrem ärgerlich aber, dass die beiden alles was sie geschaffen haben, mit dem Hinterteil wieder eingerissen haben. Durch eine scheiss Sturheit. Und einem Mangel an Selbstreflexion. Wobei Vorstand (!) Bornemann eher agierte wie ein Steigbügelhalter.

    „Das war so nicht abgesprochen! Der Kontakt ist abgerissen, viel mehr gibt es dazu nicht mehr zu sagen. Da gab es viele interne Dinge“, hat Köllner beim Othmer in Bezug auf Schommers gesagt. Um dann ein paar Tage später dermaßen zurückzurudern. „Vielleicht hätte ich meine Aussage etwas präziser formulieren sollen. Um Wortbruch ging es dabei keineswegs. Es gab kein Versprechen, denn es hat zu diesem Thema überhaupt kein Austausch stattgefunden“, so Köllner gegenüber der „Mittelbayrischen Zeitung.“

    Tut mir leid. Das klingt wie das Geschwätz eines Wichtigtuers, der sich wichtiger genommen hat als sein ehemaliger Arbeitgeber, der 1. FC Nürnberg.

    Ich halte Köllner für einen fleißigen, innovativen, versierten Trainer. Wenn er aber mit sich selbst nicht in Klausur gehen kann, wird er keinen nachhaltigen Erfolg ernten.

    Wäre wirklich schön gewesen, wenn Bornemann und Köllner eine Ära geprägt hätten. Aber um das hehre Ziel der Kontinuität zu verfolgen, muss es halt auch passen zwischen Verein und handelnden Personen. Dies war nicht der Fall.

    In diesem Sinne:
    Viel Erfolg, Robert Palikuca!

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    • Der finanzielle Spielraum von Düsseldorf war bescheiden im Vergleich zum Rest, im Vergleich zum Club war er besser, was sich im Kaderwert und in den gezahlten Gehältern leicht spiegeln lässt, wenn man dies möchte.Ausnahmen gibt es aber immer-sieh Dir mal die Tabelle der zweiten Liga an-wir sind es leider nicht.

      Seit Schomers Trainer ist hat der Club 7 Punkte geholt, genauso wenige wie Schalke und einen mehr als Hertha, Hannover gar nur vier-die nächst Schlechten sind Gladbach,Freiburg und Mainz- mit 9.
      Innerhalb von 10 Spieltagen.Nach den ersten 10 Spieltagen hatte der Club 10 Punkte, danach ging es den Bach runter, wenn man die Bilanz der letzten 10 Spiele nimmt, haben wir das Niveau der ersten 10 wieder erreicht, nur was am Schluss übrig bleibt ist: es reicht halt nicht.
      Wem das zur Erkenntnis reicht konkurrenzfähig zu sein, nun denn
      Man kann ja noch hoffen das Gladbach kommt und Freiburg.

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  • Was Deine statistische Auswertung somit aussagt:

    In Phase 1 der Saison (bis Spieltag 10) und in Phase 3 (ab Spieltag 22) waren/sind wir durchaus konkurrenzfähig. Dem entsprechend ist in Phase 2 (ab Spieltag 11 bis Spieltag 22) enorm viel schiefgelaufen.

    In dieser vermaledeiten Phase vom hilflosen Auftreten zuhause gegen den VfB bis zur Niederlage in Hannover könnte Köllner, glaubt man Medienberichten, das Team verloren haben. Auch der Trainer müsse darüber nachdenken, ob er alles richtig mache, so Kapitän Behrens sinngemäß zur Winterpause. In diesen Zeitraum fiel auch das Trainingslager. „Beim erklärten Ziel, seine harmlose Mannschaft torgefährlicher zu machen, ist Köllner jedoch kein Stück vorangekommen – was vor allem daran liegt, dass sie sich kaum Chancen herausspielt, weil Laufwege nicht stimmen, Automatismen nicht greifen, die finalen Pässe nicht gelingen“, schrieb Uli Digmayer damals.

    In diese Phase fiel auch die Minus-Leistung beim millionenschweren Pokalspiel in Hamburg. In dieser Phase waren wir, da gebe ich Dir Recht, Christian, nicht konkurrenzfähig. Weil wir uns selbst der Konkurrenzfähigkeit beraubt haben.

    Aber ist passiert. Nach vorne schauen. Und es besser machen. Wenn wir das nächste Mal die Möglichkeit haben, erstklassig zu bleiben.

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    • Es geht mir gar nicht um den Blick nach hinten oder um Personen.Mit einem Punkteschnitt zwischen 0,85-1 ist die Konkurrenzfähigkeit arg auf Kante genäht-und der Blick durch dieses Saison wohl auch ein wenig getrübt.
      Und mehr ist es in unseren guten Phasen nie gewesen, eingespieltes Team hin oder her.Mad Professor am Ruder oder sein Co

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  • Das stimmt. Wenn man lediglich den Punktedurchschnitt in besseren Phasen sieht, ist die Konkurrenzfähigkeit, wie Du es treffend ausdrückst, „auf Kante genäht“.

    Ich bewerte hingegen eher das, was ich auf dem Platz sehe, was sich dort entwickelt und welche Perspektive sich daraus ableiten könnte. Insofern finde ich es jammerschade, dass unsere Mannschaft erst in Saison-Phase 3 in der Bundesliga ankommt und sich Schritt für Schritt wohler fühlt. Leider viel zu spät. Und leider meiner Meinung nach ein Indiz dafür, was möglich gewesen wäre. Trotz eines schmalen Geldbeutels.

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  • Ist dieser Messi eventuell noch zu haben? Der spielt bei einem Verein irgendwo in Spanien. Den sollten wir im Auge behalten. Herr Palicuka, übernehmen Sie das bitte?

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    • Für Valentini meinst Du, wegen Standards?
      Hm, der funktioniert nur bei Barcelona, in Argentinien UND beim Club wird, nein MUSS er scheitern.
      Außerdem, Ausländer, Sprache, bis er die Laufwege kennt, bis er versteht, welchen Teil des kunstvollen Schachtelsatzes von Hans Böller er jetzt zuerst beantworten soll, ne, das wird nix.

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      • Schon verrückt: Da schießt ein kleiner Hänfling mal zwei Glücks-Tore gegen eine dahergelaufene Gurkentruppe aus England, und schon entsteht ein Hypertgypert bei CU, dass man glauben könnte, das Bürschlein sei eine Art kommender Weltstar😎

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        • Ziemlich verrückt ja, da erwähnt der derzeitige Interimstrainer in der PK vorm Wolfsburgspiel ,er werde nur als Cheftrainer beim Club bleiben und hier interessiert es Keinen

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          • Der erste Trainer diese Saison, den wir haben, der kapiert hat wie man in der Bundesliga spielt.

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            • Sieg, Unentschieden, Niederlage?
              3 Siege müsste er allerdings schon noch liefern um sicher zu sein-als Abstiegstrainer sind seine Argumente nicht mehr so toll.

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              • Sorry, das ist unfair, Schommers als „Abstiegstrainer“ abzustempeln. Er ist quasi die „Trümmerfrau“ einer verunsicherten, verkopften Mannschaft ohne Stammformation und ohne Automatismen, welche zudem in einer immensen Negativspirale steckte.

                Boris Schommers und Marek machen einen guten Job. Wenn man die Spiele vor und nach dem Trainerwechsel vergleicht. Kann man nicht übersehen.

                Ob Schommers allerdings der Richtige wäre, um mit dann auch aktiver Spielweise und mit notwendiger Führungsstärke in kniffligen Phasen den Wiederaufstieg anzupeilen, kann nur Palikuca entscheiden. Unser Sportvorstand scheint ja in ständigem Dialog mit Schommers.

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                • Boris Schommers und Marek machen einen guten Job. Wenn man die Spiele vor und nach dem Trainerwechsel vergleicht. Kann man nicht übersehen.

                  Aber Punklte holt er auch nicht nennenswert mehr als Köllner davor und Fußball ist am Ende Ergebnis-Sport. Insofern wird am Ende auch Schommers seinen Anteil am Abstieg haben.

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                • Natürlich ist es ein Ergebnissport, interessant nur daß es dann meist von Leute kommt, die dann bemängeln sie wollen auch guten Fußball sehen. Um Punkten zu kommen muß man sich aber die Entwicklung und das auftreten auf dem Feld genau ansehen und seit Schommers sind wir wieder gegen jede Mannschaft wettbewerbsfähig auch wenns natürlich nicht immer klappt. Zudem der Wechsel auf der Trainerposition kam zu spät und Ja auch wenns nix hilft … schon alleine wenn wir Elfmeter schießen könnnten, sähe es auch auf der Punkteseite besser aus. Alles andere Partien gut organisert und offen zu gestalten war unter Schommers da. Man muß nur mal zwei Spiele vergleichen FC Bayern und Borussia Dortmund, der Vergleich wie man in der Vorrunde und wie man in den beiden Spielen in der Rückrunde aufgetreten ist.

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                • „Das Kollektiv präsentiert sich zwar spielerisch ansprechender im Vergleich zu den vorherigen Partien, ist offensiv jedoch viel zu harmlos.“
                  das stand in der NN unter dem Spiel gegen Wolfsburg(Hinspiel)
                  Das könnte auch als Motto für den Fußball unter Schommers gelten.
                  Verschossene Elfermeter kosteten auch in der Regentschaft vom Vorgänger Punkte, Schiedsrichter Entscheidungen, schlecht verteidigte Ecken und individuelle Fehler auch.
                  Der Abstand zu Stuttgart ist größer geworden nicht kleiner, seit wann zählt hier brotlose Kunst?
                  Wenn es denn stimmt das es drei Kandidaten gibt für den Chefposten:Canadi, Schommers und Beierlorzer, dann habe ich da meine Präferenz, steht ja jedem frei seine Präferenz zu haben.

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          • Das hat er so nicht gesagt. Nur, dass er schon gerne weiter Cheftrainer (einer Profimannschaft) sein will und den Anspruch hat, das zu sein. Von „Abschied, falls…“ war dabei nicht die Rede.

            Aber wenn er nicht Chef wird, sondern wieder zurückrückt, ist er natürlich beim erstbesten Angebot weg. Soweit ist das klar. Und Angebote werden kommen….

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            • „Den Anspruch, als Cheftrainer zu arbeiten, habe ich. Wir haben die Mannschaft in den vergangenen Wochen weiterentwickelt“, sagt Schommers.Jetzt, da die Personalweichen für die kommende Runde gestellt werden, hat sich auch Schommers in einem Gespräch unter der Woche mit Sportvortand Robert Palikuca klar positioniert.“Ich habe ihm mitgeteilt, dass ich auch in der nächsten Saison gerne als Cheftrainer zur Verfügung stehe“, so Schommers auf der Spieltags-PK am Donnerstag vor dem Spiel in Wolfsburg.“Den Anspruch, als Cheftrainer zu arbeiten, habe ich. Wir haben die Mannschaft in den vergangenen Wochen weiterentwickelt“, sagt Schommers
              (kicker-online)
              Das lässt nicht viel Platz für Spekulationen meiner Meinung nach.

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              • Das sind aber auch schon wieder vom Kicker aufbereitete Aussagen. So wie er das wörtlich in der PK sagt, klingt das nicht wie ein Ultimatum, eher wie ein Wunsch, das angefangene fortzusetzen und ein allgemeines Karriereziel.

                Ein Ultimatum zu konstruieren finde ich hier schon spekulativ. Und Deine Interpretation „werde nur als Cheftrainer beim Club bleiben“ wäre ein Ultimatum. Ich denke nicht, dass er in der Position ist, Forderungen zu stellen.

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                • Also es geht hier sicher nicht um ein Ultimatum oder so, aber Schommrs sagt klar er will bleiben und Cheftrainer sein. Was ja auch ok ist, warum sollte er unbedingt wieder auf den Posten eines Co-Trainers zurück?

                  Mal ganz davon abgesehen, ist es heute auch eher selten, dass der Verein die Co-Trainer auswählt. Fast alle etablierten Trainer haben ihr Team mit dem sie kommen. Da wäre im Zweifel gar kein Platz für Schommers, sollten wir einen neuen Cheftrainer bekommen.

                  Aktuell hat Schommers gute Karten in der Hand, auch hier sind viele der Meinung, dass er die Mannschaft besser macht, dazu das Unentschieden im „Derby“ (es gibt nur ein echtes Derby, das ist gegen Fürth) gegen die Bauern. Wenn der Abstieg mal feststeht, wird der Zuspruch auf Seiten der Fans gegenüber Schommers auch wieder bröckeln.

                  Insofern kann ich Inhalt und Zeit der Aussage gut verstehen, da geht es jetzt um die weitere Karriere als Cheftrainer einer Profifussballmannschaft.

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                • „Er habe in dieser Woche in einem Gespräch mit Neu-Sportvorstand Robert Palikuca klargestellt, dass er in der kommenden Saison nur im Verein bleibe, wenn er auch weiter als Cheftrainer agieren darf, veriet Schommers.“-Nürnberger Nachrichten- aus dem Artikel:Schommers will nur als Cheftrainer beim Club bleiben

                  haben nebem dem Kicker wohl auch die Nürnbergber Nachrichten genauso verstanden.

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                • Wenn das die NN so klar formuliert, muss das aus dem nichtöffentlichen Pressegespräch nach der PK stammen oder ist dichterische Freiheit. In der PK selbst sagt er das so absolut nicht. Ich kann nur wiedergeben, was ich höre 😉

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                • @Optimist
                  Ist im Übrigen auch die Überschrift im Medium mit den Großbuchstaben.Selbst wenn es in der PK anders formuliert wurde, dann ist er entweder naiv, wenn er sich nicht denken kann was daraus wird.Oder schlau, weil er die Schlussfolgerung Anderen überlässt-und sich ein Hintertürchen

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                • In den Zeitungen stand auch schon Schommers kann sich auch vorstellen als Co weiterzuarbeiten, dann wieder nur als Chef, dem Gedöns kann man eh nichts glauben, die widersprechen sich ja selbst täglich aufs neue.
                  Außerdem ist es Schommers gutes Recht sich zu formulieren. Was dann sein wird wird eben Palikuca entscheiden. Eigentlich eine ganz einfach Sache und Spekulationen oder „Interpretationen“ täglicher Pressemeldungen recht sinnfrei. Aber kann man ja mal machen wenn man genug Zeit übrig hat…

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                • Wenn es dir so sinnfrei erscheint musst du es ja nicht kommentieren.Hast wohl Langeweile

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  • Ein überteuerter Altstar, der längst über seinem Zenit ist – wie soll so einer uns weiterhelfen?!? Der kann zweite Liga nicht und sprengt das Gehaltsgefüge, ich rate dringend ab!

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    • Passt auch nicht zu Umbro, hat einen anderen Ausrüster

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  • Für mich war Schommers seit Beginn mit in der Verantwortung erst als Co-Trainer und dann als Interimstrainer. Bis jetzt sind gerade mal 19 Punkte und Platz 17 rausgekommen. Wenn er jetzt nur als Cheftrainer beim Club bleiben will, sage ich nur Reisende soll man nicht aufhalten.

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