Dreigestirn arbeitet Palikuća zu – Club stellt Kaderplanungsteam vor

Der Club stellte am Montag das neue Kaderplanungsteam vor.

Dem neuen Team gehören neben Sportvorstand Robert Palikuća nun Kevin Cruickshank (Scouting International), Florian Meier (Kaderplanung, Scouting) und Andre Martek (Scouting National, Scouting NLZ) an. Nur letzterer gehörte schon vor dem heutigen Montag zum Verein. Der 26-Jährige Martek ist seit sechs Jahren im Verein und war bislang für die Spielanalyse zuständig. Dabei hatte der ehemaligen Torwart der SG Quelle Fürth auch die Rolle des „Funkers“ von Tribüne zu Trainerbank inne. Martek teilte sich diese Funktion mit Fabian Adelmann und war alleiniger Tribünenbeobachter, wenn Adelmann mit der U21 parallel im Einsatz war. Die offizielle Erhebung ins Scoutingteam ist nur folgerichtig, da Martek bereits unter Andreas Bornemann in die Spielersuche eingebunden war und in der Phase des Machtvakuums weiter Spieler gescoutet hat.

Florian Meier dagegen kommt vom SV Darmstadt 98 und war dort Chefscout. Der 36-Jährige darf weder mit dem Schiedsrichter Florian Meyer, noch mit seinem Vater Norbert Meier verwechselt werden. Meier, der Sohn, wurde 2016 als Meier, der Vater, in Darmstadt dort Cheftrainer war und blieb auch nach dessen Demission dort im Amt. Florian Meier bekommt beim FCN den Titel der „Leitung Lizenzmannschaft“ und wird von den kommentierenden Medien als „gut vernetzt“ bezeichnet.

Gleiches gilt für Kevin Cruickshank. Der Engländer ist mit 43 Jahren der älteste im Team und war vorher zehn Jahre in England tätig. Zunächst von 2008 bis 2012 bei den Blackburn Rovers als Scout. Danach für ein Jahr bei den Queens Park Rangers als Chef der Scoutingabteilung, ehe ihn dann Stoke City für denselben Posten abwarb, den er nun fast sechs Jahre innehatte. Dabei verpflichtete Stoke unter seiner Amtszeit mit Arnautovic, Diouf, Joselu, Wollscheid und Chuopo-Moting einige Bundesligaspieler. Allerdings wird abzuwarten sein, wie Cruickshank, der zwar einige interessante Low-Budget-Transfers vollzog, mit den insgesamt geringeren Transfervolumen auskommt. Immerhin gab Stoke in der Zeit, in der Cruickshank Chefscout war – basierend auf den Zahlen von transfermarkt.de – rund 221 Millionen Euro für Transfers aus – bei rund 96 Millionen Euro Einnahmen. Trotz der Verbindungen in die Bundesliga wird Cruickshank vor allem für das internationale Scouting zuständig sein.

Bezeichnend ist, dass Vorstand Palikuća sich erneut in Sachen Vorgehensweise und Transferzeitpunkt deutlich anders als sein Vorgänger positionierte: „Wir haben nicht die Mittel anderer Vereine, also müssen wir bei der Suche nach passenden Spielern genauer und schneller arbeiten als unsere Konkurrenten.“

22 Gedanken zu „Dreigestirn arbeitet Palikuća zu – Club stellt Kaderplanungsteam vor

  • OKAY!
    Bornemann ist ja auch wieder unter der Haube, dank Freiburg-Spusi Rettig.

    Das spart auch so manche Mark ein!

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  • Wohl eine der größten strategischen Fehlentscheidungen ohne so ein Team in die erste Bundesliga zu gehen und das obwohl klar war dass man in der ersten Liga mehr Geld zur Verfügung haben wird als vorher.Das dieser Schritt, bei gleichzeitig erwartbarem Gang in Liga zwei , korrigiert wird fällt wohl unter :aus Schaden wird man klug.

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  • Es wird Zeit, dass das alte Fundamnt, welches seit Jahren schon nicht mehr zeitgemäß ist durch ein solides neues ersetzt wird. Besser spät als nie…;-)
    Auch wenn der Abstieg schmerzt, ich feue mich auf eine 2.Liga, wo wir wieder öfter als Sieger vom Platz gehen sollten als in diesem verkorksten Jahr!

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    • Was auch nicht allzu schwierig sein dürfte mehr als 3 Siege einzufahren.
      Aber man weiß ja nie mit was uns der Club noch so allem „erfreut“

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    • Aber auf Elfmeter für uns kann ich zukünftig verzichten.

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  • Also damit keine Missverständnisse aufkommen, ich finde diese neue Ausrichtung sehr professionell und gut, darauf bin ich äußerst gespannt. Aber es wird bestimmt interessant wie Cruickshank mit seiner letzten Bilanz 221 Mio Out und 96 Mio In bei den Voraussetzungen jetzt beim Club zurecht kommt. Ich kann es mir nur vorstellen, daß er und das neue Team die Voraussetzungen logischerweise kennen und sich darauf einstellen werden. Mit dem Income für Löwen werden sie wohl mal als Spielgeld beginnen können. 🙂

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    • Ich kann mir vorstellen, dass es sehr nützlich ist dieser Tage, einen Mann mit guten Verbindungen in die Geldmaschine Premier League zu haben. Dort wird allgemein mehr bezahlt, also kriegen wir vielleicht mal vernünftigere Transfererlöse als von Schalke, Hertha und Freiburg.

      Zudem sind dort die Kader meistens sehr breit, vielleicht kann man mal den ein oder anderen Unzufriedenen leihen, wobei das bei den Gehältern schwierig ist.

      Auf jeden Fall heißt es für ihn kleinere Brötchen backen und mit vielleicht 1-2 Mio. Transferbudget arbeiten.

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  • Also ich freu mich jetzt erst einmal auf die nächsten Spiele. Und hoffe, daß mein Traum von heute nacht in Erfüllung geht, Auch wennich ihn natürlich nicht verrate 🙂 .

    Alles andere find ich gerade weniger wichtig.

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  • Excluberer retten ihren ehemaligen Verein. Stuttgart-Wolfsburg:0:1 Torschütze Daniel Ginzek!
    Nürnberg-Gladbach:2:0!
    Schalke-Stuttgart:3:1!
    Torschützen:1:0 Burgstaller
    1:1Gomes
    2:1 und 3:1 Teuchert
    Freiburg- Nürnberg:1:2
    Besondere Vorkommnisse:
    Maik Franz verschießt in der 89.minute
    einen Foulelfmeter!!!
    War gar nicht so schwer Beates Traum
    zu erraten 😊

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    • Wie aber geht der Traum weiter? Und welche Rolle spielt dabei der glaub einzige Ex-Clubberer, der noch Relegationsgegner werden könnte? (AB..)

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      • Dermaßen platzierte Kopfballrückgabe von Polterer auf Gikiewiecz, die diesem durch die Finger rutscht – 0:1und Abpfiff!!!

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          • Was macht eigentlich Pekhart? Schon schlimm, wenn man als Stürmer zuviele Nerven hat, wie der Tscheche damals.
            Immerhin bekamen wir für Kutschke eine hervorragende Ablöse.

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            • Der spielt bei UD Las Palmas auf Gran Canaria. Sitzt zwar meistens nur auf der Tribüne, aber ich kann mir schlimmeres vorstellen…

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  • Wenn ich es recht verstehe, wird ja auch noch ein Sportdirektor kommen, dem diese drei Leute unterstellt sind. Damit hat man sich eine Führungsstruktur geschaffen, mit der man sehr viel besser auf Missstände reagieren, sich aber gleichzeitig die Handlungsfähigkeit erhalten kann.

    Allerdings ist damit noch längst nicht getan. Man muss sich grundlegende Gedanken über die Vereinsstruktur und das Wahlprozedere machen, da diese Saison eben auch klar gezeigt hat, dass im entscheidenen Gremium des Vereins, dem Aufsichtsrat, zu wenig sportliche Kompetenz vorhanden ist und dieser seine Aufgaben nur sehr ineffizient wahrnehmen kann.
    Hier bietet sich ja an, die die Vereinstruktur und die Wahlprozeduren in einer großen Reform zusammen mit der Ausgliederung zu verbessern. Als Vorbild könnte ich mir eine Struktur ähnlich der von Mönchengladbach vorstellen, mit einem ehren- bzw. nebenamtlichen Vorstand oder Präsidium, der die Geschäftsführung der ausgegliederten Profi-Gesellschaft beruft, die das operative Geschäft leitet. Der Vereinsvorstand wiederum wird von einem von den Mitglieder zu wählenden Aufsichtsrat bestimmt, der gleichzeitig auch für die Kontrolle der Geschäftsführung der Profi-Gesellschaft zuständig ist.
    Das Wahlsystem für den Aufsichtsrat sollte dabei so angepasst werden, dass sich auch mehr Leute aus dem Fußballgeschäft, die dem Club verbunden sind, gerade auch frühere Spieler o.ä., angesprochen fühlen und animiert werden, sich zu bewerben, anstelle von Fans, wie es aktuell ja in erster Linie der Fall ist. Da wäre es evtl. auch sinnvoll, ein Vorschlagsrecht für die Kandidaten durch ein anderes Gremium einzuführen, den Vereinsbeirat z.B.
    So hätte man insgesamt eine sinnvolle Führungsstruktur, die weiterhin die Mitbestimmung der Mitglieder sichert, aber eine effizientere Kontrolle ermöglichen würde und auch dafür sorgen könnte, mehr sportliche Kompetenz in die Kontrollgremien zu bekommen.
    Gleichzeitig wäre die Struktur immer noch sehr schlank und es gäbe keine Vielzahl an Gremien und Organen, zwischen denen sich große Machtstreitigkeiten o.ä. entwickeln könnten, wie man es in Köln oder Kaiserslautern momentan beobachten kann.

    Mit der jetzigen Struktur, da habe ich aber doch große Zweifel, ob man das Ziel, sich mittelfristig wieder in der ersten Liga zu etablieren, auch erreichen kann.

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    • Der „technische Direktor“ kommt wohl eher daneben, also nicht als Teil des Scoutingteams, sondern als interner Planer und Entwickler, der auch den Übergang aus dem Jugendbereich zu den Herren überwacht.

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      • Na, zuviel Häuptlinge brauchen wir dann auch nicht. Muss ja alles bezahlt werden.

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  • Der Häuptling ist Palikuca die anderen sind ja nur die Indianer und Spurensucher. Aber bin gespannnt wie ein Flitzebogen wie das in Zukunft funktioniert.

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  • So sinnvoll die Verbesserung der personellen Situation in der sportlichen Leitung auch sein mag, wir steigern schon wieder unsere laufenden Kosten, sprich die neue Crew MUSS Transfererlöse erwirtschaften um sich selbst bezahlt zu machen, denn auf der Einnahmenseite hat Rossow noch nicht viel neue Quellen aufgetan.

    Für mich war bei Meeske/Bornemann das wichtigste, dass man das strukturelle Defizit endlich mal verkleinert hat, im besten Fall sogar kein Defizit mehr vorhanden ist. Damit ist man zum ersten Mal in der Lage Erlöse aus Transfers entweder in den Verein zu stecken, Schuldenabbau, Modernisierung der Infrastruktur, am Ende vielleicht sogar Stadionneu- oder um-bau. Oder Erlöse wieder voll in die Mannschaft zu investieren, je nach Notwendigkeit. Ich hoffe die neue Struktur führt jetzt nicht wieder zu einer Aufblähung des Überbaus.

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    • Die Gefahr besteht natürlich, allerdings auch im falle von anhaltendem sportlichen Misserfolg-auch der hat Auswirkungen auf die finanzielle Lage.
      Auch wenn es mit der personellen Kontinuität nicht so ganz geklappt hat, an der Zielsetzung Etablierung in der ersten Liga hat sich ja nichts geändert.Wenn Verein und Umfeld es hinbekommen würden, auch gelegentliche Rückschritte ohne diese imense Aufgeregtheit und teilweise persönliches Beleidigsein, als zwischenschritte auf dem Weg zum Ziel zu sehen, dann wäre viel gewonnen.
      Wenn finanziell Spielräume entstanden sind, dann ist es meiner Meinung nach sinnvoll sich vernünftig breit aufzustellen- unser neuer Scout national kommt von einem Zweitligisten zu einem (noch) Erstligisten , der diesen Posten gar nicht hatte-das sagt ja schon Einiges.
      Und für die ganzen Projekte, die du aufgezählt hast, wird es eh nicht reichen ab und zu einen Spieler zu verkaufen, da muss dann von Rossow, und wenn es um die Struktur gehen soll, auch vom AR, mehr kommen.

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  • Canadi weiterhin Topfavorit auf den Cheftrainerposten…Beierlorzer von Köln umworben, meldet der Kicker.
    hört, hört

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