Podcast: Kurz vor dem Abstieg

Vor dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg stand der 1. FC Nürnberg bereits mit dem Rücken zur Wand.

Möchte man bei diesem Bild bleiben, steht er nun wohl schon zur Hälfte darin. Der Club verliert in der Autostadt nicht nur gegen die Mannschaft von Bruno Labbadia sondern mal wieder auch gegen sich selbst. Da der VfB Stuttgart zeitgleich Hertha BSC unterlag, ist man noch immer nicht abgestiegen aber selbst die Berufsoptimisten Hanno Behrens und Boris Schommers geben mittlerweile zu, dass es nun beinahe unmöglich ist die Klasse zu halten. Felix Amrhein spricht im neusten Podcast mit Marcus Schultz und Stefan Helmer (Clubfans United) über das vorletzte Auswärtsspiel und seine Folgen.

Wie verlief das Spiel und warum scheiterte der FCN in der Offensive einmal mehr? Wieso stand Virgil Misidjan erneut nicht im Kader? Wie lautet die Diagnose bei Ewerton und gibt es irgendetwas außer Zweckoptimismus, dass uns noch Hoffnung auf ein Fußballwunder machen sollte? Wir diskutieren es.

Moderator: Felix Amrhein


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5 Gedanken zu „Podcast: Kurz vor dem Abstieg

  • Vorbei ist es erst, wenn es vorbei ist…

    (1) In der Saison 1998/99 wiegte sich der 1.FC Nürnberg nach einem 2:0 Heimsieg gegen den FC Bayern zwei Spieltage vor Schluss in trügerischer Sicherheit. Mit 5 Punkten und 6 Toren Vorsprung auf Frankfurt (16.) lag er auf Platz 13.
    Was 1999 gegen den Club gelaufen ist, darf 20 Jahre später gerne für den Club laufen.

    (2) In der Saison, in der der Tabellenletzte am Ende der Saison mickrige 21 Punkte (Gladbach) sammelte, gab es innerhalb der Saison zwei nicht ganz uninteressante Ergebnisse:

    FCN-Gladbach 2:0 (Tore: Ziemer, Oechler)
    Stuttgart-Wolfsburg 1:2

    Mit diesen Ergebnissen spielen wir gerne Copy&Paste für den kommenden Spieltag.

    (3) In der Saison 2004/05 zerlegte der 1.FC Köln am letzten Spieltag den MSV Duisburg mit 4:0 und sicherte sich damit die Zweitligameisterschaft. In der aktuellen Saison zerlegte der 1.FC Köln die Fürther Kleeblättler mit 4:0 und sicherte sich damit die Zweitligameisterschaft.
    In der Saison 2004/05 gab es parallel in Liga 1 zwei nicht ganz uninteressante Ergebnisse:

    Freiburg-FCN 2:3 (Lars Müller zum 1:1, Freiburg führt laaange 2:1, dann traf Marek Mintal doppelt: 85. +90.)
    Schalke-Stuttgart 3:2 (Tore u.a. Ailton)

    Auch diese Ergebnisse sind wie gemalt für den letzten Spieltag.

    (4) Was lernen wir daraus?
    Erst wenn es vorbei ist, ist es vorbei. Ist keine Durchhalteparole, sondern bitter erfahrene reverse Wahrheit. Warum sollte diesmal der Club nicht der Anti-Depp sein. Ich finde, das passt viel besser zu den Stuttgartern…!!!

    Auf geht’s Club!!!

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  • Ich hab selten einen Podcast gehört, der so wirklich gar nicht meiner Meinung entspricht.

    Beim 0:1 brauche ich keine Mitschuld bei Mathenia oder den anderen Mitspielern suchen, das gehört Kerk ganz allein. Rein wie sich das Spiel verlagert muss er wissen, dass da drüben ein Gegner steht, ganz egal ob er freie Sicht hat oder nicht – was in dem Fall egal wäre, weil er gar nicht geschaut hat. Es schreit auch deshalb keiner, weil niemand auf die Idee kommt, dass er diesen Pass in der Form überhaupt spielt.

    Doppelbestrafung gibt es in der Bundesliga nicht mehr, wenn Mathenia versucht den Ball zu spielen – was er tut – kann er dafür nicht rot sehen (grobe Unsportlichkeiten mal ausgenommen). Wenn er eine halbe Sekunde vorher am Ball wäre und klärt, weiß ich aber auch nicht warum es über einen Elfmeter gehen sollte, ganz egal ob er Mehmedi danach noch abräumt. Wenn ich mir anschaue was sich Torhüter in der Bundesliga im Strafraum sonst alles leisten dürfen….

    Und dann kommen wir zu Vura. Ja, ich habe mir auch mehr erwartet, aber während für Kerk tausend Entschuldigungen gesucht werden, heißt es hier „Salli 2.0“ und seine Torquote und sein Kicker-Schnitt werden als Makel herangezogen. Wisst ihr, wer noch eine wesentlich schlechtere Torquote und einen wesentlich schlechteren Kicker-Schnitt hat: Kerk. Ich bin mir zudem ziemlich sicher, dass es nicht Vuras Idee war, dass unser Offensivspiel die ganze Hinserie aus langen, diagonalen Bällen auf ihn bestanden hat, die entweder dazu geführt haben, dass er ein Foul gezogen hat oder den Ball verloren hat weil die Situation aussichtslos war. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Vura für die meisten unserer Tore in der Hinrunde verantwortlich war, weil er die entsprechenden Standards rausgeholt hat…

    Jetzt, wo zumindest Pereira in Form ist hätte er tatsächlich jemanden, der ihm brauchbare Bälle liefern könnte. Warum Schommers auf diese – in unserem Kader einzigartige – Stärke verzichtet, weiß wirklich nur er. Wechsel Vura nach 70 Minuten für Ishak als Mittelstürmer ein, und die gegnerischen Innenverteidiger haben auf einmal eine völlig neue Aufgabe. Diesen „Trainigsleistungen passen nicht“-Schmarrn kennen wir zur Genüge, mit der Begründung hat auch Pereira nicht gespielt und Salli muss Trainingsweltmeister #1 gewesen sein.

    Wobei – wenn Kerk weiter so grottige Standards schießt, braucht man eigentlich auch keinen Vura, der welche rausholt, insofern ist das schon stimmig…

    Eine Anmerkung noch: Wenn wir Vura genauso gehen lassen wie Mak damals, ist uns in dieser zweiten Liga, die technisch derart beschränkt ist und wo sich alleine mit Tempo so viel machen lässt, wirklich nicht mehr zu helfen.

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    • Klasse ergänzende Analyse!

      Am Stellunsspiel von Mathenia gab es nichts auszusetzen. Ich habe mir die Szene in SloMo jetzt noch ein paar mal angesehen. Das Gegentor geht zu 100% auf Kerks Konto. Mathenia kann da gar nicht schneller raus kommen. Wenn doch: Klärung, niemals ROT.

      Aber der Satz aller Sätze:

      Wenn wir Vura genauso gehen lassen wie Mak damals, ist uns in dieser zweiten Liga, die technisch derart beschränkt ist und wo sich alleine mit Tempo so viel machen lässt, wirklich nicht mehr zu helfen.

      Ergänzend hierzu:
      Vura war unter Köllner der Unterschiedsspieler, den Köllner spielen ließ.
      Jetzt ist es unter Schommers Pereira.

      Auszug aus Vuras Arbeitsnachweis:
      –> 3. Spieltag, Bremen-FCN, Vuras erster Einsatz, eingewechselt in der 61. trifft er in der 92. zum 1:1
      –> 4.Spieltag, FCN-Hannover, Vura zieht die rote Karte für Albornoz (29.)
      –> 8.Spieltag, FCN-Hoffenheim, Vura holt den Elfmeter zum 1:0 (Behrens)
      –> 9.Spieltag, FCN-Frankfurt, Vura legt das 1:0 für Zrelak auf.
      –> 10.Spieltag, Augsburg-FCN, Vura zieht auf der rechten Seite unwiderstehlich davon, an 5,6 Augsburgern vorbei oder hindurch, flankt auf Zrelak, der legt kurz ab auf Fuchs, der zum 1:1 trifft.
      Dann kam der „Leistungseinbruch“ unter Köllner mit dem Stuttgart-Spiel.

      Unter Schommers machte Vura nur noch Kurzeinsätze…

      Vielleicht sollte man gegen Gladbach auf Kerk verzichten und dafür Vura UND Pereira bringen, so letzterer spielen kann…

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      Antwort
  • Zitat xxandl:

    „Beim 0:1 brauche ich keine Mitschuld bei Mathenia oder den anderen Mitspielern zu suchen, das gehört Kerk ganz allein.“

    Genauso isses!

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    Antwort
  • Wenn Felix Amrhein als jemand wahrgenommen werden will, dem der Club am Herzen liegt, sollte er versuchen nicht staendig nur hochformal vom „1.FC Nuernberg“ zu reden, sondern durchaus auch mal erwaehnen, das es um den Club geht, unseren Club.

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