Abstieg des Club perfekt. Und redlich verdient.

Der 1. FC Nürnberg verliert auch gegen Borussia Mönchengladbach am 33. Spieltag der Fußball Bundesliga und steigt wie erwartet ab.

33. Spieltag 2018/2019
0 : 4

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Der FCN musste gewinnen, um dann noch die Chance zu haben, und war unter dem Strich genauso weit davon entfernt wie von einem Klassenerhalt über die ganze Saison. 0:4 stand es am Ende – und auch wenn es im Spiel immer wieder so aussah, als sei man mit der Borussia auf Augenhöhe, war man eben nicht nur ob der Tore einfach nicht klassentauglich.

Ohne hier auf das Spiel im Detail noch einzugehen, was auch müßig wäre, soll die Gelegenheit noch genutzt werden den ganzen Lamenti über „Trainer früher wechseln“ und „in Winterpause noch Offensivpower holen“ eine gehörige Portion Realismus entgegen gehalten werden: Der FCN wäre in dieser Saison nie auch nur ansatzweise in der Lage gewesen, die Klasse aus eigener Kraft zu halten. Dass er überhaupt noch so lange im Spiel um die Klasse blieb, war ausschließlich dem Umstand geschuldet, dass es noch vier weitere Mannschaften gab, die eine unterirdische Saison spielten. Nur wenn in einem Spiel mal der Gegner vollkommen indisponiert war – wie Gladbach in der ersten Halbzeit – durfte man sich auf Augenhöhe wähnen, Kapital daraus zu schlagen wäre nochmal etwas anderes gewesen.

Dass Boris Schommers als Nachfolger von Michael Köllner die Philosophie verfolgte, mit einem strengen Defensivkonzept Mannschaften mit spielerischem Ansatz die Lust am Spiel zu nehmen, mag pragmatisch, praktisch, gut anzusehen gewesen sein – die Aussichten auf einen erfolgreichen Schlussspurt konnte dies nicht verbessern. Weil es das Kernproblem, die fehlende Befähigung zur Erzielung von Toren, nicht lösen konnte – ja vielleicht sogar nur noch verschlimmerte, weil man damit auch noch den eingeschlagenen Weg verließ, die ausgerufene Philosophie aufgab. Aber das ist ein Thema für eine Nachbetrachtung.

Match Reaction bei Beglubbt TV

Start-Aufstellung

Mathenia – Bauer, Margreitter, Mühl, Leibold – Erras – Löwen, Behrens – Misidjan, Kerk – Ishak

Bank: Bredlow (Tor), Ilicevic, Kubo, Petrak, Rhein, Tillman, Knöll

Daten & Fakten

Anstoß: 15:30 Uhr / Stadion: Max-Morlock-Stadion, Nürnberg
Schiedsrichter: Frank Willenborg (Osnabrück)
FCN-Bilanz: 3 Siege / 2 Remis / 3 Niederlagen
Assistenten: Henschel (Braunschweig), Grudzinski (Hamburg)
Vierter Schiedsrichter: Günsch (Marburg)
Zuschauerzahl: vor. 50.000 (6.0000 Gästefans)

Übertragender Sender: Sky
Kommentar: Michael Born

163 Gedanken zu „Abstieg des Club perfekt. Und redlich verdient.

  • Gekämpft und alles gegeben! Das erwartet der Clubfan heute. Ob man dann gewinnt oder verliert, das steht auf einem anderen Blatt. Kläglich vergeigt, Elfmeter verschossen, sinnlose rote Karte kassiert und lautlos abgestiegen, sowas möchte ich heute nicht hören oder erleben.

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  • Heute spielt doch auch Pfütze mit oder regnet es in Nürnberg nicht so heftig wie in Oberfranken?

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  • Hamburg meldet Sonnenschein bei 12°C, noch wird aweng im Garten gewerkelt und später dann einer der zwei schönsten Fussballnachmittage im Jahr genossen:
    Samstag – 15:30h ALLE Spiele zusammen in der Radiokonferenz.

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    • A geh, ich hätt in Bad Oeynhausen umsteigen müssen? Warum bin ich dann bis Osnabrück gefahren? Bin wohl nach einer wunderbaren Vernissage in Fürstenwalde gestern noch a weng verpeilt… stört mich nicht mal, find‘s sogar lustig, zumal ich einer Tante vorgestern von einer legendären Kalkriese-(fast) Debakel-Wanderung mit dem Dude erzählt habe. Bräsiger Gleichmut ist meine Grundstimmung, wahrscheinlich genau richtig heute… mir kam zu Ohren, dass Seancen in Hamburg gestern auch sehr unterhaltsam waren. Fein!

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      • Früher waren Künstler nicht 12 Stunden nach einer Vernissage schon wieder transportfähig… 😉

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  • Schaut gut aus.
    Gladbach geht ein hohes Tempo.

    Nur Bauer wirkt mit Gegner und den Ideen von Misidjan überfordert…

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  • Also gerade im Moment sind wir Tabellenletzter, weil Hannover 1:0 gegen Freiburg führt.

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    • Tja, Freiburg holt sich seine Niederlage heute, damit sie gegen uns dann voll im Saft sind. Die Ironie wäre, wenn H96 sich noch retten würde.

      Aber sowieso alles egal, weil der VfB führt… 🙁

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      • Man muss halt selber punkten, wenn die anderen es tun bleibt man hinten. Man kann nicht davon leben als Konzept, daß sich immer nur die anderen doof anstellen.
        Unser Sturm ist gerade mal 2. Liga.

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        • Eine sehr hilfreiche Aussage, wenn die aktuelle Konstellation bedeutet, dass man darauf angewiesen ist, dass sich die anderen doof anstellen, um überhaupt noch im Geschäft zu sein :mrgreen:

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  • Gladbach ist schwach, aber der Club ist offensiv leider noch schwächer.
    Wie bitteschön sollen die nötigen Tore für den Club fallen?

    Und dann auch noch der ausgerechnet (Drimic) Faktor?! Ach nöööö …

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  • Also ich tue mich schwer von einer guten Leistung zu sprechen. Gladbach ist aber sowas von schwach und uns fehlt einfach die Gier auch mal ein Tor zu erzwingen, das ist noch zu wenig finde ich.

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  • Freiburg spielt in Hannover bislang unterirdisch, vielleicht schonen sie ihr Kräfte für das letzte Spiel gegen den Club 😮

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  • Donis zieht nach innen und passt zu Castro, der aus dem Rückraum abzieht. Zweimal abgefälscht klatscht die Kugel an den Innenpfosten und von dort ins Tor.

    Tja, das ist der Unterschied. Unsere Schüsse werden niemals gefährlich abgefälscht, sondern höchstens geblockt. Immer bekommt irgendeine Pappnase noch ein überflüssiges Körperteil in die Schussbahn.

    Echt Ätzend.

    Aber wenigstens sollten wir uns mit einem Heimsieg verabschieden. In Würde scheitern, das Motto unter Schommers. Sorgen wir wenigstens dafür, es nicht schlechter als die U19 zu machen. Absteigen, weil die Konkurrenz nicht mitspielt.

    Oder Stuttgart verliert einfach doch noch. Wäre mir irgendwie lieber…. 😉

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    • Doppelabstieg wäre heute natürlich der Worst Case und leider sogar wahrscheinlich im Moment.

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    • Wird schwer mit dem Heimsieg. Gladbach könnte der Punkt reichen, die lauern bestimmt auf Konter, und die Gelegenheiten werden zunehmend mehr kommen…

      … Aber noch ist alles möglich!

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  • Stuttgart jetzt 7 Punkte vor uns auf dem Reli Platz bei verbleibenden 1,5 Spielen. Vielleicht können wir ja Hannover nächste Woche nochmal überholen 🙂

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  • Die Leistung sehe ich ordentlich. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Vorne sind die Burschen unentschlossen. Mit einer Sturheit, die beinahe ignorant ist. Drei Leute im Strafraum. Gute Möglichkeit zum Flanken. Aufziehen, abbrechen, Sicherheitspaß, selbstverständlich quer. Man muss nicht jedes Ding in den Sechzehner dreschen, aber wenn der einigermaßen aufgeladen ist, kann man es schon mal machen. Und diese ständigen Versuche in Räume durchzustecken, wo sich sieben bis acht Gegenspieler aber kein einziger Clubberer befindet, nerven, gelinde gesagt.

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  • Was erwartet ihr eigentlich?
    Die hauen alles raus, was geht. Das Quäntchen am Schluss fehlt ja nicht erst seit heute. Vielleicht zwingen sie das Glück ja doch noch.

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  • Das erwartbare ist vollbracht. Mehr war nicht drin. Die Qualität reichte einfach nicht.

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    • Immer irgendwelche Ex Cluberer oder Ex Fürther schaufeln die Gräber…..

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      • Ich sags doch: AUSGERECHNET!
        Ist das heute so im Gesamtverlauf diese Club DNA?
        Und kommt mir bloß keiner mit Liverpool! Der Club ist einfach kein Sieger-Verein, tut mir leid.

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  • Der Sky-Hansel spricht gerade ein paar Wahrheiten aus:

    „Der Club hat Platz, aber sie kriegen nicht mal einen Abschluss zustande“

    „Misidjan macht ein gutes Spiel. Da fragt man sich schon, warum er die letzten Spiele nicht mal auf der Bank war. Das kann nur Boris Schommers beantworten.“

    Das würde ich ihn auch gerne fragen. Da kritisieren alle vehement den Köllner, weil er die Mannschft mutwillig schwächt, aber bei Schommers fragt wegen Misidjan keiner nach. Allgemein mein Eindruck, dass er Fehler machen durfte, die man Köllner nicht verziehen hätte.

    Sorry, das reicht einfach nicht. Wenn man gegen diese unterirdischen Gladbacher zurück liegt, anstatt deutlich zu führen, ist dem Club nicht mehr zu helfen. Und Schommers auch nicht.

    Der Neuanfang braucht einen neuen Trainer!

    Das hätte man von Anfang an machen müssen. Schmidt lässt grüßen.

    Ahhh, jetzt 0 : 2, Mühl im Stile eines Torjägers auf der falschen Seite.

    Oh je, so schnell kann ich gar nicht schreiben. 0 : 3. Wir fallen auseinander. Gegen so einen erbärmlichen Gegner!

    Wenigstens gibt es eine Gewissheit: der Club ist der verdienteste Absteiger der Bundeligageschichte. Zumindest seit der 3-Punkte-Regel. Lassen wir mal Tasmania außen vor.

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    • Was Schommers angeht gebe ich dir komplett recht. Alleine der Punkteschnitt rechtfertigt keine Weiterbeschäftigung (zumindest als Cheftrainer nicht). Bleibt zu hoffen das die Mannschaft im Groben zusammen bleibt und punktuell verstärkt wird. Für Zweitlaga-Verhältnisse sollte der Etat ja gut sein.

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    • „Wenigstens gibt es eine Gewissheit: der Club ist der verdienteste Absteiger der Bundeligageschichte. Zumindest seit der 3-Punkte-Regel. Lassen wir mal Tasmania außen vor.“
      Da hast Du wohl recht.

      Und das ausgerechnet in einer Saison, in der so wenige Punkte wie selten zuvor zumindest für die Relegation gereicht hätten.

      Ich freu mich trotzdem auf die neue Saison – denn es kann nur besser werden (auch wenn’s dann 2. Liga ist).

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      • Noch habe ich Hoffnung, dass wir den Titel „der verdienteste Absteiger der Bundeligageschichte seit der 3-Punkte-Regel“ an Hannover abgeben können.

        Man sollte trotz allem immer noch Ziele haben 😉

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  • Der große Fehler war, das lange festhalten an Köllner. Für mich seit TvH die größte Fehlbesetzung auf der Trainerposition beim Club.

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    • …und wer hat uns in die Bundesliga geführt? Eine Fehlbesetzung? Solche unreflektierten Äußerungen ärgern mich einfach!

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      • Michael Köllner hat dem Club und seinen Fans mit dem Aufstieg ein großes Geschenk gemacht. In der Bundesliga, in der ganz anderer Fussball gespielt wird, war er als Trainer aber hoffnungslos überfordert.

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          • @Hans: Du glaubst, der Kader war einfach zu schwach; ich glaube, v.a. der Trainer war überfordert (und der Kader natürlich trotzdem einer der schwächsten in der Liga). Woran der Club vorrangig gescheitert ist, werden wir aber beide nicht mit Gewissheit sagen können.

            Trotzdem hierzu noch folgende Beobachtungen:
            – Düsseldorf wird die Saison mindestens auf Platz 11 abschließen, obwohl sie nahezu punktgleich mit dem Club aufgestiegen sind und gleichzeitig einen deutlich kleineren Etat haben als einige Vereine weiter unten in der Tabelle.
            – Abgesehen vom heutigen Spiel war bei allen Saison-Tiefpunkten Michael Köllner an der Seitenlinie gestanden (Hinrunde: Dortmund, Leipzig, Stuttgart; Rückrunde: HSV/Pokal).

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    • Oenning, Ismael, Prinzen, Schommers,…

      Wenn du das lange Festhalten beklagst, solltest du auch beklagen, dass wir uns keinen neuen Trainer geholt haben. Der Impuls der durch unsere Reihen ging, ist ja endlich radikal ausgefallen wie bei der Übergabe von Merkel zu AKK…

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  • Vorne nicht gut genug, hinten nicht gut genug – as simple as that.

    Das ist wieder ein Spiel, das wir gewinnen können, wenn sie in einer unserer aussichtsreichen Situationen tatsächlich mal einen Abschluss zustande bekommen würden. Im Gegenzug reicht ein durchgesteckter Ball zum 1:0, den restlichen Untergang besorgen wir dann schon selber…

    Zumindest beantwortet die Mannschaft die Frage, ob Schommers nächstes Jahr noch Trainer sein sollte, relativ deutlich.

    Pali, übernehmen Sie…

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    • @ xxandl
      Gab es in dieser Runde überhaupt schon einen Gegner, den wir nicht hätten schlagen können?
      Der Club-Anhänger – ein unerklärliches Wesen.

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  • Erbarmen mit den Stadiongängern! So ein beschissener Heimspiel Abschluss!

    Dann Neuaufbau in Liga 2. Die ewige Michael Köllner Diskussion bringt doch nun niemandem mehr etwas.
    Es geht jetzt nur darum wie der Kader für die nächste Saison aussieht, wer neben Köln noch aufsteigt und dass alles dafür gegeben wird den Wiederaufstieg sofort zu packen!

    Grämt euch nicht, der FCN steigt wieder auf und so… Over and Out!

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    Antwort
    • @ Holzmichel

      Der Club soll aufsteigen, wenn er eine Mannschaft stehen hat, die bundesligatauglich ist
      und nicht deshalb, weil es dem Wunsch der Fangemeinde entspricht. Dann kommt nämlich
      das heraus, was wir in dieser Saison zu sehen bekamen.

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      • 1980 hat angerufen, es möchte seine Fußballweisheiten zurück.

        Es gibt schon seit langen Jahren kein langsames Aufbauen in Liga 2 mehr, weil dir sofort alles was zwei gerade Beine hat weggekauft wird, wenn du nicht aufsteigst. Daher: Sofortiger Wiederaufstieg, auch auf die Gefahr hin, dass das zwei Jahre später wieder das Saisonziel ist.

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        • @ xxandl
          Wenn du auf die Fahrstuhlmethode setzt, dann stimme ich dir zu. Mir sagt diese Strategie
          nicht zu.

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      • Lieber Hans, und wann soll diese Voraussetzung erreicht sein? Als ob man bei der großen Schere zwischen 1. und 2. Liga über Zeit eine Bundesligamannschaft aufbauen könnte die sofort mitspielen kann. Es kann nur so gehen wie Fortuna DüDo das vorgemacht hat. Der Weg lautet Aufstieg und dann den Kader gut verstärken + Trainer der die Erfahrung hat. Das ist keine Wunsch aus der Fangemeinde, sondern auch unter ökonomischen Gesichtspunkten geboten und vernünftig.

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        Antwort
        • @ Es ist schwer vorstellbar, dass der Sportvorstand deine Gedanken nicht gedacht hat.
          Gute Verstärkungen kosten gutes Geld und ein Trainer mit Erfahrung noch mehr.
          Inwiefern die Innenansicht von Düsseldorf mit jener des Club vergleichbar ist,
          kann ich nicht beurteilen und ob ein Trainer mit Erfahrung mehr aus dem Kader
          hätte heraus holen können, ist hypothetisch. Auch sehr erfahrene Trainer sind schon mit
          von ihnen trainierten Mannschaften abgestiegen. Fußball ist ein unberechenbares Geschäft.

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          Antwort
      • Falls wir aufsteigen, würde das zumindest den Wünschen zweier Menschen entsprechen. Denke da an Holzmichel und an mich. Nehme jetzt mal frech an, dass sich darüber hinaus auch der eine oder andere finden liesse.

        Seit ich sinnlos clubfanatisch bin (40 Jahre?), ging es überwiegend darum die erste Liga zu spielen. Gegen den Abstieg. Um den Aufstieg. Wird auch weiterhin so sein. Erste Liga zu spielen ist für uns, meiner Ansicht nach, der sportliche Erfolg. Ob tauglich oder nicht zeigt sich dann erst in der Bundesliga.

        Ich komme ins Waafen. Jetzt ist erst einmal „traurig sein“ angesagt. Aber irgendwie ist da auch schon etwas Optimismus. Oder zumindest Hoffnung. Ein letzter: Ob Ultras oder nicht, das war eine sehr stilvolle und faire Verabschiedung im Stadion. Wir geben da ein echt gutes Bild ab.

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      • Zitat (1): „Der Club soll aufsteigen, wenn er eine Mannschaft stehen hat, die bundesligatauglich ist
        und nicht deshalb, weil es dem Wunsch der Fangemeinde entspricht. Dann kommt nämlich
        das heraus, was wir in dieser Saison zu sehen bekamen.“

        Zitat (2): „ob ein Trainer mit Erfahrung mehr aus dem Kader hätte heraus holen können, ist hypothetisch. Auch sehr erfahrene Trainer sind schon mit von ihnen trainierten Mannschaften abgestiegen. Fußball ist ein unberechenbares Geschäft.“

        Ah ha: Fußball ist also unberechenbar, aber das Hänschen weiß trotzdem immer schon vorher, was passieren wird.

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    • Es geht mir nicht darum, ob Köllner das besser gemacht hätte. Das kann sowieso keiner beantworten. Tatsache ist, dass er mit der Aufgabe in der Bundesliga mit diesem zu schwachen Kader überfordert war. Tatsache ist aber auch, dass er uns erst mal grandios in die 1.Liga geführt hat. Das sollte man nicht vergessen, daher kann ich so einen Schwachsinn wie etwas weiter oben einfach nicht stehenlassen.

      Die Entscheidung, es mit Schommers zu versuchen war aber nun erwiesenermaßen auch nicht besser. Vielleicht hätte ein Impuls von außen geholfen, vielleicht auch das nicht, weil wir individuell zu schwach sind.

      Man sollte aber halt auch vorsichtig sein, wie man alles einordnet. Pauschalurteile unter der Gürtellinie helfen jedenfalls nicht.

      Jetzt freuen wir uns eben einfach mal auf den direkten Wiederaufstieg mit einem neuen Trainer!

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      Antwort
  • Der einzige Trost ist, dass wir nicht umsonst gewonnen hätten, sondern das Ergebnis hier eigentlich egal ist:

    VfB : WOB 3 : 0

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    Antwort
  • Weder Trainer noch Kader genügten den Ansprüchen der 1. Bundesliga. Gut, dass es nun rechnerisch vorbei ist. Es wurde unterträglich und das seit Oktober 2018. Ein Patient der nie aufwachte

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    • @ Juwe

      Welcher Trainer kann einen Klassenerhalt mit einem Kader schaffen, der – deine Worte – den Ansprüchen der 1. Bundesliga nicht genügt? Du widersprichst dich doch seit Monaten selbst. Das ist unerträglich.

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      Antwort
      • Ach bist du auch aufgewacht? – Nichtmal Mourinho, dennoch fand ich Köllner genauso unterirdisch in der 1. Liga. So eine Mannschaft dann in Dortmund offen spielen zu lassen.

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        Antwort
        • @ Juwe

          Dein Leseverständnis lässt zu wünschen! Du interpretierst in mein Post deine Meinung hinein.
          Wenn deine Aussage, der Kader des Club war nicht bundesligatauglich zutrifft, dann ist deine
          bösartige Kritik an Köllner verfehlt, denn auch der beste Trainer kann nichts unmögliches
          schaffen.
          Eben aus diesem Grund habe ich Köllners Ablösung nicht gefordert, weil ich diese Ansicht schon
          beim Anpfiff des 1. Spiels vertreten habe. Mich überrascht der Abstieg nicht und deshalb frustet er
          mich auch nicht. Meine Einschätzung der Kaderqualität hat sich bewahrheitet, deine nicht.

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          • Bitte hör mir auf mit Köllner 🙂 ein Trainer der mit seiner Mannschaft in der Vorbereitung auf den Friedhof geht (Fakt) Schommers hatte durchaus eine Chance mit dieser Mannschaft, ich kreide es ihm nicht an, daß erwachsene Spieler keine Elfmeter schießen können. Ich denke die Mannschaft hat jetzt einige Spieltage mit ihren begrenzten Möglichkeiten am Limit gekämpft und heute ging die Luft eben raus. Eigentlich greift der Satz – glaube von Grethlein war er – der Aufstieg kam zu früh.

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            Antwort
            • @ Juwe

              Und wie ist dieser Satz Grethleins zu verstehen? Doch wohl so:
              Der Mannschaft fehlte die Bundesligareife und dem Club das Kapital, sie auf das
              erforderliche Niveau zu hebeln.
              Damit war alles gesagt. Du hast es lediglich nicht verstanden.

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              Antwort
              • Heißt auf der anderen Seite ja nicht, daß es unmöglich ist, dein persönliches Gepfropfel nervt nur jedes mal wie im Kindergarten. :-O

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                Antwort
                • @ Juwe

                  Verarbeitest du deine Persönlichkeitsdefizite hier im Forum, du Großmaul?

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          • Zitat Hans 65:

            „Mich überrascht der Abstieg nicht … Meine Einschätzung der Kaderqualität hat sich bewahrheitet.“

            Meine Einschätzung auch!

            Soll heißen: Auch ich habe Recht behalten.

            Ich lege großen Wert auf diese Feststellung.

            P.S.: Gefrustet bin ich trotzdem…

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            Antwort
            • Selbstverständlich bist Du gefrustet. Schließlich war trotzdem noch eine reelle Chance da. Man hätte es trotzdem schaffen können und es wäre nicht mal so schwer gewesen, wenn man die Elfmeter nicht so kläglich vergeben hätte und all die anderen Chancen. Man hätte sich nächstes Jahr in der 1. Liga etablieren können, sozusagen festsetzen wie zum Beispiel Mainz oder Düsseldorf jetzt schon. Aber jetzt ist es vorbei. Zumindest ist das Ziel jetzt der sofortige Wiederaufstieg und das ist schon mal ein Erfolg. Das letzte mal wollte man erst mal einen Neuaufbau, der aber nicht funktionieren kann, da die guten Spieler immer von den Erstligisten weggekauft werden. Also heisst es sofort wieder nach oben zu kommen. Wenn man es nicht sofort wieder schafft, bleibt man meistens in der 2. Liga für längere Zeit hängen. Also Kopf hoch und neues Ziel verfolgen. Vorallem ist der Start in die Saison sehr wichtig. Die Vorbereitungszeit darf nicht sinnlos vergeigt werden. Also neuer Trainer und Spieler so schnell wie möglich einbauen und nicht erst kurz vor Start der Saison.

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              Antwort
  • Bitte verkauft diese Mannschaft mit allem drum und dran. Soll Darth Vader Palikuca mal was neues bauen 🙂

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    Antwort
    • Was soll denn dieser Quatsch? Wir haben ein gutes Gerüst für die 2. Liga. Wir müssen davon so viele halten, wie möglich!

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      Antwort
      • Ok für die 2. Liga können ein paar bleiben :-), aber dieses Verlierer Gen muss irgendwie weg, wenn ich nur an die verschossenen Elfmeter denke oder die roten Karten nach 2 Min.

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        Antwort
  • Katastrophe. Alles was schief gehen kann ist heute schief gegangen. Stuttgart gewinnt, Hannover gewinnt, der Club geht unter. Die Fans im Stadion feiern den Abstieg. Eine Saison, die unheimlich viel Frust für die Fans gebracht hat, da die ganze Saison die Kretze beim Club geklebt hat. Soviel Pech und auch Unvermögen. Man kann es irgendwie nicht glauben.

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    Antwort
  • Na dann, ein trostloses Abstiegs-„Fiege“ am Bahnhof in Münster. Prost Gemeinde!

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    Antwort
  • Kannn man jetzt gerne schönreden wie man will, aber mit der Mannschaft wären wir dieses Jahr nichtmal aus der 2. Liga aufgestiegen. Da hatten wir schon Glück in einer Saison aufzusteigen, in der selbst Regensburg um den Aufstieg mitspielte.

    Das war die schlechteste Club Mannschaft , die jemals 1. Liga gespielt hat. Hört sich hart an? genau das dürften die Zahlen am Ende der Saison auch zweifelsfrei belegen.

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    Antwort
  • Und auch das Management hat eine Schuld am Verlauf der Rückrunde. Man hätte in der Winterpause zumindest nach den Möglichkeiten wenigstens punktuell die Mannschaft etwas verstärken müssen. Genau das hätte es ausmachen können und wir wären zumindest 15. oder 16. geworden.

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    Antwort
  • Und vorallem ist die Berichterstattung bei Bayern 1 im Radio unerträglich. Denen ist es irgendwie völlig egal, wie der Club spielt. Keine Emutionen. Nach dem Motto, dann steigen die Nürnberger halt ab. Aber bei Ihren Bayern sind sie voller Begeisterung dabei. Aber zum Glück muss man sich das jetzt ein Jahr lang nicht mehr anhören, da wir ja jetzt wieder am Sonntag spielen.

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    Antwort
  • Zu deiner Nachbetrachtung @Alexander:

    Ich stimme da weitgehend überein, möchte aber ergänzen:

    Köllner
    -Aufstieg
    -offensiver, mutiger (fast verbeesker) Ansatz
    -gnadenloser Leistungsgedanke beim Aufstellen der ersten Elf
    -Misidjan spielt, Pereira schmort
    -Großteil der Saison Cheftrainer, damit ebenfalls Anteil am Abstieg

    Schommers
    -defensiver, konzentrierter (fast Stevenesker „die 0 muss stehen) Ansatz
    -Fokus auf eine eingespielte Stammformation
    -Pereira spielt, Misidjan schmort
    -Abstieg
    -Teil des Köllner-Teams, damit ebenfalls Anteil am Aufstieg

    Die Trennung von Köllner bleibt für mich nachvollziehbar, hätte aber zur Winterpause erfolgen müssen. Die Chance für Schommers romantisch, vielleicht auch verständlich, aber auf der anderen Seite: kein Neuanfang, kein externer Impuls, keine Erfahrung. Stattdessen wird deutlich, dass die Satzung des Vereins und die Struktur marode ist, Bornemann muss gehen, weil die Satzung keine direkte Demission von Köllner zulässt. Und man bessert viel zu spät in Sachen Scouting nach.

    Erkenntnisse aus dieser Saison:
    -Mannschaft mit viel Herz, aber sehr begrenztem Vermögen und noch weniger Erstligaerfahrung
    -Zwei Trainer mit Eigenheiten, für die das gleiche gilt wie für die Mannschaft
    -Klare Kommunikation der Verantwortlichen bzgl. Ziele und andere interne Abläufe sind ab sofort Pflichtprogramm
    -Tolle Gänsehaut-Stimmung nach dem Schlusspfiff, die Fans (jenseits der dämlichen Stimmungsboykotts) bleiben erstklassig.

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    Antwort
    • Die Trennung von Köllner bleibt für mich nachvollziehbar, hätte aber zur Winterpause erfolgen müssen. Die Chance für Schommers romantisch, vielleicht auch verständlich, aber auf der anderen Seite: kein Neuanfang, kein externer Impuls, keine Erfahrung. Stattdessen wird deutlich, dass die Satzung des Vereins und die Struktur marode ist, Bornemann muss gehen, weil die Satzung keine direkte Demission von Köllner zulässt. Und man bessert viel zu spät in Sachen Scouting nach.

      Nachvollziehbar allemal, wenn auch weniger aus den „offensichtlichen“ Gründen. Das „Wie“ bleibt ein Makel.

      Mir geht es auch weniger darum Köllner noch zum 100sten Mal hochzuholen, es ist eher eine Replik auf die ständigen Fragen – auch der Medienvertreter – ob es denn nicht zu spät gewesen wäre und was nicht alles möglich gewesen wäre, wenn… Fakt ist doch jetzt endlich und amtlich: Weder Köllner noch Schommers haben aus dem Kader etwas herausholen können, was bundesligatauglich über eine Saison war. Mal in einzelnen Spielphasen, mal in einem ganzen Spiel – maximal. Mehr nicht.

      Dass es in Düsseldorf mal wieder die berühmte Ausnahme von der Regel gibt, kann ich auch nicht mehr hören, weil es eben unplanbar ist, was die Sache zu nicht zu planen macht… Retrospektiv sich mit Cherry-Picking der Dinge zu bedienen, die der eigenen Argumentation dienen, ermüdet.

      Abgestiegen. Mit Ansage. Weil der Kader nicht mehr hergab. Weil man nicht mehr reinstecken konnte. Weil man nicht mehr hatte. Das war zu erwarten. Dass man dazwischen schon wieder mal alles auf Null stellen musste, Trainer und Vorstand auswechselt, war nicht zu erwarten. Die Gründe sind dann auch fast schon egal.

      Jetzt Krönchen richten und nach vorne schauen. Nächstes Jahr geht auch weiter, auch wenn man mich heute schon ansah und meinte: Dann brauchst du nächstes Jahr ja kein Sky mehr. Unglaublich, aber wahr: Nächstes Jahr spielt der Club auch Fußball.

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      Antwort
      • Das mit der Sky-Frage kommt bei mir sicher auch noch… Blöd sind nur die absolut dämlichen Anstoßzeiten, egal ob live vor Ort oder auf Sky.

        Unser neuer Sportvorstand hat nach dem Spiel sehr unmissverständlich eine Erklärung unter der Woche noch vor dem Freiburg-Spiel zum Thema Trainer angekündigt.
        Die darf eigentlich nur ein herzliches Dankeschön und auf Wiedersehen für BS beinhalten.
        Selbst wenn die Spieler sehr positiv über BS urteilen, die meisten von ihnen werden weg sein…

        Kurzum:
        Bald werden wir sehen, ob es jetzt professioneller zugeht, oder ob nur die Trennung zum Saisonende bekannt gegeben wird.

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      • „Dann brauchst du nächstes Jahr ja kein Sky mehr.“

        Wer sagt denn sowas. Aber eines ist tatsächlich positiv: man braucht nächstes Jahr diesen dämlichen Eurosport-Player nicht mehr, ein Abo reicht wieder aus!

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        • Versteh ich jetzt nicht. Ich fand die Liveübertragungen, die ich von eurosport gesehen habe um Längen besser als die von Sky. Fundierte Berichte, gute Analysen von Sammer und erträgliche Kommentatoren, auch bzgl. Club.
          Insofern freu ich mich drauf, mehr von eurosport zu sehen. Sky hab ich gekündigt.

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          Antwort
          • So war es nicht gemeint, ich fand die Übertragungen von Eurosport in der Kneipe auch gelungener. Aber man brauchte halt 2 Verträge oder eben die Kneipe. Und das ist eine Frechheit, da hat das Kartellamt riesigen Mist gebaut (denn daher kommt das). Deshalb begrüße ich es ausdrücklich, dass wieder alles auf einem Kanal läuft. Welcher auch immer.

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            Antwort
  • @ Hans

    Welche Mannschaft hat durch Einkäufe in der Winterpause den Abstieg vermieden und welche
    die Europapokalränge erreicht? Welche punktuellen Verstärkungen hätten den Klassenerhalt
    garantiert oder wenigstens wahrscheinlicher gemacht und wie hätte sich das bei einem
    Negativverlauf auf das Konsolidierungskonzept ausgewirkt?

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    Antwort
    • punktuelle Verstärkung im Sturm, z.B. ein Kaliber Burgstaller (günstig gekauft, wenn ich mich recht erinnere auch im Winter gekommen), hätte in dieser Sai den Abstieg sicher verhindert – wenn man schon das Konjuktiv bemüht. Ging damals, warum nicht heute?

      Ich wundere mich etwas dass bei unserer Sturmflaute, aufgrund Verletzungspech und der daraus resultierenden Form bei Ishak u Zrelak, der Knöll nicht mehr Gelegenheit erhielt. Oftmals nicht mal im Kader. Gg 96 1Tor und eine Vorlage und dann weg vom Fenster. Kopfkratz

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      Antwort
  • Man spielt immer gar nicht so schlecht, nutzt aber leider den Platz und die Chancen nicht, und macht so den Gegner stark. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Saison.

    Deswegen ist der Abstieg diese Saison die logische Konsequenz.

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    Antwort
    • Doooch, der Aufsichtsrat. Der hat nämlich alles richtig gemacht. Wurde uns jedenfalls immer wieder und wieder erklärt :mrgreen:

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      Antwort
          • Ja ich verstehe wenn man anderer Meinung ist, aber wer nicht gespürt hat, daß unter Köllner am Ende die Mannschaft tot war noch nicht mal mehr Spaß an ihrem Beruf hatten, das Umfeld ebenso, dem kann man glaube ich mit keinem Argument mehr irgendwas erklären. ….

            Jetzt kann man Schommers natürlich vorwerfen dass seine Spieler keine Elfmeter schießen können und dass es mit dem Zweitligakader, der schlechteste in meinen Augen, den wir jemals in der 1. Liga hatten, es nicht gereicht hat, was mir beispielsweise schon bei dem Wechsel absolut klar war, daß man das nicht mehr herumreist so spät und mit so einer üblen Ausgangslage. Habe ich auch zig fach geschrieben, sondern daß man sich in der Rückrunde hier und da nochmal Selbstbewußtsein holen könnte – mehr nicht. Daß man bis zum vorletzen Spieltag noch Chancen auf den Verbleib hatte ist eher positiv.

            Alles andere wäre ein Wunder gewesen. Wir haben aber keine Spieler die Wunder zustande bringen.

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            Antwort
            • Dir kann man allerdings auch so Einiges nicht mit Argumenten erklären.Die von Dir als Zweitligakader bezeichnete Mannschaft hatten beide Übungsleiter, teilweise sogar zeitgleich, zur Verfügung und im Endeffekt war es, egal welche Herangehensweise gewählt wurde, punktemäßig zu wenig.
              Die Einstellung der Mannschaft war höchstens beim HSV im Pokal zu bemängeln.Ob beim Einen rote Karten und verschossene Elfmeter als Entschuldigung gelten dürfen, beim Anderen nicht, dass muss dann jeder für sich entscheiden.
              Und ob der Kader mit den gleichen zur Verfügung stehenden Mitteln anders zu gestalten gewesen wäre-wer kann das beurteilen- bzw. belegen.Wenn die zur Verfügung stehenden Mittel nur bis zu dem Punkt ausgegeben wurden, wie sie da waren und nicht darüber hinaus, finde ich das eine gute Entscheidung, auch wenn der Abstieg dadurch nicht umwarscheinlicher geworden ist-und jetzt feststeht.
              Es darf einfach nicht auf Pump gehofft werden-ohne eine Garantie zu haben dass das nicht die nächsten Jahre dauerhaft belastet, wenn es schief geht.Und wo mag diese Grenze liegen, ab der man eine Gewissheit hat das es klappt?

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              Antwort
              • Man kanns ganz einfach machen, wenn ein Trainer die Mannschaft verliert die Stimmung in dieser Mannschaft kippt- das selbe im Umfeld dann ist es für einen Trainer vorbei. Dann kann man sich nur noch überlegen wie man anders weitermacht. Wo man wirklich diskutieren kann ist, war die Entscheidungs für Schommers die richtige oder wäre ein Impuls von außen besser gewesen (dann hätte man aber die Vorgehensweise erst ein neuer Sportvorstand der dann über den Trainer entscheidet auch völlig auf den Kopf gestellt, die ja in sich schon logisch ist.) … das kann man diskutieren wie es an dem Punkt dann weitgergeht, ich behaupte kein Trainer hätte da wesentlich mehr herausgeholt ausser er hätte voraussehend Elfmeter trainieren lassen 🙂

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                Antwort
                • Also die Stimmung in meinem Umfeld ist durch die Trainerentlassung und Entfernung des Sportvorstandes nicht besser geworden-von welchem „Umfeld“ redest du eigentlich immer, was ist das Umfeld.Die Stimmung im „Umfeld“ war die gesamte Saison über weder besonders gut-wen wundert das auch bei so einer Saison, noch übermäßig schlecht-trotz des Saisonverlaufes.Ich würde eher behaupten sie war geprägt von einem gewissen Realismus, einer gewissen Gewöhnung an die Tatsachen und einer nicht unter zu kriegenden Resthoffnung.Selbst die zwei Unentschieden gegen Dortmund und Bayern wurden doch letzlich anerkennend zur Kenntnis genommen, verbunden mit dem Wissen das reicht nicht mehr-zumal danach nicht nach gelegt werden konnte.

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                • Von Hardcore Fans bis hin zu solchen die hier mit dem FCN aufgewachsen und verwurzelt sind. Ein Familienfreund Unternehmer, der sich immer noch mit Club beschäftigt meinte zu mir im Januar dem FCN widmet er nun keine Nachmittage mehr, das ist verlorene wichtige Zeit die Nachmittage, seit Schommers hat er aber wieder Gefallen daran gefunden, weil es zumindest wieder spannender wurde und man viele Spiele mitgehalten hat. Es war zu dem Zeitpunkt vor dem Wechsel auch hier immer wieder zu lesen „das tue ich mir nicht mehr an usw. “ Wenn eine Stimmung so kipp und das keine exotischen einzelnen sondern das hörte und las man immer mehr Muss der AR handeln. Gleiche Signale kamen aus der Mannschaft das muss ich hier nicht mehr zitieren.

                  Abschließend noch die Meinung eines sehr netten Bekannten, ich dachte gar nicht daß er beim FCN so mit Leidenschaft dabei ist.

                  “ Das wars für uns!

                  Letzter!!

                  Ich wünsche mir, dass der Verein den Mut findet auf allen Ebenen aufzuräumen und den Neuaufbau professionell voran zu treiben, damit die Fans wieder schöne Spiele sehen – mit Leidenschaft & Kampfgeist!!

                  Die Saison 2018/2019 war ein Offenbarungseid der Mannschaft & des Managements!

                  Das was diese Saison geboten wurde, war ganz untere Schublade !! ( außer gegen Bayern, Dortmund & Schalke)“ Tobias Wirth

                  Ich weiß nicht vielleicht bekommst du die Stimmungslage in Berlin ja nicht so mit. Hier redet man darüber vom Bäcker bis zu …

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                • Beim Bäcker wird eher selten über den Club gesprochen, hier in Berlin, das ist richtig.Mein Umfeld beschäftigt sich zu einem hohen Prozentsatz professionell mit Fußball, so gesehen habe ich eventuell mittlerweile einen etwas differenzierteren Blick auf den Club, als zu Zeiten mit meiner Schülerdauerkarte.
                  Und auch wenn der Zauber des Rebellentums hell geleuchtet hätte, wäre mit Köllner oder Schommers, oder auch unabhängig von Namen, es tatsächlich geschafft worden die Klasse zu halten, so leuchtet das Licht der Rebellion halt mal wieder rot.
                  Meine Prognose vor der Saison 30 Punkte reichen, hat sich bewahrheitet, nur der Club hat selbst diese Marke nicht erreicht.
                  Es wird Zeit anzuerkennen das die DNA dieses Traditionsvereins Auf-und Abstieg sind.In anderen Zeiten war das noch nicht ein so großes Problem, nur selbst ein Aufstieg hat ja mittlerweile das Abschneiden der letzten fünf Jahre als Mühlstein im Gepäck.Und wie man aus diesem Teufelskreis heraus kommen kann, ohne es nur mit sportlichem Erfolg schaffen zu wollen, dass ist die Kernfrage-und dafür brauchen wir eine Führeung, die kommunikativ begabt ist UND ein Konzept zur Finanzierung.

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            • Man sollte generell nicht von seinem persönlichen Umfeld (neudeutsch Peergroup) auf die Gesamtsituation Rückschlüsse ziehen. Das klingt banal, ist aber manchmal gar nicht so einfach zu differenzieren. Auch in Zeiten des großen weiten Internets hat man dann doch meist seine Ecken, in denen man sich wohl fühlt und die dann auch gern alle ins gleiche Horn blasen. Es bildet sich dann eine Art Echoraum, in dem man nur noch das hört, was man auch selbst gesagt hat.

              Umso wichtiger, dass wir hier eine gute Streitkultur hegen und auch pflegen. Und genau bei dem Thema sieht man doch schon bestens, dass es eben keine einheitliche Meinung im „Umfeld“ oder bei den Fans gegeben haben kann – schließlich sind wir uns ja eben auch nicht einer Meinung.

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              Antwort
              • Also die Meinungen die ich da so aufschnappte waren eher analog nicht digital aus dem Internet. Habe ja auch in verschiedenen Skybars Spiele angesehen, das war ebenso der Tenor daß Jan Februar die Stimmung so im Keller war, daß man etwas anderes versuchen musste. Nicht zu übersehen die Signale aus der Mannschaft selbst vermute sehr stark daß der AR nach Gesprächen mit der Mannschaft gehandelt hat, die es natürlich durch den starken Schulterschuss Bornemann/Köllner schwer hatte sich Gehör zu verschaffen.

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                Antwort
              • Es gibt Menschen, die brauchen nicht einmal eine Peergroup, die sitzen ganz alleine in ihrem Echoraum 😀

                Sehr schöner Begriff, Alexander, made my day!

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                Antwort
        • Wie der Aufsichtsrat alles noch viel richtiger hätte machen können. Pass mal auf:
          Der Aufsichtsrat hätte auch andere Entscheidungen treffen können. Er hätte Bornemann auffordern können, nach der verschlafenen Transferperiode im Sommer, das Scouting beim Club wieder in professionelle Hände zu legen. Damit im Winter transfermäßig etwas passiert (auch unter Berücksichtigung knappen Geldes), was frischen Wind in die Mannschaft bringt. Der Aufsichtsrat hätte im Februar auch sagen können, o.k. Vorstand Sport, wenn du den Trainer nicht entlassen willst, weil du ein schlechtes Gewissen ihm gegenüber hast, dann behalten wir den Trainer und schicken dich in die Beurlaubung. Wär alles möglich gewesen. Vielleicht wäre dann aus lauter Loyalität Köllner auch gegangen. Vielleicht. Kann man jetzt nicht wissen. Genauso wenig wissen wir, was passiert wäre, wenn Zrelaks Treffer in Mainz gezählt hätte und der Club dort gewonnen hätte. Ein solcher Sieg hätte möglicherweise das Klima zwischen Trainer und Mannschaft verändert zum Positiven hin und hätte vielleicht einen nächsten Sieg nach sich gezogen und noch einen. Dann wären wir auf einmal Düsseldorf gewesen. Und wären … wahrscheinlich nächstes Jahr abgestiegen, so wie ich es für die Fortuna befürchte, die dann ab Herbst 20 wieder 2. Liga spielt … und unser Club schon wieder Erste. Jetzt habe ich ausgiebig und genug herumphantasiert. Deshalb will ich es fürs erste gut sein lassen.

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          Antwort
  • Na dann ist ja jetzt für die nächste Zeit wieder der Transferticker das Spannendste rund um den Club.
    Zu Allem Anderen wurde ja mehrfach schon das letzte Wort gesprochen

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    Antwort
  • Naja, das wars erst mal für längere Zeit. Relegation wär schon spannend gewesen. Es wird wohl besser sein, wenn Stuttgart in der 1. Liga bleibt. Dann haben wir einen starken Konkurrenten weniger, wenn es um den Wiederaufstieg geht. Auch der HSV sollte noch verschwinden. Hannover reicht schon. Schaun wir uns halt jetzt die Eishockey-WM an. Als der Clubabstieg sicher war, hatte ich die Schnautze echt voll und schaltete Eishockey am Fernseher an. Was passierte: Die Engländer schossen den Ausgleich gegen Deutschland. Das ist mal wieder ein Misttag, dachte ich. Aber die unseren schossen dann noch 2 Tore.

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    Antwort
  • Froh bin ich, dass der Rechenschieber endlich in den Schubladen gelegt werden kann. Diese Deutlichkeit hätt ich nicht gebraucht. Ich wäre auch mit einem 1:1 zufrieden gewesen. Hauptsache Besinnung auf das Wesentliche. Auf den Fußball! Dass es vorn nicht reicht, war schon in den ersten Spielen bitter spürbar. Bei Hertha den Elfmeter versemmelt, gegen Mainz das 2. Tor nicht gemacht und in Bremen in der letzten Sekunde den entscheidenden Treffer nicht eingedrückt. So entwickelt sich ein Abstieg einer nicht ganz konkurrenzreifen Mannschaft, der bis zum Schluss die dreckigen Siege fehlten und die auch nur wenig vom Matchglück begünstigt war. Zu wenig. Es war halt zu wenig. Trotz allem, 23 Punkte hätte ich mir schon erträumt. Nicht mal die können es noch werden. Bitter! Noch bitterer ist der Abstieg der U19 nach einem 4:0 Sieg.
    Was mir ein bisschen Hoffnung macht ist der neue Sportvorstand. Wenn es dem wirklich gelingen sollte, Pinola und andere Clubheroen wie den Galasek beim Club einzubinden, dann nehme ich meine bisherige (eher wohlwollende) Skepsis zurück.
    Ich hoffe, ein Stamm der Mannschaft bleibt für die 2. Liga zusammen. Dann steht uns wahrscheinlich eine erfreulichere Saison bevor, als die gerade in ihren letzten Zügen liegende und für den Club dahindarbende. Mehr, viele Heimsiege, Auswärtsiege (an die würde ich mich sofort wieder gewöhnen, am besten schon nächstes Wochenende in Freiburg). Aufstiegshoffnungen. So kann Fußball Freude machen. Und mehr Freude als in dieser Saison haben sich Mannschaft und Fans redlich verdient.

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    Antwort
  • Wie lang sind den diese bescheuerten-:Mission Wiederaufstieg-Shirts- schon mit rumgefahren worden.Wer braucht so ein Gschmarri

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    Antwort
  • Selbst die Abstiegsmannschaft 2014 hatten zum 33. Spieltag 7 Punkte mehr als die jetzige Mannschaft, das sind am hinteren Ende der Tabelle Welten.

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    Antwort
    • Tja, vielleicht schaffen wir es, den Fürthern zu zeigen, wie man richtig vergeigt. Noch können wir deren Abstiegssaison übertrumpfen mit noch weniger Siegen, noch weniger Toren und mehr Gegentoren. Nur Freiburg steht uns noch im Weg.

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  • Stimmt. Damit hat er jeden Spielberater sofort „im Sack“. Das kann sich nur positiv auf die Zusammenstellung des Kaders für die nächste Saison auswirken.

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    Antwort
  • Peter Hermann ist als Nachfolger von Schommers im Gespräch-wurde gerade im sportstudio behauptet-als was? als Chef oder Co?

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  • Und genau das [Der Aufsichtsrat hat alles zu spät richtig gemacht {Juwe}] ist der Widerspruch in sich. (Alexander)

    Veto 😉

    Das ALLES ist das Problem.

    Hobby-Nebenberufliche als oberste Entscheidungsinstanz für ALLES ohne ausreichend Zeit und zumindest ausbaufähigem Know-How für die Umsetzung.
    Selbst wenn sie anders wollten, sie können es zeitlich nicht liefern (von Rentnern mal abgesehen). Und dann entstehen solche „unprofessionelle“ lange, leere Wochen.

    Ich habe schon zig mal überlegt, wie das zu lösen wäre.

    Die aus meiner Sicht einfachste Lösung wäre die Korrektur in der Satzung in folgende Richtung:

    (1) Der Aufsichtsrat besteht künftig nur noch aus 8 Mitgliedern. Der Wahlmodus wird geändert: Alle 2 Jahre werden 4 Mitglieder neu/wiedergewählt. Das jetzige Procedere macht zu viel Unruhe und erlaubt zu wenig Konstanz in Entscheidungsprozessen. Die Vorstellung der Kandidaten sollte dabei einen deutlich professionelleren Rahmen erhalten, nicht zuletzt eine längere Vorstellungszeit und das Erlauben zumindest bereits vorher gestellter Fragen.

    (2) Der Aufsichtsrat schreibt die Stelle des Aufsichtsratsvorsitzenden aus. Diese wird hauptamtlich für eine bestimmte Zeit, z.B. 6 Jahre besetzt(gegengleich zu den alle zwei Jahre stattfindenden anderen Wahlen), Verlängerung möglich. Der Vorsitzende kann, sofern er hauptamtlich arbeiten kann aus dem Kreis der ARs stammen, muss es aber keineswegs.

    (3) Letzte Entscheidungsinstanz wären dann
    -AR-Vorsitzender
    -Vorstand Finanzen
    -Vorstand Sport
    Damit entstehen idR keine Pattsituationen.

    (4) der AR bleibt selbstverständlich das von uns Mitgliedern gewählte Kontrollgremium. Sollte der auf 6 Jahre verpflichtete AR-Chef gegen die Interessen des Vereins, der Mehrheit des AR oder ähnliches agieren, könnte man den Passus integrieren, dass der AR-Chef mit einer 75%-Mehrheit entlassen werden kann. Das wird einem professionellen AR-Chef allerdings wohl kaum passieren.

    Nur eine Skizze, sicher angreifbar, völlig klar,aber Veränderung tut unbedingt Not.

    Vielleicht ist CU das geeignete Forum auch so etwas zu diskutieren und im Herbst einzubringen?

    Wahrscheinlicher zumindest als der Klassenerhalt dieses Jahr. 🙂

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    • Ich denke, daß es in unserem Verein zu viele gibt, die genau solch eine Professionalisierung ablehnen. Und da eine Satzungsänderung nicht von der einfachen Mehrheit entschieden werden kann, sondern erheblich mehr Zustimmung braucht, wird sie auch nicht stattfinden. Insofern ist solch ein Versuch in meinen Augen vergebliche Liebesmüh.
      Letztlich können wir nur darauf warten, ob und wann unser Vorstand einen guten Vorschlag zur Ausgliederung einbringt und darauf hoffen, daß dieser dann angenommen wird.

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      Antwort
      • Also mir wird zuviel Wirkung und Ursache vertauscht, als es in der 2. Liga alles so toll lief und ja das war mit Köllner und Bornemann verbunden da haben die Strukturen ja allen im großen und ganzen getaugt. Wir immer noch die gleichen – Es stand nur zur Diskussion bzgl Ausgliederung.

        Es ist kein Heilrezept nur an den Strukturen herumzuschrauben hin und her. Das alles entscheidende sind die Menschen und Personen, die sie ausfüllen vom Trainer bis zum Managmanet Vorstand und AR. Mit den falschen Leuten nützen die schönes Strukturen überhaupt nichts. Mir wäre wichtig die richtigen Leute für den Club zu finden, das bleibt schwierig egal mit welchen Strukturen. Daher hatte ich auch kein Problem daß der AR Zeit benötigt hat die enorm wichtige Position des Sportvorstandes zu besetzen.

        Einen Neustart haben wir jetzt ja mit Palikuca und …. wir werden sehen. Ich bin selber sehr gespannt wie jeder andere

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    • Finde, dass die Position dieses Aufsichtsratvorsitzenden nicht so richtig deutlich wird. Dieser Mensch kontrolliert einerseits den Vorstand als Aufsichtsratvorsitzender und ist nach deiner Skizze gleichzeitig Teil der Geschäftsführung. Zusätzlich zu den beiden Vorständen. Wenn er nun noch gleichzeitig für die Bestellung der beiden eigentlichen Vorstände zuständig ist, und das ist eine wesentliche Aufgabe des Vorsitzenden, den du möchtest ja professionalisieren, dann hat er innerhalb der Geschäftsführung eine übergeordnete Funktion und ist dann eher so eine Art Vorstandsvorsitzender. Wie in Düsseldorf. Ohne die genauen Umstände zu kennen, aber dort ist vor einigen Monaten der relativ erfolgreiche Vorstandsvorsitzende vom Aufsichtsrat in die fußballerische Wüste geschickt worden.

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  • Was heute im Stadion passiert ist, das war einmalig.
    Die mannschaft steigt ab.
    Aber die kurve hat gebebt und gefeiert als hätten wir irgend was großartiges gewonnen.
    Das gibt es in Deutschland nur beim club.
    Jeder andere verein hätte seine mannschaft beschimpft und ausgepfiffen, wir haben sie noch ne halbe stunde nach abpfiff gefeiert.
    Das gibt es nur in Nürnberg, dass ist deutsche fußball Kultur, das ist Leidenschaft und an so etwas können konzerne wie red bull, vw, audi oder sap niemals auch nur ansatzweise herankommen.
    Liebe kennt keine Liga und der Fcn wird niemals untergehen. Ich glaube das haben auch die Spieler erkannt als sie nach dem neunten bundesliga abstieg der vereinsgeschichte in die kurve gekommen sind und für ihre aufopferungsvolle leistung im saisonendspurt gefeiert wurden.
    Der FCN steigt wieder auf, da bin ich mir sicher💪. Und egal in welcher Liga, die Dauerkarte für die Nordkurve ist gebucht.

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    Antwort
    • Zitat jojo:

      „Das gibt es nur in Nürnberg, dass ist deutsche fußball Kultur, das ist Leidenschaft und an so etwas können konzerne wie red bull, vw, audi oder sap niemals auch nur ansatzweise herankommen.“

      Stimmt.

      Neun Bundesliga-Abstiege sind ein glanzvoller Beitrag zur „deutschen Fußballkultur“. Das sollen uns die Konzernvereine erst einmal nachmachen…

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      Antwort
      • Wenn man keine Abstiege sehen will muss man sich nen anderen Verein suchen. Als Fan von einem Verein wie unserem Glubb, ist es doch wurscht ob man neun mal abgestiegen ist. Man kann schließlich nur so oft absteigen wenn man auch dementsprechend oft aufgestiegen ist.
        Ob Sarkasmus beim Wiederaufstieg hilft wage ich mal zu bezweifeln.

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        • Andere feiern Meisterschaften, wir feiern Aufstiege.

          Was ist emotionaler?

          Andere haben als GAU die CL nicht zu erreichen, wir steigen halt ab.

          Was ist emotionaler?

          Ich wil niemals Fan eines so langweiligen Vereins wie dem FC Bayern sein!

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          Antwort
          • Wie Recht Du hast !
            Die nächste Saison suchen wir für dich das never-winning-team, damit Du deine Emotionen noch besser ausleben kannst

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      • Jetzt wissen wir endlich für was Legende und Tradition gut sind. In der Legende lebt der Club als traditioneller Absteiger
        Ist es das was uns Jojo sagen möchte

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        Antwort
    • Wenn schon keine Siege feiern dürfen, dann feiern wir halt den Rekordabstieg.
      Irgendwas muss ja gefeiert werden !
      Feiert unsere Helden, die wahrhaft wundersames vollbracht haben.
      Also scheint der Verein alles richtig gemacht zu haben, wenn einem die Fans zum Abstieg gratulieren.
      So wie , endlich raus aus dieser bösen 1.Liga, die nur gegen uns war.
      So jetzt müsst ihr nächste Saison ohne uns spielen und wir freuen uns endlich wieder namhafte Gegner in unserem baldigen 80.000 Zuschauer-Stadion begrüßen zu dürfen. Denn dann wird Alles anders
      Was wird als nächstes gefeiert ?
      Eine fette Abschlussfeier für die Club-Elfmeterschützen, damit man ihnen Trost spendet oder ne gemeinsame Abschiedsfeier für alle Trainer und Co-Trainer dieser Saison . Gabs eigentlich 1 Liter Freibier für jeden Sieg an jeden Zuschauer ?
      Das sollte man in die Vereinsstatuten bei jedem Abstieg aufnehmen

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  • „Wer Rekordaufsteiger bleiben will, muss immer wieder absteigen“.

    Aufgrund der Schwäche der Konkurrenz wäre mit einem erfahrenen Trainer zur Winterpause und zwei guten Leihspielern aus meiner Sicht schon was drin gewesen. Mir kann auch keiner erzählen, dass es für den Club unmöglich gewesen wäre, Leute dieser Art zu verpflichten. Wir sind nicht der SV Meppen.

    Aber es ist alles hypothetisch. Auch wenn das viele anders sehen, so eine ewige Underdognummer ist aber doch aus Fansicht unerträglich. Es war allerdings zu erwarten und der Aufstieg hat dem Verein sehr gut getan und der Fanseele auch. Ich war in Sandhausen, was für ein schöner Tag.

    Aus, vorbei. Endlich! es gab ja wohl schon deutlich schlimmere Abstiege.

    Köllner entlassen, Vertrag lief nur bis Saisonende. Bornemann entlassen, der kam auf Pauli unter. In der Winterpause kein Geld ausgegeben. Der neue Trainer soll nächste Woche vorgestellt werden.

    Finanziell und sportlich sind das doch keine schlechten Voraussetzungen. Ich sehe auch nicht, wieso der Club nicht als einer der Aufstiegsfavoriten ins Rennen gehen soll. In Liga 1 haben wir doch alle damit argumentiert, dass uns die anderen finanziell Lichtjahre voraus sind. Wir werden in der TV-Tabelle mindestens 3. sein. Hannover zeigt chaotische Zustände. Der HSV, so er denn nicht aufsteigt, auch.

    Klar, der Favorit Nr. 1 wird Hannover oder der HSV sein, aber da spielen wir schon mit, wenn die richtigen Entscheidungen getroffen werden. Wichtig ist, SCHNELL den Trainer zu verpflichten. Was war das furchtbar, bis Bader endlich (die totale Fehlbesetzung) Ismael präsentiert hat. Dies hat auch klare Implikationen auf die Spielersuche. Wir sollten uns nicht kleiner machen als wir sind, attraktiv sind wir für neue Spieler schon.

    Ich freue mich auf die neue Saison!

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  • Auch wenn der Frust, daß wir wieder abgestiegen sind, nicht wegzureden ist, finde ich trotz allem, daß auch die 2. Liga durchaus ihren Reiz hat. In gewisser Weise sogar einen größeren Reiz, weil ich nach wie vor von diesen Geldvereinen, die nicht wirklich gewachsen sind und über eine dementsprechend kleine Fanbasis verfügen, wenig halte und mich die Dominanz der Bayern einfach nur demotiviert, mir Spiele anzuschauen.

    Was ich mir wünschen würde, ist, daß es dem Vorstand gelingt, die Spieler, die offensichtlich mit Herzblut bis zum letzten Spiel dabei waren, zu halten, daß es keinen Ausverkauf gibt.
    Ich richte mich lieber auf ein paar Jahre 2. Liga ein. Voraussetzung, daß ich mich dabei wohl fühle, wäre, daß wir in diesen Jahren wirklich erkennen können, daß eine Mannschaft kontinuierlich weiterentwickelt wird bis zur Bundesligareife. Und daß diese Mannschaft dann eine reelle Chance hat, in der 1. Liga zu bestehen. Und zwar nicht nur für ein, zwei Jahre, sondern so wie Mainz und Freiburg uns das vorgemacht haben im vergangenen Jahrzehnt.
    Wobei mir schon klar ist, daß das bei den finanziellen Bedingungen immer schwerer wird.
    Ich hoffe nicht, daß in der kommenden Saison wieder alles daran festgemacht wird, ob wir gleich wieder aufsteigen und der Trainer (wer auch immer das sein wird) gefeuert wird, nur weil er dieses unsinnige Ziel nicht umsetzen kann.

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    • In der 2. Liga ist es nicht möglich eine Mannschaft neu aufzubauen. Das hört sich zwar schön an, ist aber in einer Fußballzeit, wie wir sie jetzt haben nicht mehr möglich. Sobald wir ein Gerüst haben mit 2 – 3 herausragenden Führungsspielern, werden diese von Schalke oder sonst einem Verein einfach weggekauft und wir stehen wieder am Anfang. Das haben wir doch mehrere male durchgemacht. Das Ziel heisst sofortiger Wiederaufstieg, um auch die finanziellen Verluste möglichst gering zu halten. Sonst geht es uns wie Kaiserslautern. Die verschwanden dann im Nichts der 3. Liga. Wenn der Club keinen entsprechenden Sponsor findet, der ihn finanziell stärker unterstützen kann, so ist die 2. Liga, je länger man darin spielt nicht mehr zu verlassen, zumindest nach oben hin. Der 1. FC Köln hat dieses Problem erkannt, der HSV bekommt erneute finanzielle Einbußen, wenn er es nicht doch noch schafft sofort wieder aufzusteigen. So ist das nun mal im kapitalistischen Fußballeben. Da haben andere Vorstellungen keinen Platz. Da zählt nur die Kohle, sonst nichts.

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      • Das die 2-3 erkennbaren herausragenden Führungsspieler weggekauft werden, passiert einem Verein unserer finanziellen Kategorie noch die nächsten 50 Jahre…es wird -egal in welcher Liga-Aufbau und Raubbau bleiben-im Übrigen von uns auf anderer Ebene genauso betrieben.

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        • Dann überleg mal wo Dortmund stand, wo Frankfurt stand, wo Borussia Mönchengladbach stand vor Jahren sogar nahe am aus teilweise, die haben keine 50 Jahre gebraucht. Ich weiss nicht warum das bei uns immer als gegeben angesehen wird, dass es so bleiben muss, vielleicht ist das ja mit die Ursache.

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          • Dann überlegt du Dir mal welche Strukturen Gladbach,Dortmund und Frankfurt hat und hatten-mir ist das zu mühsam Dir zu erklären, vielleicht kommst du selber drauf

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              • Doch kann ich, habe ich auch mehrfach, die Zugänglichkeit der Fakten ist auch gegeben(sogar solche wie eine 13 jährige Stundung sämtlicher Zinsen beim Stadionbau von Mönchengladbach)-die Fakten müssen nur verstanden werden, daran hapert es gelegentlich-ein Jovic wie es unten steht ist keine dauerhafte Strategie

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                • Ein starkes Scouting sowie eine nachhaltige Nachwuchsarbeit sind ohne Zweifel dauerhafte Strategien.

                  Im Einkauf liegt der Gewinn bei Jovic. Starkes Scouting. Ob die Eintracht-Spürnasen weiter so gut arbeiten, wird man sehen…

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            • Zwischen den mangelhaften Strukturen inklusive schwachen Finanzen und 50 Jahren im Hamsterrad gibt es doch eine nicht zu unterschätzende Variable, die vieles verändern kann:
              Die Qualität der Arbeit.

              „Bornemann zu zögerlich, Köllner zu experimentell“, kommentiert Frank Lienisch vom „kicker“. Beide haben nach Meinung des Fachmagazins „eine große Schuld am Misslingen dieses Bundesligajahres.“ Punkt.

              Man muss halt einfach auch eweng dran glauben, dass die Qualität der Arbeit besser wird bei uns. Inklusive Strukturen. Nur 1 Jovic würde uns ja schon rausholen aus diesem finanziellen Hamsterrad. Man sollte auch ein bisschen dran glauben.

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            • Strukturen – Es liegt in allererster Linie an den Personen und Menschen die die Position ausfülllen nicht anden Strukturen. Personalentscheidungen und Kompetenz.
              Bei Gladbach kam der Auschwung schon mit Hans Meyer und Max Eberl setzte diesen Aufschwung fort bis heute und es werden eben immer Trainer gesucht die in die Philosophie passen und nicht umgekehrt, daß Trainer jedesmal mit neuer Philosophie ankommen.

              Bei Dortmund mit Watzke und Zorc – die handelnden Personen und die richtigen Entscheidungen derjenigen ist das Kriterium. Frankfurt macht eben Hübner einen sehr guten Job der auch immer wieder Trainer findet die in ihre Vorstellungen passen. Wir sind komplett abgestürzt nach Hecking und haben eben reihenweise falsche Trainerentscheidungen getroffen. Frankfurt hat nach dem DFB Pokalsieg Kovac ersetzt und wieder einen Volltreffer gelandet, bei den erfolgreichen Mannschaft sind eben vor allem die Entscheidungen die besseren was mit Qualität der Entscheider zu tun hat und erst ganz hinten hat das was mit iregndwelchen Strukturen zu tun.

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              • Für mich ist daher weit vor Strukturen die entscheidende Frage wurde mit Palikuca die richtige Entscheidung getroffen, der ja ein komplett neues Team um sich herum aufbaut bzgl sportlicher Kompetenz. Ich selber kann das nicht beurteilen dafür kenne ich ihn kaum, erste Eindrücke sind aber gut, es wirkt fokusierter, aber wir müssen diese neue Entwicklung wohl alle erstmal abwarten..bis man sie beurteilen kann, Nur bitte nie wieder so eine Katastrophensaison.

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    • Zitat Beate60:

      „Auch wenn der Frust, daß wir wieder abgestiegen sind, nicht wegzureden ist, finde ich trotz allem, daß auch die 2. Liga durchaus ihren Reiz hat.“

      Stimmt.

      Wobei auch darüber nachgedacht werden sollte, ob die 3. Liga vielleicht sogar noch reizvoller ist.

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          • Zitat Auswärtssieger:

            „Ich finde zum jetzigen Zeitpunkt ist Ironie ziemlich fehl am Platz.“

            Mag sein, noch mehr „fehl am Platz“ ist aber der hier von Einigen unternommene Versuch, Versagen zu romantisieren.

            Zudem: Ein Clubfan, der sich „Auswärtssieger“ nennt, sollte an ironischen Bemerkungen keinen Anstoß nehmen…

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            • Sorry belschanov
              Liest du Dich eigentlich selbst? Versagen?

              Dann erklär mir mal warum Du noch keinen Nobelpreis bekommen hast.

              Sorry bei manchen Kommentaren hier fehlt mir jegliches Verständnis. Natürlich kann man nicht glücklich sein über die Saison, aber es ist doch auch nicht so, dass Mannschaft oder Verein komplett versagt hätten. Im Gegenteil, es ist schlicht so gelaufen wie man es von der Voraussetzungen erwarten konnte. Sowohl was die finanzielle Situation als auch was die Infrastruktur des Vereins betrifft.

              Wenn ich manches hier lese, dann scheint der ein oder andere zu denken, man könne sportlichen Erfolg unabhängig von den Rahmenbedingungen erzielen. Im Amateursport mag das an der einen oder anderen Stelle so sein, aber Profisport lebt allein von den finanziellen Voraussetzungen, warum können das Clubfans nicht akzeptieren?

              Das heißt doch noch lange nicht, dass man Voraussetzungen nicht verändern könnte, aber eines ist auch klar, Voraussetzungen ändert man nicht wenn man ständig die Strategie verändert.

              Es gibt im Profisport nur zwei Möglichkeiten die Situation zu verbessern, die kontinuierliche Methode, sprich man traut sich auch mal gemeinsam durch eine erfolglose Phase zu gehen. Ich weiß es mag hier nicht jeder hören, aber Mainz hat mit Klopp zweimal den Aufstieg verpasst, der FCN hätte spätestens nach dem zweiten Mal mit Klopp nicht weitergemacht und seine Fans wären dazu auch nicht bereit gewesen.

              Aber auch im Falle von Dortmund hat Klopp zu Beginn in jedem Jahr das sportliche Ziel verfehlt, aber das mag hier ja auch keiner hören oder lesen. Dabei hat Dortmund damals jedes Jahr für 5 Mio einen Neuzugsng verpflichtet und das war damals noch viel Geld.

              Die zweite Möglichkeit die Situation zu verändern ist die Hasardeur Methode, man gibt immer mehr Geld aus als man hat und hofft, dass der kommende sportliche Erfolg die Schulden bezahlt, oder dass die zukünftigen Einnahmen so viel höher sind, TV-Gelder, dass die aktuellen Schulden dann gar nicht mehr so schlimm sind. Diese Methode hat nur einen Nachteil, wenn es mal nicht klappt, kann der ganze Verein auf der Kippe stehen. Man benötigt mit dieser Methode halt Nerven aus Drahtseilen, die sehe ich in Franken aber auch nicht.

              Und eines kann man auch jetzt schon sagen, alle die heute Düsseldorf hoch leben lassen und uns erklären, dass das die Topleute des Fußballs wären, die werden uns nächste Saison erklären, dass Funkel natürlich nicht der richtige sein konnte, wenn Düsseldorf absteigt. Sorry, wenn das Urteil so volatil ist, dann kann man es auch gleich lassen.

              Ich habe kein Problem damit Handlungen zu kritisieren, auch ich sehe durchaus Fehler, die diese Saison gemacht wurden. Für mich hätte Köllner von Anfang an auf Mathenia setzen sollen, vielleicht hätte er auch gegen Dortmund Beton anrühren sollen, aber es gab eben auch immer wieder Situationen in denen schlicht das Matchglück gefehlt hat. Wenn ich an das Spiel in der Hinrunde gegen Frankfurt denke.

              Insgesamt aber war klar, wir können nur in der Liga bleiben, wenn wir viel Glück haben, das hatten wir nicht und deshalb steigen wir verdient ab. Ich sehe das aber n icht als Beinbruch, das gehört schlicht zum Sport dazu. Man misst sich mit anderen und sieht dann wo man steht. Man muss halt aus den Niederlagen lernen und es ist keine Form von Lernen, wenn man dann alles in die Tonne tritt, hier keinerlei Respekt vor der Leistung der Protagonisten zeigt. Wie hier und anderswo über einen Aufstiegstrainer geschrieben wird, das ist schon echt peinlich. Wie hier über einen Sportmanager geschrieben wird, der es geschafft hat aufzusteigen und gleichzeitig den Verein finanziell zu konsolidieren. Das hat es beim FCN noch nie gegeben.

              Natürlich haben Bornemann und Köllner auch Fehler gemacht, das sind schließlich keine Wundermänner, aber im Rahmen des möglichen war das schon sehr erfolgreich. Ich wünsche mir, dass man solche Menschen mal mit etwas Respekt behandelt und auch so demütig bleibt zu erkennen, dass man selbst nicht in Ansätzen eine so gute Leistung bringen könnte.

              Kritik finde ich ok, aber was hier an Despektierlichkeiten über Menschen ausgegossen wird, die für diesen Verein mit viel Herzblut gearbeitet haben, dann verstehe ich ein solches Verhalten nicht. Ich frage mich, ob irgendjemand das über sich lesen will, was er hier über andere Menschen schreibt? Ich würde mich freuen, wenn darüber jeder hier mal nachdenkt. Danke

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              • Na, großen Respekt lässt Du gegenüber belschanov („Nobelpreis“) auch nicht gerade walten. Dabei sollte doch Deine sonst so – für mich wohltuende – cool-abgewogene Haltung durchaus Ironie, Sarkasmus und hintergründige Valentinesken wie die Skurrilitäten von Doktor b aushalten können. Wie sich überhaupt hier im Blog sehr viel Emotion austobt, mehr vielleicht als noch zu Zeiten, als wir alle vom Pokalsieg überrascht wurden. Vielleicht spiegelt das auch die Lust am Alarmismus, an der Skandalisierung und am bedingungslosen Ausleben in schriller werdenden Zeiten wider.

                Nun zum Wichtigeren: zur Sache. Inhaltlich gebe ich Dir vollkommen Recht mit den beiden Möglichkeiten. Ich bin schon immer für die planvolle, langfristige Variante gewesen. Denn sie lässt Entwicklungen zu, gestattet Versuch und Irrtum und bringt dadurch eine Lernkultur hervor, in der Leistungssport, Spaß und erforderliches Kapital zugleich aufblühen können. Was den Club betrifft, so erinnere ich mal wieder an die bewährten 4 K von Callmund. Danach kann man im Profifußball nur dann erfolgreich sein, wenn die vier K stimmen: Kompetenz, Konzept, Kapital, Kommunikation. Und das hat es bei uns im Verein wahrlich nicht immer.

                Die positiven Leistungen von MK und MB sind für mich unbestritten. Erinnert Ihr Euch noch, als MK im Aufstiegsjubel plötzlich überlegte, nicht als Trainer in die BL mitzugehen, weil er, der Ausbildungstrainer, sich wohl über mögliche Folgen eines Scheiterns im klaren war. Und MB: So ganz allein, Armin, hat MB den Verein nicht finanziell konsolidiert. Da gab es die solide und weitsichtige Arbeit von Meeske, der an der relativ positiven (oder weniger negativen) wirtschaftlichen Lage einen Riesenanteil hat.

                Der neue Sportvorstand gefällt mir trotz seiner Uffz-Sprechweise sehr gut, von ihm und seinem Team erwarte ich mir eine ganze Menge. Ich bin gespannt: neue Saison – neues Glück. Darauf freue ich mich schon seit 54 Jahren.

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              • Danke, Armin, Du bringst es für mich auf den Punkt.
                Wobei der Vergleich mit den fehlenden Drahtseilnerven auch ein bedauerliches Licht auf die einst so stolze, jahrhundertealte Tradition der Drahtzieherzunft in der Region wirft.

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              • Danke Armin. Genauso seh ich das auch.

                Im übrigen finde ich es keine Schande, eine Fußballromantikerin zu sein und träume weiter davon, daß im Verein Menschen daran arbeiten, etwas Dauerhaftes zu entwickeln und nicht um des schnellen Erfolgs willen den Verein in den finanziellen Ruin zu führen.

                Ich seh das nach wie vor nicht als einzig erstrebenswertes Ziel in der 1. Liga zu spielen. Ich kann auch gut damit leben, eine gute Clubmannschaft in der 2. Liga um die Meisterschaft mitspielen zu sehen.

                Was nützt es, mehr Geld als man hat in den Versuch zu stecken, gleich wieder aufzusteigen, wenn man sich danach in der 4. Liga wiederfindet? Eine Garantie wie die Leipziger wird man nie haben, weil wir dafür schlicht und einfach nicht die Mittel haben. Und selbst bei denen war es damals am Ende ziemlich wacklig, ob der geplante Durchmarsch klappt.

                Es war gut, daß wir aufsteigen konnten letztes Jahr. Dadurch konnte sich der Verein finanziell konsolidieren. Es war gut, nicht all in zu setzen bei dem Versuch drin zu bleiben. Damit hat der neue Sportvorstand jetzt mehr Geld zur Verfügung, um einen Kader zusammen zu stellen, der eine Chance hat, um den Aufstieg mitzuspielen.

                Vielleicht hat der Aufsichtsrat diesmal einen guten Riecher gehabt bei der Verpflichtung der Vorstände.
                Vielleicht findet Palikuca jaiesmal einen Trainer, der auch von Fans wie Juwe nicht gleich wieder angezählt wird, wenn der Erfolg nicht sofort so ist wie erhofft.
                Vielleicht passiert ja diesmal beim Club das Wunder, daß man ein Trainerteam findet, mit dem man auch durch die schlechten Phasen geht, weil man von ihm wirklich überzeugt ist.
                Vielleicht gelingt es Palikuca, solch eine Mannschaft zusammen zu stellen, die dieselbe Moral zeigt wie die jetzige.

                Das mit dem Toreschießen war in der 2. Liga ja auch beim letzten Aufstieg durchaus zufriedenstellend, könnte sich also auch wieder verbessern.

                Insofern hat der jetzige Sportvorstand eine durchaus schwierige Aufgabe. Denn er muß sich an den Leistungen Bornemanns in der Aufstiegssaison messen lassen.

                Vordringlich wird jetzt sein, bald den richtigen Trainer zu verpflichten und dafür zu sorgen, daß der Kader wirklich zum Trainingsauftakt in den wesentlichen Teilen steht.

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      • Wenn der Club dort jemals wieder landen sollte, wird sie auch für belschanov reizvoll und Inspiration sein. Davon gehe ich getrost aus.
        Heute habe ich zwei Duisburger getroffen, also Sarkasmus muss man in Bahraid noch a weng üben😅 Und Jesses, ich habe Bekannte, die Uerdinger sind…

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        • Uerdinger…

          Die älteren werden sich erinnern…

          Mathias Herget, waren da nicht auch die Funkel-Brüder?

          Tja, das passiert einem Werksteam, wenn es fallengelassen wird. Möge es doch anderen Werksteams und Kunstprodukten in naher Zukunft ebenso ergehen….

          RB Leipzig könnte sich vermutlich auch alleine tragen, da steht eine Großstadt dahinter, aber WOB und Leverkusen wären wohl bestenfalls Zweitligisten und Hoffenheim wahrscheinlich nicht mal Drittligist. Wie schön wäre eine Bundesliga ohne Kunstprodukte, die keine echte Fanbasis haben!

          Da wäre wieder mehr Platz für spannende und wundervolle Vereine….

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    • Da hoffe ich dann mal, daß wenigstens ein Termin so gelegt wird, daß es mir möglich ist, mal vor Ort zu sein. Vorzugsweise gegen St. Pauli. Mal sehen, was der DFB sich da so ausdenkt. Mit diesen komischen Anstoßzeiten kann man sich ja manchmal noch nicht mal der Fans vor dem Bildschirm sicher sein. Es gibt tatsächlich Menschen, die müssen auch mal arbeiten. Aber das scheint nicht das Publikum zu sein, das man bedienen will.

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  • Ich glaube mehr kann an dem Wochende für den FCN nicht mehr schief laufen. Profis abgestiegen, U19 abgestiegen, HSV bleibt uns in Liga 2 erhalten. Fehlt nur noch dass Stuttgart seine Reli Spiele vermasselt.
    Abber so kommt es eben wennn man nicht selber für seine Punkte sorgt, man sieht was rauskommt wenn man sich auf das Versagen der anderen verlassen muss. Gilft auch für die U19 die ja ein gutes Spiel abgeliefert haben, aber auch da wurde auf anderen Plätzen über das Schicksal entschieden. Mehr hat an dem We nicht schlecht laufen können.

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  • Ist doch eine hochinteressante 2.Liga nächste Saison.
    In der Nordschiene ist richtig Musik drin Hamburg 2*, Osnabrück, Bielefeld, Hannover.
    Bayern schwächelt, kaum noch was los, das Teedorf hätte sich ruhig verabschieden können, 60 nicht mehr dabei der FVKW auch nicht, bloß noch Audi IN vielleicht und als Highlight unsere Oberpfälzer Freunde vom Jahn. KSC zurück, der Westen baut ab, schade um den Ostdeutschen „Club“, die hätte ich gerne mal gesehen, inklusive ihrer brachial lauten Auswärtsschaar. Heißt wir werden nicht mehr als 5* Montags zu Hause spielen müssen, wird sich eher auf die Nordduelle fokussieren.
    Da können wir uns doch relativ frei entfalten, wenn ich mir Paddelborn jetzt wieder in der Buli vorstelle und Union schießt vielleicht den VFB runter.
    Wie viele interessante Spiele gibt`s dann noch in der Ersten?
    Hab mir diese Saison, ausser dem Club, schon kein einziges angeguckt.
    Ich tippe, der ganze Hype um den Fussball, mit PayTV und enormen Geldern schleicht sich so langsam aus.
    Ich fände es nicht schade.
    Ich wünsche Palikucia ein glückliches Händchen, der gefällt mir mit seiner bärbeißigen Art hat keine der TV Showfootballgirls and -boys Lust mit dem länger als 1 Minute Interview zu machen.

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    • „… das Teedorf hätte sich ruhig verabschieden können …“

      Bitte keine Häme über Fürth. Das ergibt immer ein schlechtes Karma für den Club. Was haben wir uns nicht amüsiert, damals 2013 über die 21 Pünktchen der Fürther. Und jetzt?, haben wir 19, 22 können es freilich noch werden. Was ich hoffe. Aber das eine Pünktchen macht das Kraut nicht fett.
      Also beglückwünsche ich, beglückwünschen wir die SpVgg zum Klassenerhalt. Wir freuen uns, ganz im Sinne gelebter Fußballkultur, auf die Neuauflage des ältesten Fußballderbys der Republik.

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  • Ein Hannover 96 in der zweiten Liga ist für den Club gefährlicher als ein HSV, der selber noch nicht kapiert hat dass er in der zweiten Liga spielt und dem so schön langsam das Geld ausgeht.

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  • Der VfB hätte es auch „redlich verdient“, uns in die 2.Liga zu begleiten. (Vermutlich würde er sogar das Privatvermögen seines Präsidenten mehren, sollte er in der Relegation an Union scheitern; ein Win-Situation.) Da würden sich im Unterhaus etliche interessante Spielpaarungen ergeben. Könnte spannend werden. Da könnte ich mich drauf freuen. Ich nimm aber auch Union. Nur Paderborn, Paderborn soll bitte direkt aufsteigen.

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  • Leibold nur für 3 Millionen zum VFB, dank Ausstiegsklausel.
    Angeblich der einzige Vertrag mit so einer Klausel, wenn dann da nur 3 Millionen drin stehen, hat AB da einen schlechten Job gemacht.

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    • Wieso? Das wäre doch eine der besten Ablösen seit mehreren Jahren. Ohne ihm nahetreten zu wollen, Leibold ist ein durchschnittlicher Linksverteidiger, dafür sind 3 Mio. recht ordentlich. Jetzt 7 Mio. für Löwen und 3 Mio. für Erras, dann kann der Club wirklich einen ganz vernünftigen Etat aufstellen und Ablöse zahlen. Ich kann mich wirklich nicht erinnern, wann die Finanzlage in den letzten 6 Jahren besser war.

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