Analyse: Schlussakkord in Moll

Analyse zu SC Freiburg – 1. FC Nürnberg 5:1 (2:0) – Der Abstieg stand fest, mit Würde verabschiedete man sich dann auch nicht.
1. Statt einer Analyse
2. Zahlen zum Spiel
3. Stimmen zum Spiel
4. Noten zum Spiel

1. Statt einer Analyse

Die 1:5-Niederlage des FCN in Freiburg spielerisch-taktisch zu ergründen, erscheint wenig sinnvoll. Klar könnte man noch eruieren, dass beide Teams im 4-4-2 aufliefen, dass Boris Schommers Simon Rhein mit einem Startelfeinsatz belohnte, dass der Club in Sachen Torschüssen sogar den dritthöchsten Wert der Saison (13) aufzuweisen hat und dass der Nürnberger PPDA-Wert bei unfassbaren 32,13 – dem höchsten Wert gegen ein Team, das nicht Bayern München oder Borussia Dortmund heißt – lag.

Es war letztlich ein Spiel in der „Garbage Time“, eines von lediglich statistischer Relevanz: Eduard Löwen wird mindestens 15 Monate lang die Antwort auf die Quizfrage „Wer schoss das letzte Tor für den FCN in der Bundesliga?“ sein, Bayern München die Antwort darauf, gegen wen der Club in der 1. Liga den letzten Punkt holte. Die akademische Debatte, ob nun diese Saison oder die Saison 1983/84 die schlechteste der Vereinsgeschichte war, hat belschanov bereits eröffnet, klar ist: Seit Einführung der Drei-Punkte-Regel war nur der SC Freiburg 2004/05 schlechter als der FCN. Am Ende lief Boris Schommers sogar mit einem Punkteschnitt (0,54) ein, der unter dem von Michael Köllner (0,58) lag.

Man kann nun verschiedene Erklärungsmuster suchen und verschiedene Verantwortliche festmachen, aber letztlich kommt man zu einem ganz klaren Schluss: Der Club war nicht bereit für die Bundesliga: Nicht die Spieler, nicht die Trainer, nicht der Vorstand, nicht der Aufsichtsrat, nicht der Verein als Ganzes.

In der allgemeinen Rückschau muss man feststellen, dass der FCN seit dem 6. Spieltag, an dem man mit acht Punkten Zehnter war, in 28 Spielen nur noch elf Punkte geholt hat und nur noch ein Spiel gewann. So gesehen war das 0:6 in Leipzig, das diesem 6. Spieltag folgte, womöglich tatsächlich der Knackpunkt der Saison, auch weil das Grummeln in der Mannschaft in Richtung Trainer – ob berechtigt oder unberechtigt sei völlig außen vor – ab diesem Zeitpunkt zunahm. Bis dahin hatte man auch in vielen statistischen Kategorien gut mitgehalten, danach folgte viele Spiele, bei denen der FCN klar unterlegen war; etwas, das nur zum Teil mit den Gegnern zu erklären ist.

Über die gesamte Saison gesehen schneidet der Club als Mannschaft in vielen Bereichen katastrophal ab. Er hat mit 330 Schüssen nicht nur die wenigsten Schüsse abgegeben, sondern mit 30,9% aufs Tor auch noch die niedrigste Genauigkeitsquote. Die wenigsten Tore der Liga (26) sind da natürlich nur folgerichtig. Die liegen auch darin begründet, dass kein Team der Liga den Ball so selten im gegnerischen Strafraum berührte: 372-mal in 34 Spielen. Selbst Mitabsteiger Hannover war auf 90 Minuten gerechnet einmal öfter pro Spiel im Strafraum am Ball als der Club. Selbst bei Teams wie Schalke oder Augsburg liegt der Wert bei vier Ballberührungen im Sechzehner pro Spiel höher.

Zusätzlich war auch noch kein Team in Sachen Dribblings weniger erfolgreich als der Club (64,5%), keiner spielte weniger „Schlüsselpässe“ (1,29/90 Minuten; zum Vergleich: Augsburg kommt als durchschnittliches Team auf 2,6), spielte weniger progressive Pässe (65/90 Minuten) oder ungenauere progressive Pässe (70.6% Passquote). Niemand außer Freiburg spielte weniger Pässe ins letzte Spielfelddrittel, niemand außer Augsburg war in dieser Kategorie ungenauer als der Club.

Und obwohl der Club in einigen Defensivkategorien (Ballverluste, abgefangene Bälle, gewonnene Kopfballduelle) durchaus Bundesligadurchschnitt erreicht, sticht eine Zahl ganz besonders hervor: Der Pressingdruck. Schon in der Zweiten Liga hatte der FCN mit 10,99 gegnerischen Pässen pro eigener Defensivaktion den zweithöchsten Wert der zweiten Liga, in der Bundesliga schnellte dieser Wert nun aber auf 18,21 hoch. Selbst die nächsten in der Tabelle mit Düsseldorf (15,42) und Gladbach (14,82) kommen auf deutlich bessere Werte; von Teams wie Frankfurt (9,53), Hoffenheim (8,96) oder Bayern (7,92) ganz zu schweigen. Wyscout misst seit 2015/16 den PPDA-Wert in den Top-Ligen. Noch nie hat in einer der Top 5 Ligen Europas oder der Top 3 Ligen Deutschlands eine Mannschaft einen so hohen Wert gehabt. Zum Vergleich: Die Mannschaften des neuen Club-Trainers Damir Canadi hatten in den letzten Jahren die Werte: 8,53 (Atromitos 2018/19), 9,13 (Atromitos 2017/18), 7,05 (Rapid Wien 2016/17), 11,05 (Altach 2016/17), 9,17 (Altach 2015/16).

Auch als Einzelspieler tauchen die Clubspieler kaum in positiven Listen auf. Da ist Hanno Behrens, der von allen Bundesligaspielern am häufigsten den Pfosten traf (5-mal). Da ist Eduard Löwen, der bei der Anzahl der Schüsse von außerhalb des Strafraums mit 26 Schüssen auf Rang 23 landet. Da ist Virgil Misidjan, der mit 9 Dribblings pro 90 Minuten den sechsten Platz in dieser Rangliste einnimmt. Da ist Matheus Pereira, der mit 77,3% erfolgreichen Dribblings nur 17 Bundesligaspieler vor sich lassen muss und der auf 90 Minuten gerechnet am zweithäufigsten gefoult wurde. Aber in wirklich aussagekräftige oder positive Kategorien dringt kein Einzelspieler des FCN vor. Konstant hohe Werte in Sachen Offensive oder Aufbau hat niemand und so offenbart sich auch hier das Dilemma des FCN in der Bundesliga: In der Offensive fehlte es enorm an Klasse.

2. Zahlen zum Spiel*

Freiburg Nürnberg
5 Tore 1
18 (8) Schüsse (aufs Tor) 13 (5)
46,74 Zweikämpfe (in %) 53,26
62,58 Ballbesitz (in %) 37,42
15 Fouls 10
4 Ecken 2
117,4 Laufstrecke (in km) 113,7
Pass-Statistiken
671 (92,6%) Pässe (erfolgreich) 382 (86,9%)
6,7% (62,2%) Anteil lange Pässe (erfolgreich) 9,9% (84,2%)
27,0% (86,7%) Anteil Vorwärtspässe (erfolgreich) 33,0% (83,3%)
39,5% (95,1%) Anteil Seitwärtspässe (erfolgreich) 31,9% (91,8%)
16,8% (98,2%) Anteil Rückwärtspässe (erfolgreich) 18,8% (91,7%)
16,2% (87,2%) Anteil progressive Pässe (erfolgreich) 20,9% (75,0%)
8,2% (85,5%) Anteil Pässe ins letzte Drittel (erfolgreich) 9,9% (79,0%)
Nerd-Statistiken
2,12/1,1/1,09 Expected Goals 0,78/1,0/0,73
1,65 Expected Points 1,03
9,27/9,52 PPDA 32,13/32,93

*Alle Daten in den ersten beiden Kategorien (außer der Zweikampfquote und der Laufstrecke von Bundesliga.de stammen von Wyscout. Benutzung unter der Journalistenlizenz des Anbieters. Die Pass-Statistiken ergeben insgesamt nicht 100%, da ein Teil der Pässe doppelt (z.B. lang und seitwärts) kategorisiert wird und andere Kategorien der Erfassung hier z.T. nicht aufgeführt werden. Mit progressiven Pässen werden Pässe bezeichnet, die mindestens 10 Meter Raumgewinn zur Folge haben oder aber im Strafraum an den Mann kommen. Die „expected goals“, also die Angabe der Tore, die statistisch auf Grund der abgegebenen Schüssen zu erwarten gewesen wären, erfolgt in der Reihenfolge „Wyscout/Fivethirtyeight/Understat, die expected Points, also die aus dem Spiel statistisch zu erwartenden Punkte, stammen von Understat, die PPDA, also die zugelassenen Pässe pro Defensivaktion – eine Metrik, die anzeigt, wie hoch der Pressingdruck einer Mannschaft ist, je niedriger der Wert, desto weniger Zeit hat der Gegner am Ball – wird in der Reihenhfolge Wyscout/Understat angegeben.

3. Stimmen zum Spiel

Boris Schommers: „Heute kann ich mich nur bei unseren Fans entschuldigen. Sie sind wirklich einzigartig und haben uns bis heute toll unterstützt. Wir wollten deshalb heute auch für sie nochmal ein gutes Spiel machen. Das ist uns leider von der ersten bis zur letzten Minute nicht gelungen und das tut mir sehr leid.“

Christian Streich: „Wir hatten in den letzten Wochen eine Durststrecke und letzte Woche einen schlechten Auftritt in Hannover. Darauf haben wir eine gute Reaktion gezeigt. Wir wollten den Leuten nochmal Freude machen. Ich bin sehr erleichtert, dass uns das gelungen ist und wir nicht mit einer Niederlage aus der Saison gehen. Nürnberg wünsche ich, dass sie schnell wieder zurückkommen.“

Hanno Behrens: „Für die Köpfe ist es scheinbar doch schwieriger, eine gute Leistung abzurufen. Wir wollten ein gutes Spiel machen, das ist uns nicht gelungen. Unsere Fans hätten ein anderes Ergebnis verdient gehabt. Anfang zweite Hälfte hat Freiburg jeden Schuss reingemacht. Haken wir das ab. Jetzt geht’s in den Urlaub, wir müssen die Köpfe wieder frei kriegen. In vier Wochen greifen wir wieder an.“

Eduard Löwen: „Es ist offensichtlich, dass das heute zu wenig war. Wir haben ein sehr schwaches Spiel gemacht. Wir brauchen uns auch nicht beschweren, dass wir fünf Dinger kassiert haben. Das war wirklich enttäuschend. Dass uns die Fans trotzdem feiern, ist atemberaubend. Es tut mir für sie und den Verein sehr leid. Das ist kein würdiger Abschluss, so kann man sich nicht aus der Bundesliga verabschieden.

Mikael Ishak:„Das war von Anfang bis Ende schlecht. Nichts hat geklappt. Wir haben schlecht verteidigt, schlecht angegriffen. Da kannst du alles vergessen. Das ganze Jahr war sehr schwer. Es ist extrem hart, unsere Fans anzuschauen, die uns zuklatschen, obwohl wir sie enttäuschen.“

Dominique Heinz „Wir haben die Woche gut trainiert und die Spannung hochgefahren. Wenn alle hochfahren und jeder den Ball will, dann kommen wir in einen Flow rein. Klar darf man das jetzt nicht überbewerten, aber trotzdem muss man erstmal so spielen am letzten Spieltag. Nürnberg war auch eine Mannschaft die wollte, die nicht hergefahren ist, um hier fünf Stück zu kriegen. Das war jetzt noch mal für unser Gefühl wichtig, so mit einem positiven Erlebnis in den Urlaub zu fahren.“

Mark Flekken: „Ein erstes Spiel in der Bundesliga ist immer was besonderes, wenn man sich dann auch noch mit einem 5:1-Sieg belohnen kann, ist es umso schöner. Ich hoffe, dass wir damit den Fans für die schwachen letzten Wochen etwas zurückgegeben haben. Wenn jeder arbeitet und keiner einen Zentimeter aufgibt, dann kommt am Ende sowas Gutes bei raus.“

4. Noten zum Spiel

Spieler CU-Note Kicker NZ BILD WhoScored
Christian Mathenia 5 4 5 5 4,5/10
CU-Urteil: Legte sich das 2:0 trotz leichter Abfälschung selbst rein, auch sonst weitaus wackliger als sonst.
Robert Bauer 5 4,5 4 6 6,3/10
CU-Urteil: Eine gute Schusschance spät im Spiel. Passsicher im Aufbau, aber defensiv phasenweise völlig überfordert.
Georg Margreitter 5 5 5 6 6,1/10
CU-Urteil: Im Zentrum immer wieder mit Problemen im Zweikampf.
Lukas Mühl 5- 6 5 6 6,1/10
CU-Urteil: Vor dem 1:0 ausgetanzt, beim 4:0 erst mit Fehlpass, dann – wie auch beim 5:0 – zu weit weg vom Mann. Schwacher Auftritt, den nur die Passgenauigkeit auch im langen Ball vor dem „ungenügend“ rettet..
Tim Leibold 5 4,5 5 6 5,9/10
CU-Urteil: Enorme Probleme in der Rückwärtsbewegung. Offensiv kaum in Aktion.
Patrick Erras 5 5,5 5 6 5,9/10
CU-Urteil: Gute Kopfballchance nach knapp 20 Minuten. Defensiv aber mit vielen Wacklern.
Simon Rhein 4- 5,5 5 6 5,9/10
CU-Urteil: Nur zwei Fehlpässe bis zur Pause, allerdings nach vorne mit wenig Impulsen, ohne ihn war es defensiv noch instabiler.
Hanno Behrens 5 5 5 6 6,5/10
CU-Urteil: Fälschte das 3:0 ab, oft überfordert mit dem Tempo der Gastgeber.
Eduard Löwen 4- 4 4 5 7,2/10
CU-Urteil: Letzter Nürnberger Bundesligatorschütze auf absehbare Zeit. Wenig Fehlpässe, versuchte es offensiv, kam aber kaum zur Geltung.
Sebastian Kerk 5- 6 6 6 5,7 /10
CU-Urteil: Setzte sich zu keinem Zeitpunkt nach vorne durch.
Mikael Ishak +5 4 4 6 7,4/10
CU-Urteil: Wohl unfreiwilliger Assist vor dem 5:1. Versuchte es zweimal selbst, hing vorne aber viel in der Luft.
Timothy Tillman 5 5 5 6 5,9/10
CU-Urteil: Kam in der Pause für Rhein. Unnötiger Ballverlust vor dem 3:0, nach vorne wenig agil.
Ivo Ilicevic 5 6 6,2/10
CU-Urteil: Kam nach 62 Minuten für Kerk. Da war das Spiel schon gelaufen. Setzte sich kaum durch. Holte sich spät noch eine gelbe Karte ab.
Törles Knöll 6 5,9/10
CU-Urteil: Kam nach 74 Minuten für Ishak, fiel nicht weiter auf.

55 Gedanken zu „Analyse: Schlussakkord in Moll

  • Der Notenschnitt passt treffend zu den oben beschriebenen bodenlos-schlechten Statistikdaten. Dass der Verein als ganzes (mit Ausnahme der Fans) nicht Erstliga-reif war, haben wohl auch Grethlein und der AR so gesehen. Nicht grundlos bekam Palikuca den Auftrag, die Qualität auf der Entscheidungsebene zu erhöhen und breiter zu fächern. Dringendst notwendig, wie viele Personalentscheidungen (Kader, Trainer Profis und U-Teams, NLZ-Chef, U19-Jahrgang) für diese Spielzeit zeigten.

    Dieser Abstieg war einer mit Ansage. Es wirkte, als ob der Klassenerhalt nie das Saisonziel der Verantwortlichen gewesen wäre. Die Riesenchance 1. Liga, von Grethlein, Meeske und Bornemann mehrfach als überlebenswichtig (Finanzen, Image) bezeichnet, wurde zu vorhersehbar, fahrlässig und billig vergeben.

    Was für eine, nun ja, Scheiß-Saison!

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  • Auch als Einzelspieler tauchen die Clubspieler kaum in positiven Listen auf.

    „Da ist Hanno Behrens, der von allen Bundesligaspielern am häufigsten den Pfosten traf (5-mal).“

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    Meine Lieblingsstatistik weil es so sinnbildlich steht für die komplette Saison.

    Der absolute Höhepunkt war das Bayernspiel in der 91. Minute, da entbindet man Behrens vorsorglich von seiner Pfostensucht und was macht der „Ersatzschütze“, haut ihn wieder an den Pfosten.

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  • Eigentlich gehört jedem Fan, der oder die sich die komplette Saison reingezogen hat, die Tapferkeitsmedaille verliehen.

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  • Wenn ich das so lese, ist es nicht gelungen die Spieler besser zu machen. Außer vielleicht Mathenia.
    Die meisten waren fast in jedem Spiel mit dem Gegner überfordert. Und wären die andere Mannschaften mit ihren Chancen nicht so fahrlässig umgegangen, wären es nicht einmal 19 Punkte geworden.
    Eines fällt mir bei der Analyse auf: warum können unsere Mannen NICHT vorausdenken und dabei den Gegenspieler überraschen? Wird das nicht trainiert?

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    • Sie konnten nicht vorraus denken, weil sie mit dem hinterher denken bereits überfordert waren

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    • Und eben dieser Mathenia hat verlängert!! Sehr geil, Palikuca scheint seinen Job ernst zu nehmen.

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      • Da hats mich vor lauter Freude fast vom Hocker gehauen als ich das gelesen habe.😍 Jetzt haben wir nen überdurchschnittlich guten Torhüter für die zweite Liga.
        Palikuca mach weiter so👍
        Mit Oliver Sorg wird anscheinend zeitnah auch ein neuer Aussenverteidiger verpflichtet.

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          • Einer der wenigen freudespendenden Momente der Endphase der Saison, wenn nicht der ganzen Saison, wie der Arm von Mathenia blitzschnell noch hochgeht und den Schuss von Coman abwehrt.
            Einer meiner ältesten Freunde ist Bayernfan- sein einziger Fehler- den hab ich seitdem mit dieser Armbewegung begrüßt und dabei Coman gerufen-ja die Freuden eines Clubfans sind klein, zugegeben, aber manchmal macht es doch Spaß

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      • Schade!
        Würde er zu Paderborn wechseln, könnte er das vierte Mal in direkter Folge absteigen.
        Bestimmt ein Rekord für die Ewigkeit! 😀

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        • Rekord ist fünf…(www.fussballwissen.de)
          Jürgen Rynio: 1968 mit dem Karlsruher SC, 1969 mit dem 1.FC Nürnberg, 1972 mit Borussia Dortmund, 1978 mit St. Pauli und 1986 mit Hannover 96
          Andreas Keim: 1985 mit dem Karlsruher SC, 1987 mit Fortuna Düsseldorf, 1988 mit Homburg, 1989 und 1992 mit den Stuttgarter Kickers
          Stephan Passlack: 1991, 1993 und 1996 mit Bayer Uerdingen, 1999 mit Borussia Mönchengladbach und 2003 mit dem 1.FC Nürnberg

          Jürgen Rynio sicherte sich diesen Rekord mit einer kuriosen Aktion: eigentlich hatte er seine Spielerkarriere schon beendet und war bei Hannover Torwarttrainer. Dann stellte er sich aber für die beiden letzten Saisonspiele nochmal ins Tor, verlor mit 0:5 und 0:7 und machte damit seinen 5. Abstieg perfekt.

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    • Eines fällt mir bei der Analyse auf: warum können unsere Mannen NICHT vorausdenken und dabei den Gegenspieler überraschen? Wird das nicht trainiert?

      Für micht nicht trainierbar sondern das macht einen Spieler aus, das ist mehr oder weniger gegeben. Das nennt man „antizipieren“ und genau das macht auch die Qualtität eines Spielers aus, überraschende (für den Gegner) Entscheidungen zu treffen und die richtigen Entscheidungen „In the of the moment“ zu treffen und es umzustzen und nicht hinterher an der Playstation und da hatten wir ganz eindeutig zu wenig Qualität in der Manschaft.

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      • Für micht nicht trainierbar sondern das macht einen Spieler aus

        Das stimmt so nicht ganz, natürlich kann man auch Handlungsschnelligkeit trainieren, aber auch hier gilt, das machen die anderen halt auch und dann entscheidet am Ende eben Trainingsfleiß und Talent. Beim Fleiß denke ich war die Mannschaft nicht so schlecht, aber beim Talent hat es halt gemangelt.

        Insofern stimme ich Dir zu, es hat an Qualität gefehlt.

        Und zu Mathenia, ich fand den schon vor der Saison gut, hat bei Farmstadt und bei Hamburg schon richtig gute Spiele gemacht. Und man sollte immer bedenken, dass der Torwart sich bei Abstiegskandidaten oft besonders gut präsenteieren kann, weil er immer viel zu tun hat.

        Aber ich denke auch es ist gut, dass wir ihn halten können und ich denke auch, dass es ein Kardinalfehler von Köllner war, zu Beginn der Saison auf Bredlow zu setzen und nicht gleich mit Mathenia als Nummer 1 in die Saison zu gehen. Aber das war halt ein wenig das Prinzip zu Saisonbeginn, die Aufsteigsmannschaft sollte sich beweisen dürfen. Menschlich fair, sportlich im Nachhinein ein Fehler. Aber hinterher ist man immer schlauer.

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        • Das stimmt so nicht ganz, natürlich kann man auch Handlungsschnelligkeit trainieren, aber auch hier gilt, das machen die anderen halt auch und dann entscheidet am Ende eben Trainingsfleiß und Talent. Beim Fleiß denke ich war die Mannschaft nicht so schlecht, aber beim Talent hat es halt gemangelt.

          Hard work beats talent?

          Jein – mit harter Arbeit kann man gute Leistungen erzielen. Aber gewisse Dinge gehören einfach zu den Voraussetzungen, auch mit harter Arbeit wird sich ein Spieler immer nur im Rahmen seiner Möglichkeiten bewegen. Ich habe mich auch oft gefragt was macht den Unterschied zwischen einem Spieler, der 200 Tsd und einem der 80 Mio kostet aus? … eben genau das.

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    • Wenn ich das so lese, ist es nicht gelungen die Spieler besser zu machen. Außer vielleicht Mathenia.
      Die meisten waren fast in jedem Spiel mit dem Gegner überfordert.

      Das kann man so nicht sagen, ob mancher Spieler besser wurde, kann man vielleicht erst die nächste Saison sehen, wenn sie wieder 2. Liga spielen. Bei der abgelaufenen Saison kann man nur sagen, dass es nicht gelungen ist die Spieler auf Erstliganiveau zu bringen. In den letzten Relegationsspielen konnte man ja schon einen deutlichen Qualitätsunterschied zwischen erster und zweiter Liga sehen, diesen Unterschied konnten wir weder durch die Transfers noch durch die Entwicklung der Spieler schließen.

      Und zum Vorausdenken, ich weiß gar nicht ob man im Fußball noch vorausdenken kann, bzw. sollte. Ich denke es geht eher um Handlungsschnelligkeit, erfassen der Spielsituation und sofort die richtige Entscheidung treffen. Unsere Spieler waren zu oft mit dem Ball beschäftigt. Dann werden die Abspiele ungenau, was den Nebenmann wieder dazu zwingt Notbälle zu spielen. Es fehlte oft an Gedankenschnelligkeit und Ballsicherheit. Alles Qualitätskriterien. Sprich es fehlte schlicht an Qualität.

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      Antwort
      • was man immer wieder so hört ist das einer der besten Fußballer Cristiano Ronaldo einer der trainingsfleissigsten Spieler sein soll.Was Fragen aufwirft, warum es vielen Fußballern scheinbar egal ist vor einem Millionenpublikum bei einfachster Ballannahme zu scheitern oder Pässe fünf Meter neben den Mitspieler zu spielen

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        Antwort
  • Pereira verabschiedet sich vom Club
    Robert Bauer, Timothy Tillman, Yuya Kubo, Ivo Ilicevic und Edgar Salli verlassen die Franken.

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    Antwort
    • Alle außer Pereira wurden lt. Kicker verabschiedet.
      Welche Quelle gibt es für P wie Pereira?

      PS
      P wie #25

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      Antwort
        • Danke.
          Alles sehr wahrscheinlich…
          Dennoch:
          Kicker beruft sich auf Instagram, zitiert Bild…
          … Die „Kreislauf-Verweise“ sind mir ein wenig zu vage.

          Mathenia? Wunderbar, wenn es so kommt.
          Sorg? Sinnvoller Bauer-Ersatz, wenn es so kommt.
          Pereira? Schade, wenn es so kommt.

          Aber offiziell ist es erst, wenn der Verein die Meldung setzt.

          Soll schon öfter vorgekommen sein, dass eine mündliche Zusage nicht belastbar war, dass ein anderer Verein doch sinnvoller war oder jemand sich unbedacht vorschnell über die sozialen Medien äußert…

          #25!

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          Antwort
  • Trainingslager in Maria Alm? Der Heimatort von Wolf Haas, das wird eine spannende und lustige Saison werden! „Jetzt ist schon wieder was passiert. Der Brenner wollte nur zu einem Trainingsspiel hin schauen, aber weißt eh, wenn du dich auf was ganz arg freust, dann“…

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    Antwort
      • Und erst die Verwirrung beim HSV, wenn der Hader als Happel-Reinkarnation bei UNS an der Seitenlinie steht! Naturgemäß verkatert und mit Kippe im missmutigen Mund. Simon Schwarz derweil als hyperaktiver Co-Trainer…

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        • Könnte natürlich auch sein das dort in Österreich auch ein ganz anderer Trainer vorgestellt wird HaPe

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  • Es ist schon interessant wie Funkel derzeit öffentlich gegen Palikuca ledert und sich bestätigt fühlt, dass Ex AR Vorsitzender Schäfer in Düsseldorf und Palikuca ihn durch Canadi ersetzen wollten. Dass Nürnberg jetzt Canadi verpflichtet und Palikuca Sportvorstand ist bestätigt ihn darin. Kann uns vielleicht egal sein, aber stellt sich schon die Frage – Palikuca hat ja auf der PK erzählt, daß er ernsthaft sich mit 4 Trainer + Schommers beschäftigt hat und Canadi ihn davon am meisten überzeugt hat, wie ergebnisoffen diese Trainersuche tatsächlich war und Palikuca bei der Trainervorstellung verneinte, daß er und Canadi sich schon länger kennen. Schwelt schon ein bisschen Zündstoff in den Funkelaussagen die zu uns herüberschwappen könnten.

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    Antwort
    • Tja, an Schmäh (nicht nur den Wiener Ausprägung) des Klare-Kante-Robert werden wir uns wohl verstärkt gewöhnen müssen!
      Und Vitamin B (nicht ornemann) ist ja in solchen Zusammenhängen wohl meist am Wirken, dem hat hat ja auch B (diesmal ornemann) in Form von Freiburg-Spusi Rettig die direkte „Anschlussverwertung“ auf Sankt Pauli zu verdanken!
      Business as usual!

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      • Sind wir dem Rettig mal nicht böse, schließlich nimmt er ihn uns von der Payroll 😉

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    • Ja, das ist zumindest bemerkenswert und macht ein wenig stutzig…

      Dann wird es Funkel umsomehr nerven, wenn er absteigt (oder vorher gehen muss) und Palikuca/Canadi aufsteigen 😀

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      • Du machst deinem Namen mal wieder alle Ehre 🙂

        Mir gefällt das schon mal nicht. Köllner wurde all die Jahre seines Wirkens vorgeworfen, daß er seine Leute im Verein unterbringt. Und jetzt ist es okay, wenn Palikuca dasselbe macht? Und dann noch nicht mal ehrlich ist?
        Was ist jetzt eigentlich mit Peter Hermann? Kommt er oder kommt er nicht?
        Auch da hab ich Sorgen, wenn ich mir so Canadi anhör, daß er gerne viel mitreden will, frag ich mich schon, ob das überhaupt Sinn macht, ihm einen Sportdirektor vorzusetzen oder ob damit der Knatsch nicht schon vorprogrammiert ist.
        Andererseits wenn ich die Wahl gehabt hätte, hätte ich bei Peter Hermann ein besseres Gefühl als bei Canadi.

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        • Lt. Palikuca hat Hermann noch ‚ein wichtiges Spiel‘ und danach soll es eine Entscheidung geben.

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    • Ich finde das ganze vor allem erstaunlich, weil ja gerade als Canadi zum ersten Mal als Trainerkandidat für uns genannt wurde, ja klipp und klar gesagt wurde, dass Palikuca ihn in Düsseldorf als Funkel-Nachfolger schon auf dem Zettel hatte. Insofern scheint an den Vorwürfen Funkels schon was dran zu sein, v.a. dass man nicht ehrlich zu ihm war…

      Man muss natürlich immer einschränken, dass eine Trainersuche wohl nie völlig ergebnisoffen geführt werden kann, man kennt die Kandidaten ja schon vorher, nicht zwingend persönlich, weiß aber, was für eine Art Fußball sie spielen etc., dürfte da immer direkt eine Meinung haben, wer mehr oder weniger infrage kommt. Wie stark das dann ausgeprägt ist, bzw. wie stark man das in die Entscheidung am Ende nach den Gesprächen dann einfließen lässt, ist halt die Frage. Hier sieht es doch so aus, als hätte das eine gehörige Rolle gespielt.

      Am Ende ist es aber doch ganz normal, dass sich Verantwortliche Leute in ihr Team holen, die auf der gleichen Linie liegen, bzw. Leute die man auch schon kennt und wo man besser einschätzen kann, was von ihnen erwarten kann. Es ist halt immer das Problem, dass weiterhin ein professioneller Umgang gewahrt wird und die persönlichen Beziehungen nicht so weit geht, als dass man sich irgendwelche Gefälligkeiten machen würde.

      Hier sehe ich es so, dass es gut möglich ist, dass Palikuca von Anfang Canadi als Wunschkandidat im Auge hatte, aber eben einfach, weil er davon überzeugt ist. Dass er Canadi einen persönlichen Gefallen tun wollte, würde ich absolut ausschließen, sehe auch keine Anzeichen, dass sie sooo dicke sind, dass man sich deswegen Sorgen machen sollte.
      Auch denke ich nicht, dass man sich Sorgen muss, dass Palikuca einem Trainer mal so ergeben sein würde wie Bornemann Köllner und sein Schicksal mit diesem verknüpfen würde. Im Gegenteil, ich mach mir eher Gedanken, ob Palikuca nicht vielmehr einer ist, der einen Trainer mal zu leichtfertig feuert.

      Im Prinzip sind wir hier ja wieder bei der Grundsatzdebatte, die wir hier eigentlich schon seit vielen Jahren immer wieder führen: Dass eigentlich für den ganzen Verein eine Philosophie vorgegeben sein sollte, an der sich sämtliche Angestellten (inkl. der Vorstände) ausrichten, und sich nicht die Philosophie des Vereins nach dem jeweils gerade vorhandenen leitenden Personal bestimmt.
      Gerade Köllner hat dem Verein ja enorm seinen Stempel aufgedrückt, seine Spielweise (und ihm wohl gesonnenes Personal) erst im NLZ etabliert und später dann die Profis übernommen, und auch diese angepasst. Jetzt ist er weg, und ist erstmal das Ziel, alles wieder auf links zu drehen und Köllners Seilschaften zu kappen…

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      Antwort
      • Die Sache mit Funkel erklärt übrigens auch, warum die Fortuna Palikuca so bereitwillig und ablösefrei ziehen ließ…

        Kleine interessante Sache auch noch: Palikuca und Florian Meier haben vor einigen Jahren zusammen bei der TuS Bösinghoven zusammen gespielt…

        Wenigstens hat unter Palikuca diese unsinnige Geheimniskrämerei bei den Vertragslaufzeiten ein Ende…

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        • Ja ich halte es auch legitim neudeutsch Networking jeder hat so seine Präferenzen das ist auch üblich und in Ordnung, aber was mich gewundert hat war wie klar Palikuca in der Trainer PK verneint hat dass sie sich schon länger kennen. Dann kann man es doch offen sagen, ja er kann sich diese Zusammenarbeit und Konstellation schon länger oder bereits in der Vergangenheit vorstellen.

          Aber den Eindruck erwecken es wurde mit allen Trainer Bewerbern Ergebnisoffen verhandelt und Canadi hatte von allen das überzeugendste Konzept vorgelegt ist schon etwas geflunkert (oder geFunkelt). Ich glaube auch Schommers hatte da keine Chance auch als es der Klassenverbleib noch offen war.

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          • Interessanterweise reagiert Palikuca umgehend im kicker auf die Vorwürfe:

            „Ich finde, Friedhelm hat mit seiner Aussage überzogen“, antworte Palikuca nun auf die Kritik des 65-jährigen Trainerroutiniers. Insbesondere den Vorwurf, Canadi damals als Funkels Nachfolger schon im Visier gehabt zu haben, wies er zurück: „Damir Canadi hat nie mit Fortuna Düsseldorf verhandelt und auch kein Angebot erhalten.“

            Sollte man ihn mal fragen, wie es dann kam, dass von Fortunas Interesse an Canadi berichtet wurde, als er sich als Kandidat für den Club herausstellte.

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            • Er sagt doch nur, dass Düsseldorf nie mit Canadi verhandelt hat. Das ist eigentlich ne ziemlich nichtssagende Aussage:

              Sobald Düsseldorf nur mit Weger, nicht aber mit Canadi gesprochen hat, stimmt sie; sobald Düsseldorf einen externen Berater losgeschickt hat, um mit Canadi zu eruieren, stimmt sie; sobald man nur über mögliche zukünftige Zusammenarbeit gesprochen hat, nicht aber über konkrete Vertragsinhalte, stimmt sie.

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              • ist ja eigentlich auch egal, diese Fußball spezifischen Redewendungen sind ja auch meist die gleichen, wenn am Ende raus kommt: a hund is a fei scho- und das sich immer positiv für den Club auszahlt, dann kann es uns ja egal sein-
                noch besser wäre es gewesen, wenn die Aktion bei Düsseldorf nachhaltig Düsseldorf geschwächt und nicht gestärkt hätte.

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              • https://www.youtube.com/watch?v=0rQNuswSSSk

                In dem Video 15:10 min..erklärt es Palikuca ja, sie kennen sich nicht, nicht so lange wie die Medien geschrieben haben, man beobachtet Trainer auch europaweit wie sie arbeiten. Man hat sich in der Vergangenheit mal über Fußball ausgetauscht „mehr war da nicht“.

                Zwischen den beiden Versionen Funkel/Palikuca kann sich jetzt jeder selber seinen Reim darauf machen. 🙂 Wenn Palikucas Version stimmt, dann hat Funkel gerade öffentlich aber ordentlich überzogen und wäre eigentlich eine Entschuldigung fällig. Aber was weiß man schon..

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          • Wenn ich es richtig auf dem Schirm habe, hat Palikuca eben nicht verneint, dass sie sich schon länger kennen. Er hat es im Gegenteil sogar bestätigt. Was er ausdrücklich verneint hat war, dass es ein besonderes Verhältnis zwischen ihm und Canadi gebe. Insofern sehe ich da jetzt keine Ungereimtheiten.

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      • Dafür dass Viele Funkel als leuchtendes Gegenbeispiel zu unseren Trainer-rookies gesehen haben werden die Vorgänge zur geplanten Entlassung bzw. zum Ultimatum an Funkel bei Düsseldorf, durch Schäfer und Palikuca, doch sehr milde gesehen.
        Man muss sagen in der Einschätzung ob Düsseldorf es schafft in der Rückrunde mit Funkel die Klasse zu halten-was ja dann einen Trainerwechsel quasi unmöglich gemacht hätte-
        lagen Palikuca und Schäfer auf jedem Fall mal daneben.

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        • Man muss sagen in der Einschätzung ob Düsseldorf es schafft in der Rückrunde mit Funkel die Klasse zu halten-was ja dann einen Trainerwechsel quasi unmöglich gemacht hätte-
          lagen Palikuca und Schäfer auf jedem Fall mal daneben.

          Ob sie daneben gelegen haben weiß doch keiner, es ging nicht um die Entlassung, sondern um den Folgevertrag für Funkel nach! dieser abgelaufenen Saison 2019.
          Wie Funkel kommende Saison performt weiss doch jetzt noch niemand. Es ist ja häufig so dass das 2. Jahr schwieriger wird.
          Und ich glaube auch nicht, daß es Palikucas Entscheidung war, sondern sein Chef Schäfer war da weisungsbefugt.

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  • Laut Kicker stehen Oliver Sorg (Aussenverteidiger) von Hannover und Felix Lohkemper (Angreifer) von Magdeburg, als erste Neuzugänge fest. Beide sind ablösefrei.
    Lohkemper hat in der vergangenen Saison 6 Tore erzielt, das letzte am vergangenen Spieltag gegen Köln und 3 vorbereitet.

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  • Funkel hat auch in der abgelaufenen Saison richtig gute Arbeit abgeliefert. Ab Spieltag 11 begann die Schere zwischen Club und Düsseldorf. Für die einen ging es nur noch bergauf, für die anderen nur noch bergab… (Ist eigentlich ein Artikel in der Nachbetrachtung wert)

    Dass Funkel damals „geladen“ und angefressen war, kann ich gut nachempfinden. Aber wegen Canadi jetzt nochmal ein Fass aufzumachen? Das ist seine Gefühlswelt, und v.a. seine Interpretation der Vorgänge. Ob er da alle Sachverhalte kennt? Darf man getrost bezweifeln…

    Über Robert Schäfer als ehemaligen Vorstandsvorsitzenden von Düsseldorf hat man mitbekommen, dass es wirtschaftliche Fehlentscheidungen und der Alleingang rund um Funkel waren, die ihn seinen Job kosteten.

    https://www.wz.de/sport/fussball/fortuna-duesseldorf/das-steckt-hinter-der-trennung-von-fortuna-duesseldorf-und-robert-schaefer_aid-38088311

    Palikuca war sehr lange bei Düsseldorf und hatte die Funktion „Leiter der Lizenzspielerabteilung“.
    Funkel ist nach meinem Wissensstand Trainer…

    Sollte ihn Schäfer „instrumentalisiert“ haben, handelte er dennoch im Auftrag eines Vorgesetzten und mit Sicherheit nicht mit der Gegenfrage: Ist das auch mit allen abgesprochen?

    Unterm Strich verstehe ich das unsouveräne Aufsprechen von Funkel allenfalls emotional, sachlich betrachtet, wäre es klüger und professioneller gewesen zu schweigen.
    Was und wen will er damit denn erreichen außer sich Luft zu machen? Düsseldorf hat die Konsequenzen gezogen und Palikuca hat aus meiner Sicht nichts „falsch“ gemacht. Und Kontakte und Vernetzung gehören zur erwartbaren Professionalität eines Sportvorstands.

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  • So, Lohkemper ist jetzt fix und verkündet. Soll ein pfeilschneller Angreifer sein und passt zum bevorzugten Spiel Canadis mit gutem Umschaltverhalten.

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  • Auf jeden Fall gefällt mir der Neue Stil der Offenheit, dass über Vertragslaufzeiten nicht mehr so eine unnötige Heimlichtuerei betrieben wird. Das erzeugt höchstens Unmut und wilde Spekulationen bei den Fans und in den Medien, aber als Abwehrmechanismus ist es völlig untauglich, weil die Berater ja ohnehin Bescheid wissen. Es schützt also keineswegs vor Abwerbung, wenn die Laufzeiten nicht kommuniziert werden.

    Ich finde das Vertrauensbildend. Seht her, wir haben nichts zu verbergen.

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  • Hmm, Lohkemper und Sorg haben beide die Karlsruher ISMG International Sports Management GmbH als Beraterfirma, so wie die Düsseldorfer Matthias Zimmermann (Rechter Verteidiger), Jean Zimmer (Rechter Verteidiger) und Oliver Fink (Zentrales Mittelfeld). Diese Häufung kann auch Zufall sein?

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    • Nachdem ISMG eine der großen Beraterfirmen, die grade in BaWü viele Spieler betreut (und beide aus BaWü sind), ist, würd ich da nicht zu viel drauf geben. Ich frag mal nach, ob es derselbe Berater oder nur die selbe Firma ist.

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  • Mir gefallen beide Verpflichtungen recht gut. Mir gefällt auch, daß es Spieler sind die Startelf Potential haben und nicht wieder nur Talente, wo die Wahrscheinlichkeit in der Vergangenheit hoch war, daß man sie dann doch nie sieht. ich glaube es bleibt spannend 🙂 in diesem Theater man bekommt schon mit, daß momentan mit recht hohem Druck am neuen Team/Squad gearbeitet wird.

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    • Nichts gegen Sandhausen-6 Abgänge und zwei Vertragsverlängerungen und ein Neuzugang an einem Tag- das ist ein Tempo

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  • Lohkemper sagt mir gar nichts. Seine Torquote ist auch nicht so berauschend.
    Esswein war auch Pfeilschnell, hat aber keine Tore geschossen.
    Ich bin skeptisch. Weiß jemand mehr über ihn?

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    • Man schreibt das Jahr 2012, als irgendwo auf der Welt ein ambitionierter 2. Ligist einen Stürmer aus der 5. Liga verpflichtete. Der traf dort zwar fleissig in 36 Spielen 31 mal ins Tor, aber 5. Liga und dann war der schon 25 Jahre alt…. pffft! Das ist zur 2. Liga ein viel zu großer Schritt, der kann nix mehr dazu lernen, das kann nix werden.
      Wurde es doch… heute ist er weltbekannt, schoß den Verein zur sensationellen Meisterschaft und er ist natürlich ein Nationalspieler.
      Soviel zu solch blöden Vorurteilen.

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  • off topic:“In Ermangelung größerer geografischer, historischer oder sonstiger Sensationen beschränkte sich der Franke in den vielen Jahrhunderten seiner Existenz vorwiegend auf sich selbst. Die große weite Welt war ihm fremd und blieb es im Prinzip auch bis heute“, analysiert Vorndran – und schlussfolgert: „Dieses Desinteresse dem Fremden gegenüber förderte einerseits ein nicht unbeträchtliches Beharrungsvermögen, was Traditionen und Althergebrachtes anbelangte, andererseits auch die intensive Beschäftigung mit sich selbst und seinen Nachbarn.“ zitiert aus Niemand beleidigt so kreativ wie die Franken-https://www.sueddeutsche.de/bayern/bayern-franken-sprachforschung-beleidigung-1.4455860

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    • Da kommt mir spontan „Resturlaub“ von Tommy Jaud in den Sinn, wo es sowas in der Art heißt, dass das Flugangebot am Nürnberger Flughafen ganz gut der fränkischen Mentalität entsprechen würde: „ned zu groß und ned zu weid wech“.

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