Rückblick: Was wirklich schief lief beim #FCN

[Podcast] Eine Saison, die man schnell vergessen oder seine Lehren daraus ziehen sollte. Felix Amrhein (Total beglubbt) sucht mit seinen Gästen Alexander Endl, Stefan Helmer (beide Clubfans United) und Uli Digmayer (Nürnberger Zeitung) nach Antworten auf ein Jahr Bundesliga, das das Erwartete brachte und trotzdem so viele Fragen aufwirft.

Nur schlechtes Timing. Oder: Das Ende einer Idee?

Über die Person Michael Köllner konnte man geteilter Meinung sein und rein sportlich war die Flanke für Kritik weit offen. Und trotzdem schieden sich die Geister an seiner Entlassung. War der „Kollateralschaden“ Bornemann ein zu großes „Bauernopfer“, nur eine Übersprungshandlung eines überforderten Aufsichtsrats rund um Dr. Grethlein? Ein AR, der sich am Ende mit der Selbsteinschätzung entlarvt, dass man zwar keine Ahnung habe, was einen guten Trainer ausmacht, dies einen aber nicht davon abhalten muss darüber zu befinden, dass man auf Druck des Umfelds im Zweifel auch den Sportvorstand gleich mitfeuert, nur um seine Handlungsfähigkeit zu demonstrieren? Glaubte man wirklich noch an die wundersame Rettung? Oder war in Wirklichkeit Bornemann das Problem – und Köllner nur seine Auswirkung? Warum handelte der FCN im denkbar ungünstigsten Zeitpunkt, als man nach Transferschluss handlungsunfähig war? Warum war man so unvorbereitet? Und was hinderte eigentlich daran, das für viele bereits Unvermeidbare nicht schon nach dem 17. Spieltag zu vollziehen? Oder noch viel früher: Schon vor der Saison!?

Buzzword Kontinuität

Wie lange darf man auf Kontinuität setzen um der Kontinuität willen?
Gibt es im modernen Fußball überhaupt eine andere Antwort auf das Geld der anderen als sein eigenes Geld?
Scheiterte die Bornemann/Köllner-Idee des „Freiburg II“ am Ende an der Realität? Oder an Bornemann/Köllner selbst?
Wie viel Schommers hätte es bedurft, um in einer Saison, in der man den Abstiegskampf nur verlieren konnte, wenn man sich im Auslassen von Chancen und anderen Pannen und Peinlichkeiten noch gegenseitig überbot?
Oder zementierte Schommers nur ein unvermeidbares Scheitern – nur auf eine Art und Weise, die statt Mitleid dir ein Schulterklopfen bringt aber eben auch keine Punkte?

Rekordabsteiger: Epische Abstiege fordern epische Aufarbeitung

In einer fast rasenfunkesken Folge von Total beglubbt analysieren, debattieren und diskutieren Felix, Alexander, Stefan und Uli akribisch und kontrovers, worauf es jenseits von Zrelaks Fußspitze, Leibolds Aluminium und Rheins Kurzschluss vielleicht wirklich ankam und was in einer Saison passierte, in der man am Ende zwar ‚wie erwartet‘ absteigt und trotzdem so viel in Frage gestellt wurde. Em Ende konnte man sich auf vieles verständigen, manches konnte man akzeptieren, was gemeinsam blieb waren viele Fragen – Fragen über die Zukunft.

Total beglubbt Podcast

Audiolänge: 02:13:34 | Moderator: Felix Amrhein



Steckbrief Clubfans United

Clubfans United, das Fußballmagazin für Fans des 1. FC Nürnberg. Spielberichte, Analysen, Medien-Monitoring – Aktuelle News, Kolumnen und Kommentare. Weitere Informationen….
Podcast in Zusammenarbeit mit Total beGlubbt von meinsportpodcast.de.

Clubfans United unterstützen

Clubfans United unterstützen? Das kann man mit einer Spende (freiwillige, unentgeltliche Geld-Leistung – eine Spendenbescheinigung kann nicht ausgestellt werden).

Zahlungsmethode auswählen
Persönliche Informationen

Spendensumme: €10.00

Mehr Podcasts hören?

158 Gedanken zu „Rückblick: Was wirklich schief lief beim #FCN

  • Versteh die Aussagen von Stefan und Felix nicht.
    Weder war unklar, daß Konsoliderung Vorrang hat, auch um den Preis des Abstiegs, noch kann man mMn ignorieren, daß unter Bader nur deshalb bessere Spieler kamen, weil die mit Krediten finanziert wurden, die zweistellige Zinsen kosteten und damit mehr Geld geboten bekamen als in anderen Vereinen. Wie kann man ausblenden, daß wir genau deshalb kurz vor der Insolvenz standen als Bornemann kam?

    Und sorry, daß man als Fan die Wahrheit nicht hören will und dem Trainer gleichzeitig vorwirft, daß er die Außenaspekte rausstreicht, die zu einer Niederlage geführt haben, kann ich nicht nachvollziehen.

    Ich bin da voll bei Alexander: ich kann nicht nachvollziehen, was man Köllner so Schlimmes vorwirft, weshalb man ihn so abqualifiziert, daß man ihn unbedingt entlassen mußte.
    Bei jedem Trainer kann man doch über Entscheidungen diskutieren, wenn sie sich später als falsch erweisen.
    Und daß die Spieler sich in die Illusion flüchten, daß es mit einer Defensivtaktik besser läuft, hatten wir auch schon mal unter Verbeek.
    Und Köllner seine Flexibilität vorzuwerfen, empfinde ich als Hohn. Denn Verbeek wurde genau das Gegenteil vorgeworfen: daß er zu stur an einem System festhält, von dem er überzeugt war, daß es ein erfolgreiches System sein kann.
    Für mich steht und fällt es damit, daß man die Autorität des Trainers von vielen Seiten untergraben hat, vor allem auch in den Medien und der einzige, der zu ihm stand Bornemann war.

    Kommt ja auch in eurem Podcast raus von Uli: es war egal, ob die Mannschaft gut spielt. Man hat das nicht mehr berücksichtigt, daß sie es z.B. in Mainz sehr gut gemacht hatte. Und es ist auch jetzt egal. Man tut so, als wäre alles katastrophal gewesen unter Köllner und als hätte das nur an Köllner gelegen.

    Das Gefühl, es wäre mehr drin ohne Köllner, ist doch vollkommen irrelevant. Man hat gesehen, es ist nicht mehr drin. Es war nicht mehr drin, obwohl die Mannschaft unter Köllner gut gespielt hat. Und es war nicht mehr drin, wenn die Mannschaft defensiv besser ist unter Schommers, weil offensiv nichts ging.
    Daß es auch in der 2. Liga schon Probleme gab, lag auch damals daran, daß das Geld gefehlt hat, einen Kader zusammenzustellen wie der HSV mit qualitativ guten Spielern. Nur auch mit solch einem Kader kann man scheitern.

    Das Einzige, was ich nachvollziehen kann, ist, daß manche, die degradiert wurden im Verein Köllner deshalb nicht mochten und es genutzt haben, Stimmung gegen ihn machen zu können, weil Köllner manchmal schon sehr selbstverliebt agiert hat. Ich unterstell Köllner nicht, daß er der Mannschaft das Feiern nicht gegönnt hat in der Kurve. Aber ich kann verstehen, daß es bei manchen nicht gut ankam, wenn er auch da hingegangen ist. Wobei ich ihm da abgenommen hat, daß das halt einfach seine Art ist, Danke zu sagen für den Support. Ich denke, da fehlt ihm wirklich das Gespür, daß es manchmal besser ist, sich selbst zurückzunehmen in der Öffentlichkeit.

    Daß Bornemann sich vor Köllner stellt, wenn es von ihm überzeugt ist, ist einfach bur bodenlos.

    Letztlich hat bei mir all das, was um die Entlassung von Köllner und Bornemann gelaufen ist, dazu geführt, daß ich derzeit wirklich null Bock hab, mich nochmal mit irgendwelchen Ideen zu identifizieren, die irgendein Leistungsträgern vorbringt. Mir ist egal, was Palikuca sagt, mir ist egal, wie der neue Trainer trainiert. Ich geh davon aus, daß das alles sowieso in ein bis zwei Jahren wieder obsolet ist.

    Ich werde die Mannschaft unterstützen, wenn sie weiter den Eindruck macht, daß sie sich reinhängt und sich nicht aufgibt, auch wenn es nicht gut für sie läuft. Das war´s.

    17

    16
    Antwort
    • Zitat Beate:

      “ …daß die Spieler sich in die Illusion flüchten, daß es mit einer Defensivtaktik besser läuft, hatten wir auch schon mal unter Verbeek.“

      Nicht die Spieler hatten Illusionen, sondern die Trainer.

      Ich hoffe, Canadi ist kein verbohrter Spielphilosophie-Fetischist, sondern ein Trainer, der weiß, mit welcher „Spielweise“ (man entschuldige den unwissenschaftlichen Ausdruck) die Schwächen des Kaders am meisten kompensiert und die Stärken am besten ausgenutzt werden, d.h. welche Spielweise mit dem ihm zur Verfügung stehenden Kader den größtmöglichen Erfolg verspricht. Fußballspiele werden nicht durch den Versuch, verkopfte Philosophien umzusetzen, gewonnen, sondern durch an den Realitäten orientierten, zweckgerichteten Handlungen auf dem Platz. Wäre mit dem Kader vor dieser Saison eine auf Pragmatismus basierende Spielweise einstudiert worden, hätte angesichts der Schwäche von Hannover, Stuttgart und einigen anderen Vereinen eine realistische Chance auf den Verbleib in der Bundesliga bestanden. Dass diese Chance vertan wurde, ist schade, schade, schade…

      Die Zukunft des 1. FC Nürnberg liegt in kühlem Pragmatismus und nicht in wolkiger Philosophie. Und sie liegt darin, die Profiabteilung von der Rechtsform her fit zu machen für die Gegebenheiten des 21. Jahrhunderts.

      35

      6
      Antwort
      • Belschanov, gibt es einen Beleg, dass Köllners Taktik nicht auf kühlem Pragmatismus gegründet war? Denkst Du ernsthaft ein Trainer sagt sich scheiß egal ob erfolgreich oder nicht, ich zieh mein Ding durch?

        Meinst Du statt kühlem Pragmatismus nicht schlicht, Du willst Erfolge sehen?

        Schommers hat jedenfalls nicht zeigen können, dass die Defensivtaktik erfolgreicher sein kann, zum Ende konnte er trotz Defensivtaktik nicht einmal mehr defensive Stabilität sichern. Jetzt kommt von Dir die Meinung, man hätte einfach von Anfang an auf diese Taktik setzen sollen, dann wäre alles gut gewesen. Aber dafür gibt es schlicht keine Belege. Trotzdem kann man natürlich der Meinung sein, genauso wie Beate der Meinung sein kann, dass man als Verein weniger auf Befindlichkeiten der Spieler hören sollte, weil diese eher die Fehler beim Trainer und den Umständen als bei sich suchen. Am Ende einer Negativserie sind Spieler fast immer davon überzeugt, dass der Trainer schuld war. Fast immer zeigt sich nach dem Trainerwechsel, dass ein neuer Trainer aus Ackergäulen auch keine Rennpferde machen kann.

        Natürlich sollte jeder gute Trainer sein System an der Qualität der Spieler ausrichten, allerdings sollte ein Verein auch den Trainer an den vorhandenen Spielern ausrichten und hier sehe ich bei uns ein echtes Problem.

        Dass diese Saison in die Hose ging ist unbestritten, aus meiner Sicht sollte auch unbestritten sein, dass die Aktion Trainer- und Sportvorstandwechsel des AR in die Hose ging. Klar die Unentschieden gegen Dortmund und Bayern haben der Seele gut getan, aber die sportliche Bilanz insgesamt war keinen Deut besser als davor.

        Die lange Wartezeit auf den Sportvorstand war auch ein Problem, das man am Ende dadurch kompensieren konnte, dass bei Düsseldorf der Kaderplaner gehen sollte und man dessen Arbeit für Düsseldorf jetzt nutzen kann. Ob das ein gutes Konzept ist werden wir im Laufe der nächsten Jahre sehen, wenn Palikuca länger bei uns bleiben darf.

        7

        8
        Antwort
        • Mein lieber Armin, zu einer längeren Antwort auf deinen Kommentar fehlt mir die Zeit, ich habe meine Meinung geschrieben, möge der geneigte Leser sie gutheißen/verstehen oder nicht.

          Zu meiner Haltung, die ich im Unterschied zu anderen nicht – wie heißt es so schön – „gefühlt“ 378-mal in langen Suaden repetiere, verweise ich auch auf das, was Uli Digmayer (oder -ei-?) im Podcast, den ich mir bis etwa zur Hälfte angehört habe, gesagt hat.

          5

          2
          Antwort
      • @armin @belschanov

        Ich empfehle da sich mit dem Artikel hier mal auseinanderzusetzen:
        https://www.infranken.de/regional/nuernberg/sport/die-gruende-fuer-den-abstieg-des-1-fc-nuernberg;art89706,4238755

        Spätestens ab diesem Zeitpunkt dürfte dem damaligen FCN-Trainer Michael Köllner klar geworden sein, dass er mit seiner offensiv ausgerichteten und spielerisch-lösungsorientierten Taktik ins offene Messer laufen würde. Mit einer System-Umstellung, die dazu beitragen sollte, den fragilen Abwehrverbund zu festigen, war Köllner fortan bemüht, den Abwärtstrend zu stoppen – was jedoch nur bedingt gelang. Denn der Fußball-Lehrer aus Fuchsmühl (Oberpfalz) hielt weiter daran fest, stets neue Formationen auf den Rasen zu schicken – und dies war nicht immer auf Personalprobleme aufgrund von Verletzungen zurückzuführen.

        Doch eine eingespielte, gut harmonierende Mannschaft, die Automatismen verinnerlicht hat und deren Team-Gefüge von der Abwehr bis zur Offensive miteinander verzahnt ist, lässt sich so nicht finden. Hinzu kam, dass durch die Verlagerung des Schwerpunktes auf die Defensive, die nur bedingt durchschlagskräftige Offensive zu einem noch „laueren Lüftchen“ verkam

        Man mag das im Detail anders sehen, aber tatsächlich hat Köllner ja reagiert – über seine ganze Amtszeit hinweg immer wieder. Just remember: Angetreten war er mit dem Image, immer nur stur ein 4-1-4-1 zu spielen, das war spätestens mit dem 1. Tannenbaum widerlegt. Und tatsächlich hatte ich auch den Eindruck, dass er nach den beiden Klatschen versuchte defensiver zu stehen – er wollte aber eben das spielerische Element – quasi die Grund-DNA seines Fußball-Codes – nicht gänzlich verwerfen.

        Schommers ging dann eben noch einen Schritt weiter und verwarf auch das, sah sein Heil im Grunde nur noch im Defensivverbund und Konterspiel.

        Köllner ist aber eben auch mit Leib und Seele Jugendtrainer – daher forderte er auch viel Flexibilität, legte Wert auch auf persönliche Weiterentwicklung und scheute sich nicht vor pädagogischen Maßnahmen, wie bspw. einen Spieler, der schlecht trainierte, auch zu sanktionieren. Und er gab auch denen eine Chance, die vielleicht im Leistungsstand noch nicht so weit waren, aber vielleicht durch das „ins kalte Wasser werfen“ diesen Schub bekommen sollten.

        Dass das am Ende nicht aufging und auch Köllner durch seine Außendarstellung sich zunehmend angreifbar machte, auch weil er eben kein diplomatisches Gespür entwickelte, machte ihn angreifbar – gute Ideen und here Ziele hin oder her.

        8

        1
        Antwort
        • Tja, am Ende bleibt festzuhalten, dass Schommers genau das gemacht hat, was die Kritiker von Köllner stets gefordert haben
          Und war damit genauso erfolglos.

          4

          2
          Antwort
          • Jetzt hört einfach mal mit Köllner und Schommers, das ist ja schon bald psychotisch. Beide sind nicht mehr da. Der eine konnte es nicht, der andere konnte es besser war aber extrem glücklos und das hat jeder gesehen der auch nur irgendwas von Fußball versteht, hat ja auch die Mannschaft bestätigt die mit weniger Wechsel und klarem angepaßten System sich viel besser fühlte. Daran besteht ja gar kein Zweifel und wenn man noch so versucht alles herumzudrehen.

            5

            7
            Antwort
            • Soll ich jetzt auch meine Kommentare stets mit der Floskel „und das hat jeder gesehen der auch nur irgendwas von Fußball versteht“ versehen?Werden Kommentare dadurch schlauer?
              Jeder der etwas von Fußball versteht hat erkannt, dass Schommers mit seiner Ausrichtung nicht aus bloßer Glücklosigkeit gescheitert ist- genauso wenig wie sein Vorgänger nur an seiner Glücklosigkeit gescheitert ist.
              Wer stets einen Schuldigen braucht, um nicht gezwungen zu sein über die Zusammenhänge nach denken zu müssen, der muss mit dem Vorwurf leben können zu Vereinfachung zu neigen.

              6

              3
              Antwort
              • Und was die Mannschaft die Spieler durchweg zu dem Thema äußern die jeden Tag mit beiden Trainer gearbeitet haben ist für dich auch irrelevant, wenns nicht zur eigenen Argumentation paßt oder?

                3

                4
                Antwort
                • In meiner Formulierung – genauso wenig wie sein Vorgänger nur (!!!)an seiner Glücklosigkeit gescheitert ist ist etwas mehr beeinhaltet als in deiner der Eine konnte es nicht, der andere war aber extrem glücklos…Der Eine kann nichts- der Andere scheitert am Glück, weil ansonsten hat er Alles richtig gemacht.
                  Der Einfluss der Spieler über das das Wohl und Wehe von Trainern geht mir persönlich extrem auf die Nerven, kann jeder anders sehen.Aber mal weg von unserem Verein- auch Bayern hätte beinahe die Meisterschaft verspielt aufgrund von internen Spielergenörgel-könnte ja auch unter K Einfluss auf die Ergebnisse gehabt haben-die Ergebnisse wurden ja dann K.Das der Pokal verschenkt wurde ist ja mittlerweile z.B. fast schon common sense.

                  3

                  3
            • Jetzt hört einfach mal mit Köllner und Schommers, das ist ja schon bald psychotisch.

              Sagt genau der richtige…

              6

              2
              Antwort
            • Jetzt hört einfach mal mit Köllner und Schommers, das ist ja schon bald psychotisch.

              Wenn nicht unter deinem Artikel mit Titel „Rückblick“, wo dann? 😉

              Zudem habe ich in den letzten Wochen eher umgekehrt erlebt, dass der gute MK gern immer wieder mal rausgeholt wurde, wenn es gerade passte. Geht man dann darauf ein und betrachtet differenziert, will man schnell die „olle Kamelle ja nicht wieder rausholen“. Entweder oder :mrgreen:

              6

              0
              Antwort
        • Das eine Umstellung statt gefunden hat zu einer defensiveren Ausrichtung kann man doch an den letzten Spielen der Hinrunde erkennen-die Gegner haben danach immer als schlecht gegolten-sie wurden einfach in ihrer Entfaltung nachhaltiger gestört, sahen deshalb ungefährlicher aus.Offensiver war es dann die laue Luft als Konsequenz.Die Tore für die Gegner nach individuellen Fehlern oder unglücklich(Freiburg)
          Was die maulenden Spieler angeht.Ich habe gestern mit zwei überzeugten Rapidfans gearbeitet -in Sachen Menschenführung des neuen Trainers meinten Sie: das Prinzip heißt negative Motivation bzw. Motivation durch Erniedrigung

          2

          2
          Antwort
          • Was die maulenden Spieler angeht.Ich habe gestern mit zwei überzeugten Rapidfans gearbeitet -in Sachen Menschenführung des neuen Trainers meinten Sie: das Prinzip heißt negative Motivation bzw. Motivation durch Erniedrigung

            Hauptsache du findest schon vorab als Chef Bedenkenträger schon etwas Negatives. Lass doch die Leute erstmal beginnen zu arbeiten.

            Der letzte menschlich fragwürdige Trainer aus Österreich hat uns die Deutsche Meisterschaft beschert 😮

            1

            2
            Antwort
            • Welches Jahrhundert war das? Da dürfte man auch noch Kinder und Schüler züchtigen und Frauen dürften ohne Erlaubnis des Ehemanns nicht arbeiten?

              3

              1
              Antwort
      • Die beste Rechtsform hilft dir nichts, wenn die falschen Leute in den entscheidenden Posten sind. Ich hoffe inständig dass wir mit Palikuca, Canadi & Co jetzt mal sportlich die richtigen Leuten am Ruder gefunden haben. Bin sehr gespannt.

        2

        2
        Antwort
  • Weder war unklar, daß Konsoliderung Vorrang hat, auch um den Preis des Abstiegs, noch kann man mMn ignorieren, daß unter Bader nur deshalb bessere Spieler kamen, weil die mit Krediten finanziert wurden, die zweistellige Zinsen kosteten und damit mehr Geld geboten bekamen als in anderen Vereinen. Wie kann man ausblenden, daß wir genau deshalb kurz vor der Insolvenz standen als Bornemann kam?

    Es ist im Profifußball bei den Summen immer ein Risiko dabei, das läßt sicj nicht auf 0 reduzieren oder gar ausblenden, da es um Menschen Spieler geht. Man weiss nie wie sich in ein Spieler in einem neuen Umfeld entwickelt egal wie es vorher war.

    Bornemann lebte doch von den Transfers, die noch von Bader getätigt wurden, ohne die Einnahmen für Schöpf, Füllkrug, Burgstaller, Teuchert, Blum, ja sogar Kutschke mit 1.5 Mio hätte man wohl die finanzielle Konsolidierung auch nicht in der 2. Liga geschafft. Ich weiß hinggegen keinen einzigen Spieler den Bornemann geholft hat, der mit Gewinn weiterverkauft wurde und somit zur Konsolidierung beitrug. Die Transferbilanz, die einen Profiverein sportlich und finanziell am Leben hält, fand ich unter ihm schlecht.

    Ich hatte jetzt leider noch keine Gelegenheit mir die 2,5h Podcast anzuhören vielleicht heute abend nebenbei beim herumwerkeln 🙂 aber wenn man so eine „historisch schlechte Saison“ spielt, die schlechteste überhaupt, haben in meinen Augen alle Beteiligten versagt ohne viele Details warum wenn oder aber zu benötigen und ich finde es gut, daß jetzt ein neues Team eine neue Chance hat.

    13

    8
    Antwort
    • Bornemann lebte doch von den Transfers, die noch von Bader getätigt wurden, ohne die Einnahmen für Schöpf, Füllkrug, Burgstaller, Teuchert, Blum, ja sogar Kutschke mit 1.5 Mio

      … um damit die Altlasten eben jenes Führungsduos (vergesst Woy nicht) zu beheben – und nichtmal das hat gereicht

      12

      6
      Antwort
      • Es ging um den sofortigen Wiederaufstieg, den ja auch das Umfeld erwartet hat, das Risiko ging eben nicht auf, bzw war leider schlecht gemacht. Klar dann sitzt man auf den teuren Verträgen. Aber vorher habe ich keine Stimmen gehört bitte finanziell vorsichtig lieber auf den Wiederaufstieg verzichten.

        10

        7
        Antwort
        • Die Stimmen vorher haben gefordert, einen unfähigen Sportvorstand zu entlassen und ihm nicht noch mal eine Mannschaft ohne Trainer zusammen stellen zu lassen und dabei Geld, das es nicht gab zum Fenster rauszuschmeißen. Die wurden aber leider nicht gehört.

          Es war ja so, daß in der damaligen Abstiegssaiso auch schon wirklich viel zu viel Geld sinnlos verbraten wurde.

          5

          7
          Antwort
          • Beate, das stimmt so nicht. Wir waren uns einig, dass finanziell solide gewirtschaftet werden muss. Ich habe hier keinen Kommentar gelesen, der das Sprengen der zur Verfügung stehenden Mittel fordert. Vielmehr wurde gefordert, dass Herr Bornemann (der zweifellos seine Verdienste um den Verein hat) die ihm zu Verfügung stehenden Mittel auch tatsächlich einsetzt. Effizient einsetzt. Die Frage war im Allgemeinen: Geht mit den zur Verfügung stehenden Mitteln mehr. Da haben wir keinen Konsens erzielt. Könnte man ja auch endlich feststellen und die Debatte beenden.

            14

            2
            Antwort
    • Das Bornemann nur von den Transfers eines Baders profitiert hat ist ein komplettes Nullargument, weil ein Verein nie bei Null wieder anfängt und Palikuca auch von Transfereinnahmen profitieren wird, die durch den Verkauf von Spielern stammen werden, die er nicht selber geholt hat.
      Das generelle Problem ist doch das kein sportvorstand und trainer bei uns so lang überleben kann, dass man sagen kann das ist der Kader von diesem Sportvorstand-Trainergespann.

      11

      7
      Antwort
      • Palikuca profitiert ja schon mal von den ungleich höheren finanziellen Spielräumen, die uns Meeske, Bornemann und Köllner beschert haben.

        11

        2
        Antwort
      • Das Bornemann nur von den Transfers eines Baders profitiert hat ist ein komplettes Nullargument, weil ein Verein nie bei Null wieder anfängt und Palikuca auch von Transfereinnahmen profitieren wird,

        Bornemann hat keinen einzigen Wert geschaffen, den man als solchen bezeichnen könnte. Die einzigen Spieler, die nach seiner 4 jährigen Amtszeit nachgefragt werden, die also Palikuca verkaufen würde, stammen immer noch aus der Bader Zeit, allein das sagt schon alles. Wenn es nach dieser Saison noch Interessenten gibt dann vielleicht für Behrens, und Leibold..Löwen könnte man Bornemann zuschreiben, aber 1 Spieler ist etwas wenig in 4 Jahren, der mit Gewinn verkauft werden kann als Bilanz. Da waren alleine aus Bader Zeit 7 oder 8 gewinnbringende Weiterverkäufe will sie nicht nochmal auflisten.

        3

        3
        Antwort
        • Zu einigen Transfers in der Bornemann Zeit war der FCN allein aus der finanzellen Situation heraus gezwungen-die Situation die ihm sein Vorgänger hinterlassen hatte.Misidjan könnte schon noch was bringen
          Bornemann hat keinen einzigen Wert geschaffen, den man als solchen bezeichnen könnte.Wer so etwas schreibt ist leider nicht ernst zu nehmen.Finanziell konsolidiert steht der Verein erheblich besser da als unter seinem Vorgänger.Sämtliche Spieler die jetzt da sind, sind unter ihm zu Erstliga-Spielern geworden, was auch einen Marktwertzuwachs bedeutet.

          3

          3
          Antwort
          • So isses.

            Der Unterschied ist, dass wir sie nicht verkaufen wollen, sondern behalten. Die BLIND hat doch schon spekuliert, dass Abgänge in Höhe von 20 Mio. möglich wären, falls wir sie gehen lassen.

            Der Gesamtmarktwert wird laut TM.de mit 52,6 Mio. angegeben, letzte Saison zum Aufstieg waren es noch 21,13 Mio.

            Für mich hört sich das schon nach Werten an 😉

            4

            0
            Antwort
    • Es ist ein Irrglaube, dass wir mit dem Kader von Bader aufgestiegen sind. Seine Restbestände und somit das Grundgerüst machte nur noch 25% der Spieler aus (Margreitter, Mühl, Leibold, Petrak, Erras und Behrens). Der Kader der aufgestiegen ist, war demnach maßgeblich von Bornemann zusammengestellt, also ein kleines Fundament von Bader, das durch Bornemann erheblich ergänzt wurde.

      Also nicht Bornemann lebte von Baders Transfers, sondern der Verein überlebte durch den Verkauf von Baders Transfers.

      Dass wir trotz dieser enormen Kostenreduzierung aufgestiegen sind, können sich Bornemann und Köllner durchaus ans Revers heften. Bei allen Fehlern, die dann später gemacht wurden, in der 2. Liga war das hervorragende Arbeit.

      16

      3
      Antwort
  • Palikuca mag sperriger wirken vielleicht nicht ganz so viel Esprit versprühen wie George Clooney Double Bornemann, aber die fokusierte Arbeit auf das konkrete Thema gefällt mir jetzt schon besser als es bei Bornemann je war. So gesehen war für mich zumindest auch wenn es ursprünglich nicht die Absicht des AR war AB zuerst zu entlassen kein Kolateralschade ich persönlich war sogar heilfroh, daß er mitging. Die gefühlte Untätigkeit in der Winterpause und dann am Ende noch Ivo hat für mich all dem die Krone noch aufgesetzt.

    26

    4
    Antwort
    • Keine Ahnung, weshalb du auf solche Äußerlichkeiten anspringst. Vom Typ her fand ich bislang keinen unserer 3 Sportvorstände auch nur irgendwie interessant.
      Mir geht es auch nicht um Bornemann oder Köllner.
      Mir geht es darum, daß der Aufsichtsrat mir mit seiner Entscheidung, Köllner und Bornemann mit vollkommen unzulänglichen und unlogischen Begründungen zu entlassen, eines deutlich gemacht hat: Worte sind in diesem Verein Schall und Rauch. Kontinutiät ist auch nur ein Wort, das genau so lange Bestand hat, wie man sich damit im Erfolg sonnen kann. Und als man dann endlich mal Rückgrat zeigen mußte in einer erwartbaren und nicht von Köllner und Bornemann verschuldeten Mißerfolgsphase, ist man umgefallen.
      Wenn man Entscheidungen trifft (auch Bornemann war ja kein Schnellschuß), sollte man wenigstens dahinter stehen und nicht demjenigen, der das macht, was man von ihm verlangt, dann vorwerfen, kein Fähnchen im Wind zu sein.
      Ich erwarte mir von der Vereinsführung, insbesondere vom Aufsichtsrat nichts mehr. Ich rechne damit, daß dieses Spiel, das man sein Jahrzehnten spielt, auch weiter gespielt wird. Im Grunde rechne ich auch damit, daß unser jetziger Trainer und Sportvorstand eh nicht lange bleiben wollen, sondern unseren Verein nur als Sprungbrett sehen.
      Insofern seh ich also auch keine Notwendigkeit mehr, mich damit auseinander zu setzen, ob ein Spieler eine gute Verpflichtung ist, welches Spielsystem trainiert wird, welche Philosophie dahinter stecken könnte, …
      Ich pflege ab jetzt eine abgewandelte Form von belschanov´s Haltung: Solange es mir gefällt, wie die Mannschaft spielt, gibt es Beifall. Wenn sie lustlos auftritt oder nicht gut zusammen spielt, gibt´s dafür Kritik.
      Und dabei ist mir vollkommen egal, wer spielt, wer trainiert oder was sonst so um dieses Spiel rum passiert.

      9

      23
      Antwort
      • Keine Ahnung, weshalb du auf solche Äußerlichkeiten anspringst. Vom Typ her fand ich bislang keinen unserer 3 Sportvorstände auch nur irgendwie interessant.

        Eben genau darum finde ich die fokusierte Arbeit von Palikuca besser. Kam das nicht an?

        Mir geht es darum, daß der Aufsichtsrat mir mit seiner Entscheidung, Köllner und Bornemann mit vollkommen unzulänglichen und unlogischen Begründungen zu entlassen, eines deutlich gemacht hat:

        Unlogische Begründungen? 🙂 … 20 Spiele ohne Sieg, Tabellenletzer, schlechtestes Torverhältnis, Stimmung in Mannschaft und Umfeld im Keller. Hoffnungslose Auftritte. Von welchen unlogischen Begründungen sprichst du eigentlich? ..
        Selbst wenn es am Ende nicht geklappt hat aber zu dem Zeitpunkt war das Handeln längst überfällig. Da waren andere Vereine nicht annähernd so geduldig wie unser AR.

        Und was ist bitte unlogisch wenn Bornemann zuerste entlassen werden musste laut Satzung um Köllner entlassen zu können. Zu Bader Zeit hatten wir einen AR der alles durchgehen ließ ein Frühstücksdirektoren Verein. Jetzt handelt der AR und es war schwierig gar keine Frage, jetzt paßt es auch wieder nicht.

        24

        5
        Antwort
        • Es wird bei allen Handelnden nach dem Erfolg bewertet-ist ja auch deine Argumentation, oder?Trainer-keine Punkte-Trainer weg.Sportvorstand-keine Punkte, falsche Transfers- Sportvorstand weg.
          AR-kein Konzept für eine bessere finanzielle Ausgangslage, Entscheidungen über Wechsel des Sportvorstandes, Feuerung des Trainers-kein Erfolg- AR super?

          7

          8
          Antwort
          • AR-kein Konzept für eine bessere finanzielle Ausgangslage, Entscheidungen über Wechsel des Sportvorstandes, Feuerung des Trainers-kein Erfolg- AR super?

            Ich weiss nicht ob du da abwesend warst oder es nicht so mitbekommen hast, der AR hat klar seine Vorgehensweise formuliert:
            Schommers Interimstrainer – Sportvorstand Suche – Der neue Sportvorstand entscheided dann über den neuen Trainer.

            Alles ist genau so gekommen, was brauchst du persönlich noch, was fehlt dir persönlich im Ablaufplan?

            6

            4
            Antwort
            • „Schommers Interimstrainer – Sportvorstand Suche – Der neue Sportvorstand entscheided dann über den neuen Trainer.“

              Um wirklich über den Trainer entscheiden zu können, hätte man halt den Sportvorstand parat haben müssen. So konnte er nur noch die Scherben zusammenkehren und neu aufbauen.

              7

              6
              Antwort
              • Was hätte ein früherer Sportvirstand tun sollen noch einen weiteren Abstiegstrainer verbrennen oder die Elfmeter selber schießen? 😅

                5

                5
                Antwort
                • Warum, es gibt doch auch Lösungen wie Huub Stevens, ein zeitlich begrenzter Rettungseinsatz. Ein Impuls von außen hätte vielleicht das bewirkt, was Schommers nicht geschafft hat. Zeit genug wäre vorhanden gewesen.

                  4

                  1
        • Selbst wenn es am Ende nicht geklappt hat aber zu dem Zeitpunkt war das Handeln längst überfällig

          Handeln ist nur dann sinnvoll, wenn man einen Plan hat, den hatte der AR ersichtlicherweise nicht. Schommers war der einzige Notnagel und der hat es gemacht, um sich selbst zu promoten. Das werfe ich ihm nicht vor, aber dem Aufsichtsrat. Es ist kein Problem, wenn der AR der Meinung ist ein Vorstand gefährdet den Verein oder den Erfolg, oder er handelt explizit gegen die Vorgaben und nicht mehr im Rahmen dessen was mit dem AR vereinbart ist, dann muss man den Vorstand entlassen, das entspricht der Aufsichtspflicht.

          Nur sollte man dann auch einen Plan B haben, eine Alternative. Man stelle sich vor der Aufsichtsrat eines Wirtschaftsunternehmen entlässt den Vorstand und benötigt dann Wochen um einen Nachfolger zu finden? Geht nicht? Doch beim Club.

          Und die Idee des AR irgendetwas zum Besseren zu verändern ist ja auch krachend gescheitert, der Punkteschnitt unter Schommers ist schlechter als unter Köllner. Die Punktabstände gegenüber allen Konkurrenten sind gewachsen. Sorry was an der Aktion Köllner raus Schommers rein gut gewesen sein soll erschließt sich mir nicht.

          Vielleicht ist der Freiburger Weg bei einem Traditionsverein nicht gangbar, dann soll man das aber auch so kommunizieren und nicht so tun, als wolle man Kontinuität und in Ruhe etwas aufbauen. Dann soll man klar sagen, wir arbeiten schlicht nach Tabellenstand, wir werden immer wieder ad hoc Aktionen fahren, dann kann man gern auch Bader zurückholen. Den Tanz auf der Rasierklinge kann er und die Kontakte zu halbseidenen Investoren und dubiosen Kreditgebern sind bei ihm deutlich besser.

          Der Verein macht sowieso was er will, ausgegebene Konzepte werden gewechselt wie Unterwäsche.

          8

          10
          Antwort
  • Ich bleibe nach wie vor bei meiner Einschätzung aus dem Winter – natürlich wechselt man idealerweise den Trainer vor der Sommer- bzw. Wintervorbereitung, aber ich hätte Köllner auch nach den schlechten Ergebnissen zum Ende der Hinrunde nicht hinausgeworfen, weil ich der Meinung war, dass es mit den ganzen Rückkehrern wieder besser aussehen wird. Dass der Aufsichtsrat (zumindest teilweise) diese Einschätzung teilte, kann ich also nachvollziehen.

    Was aber nicht bedeutet, dass man ihm nicht sportliche Ziele mit auf den Weg geben musste – und die waren für mich klar ein starker Start in die Rückrunde, gegen die Gegner, gegen die wir in der Hinrunde punkten konnten, und ein Weiterkommen im Pokal. Während wir in den Ligaspielen, wie später unter Schommers, zwar brav mitgespielt haben ohne groß zu punkten, war das Pokalspiel ein völliger Offenbarungseid, bei dem das Team offensichtlich gegen den Trainer gespielt hat. Anders kann man sich diese Nichtleistung nicht erklären. (Anmerkung: Gegen jenen HSV, der zu dem Zeitpunkt schon in der Krise war, an diesem Abend keine sonderlich gute Leistung gebracht hat und die Rückrunde auf Tabellenrang 15 beendet hat.)

    Für mich hat dieses Spiel die Stimmung komplett gekippt. Und nicht aus der Emotion heraus und nicht weil es eine Kurzschlussreaktion war, sondern weil es das Ende einer längeren Reise dokumentiert hat. Drei Monate ohne Sieg, der Abstand zum rettenden Ufer wird größer und größer und offensichtlich hatte er zu dem Zeitpunkt auch Teile der Mannschaft verloren. Wäre es nach mir gegangen, wäre Köllner schon in Hannover nicht mehr auf der Bank gesessen.

    Dass Bornemann sein Schicksal mit dem des Trainers verbindet, darf nicht überraschen, das hat er in Freiburg und Aachen auch schon gemacht und musste man wissen. Das kann man als Loyalität auslegen, für mich ist es schlicht unprofessionell. Dass die lange Zeit ohne Sportvorstand nicht ideal war sehe ich auch so, allerdings stelle ich mir auch den Vorschlag von Alex sehr schwierig vor: Wie genau soll es funktionieren, dass man schon Gespräche mit einem Bornemann-Nachfolger hält, ohne, dass das die Medien sofort spitz kriegen (und ab dem Moment wäre Bornemann eine lame duck)? Es müssten ja alle Mitglieder mit ihm reden, nicht nur einer. Ich könnte mir kein schlimmeres Szenario vorstellen als einen Aufsichtsrat, der einen ihm bekannten Kandidaten ohne größeres Auswahlverfahren durchdrückt… Da warte ich lieber länger und schaue mir dafür alle Kandidaten genau an.

    Wo der Club falsch abgebogen ist? Da greife ich auch wieder auf euren Formel-1-Vergleich zurück: Nirgends. Es mag sein, dass Kubica auf dem Weg ein paar Fahrfehler gemacht hat, sich vielleicht einen Flügel abgefahren hat, aber wenn er im Ende als Achtzehnter ins Ziel kommt, ist er trotzdem dort gelandet, wo er im Williams nun mal hingehört…

    Zur Zukunft: Es wäre wichtig ein für alle mal als Verein klar festzulegen wofür man steht, wo man hin will und vor allem wie man auftreten will. Dafür gibt es mehrere Szenarien, die Alex richtig skizziert, und auch wenn sich das Freiburger-Modell (das, wie angesprochen, schon länger nicht mehr Realität ist) nicht 1:1 umsetzen lässt, wäre das für mich zu präferieren.

    Wichtig dafür wäre in meinen Augen die Rolle, die jetzt für Peter Hermann angedacht wäre. Ein Sportkoordinator, der einzig und allein dafür zuständig ist, die gemeinsam gewählte Spielphilosophie durch alle Mannschaften durchzuziehen und für die Durchlässigkeit zu sorgen. Das ist die Position, die für Stabilität garantieren kann, selbst wenn man sich von Trainer und/oder Sportdirektor trennen muss und gleichzeitig die sportliche Kompetenz hat, die dem Aufsichtsrat fehlt.

    Das Freiburger Modell besagt in meinen Augen nämlich nicht, dass man sich nicht von einzelnen Verantwortungsträgern trennen kann, sondern dass das große und ganze wesentlich wichtiger ist als die handelnden Personen. Was dich als Verein immer und immer wieder zurückwirft, ist, wenn jeder neue Sportdirektor und jeder neue Trainer eine völlig andere Sicht der Dinge haben, betreffend Personalpolitik und dem Auftretten der Mannschaft. Das gilt es ein für alle mal abzustellen.

    Und als Verein, der aller Voraussicht nach immer wieder mal zweite Liga spielen wird, dessen zweite Mannschaft den Anspruch hat ganz vorne in Liga 4 mitzuspielen und dessen Jugendmannschaft zum Teil aufsteigen, zum Teil die Klasse halten müssen, wäre meine Wunschvorstellung ganz klar, dass wir aktiven, offensiven Fußball spielen. Auch wenn wir mit dem erneut Gefahr laufen, in Liga 1 eins auf die Nase zu bekommen.

    32

    0
    Antwort
    • Es müssten ja alle Mitglieder mit ihm reden, nicht nur einer. Ich könnte mir kein schlimmeres Szenario vorstellen als einen Aufsichtsrat, der einen ihm bekannten Kandidaten ohne größeres Auswahlverfahren durchdrückt… Da warte ich lieber länger und schaue mir dafür alle Kandidaten genau an.

      Aber genau so ist es doch am Ende gelaufen, die Gespräche hat allein Grethlein geführt und der übrige AR hat das dann mehr oder weniger nur noch abgenickt.

      Wichtig dafür wäre in meinen Augen die Rolle, die jetzt für Peter Hermann angedacht wäre. Ein Sportkoordinator, der einzig und allein dafür zuständig ist, die gemeinsam gewählte Spielphilosophie durch alle Mannschaften durchzuziehen und für die Durchlässigkeit zu sorgen. Das ist die Position, die für Stabilität garantieren kann, selbst wenn man sich von Trainer und/oder Sportdirektor trennen muss und gleichzeitig die sportliche Kompetenz hat, die dem Aufsichtsrat fehlt.

      Das hat man ja im Prinzip auch gemacht, also die Köllnersche Spielphilosophie im gesamten Verein zu etablieren, zunächst übers NLZ, mit Köllners Inthronisierung dann auch bei den Profis.
      Aber da ist dann eben das Problem: die Philosophie muss unabhängig vom Personal vorgegeben sein, eine mit einer Person verknüpften Philosophie, wo auch immer der dann die Verantwortung haben mag, wird immer voraussetzen, dass diese Person auch weiterhin im Verein tätig bleiben wird. Am schlimmsten, weil die Auswirkung dann am heftigsten sind, natürlich dann, wenn diese Person Cheftrainer ist.

      Zu Peter Hermann steht übrigens heute im kicker, dass er definitiv als Co bei den Bayern aufhören will und seine Wohnung in München auch schon gekündigt hat, „und sich womöglich zur Ruhe setzt“. Er hat allerdings „mehrere interessante Anfragen, Nürnberg möchte den Mann mit dem enormen Fachwissen als Technischen Direktor“.

      3

      2
      Antwort
      • Ist es so? Das habe ich anders mitbekommen.

        Und nein, das sehe ich deutlich anders. Einerseits kann und soll das nie Aufgabe einen Cheftrainers sein, sondern wenn, dann von jemanden der eben nicht im täglichen Geschäft der Kampfmannschaft involviert ist, und andererseits weil doch bei uns trotzdem jeder irgendwie spielen hat lassen.

        Bei Ajax spielt von der kleinsten Jugend an jede Mannschaft jedes Spiel im 4-3-3, da weiß jeder was er im System zu tun hat, wie die Laufwege sind, wie und wann gepresst wird. Die leben seit Jahrzehnten davon, dass sie Stammspieler verkaufen und junge aus ihrer eigenen Jugend problemlos auf diese Position setzen können, weil die zwar neue Mitspieler haben, aber trotzdem wissen was von ihnen verlangt wird.

        Wir spielen in der Jugend zum Teil mit Positionen und Spielertypen, die es in unserer Kampfmannschaft gar nicht gibt, da frage ich mich dann schon immer, für wen wir die eigentlich ausbilden.

        11

        0
        Antwort
        • Dem ersten Teil kann ich zustimmen. Der Chefcoach sollte sich ausschließlich um die Erste kümmern. Darüber hinaus haben die Burschen ja eigentlich auch genug zu tun.

          Dem zweiten Teil kann ich nicht nur bedingt zustimmen. Der Nachwuchs soll schließlich umfassend ausgebildet werden. Auf unterschiedlichen Position. In unterschiedlichsten Systemen.
          Vielleicht widerspricht das aber deiner Aussage gar nicht oder du stimmst damit grundsätzlich überein.

          Im Allgemeinen (und das ist nicht als Replik auf xxandls Beitrag zu verstehen) ist es manchmal auch ziemlich spannend und konstruktiv, sich innerhalb einer Diskussion auf die Suche nach gemeinsamen Argumenten zu machen oder einfach mal festzustellen, dass man eben unterschiedlicher Meinung ist.

          2

          0
          Antwort
          • Damit hast du schon recht, widerspricht meiner Vorstellung aber in der Tat nicht.

            Ich hoffe ich erzähle jetzt keinen Blödsinn, aber ich glaube zu wissen, dass die Spieler bei Ajax alle auf mehreren Positionen zum Einsatz kommen, aber immer im selben 4-3-3. Was definitiv Sinn ergibt, weil man ja keine reine Spezialisten haben will, sondern einen Außenverteidiger, der auf beiden Seiten aushelfen kann, einen defensiven Mittelfeldspieler, der auch in der Abwehr aushelfen kann, usw…

            Ab einem gewissen Alter sollte aber zumindest grundlegend klar sein, wo ein Spieler denn ungefähr sportlich zuhause ist, in der A-Jugend würde ich den Torhüter nicht mehr zum Stürmer umfunktionieren.

            8

            0
            Antwort
    • aber ich hätte Köllner auch nach den schlechten Ergebnissen zum Ende der Hinrunde nicht hinausgeworfen, weil ich der Meinung war, dass es mit den ganzen Rückkehrern wieder besser aussehen wird. Dass der Aufsichtsrat (zumindest teilweise) diese Einschätzung teilte, kann ich also nachvollziehen.

      Es stellt sich so heraus mittlerweile, daß er AR schon in der Winterpause sehr stark über Köllner und über den Rauswurf nachgedacht hat, dafür gibt es viele Indizien von denjenigen die nahe am Verein arbeiten. Es hat nur so lange gedauert weil Bornemann sich so alternativlos lange Zeit dagegen stemmte. Bis man eben den Weg ging ihn auch zu entlassen satzungesbedingt.

      6

      3
      Antwort
      • Hat Grethlein nicht selbst davon gesprochen, dass man sich im Winter im Aufsichtsrat noch nicht einig war? So wie ich es verstanden habe, hat man sowohl Köllner als auch Bornemann vorsprechen lassen und sich danach auf einen vorübergehenden Verbleib geeinigt.

        0

        0
        Antwort
  • Ich bin immer wieder erstaunt wie die Arbeit des AR hier wahrgenommen und kommentiert wird.
    Für alle die nur ein gutes Kurzzeitgedächtnis haben..
    Als Herr Grethlein 2014 den Vorsitz des großteils jetzt noch amtierenden Aufsichtsrates übernahm, war unser Club in den Niederungen der 2. Bundesliga angekommen und finanziell vor dem Kollaps.
    Der neue AR beäugte einige Zeit die Situation, wechselte nach und nach Herr Woy gegen Herr Meeske (das beste was dem Club passieren konnte) und danach Herr Bader gegen Herr Bornemann aus.
    Mit dem Ergebnis, dass der Club heute nach schwierigen Zeiten finanziell wieder Boden unter den Füßen hat und sportlich der 1. Liga wieder erheblich näher ist.
    Schade, dass man nach dem Aufstieg erkennen musste, dass einige mit der neuen Situation und Aufgabe überfordert waren. Einige Spieler stießen sportlich schnell an ihre Grenzen, Herr Köllner wollte den Klassenerhalt mit der Taktiktafel erreichen anstatt mit solider Arbeit und auch Herr Bornemann hat es leider nicht geschafft zwar mit bescheidenen finanziellen Mitteln kaum einen Spieler zu verpflichten, der der Mannschaft nur ansatzweise helfen konnte.
    Herr Meeske ging leider von sich aus, aber ich glaube mit Herrn Rossow hat der Verein einen würdigen und geeigneten Nachfolger an Land gezogen.
    Und auch beim Thema Sportvorstand glaube, dass der AR einen guten Job gemacht hat. Wir wollen die beste, nicht die schnellste Lösung.
    Auch wenn es mit dem Klassenerhalt wohl nicht mehr klappt, sollte man festhalten…wir haben ein tolles Team auf dem Platz, das gewillt ist bis in die letzte Sekunde alles zu versuchen…wir haben einen Trainer, der dem Team ein Spielsystem aufgedrückt das dem Potential und der Zusammenstellung des Kaders entspricht…wir haben einen Finanzvorstand der den Verein kontinuierlich gesunden wird…wir bekommen einen neuen jungen Sportvorstand mit tollen Visionen…und wir haben einen AR der um seine Aufgabe weiß, nämlich der Aufsicht und Korrekturen des Vereins..

    In diesem Sinne…“unser Club wird niemals untergehn…“

    24

    2
    Antwort
    • Herr Köllner wollte den Klassenerhalt mit der Taktiktafel erreichen anstatt mit solider Arbeit

      Sorry, aber solche Sätze passen schlicht nicht zum Aufruf den (Aufsichtsrat) fairer zu beurteilen. Man kann nicht Fairness fordern, wenn man diese selbst nicht aufbringt. Man kann sicher manches an Köllner kritisieren, aber ganz sicher nicht, dass er nicht akribisch und solide gearbeitet hat.

      auch Herr Bornemann hat es leider nicht geschafft zwar mit bescheidenen finanziellen Mitteln kaum einen Spieler zu verpflichten, der der Mannschaft nur ansatzweise helfen konnte.

      Verpflichtungen von Bornemann:
      Immerhin jat Bornemann auch Leute wie Mathenia geholt, der von vielen hier als Top-Spieler gesehen wird, oder einen Valentini, einen Ishak, einen Bredlow, die uns in die erste Liga gebarcht haben.

      Vielleicht haben Köllner und Bornemann die finanzielle Konsolidierung zu ernst genommen, vielleicht hatten Sie aber schlicht Pech. Klar ist aber auch, wenn Du mit einer Mannschaft die von der Papierform her zu den schwächsten der Liga gehört immer wieder gegen den Moment arbeiten musst, wenn Du Elfmeter unglücklich vergibst, wenn Du unglückliche Tore gegen Ende des Spiels hinnehmen musst, wenn Du frühe rote Karten fängst, dann ist es fast unvermeidlich, dass Du in einen Abwärtssttrudel gerätst.

      mit Herrn Rossow hat der Verein einen würdigen und geeigneten Nachfolger an Land gezogen.

      Woran machst Du das fest, der Mann ist ja nun eine Weile da, aber er sagt nichts substantielles, er macht nichts substantielles, ich sehe da noch keinen Grund ein positives Urteil zu sprechen. Immerhin kommt der mann ja aus einem komplett anderen Metier, also die beruflichen Leistungen bisher lassen sich nur schwer auf den aktuellen Job übertragen. Ich sage damit ausdrücklich nicht, dass er schlecht ist. Aber ein wenig mehr Führung würde ich mir von einem Vorstand schon wünschen.

      Auch wenn es mit dem Klassenerhalt wohl nicht mehr klappt,

      Nein klappt es wohl nicht mehr, der Abstieg ist fix.

      wir haben einen Trainer, der dem Team ein Spielsystem aufgedrückt das dem Potential und der Zusammenstellung des Kaders entspricht

      Meinst Du damit Schommers? Den haben wir verabschiedet und ob Canadi zu uns und der Mannschaft passt wird man sehen. Wenn ich mir aber die letzten 4 (mit dem kommenden) Trainer ansehe, kann ich noch nicht ganz die Kontinuität erkennen, das muss man sicher auch Bornemann ankreiden, denn Schwartz und Köllner hatten sicher recht unterschiedliche Vorstellungen von Fußball. Schommers hat dann aber wieder komplett anders spielen lassen als Köllner und Canadi, da werden wir sehen. Tendenziell geht es wohl eher wieder Richtung Schwartz und Schommers. Von einer dauerhaften Idee kann man beim Club da eher nichts sprechen und die müsste schon ein wenig vom AR vorgegeben werden. Blöd halt nur wenn im AR keiner mit sportlicher Expertise ist.

      wir haben einen Finanzvorstand der den Verein kontinuierlich gesunden wird

      Woran machst Du das fest? Bisher hat Rossow da noch nicht viel beigetragen. Ich hoffe ja, dass Du Recht hast, aber Argumente kann ich noch keine sehen. Aktuell wird das Pesonal massiv aufgerüstet, das wird erst mal Geld kosten, Sportdirektor und Scouts machen das ja nicht für ein Dankeschön.

      wir bekommen einen neuen jungen Sportvorstand mit tollen Visionen

      Welche tollen Visionen hat Palikuca denn? Ich ahbe noch keine gehört. Ok er will direkt wieder aufsteigen, aber das ist auch eher banal als Absteiger, das wir kaum einer anders formulieren.

      11

      4
      Antwort
      • Das Personal wird nicht massiv aufgerüstet. Wir haben einfach nur zwei Scouts fest angestellt. Das ist kein Luxus. Das ist normal. Eh seltsam, dass das der Herr Bornemann das für nicht notwendig erachtet hat. Einer der beiden Scouts hat über das reine Scouting hinaus eben auch Zuständigkeiten im Bereich Sportmanagement. Der neue, noch einzustellende Technische Direktor, hoffentlich Peter Hermann, ersetzt wohl den Herrn Laudenklos als Nachwuchschef und erhält ebenfalls darüber hinaus gehende Verantwortlichkeiten im Profibereich.

        6

        1
        Antwort
    • Ich bin immer wieder erstaunt wie die Arbeit des AR hier wahrgenommen und kommentiert wird.

      Und ich bin erstaunt, wie sehr doch schnell pauschaliert wird…

      Man darf ja eine Aktion des AR kritisieren und muss deswegen die Gesamtleistung nicht weniger schätzen. Wir im Podcast sprechen bspw. ausschließlich über die Handlungen des AR rund um die Entlassung AB/MK. Dass man dabei nicht jedesmal vorsorglich eine Laudatio auf die positiven Dinge singen muss, ist eher ein Beleg dafür, dass man sonst zufrieden ist.

      2

      2
      Antwort
  • Bornemann hat im Aufstiegsjahr fraglos gute Arbeit geleistet. ABER:
    – wir hatten keinerlei Scouting.
    – seine Endlosschleife: „wir sind ja sooo arm und bitte akzeptiert, dass wir der Dauerverlierer Nr. 1 sind“. Das verprellte Sponsoren und Spieler und hat unser generelles Loserimage untermauert. Nicht falsch verstehen, ich will hier keinen Sprücheklopfer. Aber ein bißchen besser kann man sich schon medial verkaufen
    – Düsseldorf hatte zur Vorbereitung praktisch die ganze Mannschaft parat. Wir reden von Düsseldorf, nicht Dortmund. Das ist also machbar. Wir dagegen haben diese Chance verpasst
    – keiner der Neuzugänge war wirklich ein Brüller. Auch Perreira nicht, der hatte maximal 4 gute Spiele in der Saison
    – die unsägliche Wintertransferperiode. Mir kann einfach keiner erzählen, dass es unmöglich ist Spieler, die irgendwo auf der Bank versauern, auszuleihen. Es kam ein unfitter Ilicevic.

    Man wird sehen, was Palikuca auf die Kette bringt. Abwarten ist angesagt.

    23

    3
    Antwort
  • @belschanov (falls die Kommentarfunktion bei mir mal wieder nicht..) Der nicht nur von Dir gewünschte Trainer- Pragmatismus sollte m.E. aber nicht dazu führen, dass primär nur das austrainiert wird, was die Mannschaft bereits kann, was ihr am leichtesten fällt, auch wenn das populäre ‚die sollen einfach nur das spielen, was ihnen entspricht‘ so schön nach ‚Maximum rausholen‘ klingt. Einiges von dem dazu lernen, was ihnen noch schwer fällt, was sie noch nicht können oder kennen, sollten die Spieler schon (Repertoirerweiterung, Flexibilität auf dem Platz, schwerer ausrechenbar sein usw.). Und das durchaus eben auch anhand einer vom Trainer präferierten plausiblen Grundidee von (modernem) Fußball. Die muss ja nicht zwingend gleich ein ‚Spielphilosophie-Fetisch‘ sein. Ich meine damit eher ein wohldosiert stetiges Fordern und Fördern, am besten immer knapp unterhalb der Grenze zur Überforderung. Diese Grenze zu erkennen bzw. zu akzeptieren, ist halt leider für manchen Trainer eine (zu) große Herausforderung..

    4

    0
    Antwort
    • Zitat Dude:

      „Einiges von dem dazu lernen, was ihnen noch schwer fällt, was sie noch nicht können oder kennen, sollten die Spieler schon (Repertoirerweiterung, Flexibilität auf dem Platz, schwerer ausrechenbar sein usw.). Und das durchaus eben auch anhand einer vom Trainer präferierten plausiblen Grundidee von (modernem) Fußball.“

      Zustimmung!

      Der Trainer muss die einzelnen Spieler im Training individuell verbessern und er muss in puncto Trainingslehre und Taktik auf dem aktuellen (modernen) Stand sein.

      Aber das versteht sich ja von selbst.

      1

      1
      Antwort
    • Die gute oder die schlechte Nachricht zuerst? 😉

      Die Gute: Ich hab ihn mir natürlich komplett angehört, bevor ich mich geäußert habe.
      Die Schlechte: Ich höre immer Podcasts zum Einschlafen, dieses Mal wart ihr dran…

      4

      0
      Antwort
      • Die Schlechte: Ich höre immer Podcasts zum Einschlafen, dieses Mal wart ihr dran…

        brauchst du 2 Stunden zum einschlafen 🙂 oder warst du nach 5min schon weg?

        1

        1
        Antwort
        • Minute 46 war terminbedingt bisher Schluss, aber er bildet bisher alle Meinungen komplett ab-ich würde sagen ich bin eher Endlianer, aber mal zu Ende hören

          1

          0
          Antwort
    • Bin noch dabei. 2 h Rückschau, Respekt und vielen Dank. Aber ich möchte noch meine Meinung kundtun: Ich fand Bornemann und Köllner bis zum Stuttgartspiel (Hinrunde) definitiv richtig. Aber dann kam dieses Spiel, wo ein völlig verunsicherter Verein auftaucht und wir ihn aufbauen. Spätestens ab da wirkte zumindest Köllner nach außen ratlos und versteigerte sich zu seltsamen Aussagen. Natürlich betrachte ich das aus Regensburg nur aus der Ferne, allerdings haben mir dann die weiteren Spiele dann einfach den Rest gegeben. In der Winterpause hätte reagiert werden müssen, aber mit Köllner dann die ganze Restsaison weiterzumachen und die Fans weiter zu verprellen, hätte ich als unrichtig gefunden. Dass Bornemann sich vor den Trainer stellt, war zwar ehrenwert, natürlich auch sein Beitrag zur Konsolidierung, allerdings vermisste ich eine transparente Kommunikation und eine realistische und ehrliche Einschätzung der Leistungen der Mannschaft. Dann einfach immer von einer guten Mannschaftsleistung zu sprechen, welche ja auch ihr in der Analyse als unwahr dargestellt hat, fand ich einfach nur stur und (Sorry) dumm. Schommers… Okay
      Aber dass man mit einem durchschnittlichen Kader dennoch taktisch sich auf einen Gegner einstellen und überraschen kann, beweisen ja immer wieder die Zweitligisten wie Heidenheim, Aue oder Regensburg.
      Mir war Köllner dann zu ausrechenbar und zu unflexibel. War das verboten zumindest in einigen Spielen auf eine klare Defensive zu setzen?
      Wenn ich beruflich einen Fehler mache, sollte ich ja auch diesen erkennen und mich verändern. Oder ich sage bis zum Ende, dass meine Leistung perfekt war.
      Vielleicht hättet ihr ja das ausgehalten dann an Köllner den Rest der Saison festzuhalten, allerdings war meine Wahrnehmung, dass der Rest (und ja auch ich) einfach keine Lust mehr hatte diese Spiele zu verfolgen, da sie immer nach dem gleichen Schema abgelaufen sind. Wir waren überraschend immer nich in theoretischer Reichweite zu anderen Clubs, deswegen fand ich es einfach richtig, den Trainer zu entlassen und etwas anderes zu probieren. Vielen Dank für euren Podcast!!!!

      7

      2
      Antwort
    • Na aber hallo, gleich gestern Morgen, direkt nach dem Aufstehen. Und dann weiter im Büro. War übrigens trotz der Länge nicht langatmig, sondern immer schön kontrovers. Wobei ich Dir bei gewissen Themen (Du weißt ja, wir gehen da recht konform) gerne etwas Unterstützung gegeben hätte 😉

      1

      0
      Antwort
  • halb bislang, den Endl find ich ja am schlimmsten :-)…aber erstmal Stuttgart-Berlin ansehen, boh wenn der VFB das auch noch vermasselt, wird es nächstes Jahr eng in der 2. Liga.

    2

    2
    Antwort
      • VFB-Union 2:2 (bislang) ..mann mann, erst mit dem HSV nicht gerechnet jetzt kommt wohl auch der VFB noch dazu in der 2. Liga?
        Würde zur abgelaufenen Saison passen, selbst wenn wir gar nicht mehr spielen haben wir noch Pech.

        6

        3
        Antwort
        • Stuttgart hat die 50 Millionen die sie von ihrem Anteilseigner Daimler zum Einstieg bekommen haben nahezu komplett verbraten -innerhalb einer Saison.So bringt ein Investor auch eher wenig.
          Der einzige der wohl an einem Union aufstieg profitiert ist in Stuttgart deren Präsident…

          8

          2
          Antwort
        • …und so wie es aussieht bleibt auch Ingolstadt drin. Gut möglich, dass die nächste Saison wieder von Audi vollgestopft werden und dann auch oben mitspielen wollen 🙁

          2

          1
          Antwort
          • Ich denke mal die Autokonzerne haben momentan andere Probleme und Audi hat den FC Ingolstadt noch nie „vollgestopft“ sonst würden sie woanders spielen als in der 2. Liga gegen den Abstieg.

            1

            3
            Antwort
  • @juwe @christian-berlin
    Euren schon traditionellen kommentar-paarlauf finde ich generell amüsant. Bitte weiter so, sonst würde mir glatt was fehlen…

    4

    2
    Antwort
    • ja ja ich weiss…aber wie heißt es so schön im Podcast-war es ein Potpourri an Gründen- da konnte man immer wieder einhaken….

      4

      0
      Antwort
    • Morgenpost ist noch reißerischer als die Bild, dabei aber deutlich schlechter informiert. Ich würde da jetzt erstmal nix weiter drauf geben. Zumal auch der Hasi-Vau mal anfangen muss, auf die Kohle zu schauen…

      2

      0
      Antwort
      • 2 Mio Ablöse soll teuer sein, wenn ein Führungsspieler eines anderen Vereins noch zwei Saisons Vertrag hat-ich verstehe die behauptete Auspreisung nicht im Geringsten.Doof nur das der Club angeblich auch Interesse an Bakalorz haben soll, wäre das dann schon der geplante Ersatz?Transferdiskussionen sind manchmal schon spannender als zu tippen wie der Club gegen Leipzig spielt

        3

        1
        Antwort
    • auch ein Rückblick, ich vermisse hier allerdings den 1.FCN. Haben wir es diese Saison tatsächlich mal geschafft, keine Strafen zu bezahlen?

      Also für das letzte Spiel 5:1 in Freiburg! sollte die Mannschaft auf jeden Fall noch Strafe zahlen mind. 1 Monantsgehalt jeder als Schmerzensgeld entrichten.

      4

      2
      Antwort
  • Marvin Ducksch? Lustig, wenn der jetzt zu uns kommt. Vor der Saison wollte ich den bei uns haben und jetzt ist er wahrscheinlich sogar günstiger 🙂

    1

    0
    Antwort
  • Danke an die Gesprächspartner des Saisonbilanz-Gespräches. Ich konnte bisher nur die erste Stunde hören, der zweite Teil folgt jetzt am Wochenende.
    Das bisher gehörte fasst die bisherigen Argumente pro/conta Trainerentlassung nochmal gut zusammen. Eine schlüssige Erklärung für das, was zwischen Trainer und Mannschaft im Herbst passiert sein muss, gibt es auch jetzt nicht bzw. kann es vielleicht auch nicht geben. Ich wiederhole mich gerne, dass das Schlüsselspiel für mich das Heimspiel gegen den VfB war. In diesem Spiel war mehr als offensichtlich, dass irgendetwas nicht stimmt: womöglich hat wirklich Köllner schon vor diesem Spiel seinen starken pädagogischen Impetus zu sehr in den Vordergrund gestellt und die Mannschaft war völlig rat- und hilflos auf dem Platz, so wie es dann in den Spielen gegen Freiburg und in Hamburg nochmals passiert ist.

    9

    0
    Antwort
  • Meiomei is des schwer, dieses Pokalfinale mit IRGENDeiner Emotion anzuschauen. Wenn sie wenigstens die Hosen tauschen würden, bei dem permanenten rotweißweißrotweißrot wirds einem ja ganz schwindelig.

    3

    0
    Antwort
      • Das heutige Spiel ist so interessant, wie der berühmte Sack Reis, der in China umfällt…. heutzutage schaut man da doch stattdessen viel lieber eine spannende Krimiserie im Stream an.

        8

        2
        Antwort
      • Ich bin nicht nur Club sondern auch Sportfan und wie Coman und Lewandowski unter absolutem Druck ihre Tore erzielen, das sehe ich immer gerne, so eine Art und Weise völlig egal von wem. Das ist große (Fußball)Kunst da interessieren mich auch keine Farben. Wenn man dann daran denkt wir waren mehr als nahe dran an einem Sieg gegen so eine Mannschaft, könnte ich mich über den Elfer in der 91. Minute immer noch richtig ärgern. Hinten raus einfach ein tolles Spiel.

        5

        7
        Antwort
        • Einerseits ja, weil man da sieht, was im Fußball im Prinzip möglich ist, andererseits nein, weil es mich außer einem kurzen „oha!“ emotional völlig kalt gelassen hat. Am Nebentisch in einer Kneipe habe ich heute mitbekommen, wie jemand am Telefon vom Pokalfinale WSV-Uerdingen Bericht erstattet hat – DAS war Emotion😉!

          7

          0
          Antwort
          • Lewandowski? Wenn Schiris anständig pfeifen würden, wäre der oft mit gelb-rot vom Platz gegangen. Dessen Ellbogen befinden sich andauernd und permanent in den Gesichtern der gegnerischen Verteidiger. Zum Glück dauern Fußballspiele nicht lange genug, da besteht keine Gefahr, daß die da festwachsen.

            3

            0
            Antwort
  • Wieder zurück zum Club, also erst dachte ich wir haben wieder eine „einfachere“ Zweitligasaison, aber wie es mittlerweile aussieht haben wir einige Hochkaräter in der 2. Liga wenn Stuttgart das morgen nicht noch hinbekommt. Dann sind da der HSV der geblieben ist, VFB Stuttgart, H96 … dann sehen wir fast jede Saison eine überraschend starke Mannschaft auf dem direkten Aufstiegsplätzen wie Paderborn oder vorher mal Darmstadt, dann St. Pauli, Kiel usw.
    Ich befürchte wir können uns mal wieder auf einige Jahre 2. Liga einstellen.

    2

    11
    Antwort
    • So ist der Clubfan, manisch depressiv, gestern noch der neue großartige Sportdirektor, der uns zuu neuen Höhen führen wird, heute schon wieder viele Jahre 2. Liga. Sollten wir nicht erst mal abwarten, wie die Mannschaft aussieht, was der neue Trainer mit Ihr macht und wie wir in die Saison kommen? Dann können wir doch immer noch mit dem großen Jammern beginnen, wenn es wirklich so kommt. Ein bisschen mehr Gegenwart statt Tradition und Vergangenheit und Träume von der Zukunft.

      26

      1
      Antwort
      • So ist der Clubfan, manisch depressiv, gestern noch der neue großartige Sportdirektor, der

        Ziemlich geschmacklos, wenn man eh keine Arguemente hat mit solchen Begrifflichkeiten wie „manisch depressiv“ zu spielen, nur so viel dazu. Das gehört bestimmt nicht zu solch banale Zusammenhänge.

        Sollte es bei dir nur an der Lesekompetenz liegen, jeder Sportvorstand, jeder Trainer, jeder Spieler muss sportlich liefern so wie alle vor ihm auch. Das betrifft genauso Palikuca. Für meinen Geschmack muss es nicht der Aufstieg sein, denn der wird extrem schwierig wenn Mannschaften wie der VFB zum HSV auch noch hinzukämen, die 50 Mio in ihren Kader mal eben investieren können. Und bis zwei zählen was die direkten Aufstiegsplätze angeht traue ich dir zu 🙂

        6

        23
        Antwort
    • Wer Angst vorm VfB oder vorm HSV hat, braucht gar nicht erst aufzusteigen. In der 1. Liga warten noch ganz andere Kaliber. Ich fände es klasse, wenn der VfB absteigt und Union aufsteigt. Gegen den VfB gäbe es zwei Super „Derbys“ in der zweiten Liga. Ich könnt mich drauf freuen!

      17

      3
      Antwort
      • Ganz meine Meinung, @Doebs!
        Wenn wir übernächste Saison (im Falle eines Aufstiegs) nicht wieder sang- und klanglos als Erstligist untergehen wollen, müssen wir uns jetzt auch in einer SEHR STARKEN zweiten Liga durchsetzen können.

        7

        2
        Antwort
  • Keine Angst Armin, wir gewinnen die ersten 3 Spiele und dann steht der Aufstieg eh gleich wieder fest 😉

    3

    3
    Antwort
        • Okay, deine Ansprüche sinken merklich.

          Und Bornemann hat Löwen s Vertrag bis 2022 verlängert ohne Ausstiegsklausel

          2

          3
          Antwort
          • Wenn Stuttgart auch noch in die 2. Liga kommt, sehe ich keine Chance auf einen direkten Aufstiegsplatz im Normalfall. Es ist einfach Realitätssinn, aber ich wäre zufrieden wenn es das obere Drittel wird, auch in der 2. Liga muss man sich erstmal wieder zurechtfinden.
            Wenn man ehrlich ist, wir wären doch in keiner anderen Saison direkt aufgestiegen als in genau der Saison, als sogar Regensburg mit um den Aufstieg spielte 🙂 eine Saison ohne große Namen.
            Wenn Stuttgart heute nicht die Kurve bekommt in Berlin, glaube ich zu 99% nicht an einen Aufstieg kommende Saison, klingt nicht schön aber daran lasse ich mich gerne messen.
            Es muß ja erstmal etwas komplett neues aufgebaut werden das wird auch dauern bis es Fuß fasst und sich neue Mannschaftsstrukturen bilden in der 2. Liga. Völlig naheliegend.

            5

            9
            Antwort
            • Wer sagt denn das? Ich habe im Gefühl, dass die nächstjährige Zweitligamannschaft besser wird als die letztjährige Erstligamannschaft war… 😉

              Natürlich haben wir Chancen. Wäre ich Stuttgart, Hannover oder der HSV würde ich mir mehr Sorgen machen. Wenn 3 sich streiten, freut sich der Club 😀

              Aber jetzt lassen wir erstmal Union aufsteigen….

              11

              1
              Antwort
              • Wer sagt denn das? Ich habe im Gefühl, dass die nächstjährige Zweitligamannschaft besser wird als die letztjährige Erstligamannschaft war

                Zum VFB ein paar Fakten, sollten sie absteigen, was du ja so toll fändest:

                Aber: Der VfB wäre trotz geringerer TV-Einnahmen und trotz geringerer Sponsoring-Erlösen in der neuen Saison wohl der finanzkräftigste Verein in der 2. Liga und finanziell gut gerüstet, um erneut den sofortigen Wiederaufstieg anzugehen.

                So verlängerte Hauptsponsor Daimler seinen auslaufenden Sponsorenvertrag beim VfB erst vor der Relegation um vier Jahre und wirbt wie bislang auf der Brust der Spieler, aber in Zukunft auch auf dem Ärmel. Ein klares Treuebekenntnis. Dazu kommen die Einnahmen (35 Mio. Euro) aus dem Transfer von Benjamin Pavard zu den Bayern und ein angestrebter zweiter Investor. Notverkäufe wären kein Thema. Fast alle Spielerverträge gelten auch für die 2. Liga.

                Dann kannst du 1 direkten Aufstiegsplatz schon mal an den Nagel hängen 😮

                Freu dich also lieber nicht zu sehr , falls Union heute aufsteigt. Der VFB hat ja die Kader Qualität ich hoffe die biegen das heute um.

                5

                6
                Antwort
                • Fände ich nicht grundsätzlich toll, aber emotional ist man doch eher mit dem Außenseiter, wenn einem die Mannschaften egal sind….

                  Ich dachte, Dir geht es primär immer um den guten Sport? Auf dass der Bessere gewinne!

                  😀 😀 😀

                  3

                  2
                • Ich dachte, Dir geht es primär immer um den guten Sport? Auf dass der Bessere gewinne!

                  Deswegen sähe ich den Club auch gerne in der 1. Liga. Da ist mir das Hemd näher als die Hose.
                  Da kann man aber im gegenwärtigen Punkt noch gar nichts sagen, kenne weder Canadi und auch nicht die Mannschaft/Kader kommende Saison.
                  Kenne ja einige VFB Fans gut, die sind in Weltungergangsstimmung. Willig hat ja jeden Fan zum „Signalspieler“ ernannt. Mal sehen, aber Stuttgart hätte die Qualität schon dort zu gewinnen. Kopfsache

                  2

                  0
                • Die Stuttgarter haben so viel Glück wie wir – ihr erstes Tor in Berlin wird zurückgenommen (VAR) durch passives Abseits.

                  0

                  0
                • War aber auch selten dämlich. Da turnt ein Stuttgarter 3 m im Abseits vor dem Torwart rum und steht auch noch in der Sicht. Der Freistoß war perfekt geschossen, der wäre auch ohne den Störer reingegangen. Selber schuld und völlig zurecht zurückgenommen.

                  1

                  0
                • Paßt auch noch irgendwie zur vergangenen Saison Null Glück, selbst dann noch wenn wir gar nicht mehr spielen. Wie kann Stuttgart mit so einem Kader nur absteigen. Das wird eine harte 2. Liga, eine der schwersten seit Jahren.

                  3

                  2
                • Oh ja, das wird hart! 4 Topfavoriten, da muss zwangsläufig mindestens einer auf der Strecke bleiben. Und die traditionelle Überraschungsmannschaft ist noch gar nicht berücksichtigt…

                  Aber Union wäre auch ein harter Konkurrent gewesen und Stuttgart hätte nach dieser Saison den Klassenerhalt nicht verdient gehabt.

                  Naja, vielleicht war es ganz gut so. Lieber steige ich direkt ab, als Hoffnung zu schöpfen und dann in der Relegation zu versagen!

                  3

                  0
  • Das Schönste des gestrigen Abends ist die Tatsache, dass Peter Hermann den Pokalsieger verlässt. Noch schöner wäre es, wenn er zum Club käme. Mit ihm als wesentlicher Teil der sportlichen Leitung wäre mir wesentlich wohler.

    4

    0
    Antwort
  • Vielen Dank für diesen facettenreichen Podcast, der alles Konträre zulässt, die Stränge bündelt und es am Ende vermag zu verbinden und den Blick nach vorne zu werfen.

    Vielleicht gelang das auch, weil die Protagonisten nach über 2 Stunden etwas müde und deswegen auch milder waren?!

    Wie auch immer, sehr schön, und vor allem wunderbar, dass mit Alex und Stefan zwei CU’ler und dazu Uli Diegmayer dabei waren. Eine gelungene verbindende erste Aufarbeitung.

    4

    0
    Antwort
  • Willkommen in der zweiten Liga, schwäbische Kollegen!
    Hier in Berlin hört man Feuerwerk. Wahnsinn, Union.
    Was für eine zweite Liga…

    1

    0
    Antwort
  • Ja, die 2. Liga wird langsam zur Liga der klammen Traditionsclubs! 😉

    HSV, VFB, CLUB, klingt interessant, aber auch herausfordernd und spannend

    1

    0
    Antwort
    • Als Club-Fan finde ich das bescheiden, als Fußball-Fan finde ich es großartig. Die Stuttgarter haben sich ein Jahr lang redlich um Liga zwei bemüht, es sei ihnen daher vergönnt.

      7

      0
      Antwort
      • ja. wird ne interessante 2.ligasaison. jeder weiß schon jetzt, das wird kein sonntagsspaziergang vom ersten spiel an…
        fürs „dicke B (seeed). freut es mich, haben nun ein derby …

        2

        0
        Antwort
    • Union hatte es auch mal verdient!

      Warum verdient? .. Die wären vermutlich letztes Jahr schon dabei gewesen, wenn sie sich durch die Keller Entlassung nicht selbst abgeschossen hätten.

      Ich verstehe nicht wie man sich als Clubfan darüber auch noch freuen kann, ich habe gehofft in der 2. Liga hätten wir bzgl. Kader endlich mal Chancengleichheit.
      Aber der VFB wird gut das Dreifache aufbieten können als wir bzgl. Budget.

      6

      4
      Antwort
      • Das ist doch völlig verkürzt gedacht. Da werden etliche Spieler keinen Vertrag für die 2te Liga haben, Sponsoring Gelder werden wegbrechen, einen neuen Trainer brauchen sie auch, etc.
        Kurzum: Ja da kommt ein weiteres Dickschiff dazu und macht es dem Club schwerer (als Union), aber die Schwaben müssen auch erstmal ausmisten, Ruhe reinbekommen und den Neustart in Liga 2 schaffen.
        Von daher: Nicht gleich den Teufel an die Wand malen!
        (Bin gespannt ob oder nun wieder eine Reaktion ad/contra hominem kommt)

        7

        2
        Antwort
        • Das ist doch völlig verkürzt gedacht. Da werden etliche Spieler keinen Vertrag für die 2te Liga haben,

          🙂 natürlich, verkürzt gedacht nur leider mal wieder falsch.
          Die meisten fast alle VFB Spieler haben auch einen Vertrag für die 2. Liga. Alleine Pavard zu den Bayern bringt 35 Mio und das ist nur 1 Verkauf. Merzedes Benz hat vor der Relegation erst für 4 Jahre verlängert, es gibt zudem einen neuen Investor. Der VFB wird mit einem Budget starten, dass es bis dahin noch nie in der zweiten Liga gegeben hat. Wir können uns dann mit dem HSV, Hannover und dem Rest der 2. Liga um den zweiten direkten Aufstiegsplatz streiten und wir haben das alles nicht. Mal wieder…
          Wir haben noch nichtmal einen Kader und auch keine Ahnung was ein österreichischer Trainer aus Griechenland so drauf hat, der die Liga nicht kennt. Wir spielen kommende Saison vielleicht im vorderen Drittel mit.

          4

          11
          Antwort
          • Geld haben sie in Stuttgart sicherlich genug, sie müssen aber anscheinend noch lernen, damit umzugehen 😉
            Haben sich in den letzten zwei Jahren ein Transferminus von über 55 Mio geleistet und trotzdem keine bundesligataugliche Mannschaft zusammen bekommen, wobei das Problem sehr viel mehr in der Mentalität als in der individuellen Qualität lag. Aber die ganzen teuren, hochbegabten Talente aus dem Ausland wie Sosa, Maffeo, Ascacibar, Gonzalez, Akolo, Donis usw. waren halt nicht gerade welche, die sich im Abstiegskampf dann den Allerwertesten aufgerissen haben und werden sicherlich nicht gerade eine große Hilfe in der zweiten Liga sein, wenn sie darauf keinen Bock haben.

            Sicher versprechen diese hohe Transfereinnahmen, aber das Geld muss man dann auch sinnvoll reinvestieren, um eine funktionierende Mannschaft hinzubekommen.
            Denn dass man sich groß ein „stabiles Grundgerüst“ erhalten kann, sehe ich jetzt nur bedingt, v.a. sind die infrage kommenden Leute fast ausnahmslos schon jenseits der 30.

            Auf den VfB sehe ich einen sehr großen Umbruch zukommen und das birgt immer hohe Risiken. Klar hat der VfB mit Abstand die größten finanziellen Möglichkeiten, Union mit dem „Relegations-Blues“ wäre mir als Konkurrenz viel lieber. Aber der designierte Zweitligameister 2020 ist der VfB noch lange nicht, da gibt es erstmal verdammt viel Arbeit zu erledigen.
            Der kicker sieht es ähnlich, fasst in diesem Kommentar nochmal zusammen, wie dilletantisch man in Stuttgart diese Saison agiert hat. Bezeichnend vor allem jene Passage:

            Es brauchte drei Trainer, zwei Sportvorstände sowie zwei Kontrahenten wie Hannover und Nürnberg, die sich noch ligauntauglicher anstellten, um überhaupt so weit zu kommen. Eigentlich schon zu weit, denn die Spieler des VfB haben allenfalls in homöopathischen Dosierungen das ihnen nachgesagte Potenzial abgerufen.

            https://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/750244/artikel_stuttgart-hat-nicht-verdient-was-es-geschenkt-bekam.html

            Klar wird nächste Saison ein ganz dickes Brett. Eine zweite Liga mit vier traditionellen Erstligisten, das dürfte es bislang nur selten gegeben haben, wenn überhaupt. Und jetzt steht schon fest, dass mindestens einer davon nicht aufsteigen wird. Die Ausgangssituation für uns ist dabei natürlich am schlechtesten, v.a. auch, weil wir durch die Entscheidung gestern in der Fernsehtabelle noch weiter abrutschen auf Platz 22, das kostet uns nochmal über eine Mio.
            Heute abend schafft dann Ingolstadt wahrscheinlich leider noch den Klassenerhalt, dann gibts noch nen Konkurrenten mehr, der finanziell mit uns mindestens auf Augenhöhe steht.
            Eine Überraschungsmannschaft gibts ja auch oft.

            Wird nicht leicht werden kommende Saison. Trotzdem haben wir alle Möglichkeiten, und ich habe schon die feste Erwartung, dass wir um den Aufstieg ein gehöriges Wörtchen mitreden werden. Daran wird sich die neue Vereinsführung auch messen lassen müssen. Man hat zwar das Ziel Aufstieg clever mit dem Zusatz „nicht zwingend diese Saison“ versehen, aber eine Saison ohne reelle Chance auf diesen müsste man sicherlich als „Ziele verfehlt“ einstufen.

            6

            0
            Antwort
            • Hier kommentiert der Zweitliga-Juve plötzlich bestimmen die finanziellen Vorraussetzungen automatisch über erfolg und Miserfolg.

              4

              2
              Antwort
  • Ach ist das alles gemein.. nie haben wir finanzielle Chancengleichheit.. selbst wenn wir in die Dritte absteigen würden, zaubert dann wahrscheinlich irgendein Rangnick ein weiteres special Start-Up aus dem Hut („Google Lautern“ oder so), das uns den Wiederaufstieg natürlich sofort wieder verunmöglichen würde.. Wie verhielt es sich nochmal mit den Finanz-Proportionen letzte Saison eigentlich? („DÜSSELDORF!!“ hör ich manche schon schreien.. o mei..)

    7

    0
    Antwort
  • Union obsiegt gegen die mit einem Weltmeister und diversen Nationalspielern und Ex-Nationalspielern bestückte Einzelspieleransammlung des VfB, und das, obwohl Union eine noch (ja, das geht!) zweitligaigere Truppe stellt als der Club im abgelaufenen Bundesligajahr.
    Mögen bis auf Kabak alle im stuttgarter Kader auch für die 2. Liga gültige Verträge haben, zu guten und einsichtig-engagierten Zweitligaspielern macht sie das noch lange nicht, denn bis auf wenige Ausnahmen glaube ich, dass a) im Grunde keiner von ihnen wirklich mit diesem Desaster gerechnet hat, b) es bei vielen der Spieler erheblich länger als nur drei Tage dauern wird, das Erlebte (=das eigene Versagen/Unvermögen) zu verkraften und c) aus a)und b) folgend nur die wenigsten von ihnen großartig Bock haben dürften, sich die 2. Liga anzutun.
    Man darf gespannt sein, welche Tektonik jetzt das Ländle erfassen wird.

    6

    0
    Antwort
    • Ich glaube auch, verdient direkt abzusteigen steckt man leichter weg, als das Versagen in der Relegation!

      Keine Ahnung warum, aber nach meinem Gefühl sind wir der gesundeste Topfavorit mit den geringsten Nachwehen des Scheiterns, weil es eigentlich zu erwarten war. Vielleicht auch, weil wir nominell nur Favorit Nr.4 sind, also quasi schon erste Überaschungsmannschaft.

      -Der HSV muss das Versagen verkraften
      -H96 steckt im Chaos – allerdings kommt mit Slomka ein erfahrener Trainer, dem ich etwas zutraue
      -Der VfB muss die Depression überwinden

      Wir dagegen haben fast schon Aufbruchsstimmung mit „Bring-die-Band-wieder-zusammen-Palikuca“

      Ich freu mich drauf. Wir spielen in der interessanteren Liga!

      13

      3
      Antwort
      • Geld und Mislintat sind aber eine andere Konstellation als Geld und Reschke.

        1

        1
        Antwort
  • H96 und der VfB verfügen beide über erheblich mehr Geld im Hintergrund, nach deren eigener Aussage überraschenderweise auch der HSV. Da vor allem Hannover und Stuttgart darüber hinaus einen anderen Anspruch an Erfolg haben als wir und in ihre letzten Mannschaften in deutlich größeren Dimensionen investierten, sind diese 3 Teams für mich die absoluten Top-Favoriten auf den Aufstieg. Scheitern verboten.

    Uns sehe ich als Anführer einer größeren Verfolgergruppe mit Ingolstadt (Klassenerhalt vorausgesetzt), Pauli, Bochum, Kiel, Bielefeld, Heidenheim und evtl. auch der Vorstadt. Aufstieg als Ziel, nicht aber als bedingungslose Pflicht. Der Druck lastet erfreulicherweise auf der Konkurrenz.

    3

    0
    Antwort
    • Aber H96, der VfB und auch der HSV stehen noch vor großen Kaderumbrüchen. Unseren Umbruch sehe ich als weniger groß, da der Kern der Mannschaft, Stand heute, doch zusammenbleibt. Gerade bei H96 und dem VfB bleibt doch kein Stein auf dem anderen im Kader, die müssen sich, anders als zum Beispiel der 1. FC Köln damals, einen komplett neuen Kader zusammenbauen, sich neue Führungsspieler suchen usw.ff.
      Beim HSV verlassen mit Holtby, Hunt, Santos und Lassogga (Sakai?) wichtige Spieler den Verein und es scheint, die sind auch nach einem Jahr immer noch nicht richtig in der 2. Liga angekommen.
      Wenn es dann gerade am Anfang der Saison durch die völlig umgekrempelten Mannschaften zu ersten Misserfolgen kommt, stehen diese Vereine allesamt nicht dafür, das auch mal cool durchstehen zu können.
      Gut, H96 und der VfB haben wenigstens genug Geld, für Korrekturen in der Winterpause, aber bis dahin könnte die Tabellenspitze schon ein schönes Punktepölsterchen gesammelt haben.
      Ich sehe da eher etablierte Zweitligisten oben, vielleicht sogar wieder ein Neuaufsteiger aus der 3. Liga und wir sollten auch ein Wörtchen mitsprechen können, wenn es um den Aufstieg geht.

      8

      0
      Antwort
  • paderborn wie union b. ( meinen respekt) haben gezeigt,
    dass eben nicht nur geld aufsteigen kann
    sondern dass da schon noch was anderes
    eine sehr wichtige rolle spielt …

    5

    1
    Antwort
    • Union hat ungefähr mit unseren Abstieg(der jetzt vorletzte) das Ziel formuliert zu den 20 besten Mannschaften zu gehören, auch hier gab es Brüche beim Trainerpersonal (aus nicht immer sportlichen Gründen), aber der Aufbau zu ihrem Ziel lief kontinuierlich und die Substanz wurde aufgebaut.
      Union ist da eher ein Mainz 2.0

      0

      0
      Antwort
      • Also hinsichtlich des Kaders kann man nicht gerade sagen, dass man bei Union groß Substanz aufgebaut hat, zumindest keine mit einer nennenswerten Perspektive für die erste Liga.
        Schaut man sich die Leistungsträger der vergangenen Saison an, hat man etliche Spieler, die nur geliehen sind (Schmiedebach, Zulj, Abdullahi) oder mit auslaufendem Vertrag (Kroos), Friedrich wird höchstwahrscheinlich für nur 1 Mio per Rückholklausel von Augsburg zurückgeholt. Ist schon bald die Hälfte der Stamm-Feldspieler.
        In der Stamm-4er-Kette haben neben Friedrich die 32-jährigen Reichel und Trimmel und den 28-jährigen Hübner, alle mit wenig bis gar keiner Erstligaerfahrung. Dahinter den 31-jährigen Gikiewicz, der erst seine dritte Saison überhaupt als Stammkeeper gespielt hat.
        Bleiben als wichtige Spieler Polter, Andersson, Gogia, Mees und Hartel. Bis auf die letzten zwei alle auch schon im mittleren Fußballeralter (27 oder 28). Polter hat sich bei uns und in Mainz vor etlichen Jahren schon mal mit überschaubaren Erfolg in der ersten Liga versucht, die übrigen haben praktisch keine Erstligaerfahrung.

        Also ich sehe in diesem Kader sehr wenig weiteres Entwicklungspotenzial. Der Kader ist insgesamt sehr alt, es ist noch viel mehr bei uns der Fall, dass man zahlreiche doch recht betagte Leistungsträger hat, bei denen man an große Zweifel haben muss, ob sie sich in der ersten Liga durchsetzen können.

        Dazu kommt auch noch, dass von Mees und Gogia abgesehen, alle wichtigen Spieler nur Vertrag bis 2020, also bis Ende der Saison haben. Und selbst die beiden Ausnahmen haben nur Verträge bis 2021. Hält man nun im Kern an diesem Kader fest, stünde man, v.a. im Falle des direkten Wiederabstiegs, nahezu ohne Mannschaft da. Und das ohne einen Cent Ablöse zu erzielen.
        Und auch so bietet die Mannschaft nahezu kein Potenzial, um Ablösesummen zu generieren.

        Also sorry, aber wirklich Substanz steckt in dieser Mannschaft nicht, da hat man es nicht geschafft, irgendwas nennenswertes aufzubauen in den letzten Jahren, obwohl man sich schon seit längerem einen Etat im oberen Drittel der zweiten Liga leisten kann. Da ist jetzt verdammt viel Arbeit nötig, wenn man nicht unserem Beispiel folgen und sang- und klanglos wieder absteigen möchte.

        5

        0
        Antwort
        • Klar, Du hast da natürlich auch recht, aber denke doch einmal daran, daß es für alle diese Spieler im „gehobenen“ Berufsalter doch auch vielleicht die letzte Chance ist, erstklassig zu spielen. Das könnte, zusammen mit einer mannschaftlichen Geschlossenheit, eben genau diese besonderen Kräfte dann freisetzen, die es braucht, um wenigstens eine Saison in der 1. Liga zu bleiben.

          Es wird nächste Saison eine 2. Liga geben, die so manche Zuschauerrekorde brechen kann. Vielleicht verschiebt sich damit bereits das Interesse signifikant, weg von der öden 1. Liga, mit dem schon vorher feststehenden Meister und vielen Kick-Produkten, die niemanden so recht interessieren.

          Die 2. Liga, Heimat der Tradition und Fußballkultur Deutschlands. So etwas könnte man vielleicht auch getrennt und anders vermarkten und sich damit von Rumenigge und Co. wegprofilieren.
          Es wäre höchste Zeit, die TV Gelder nicht nach Tabellenplatz sondern endlich nach Zuschauerinteresse zu vergeben. Wem dient oder nützt es denn, wenn die Dosen, VWBurg, Hoppenheim oder Vizekusen international spielen dürfen?

          8

          0
          Antwort
        • Also ich sehe in diesem Kader sehr wenig weiteres Entwicklungspotenzial. Der Kader ist insgesamt sehr alt, es ist noch viel mehr bei uns der Fall, dass man zahlreiche doch recht betagte Leistungsträger hat, bei denen man an große Zweifel haben muss, ob sie sich in der ersten Liga durchsetzen können.

          Also nachdem wir dieses Jahr 3 Aufsteiger aus der 2. Liga haben, werden wir sehen ob es auch nur einer von den Dreien noch schlechter macht als der FCN mit 19 Punkten diese Saison. Ich glaube solange muss man sich auch nicht zwingend den Kopf über deren Kader zerbrechen.
          Was Union angeht heißt das Thema nicht Entwicklungspotential sondern im 1. Jahr drin bleiben egal wie. Dannn kann man auch finanziell weitere Schritte machen. Und deren „alter“ Kader hat es in der Relegation immerhin ziemlich cool gespielt. Erfahrung wird nämlich von nöten sein.

          4

          1
          Antwort
      • der der Aufbau zu ihrem Ziel lief kontinuierlich und die Substanz wurde aufgebaut.
        Union ist da eher ein Mainz 2.0

        Aha 🙂 Union hat mit dem Modell Mainz ungefähr so viel wie überhaupt nichts zu tun. Nichtmal im entferntesten. Bei Mainz muss man sich auch mal vor Augen führen was die an Spieler und Trainer hervorgebracht haben. Zum Beispiel zwei Trainer die bei ihnen ausgebildet wurden, die mittlerweile die stärksten Mannschaften der Welt trainieren mit Klopp und Tuchel. Auch bei Spielern haben sie immer wieder Highlights entdeckt die man für 20-30 Mio weiterverkaufen konnte. Bei Union fällt mir gar nichts ein was die jemals hervorgebracht haben. Es ist ein solider bodenständiger Verein ohne Glamour so den Eindruck macht es auf mich aber ohne besonderes das man mit ihnen in Verbindung bringen kann.

        4

        1
        Antwort
        • Union lebt von seinen Fans, der Verein suhlt sich gerne in Ostkultur, inklusive diesem nervigen „wir sind die Abgehängten“-Blödsinn. Union ist sowas wie die Afderjucker des Fußballs, was zu einem auf Dauer – Familienverein hin oder her – doch eher unsympathischen Effekt führt. Zudem ist es auch nicht wahnsinnig familiär, nach dem Schlusspfiff Böller und Raketen in den Gästeblock mit VfB-Fans abzuschießen. Bei Union-Heimspielen herrscht auch immer eine irre Aggressivität, bei jedem Pfiff gegen das eigene Team kommen sofort die „Schieber“-Rufe. Das wird in der ersten Liga bestimmt noch signifikanter werden, da schlichtweg mehr Medien draufhalten.
          Als in Berlin lebender Ex-Clubberer ist der Aufstieg von Union auch schade, weil ein Auswärtsspiel mit kürzerer Anreise (da werden sich die Gästefans noch umschauen: Köpenick! Von wegen „Berlin“, Anreise mit Öffis ist eine halbe Katastrophe) wegfällt.

          Aber gut, sollen sie es probieren. Verbrüderungen mit rechten Fans aus Dresden, Rostock und Chemnitz finden schon in den sozialen Medien ihren Ausdruck, da Union jetzt endlich „Ostdeutschland“ vertritt. Das wird auch gerne im Stadion skandiert: „Ost-, Ost-, Ostdeutschland“

          Das nur mal als kleiner Exkurs über den jetzt überall als asterixhaft gefeierten, familienfreundlichen Ostclub.

          7

          0
          Antwort
  • A propos „Bring-die-Band-wieder-zusammen-Palikuca“:

    Tomas Galasek wird Co-Trainer in der U17

    Ich mag diesen neuen Weg der Wertschätzung für unsere Ehemaligen!

    10

    1
    Antwort
    • Ist Gala denn ein guter Trainer? Weiß man da etwas, das über seine Funktion in der Nationalmannschaft hinausgeht?
      Vielleicht bringt er ja Michal Travnik mit, das fände ich richtig gut!

      3

      0
      Antwort
  • Cool,

    nix so wie es die letzten Jahre war. Audi verabschiedet sich. Nicht, daß ich Britta Wiesbaden wirklich besser fände, aber daß der kilometernächste Erfolgsfansabgraber weg wäre, nicht schlecht und leichter zu schlagen auch auf jeden Fall.
    Vor allem den Lezcano gönne ich einen Abstieg, wobei den grenzwertigen Elfmeterschinder und Schütze könnte der Club vielleicht brauchen (Wenn Ablösefrei)

    3

    0
    Antwort
      • Dann müsste Leczano die 11er nicht nur schinden sondern wenns was bringen soll auch selber schiessen. 😉 .. falls nicht müsste ihn angenommen Behrens zur Seite nehmen .. Lass gut sein 11er können wir eh nicht!

        0

        0
        Antwort
  • Beim Relegationsspiel, das zum Glück für Wiesbaden endete und Ingolstadt den unerwarteten Abstieg in die 3. Liga beschert, hat sich außer dem Exclubberer Maximilian Dittgen in Halbzeit 1 auch niemand als Außenbahnspieler in den Fokus gespielt.
    Der 20-jährige Abwehrmann Gül vom SVWW ist der einzige, den ich mir noch halbwegs beim Club als Ergänzung vorstellen könnte, zumal der vorne einen gigantischen Drehschuss ans Kreuzeck abgefeuert hatte.

    Aber jetzt wieder die Lezcano-Platte aufwärmen, ich weiß nicht. Natürlich ist der unheimlich clever, aber dann wären wir im Sturmzentrum mit ihm, Ishak, Zrelak, Palacios und Knöll deutlich überbevölkert.

    0

    0
    Antwort
      • Hatte ich auch überlegt, Kittel ist aber extrem verletzungsanfällig und würde, wie wohl auch Bakalorz – weswegen ich über dieses Interesse des Clubs, solange Behrens bleibt, was jetzt, wo Hecking beim HSV unterschrieben hat, möglicherweise schon wieder anders aussehen könnte, nicht so ganz glücklich bin – einiges an Gehalt binden, was wir auf den Außenbahnen sicher dringender investieren sollten.
        Kittel erfüllt aber natürlich die Kriterien, was das kreative und offensive Mittelfeld angeht. Aber da stehen sicherlich andere Mannschaften Schlange, Paderborn verliert ja mit Klement den wichtigsten Mann im Mittelfeld.

        0

        0
        Antwort
    • Aber jetzt wieder die Lezcano-Platte aufwärmen, ich weiß nicht. Natürlich ist der unheimlich clever, aber dann wären wir im Sturmzentrum mit ihm, Ishak, Zrelak, Palacios und Knöll deutlich überbevölkert.

      Ich meine man muß da auch mal die Personalie Ishak kritischer beleuchten. Köllner hat ihn immer stark geredet und den Rücken gestärkt (jetzt ohne Köllner Diskussion, das ist nicht der Punkt)
      Wie lange ist Ishak mittlerweile beim 1.FC Nürnberg? .. zu seinem Start war erstmal lange nichts, nichtmal ein Tor, glaube das 1. Pflichtspiel Tor nach einem 3/4 Jahr. dann hatte er im Laufe der Zeit eine starke Halbsaison auf Jahre gesehen. In der Bundesliga kam auch nie der Schritt auf dem man bei ihm gesetzt hat. Bemüht ja mit seiner Körperlichkeit aber ich glaube nicht mehr daran, daß man auf ihn setzen kann was eine gewissen Torsicherheit angeht. Dafür kommt da zu wenig mittlerweile auf Jahre gesehen. Ich finde im zentralen Sturm muss auch eine Alternative gefunden werden, Zrelak ich weiss nicht. Geht in die Ishak Richtung viel arbeiten ja, aber kein Knipser. Ich hoffe da haben wir ein glückliches Händchen mit Duksch scheint man ja schon (vage) an Alternativen zu arbeiten.

      6

      0
      Antwort
      • @Juwe: Da muss ich Dir Recht geben.
        Bei Ishak wartet man schon lange auf eine Verbesserung, arbeitet viel – aber sonst????
        Zrelak genau das Gleiche, ich finde wir brauchen noch unbedingt einen Knipser in deren Schatten sich Knöll weiter verbessern kann, er ist m,M. Ein hoffnungsvolles Sturmtalent.

        2

        0
        Antwort
  • sind eig. weitere podcasts in der sommerpause angedacht?
    vlt. einer, wie ihr die transfers bisher seht bzw. vlt. auch transfer spekulationen/wünsche.
    oder welche hoffnungen ihr ins neue management/trainer habt.
    finde die podcasts bisher eig. immer gut und informativ, oder ist bis saisonstart erstmal schluss?

    0

    0
    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.