Warten auf …

Ein Kommentar zu Sommerloch und Kaderschmiede

Vorweg, liebe Leser, sei betont, dass der Verfasser dieser Zeilen nicht geneigt ist jedwede Stimmungen zu fördern oder zu initiieren. Als Opfer des fußballerischen Sommerlochs irgendwo zwischen U21-EM und Frauen-WM fehlt auch ob valider Nachrichten jenseits von Wasserstandsmeldungen und ob der räumlichen Trennung vom Verein, die wahrscheinlich bereits ab Lauf an der Pegnitz festzustellen wäre, der Ruf des Kiebitz ebenso wie das Flüstern des Flurfunks. Mit nun absolviertem ersten Testspiel (8:0 gegen Lichtenfels) und vollzogenem Trainingsauftakt ist mit der gebotenen Vorsicht und Sensibilität aber ein Kommentar zu verfassen, der womöglich auch die Gedanken anderer Clubfans ganz oder zumindest in Teilen widerspiegeln ‚könnte‘. Repliken hierzu sind neben besserem Wissen natürlich willkommen.

Der Club hat sich selbst auf Links gedreht, ob ein Schuh draus wird, muss man noch sehen

Die Liste der Neuzugänge ist atemberaubend. Allerdings wird man davon kaum einen je am Spielfeld sehen, höchstens zum Jubeln. Der 1. FC Nürnberg hat sich selbst komplett neu aufgestellt, gemeint ist aber damit nicht der Kader, sondern Führungsetage und Staff. Rossow, der Meeske vor gar nicht allzu langer Zeit beerbte, gehört quasi schon zur alten Garde, sonst blieb kaum ein Stein auf dem anderen. Ohne die Diskussion nach dem Sinn oder Unsinn von (personeller) Kontinuität nochmal aufzumachen, ist mindestens zu konstatieren, dass man aus dem erkannten Defizit an Fußball-Sachverstand in der Führungsebene jenseits des Sportvorstand – die man eben misste, als man am Sachverstand des Sportvorstands zweifelte – durch sprichwörtliches Tabula rasa ein wahres Füllhorn machte. Neuzugänge auf Positionen, die man vorher noch gar nicht kannte, wurden flankiert von ehemaligen Spielern, die nun die U-Mannschaften des NLZ prägen. Wo jüngst noch fachliche Expertise dem Stallgeruch vorgezogen wurde und verdiente Spieler wie Schäfer halb gegangen, halb hinauskomplimentiert wurden, sollen nun gleich im halben Dutzend Spieler wie Galasek, Frey oder vielleicht auch bald Pinola und auf Führungsebene Wiesinger dem Traditionsverein wieder den Hauch an Fußball-Romantik vermitteln, der zwischenzeitlich fast verloren geglaubt wurde. Idealerweise natürlich kombiniert sich Fachwissen und Verbundenheit in Person und Rolle.

„Wir arbeiten daran, jede Woche etwas vermelden zu können“
Robert Palikuca (Mai 2019 bei nordbayern.de)

Während man also durch einen deutlich größeren Stab sich des Vorwurfs fehlender Kompetenz nun kaum noch ausgesetzt sehen dürfte – auch ein Peter Hermann ist ja noch nicht „vom Tisch“ -, geht es mit der Kaderplanung selbst eher vereinsüblich piano von statten. Waren die ersten Wochen Palikucas noch ein Feuerwerk an heißen Ideen, gestaltet sich die Realisierung derselben bis dato als schwierig. Einzig Sorg dürfte von all den gehandelten Namen wie Bakalorz oder Duksch etc. auf der „Haben“-Seite ad hoc als so etwas wie ein Top 11 Spieler zu zählen sein, die anderen sind Talente und Hoffnungen, die durchaus auch als Hoffnung und Versprechen zu benennen sind – allerdings eher als Versprechen in die Zukunft und Hoffnung auf eine nunmehr stabilere Gesundheit. Dazu zählt im Übrigen auch ein BVB-Talent wie Besong.

Matheus-Passion

Anders auf der Seite der Abgänge. Da sind die „Verluste“ mit Löwen und nun Ewerton durchaus bereits evident – Gerüchte um einen möglichen Abgang von Leibold machen dies nicht besser. Kompensiert sind diese Verluste derzeit nicht, im Gegenteil fehlen ja sogar noch die Spieler, die Abgänge wie Kubo und last but not least Matheus Pereira ersetzen sollten. Und vom fehlenden spielerischen Element und Offensivkraft, was einem wohl die Ligazugehörigkeit gekostet hat, ganz zu schweigen. Wer das Leiden vor dem Tor durch kreative Ideen beenden soll, ist noch weitgehend unklar. Ob es ein Hack oder Lohkemper ad hoc sein können, ist mindestens ebenso fraglich, wie das neue Erwachen des vorhandenen Potenzials im Team.

Schon gewusst? Federico Palacios gilt als der zweitteuerste Drittliga-Transfer aller Zeiten. Noch vor Nationalspieler Joshua Kimmich.
Quelle: www.liga3-online.de

Ohne also zu sehr den mahnenden Finger zu heben oder bereits wieder negativ zu orakeln: Beim Club wurde viel umgedreht und neu gemacht, die klare Linie, die dann kurz-, mittel- und langfristig zu besseren Zeiten führen kann, ist noch nicht erkennbar. Dazu fehlen schlicht die greifbaren Fakten in mindestens noch einer Personalie: Peter Hermann. Es fehlt die erkennbare Vision (aka Philosophie), die man auch ohne Arztbesuch sich durchaus wünschen würde. Und die Spieler, die das zukünftige Gesicht des FCN prägen sollen (in der Offensive). Der „Knurrer an der Noris“ Palikuca hat durch forsche Worte (und böse Blicke) neben zitternden Händen beim Interviewer viel Erwartung und auch Hoffnung im Anhang geweckt, diese aber noch nicht erfüllen können. Das nötige „Kleingeld“ sollte ja dank Löwen längst zumindest in der Planung verfügbar sein. Wird es im Wesentlichen bei dem bleiben, was man hat, wird man Palikuca wie einst Bornemann daran messen, was dabei heraus kommt. Ob man dann den schwarzen ‚Peter‘ nur den Medien zuschieben kann, die Gerüchte und Erwartungen lancierten, die nicht der Realität entsprachen, wird Palikuca noch schwerer gelingen als dem ehemaligen George Clooney des Valznerweiher: Dem Eindruck, dass in der neuen Ära des FCN die Durchlässigkeit an Informationen an die Presse weit höher ist, wird man wohl kaum widersprechen können.

Steckbrief Clubfans United

Clubfans United, das Fußballmagazin für Fans des 1. FC Nürnberg. Spielberichte, Analysen, Medien-Monitoring – Aktuelle News, Kolumnen und Kommentare. Podcast in Zusammenarbeit mit Total beGlubbt von meinsportpodcast.de. Weitere Informationen…. / Verfasser: Alexander Endl

229 Gedanken zu „Warten auf …

  • Zwei Themen haben wir schon mal identifiziert, die ich separat zur Diskussion stellen möchte:

    1. Die Rolle von Peter Hermann

    Der mediale Rummel, als das erste Gerücht aufkam, war vielleicht auch nur größer als offenbar die zugedachte Rolle
    https://www.sueddeutsche.de/sport/fc-nuernberg-gespraeche-mit-peter-1.4445347

    Zudem sprechen manche Medien von Sportdirektor, andere von technischem Direktor – letzteres ist wohl die Sprechweise des Vereins. Welche (tragende?) Rolle einem technischen Direktor zukommen würde in der strategischen Planung, ist vielleicht sehr unterschiedlich in der Erwartungshaltung. Aber das wäre eben mal zu diskutieren.

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    • Der kicker hat mehrmals geschrieben, dass Herrmann große Freiheiten bekommen solle, also offenbar durchaus auch die letzte Entscheidungsbevollmächtigung in seinem Bereich. Was das genau heißt, bleibt natürlich weiter unklar.
      Der kicker hat interessanterweise auch geschrieben, dass noch nicht feststeht, welcher Titel sein Posten bekommen könne.

      Ich glaube allerdings auch, dass sich die Diskussion eigentlich erübrigt, weil ich nicht denke, dass Herrmann noch kommen wird.

      Insgesamt wird man schon langsam ein bisschen unruhig. Palikucas großspurige Ankündigung, jede Woche was verkünden zu wollen, hatte ich dann doch in erster Linie mit Neuzugängen für die Profis verbunden, anstatt einem neuen Co für die U15 oder einem Videoanalysten. Zum Trainingslager soll der Kader zu 90% stehen – dafür sind auf Zu- wie Abgangsseite noch jeweils so 4 Transfers nötig. Wird langsam Zeit, die Schlagzahl zu erhöhen, v.a. auch, dass so langsam mal nicht nur Ergänzungs- und Perspektivspieler geholt werden, sondern die zentralen Fragen im Kader angegangen werden…

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        • Für sowas fehlt mir allmählich das Verständnis, ich könnte es verstehen wenn er klipp und klar gesagt hätte: „Wir werden jede Woche etwas vermelden können.“ Aber seine Aussage ging eher in die Richtung das man akribisch am Arbeiten ist, dass das bei unserem finanziellen Spielraum nicht besonders leicht ist sollte eigtl jedem klar sein der nicht nur Erdnüsse zwischen den Ohren hat. Da braucht mir auch keiner mit den Löwen-Mio. kommen, wir haben viele offene Planstellen die (noch) nach mehr Qualität schreien, der Schuldenabbau der weiter betrieben werden muss, bzw der nicht aus den Augen gelassen werden darf usw.

          Ihn dann an so einer Aussage zu messen ist in meinen Augen so, wie wenn jemand frühs aufsteht sagt: „Was ein schöner Tag heute“, und ihm dann vorwirft wenn es Nachmittags regnet. Nee tut mir leid, man kann/darf/muss bei aller Emotion auch von den Leuten erwarten das sie mal zumindest ein kleinwenig ihr Denkstübchen benutzen, statt es nur auf den Schultern hin und her zu wuchten. Das hat mMn dann auch nichts mit Kritik zu tun, sondern da werden die Worte herumgedreht wie sie einem passen.

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      • Der kicker hat mehrmals geschrieben, dass Herrmann große Freiheiten bekommen solle, also offenbar durchaus auch die letzte Entscheidungsbevollmächtigung in seinem Bereich. Was das genau heißt, bleibt natürlich weiter unklar.
        Der kicker hat interessanterweise auch geschrieben, dass noch nicht feststeht, welcher Titel sein Posten bekommen könne.

        Ja, diese Wahrnehmung kam bei mir eben auch an. Der kicker schrieb jüngst auch von „rechte Hand von Palikuca“ (https://www.kicker.de/750646/artikel)

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              • Und meine Wahrnehmung ist, dass das alles auch eine Frage von Wellenbewegungen ist. Mal wird alles ausgelagert, dann wieder reingeholt, mal werden alle Schnittstellen hinterfragt, dann baut man Schnittstellen wieder auf, mal das Team hart gestafft, dann wieder breit aufgestellt. Immer wenn das eine gerade wieder mal nicht taugte, wird zum anderen gestrebt – meist dann derart „typisch deutsch“ konsequent, dass es viel zu viel ist.

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                • Das wäre dann im Prinzip der erste Ansatzpunkt, wenn es darum geht, Kontinuität reinzubringen – nicht, dass man auf Teufel komm raus an bestimmten Personen festhält, sondern eine klare Struktur hat, die langfristig beibehalten wird.

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  • 2. Wahrnehmung von Gerüchten

    Wurde in letzten Jahren wirklich diskreter mit Namedropping gegenüber der Presse umgegangen? Gab es mehr/weniger Gerüchte? Waren es vorher evtl. wirklich nur Medienspekulationen und heute Indiskretionen? Vielleicht gibt es sogar interne „Lecks“? Oder werden Gerüchte am Ende sogar bewusst lanciert?

    Oder ist das eben einfach eine subjektive Wahrnehmung a la „früher gab es nie so heiße Sommer“?

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    • Ich stell dahingehend mal folgende Namen in den Raum: Dala, Castaignos, Özcan, Linssen, Hrgota, Herrmann, Lezcano, Lee, Drexler, Abdulahi, Kalulu, Zahovic, Köpke, Lustenberger, Ekici, Dorsch, Bergmann, Hart, Alar, Vasiliadis. Alles angebliche Sommerzugänge im vergangenen Jahr. Inklusive der tatsächlichen Zugänge, die ja auch fast alle vorher schon liefen (außer Misidjan) kommen wir auf knapp 30 Gerüchte im letzten Sommer.

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      • Fehlt da nicht noch Stöger? Oder wurde der nur von den Fans ins Spiel gebracht?

        Da hieß es doch: „den wollen wir nicht, wir haben was besseres im Sinn“

        DIE Fehleinschätzung der letzten Saison?

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      • Hier müsste man schon mal ins Detail, wie viele Gerüchte nur von den Medien ins Spiel gebracht wurden und wie viele Gerüchte vom Verein selbst. Ersteres kann man quasi nicht steuern. Es gibt Plattformen, die nehmen schon eine Forums-Spekulation als ausreichenden Anlass, daraus ein Gerücht zu basteln. Da nehme ich Sky nicht aus. Und bei der Bild kommt auch immer darauf an, welche „lokale“ Bild man als Quelle nimmt…

        Dass von Vereinsseite überhaupt zu Gerüchten Stellung genommen wird, wie bspw. Bakalorz, hatte ich zumindest so schon lange nicht mehr erlebt.

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        • Das war unter Bornemann genauso Usus. Den hat man – so erzählen es die Kollegen – angerufen und wenn was dran war, hat er grundsätzlich nicht abgestritten oder gelogen. Genauso hat er aber (der Zahovic in der Liste ist so ein Beispiel) gleich gesagt, wenn was nicht zustande kommen wird. Erst in der Endphase hat er das dann eingestellt und geschwiegen.

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        • Das mit den Gerüchten ist grundsätzlich schwierig zu beurteilen. Im Vergleich zu letztem Jahr kommt ja auch dazu, dass wir damals als Erstligist grundsätzlich mehr Aufmerksamkeit bekommen und schneller mal Gegenstand von Spekulationen werden konnten, als es jetzt als Zweitligist ist.
          Schaut man mal zurück ins Jahr 2017, war die Anzahl an Gerüchten schon deutlich überschaubarer.

          Allerdings geht es ja nicht nur um die Anzahl, sondern auch die Art der Gerüchte. Hier ist mein subjektiver Eindruck, dass es nun mehr gibt, wo was dran ist, bzw. wo Informationen aus dem Verein zu kommen scheinen. Es im Gegensatz aber dazu keine „Überraschungs-Transfers“ mehr gibt, die im Prinzip erst mit Verkündung durch den Verein bekannt werden. Während nun schon viel rauskommt, während die Transfers noch in der Schwebe sind, zuletzt z.B. bei Schleusener, oder zuvor die Gerüchte um Bakalorz oder Mehlem, oder auch das forsche Auftreten hinsichtlich einer möglichen Weiterbeschäftigung von Pereira.

          Und weiterhin sind es ja nicht nur die Gerüchte um konkrete Personen, sondern eben auch so generelle Aussagen wie dass man sich mit drei Spielern einig sei und man sich nur noch mit den Vereinen einige müsse, was rüber kommt, als wäre das nur noch Formsache, sich aber offenbar bei einigen Leuten dann deutlich schwieriger herausstellte.

          Ich habe aber auch den Eindruck, dass hier mittlerweile auch mehr Zurückhaltung angesagt ist, im Gegensatz zu den ersten Wochen ist es insgesamt doch stiller geworden, v.a. was Äußerungen zur Gesamtsituation betrifft.

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  • mal abgesehen vom Inhaltlichen, dem ich ja überwiegend zustimme: Könntest Du etwas weniger verschwurbelt schreiben…???

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  • Ein wenig habe ich den Eindruck, dass Palikuca in den ersten Wochen seine Düsseldorf Agenda abgearbeitet hat, dazu kann man auch den neuen Trainer zählen, siehe böses Statement von Funkel.

    Bei den Neuzugängen im Umfeld bin ich hin und her gerissen, einen Frey finde ich gut, bei Galasek, für mich einer der besten Fußballer, wenn nicht der beste Fußballer der letzten 20 Jahre beim Club, bin ich etwas skeptischer, sein Tranerkarriere überzeugt mich bisher eher nicht. Ob man Wiesinger unbedingt zurückholen muss? Einen Oening hätte ich für den Jugendbereich für spannender gehalten. Ob er aber heute noch das Insiderwissen hat, das er zu der Zeit hatte, als er zu uns kam?

    Beim Rest bin ich der Meinung, wenn der Club sich das jetzt alles leisten kann, dann kann es nicht schaden, ob er sich das wirklich leisten kann, da bin ich immer noch etwas skeptisch. Von Rossow habe ich leider noch kein klares Statement zur Finanzpolitik des Clubs gelesen, aber der scheint auch mit der Palnung des neuen Flagship Stores komplett ausgelastet zu sein. Da bin ich echt gespannt, da sollten wir ja dann deutschlandweit Maßstäbe setzen.

    Bei den Transfers bin ich schon etwas enttäuscht, der Verein steht finanziell so gesund da wie nie zuvor und trotzdem sehe ich noch keinen Top-Transfer und das wo mit Ewerton und Löwen zwei Leistungsträger, mit Löwen auch noch Potential das Team verlassen haben, Leibold fürchte ich geht auch noch, dazu Kubo und Perreira, die zumindest fußballerisch zu den besten gehört hatten und teilweise Stamm gespielt haben. Ob Misidjan bleibt bin ich auch nicht 100% sicher.

    Gleichzeitig fehlt immer noch ein offensiver Mittelfeldspieler, der den Sturm in Szene setzen könnte, wobei dann auch wieder die Behrens-Frage auf Feld kommt, wenn er soweit vorne spielen soll, wie die letzten beiden Spielzeiten, um seine Torgefährlichkeit auszuspielen, was ja in der Aufstiegssaison in Liga 2 gut geklappt hat, ist dann überhaupt Platz für den „Spielmacher“? Möhwald musste ihn damals ja auch auf der rechten Seite geben.

    Im ersten Testspiel war Behrens ja nominell wieder etwas weiter hinten aufgestellt, was gegen den Fünftligisten kein Problem war, aber in der Liga könnte das wieder ein Problem bei der Balnce zwischen Offensive und Defensive sein. Klar im Sturm könnte bei Knöll der Knoten platzen, könnte Palöacios endlich den Schritt in den Männerfußball schaffen, könnte Ishak wieder zur Form der Hinrunde 17/18 auflaufen. Dann sähe es gar nicht so schlecht aus, aber da stehen recht viele Fragezeichen dahinter.

    Mein aktuelles Fazit, die sportvorstandfreie in der Rückrunde wirkt sich jetzt doch genauso aus, wie von den wenigigen Kritikern erwartet. Trotz, für unsere Verhältnisse, relativ guter finanzieller Situation können wir selbst für Liga 2 keine Spieler frühzeitig verpflichten, die von Anfang an zum Stamm gehören müssten und zumindest von der Papierform her eine Verstärkung sein sollten.

    Nur um es klar zu stellen, das ist ausdrücklich keine Kritik an Palikuca, er hätte die Situation ja nicht anders gestalten können.

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    • Ich denke nicht, dass Behrens selbst bei einer offensiveren Position das durch die Möhwald-, Löwen-Abgänge verloren gegangene spielerische Moment kompensieren kann. Seine Stärken liegen woanders. M.E. benötigen wir mind. einen spielstarken zentralen Offensivspieler oder sogar zusätzlich einen 6er, der das Spiel aufbauen kann, da uns ja auch Ewerton als Spieleröffner fehlen wird. Palikuca hat nun mit Talenten und Jokerspielern die „nice to habe-Transfers“ abgearbeitet, jetzt gilt es den Aderlass in der ersten 11 mit gestandenen Spielern auszugleichen.

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    • Und dass Spieler wie Ewerton nicht zu halten sind, weil ein anderer Zweitligist offenbar attraktiver ist, ist schon auch bitter. Wenn die Bundesliga gelockt hätte, ok, aber so…

      Ganz unabhängig von der Frage, ob sich Ewerton und der HSV so einen Gefallen getan haben. Der eine ist nicht mehr der Jüngste und laufend verletzt, der Verein der Inbegriff von Chaos und Unruhe.

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      • Aber so ist es immer noch ein Zweitligist, der Ewerton wahrscheinlich zwischen 50 und 75% mehr Gehalt bietet, während der FCN zwar besser dasteht als vor dem Aufstieg, aber in Sachen Gehaltsgefüge immer noch nicht unter (oder maximal gerade so in) den Top 20 ist.

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        • Bleibt die Frage, ob man einen Ewerton-Ersatz für 2 Mio. und zu dessen Ausgangsgehalt finden kann. Oder ob man hier nicht lieber mitgegangen wäre im Poker.

          Natürlich schwierig, ab wann man dann sein Gehaltsgefüge intern ins Wanken bringt…

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          • …die 2 Mio. bleiben ja leider nicht komplett bei uns, sondern nur ca. 2/3 davon….Es müsste also ein Spieler sein, der zwar seine Qualität bereits nachgewiesen hat, er jedoch angesichts gewachsener Ansprüche nicht mehr genügt. Spontan würde mir da Lasse Sobiech einfallen. Ein zumindest in der 2.Liga profilierter Verteidiger, der bockstark bei Standards ist, jedoch möglicherweise den Kölner Ansprüchen in Liga 1 nicht mehr genügt.

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      • Ich denke auch Ewerton wechselt da nicht wegen der schönen Stadt und dem Hafen hin, es geht um seinen wohl letzten Vertrag als Profisportler. Da werden einfach nur die Zahlen entscheidend sein. Er scheint ja als „Wandervogel“ sowieso keine sonderlichen Verbindungn zur Aufgabe und zum Verein aufzubauen.

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    • Sehr guter Kommentar, Armin!

      Trotz, für unsere Verhältnisse, relativ guter finanzieller Situation können wir selbst für Liga 2 keine Spieler frühzeitig verpflichten, die von Anfang an zum Stamm gehören müssten und zumindest von der Papierform her eine Verstärkung sein sollten.

      Und das trotz Palikucas Mantra, dass man schnell sein müsse, besonders, wenn man wenig Mittel hat…
      Ich habe ja auch einfach den Eindruck, dass Palikuca im Moment lernen muss, bzw. erfährt, dass es eben nochmal nen gehörigen Unterschied macht, ob man eher im Hintergrund die Fäden zieht oder an vorderster Stelle in der Hauptverantwortung steht, und das vieles dann doch einfach schwieriger ist als erwartet.

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      • Es ist ein bisschen wie das alte amerikanische Politiksprichwort „You campaign in poetry, you govern in prose.“ Ankündigen ist einfach, umsetzen umso schwieriger. Auch weil der Markt natürlich inzwischen eigentlich jeden Sommer durch Turniere verlangsamt wird (dieses Mal hast Du außer in Asien/Ozeanien auf jedem Kontinent eine Kontinentalmeisterschaft, davor schon die U20-WM, wirklich ruhige Jahre gibt es durch die globale Vernetzung quasi gar nicht mehr.)

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    • Beim Rest bin ich der Meinung, wenn der Club sich das jetzt alles leisten kann, dann kann es nicht schaden, ob er sich das wirklich leisten kann, da bin ich immer noch etwas skeptisch. Von Rossow habe ich leider noch kein klares Statement zur Finanzpolitik des Clubs gelesen, aber der scheint auch mit der Palnung des neuen Flagship Stores komplett ausgelastet zu sein. Da bin ich echt gespannt, da sollten wir ja dann deutschlandweit Maßstäbe setzen.

      Hier sind schon auch Fragen offen. Unter Meeske hat man quasi noch diskutiert, ob man das Toilettenpapier nicht auch beidseitig nutzen könnte, jetzt stellt man en gros Führungskräfte ein, die sicher auch entsprechend entlohnt werden wollen.

      Oder so Kleinigkeiten wie die Terminierung der Mitgliederversammlung: Mit Meeske angeblich auf einen Mittwoch gelegt, weil da die Kosten für die Location nicht so hoch sind wie am Wochenende, ist die JHV jetzt wieder am Sonntag (13.10.). Entweder da hat sich was günstiges ergeben oder beim FCN ist man dem Sparen ein wenig überdrüssig geworden.

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      • In Sachen „Führungskräfte“ bin ich aber ganz bei Palikuca. Die dürften zusammen in Sachen Gehalt im Monat nicht an nen Durchschnittsspieler ran reichen. Dann lieber ein Ilicevic oder Salli weniger und dafür mehr Manpower in der Spielerakquise und Betreuung.

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        Antwort
      • Klar geht es gefühlt derzeit mit dem Funktionsteam schneller als mit den Spielertransfers und Einkäufen, der Eindruck entsteht schon aber all diese ehemaligen werden kein so komplexes Vertragswerk zu diskutieren haben wir ein aktueller Spieler. Das wird alles in allem wenn man das Gefühl hat es paßt deutlich einfacher sein, als bei einem Spieler noch dazu einem gefragten.

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        Antwort
        • Alles verständlich. So mit etwas Distanz fühlt es sich halt so an, dass nach dem Abstieg man erstmal richtig ein paar Namen raushaute und PÄNG! PÄNG! PÄNG! damit die Stimmung einfing:

          PÄNG! Hermann
          PÄNG! Pinola
          PÄNG! Duksch

          Und dann noch: Ab jetzt kommt jede Woche ein neuer Kracher!

          Und nach ein paar Wochen hast du eine Handvoll neue Jugendtrainer, viele Unbekannte im Staff, deren Rollen man nur schwer differenzieren kann, kaum Neuzugänge und wenn dann eher Talente, Rekonvaleszenten, die eher erstmal nur Optionen als Verstärkungen darstellen. Kein Hermann, kein Pinola, kein Duksch oder Bakalorz – kein PÄNG!

          Mit dieser Wahrnehmung bin ich vielleicht nicht alleine…

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          Antwort
          • Mit dieser Wahrnehmung bin ich vielleicht nicht alleine…

            Definitiv nicht.

            Und so langsam drohen die PÄNGS eher als Bumerangs zurückzukommen…

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            Antwort
            • Wir haben ja alle so ein gewisses Gespür entwickelt, welche Dinge/Aussagen auf Strecke nochmal zum Bumerang werden könnten. Da war damals Woy vor seinem Schiffchen, der die gesamten Erlöse in die Mannschaft stecken wollte, Bader, der sich jetzt einen Drmic leisten konnte, nur eben den Zeitpunkt noch nicht bestimmen könne, Köllner, der sich schon vorsorgend gegen Kritik wehrte und mit Rücktritt kokettierte, bevor sie überhaupt laut wurde.

              Und hier sind es eben die PÄNGs und die Jede-Woche-Knaller-Ankündigung.

              Ich glaub wir könnten alle hier so eine Anekdote aufzählen…

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              Antwort
              • Sehr guter Artikel. Ich stimme dir voll zu Alexander.
                Als extrem positiv sehe ich jetzt aber auch die Verpflichtung von Besong. Hier hat sich eine Tür geöffnet (Dortmund bietet nur U23 Vertrag an, Spieler fühlt sich nicht richtig wertgeschätzt), die man nicht unbedingt so einfach findet. Und für dieses Finden der Chancen auf Talente ist ja auch der neue und erweiterte sportliche Bereich zuständig. Sollten wir – so finde ich – auch würdigen.

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                Antwort
            • Ja, da kommt derzeit etwas wenig, angesichts der großen Ankündigungen. Es scheint so, dass wir die geplanten Top-Transfers eben einfach bekommen, weil es attraktivere Ziele gibt. Auch die angekündigte Geschwindigkeit hängt wahrscheinlich weniger an „Pali“ als an den Spielern, die sich nicht so früh festlegen wollen, um alle Optionen prüfen zu können (auch wegen der noch laufenden Wettbewerbe). Sobald ein Spieler nicht in die von uns besetzte Nische passt, können wir nicht mehr mithalten (siehe Travnik, Ducksch, Mehlem, Bakalorz etc. aber auch Pereira).

              Andererseits sind die Transfers bisher ja gar nicht schlecht. Ein etablierter (Sorg) für die Breite, der auf Augenhöhe mit Valentini und Leibold ist und 2 Perspektivspieler mit gutem Potential, wobei gerade Hack ja als „schlampiges Genie“ gilt, bei dem einfach mal der Knoten platzen muss und dann Stammplatzpotential hätte. Dazu brandaktuell einen der begehrtesten Nachwuchsstürmer, das kann sich bisher schon sehen lassen.

              Auch ist keiner dabei, wo man sagt „was wollen wir mit dem?“ (schlag nach bei Ilicevic, Ivo).

              Tja, Mehlem und Travnik wären schön gewesen, sind aber wohl nicht unsere Kragenweite. Ducksch halte ich persönlich für überschätzt, der hatte bisher genau 1 gute Saison, und die auch nur, weil er massiv von Drexler profitiert hatte. Ohne Drexler bringt Ducksch auch nix. Der bräuchte also mindestens einen entsprechenden Mitspieler.

              Ich glaube die Top-Transfers kriegt man jetzt noch nicht. Erst wenn für die gewünschten Spieler anderswo Türen zugehen, finden sie wieder die offene Tür beim Club…

              Wir warten…

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              Antwort
              • Sehr gut zusammengefasst.
                An einer nicht ganz unwesentlichen Stelle fehlt jedoch wohl ein „nicht“ 😉

                ch glaube die Top-Transfers kriegt man jetzt noch nicht. Erst wenn für die gewünschten Spieler anderswo Türen zugehen, finden sie wieder die offene Tür beim Club…

                Dann hoffen wir mal, dass sich die Türen hier wenigstens schneller öffnen als am Millerntor…

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                Antwort
                • Stimmt, das ist mir auch aufgefallen, nachdem die Tür von Edit zugefallen war 😉

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              • … Das erinnert dann doch wieder an Bornemann. Man braucht einen kühlen Kopf, der Markt ist überhitzt und am Ende der Transferperiode könnte dann irgendwo die Türe aufgehen. Palikuca hat aber ja genau anders argumentiert… Ich warte einfach weiter u hoffe… 😉

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                Antwort
                • Da hat „Pali“ ja auch recht, aber leider funktioniert das nur, wenn man den Spieler davon überzeugen kann, sofort zu unterschreiben und sich keine anderen Angebote anzuhören 😉

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            • Weder ist Schleusener schon fix, noch ist er einer, der jetzt rein vom Papier her der Knaller-Transfer wäre. Leihen zum FSV, KSC, SVS, 27 – Optimismus ist gut, aber kein PÄNG!

              Und Besong ist ein Mega-Transfer (Subtext: Für die U21). Freue mich wirklich, dass wir ihn vom FCN haben überzeugen können, aber was man so liest aus BVB-Kreisen ist er jetzt kein Talent des Kalibers Götze in deren Jugend gewesen. Zudem eben auch schon oft verletzt in seinen jungen Jahren. Würden wir den als PÄNG! abfeiern, tun wir dem Jungen allein mit der Erwartungshaltung doch keinen Gefallen.

              Bei PÄNG! hatte ich Übrigens noch die (mögliche) erneute Ausleihe von Pereira vergessen – auch da hat man einen Namen platziert und eine Hoffnung lanciert, die dann leider nicht realisiert werden konnte…

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          • Das könnte man schon fast unter dem Begriff Gang-Päng subsumieren… 😉

            Ich habe die selbe Wahrnehmung, entweder ist er ein Dampfplauderer oder er hat sich den Job als Sportdirektor zu einfach vorgestellt. Es ist schön gute Ideen zu haben, aber die Umsetzung wäre gefragt.

            Wobei ich mich ja schon anhand der diskutierten Namen die ganze Zeit frage, wie wir nächstes Jahr überhaupt spielen lassen wollen, weil ich auf den Außenpositionen nicht viel sehe, während wir einen Kleinbus mit Mittelstürmern füllen könnten. Spieler wie Lohkemper oder (mutmaßlich) Schleusener auf die Außen zu stellen, die da irgendwann mal gespielt haben aber eigentlich nicht hingehören, hat zwar Tradtionen bei uns, ist für mich aber eines der zentralen Probleme des letzten Jahrzehnts. Was für ein Rumstümpern wir auf diesen Positionen schon erlebt haben…. Wahnsinn.

            Ich will Palikuca nicht vorzeitig verteufeln, aber ich werde ihn daran messen, wie der Kader a) zum Trainingsauftakt aussieht, b) zum Ende des Transferfensters aussieht und c) was nächsten Mai dabei rum gekommen ist. Seine gestalterischen Möglichkeiten sind wesentlich größer als die, die Bornemann hatte, daher liegt die Latte deutlich höher.

            Saisonziel: Wiederaufstieg. Alles ab Platz 7 wäre für mich ein Grund mich nach dem Jahr wieder von ihm zu trennen.

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            • Was heißt „irgendwann mal gespielt“ und „da nicht hingehören“? Schleusener hat seine letzten zehn Saisonspiele vor der Verletzung komplett auf Außen gemacht, Lohkemper nicht ganz die Hälfte seiner Einsätze letzte Saison und fast alle Spiele (außer zwei) in der Drittligasaison in Magdeburg. Reine Mittelstürmer sind beide – allein wenn man sich die Positionsdaten der letzten Jahre anschaut, aber auch von den Anlagen her – nicht. Schleusener gehöt sicher eher noch ins Zentrum als Lohkemper, aber Deine Beschreibung greift mir dann doch zu weit.

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              • Zehn Spiele, kein Assist, ein Tor nach Ecke, ein Konter zum 3:0 in der Nachspielzeit und das 3:0 gegen ein völlig überfordertes St. Pauli. Da lesen sich seine Statistiken als Mittelstürmer wesentlich besser. Auch wenn ich mir die Daten genauer anschaue (Dribbling, Key-Pässe, Flanken!) sehe ich da keinen Flügelstürmer auf Zweitliga-Niveau oder gar darüber.

                Für mich ist Schleusener auf der Position eine Verlegenheitslösung – und eine, auf die ich auch aufgrund seiner Verletzungsgeschichte generell verzichten würde.

                Lohkemper auf Außen ist für mich vergleichbar mit Teuchert. Ja, er ist schnell, sicher kann man ihn da hinstellen, aber das was ich mir von einem Flügelspieler erwarten würde spielt auch er nicht. Zumal ich da auch in der Defensivebewegung Bauchschmerzen hätte – was ich vom ersten Testspiel gehört habe, bestärkt mich in der Meinung.

                Wobei: Ich habe kaum Sandhausen und Magdeburg-Spiele gesehen, vielleicht war dort etwas zu sehen, was die Statistiken nicht hergeben.

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                • Mir ging’s eher drum, dass es bei Dir so wirkte, als wäre das eine verrückte Idee, die Spieler dahin zu stellen, weil sie das 1732 letztmalig getan haben. 😀

                  Schleusener würd ich auch nicht auf außen stellen, wenn ich die Wahl habe. Aber es ist jetzt nicht so, dass er da noch nie gespielt hätte. Den sähe ich aber tatsächlich eher als Mittelstürmer (wobei da dann dahinter für mich auch nur noch Knöll ist und kein Minibus voll, Zrelak ist verletzt, Besong und Steczyk in der U21, Hack ein klarer Außen und Palacios ist halt Palacios 🤷🏻‍♂️)

                  Lohkemper ist für mich dagegen schon eher einer für Außen, gerade, wenn man sagt man spielt mit Tempo. Vor allem wenn die Außen wie jetzt im Test sehr viel nach innen kippen, dann würde sich Lohkemper schon eignen. In nem 4-1-4-1, das viel auf Flanken basiert, dagegen eher nicht.

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            • Saisonziel: Wiederaufstieg. Alles ab Platz 7 wäre für mich ein Grund mich nach dem Jahr wieder von ihm zu trennen.

              Ich finde es sehr real ohne sich zu drücken den Aufstieg innerhalb zwei Jahren auszurufen, wir haben einfach eine außergewöhnliche Konkurrenzsituation zumindest in dieser Saison.
              Die Personalien und Transferaktivitäten, damit kann ich bislang gut leben, ja es wirkt etwas langsamer als zu Beginn angekündigt, mir ist aber wichtiger, daß es am Ende auch paßt und da reicht mir eine Willenserklärung und daß richtig daran gearbeitet wird. Die Aussagen sind mir sogar lieber als in Vergangenheit (ohne Namen) die Aussagen „Wir wissen nicht ob wir noch was machen“

              Und die „schief“ gegangenen Transferabsichten Bakalorz, Frantz u. Co. ist doch völlig irrelevant, wenn man sieht, was die Bayern alles ankündigen und dann nichts draus wird momentan, das gehört eben zum Geschäft, ich glaube bei den Transferaktivitäten wird viel gezockt, macht man Druck über die Presse oder macht man es im Stillen je nachdem, da werden alle Tricks ausgeschöpft, nicht nur von Seite des Vereins, ganz sicher auch von Seite des Spieler und Beraters, bei manchen habe ich den Eindruck sie flirten öffentlich mit Vereinen, um nur die eigenen Preise hoch zu pushen auch wenn sie andere Pläne haben.

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              • Wir können halt nicht jedes Jahr Alibis bei der starken Konkurrenz suchen. Vergangene Saison war das sicher noch plausibel, kommende Saison m.E. jedoch nicht.

                Als Absteiger mit einer zumindest nicht komplett neuen Mannschaft muss einfach Platz 3 das Ziel sein. Denn das bedeutete, dass man von den angenommenen Favoriten Stuttgart, Hannover und dem HSV gerade mal einen hinter sich lassen müsste. Immerhin hat Union den HSV mit Lasogga, Holtby & Co. letzte Saison ja auch hinter sich gelassen. Und als wir vor 2 Jahren aufgestiegen sind, hat andererseits ja auch niemand auf die schwache Konkurrenz mit den Aufsteigern Kiel und Regensburg gedeutet.

                Daneben muss unser Anspruch auch sein, Verantwortliche im Amt zu haben, die ihren Job besser als zumindest einige Wettbewerber machen.

                Insofern wäre für mich Platz 7 eine klare Enttäuschung und Misserfolg des gesamten Führungsteams.

                Bei Palikuca halte ich es wie bei Bornemann und allen Anderen: weder Pläne, Ankündigungen, Gerüchte, Märkte, noch aktuelle Gefühle – gerade fängt es bei mir an, dass Ernüchterung aufkommt – zählen: alleine was/wer mit dem Pokalspiel in Ingolstadt und dem ersten Spieltag auf dem Platz steht und dort leistet, ist relevant. Gerade aufgrund der inzwischen besseren finanziellen Rahmenbedingungen und dem Investieren in Scouts und Personalstrukturen, kann es dann aber auch keine Ausreden für fehlende Transfers geben.

                Bis dahin jedoch, muss Palikuca die Ruhe und das Vertrauen bekommen, seinen Ankündigungen Taten folgen zu lassen.

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              • Das gestehe ich ihm ja zu. Man kann diese Saison eine gute Leistung bringen und am Ende trotzdem auf Platz vier oder fünf landen, wenn die Konkurrenten ihre Leistungsfähigkeit voll ausschöpfen sollten. Das ist dann nicht toll für uns, aber es wäre zu akzeptieren.

                Wenn wir im oberen Tabellendrittel aber gar nichts zu melden hätten, würde das in meinen Augen aber nicht den gestellten Anforderungen genügen und würde auch wenig Spielraum für die folgende Saison offen lassen. Mit dann kleinerem Budget auf einmal wesentlich besser abschneiden zu wollen geht für mich nicht wirklich zusammen, selbst wenn Union und Paderborn sofort wieder runter gehen sollten.

                Meine Probleme mit Bakalorz, Frantz und Cohen sind eher, dass das Spielertypen sind, die wir in meinen Augen überhaupt nicht benötigen. Was mich wieder zu dem Thema bringt, das mir anhand der aktuellen Kaderstruktur noch nicht klar ist, wie wir wirklich spielen wollen.

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                • Ich meinte eher die Grundordnung, speziell in Relation zur vorhandenen Besetzung im Mittelfeld und der angedachten Positionierung von Behrens. Defensive Kräfte sehe ich dort genug, Spieler die offensive Akzente setzen können fehlen mir.

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  • Dann ist es an der Zeit:
    Ich bringe mich mal als die einzig wahre und wirkliche rechte Hand von Palikuca ins Spiel. Lehmann hat seinen Helikopter in Augsburg vergessen und der wäre sicherlich günstig zu haben!

    Immerhin lege ich mich allgemein jetzt schon fest:
    In der kommenden Saison wird es keinen Clubaufstieg geben, in der nächsten auch eher nicht und weiter kann ich noch nicht in die Zukunft schauen. Dafür ist meine Glaskugel zu neblig. Die wird dann klar, wenn es an jeder Milchkanne wenigstens 4G gibt. Aber das ist ein anderes Thema.

    Ja, es fehlt jetzt Konkretes. Dabei sollte der Club-Geldbeutel doch noch immer – Wo sind eigentlich die kolpiertierten, freien Millionen aus der letzten Winterpause? – und schon wieder einigermassen gut gefüllt sein. Vielleicht kommen bald die Hammertransfers, wo alle sagen: Äih, allder!
    Die Hoffnung stirbt zuletzt.

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  • Lustig finde ich, alle die den Transfer von Palacios kritisiert haben, sind jetzt bei Besong total begeistert, dabei war Palacios in der U19 deutlich besser. Ob Besong den Schritt zu den Profis schafft weiß kein Mensch. Klar wünsche ich mir das auch, aber er wird hier und bei Social Media als Hammertransfer für die erste Mannschaft besprochen, davon kann doch keine Rede sein.

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    • Basong ist körperlich halt schon im Männerfußball angekommen, das ist Palacios bis heute nicht. Der ist immer noch Jugendfußballer von der Statur her. Dafür ist Besong halt schon oft verletzt gewesen für sein Alter.

      Ob Palacios „besser“ war, lässt sich mMn auch nicht wirklich sagen, er hatte halt ne bessere Torquote.

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  • das ist Palacios bis heute nicht. Der ist immer noch Jugendfußballer von der Statur her. Dafür ist Besong halt schon oft verletzt gewesen für sein Alter.

    So wie Messi, Häßler, Littbarski … ich würde das eher nicht an der Statur festmachen wollen.

    Für einen Offensivspieler ist die Torquote aber schon ein sehr wichtiger Faktor für die Qualität des Spielers, oder?

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    • Statur im Sinne von Robustheit, nicht zwingend im Sinne von reiner Größe oder Gewicht. Da fehlt es Placios mMn schon immer noch, auch in Bereichen, wo man was machen könnte. Wobei die genannten Beispiele jetzt nicht wirklich passen, weil das Ausnahmespieler sind und da halt schon auch der Survivorship Bias zuschlägt, ein Durchschnittsprofi hat es mit den körperlichen Voraussetzungen deutlich schwerer, deshalb gibt’s auch wenige Durchschnittsprofis mit den Maßen, sondern fast nur Spieler, an die man sich eh erinnert, weil sie so gut sind. Fallen einem wirklich außerhalb der internationalen Klasse viele Spieler ein, die klein und schmächtig sind?

      Sicher ein Aspekt, aber für ne komplette Bewertung mMn nicht ausreichend, um zu sagen, dass der eine oder andere „besser“ ist.

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      • Fallen einem wirklich außerhalb der internationalen Klasse viele Spieler ein, die klein und schmächtig sind?

        Zumindest in der heutigen NLZ-Leistungsgesellschaft sind kleingewachsene Spieler, wenn sie nicht gerade – wie Flo schreibt – absolut outstanding sind, fast ohne Chance. Die Vereine setzen in der Regel auf Athletik und Physis, da kommen die Zwergerl einfach nicht durch. Ich kannte einen grandiosen Jungen beim Verein meines Sohns, der wurde auch bei Mainz gescoutet, dann aber kam der Wachstumsschub nicht und er wurde bei allem Talent letztendlich aussortiert. Und das war schon so einer, auf den haben dich die Zuschauer der Gegner auf den Turnieren angesprochen…

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  • Wunderbarer Kommentar, summary in den Kommentaren inklusive:

    Alles verständlich. So mit etwas Distanz fühlt es sich halt so an, dass nach dem Abstieg man erstmal richtig ein paar Namen raushaute und PÄNG! PÄNG! PÄNG! damit die Stimmung einfing:
    PÄNG! Hermann
    PÄNG! Pinola
    PÄNG! Duksch
    Und dann noch: Ab jetzt kommt jede Woche ein neuer Kracher!

    Genau. Wenn nach der Vollzugsmeldung „Ewerton geht zum HSV“ nicht direkt mindestens die sofortige Verpflichtung von #25 Pinola steht (ja, der kann sehr wohl noch ein Jahr ein hervorragender Backup oder mehr in Liga 2 sein!) und anschließend in der Regionalliga (oder der dritten…, zweideutig, ich weiß), dann ist er halt auch nur ein „Dampfplauderer“, dem man attestieren darf, das er nur mit Wasser kochen kann, das aber als Champagnerküche angekündigt hat…

    Er kommuniziert Stränge an (Herrmann, Pinola,…) und sie bleiben in der Luft hängen. (Pinola war längst hier, Herrmann ist längst aus dem Urlaub zurück, neue Infos: nadda!)

    Lass den Worten Taten folgen, bitte. Die Zeit der Luftnummern ist vorüber. Bitte liefern!

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    • Ich muss jetzt mal gegen diese totale Verklärung und Legendenbildung rabiat grätschen: Pinola als Backup (oder gar mehr!) für die Zweite Liga zu fordern ist – mit Verlaub – völlig realitätsfern. Mal vom Niveau der argentinischen Liga abgesehen (das Copa-Finale hätte durchaus auch als Sandhausen gegen Aue durchgehen können und das waren noch zwei der guten Teams in der Liga): Der Mann ist 36, inzwischen auch nicht mehr schnell genug, hat in Argentinien (!) eine Quote von 15% erfolgreichen Tacklings (obwohl er deutlich öfter Tacklings probiert als der Durchschnitt) und ungefähr 6 erfolgreichen Defensivaktionen pro Spiel (Mühl, Margreitter und Ewerton lagen alle über 8 in der Bundesliga). Vom Profikader war (zum Glück) auch nie die Rede. Palikuca sprach immer von der zweiten Mannschaft. Außerdem gilt: Pinolas Vertrag in Buenos Aires läuft bis 2020 und den wollte er eigentlich auch erfüllen. (Der einzige Artikel, der da in eine andere Richtung zielte war einer von Nico Gelev, der meinte der Gewinn des südamerikanischen Supercups könnte ihn dazu bewegen früher zu gehen, aber da war keinerlei Zitat mit dabei.)

      Aber so isses halt mit den großen Überschriften. Da wird „Palikuca will Pinola zurückholen“ gelesen und es verfestigen sich irgendwelche Wunschträume über die Restauration alter Zeiten, auch wenn die Artikel jenseits der Überschrift das gar nicht hergeben. Das ist sicher durchaus ein Problem der von Palikuca zu Beginn gefahrenen Kommunikationsstrategie – eben wieder das „campaign in poetry, govern in prose“-Problem.

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      • Tut mir leid, du grätschst ins Leere.

        Zum einen bin ich sehr wohl in der Lage mehr als Überschriften zu lesen, danke dir für den Hinweis mit der Keule, Herr Lehrer, zum anderen steht mein Verweis des Backup in Klammern…

        Aber Interpretationen müssen ja auch gelernt sein.

        Deine Ausführungen sind genau die Art von Legendenbashing, die dem Club seit Jahren immer wieder dumm auf die Füße fliegt, korrekt vielleicht in der Datenebene, aber respektlos in der Wertschätzung.

        Aber darum ging es mir ja nichtmal. Ich habe Pinola lediglich als durchaus subjektiv gelegenen Aufhänger benutzt und zugespitzt. Du kannst aber gerne auch Herrmann nehmen.

        Die Kommunikationsstränge hängen in der Luft. Das ist nicht gerade professionell.

        Und mag es dich Nerven, ich
        bleibe dabei:

        Warten auf…
        …#25!

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        • Die Grätsche geht anscheinend ja eben nicht ins Leere und anscheinend hab ich das interpretieren ja doch gelernt, wenn Du auf Pinola wartest, obwohl alle Seiten (außer eben die BILD und ihre großen Überschriften) betonen, dass er Vertrag bis 2020 hat und Du dennoch betonst, dass Du auf ihn wartest. 😉

          Pinola für die Zweite Liga zu fordern ist für mich übrigens viel eher Legendenbeschädigung, bzw. die aktive Fördetung der Gefahr dessen. Ihn da noch mal sehen zu wollen, ist sentimental und emotional nachvollziehbar, es ist aber sachlich und sportlich für niemanden von Vorteil und auch nicht zielführend. Ich habe größten Respekt vor Pinola, genau deshalb will ich ihn nicht mehr in der ersten Mannschaft sehen. Da wären wir nämlich ganz schnell wieder beim Meyerschen Denkmal, an das dann jeder pinkelt.

          (Bemerkung am Rande: Das mit dem „Herr Lehrer“ find ich extrem störend und unsachlich. Ich hab das jetzt eigentlich auch oft genug gesagt, dass mich tierisch nervt und ich das auf Grund dessen, was da mitschwingt, an der Grenze zur Beleidigung empfinde. Kann man das also bitte lassen? Was ich beruflich mache, hat nichts aber auch gar nichts mit irgendwas auf der Seite hier zu tun. Ich bin hier alles, aber nicht der „Herr Lehrer“, der „Herr Lehrer“ bin ich eigentlich noch nicht mal im Job.)

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          Antwort
          • Hallo Florian,
            das mit der persönlich empfundenen Beleidigung war so nicht beabsichtigt. Tut mir leid, wenn dich das verletzt hat.
            Soll nicht wieder vorkommen.
            Versprochen.

            Warten tue ich unabhängig davon weiter. Vor allem auf einen Entwicklungsstand der Ankündigungen. Pinola steht da für mich sinnbildlich.

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            Antwort
            • Alles gut, hab es auch nicht als Absicht empfunden. Das sind ja auch persönliche Befindlichkeiten von mir, die d mitspielen.

              Inhaltlich bin ich ja (siehe unten) größtenteils bei Dir – jenseits der sportlichen Bewertung von Pinola 😉.

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              Antwort
  • Ich bin auch Lehrer und das gerne😊😊😊 Bei blöden Kommentaren (ihr habt ja soviel Ferien und leistet ja nichts…) bestärke ich ich diese Vorurteile gerne und füge ein „Augen auf bei der Berufswahl hinzu“

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    • Ebenfalls. 😃 Aber kann Florian da in der Tat verstehen: „Herr Lehrer“ ist wahrlich sehr negativ konnotiert. Denke in diesem Rahmen könnte man sich kreativere Bezeichnungen einfallen lassen.

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      Antwort
      • Jetzt mal nicht mehr beschweren als nötig, das wäre sonst nämlich schon sehr lehrermäßig. 😀

        Da soll‘s auch gar nicht drum gehen, letztlich ist das nur ne Befindlichkeit von mir, die ich öfter geäußert hab. Mehr nicht.

        Eigentlich sollte es ja um die Kommunikationsstrategie von Palikuca gehen und Teos „Ich warte auf #25“ oder auch Alexanders Kommentar zeugen ja davon, dass sich aus dieser forschen Anfangsphase was verfangen hat und das verbale Tempo und das Handlungstempo nicht zusammenpassen. (Teo hat den Absatz mit dem Überschriften lesen auch auf sich bezogen, obwohl der eigentlich als Unterstützung seiner Ansicht gedacht war. Das war missverständlich von mir.)

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        Antwort
  • Danke für den Kommentar. Bis zum Trainingslager sind noch ein paar Tage, also noch Zeit das ein oder andere PÄNG zu realisieren.
    Unabhängig von der (Nicht-)umsetzung der PÄNGs bleibt festzuhalten: Wie damals beim Duo Köllner/Bornemann fehlt es auch Palikuca an professioneller Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit (i.S. von Einheitlichkeit, Transparenz, Zielsetzung).

    In einem der ersten BL Spiele mit Palikuca als Vorstand konnte der SKY Reporter ihm mit recht einfachen Mitteln Informationen entlocken, die er nach Eigenaussage nicht preisgeben wollte. Da war seine fehlende Erfahrung als „front man“ sehr greifbar. Das hat ihn damals in der Situation sympathisch gemacht (er gab selbst schmuzelnd zu sich vom Reporter überrollt gefühlt zu haben), aber ihm auch eine Lehre sein müssen, auf dieses Thema ein Auge zu haben und das nicht nach Gutdünken zu handhaben. Stattdessen kamen dann die PÄNG PÄNG PÄNG Ansagen, die in Nürnberg schnell zum Boomerang werden können…

    Will das nicht weiter ausbreiten, aus meiner Warte zieht sich die Vernachlässigung des Themas (professionelle und strategische) Kommunikation seit Jahren durch den Verein. Alois Schwarz ist (zumindest auch) an diesem Thema gescheitert. Mangelhafte Kommunkation war auch ein Grund für die Demission Bornemanns/Köllners. Woys Schiffchen, Parkplatzinterviews, Parkplatztreffen mit Ultras, ein Aufsichtsrat der Trainer entlässt, aber die Qualität des Trainers nicht einschätzen kann (Grethlein), usw. usf.

    Kurzum: Statt einer dritten oder vierten rechten Hand Palikucas, sollte man lieber einen leitenden Angestellten „Kommunikation“ einstellen (oder falls vorhanden anders besetzen), der die Außendarstellung des Vereins wie auch die konkreten Auftritte/Aussagen der Verantwortlichen managed. Da liegt mMn viel zu viel im persönlichen Ermessen der Personen selbst.

    Die Fussballer schreiben sich ihre Fitnesspläne auch nicht selbst, sondern haben ein Stuff/Suff/Staff dafür, die das gelernt haben.

    @Clubfanseit1965: mach dem FCN doch mal ein Angebot und hilf!

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    • @Holzmichel, danke für Deine freundliche Kompetenzzuweisung!

      Bei der vorletzten Mitgliederversammlung hatte ich ja Trainer MK ein ehrenamtliches Kommunikationscoaching angeboten, aber er hat etwas pikiert nichts davon wissen wollen. Naja. Du hast Recht: Ich werd mal den Verein kontaktieren, sobald mir meine Kunden dazu Zeit lassen. Wenn ich schon keine Chance habe, möchte ich sie wenigstens nutzen…

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  • Mangelhafte Kommunkation war auch ein Grund für die Demission Bornemanns/Köllners.

    Schlichtweg Nein. Bornemann sollte ja gar nicht gehen, das lag ja nur an dem Konstrukt, daß er dem Aufsichtsrat nicht folgen wollte. Das hat nichts mit Kommunikation zu tun.
    Und bei Köllner – noch mehr reden als er in Pressekonferenzen geht ja schon fast nicht mehr.
    Es liegt nicht alles an der Kommunikation sondern letzten Endes zählt sportlicher Erfolg, da es sich um Leistungssport handelt. Bleibt der völlig aus, gibt es in allen Vereine diese Probleme. Letzten Endes wird auch Palikuca/Canadi daran gemessen werden. Ich würde daher die Kommunikation nicht zu hoch hängen, weil am Ende des Tages doch die Ergebnisse und das erreichen sportlicher Ziele zählen.

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    • Laut kicker hält der Club immer noch an der Verpflichtung von Schleusener fest, obwohl er sich demnächst einer neuerlichen OP unterziehen muss und erst dann der Heilungsprozess absehbar ist.
      Also wird sicher erst spät in der Saison gesund zur Mannschaft stoßen, um dann integriert zu werden. Gibts denn keinen anderen Spieler auf dem Markt ?

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      • Das kann auch positiv sein. Ganz ehrlich, die Truppe hat doch ein Jahr lang fast nur verloren. Ich kann mir nicht vorstellen, daß sich dies in derselben Besetzung und demselben Umfeld sehr positiv entwickelt hätte. Und das sich für Ewerton und Leibold offensichtlich nur ein (chaotischer) Zweitligist interessiert zeigt doch auch ihren eher überschaubaren Stellenwert auf dem Transfermarkt. Hoffe die Ablöse passt einigermaßen und dann auf Wiedersehen.

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        • Das haben wir ja beim letzten Abstieg gesehen, wie positiv es war mit einer riesigen Wundertüte an den Start zu gehen….in der Regel steigt der auf, der auf stabile Strukturen und Abläufe setzen kann. Und gerade auf den Aussenverteidigerpositionen ist es besonders schwer, vernünftige Spieler zu bekommen.

          Gut, ist nicht zu ändern. Dann muss RP eben noch 4 anstatt 3 Qualitätsspieler in der wenigen verbliebenen Zeit verpflichten. Es kann ihn zumindest nicht unvorbereitet getroffen haben.

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          Antwort
          • Noch schlechter wäre es aber mit Leuten in die Saison zu gehen die keine Motivation mehr haben beim Club zu spielen. Ich glaube kaum das der Tim vom Hof gejagt wurde. Ist halt der Lauf der Dinge und ich sehe es auch (noch) nicht so das unsere Strukturen deshalb instabil wären.

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            • sorry, ich komme gerade nicht ganz mit: wo wurde der Transfer offiziell bestätigt? Ich finde da weder auf der HSV-, noch auf der Club-Homepage was.

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              Antwort
              • Offiziell ist noch nichts.

                Aber Leibold ist auf dem Weg nach Hamburg, hat sich von der Mannschaft verabschiedet und soll morgen in Hamburg zum Medizincheck. Sollte er nicht wie Ewerton irgendwie nach dem Medizincheck verloren gehen, wird das morgen sehr wahrscheinlich bekannt gegeben. (Darstellung zusammengefasst nach übereinstimmenden Medienberichten, Palikuca hat es der Bild gegenüber auch bestätigt).

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                Antwort
            • Da hast Du recht. Deshalb bringt es auch nichts, Leibe nachzuheulen. Das muss ein Sportverantwortlicher bei jeder Ausstiegsklausel einkalkulieren, wobei dennoch der adäquate Ersatz schwierig wird. Im Endeffekt war es jedoch klar, dass uns mit dem Abstieg zentrale Teile des Teamgerippes verlassen werden. Umso bitterer, dass das der AR in der Winterpause fahrlässig zugelassen hat.

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    • Komisch dass der Kerl ausgerechnet zum HSV geht. Da muss wohl doch noch ziemlich viel Geld auf dem Hamburger Konto sein, weil ich kann mir da eigentlich nur ein bedeutend höheres Gehalt als Wechselgrund vorstellen(bessere sportliche Perspektive oder eine höhere Ligazugehörigkeit werdens wohl nicht gewesen sein) und Leibold dürfte bei uns zu den Top-Verdienern gezählt haben.
      Dabei dachte ich der HSV hat nen Sparkurs ausgegeben der auch die Spielergehälter betrifft🤔

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      Antwort
      • Wenn du von Douglas Santos auf Leibold downgradest sparst du (Ablösen und Gehälter berücksichtigt) auf drei Jahre gesehen vermutlich an die 15 Millionen Euro.

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        Antwort
          • Hier im Urlaubsdomizil habe ich einen Wien-Fan kennengelernt, der seit mehreren Jahren eine Loge bei SK Rapid Wien hat und sich anscheinend sehr gut im österreichischen Fußball auskennt. Canadi soll nicht der einfachste Charakter zu sein. Seine Art spielen zu lassen und der Umgang mit den Spielern soll sich relativ schnell abnutzen und häufig zu Auseinandersetzungen geführt haben.
            Er erinnert hier an Magath
            Viel neues Personal, das auch oft verschlissen wurde.
            Wie gesagt, ist das nicht meine Meinung, sondern zitiert von jemanden der ihn auch persönlich kennengelernt hat

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            Antwort
              • Er hat hier nicht nur über Wien gesprochen, denn seine Argumentation hätte nicht zu dem Kurz-Engagement in Wien gepasst

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                Antwort
                • Dennoch ist es halt unwahrscheinlich, dass ein Rapid-Fan nach der Zeit von Canadi in Hütteldorf positiv über ihn spricht. Die Leute aus Athen mit denen ich über ihn gesprochen hab, haben ihn in höchsten Tönen gelobt. Auch das ist normal.

                  Das mit dem vielen neuen Personal stimmt – zumindest auf Spielerseite – für die andere Bundesligastation in Österreich schon mal nicht. In Altach gab’s eigentlich sogar eher weniger als mehr Fluktuation im Kader. Und abgenutzt hat sich die Spielweise in Altach ja auch nicht, die wurden ja eher besser als schlechter, selbiges in Athen.

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                • Aber ich lass ja jedem seine Sichtweise. Wir dürfen ja das Canadi-System kennenlernen und werden sehen , wie er arbeitet. Dann können wir uns eine eigene Meinung bilden und brauchen uns nicht Hören-Sagen verlassen

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        • Vielleicht ist es aber auch einfach so, das er nach einem Katastrophenjahr einfach einen Tapetenwechsel gebraucht hat. Er war einige Jahre bei uns, hat seine Leistung (mal mehr mal weniger) gebracht und hat sich jetzt entschieden etwas Neues zu machen. Also ich würde da jetzt nicht gleich wieder etwas rein interpretieren wollen. Ich trauere da nicht hinterher. Was sich aber zeigt ist, das es ein Irrglaube ist, man können einen Abstieg in Kauf nehmen und die Mannschaft trotzdem zusammenhalten und über Jahre entwickeln.

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      • Ein HSV mit Sparkurs zahlt wahrscheinlich im Durchschnitt trotzdem gut doppelt so viel wie der Club. Wir hatten mit Abstand die niedrigsten Bundesliga-Gehälter letztes Jahr, trotz Düdo und Freiburg.

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      • Der erste Vertrag von Leibold waren (das kann ich recht sicher sagen) ~300.000€ p.a. Bei der Verlängerung letztes Jahr kann ich mir aber schwer vorstellen, dass Bornemann verdoppelt hat, dann wird er so bei ~500.000€ liegen. Da kann der HSV locker 50% draufpacken und ist dann erst bei der Hälfte seiner internen Gehaltsobergrenze.

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        • Na da liege ich ja dann nicht so falsch, trotz reinem Spekulatius meinerseits 😉

          Vielleicht hat das ja auch sein Gutes. Dann kann Kerk umschulen auf LV (hat er ja vertretungsweise gut gemacht), damit er seinen Platz im Team findet. Im Mittelfeld sehe ich andere vor ihm….

          Seltsam, dass Leibold gestern noch gespielt hat. Wusste man das nicht?

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          • Das würde ich als katastrophalen Fehler ansehen, dafür hat sein Spiel viel zu viele Schwächen.

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              • Nein, absolut nicht, da gehört jemand hin, der gedankenschneller ist, gerade im System von Canadi. In meinen Augen hat er in der Form, die er im letzten halben Jahr gezeigt hat, nichts in der Startelf zu suchen, selbst in einem nun schwächeren Kader.

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                • Rhein als 10 mittenrein oder als LV außenraus?

                  Der hat mir gestern auch gut gefallen, im Zusammenspiel mit Hack.

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                • @xxandl

                  Ich bin mir da gar nicht sicher, ob der Kader am Ende wirklich schwächer wird….

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                • Also stand jetzt ist er es definitiv. Da muss schon noch sehr viel passieren. V.a. wenn man sich die Entwicklungen bei der Konkurrenz ansieht…

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                • @ SCRamjet
                  …bis Transferschluss ist ja noch lang hin.

                  @ Florian
                  Rhein ist mir schon gegen Frankfurt damals sehr positiv mit eben diesen Tugenden aufgefallen. Das war ja definitiv ein starker Gegner. Ich glaube schon, dass er das Potential hat

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        • Genau das ist der Grund warum Leibold geht. Er verdient einfach mehr und das ist ja legitim, würde von uns doch auch jeder machen. Ich finds trotzdem schade. Hat sich bis zuletzt mit dem Club identifiziert, kam jedenfalls bei mir so an. Hat mir gefallen. Dann wird das heuer nicht mehr so lustig bei den Berichten aus dem Trainingslager, hier hat letztes Jahr auch schon Möhwald gefehlt. Fand ich klasse. Ein Satz noch zu den Vorbereitungsspielen: Was erwartet man sich sportlich von solchen Spielen? Da ham jüngere Talente natürlich mehr Bock drauf, sie wollen sich zeigen. In der Vorbereitung gegen kleinere Teams zu kicken auf irgendwelchen Jubiläumsfeiern. Für Profis muss das doch bloß nervig sein… Es stellt eine gewisse regionale Verbundenheit her, sportlich sollte das aber eher gar nix bezwecken. Ausser tolle Überschriften auf der Club-Homepage… 😂

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        • Naive Frage: Sind das netto Beträge?
          Wenn das Brutto ist, bleibt einem Profi ja gar nicht so viel (unter Berücksichtung des Zeitraums, in dem so eine Gehalt erzielt werden kann)

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  • RP hat bis 02.09. Zeit Personal zu bringen .
    Was kommt früher, noch ein Scout , Verwaltungsangestellter oder ein Spieler ?

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  • Nikola Dovedan von Heidenheim ist ja grad im Gespräch, dass wäre endlich mal einer für unser zentrales offensives Mittelfeld. Da hat er in der vergangenen Saison im 4-2-3-1 System von Frank Schmitt richtig gut gespielt.
    Wäre echt schön wenn man den Kerl zum Glubb lotsen könnte.

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  • Da bin ich ja mal gespannt, ob er sich in HH auch wohl fühlen wird, vor allem wenn es mal nicht so läuft oder er am Anfang auch gleich mal ein paar Böcke schießt…

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      • Naja für einen Spieler, der erkennbar noch kein Bundesligapotential hat, der aber auch nicht mehr als reines Talent gesehen werden kann sind 2,5Mio so schlecht nicht. So viele Transfers in der 2. Liga gibt es nicht, die eine höhere Ablöse hatten, oder?

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      • Nee, das sind schon Brutto-Beträge. Aber natürlich ohne Prämien, die können schon noch ordentlich was ausmachen.

        Zur Einordnung: Ein Aufsichtsrat meinte vor gar nicht allzu langer Zeit, der Club sei so zwischen 20 und 24 in Sachen Gehälter im Profifußball in Deutschland. In der Dritten Liga gibt’s dann auch schon Spieler, die nicht über 50.000 p.a. kommen. Da ist dann nix mit ausgesorgt.

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  • Nicht Leibe hinterher trauern, sondern morgen 12 Uhr auf den neuen Spielplan freuen!

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  • Gefühlslage Stand jetzt:

    Der Club wird mit dem Aufstieg gegen die hochgerüsteten, weil finanziell für Zweitligaverhältnisse unverhältnismäßig potenten Gegner wie HSV und VfB die kommende Saison nix zu tun haben.

    Daher gilt es in meinen Augen nun, Spieler zu verpflichten, die gierig sind, Potenzial haben und sich in dieser Saison immer besser aufeinander einspielen. Panik ist fehl am Platze, besser die Verhältnisse einordnen und strategisch vorgehen – auch wenn es naturgemäß keine Gewähr dafür gibt, in der Saison 20/21 um den Aufstieg zu spielen.

    An den Beispielen Ewerton und Leibold sieht man deutlich, wie weit entfernt Gehaltsmöglichkeiten in anderen Vereinen sind. Und es ist richtig und gut, dass der Club sich trotz gewisser Einnahmen nicht dazu verleiten lässt, hier mitziehen zu wollen und in die nächste finanzielle Katastrophe zu schliddern.

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    • Aber war der HSV denn letzte Saison nicht auch schon „hochgerüstet“ und „unverhältnismäßig potent“? Klar, wird es schwer und es wäre normal, wenn diese Vereine vor uns lägen. Aber die finanzielle Arithmetik trifft längst nicht immer zu. Sonst wären wir vor Jahren nie abgestiegen und v.a. Vereine, wie Union, D98 und Co. nicht aufgestiegen. Ich wehre mich einfach dagegen, den Verantwortlichen und dem Team von Anfang an ein Alibi zu geben und a la Bornemann keine konkreten und relevanten Ziele vorzugeben. Genau um den finanziellen Nachteil zumindest teilweise zu kompensieren, haben wir doch in das Scouting-Team investiert und es deutlich verstärkt.

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      • …und ich die Möglichkeit, als eventueller Dritter die Relegation erfolgreich zu absolvieren…evtl. gegen Union oder Paderborn!

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    • Man kann auch vorsichtig erwähnen wie häufig in den letzten Jahren Aufsteiger aus der 3. Liga in die 1. Liga durchmarschiert sind mit Mannschaftlicher Geschlossenheit. Geld ist nicht alles, man muß die 2. Liga auch verstehen. Das ist dem HSV offensichtlich noch nicht ganz gelungen. Es gibt jetzt keinen Grund schon vorher zu resignieren, wir müssen einfach abwarten was Palikuca zur Verfügung stellt und was Canadi daraus macht. In Griechenland gelang es ja offensichtlich mit einem wirtschaftlich kleinen Verein in die Phalanx der großen einzudringen und auch hinter sich zu lassen.

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  • Soll jetzt kein „Ablenkungsmanöver“ in Bezug auf unsere Kaderplanung sein, aber die Nachricht verdeutlicht,
    in welchen finanziellen Größenordnungen sich Bundesligavereine bewegen, welche nicht (oder noch nicht)
    zu den TOP 5 der Liga zählen.
    So steigt Investor Windhorst bei Hertha BSC ein und investiert 125 Millionen Euro in den Hauptstadt-Verein.
    Zunächst erwirbt er 37,5 % am Verein (läuft über die Beteiligungsgesellschaft Tennor, ehemals Sapinda).
    Zudem sicherte Hertha BSC Tennor zu, in einem zweiten Schritt in der kommenden Saison, weitere 12,4 Prozent der Anteile kaufen zu können – zu einem dann höheren Preis. Windhorst würden damit 49,9 Prozent der Hertha BSC GmbH & Co KGaA gehören, der Profi-Tochter des Vereines.
    Bei diesen Konstellationen und Summen wird deutlich, dass man als normaler Verein eigentlich keine Chance hat,
    sich in der ersten Bundesliga zu etablieren.

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    • Tja und dennoch redet man bei FCN ständig davon sich mittel- bis langfristig (wieder) in Liga 1 zu etablieren. Ich frage mich schon länger, welches Kalkül dahinter steht. Natürlich sollte das Ziel so formuliert sein, aber ist das realistisch? Meeske hat in seinem BWL Sprech immer so schön gesagt: Nach dem (Bader) Abstieg musste der FCN schrumpfen (-X%), während sich „der Markt“ zeitgleich um 7-8% wuchs. Um Aufzuholen (und sich zu etablieren) müsste man aber ein Wachstum über dem Durschnitt (also >8% erzielen).
      Irgendwas passt da nicht zusammen.

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  • Bild bestätigt auch eine Ablöse von 1,8 Millionen für Leipold. Der Sportvorstand ist doch bekloppt gewesen, das zu akzeptieren. Das Leipold hier nun plötzlich schlecht geredet wird, ist doch nur der Enttäuschung gewidmet. Vor kurzem, wurde er noch für seine Bekenntnisse zum Club gefeiert. So schnell gehts.

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    • Auf diese Treueschwüre von Spielern zu unserem Club geb ich schon lange nichts mehr……..

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    • Wie bitte? NUR 1,8 Mio für Leibe?
      Verschenken wir jetzt schon wieder unsere besten Spieler?
      Das kann wohl nicht wahr sein!

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    • Also Leibold hat in der 1. Liga auch keine Bäume ausgerissen, scheint ja auch von Erstligisten kein Interesse bestanden zu haben nach der Saison. Von einem eingespielten Stamm einmal abgesehen, sind solche Spieler zu ersetzen.

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  • Frage, nachdem nun die Ausstiegsklauseln nur so an die Öffentlichkeit purzeln, so langsam glaube ich hat eigentlich jeder eine in der Mannschaft, wie ist das bei Behrens, er und Leibold sind ja best Buddies, was kommt da jetzt noch alles an Aderlass?

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    • Die hat sicher auch jeder. Das hat sich inzwischen bei jedem noch so windigen Berater herumgesprochen, dass wenigstens bei Vertragsverlängerungen eine AK obligatorisch ist. Hatte mich eh gewundert, dass ausgerechnet Bornemann – angesichts seiner Ansagen – sich dem hätte entziehen können.

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  • Nachdem Leibold weg ist, können wir die Fürther ärgern und Maxi Wittek holen. Der kann gute Standards, will weg aus Fürth und müsste nicht mal umziehen 😉

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    • …außerdem passt er da sowieso nicht mehr in die Rentner-Abwehr (Caligiuri und Mavraj) :mrgreen:

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      • Das wahre Saisonziel muss jetzt lauten: Hauptsache ein Tabellenplatz vor Färrd.
        Eine Korsettstange nach der anderen zerbröselts da.
        Der HIV muss zukünftig über deren rechte Abwehrseite attackiert werden.

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  • Hecking braucht sich hier auch nicht mehr blicken lassen.
    Ich hoffe, die Mannschaft ist gegen den HIV so motiviert, dass die 6 Punkte bei uns bleiben und wir am Ende mind. 1 Platz vor dem HIV stehen.

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    • Dieses, “ er hat es sich nicht leicht gemacht“ Zitat aus dem Online Artikel auf Nordbayern.de ist ja sowas von ein Geuchel..
      Er hat doch nicht mit der Wimper gezuckt als Hecking rief..
      Dieses gestrahle beim Video der Vertragsverlängerung..Da hat er den Club mal schön abgezockt..1,8 Mio. Ausstiegsklausel?
      Ja leck mich doch am …
      Sorry, aber jetzt zum HSV zu gehen ?Zu einem Mitanwärter!!!Ist echt ne ganz miese Nummer .
      Dieses ganze „Nürnberg ist meine Heimat geworden“ Geschwafel..
      Morgen grinst er dann mit einem Hamburg Trikot in die Kamera und erzählt dann was von toller Stadt und geiler Verein.
      Nicht mehr mein Sport

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      • Sorry, war jetzt bestimmt kein toller Beitrag. Komme aus der Arbeit und habe mich ausgekotzt..Jetzt ist es besser….
        Bin aber menschlich sehr enttäuscht. Stuttgart hätte ich verstanden. Hamburg nicht..

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        • Ich kann das verstehen, gewechselt wurde früher auch aber mittlerweile nimmt der Turbokapitalismus und persönliche Vorteilsnahme Formen an, bei dem sich ein Fan überhaupt nicht mehr mit Spielern identifizieren kann, weil er womöglich morgen schon beim direkten Konkurrenten spielt.
          Dazu die Lippenbekentnisse bei denen man Pippi Langstrumpf noch mehr glaubt. Dann kommen wir irgendwann da hin, daß es nur noch eine Show aus der Konserve ist ohne sonderliche Identifikation anders gesagt der Fußball, wie er einmal war, schafft sich selbst ab. Veränderungen schon aber doch nicht nur hin zum schlechten. Dass zwei wichtige Spieler, die man aufgbaut hat, zur direkten Konkurrenz wechseln ist schon eine bittere Pille, zumindest in der Fan Wahrnehmung. Es zählen ja nur noch die großen Geldtöpfe Übertragungs und Medienrechte, der Fan wird scheinbar immer unwichtiger. Und dann noch so eine kleine Ohrfeige ja eigentlich wollten wir nur den einen Spieler aber der andere hat so einen doofen Vertrag den haben wir gleich mitgenommen.

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          • Ich bin von Leibold und Hecking menschlich sehr enttäuscht, mehr als ich es zugeben möchte. Leibe hat auch viele Fehler gemacht, aber man hat es ohm wegen seinem Clubbekenntnis nachgesehen. Dieses Clubbekenntnis wurde nun mit Füssen getreten. Leibold hat sich bei mir alles verspielt, was er sich vorher aufgebaut hat. Und Hecking ist einfach nur u terste Schublade!

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          • Ich kann das ja teilweise nachvollziehen (u.a. weil ich zu den „good old times“ noch kein Fussballfan und FCN Fan war). Ob diese apokalyptischen Zukunftsszenarien (aka der Fussballturbokapitalismus schafft sich ab) so zutreffend sind? Fakt ist nunmal, dass das Geschäft (s.o.) weiter wächst, die Transformation hin zum „Fussball als Event“ erschließt neue (große) Zielgruppen (Frauen, Familien). Da ist noch lange nicht Ende der Fahnenstange. Eine kapitalismuskritische Grundeinstellung scheint seit einigen Jahren in gewissen Kreisen zum guten Ton zu gehören da man andernfalls als naiv oder herzlos zu gelten scheint.

            Und ja, (wichtige) Spieler brechen als Identifikationsmerkmale für Vereine und Fans weg. Eben deshalb wird die von Belschanov oftmals kritisierte Tribalisierung mEn immer wichtiger: Wenn morgen Spieler X, Y und Z schon wieder woanders sein können, da bin ich nicht um derer Willen Clubfan sondern weil a) der Verein sportlich erfolgreich ist; oder/und b) mich der Club mit interessanten Menschen in Verbindung bringt; und/oder c) weil der Verein nichtsportliche Werte (wie z.B. Humanismus) propagiert und fördert, mit dem ich mich identifizieren kann.

            Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass man in 10 Jahren über einen Behrens oder Mathenia so redet wie über einen Eckstein, Schäfer oder Pinola.

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            Antwort
            • Also ich bin weit davon entfernt früher wäre alles besser gewesen, weil vieles ist auch toll geworden vor allem digitalen Medien die Verfügbarkeit usw. aber dennoch wenn man den Profifußball mal vom kleinen bis zu großen Ganzen betrachtet, keine Identifikationsfiguren mehr auch für Kinder und Jugendliche, weil die permanent andere Trikots tragen, weil ein paar Euro mehr auf dem Konto zählen, das alles weitergegriffen auf DFL, UEFA, FIFA wo die Herren sich schon im Gefängnis zumindest bei den Staatsanwälten rund um die Welt die Hand geben, ich glaube schon auch im Vereinsfußball, daß sich mancher fragen wird ob man das als Hobby noch braucht bzw mitfinanzieren will. Im kleinen wie im Ganzen.

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            • Das ganze System trägt sich mittlerweile über (Sky) – Fernsehrechte und deren finanzielle Ausschüttung war ausschlaggebend für die Investitionswellen der letzten Jahrzehnte. Ich würde sogar sagen dass es früher wesentlich familienfreundlicher und familiärer zuging. Kann mich da an Programme in den 90ern erinnern, mit regelmäßigen (nicht einmaligen) kostenlosen Eintrittskarten für U-Mannschaften und im Familienblock. Viele kleinere ländliche Vereine haben davon enorm profitiert. Das ginge heute nicht mehr. Schäfer und Pinola sind bei uns gelandet, weil es 1.) finanziell lukrativ für sie und 2.) ein gestandener, einigermaßen bekannter Verein mit Aufstiegschancen war. (Schäfer von Lübeck und Pinola kam in Madrid nicht zum Zug). Die Fernsehgelder sind ein enormer Batzen geworden. Selbst die Münchner müssen dieses Jahr enorm aufpassen nicht nur Krümel vom Kuchen abzubekommen. Wenn man bedenkt dass sich dieses System von oben nach unten auswirkt, wird am Ende der Regionalligist oder motivierte Bayernligist darunter zu leiden haben, niemals ein realistische Aufstiegschance nach oben zu besitzen. Außer er holt sich viel Geld von außen. Prominentes Beispiel ist der Sv Seligenporten. Keine Jugendarbeit aber einen Investor der eine Zeit lang alles eingekauft und aussortiert hat (bis zum DFB Pokalspiel gegen Gladbach kamen die). Bis das Geld nicht mehr so floss und man wieder runter geht. Davor hatte die Rolle der SC Feucht . Da wird im kleinen den großen Fischen nachgeeifert. Und am Ende bleibt der Sport komplett auf der Strecke – fair ist das nicht, wenn umliegende Vereine alle ihre Talente verlieren weil ein Mini Investor Hü schreit. Solche Dinge hatte man schon in den 90ern gewusst und angesprochen. Jetzt die Folgen der Fernsehgelder zu erleben, ist dem Profi-Sport ähnlich langsam beim Zerfließen zuzusehen. Es zählt nur noch die momentan verfügbare Summe und nicht die langfristige Planung. Langfristig Planen kann man eh nur wenn man einen Investor hat, der bei Bedarf nachhilft. Siehe Leipzig, Bayer 04, Wolfsburg, Hoffenheim, Ingolstadt, Bayern … In den 90ern hat sich Bayern den Ruf zementiert die Konkurrenz leer zu kaufen . Durch finanzielle Überhand haben sie damals das Spiel getötet, indem sie gesunde Konkurrenz als feindlichen Akt wahrnahmen. Und das in einer Zeit in der sie noch nicht der überzeugte regelmäßige Meister waren.
              Dortmund geht pleite nachdem es massiv Kohle in den Sand gesetzt hat (Amoroso usw.) und wird gerettet. Meiner Meinung nach unwirklich – ähnlich wie die defizitären Schalker (Gazprom) oder der HSV (Kühne) . Dass das Spiel durch solche Externa beeinflusst ist zeigt auch der VAR. Eine läppische Szene beim BVB erhält mehr Aufmerksamkeit als unser nicht gegebenes 2:1 gegen Mainz (Schiri Dankert übrigens mit Note 2,5 in diesem Spiel, interessante Bewertung wenn man ein Tor aberkennt ohne es prüfen zu können – da keine Außenlinie erkennbar). Das sagt alles aus. Und am Ende gewinnt halt am Markt derjenige mit der Präsenz und Deutungshoheit und nicht derjenige der Fußball spielt. Folglich wird das Spiel immer mehr von externen und nicht durch die Protagonisten auf dem Platz geprägt sein. Wenn ein Sky Reporter zu einer Szene ein Bewertung vorweg nimmt … „da wird er wohl im Nachhinein Elfmter geben müssen“. Also genau der „Journalist“ von dem Unternehmen das Milliarden in Bundesliga Rechte investiert hat, und jetzt auch ein verkaufbares Event braucht um die Kohle wieder reinzubringen ist das mehr als grenzwertig – wenn dann der VAR reagiert sogar fast schon auf Zuruf. Interessanterweise wird diesem obwohl in seiner Funktion unfassbar abhängigen immer noch ein Image der Unabhängigkeit angedichtet. Kleiner Gedankenkreisel. Sich kritisch mit Sozialordnungen wie dem Kapitalismus auseinanderzusetzen halte ich für eine zeitgemäße Umgangsform und für den pflichtbewussten Umgang demokratischen Handelns. Das ist nicht etwas für „gewisse Kreise“ sondern geht uns alle an, da es uns alle berührt. Man muss ja nicht zum selben Ergebnis kommen aber eine Haltung ist angebracht.

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  • Auch ich bin enttäuscht, von Leibold persönlich wie auch von der erzielten geringen Ablösesumme (Hamburger Medien schreiben nicht umsonst vom Schnäppchenpreis).

    Dennoch bitte ich um Milde für Leibold. Er ist nun mal Berufsfußballer und verdoppelt sein Gehalt. Er entschied sich für das Einkommen und gegen traditionelle Werte. Welche Bäckereiverkäuferin, welcher Krankenpfleger oder angestellte Rechtsanwalt würde es nicht genau so machen wie er? Klar bleibt die Moral außen vor und sein Treuebekenntnis kommt wie ein Bumerang auf ihn zurück. Tatsächlich glaube ich, dass er sich zum Zeitpunkt seiner Aussagen wirklich so sehr mit Nürnberg identifizierte wie es uns allen erschien. Doch dann kommt der HSV, wirft mit Geldbündeln und er gerät ins Grübeln. Und uns allen dürfte klar sein, zu was ihm sein Berater ihm geraten hat, der nur bei Vereinswechsel nennenswert verdient.

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    • Der Transfer an sich ist absolut nachvollziehbar, seine ganzen Kommentare im Vorfeld machen ihn zum Heuchler. Es hat schon Gründe, warum man bei Ewertons Wechsel niemanden zur Milde auffordern muss…

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  • Unser 1. Heimspiel am 2. Spieltag gegen den HSV…kann Leibe direkt in Nbg bleiben…1. Spieltag in Dresden

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  • Aha Duksch und Teuchert wechseln nach Hannover. Was macht eigentlich Palikuca so,- FCN Freibad? ..nach Löwen, Ewerton und Leibold .. jetzt müsste doch mal langsam genug Geld da seinen um einen Spieler zu verpflichten.

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    • Für die beiden hat’s ja wohl keine Scouts gebraucht . Das wär zu einfach gewesen. Wart‘s ab bis unsere Scouts am 01.09. die brutalen Hammertransfers präsentieren

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      • ich hätte es Palikuca verziehen….den Drang besonders komplizierte und originelle Transfers anstatt die logischen und einfachen Coups zu tätigen, hat sein Vorgänger schon erfolglos gehabt…und die beiden hätten sicher besser in das Canadische Speed-Anforderungsprofil gepasst als ein dauerverletzter Schleusener

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        • Mal drei Worte zu Ducksch, weil der ja immer wieder vorkommt. Nachdem er ja Anfang der Transferperiode auftauchte, hab ich mich auch mal umgehört, Im Verein, unter Journalisten, etc.. Aus dem Verein hieß es eigentlich die ganze Zeit, dass kein wirkliches ernsthaftes Interesse besteht, auch das Palikuca-Zitat mit „Wenn der auf dem Markt ist, dann beschäftigt man sich damit“, war nur ein Zugeständnis dahingehend, dass man sich mal kurz damit beschäftigt hat, aber letztlich zu dem Schluss kam: Lieber nicht. Warum?

          Da ergibt sich aus all dem, was man zusammentragen kann, folgendes Bild: Ducksch hatte eine gute Saison bisher, die war in Kiel. Da war er der unangefochtene König seines Reviers, hatte keine Konkurrenz im Sturm. Davor und danach hatte er stets Probleme, sobald er in eine Konkurrenzsituation kam oder gar auf die Bank musste. Aus Düsseldorf hört man, wenn es freundlich ist, „hochsensibel“, wenn es unfreundlich ist „Stinkstiefel“.

          Palikuca kennt Ducksch aus Düsseldorf. Der weiß deshalb schon recht genau, ob man sich Ducksch ins Haus holen sollte oder nicht. Ducksch hätte aber hier durchaus auch eine Konkurrenzsituation, wäre womöglich, je nachdem wie Ishak sich in der Zweiten Liga bewegt, nicht mal die klare Nummer Eins. Deshalb wäre der Transfer nach Nürnberg aus Sicht des FCN dann eben nicht mehr so logisch, weil die gleichen Voraussetzungen wie in Düsseldorf auch hier gelten.

          Sollte Hannover wirklich zusätzlich Teuchert holen, bedeutet jetzt aber, dass Ducksch die selbe Situation jetzt auch in Hannover vorfinden würde. Aber Hannover macht eh komische Sachen auf dem Transfermarkt (wie z.B. einen Torwart holen, obwohl man schon einen überdurchschnittlich guten hat oder einen 32-jährigen Innenverteidiger mit einer Verletzungshistorie der Länge des Skripts einer Wagner-Oper verlängern).

          Wie bei allen Einschätzungen in Sachen Transfers, ist das keine Garantie, dass die Einschätzung richtig ist (Transfers sind eh immer 50:50, da sind die Zahlen überall recht konstant), aber zumindest sind die Motive (in meinen Augen) nachvollziehbar.

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          • Duksch oder Teuchert sind wie Mailand oder Madrid. Wenn Palikuca dann zum Pokalauftakt die richtigen Spieler geholt hat, ist alles super und egal, welche Namen das sind. An Schleusener, der noch über Monate ausfallen wird, glaube ich jedoch nicht um unsere Offensivflaute zu beheben.

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          • Ich habe ja an einem anderen Ort schon mal gepostet, dass ich Ducksch für überschätzt halte. Der hat vor und nach Kiel eigentlich nichts gerissen, nicht umsonst hat Pauli ihn an Kiel VERLIEHEN.

            Hätte man in ihm das Potential solch einer Saison (wie in Kiel) gesehen, hätte man ihn sicherlich behalten. Er hatte halt mit Drexler den perfekten Mitspieler, der ihn mitgezogen hat.

            @ Andre: Schleusener ist sicher nicht als Soforthilfe gedacht, aber ein Spieler mit Potential, der – gesund – auch eine ordentliche Quote hatte. Ich vermute hier einen perspektivischen Ansatz, der v.a. darauf beruht, dass man ihn im gegenwärtigen Zustand günstig bekommen kann.

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            • Schleusener ist 27 (im Herbst 28), fällt gerade monatelang aus und hat noch ein Jahr Vertrag bei einem Verein, der ihn seit Jahren nur unterklassig verleiht.

              Der wird immer günstig zu haben sein und den „perspektivischen Ansatz“ sehe ich bei einem Spieler dieser Altersgruppe auch nicht mehr…

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            • Das mag sein, dass er „Potenzial“ hat. Das Wort wird mir nur im Zusammenhang mit unserem Kader ein wenig zu häufig benutzt. Irgendwie nimmt man das doch sogar bei Palacios in den Mund. Mir wäre viel wohler, wenn wir einfach Spieler für die erste 11 für das Pokalspiel in Ingolstadt verpflichten. So wie uns Edu, Leibe und Ewerton vom ersten Spiel an fehlen werden, benötigen wir wir adäquatem Ersatz, der sofort Performance bringt und uns die Punkte einfährt. Daran messe ich Palikuca und nicht an Transfers, die vielleicht irgendwann, irgendwie zünden und dann 2 Wochen später ihre AK ziehen. Aber Palikuca hat noch Zeit, auch wenn jede Woche weniger gemeinsame Vorbereitung die Performance zum Start reduzieren wird.

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              • Warum eigentlich das Pokalspiel als Referenzpunkt? Gibt ja vorher schon zwei Punktspiele.

                Ich bleib bei meinem Mantra, dass ich Palikuca an seiner „90% des Kaders sollen im Trainingslager stehen“ Aussage messen werde.

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                • Da hast Du natürlich recht. Irgendwie hat sich bei mir festgesetzt, dass die 1.Pokalrunde eine Woche vor dem Ligastart ist. In Dresden gilt es.

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                • Ich bleib bei meinem Mantra, dass ich Palikuca an seiner „90% des Kaders sollen im Trainingslager stehen“ Aussage messen werde.

                  Aber 90% von was oder wieviel, soll der Kader 19, 25, 27 oder 30 Spieler umfassen?

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      • Die standen zu offensichtlich vorne im Regal, dass passt nicht zu Palikuca.Eventuell hätte Duksch auch nicht mehr so das Vertrauen in Palikuca-in Düsseldorf hat es ja auch nicht so geklappt.Zu Beginn der Saison werden wir wie immer mit einem gehobenen Zweitligakader gehen.Geld aus Transfers da hin oder her

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    • Warum ?
      Die hammertransfers hat er rechtzeitig präsentiert .
      Der Königstransfer aus Dortmund ist auch eingetroffen.
      Jetzt kommen noch Spieler für die Breite zum Auffüllen.
      Außerdem im Winter gibts auch noch ne transferperiode

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    • Ist schon Trainingslager? Falls nein, gibt es keinerlei sinnvolle Begründung für diese Haltung außer fortgeschrittenes Trolltum und/oder Unfähigkeit mit eigener Ungeduld umzugehen.

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      • Man kann Menschen ja nicht vorwerfen, wenn Palukuca selbst das erzeugt indem er schon bei Amtsantritt verkündete bei geringerem Kapitaleinsatz muss man schnell und gründlich arbeiten. Das gründlich kann man nicht beurteilen aber schnell… es ist sein Anspruch gewesen, der er formuliert hat.

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        • Och ja, er hat bestimmt ganz schnell bei allen Kandidaten angefragt…

          Spieler:
          „Was will denn der schon so früh, ich weiß doch noch gar nicht, wer sonst noch alles kommt und mich mit Geld zuschütten will…“

          Berater:
          „sag bloß nicht zu früh zu, vielleicht kommt ja noch Real Madrid, der BVB oder ManU auf Dich zu! Außerdem stehe ich schon mit dem HSV in Kontakt, der zahlt viel besser“ …und gemurmelt zu sich selbst: „…die Beraterhonorare…“

          Tja, ich glaube es ist gar nicht so leicht, schnell sein zu wollen….

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        • Finde da ein klares Jein. Klar erzeugt die Aussage den Eindruck und Palikuca war am Anfang schon auch sehr forsch – mir auch zu forsch, aber das ist dann letztlich ne Frage der Persönlichkeitsdisposition, denk ich. Aber: „Schnell sein“ und „schnell abschließen“ ist nicht zwingend das Gleiche. Wenn Du ab Amtsantritt an nem Spieler baggerst und der dann am 1.7. kommt, war man ja auch „schnell“, weil man sich früh um den Spieler gesorgt hat. Faktisch gibt’s von Palikuca halt nur eine Aussage in Sachen Transferzeitpunkt, nämlich eben die mit den 90% des Kaders im Trainingslager.

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          • Also ein „schnell“ schließt bei mir schon einen Abschluß mit ein. Ein Rennauto kann man auch erst bewerten, wenn es über die Ziellinie ist, da hilft es auch nichts, wenn der Fahrer sagt aber zwischendrin war ich mal ganz schön schnell.
            Seis drum, der Geldbeutel müsste doch jetzt für Zweitligaverhältnisse gut gefüllt sein um in talentierte Beine investiert zu werden.

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  • Verstehe nicht warum bei Teuchert eine Rückkehr-Ausleihe kein Thema war-Angstst vor Unmut?

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    • Verstehe ich auch nicht. Gerade wenn Schnelligkeit gefordert ist und man angesichts der aktuell kolportierten Namen offenbar sowieso nicht auf Standards und Kopfballtore setzt…

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    • Ich hole doch keinen Spieler zurück, der vom Club weg wollte!
      Es gab schließlich Gründe dafür!
      Wenn, dann will ich Spieler, die sich für den Verein richtig einsetzen und alles rausholen.
      Bei Teuchert ist eher Unmut zu erwarten, weshalb er nicht Stammspieler war.

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      • Oder Demut, weil er es eingesehen hat.Kommt halt drauf an wie man sich trennt-da haben dann die Ex-Vorstände ihren Anteil, genauso wie die derzeitigen Vorstände, die kein merkbares Engagement gezeigt haben ihn jetzt zum beiderseitigen Nutzen eine Möglichkeit zu bieten

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      • Mir wäre am wichtigsten, dass wir in Qualität investieren. Und die hätte Teuchert sicher auf einem ganz anderen Niveau als ein Schleusener mitgebracht.

        Wir werden ja sehen, wer dafür verpflichtet wird…

        Nach der öffentlichen Demontage von Köllner und Bornemann hat man Teuchert, den man nicht ablösefrei ziehen lassen wollte, im Übrigen geradezu zum Wechsel gezwungen.

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        • Das habe ich aber ganz anders in Erinnerung. Der damalige Trainer von Schalke wollte ihn unbedingt haben…

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          • Er war sicher bei einigen Vereinen im Notizbuch – spätestens seit Hansi Flick ihn öffentlich zu einem TOP3-Sturmtalent des Dt. Fußballs gemacht hat. Und wenn diese Kategorie auch von von dessen Vorgesetzten offensiv für auch noch kleines Geld ins Schaufenster gesetzt wird., dann will man ihn natürlich haben. Die Unruhe ging nicht durch Teucherts Leistungen los, sondern durch die überflüssigen öffentlichen Äußerungen von Köllner, der eben nur mit dem Typus devot a la Fuchs was anfangen konnte und nicht mit den Löwens und Teucherts.

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        • Klar er mußte ja beweisen, daß er es schafft. Und da hat er natürlich keine Chance, wenn ein Trainer ihn seine Defizite öffentlich anspricht. So was hat es ja nie gegeben, daß ein Spieler sich dann mal Kritik zu Herzen nimmt und an sich arbeitet. Da bleibt nur der Wechsel und dann zeigen, wie dämlich der frühere Trainer war, ihn trotz seiner Defizite nicht dauerhaft aufzustellen. Hat er bisher nur nicht geschafft, das irgendwo zu zeigen.

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          • Und wir haben gesehen, dass er uns an allen Ecken und Enden gefehlt hat und haben den Aufstieg deshalb nur nicht verknackt, weil Kiel in der Rückrunde wochenlang nicht mehr gewonnen hatte. Und wir haben auch gesehen, dass sein Nschfolger Palacios sowohl in der ersten als auch zweiten Liga komplett fehl am Platz ist. Sollte Teucher nicht an Verletzungen scheitern, wird er für H96 mind. 10 Tore machen.

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  • Ishak fehlt beim Testspiel „aus privaten Gründen“.

    …der wird doch nicht irgendwo verhandeln?

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    • Schlimmer ist, das die Spieler, die auf dem Platz standen offensichtlich auch gefehlt haben. Zumindest lässt das Ergebnis dies vermuten.

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  • Langsam zeigt sich, daß auch die neuen Chefs nicht zaubern können. Mal sehen, ob wir die 2. Liga wenigstens einigermaßen souverän halten können, oder ob wir am Ende so abrutschen wie damals unter Schwartz. Was dann natürlich eine Trainerentlassung unumgänglich machen wird.

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    • Beate, da stimme ich dir mit Einschränkungen zu. Palikuca und Canadi haben ausdrücklich das Ziel Aufstieg innerhalb von 2 Jahren ausgegeben. Würde es also in dieser Saison nicht mit der 1. Liga klappen, käme es wohl auf das Wie des Scheiterns an. Ist keine Spielphilosophie, kein System erkennbar oder stellt sich das Team gegen den Trainer, dann wäre eine Trennung unvermeidlich.

      Eine Rolle spielt auch, welchen Kader Canadi zur Verfügung gestellt bekommt. Der aktuelle wäre für den Aufstieg mMn noch nicht ausreichend. Mal abwarten, wenn RP noch präsentiert.

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      • Wieso ist es jetzt entscheidend welchen Kader ein Trainer zur Verfügung gestellt bekommt?Das wäre ja mal was ganz Neues

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      • Wie kommst Du auf diese absurde Idee, dass die jetzige Mannschaft mit Köllner nicht verloren hätte? Die Annahme ist ja völlig lächerlich.

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  • Und was ist jetzt mit Ewerton? Hab das gar nicht hundertprozentig verfolgt.
    Nach meinem Kenntnisstand gehört er noch uns und der Wechsel müsste noch heute in trockene Tücher gelegt werden, weil er ab morgen keine Ausstiegsklausel mehr hat. Richtig?
    Oder wechselt er dann trotzdem? Falls ja, für wieviel?

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  • Klingt auf Jahre hinaus betrachtet nach einem Hoffnung machenden Talent. Von ihm zu erwarten, dass er die Leibold-Lücke sofort schließen kann, wäre vermessen .

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  • Bin auch gespannt, ob man ihn fest verpflichten kann. In er 2. Liga kann er sich ja noch entwickeln, aber zu viele Böcke darf er auch nicht schießen, sonst wird es schwer mit dem Aufstieg.

    Von einem IV hört man auch noch nichts.

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    • Ich glaube, dass Jäger zur Zeit intensiv getestet wird, ob er zukünftig eine Rolle spielen kann. Er wird auffallend oft und lange bei den Testspielen eingesetzt. Canadi kennt ihn zudem von früher, wo er a auch spielen durfte. Da kann er seine Möglichkeiten wohl besser einschätzen als die anderen Trainer, die nicht auf ihn vertraut haben. Vielleicht haben wir den fehlenden IV ja schon…

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    • An Köhn ist (nicht nur, aber auch) nach Angaben der BILD nichts dran. Hätte mich auch gewundert, wenn man auf links plötzlich auf ein Duell zweier Nachwuchsspieler gesetzt hätte.

      Jäger spielt wohl v.a. auch so lange, weil er mit DM (als Petrak noch nicht git war) und IV (sind ja nur zwei im Kader) zwei unterbesetzte Positionen – zumindest weil Canadi Rhein ja als Zehner sieht – einnimmt.

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      • Ich fände es gar nicht schlecht, wenn man eine Verwendung für Jäger fände. Er hat ja nicht schlecht gespielt, sondern einfach NICHT gespielt. Und die paar mal, die er dann doch durfte, ist er auch nicht negativ aufgefallen. Dabei soll er nach Auskunft aller Trainer immer nah dran gewesen sein. Das füllt eine Kaderlücke (oder sogar 2) und stellt damit mehr Geld für andere, notwendigere Verpflichtungen frei.

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  • Zwei Interviews mit Köllner und keiner kam auf die Idee, mal zu fragen, was doch wirklich alle und jeden am Brennendsten interessiert hätte:

    Herr Köllner, wen oder was haben sie in Edgar Salli gesehen oder vermutet?!
    Weshalb bekam der Afrikaner sogar in der Bundesliga immer wieder Bankplätze gegen dem hoffnungsvollen Nachwuchs, den Sie doch eigentlich fördern wollten und wurde im Gegenteil nicht aussortiert?

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