Nee

„4:0!“, sagt der Mann im Fernseher, „der HSV führt 4:0 beim Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg! Frage an die Statistiker: Hat der FCN in der zweiten Liga überhaupt schon einmal ein Heimspiel mit 0:4 verloren?“

 

„Und ich hatte mit einer offenen Partie gerechnet. Mit einer Partie auf Augenhöhe.“

 

„Tja.“

 

„Mehr hast du nicht zu sagen, mein Sohn?“

 

„Nee.“

[Zum Spiel: klick, klick, klick.]

14 Gedanken zu „Nee

  • Mehr gibt es doch auch nicht zu sagen. Leider überschlagen sich manchne Fan-Kommentatoren bereits wieder (auch hier bei CU). Ist alles – wie immer – etwas neurotisch beim Club. Da stelle ich mir die Frage: Ist das Selbstselektion, oder macht einen dieser Verein dazu?

    Es würde mich deshalb auch nicht wundern, sollte Canadi in 5-7 Spieltagen schon wieder Geschichte sein. Mangelnde Konstanz braucht man dem Verein allerdings auch nicht vorhalten, wenn man persönlich nach 2 Spieltagen schon Schnappatmung hat. 😀
    Im Grunde also „same business as every year.“ Trainer/Sportvorstände kommen und gehen, Fans kündigen lautstark ihren Rückzug vom Geschehen an, um dann am nächsten Spieltag noch intensiver die Missstände zu beklagen bzw. die good-old Vergangenheit zu betrauern (war nicht alles schlecht unter Darth Bader!).

    Nach 5 Jahren des intensiven Verfolgens des „Clubschauspiels“ glaube ich mittlerweile eine gewisse Konstanz und Vorhersehbarkeit in der Inkonstanz und Unruhe erkennen zu können. Da stellt sich ein befriedigender innerer Einklang … Dieses Spiel gestern war eine BELEIDIGUNG, beschissen obendrein und überhaupt! … Herrgottzefix, verflucht und zuge- …, ähm, wo war ich stehengeblieben?

    Deshalb: Grämt euch nicht (zu lange), denn die nächste Enttäuschung wird kommen, spätestens wenn ihr wieder Mut und Zuversicht gefasst habt! Darauf ein dreifaches: Der Glubb is a … 😉

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    • Wenn vor einem riesigen Plakat:“Mission Wiederaufstieg“ gespielt wird, dann weißt du doch wo die Unruhe herkommt.
      Obwohl man als Rekordaufsteiger ja inzwischen kapiert haben müsste dass für diesen Titel ein Abstieg notwendig ist-das Scheitern quasi dazu gehört.
      Meiner Meinung nach kommt die Unruhe aber zu einem Großteil auch daher, dass das Gebotene seit Jahren mehr oder weniger unansehnlich ist.Selbst im Erfolgsfall erinnere ich mich an wenig begeisterndes.Und wurde der Fußball vom Club nur gelegentlich erfolgreich sein, dafür aber auch bei Misserfolg ansehnlich würde ich das kaufen.Aber nicht erfolgreich und unansehnlich ist echt ein hartes Brot

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  • Der Club hat seinen Newsletter heute mit dem Betreff „Erfolgreicher Start in die Saison!“ verschickt.
    Mit Ausrufezeichen.

    Genau meine Art von Humor…

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  • Ich muss ganz ehrlich zugeben, ich konnte die Vorbereitung und vielen Neuverpflichtungen zwar wenig einschätzen, aber ich habe mit einem Spiel gerechnet in dem wir 3 Punkte wollen und wenns schief geht ein Unentschieden. Als ich die ersten 45 Minuten sah und vor allem diese Unfähigkeit nach vorne, ist mir fast schlecht geworden..

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  • Es tut einem eigentlich weh, diese jetzt folgenden negativen Begriffe zu benennen, welche mir
    gestern Abend so in den Sinn gekommen sind, aber es hilft ja jetzt nichts, unsere Spielweise
    wie folgt zu beschreiben:

    – bieder
    – zweikampfschwach
    – gedankenschwach
    – langsam und unbeweglich.

    Ich nähre meine Zuversicht damit, dass ich es als „Schuss vor den Bug“ bezeichne und jetzt darauf hoffe,
    dass die Mannschaft in Ingolstadt eine Trotzreaktion zeigt.
    Ich bin sehr gespannt.

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    • Letztes Jahr haben auch 20 Schüsse vor den Bug in Folge nichts bewirkt 😮 … aber schaun wir mal.

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      • Ich habe mir daa Spiel bis zum 0:3 angeschaut – dann jedoch abgeschaltet und zu Bett gegangen. Seit 1961 u. 1963 Meister und Pokalsieger bin ich ein treuer Fan des Clubs. Auch bilde ich mir nicht ein große Kenntnisse in Taktik, Trainingsmethoden usw zu haben. Es ist mir auch geläufig das eine Mannschaft die in eine Art Spielrausch gerät den Gegner niedermacht. Soweit sogut!
        Wer unsere Mannschaft beobachtet hat sah eine Truppe die dem Gegner in jeder Eigenschaft unterlegen war. Egal ob Schnelligkeit, Zweikampfstärke, Taktik oder Kombinationsspiel. Mit den Ankündigungen der Spieler Großes vorzuhaben das dann in keiner Weise eintritt kann ich nichts anfangen. Ich will auch in keiner Weise AR, Vorstand, Trainer oder Spieler angrefen oder beschuldigen. Ich will damit nur sagen so wie es beim Club seit Jahren läuft kotzt mich der ganze Laden an.

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    • Ich würde ja soweit gehen zu behaupten, dass sowas wie gegen den HSV kein Schuss vor den Bug, sondern in den Bug ist! Der kommentatorische Maschinenraum brennt doch in Teilen schon (wieder).

      Ich bin wirklich sehr gespannt auf die Performance im Pokal. Fliegt man da raus, wirds bereits nach 3 Spielen ungemütlich für das neue sportliche Führungsduo. Ich bezweifle auch stark, dass „the Umfeld“ die nötige Geduld für Canadi mitbringt. Da hilft auch der kommunizierte Zweijahresplan nichts. Man hat den Weg „Freiburg 2.0“ nicht durchgezogen bzw. durchziehen können, warum soll es bei „Austria FCN“ anders sein?

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  • „Nee“ – das zeigt die große Brache,
    es versagt sogar die Sprache.
    Ärger, Frust und Wut und Zorn –
    beginnt das letzte Jahr von vorn?
    Wird der Club jetzt noch mehr futscher
    mit Canadi und Palikutscher?
    Trotz Club-Tristesse (uns wohlbekannt)
    sollt wirken dennoch der Verstand
    und cool der Mannschaft zugestehn:
    Entwickelt Euch bis Spieltag zehn!
    Erst dann wird es uns deutlich sichtbar,
    ob unsre Hoffnung ist vernichtbar
    oder ob gar spielt die Wende
    das Fußballglück in unsre Hände.
    Vielleicht wird’s anders, als man denkt,
    und wir bekommen was geschenkt:
    ein Club-Team, das durch Qualität
    tabellenmäßig oben steht.
    Und dann der Fan mit Inbrunst spricht:
    „Ich bereue diese Liebe nicht.“

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  • Ich brauch da keine lange Analyse über Flügelverteidiger, System oder über Qualität, es war Mentalität. Die Mannschaft (mit der Betonung auf Mannschaft) hat schlichtweg mit einer halbherzigen und deshalb kläglichen Einstellung gespielt und vor allem deshalb so verloren. Es war in keinem Moment Siegeswille zu spüren.

    Klar, ist es schwierig im neuen System und im Vergleich zum Vorher konträren Spielidee. Klar hakt es auch, weil fünf neue auf dem Platz waren. Schwierig klar. Doch die Mannschaft hat sich nicht gegen diese Schwierigkeiten gestemmt, hat die Flügel (jetzt nicht die auf dem Platz) hängen lassen und war erschreckend undiszipliniert. Vor dem Nulldrei kommt ein Herr Kerk zu spät, zu spät um entscheidend zu stören. Weshalb?

    Er lief nach Ballverlust im leichten Trab zurück und schaute interessiert und verwundert angesichts des gekonnten, trockenen und erfolgreichen Abschlusses.

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    • Genau so hab ich das auch gesehn, das war aber von Anfang an bei jedem einzelnen Spieler zu beobachten. Ich denke allerdings das es eine Folge der letzten Saison ist. Die Verantwortlichen lass ich mal aussen vor, aber die Spieler können da noch so viel ihre eingeübten Texte in die Mikros trällern, die Körpersprache gegen den HSV war sowas von erschreckend eindeutig das man quasi ab der 1. Minute sehen konnte das es eines Wunders bedarf um iwas Zählbares aus dem Spiel mitzunehmen. Das soll aber auch garkein Vorwurf sein, man hat sich letzte Saison oft gefragt woher die Mannschaft ihren Willen nimmt, und nun fragt man sich gleichermaßen wo selbiger bloß ist, das ist ne einfache Rechnung. Man kann nur hoffen das dieser kollektive Knick bald raus geht aus den Knochen.

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  • 3 Liga,wir kommen
    90 Minuten und keine einzige Torgefahr,das sagt alles.Tut mir leid für den club, aber es warten Kaiserslautern und 1860 München,auch nicht schlecht für den Anfang.

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  • Hat das eigentlich was mit dem HSV zu tun, ein sehr ähnliches Spiel haben wir gegen die Hamburger ja letzte Saison im Pokal schon abgeliefert ohne einen Schuß auf deren Tor, eigentlich dachte ich das wäre Motivation etwas gut zu machen.

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  • Gibt es in dem großen Stab, der um die Mannschaft aufgebaut wurde, eigentlich einen Psychologen?

    Das wäre in meinen Augen momentan der wichtigste Mann.

    Da ich derzeit in Mainz weilen muss und ab und an einen Blick in die lokale Presse wage kann ich – auch wenn viele mit den Augen rollen sollten – nur dafür plädieren, die Nerven zu bewahren und nicht gleich alles in Bausch und Bogen zu verdammen, was Canadi da versucht.

    Hier in Mainz hat sich etwas entwickelt, das Jahre gebraucht hat, immer auch von Rückschlägen geprägt war ind auf lange Sicht zu einem erstaunlichen Erfolg geführt hat.
    Und ja: Auch mit Klopp hatte man Geduld.

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