Analyse: Deutlich unterlegen, offensiv ideenlos

Analyse zu 1. FC Nürnberg – Hamburger SV 0:4 (0:2) – Der Club verliert deutlich gegen den HSV, weil er nach vorne kein Rezept hat..

1. Die Grundordnung
2. Der Schlüssel zum Spiel
3. Das Spiel war entschieden, als
4. Das Fazit
5. Die Stimmen
6. Die Statistik
7. Noten

1. Die Grundordnung…

Abb.1: Startformation

… war zu Beginn der Partie erneut ein 3-4-3. Im Vergleich zum Spiel in Dresden tauschte Canadi Sorg für Valentini und Medeiros für Ishak. Wobei der Portugiese zunächst meistens auf dem rechten Flügel agierte, während Dovedan im Zentrum spielte. (Abb. 1) Hack, Dovedan und Medeiros rochierten in der Sturmspitze aber immer wieder, so dass die Positionierung auf dem Feld eher eine ungefähre ist.

In der Defensive war auffällig, dass die Außenverteidiger kaum mit nach vorne aufrückten, so dass die Bezeichnung als 3-4-3 wohl eher einen Euphemismus darstellt: Die meiste Zeit war es faktisch ein sehr defensives 5-2-3 mit großen Abständen zwischen den sieben Defensivspielern und den drei Angreifern. Behrens bemühte sich zwar als Verbindungsspieler zu agieren, es gelang ihm aber – auch auf Grund der langen Wege ob der großen Abstände – selten.

Nach dem frühen 0:2 stellte Canadi um, versuchte durch einen Formationswechsel auch die Grundhaltung zu verändern. Die Formation war jetzt ein flaches 4-4-2, gleichzeitig kam Ishak für Jäger. Erras spielte nun neben Behrens im Mittelfeld, Hack ging auf den linken Flügel, Medeiros kam über rechts, Dovedan gab den Schattenstürmer neben Ishak (Abb. 2). Die Wechsel nach knapp 70 Minuten bei denen Palacios und Kerk für Hack und Medeiros kamen, waren dann positionsgetreu innerhalb des 4-4-2.

Abb. 2: Grundformation ab 36. Minute

2. Der Schlüssel zum Spiel …

… lag zu Beginn des Spiels tatsächlich darin, dass der HSV mit dem ersten Fernschuss traf und der Club danach genauso reagierte, wie der HSV vor Wochenfrist nach dem Gegentor: Mit Panik. Die Frequenz der langen Bälle verdoppelte sich nach der Hamburger Führung, die freilich mit dem ersten Schuss aufs Tor fällt. (siehe Chancenspielfilm) Das Pressing wurde zwar intensiver, aber deutlich unorganisierter und fahriger. Gleichzeitig machte sich schnell bemerkbar, dass das Geschwindigkeitsdefizit der Nürnberger Defensive gegenüber der Hamburger Offensive zu groß ist. Symptomatisch hier die Szene vor dem Foul, das zum 2:0 führt: Bakary Jatta überläuft in der Entstehung Tim Handwerker, der an sich kein langsamer Verteidiger ist, aber im Vergleich zu Jatta deutlich weniger Geschwindigkeit mitbringt. Noch deutlicher wurde dies nach der Pause, als der Club in der Phase vor dem 0:3 höher stand und sogar ansatzweise in Richtung Tor spielte. Hier konnte der HSV dann das Tempo so auf den Platz bringen, dass sich zahlreiche gute Gelegenheiten ergaben.

Der Club hatte dagegen – wie in Dresden schon – keine Torchance, die man als zwingend beschreiben kann. Im Chancenspielfilm tauchen daher auch nur zwei Chance auf: Erstens, ein abgeblockter Schuss von Ishak, wo dieser zuvor zu lange braucht, um das Zuspiel zu verarbeiten. Zweitens, ein Kopfball von Dovedan in guter Position, allerdings in Rücklage, so dass die Bewertung durch den Datenanbieter mit 20% Trefferwahrscheinlichkeit reichlich optimistisch wirkt. Bezeichnend ist, dass der Club in 90 Minuten keinen einzigen Schuss aufs Tor abgab. Alle Versuche auf den Kasten von Heuer Fernandes zu schießen, gingen daneben oder wurden geblockt.

Abb. 3 Chancenspielfilm

Das lag auch am Aufbauspiel, der FCN hatte zu Beginn keinen Spieler, der versuchte, die Fünferabwehrreihe mit dem Dreierangriff zu verbinden. Lukas Jäger fehlen dazu schlicht die fußballerischen Mittel, Hanno Behrens war zwar bemüht, verschleppte aber, wie später dann auch Patrick Erras als er ins Mittelfeld vorgezogen wurde, zu oft das Tempo. Mit der Umstellung auf 4-4-2 wurde es zwar etwas besser, da sich Iuri Medeiros ab und zu Bälle tiefer abholte, insgesamt fehlte aber die zentrale Verbindung weiterhin.

3. Das Spiel war entschieden, als …

… Khaled Narey den Konter zum 3:0 abschloss. Davor hatte der FCN eine kleine Drangphase mit zielstrebigerem Pressing gehabt und hätte den HSV mit einem Tor ins Wackeln bringen können. Danach wackelte nur noch der Club selbst.

4. Das Fazit …

… könnte heißen: „Man hat gesehen, warum man Johannes Geis verpflichtet hat.“ Denn mit einem besseren Ballverteiler im Zentrum könnte man zumindest einige der Probleme auffangen, die sich im Spiel nach vorne auftaten. Prägnanter hat es der sichtlich angetrunkene Herr getan, der neben dem Autor den Heimweg antrat: „Im Großen und Ganzen war das heute ziemlich scheiße“.

Es mag etwas kontraintuitiv wirken, wenn man bei vier Gegentoren vor allem die Offensive anspricht. Angesichts der Eindrücke, welche die ersten beiden Saisonspiele hinterließen, muss der erste Analyseansatz in diese Richtung gehen. Zum anderen zeigt die Ergebniswahrscheinlichkeit (Abb. 4) auch, dass die Höhe des Ergebnisses auf Grund der Chancenqualität der Hamburger eher dem Zufall zuzuschreiben ist: Die Wahrscheinlichkeit von mehr als zwei Toren bei diesen Chancen liegt bei lediglich 22%.

Abb. 4: Ergebniswahrscheinlichkeiten

Andererseits zeigt die Grafik eben eindrucksvoll, dass der Club kaum eine realistische Chance auf Punkte hatte. Nur in einem Drittel aller Spiele, die eine solche Chancenverteilung aufweisen, hätte der FCN einen Punkt mitgenommen. Am Montag war ein Spiel aus den anderen 67%. Damir Canadi betonte nach dem Spiel dann auch, woran es seiner Meinung nach lag: „Wir müssen es uns im Spiel zutrauen vertikal zu spielen, das ist ein wichtiges Element.“ Hier lag nämlich eine der augenfälligsten Schwierigkeiten des FCN. Zu oft versuchten zu viele Spieler, das Spiel zu verlangsamen. Ins selbe Horn stieß auch Robert Palikuca, der konstatierte: „Im Spiel nach vorne haben wir nur hinten rumgespielt, so wollen wir nicht Fußball spielen – ständig den Torwart mit einzubeziehen.“

5. Die Stimmen…

Damir Canadi: „Die ersten zehn Minuten kamen wir gut ins Spiel. Nach dem 0:1 waren wir sehr verunsichert, kamen ab da auch nicht mehr in die Zweikämpfe. Das 0:2 hat uns richtig wehgetan. Der Anschlusstreffer ist uns leider nicht geglückt, nach dem 0:3 ist es uns erst recht nicht mehr gelungen, ins Spiel zurückzufinden. Der HSV war in allen Belangen besser. Wir müssen uns Sicherheit und Mut erarbeiten. Es tut mir leid für die Fans, die uns sehr gepusht haben.“

Dieter Hecking: „Ich bin sehr zufrieden heute Abend. Wir hatten uns vorgenommen, etwas mitzunehmen. Wir haben wenig zugelassen und sehr diszipliniert gegen den Ball. Es war gut, dass wir mit der ersten Aktion direkt in Führung gegangen sind. In der zweiten Halbzeit standen wir tiefer. Die eine Mannschaft war dann im Flow, die andere hat den Kopf hängen lassen. Darauf lässt sich viel aufbauen“

Patrick Erras: „Wir haben ein sehr schlechtes Spiel gemacht und verdient verloren. Es war von allen eine schlechte Leistung, die uns so nicht passieren darf. Im ersten Heimspiel wollten wir nach dem Sieg in Dresden nachlegen, das ist uns überhaupt nicht gelungen. Wir haben zu viele Fehler gemacht und es den Hamburgern zu leichtgemacht. Wir sind nie so richtig ins Spiel gekommen.“

Aaron Hunt: „Das war von der ersten bis zur letzten Minute ein sehr souveräner Auftritt. Wir haben defensiv gut gestanden und vorn in den wichtigen Momenten zugeschlagen, gerade auch in der zweiten Halbzeit, als wir über unsere schnellen Spieler gut gekontert haben. Es war ein sehr gutes Auswärtsspiel, aber auch dafür gibt es nur drei Punkte, deshalb sollten wir das Spiel nicht zu hochhängen, sondern weitermachen“

6. Die Statistik …

Nürnberg Hamburg
Grundlagen
0 Tore 4
9 (0) Schüsse (aufs Tor) 15 (8)
457 (81,8%) Pässe (angekommen) 439 (84,5%)
47,5% Ballbesitz 52,5%
103 Ballverluste 90
4 Ecken 3
116,1 Laufleistung (in km) 120,7
13 Fouls 7
Advanced Metrics
0,57 xG 1,7
0,52 xP 2,26
9,85 PPDA 11,39
4,71 APPP 4,06
Auffälligkeiten
38% Zweikampfquote (klassisch) 62%
39 Abgefangene Bälle 54
3 Abseits 7
2 (0) Konter (mit Abschluss) 5 (1)
18 (6) Flanke (erfolgreich) 4 (2)

*Alle Daten stammen von Wyscout. Ausnahmen bilden die Laufleistung und die Zweikampfquote (klassisch). Diese stammen von Opta. Benutzung der Daten von Wyscout unter der Journalistenlizenz des Anbieters. Unter „expected goals“ sind die Tore, die statistisch auf Grund der abgegebenen Schüsse zu erwarten gewesen wären, zu verstehen. Die expected Points für das jeweilige Spiel ergeben sich folgerichtig aus den expected Goals. PPDA bezeichnet die zugelassenen Pässe pro Defensivaktion. Es ist eine Metrik, die anzeigt, wie hoch der Pressingdruck einer Mannschaft ist, je niedriger der Wert, desto weniger Zeit hat der Gegner am Ball. APPP (Average Passes per Possession) gibt an, wieviele Pässe die Mannschaft im Schnitt pro eigener Ballbesitzphase spielte. Pauschal gilt: Je höher der Wert, desto kombinationssicherer ist das Team.

7. Die Noten …

Spieler CU-Note Kicker NZ BILD WhoScored
Christian Mathenia 4- 4 5 4,9/10
CU-Urteil: Verspekulierte sich vor dem 2:0, weil er bei Kittels Freistoß einen Schritt in die Mauerecke tat. Dadurch mit Spiel entscheidendem Fehler. In der zweiten Halbzeit aber mit guten Paraden. 
Georg Margreitter 5 4 5 5,7/10
CU-Urteil: Hüftsteif in der Defensive, fahrig im Aufbau, kein guter Auftritt, der in einmal Hosenboden gipfelte. Verschleppte das Spiel immer wieder.
Patrick Erras 4 4 4 5,7/10
CU-Urteil: In der Viererkette gedanklich zu langsam, nachdem er ins Mittelfeld rückte, über weite Strecken in Ordnung, aber einer der Spielverschlepper.
Asger Sörensen 5 5 5 6,7/10
CU-Urteil: Hatte extrem mit den Tempo der Hamburger zu kämpfen. Im Aufbau um Tempo bemüht, aber extrem ungenau.
Oliver Sorg 4 3 4 6,0/10
CU-Urteil Defensiv weitesgehend ordentlich, wenn auch nicht immer auf der Höhe. Fand offensiv aber nicht statt.
Lukas Jäger 5- 5 6 6,0/10
CU-Urteil: Ungestümes Rauslaufen vor dem 0:1, ungestümes Einsteigen vor dem 0:2, dazu kaum mit verwertbarem Offensivspiel. Musste zurecht früh raus.
Hanno Behrens +5 4 4 6,2/10
CU-Urteil: Auch ein Spielverschlepper. Dem Kapitän fehlt spürbar das Tempo, so dass er immer wieder den Rückpass wählte. Spielte häufiger einen erfolgreichen Rück- als Vorwärtspass, aber immerhin kaum zum Gegner. Offensiv außer beim Abseitstor auch wenig in Erscheinung.
Tim Handwerker 5 5 5 5,9/10
CU-Urteil: Hatte mit Jatta große Probleme. Insgesamt sehr fahrig im Zweikampf und im Aufbau. Krönte den gebrauchten Abend mit einem Eigentor.
Iuri Medeiros +4 3 3 6,1/10
CU-Urteil: Deutete mehrfach an, warum er geholt wurde. Technisch stark, mit gutem Dribbling. Aber noch fast gänzlich ohne Anbindung.
Nikola Dovedan 4- 5 4 5,5/10
CU-Urteil: Hing in vorderster Front zu oft in der Luft, deutete ab und zu an, dass er gefährlich sein kann. Biss sich aber an Jung und van Drongelen die Zähne aus.
Robin Hack +5 4 4 6,1/10
CU-Urteil: War viel unterwegs, war aber dabei meist recht ineffizient. Brachte sein Tempo kaum gewinnbringend ins Spiel.
Mikael Ishak 5 4 4 5,7/10
CU-Urteil: Kam nach 36 Minuten für Jäger. Konnte sich kaum einmal offensiv durchsetzen. Hatte eine Chance, bei der er gedanklich zu langsam war.
Sebastian Kerk 5 5 5,9/10
CU-Urteil: Kam nach knapp 70 Minuten für Medeiros. Trat quasi nicht in Erscheinung.
Federico Palacios 4- 5 6,0/10
CU-Urteil: Kam gleichzeitig mit Kerk aufs Feld, ersetzte Medeiros. War auffälliger als Kerk, weil bemühter und agiler, aber ebenso ineffizient.

22 Gedanken zu „Analyse: Deutlich unterlegen, offensiv ideenlos

  • Die meiste Zeit war es faktisch ein sehr defensives 5-2-3 mit großen Abständen zwischen den sieben Defensivspielern und den drei Angreifern. Behrens bemühte sich zwar als Verbindungsspieler zu agieren, es gelang ihm aber – auch auf Grund der langen Wege ob der großen Abstände – selten.

    Das bestätigt zum einen meine Ansicht, der Widersprüchlichkeit von Aussagen und Handeln des Trainers – wie kann ich von den Spielern verlangen, mutig nach vorne zu spielen, wenn man eine derartige Angsthasen-Grundordnung aufbietet?
    Und das geforderte Vertikalspiel ist bei so großen Abstanden auch einfach kaum möglich, da erscheint es doch sehr unangebracht, den Spielern vorzuwerfen, dass sie hinten rum spielen, wenn es durch die Abstände aber kaum möglich ist, anders zu spielen.
    Nicht, dass ich die Mannschaft groß in Schutz nehmen möchte, da hat sich gewiss keiner mit Ruhm bekleckert am Montag. Aber es ist Aufgabe des Trainers, der Mannschaft eine Grundordnung und Struktur zu geben, in der sie die vorgegebene Taktik auch umsetzen kann. So ist das für mich schon ein Spiel, was auch ziemlich vercoacht wurde.

    Gleichzeitig machte sich schnell bemerkbar, dass das Geschwindigkeitsdefizit der Nürnberger Defensive gegenüber der Hamburger Defensive zu groß ist.

    Ich denke mal, das muss Hamburger Offensive heißen?
    Genau das macht es umso unverständlicher, dass mit Mühl unser schnellster Verteidiger auf der Bank sitzt… Ist ja auch nicht so, dass man nicht vorher wusste, dass der HSV schnelle Offensivkräfte hat…

    Ich befürchte aber auch, dass Mühl uns noch verlassen wird. Wäre zwar absolut unverständlich, einen Spieler mit solchem Potenzial mehr oder weniger zu demontieren. Wenn es schon darum geht, perspektivisch eine Mannschaft zu entwickeln, dann setzt ich doch auf Mühl und nicht auf den alternden Margreitter, der bislang wahrlich keine Bäume ausgerissen hat, und desse Erfahrung auch nciht mehr groß ein Argument ist, Mühl hat ja nun auch schon einiges an Profierfahrung, Sörensen auch schon zwei Zweitligaspielzeiten auf dem Buckel, und wenn ich im Defensivverbund dann noch Erras, Sorg und Behrens habe, dazu Mathenia dahinter, dann ist Erfahrung eher das geringste Problem…

    Der Schlüssel zum Spiel …

    … lag zu Beginn des Spiels tatsächlich darin, dass der HSV mit dem ersten Fernschuss traf und der Club danach genauso reagierte, wie der HSV vor Wochenfrist nach dem Gegentor: Mit Panik.

    Das frühe Gegentor hat dem HSV sicher sehr in die Hände gespielt, hab auch viele Kommentare an anderen Stellen gelesen, dass man ja nach dem Gegentor quasi nichts mehr machen konnte.
    Aber man muss doch immer damit rechnen, (früh) in Rückstand zu geraten und für diesen Fall eine Antwort bzw. Strategie parat haben…

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    • Für mich ist da die entscheidende Frage: Wollte Canadi, dass die Außenverteidiger so tief stehen? Die Aussage, dass Sorg die defensivere Variante zu Valentini ist, lässt das ja vermuten. Oder wollte er eigentlich höher stehende AV, aber Sorg und Handwerker haben es einfach nicht umgesetzt? Das wäre auch problematisch, aber anders problematisch.

      Wenn die AV hoch stehen und der Verbindungsspieler im Mittelfeld auch nicht so zentral hinten reingedrückt steht, dann kann so ein 3-4-3 ja durchaus offensiv funktionieren und nicht – wie Du mMn richtig sagst – nach Angsthase aussehen. Aber mit sieben defensiven Feldspielern auf dem Platz, noch dazu mit vier „Verschleppern“ (Erras, Jäger, Behrens, Margreitter) im Zentrum, wird es mE schon sehr schwer Tempo zu entwickeln. Geis für Jäger ist da der erste Schritt, aber auch auf den Außen sehe ich da nicht unbedingt Offensivpotential.

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      • Ich finde Handwerker hat es schon (versucht) umzusetzen, der viel aktiver war und die linke Außenbahn ein ums andere mal entlang geflitzt ist, nur der Abschluss, die Flanken waren dann am Ende völlig wertlos (mind. 3 mal schwach und flach idem Verteidiger auf den Fuß gefklankt/gespielt, einfach zu klären. usw. )

        Bei Sorg fiel mir auf, der Spielverlauf kam ja nicht von ungefährt, daß die Hamburger einfach sehr gut seine Seite zu geschoben haben, Sorg war einige male an der Außenlinie nach vorne in Bedrängnis und alle Anspielstationen wurden so zuglaufen daß nur das lange Holz die Außenbahn entlang oder ins Halbfeld übrigt blieb, wovon kein Ball ankam.

        Ich würde es so ausdrücken, nicht daß wir Vorgaben nicht umgesetzt haben, sondern der HSV hat es verhindert, die haben im verbund wahnsinnig gut Räume zugelaufen.

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        • Handwerker hat wirklich gute Ansätze. Viele erwarten aber, dass der Kerl mit 20 einen Leibold in guter Form 1zu1 ersetzt. Dort ist er logischerweise noch nicht. Das gehört doch alles zum Lernprozess dazu.

          Sorg für Valentini verstehe ich nur, wenn Vale wirklich noch nicht wieder bei 100% ist und Sorg deswegen hinten rechts die Seite zu machen sollte, da Canadi vielleicht viele Angriffe über die rechte Abwehrseite vermutet hatte.
          Natürlich fehlt dann die Bewegung nach vorne.

          Das Problem, das ich gesehen habe, war auch die Zweikampfführung und der Wille auf diese Konter bzw. vertikal in die Spitze zu spielen. Das Spielermaterial hatten wir in der Offensive dazu auf dem Platz (bis auf den, der in der Zentrale diese Pässe spielen kann).
          Wenn dann aus dem Mittelfeld der Pass lieber hinten rum oder nur seitlich gespielt wird, kann logischerweise kein Tempo aufkommen.

          Ich sehe immer noch kein Grundsatz-Problem an der nominellen Grundordnung / Aufstellung. Ich denke eher, die Spieler trauen sich diesen Fußball, den Canadi spielen lassen möchte (noch) nicht zu.

          Dazu kommt natürlich, dass der HSV das auch richtig gut gemacht hat und ordentlich gegen den Ball gearbeitet hat. Das muss man auch anerkennen, dass das ein gutes Spiel vom HSV war. Und das nicht nur, weil der FCN es zugelassen hat.

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    • „Das bestätigt zum einen meine Ansicht, der Widersprüchlichkeit von Aussagen und Handeln des Trainers – wie kann ich von den Spielern verlangen, mutig nach vorne zu spielen, wenn man eine derartige Angsthasen-Grundordnung aufbietet?“

      Ein 5-3-2 oder 3-5-2 ist keine Angsthasen-Grundordnung. Hoffenheim hat es die letzten Saisons z.B. durchaus gezeigt, dass dieses System alles andere als extrem defensiv ist. Es jetzt so hinzustellen, als wär es mit dieser Formation schon zum Scheitern verurteilt gewesen ist auch falsch.
      Das Spiel des FCN wurde mit dem 442 zwar etwas offener (kurzzeitig) aber auch nicht wirklich besser.
      Formationen sind eigentlich nur Momentaufnahmen.
      Ich verweise da gerne an Pep Guardiola, der bei Barca nominell zwar immer 433 spielen hat lassen, im Ballbesitz hat sich die Formation nur so verschoben dass es eher ein 2-1-4-3 war.

      Mit dieser Grundordnung KANN man offensiv und mutig spielen, aber das ist in den Köpfen der Spieler anscheinend noch nicht angekommen, wie sie es ausführen sollen.
      Bzw. ist ihnen zu risikoreich und spielen deshalb lieber wieder hinten rum und nehmen den Torwart mit anstatt vertikal nach vorne zu spielen.

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      • Jedes System kann grundsätzlich offensiver oder defensiver interpretiert werden. Dass bei eigenem Ballbesitz jeweils verschoben wird, die AV aufrücken, ein 6er sich zurückfallen lässt, ist ja ganz normal, ein 4-4-2 wird i.d.R. zum 3-5-2, das 4-3-3 zum 3-4-3 oder eben 2-1-4-3, wenn sich ein 6er nicht komplett zwischen die IV fallen lässt sondern weiterhin davor postiert.

        Entscheidend ist dabei aber halt das Personal, das man aufbietet, und wie die Leute sich dann auch positionieren. Bei zweitem weiß ich natürlich nicht, was die Vorgabe war, als ob die Verteidiger tatsächlich derart tief spielen sollten oder die Vorgaben nicht umgesetzt haben.

        Das Personal, mit Jäger, Margreitter, Sorg, spricht in unserem Fall aber definitv für eine defensive Interpretation des Systems und da sehe ich es ähnlich wie Florian, dass das für mich auch ein Hinweis ist, dass man bewusst defensiver agieren sollte.

        Wenn ich offensiver agieren will, dass kann eigentlich kein Zweifel darüber bestehen, dass Valentini dann die RW-Position besetzen muss. Ob der jetzt wirklich noch nicht 100%ig fit war, kann ich nicht beurteilen. Gegen PSG hat’s ja nicht gestört, da durfte er 90 min ran.
        Und dann sollte man halt schon auch den Innenverteidiger aufstellen, der am ehesten die Fähigkeit besitzt, die geforderten Vertikalpässe zu spielen.
        Und vielleicht auch mal einem technisch beschlagenen Nachwuchsspieler wie Rhein eine Chance geben.

        Aber der Nachwuchs ist ja leider aktuell so komplett außen vor. Da darf sich wohl keiner groß Einsatzchancen ausrechnen diese Saison, stattdessen bläht man den Kader mit Neuzugängen auf, die qualitativ auch nur bedingt einen Mehrwert versprechen…

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        • Das stimmt auch wieder. Das Personal dafür ist aber auch kaum im Club-Kader vorhanden. Jedenfalls wenn es die Zentrale betrifft.
          Im PSG Spiel hat sich doch Palacios so aufgetan, als er im ZM aufgeboten wurde. So wie ich ihn bisher gesehen habe, kann er die Bälle schon deutlich besser verteilen als ein Behrens oder Jäger.
          Allerdings ist seine Defensiv-Arbeit eben nicht sehr gut.

          Ich hoffe wirklich auf Geis, der zwar selbst nicht schnell oder spritzig ist, aber vielleicht doch den einen oder anderen öffnenden Pass spielen kann.
          Rhein könnte das glaube ich auch, aber auch hier bin ich mir bzgl. der Defensivarbeit nicht ganz sicher.

          Jäger spielt vermutlich auch nur, weil Canadi ihn kennt und seine Qualitäten gegen den Ball zu schätzen weiß. Warum aber Petrak komplett außen vor scheint, ist mir auch ein Rätsel.

          Ich bin gespannt. Wenn er beim System bleibt, kann er eigentlich nur Jäger rausnehmen und Geis dafür bringen. Und natürlich Mühl. Das ist unser bester IV obwohl er so schlafmützig wirkt. Meiner Meinung nach hätte man auch schon viel früher auf ihn bauen sollen. Der Junge braucht Spielpraxis, dann ist er extrem wertvoll für uns.

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          • Palacios kann sich nicht einmal auf außen durchsetzen. Er ist viel zu wenig robust. Gegen Paris kam er als Joker und hatte viel Platz, den er in der 2.Liga weder auf auf außen noch in der Mitte bekommt.

            Daneben muss der ZOM angesichts unserer torungefährlichen Offensive auch abschließen können…definitiv nichts für Palacios.

            Weder Behrens noch Jäger sind von der Spielanlage offensive Spieler oder gar kreativ. Hanno spielt nur deshalb weiter vorne, weil er neben Dovedan unser einziger torgefährlicher Spieler ist.

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          • Das ist halt der Punkt, den ich kritisieren, bzw. eben so widersprüchlich finde, man fordert mutiges, offensives Spiel, scheut dann aber bei der Aufstellung jedes Risiko, bzw. setzt die Defensive Stabilität an oberste Stelle.

            Wir sind aber halt in der zweiten Liga, da bekommt schlichtweg keine so kompletten Spieler fürs zentrale Mittelfeld, die gleichzeitig sehr defensivstark sind und trotzdem große Offensivqualitäten mitbringen – die spielen ja dann in der Regel eine Liga höher. Oder zumindest bei der Konkurrenz, die deutlich zahlungskräftiger ist als wir.

            So muss man aber halt auch etwas ins Risiko, etwas defensive Stabilität opfern um vorne durchschlagskräftiger zu werden. Dazu braucht es halt dann auch mal etwas Mut bei den Verantwortlichen…

            Geis sollte hier ja zum Glück etwas Abhilfe verschaffen. Mal sehen, wie viel Eingewöhnungszeit er benötigt. Viel sollte es nicht sein…

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      • Auf die Frage ob der Trainer einen Unterschied zwischen Heim und Auswärtsspiel macht bei der Aufstellung hat er das verneint. Aber wie kann ich ohne Ishaak zuhause auflaufen und Druck machen. Das muss man doch sehen als Trainer. Bin schon wieder ein bißchen angefressen deswegen. Die selben Fehler machten Köllner und Schommers auch mit Missidjan. Kann ich nicht verstehen solche Leute auf die Bank zu setzen. Wenn ich was reißen will műssen die immer spielen ausser sie sind verletzt.

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  • Die Mannschaft ist dem Fan nun etwas schuldig. Nach diesem Grottenkick erwarten wir eine echte Wiedergutmachung im Spiel gegen Ingolstadt und Sandhausen. Dass Hecking seine Mannschaft richtig eingestellt hat und selbst unbedingt in Nürnberg punkten wollte war von vornherein klar. Dass jedoch unsere Mannschaft keinen Sieges- und Kampfwillen zeigte macht doch sehr nachdenklich. Die Mannschaft dachte wohl, sie sei noch in der Vorbereitung. Tatsache ist, dass die Punkte, die jetzt am Anfang versiebt werden am Schluss dann wieder fehlen werden.

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  • Um den vertikalen Pass spielen zu können bedarf es allerdings eine andere Herangehensweise.Entweder man nimmt das Modell Leipzig-dafür müsste man im Mittelfeld allerdings konsequenter und mit mehreren Spielern gleichzeitig den ballführenden Gegenspieler attakieren-nicht nur durch das Mittelfeld begleiten.
    Oder das System Bayern, ein Aufbau eines Art Riegels 30-25 Meter vor dem gegnerischen Tor, eine ständige Ballverlagerung bis die Lücke für den vertikalen Pass da ist.
    Beide Systeme/Modelle brauchen spezielle Spieler mit sehr guter Physis und Technik.
    Und dann kommt unser Kader…die Rolle ,die unseren Avs zugedacht wird können nicht mal in der ersten Liga besonders viele AVs.
    Eventuell sollte man taktisch etwas kleinere Brötchen backen.Dann ist die Diskrepanz zwischen Gesagtem und Gesehenen auch nicht so groß.

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  • Manchmal ist es schon komisch, zwei Menschen schauen ein Spiel und nehmen es komplett unterschiedlich wahr. Florian ist sicher deutlich versierter und kann Taktik und Spielsituation deutlich besser lesen als ich, aber ich wundere mich schon, dass er unsere AVs, besser sagt man heute neudeutsch Wing-Backs im 3-4-3, so defensiv gesehen hat.

    Bei Ballbesitz des HSV standen sie aus meiner Sicht oft immer noch höher als die 3er Kette hinten, was dann bei uns immer zu Lücken an der Strafraumgrenze führte. Bei eigenem Ballbesitz standen die beiden Außenbahnspieler für mich fast immer zu hoch, also an der Mittellinie, wenn unsere Spieler den Ball noch am eigenen Strafraum hatten. Dadurch konnte der HSV mit zwei offensivenspielern die Anspielstationen bei uns zustellen. Bekam einer der Außenbahnspieler dort den Ball, war er sofort unter Druck und auch der Weg nach vorn war zugestellt. Aus meiner Sicht waren dadurch beide AVs von Anfang an aus dem Spiel genommen.

    Für mich war nicht das Problem, dass unsere Mannschaft zu defensiv aufgestellt gewesen wäre, das Problem war es gab keine Idee, wie man den Ball per Flachpass nach vorne bekommt, also dann hoch und weit, aber für hoch und weit haben vorne die Zielspieler gefehlt. So gab es keinen einzigen Spielzug, der zu einer echten Chance geführt hätte.

    Wenn man dann noch die Standards, wir hatten ja einige Ecken, nicht nutzt, dann entsteht keinerlei Gefahr für das gegnerische Tor. Das hat im Laufe des Spiels zu immer mehr Sicherheit bei den HSV-Spielern geführt, da hatte keiner Angst es könnte mal was anbrennen.

    Umgekehrt Defensiv, da war immer ein HSV-Spieler auf den Halbpositionen frei , der schaffte es dann auch immer mit einer Finte und einem kurzen Antritt allein im Strafraum zu stehen, ein Pass nach innen oder zurück an die Strafraumgrenze und es brannt lichterloh. Es gab nie ein echtes Zusammenspiel zwischen dem Außenspieler der Dreierkette und dem AV auf der Seite. Aber auch später mit der 4er Kette war das Zusammenspiel des IV mit dem AV eine Katatsrophe, kaum richtiges Verschieben, selten ein koordiniertes Angreifen des ballführenden Spielers, kein Zustellen von Pass- oder Laufwegen.

    Der einzige Spieler hinten der so etwas wie Spielverständnis hat ist Erras. Ich würde mir echt überlegen ob man nicht mit Erras und Mühl in der Innenverteidigung spielen könnte, Erras steht fast immer richtig, erkennt Spielsituationen, ihm fehlt es manchmal an Antrittsschnelligkeit, aber die traue ich Mühl zu. Margreiter würde ich aktuell echt mal eine Pause geben, was der hinten für Stellungsfehler produziert, ausrutscht und nach vorne gefährliche Pässe spielt, das muss alle Mitspieler nervös machen.

    Und auf den Außenbahnen wäre es echt schön, wenn wir wieder Pärchen bilden könnten, die sich unterstützen, wo der offensive Part sich mal fallen lässt wenn der defensive Part steil geht, und wo der offensive Part den defensiven Part bei eigenem Angriff außen überläuft und so die gegnerische Abwehr auseinanderzieht.

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    • Ich illustriere den Eindruck mal an zwei Szenen aus der ersten Halbzeit.

      Langer Ball Mathenia, trotzdem stehen alle fünf Abwehrspieler in der eigenen Hälfte:

      Margreitter baut auf, wieder beide AV noch in der eigenen Hälfte:

      Der Datensatz ist natürlich eigentlich recht klein, weil die Dreierkette nicht so lange gespielt wurde, aber insgesamt war’s für mich schon auffällig, dass sie nicht sonderlich weit vorn standen und wenn es dann mal war, dann gleich so, dass der Passweg wirklich lang war.

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      • Langer Ball Mathenia, trotzdem stehen alle fünf Abwehrspieler in der eigenen Hälfte:

        In dieser Szene hätte Erras vielleicht weiter vorne stehen können, sollen, aber würde es hier wirklich helfen, wenn Sorg und Handwerker weiter vorne stehen? Hamburg hat hier sicher den Raum geschickt eng gemacht, würden Sorg und Handwerker hier deutlich weiter vorn stehen, dann wäre die Gefahr eines Hamburger-Konters doch extrem hoch. Die drei Offensivspieler sind alle klein, waren in jedem Kopfballduell unterlegen. Vor Sorg steht Behrens, da muss nicht noch ein Spieler mehr stehen.

        An der Stelle frage ich mich eher, warum spielt Mathenia lang?

        Im zweiten Fall zeigt sich eher, dass unsere Personalverteilung auf dem Feld nicht funktioniert, für mich gibt es nur eine Anspielstation, die einen sicheren Pass erlaubt, das ist der zweite IV. Wird Sorg angespielt besteht die Gefahr, dass der Hamburger Spiler im Halbfeld dazwischen geht und den Pass abfängt, oder Sorg bekommt den Ball, dann stehen aber gleich zwei Spieler gegen Sorg und hinter ihm das Aus.

        Aus meiner Sicht hätte hier Sorg sogar zurücklaufen sollen um sich anzubieten, damit zieht er den Hamburger Spieler auch eher nach vorn und dahinter ist dann evtl. Platz. Oder Margreiter könnte dann an Sorg vorbei auf den vorderen Außenbahnspieler passen können, wenn der gleich in den Raum läuft. Wenn Sorg sich dann schnell dreht, kann der prallen lassen und steil gehen und Sorg kann ihm den Ball in den Raum spielen.

        Für mich standen Sorg und Handwerker eher zu weit vorne, waren dadurch eher nicht oder nur mit Risiko anspielbar. Beide sind aber keine großen Techniker, die einen Ball in Bedrängnis schnell mitnehmen oder sofort weiterspielen.

        Im Prinzip waren die beiden Ivs beim Spielaufbau die ärmsten Hunde, es gab nur die Option Risikopass auf technisch limitierte Spieler, da war klar dass der Gegenangriff rollt, oder Querpass zum zweiten IV oder gar zum Torwart.

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    • Ich fand auch, das Handwerker bei den wenigen Ballbesitzphasen immer sehr hoch und auch sehr frei stand; der HSV-Rechtsverteidiger war weit eingerückt und Jatta zu weit vorne. Hierüber hätte man noch mehr Angriffe initiieren können, zweimal hat das auch schön geklappt, einmal nach einem feinen Pass von Erras. Muss sagen, das ich das Pokalspiel letztes Jahr um einiges schlimmer fand; da hatte man ja erst in der Nachspielzeit eine Chance. Der Spielaufbau war natürlich ganz schwach, hier hat mir auch nicht gefallen, das Mathenia insbesondere in der ersten Halbzeit immer den hohen Ball spielen wollte. Denke auch das neben den schnellen Außenstürmern seid Möhwalds Abgang der Aufbauspieler die wichtigste Baustelle war; hoffentlich kann Geis das Problem beheben. Manchmal kann schon ein Spieler einen großen Unterschied ausmachen, indem er die anderen Mitspieler gut einsetzt. Schwierig zu sagen wo es diese Saison für den Club hingeht.

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  • Die Videoanalyse des Spiels würde wahrscheinlich sehr lange dauern und heraus kommen würde ein schönes Lehrvideo für Anfänger mit dem Titel: welche Fehler man unbedingt vermeiden sollte….

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  • Der Ehrenrat des Fanclubs Clubfans United hat am Dienstagabend (6.8.) in der Sache Herbertgerbert im Golfclubhaus Bad Königstein verhandelt. Das Gremium ist nach mehrstündiger Sitzung und vielen Bier zu dem Ergebnis gelangt, dass der gegen das Mitglied des Fanclubs, Herbertgerbert, erhobene Vorwurf des Mundraubs unbegründet ist. Vorzuwerfen ist ihm allerdings, gegen das in der Vereinssatzung und im Leitbild verankerte Gebot, Führungsgremien im Stadion ein Bier auszugeben, verstoßen zu haben. Herbertgerbert hat dieses – insbesondere den Vorsitzenden des Aufsichtsrats treffende – Gebot verletzt.
    Den Verstoß hat er in der Sitzung vom Dienstag eingeräumt und ein weiteres Mal sein Bedauern zum Ausdruck gebracht.
    Herbertgerbert hat aufgrund dessen erklärt, sein Amt als Mitglied des Fanclubs über einen Zeitraum von drei Minuten ruhen zu lassen. Danach wird er seine Tätigkeit, meist sinnlose Beiträge zu schreiben, wieder aufnehmen.
    Der Ehrenrat begrüßt die Haltung von Herbertgerbert und nimmt beide Erklärungen zustimmend zur Kenntnis.

    Da bleibt Euch die Spucke wech, gelle!

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      • Als Milliardär darf man immer einfach ungestraft alles, das gilt auch international. Das war sicherlich früher schon auch so, nur ist es da weniger Menschen aufgefallen.

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  • Sehr gute Analyse des Spiels.

    Ich habe noch eine taktische Veränderung gesehen nach 15-20 Minuten. Da wurde von 3-4-3 (bzw. 5-2-3) wie schon in Dresden auf 3-4-1-2 (bzw. 5-2-1-2) umgestellt. Konnte man gut beobachten, weil sich Canadi den Hack am Spielfeldrand geschnappt hat und ihm sehr lange was erklärt hat.

    Ich sehe es ähnlich wie die meisten hier – das System ist mit dem aktuellen Kader nicht zu spielen. Da sollte man nach fünf Spielen, in denen es nicht funktioniert hat (zweimal österreichischer Drittligist, Bayreuth und zweimal Liga) eventuell über eine alternative nachdenken.

    Leider wurde bei den offensiven Transfers, die aktuell fit sind, gar nicht auf Größe, körperliche Präsenz oder Durchschlagskraft gesetzt, so dass kein Ball hoch gespielt werden kann. Das führ in meinen Augen zu der sehr leicht zu durchschauenden und festgelegten Spielweise im Aufbauspiel über Flachpässe zu den Flügelverteidigern. Behrens wurde immer gut zugemacht, Jäger ist technisch zu limitiert um einen offensiven Impuls zu geben und schon war der Flügelverteidiger auf sich alleine gestellt und hat meistens den Ball verloren.

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