Wenn einem am Anfang schon die Zeit wegläuft

[Podcast] Die historisch höchste Heimnniederlage löst diverse Reaktionen aus. Felix Amrhein (Total beglubbt) versucht mit seinen Gästen Alexander Endl (Clubfans United) und Jakob Lexa die krachende Niederlage im ersten Heimspiel der Saison einzusortieren. Einfach nur mal verwachst? Oder ist das Kartenhaus, das gegen Dresden noch mit viel Fortune stehen blieb, beim ersten echten Windstoß gleich zusammengebrochen?

Die Suche nach dem System Canadi

Neu-Trainer Canadi wird von Alt-Trainer Hecking nach Strich und Faden ausgecoacht – so werden es die Kritikern des Österreichers formulieren. Als Totalversagen der Mannschaft bezeichnet es der eigene Torwart – und nimmt sich selbst dabei nicht aus. Tatsächlich war auch in diesem Spiel von der gern und breit erläuterten Spielidee Canadis genau so wenig zu sehen wie in den Testspielen. Wie auch? Fragt sich der Beobachter, bei einer derart defensiv ausgerichteten Aufstellung ist ein schnelles Umschaltspiel und offensives Pressing auch kaum zu realisieren. Nur eine Momentaufnahme auf einem langen Weg? Oder ist es nicht eher so: Wie man trainiert, so spielt man. Im Sinne von: Die schlechten Vorbereitungsergebnisse hatten durchaus ihren Grund. Und da war das Remis gegen PSG rückbetrachtet vielleicht eher ein Kaschieren zum falschen Zeitpunkt als ein Erfolgserlebnis.

Miserabel – Palikucas schonungslose Kritik

Sportvorstand Palikuca redet nach dem Spiel Tacheles. Aber wäre jetzt nicht Rückendeckung von Nöten a la Bornemann? Oder braucht es jetzt genau die kernigen Ansagenn und deutlichen Michael A. Roth-Gedächtnis-Worte, um den Spielern gleich mal die Lage der Dinge vor Augen zu führen, oder: die Pistole auf die Brust zu setzen? Aber: Wie viel Anteil hat eigentlich Palikuca selbst am Status Quo? Ist es nicht er, der die Mannschaft so zusammenstellte, wie sie ist?

Der Heilsbringer sitzt auf der Tribüne

Einer, der die dringendsten Probleme beheben könnte, die Verbindung von Abwehr und Angriff, der Schalter im Mittelfeld, saß am Montag auf der Tribüne: Neuzugang Johannes Geis. Der frisch verpflichtete Mittelfeldspieler könnte genau die Rolle ausfüllen, die derzeit ein Vakuum bildet. Vom Typ her scheint Geis perfekt – aber kann er ad hoc aus der Vereinslosigkeit sofort helfen? Und reicht ein Spieler aus, um alles in Gleichgewicht zu bringen? Und warum erst jetzt? Wie kann man so eine entscheidende Personalie die gesamte Vorbereitung verpassen und dann gleich einschlagen? Wurde hier wieder viel Zeit verstreichen lassen, die am Ende fehlt? Frei dem Hamburgspiel: Wenn man erstmal hinten liegt, wird es auch nicht gerade einfacher, die gesetzten Ziele zu erreichen.

Und es gibt Dinge, die kann man gar nicht mehr aufholen: Ein Aus im Pokal zum Beispiel – und genau das droht nun beim bärenstarken Drittligisten Ingolstadt am Freitagabend.

Total beglubbt Podcast

Audiolänge: 01:03:35 | Moderator: Felix Amrhein



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171 Gedanken zu „Wenn einem am Anfang schon die Zeit wegläuft

  • Es ist doch wie jede Saison, erst kernige Worte und dann warten wir trotzdem wieder bis zum letzten Moment den Kader aufzufüllen. Als ob die Schwachstellen nicht vorher bekannt waren. Als ob man kein Trainingslager für die neuen Spieler bräuchte. Wir haben das Alles nicht nötig, denn wir sind so gut wir können das Canadi-System während der laufenden Saison einstudieren. Nächste Saison sollten wir uns das Geld für ein Trainingslager sparen, wenn eh nicht alle Spieler da sind. Fangen wir doch gleich 4 Wochen später an, denn bisher ist kein eingespieltes System zu erkennen. Das bärenstarke Ingolstadt, wenn ich das schon höre. Hier muss endlich mal eine Soielidee gegen einen unterklassigen Gegner zu erkennen sein.

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  • Bis zum Trainingslager waren 10 Spieler neu veroflichtet und es war deutlich kommuniziert bis zum Trainingslager sollen 90% des Kaders stehen was auch der Fall war. Verstehe das Genöle nicht. Unser Problem am Mo Abend war ganz sicher nicht das fehlen von Geis. So einfach gestrickt ist das alles nicht. Ich würde nichtmal sagen Canadis Team hatte keinen Plan sondern man muss es auch mal anwrkennen wie gut es der HSV genacht hat daß unser Plan eben nicht aufging. Das Problem war der HSV hatte einen besseren und auf jeder Position mehr Qualität. Daran hätte auch eine frühere Verpflichtung von Geis gar nichts geändert.

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    • Das Problem war der HSV hatte einen besseren und auf jeder Position mehr Qualität. Daran hätte auch eine frühere Verpflichtung von Geis gar nichts geändert.

      Das habe ich aber letztes Jahr bei Dir noch anders gelesen, da sollte man mit einer guten Einstellung und der richtigen Taktik gegen Mannschaften bestehen, die aber wirklich auf jeder Position mehr Qualität und zwar richtig mehr Qualität hatten. Und da war die Nichtverpflichtung eines Spielers im Winter ein Argument Trainer und Sportvorstand zu entlassen.

      Und ich war live im Stadion, der HSV hat es nicht großartig gemacht, die haben solide gespielt, das war jetzt auch nicht so, dass die uns in Grund und Boden gerannt hätten, dass die mit enormem Willen und Leidenschaft gegen uns angetreten wären. Aber wenn man in einem Spiel keinen einzigen echten Spielzug mit Torabschluss hinbekommt, wenn keine einzige Ecke gefährlich vor das Tor kommt, wenn der Spielaufbau dermaßen langsam ist und sich kein Spieler anbietet, wenn keinerlei Geschwindigkeit im eigenen Spiel ist, dann MUSS der Gegner auch kein großes Spiel machen.

      Und wenn ein Trainer nach 35 Minuten auswechseln muss und die Formation ändern muss, dann hat er sich halt schlicht vercoacht.

      Dazu eine Kaderplanung, die zu einem aufgeblähten Kader führt, sprich Kosten erzeugt für Gehälter, die man nicht hat und gleichzeitig keine konzentrierte Trainingsarbeit zulässt, dann muss man eben auch den sportlichen Leiter kritisieren. Aktuell sehe ich die Performance von Management und Trainer/Mannschaft kritisch, aber das kann sich alles auch wieder bessern, aktuell fehlt mir aber dafür der Glaube. Weder gegen Dresden und erst recht nicht gegen den HSV konnnte ich Grundlagen sehen, die nur ausgebaut werden müssen, um dann eine Verbesserung zu erreichen.

      Im Moment ist die Kaderzusammenstellung für mich nicht nachvollziehbar, wenn ich im Mai gehört habe wie gespielt werden soll. Im Moment kann ich die Aufstellung nicht nachvollziehen, wenn ich höre wie gespielt werden soll und im Moment sehe ich in keinem Moment, dass die Mannschaft das spielt was angestrebt wird. Es gibt schlicht das schnelle Umschaltspiel nicht.

      Aber die Saison ist ja auch nur eine Übergangssaison, wir greifen ja erst nächste Saison wieder an. Na denn.

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      • Zitat Armin:

        „Und wenn ein Trainer nach 35 Minuten auswechseln muss und die Formation ändern muss, dann hat er sich halt schlicht vercoacht.“

        So selbstgewiss diese generalisierende Behauptung daherkommt, so verfehlt ist sie.

        Hätte Canadi nach dem frühen 2-Tore-Rückstand nicht mit einer Auswechslung und damit einhergehenden Formationsänderung reagiert, hätte sich der zitierte selbstgewisse Kritiker wahrscheinlich genauso selbstgewiss darüber mokiert, dass der Trainer nicht reagiert hat.

        Nun kann man natürlich einwenden, dass eine verfehlte taktische Marschroute zu dem frühen 2-Tore-Rückstand führte, doch lässt sich das objektiv nicht belegen. Das 0:1 fiel aufgrund einer Kette von Fehlverhalten von Clubspielern (bzw. von Nicht-Verhalten) und das 0:2 aufgrund eines Torwartfehlers. Dass Spieler Fehler machen, kann man nicht mit dem selbstgewissen Verdikt „vercoacht“ belegen (es sei denn man will Stimmung gegen den Trainer machen).

        Nun kann man natürlich sagen, na gut, die Spieler machten die Fehler nur deshalb, weil sie mit der ihnen verordneten Taktik überfordert waren, doch gibt es keinen objektiven Beleg dafür, dass das Spiel mit einer anderen Taktik anders gelaufen wäre.

        In dieser frühen Phase der Saison sollte man die Schuld an einer Niederlage zunächst den Spielern, die objektiv belegbare Fehler machten, zuschreiben und nicht dem Trainer. Der Trainer sollte erst dann zur Zielscheibe der Kritik werden, wenn sich objektiv herausstellt, dass seine Arbeit keinen Erfolg bringt. Dies nach dem zweiten Spieltag schon feststellen zu wollen, ist objektiv verfrüht (es sei denn, man will Stimmung gegen den Trainer machen).

        P.S.: Wenn Spieler spielentscheidende Fehler machen, ist es (Zitat Augenthaler) „egal, ob man mit Dreierkette, Viererkette oder mit Schneekette spielt“. Dieser Grundsatz sollte zumindest am Anfang einer Saison noch beherzigt werden.

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        • Sagst du Bescheid wann der Zeitpunkt gekommen ist, ab dem es legitim ist, von der Kritik an Spielerfehlern zur Kritik am Trainer übergehen zu dürfen?
          Nominierung von Spielern für die Startelf fallen auch unter die Rubrik zu früh?
          Ab wann darf denn an der sportlichen Führung herum kritisiert werden oder ist der sportliche Vorstand wegen Fehlern, die von Spielern begangen werden, auch nicht zu kritisieren?
          Interessanter Ansatz.

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        • Meiner Ansicht geht das am eigentlichen Problem voll vorbei – man wechselt doch nicht (nur) takisch früh, weil man in Rückstand ist, auch nicht bei nem 2:0.

          Sondern weil man merkt, dass die vorherige Taktik absolut nicht funktioniert, wenn man damit keinerlei Chance sieht, den Rückstand noch aufzuholen.

          Und das war bei uns der Fall am Montag, offensiv fanden wir doch überhaupt nicht statt, wie soll man da einen 2:0 Rückstand aufholen können?

          Das ist doch die entscheidende Frage, und nicht, ob die Taktik Schuld am Rückstand ist.
          Hätte man nun selber schon drei Hochkaräter verballert und sich zwei Tore nach individuellen Fehler(ketten) eingefangen wie am Montag, dann würde kein groß diskutieren, ob man taktisch hätte umstellen sollen.

          Aber so war es halt nicht, wir hatten offensiv nichts zu melden und man konnte zu dem Zeitpunkt längst sagen, das wird so nichts mehr. Und da muss man dann auch einfach konstatieren, dass die zu Spielbeginn gewählte Aufstellung/Taktik eben nicht funktioniert hat.

          Bedenklich ist jedoch, dass auch die frühe Umstellung nahezu vollständig verpufft ist…

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          • „Bedenklich ist jedoch, dass auch die frühe Umstellung nahezu vollständig verpufft ist…“

            …was wiederum dafür spricht, dass es nicht an der falschen Taktik des Trainers lag, sondern an der Stärke des Gegners bzw. der Schwäche der Einstellung/Mentalität der Spieler.

            oder?

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            • Also für mich heißt es viel mehr, dass Canadis Vorgaben auch in der anderen taktischen Grundordnung nicht fruchten.

              Die individuelle Klasse ist sicherlich nicht so viel schlechter, dass man gegen den HSV keine Chance hat.
              Und schon gleich gar nicht so, dass man auch gegen Dresden offensiv kaum was zustande bringt.

              Ich sehe es schon so, dass die Umsetzung einfach noch sehr schlecht funktioniert und die Spieler ihre Qualität dadurch einfach nicht einbringen können. Oder vielmehr hoffe ich das.
              Ansonsten sehe ich aber schon das Hauptproblem im Spielsystem und nicht in der individuellen Qualität. Von dieser her gehören wir durchaus in die Spitzengruppe der Liga, aber es muss halt auch mannschaftlich zusammenpassen und funktionieren.

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              • Ich sehe da keinen großen Widerspruch. Auch ich sehe das Problem ja nicht in der individuellen Klasse der Spieler. Die ist vorhanden und da gehören wir sicher auch zu den Topmannschaften der Liga.

                Ich sehe das Problem im mentalen Bereich. Und da finde ich Canadis Erklärungsansatz durchaus nachvollziehbar, dass nach all den schlechten Erfahrungen der Mut fehlt, es anders zu versuchen. Die taktischen Vorgaben greifen ja vielleicht deshalb nicht, weil die Spieler noch nicht so weit sind, weil ihnen noch die Sicherheit fehlt, steil zu spielen, den Fehlpass zu riskieren und dann den Ball im Gegenpressing zurückzuholen, wenn der Risikopass nicht ankommt. Sie spielen lieber das gewohnte „Hintenrum“, das kennt man und gaukelt Sicherheit vor. Führt aber zu nichts.

                Wir müssen die Losermentalität abstreifen und wieder Siegermentalität entwickeln. In den Testspielen hat das besser geklappt, weil da keine Punkte zu verlieren waren. Die Umsetzung in den Ernstfall scheint aber noch schwierig zu sein, da hilft auch die beste Taktik nichts.

                Denn dass Canadi mit seiner erprobten Taktik Erfolge feiern kann, ist ja belegt. Ich denke auch, dass Atromitos oder Altach individuell nicht besser besetzt waren als wir. Im Vergleich zur jeweiligen Konkurrenz vielleicht sogar eher schwächer, die waren ja jeweils Außenseiter, während wir zum weiteren Favoritenkreis zählen.

                Siegen lernen, das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten entwickeln, darauf kommt es mMn an. Vielleicht braucht das Team auch psychologische Hilfe. Im Trainingslager waren ja welche dabei. Sind sie weiterhin im Boot?

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                Antwort
        • Frei nach Icke Häßler: „Wir wollten in Bremen kein Gegentor kassieren. Das hat auch bis zum Gegentor ganz gut geklappt.“

          Wenn die taktische Marschroute gewesen sein sollte, vor allem darauf zu achten hinten kompakt zu stehen und keine Chancen zuzulassen, dann hat das am Montag eben auch taktisch nicht geklappt, weil sowohl die Entstehung des 1:0 wie auch die Aktion vor dem 2:0 erstaunliche Löcher sowohl auf der defensiven Außenbahn, vor allem aber im defensiven Zentrum offenbarte. Da waren entweder alle zu weit weg oder haben Anspielstationen angeboten bzw. sind in gefährlichen Zonen zu ungestüm zu Werke gegangen, so dass der Gegner Freistöße ziehen konnte.

          Das ist dann natürlich auch immer ein individuelles Fehlverhalten, aber eben auch ein taktisches bzw. personelles, wenn ich eine Formation, Aufstellung und Spielausrichtung wähle, die meine Mannschaft offensichtlich nicht umsetzen konnte UND auf die ich auch kaum reagieren kann, wenn sie nicht funktioniert (Plan B), weil die eingesetzten Spieler nicht polyvalent genug sind.

          Insoweit finde ich Kritik an Canadi auch zulässig und verstehe auch die Vehemenz der Verteidigung mitunter nicht. Fehler sind doch erlaubt, auch dem Trainer. Daraus lernt man, dann wird aufgestanden, Krönchen gerichtet, und weiter gehts.

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    • Bis zum Trainingslager waren 10 Spieler neu veroflichtet und es war deutlich kommuniziert bis zum Trainingslager sollen 90% des Kaders stehen was auch der Fall war.

      Also ich zähle bis zum Trainingslager nur 8 Zugänge, inkl. Besong und Lukse.
      Medeiros, Schleusener und Geis kamen erst später – die allein machen ja schon 10% des Kaders aus, die Kaderplanung wäre also abgeschlossen, wenn man behauptet, das 90%-Ziel wäre erreicht worden.

      Nun stehen aber noch weitere Neuzugänge und Abgänge im Raum – ein Mittelstürmer, dafür vermutlich Abgang von Ishak, ein LV/IV soll so oder so kommen, und falls Mühl wechselt, bräuchte man noch einen weiteren IV.

      Und das sind ja jetzt nur die voraussichtlich noch anstehenden Kaderveränderungen bei wichtigen Spielern, eine Ausdünnung des Kaders steht ja eigentlich auch noch an, wobei das natürlich durch die zahlreichen Verletzungen von Ergänzungsspielern erschwert wird.

      Also für mich hat man die eigenen Ziele klar verfehlt, der Kader gleicht mehr einer Großbaustelle als dass er fertig ist, teilweise werden ja noch neue Baustellen aufgemacht, wenn es zu Wechseln wie von Ishak oder Mühl kommen sollte.

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    • Woran lag/liegt es denn dann?

      – Fehlende Zeit?
      – Fehlende Spieler?
      – Fehlende Fähigkeiten die Ideen in der Zeit im Team einzutrainieren?
      – Fehlende Geduld? (Wobei man fragen darf, warum man immer Geduld haben muss, statt einfach vorher mal Gas zu geben…)

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      • Gegen den HSV war es zunächst einfach wieder nur ein Mentalitätsproblem. Wie schon häufig in der letzten Saison zu beobachten, hatten wir einfach eine zu geringe Intensität, die sich überdeutlich durch die Statistik belegen lässt (Zweikampfqoute, Laufleistung). Und das Pseudoargument, 4 x Torjubel ergäbe 4 km, erkenne ich nicht an, das macht, wenn’s hoch kommt, 2 km aus, dann fehlen uns immer noch 2,7 km gegenüber dem HSV, das ist immer noch ungenügend.

        Ich schiebe es mal auf die mentale Verfassung der Mannschaft, die im Kern ja noch aus den Absteigern besteht. Gerade von hinten raus, im Spielaufbau, der überwiegend von den Absteigern gestaltet werden muss, sollte der Impuls kommen. Die überwiegend frischen Offensivspieler hängen dann in der Luft, sind abhängig vom Spielaufbau. Das frühe Gegentor und die Erinnerung an den desolaten Auftritt im Pokal damals hat wohl irgendwie eine Blockade verursacht, einen Rückfall, der nicht aufzulösen war. Denn ich gehe optimistisch davon aus, dass so früh in der Saison einfach noch nicht sein kann, dass der Trainer schon verbraucht ist.

        So gesehen könnte Geis tatsächlich viel bewirken. Er hat nicht nur die Qualität, sondern eben auch keinen Abstieg in den Knochen.

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        • Geis, ein Spieler dessen Karriere nach kurzem Hoch eher auf der dunklen Seite angelangt ist und nun vertragslos, weil ohne besseren Interessenten bei einem klaren Bundesligaabsteiger gelandet ist, soll uns also retten?
          Ich hoffe immer noch auf Verrati.

          Also ich verstehe jetzt nicht, weshalb der Umbau kritisiert wird? Es liegt doch auf der Hand, daß der Kader letztes Jahr völlig untauglich für die 1. Liga war, das haben wir alle gesehen. Will man wieder aufsteigen und vielleicht mehr konkurrenzfähig sein, als wir 2018/19 waren, muss man dann doch das Personal auswechseln oder nicht?
          Das Ziel lautet „nächstes Jahr“, da muss man also einiges Tempo vorlegen.
          Weshalb seid Ihr davon jetzt überrascht?

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          • „Will man wieder aufsteigen und vielleicht mehr konkurrenzfähig sein, als wir 2018/19 waren, muss man dann doch das Personal auswechseln oder nicht?“
            Sicher, aber so? Im Moment sieht der Kader schwächer aus als der der letzten Saison.Hoffentlich kommt da noch was, finden die derzeit verletzten Spieler in die Mannschaft, entwickelt sich der ein oder andere.
            Aber schon bei der Personalie Mühl beschleichen mich Zweifel dass der Kader auf Entwicklungsfähigkeit ausgelegt ist.Sorg?Das Durchschnittsalter der Neuzugänge?
            Viele Fragezeichen

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            Antwort
    • Was willst du denn immer mit deinem Geis ? Geis soll uns erstmal zeigen was er kann, ob er der „Heilsbringer“ wird, wird sich doch erst noch zeigen. So hochgepriesen wie er wird, muss er ja Wunder vollbringen können. Es kann doch nicht nur an Geis liegen, dass wir in DD glücklich gewonnen haben und gegen HSV planlos waren. Es waren ja mehrere Spieler überfordert

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      Antwort
  • Man stellt sich schon die Frage, warum Canadi scheinbar nichts mit Mühl anzufangen weiß, ist mir komplett schleierhaft, zumal die anderen Spieler nun auch nicht gerade die Tempobolzer oder Spieleröffnungskönige sind, da hat Mühl doch schon – mindestens defensiv – noch was zu bieten, was die Hintermannschaft stabilisieren könnte.
    Vielleicht darf Mühl ja gegen Ingolstadt ins Tor und Lutske spielt Mittelstürmer.

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    Antwort
  • Genau das war mir gerade auch durch den Kopf gegangen, also allgemeiner, Mühl ist da ja nur das prominenteste Beispiel.
    Aber auch nur Knöll, Fuchs, Rhein, goden oder Petrak scheint man wenig anfangen zu können.
    Stattdessen scheint man vielmehr Neuzugänge und einen Totalumbruch mit nahezu komplett neuem Kader als dass geeignetere Mittel zu sehen. Wobei ich bislang nicht dem Eindruck habe, dass sich die Neuzugänge, die nicht durch Köllnersche Indoktrination vorbelastet sind, nur der Umsetzung von Canadis Vorgaben leichter tun würden.

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    Antwort
    • Ich denke, dass man versucht
      – Palacios
      – Ishak
      – Kerk
      – Goden

      komplett abzugeben und

      – Rhein
      – Knöll

      zu verleihen.

      Petrak wird man als Back-Up behalten wollen und die Wechselkandidaten Fuchs und Zrelak sind verletzt nicht vermittelbar..

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      Antwort
      • …und verkauft wird Lukas Müh, um die vielen Gehälter all der Spieler bezahlen zu können, die man nicht los wird.l🤪

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  • Habe so das Gefühl, dass die einige der letztjährig Geduldigen auf einen Schlag verdammt ungeduldig geworden sind, aber möglicherweise täusche ich mich ja…

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  • Ich habe so das Gefühl, dass gerade der Kader komplett zerstört wird und komplett ohne Sinn und Verstand neu aufgestellt wird.

    Vorne alle unter 1,75 m. Hinten Valentini und Mühl rausrotiert (und mit Mühl den mit Abstand talentiertesten und auch jetzt schon besten Defensivspieler auf der Verkaufsliste).

    Dieser Trainer hat sehr großen Einfluss auf die Zusammenstellung der Mannschaft. So viel Einfluss hatte glaube ich das letzte Mal Hans Meyer (aber er wurde vorher Pokalsieger und Tabellensechster). Mein schlechtes Gefühl, das ich seit der Trainerverpflichtung habe wird immer schlechter…

    Jetzt spielt morgen mit Lukse der dritte Spieler von Anfang an (nach Jäger und Magreiter), der den gleichen Berater hat wie Canadi und die jeweils schlechtere Alternative im Kader ist.

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    • Ich finde, dass Du das aktuell ein wenig überbewertest.

      Valentini hat in Dresden angefangen, jedoch nicht glücklich gespielt. Sein Ersatz Sorg war etwas solider und hat das 1:0 aufgelegt. Insofern nachvollziehbar, dass er gegen HSV gespielt hat.

      Mühl war jetzt das 2.Spiel auf der Bank. Deshalb ist er jedoch nicht grundsätzlich für alle Zeiten rausortiert. Ich erwarte ihn morgen für Sörensen.

      Lukse ist einfach der Jüngere der beiden Ersatztorhüter.

      Meinst Du wirklich, dass Canadi eine Stallorder hat?

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  • Das mit der Geduld ist doch ein Ying und Yang.Der Teil der letzte Saison keine Geduld haben wollte, versteht jetzt nicht warum der Teil der Pro Geduld war, jetzt sagt-warum jetzt plötzlich Geduld walten lassen.Der Unterschied ist nur dass es in der ersten Liga fast folgerichtig war fast immer unterlegen zu sein und es doch bemerkenswert ist, wenn es in der zweiten auch schon wieder losgeht.Zumindest gegen den HSV.Wie weit runter die Tabelle das auch noch gilt wird man sehen.

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    • Wer hat denn in der ersten Liga na h der ersten Niederlage bereits die Geduld verloren?

      Das Spiel in Leipzig brachte Ernüchterung zur Lernkurve von Köllner, aber die echte Ungeduld ging erst mit dem Stuttgart-Desaster los.

      Insofern ist das nicht ansatzweise mit dem Status Quo zu vergleichen.

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      • Ich kann da nur für mich sprechen, aber meine Geduld ist tatsächlich aufgebraucht.Ich fand die Köllner Entlassung/Bornemann Feuerung unnötig, da die Performance in der ersten Liga im erwartbaren Bereich lag.Hätte sie drüber gelegen dann wäre das sehr überraschend gewesen und Grund zu wahrer Glückseligkeit-egal war nicht so.
        Meine Geduld ist allerdings aufgebraucht, weil Alles was danach kam grundlos hoch gejubelt wurde und wird-Schomerscher Beton genauso wie Palikucas Verpflichtung, die Trainer Verpflichtung und die Kaderzusammenstellung.Und ganz ehrlich nichts ist besser als zuvor, der Kader ist schlechter geworden und noch nicht mal fertig und am Spielsystem wird herum gedoktert bzw. Wird ganz anders gespielt als behauptet.Und ja der HSV war halt das Leipzig für diese Saison.Siege der Art wie in Dresden hätte ich in der ersten Liga mit Kusshand genommen- in der zweiten Liga sollte dann schon der Fingerzeit nach oben durchaus erkennbar sein
        Ach den Vogel Rossow hab ich noch vergessen.
        Eventuell reicht es für einen gewürgten Pokalerfolg-eventuell auch nicht

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        • Die Köllner Bornemann Entlassung war völlig richtig, Köllner wurde entlassen, Bornemann (die Saison schon 2 Pleiten mit dem „Geheimfavoriten“ St. Pauli, eine 0:3 Heimniederlage gegen Fürth und mit Luhukay ist richtig Feuer unterm Dach), hat sich bei uns ja selbst entlassen/genötigt quasi, alles bekannt. Also dem gehts derzeit nicht besser.

          Der Punkt um den es geht ist, was man dann daraus macht und ich finde der Zeitpunkt ist selbst nach einem richtig schlechten Spiel gegen den HSV noch viel zu früh um das zu bewerten.
          Es gab nie Garantien daß es automatisch besser wird, aber wir sind noch in diesem Prozess, alles andere wäre etwas zu früh.

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          • Die Köllner/Bornemann Entlassung erfolgte um einen Impuls zu setzen und den Klassenerhalt zu schaffen dachte ich und nicht um noch weniger Punkte zu holen als zuvor-gut ich kann mich da auch irren.
            Die Verlautbarungen von Palkuca über die Notwendigkeit schneller zu sein bei der Kaderzusammenstellung ist bereits ad absurdum geführt worden. Die Einkäufe unterscheiden sich im Ansatz wenig bis gar nicht von dem was die Vorgänger so gescoutet und gekauft haben.Die bisher eingesetzten Spieler-Jäger als Beispiel, verstehen die Wenigsten.Die eher defensiven Aufstellungen passen auch nicht wirklich zu dem was als Spielweise ausgegeben wurde -sieht Alles wesentlich strukturierter aus.

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            • Deine Blitz-Expertise nach lediglich zwei Spieltagen, dass sich die Einkäufe wenig bis gar nicht von dem was die Vorgänger gekauft und gescoutet haben unterscheiden, ist….hm, wie soll ich sagen…ziemlich Ilicevic.

              Der von Dir gescholtene Lukas Jäger ist übrigens, wenn mich nicht alles täuscht, ein Bornemann-Transfer.

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              • Ich kann nicht nachvollziehen, daß diejenigen, die in der vergangenenen Saison und im Grunde auch schon vorher vieles, was Bornemann und Köllner getan haben, schlecht geredet haben, jetzt auf einmal so viel Verständnis und Geduld aufbringen.
                Der Unterschied zu damals ist: Palikuca konnte auf einigermaßen gut gefüllte Kassen zurückgreifen. Aber er wurde in meinen Augen viel zu spät verpflichtet. Peter Hermann, der einem als zusätzliche Verstärkung verheißen wurde, kam dagegen nicht. D.h. die versprochene Erfahrung ist in der Führungsriege nicht vorhanden. Auch Canadi hat mit der Bundesliga null Erfahrung.
                Palikuca traf auf einen Kader, in dem vieles vom Mannschaftsgeist her passte. Und zerschlug ihn. Lediglich Behrens und Mathenia sind (noch) in der Startelf zu finden. Und ein Lukas Jäger, der hier von denjenigen, die Bornemann kritisierten immer schon als ungeeignet gewertet wurde. Mit welcher Logik wird jetzt dessen Aufstellung auf einmal gut geheißen?
                Es wurde lobend hervorgehoben, wie schnell Palikuca neue Spieler verpflichtet. Am Ende sind diejenigen, die er am Anfang holte, aber eben auch zum Großteil nur Perspektivspieler. Was Bornemann und Köllner immer angekreidet wurde.
                Ich denke, jeder, der die Bundesliga einigermaßen kennt, weiß wie wichtig es ist gut aus den Startlöchern zu kommen, wenn man abgestiegen ist. Das ist auch wichtig für die Entwicklung des Teamgeistes. Genau das ist schief gegangen. Auch weil der Trainer vollkommen unverständlich aufgestellt hat gegen den HSV.
                Was mich bei denjenigen, die jetzt Geduld einforder und in den letzten Jahren immer viel zu hohe Erwartungen vertreten und deshalb gegen Köllner und Bornemann geätzt haben (Achtung: das sind Kriterien, die nicht auf jeden zutreffen, der Geduld einfordert), ganz unglaublich ärgert, ist, daß sie jetzt auf einmal so tun als müßten Palikuca und Canadi die Scherben zusammenkehren und einen Neuaufbau unter widrigsten Bedingungen ermöglichen.
                Genau das ist aber nicht der Fall. Es ist wesentlich mehr Geld vorhanden (bzw. war es, mir graut jetzt schon vor der BilanzPK im nächsten Jahr), um den Kader sinnvoll zu verstärken. Es wäre ein Gerüst aus soliden Spielern vorhanden gewesen (Valentini, Mühl, Behrens, Mathenia, Ishak, Leibold, Kerk…), die allemal bewiesen haben, daß sie zweitligatauglich sind und die für neue hinzukommende Spieler eben die Gruppe gewesen wären, die sie gut integriert hätte. Weil sie für den guten Mannschaftszusammenhalt verantwortlich waren. Und die den nötigen Kampfgeist gehabt hätten, um dagegen zu halten. Von diesen Spielern spielen derzeit gerade noch 2!!!) und dabei Behrens auf einer Position, bei der man auch in den vergangenen Saisonen schon sehen konnte, daß das nicht seine Position ist.
                Ich denke nicht, daß z.B. Leibold beim HSV so viel mehr verdient, daß es nicht möglich gewesen wäre, ihm ein Gesamtpaket zu bieten, daß er hätte bleiben wollen. Aber wenn das Geld sinnlos für x neue Spieler rausgeschmissen wird und für Stuff, der zwar dazu führt, daß die Hauptverantwortlichen weniger Arbeit haben, aber letztlich eben Luxus ist, dann hat man eben nicht genügend in der Schatulle, um solch einen Spieler zu halten.
                Und das Irrsinnigste an der ganzen Sache: einige Spieler haben sich für die Ablösung von Köllner eingesetzt, weil der ihnen mit seinen Systemwechseln zu viel abverlangt habe, weil sie lieber aus der Defensive heraus agieren wollen. Auch hier wurde dann argumentiert, daß Köllner die Spieler überfordert, daß er zuviel experimentiert, daß nichts eingespielt ist. Und Canadi wird jetzt verteidigt, dafür, daß er es genauso macht? Wobei er seine Systemexperimente offensichtlich nicht wie Köllner am Gegner ausrichtet, sondern einfach mal so rumprobiert? Kann mir niemand verständlich machen, wie man so mit zweierlei Maß messen kann, nur weil man einen Menschen aus welchen Gründen auch immer nicht leiden kann?
                Also um es noch mal deutlich zu sagen: ich bin ungeduldig, ich bin genervt und enttäuscht, weil sich meine schlimmsten Befürchtungen voll bewahrheiten: alles, was seid Bader aufgebaut wurde und wo versucht wurde, sich finanziell zu konsolidieren, ist in meinen Augen schon zu Beginn dieser Saison wieder eingerissen worden. In meinen Augen mutwillig und unnötig.
                Mag sein, daß Canadi irgendwie die Kurve kriegen könnte. Momentan glaub ich das nicht. Momentan rechne ich mit einem neuen Schuldenberg am Ende dieser Saison, weil man sich wieder vom Trainer trennen wird. Und vermutlich wieder zu einem Zeitpunkt, wo eh alles schon zu spät ist.
                By the way: kann mir jemand von euch erklären, was die von Rossow angekündigte Auslagerung der Immobilienwerte für Konsequenzen für den Verein und für den Dachverein hat? Werden da gerade Werte/Sicherheiten abgezogen? Und fällt darunter auch der neue Pachtvertrag mit dem ehemaligen Hilton? Oder kommt der weiter unserem Verein zu Gute?

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                • Wenn du sowas nach der Vorrunde oder als Abhandlung nach der saison schreibst, würde ich das verstehen, wir haben gerade mal 2 Spieltage absoviert, 1 gewonnen, 1 verloren. Jetzt den Stab über alles zu brechen mit an den Haaren herbeigezogenen Gründen läßt mich eher andere Motive vermuten.

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                • @Juwe-du rechnest mit einer Niederlage gegen Ingolstadt und regst dich darüber auf wenn jemand seine Unzufriedenheit mit dem Status Quo formuliert?Vermutest ganz andere Beweggründe.
                  Im Gegensatz zur Mannschaft hast du bereits eine solide Frühform erreicht.

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                • @juwe Eine Trainerentlassung soll was bringen? Eine Verbesserung oder eine Verschlechterung?
                  Stand jetzt hat sie in meinen Augen eine Verschlechterung gebracht. Das wird sich auch nicht in den nächsten 8 Spielen wesentlich ändern. Da steht einfach keine eingespielte Mannschaft auf dem Platz. Und wir haben einen Trainer, der sich offenbar nicht drum kümmert, wie die anderen Mannschaften in der 2. Liga spielen und welche Spieler er hat, sondern einfach sein Ding durchziehen will.
                  Da brauchst du mir sonst keine Motive unterstellen. Zumindest nicht, wenn du versuchst, ebenfalls mal einfach nur objektiv zu sehen was war und was jetzt ist.
                  Ich würde Palikuca gerne zugestehen, daß auch er sich irren kann. Wenn ich nicht wüßte, daß er genau diesen Trainer auch schon nach Düsseldorf holen wollte, um den von dir oft als gutes Beispiel angeführten Funkel abzulösen.
                  Insofern hat er in meinen Augen eben nicht erst mal bei uns Bilanz gezogen, was erhaltenswert ist und was verbessert werden kann, sondern schlicht und einfach sein Ding durchgezogen. Ohne Rücksicht darauf, daß unser Verein zum Zeitpunkt seines Amtsantrittes zwar gerade wieder schwarze Zahlen schrieb, aber noch lange nicht aus seiner wirtschaftlichen Schieflage heraus war, da eben immer noch eine hohe Summe gut verzinster Verbindlichkeiten bedient werden müssen.

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                • Es sind erst zwei(!!!!!!!!!!) Spiele gespielt !
                  Gehts noch?
                  Lasst doch allen mal 10 Spiele Zeit, dann kann man immer noch draufhauen auf alles!

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                • @Holli-
                  dann lass uns mal gemeinsam hoffen, dass die Positionierung am 10.Spieltag nicht zu tief in der Tabelle ist.
                  In den letzten 10 Jahren hat sich der Club tabellarisch nur in vier von 10 Fällen beim Vergleich Tabellenplatz zwischen 10. und 34.Spieltag verbessert.Wieviele Verbesserungen an einem zwischenzeitlichen Trainerwechsel fest zu machen sind ist mir jetzt an Recherche zu aufwendig.Der größte Sprung war eine Verbesserung um 7 Plätze nach oben-der größte Fall waren vier Plätze.

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                • @ beate60:
                  Danke – du sprichst mir sowas von aus der Seele.

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              • Die Analyse dass Löwen, Leibold, Ewerton, Perreira nicht adäquat ersetzt wurden hab ich hier im Forum bereits ein paar mal gelesen-
                Wenn man sich überwiegend bei Mannschaften die gerade absteigen, im Falle von Sorg nicht mal Stammspielern, bedient dann muss man schon ein sehr spezielles Auge haben.Lohkemper kommt von Turbosturm Magdeburg.Jäger ist schon länger da, aber bisher kam Niemand auf die Idee, er solle das Spiel machen-bis jetzt.
                Komm mir nicht mit Ilicevic-unsere neue Mittelfeld Hoffnung war- ja genau:ebenfalls vereinslos

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                • @Christian

                  du hast noch NIE in diesem Forum hier igendeinen positivien Beitrag geschrieben, du bist Chefkritiker, vermutest hinter allem den Niedergang, AR, Sportvorstand, Trainer alles doof und freust dich dann quasi, wenn du genug Futter für deine kruden Thesen findest und lebst auf wenn es beim Club nicht läuft. Ich kann mit so einer Einstellung gar nichts anfangen sorry.

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                • @Juwe, sicher habe ich hier schon positive Beiträge geschrieben, waren halt andere Zeiten damals.Ich abe auch diese Saison davon geschrieben dass ich Geis gut fände-zu einem Zeitpunkt, wo ich dafür verlacht wurde.Jetzt ist er schon der Hoffnungsträger, was aber an der Tatsache nichts ändert das er vereinslos war-ein Merkmal dass letzten Winter einen Großteil der Kommentatoren bei einem Transfer zum endgültigen Wahnsinn getrieben hat-andere Zeiten andere Beurteilung.
                  Die Annahme das ich mich freue, wenn meine schlimmsten Befürchtungen wahr werden, ist absolut irre, lässt aber tief blicken.
                  Wenn diese Befürchtungen wahr werden heißt es ja nur dass es wieder mal super läuft beim Club, warum sollte es mich freuen.
                  Freuen würde ich mich allerdings, wenn manche Kommentatoren es gelegentlich schaffen würden einzusehen, dass ihre Beiträge nicht ausschliesslich Publitzerpreis würdig sind und oft genug von der realität widerlegt werden.
                  Passiert mir ja, glücklicherweise auch.
                  Schönes Pokalspiel allerseits

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        • Will eigentlich gar nicht mehr über Köllner sprechen, aber zum Zeitpunkt der Entlassung hatte er das Gros der Mannschaft nachhaltig verloren, absolut keine Lernkurve, kuriose Analysen und dümmliche Aussagen. Daneben die katastrophale Vorbereitung im Winter. Alles war folgerichtig, nur eben mind. 6 Woche zu spät.

          Man muss beim Status Quo des Kaders grundsätzlich festhalten, dass Pereira (der erst die letzten 10 Spiele-leistungsmäßig kam) weg ist, Ewerton und Leibe wegen AK auch und mit Misidjan unser bester Offensivspieler verletzt ist.

          Das ist natürlich eine Bürde, die man mit Transfers nur schwer (in 4 Wochen) kompensieren kann.

          Und ob der aktuelle Kader dennoch schwächer als der BULI-Kader ist, wird man erst noch sehen, wenn die letzten Transfers getätigt sind und 8-10 Spiele absolviert. Bei einigen Transfers und auch der gesamten Ausrichtung bin ich auch skeptisch, aber ich versuche ruhig zu bleiben und auf Lerneffekt aller Beteiligten zu hoffen. Auch andere Absteiger haben sich zu Beginn schwer getan.

          Unabhängig was rauskommt, haben wir mit dem chronisch schwachen Aufsichtsrat den zentralen Schwachpunkt, der uns dauerhaft in der Entwicklung zurückwirft. Jede dort getroffene Entscheidung – insbes. sportlicher Natur – hat aufgrund der dortigen Inkompetenz nicht mehr als 50% Erfolgschance.

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          Antwort
      • Das Spiel in Leipzig brachte Ernüchterung zur Lernkurve von Köllner, aber die echte Ungeduld ging erst mit dem Stuttgart-Desaster los.

        Insofern ist das nicht ansatzweise mit dem Status Quo zu vergleichen.

        Dazu muss man aber eben auch die Vorgeschichte erzählen, Bornemann und Köllner haben mit kleinem finanziellen Aufwand den Aufstieg realisiert, insofern hatten die beiden natürlich einen Vertrauensvorschuss bei den Fans. Bei mir persönlich auch noch über die Entlassung hinaus, weil ich der Meinung bin, dass man auch durch erfolglose, schwierige Phasen gehen muss, um daraus zu lernen und sich dann Schritt für Schritt zu verbessern. Auch Einzelatheleten haben selten eine strikt lineare Karriere, bei einer Mannschaft kommen Verletzungen von wichtigen Spielern dazu und natürlich gruppendynamische Prozesse.

        Wenn ich mir die Entwicklung der letzten 20 Jahre ansehe, dann stehen allein die Vereine heute besser da, die es geschafft ahben eine längere Periode mit der gleichen sportlichen Führung zu bestreiten. Ganz vorne sind dabei die Bayern und auch unter Hoeness ging der Weg nicht linear nach oben, auch die Bayern mussten immer wieder Korrekturen auf dem Weg machen.

        Dortmund hat die Rückkehr in die Spitze mit dem Team Klopp, Zorc, Watzke geschafft, bei Bremen waren es die beiden Äras, Rehagel und Schaaf, die den Verein vorangebracht haben. Mainz wieder Klopp und dann mit Abstrichen Tuchel. Bei Freiburg Finke und Streich.

        Dagegen haben die Vereine, die immer wieder kurzfristig das Personal geändert haben immer auf mittlere Sicht verloren. Mit viel Geld, kann man natürlich einiges ausgleichen.

        Ja ich gebe zu, Canadi Palikuca haben bei mir keinen Kredit, warum auch? Aber ich habe es vorher schon mehrfach geschriebn, wenn ich die aktuelle Situation kritisiere, dann heißt das bei mir eben nicht, dann müssen Canadi und Palikuca weg. Ich bin ja gerade nicht davon überzeugt, dass ständige Personalwechsel irgendetwas zum Positiven verändern. Die beiden müssen aber vielleicht ein paar Änderungen vornehmen, müssen sich mit der Mannschaft den Umständen anpassen und Dinge verbessern.

        Ich glaube man kann aus Fehlern sehr viel lernen, das können die beiden jetzt zeigen.

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        Antwort
  • @armin Das habe ich aber letztes Jahr bei Dir noch anders gelesen, da sollte man mit einer guten Einstellung und der richtigen Taktik gegen Mannschaften bestehen, die aber wirklich auf jeder Position mehr Qualität und zwar richtig mehr Qualität hatten.

    Das ist natürlich einfach so etwas zu behaupten, was du von mir definitiv nie gelesen hast. Solche Behauptungen nerven einfach.

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    Antwort
    • Du solltest lieber mal nachlesen, was du geschrieben hast, bevor du sowas behauptest. Und dich dabei nicht daran aufhängen, ob du etwas wortwörtlich so geschrieben hast, sondern akzeptieren, daß es vom Inhalt her genau zutrifft.

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      Antwort
      • Nie geschrieben weder sinngemäß noch wörtlich, das ist Fakt, ich würde eher vorschlagen wer solche Märchen in die Welt setzt sollte das doch bitte auch nachweisen können, da wird aber nichts kommen. Lieber verstecken. Was in das Bild paßt.

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        Antwort
  • Es kommt eben dazu, man meint mittlerweile diese Taktik tief stehen und dann kontern ist die leichtere, warum hat der Club denn sein Spiel in Dresden gewonnen? .. Warum hatte der HSV gegen Darmstadt solche Schwierigkeiten zuhause? … es ist scheinbar schwieriger geworden das Spiel zu machen, als nur eng zu stehen und auf das Umschafltspiel zu warten, wer weiß vielleicht tun wir uns auswärts auch generell leichter, wenn wir als Auswätsmannschaft reagieren statt agieren können. Ein Spiel selber zu gestalten da sind wir schon seit Jahren hilflos.

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    Antwort
    • das war aber doch in der 2.Liga schon immer so. Man steigt auf, weil man hinten zu Null spielt, vorne ein Standardtor macht und eine Menge Spiele 1:0 gewinnt. Insofern sind wir wahrscheinlich der einzige Verein, der nicht auf Standards, sondern auf 1,75m Spieler, setzt.

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    • @Juwe der Club hat in Dresden gewonnen, weil Mathenia einen guten Tag hatte und sich den Fehler für das HSV-Spiel aufgehoben hat. So einfach.

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    • @ Juwe

      Der HSV hatte auch gegen Darmstadt genügend Chancen um zwei Spiele zu gewinnen.
      Er ist lediglich nicht in Führung gegangen.

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      • Ja richtig, gegen Darmstadt hat es noch nicht geklappt für den HSV, aber die Qualität haben sie, daher hat Hecking scheinbar schon den Fokus darauf gelegt. Gegen uns die ersten 2 Tore waren ja nicht erzwungen sondern stark abgeschlossen.

        Das erste Tor war nicht mehr wie ein Hüftwackler mit starkem Abschluss aus dem Rückraum. Für mich kein Abwehrfehler, sondern einfach stark geschossen. Das 2:0 für den HSV war in meinen Augen auch so ein Geschenk, weil Leibold in meinen Augen kontaktlos ausgerutscht ist, für mich war der Freistoß eine Fehlentscheidung, ja dann kam eben Mathenias (ver)spekulieren dazu. Und bei einem 0:2 schwindet halt der Glaube einfach an die eigenen Möglichkeiten und der HSV stand sehr gut und hat sich tiefer zurückgezogen und auf Konter gesetzt. Der HSV wird auch wieder andere Tage erleben, aber an dem Tag gelang ihnen einfach alles.

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        • aber an dem Tag gelang ihnen einfach alles.

          Eine Frage Juwe, hast Du das Spiel im Stadion gesehen, oder komplett am TV?

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            • Danke, dann haben wir das Spiel einfach komplett unterschiedlich wahrgenommen. Ich habe keinen außergewöhnlich starken HSV gesehen.

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              • Ja der HSV hat es clever gemacht, sie bauten drauf daß der Club zuhause das spiel machen muß und haben super zugeschoben im Verbund, laufstark und alle haben mitgemacht, ein Pressing funktioniert nämlich dann schon nicht mehr wenn nur 1 Spieler nicht mitmacht und eine Anspielstation offen bleibt. Sie wussten ziemlich gut wie sie dann zu Balleroberung und ihrem gefährlichen Umschaltspiel kommen. Einfach effektiver pragmatismus. Kein spielerisches Feuerwerk, aber sie hatten die Partie 90 min unter Kontrolle.

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                Antwort
    • Habe ich auch gerade gelesen,

      hat der vorher, von einigen gebashte FCN, doch alles richtig gemacht.
      Wenn jetzt der Spiegel hinterher recherchiert, ist wohl davon auszugehen, daß an der Story vieles wahr ist.
      Ich bin ganz ehrlich, dem HSV kann ruhig noch viel Pech passieren, die haben lange genug auf Kosten von anderen Klubs gelebt (Kühne sei Dank).

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      Antwort
      • Ich denke, dass es unstrittig professionell ist, mit einem Einspruch eine Frist zu wahren und vorsorglich den Fuß in die Tür zu stellen. Und falls an dieser Story auch nur ansatzweise war drin ist, dann kommt der Bumerang schneller nach HH zurück, als viele denken.

        Dennoch bin ich mir sicher, dass die DFL alles menschenmögliche machen wird, um den HSV zu schützen, da im Falle einer Niederlage am grünen Tisch, Ingolstadt und Magdeburg wohl auch klagen würden.

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        • Vor allem wenn es stimmen sollte dass seit 2016 beim HSV Zweifel bestanden haben.
          Komisch ist aber auch wie unfundiert der Journalismus mittlerweile passiert-wenn man bei portalen wie fussball.de nachliest, gibt es ganze Listen was für einen Verein an nachweisen zu bringen ist, damit er einen Flüchtling verpflichten darf.Da würde ich mich dann schon freuen, wenn ein Journalist dies einfach mal bei DFB und HSV abfragt.
          http://www.fussball.de/newsdetail/fluechtlinge-so-klappts-mit-dem-spielerpass/-/article-id/130384#!/
          Die FIFA verlangt einen internationalen Freigabeschein- der müsste dann ja vorliegen-der verhindern soll das ein Spieler quasi umsonst wechseln kann, obwohl er bei einem anderen Verein bereits gemeldet ist.Was, wenn es den Dreher Jatta-Daffeh gibt dann wohl auch so sein müsste.
          Diese nachweise zu erbringen sollte der HSV ja schaffen können, die Aussage der Spieler hat bestätigt das alles stimmt ist schon recht dünn

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          Antwort
    • Geht mir auch so, drum bin ich einfach meinungslos und warte die nächsten Spiele ab.

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    • Auch wenn ich die aktuelle Situation kritisch sehe und in meinen Kommentaren auf Dinge aufmerksam mache, die aus meiner Sicht falsch laufen, dann heißt das noch lange nicht, dass ich ein Pessimist bin. Ich bin explizit nicht der Meinung, dass wenn aktuell vieles nicht passt, dass es dann die ganze Saison schlecht laufen muss. Wir hatten auch unter Weiler mal einen schlechten Start und sind am Ende noch auf Platz 3 gelandet. Vielleicht wäre a, Ende in der Saison Platz 4 ohne Relegation dankbarer gewesen, aber das war trotzdem eine geile Saison, ok die beiden Relegationsspiele, ausgerechnet noch gegen den Verein aus meinem Wohnort, war natürlich für die Katz.

      Ich verstehe die Folgerung nicht, es läuft schlecht, dann müssen die handelnden Personen sofort ausgewechselt werden, bzw. wenn man Kritik übt, dann würde man die Ablösung des Trainers oder des Sportdirektors wollen. Will ich gar nicht. Für mich zeigt sich aktuell nur, die Worte zum Antritt von Palikuca waren vielleicht etwas vorschnell und auch er tut sich wohl schwerer als gedacht, bei der Zusammenstellung des Kaders. Ich denke er wird daraus lernen und sich vielleicht das nächste mal etwas zurückhalten, wenn er postuliert wann der Kader zusammen sein soll.

      Ich sehe auch bei Canadi, dass der Wechsel aus der grichischen Liga in die zweite deutsche Liga nicht ganz so einfach ist. Ich habe den Verdacht, dass Canadi sich bei einem Underdog wie in Griechenland aber auch bei Altach leichter tut, als bei einem Traditionsverein, wie bei uns oder vorher Rapid. Das heißt aber noch lange nicht, dass er es nicht lernen könnte. Dass Canadi Erfolg als Trainer haben kann hat er doch schon bewiesen, jetzt muss er halt lernen bei einem Verein Erfolg zu haben, wo die Emotionen schneller hoch oder runter gehen.

      Wo ich vielleicht doch etwas pessimistisch bin ist die Finazlage, mich wundert schon, dass wir anscheinend noch die Transfers von Mühl und Ishak benötigen um die letzten Spieler kaufen zu können, die man vorgesehen hat. So viel an Ablöse haben wir auch noch nicht ausgegeben, da müsste doch noch ein wenig Kohle da sein, oder? Da beschleicht mich fast der Verdacht der Tipp mit der Ausstiegsklausel von Leibold kam aus der Vereinsführung, weil man das Geld aus einem Leibold-Wechsel (nach Stuttgart) schon erwartet, besser benötigt hat für die anderen Transfers.

      Aber ich gebe gern zu, ich neige in Sachen Finanzen ein wenig zu Paranoia bei unserem Club, leider hat es sich schon zu oft erwiesen, dass die größten Befürchtungen noch von der Realität überboten wurden. Genau deshalb waren Meeske und Bornemann für mich so große Lichtblicke in der Vereinsführung. Wenn die beiden Konsolidierung und Sanierung sagen dann passiert auch genau das. Rossow ist für mich Woy 2.0, der Mann ist nicht zu fassen, es gibt keine klaren öffentlichen Aussagen was in den nächsten jahren machbar ist, wie die mittelfristige Finanzplanung aussieht, welche Ideen da sind um die Einnahmenbasis zu verbessern und wie wir gegenüber anderen Vereinen finanziell, wirtschaftlich aufschließen wollen.

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  • Was mich ein wenig befremdet ist, dass ausgerechnet diejenigen, die den Radikahlschlag Köllner/Bornemann und den Verlust der Kontinuität am schärfsten kritisiert hatten, sich jetzt überhaupt nicht mit der neuen Situation anfreunden können und alles infrage stellen, hier also jetzt plötzlich keine neue Kontinuität einfordern. Den jetzt eingeleiteten Prozess wieder abzubrechen, würde doch nichts verbessern, sondern höchstens ins absolute Chaos führen!

    Auch ist der alte Zustand nicht mehr herzustellen, man rettet doch nichts, wenn man sich der Gegenwart verweigert. Auch ich war ein Kritiker der Entlassungen, ich hätte es anders gelöst, aber es bringt doch nichts, den verpassten Möglichkeiten nachzutrauern. Man muss die Situation annehmen, wie sie ist und wenn man den neuen Weg nach nur 2 Spielen kaputtdiskutieren will, dann ist man nicht konstruktiv, sondern kontraproduktiv.

    Palikuca werden jetzt seine Äußerungen vorgehalten, dass man schnell sein müsse bei der Kaderplanung, aber entgegen der gewollten Situation derzeit der Kader noch nicht vollständig ist. Stimmt schon, aber wie hätte er denn schnell sein können? Er wurde dank der Handlungsschnelligkeit unseres AR so spät verpflichtet, dass ein Großteil der Vorgespräche für schnelle Transfers längst geführt waren, von anderen Vereinen, denn wir hatten ja ein Vakuum zu dieser Zeit. Ihm das jetzt vorzuhalten finde ich einfach nicht fair, er hatte ja gar nicht die Möglichkeit. Dass er jetzt zum Ende der Transferperiode noch Verstärkungen sucht, kann man ihm doch nicht vorhalten, sollte er es lieber lassen? (war nicht passendes auf dem Markt, könnte er sagen)
    Man muss doch die gesamte Periode ausnutzen, den frühen Wurm fangen und durch die Tür gehen, die am Ende noch aufgeht. Alles andere wäre doch töricht. Manche Transfers stehen eben früher gar nicht zur Verfügung. Eine Bewertung kann man treffen, wenn der Deadline Day beendet ist. Jetzt ist es nur ein Zwischenstand.

    Ich wünsche mir (vorerst) etwas mehr Gelassenheit 🙂

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    • Ich denke es wurde nicht nur viel es wurde eigentlich alles verändert bis hin zum Kader. Dabei denke ich so ein Prozess wird sicher auch nochmal ein nachjustieren erfordern.
      Könnte der Trainer werden bei Erfolgslosikeit oder Transfers die nicht funktionieren. Gehört dazu.. befürchte ich. Das ist ein Prozess, ich finde ihn spannend und rechne damit, daß er holprig wird.

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    • Optimist ich fordere keinen Abbruch. Was sollte der auch bringen ausser noch mehr Geld verbrennen?

      Ich bin mittlerweile restlos desillusioniert und befürchte ein Scheitern von Canadi und eine hohe Neuverschuldung, befürchte, dass da noch mehr kaputt gemacht wird in den nächsten Monaten.

      Was sollte ein anderer Trainer mit diesem Kader anfangen? Verstärkungen könnte er eh nicht mehr einfordern, weil vermutlich wieder mal kein Geld da ist.

      Ich sehe deshalb keinen Sinn mehr auf etwas zu hoffen und warten.

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      Antwort
      • Oh mei, so viel Schwarzmalerei auf einem Haufen. Wir haben gerade mal zwei Spiele absolviert 1 gewonnen, 1 verloren. Allgemein gilt bei Transfers vereinübergreifend eine Trefferquote von 50%. Ich bin sehr sicher auch bei uns werden ein paar gute Jungs dabei sein (irgendwer muss ja diese 50% sein 🙂 , ich persönlich finde Dovedan, Handwerker, Sorg, Hack, Medeiros gar nicht schlecht. Nur mal die Startelfkanidaten. Ein wenig skeptisch bin ich selber bei Canadi, aber mehr auch nicht, wird schon werden mit oder ohne ihm. Das gehört eben zum Geschäft.
        Seltsam ist nur letzte Saison konnten wir 20 Spiele verlieren und du warst voller Hoffnungen und jetzt bei 2 absolvierten Spielen resignierst du völlig, schon seltsam.

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        • Verstehen ist einfach nicht deine Stärke, sonst wüßtest du was der Unterschied ist zwischen der Hoffnung, daß ein mittel- bis langfristig angelegtes Projekt gelingt und dem Frust, daß das alles wieder eingerissen wurde, trotz der Tatsache, daß zu dem Zeitpunkt von der Mannschaft nicht mehr zu erwarten war.
          Nichtsdestotrotz wenn ich mich irre, werde ich mich freuen. Und hoffe auch heute, daß am Ende der Club der glückliche Gewinner ist.

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          • Was hat denn ein langfristiges Projekt (im Profifußball sowieso fast nicht möglich->Tagesgeschäft) für einen Sinn, wenn man damit das Stadion leer spielt und 21 Spiele nicht gewinnt?? Es muss ja schon Sinn machen. Glaube nicht, daß hier verstehen das Problem ist, sondern vielmehr Realitätsflucht oder recht ferne Wunschvorstellungen.

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            Antwort
            • Hoffnung, daß ein mittel- bis langfristig angelegtes Projekt gelingt und dem Frust, …eingerissen wurde, trotz der Tatsache, daß zu dem Zeitpunkt von der Mannschaft nicht mehr zu erwarten war.

              aber jetzt möchtest du schon nach 2 Spieltagen alles einreissen? ..weil du jetzt schon erkennst, dass alles nicht paßt und wir kein Geld haben und und..

              edit: 3 Pflichtspiele davon 2 Siege. Das kann ja nur schief gehen 🙂

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              Antwort
  • Heute sieht es mal nach Fußball aus! Man hat sogar das Offensivspiel wiederentdeckt! Spiel nach vorne, gute Kombinationen. Na also! Geht doch!

    Fehlt nur noch ein Tor

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    Antwort
  • Man, war der Freistoß knapp vorbei!
    Standards sind jetzt echt wieder ne Waffe durch Geis!

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    Antwort
  • Und da ist jetzt auch das Tor! Na also!

    Heute habe ich ein gutes Gefühl!

    Legt nach, Jungs!

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    Antwort
  • Okay heute gute Leistung von der Mannschaft.
    Glückwunsch an Mannschaft und Trainer

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    Antwort
  • Ich will nichts einreissen. Wie kommst du darauf?
    Was sollte ich auch einreissen wollen? Es ist ja noch nichts aufgebaut, noch nicht mal in Ansätzen. Und daß die Mannschaft das heute gut gemacht hat gegen einen Drittlligisten, aber dennoch auf Glück angewiesen war, sagt doch schon alles.

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      • Nichts wirklich besser, eher schlechter trifft es genauer. Der xte Neuaufbau, der bei einer längeren schlechten Phase genauso zerstört werden wird wie der Letzte. Weil beim Club immer die Geduld fehlen wird.
        Und deshalb bin ich jetzt in das Lager gewechselt, dem egal ist, ob das ein langfristiger Erfolg werden soll. Und kritisiere den Moment.

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        • Der erneute Neuaufbau wäre sowieso fällig gewesen auch mit deinem Bornemann und Köllner, denen du scheinbar nicht ablassen kannst nachzutrauern. Der Abstieg war doch schon bereits nach einer schrecklichen Vorrunde besiegelt. Dann hat man es in der Winterpause noch nichtmal geschafft auch nur eine vernünftige Leihe zustande zu bringen. Den Neuaufbau, den es sowieso durch den Abstieg gegeben hätte, machen jetzt nur andere. Mir gefällt es bislang recht gut zumindest spannend.

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          • Mir geht es nicht um Personen. Aber unterstell es mir ruhig weiter, wenn du das für dein Weltbild so dringend brauchst.

            Mir geht es darum, daß man bei unserm Club nie die Geduld hatte, mal was aufzubauen.
            Und daß man jetzt eben, anstatt zu schauen, wie man mit dem Bestehenden eine Weiterentwicklung möglich machen kann (wenn man schon Trainer und Sportvorstand entlassen zu müssen glaubt), einfach die Kohle planlos raushaut, die man in den letzten Jahren auch dadurch erwirtschaftet hat, daß zwei Menschen versucht haben, unter Einhaltung der Vorgaben wirtschaftliche Konsolidierung vor sportlichem Erfolg etwas Nachhaltiges aufzubauen.
            Jetzt trainiert wieder jeder Jugendtrainer nach eigenem Gusto und es werden x Spieler gekauft, die ganz offensichtlich nicht zwingend zum vom Trainer propagierten Spielansatz passen.
            Und mit den Spielern, die schon da waren, macht man sich auch nicht mehr die Mühe, sie ins neue System zu integrieren, sondern sortiert sie einfach aus. Und ersetzt sie durch andere, die genauso unzulänglich sind, die auch wieder verletzungsanfällig sind.
            Ich bin gespannt, ob Geis mehr als 5 Spiele spielen wird bevor sein Körper streikt.
            Wobei ich mich auch frage, ob Canadi das überhaupt umsetzen wird, was er sagt oder dann am Ende wieder die Spieler das Sagen haben a la „Wir können nur Defensive, wir sind sonst überfordert“.
            Sportliche Erfahrung in Person von Peter Hermann ist eben auch nicht gekommen.
            Macht einfach keinen Spaß mehr. Ich hab die letzten Jahre dadurch ertragen, daß ich die Hoffnung hatte, diesmal wird wirklich was aufgebaut. Aber das Fünkchen Hoffnung ist jetzt eben erloschen.
            Palikucas Aussagen über eine Entwicklung von 2, 3 Jahren werden genauso wenig toleriert werden, wenn der Kader in die unteren Regionen abrutscht. Was angesichts der momentanen Leistungen einfach das wahrscheinlichere Szenario ist.
            Selbst du hast ja schon geschrieben, daß ein erneuter TRainerwechsel evtl. eine nötige Stellshraube sein kann. Nur bin ich nicht mehr so naiv zu glauben, daß dann ein Trainer kommt, der es besser macht. Das wird so laufen wie immer: ein paar bessere Spiele und dann der alte Trott.
            Ich stell mich lieber schon mal drauf ein, daß unser Verein den Weg von Lautern und den 60ern gehen wird.

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            • @beate60
              Tut mir leid, aber Dein ewiges Gejammere und Rumnörgeln nervt nur noch, sorry aber das musste mal gesagt werden!

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              • Ewig? Ich hab in letzter Zeit ziemlich wenig geschrieben. Ich glaub so in der Art liest du von mir erst seit dem HSV-Spiel was.
                Und die letzten Jahre hab ich mich gewiß nich mit Jammern und Nörgeln hier ausgetobt.
                Aber wenn es dich nervt: lies es einfach nicht.

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                Antwort
                • Jetzt trainiert wieder jeder Jugendtrainer nach eigenem Gusto und es werden

                  Die A Jugend ist ebenso abgestiegen vergangene Saison, WAS war daran denn so toll, welche Nachhaltigkeit?
                  Die Profis haben die schlechteste Bundesligasaison der Geschichte des Vereins gespielt, also welcher Nachhaltigkeit oder Langfristigkeit trauerst du eigentlich nach?

                  Dieses ununterbrochene Gejammer, ich glaube du brauchst mal ne Pause oder ein Sabbatical.

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                • Ich brauch vor allem eine Pause von dir.
                  Ich versuch mich zusammen zu reißen und dich zu ignorieren.

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                • @ Juwe

                  Das die Profis die schlechteste Bundesligasaison in der Vereinsgeschichte gespielt haben, konnte nur Fans wie dich überraschen, die sich die Realität so zurecht biegen, wie sie ihnen entgegenkommt.
                  Auch dir täte eine Denkpause gut.

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                • @Hans65
                  Sorry das einfach ein Fakt und liegt nicht in meiner Verantwortung. Achso dich hat es nicht überrascht, dass wir jenseits von sportlicher Konkurrenzfähigkeit agiert haben, obwohl andere mit ähnlichem Etat es erfolgreich konnten. Du Schatzkästlein der Weisheit hast das vorher schon gewußt. Ich ziehe meinen Hut.

                  Das sportliche Ziel der damaligen sportlichen Leitung war dir bekannt, das war sicher auch nur ein Witz.

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                • Ich versuch mich zusammen zu reißen und dich zu ignorieren.

                  Ich versuche es auch mit deinen Beiträgen, aber ich finde es einfach nicht in Ordnung, in Zeiten eines großen und sicher auch nicht einfachen Umbruchs (und nach Abstiegen findet der so oder so immer statt) nur alles schlecht zu reden, ich finde das ist eine Phase in der man zu seinem Verein steht. Zumals man soviel nicht falsch gemacht hat bislang. In meinen Augen sogar gar nichts. Es sind gute neue Jungs dabei und die Verpflichtung des vereinslosen Geis war sehr umsichtig und klug.
                  Das hätte vielleicht auch mal deine Anerkennung verdient, statt nur zu jammern. Es kann doch wohl nicht sein daß man am 2. Spieltag schon alles schlecht redet.

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          • @Beate
            Ich fände es sehr schade, wenn wir deine Expertise hier verlieren würden, weil Du gerade in einer Art Club-Depression steckst. Du bringst oft auch eine andere Sichtweise und bist wichtig für die Meinungspluralität.

            „Und kritisiere den Moment.“

            Ich finde den Moment eher Vielversprechend. Wir haben mit Dovedan, Medeiros und Geis ein paar Spieler geholt, die sicherlich zu den besten der 2.Liga zählen, dazu scheint Kerk wieder die Kurve zu kriegen. Die IV ist gut besetzt, auf RV haben wir defensivere und offensivere Varianten aus der oberen Schublade, vielleicht zwickt es auf LV noch ein bisschen und beim Zentrumsstürmer, weil Ishak noch etwas mit der Form kämpft. Vielleicht brauchen wir hier noch jemanden. Aber hier haben wir Alternativen, die nach den überstandenen Verletzungen dazu kommen. Auch die zweite Reihe braucht sich mit Spielern wie Hack und Palacios nicht zu verstecken.

            „es werden x Spieler gekauft, die ganz offensichtlich nicht zwingend zum vom Trainer propagierten Spielansatz passen.“

            Das verstehe ich nicht. Wer sollte das sein? Ich finde die Einkäufe bislang sehr zielgerichtet, vielleicht nicht immer als Toptransfer, sondern auch als Kaderspieler, aber doch mit einem gewissen Anforderungsprofil.

            Ja, natürlich hast Du recht, der Aufbau wurde wieder umgestoßen. Aber hier muss ich sogar Juwe in gewissem Sinne recht geben: auch Bornemann/Köllner hätten nach dem Abstieg das Team neu aufbauen müssen, vielleicht wären in dieser Konstellation sogar noch mehr Spieler davongelaufen.

            Und mir graust einfach vor dem Gedanken, dass Bornemann mit seiner Null-Performance des letzten Winters das Team hätte aufbauen wollen. Man sieht ja an St.Pauli, was da derzeit passiert. Die strukturellen Verstärkungen im Scouting etc. waren überfällig und zwingend erforderlich, das hätte ich auch bei Fortbestand von Bornemann gefordert (hätte er aber wohl nicht umgesetzt). Ich hätte einen weiteren Absturz befürchten müssen und bin letztlich froh, dass es anders gekommen ist.

            Jetzt sehe ich uns ambitioniert. Wenn ich den Moment kritisieren wollte, wäre das sicherlich keine negative Kritik (im Vertrauen darauf, dass wir uns finanziell nicht übernehmen, da hat hoffentlich nicht nur Rossow ein Auge drauf; ein leicht flaues Gefühl verbleibt in dieser Hinsicht, aber ehrlich gesagt können wir das doch gar nicht beurteilen, oder?)

            Ich bin derzeit tatsächlich Optimist, nicht nur dem Namen nach. Ich würde mich freuen, wenn das ein wenig ansteckend wirkte…

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            Antwort
    • Seit dem Abgang von Bornemann/Köllner bist du aber ganz schön kritisch und ungeduldig mit den Verantwortlichen beim Club. Kaum mehr wiederzuerkennen. Bist du es wirklich, Beate?

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      Antwort
      • Du hast Recht. Das letzte Mal hat der Club im DFB-POkal ohne jeden Torschuß 0:1 gegen einen unterklassigen Gegner verloren. Wer war das noch einmal? Egal.
        Jetzt hat er gegen einen unterklassigen Gegner 1:0 gewonnen. Einen sicheren Aufsteiger, …
        Daß ich mich weigere, da den Fortschritt innerhalb der letzten 6 Monate zu sehen und zu bejubeln, ist vollkommen unverständlich.

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        • Interessante Theorie! Vielleicht können wir auch noch Herrn Bornemann hier dingfest machen?

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          Antwort
  • Auch wenn es holprig wird ist auch nachvollziehbar bei einem großen Umbruch, aber ich glaube einige von den Neuverpflichtungen werden uns noch richtig Freude machen, Dovedan war jetzt schon zweimal trocken der Matchwinner. Wie ist doch egal… wir sind nicht der FC Bayern.

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    Antwort
  • Heute haben alle wie verwandelt gespielt und haben heute sogar die Mittellinie überquert! Und kam traut man sich was zu, schon fällt auch noch ein Tor…

    Heute ist der Ball gut gelaufen. Es gab viele Anspielstationen, Geis hat die Bälle gut verteilt, was immer anspielbar, die Flügelspieler waren sehr aktiv. Kerk war heute super, hat auch die super Hereingabe zum Tor gegeben. Man hat gemerkt, dass er zeigen wollte, was in ihm steckt.

    Endlich hat Mühl wieder gespielt. Er strahlt viel Ruhe aus.

    Die ganze Mannschaft hat heute zusammen gespielt. Bitte mehr davon!

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    Antwort
  • @ Juwe

    Hätten wir noch das Archiv, dann könntest du es nachlesen. Meine damalige Ansicht, dass dieser Kader nicht bundesligatauglich ist, wurde mit über 60 Dislikes quittiert.
    Offensichtlich war das damals auch Konsens in der sportlichen Leitung des FCN und in den Konsolidierungs-
    vorgang implementiert.

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    Antwort
    • Das kann bei einem professionellen Ansatz nicht der Fall sein, weder kaufmännlisch noch sportlich, weil ich glaube jeder, der auch nur irgendwas mit Profifußball zu tun hat weiß, daß man nur in der 1. Liga verdienen kann und finanzielle Abstände zur Konkurrenz verkleinern kann. Sich hinterher hinstellen und sagen, ich habs ja eh gewußt…und es war gar nicht möglich, ist egal ob im Umfeld oder auf verantwortlicher Seite von allen die unseriöseste Position. Wir haben uns sportlich dafür qualifiziert, daher was es auch möglich.

      wenn auch die Chance nicht groß war, aber es war möglich, aber von einer sportlichen Administrative in der keiner 1. Liga Erfahrung hat, bis hin zu Trainer und Kader (2 Spieler) war das nicht zu leisten.
      Und ich bin überzeugt daß sogar Paderborn eine bessere Performance hinlegen wird, als wir letztes Jahr mit insgesamt 2 o 3 Siegen.

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      Antwort
      • @ Juwe

        Zu einem professionellen Ansatz gehört auch, die Qualität des Kaders einigermaßen objektiv einschätzen zu können. Was hat Gretlein nach der Entlassung Köllners gesagt: „Der Aufstieg kam ein Jahr zu früh!“
        Das sagt mehr aus, als deine gedanklichen Konstrukte.
        Woraus leitest du ab, dass der Kader von Paderborn schlechter ist, als unserer im Aufstiegsjahr. Auch diese
        These findet meine Zustimmung nicht.

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        Antwort
        • Das einzige, was Grethlein mit dieser Aussage einmal mehr unter Beweis gestellt hat, ist seine Ahnungslosigkeit und Inkompetenz.

          Aufgrund der erlössseitigen Schieflage zwischen erster und zweiter Liga kann die erste Liga unabhängig vom sportlichen Abschneiden zu keinem Zeitpunkt zu früh kommen,. Meeske hat doch mehrfach die Alternativlosigkeit des kurzfristigen Aufstiegs betont.
          Daneben verkennt Grethlein, dass ein Aufbau einer Mannschaft heutzutage nicht mehr möglich ist, weil jeweils die Stützen, den Verein trotz bestehender Vorträge, Jahr für Jahr verlassen. Selbst nach letzter Saison, die nun wirklich trostlos verlief, haben uns die besseren Spieler verlassen.

          Er hätte jedoch lieber mal seinen Sportchef anweisen sollen, nicht kampflos abzuschenken und nicht als Tabellenletzter in der Winterpause gerade mal einen vereinslosen 32-Jährigen aus der kasachischen Liga zu verpflichten. Dovedan – als nur eines von so vielen möglichen Alternativen – hatte übrigens damals schon eine AK und wäre mit den kolportierten 3 Mio. Winderbudget sogar zu Beginn der Wintervorbereitung parat gestanden…

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          • @ Andre

            Gut, dass es solche Experten wie dich gibt. Ob Dovedan zu diesem Zeitpunkt tatsächlich
            weitergeholfen hätte, steht ebenfalls in den Sternen.
            Der Glaube daran, dass Grethlein, Bornemann und Köllener weniger Ahnung vom Fussball
            und der Führung eines Vereins haben, als du, fällt mir schwer.
            Meiner Ansicht nach haben die den richtigen Kurs eingeschlagen. Aber dann, als es ernst wurde, ihn auch zu verteidigen, hat sie der Mut verlassen, den Weg weiter zu gehen.
            Der damalige Kader hatte nicht eine, sondern mehrere Baustellen, die nicht auf die Schnelle zu sanieren waren.

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            • Es geht doch gar nicht darum, Hans, ob sie mehr Ahnung als ich haben. Ich bin ja nicht in der Verantwortung. Alleine zählt, ob sie für den Club und seine Ziele ausreichen. Und die Ziele wurden krachend verfehlt. Es ist auch müssig, in der Retrospektive über einzelne Namen, wie Dovedan oder Rebic zu mutmaßen. Ich wolle mit Dovedan auch nur verdeutlichen, dass selbst ein über längere Zeit erfolgreicher Zweitligastürmer ohne größere Marktkenntnis für unser Budget verfügbar gewesen wäre. Ob es damit gereicht hätte? Keine Ahnung, aber es wäre zumindest nicht kampflos oder gar töricht (Ilisevic) gewesen.

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              Antwort
      • @ Juwe

        „wenn auch die Chance nicht groß war, aber es war möglich, aber von einer sportlichen Administrative in der keiner 1. Liga Erfahrung hat, bis hin zu Trainer und Kader (2 Spieler) war das nicht zu leisten.“

        Würde deine Argumentation ziehen, dann müsste Union Berlin seine gesamte sportliche Führung, mitsamt dem Trainer Urs Fischer, auswechseln. Oder hat jemand von denen Erfahrungen in der 1. Buli und mir ist das entgangen?

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      • Wirtschaftliche Abstände kann man nur außerhalb der Bundesliga kompensieren frag nach bei Hertha BSC ( oder RB)
        Teilnahme an der Champions League wäre noch eine Option.
        Konstante Teilnahme an der 1.Bundesliga
        Den Abstand trägst du aufgrund deiner Platzierungen der letzten fünf Jahre immer mit dir rum
        Ein zwei Jahre Bundesliga machen dich nur im Vergleich zur zweiten Liga reich

        Paderborn muss ja erfolgreich sein, sonst ist Juwes These falsch.
        Oder Union ist nach der Saison finanziell angeschlagen-mal sehn

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        • Wirtschaftliche Abstände kann man nur außerhalb der Bundesliga kompensieren frag nach bei Hertha BSC ( oder RB)

          Das hakt aber gewaltig, als nicht Erstligist ist man ziemlich uninteressant und ohne die entsprechenden Fernsehzeiten und Reichweiten. Daher ist für mich die Aussage geht nur außerhalb der Bundesliga einfach nur falsch. Es gibt nicht nur den Weg RB oder Hertha, siehe Mainz, Frankfurt, Freiburg, Düsseldorf ua. die durch gutes Scouting und Managment bis hin zu ca. 60-80 Mio eingenommen haben (Frankfurt, Mainz).

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          • Ich erklär es dir gerne nochmal-die bloße Teilnahme an der Bundesliga verringert überhaupt keinen Abstand zu anderen Erstligisten( höchstens den Abstand zu Zweitligisten)
            Abstände werden durch Zuhilfenahme externer Geldgeber verringert

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            Antwort
          • @ Juwe
            Das wirkliche „Schnäppchen“ war Jovic, der 250.000 € gekostet haben soll.
            Rebic und Haller haben erheblich mehr an Ablöse gekostet, als sich der Club
            hätte leisten können.
            Und auch Mainz musste bei den Transfers nicht auf Notgroschen zurückgreifen.

            Jeder Wirkung geht eine URSACHE voraus, die du geflissentlich ausblendest.

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            • Abstände werden durch Zuhilfenahme externer Geldgeber verringert

              Was soll die Binse eigentlich aussagen, natürlich hat man in der 1. Liga andere Einnahmen durch Fernsehzeiten, Reichweiten usw. Werbewirkung, die man in der 2. Liga nicht hat, aber nur in der 1. Liga! auch was externe Geldgeber betrifft ist man doch in der 2. Liga unattraktiv. Worüber willst du überhaupt diskutieren? Gibt es für dich nur Hertha und RB ?

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              Antwort
            • Das ist nicht richtig: Rebic hat der Eintracht lediglich 2 Mio. Ablöse gekostet. wäre also in jedem Fall sogar in unsere, Budget gewesen:

              https://www.transfermarkt.de/bericht-teure-nachzahlung-moglich-ndash-sge-will-florenz-rebic-klausel-abkaufen/view/news/327597

              Und auch die Kategorie Schürrles, Wagners und Ramans, die die Mainzer, Darmstädter und Düsseldorfer sportlich und letztendlich v.a. finanziell weitergebracht haben, wäre zu jeder Zeit in unserem Budget gewesen.

              Aber Einzelfälle hin oder her. Gerade zeigt doch Bornemann bei St.Pauli wieder eindrucksvoll, dass er selbst mit mehr Budget nichts zusammenbringt, außer das Geld mit Negativzins auf dem Festgeldkonto zu parken..

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              Antwort
              • @ Andre

                Woher kennst du die Zahlen für unser Budget? Wurden die veröffentlicht?
                Kennst du die Kostenstruktur von St. Pauli?
                Du urteilst nach deinen Vorstellungen und das nach deinen Informationen.
                Deren qualitativer Wert ist nicht meßbar.

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                Antwort
                • Bitte schön:

                  https://www.nordbayern.de/sport/keine-kohle-bornemann-erklart-nurnbergs-nicht-transfers-1.8562527?isAmp=true

                  Aber wie gesagt: es geht doch weder im Einzelfall um Rebic, noch um 2,5 Mio Budget oder 3,5 Mio.

                  Bornemann hat nach der grundsätzlich endlich mal nachvollziehbarem Aussage „nur Spieler im Winter zu verpflichten, die sofort weiterhelfen“ (im Gegensatz zum Sommer) dann einen 32-Jährigen aus der angesehen Aserbaidschanischen Liga verpflichtet, der seit Monaten kein Spiel mehr absolviert hatte – als Tabellenletzter, mit einem chronischen Sturmproblem.

                  Alleine an Dovedans AK und den Vertragsklauseln bei Leibold und Ewerton wird doch dem Letzten klar, dass jeder Spieler, der halbwegs Talent hat, so eine AK in seinem Vertrag hat. Insofern hätte also auch jeder selbst unterdurchschnittlich vernetzte Sportchef unabhängig vom gängigen Weg einer Leihe, mind. 1 Stürmer fest verpflichten können.

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                • @ André, welcher Wintertransfer, bei Teams die nach der Hinrunde hinten standen, hat den Klassenerhalt gebracht?

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                • Nach dem Motto:

                  Wer es nicht versucht, kann nicht versagen!

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        • Paderborn muss ja erfolgreich sein, sonst ist Juwes These falsch.
          Oder Union ist nach der Saison finanziell angeschlagen-mal sehn

          Bleib doch einfach bei dem, was da steht und nicht, was du dir ausdenkst, das ist nur Zeitverschwendung.
          Ich behaupte beide genannten werden eine bessere Performance in der 1. Liga abliefern als wir letztes Jahr mit Bornemann und Köllner und das bei gleichem oder geringerem Etat. Ob sie drin bleiben steht auf einem anderen Blatt, aber noch schlechter als der FCN letztes Jahr ist auch kaum möglich. (War ja alles so nachhaltig 🙂

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          Antwort
          • Juwe, kannst du bitte die zwei/drei Absteiger der kommenden Saison benennen-besser abschneiden heißt drin bleiben und nicht vier Punkte mehr in der Summe zu holen.

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            Antwort
            • Besser abschneiden heißt mehr Punkte mehr Tore. Es gibt auch Absteiger die es trotz respektabler Leistung nicht schaffen, das hängt ja immer von der Konkurrenz Situation ab. Was der Club abgeliefert hat war aber historisch schlecht. Leider

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              Antwort
              • Es zählt doch nur drin bleiben hatte ich gedacht.Punkte sind egal wenn es reicht-und bringen wenig wenn es nicht reicht.Klopp ist mit Liverpool der punktemässig beste Zweite-aber trotzdem nur -eben

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                Antwort
                • Da brauchst Du gar nicht so weit zu kucken. Waren wir nicht kürzlich erst der punktemäßig beste Dritte, dessen Punktzahl in fast jeder bisherigen Saison für den 2. Platz gereicht hätte? Punkte sagen nichts, nur der Vergleich mit den direkten Konkurrenten zählt.

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                • Eigentlich ganz einfach mehr Punkte, mehr Tore ist besser. Über Auf oder Abstieg habe ich nirgends geschrieben. Und 3 Siege in einer ganzen Saiso, keinen einzigen Auswärtssieg 1 Jahr lang fand ich abgrundtief schlecht.

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              • Nach wie vor finde ich, dass man von Köllners Erstliga-Spielen maximal 5 als wirklich desaströs bezeichnen kann. Weitere 7 hat man verdient verloren, weil der Gegner einfach stärker war (was Wunder, dass das in der Liga passieren konnte). 10 Spiele hingegen fand ich durchaus okay oder sogar gut und hätten mit etwas Glück bzw. weniger Pech bzw. mehr verwandelten Elfern zu deutlich mehr Punkten führen können. Ich finde diese wiederholt markigen Pauschal-Superlative wie „abgrundtief schlecht“ oder „historisch schlecht“ daher weiterhin nicht ganz fair.

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                Antwort
                • Außerdem hat die DFL erstaunliche Kreativität bewiesen, wie sie uns trotz Videobeweis immer noch bescheißen kann. Der 16. Platz wäre also durchaus drin gewesen und ob wir uns in der Relegation genauso dämlich angestellt hätten wie der VfB sein dahingestellt…

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                • Lieber nicht so gut spielen aber gewinnen, so wie wir zb. in Dresden. Erfolg heißt punkten nicht schön spielen. Und dafür muß der Trainer seinem Team einen Plan an die Hand geben.

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            • Juwe, kannst du bitte die zwei/drei Absteiger der kommenden Saison benennen-

              Warum sollte ich, bin ja kein Hellseher, außerdem ist das nicht unsere Liga.

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              • Wer sich in allen Ligen auskennt, Etatunterschiede nicht anerkennen möchte und im Endeffekt den Trainer als Hauptverantwortlichen des Ergebnisses des letzten Jahres sieht, der sollte doch in der Lage sein einen Tipp abzugeben-ist ja nur ein Spiel😂

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                • Wenn ich sage und darum ging es ja daß ich sicher bin daß Paderborn sich sogar besser verkaufen wird in der 1. Liga als wir, kann es ja kaum um einen Etatunterschied gehen oder? .. oder wo war der Etatunterschied zu Düsseldorf. Aber gut wenn man die Ausreden immer parat hat.

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                • sollte doch in der Lage sein einen Tipp abzugeben-ist ja nur ein Spiel😂

                  Der Club spielt nicht in der 1. Liga, sofern ist es mir einfach egal. Aber du kannst doch gerne tippen wenn es dir so wichtig ist?

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                • Das ist wirklich zu kurz gesprungen.

                  Als es wenn diese krassen Etatunterschiede nicht auch schon in Darmstadt, Fürth und Co. gegeben hätte.

                  Eben genau wer sich auskennt, sieht, dass man sich deshalb nicht so wie wir als Tabellenletzter abschiessen lassen muss. Nur muss man eben umso smarter handeln und seinen Stil den Gegebenheiten anpassen: so wie Cottbus 90 Minuten gekratzt und gebissen. Darmstadt komplett auf Standards gesetzt haben.

                  Wirklich nur wir haben 1:1 so weitermacht. So wie wir zufällig aufgestiegen sind, wollen wir zufällig drinbleiben. In der Kaderplanung auf Zufall und den lieben Gott gehofft und auf der Trainerbank einen unerfahrenen Trainer ohne Plan und Lernkurve. Immer schön den Kopf im Sand lassen, immer weiter delitieren, immer weiter absurde Aussagen machen, immer weiter die Schuld bei den Rahmenbedingungen suchen.

                  Gott sei Dank, dass der Krug nach St. Pauli weitergezogen ist.

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    • Zitat Hans 65:

      „Offensichtlich war das [= die Bundesligauntauglichkeit der Mannschaft] damals auch Konsens in der sportlichen Leitung des FCN und in den Konsolidierungsvorgang implementiert.“

      Ob diese Behauptung stimmt, ist fraglich. Als ich im letzten Sommer kurz vor dem Saisonstart beim Training war, unterhielt ich mich mit einem Mitglied des Aufsichtsrats. Ich sagte, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass mit dieser Mannschaft der Klassenerhalt möglich ist. Darauf antwortete das Aufsichtsratsmitglied deutlich pikiert:

      „Wir haben eine tolle Mannschaft. Der junge Fuchs wird für Furore sorgen. Und Salli wird die Dinger reinmachen.“

      Sowas sagt doch keiner, für den der Abstieg beschlossene Sache ist.

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      • @ belschanov

        Was hast du erwartet? Eine negative Äußerung zur Kaderqualität?

        Welchen belastbaren Wert hat so ein Statement?

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        • @Hans 65:

          Wenn das, was ein Aufsichtsrat im Gespräch mit einem Mitglied des 1. FC Nürnberg sagt, keinen „belastbaren Wert“ hat, sollte er lieber nichts sagen. Der Mann weiß doch gar nicht, was er mit solchen beschönigenden Aussagen bei einem Club-Fan anrichten kann. Ich habe die ganze Saison auf Tore von Salli gewartet, ich habe gehofft, mich an diese Hoffnung geklammert, und nichts ist geschehen. Ich bin darüber kaputt gegangen…

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          • @ belschanov
            Für deine emotionalen Belastungen tut es mir leid, aber du hast doch Salli und Fuchs selbst spielen sehen. Hat sich dir zu irgend einem Zeitpunkt der Eindruck aufgefrängt, die könnten in der 1. Buli etwas reißen?
            Möglicherweise hat der gar nicht damit gerechnet, du könnstest seine Worte ernst nehmen. Ich bin ebenfalls Clubmitglied, aber auf den Gedanken, ein Mitglied des Führungsgremiums nach seiner Einschätzung der Mennschaft zu befragen, käme ich nie. Ich habe doch Augen im Kopf um mir selber ein Urteil bilden zu können.
            Möglicherweise ist hier das Problem vieler Fans zu suchen. Sie sehen, was sie glauben wollen und fallen in ein Loch, wenn sie von der Realität eingeholt werden.
            Dir wünsche ich, dass du bald wieder Freude am Club haben wirst.

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            • Ich hätte dem Aufsichtsratsmitglied nicht glauben dürfen.

              Ich habe mich blenden lassen.

              Auch von Köllners „brutal starker“ Rhetorik habe ich mich blenden lassen.

              Wie konnte ich nur so blauäugig, so autoritätshörig sein?

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              Antwort
              • Nun in einem unterscheiden wir uns. Ich hab vergangene Saison nach der Entlassung von Köllner einem Aufsichtsratsmitglied nicht glauben mögen in seinem Optimismus. Und Stand jetzt behalte ich leider Recht.
                Weder konnte der Abstieg noch vermieden werden, noch empfinde ich die neuen Vorstände und den Trainer als die Lösung, die mich alle Zweifel an der Richtigkeit der damaligen Entscheidung vergessen läßt.

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                Antwort
      • @belschanov

        100% agree

        Man hatte schon das Ziel drin zu bleiben, das hat Bornemann auch mehrmals offiziel formuliert, alles andere wäre ja auch eher ein Skandal, wenn man schon aufgestiegen ist und die Chance hat. Köllner hat glühende Reden gehalten Vorrunde im Herbst, sie werden nun den Bock bald umstoßen. Man setzte auf die Entwicklung der jungen Spieler, das mag auch bei dem ein oder anderen möglich sein, aber nicht in einer insgesamt so unerfahrenen Mannschaft in der Masse, in der gar keine Erfahrung vorhanden war.

        Daher finde ich die Transferpolitik von Union beispielsweise nicht schlecht mit Subotic, vielleicht hat er die besten seiner Jahre schon gehabt, aber die Erfahrung braucht ein Neuling auf und neben dem Platz

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        • @ belschanov

          Köllner hatte doch das gleiche Problem, wie der von dir genannte Aufsichtsrat. Auch den halte ich nicht
          für derart naiv, den Kader nicht einschätzen zu können. Deshalb ist es nicht entscheiden, was nach außen kommuniziert, sondern was intern abgesprochen wurde und da waren wir, als Fans, nicht dabei.
          Außerdem sind Ablösesummen nur die eine Seite der Medaille. Die gekauften Spieler wollen auch ordentlich bezahlt werden und auch daran können Transfers scheitern.

          Die Transferpolitik von Union sagt auch mir zu.

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          • .. aber derart naiv war er schon, dass er nach einer Auswärtsklatsche in Dortmund, eine Auswärtsklatsche in Leipzig auf dieselbe Art und Weise kassiert und selbst im Winter keine Forderungen nach Neuzugängen stellt obwohl Geld da war und die Trostlosigkeit offensichtlich. Man hätte ihn nach der Aussage nach dem Aufstieg und den Rücktrittsgedanken schon mangelnde Professionalität unterstellen können – oder eben öffentlich zur Schau gestellte Feigheit.
            Köllner hatte kaum Erfahrung im Herrenfußball und meinte mit unserem Kader in jedem Spiel ein anderes Team zu bringen. Naiver kann man kaum sein. Nach dem 0:3 in Dortmund muss man daran denken nicht 8 zu kriegen und er lässt weiter offensiv spielen. Nicht von der Hand zu weisen auch der Schommers Effekt, der vielleicht nicht mehr Punkte holte – aber man sah eine taktische Idee, zumindest eine dem Kader entsprechende. Der neue Kader ist besser besetzt als unser Erstligakader, sagt alles über Bornemann und eben auch Köllner, der als Cheftrainer auch in der Kaderverantwortung steht.

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            Antwort
            • @ Dahoud

              Wenn du meinst du liegst richtig, an mir soll es nicht liegen. Aber mehr Ahnung als ein
              Theoretiker dürfte er trotzdem gehabt haben.

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              Antwort
            • In der Hinsicht bin ich bei Dahoud. Das hab ich damals schon kritisiert. Und ich bin nach wie vor der Meinung, daß der offensichtlich nicht erfolgte Versuch, diese hohen Niederlagen noch irgendwie zu vermeiden, das Verhältnis Trainer-Spieler belastet hat und daß es auch einzelne Spieler mehr negativ beeinflusst hat als Köllner wohl geglaubt hat.
              Nur bin ich genauso der Meinung, daß der Aufsichtsrat danach den Fehler gemacht hat, den Bader wiederholt gemacht hat: dem Trainer eben nicht so überzeugend das Vertrauen aussprechen in bezug auf „du kannst Fehler machen, denn wir wissen, daß du noch unerfahren bist. Wir glauben dran, daß du drauß lernst und stehen hinter dir“, sondern einzelnen Spielern und den Kritikern auch aus der Presse Gehör schenken und damit Autorität des Trainers massiv beschädigen. Und dann naiv glauben, der letzte Strohhalm Trainerwechsel würde wieder alles ins Lot bringen.
              Rückblickend gab es sicher einen Zeitpunkt, an dem die Entlassung Köllners unausweichlich war. Und vermutlich war sie wirklich zur Winterpause. Aber nicht wegen der Idee, wie Köllner die Mannschaft spielen lassen wollte, sondern weil Teile der Mannschaft Oberwasser bekamen, die ihre eigenen Schwächen damit erklärten, daß der Trainer sie das falsche System spielen läßt anstatt an dem Abbau ihrer Schwächen zu arbeiten.

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  • @ Juwe

    „wenn auch die Chance nicht groß war, aber es war möglich, aber von einer sportlichen Administrative in der keiner 1. Liga Erfahrung hat, bis hin zu Trainer und Kader (2 Spieler) war das nicht zu leisten.“

    Würde deine Argumentation ziehen, dann müsste Union Berlin seine gesamte sportliche Führung, mitsamt dem Trainer Urs Fischer, auswechseln. Oder hat jemand von denen Erfahrungen in der 1. Buli und mir ist das entgangen?

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  • Würde deine Argumentation ziehen, dann müsste Union Berlin seine gesamte sportliche Führung, mitsamt dem Trainer Urs Fischer, auswechseln. Oder hat jemand von denen Erfahrungen in der 1. Buli und mir ist das entgangen?

    das muß nichts ziehen, es reicht nachdenken oder sich mit Fakten vertraut zu machen.

    Bei ausländischen Trainern geht es nicht um Bundesliga sondern logischerweise um Erstliga Erfahrung mit einem Profi Team. Der Vergleich ist eigentlich kein ernsthafter Urs Fischer trainierte seit 18 Jahren Mannschaften davon 9 Jahre Profiteams unter anderem 2 Meisterschaften und 1 Pokalsieg mit dem FC Basel, internationale Spiele usw. Das ist noch nichtmal ungleich ist ausreichend mehr Erfahrung mit Profiteams als Trainer als Köllner sie mit seinem 2. Jahr überhaupt als Profitrainer hatte.

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    • @ Juwe

      Gratulation! Der einzige im Forum der denken, oder sich mit Fakten vertraut machen kann,
      scheinst du zu sein.

      Ein jeder Mensch hält sich für selten und will im Leben etwas gelten,
      doch eines kannst du nicht recht fassen, du sollst ach andere gelten lassen.

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      Antwort
      • Ein jeder Mensch hält sich für selten und will im Leben etwas gelten,
        doch eines kannst du nicht recht fassen, du sollst ach andere gelten lassen.

        Können wir das einfach ohne die platten Kalendersprüche diskutieren? Danke!

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        • @ Juwe

          Ja, wenn du dich auch mit den Meinungen anderer objektiv auseinandersetzt
          und ihnen den Vorwurf der Unfähigkeit zum Denken und Fakten cheken ersparst.

          Du gehst verbal auf jeden los, der sich deinen Ansichten nicht anschließt. Das ist
          keine Diskussion, sondern Rechthaberei.
          Außerdem bin ich davon überzeugt, dass die die fachliche Kompetenz fehlt, Köllener
          dermaßen übel zu kritisieren.

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          • Ich argumentiere immer sachlich und brauche keine persönlichen Animositäten auf die du jedes mal aus bist anders geht es bei dir nicht und auch keine Kalendersprüche so wie du. Mich interessiert der Sport. Sachliche Argumente findet man in deinen letzten verzweifelten Posts gar nicht mehr.

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            Antwort
    • @ Juwe

      Wieso unterschlägst du die „sportliche Administrative“ und kaprizierst dich ausschließlich
      auf den Trainer?

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      Antwort
    • @ Juwe
      Wie lange hat Nagelsmann Profiteams trainiert, als er Hoffenheim in Abstiegsnot übernommen hat?
      Auch Gardiola wäre mit dem Club abgestiegen, das ist meine Meinung und genau so ein Hypothese,
      wie deine, der Abstieg wäre vermeidbar gewesen.

      Auf jedes Problem gibt es mehrere Blickwinkel. Wie sagte einst Helmut Schmidt:

      “ Nur der Dumme zweifelt nicht.“

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      Antwort
      • Denke auch, dass Guardiola mit dem Club abgestiegen wäre. Weil die Vision von Ballbesitzfußball mit diesem Kader in Liga eins nicht umzusetzen war. Wie uns Köllner leider eindrucksvoll und zur Genüge bewiesen hat.

        Ob man mit einer reaktiven Herangehensweise und einem erfahrenen Pragmatiker auf der Trainerbank das große Ziel mit diesem Kader erreicht hätte, wissen wir nicht, halte ich aber für durchaus möglich.

        Paderborn wird diese riesige Herausforderung wohl realistischer angehen.

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        Antwort
        • Wie lange hat Nagelsmann Profiteams trainiert,

          Als Nagelsmann mit Köllner zu vergleichen grenzt schon fast an Blasphemie. Der konnte es wenigstens.
          Und Karrieren wie die von Nagelsmann sind auch die absolute Ausnahme.

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          Antwort
          • Also die Wahrscheinlichkeit dass Köllner seine Spielidee mit dem Hoffenheimer Kader umsetzen hätte können ist größer, als die Wahrscheinlichkeit dass Nagelsmann seine Spielidee ,mit dem Kader vom Club, der letzten Saison durchsetzen hätte können.Was ist mit solchen Vergleichen zu beweisen?
            Niente
            Wäre Guardiola mit dem Bayernkader weiter gekommen als Kovac in der Champions League?
            Zuviel Mutmaßungen um stets sicher sein zu können

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            • Also die Wahrscheinlichkeit dass Köllner seine Spielidee mit dem Hoffenheimer Kader umsetzen hätte können ist größer, als die Wahrscheinlichkeit dass Nagelsmann seine Spielidee ,mit dem Kader vom Club, der letzten Saison durchsetzen hätte können.Was ist mit solchen Vergleichen zu beweisen?

              Mich interessieren nur Fakten, Nagelsmann hatte seinen Kader (der, als er übernommen hat, wie der sichere Absteiger aussah) und Köllner hatte seinen Kader und nicht anders. Jeder Trainer muss selber wissen was er mit welchem Kader spielen kann, so simple. Diese ganzen Mutmaßungen wie du sie nennst, sind überflüssig, sonder es zählt was „ist“.

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              Antwort
              • @Alexander
                Bitte mach den Laden dicht, weil Mutmaßungen überflüssig sind und wir hier ja eigentlich fast nur Mutmaßungen verbreiten. Die Fakten, die in den Statistiken und Tabellen stehen, reichen völlig aus, Bewertungen braucht auch kein Mensch, basieren ja eh nur wieder auf Mutmaßungen.
                Überhaupt, was diskutieren wir hier noch rum, die Fakten sind doch klar, da kann es nur eine Meinung geben.

                *Ironie off*

                Also ich mag Mutmaßungen und Meinungen und Diskussionen mit vielen Facetten, ich finde es nicht überflüssig. Das Einzige, was wirklich überflüsig ist, ist Hoffenheim im bezahlten Fußball. Mann, was habe ich mich geärgert, als dieser junge unerfahrene Pimpf Nagelsmann daherkam und den endlich „sicheren“ Abstieg von Hoffenheim verhindert hat. Jetzt blockieren die weiterhin einen Platz in der Bundesliga, der sinnvoller zu vergeben wäre!

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                Antwort
                • Wer bremst dich denn, kannst du doch alles machen.

                  Ich persönlich halte es für überflüssig zu diskutieren was Nagelsmann letztes Jahr mit unserem Kader erreicht hätte, das ist für mich wie Nachts ist es kälter als draußen. Aber du darfst es natürlich gerne. Na dann los

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                • Könnte Juwe nicht eine eigene Rubrik bekommen?
                  Juwe, oder wie er die Welt sah?
                  Einzige Bedingung, er müsste Kommentare mit einer anderen Sichtweise oder Intention einfach mal gelten lassen.

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                • Eher wie ihr die Welt seht. Sind ja auch nur so 2-3 besondere Spezialisten hier, die immer moch K+B nachweinen und von Freiburg 2.0 träumen (aber dazu bräuchte man halt einen Streich, der es auch kann sowie eine Jugendarbeit wie Freiburg sie hat) Kommt halt einfach mal in der derzeitigen Realität an, damit man nicht jedesmal erneut über diese alten Schinken diskutieren muss und freut euch über den neuen Weg. Miir persönlich reicht die Gegenwart Und diese permantente Sinn herumdreherei finde ich ohne jede Substanz

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                • Zur jetzt Situation darf man sich ja nicht äußern, es gilt doch noch Welpenschutz
                  Ich trauere niemand besonders nach, ich finde lediglich einige Einschätzungen der Vergangenheit diskutabel, aber egal

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  • Zitat fränki:

    „Denke auch, dass Guardiola mit dem Club abgestiegen wäre. Weil die Vision von Ballbesitzfußball mit diesem Kader in Liga eins nicht umzusetzen war. Wie uns Köllner leider eindrucksvoll und zur Genüge bewiesen hat.

    Ob man mit einer reaktiven Herangehensweise und einem erfahrenen Pragmatiker auf der Trainerbank das große Ziel mit diesem Kader erreicht hätte, wissen wir nicht, halte ich aber für durchaus möglich.“

    Genauso isses!

    Wie durchsickerte, sollen ja auch Spieler mit der Bitte an Köllner herangetreten sein, die Spielweise pragmatischer (=vernünftiger) zu gestalten. Sie konnten sich aber gegen die Vision vom Ballbesitzfußball nicht durchsetzen.

    Dazu passt ein Zitat von Helmut Schmidt:

    „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.“

    Ich hätte es gerne gesehen, langfristig mit Köllner zu arbeiten, doch wenn ein Trainer an seinem Konzept (bzw. Stiefel) festhält, obwohl es chronisch erfolglos ist, muss man die Zusammenarbeit beenden.

    Ich hätte auch nichts dagegen gehabt, langfristig mit Verbeek zusammenzuarbeiten, doch auch er ließ Abstriche von seiner erfolglosen Vision nicht zu.

    Ich hoffe, Canadis Konzept bringt Erfolg. Und ich hoffe, dass er sein Konzept in Abstimmung mit der Mannschaft ändert, sollte es die Mannschaft überfordern. Ich bin eigentlich ein Freund von Kontinuität auf der Trainerbank.

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    Antwort
    • Schließe mich zu 100% an.

      Sah ich auch so, Köllner konnte mit dem Kader from the top in der 2. Liga so agieren (Ballbesitz, hoch stehen, hinten herauskombinieren usw.) , aber bei dem Qualitätsuunterschied sicher nicht from the bottom in der 1. Liga. Und davon war er fast schon besessen, jetzt erst recht, was seine Aussagen bis zuletzt belegten, er hätte sich überhaupt keine Fehler vorzuwerfen. Dabei hat er auch die Mannschaft verloren.

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      Antwort
      • Ball Besitz ja, aber „hinten herauskombinieren“?

        Ich habe es so in Erinnerung, dass wir uns oft endlos und ratlos in der 4err-Kette den Ball hin- und herumgespielt haben, weil wir keinen Spielmacher hatten bzw. keine spielerischen Lösungen hatten.

        Aufgestiegen sind wir doch durch Standards, die Ishak-Behrens-Tore und weil die Konkurrenz Aufsteiger waren.

        Ich habe nie verstanden, wie Köllner auf eine „spielstarke“ Mannschaft schließen konnte. Wir hatten in dem Aufstiegsjahr 4-5 starke Spiele, darunter v.a. die Auswärtssiege, bei denen Teuchert auch noch eine zentrale Rolle spielt hat. War ja im Endeffekt auch egal, Hauptsache aufgestiegen. Aber eben umso vermessener dann mit diesem Prinzip die erste Liga anzugehen, zumal uns dort sogar noch unser spielstärkster Mittelfeldspieler gefehlt hat.

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        Antwort
        • Na ja der anfänglich, forumlierte Ansatz letzte Saison war schon so, herausspielen statt langer Bälle, das ist ein schöner Ansatz, aber dafür muss in der 1. Liga man auch die Qualität besitzen. Hat man die nicht, gerät man unter Dauerdruck weil die Bälle sofort wieder gefährlich zurück kommen, statt die Bälle zur Entlastung auch mal weit rauszuschlagen und vorne um den zweiten Ball zu kämpfen, das war ja anfangs nicht gedacht oder vorgesehen. Gut sichtbar war es im Spiel gegen Dortmund. Sogar das Moderatoren Team war erstaunt, daß der 1. FCN sogart bei 0:4 noch „mitspielen“ will, sowas muß ein Trainer einfach sehen, wenn das nicht geht, ging aber unverändert weiter bis zum 0:7.
          Wie es anders geht hat ja Schommers in der Rückrunde gezeigt, tief stehen mit 2 Ketten und lang raus und abwarten auf eine Chance.
          Damit hat der BVB im Rückrundenspiel wohl die entscheidenden 2 Punkte in der Meisterschaft bei uns liegen gelassen.

          Canadi zb. hat sehr schnell reagiert, was nicht funktioniert seit dem HSV Spiel und hat es besser gemacht gegen Ingolstadt, bei Köllner fand stur nie ein Umdenken statt, er wollte unbedingt seine Vorstellungen durchsetzen bis zuletzt und auch nach 21 sieglosen Spielen noch.

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  • bei Köllner fand stur nie ein Umdenken statt, er wollte unbedingt seine Vorstellungen durchsetzen bis zuletzt und auch nach 21 sieglosen Spielen noch.

    Aber zwischen der Klatsche in Dortmund und der in Leipzig haben wir zuhause 3:0 gegen Düsseldorf gewonnen. Da scheint Köllner die Mannschaft doch noch erreicht zu haben.

    Nach den beiden Niederlagen gegen Leipzig und Hoffenheim kam das richtig starke Spiel gegen Frankfurt, mit dem unglücklichen Ausgleich in der Nachspielzeit.

    Man kann also nicht sachlich nachweisen, dass die beiden Niederlagen der Mannschaft einen Knacks versetzt hätten. Und trotz des unglüchlichen Unentschiedens hat die Mannschaft dann auch in Augsburg Gas gegeben, der Kicker schreibt: “ … in dem der Aufsteiger nach dem Ausgleich auch den zweiten Nackenschlag wegsteckte, im Schlussspurt mehr zuzulegen hatte und letztlich einen Punkt mitnahm. “

    Natürlich waren diese beiden Niederlagen gegen Dortmund und Leipzig frustrierend, aber danach haben Trainer und Mansnchaft noch einige richtig starke Spiele gespielt. Der auch jetzt wieder teilweise unterstellte Knacks oder Split zwischen Trainer und Mannschaft lässt sich da sicher nicht konstruieren.

    Für mich war die folgende Niederlage daheim gegen Stuttgart das deutlich größere Problem als die Spiele gegen Dortmund und Leipzig. Wer aus diesen beiden Spielen den Grund für den Abstieg konstruiert, der begibt sich ins Genre der Märchenerzähler.

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    Antwort
    • „3:0 gegen die Fortuna! Club kontert BVB-Frust weg“, titelte damals Fadi Keblawi.

      Und ich fand es großartig, dass Köllner nach dem Debakel in Dortmund eine reaktive Spielweise wählte. Wohl wissend, dass sich die Fortuna damit schwertun würde. Und: Dass unsere Mannschaft dadurch wieder an Sicherheit gewinnt nach der Blamage beim BVB. Nach dem Spiel war ich siegestrunken und guter Hoffnung, dass Köllner doch fähig ist, sich selbst zu hinterfragen. Der Taktik-Fuchs aus Fuchsmühl. Rotiert zwar als gäbe es kein Morgen mehr, aber irgendwann wird er wohl eine Stammformation finden, wird er wohl. Er weiß doch selbst, dass Automatismen gerade bei einem finanziell schwachen Aufsteiger sehr wichtig sind, weiß er selbst. 3:0. Alles wird gut.

      Dann gings nach Leipzig. Köllner wollte nun wieder mitspielen. Wie in Dortmund. Wir standen sehr hoch in Minute 3. Ballverlust. Tempo-Gegenstoß. Kampl. 0:1. Der Rest ist bekannt.

      Denke nicht, dass es Knackpunkte waren, in der Köllner die Mannschaft verloren hat. Ich denke, es war ein fortschreitender Prozess. Wie @Armin schreibt, hat sich diese charakterstarke Mannschaft auch nicht von einem wiederholten Waterloo in Leipzig aus der Bahn werfen lassen. Auch, weil sie dem Trainer (noch) vertraute. Diese Hilflosigkeiten im Spiel nach vorne gegen Stuttgart und gegen Freiburg haben aber ebenfalls stark am Selbstvertrauen genagt. Dann die offen formulierte Kritik von Kapitän Behrens während der Winterpause, „auch der Trainer müsse sich hinterfragen.“ Wie @belschanov schrieb, sollen Spieler womöglich schon vorher den Trainer gebeten haben, seine Spielweise mal zu überdenken. Das laut Medienberichten völlig verkorkste Trainingslager. Der missratene Wiederbeginn. Ohne wirkliche Verstärkungen. Und alles garniert mit einem bunten Strauß an warmen Worten. Wobei sich insbesondere Köllners Steigbügelhalter Bornemann als Schönredner hervortat.

      Ist nur meine bescheidene Meinung und ich akzeptiere es selbstverständlich, wenn rot-schwarze Leidensgenossen meinen, Köllner und Bornemann haben eigentlich nur den Abstieg verwaltet, der angeblich vom Verein so antizipiert wurde. Ich kann mir dies nur nicht vorstellen. Da es sich um Profi-Sport handelt. Und: Da wir beispielsweise mit dem 3:0 über unseren Mitaufsteiger Düsseldorf gezeigt haben, was Sache sein könnte.

      Für mich war es die schlimmste Saison als Club-Fan überhaupt. Weil die Fehler (aus meiner Sicht) so offensichtlich waren und weil viel mehr drin war mit dieser zwar limitierten, aber sehr charakterstarken Mannschaft. Und weil ich wie viele andere auch gehofft habe, der (ohne Zweifel fleißige) Köllner sei die Chance auf Kontinuität auf dem Trainerposten.

      Dem war nicht so. Unser Trainer heißt Damir Canadi. In vier Tagen spielen wir beim SV Sandhausen. Wo Dennis Diekmeier in nur wenigen Monaten zum Kapitän wurde. Und auch der „kicker“ adelte Diekmeier als einen der herausragenden Spieler in der letzten Rückrunde. Diekmeier, auf der Position von Robert Bauer zuhause ist, wechselte im vergangenen Winter von der Vertragslosigkeit nach Sandhausen.

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  • Was ist hier denn jetzt los, dass sich alle so an die Gurgel gehen?
    Euch kann man echt nicht mal ein Wochenende lang allein lassen…

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    • Der Weltuntergangsfraktion wurde durch das 1:0 in Ingolstadt ernüchtert. Jetzt ergeht man sich eben in Spekulationen Guardiola vs Nagelsmann.

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      • Es fehlt definitiv noch die Aussage, dass auch ein Defensivkünstler wie Mourinho mit unserer Mannschaft gescheitert wäre. Analog zu Schommers.

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        • Tja vielleicht hätte es ein Mourinho ja tatsächlich hinbekommen, wissen tut man’s nicht!
          Aber ich gebe zu bedenken, dass wir uns, statt Mou zu holen auch gleich richtig hätten verstärken können. Unter 10 Mio. wird Mou wohl nicht zu haben sein!

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          • Das isses!

            Des Rätsels Lösung!

            Nachdem wir weder Mou geholt, noch uns verstärkt haben, musste der Abstieg zwangsläufig folgen.
            😀 :mrgreen: 😀

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            • Besser noch wäre es gewesen, die Dampfplauderer hier, die eh alles besser wissen, in die Verantwortung zu nehmen.
              Wäre bei ähnlich schlechtem Ausgang die mit Abstand billigste Lösung gewesen.

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