Analyse: Vor der Pause furchtbar, danach nicht gut

Analyse zu SV Sandhausen – 1. FC Nürnberg 3:2 (2:1) – Der Club verliert durch ein spätes Gegentor, ob der desaströsen ersten Halbzeit aber verdient

1. Die Grundordnung
2. Der Schlüssel zum Spiel
3. Das Spiel war entschieden, als
4. Das Fazit
5. Die Stimmen
6. Die Statistik
7. Noten

1. Die Grundordnung…

Abb. 1: Startformation

… war zu Beginn wie in Ingolstadt ein 4-1-4-1. Allerdings spielte nicht Hanno Behrens, sondern Johannes Geis auf der Sechs. Behrens agierte mit Kerk vor ihm auf der Achterposition, Dovedan und Medeiros über Außen. Die einzige personelle Änderung in der Startformation im Vergleich zum Pokalspiel war, dass Christian Mathenia wieder im Tor stand. (Abb. 1) Im Kader gab es darüber hinaus kleine Verschiebungen, der angeschlagene Margreitter fehlte ebenso wie Palacios, der in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kam. Rhein und Lohkemper, der nach überstandener Wadenverletzung erstmal im Kader stand, ersetzten die beiden.

Abb. 2: Formation nach 20 Minuten

Bereits nach knapp zwanzig Minuten kam die erste Formationsumstellung (Abb. 2). Canadi reagierte auf die katastrophale Anfangsphase und verschob Dovedan in die Mitte, allerdings nicht auf gleiche Höhe wie Ishak, sondern hinter den Schweden. Kerk rückte dafür auf den Flügel, Behrens und Geis spielten dann mehr auf einer Linie. Nominell war dies wohl ein 4-4-1-1. Dies veränderte die Strukturen ein wenig, stabilisierte das Spiel aber nicht wirklich.

In der Pause reagierte Canadi dann erneut. Behrens und Ishak mussten in der Kabine bleiben, Jäger und Knöll ersetzten die beiden. Gleichzeitig stellte der Österreicher auf ein flaches 4-4-2 um. (Abb. 3) Die Mittelfeldreihe blieb also erhalten, einzig Behrens wurde durch Jäger ersetzt. Dovedan spielte nun weiter vorne und agierte als hängende Spitze neben Knöll. Diese Grundformation behielt der Club auch bei, als knapp zehn Minuten vor Schluss Robin Hack Iuri Medeiros ersetzte.

2. Der Schlüssel zum Spiel …

Abb. 3: Formation nach der Pause

… war die völlig missratene Anfangsviertelstunde des FCN. Die Idee, Sandhausen den Ball zu überlassen, sofern dies überhaupt beabsichtigt war, war auf Grund dessen, dass die Nordbadener sich mit Spielgestaltung in der Vergangenheit in hohem Maße schwertaten, durchaus nachvollziehbar. Allerdings legte die Mannschaft die Ausrichtung derart reaktiv aus, dass man den Start in das Spiel völlig verschlief. Lediglich 34% Ballbesitz und ein ebenso hoher Anteil der gewonnenen Zweikämpfe zeigen die völlige Teilnahmslosigkeit des FCN in der Anfangsphase. Symptomatisch für diese Passivität ist der PPDA-Wert, der in der Anfangsviertelstunde bei 86 lag. (Abb. 6) Zur Einordnung: Selbst im Auswärtsspiel in München in der vergangenen Saison lag der Wert nur bei 83 gegnerischen Pässen pro Defensivaktion.

Das erste Tor des Spiels war dann auch sowas wie die personifizierte Verunsicherung. Kein Verteidiger ging auf Engels‘ Kullerball, auch Torwart Mathenia traute sich nicht auf den Ball zu gehen und so trudelte der Ball ins Torwarteck. Der xG-Wert von 3% Trefferwahrscheinlichkeit zeigt gut, dass die Chance der Sandhäuser eigentlich gar nicht so hochwertig war. Beim Club dagegen kann man am Chancenspielfilm (Abb. 4) gut die Passivität des FCN auch in der Offensive ablesen. Bis zum Anschlusstreffer durch Kerk hatte der Club in 45 Minuten einen einzigen Torschuss gehabt, es war auch der einzige strukturierte Angriff der Gäste gewesen.

Nach der Pause agierte der Club wesentlich aktiver. Der Ballbesitz war fast ausgeglichen, ebenso die Zweikampfquote. Die Pressingintensität schnellte auf nur noch 4,33 gegnerische Pässe pro eigener Defensivaktion hoch und man gab mehr Schüsse aufs Tor ab als der Gegner. Der Club arbeitete sich in dieser Phase ins Spiel zurück, auch wenn es weiterhin kaum spielerische Lösungen für die sich bietenden Probleme gab.

Abb. 4: Chancenspielfilm

Hätte die Clubdefensive sich beim Pass in den Rückraum in der 89. Minute dafür entschieden Türpitz enger zu markieren und schneller auf den Schützen zu gehen, die Einstellungsveränderung wäre wahrscheinlich im Vordergrund der Diskussion (Motto: „Warum nicht gleich so“) gestanden. So rückt aber die desaströse erste Halbzeit, in der das Spiel – trotz des späten Gegentreffers – verloren wurde zurecht in den Fokus.

3. Das Spiel war entschieden, als …

… Christian Mathenia einen Rückpass spät in der Nachspielzeit unbedrängt ins Aus schoss. Die letzte Angriffsmöglichkeit war damit zunichte gemacht und die Niederlage besiegelt.

4. Das Fazit …

… fällt ob der ersten 45 Minuten vernichtend aus: „Keine Zweikampfhärte, kein Spielaufbau, kein Mannschaftsspiel. Nach dem Wechsel wurde es besser. Gut war es bis zum Ende nicht.“ Dieses Fazit fällte kein Berichterstatter einer Zeitung oder Website, der das Spiel begleitete, sondern der 1. FC Nürnberg höchstselbst auf seiner Homepage. Wenn schon die offizielle Vereinsseite so harsch mit der Mannschaft ins Gericht geht, ist klar, wie wirklich verheerend die erste Halbzeit war.

Abb. 5: Ergebniswahrscheinlichkeiten

Es wurde überdeutlich, dass die Mannschaft noch erhebliche Probleme damit hat, Canadis Vorstellungen umzusetzen, bzw. Canadi noch erhebliche Probleme hat, der Mannschaft zu vermitteln, welche Spielweise er sehen will. Gerade die Anfangsviertelstunde war von nahezu ungekannter Passivität geprägt, so dass kaum vorstellbar ist, dass dies so geplant war. Es liegt der Verdacht nahe, dass die Canadis Idee war, Fehler des Gegners zu produzieren und schnell in die Spitze zu spielen, heraus kamen Teilnahmslosigkeit („auf Fehler lauern“) und ziellos geschlagene lange Bälle.

Es spricht für Canadis Flexibilität, dass er erneut schnell umstellte und versuchte zu reagieren, auch dass er vor prominenten Namen in Sachen Auswechslungen nicht zurückschreckte, ist zunächst einmal positiv zu werten. Allerdings darf durchaus zu bedenken geben, dass Canadi nun in jedem Spiel nachjustieren musste: In Dresden rückte Hack ins Zentrum, gegen Hamburg wurde die Dreierkette zur Viererkette, in Ingolstadt rückte Medeiros auf den Flügel. Es zeigt: Auch Canadi sucht noch nach Ideallösungen für seine Mannschaft.

Abb. 6: Pressingintensität (Bild: Wyscout)

Gepaart mit der greifbaren Unklarheit – oder gar Fehlauslegung – der Spieler hinsichtlich der Spielidee ergibt sich eine gefährliche Mischung, die selbst wenn sie nicht in einer Vollkatastrophe wie vor der Pause endet, noch viel Arbeit bedeutet. Arbeit, die dazu führen muss, dass Trainer und Mannschaft dieselbe Sprache sprechen und nicht weiterhin – so zumindest der Eindruck von Außen – die gleiche Idee völlig unterschiedlich auslegen. Geschieht dies in den beiden kommenden Heimspielen nicht, wird die Stimmung in Nürnberg in der Länderspielpause ganz schnell hochexplosiv.

5. Die Stimmen…

Damir Canadi: „Wir sind sehr enttäuscht. Speziell, wenn man das Gegentor so spät bekommt, ist es natürlich bitter. Aber es lag heute nicht an der Schlussphase, sondern an der ersten Halbzeit. Dort haben wir Einstellung und Disziplin vermissen lassen. Das tut doppelt weh. In der zweiten Halbzeit haben wir ein anderes Gesicht gezeigt und verdient den Ausgleich erzielt. Das späte Gegentor schmerzt natürlich.“

Uwe Koschinat: „Ich bin sehr stolz, weil wir heute von einem verdienten Sieg gegen den 1. FC Nürnberg sprechen können. Unsere erste Halbzeit hat mich beeindruckt. Wir hatten eine gute Kontrolle, haben aggressiv nach vorne verteidigt und uns einige Chancen herausgespielt. Wir müssen dann natürlich mit dem 2:0 in die Pause gehen. Nach der Pause war es ein offener Schlagabtausch. Wir haben es nicht mehr so gut geschafft, Nürnberg vom Tor wegzuhalten. Trotzdem hat die Mannschaft bis zum Schluss sehr viel investiert. Deshalb bin ich auch sehr erleichtert, dass wir als Sieger vom Platz gegangen sind.“

Enrico Valentini: „Wir sind gar nicht zwischen die Linien gekommen und haben uns nicht gut verhalten. Vor der Pause waren Zweikampfverhalten und Mentalität praktisch nicht existent. Nach der Pause wurde es diesbezüglich besser. Doch am Ende sind wir dann unaufmerksam, das darf nicht passieren. So hätten wir wenigstens noch einen Punkt mitgenommen. Jeder muss sich jetzt an die eigene Nase fassen und eine Reaktion zeigen.“

Mikayil Kabaca (Sportlicher Leiter Sandhausen): „Wir haben in der ersten Halbzeit eindrucksvoll Fußball gespielt, kurz vor der Pause haben wir aber den Anschlusstreffer bekommen. Im zweiten Abschnitt müssen wir dann das 3:1 machen, was wir aber verpassen. Der 2:2-Ausgleich fiel dann in einer Druckphase der Nürnberger. Umso bemerkenswerter ist, wie wir dann zurückgekommen sind. Es ist nicht selbstverständlich zu Hause gegen den 1. FC Nürnberg noch so eine Moral zu zeigen.

6. Die Statistik …

Sandhausen Nürnberg
Grundlagen
3 Tore 2
12 (6) Schüsse (aufs Tor) 8 (6)
407 (80,6%) Pässe (angekommen) 288 (70,8%)
56,6% Ballbesitz 43,4%
119 Ballverluste 142
3 Ecken 6
110,2 Laufleistung (in km) 113,1
14 Fouls 16
Advanced Metrics
0,78 xG 0,67
1,40 xP 1,22
7,2 PPDA 11,35
3,60 APPP 2,69
Auffälligkeiten
15,7% Lange Pässe 24,3%
23 (10) Flanken (erf.) 8 (3)
71,2% Passquote ins letzte Drittel 55,4%
57,8% Luftduelle gewonnen 36,6%
1 (1) Konter (mit Abschluss) 2 (0)

*Alle Daten stammen von Wyscout. Ausnahme bildet die Laufleistung. Diese stammen von Opta. Benutzung der Daten von Wyscout unter der Journalistenlizenz des Anbieters. Bei den Zweikampfquoten von Wyscout ergibt sich nicht zwangsläufig 100%, da der Anbieter manche Duelle als „unentschieden“ wertet, bspw. wenn ein Duell gewonnen wird, der Ball aber im Zuge des gewonnenen Duells ins Aus oder zurück zum Gegner geht. Unter „expected goals“ sind die Tore, die statistisch auf Grund der abgegebenen Schüsse zu erwarten gewesen wären, zu verstehen. Die expected Points für das jeweilige Spiel ergeben sich folgerichtig aus den expected Goals. PPDA bezeichnet die zugelassenen Pässe pro Defensivaktion. Es ist eine Metrik, die anzeigt, wie hoch der Pressingdruck einer Mannschaft ist, je niedriger der Wert, desto weniger Zeit hat der Gegner am Ball. APPP (Average Passes per Possession) gibt an, wieviele Pässe die Mannschaft im Schnitt pro eigener Ballbesitzphase spielte. Pauschal gilt: Je höher der Wert, desto kombinationssicherer ist das Team.

7. Die Noten …

Spieler CU-Note Kicker NZ BILD WhoScored
Christian Mathenia 4- 5 6,3/10
CU-Urteil: Wie gegen Hamburg mit Fehler bei einem Freistoß. Sonst wenig beschäftigt und bei den anderen Gegentoren machtlos.
Enrico Valentini 5 5 6,4/10
CU-Urteil: Defensiv mit Problemen, nach vorne ohne Impulse.
Lukas Mühl 5 5 6,0/10
CU-Urteil: Schlechtes Defensivverhalten vor dem 2:0. Nach vorne mit vielen hektischen Abspielen.
Asger Sörensen 4- 4 7,5/10
CU-Urteil: Mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich. Vor dem 2:0 aber nicht energisch gegen den Ballführenden. Insgesamt etwas stabiler als Mühl, aber auch mit Fehlern.
Tim Handwerker 4 4 7,3/10
CU-Urteil Defensiv weitesgehend ordentlich, die Tore fielen auch allesamt über rechts. Mit toller Vorlage auf Kerk vor dem 2:1. Sonst aber auch fahrig und nicht immer strukturiert.
Johannes Geis 5 4 6,4/10
CU-Urteil: Schaffte es nicht das Spiel zu stabilisieren und zu ordnen. Mit Problemen im Passspiel und Zweikampfverhalten.
Hanno Behrens 5 5 6,2/10
CU-Urteil: Ohne Dynamik und mit Problemen in die Zweikämpfe zu kommen. Zur Pause ausgewechselt.
Sebastian Kerk 3- 4 7,8/10
CU-Urteil: Tor und Standards bewahren ihn vor der möglichen Note Vier. Zumindest um Strukturgebung bemüht. Kam aber insgesamt auch wenig zur Geltung jenseits der ruhenden Bälle.
Iuri Medeiros 5 5 6,5/10
CU-Urteil: Hatte nur eine gute Szene, als er zum Torschuss kam. Wirkte sonst nicht eingebunden und lustlos. Symptomatisch das Verteidigungsverhalten vor dem 2:0, als er per Alibibeinheben die Flanke zu verhindern suchte.
Nikola Dovedan 5- 5 5,7/10
CU-Urteil: Kaum eingebunden, egal in welcher Rolle. Viele Fehlpässe, kein Torschuss.
Mikael Ishak 5 5 6,2/10
CU-Urteil: Ohne den Torschuss in der 34. Minute und die ordentliche Passquote wäre es ein glattes “ungenügend” geworden. Extrem zweikampfschwach.
Lukas Jäger 4 3 6,3/10
CU-Urteil: Tat, was man von ihm erwarten kann: Kämpfen, beißen, Spiel zerstören. Hatte dann sogar noch eine Torchance. Das kreative Passspiel bleibt eine Baustelle beim Österreicher.
Törles Knöll 5- 4 6,0/10
CU-Urteil: Noch weniger eingebunden als Ishak. War zwar bemüht, aber völlig wirkungslos.
Robin Hack 6,4/10
CU-Urteil: Kam für die letzten zehn Minuten. Brachte ein wenig Schwung, aber keine Präzision.

76 Gedanken zu „Analyse: Vor der Pause furchtbar, danach nicht gut

    • Danke für die Analyse – und die sogar im Urlaub in gewohnter hoher Qualität! Erholsame Ferientage noch! Wir Clubfans werden im Lauf dieser Saison noch unsere im Urlaub getankte Kraft brauchen.

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    • Ich bin ja schon froh, dass du keine handgeschriebene Analyse an die Kollegen gefaxt hast und die rückständige Technik im Österreich-Urlaub dafür verantwortlich gemacht hast… 😉

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        • Dann kannst Du wenigstens nachvollziehen, woran es hapert, dass Canadi die Spieler nicht erreicht bzw. warum sie ihn nicht verstehen. 😉 Da waren Schweizer und Oberpfölzer irgendwie erfolgreicher… 😉

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  • Soviele 5er habe ich selten gesehen und daß in der 2. Liga. Als einzigen Kerk eine 3- hätte ich auch eine 4 gegeben trotz Tor, der entscheidende Pass zum 3:2 in den Rücken der Abwehrkette da hatte er keinerlei Zuordnung oder Mann und war am nähesten den Rückraum im 16er der Verteidigung zu besetzen er schaute aber wie alle nur zu als der Pass kam so wie man ihn der Bezirksliga schon erwarten kann daß er kommt. Das war ein 0815 Spielzug zum Knockout. Aber keiner denkt da mit..Kerk sowieso nicht

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  • Wahrscheinlich ist es jetzt doch ein Problem, dass der Club zum dritten Mal in sechs Monaten den Spielstil wechselt. Vom „strukturierten“ Aufbauspiel bei Köllner über die extrem defensive Ausrichtung von Schommers hin zu Canadi, tja mit welchem Spielstil eigentlich? Die Anmerkung, Canadi hätte Probleme, der Mannschaft zu vermitteln, was er eigentlich will, halte ich für sehr treffend. Momentan stimmt scheinbar gar nichts, weder von der taktischen Ausrichtung, noch von der „Chemie“ zwischen den Spielern her. Es ist ja ganz offensichtlich auch so, dass sich altgediente Recken wie Behrens, Ishak, Petrak, Margreitter oder Valentini nicht so richtig zurechtfinden. Zumal man ja sagen muss, dass die Dinge im Profifussball sofort greifen sollten und man egal, mit welcher Mannschaft und Trainer punkten muss, egal wann und gegen wen und völlig unabhängig davon, ob man aufsteigen will oder nicht, sonst wird es schwierig.

    Auch wenn die Trennung von Köllner im Februar m.E. nach alternativlos war, hätte man vielleicht doch schon im März den Trainer installieren sollen, dem man dann die 2. Liga anvertraut. Aber man weiß es nicht, es gibt auch Trainer, die eine Mannschaft sofort stabilisieren können (z.B. Hecking, wie er gerade wieder zeigt).

    Canadi ist das scheinbar nicht. Er kommt auch etwas unterkühlt und distanziert rüber und ich könnte mir vorstellen, dass das ein bisschen das Problem bei diesem Trainer ist. Es fühlt sich momentan stark so wie bei Ismael oder von Heesen. Vielleicht ist alles ein Missverständnis und der Club muss schon im September die Reissleine ziehen.

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  • Wenn Canadi stur an seiner Idee festhält, wird das ein kurzes Gastspiel werden, weil wir offenbar nicht die Spielertypen im Kader haben, die diese umsetzen können. Jäger spielen zu lassen, während Behrens, Petrak und Erras draußen sitzen, kann keine erfolgsversprechende Taktik sein, damit bringst du höchstens die Mannschaft gegen dich auf. Zumal auch Jäger sein Spiel nur 30 Minuten lang spielen kann , weil er danach schwer gelb-rot gefährdet ist, wie gegen den HSV und Sandhausen.

    Ich würde mir wünschen, dass wir das spielen, was wir können, d.h. Kerk raus, Erras hinter Behrens und Geis auf die 6, die Mitte zumachen und das Spiel verstärkt über die Außenverteidiger und unsere Flügelstürmer machen. Gerade dort haben wir heuer eine Qualität, die wir in den letzten Jahren vermisst haben – können sie halt nur zeigen, wenn sie überhaupt mal im Angriffsdrittel an den Ball kommen…

    Mag nicht spektakulär klingen, aber spektakulär spielt der HSV unter Hecking auch nicht.

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    • Beim ersten Absatz gebe ich dir komplett recht.

      Aber den zweiten Absatz sehe ich komplett anders. Die Qualität ist zum jetzigen Zeitpunkt deutlich schlechter auf den Außen als vergangene Saison (defensiv Handwerker bisher Totalausfall, Valentini verletzungsbedingt noch nicht wieder auf der Höhe; offensiv fehlen Pereira und Misdijan).
      Behrens ist kein Spieler für die 8 oder die 10. Er ist ein stark überschätzter 6er und ein überdurchschnittlicher Kopfballspieler. Als Geis in Ingolstadt vor ihm operiert hat, hat es mir in der Zentrale deutlich besser gefallen (defensiv wie offensiv).
      Mit Kerk den einzigen spielintelligenten rauszunehmen würde uns offensiv noch schwächer machen.

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  • Ich denke dass ausser der Vorliebe für Jäger das Problem darin liegt dass nicht jeder auf der Position spielt auf der er die beste Leistung bringt.
    Auf die RA Position gehört meiner Ansicht nach Sorg. Er ist defensiv stabiler und Medeiros ist nicht so stark in der Defensive.

    Erras auf die 6. Er sorgt für die nötige Ruhe. Geis auf die 8. Dovedan auf die10.

    Medeiros , Hack, Kerk, Lohkemper auf die aussen.

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    • Im ersten Satz zu sagen, dass nicht alle auf der Position spielen, auf der sie die beste Leistung bringen können und im zweiten Satz Sorg als rechten Außenstürmer zu fordern, passt nicht wirklich zusammen… 😉

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  • Die Mannschaft verfiel während der letzten Spiele der vergangenen Saison, als es vermeintlich noch um etwas ging, immer mehr in ein Phlegma, wurde schlampig. Das setzt sich fort. Mühls unmotivierte und sinnlose Pässe in der ersten halben Stunde waren eine Zumutung. Behrens spielte Valiumfußball. Denen ging das zu schnell. Die beiden waren regelrecht erschrocken angesichts der Entschlossenheit des Gegners.

    Nicht nur diese beiden waren nicht auf die hohe Intensität der Sandhäuser eingestellt und weigerten sich geradezu sie anzunehmen. Die Geschwindigkeit (nicht die spielerische Qualität) der bisherigen Spiele, inklusive des Pokalspiels, sind bemerkenswert. Mit der Einstellung von vor zwei Jahren, hinten strukturiert stehen, auf Fehler warten, dann halten wir die schon auf und irgendwann schiessen wir halt eines, kommst du in dieser zweiten Liga vermutlich nicht aus der eigenen Hälfte raus und deshalb auch nicht weit.

    Die Zeiten in denen verträumte Zweitligatrainer versuchten Guardiolafußball zu spielen, und uns damit in die Karten sind offensichtlich vorbei. Agressiver Kloppfußball (wenn man so will) passt besser zur zweiten Liga. Einige unserer Arrivierten scheinen mir erstaunt darüber, so scheint es mir, wollen es nicht wahrhaben, sind zu bequem geworden, nicht mehr bereit, diesen entscheidenden, letzten Schritt zu machen. Valentini bemerkte ein Mentalitätsproblem. Hoffe das ist nicht nur billiges Geschwafel nach Spielenden, sondern Selbsterkenntnis. Abkürzungen funktionieren nicht im Sport. Sie führen in Sackgassen. Zu vielen in der Mannschaft fehlt es an Ehrgeiz.

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    • Zitat Bernd:

      „Mühls unmotivierte und sinnlose Pässe in der ersten halben Stunde waren eine Zumutung. Behrens spielte Valiumfußball. Denen ging das zu schnell. Die beiden waren regelrecht erschrocken angesichts der Entschlossenheit des Gegners.

      Nicht nur diese beiden waren nicht auf die hohe Intensität der Sandhäuser eingestellt und weigerten sich geradezu sie anzunehmen. Die Geschwindigkeit (nicht die spielerische Qualität) der bisherigen Spiele, inklusive des Pokalspiels, sind bemerkenswert… Einige unserer Arrivierten scheinen mir erstaunt darüber, so scheint es mir, wollen es nicht wahrhaben, sind zu bequem geworden, nicht mehr bereit, diesen entscheidenden, letzten Schritt zu machen.“

      Danke für diese klaren Worte, die viel mehr besagen als das kekspertenhaft-bescheidwissende Spielphilosophie-Geschwafel.

      „Wir waren lange nicht existent“, sagte einer unserer Sandhausen-Helden im Interview danach.

      Genauso isses!

      Eine Mannschaft, die keinen Einsatz, keinen Kampfgeist, keine Leidenschaft zeigt, eine Mannschaft ohne „Zug“, existiert nicht. Und bei einer nicht-existenten Mannschaft erübrigen sich taktische Ratschläge. Eine solche Mannschaft kannst du beerdigen.

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      • Das ist ja auch meine Meinung, dass es derzeit in erster Linie ein Mentalitätsproblem ist. Das ist doch keine Frage des Systems, wenn man keine Leidenschaft zeigt.

        Dieses Problem ist auch nicht neu, das begleitet uns schon, abgesehen von wenigen Ausnahmen, die letzte Saison. Wie oft habe ich schon die mangelnde Intensität beklagt? Intensität erzeugt man durch Leidenschaft. Jetzt tritt es allerdings verschärft und überdeutlich zutage. Ich glaube auch nicht, dass es am Trainer liegt (das war ja auch bei Köllner und Schommers schon so), aber ich hoffe, dass er es in den Griff kriegt. Ich würde mir auf jeden Fall Hilfe bei einem Sportpsychologen dazuholen, Motivations-/Mentalitätstraining kann auch nicht schaden.

        Irgendwie müssen sie erstmal das Versagen aus den Klamotten kriegen. Vielleicht hift es ja auch, sich klarzumachen, dass es gar kein Versagen ist, wenn man mit einer hoffnungslos unterlegenen, nicht konkurrenzfähigen Mannschaft den erwarteten, krachenden Abstieg vollzieht.

        Das ist die simple Wahrheit: das erhoffte Wunder ist nicht eingetreten, das wollte lieber mit Düdoof feiern.

        Erst wenn sie es schaffen, wieder auf Anfang zu stellen, wird wasauchimmer greifen.

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        • Sehe ich etwas anders, das Symptom sieht oberflächlich aus wie ein Mentalitätsproblem, für mich hat das aber ursächlich mit dem System und das Vertrauen darin und dem Trainer zu tun. Vielleicht kann Canadi das der Mannschaft nicht überzeugend vermitteln

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          • Die Mannschaft wurde 2 Jahre lang in Passivität gegen den Ball und mutloses hintenrumschieben geschult. Das kriegt man nicht so einfach abgestellt. Schon gar nicht, wenn man unter Erfolgsdruck steht, dann hält man sich eher an das, was man kennt.

            Mangelndes Vertrauen ist da sicherlich mit im Spiel, es wirkt derzeit eher wie eine Blockade. Vielleicht müsste der Trainer das sogar noch drastischer angehen um durchzudringen…

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  • Eventuell sollte man Lohkemper auf Rechtsaußen und Medeiros zentraler neben Geis ziehen, dahinter Behrens und Erras vor einer Viererkette.Lohkemper und Dovedan wechseln sich dann im Zentrum auf der Mittelstürmerposition ab.
    Offensiv wäre dann auf jeden Fall mehr Ballsicherheit vorhanden und eine größere Fernschussoption

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  • Sehr gute Analyse! Der Mannschaft fehlt die Bindung zwischen den Boxen. Defensive 6 quasi nicht spürbar und 53% Passquote im letzten Drittel sind schon sehr mau. Ich frage mich warum Petrak nicht spielt. Er wollte doch 6er sein, halte ihn auch, mit Erras, für den besseren dort. Mal sehen was man auf dieser Baustelle verändert. Gegen Osnabrück, Heidenheim und dann auswärts in Darmstadt darf durchaus gepunktet werden. Die Qualität dazu hat man im Kader, der spürbare Plan und die (mentale) Sicherheit fehlen deutlich. Die alte Garde wirkt nach dem letzten Jahr noch sehr gehemmt. Behrens runter und Jäger rein – hätte vor einem Jahr doch keiner gedacht, dass das mal eine Verbesserung bringt. Beunruhigend wie man diese Saison in die Spiele startet ohne spürbare Spielanlage und sehr eigenwilliger Raumaufteilung. Man hatte letztes Jahr ein ergebnistechnisch katastrophales. Aus dem Tief muss man sich zeitig befreien, am besten mit zwei Heimsiegen.

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  • Unentschieden zuhause gegen Osnabrück,
    Niederlage zuhause gegen Heidenheim und dann in Darmstadt.
    Was passiert dann ?

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    • Wie wäre es mit 3 Siegen in Folge, Kurve gekratzt, wie Phoenix aus der Asche aufgestiegen…… Jaja der fränkische Pessimismus….. 🙄.

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      • Das war kein Pessimismus, sondern eine einfache Frage, da einige schreiben, dass jetzt die leichten Gegner kommen

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    • Nicht leicht, aber zu schaffen. Eine reizvolle traditionsbegegnung, bei der mich am allerwenigsten mister b und am meisten ein club-sieg interessiert.

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  • Mal ´ne Frage an Florian:
    Wie waren denn Canadis Saisonstarts in Altach und Atromitos?
    Waren die auch so holprig?

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  • Die NN schreibt heute: „Nach etwa 25 Minuten drang eine Statistik zum Trainer durch, die ihn auch hinterher im Presseraum noch einigermaßen fassungslos darüber sprechen ließ. Lediglich zehn Prozent der bis dahin geführten Zweikämpfe hatten die Nürnberger für sich entscheiden können, also jeden zehnten, eine unglaubliche Quote, die an Arbeitsverweigerung grenzt.“

    In der Tat, so war es. Wie gehts jetzt weiter? Bleiben Behrens und Ishak draussen? Wird auch Valentini gegen Sorg ersetzt? Warum wurde Erras nicht eingewechselt? Margreitter fällt bis auf weiteres aus.

    Das wäre dann ein Komplettumbau.

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    • Ich glaube, bis jetzt hat er immer die Mannschaft aufs Feld gebracht, die am Ende des vorangegangenen Spiels auf dem Rasen stand. (Ausnahme Lukse und Jäger.)

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  • By the way … Wir sind 15. in der Tabelle. In der 2. Liga.
    Wird Osnabrück schon sowas wie ein Schicksalsspiel für Canadi?

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    • Also Schicksalsspiel glaube ich nicht, aber in den zwei Heimspielen vor der Länderspielpause sollte schon etwas Zählbares heraus springen. Ich könnte mir vorstellen das Palikuca nicht lange fackelt wenn sich bei ihm Zweifel am Trainer einstellen. Hoffen wir einfach auf die Wende, dann erübrigt sich die Diskussion hoffentlich.

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  • Wenn Canadi gehen muss ist Palikuca auch schon angezählt, Canadi war von Anfang an seine Idee, er hat den Mann unbedingt gewollt, auf Canadi sollten die Neuzugänge ausgerichtet sein.

    Allerdings wüsste ich auch nicht, was ein erneuter Trainerwechsel jetzt bringen sollte.

    Scheint so, dass die Ankunft in Liga 2 bei uns länger dauern wird.

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    • Also ich denke, man kann die nächsten vier Spiele bis zum „Spitzenspiel“ in Hannover durchaus als richtungsweisend ansehen.
      Mit drei Heimspielen, zuerst gegen Osnabrück und Heidenheim, dann nach der Länderspielpause zunächst in Darmstadt und dann wieder daheim gegen den KSC… das ist ein sehr dankbares Programm von dem man sagen kann, leichter wirds kaum mal.

      Vor allem hat die Mannschaft in den nächsten zwei Spielen auch zwei gute Gelegenheiten zur Rehabilitation, die Länderspielpause bietet dann v.a. für die späten Neuzugänge die Chance zur weiteren Integration in der Mannschaft und um die Automatismen weiter voranzutreiben.
      Und die folgenden zwei Spiele dann die Gelegenheit, um zu beweisen, dass es auch eine Entwicklung gibt unter Canadi.

      Wenn es dann immer noch so mau läuft, wirds eng… Ob für Canadi, kann ich nicht beurteilen, wie sehr Palikuca zu ihm stehen bzw. wie schnell er ihn fallen lassen würde.
      Für den Club wird es dann aber definitiv eng, dann hieße es wohl, Abstiegskampf für die gesamte Saison. Und die Stimmung dürfte dann ziemlich im Arsch sein.

      Wenn man in der oberen Tabellenhälfte mitmischen will, dürften 8 Punkte aus diesen 4 Spielen das Minimalziel sein, 10 sollten es schon sein, wenn man nochmal in der Spitzengruppe mitmischen will.

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    • Armin:
      „Allerdings wüsste ich auch nicht, was ein erneuter Trainerwechsel jetzt bringen sollte.“

      Vor Allem hätte der neue Trainer dann mit denselben Mentalitätsproblemen zu kämpfen.

      Das wäre genau die Kontinuität, die wir uns alle erträumt haben… :mrgreen:

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      • Vor Allem hätte der neue Trainer dann mit denselben Mentalitätsproblemen zu kämpfen.

        Ist das so? Also ist das ein grundsätzliches Problem, das nicht mit den Verantwortlichen zusammenhängt?

        Da frage ich mich aber vor allem auch, wo kommt das überhaupt her?
        Warum betrifft das die gesamte Mannschaft gleichermaßen, Etablierte wie Neuzugänge?
        Etablierten mag der Abstieg nachhängen, könnte man argumentieren, andererseits gab es letzte Saison selbst in absolut aussichtsloser Lage kein Mentalitätsproblem. Und man sollte doch selber motiviert sein, den Abstieg wieder gutzumachen.

        Und Neuzugänge sollten doch eh hochmotiviert sein, um sich durchzusetzen und zu zeigen, warum sie geholt wurden…

        Ich hatte es ja davor schon geschrieben, in den nächsten zwei Spielen hat die Mannschaft die große Chance, sich zu rehabilitieren. Wenn es da aber mit der Einstellung immer noch so hapert, dann muss man wohl schon konstatieren, dass es zwischen Mannschaft und Trainer nicht passt.

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        • Ich finde schon, dass wir letzte Saison ein Mentalitätsproblem hatten. Es gab sowohl unter Köllner als auch unter Schommers etliche Spiele, die mit zu wenig Aufwand geführt wurden, obwohl doch klar war, dass wir die individuelle Unterlegenheit nur durch höhere Intensität wettmachen können.

          Zwar hat sich die Mannschaft nie offensichtlich aufgegeben und bis zum Ende bemüht, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass man dabei ständig am Limit war. Selbst das kurze Auflodern nach dem Wechsel zu Schommers hat sich letztlich nur als Strohfeuer entpuppt und man ging am Ende genauso ein, wie zu besten Köllner-Zeiten.

          Klar sollten die Neuen neues Feuer entfachen können, aber der Spielaufbau lief doch bisher eher über die etablierten Kräfte.

          Allerdings sehe ich durchaus auch ein Problem zwischen Canadis Wunschspielern mit der Österreich-Fraktion und den bisherigen Stammkräften auf uns zukommen. Ich finde, da muss er höllisch aufpassen, dass ihm das Gefüge nicht entgleitet. Der plötzliche Aufstieg von Jäger ist so ein Beispiel, dass sicherlich auch intern kritisch beäugt wird.

          Allerdings gibt das letzte Spiel Canadi in dieser Hinsicht recht: Jäger war der einzige, der die nötige Aggressivität mitgebracht hat und hat damit auch die anderen mitgezogen. Dieser Wechsel hatte also durchaus seine Berechtigung, um nicht zu sagen, er war notwendig.

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          • „Es gab sowohl unter Köllner als auch unter Schommers etliche Spiele, die mit zu wenig Aufwand geführt wurden, obwohl doch klar war, dass wir die individuelle Unterlegenheit nur durch höhere Intensität wettmachen können“-vermeintlich meint man dass es an zu wenig Aufwand liegen würde.Ich habe am Wochenende sowohl Köln als auch Union über 90 Minuten spielen sehen-beide Aufsteiger wurden in den entscheidenden Situationen von der Handlungsschnelligkeit der arrivierten Erstligisten überfahren-da ging es zu schnell, die Spieler kamen nicht an die Gegner ran und zack-Feierabend.Vor allem Union war gegen Leipzig fast soweit um das selbe Debakel gegen Leipzig zuerleben wie der Club-nur Zuhause.Mit 0:4 wren die gut bedient.

            Warum sich das Verschlafen ganzer Halbzeiten und das anscheinend zu zögerliche beim Club allerdings jetzt auch in der zweiten Liga zeigt ist mir schleierhaft

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    • Ich weiß auch nicht ob ein Trainerwechsel etwas bringen würde, käme ja darauf an wer danach kommt. Sofern könnte das im Moment niemand beurteilen. Festzuhalten bleibt aber, gerne losgelöst von der Tabellensituation (noch), Canadi hatte eine komplette Vorbereitung und jetzt sind 3+1 Pflichtspiele absolviert, die große Frage wie ich finde ist,
      Warum sieht man auf dem Platz so überhaupt nichts, was Canadi laut seiner eigenen Vorgaben vermittelt und mündet sogar bis hin zur Hilflosigkeit auf dem Platz?

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  • Ist es bald wieder soweit? Bitte nicht!
    Die Lokalpresse online: „Nach Canadi-KO: Wer wird der neue Club-Trainer? Das sind die Kandidaten.“
    Zu sehen, wie schon so oft, eine Bilderfolge mit Kandidaten, teils realistisch, teils mit einem Augenzwinkern.
    Ein bisschen Spaß muss schließlich sein. Deshalb darf Loddar natürlich auch nicht fehlen. Ach, wie lustig.
    Bitte nicht schon wieder!

    Nach der Vision vom Ballbesitzfußball, zwischenzeitlichem Catenaccio und dem aktuell (noch?) erfolglosen Versuch des vertikalen Umschaltspiels kommt dann der nächste Trainer ums Eck, der unserer Mannschaft in kurzer Zeit das vierte verschiedene Spielsystem überstülpen will. Hanno & Co finden das nicht wirklich witzig.

    Hoffentlich reden Canadi und die Mannschaft miteinander und nicht aneinander vorbei. Seine Spielidee hat für einen finanziell unterlegenen Verein durchaus Perspektive. Das hat er bei Altach und Atromitos schon bewiesen. Wenngleich diese vorher wohl kaum dem Ballbesitz gehuldigt haben und die Gegner „verbluten lassen“ wollten. Und auch das Spielsystem von Steffen Baumgart, der mit dem SC Paderborn immer als Außenseiter vom Quasi-Absteiger in die Regionalliga bis in die Bundesliga durchmarschiert ist, ähnelt stark Canadis Spielidee. Ich traue Paderborn daher mehr zu als dem Club in der vergangenen Saison, obwohl Paderborn das Abenteuer Bundesliga mit deutlich weniger Etat angeht.

    Hoffe, Canadi und die Mannschaft kriegen das gemeinsam hin. Finden gemeinsam Wege und Lösungen. Definieren gemeinsam Entwicklungsziele. Ziehen beide nicht an einem Strang, wird die Lokalpresse bald wieder ihre Schublade öffnen und den Wer-wird-neuer-Club-Trainer-das-sind-die-Kandidaten-Klassiker herausziehen. Bitte nicht schon wieder.

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  • Aue ist Erster bei der Trainertrennung 2019/20. Wobei es sich hier um eine Beurlaubung handelt. Vielleicht in einem vor kurzen passierten Trauerfall in der Familie von Trainer Meyer begründet?

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  • Dann kommt also am Sonntag der aktuelle Tabellendritte Osnabrück zu uns, 4 Stück haben sie heute Darmstadt mitgegeben, wir haben gerade mal 3 Tore in 3 Spielen erzielt und haben am 3. Spieltag bereits die zweitmeisten Gegentore der ganzen Liga. Ob wir da überhaupt eine Chance haben, schließlich suchen wir uns ja noch selber 😮

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  • 37 Punkte fehlen noch auf 40. So verunsichert, wie unser Team zum Großteil auftritt, befürchte ich ein lauwarmes Remis. Wenn überhaupt.

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  • Ich befürchte eher schlimmeres. Die haben gegen Darmstadt nie aufgehört nach vorne zu spielen auch nicht nach dem 2:0 oder 3:0 und wir haben derzeit leider die 2. schwächste Abwehr der Liga knapp noch 1 Tor vor Wehen. gepaart mit dem schwächsten Sturm der Liga. Weniger Tore als wir hat bislang keine Mannschaft erzielt. Wir haben jetzt 2 Heimspiele nacheinander, ich befürchte aber wenn in den Heimspielen gegen Osnabrück und gegen Heidenheim nicht gepunktet wird, ist richig Feuer unter dem Dach und eine handfeste Trainerdiskussion auf der Tagesordnung.
    Zu hoffen bleibt eben, daß wir schon gegen Osnabrück eine 180° Kehrtwendung sehen. Nur wie lange hoffen wir darauf schon?

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  • Übertreiben muss man es jetzt auch nicht, Osnabrück hat gestern einen Sahnetag erlebt, da hat einfach alles geklappt und Darmstadt so versagt wie wir gegen den HSV oder die erste Halbzeit vom Freitag.

    Die tatsächlichen Kräfteverhältnisse spiegelt sowas aber einfach nicht wieder, Osnabrück hat in Sandhausen ähnlich schmeichelhaft gewonnen wie wir in Dresden. Und Heidenheim war man krass unterlegen.
    Insgesamt zeigt das einfach nur, wie es in der zweiten Liga halt läuft – jeder kann jeden schlagen, auch mal sehr deutlich, wenn es gut läuft. Laufkundschaft gibt es keine.

    Für uns muss trotzdem ein Sieg am Sonntag der Anspruch sein, Zeit für die Vorbereitung ist ja auch reichlich. Aber man muss eben mit voller Konzentration und Einsatz zu Werke gehen, sonst gehts schief…

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    • Keine Frage – ich erwarte einen Heimsieg gegen Osnabrück.Ja, die haben aktuell im Gegensatz zu uns Euphorie, mannschaftliche Geschlossenheit und Selbstvertrauen. Aber wir sollten dennoch besser sein.

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      • Aber wir sollten dennoch besser sein.

        Und warum?

        Also mal abgesehen davon, dass wir als Fans immer davon überzeugt sind, dass der Club der beste Verein der Welt ist. Wobei der Clubfan ja auch immer mal davon überzeugt ist, dass der Club der dümmste Verein der Welt ist.

        Ich kann mir auch vorstellen, dass wir das Heimspiel gewinnen, vielleicht platzt wirklich der imaginäre Knoten und wir spielen richtig gut, schnell, aggresiv, was auch immer. Aber aktuell sehe ich keinen Grund warum man das annehmen sollte. Ich sehe keinen Grund für eine radikale Trendwende. Warum also sollten wir besser sein?

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    • Die Aufsteiger aus der 3. Liga haben schon überragende Rollen gespielt in den letzten Jahren nicht zuletzt durch die Geschlossenheit. Überhaupt nicht einfach, bin sehr gespannnt auf Sonntag. Wenn wir in den kommenden Heimspielen nicht punkten wüsste ich nicht gegen wen und wann dann.

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  • Ich beurteile die Situation durchaus als heikel. Sollten wir (was ich nicht hoffe) als Verlierer den Platz verlassen, dann stehen uns schwierige Tage, ja vielleicht Wochen bevor. Eine Mannschaft ohne Selbstvertrauen hat es extrem schwer wieder in die Gänge zu kommen, da kannst du auf dem Papier noch soviel angeblich bessere Fußballer in deinem Kader haben, wenn die Unsicherheit überwiegt (siehe Sandhausen), besteht für ein Team die große Gefahr, vor lauter „nur keinen Fehler machen“, das Spiel zu verlieren.
    Deshalb muss am Sonntag unbedingt ein Erfolgserlebnis her in der Hoffnung, dass die Rädchen langsam
    zu greifen beginnen.

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    • Ich frage mich warum die Rädchen bei den andere schon greifen, die mindestens genau so einen Umbruch wie wir haben inkl. Trainer, Stuttgart und Hamburg beispielsweise. Erklärt unser Trainer es schlechter oder woran liegts? Es gab doch eine komplette Vorbereitung.

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  • Mich wundert es sehr, das ich hier keine Kommentare/Meinungen über unseren neuen schweizer Stoßstürmer Frey lese….oder habe ich was überlesen???
    Wie ist Euere Meinung zu dem???

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    • Ich habe mal was geschrieben, aber gab nur Dislikes dafür, es wurdet entgegnet (Armin), Frey sei nur eine weitere Wundertüte. Andere meinten nur die Fener Fans sind froh, daß er geht (Optimist).
      Ich persönlich finde eine Alternative zu Ishak, dem ich einfach nicht mehr viel zutraue, gut.

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      • Dann müsste man allerdings so konsequent sein, eigentlich Zrelak, Ishak zu verkaufen-sonst haben wir langsam etwas viele Stürmer, von denen sicherlich immer nur Einer spielen wird.Der Rest kostet.
        Keine Ahnung wie Frey ist/spielt-ich geb ihm mal 10 Spiele

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        • Da gebe ich dir umfänglich Recht, wenn auch einige Verletzte aber es werden immer mehr Stürmer 😮 Die Menge für sich betrachtet wird aber nicht helfen.

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    • Es ist alles sehr widersprüchlich. Fener Fans freuen sich, dass er geht (ja, da hat es nicht gut geklappt), einige Schweizer sind voll des Lobes, das Spektrum reicht von technisch beschlagen bis unbeweglicher Klotz, aber alle sind sich einig, dass er vollen Einsatz zeigt, eine Pferdelunge hat und gut den Ball halten kann. Und weiß, wo die Bude steht, sehr kopfballstark ist.

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      • Aber lassen wir ihn doch für sich selbst sprechen. Bisher wirkt er geerdet und sympatisch und beschreibt sich selbst als leidenschaftlichen laufstarken Vollgasfussballer. Von nichts wird man sicher nicht von diversen Erstligisten und CL-Teilnehmern verpflichtet, wird schon was dran sein am Frey, ich rechne damit, dass er eine Verstärkung ist. Jedenfalls ist er der Brecher, den wir bisher nicht hatten, er schließt also eine Kaderlücke.

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        • Irgendwie muß ich bzgl Spielertyp bei Frey an Alex Meyer denken von Frankfurt (ehemals), auch so eine gewisse optische Ähnlichkeit, aber vielleicht ist auch nur der Wunsch der Vater des Gedanken. 🙂

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  • Hoffen wir, daß er sich wirklich reinhängt. Und nicht nur für ein, zwei Spiele.
    Und daß er sich mit seinen Mitspielern gut abstimmen kann.

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  • Jetzt muss ich auch noch mal was dazu sagen.
    Man kann von Bornemann und Köllner halten was man will, aber Drecksäcke waren sie nicht und wenn ein Spieler sich im Training angeboten hat, hat er auch eine Chance bekommen.
    Wie will Canadi bei Zugängen von Lohkemper, Schleusener,Frey zu den tausend anderen Stürmern, dem Besong, der ja angeblich nur gekommen ist weil er in Nürnberg mehr Chancen sieht als beim BVB, diese Chance bei dem Überangebot von Stürmern geben ?
    Das ist doch mittlerweile nur noch konfuser und finanzieller Wahnsinn im Sturm, wenn wenigstens mal ein belastbares Abgangsgerücht hinzu käme.

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  • Die Vereine werden nicht gerade Schlange stehen, um einen Teil des schlechtesten Sturms der Bundesliga, der auch noch mental angeschlagen ist, ergattern zu können.

    Ich vermute, es mangelt an rentablen Angeboten…

    …und der eine, der interessant wäre, hat einen Kreuzbandriss (mal abgesehen vom drohenden Gerichtsverfahren). Schwierig, weil auch die Spieler wohl nicht die Angebote bekommen, die ihren Ambitionen entsprechen.

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    • Es gibt in der Mannschaft keine Spieler mehr, die nachgefragt werden. Wer einigermaßen noch Fußball spielen konnte, wurde bereits verscherbelt. Man kann beispielsweise einen Ishak zum jetzigen Zeitpunkt des Leistungstiefs nicht verkaufen. Dass er Torjägerqualitäten hat, ist bekannt. Es gilt abzuwarten, bis er wieder in Form ist. Man kann jetzt nur hoffen, dass die nächsten Spiele gewonnen werden und die Mannschaft endlich erkennt, warum sie auf dem Platz steht. Wir hatten die gleiche Geschichte schon mit Silvestre, den der Club dann mit Verlust abgab. Wir haben keine starken Einzelspieler. Die Mannschaft als Ganzes muss funktionieren. Die Mannschaft samt Trainer muss endlich erkennen, zum Fußballspielen gehört, dass man Tore schießt, ansonsten gute Nacht. Wir sind nicht mehr in der 1. Liga, wo vorrangig die Abwehr funktionieren muss. Bei den Ansprüchen des 1. FC Nürnberg muss in der 2. Liga in erster Linie gestürmt werden, will man irgendwie vorne mitspielen, ansonsten gute Nacht und sich abfinden mit dem Beinamen „Graue Maus“ der 2. Liga“.

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      • Ihm fehlen ja nicht nur die Torjägerqualitäten – die hat er auch nur während seines Laufs gehabt – inzwischen kann er ja nicht mal mehr einen Ball festmachen, was m.E. seine größte Stärke war. Zu klein, zu langsam zu wenig Torinstinkt.

        Die Quote von Frey klingt jedoch leider auch nicht gerade nach Torgefahr, aber hoffen wir, dass wenigstens er vielleicht einen Lauf bekommt.

        Falls nicht, haben wir bis vielleicht Schleusener keinen verlässlichen Scorer im Kader., was für mich das größte Versäumnis, weil unser Dauermanko, wäre.

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  • Herr Laaß hat jetzt den Hanno „auf´m Kieker“!
    Liest der hier mit?
    „Die Statistiker streiten noch darüber, ob er einen oder vielleicht doch zwei Zweikämpfe geführt hat in 45 Minuten.“ und:
    „Nach übereinstimmenden Datensammlerberichten ist er in dieser Spielzeit und in dreieinhalb Partien noch ohne einen Torschuss. 2017/18 hatte er zum vergleichbaren Zeitpunkt bereits zwölf. Und dreimal getroffen.“
    😀

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    • Und er spricht auch an, was mir am Samstag schon aufgefallen ist, nämlich dass Canadi in der Kapitänfrage eigentlich noch gar nicht Stellung bezogen hat. Wenn ich mich mal selbst zitieren darf:

      „Die Personalie Behrens hat mich schon während der Vorbereitung gewundert. Kam überhaupt eine klare Aussage Canadis zum Kapitän und Mannschaftsrat? Ist mir das entgangen?

      Gefühlt hat er Behrens einfach übernommen, hingenommen, ohne ihm den klaren Auftrag zu geben. Das fände ich schon wichtig, wenn der Trainer seinem Kapitän signalisiert „Du bist mein Mann, mein verlängerter Arm auf dem Platz“. Das fehlt mir irgendwie, da kam nichts. Oder hab ich das verdrängt?“

      Laas bestätigt meine Wahrnehmung und schreibt:

      „Dass Hanno Behrens auch in der dritten Runde hintereinander nicht nur die berühmte Armbinde, sondern qua Amt wieder jede Menge Verantwortung übernehmen soll, musste Hanno Behrens Mitte Juli im Trainingslager schon selbst publik machen. „Ich glaube, davon kann man ausgehen, das hat der Trainer mir so signalisiert“, so sagte er es unter anderem den Nürnberger Nachrichten, „ich glaube, dass es immer noch sehr gut passt und dass der Trainer es auch möchte.“ Der Trainer hielt sich, anders als etwa sein Vorvorgänger, in der Öffentlichkeit allerdings merklich zurück. Elogen auf die Führungskraft Behrens hörte man von Damir Canadi bislang nicht, und sein Kapitän, nun ja: Ist er nur, wenn er auch spielt.“

      Das gefällt mir garnicht, denn ein Trainer muss sich nicht nur auf seinen Kapitän verlassen können, sondern auch ein Kapitän auf seinen Trainer. Und der Trainer muss hier eindeutig signalisieren, dass er hinter seinem Kapitän steht. Einen Teil der Formkrise von Behrens hat daher mitzuverantworten, weil ihm einfach die Rückendeckung fehlt.

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      • Das ist mir zu gefühlig.
        Behrens hat einen Profivertrag und wird als Lizenzspieler bezahlt, nicht als Kapitän. Wenn ihm die Rückendeckung des Trainers fehlen sollte erwarte ich von diesem gestandenen Spieler, dass er sie im Vieraugengespräch einfordert. Tut er das nicht muss man davon ausgehen, dass er mit dem Status Quo leben und ergo auch Fußballspielen kann.
        Gerade wenn ich als Spieler leise Zweifel habe, dann habe ich mich umso mehr reinzuhängen, um diese Zweifel zu zerstreuen – im Training wie im Pflichtspiel.

        Womit ich nichts über Canadis Art und Weise des Umgangs mit dieser Sache ausgesagt habe, denn die steht auf einem anderen Blatt.

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  • Man kann über die Philsophie ja streiten, aber für mich muß zuerst die Abwehr stimmen. Wir haben derzeit den schwächsten Sturm der 2. Liga. (Keine Mannschaft hat bislang weniger Tore erzielt) Soviel Tore kann der schlechteste Sturm nicht schießen wie hinten verbockt wird. Mathenia läßt sich mittlerweile auch von einer verunsicherten Abwehr mit runter ziehen, wirkt verunsichert, die ihr System ob 3er, 4er oder 5er Kette irgendwie nicht findet, da ist keine Sicherheit vorhanden. Am Ende lande ich immer wieder beim Trainer, der sein System nicht vermitteln kann oder die Mannschaft es nicht umsetzen kann, bei letzterem liegt es aber ebenso am Trainer ein System zu spielen, wofür er die Spieler hat.

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  • Bei Amazon Prime habe ich mal bei „Inside Borussia Dortmund“ reingesehen, wo Favre glühend seine Mentalität erklärt. Er meinte, ich zitiere mal, ..vor Mentalität kommt für ihn, daß ein Spieler laufen kann. Wenn du nur 1 Spieler hast, der nicht mitmacht und vor und zurück läuft, hast du keine Mannschaft“. Also Laufstärke kommt für ihn noch „vor Mentalität“

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    • So ähnlich äußern sich auch Nagelsmann, Bosz oder Tuchel. Ihr sehr offensives System baut darauf, dass alle Spieler intensiv ständig mitarbeiten (-laufen) müssen. Erfüllt nur ein Spieler nicht seine Aufgabe, weil er den ihm zugeteilten Spielfeld-Raum nicht per Spurt zustellt, ist man für Konter sehr anfällig.

      Laufbereitschaft, totale Konzentration und geistige Beweglichkeit sind hier Grundvoraussetzung. Wobei ich dies durchaus dem breit dehnbaren Begriff der Mentalität zuordnen würde .

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