Analyse: Im Schwebezustand

Analyse zu SV Darmstadt 98 – 1. FC Nürnberg 3:3 (1:2) – Der Club holt spät einen Punkt, nachdem er durch individuelle Fehler drei Punkte verloren hatte.
1. Die Grundordnung
2. Der Schlüssel zum Spiel
3. Das Spiel war entschieden, als
4. Das Fazit
5. Die Stimmen
6. Die Statistik
7. Noten

1. Die Grundordnung…

Abb. 1: Startformation mit Ball

… war in Darmstadt erneut das inzwischen recht gewohnte 3-3-2-2/5-3-2. Allerdings änderte sich die defensive Besetzung im Vergleich zu den letzten Spielen auf vielen Positionen. In der Dreierkette agierten neben Patrick Erras nicht Lukas Jäger und Asger Sörensen, sondern Lukas Mühl (links) und Georg Margreitter (rechts). Während Sörensen verletzungsbedingt ersetzt werden musste, nahm Jäger aus taktischen Überlegungen auf der Bank Platz, Mühl und Margreitter sollten mehr Kopfballstärke auf den Platz bringen. Kurz vor Anpfiff musste Enrico Valentini, obwohl in der Startaufstellung aufgeführt, auch noch passen, Oliver Sorg verteidigte stattdessen auf rechts.

Im Spiel war der Defensivformation (Abb. 2) deutlich anzumerken, dass sie in dieser Form nicht eingespielt war, Margreitter und Mühl hatten sowohl im Spielaufbau als auch in der Orientierung bei der Defensivarbeit Probleme mit den Abläufen, dazu erwischte Erras keinen guten Tag und Sorg spielte fast zehn Meter tiefer als der deutlich umtriebigere Nürnberger auf der anderen Seite, so dass sich insgesamt in der Defensive eine Unwucht ergab. Es überraschte daher nicht, dass Damir Canadi in der Pause reagierte und mit Lukas Jäger einen „dreierkettenaffineren“ Spieler für Georg Margreitter einwechselte. Mühl rückte nach Jägers Einwechslung auf rechts, Jäger spielte links in der Dreierkette. (Abb. 3)

Abb. 2: Startformation gegen den Ball

In der Offensive (Abb.1) entwickelte das Spiel die Formation ebenfalls weg vom 5-3-2, da Robin Hack deutlich offensiver und zentraler agierte, als man ihn erwartet hatte, gleichzeitig rückte Hanno Behrens phasenweise neben Johannes Geis. Realtaktisch (Abb. 4) sah die Formation bisweilen eher nach 5-2-1-3 mit Hack auf der Zehn oder gar einem assymetrischen 4-2-3-1 aus, da Nürnberger oft sehr hoch stand. Problematisch war dies vor allem deshalb, da Marcel Heller, der wie gewohnt realtaktisch auf Höhe des vordersten Angreifers agierte, obwohl er nominell Mittelfeldspieler war, immer wieder in die Räume auf der rechten Außenbahn der Darmstädter stoßen konnte.

2. Der Schlüssel zum Spiel …

… ist in diesem wilden Spiel gar nicht so eindeutig auszumachen. Mehrere Faktoren spielen in der Entstehung des Resultats eine Rolle. Auffällig ist beim Blick auf die Zahlen zum einen die sehr unterschiedliche Ausprägung in Sachen Abschlüsse. Während der Club auf 26 Torabschlüsse kommt, die aus einer durchschnittlichen Entfernung von fast 22,5 Metern abgegeben wurde, also mehrheitlich (in 17 Fällen) von außerhalb des Strafraums, schossen die Gastgeber nur 11-mal aufs Tor, allerdings in zehn Fällen von innerhalb des Strafraums, so dass ihre durchschnittliche Torentfernung beim Abschluss bei lediglich etwas mehr als 11,5 Metern lag. Während der Club also – überspitzt gesagt – aus jeder Lage aufs Tor schoss (u.a. mehrfach per direktem Freistoß), suchte Darmstadt den Abschluss aus aussichtsreicheren Positionen.

Abb. 3: Formation mit Ball ab 69. Minute

Darmstadts durchschnittliche xG pro Abschluss lag dann dementsprechend auch bei 0,21, der des FCN bei 0,07. Im Median liegen die Abschlüsse der Lilien nur noch bei 0,08, die des FCN allerdings bei 0,04. Das zeigt, dass Darmstadt drei extrem hochwertige Chancen im Spiel hatte, welche die Statistik massiv beeinflussen. Alle drei Chancen nutzten die Gastgeber: Das 1:0 und das 2:2 liegen in Sachen xG-Wert im Bereich eines Elfmeters lagen, Dursuns 3:2 dagegen wird von Wyscout lediglich mit einem Wert von 0,33 notiert, da er seitlich vom Tor abschloss. Auf Grund der Tatsache, dass der Schuss ohne Torwart im Netz erfolgte könnte man aber auch diesen Wert auch deutlich höher ansetzen.

Betrachtet man die Entstehung der drei Tore, so muss man konstatieren, dass 2:2 und 3:2 auf jeden Fall, möglicherweise auch dem 1:0 (und dem vom VAR zurückgenommenen vermeintlichen 2:1) individuelle Fehler im Abwehrverhalten vorausgehen, erkennbare systematische Fehler aber nicht vorliegen, wofür die geringe Chancenqualität bei den restlichen Abschlüssen spricht. Andererseits kamen die Darmstädter, die bislang im Schnitt lediglich zehn Ballkontakte pro Spiel im gegnerischen Strafraum hatten, gegen den FCN auf deren 15 und schlossen zwei Drittel der Ballaktionen im FCN-Sechzehner mit einem Schuss ab. Dies wiederum spricht schon dafür, dass nicht nur individuell, sondern auch systematisch Probleme vorlagen. Wahrscheinlich ist daher, dass es eine Mischung aus beiden Faktoren ist.

Auffällig auch: Die Veränderung einer ganzen Reihe von statistischen Werten in der zweiten Halbzeit. So spielte der FCN vor der Pause fünf Meter tiefer – Formationslinie bei 53,6 Metern – als danach, aber in beiden Fällen deutlich höher als Darmstadt, das im Schnitt die Pressinglinie bei 47 Metern einzog (Abb. 7). Die Pressingintensität des FCN schnellte von einem PPDA-Wert von 26,3 vor der Pause auf einen von 7,6 nach dem Seitenwechsel hoch (Abb. 7) und auch die Ballbesitzzeit drehte sich von 57:43 für Darmstadt auf 48:52 für den FCN. Vor der Pause hatte Darmstadt nur einen Ballverlust, der zu einem Abschluss des FCN führte, nach der Pause waren es sieben. In der ersten Halbzeit spielte der Club keinen einzigen Pass, der zu einem Abschluss führte (und erzielte dennoch zwei Tore nach einem Sololauf und einer Ablage durch einen Darmstädter), nach der Pause waren es deren acht (und nur einer führte zu einem Tor).

3. Das Spiel war entschieden, als …

… Sebastian Kerk tief in der Nachspielzeit einen Freistoß übers Tor setzte, nachdem er kurz zuvor einen an den Pfosten gesetzt hatte. Bis dahin erschien in einem wilden Spiel tatsächlich jeder Ausgang möglich.

4. Das Fazit …

… fällt wie schon gegen Heidenheim zweigeteilt aus, allerdings aus anderen Gründen. Auf Grund des Spielverlaufs mit sowohl frühem als auch spätem Rückstand wird man am Valznerweiher mit einem Punkt nicht unzufrieden sein. Andererseits hat man durch schwerwiegende individuelle Fehler drei Punkte aus der Hand gegeben, so dass keine vollständige Zufriedenheit herrschen kann. Es bleibt also das Leben im Schwebezustand.

Jenseits des Spielverlaufs ist zu konstatieren, dass die erste Halbzeit – trotz Pausenführung – spielerisch deutlich schwächer war als die zweite, was sich in nahezu allen statistischen und nicht statistischen Kategorien niederschlägt. Auch hier ist irgendwie ein Schwebezustand festzustellen: Vor der Pause ohne Struktur, aber abschlussstark, nach der Pause mit mehr Struktur, aber abschlussschwach.

Abb.5: Chancenspielfilm

Gleichzeitig bleibt augenfällig, dass sich der Club derzeit nicht nur in der Bewertung der Einzelspiele, sondern auch in der Entwicklung im Schwebezustand befindet. Die Richtung der Saison ist weiter unklar. Gewinnt man gegen den KSC, wird umgehend ein „seit vier Ligaspielen ungeschlagen“ konstatiert werden, gewinnt man nicht, heißt es dagegen „nur ein Sieg aus den letzten sechs Ligaspielen“.

5. Die Stimmen…

Abb. 6: Ausgangswahrscheinlichkeiten

Damir Canadi: „Es war ein sehr spannender Fußball-Nachmittag. Wir sind nicht so reingekommen, wie wir es gerne gehabt hätten. Wir haben nicht frisch genug gewirkt. Das Ergebnis hat dann zur Pause trotzdem gestimmt. In der zweiten Halbzeit haben wir es viel besser gemacht und hätten den Sack früher zumachen müssen. Dann liegen wir plötzlich in Rückstand nach einer Standardsituation und einer Aktion, bei der die Abstimmung nicht gepasst hat. Kompliment an die Mannschaft, wie sie dann mit viel Mentalität nochmal zurückgekommen ist.“

Dimitrios Grammozis: „Für die Zuschauer war es sehr interessant und aufregend. Wir waren erste Halbzeit sehr gut im Spiel, hatten Ballkontrolle und eine gute Spieleröffnung. Wir haben uns einige Chancen herausgespielt und hätten eigentlich mit zwei, drei Toren führen müssen. Die Nackenschläge in der ersten Halbzeit haben uns dann Kraft gekostet, aber die Mannschaft hat eine tolle Moral gezeigt. Nürnberg hatte noch ein paar gute Möglichkeiten, wir auch, deshalb geht das 3:3 am Ende in Ordnung.“

Abb. 7: Pressinglinie und -intensität

Robin Hack: „Es ging das ganze Spiel hin und her. Ich denke, für die Zuschauer war es ein überragendes Spiel. Wir hätten natürlich gerne drei Punkte mitgenommen, aber am Ende ist das 3:3 gerecht. Die Probleme, die wir hatten, kann man nicht auf einen Mannschaftsteil schieben, das liegt dann am kompletten Team. Es freut mich natürlich, dass ich nach dem U21-Spiel auch hier getroffen habe. Ich konnte den Schwung vom Länderspiel mitnehmen, hätte aber auch kein Problem gehabt, wenn andere getroffen hätten.“

Fabian Holland: “ Es ist jetzt erstmal schwierig einzuschätzen. In den letzten Minuten bei so einem Spiel kommt es vielleicht vor, dass du noch einen bekommst. Es konnte ja vorne und hinten noch ein Tor fallen. Deswegen ist der Punkt heute so schon okay, aber klar, wir hätten gerne mehr mitgenommen. Gerade, wenn man noch 3:2 führt so kurz vor Schluss ist es natürlich ärgerlich, aber es war ein wildes Hin und Her heute. Wir wussten, dass Nürnberg eine starke Mannschaft ist, deswegen sind wir mit der Art und Weise, wie wir heute aufgetreten sind, schon sehr zufrieden. Gerade auch die Art und Weise, wie wir mit dem Ball Nürnberg sehr viele Probleme bereitet haben. Ich denke, wir haben in Sandhausen schon einen Schritt nach vorne gemacht. Heute war es wieder ein guter Schritt, aber klar wollen wir so ein Spiel auch mal gewinnen.“

6. Die Statistik …

Darmstadt Nürnberg
Grundlagen
3 Tore 3
11 (6) Schüsse (aufs Tor) 26 (8)
390 (85,6%) Pässe (angekommen) 310 (79,4%)
53,3% Ballbesitz 46,7%
90 Ballverluste 89
5 Ecken 8
110,1 Laufleistung (in km) 111,8
21 Fouls 10
Advanced Metrics
2,31 xG 1,84
1,75 xP 1,02
7,00 PPDA 14,89
4,06 APPP 2,90
Auffälligkeiten
8,4/5,6 PPDA (Hz1/Hz2) 26,3/7,6
49,5m/44,3m Höhe Formationslinie (Hz1/Hz2) 53,6m/58,9m
11,6 Entfernung Schüsse (m) 22,4
54/18 Länge Ballbesitzphasen (<20s/>20s) 64/8
35/20/14/14 Gew. Zweikämpfe (Def./Off./Luft) 46/31/19/16

*Alle Daten stammen von Wyscout. Ausnahme bildet die Laufleistung. Diese stammen von Opta. Benutzung der Daten von Wyscout unter der Journalistenlizenz des Anbieters. Bei den Zweikampfquoten von Wyscout ergibt sich nicht zwangsläufig 100%, da der Anbieter manche Duelle als „unentschieden“ wertet, bspw. wenn ein Duell gewonnen wird, der Ball aber im Zuge des gewonnenen Duells ins Aus oder zurück zum Gegner geht. Unter „expected goals“ sind die Tore, die statistisch auf Grund der abgegebenen Schüsse zu erwarten gewesen wären, zu verstehen. Die expected Points für das jeweilige Spiel ergeben sich folgerichtig aus den expected Goals. PPDA bezeichnet die zugelassenen Pässe pro Defensivaktion. Es ist eine Metrik, die anzeigt, wie hoch der Pressingdruck einer Mannschaft ist, je niedriger der Wert, desto weniger Zeit hat der Gegner am Ball. APPP (Average Passes per Possession) gibt an, wieviele Pässe die Mannschaft im Schnitt pro eigener Ballbesitzphase spielte. Pauschal gilt: Je höher der Wert, desto kombinationssicherer ist das Team.

7. Die Noten …

Spieler CU-Note Kicker NZ BILD WhoScored
Christian Mathenia +5 5,5 4 4 5,5/10
CU-Urteil: Patzte erneut, als er ohne Not Erras entgegenlief und so eine Kollision mit ihm produzierte, die so zum 3:2 führte. Beim 2:2 chancenlos, auch wenn der Ball lang unterwegs ist. Zuvor mit einigen ordentlichen Paraden.
Oliver Sorg 3- 3,5 4 3 6,8/10
CU-Urteil: Grundsolide defensiv. Offensiv mit wenig Impulsen.
Georg Margreitter 4 4 4 4 6,9/10
CU-Urteil: Ohne große defensive Wackler, aber auch ohne Schwung nach vorne oder Aggressivität in den Duellen.
Patrick Erras 5 5 5 5 5,4/10
CU-Urteil: Am 3:2 mitschuldig, auch sonst sehr wacklig. Mit teilweise sehr passivem Kopfballverhalten.
Lukas Mühl +5 4,5 5 5 6,5/10
CU-Urteil Fahrig mit viel Streuung im Aufbauspiel. Defensiv nicht immer sicher.
Fabian Nürnberger 4- 4,5 5 5 6,9/10
CU-Urteil: Ließ die linke Seite zu offen, weil er um offensives Antreiben bemüht war. Muss seinen Offensivdrang bisweilen noch besser zügeln.
Johannes Geis 3- 3 4 3 6,9/10
CU-Urteil: Tat dem Spiel in den hektischen Phasen gut, setzte aber nicht die großen Akzente nach vorne.
Hanno Behrens +4 3,5 4 4 6,6/10
CU-Urteil: Leicht fahrig in den Abspielen und im Zweikampf, aber ohne die ganz großen Fehler.
Robin Hack 2 2 1 2 7,9/10
CU-Urteil: Enorme Dynamik im Vorwärtsspiel, belohnte sich mit zwei Toren. Muss aber noch durchsetzungsfähiger in den Duellen werden.
Nikola Dovedan 5 4 4 5 6,8/10
CU-Urteil: Vergab eine gute Chance, hatte auch sonst einen gebrauchten Tag mit wenig Bindung zum Spiel.
Michael Frey 2- 2 2 2 8,8/10
CU-Urteil: Zeigte einmal mehr, warum er einer der Schlüsselspieler in Canadis System ist, körperlich präsent, stellte mit seinem Tor das Spiel auf den Kopf und blieb bis zur Auswechslung unermüdlich.
Lukas Jäger 3- 3,5 4 3 6,6/10
CU-Urteil: Kam zur Pause für Margreitter und stabilisierte die Defensive ein wenig. Vor allem aber war er aggressiv und präsent in den Duellen.
Felix Lohkemper 3- 4 6,4/10
CU-Urteil: Ohne Fehlpass, legte das 3:3 auf. War deutlich präsenter als Dovedan, den er ersetzte, allerdings auch er eher durchsetzungsschwach.
Sebastian Kerk 6,3/10
CU-Urteil: Kam sehr spät für Frey, hätte dennoch beinah per Freistoß getroffen.

46 Gedanken zu „Analyse: Im Schwebezustand

  • Ich finde die Bewertung in fast allen Fällen zutreffend, nur bei Dovedan würde ich etwas besser bewerten, schließlich hatte Dovedan das 1:1 durch agressives Pressing direkt vorbereitet und somit den Club in einer frühen Phase im Spiel gehalten.

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  • Sorg ist für mich zu gut bewertet. Wie er vor dem 0:1 und auch vor dem vermeintlichen 1:2 verteidigt, erinnerte schon sehr an dickbäuchigen Freizeitkick. Das hat mit „grundsolide defensiv“ finde ich wenig zu tun…

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    • Muss sagen das ich die Szene von Sorg vor dem vermeintlichen 2:1 auch sehr schwach fand, als er gemächlich zum Gegner hin trabte und der somit unbedrängt flanken konnte. Ansonsten war aber Darmstadt über die rechte Seite gefährlicher. Nürnberger hatte nach vorne einige gute Szenen, dafür war Heller öfters durch. Von Dovedan kam dieses mal außer dem Ballgewinn leider nicht allzu viel. Frey gefällt mir auch gut; sieht zwar immer etwas ungestüm aus, aber er macht viele Bälle fest und hat auch das Auge für den Mitspieler wie bei der Riesenchance von Hack.

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  • Ich glaube, eine Pause würde Mathenia mal gut tun. Dann kann er wieder mal runter kommen, ruhiger werden und danach die Mannschaft wieder verstärken. Wozu haben wir einen Torwart Nr 2? Genau für eine solche Situation. Der arme Kerl kann einen ja Leid tun. Ich würde den Druck etwas von ihm nehmen.

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  • Das Mathenia am 2:2 nicht unbeteiligt ist, sehe ich nicht so. Die Kopfballverlängerung auf den 2. Pfosten geschah doch vglw. früh in der Aktion. Er lag schon „lange“ am Boden, als sich drei Darmstädter darum stritten, wer den Ball aus 50cm über die Torlinie bringen darf.
    Die absolute Formschwäche von Mathenia ist der Schlüssel für unsere aktuelle Punktschwäche gegen übliche 2. Ligakonkurrenz: Statt eines knappen Sieges gibt es nur Remis oder statt eines Remis dann eine Niederlage.
    Was macht man da jetzt: Weiter Mathenia vertrauen oder eben nicht und Lukse reinstellen? Jedes Spiel nach Dresden mindestens einen „Ratzen“, das darf im Profifussball nicht passieren.

    Sorg sehe ich ebenfalls bei einer 5, schon alleine wegen seiner absoluten Passivität vor der Flanke zur 1:0 Führung für die Lilien. Den Spielanfang gleich zu verschlafen sollte gerade einem Routinier wie ihm nicht passieren.

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    • Dazu fällt mir ein Interview vom vergangenen Wochenende ein mit Kölns Armin Veh. Gefragt wurde er, wieso Köln so viele Gesprächsrunden mit den Trainerkandidaten brauchte, bis sie sich für einen entschieden. Und ob man denn bei einer Unterhaltung die fachliche Kompetenz heraus hören könne.

      Seine Antwort, sinngemäß: man kann davon ausgehen, dass heutzutage jeder Trainer im Spitzenbereich in der fachlichen Theorie top ist. Entscheidend sind seine Fähigkeiten in der Kommunikation. Erreicht er Spieler menschlich, beherrscht er gruppendynamische Prozesse und vor allem kann er sein Wissen vermitteln, so dass die Spieler ihm folgen.

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      • Auffällig ist zumindest, dass weder das was Florian in seinem Artikel zu Canadi geschrieben hat noch das was Canadi, laut seiner Präsentation(vgl.11Freunde) spielen lassen will, deutlich bei der Spielweise des Clubs zu erkennen ist.

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    • Nein, bitte lass es nicht sein.

      Es geht bei Noten darum, das eigene subjektive Bild mit subjektiven Bildern anderer Interessierter und Experten zu vergleichen, einzuordnen und eventuell zu überdenken.

      Ich habe beispielsweise Behrens deutlich schlechter gesehen als überall benotet. Aber wenn ich mir die Homogenität der Behrens-Noten bei einer 3,5 – 4,0 ansehe muss ich wohl oder übel zugeben, dass ich vermutlich nur wegen meiner negativen Grundhaltung gegen seine Spielweise in den letzten 14 Monaten eine 5 gegeben hätte.

      Deshalb hier der beste Hashtag seit #ichbereuedieseliebenicht:

      #procunoten

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  • @ block 4

    „Seine Antwort, sinngemäß: man kann davon ausgehen, dass heutzutage jeder Trainer im Spitzenbereich in der fachlichen Theorie top ist. Entscheidend sind seine Fähigkeiten in der Kommunikation. Erreicht er Spieler menschlich, beherrscht er gruppendynamische Prozesse und vor allem kann er sein Wissen vermitteln, so dass die Spieler ihm folgen.“

    Ich glaube, dass Streich das oben angesprochene Anforderungsprofil erfüllt und der hat nach dem Sieg der Freiburger, in Hoffenheim, einen bemerkenswerten Satz fallen lassen:

    „Das Spiel gewinnen und verlieren die Spieler und nicht die Trainer.“

    Je mehr das Spiel „verwissenschaftlicht“ wird, um so schwieriger scheint es für viele Spieler zu werden, die Theorie in der Praxis umzusetzen. Fußball ist nun mal ein „Fehlerspiel“.

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    • Streich hat am vergangenen Wochenende nach dem Sieg in Hoffenheim noch einen weiteren bemerkenswerten Satz fallen lassen:

      „Die Taktik ist zweitrangig, entscheidend war auch heute wieder die Mentalität.“

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      • Ich schließe daran an. Unsere Nasen sollten einfach damit anfangen, neunzig Minuten tatsächlich auf dem Platz zu stehen, nicht nur 30 Minuten, wie gegen Sandhausen, oder 80 Minuten, wie gegen Heidenheim, oder 60 Minuten, wie eben gegen die Lilien. Den Rest der Zeit träumt der eine oder andere von Schommers 4-5-1 und gaaaanz langsamen Spielaufbau.

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      • @ fränki

        Wurde das Problem beim Club erkannt und deshalb ein Mentaltrainer geholt?
        Wäre durchaus möglich.

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        • @ Hans 65

          Wie Du sagst: Durchaus möglich.

          Mathenia steht ohne Zweifel neben sich, kanns deutlich besser, wie wir wissen, @Armin hat das an anderer Stelle gut analysiert.

          Margreitter fehlt es an Spielpraxis. Mühl ist womöglich enttäuscht, dass sich niemand aus der Belle Etage so richtig für ihn interessiert hat. Erras hat sich mit seiner neuen Position bislang nicht wirklich angefreundet, so schaut’s zumindest aus.

          So hat derzeit jeder in unserer Hintermannschaft mit sich selbst zu tun.

          In Sandhausen haben wir ebenso miserabel verteidigt in Halbzeit eins. In einer Viererkette wohlgemerkt. Wenngleich sich die Spieler mit dieser eher zuhause fühlen dürften als in der Dreierkette. Welche mit einem jungen Linksverteidiger, ob Nürnberger oder Handwerker, und dem routinierten, aber nicht allzu schnellen Sorg auf Rechts schon riskant scheint.

          Dass die Dreierkette zur taktischen Klaviatur gehört…eh klar. Aber man sollte es vielleicht nicht erzwingen? Zurück zu Streich: Entscheidend aber ist oftmals ohnehin die Mentalität.

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          • Der Mentaltrainer muss die gebeutelten Seelen stabilisieren.Palikucas Erklärungsansatz: Die Findungsphase nach dem großen Umbruch gepaart mit den Negativerlebnissen der Abstiegssaison ergeben derzeit einen Mix, der zu leicht zu Gegentoren führt. (Kicker)
            Ich hoffe mal der neue Mentaltrainer behebt das Problem schnell. Ich habe keine Lust die letzte Saison noch länger als Ausrede für diese Saison angeführt zu bekommen. Dafür ist zu viel umgebaut worden

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            • Finde die Ausrede auch zu einfach, dankbar, daß es sie gibt. Der VFB Stuttgart und der HSV haben mindestens den selben Umbau bis hin zur sportlichen Führung. Da führt der Mix auch nicht zu einer derartigen Verunsicherung (Tabellenplatz 1+2) und von letzter Saison sind doch nicht mehr viele auf dem Platz.

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              • Schön, dass Ihr beide einer Meinung seid. 😉

                Aber Ihr habt ja Recht. Vielleicht sollte der (in der Sportwelt anerkannte) Mann aus den Bergen auch mal ein paar Takte mit unserem Trainer quatschen. Denn Canadi muss seine Vorgaben schließlich überzeugend rüberbringen.

                Mathenia und Mühl waren für mich eine Bank in Liga zwei. Unfassbar eigentlich. Beziehungsweise typisch Club.

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                Antwort
  • @fränki

    Dass die Dreierkette zur taktischen Klaviatur gehört…eh klar. Aber man sollte es vielleicht nicht erzwingen? Zurück zu Streich: Entscheidend aber ist oftmals ohnehin die Mentalität.

    Dreierkette muß man schon können unter Wettbewerbsdruck, das ist schon anspruchsvoll, wenn wir angeblich doch so „verunsichert“ durch die letzte Saison, ist sie dann die Lösung? Im übrigen weder der HSV noch der VFB spielen mit Dreierkette und die haben etwas mehr Qualität im Kader als wir.

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    • was für eine unsinnsdiskussion…wer sich die gegentore ansieht und dann zum schluss kommt, es liegt an der dreierkette, sollte dann eben doch vielleicht lieber skifahren schauen, weil von fußball kann er nicht so viel verstehen.

      systematisch war an den gegentoren nämlich einfach absolut gar null, nicht im ansatz. aber natürlich ist die dreierkette schuld, wenn der torwart den abwehrspieler übermotiviert abräumt, bei Freistößen auf der linie klebt oder wie eine bahnschranke fällt und deshalb fernschusstor nach fernschusstor fällt. liegt sicher an der dreierkette…

      wenn jetzt die dreierkette schuld ist, warum lag die abgrundtief schlechte leistung in sandhausen dann nicht an der viererkette? warum kamen beide spiele ohne gegentor mit einer dreierkette, wenn die spieler die doch nicht können?

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      Antwort
      • Und wer soviel Verständnis gegenüber der geäußerten Meinung Anderer hat wie du, sollte dann vielleicht einen Erklärungsansatz liefern, der Allen zeigt woran es liegt.Du bist ja scheinbar Experte…
        Es geht überhaupt nicht um Dreierkette/Viererkette-es geht um eine fehlende Ballance zwischen Abwehr und Angriff.Ein zu Null Spiel war dermaßen defensiv (Dresden) das man da auch schon wieder Angst bekommen konnte.Stabil stehen auf Kosten der Offensive ist auch keine Lösung.Die ungedeckten Räume vor dem eigenen 16er sind auch schon mehrfach aufgefallen und haben zu Gegentoren geführt.Offensiv findet der Club nur bei Standards im gegnerischen Strafraum statt-auch das ist eine große Baustelle.Die individuellen Fehler sind dann lediglich ein Sahnehäupchen auf dem Kuchen der Unzulänglichkeit.Sie sollten allerdings nicht den Blick verstellen auf die „System“fragen und die Kluft zwischen eigener Verlautbarung des Trainers und der Spielweise seines Teams.

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        • Dass der Club offensiv im gegnerischen Strafraum ausschließlich durch Standards stattfinden würde, seh ich nicht so. Denke, dass die Handschrift unseres Trainers in der Offensive schon erkennbar ist und dass sich diesbezüglich keine Kluft zwischen eigener Verlautbarung und (vertikaler) Spielweise auftut. Wobei Frey durchaus ein wichtiges Puzzleteil sein dürfte.

          Ansonsten aber volle Zustimmung, @Christian.

          Der „kicker“ hat das Fehler-Festival vom Böllenfalltor übrigens mit der Spielnote 1,5 geadelt. Ein Spektakel also. Aha. Für mich war das der reinste Horrorfilm. Wie oft ist Darmstadts Heller eigentlich infolge einfacher, langer Bälle durchgebrochen? Gefühlt 100 Mal.

          Spektakel ist außerdem nur, wenn der Club gewinnt.

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          • seh ich nicht so. Denke, dass die Handschrift unseres Trainers in der Offensive schon erkennbar ist und dass sich diesbezüglich keine Kluft zwischen eigener Verlautbarung und (vertikaler) Spielweise auftut. Wobei Frey durchaus ein wichtiges Puzzleteil sein dürfte.

            Vertikale Spielweise liegt auch vor, wenn der Ball im Tor liegt😂
            Auch wenn es aus einem 25 Meter Fernschuss resultiert.Oder beim Tor von Dovedan in Dresden, der lange Schlag auf Dovedan kam auch von hinten.
            Wo zum Teufel ist das Pressing, aus dem heraus der schnelle Pass nach vorne resultieren soll, der dann die gegnerische Abwehr in Unordnung überspielen soll?Die gegnerische Abwehr wohlgemerkt.

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            Antwort
            • seh ich nicht so. Denke, dass die Handschrift unseres Trainers in der Offensive schon erkennbar ist und dass sich diesbezüglich keine Kluft zwischen eigener Verlautbarung und (vertikaler) Spielweise auftut. Wobei Frey durchaus ein wichtiges Puzzleteil sein dürfte.

              Gute Offensive – Schwache Defensive. Da könnte eben das Problem liegen, daß das der Preis ist, wenn die Abstände nach vorne zu groß werden und zu viele oder große Schnittstellen aufgehen. Daher meine ich ja eine 3er Kette ist sehr anspruchsvoll zu spielen, daher tun das die wenigsten vor allem in der 2. Liga nicht. Die beiden Außen rücken im vorwärtsgang ja sehr weit auf und in die Lücken kommen die Bällen dann im Umschaltspiel des Gegners. Vielleicht fehlt da einfach noch die Balance

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              Antwort
            • …wie man die eigene Abwehr durch hohes Pressing in Unordnung bringt, haben wir ja in der vergangenen Saison gesehen. Was uns da in Leipzig passiert ist, war bester Anschauungsunterricht. Insofern ist das von Damir Canadi angestrebte Pressing ein hehres Ziel, was man allerdings nicht über Nacht verankern kann. Michael Köllner dürfte dem zustimmen.

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              Antwort
                • Also in Dortmund schon 🙂 und mit 3er Kette, ganz moderner Fußball halt.

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                • Juwe-nochmal zur Erinnerung, aus der Analyse des Kickers:“Defensiv mit einer Fünferkette reihte sich der Club auf und erwartete die Borussia mit allen Mann in der eigenen Hälfte. Sollte es ein Geduldsspiel für den von Beginn an nach einer Lücke suchenden BVB werden?“
                  Wenn du die Anordnung der taktischen Aufstellung als Maßstab nimmst könnte man auf die Idee einer Dreierkette kommen.In der behaupteten Dreierkette hätten dann zwei Spieler gespielt , die es eine Saison und eine Liga tiefer immer noch nicht können in einer Dreierkette: Mühl und Margreiter.

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                • @Herbertgerbert, Fränki meint wahrscheinlich das Leipziger Pressing (was ja wirklich nicht ohne ist)

                  beim Club kann ich mich an kein organisiertes erfolgreiches Pressing erinnern- das ist seit Jahren Stückwerk

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                • Meine schon das Nürnberger Pressing in Leipzig. Oder besser gesagt den Versuch, welcher grandios scheiterte.

                  Ansonsten stand Köllner nicht wirklich für hohes Pressing, stimmt.
                  Wir haben die Gegner lieber „verbluten lassen“. 😉

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                • An Pressingversuche seitens des Clubs in Leipzig kann ich mich gar nicht erinnern-gut es stand ja bereits nach 7 Minuten 0:2.
                  Mag sein das das mal ein Plan gewesen sein soll, aber zur Aufführung kam es ja nie-„der zu offen und körperlos agierende Club fand nie zu Kompaktheit(Kicker) klingt jetzt auch nicht unbedingt danach

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                • Juwe-nochmal zur Erinnerung, aus der Analyse des Kickers:“Defensiv mit einer Fünferkette reihte sich der Club auf und erwartete die Borussia mit allen Mann in der eigenen Hälfte. Sollte es ein Geduldsspiel für den von Beginn an nach einer Lücke suchenden BVB werden?“

                  Und worum gehts eigentlich? ..wie so oft

                  Eine 3er Kette wird in der Rückwärtsbewegung zur 5er Kette, wenn mans rechtzeitig schafft 🙂 dafür war das Dortmunder Umschaltspiel nur etwas zu schnell und die Schnittstellen zu groß zwischen den beiden AVs und der 3er Kette dahinter. Wir standen im Hinspiel viel höher als im Rückspiel, in dem Schommers 2 enge 4er Ketten ab 30m vorm Tor aufbaute. Da war es wirklich dicht und eng. Das Hinspiel war ein Spaß für Dortmund so viel Räume.

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                • Um was geht es eigentlich? Erstens versuchst du mit dem Verweis auf das Dortmund Spiel nachzuweisen, dass 3er Kette schon damals nicht funktioniert hat , da kann man dann drauf Schaum und sagen gegen Dortmund hat der Fachbeobachter( Kicker) eine Fünferkette gesehen-oder man sagt egal die individuelle Klasse von Dortmund hätte uns in 9 von 10 Fällen eh besiegt.Das 0:0 im Rückspiel kann also als Ausnahme gesehen werden.Ich zitiere mal Steffen Baumgart von Paderborn nach dem 1:5 gegen Schalke: wir wussten das solche Ergebnisse passieren können.
                  Wichtig ist letztlich die Taktik die auf dem Platz, während des Spiels erkennbar ist und nicht die Absichtserklärungen davor.Manchmal reicht auch die Taktik nicht-aber gegen Darmstadt

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              • Um was geht es eigentlich? Erstens versuchst du mit dem Verweis auf das Dortmund Spiel nachzuweisen, dass 3er Kette schon damals nicht funktioniert hat ,

                Ich habe Herbert geantwortet und in Dortmund hat es ja ganz offensichtlich nicht funktioniert und zwar weder Offensive noch Defensive. Da gibt es ja keine zwei Meinungen.
                Ob die 3er Kette in der 2. Liga funktioniert ist wieder ein völlig anderes Thema, das hat ja mit letztem Jahr überhaupt nichts mehr tun. Anderer Tainer, anderes Personal. Was du immer erfindest und in einen kurzen Satz reinintepretieren kannst schon bemerkenswert.

                Zu jetzt. Es gibt aber in der 2. Liga überhaupt keine Mannschaft ausser uns die 3er Kette spielt, das sagt auch schon einiges. Auch kein HSV oder VFB. In der 1. Liga spielt der FCB es ab und zu aber die haben natürlich auch eine andere Qualität oder Mannschaften auf internationalem Niveau.

                Was wir durch die Verunsicherung in der Defensive jetzt bereits an Punkten liegen lassen haben und uns schon frühzeitig wieder selbst unter Druck setzen. In Dresden konnten wir nur froh sein, daß sie mit ihren Chancen nichts anzufangen wussten. Schaun wir einfach mal wie es weitergeht.. wir haben individuelle Qualität aber als Mannschaft das funktioniert einfach noch nicht (Darmstadt deutlich mehr Ballbesitz) und ich glaube nach 3 Monaten dürften schon mal was funktionieren. Meine Kritik geht klar in Richtung Canadi.

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              • will jetzt wirklich nicht für CEF werben, aber die Talktrunde mit Driller habe ich mir gestern abend angesehen, finde ich sehr aufschlussreich zur Situation, kann in allen Punkten nur zustimmen. Dazu mein Schulkamerad Biechele vom Kicker 🙂 kickte damals noch beim Post SV mit den Niklaus Brüdern zusammen in seiner Klasse. Die haben immer unsere Schulmeisterschaft gewonnen jedes Jahr. Dagegen war kein Kraut gewachsen, die Niklaus Brüde (3 Brüder) r zumindest der Thomas war für mich auch ein riesen Talent, verstehe ich heute noch nciht dass nicht mehr daraus wurde, alter Schwede konnten die kicken 😮

                aber gute Talkrunde
                http://www.cef-nuernberg.tv/clubtalk/videos/3645_club_talk_d98-fcn/

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                • Stimmt, gegen die Niklaus-Brothers war keine Grätsche gewachsen. 1x ein Unentschieden als höchstes der Gefühle!

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                • Ich glaube der Thomas hat es sogar bis in die 2. Liga geschafft, ist aber mit Unterhaching abgestiegen trotz 7 Tore als Mitteldspieler 😮

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      • komcp2: „wie eine bahnschranke fällt und deshalb fernschusstor nach fernschusstor fällt. liegt sicher an der dreierkette…“

        Vielleicht solltest Du in deiner toleranten Art auch berücksichtigen, dass ein aus der 3er-Kette ausgerückter 6er vor dem 16er auch helfen könnte, dass es gar nicht zum Fernschuss kommt?

        Einer mehr in der Kette ist einer weniger im Mittelfeld, wo die Gefahr droht!

        RETTET DIE GROSSBUCHSTABEN!

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        • Na ja, es geht ja nicht darum, dass Mathenia unhaltbare Bälle halten soll. In diesem Fall würde Deine Theorie des ausgerückten 6ers helfen. Es geht doch nur darum, dass er haltbare Bälle , wie gegen Rapid, HSV, Heidenheim, etc. abwehrt. Das hat nichts mit System, sondern nur mit individuellem Können zu tun.

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          • Mathenia das individuelle Können abzusprechen ist aber auch eine ganz eigene Sichtweise. Muss auch nicht in jedem Post gebetsmühlenartig wiederholt werden!

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            • Ist halt die Frage, was Du sagen willst. Wenn Du Alibis für seine Absolution suchst, dann kannst Du genauso Licht- und Platzverhältnisse, Pech wie das System anführen. Wenn Du jedoch ernsthaft Ursachen für die vielen Fehler suchst, kommst Du an ihm nicht vorbei. Etwas Anderes wäre uns allen doch angesichts der Alternativen nur recht.

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  • @kompcp

    wenn jetzt die dreierkette schuld ist, warum lag die abgrundtief schlechte leistung in sandhausen dann nicht an der viererkette? warum kamen beide spiele ohne gegentor mit einer dreierkette, wenn die spieler die doch nicht können?

    Weil dann auch die Routine fehlt, wenn man standardmäßig auf die Dreierkette setzt. Das kann vielleicht Bayern München umsetzen mit ihrer Qualität. Mehr Gegentore haben nur Wehen und Bochum. Das muss ja Ursachen haben. Natürlich ist es nicht das einzige Allheilmittel aber defensiv mehr Stabilität würde schon sehr viel weiter helfen zumal ich uns in der Offensive stärker besetzt sehe als letztes Jahr in der 1. Liga. Darmstadt erzielt in ganzen 5 Spielen 3 Tore und im 6. Spiel gegen uns alleine 3 Tore. Ich würde mich auf ein System festlegen und welches das wäre ist klar, das einfachere. Wir können das ja weiterhin beobachten… 😮

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  • Die richtige Mentalität hat uns bereits letzte Saison gefehlt. Da sind wir ja selbst als Aufsteiger und krasser Underdog weniger kämpferisch als das Gros der anderen Teams aufgetreten. Das liegt also nicht alleine am Trainer. Dennoch ist das ein ganz entscheidender Schlüssel um die personelle Überlegenheit gegenüber 15 von 18 Teams in Resultate zu übersetzen.

    Daneben muss der Fokus stärker auf zu Null spielen gesetzt werden, sprich Canadi muss sein System kurzfristig so anpassen bzw. einspielen lassen, dass wir uns nicht 5x pro Spiel auskontern lassen.

    Der dritte Hebel ist ein wenigstens durchschnittlicher Zweitligatorhüter, der nicht Spiel für Spiel die Mannschaft runterzieht. Ich wüsste nicht, warum man hier noch auf Mathenia setzen sollte, wenn nicht sein Ersatz auch ein Fehlgriff ist. Mathenia spielt so, wie ich es befürchtet habe, als man ihn verpflichtet hat. Er war auch letzte Saison schon mit einigen kapitalen Aussetzern unterwegs, aber war in der Rückrunde zugegeben stark. Das war jedoch offenbar ein positiver Ausreißer. Es muss nun gewechselt werden. Die 4 Ratzn weniger und wir hätten 5 Punkte mehr auf dem Konto und alles würde sich gut anfühlen.

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  • Selbstverständlich sollte ein personal für eine dreierkette vorhanden sein.
    Gegen 98 waren es jedenfalls nicht die richtigen!
    Hier muss aber auch das gesamte Team nach hinten besser verteidigen.(Nürnberger/Sorg)
    Mathenia allein die Schuld zu geben wäre falsch.
    Taktik hin oder her, es wird zu viel, unnötig rotiert.
    Eine eingespielte Abwehrformation wäre der Anfang für stabilere Defensivleistungen.
    Nach vorne haben wir durchaus gutes, entwicklungsfähiges Potential.

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  • Unsere Probleme in der Abwehr hat meiner Meinung nach mehrere Gründe: Zum einen das verletzungspech .Erst Mühl und Margreiter, jetzt wieder Sörensen und Valentini.Dazu kommt dass mehrere in einer Formkrise stecken wobei das bei einem jungen Kerl wie Mühl einfach auch dazugehört. Außerdem soll jetzt mit Dreierkette gespielt werden das braucht seine Zeit.

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  • O.T.
    Eine Frage an die Transfer-Experten:
    Ich lese gerade, dass In der Partie des Champions-League Siegers 2016, 2017 und 2018 beim französischen Meister auf Seiten der Hausherren ein ehemaliger Club-Spieler eingewechselt wurde.
    Verdient der Club da jetzt ein kleines Zubrot? Oder hat das der, dessen Name nicht genannt werden darf, auch schon wieder schlecht verhandelt? Oder war der damals sowieso nur ausgeliehen?
    Fragen über Fragen, während ich darüber nachdenke, ob wir es auch noch jemals wagen dürfen, von „La Decima“ zu träumen. Hier in den geliebten Niederungen der zweiten Liga zwischen Nicht-funktionierender 3er-Kette und dem historischen Ereignis von Nicht-funktionierendem hohem (oder war es: tiefes) Pressing in Leipzig oder Dortmund. Und am Samstag wartet schon der Angstgegner KSC, oh je, oh je, oh je….

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