Heiterkeit auf der Tribüne

„Zwei zu zwei am Böllenfalltor“, sagt der Mann im Fernseher, „und der 1. FC Nürnberg wird sich schwarzärgern, dass er es in der Phase nach der Halbzeitpause versäumt hat, den Sack zuzumachen, Chancen hatte er genug, klare Chancen, hunderprozentige Chancen, da hätte es klingeln müssen, da hätte es drei zu eins, wenn nicht sogar vier zu eins für die Gäste heißen müssen – ABER WAS MACHT ERRAS DA! WAS MACHEN MATHENIA UND ERRAS DA! DREI ZU ZWEI FÜR DIE LILIEN! DURSUN SAGT DANKESCHÖN! Mein lieber Freund! Hat man sowas schon einmal gesehen?! Erras köpft den Ball über den eigenen Torwart und serviert dem Gegner einen Treffer auf dem Silbertablett! Das hat doch mit Profifußball nichts zu tun. Das ist doch – wie soll man sagen? – Dick und Doof? Buster Keaton? Slapstick pur ist das, da sollte man doch glatt im Nachhinein noch eine Komikzulage auf den Eintrittspreis draufschlagen, da lacht man sich ja kaputt, da hält man sich ja den Bauch vor Lachen, da herrscht – um den österreichischen Liedermacher Wolfgang Fendrich zu zitieren – Heiterkeit auf der Tribüne (klick)…“

 

„Tja.“

 

„Hm.“

 

„Weißt du, was das beste an diesem Spiel ist?“

 

„Sag’s mir, mein Sohn!“

 

„Dass heute Sonntag ist und nicht Freitag (klick).“

[Zum Spiel: klick, klick, klick, klick.]

31 Gedanken zu „Heiterkeit auf der Tribüne

  • Das eigentlich Erstaunliche an der Slapstick-Einlage von Erras und Mathenia war, dass Erras keine Gehirnerschütterung und keinen bleibenden Schaden davongetragen hat. Ist mir ein Rätsel, wie man nach solch einem Zusammenprall noch das Spiel zu Ende bringen kann…

    5

    0
    Antwort
    • …wenn man sehenden Auges in so eine Situation läuft, gibt es wahrscheinlich nicht viel zu erschüttern :mrgreen:

      7

      1
      Antwort
  • Wenn man möchte könnte man in diesen Slapstick etwas hineininterpretieren und sich Fragen stellen, wie es passieren kann, dass ein doch eigentlich kluger Spieler wie Erras, der ja gesehen hat, dass sein Torwart in dieser Situation (unnötig) auf ihn zuläuft, so einen Bock schießt.
    Man könnte es als signifikant dafür heranziehen, dass die Defensivakteure beim Club von irgendetwas überfordert sind. Vom Gegner können sie es – mit Verlaub, werte Darmstädter – nicht gewesen sein.

    Vielleicht ja vom System?

    Nur mal so in den Raum gestellt.
    Aber vielleicht ist das auch überinterpretiert. Ist ja nicht so, als wäre so etwas gestanderen Spielern nicht auch schon passiert.

    12

    1
    Antwort
    • So wie Mathenia da angerauscht kam stand zu befürchten er würde den Ball außerhalb des Strafraums mit der hand erwischen-besonders kontrolliert sah Mathenia dabei nicht aus- er ist auch der Hauptakteur in diesem Slapstick

      5

      1
      Antwort
  • Die verunsichern sich da wohl dauernd Gegenseitig, deshalb auch das teilweise desaströse Abwehrverhalten.
    Mit der Dreierkette kommen sie noch immer nicht zurecht und für die Viererkette sind sie mittlerweile wohl zu Durcheinander. Dazu dann noch Rotationen teils verletzungs-, aber auch teils trainerbedingt und irgendwie fehlendes Personal, z.B. für den Zentrumsspieler, da sehe ich Erras einfach nicht.
    Und schon ist das wackelige Zuordnungsfehlverhalten erklärt.
    Nicht erklärt sehe ich damit aber diese seltsame Passivität allerorten. Da wird z.B. vor dem 1:0 dem flankenden Darmstädter alle Zeit der Welt gewährt und in der Mitte herrscht dann ebenfalls nur schläfriges agieren. Diese Passivität war seit dem HSV Spiel ein Quell ewigen Ärgernisses.

    11

    0
    Antwort
    • Möglicherweise fehlende mentale Stärke, Angst Fehler zu machen. Angst kann einen lähmen. Teilweise scheinen mir manche Spieler zu schläfrig und zu wenig Geschwindigkeit zu haben. Mangelnde Fitness für das laufintensive System Canadis ? Deswegen auch der neue Alpin Spezialist als vielleicht sogar Mental und Fitnesscoach? Möglicherweise, er hat schon erfolgreiche Sportler betreut und zu erfolgreichen Sportlern gemacht. Und bei Erras merkt man, wie weit weg er immer noch von der Form vor seiner Verletzung ist.

      5

      0
      Antwort
  • Ewerton fehlt mehr als befürchtet. Die Defensiv-Sicherheit des Schommers-Catenaccio ist Geschichte. Zum Glück aber auch die damit einhergehende Harmlosigkeit im Sturm…

    4

    0
    Antwort
    • Ewerton fehlt mehr als befürchtet. Die Defensiv-Sicherheit des Schommers-Catenaccio ist Geschichte. Zum Glück aber auch die damit einhergehende Harmlosigkeit im Sturm…

      Ewerton hat diese Saison kein einziges Spiel gemacht, er fehlt also nicht. Für mich hat Schommers das spielen lassen, was zu dem Kader zu den Spieler gepaßt hat und das sehr ordentlich. Harmlosigkeit im Sturm, wenn hatten wir denn schon außer Pereira? ..da war ja so gut wie nix.

      4

      7
      Antwort
      • So ist es. Sie müssen lernen, ein Tor mehr zu schiessen, als der Gegner.
        Ein 5:4 sind auch 3 Punkte und aufsteigen kann man auch mit 68 Punkten und einem Torverhältnis von 71:67

        2

        2
        Antwort
  • Das Slaptsticktor sah beinahe wie einstudiert aus. Erras wollte in dieser Szene zu keinem Zeitpunkt den Ball auf Nummer sicher klären. Weder ins Seitenaus, noch mit Befreiungsschlag ins Nirgendwo. Er schien von Anfang an den Kopfball zurück zu Mathenia zu favorisieren. Dafür aber kam dieser viel zu kraftlos, Erras hatte aufgrund seiner Körperhaltung im Laufduell keine Chance auf einen passenden Kopfball zum Torwart. Er hätte ins Seitenaus klären müssen! Daher sehe ich die Hauptschuld bei ihm. Dass Mathenia dazu noch unglücklich aussah, geschenkt.

    8

    2
    Antwort
    • Da bin ich anderer Meinung. Ja Erras will den Ball von Anfang an per Kopf zum Torwart zurückgeben. Das klappt in 99% solcher Spielszenen auch, weil der Torwart zumindest im eigenen Strafraum stehen bleibt und dann den Ball per Hand aufnehmen kann.

      Warum Mathenia da so halsbrecherisch aus dem Strafraum stürzt weiß nur er selbst. Regelgerecht kann er den Ball in der Situation so gut wie nicht klären, er müsste mit hoher Wahrscheinlichkeit die Hand nehmen. Eine solche Aktion war für Erras nicht vorauszusehen.

      Wahrscheinlich nimmt er Mathenia auch erst kurz vor dem Ballkontakt wahr und dann ist es zu spät anders zu reagieren.

      Mathenia darf in der Situation niemals aus dem Strafraum kommen, Erras ist deutlich näher zum Ball als der Darmstädter Spieler, es gibt keinen Grund hier Kopf und Kragen ausßerhalb des Strafraums zu riskieren.

      Selbst wenn Mathenia hier den Ball mit dem Kopf klären würde, die einzige regelgerechte Klärung die für ihn möglich wäre, würde daraus eine hichgefährliche Situation entstehen, dass er den Ball aus dem Spielfeld bekommt ist sehr unsicher, sprich ein Darmstädter hätte auch dann immer die Chance den Ball im leeren Tor unterzubringen.

      Selbst bei einem Kopgball ins Aus hätte Darmstadt mit einem schnell ausgeführten Einwurf immer noch die Chance den Ball am zurücklaufenden Mathenia vorbei ins Netz zu spielen.

      Für mich war die Szene ein Indiz, dass Mathenia aktuell zu viel will, er wollte spektakulär klären, obwohl das gar nicht notwendig war. Ich habe bei Mathenia im Moment den Eindruck er will unhaltbare Bälle halten, bei Freistößen orientiert er sich viel zu früh in die Ecke, die durch die Mauer gesichert wird und macht damit die Torwartecke frei. Klar wenn jetzt der Ball spektakulär über die Mauer gezirkelt wird, hat er die Chance auf eine spektakuläre Parade, aber wenn der Ball ins Torwarteck gespielt wird, sieht er einfach nur doof aus.

      Ähnlich auch die Szene in Darmstadt, statt dass er einfach am 5er wartet was Erras macht, stürzt er spektakulär raus, eine Aktion, die dann den eigenen Spieler überfordert, der nie mit so einer Einlage gerechnet hat.

      Mathenia sollte sich wieder auf das einfache Torwartspiel konzentrieren, die Bälle halten, die er „haben muss“ und sich nicht an Weltklasseparaden versuchen. Er kann ein solider Bundesligatorwart sein, aber er hat schlicht nicht die Klasse zur Weltklasse.

      21

      2
      Antwort
  • Die Mannschaft hat in den letzten beiden Spielen nur zwei statt der möglichen sechs Punkte geholt weil sie viel zu viele, teils haarstäubende, individuelle Fehlleistungen gezeigt hat. Vorne wie hinten. Die gilt es abzustellen, dann klappt es auch wieder mit Siegen.

    6

    0
    Antwort
  • So langsam darf man aber auch mal die Systemfrage stellen. Taktisch hat die Mannschaft in der Defensive bisher kein einziges Mal überzeugt. Zwischen den Ketten war immer viel zu viel Platz und mit der Dreierkette scheinen zu viele Spieler überfordert. Ohne das es jetzt vermessen klingen soll hat der Club in den letzten drei Spielen mindestens 5 Punkte durch teils haarsträubende Fehler in der Abwehr verschenkt. Und wenn Canadi in der Offensive noch so erfolgreich ist, wird das wie mit Verbeek enden. Denn mit einem Schnitt von 2 Gegentoren pro Spiel ist man nicht zweitligatauglich.

    16

    1
    Antwort
  • Was die Slapstick-Einlagen des Duos Mathenia/Erras angeht schließe ich mich der Meinung von Armin an: Mathenia hat in der Situation außerhalb des Strafraums nichts verloren.
    Was für mich an diesem Spiel in Darmstadt in Darmstadt viel ärgerlicher war, war die Situation auf unserer linken Abwehrseite: da hat es ja durch Darmstädter Spieler Heller dermaßen oft, vor allem im ersten Abschnitt, aber auch später noch, lichterloh gebrannt, dass das auch schon etwas von Slapstick im Wiederholungsmodus hatte. Ich weiß auch nicht welche Folgerung die Schlimmere ist: ob es der Trainer nicht ebenfalls sieht oder ob er es sieht und nicht durch Umstellung ragiert. Auch ein über die Systemfrage darf nach diesem Spiel durchaus diskutiert werden: offensichtlich sind nicht alle Abwehrspieler für die 3-er Kette geeignet bzw. wäre vielleicht doch ein Petrak als defensiver 6er neben Geis sinnvoller. So viel Tore können wir vorne ja gar nicht schießen, wie wir im Moment mit der verunsicherten Abwehr einfangen. Und in der Tat: Ewerton fehlt in meinen Augen mit seiner Ruhe, Übersicht und Ballsicherheit mehr als zu erwarten war

    5

    0
    Antwort
  • Jetzt würde mich aber immer noch interessieren, wozu Herr Canadi jetzt einen österreichischen Skitrainer im Training braucht, so hoch sind die Berge bei uns doch nicht?

    3

    14
    Antwort
    • Typische Boulevardzuspitzung. 😁

      Der Skitrainer kommt nicht als Skitrainer, weil er nicht nur Skitrainer ist. Er kommt als Mentalcoach, was beim Blick auf die letzten Wochen schon erst einmal sinnvoll erscheint.

      20

      1
      Antwort
      • Jep, und er kommt nicht als dauerhaft Festangestellter, sondern soll dem Team durch die schwere Zeit helfen, wie ich es verstanden habe. Absolut sinnvolle Maßnahme in meinen Augen. Gerade für Mathenia hatte ich das ja ohnehin schonmal vorgeschlagen. Die lesen hier mit, glaube ich 😉

        16

        0
        Antwort
      • Wir haben die größten Probleme in der Defensive und zwar beim Spielsystem, vielleicht sollte man sich einfach auf Zweitliga Fußball Basics besinnen bevor man solche branchenfremden Experimente startet. Für mich eine überflüssige Maßnahme gerade im Moment, wo es auf anderes ankommt.

        3

        21
        Antwort
        • ach du meine güte … was ein unfassbar reaktionärer, steinzeitlicher, engstirniger und populistischer unfug noch unter bild-leser-niveau. es ist kein experiment, man hat lediglich wieder einen mentaltrainer angestellt und wer den mentalen bereich als „branchenfremd“ bezeichnet, sollte vielleicht überlegen, ob er nicht doch nichts vom fußball versteht, auch wenn er durch seine kommentarfrequenz und zurschaustellung seiner resistenz gegen sämtliche Meinungen, die nicht der eigenen engen weltsicht entsprechen, hier das gegenteil zu vermitteln versucht.

          28

          3
          Antwort
          • Völlig überflüssig in meinen Augen. Einen Skitrainer, der Erfahrung mit Einzelsportlern hat und keine Erfahrung mit Manschaftsdynamiken. Mir wäre eine 4er Kette viel lieber mit eingespielten Pärchen in der IV und Erras „vor“ der Abwehr, wo er seine Stärken ausspielen kann. Vielleicht benötigen wir noch einen Österreichischen Hüttenwirt für die gute Stimmung in der Mannschaft.

            5

            14
            Antwort
  • Mentaltrainer find ich gut. Allerdings find ich es auch ziemlich bedenklich, daß da jetzt schon einer als Notmaßnahme gebraucht wird.
    Bzgl. toller Offensive: im wesentlichen dürfte es das altbekannte Problem sein: wirklich gute offensive Spieler verteidigen auch nach hinten mit. Wenn sie sich nur auf die Offensive konzentrieren ist es ein Glücksspiel, ob es ihnen gelingt mehr Tore zu schießen als der Gegner.

    5

    3
    Antwort
    • Als Notmaßnahme sehe ich das nicht. Die Gesamtmentalität der Mannschaft stimmt ja, schließlich ist sie auch am Sonntag 2 x zurückgekommen.

      Ich denke, hier geht es um Optimierung und um spezielle Hilfe für einzelne. Somit liegt auch Juwe komplett daneben, es geht um einzelne, auch wenn sie Teil einer Mannschaft sind.

      10

      0
      Antwort
  • Mir ist das eigentlich egal, wer da noch alles hinzugezogen wird. Der wird stundenweise bezahlt, so dass kein großer Schaden entsteht, falls es nichts bringen sollte. Die großen Hebel liegen sicherlich im System und den Abläufen bei Canadi, aber wenn uns der Mentaltrainer auch nur zu z.B. einem Last Minute Sieg verhilft, dann hat sich das gelohnt. Im Endeffekt scheint es so, als dass man versucht, jede mögliche Schraube zu drehen. Und das finde ich erst einmal positiv und professionell.

    14

    0
    Antwort
    • Ich sehe es schon so, solange das Schicksal einem Spieler nicht außergewöhnlich trifft, sondern es rein um sportliche Leistungskurve geht, regelt das der Sport von alleine. Der beste Mentaltrainer ist Erfolg und dafür muß man nur gut Fußballspielen. In die Drucksituation hat sich Mathenia selbst gebracht durch diese Böcke. Er könnte es auch sportlich wieder regeln. Auffällig ist dennoch finde ich, letztes Jahr in der Rückrunde als die Abwehr recht sattelfest und stimmig war, lief auch er zu besonderer Form auf. Wenn man die Szene mit Erras betrachtet, sieht man doch, daß die ganze Abstimmung das blinde Verständnis nicht paßt. Dann steckt einer den anderen an. Das ist derzeit unser Manko und da glaube ich eben nicht, daß das ein Skitrainer regeln kann. Seis drum soll er da auch mit rumhüpfen, aber regeln kann das nur der Trainer Herr Canadi, ein System zu spielen daß der Abwehr wieder mehr Sicherheit gibt.

      2

      8
      Antwort
      • Eine Abwehr spielt doch nur wirklich stabil wenn der Torwart dahinter die richtigen Kommandos gibt.
        Oder der Torwart dahinter in seinem Bereich wenigstens Sicherheit ausstrahlt.
        Für einen verunsicherten Torwart ist es auch schwierig Sicherheit wiederzugewinnen, wenn eine instabile Abwehr vor ihm steht. Und wenn ein Tormann dumme Tore schlucken musste versucht er etwas anders zu machen – dreht er an der falschen Schraube können das übermotivierte Aktionen sein, die dann nach hinten losgehen.
        Diese Zusammenhänge kann man ähnlich für alle Spieler und jede Position herstellen – es ist ein Mannschaftssport wo die Gesamtleistung vom Team abhängt. Und wenn 10 Spieler gut zusammen funktionieren und in Form sind, findet auch der 11. Mann der verunsichert ist leichter wieder zu seiner Form.
        Aber auch jeder einzelne Spieler kann ganz bewusst sein Spiel bzw. den Umgang mit gewisse Situationen im Match optimieren. Genau dazu ist ein Mentaltrainer aus meiner Sicht eine gute Lösung.
        (Manche Trainer haben die Fähigkeit auch noch Mentaltrainer in einer Person zu sein – siehe Klopp).

        6

        1
        Antwort
        • Schommers hat es nachdem er übernommen hat sofort hinbekommen die Abwehr zu stabilisieren im 1. Spiel gegen Dortmund, Canadi checkt das nach 5 Spieltagen noch nicht, allein das 0:4 gegen den HSV am 2. Spieltag war doch schon klar, daß etwas grundsätzliches nicht stimmt, es nicht paßt. Da hättenm die Alarmglocken angehen müssenn. Darmstadt trotz Torflaute dürfen gegen uns schon nach 6 Minuten treffen und bekommen am Ende ein Slapstick Tor obendrauf geschenkt. Daß wir in der 2. Liga die selbe Schießbude sind wie in der Hinrunde der 1. Liga, ja mich stört das gewaltig. Die Antwort darauf ist ganz bestimmt kein Skitrainer, der noch nie im Fußball gearbeitet hat, den er aber aus einem „Gespräch“ kennt. Aber gut .. we will see 🙂

          2

          7
          Antwort
          • Vielleicht solltest Du in Deine Überlegung zu Schommers auch mit einbeziehen, dass Dortmund zu uns in der absoluten Krise kam, in der Zeit haben sie die Meisterschaft verspielt. Und unter Schommers wurden weniger Punkte geholt als unter Köllner, so gut hat das System dann doch nicht funktioniert.

            Du pickst Dir immer ein zwei Punkte raus und extrapolierst dann auf das Ganze, herauskommen immer schiefe Bilder.

            Und zum Thema Mentalcoach, es gibt wohl keinen Bereich im Spitzensport wo solche Unterstützung nicht angenommen, bzw. genutzt wird. Ich kann jetzt kein Problem erkennen, warum das bei uns schlecht sein soll. Mit Deiner Argumentation kann man am Ende auf jeden Trainer verzichten, weil Fuballspielen sollten Profis doch können, oder?

            Unser Problem aktuell ist ja nicht die 3er Kette, die in Wahrheit ja auch nur der innere Teil der 4er Kette plus defensivem 6er davor ist. Das System bietet für und die Option einen Geis etwas weiter hinten als Aufbauspieler einzusetzen, quasi als Quarterback und man hat theoretisch zwei Mann mehr für Sturm und zentrales Mittelfeld, damit bekommen wir einen Stürmerplatz neben Frey und einen Platz für Behrens.

            Hoch anspruchsvoll ist das System natürlich für die sogenannten Wing-Backs, denn die Außenbahnspieler müssen allein die gesamte Seite abdecken, dafür benötigst Du Spieler mit einer echten Pferdelunge, ob wir die haben? Ich sehe weder Nürnberger noch Handwerker, aber auch nicht Sorg oder Valentini in dieser Position.

            Canadis Problem sind Dovedan und Behrens, die er beide braucht und für die er eben auf die Dopplung der Außenposition verzichtet. Noch gibt es dabei Verbesserungspotential.

            6

            2
            Antwort
        • So ein Mental Coach kann enorme Kräfte freisetzen. Deswegen wurde er auch geholt, weil er es laut seiner Vita drauf hat, Sportler besser zu machen. Und einige in der Mannschaft sind m. M. n. mental nicht in der Spur…. Abwarten, mehr kann man eh nicht tun.

          7

          0
          Antwort
  • Wenn Du schon Schommers als leuchtendes Beispiel anführst, dann solltest Du auch die 1:9 Tore in den letzten beiden Spielen nicht ausklammern. U.a. gegen einen internationalen Hochkaräter wie Freiburg zustandegekommen und auch im letzten Hoffnungs-/Schicksalsspiel gegen Gladbach. Wahnsinnig stabil!

    Jeder sieht halt, was er sehen will….

    4

    0
    Antwort
  • Schommers hat mit der Mannschaft in der Rückrunde bundesligareifen Fußball ins eigene Statdion zurückgebracht obwohl nach der Vorrunde thheoretisch alles schon recht sinnlos geworden war, daß am Ende als man rechnerisch abgestiegen war, und zudem verkündet wurde, daß es ohne ihn weitergeht alles etwas implodiert ist nachvollziehbar. Da war die Luft raus, monatelang jedes We ein Finale gegen den Abstieg, geht jeder Mannschaft an die Substanzvor allem, wenns besiegelt ist. Zumindest sah man in der Rückrunde Bundesligafußball von der eigenen Mannschaft. Ich finde es sehr besorgnis erweckend, daß wir schon wieder auf dem Weg sind die meisten Gegentore der 2. Liga zu bekommen und wie leicht es geht für die Gegner. Du hast auch ganz richtig gesehen und es ja erwähnt, der Rückraum im 16er ist zu oft unbesetzt wenn Gegner über außen flanken. Das sind Raumaufteilungsprobleme und mangelnde Absprachen, das wiederum könnte prinzipiell am defensiven System liegen. Das wiederum ist die Aufgabe Canadis, natürlich verunsichert das eine Mannschaft.

    2

    3
    Antwort
  • Mir gefällt Canadis Ursachensuche nicht, jedesmal ist in seinen Statements die Mannschaft schuld, mal weiß sie nicht nach der schrecklichen Saison wie man eine „Führung über die Zeit spielt“ O-Ton (obwohl nur noch wenige Spieler der Vorsaison auf dem Feld sind) . Dann beim nächsten mal liegt es an den mentalen Defiziten der Spieler. Vielleicht sollte er sich selbst mal mehr einbeziehen bei den Ursachen.

    4

    1
    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.