Auf wackligen Füßen: Club nur 1:1 – Pfiffe nach Abpfiff

Am 7. Spieltag konnte der 1. FC Nürnberg auch gegen den Karlsruher SC nicht gewinnen und musste am Ende sogar noch froh um den Punkt sein

Mit Mathenia und Viererkette

7. Spieltag 2019/2020
1 : 1

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Damir Canadi stärkte vor dem Spiel Keeper Mathenia den Rücken, da der zuletzt einige Male in der Kritik stand. Zudem versuchte er mit der Umstellung von 3er auf 4er Kette die defensive Stabilität zu gewinnen, da man trotz offensiv guter Ansätze gegen Heidenheim und Darmstadt sicher geglaubte Punkte noch verlor. Eine Hoffnung, die sich nicht wirklich erfüllen sollte.

Keine Stabilität trotz Führung

Als aktiver Gastgeber zog der FCN zu Beginn der 1. Halbzeit sein Spiel auf und kam auch durchaus zu Halbchancen, bei denen vor allem Dovedan sich agil präsentierte und mit Kerk und Hack ein flexibles Angriffsspiel aufzog. Die Führung dann auch nicht zufällig nach Foul an Dovedan im Strafraum per Elfmeter, als Dovedan nur durch ein unzulässiges Tackling gestoppt werden konnte. Geis verwandelte trocken ins linke Eck – immerhin das mit den Elfmetern scheint nun kein Thema mehr. Doch statt beruhigender Führung wirkte das Tor auf den Club eher hemmend. Der KSC auf einmal deutlich besser im Spiel und zeigte gerade wenn es über Außen ging oder Schnittstellenpässe gespielt wurden, dass die Club-Defensive bisweilen einfach gedanklich zu langsam, ja fast phlegmatisch wirkt. Das 1:1 entsprechend wenig überraschend ein Resultat eines Schnittstellenpasses und der Ex-Cluberer Stiefler überwindet Mathenia aus wenigen Metern. Kaum was zu machen für den Keeper in dem Fall.

Der Rückschlag tat dem Club-Spiel dann seltsamerweise erstmal gut. Auf einmal lief das Nürnberger Angriffsspiel wieder besser und Kerk und Dovedan hatten gute Gelegenheiten zur erneuten Führung. Doch mit 1:1 ging es in die Pause.

Strohfeuer nach der Pause

Nach dem Wechsel kam der Club schlecht ins Spiel. Vor allem individuelle Fehler ermöglichten dem Gast gute Gelegenheiten und das Gefühl, dass hier heute mehr drin ist. Canadi reagierte und brachte mit Nürnberger (für Handwerker) und Erras (für Kerk) frische Kräfte und stellte dabei auf 3er Kette zurück. Richtig gefruchtet hat diese Maßnahme allerdings nur kurz, als Nürnberger Frey bediente, der aber aus der Drehung an einer Glanztat von Uphoff scheiterte. Doch es sollte ein Strohfeuer sein, außer einer Schusschance von Hack kam der Gast nun immer besser ins Spiel und der FCN wurde immer wackliger. Canadi reagierte erneut und verhalf Neuzugang Cerin (für Behrens) zum Saisondebüt.

Christian Mathenia: Es muss unser Anspruch sein gegen den Aufsteiger zu gewinnen. Das war aber nur 30 Minuten zu sehen.

Doch auch diese Maßnahme verpuffte und das Gefühl, dass der KSC nicht nur mehr holen könnte, sondern auch mehr holen wollte, wurde immer präsenter. Mathenia fischte nach einer Ecke einen Ball noch aus dem Eck, teilweise rückte der KSC mit 6 Mann auf in der Box des Club – als Auswärtsteam. Lediglich Frey zeigte immer wieder eine Aggressivität, die man gebraucht hätte um sich und den Gegner um Ex-Coach Alois Schwartz zu beeindrucken. Am Ende gab es Pfiffe, denn die Schlussminuten gehörten nur noch dem KSC, auch wenn der die bedenklich schwimmende Hintermannschaft nicht mehr zu seinen Gunsten ausnutzen konnte.

Michael Frey: Ein hektisches Spiel, das beide gewinnen können. Aber wir sind einfach zu wenig überzeugt, daher gewinnen wir die Spiele nicht.

Über 80% Passquote und 63% Ballbesitz spiegelten nicht wieder, wo der Schuh drückte, eher schon die nur 40% Zweikampfquote. Beim Club wirkt nach wie vor alles wie Stückwerk und trotz der unbestreitbar vorhandenen Qualität vorne gelingt es Canadi und sein Team nicht, der Mannschaft eine Struktur und Stabilität zu geben. Die vielen Neuzugänge sind da sicher ein Grund, dass es auch am Platz an Ideen und vor allem an der Fähigkeit fehlt, sich selbst zu helfen. So verpuffen gute Ansätze schnell und selbst Erfolgserlebnisse geben nicht die nötige Sicherheit, dafür führen Fehler und Rückschläge umgehend oder wie heute schleichend zur Destabilisierung und Verunsicherung.

(K)ein Zwischenfazit

Zehn Spiele soll man für ein Zwischenfazit abwarten, bei einer Tordifferenz von 10:13 Toren nach 7 Spielen braucht man aber kein Experte sein, um zu sehen, wo derzeit noch massiv der Schuh drückt. Da man nicht zwingend den Aufstieg als Ziel ausgegeben hat, sind die bereits beachtlichen 8 Punkte Rückstand auf den VfB an der Spitze relativ irrelevant, dass man aber nur eines seiner vier Heimspiele gewinnen konnte und vor allem wie wacklig das Konstrukt noch immer ist, wie in den letzten Minuten gegen Karlsruhe nochmal deutlich zu sehen, stimmt schon eher nachdenklich.

Der Spielbericht von Beglubbt TV (Video)

(folgt nach dem Spiel)

Daten & Fakten

Anstoß: 13:00 Uhr / Stadion: Max-Morlock-Stadion, Nürnberg
Schiedsrichter: Marco Fritz
Zuschauerzahl: 30.000 Zuschauer

Aufstellung Startelf

Mathenia – Sorg, Mühl, Jäger, Handwerker – Behrens, Geis, Dovedan, Hack, Kerk – Frey

Steckbrief Clubfans United

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32 Gedanken zu „Auf wackligen Füßen: Club nur 1:1 – Pfiffe nach Abpfiff

  • Millionen ausgegeben für 2. Liga Mittelmaß. Nach der Geduldssaison hab ich heute auch Buh gerufen. Das war einfach schlecht gegen einem Aufsteiger, der sichtlich überrascht von der Schwäche des FCN war.
    Das Schlimmste: Nach der Halbzeit, die dem Trainer Zeit zum Eingriff gibt, wurde es schlechter!

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  • Dann machen wir halt mal eine Abstimmung:
    Gebt mir ein LIKE, wenn ihr denkt, dass Damir Canadi auch in der Rückrunde noch unser Trainer sein wird.
    Oder ein DISLIKE, wenn ihr glaubt, dass er bis dahin schon abgelöst wurde.

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    • Leute das wird immer schlimmer!! Sieht das niemand?? Ohne System ohne Leidenschaft
      spielerisch ,jede Woche stellt unser Trainer um, da er absulut keinen Plan hat oder noch nie hatte !!!!!!!!!!Armer FCN , da hilft auch kein Skitrainer !!!‘nnn

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    • Aber Felix Magath war doch im Stadion…
      Und ist dieser Alois Schwarz nicht auch ein guter Trainer? Der hat seine Mannschaft heute irgendwie besser eingestellt, und die kommen doch aus der dritten Liga. Vielleicht kann man den ja dem KSC in der Winterpause wegkaufen.

      Außerdem bin ich für Geisterbeschwörer und Hexen. Und für ein neues Stadion. An irgendwas muss das doch liegen!

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  • So kann man nicht spielen, in keiner Liga. Körpersprache – Fehlanzeige; Spielsystem – Fehlanzeige, ich bin irgendwie eine Mischung aus maßlos enttäuscht, sauer und ratlos

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    • Mit dem heutigen Spiel bzw der Leistung schliesst dich der Kreis zu den Partien der Vorbereitung. Eine Verbesserung, ein Fortschritt oder Lerneffekt ist nicht zu erkennen.
      Eine eminent schwierige Situation für Palikuca. Das nur halb unter der Hand geäußerte Saisonziel Aufstieg ist wohl schon Makulatur. Sein Königstransfer und absoluter Wunschtrainer Canadi bereits nach wenigen Wochen auf dem Scheideweg. Wie wird er reagieren, und wann?

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  • Hoffentlich fährt der Skitrainer mit denen jetzt erstmal ordentlich Schlitten! 😀

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  • Ich muss sagen, dass ich sehr enttäuscht bin. Man hat das Gefühl als wollten die gar nicht aufsteigen. Hauptsache das Spiel irgendwie über die Zeit bringen, eine ruhige Kugel schieben. Man spürt überhaupt keinen Leistungsdruck. Der Trainer wirkt auch wie eine Schlaftablette und die Spieler wirkten wie bei einem unwichtigen Freundschaftsspiel. Leid tuts mir um die Fans, die teures Eintrittsgeld bezahlen mussten und wieder einmal frustriert das Wochenende verbringen müssen. Arme Clubfans. „Gekämpft und unentschieden gespielt“, da würde keiner was sagen. Bei „Standfussball ohne Druck“ fehlt aber jedes Verständnis.

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  • Unser größtes Problem ist die Außenverteidigung. Handwerker und Nürnberger werden mal gute Jungs, sind es aber noch nicht. Bis auf eine gute Flanke ging nach vorne j e d e r Ball verloren und nach hinten sind sie als Verteidigung kaum vorhanden, so auch vor dem 1:1.
    Sorg ist nach vorne garnicht existent, bremst jedesmal ab, spielt dann zurück und ist in der Rückwärtsverteidigung zu langsam. Einwürfe gehen prinzipiell zum am ungünstigsten stehenden Mann und werden somit sofort wieder verloren.
    Unsere Angriffe gehen so nicht mehr über die Flügel, wo die Bälle reihenweise vertändelt werden, sondern entweder mit langen Bällen und/oder über die Mitte und sind deshalb leicht zu verteidigen.
    Zu gefühlt neunt (heut waren es noch weniger) ist es halt einfach schwer zu gewinnen, deshalb auf den Außen bitte nachlegen!
    Und hoffentlich kommt Valentini bald wieder!

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  • Ich denke nicht, dass es an einzelnen Spielern liegt, sieht man mal von dem eine der anderen Patzer von Mathenia in den letzten Wochen ab.

    Sicher sind die Außenverteidiger aktuell keine Stützen, jedoch haben die meisten Mannschaften ebenfalls schwächere Mannschaftsteile, die sie dann eben durch die richtige Marschroute, wie z.B. ein Doppeln, kompensieren.

    Für mich liegt unsere geringe Entwicklung v.a. an einer fehlenden Geschlossenheit des Systems. Die Reihen stehen einfach zu weit voneinander entfernt. So konnte letzte Woche Darmstadt nach Belieben in die riesigen Gassen flach diagonal in den Lauf der schnelleren Aussenstürmer spielen. Und so müssen dann auch unsere langsameren Innenverteidiger häufiger in Laufduelle, wie noch letzte Saison, als die insgesamt tiefer stehende Club-Mannschaft kaum – außer bei den Katastrophenauftritten – Kontersituationen ausgesetzt war.

    Das hatten wir vor einiger Zeit auch mit Wolf/Glauber erlebt. Als Mnari/Galasek vor ihnen gespielt haben, waren sie überragend, weil beide ein starkes Taklung (Mühl) hatten. Als sie jedoch eine Saison später ohne diese stark antizipierende Doppel 6 in Laufduelle mussten, haben sie nicht mehr gut ausgesehen.

    Für mich war deshalb eigentlich auch klar, dass sich insbes. Mühl in der 2.Liga schwerer tun wird. Zum einen, weil er eben nicht der Schnellste ist, aber auch, weil er gegen tiefer stehende Gegner den Ball führen muss, was mit seinem chronischen „Kopf nach unten“ seine größte Schwachstelle ist.

    Insofern liegt es an Canadi welches System auch immer endlich kompakt zu machen. Wenn wir es nicht schaffen zumindest gegen die mäßigen Gegner, wie sie Heidenheim und Karlsruhe darstellten, wenigstens zu Hause zu Null zu spielen, werden wir wir uns nicht nach vorne orientieren können.

    Die Kompaktheit mit einem wenigstens soliden Torwart ist für mich die kurzfristig wichtigste Herausforderung.

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  • Ich finde jetzt schon nach einen Trainer zu schreien falsch. Wenn ich noch an die lange Suche denke bis der Vorstand letzte Saison einen neuen Sportvorstand gefunden hat, stellen sich mir jetzt noch die Haare zu Berge. Auf der Suche nach einen Trainer hat sich der Vorstand nach René Weiler auch nicht mehr mit Ruhm bekleckert. Wir müssen halt hoffen, daß Valentini und Soerensen bald wieder fit sind und dann muss Canadi komplett auf Viererkette umstellen, Erras wieder in die Innenverteidigung und Jäger als Außenverteidiger.

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  • Irgendwie hat die Presse aus Wien große Spuren hinterlassen, so dass man Canadi von Anfang an kritisch gegenüber steht. Er genießt keinerlei Kredit, im Gegensatz zu Köllner oder Schommers, wo es lange gedauert hat, bis man sie hinterfragt hat (Schommers zum Teil ja immer noch nicht).

    Zu viel Voreingenommenheit.

    Allerdings, zugegeben, das war absoluter Scheißdreck. Antriebsloses Gegurke.

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    • Schommers scheint in Kaiserslautern auch wieder Beton anzurühren. Ich war beim Club schon immer skeptisch wenn es um sogenannte Interimstrainer ging. Prinzen, Köllner und Schommers haben mich darin bestätigt.

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      • Ich fand Schommers sehr gut. Man muss nur immer ein wenig genauer hinsehen. Was soll er denn in Kaiserslautern anderes machen, wenn man sogar in Meppen 6:1 verliert als erstmal wieder Stabilität reinzubringen, das gleiche bei uns mit max. 1 einzigen bundesligatauglichen Stürmer (Pereira). Die Dislikes nehme ich gerne, er wäre mir immer noch lieber, als „Die Mannschaft kann mein vertikales Spiel nicht umsetzen“ Herr Canadi.

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  • Habe gerade mal den ehemaligen Mitaufsteiger F95 nebenbei geguckt. Der Unterschied zum Club ist inzwischen mehr als eine Spielklasse. Nein, nicht wegen der vermeintlich besseren Einkaufsmöglichkeiten.

    Man sieht bei der Fortuna immer (!) eine Struktur, in wirklich jeder Spielsituation weiß jeder der 10 Feldspieler, wo er hinmuss, um Raum und Gegner zuzustellen bzw. das eigene Offensivspiel zu unterstützen. Dann wirkt auch nichts phlegmatisch, da alle laufen, weil sie eben wissen, wohin sie müssen, wie genau verteidigt und wie angegriffen wird.

    Das hat mich – auch wenn sie in der letzten Viertelstunde gegen die Physis von Thuram nicht ankamen – einerseits sehr beeindruckt, andererseits mit Blick auf unseren Club wiederum sehr nachdenklich gestimmt.

    Ob nun Dreier- oder Viererkette, gestern machte das keinen nennenswerten Unterschied. Allerdings könnte es tatsächlich so sein, dass im Team, jedenfalls bei zu vielen einzelnen Spielern, entweder eine taktische Grundunsicherheit besteht oder eine ebensolche Überforderung. Oder beides.

    Bin nie bei Trainingseinheiten des Clubs, aber es würde mich schon sehr interessieren, wie und ob da die Basics bei Ballbesitzspiel und Spiel gegen den Ball trainiert werden.

    Gestern wurde bei Ballbesitz in der 2. Hz. viel zu oft der lange Schlag gewählt, so hat man den KSC stark gemacht, weil die unpräzisen Schläge postwendend zurückkamen, der KSC seine offensivere Grundordnung kaum mehr verlassen musste und der Club – je länger das Spiel dauerte – kaum mehr nach vorne kam.

    Ruhigerer Aufbau, Ballbesitz mit schneller Bildung von Anspieldreiecken auf kleinem Raum – nada, nix zu sehen.
    Ob die Maxime des schnellen Gegenstoßes zu präsent in den Köpfen ist, um eine intelligentere Balance zu finden?

    So jedenfalls ist es nicht nur von der wahrnehmbaren Einstellung („Phlegma“ – vermutlich aus Unsicherheit) kaum mehr anzusehen.

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  • Was ich an Canadi nicht mag sind diese Ausreden, als läge es 100% immer nur an der Mannschaft und ihre düstere Vergangenheit, die seine hohe Theorie vom Fußball nicht umsetzen kann. Seine Aussagen (Ausreden) aktuell, immer wieder die gleichen.

    „Der Stil vom letzten Jahr, nur Verteidigen und Bälle wegschießen, hemmt. Jetzt müssen wir das Spiel bestimmen und müssen auch mal fast von der Mittellinie einen Pass in die Tiefe spielen. Man sieht dann bei einzelnen Spieler, dass dieser Mut dann fehlt.“

    Ist Canadi eigentlich aufgefallen, daß in der Regel nur noch 4 manchmal auch nur 3 Spieler aus der Vorjahresmannschaft in den Pflichtspielen auf dem Platz stehen? Trainer (höchst ihmselbst) , Staff, sportliche Leitung alles ist neu, das hat doch mit dem letzten Jahr so gut wie nichts mehr zu tun mittlerweile.

    Wieviele Monate versteht die Mannschaft jetzt seine Anweisung schon nicht? Steht natürlich außer Frage, daß es auch an ihm liegen kann.

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    • Genau das habe ich auch gedacht. Jedes Mal dieses „man ist es hier nicht gewohnt eine 1:0 Führung über die Zeit zu bringen“ usw usw. ER ist dafür eingestellt worden dies zu ändern und ER wird dafür bezahlt das es besser wird. ER hat einen sehr großen und sicherlich nicht billigen Trainerstab zur Verfügung und hatte ausreichend Zeit die Weichen zu stellen. Wird Zeit das Verbesserungen sichtbar werden sonst wird es eng für ihn. Meine Zweifel an Canadi wachsen. Ich glaube er holt nicht das Optimum aus dem Kader heraus.

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    • Ich hatte gestern schon geschrieben, daß gerade, die Spieler, die schon länger dabei sind momentan die Schwachpunkte sind. Mühl, Margreitter und Behrens im absoluten Leistungstief. Erras und Mathenia mit einigen Lichtblicken aber auch viel Schatten. Spieler wie Hack, Dovedan, Geis, Soerensen und Frey würde ich als absolute Verstärkungen sehen. Nürnberger und Handwerker brauchen noch Zeit. Canadi hat uns nicht den sofortigen Aufstieg versprochen, also sollte man ihm auch die Zeit geben, diesen vielleicht in der nächsten Saison in Angriff zu nehmen. Wenn Valentini und Soerensen wieder in der Startelf stehen wird es auch beim Club besser.

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    • ich finde auch, dass diese Analyse nicht nur ein Alibi ist, sondern sie ist auch falsch. Uns fehlt an sich weniger der Mut zu spielerischen Lösungen, sondern v.a. die Kompaktheit, also das Verschieben als Mannschaft, so dass die Reihen eng genug zusammenstehen. Wir verlieren die Punkte inzwischen ja nicht mehr vorne, sondern v.a. hinten.

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  • Zitat Andre:

    „Wir verlieren die Punkte inzwischen ja nicht mehr vorne, sondern v.a. hinten.“

    Das mit „hinten“ und „vorne“ hält sich die Waage. Auch „vorne“ sind stümperhafte Aktionen zu beklagen. Die Art und Weise, wie Hack gestern völlig unbedrängt aus 12 Metern eine hundertprozentige Chance vergurkte, ist an Jämmerlichkeit schwer zu überbieten. Vielleicht noch jämmerlicher war es, wie Dovedan in Darmstadt den Ball, der ihm nach einem Standard fünf Meter vor dem Tor leicht verwertbar vor die Füße fiel, nicht ins Tor schob, sondern slapstickreif neben den Pfosten setzte. Dovedan kann von Glück reden, dass sich später Erras und Mathenia noch überzeugender für die Dick-und-Doof-Revivalshow bewarben, denn sonst hätte er den Titel „Trottel des Spiels“ verdient gehabt.

    Es stimmt „hinten“ und „vorne“ nicht!

    Man muss die Frage stellen: Was stimmt in dieser Mannschaft überhaupt?

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