Am Scheideweg: Club nach erneutem Remis vor den Wochen der Wahrheit

‚Ois is so a Scheiß‘ oder Geduld gefordert? Jakob Lexa spricht mit Simon Strauss und Alexander Endl (Clubfans United) im Total beglubbt-Podcast über eine Punkteteilung gegen den KSC, die trotz des vierten Spiels ohne Niederlage am Ende für lange nicht mehr gehörte Pfiffe im Stadion sorgte.

Eine Remis wie eine Niederlage

7. Spieltag 2019/2020
1 : 1

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Als „Erste Alarmsignale beim 1. FC Nürnberg“ titelte Hans Böller, Sportchef der Nürnberger Nachrichten, seinen Kommentar, dem die lange Abwesenheit von Pfiffen im Stadion – trotz einer ernüchternden Saison im Oberhaus mit fälligem Abstieg – durchaus nicht als einzigem ‚aufgefallen‘ waren. Ausgerechnet jetzt gegen Ex-Coach Alois Schwartz, dem in Nürnberg neben fehlendem Fortune (nebst einer etwas zu defensiven Grundausrichtung in seinen ersten Spielen) eigentlich nur die fehlende Fähigkeit mit dem hohen öffentlichem Interesse am Club umzugehen vorgeworfen wurde, musste der FCN seine Ambitionen auf einen Platz im oberen Tabellendrittel erstmal streichen. Und nicht nur im Stadion scheint die lange gehegte „bewundernswerte Geduld“ nun langsam zu bröckeln. – Zu fragil wirkt das Gesamtgefüge, zu löchrig die Abwehr, zu fehleranfällig die einzelnen Spieler. Schenkt man dem Erfolg des „Umbruch“, der laut Robert Palikuca „größer als gedacht“ (BR24) ausgefallen war, noch lange genug Vertrauen?

Fehlende mentale Stärke

Allgemein geht man davon aus, dass man mit Dovedan, Geis, Hack und Frey allein vier neue Spieler am Spielberichtsbogen hatte, die dem Club offensiv gut tun und die durch ihre individuelle Klasse immer für ein Tor gut sind. Dazu standen auch am Samstag mit Mathenia, Mühl und Behrens zumindest drei arrivierte Stammkräfte in der Startelf – am Tableau also eine gute Mischung aus Neuzugängen und Stabilität/Kontinuität. Was sich aber so schlüssig lesen mag, lässt mindestens auf den zweiten Blick Zweifel aufkommen. Gerade die drei genannten, wie auch der eingewechselte Erras und der auf der Bank schmorende Margreitter, wirkten zuletzt außer Form und destabilisiert. Zudem sprechen die vielen Gegentore dafür, dass es insgesamt an fehlender Balance, kollektivem Abwehrverhalten und Durchsetzungsfähigkeit fehlt.

Killerinstinkt“ mahnt Damir Canadi an – es fehle der „Mut, in die Verunsicherung des Gegners hineinzuspielen“. Doch genau dieser fehlende Mut wird auch mehr und mehr dem Coach selbst angerechnet – und das ständige Verweisen auf die Fehler der Mannschaft und die Ursachen in der Vergangenheit kommen beim Clubfan generell notorisch schlecht an. Alois Schwartz wird ein Lied davon singen können.

Die Verantwortung dafür, die Spieler in Form zu bringen und auch mental zu stärken, liegt primär beim Trainerteam. Der Radikal-Umbau, der Aufbruch der gewachsenen Hierarchie im Team, die immerhin vor zwei Jahren mit der Achse Margreitter, Behrens & Co. noch zum Aufstieg verhalf, scheint (noch) nicht zu fruchten und im Gegenteil aktuell eine Ursache für die fehlende und angeprangerte mentale Stärke zu sein. Wer krempelt jetzt die Arme hoch, wenn es hart wird? Wer hat in der Mannschaft das nötige Standing, um die Dinge zu regeln, die nicht durch den Trainer von außen geregelt werden können? Wer reißt alle mit, wenn es darum geht am Ende nochmal die letzten Körner herauszuholen?

Fragen, die sich Jakob, Simon und Alexander im neuesten Total-beglubbt-Podcast stellen und doch am Ende die Hoffnung haben, dass sich alles noch zum besten wendet. Doch eines ist auch klar: Die nächsten drei Partien werden ein Scheideweg sein. Vielleicht reichen sogar schon die nächsten zwei…

Total beglubbt Podcast

Audiolänge: 01:12:22 | Moderator: Jakob Lexa



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129 Gedanken zu „Am Scheideweg: Club nach erneutem Remis vor den Wochen der Wahrheit

  • Wenn das jetzt wieder ein verhunzter Neuaufbau wird, danach sieht es bisher leider aus, wäre das dann ein Jubiläum? So in etwa der 50ste Neuaufbau des 1. FC Nürnberg, der in die Hose ging.

    Es scheint eine Gesetzmässigkeit zu existieren:
    Immer dann, wenn der Club endlich mal 2 Gulden 50 Kreuzer im Portemonnaie hat, geht das schief, das Geld zu investieren. Es werden zwar durchaus auch verheissungsvolle Transfers getätigt, aber dann passt der Trainer nicht. Oder der Trainer passt, dafür werden nur Fahrkarten auf dem Transfermarkt geschossen. Oder beides.

    Vielleicht sollten wir endlich das ganze professionalisieren und weg von dieser Aufsichtsrats-Show gehen. Das könnte ein längst überfälliger Schritt sein.

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    • Wobei der Aufsichtsrat wenig für Fahrkarten auf dem Transfermarkt oder falsche Trainerauswahl kann, eher schon für das seltene Vorkommen von 2 Gulden 50

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      • Bei der Auswahl der Verantwortlichen hat der AR schon seine Aktien drin. Mal vollkommen unabhängig davon, ob man die handelnden Akteure nun gut findet – Palikuca hat schon der AR ausgewählt. Und das nicht leichtfertig! Erst nach gefühlten Monaten des reifen Abwägens und geduldiger Prüfung der drölfmillionen Bewerbungen stieg der Rauch auf über dem Valze.

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        • Schon klar, die Auswahl der Verantwortlichen macht der AR, aber nur um die kürzliche Vergangenheit zu streifen-Bader, Woi, Bornemann, Meeske, Rossow oder Palikuca-wo ist da denn der rote Faden? Wer den findet, den bitte ich um Erklärung der Zusammenhänge.

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  • Sind wir schon wieder in der „unsere Spieler sind gar nicht so gut“-Phase angelangt? Die Regelmäßigkeit beim Club fasziniert mich jedes Mal auf’s Neue…

    Nachfolgend meine Wahrnehmungen, es steht jedem frei, das alles völlig anders zu sehen:

    Dieser Kader gehört – relativ locker – zu den vier besten, die es in dieser Liga gibt. Das muss nicht zum Aufstieg reichen, aber das muss zu wesentlich mehr reichen, als aktuell gezeigt wird. Für mich passt das was Canadi defensiv spielen lassen will einfach nicht zum vorhandenen Personal.

    Mühl und Margreitter stellt man als Duo in den Strafraum, die köpfen dir alles weg und werfen sich in jeden Schuss. Wo man jedoch eklatant ihre Schwächen sieht, ist, wenn sie rausrücken müssen und die Räume zumachen müssen, die die aufgerückten Wingbacks offen gelassen haben. Da ergibt der aggressivere Jäger mehr Sinn – nur scheitert der halt dafür bei den grundlegenden Fähigkeiten, die man von einem Innenverteidiger auf dem Niveau erwarten sollte.

    Genauso das Thema Behrens: Was waren denn in der Aufstiegssaison seine Stärken? Er ist mit aufgerückt und hat vom 16er geschossen oder hat sich im Strafraum als Kopfball-Anspielstation in Stellung gebracht – das konnte er, weil wir ein massives Zentrum hatten. Wie spielen wir heute? Dovedan zieht in die Mitte, Hack zieht in die Mitte, Kerk zieht in die Mitte, Geis schiebt an die Strafraumgrenze und sucht den Abschluss – Behrens kann in meinen Augen nicht die Wege gehen, die er gerne gehen würde, weil die Mitte ohnehin schon überlagert ist und wir dann gleichzeitig komplett offen wären.

    Ich glaube auch, dass diese Spielweise unseren Außenverteidigern nicht hilft, weil es doch oft zu der Situation kommt, dass die ins 1 gegen 1 müss(t)en, weil zwar das Zentrum ordentlich besetzt ist, aber sich auf ihrer Seite niemand anbietet. Nürnberger läuft dann halt gefühlt fünf Mal in Folge dem Gegner in die Beine, Sorg auf der anderen Seite spielt fünf Mal zurück zum Innenverteidiger…

    Unser Offensivspiel ist mir dadurch zu eindimensional, es ist großartig, dass wir mit wenigen intelligenten Pässen unsere schnellen Spieler so einsetzen können, dass die zum Abschluss kommen. Gelingt uns das allerdings nicht, schaut das schon alles sehr harm- bzw. hilflos aus. Defensiv haben wir zwar drei Innenverteidiger im Strafraum stehen, bekommen aber keine Standards verteidigt und schauen wie in Darmstadt auch aus dem Spiel heraus dem gegnerischen Stürmer begeistert beim Köpfen zu.

    Für mich passt das hinten und vorne nicht, das mag zum Teil eine Formfrage sein, aber ich halte es für ein systematisches Problem. Vielleicht belehrt mich die Mannschaft mit Medeiros und Sörensen eines besseren – wobei ich selbst dann noch skeptisch wäre, weil dich 1-2 Ausfälle eigentlich nicht so aus der Spur werfen dürfen..

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    • Ich finde Deine Wahrnehmungen sehr interessant, nur scheint es mir, dass sie ziemlich direkt zur Trainerfrage führen…

      Oder sehe ich das falsch?

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      • Tun sie. Für mich schaut vieles was er macht nach „ausprobieren“ aus, nicht nach echten Lösungen. Es würde mich nicht wundern, wenn die Mannschaft einen ähnlichen Eindruck hätte.

        Wie viele Spiele hatten wir heuer, wo er nicht mitten drinnen die Grundordnung geändert hat? Wenn ich wie in diesem Spiel drei Mann rausnehmen, hinten umstelle und zur Pause doch wieder zwei davon bringe und wieder zurückstelle, dann frage ich mich, warum er ursprünglich überhaupt etwas geändert hat. Überzeugt kann er von der Startformation in dem Fall ja kaum gewesen sein. Das ständige Wechseln zwischen Handwerker und Nürnberger finde ich auch hanebüchen, ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das positiv auf die betroffenen Spieler auswirkt.

        Vielleicht sehe ich das alles zu kritisch, aber für das im Podcast geäußerte „die nächsten drei Spiele gewinnen wir und alles wird gut“ fehlen mir aktuell die Anhaltspunkte.

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      • Ich sehe das leider genauso, wie xxandl: Die Spielweise passt so absolut und gar nicht zum vorhandenen Personal, für welches die jeweiligen Aussenverteidiger und auch das defensive Mittelfeld sehr wichtig wären. Dazu kommt dann noch, daß der beste 6er nur mehr als zentraler Spieler in der Dreierkette spielen darf. Weder Sorg noch Valentini sind schnell genug, um da mit machen zu können. Die beiden Linksverteidiger wären es zwar, aber da fehlt es noch an Erfahrung und der Defensive.

        Ich finde:
        – Wir haben nicht das Personal für die Systeme Canadi.
        – Canadi setzt die Spieler nicht so ein, daß sie ihre Stärken ausspielen können (z.B. Erras, Behrens)
        Das finde ich nachgerade sehr verheerend. Und auch der aktuelle Artikel im Kicker geht in diese Richtung. Zusätzlich scheint es bereits intern erste Probleme mit der mannschaftlichen Geschlossenheit zu geben. Da scheint es nicht besonders zweckdienlich zu sein, daß die Verlautbarungen des Trainers immer in dieselbe Kerbe gehen und die Schuld an der aktuellen Misere alleine den „alten“ Mannschaftsteil zuzuschieben. Wenn wir bei H96 wieder den üblichen Kick sehen – ich sehe nicht, weshalb das anders werden sollte – dann bin ich gespannt.

        Bfeidiegod.

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        • Die Aussage wir hätten nicht das Personal für das System Canadi ist doch reichlich gewagt und stellt ein großes Fragezeichen hinter unseren Sportvorstand. Canadi ist immerhin Palikucas Wunschkandidat, er kommt mit einem klaren Auftrag (Zweijahresplan), dazu wurden ihm Staff + Transfers zugeschneidert. Drei Ex-Spieler (Jäger, Dovedan, Lukse), Geis als Stippenzieher, Frey als Stoßstürmer, Sörensen als Aufbauspieler, usw. Dazu Spielanalyst aus Wien, zusätzlicher Co-Trainer, Mentalcoach. Bei der Vorbereitung waren zusätzlich 2 Psychologen fürs „Teambuilding“ dabei. Wenn ich dann lese die mannschaftliche Geschlossenheit sei schon mal besser gewesen, haben die wohl ihren Job nicht gemacht.

          Ich kann auch völlig verstehen, dass sich im Stadion Unmut regt. Es wurde ein klarer Plan ausgegeben und gute Voraussetzungen für dessen Erfüllung geschaffen. Man kommunizierte charakterstarke, hungrige und entwicklungsfähige Jungs zu verpflichten, die dem Abstiegskader Mut, Gier und Siegeswille zurückbringen. Komischerweise konstantiert man nun, es fehle genau daran.

          Noch ist es nicht zu spät, aber der Druck wächst (zurecht) und ich habe in den letzten Jahren zu oft erleben müssen, dass der FCN in solchen Situationen den Turnaround nicht schafft (Verbeek, Ismael, Schwartz). Genug geunkt, ich lasse mich gerne eines besseren belehren!

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          • Genau und mit allen diesen vielen, teueren Maßnahmen dennoch bisher kein Grip auf der Straße.

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  • xxandl 100% agree

    Es gibt gar nichts mehr hinzufügen. Höchtens ich habe Zweifel ob Canadi noch Wochen Zeit hat das alles im Stil und er hatte doch Recht, zu entkräften. Gehts in Hannover schief, wird schon richtig Feuer unterm Dach sein meine ich. Ich glaube Canadi läuft bald die Zeit weg. Da gibt es so ein ungeschriebenes Gesetz, die Tore schießen meistens unsere Ex Spieler. Cedric hat sich schonmal mit einem Traumtor warm geschossen letzten Spieltag 😮

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    • So sehe ich es auch. Die Mannschaft hat sicher mehr Punktepotenzial, als das, was aktuell auf dem Konto steht. Und ob das dann haargenau zu Canadi System passt oder nicht – ein Profitrainer muss flexibel genug sein, ein für seinen Kader passendes System spielen zu lassen. Das kann kein Alibi sein. Und wenn in Hannover verloren wird, wird sich die Unzufriedenheit von Mannschaft und Umfeld auf die Presse übertragen und der Druck auf Canadi deutlich ansteigen. Dann wird bereits das nächste Heimspiel zum Endspiel.

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  • Alexander hat es im Podcast angesprochen dass man bei uns Spieler gerne schnell abschreibt, wenn ein Spieler eine starke Saison spielt so wie Mühl in der 1. Liga, dann hat das viel damit zu tun, daß sie sich auf der Position wohl fühlen, die Anweisungen des Trainers verstehen und das Vertrauen bekommen, alles das ist/war unter Canadi nicht der Fall zumindest nur sehr bedingt, ihm wurde anfang der Saison erstmal das Vertrauen entzogen obwohl er sich als Erstligaverteidiger sah, er rutschte erst durch die Verletzung von Sörensen wieder zurück in die Mannschaft, die Dreierkette für ihn auch eine Umstellung mit Erras auf einer Linie auf einmal dazwischen, vorher waren sie ein gut eingespieltes IV Pärchen nebeneinander mit Margreitter.

    Für Mühl paßt einfach nicht viel derzeit und so sieht die Leistung dann auch aus. Klar er ist ein junger Profi und wird bei jedem Trainer lernen müssen umzudenken, aber er ist eben auch ein Mensch und derzeit glaube ich paßt es nicht für ihn oder er muss es wieder lernen.
    Daß aber nicht nur Mühl sondern so viele Spieler abbauen statt sich weiterzuentwickeln ist für mich auch ein klares Zeichen, daß die Schicksalsgemeinsschaft Trainer-Mannschaft, derzeit nicht paßt kommunikativ, energetisch, oder die Systematik im Spiel. Nach so wenigen Spielen schon so viele Punkte zurückzuliegen, baut natürlich frühzeitig einen gewaltigen Druck auf.
    Gefühlt ist das Spiel in Hannover schon ein erstes Schicksalsspiel für Canadi, geht das verloren, zweifel ich ob er die Kurve in der Akzeptanz und zwar bei Mannschaft und Umfeld noch bekommt.

    Gewinnt er dieses wichtige Spiel, ist erstmal alles gut, so ist eben Fußball, aber die Hannoveraner haben frischen Wind in den Segeln. Verlieren darf Canadi das meines Erachtens nicht.

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  • Den Trainer zu feuern, obwohl man eine Übergangssaison spielen möchte, dürfte auch nur passieren, wenn man sich in diesem frühen Stadium bereits ernsthafte Sorgen um den Klassenerhalt machen würde.Ich denke das ist nicht der Fall und deshalb werden wir die Übergangsphase zu ,es klappt oder es klappt nicht, noch etwas ertragen müssen.Alles Andere wäre schon wieer so typisch Club.Entweder man spielt eine angekündigte Saison unter den Vorzeichen durch, oder man verliert zum x-ten Mal die Nerven.Nur ganz ehrlich der Spruch-in jedem neuanfang wohnt ein Zauber inne- der hat beim Club doch selten gestimmt oder hatte eine lange Haltbarkeit.
    Und bitte nicht falsch verstehen-ich fand und finde das Motto Übergangssaison äußerst bescheuert.Wer sich letzte Saison über-wir versuchen mal drin zu bleiben auch wenn es schwer wird- aufgeregt hat, wer kann denn jetzt ernsthaft mit Übergangssaison zufrieden sein?

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    • Es geht doch nicht um Übergangssaison sondern wie die Mannschaft auftritt, wie sie sich entwickelt.

      Nur ganz ehrlich der Spruch-in jedem neuanfang wohnt ein Zauber inne- der hat beim Club doch selten gestimmt oder hatte eine lange Haltbarkeit

      Sorry aber was du immer für wirres Zeug konstruierst, einem Neuanfang geht immer ein Scheitern voraus, bei uns oft ein sehr schmerzhaftes, das hatte mit Zauber noch nie etwas zu tun.

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      • Es geht um mangelnden Kredit, der den jeweilig handelnden Personenen entgegengebracht wird.Letzte Saison wurde bei 85% der Gegnermannschaften erwartet dass der Club gegen die eine Chance haben müsse zu punkten, am Besten dreifach.Meist ohne einbeziehung der Kaderstärke der Gegnermannschaften.Dieses Jahr sind die Gegnermannschaften wesentlich weniger namhaft und schon wird erwartet dass der Club mindestens gewinnt.Natürlich ist der Fußball den man präsentiert bekommt ernüchternd, aber wenn man die Verantwortlichen beim Wort nimmt ist das eine Übergangssaison.Das kann man als zielvorgabe hasenfüssig nennen oder die Gefahr eines Alibis darin sehen, aber wie oft konnte man hier lesen Beurteilungen ab Spieltag 10, interessiert aber jetzt schon keinen mehr, oder?Da scheint es schon klar zu sein dass der Trainer nichts kann.Der umbruch schneller gehen müsste und Übergangssaison nur akzeptabel ist, wenn das auf den ersten fünf Plätzen passiert.Persönlich finde ich das Alles nicht besonders erfreulich und ich hätte mir einen kämpferischeren Ansatz gewünscht.Aber wenn der Trainer jetzt fliegt, dann haben wir seinen Umbau, sein trainerteam und einen Neuanfang mit ganz anderen Personen und dem Team vom Vorgänger-ist das dann Besser?

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        • Es geht um mangelnden Kredit, der den jeweilig handelnden Personenen entgegengebracht wird.Letzte Saison wurde bei 85% der Gegnermannschaften erwartet dass der Club gegen die eine Chance haben müsse zu punkten,

          Gegen 100% nicht 85% sonst braucht eine Mannschaft nicht 1. Bundesliga spielen. Klar, daß es den Mannschaften aus dem unteren Bereich nicht so oft klappt wie bei den guten Teams, aber es muss in jedem Spiel der Anspruch sein.
          Wer soll denn sonst daran glauben wenn man es selbst nichtmal tut.
          In der Rückrunde gegen Dortmund und gegen die Bayern, finde verschossenen Elfmeter immer noch mit das ärgerlichste der ganzen Saison, hat man ja gesehen, eine Chance gibt es in jedem Spiel.

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          • Mit Kredit sind die Fans gemeint-für den Spielausgang ist deren Meinung zwar völlig irrelevant, allerdings nicht für die Stimmung, die um den Verein herum herrscht.Den Fans sollte schon eine gewisse Einsicht abverlangt werden können, dass es nur weil man erste Liga spielt nicht erwartbar sein muss gegen jeden zu punkten.Das das nicht bei Jedem angekommen ist soll vorkommen…
            Wie das Team auf die Spiele eingestellt wird ist etwas vollkommen anderes.

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            • Also soviel Kredit, wie der Club in der letzten Saison von uns Fans hatte, war wohl unvergleichlich. Aber da spürten und sahen wir eine Mannschaft, die sichtlich alles gab und es reichte nicht und wenn es reichte kam VAR oder 11er Unglück dazu.
              Und auch jetzt gab es viel Kredit, der ist dann aber einfach auch irgendwann aufgebraucht, wenn man sich das letzte Heimspiel ansehen musste, mit einer Zweikampfquote von knapp über 40%, ohne jede erkennbare Struktur oder Spielidee. Nach dem „Ihr müsst 10 Spiele bitte abwarten“ im 7ten Spiel so eine Grütze ansehen zu müssen, ist das doch völlig und total verständlich.

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              • Bzgl. Kredit/Geduld: ich halt einfach so lange die Luft an, bis wir mal drei Spiele nacheinander gewonnen haben. Und dann leffds? Fraalä.

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              • Der Kredit war doch vor der Winterpause schon weg, man kann sich die Märchen auch so lange selber erzählen bis man sie glaubt!Zumindest was das Führungsduo anging-klar die Mannschaft war ja eigentlich viel stärker…

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                • Schon weg? :-))))

                  Das ist fast eine halbe Saison!

                  Ich war ja Pro Köllner aber das bröckelte einfach nach den Mond Ergebnisse und dass keine Korrekturen vorgenommen wurden an der Spielweise. Die Heimniederlage gegen auf dem Zahnfleisch ankommende Freiburger kurz vor Weihnachten, war dann für mich der Punkt an dem es vollends kippte.
                  Andere Trainer werden schon wegen ihrer Spielweise entlassen (Hecking, Herrlich, Dardai usw.) andere nach wenigen verlorenen Spielen, da hatte Köllner bis zur Winterpause einen riesen Kredigt von Umfeld und Fans, einen Aufstiegsbonus, wie es ihn noch nie vorher gab.

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                • Unter Kredit verstehen wir halt was anderes-der in der Vergangenheit von Dir des Öfteren gelobte Herr Streich war mit Freiburg zwischenzeitlich auch mal wieder in der zweiten Liga-ohne dass das Umfeld oder der Verein je daran gezweifelt hat mit ihm weiter zu machen. Und auch er wird in der Abstiegssaison Fehler gemacht haben.Wenn man so eine Saison allerdings richtig analysiert kommt man darauf das eigentlich 14 Teams stärker sind und von den vier übrig bleibenden mindestens 2 absteigen werden. Bei unserer Saison war das Verhältnis fast noch schlechter.Dankbarerweise hat der VfB da noch mitgespielt, dafür war F95 für ihre Verhältnisse überdurchschnittlich.Aber bitte keine Eratligadiskussion mehr-Realität ist 2.Liga

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                • Du kannst dir ja nicht die einzige Ausnahme als Regel heraussuchen 🙂 .. und das funktioniert auch nur, weil er, das kann man so sagen, einzigartig ist und nicht kopierbar. Er lierfert immer selbst im Wiederaufstiegsjahr vorne weg vor! RB Leipzig in der 2. Liga von Beginn an. So jemanden haben wir nicht und was schon gar nicht funktioniert ist, daß auf irgendjemanden des Prinzips wegen anzuwenden, dafür bräuchten wir schon jemanden mit der Qualität 20 sieglose Spiele glaube da hätte er sich eher selbst entlassen 🙂

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                • Schmidt in Heidenheim, darf Jahr für Jahr auf der Stelle treten.Oder der neue Welttrainer Klopp, wie oft ist der dramatisch am Aufstieg mit Mainz gescheitert.Stöger ist glaube ich mit Köln ab-und dann wieder aufgestiegen-ich kann mich in dem Fall auch irren, aber es gibt schon Vereine, die die Dinge anders regeln-auch im Nichterfolgsfall.Aber gut man kann sich ja auch den HSV zum Vorbild nehmen-pro Saison drei Trainer hatten wir auch schon länger nicht mehr

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                • Sorry mir wird das jetzt zu wild die an den Haaren herbeigezogenen Name, geht der eine nicht kommt der nächste Name, jetzt auch noch den Welttrainer 2019 🙂 Kann mir nicht vorstellen, daß es unter Klopp solche blutleeren Auftritte gab.

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                • Das tut mir leid Juve, dass das Dir zu viel wird oder zu wild-erst sich beschweren das ich die einzige Ausnahme gewählt habe(wobei der springende Punkt war dass er nach dem Abstieg nicht gefeuert wurde-darauf gehst du natürlich nicht ein) und ich liefer dir dann zuviele Namen-das ist natürlich blöd, sorry dafür.
                  Beispiele und Namen die die eigene Thesen widerlegen gefallen dir nicht, hätte ich wissen müssen.
                  Fordere halt den Kopf des nächsten Trainers und verkünde deine Meinung dass die Spieler eigentlich zu gut sind für das was sie spielen-aber nicht zu laut, sonst kauft die noch jemand weg.
                  Gerne kannst du auch deine Lieblingsplatte wieder auflegen, wonach die letzte saison das Schlechteste war was du jemals gesehen hast-die jetzige Saison läuft für die Aufsteiger ja schon wirklich voll rund- 4/3/1 Punkte, (der Club hatte zum gleichen Zeitpunkt sogar mehr).Garniert mit deftigen Heimniederlagen 0:4 und 1:5 oder 0:4 bei den Bayern!
                  Sachen gibt es

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                • @christian

                  warum hätte Streich gefeurt werden sollen, er hat auch in der Abstiegssaison aus der 1. Liga bis zur letzen Sekunde eine starke kämpferische Saison hingelegt und nie eine Serie von 20 Spielen ohne Sieg. Freiburg fehlte 1 Punkt (34 Punkte) am Ende … du unterschlägst bei all deinen „Beispielen“ das Wie die Art und Weise. Und die Erwartungshaltung in Heidenheim ist wohl eine völlig andere als hier in Nürnberg, die haben nie einen Grund an Schmidt zu zweifeln, solange drin zu bleiben und sogar mit Tendenz nach oben ist sogar sensationell, kann aber gut sein daß Schmidt eben nur dort s o gut hin paßt, siehe Schwarz bei uns.

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                • Ach Juwe, in Nürnberg hätte der Trainer, der dem Abstieg entgegen sieht gar nicht zum letzten Spieltag gehalten worden, weißt du selber, auch wenn du es nicht zugeben willst-ich sage nur Hans Meyer (entlassen als amtierender Pokalsieger)
                  Das es beim Club ein gewisses Muster in der Vorgehensweise gibt kannst du nicht wirklich abstreiten.Und diese Vorgehensweise ist leider typisch für Krisenklubs.Da wird die Art und Weise gar nicht in Betracht gezogen.Da brennt unweigerlich schnell der Baum

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                • Ja das stimmt schon wenns wirklich eng wird, wird es schwierig in Nürnberg doch noch mal ein paar letzte Reize zu setzen. Dennoch bei all den Entlassungen, würde ich nur Hans Meyer nachtrauern.

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                • @Juwe:
                  Ich will mich ja nicht groß in eure nette Unterhaltung einmischen, aber gerade beim Welttrainer Klopp sollte man nicht vergessen, dass auch er einst mit Dortmund und dessen CL-Kader lange in der Abstiegszone feststeckte und trotzdem nicht gefeuert wurde.

                  Dass bei dieser Performance keine blutleeren Auftritte dabei waren, kann ich mir nicht vorstellen. Das passiert wohl jedem Trainer mal.

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                • @optimist

                  natürlich willst du dich nicht einmischen, wie immer 🙂

                  Also Klopp in dem Zusammenhang zu nennen, ist schon wirklich von Ahnungslosigkeit geprägt, bevor er das schwächere Jahr mit Dortmund hatte ( er hatte vom 1. Tag an gegriffen in Dortmund) zuvor hat er 2 mal die Deutsche Meisterschaft gegen Dauerabonennt FC Bayern gewonnen. Daß dann auch mal ein schwächeres 3. Jahr folgt, zumal man die Mannschaft nicht gut veränndert hat, ist völlig normal nach so herausragenden Jahren, das kann ja nicht immer so weitergehen, für mich nicht im geringsten vergleichbar, empfinde es auch fast ein wenig als Blasphemie, in dem konkreten Zusammenhang über den Welttrainer 2019 zu diskutieren.

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                • Sorry, ich habe völlig vergessen, dass Du der einzige bist, der eine Ahnung hat. Deshalb grenzt das ja auch an Blasphemie, wenn man deine Aussage:

                  „Kann mir nicht vorstellen, daß es unter Klopp solche blutleeren Auftritte gab.“

                  widerlegt. Deine Attacke habe ich mir wahrlich verdient 😉

                  Aber selbst unter Klopp gab es in seiner langen Karriere auch mal schlechte Spiele, oder? Dass es viele gute Spiele und auch Titel gab, soll damit ja gar nicht in Abrede gestellt werden.

                  Es würde mir nicht im Traum einfallen, Canadi mit Klopp zu vergleichen, zumal ich ja vor einiger Zeit meinen Trainerwunsch recht klar formuliert habe: „einen Trainer, der Klopp-Fußball spielen lässt“. Das ist Canadi sicherlich nicht.

                  Tatsächlich habe ich Klopp mit niemandem verglichen außer seiner selbst, damit nicht ob deiner Aussage der Eindruck entsteht, eine Mannschaft unter Klopp hätte niemals schlecht gespielt. :mrgreen:

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                • Klopp lebt eben davon, daß es wohl keinen besseren Motivator gibt als ihn und nebenbei mehr von Taktik versteht als er selber vorgibt 🙂 .. er mag das understatement aber wie er letzte CL Saison die Bayern mit Liverpool im eigenen Stadtion auseinandergespielt hat suchte seinesgleichen, sowas kannten die bis dahin gar nicht. Ja es tut einfach etwas weh das mit unserem Haufen zu vergleichen oder gar noch als Alibi für irgendeine weiche These zu verwenden.

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            • Ich denke es gibt noch einen wichtigen Aspekt, der voll und ganz auf Kloppo zutrifft. Er hat ein klares Konzept, zieht das konsequent durch mit einem Spielsystem dass er bei jedem seiner Vereine etabliert und verfeinert hat. Bei unseren Trainern die letzten Jahre wurde zwar auch davon gesprochen, aber gesehen hat man davon wenig. Ich glaube auch dass das Umfeld da ein ganz feines Gespür hat. Was sind Frasen, wo ist Substanz dahinter. Kloppo ist natürlich ein top Verkäufer der seine Themen spitzenmässig platzieren kann. Damit kann er auch dem Umfeld mehr Geduld und Zeit für die Umsetzung abgewinnen, auch wenn es ruckelt und nicht so gut läuft

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              Antwort
        • Meiner Meinung nach bedingt eine „Übergangssaison“ einen gewissen Erfolg, weil sonst eben kein Übergang sondern ein neuerlicher Umbruch ansteht. Oder glaubt irgendjemand, der Kader würde in der Form zusammen bleiben, wenn wir 14. werden?

          Die guten Spieler wollen oben mitspielen, die Spieler, deren Verträge auslaufen, wollen wissen, wo die Reise hingeht, mögliche Neuzugänge wollen auch zu guten Clubs wechseln, und die, die keine entsprechenden Leistungen bringen, wird der Verein aussortieren wollen. Alle Beteiligten wissen aber, dass Misserfolg nicht nur dem Club finanziell schadet, sondern auch ihnen selbst, weil sie sich den eigenen Marktwert zusammenhauen.

          Das Wort „Übergangssaison“ täuscht eine Sicherheit vor, die es im Profifußball nicht gibt und nicht geben kann. Deswegen hätte ich mir auch eine klarere Zielsetzung gewünscht – wobei die natürlich für Trainer und Sportdirektor ein Risiko birgt, das sie aber ohnehin einholt, wenn die Leistungen nicht passen.

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          Antwort
          • Da kann ich vollumfänglich zustimmen, das Schwierige am Begriff Übergangssaison ist, dass man erst am Ende definieren kann ob der Begriff stimmig war.Wird man mit zwischzeitlichen Problemen letztlich Fünfter und entwickelt dabei einen stimmigen und im besten fall ansehnlichen Spielstil, dann stimmt der Begriff.Entwickeln sich die derzeitigen Probleme zum Dauerbrenner, dann wird das schon viel schwieriger.St.Pauli hatte mal so eine Saison-Hinrunde Abstiegsplatz, Rückrunde Drittbester der Liga in der Summe, glaube ich, Fünfter.
            Ob der sportliche Erfolg beim Club irgendeine Auswirkung auf die guten Spieler und deren karriereplanung hat, wage ich zu allerdings zu bezweifeln.Wer ein besseres Angebot bekommt ist weg- die Aussicht mit dem Club eine Saison am Rande der Abstiegszone in Liga eins zu spielen oder auf den Aufstiegsplätzen der zweiten Liga ist im Vergleich zu Mittelfeld in der ersten Liga immer schlechter.Manchmal muss man gar nicht spielen um die eigene Perspektive als Besser anzusehen-siehe Löwen derzeit, andere Beispiele gibt es ja auch zur Genüge.

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            Antwort
  • Übergangssaison? Das ist doch auch Quark. Man hofft, daß nächstes Jahr die „großen“ Mannschaften HSV, VfB und/oder H96 aufsteigen und durch „kleinere“ Mannschaften wie Union oder Paderborn ersetzt werden.
    Damit erhöhen sich wenigstens auf dem Papier die eigenen Aufstiegschancen.
    Aber wenn der Club dann wieder drei oder vier bessere Spieler im Kader hat, dann wechseln die sowieso wieder den Verein. Wie xxandl auch sagt, dann enden weitere Verträge, Spieler wollen einen Tapetenwechsel usw.ff.
    Den Begriff sehe ich als Feigenblatt. Obwohl man finanziell deutlich zum oberen Ende der Tabelle gehört, will man kein entsprechendes Ziel, das dazu passt, formulieren. Feigenblatt, da ist dann auch feige mit drin.

    Und nach Schwartz, dem sie damals Schöpf und Burgstaller wegverkauften, ist jetzt unter Canadi der Absstiegsspielerstamm schuld am Nichtfußball. Pfft.

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  • Übergangssaison – auch noch in Liga 2 – ist das Dämlichste, was ich seit Langem gehört habe. Ich weiß schon, was dahinter steckt: man sah die Konkurrenz VfB, HSV und 96 und dachte sich: oh weh, wird sowieso nichts. Um keine überzogene Erwartungshaltung zu schüren wurde dann die „Übergangssaison“ proklamiert.

    Sorry, aber das ist absoluter Kokolores. Nicht mal in Liga 1 kannst Du als nicht gerade finanzstarker Verein eine Übergangssaison hinlegen. Am Ende der Saison passiert nämlich Folgendes: alle deine guten Spieler werden weggekauft und die Schlechten bleiben.

    Und das ist in Liga 2 noch viel schlimmer. Dovedan, Hack und Frey (sowieso nur ausgeliehen) etc. – diese Spieler wollen irgendwann in Liga 1 spielen. Und wenn sie gut sind werden sie das auch.

    Und dann hast Du wieder eine „Übergangssaison“ – weil der Umbruch wieder stattfinden muss.

    Mal was anderes: hat denn die Konkurrenz den gleichen Kader wie letztes Jahr? Wohl kaum. Umbruch gibt´s praktisch überall.

    Auch hat der Kader kein Abstiegstrauma. Das sind alles Ausreden.

    Ich bleib dabei, dieser Kader ist nach VfB und HSV der Stärkste in Liga 2. Canadi ist gescheitert, wenn er nicht wenigstens Platz 3-6 erreicht.

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    Antwort
  • Ja, dieses Gegnergespräch …
    Da schöpft man immer wieder etwas Mut, wenn die Fans unserer kommenden Kontrahenten recht schonungslos deren Stärken und Schwächen erklären. Ich denke noch an das Mädel vor dem HSV-Wochenende, die die Spielweise ihres Vereins mit “das ist doch immer der gleiche olle Kram“ beschrieb.
    Wie es ausgegangen ist, wissen wir!
    Mich würde interessieren, ob jetzt zum Beispiel Hannover auch einen von uns zum Gegnergespräch eingeladen hat, das würde ich mir dann genauso gerne anhören.

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  • Also ich hätte gedacht der VFB stolpert heute in Bielefeld, da machen sie doch noch in der 90. Minute das Tor. Der entscheidende „Durchsteck“ Pass von Philipp Förster, den bei uns vor 2 Jahren niemand brauchen konnte, den man für 200.000 verscherbelt hat. (Mittlerweile 3 Mio)

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    • Warum wir den für Peanuts verkauft haben anstatt ihn zu verleihen, weiß auch keiner…

      Gelb-Rot für Klos war in meinen Augen ein absoluter Witz, man muss schon eine besondere Art von Selbstdarsteller sein, um mit so einem Pfiff ein Spitzenspiel zu entscheiden…

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      • Für so ein Zweitliga Spitzenspiel etwas unerfahrener Schiedsrichter finde ich. (32J. noch kein 1. Liga Einsatz) Bielefeld eine gute halbe Stunde in Unterzahl für ein allerwelts Foul im Luftzweikampf an der Mittellinie mit dem Ellenbogen. Der VFB hat nach gerade mal 8 Spieltagen schon mehr als doppelt so viele Punkte wie wir 😮 ..und der VFB hatte mindestens einen so großen Umbruch wie wir. Aber bei uns hat man das Gefühl Trainer-Mannschaft reden irgendwie aneinander vorbei bzw. da ist der Link zueinander nach nunmehr 4 Monaten immer noch nicht da.

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      • Übrigens Schiris:
        Den Elfer, den Gräfe den Schalkern nach (bzw. trotz) Videostudium gegeben hat, hätte es bei mir nicht gegeben. Sowas von offensichtlich eingefädelt, da hätte Harit statt einem Elfer eine Gelbe bekommen. Solange die Schiris solche Szenen honorieren, wird der Sport trotz VAR nicht sauberer werden!

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        • @ Optimist

          Wären alle mit deiner Entscheidung einverstanden gewesen? Trotz VAR trifft die
          Entscheidung immer noch der Mensch, unterschiedliche Wahrnehmung inbegriffen.

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          • Natürlich würde man als Schalker den Elfer damit rechtfertigen, dass Harit klar getroffen wurde. Wenn man es sich anschaut, ist es aber eher so, dass Harit den Verteidiger trifft, der zwar auch das Bein rausstellt, aber Harit sich unnatürlich streckt, um einhaken zu können.

            Es sind nie alle derselben Meinung, es gibt ja immer 2 gegenläufige Interessen. Aber ich denke, ich hätte meine Entscheidung plausibel rechtfertigen können 😉

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            • Wenn man gerade bei Schalke ist, durchaus interessant, was der Austausch auf 1 Position nämlich der des Trainers aus dem nahezu gleichen Kader sich machen läßt, vom Fast Absteiger zum Superstart. Und Spieler sind Leistungsträger, denen man letzte Saison noch alles abgesprochen hatte.

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              Antwort
    • @ Juwe

      Der 22-Jährige wechselt zum SV Sandhausen

      Die Wege des 1. FC Nürnberg und Philipp Förster trennen sich. Nach einem halben Jahr beim Club zieht es den Mittelfeldspieler zurück in Richtung Heimat. Ab sofort sucht er eine neue Herausforderung beim SV Sandhausen. „Phlipp ist mit der Bitte um eine Vertragsauflösung an uns herangetreten. Diesem Wunsch sind wir nachgekommen. Wir wünschen ihm auf seinem weiteren Weg alles Gute“, erklärt Vorstand Sport Andreas Bornemann am Donnerstag, 17.08.17.

      Philipp Förster ist im Januar zum Club gewechselt und hatte immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Im Juni warf den 22-Jährigen ein Innenbandanriss im Knie erneut zurück. Beim Club kam er so über vier Pflichtspieleinsätze mit der U21 in der Regionalliga Bayern nicht hinaus.

      Eine etwas eigenwillige Interpretation von „nicht brauchen können“ von dir.

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      Antwort
      • Eine etwas eigenwillige Interpretation von „nicht brauchen können“ von dir.

        Ja sehr eigenwillig Herr Hans. Wie oft hat er denn gespielt in Nürnberg? Klar suchte er eine Chance, wo er hoffentlich mehr Spielzeit erhält. Und wie man ihn wertschätzte drücken wohl die 200.000 aus. Ist auch kein großes Drama, es beweist auch dass bei Fußballer der menschliche Faktor eine große Rolle spielt ob man Vertrauen bekommt oder nicht. Groß war es hier nicht.

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          • Nein, nein sie haben Recht Herr Hans, das ist alles erfunden, daß er bei uns kaum gespielt hat und man ihn aus reiner Nächstenliebe sehr günstig ziehen ließ. Herr Bornemann war einfach so nett, wenn man ihn schon um die Freigabe bittet.

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            Antwort
            • @ Juwe

              Ich habe die Originalstellungnahme des Club gepostet und keinerlei Wertung dazu vorgenommen.
              Dieser entnehme wenigstens ich, dass Förster selbst um seine Vertragsauflösung bat und die Clubverantwortlichen seinem Wunsch entsprochen haben, worin ich keine Übereinstimmung mit deiner Deutung erkennen kann.
              Ein Spieler, der – wie du richtig bemerktst – nur 4 mal in der Regionalliga gespielt hat, dürfte zu diesem Zeitpunkt allerdings keine 3 Mio wert gewesen sein. Försters Wertsteigerung kam in Sandhausen.
              An deinem Post zeigt du wieder einmal deine Masche: Die Wirkung kritisieren, die URSACHE ausblenden. Du polemisierst sogar gegen nachweisliche Fakten. Wenn du Spaß daran hast, bitte sehr.

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              Antwort
              • Ich habe die Originalstellungnahme des Club gepostet und keinerlei Wertung dazu vorgenommen.

                Du bist nicht der einzige der den Originalpost nachgooglen kann. Wie man sich nur in eine Belanglosigkeit so verbeißen kann. 🙂 Ohne persönlichen Ton kommst du scheinbar prinzipiell nie aus in deinen Beiträgen .

                Die damalige Pressemitteilung belegt ja die These, daß er bei uns nicht sportlich wertgeschätzt wurde, weder im Umfeld, noch bei den Medien noch bei der sportlichen Leitung, daher hat man auch „seiner Bitte“ leicht entsprechen könnnen für einen Preis, der schon im Amateurklassen gezahlt wird. (verscherbelt)

                Im Prinzip ein Fehler, wie es damals Bochum mit Gündogan auch gemacht hat, fanden ihn ganz gut, aber getan haben sie für ihn nichts und zack war er bei uns.

                Man hat sein Talent oder sportlichen Wert hier nicht erkannt. Hätte man es doch, hätte man ihn verliehen, wie man es mit den Spielern macht auf die man immer noch irgendwie setzt.

                https://www.nordbayern.de/sport/forster-beim-fcn-die-schonzeit-ist-vorbei-1.6259420?rssPage=MS4gRkMgTsO8cm5iZXJn

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                Antwort
                • @ Juwe

                  Wo habe ich einen persönlichen Ton angeschnitten? Bevor du schreibst solltest du
                  erst einmal deine Gedanken sortieren, das hilft.
                  Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass zwischen dem Inhalt der Verlautbarung des Club und und deiner Interpretation ein Widerpruch besteht und den kannst du nicht leugnen.

                  Im Gegensatz zu dir haben die Clubverantwortlichen halt keine Kristallkugel.

                  Zudem ist es Gang und Gäbe im Fussball, dass Spieler unter- oder überschätzt werden,
                  es sei denn, ein Verein hat dich als sportlichen Manager.

                  Bist du in deinem sozialen Umfeld auch so ein Negativbolzen?

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                • Wo habe ich einen persönlichen Ton angeschnitten? Bevor du schreibst solltest du
                  erst einmal deine Gedanken sortieren, das hilft.

                  Einfach deinen eigenen Beitrag (bzw. alle) nochmal durchlesen das reicht schon! bevor du nur wieder den Erklär Bär, den Zeigefinger heber oder Kalenderspruch Jongleur gibst. Ist nicht mein Fall. Über Fußball können wir gerne reden.

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  • Ich glaube, dass zumindest einer von den Spitzenreitern, HSV oder VfB, in der Rückrunde Probleme bekommen wird.
    Bauchgefühl!

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    Antwort
    • Wir haben die Probleme dann ja schon in der Vorrunde gehabt 🙂 … Ich will mir nicht ausmalen, wenn wir in Hannover verlieren sollten, man merkte Canadi in der Pressekonferenz schon einen höheren Druck an, aber es liegt nach seinem Ermessen ja nicht an ihm sondern nur an der Mannschaft, daß sie endlich umsetzt, was er erwartet, wörtlich. … und mit dem Ansatz habe ich gewissen Probleme, „die“ sollen es endlich umsetzen, er will ja das richtige 🙂

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      Antwort
      • Ich finde durchaus, dass Canadi sich mit seiner Ansage auch selbst exponiert hat. Wenn sein Team nach 4 Monaten ums Verrecken noch nicht begriffen hat, was er will, obwohl es jetzt ja sonnenklar sein müsste (wie er selbst behauptet), dann fällt das auch auf den Trainer zurück, der seine Vorstellungen offensichtlich nicht vermitteln kann. Die Art und Weise, wie er das kommuniziert, finde ich – genau wie Juwe – auch ein bisschen daneben. Auf Harmonie zwischen Trainer und Team lässt das nicht gerade schließen…

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        Antwort
  • Interessanter 1. Liga Spieltag, nur Auswärtssiege, sollte unsere Blaupause für Montag werden 🙂

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  • Nach diesem Samstag könnte der Club zwei Punkte auf die Remisvereine von heute gut machen. Da fehlt mir leider inzwischen der Glaube daran.

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    Antwort
    • Dess wärdd nix. Schauemol hi wäi däi scho widder reilaafn.

      Aber vielleicht wird es doch eine der besten Auswärtsniederlagen.

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      Antwort
  • Wenns nix wird, könnnen wir damit beginnen uns mit Abstiegskampf zu befassen und es stehen keine schlechteren Mannschaften (noch) hinter uns.

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    Antwort
  • Hannover hat im Moment mit dem Aufstieg nichts zu tun. Sollte der Club etwas damit zu tun haben wollen, müsste ein Sieg in Hannover eigentlich möglich sein. Wenn natürlich ein Spiel Not gegen Elend herauskommen sollte, was ich dem Clubfan nicht wünsche, könnte es auch ein Abstiegsduell sein. Aber negative Gedanken beiseite. Der Clubfan erwartet in Hannover eine dominierende Vorstellung unserer Mannschaft, die den echten Willen für hohe Ziele erkennen lässt. Alles andere ist nicht mehr akzeptabel. Welches Ergebnis dabei dann rauskommt ist zweitrangig.

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    Antwort
    • Sollte der Club bei Hannover wieder glücklicherweise ein Remis schaffen, hätten wir eine Serie mit 4 Unentschieden und einem Sieg. Also 6 Spiele nicht verloren, wann hatten wir so eine Serie das letzte Mal ? Hoffentlich bleibt es so positiv am Montagabend.

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      Antwort
      • Wenn der Club heute am Montag die Serie auf vier Remis und einen Sieg, also sechs Spiele ohne Niederlage in Folge ausbaut…

        Betrunken? Oder soll man sich die passenden Fakten selbst aussuchen oder was ist der Hintergedanke des sich zweimal innerhalb von zwei Gedanken Widersprechens? Und gilt das mit den Fakten nach Wunsch auch für alle sonstigen Aussagen?

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        Antwort
        • Was würde ich nur ohne euch machen ?
          Richtig , 5 Spiele ohne Niederlage wären es
          Liegt vielleicht an die dicken Wurstfinger

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          Antwort
    • Hannover hat im Moment mit dem Aufstieg nichts zu tun. Sollte der Club etwas damit zu tun haben wollen, müsste ein Sieg in Hannover eigentlich möglich sein.

      Ich würde langsam den Blick eher nach unten statt nach oben wenden und da aufpassen. Morgen Hannover und nächste Woche St. Pauli die gerade voll im Aufwind sind.

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      Antwort
    • Zitat Hans:

      „Der Clubfan erwartet in Hannover eine dominierende Vorstellung unserer Mannschaft, die den echten Willen für hohe Ziele erkennen lässt. Alles andere ist nicht mehr akzeptabel. Welches Ergebnis dabei dann rauskommt ist zweitrangig.“

      Seit wann ist im Fußball das Ergebnis zweitrangig?

      Dass die Sache so nicht mehr „akzeptabel“ ist, ist richtig. Was unsere Mannschaft in dieser Saison ergebnistechnisch liefert, ist absolut inakzeptabel.

      „Dominierende Vorstellung?“

      Meinetwegen.

      Entscheidend ist aber, dass das Ergebnis mit der dominierenden Vorstellung in Einklang steht. Was nutzt eine dominierende Vorstellung, wenn das Ergebnis nicht stimmt. Siehe das verlorene Heimspiel gegen Heidenheim…

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  • Ich befinde mich auch schon in einer Übergangssaison meines Fandaseins: Völlig entemotionalisiert und ohne das übliche Kribbeln werde ich das morgige Spiel, ne eher den Kick, verfolgen. Ein Kick ohne Kick, soweit ist es schon gekommen.
    Der Lauterer Sportdirektor wird frei. Der konnte sich überraschend lange dort halten und sich gleich mehrmals an Mannschaftsumbauten und Trainerwechseln versuchen.

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    Antwort
  • @ Juwe

    „Der 22-Jährige wechselt zum SV Sandhausen

    Die Wege des 1. FC Nürnberg und Philipp Förster trennen sich. Nach einem halben Jahr beim Club zieht es den Mittelfeldspieler zurück in Richtung Heimat. Ab sofort sucht er eine neue Herausforderung beim SV Sandhausen. „Phlipp ist mit der Bitte um eine Vertragsauflösung an uns herangetreten. Diesem Wunsch sind wir nachgekommen. Wir wünschen ihm auf seinem weiteren Weg alles Gute“, erklärt Vorstand Sport Andreas Bornemann am Donnerstag, 17.08.17.

    Philipp Förster ist im Januar zum Club gewechselt und hatte immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Im Juni warf den 22-Jährigen ein Innenbandanriss im Knie erneut zurück. Beim Club kam er so über vier Pflichtspieleinsätze mit der U21 in der Regionalliga Bayern nicht hinaus.

    Eine etwas eigenwillige Interpretation von „nicht brauchen können“ von dir.“

    Das war meine Antwort auf dein Post, mit den Vorwürfen an Bornemann, die Qualität von Förster nicht erkannt, ihn nicht wertgeschätzt und viel Geld vergeudet zu haben.

    Wo, und mit welchen Worten, habe ich dich persönlich angegriffen?

    Deine Interpretation gibt das offizielle Statement nicht her. Das ist Fakt. Wieso hast du dich damit nicht abgefunden, sondern dich mit Rabulistik zu rechtfertigen versucht?

    Das war deine Antwort:
    „Ja sehr eigenwillig Herr Hans. Wie oft hat er denn gespielt in Nürnberg? Klar suchte er eine Chance, wo er hoffentlich mehr Spielzeit erhält. Und wie man ihn wertschätzte drücken wohl die 200.000 aus. Ist auch kein großes Drama, es beweist auch dass bei Fußballer der menschliche Faktor eine große Rolle spielt ob man Vertrauen bekommt oder nicht. Groß war es hier nicht.“

    Hatte ich dazu Stellung bezogen oder gar das Gegenteil behauptet? Wenn ja, wo?

    Dann hast du nachgelegt:

    „Nein, nein sie haben Recht Herr Hans, das ist alles erfunden, daß er bei uns kaum gespielt hat und man ihn aus reiner Nächstenliebe sehr günstig ziehen ließ. Herr Bornemann war einfach so nett, wenn man ihn schon um die Freigabe bittet.“

    Wo habe ich dir „Erfindungen“ unterstellt?

    Googeln kann fast jeder, den erhaltenen Text auch zu verstehen anscheinend nicht. Dafür bist du ein beredtes Beispiel.

    Das ist ein ganz mieser Stil, bei einem Antwortpost den subtilen Eindruck eines Fehlverhaltens des Vorposters zu erwecken, dich einer Lüge bezichtigt zu haben.

    Außerdem halte ich es nicht für eine Bagatelle einen anderen Menschen mit einer hypothetischen Faktenklitterung zu beschuldigen, gleichgültig, ob ich ihn für kompetent erachte, oder auch nicht.
    Sich mit dir über Fussball zu unterhalten ist nicht möglich, weil du neben deiner Meinung keine andere gelten läßt. Davon, einen Sachverhalt aus mehreren Perspektiven zu bleuchten, hast du wohl noch nichts gehört. Zumindest was den Club betrifft, scheinst du im Tunnelblick gefangen zu sein.

    Ich gebe zukünftig auch nicht mehr den „Erklärbär“ ab, denn ich kann dich nicht mehr für voll nehmen. Trotzdem nehme ich mir das Recht, falsche Unterstellungen zu berichtigen. Ob dir das paßt, oder auch nicht, geht mir am Allerwertesten vorbei.

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  • @belschanov

    Entscheidend ist aber, dass das Ergebnis mit der dominierenden Vorstellung in Einklang steht. Was nutzt eine dominierende Vorstellung, wenn das Ergebnis nicht stimmt. Siehe das verlorene Heimspiel gegen Heidenheim…

    Wir werden in Hannover nicht dominieren. Ich finde entscheidend, daß nun nach 4 Monaten dieser Link Trainer-Mannschaft irgendwie immer noch nicht da ist, muß ja nicht endgültig sein, aber das ist schon lange. Mir gefallen auch Canadis Erklärungen nicht, daß er bislang ja so viel Rücksicht auf die letzte Saison genommen hätte. (Blind) Der Großmütige, verständnisvolle fordert jetzt aber ein oder wie soll man das verstehen? Was für eine Rolle spielt denn die letzte Saison wenn auf dem Platz kaum mehr Spieler stehen aus dieser?? (2-4 max)
    Dafür ist er doch zuständig, diese neue Saison zu gestalten und etwas anderes geht es nicht, vergangene Saisons haben noch nie etwas gezählt. Hannover und danach im Heimspiel St. Pauli werden für unsere derzeitige Verfassung Brocken werden.
    Mal sehen wie die nächsten 8 Tage ausgehen. Mein Verständnis hat Canadi für diese entrückte Haltung die Mannschaft an den Pranger zu stellen mit seinen Aussagen nicht. So bringt man eine Mannschaft nicht hinter sich.

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    • Wäre schön, aber da glaube ich nicht dran. Könnte mit eher vorstellen, dass ein Ex-Club-Spieler seinen Trainerjob in der Zweiten Liga los wird.

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      Antwort
    • Ein erklärter Freund frühen Pressings, der das beim Jahn in die Köpfe und Beine der Spieler zu implementieren verstand.

      So wie dieser Canadi in Athen.

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  • Hmmm, das Ausgerechnet – Potenzial steht bei zwei zu eins für Hannover: Prib und Teuchert gegen Sorg.

    Aber der Anfang war schon mal gut!

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    Antwort
  • Ich habe irgendwo gelesen, das wäre heute auf Sky frei empfangbar? Stimmt das? Ein unübersichtlicher Krampf, wann, wo, wer, welche Spiele überträgt. Es würde viele ältere Menschen geben, die das Spiel gerne sehen würden. Kann man aber vergessen, viel zu kompliziert, sogar für neulandintereessierte Menschen.

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  • Positiv: der Club führt
    Bedenklich: der Club ist zu passiv und verliert sehr schnell die Bälle. Bei jedem langen Ball von Hannover muss man die Luft anhalten.

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    Antwort
  • Das übliche: Nach einer glücklichen Führung wird sich sehr um einen schnellen Ausgleich für den Gegner bemüht.
    Die Abwehr tendiert wieder zum Hühnerhaufen und die Zweikämpfe gehen verloren.

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    Antwort
    • Das ist zu hoffen. Es wirkt alles sehr sehr labil, trotz der Führung. Daumen drücken und hoffen das H96 nochmal pennt.

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      Antwort
  • Tolles Spielsystem des Clubs, da merkt man, daß daran schon lange geübt wurde:
    Bei eroberten Ball wird wahlweise geflippert oder einfach herzhaft nach old english style nach vorne gebolzt.

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    Antwort
  • Das gibt es ja gar nicht. Klasse gemacht von Hack. Tolle Eroberung von Jäger. Ergebniss passt soweit bisher. Und jetzt könnte doch auch etwas Ruhe und Sicherheit einkehren.

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    • Völlig zu Recht läuft bei vielen Kollegen hier gerade das Kopfkino Amok. Wenn nicht wir wer dann?

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      Antwort
  • Sehr schöne Einzelaktion von Hack, ein klasse Spieler! Zuerst lässt er drei Hannoveraner stehen und dann noch den Ex-Weltmeister im Tor ganz alt aussehen! Chapeau!
    3:0 Halbzeit-Führung in Hannover, ein Deja Vu?! 🙂

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  • 0:3 in Hannover da war doch mal was… ich glaube da steht aber definitiv kein Spieler mehr auf dem Platz der damals dabei war-das kann nicht als Gepäck zählen

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    Antwort
  • Was, eine 3:0-Pausenführung? Toll! Bei Juventus Turin würde ich a la Magath sagen: Der Drops ist gelutscht. Doch ich erinnere mich an eine 3:0-Führung in Hannover, die uns in der Bundesliga drei extrem wichtige Punkte gebracht hätte. Am Ende stand es 3:3, und ich habe, zugegeben, vor lauter Wut geheult. Alles, was ich heute vom Club will, sind 3 punkte.

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    • Daran erinnere ich mich auch. Hab an diesem Dezembersamstag die Weihnachtsfeier meines Sportvereins sausen lassen. War völlig bedient und hab auhh geheult…
      Scheißegal, heute 3 Punkte! Schon allein gegen diesen blöden Prib!

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  • Das wird heute für unseren Club schwer!

    Diese Führung noch zu vergeigen! Aber ich traue es ihnen zu!

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  • Off-topic Nils Rossow fragt sich warum Franke nicht beim Club spielt-allein die Trikotverkäufe plus Beflockung wären ein finanzieller Gewinn

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  • Der doppelte Georg! Sehr schön. Zweite Halbzeit souverän. Das war gut. Sonntag nachlegen und dann in der LSP festigen und weiter zusammen wachsen. Für heute bin ich sehr zufrieden.

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  • Trotz allem-der Gegner war heute aber auch einfach schwach.Ein stärkeres Team hätte wahrscheinlich ein paar der Angebote nicht so liegen lassen.Die Tore waren aber ziemlich cool-viel mehr wurde ja gar nicht auf das Hannover-Tor geschossen

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  • I werd narrrisch!!!
    Wann hat es das zuletzt gegeben?!
    Der GLUBB bringt tatsächlich ein 4:0 über die Runden. Wahnsinn.

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  • Ich weiß zwar jetzt nicht direkt, wie man es schafft, bei 23% Ballbesitz, 44% gewonnenen Zweikämpfen, 47% Fehlpässen, 1:6 Ecken, weniger gelaufenen km und weniger Torschüssen als der Gegner diesen 4:0 auswärts zu besiegen, aber es darf sich jederzeit gerne so wiederholen!

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  • Das Abschlußtraining scheint sich bezahlt gemacht zu haben!
    Das sollten sie jetzt öfter üben!

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  • Mich freuts vor allem für den Schorsch und Hanno: Von den Buhmännern zu den besten Spielern.
    Der Club schiesst einen anderen Verein in die Krise!
    Das kannte ich bisher nicht. Sonst ist das immer umgekehrt und WIR bekommen einen Tritt in den Allerwertesten.

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  • Ja kurioses Spiel, aber es spielte uns einfach in die Karten, daß Hannover mit Gewalt das Spiel machen wollte und wir dann die Räume bekamen und ein paar wirklich feine Fußballer haben wir in dem neuen Kader, ich finde auch Handwerker, Sörensen, Hack, die Standards mit Geis, braucht man gar nicht erwähnen, aus dem Umschaltspiel einfach das Maximum gemacht.

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  • Zwei der vier Tore fielen durch Standards und das Ding von Behrens war auch kein Kontertor. Drei der vier Tore schossen zwei Alteingesessene. So richtig passt deine Analyse also nicht. Hannover war grundsätzlich ordentlich, die sind auch in keiner Phase zusammengebrochen, haben sich aber die eine oder andere Blöße gegeben, und jede dieser Schwächen haben unsere Nasen, die ausnahmsweise keine Böcke geschossen haben, kalt ausgenutzt. Diese Effizienz war beeindruckend. Eine Eiseskälte, die mir mein Fußballherz endlich einmal wieder erwärmte. Wünsche allen eine gute Nacht!

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  • Hannover war grundsätzlich ordentlich, die sind auch in keiner Phase zusammengebrochen,

    Ich habe selten eine Mannschaft gesehen vielleicht sogar noch nie, die mit so viel Ballbesitz derart ideenlos war, wenn es um die Box und um Torgefahr ging. Genau genommen habe ich keine einzige richtige Torchance von Hannover im kompletten Spiel gesehen. Daran finde ich nichts „ordentlich“. Das war aus Hannover Sicht ein rabenschwarzer Tag.

    Tor 2 und 3 waren Ballgewinn und Umschaltspiel, das 4. Tor die Ecke entstand ja auch aus schnellen Umschaltspiel nach vorne. Zudem noch mindestens noch 3-4 sehr gut Einschussmöglichkeiten des FCN durch schnelles Spiel nach vorne (Frey, Dovedan, Hack überhastet usw. ) die einschussbereit um Millimeter am Ball vorbeigesegelt sind.

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  • Ich bleibe dabei: wir haben einen der besten Kader in der Liga und können am Ende Platz 3 schaffen. Was bisher fehlte, ist die Stabilität, Formschwankungen einiger Führungsspieler und daraus resultierendes geringes Selbstvertrauen. Was auch bisher fehlte, war die Konzentration auf Standards, die eben häufig Spiele entscheiden. Umso wichtiger war dieses Spiel mit genau diesem Verlauf und einer (hoffentlich) Wiederauferstehung der kritisierten Behrens, Margreitter, Handwerker und Mathenia. Falls es uns gelänge gegen Pauli nachzulegen, könnte dies der Brustlöser gewesen sein, den wir schon häufiger nach Abstiegen und einem zähen ersten Saisondrittel hatten (da fällt mir spontan das 3:0 Ingolstadt unter Henning ein).

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  • Habe mir auf Kicker gerade nochmal die Spieldaten angesehen, weil man es von den Zahler her kaum glauben kann

    Ballbesitz 77%:23%,
    angekommene Pässe 550:102!
    für Hannover.

    Wüßte man das Ergebnis nicht oder hätte man das Spiel ncht gesehen, ich glaube niemand käme drauf, daß die Mannschaft mit 23% und den 102 Pässen das Spiel 4:0 gewonnen haben ( und sogar noch gute Chancen liegen ließen) Ich weiß nicht ob so wenig Ballbesitz geplant war, aber das vertikale Spiel nach vorne, da sah man zum ersten mal Canadis Spielidee, es wurde kaum quer fast immer mit Raumgewinn tief gespielt auch mit Risiko.

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    • Das ist immer die Crux bei sehr viel Ballbesitz: wenn ich nicht gleichzeitig eine enorme Passquote habe, dann kommen in der Summe halt auch über 100 Fehlpässe dabei heraus (Hannover). Das wiederum geht nur dann gut, wenn die Fehlpässe meist in harmlosen Situationen geschehen bzw. wenn der Gegner nicht fähig ist, diese schnell auszunutzen. Dennoch: gehen wir von der üblichen ca. 60′-Nettospielzeit aus, waren wir nur ca. 14′ in Ballbesitz und hatten bei unserer Passquote also im gesamten Spiel gerade mal ca. 8′ Zeit für ankommende Pässe, 4 Tore und weitere Chancen.. Bei einem Gegner, der weniger Fehler macht, könnte das ggf. schwierig werden..

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  • Vielleicht sollte ich öfter ein Spiel vergessen. Scheint ja wahre Wunder zu bewirken. 🙂
    Glückwunsch an Mannschaft und Trainer.
    Vielleicht brauchen sie ja wirklich einfach noch Zeit. Oder war Hannover so schlecht wie es der Tabellenstand zeigt?
    Gerade gegen Hannover freut es mich. Da war immer noch die Erinnerung an den vom Schiedsrichter geklauten Sieg.

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  • Ich hab die Idee Übergangssaison verstanden-man spielt in der zweiten Liga schon so wie nach einem potentiell mal stattgefunden Aufstieg.Mehr Ballbesitz wird man in der ersten Liga auch kaum haben, gut wenn bis dahin das Umschaltspiel so gut klappt wie gestern.Ob das jetzt Kontern oder inzwischen Umschaltspiel heißt ist ja völlig egal.
    Was gestern gut war, war das gemeinsam aufgezogene Pressing von Sturm und Mittelfeld-das könnte ein erfolgsversprechendes Stilmittel werden.Frey wird als Fleiß-Beinchen Punkte sammeln wohl eher mehr, als als Goalgetter, da er viel zu stark für die Ablagen und das Festmachen von Bällen gebraucht wird.Sehr mannschftsdienlich.

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