Analyse: Beide für Passivität bestraft #FCN #FCNFCSP

Analyse zu 1. FC Nürnberg – FC St. Pauli 1:1 (0:1) – Der Club bleibt zum sechsten Mal in Folge ungeschlagen, aber verpasst vor allem, aber nicht nur wegen früher Passivität einen Sieg.
1. Die Grundordnung
2. Der Schlüssel zum Spiel
3. Das Spiel war entschieden, als
4. Das Fazit
5. Die Stimmen
6. Die Statistik
7. Noten

1. Die Grundordnung…

Abb. 1: Startformation

… war zu 100% identisch mit der vom vergangenen Montag. Ein fast schon Köllnerianisches 4-1-4-1 (Abb. 1) mit Jäger auf der Sechs und Behrens und Geis auf den Achtern, sowie Hack und Dovedan auf den Außen. Auch gegen St. Pauli war das System wieder so geartet, dass die Außen immer wieder in die Mitte zogen, wie auch an der realtaktischen Aufstellung (Abb. 3) erkennbar ist.

Die Idee dahinter, die kreativen Spieler auf die Außen zu stellen war wohl, das Spiel aus dem Zentrum zu verlagern. Dass dies zumindest im Aufbau gelang, zeigt die Verteilung der Zweikämpfe. (Abb. 4) Im Zentrum fanden kaum Duelle am Boden statt, das Spiel wurde überdurchschnittlich oft auf die Flügel gezogen, da vor allem auch Hanno Behrens aus dem Halbraum immer wieder nach außen zog. Die Flügellastigkeit führte aber auch dazu, dass Johannes Geis und Lukas Jäger in Sachen Ballverteilung oft keine Bindung ans Spiel hatten.

Abb. 2: Formation (ab 70. Minute)

Ohne die Rückspiele zu den Innenverteidigern spielte Geis ganze 15 Pässe und empfing in 70 Minuten 20 Zuspiele, Jäger spielte – erneut unter Herausrechnen der Zuspiele auf Margreitter und Sörensen – 14 Pässe und empfing 24. Behrens (37) und Hack (32) wurden häufiger angespielt als Jäger und Geis und selbst Michael Frey in vorderster Front häufiger gesucht (28-mal), obwohl hier natürlich die elf langen Zuspiele aus der Abwehr von Mathenia, Margreitter und Sörensen das Bild etwas verzerren. (Abb. 5)

Im Gegensatz zum Spiel in Hannover wechselte Damir Canadi aber nicht allein, um Zeit von der Uhr zu nehmen, sondern auch um taktisch zu variieren. Mit der Einwechslung von Medeiros für den Platzverweis gefährdeten Geis stellte der Club – je nach Auslegung – auf ein 4-2-3-1/4-4-1-1 (Abb. 2) um, bei dem Dovedan hinter die Spitze rückte und sich in dieser Rolle phasenweise mit Hack abwechselte. Als Kerk dann für Dovedan kam, rückte Hack endgültig hinter die Spitze. Der Wechsel von Handwerker auf Valentini kurz vor Schluss war dann tatsächlich positionsgetreu.

2. Der Schlüssel zum Spiel …

Abb. 3: Realtaktische Aufstellung

… waren die Torhüter und die Pfosten. Robin Himmelmann und sein Gehäuse dabei in deutlich höherem Maße als Christian Mathenia, aber auch der Nürnberger Schlussmann hatte seinen Anteil daran, dass es am Ende 1:1 stand: Boris Tashchys Chance in der zweiten Minute der Nachspielzeit war nämlich – zumindest nach xG-Wert gesehen – die höchstwertigste im ganzen Spiel. Wyscout legt eine Trefferwahrscheinlichkeit von 42% an. Die andere hochwertige Chance der Gäste durch Gyökeres (xG: 0,26) verhinderte Oliver Sorg per Block.

Robin Himmelmann dagegen wehrte mehrere gute Chancen (Behrens Lupfer und Kopfball, Freys abgefälschter Schuss und Hacks Schuss nach feiner Kombination kurz vor der Pause sowie Hacks Fernschuss in der 75. Minuten) ab und ließ sich bei Behrens Kopfball und Lupfer und Hacks Schuss in der 86. Minute zusätzlich noch vom Gebälk assistieren. Insgesamt hatte St. Pauli die gefährlicheren Abschlüsse, der Club die höhere Anzahl an Gelegenheiten. Von der Wertigkeit her, dürfte beides am Ende ungefähr gleich liegen. Zumindest legen dies auch die xG-Werte nah.

Auffällig auch: Der Club war bis zum Gegentreffer extrem passiv. 42% Ballbesitz, 85:109 Pässe, in der Anfangsviertelstunde ein PPDA-Wert von 18,5 (Abb. 6). Fast wirkte es ein wenig, als versuche man das Erfolgsrezept vom Montag in Hannover zu kopieren und den Gegner kommen zu lassen. Einzig St. Pauli wollte den Ball gar nicht so gerne und sah sich nach der Führung auch nicht mehr dazu gezwungen, den Ball zu übernehmen, sondern lauerte seinerseits auf Konter. In der Phase zwischen Gegentor und Ausgleich lag der Ballbesitz des FCN dann bei 63%, der eigene PPDA-Wert bei 4,79.

Abb. 4: Bodenzweikämpfe

Gewissermaßen wurden beide Mannschaften für den Ansatz wenig tun zu wollen bestraft. Nach dem Ergebnis vom Freitag, als Wehen mit 16% Ballbesitz drei Punkte aus Stuttgart mitnahm, fast schon eine Genugtuung für Freunde des Ballbesitzspiels.

3. Das Spiel war entschieden, als …

… Christian Mathenias Kniescheibe im linken Knie brach. Denn mit dem Zweikampf gegen Boris Tashchy, in dem dies passierte, rettete der Nürnberger Keeper das Remis. Es war die letzte Aktion im Spiel, Schiedsrichter Koslowski pfiff das Spiel nicht wieder an, nachdem Mathenia und Tashchy beide am Boden lagen. Die fällige Ecke wurde nicht ausgespielt.

4. Das Fazit …

Abb. 5: Passmatrix

… ist wie immer nach einem Remis gemischt. Die Tatsache, dass der Club inzwischen regelmäßig zu Chancen kommt, ist sicherlich ebenso positiv zu werten, wie die Erkenntnis, dass er sich in diesem Fall nicht durch das unglückliche Entstehen des Gegentores verunsichern hat lassen. Stattdessen wirkte das Gegentor eher wie ein Weckruf. Auch dass – wie vor Hacks Chance kurz vor der Halbzeit oder seinem Fernschuss in der 75. Minute – der Ball länger in den eigenen Reihen bleibt und durch eine Reihe von Zuspielen in Richtung Tor getragen wird, ist positiv.

Gleichzeitig ergaben sich die meisten der Chancen des FCN immer noch nach Standards oder nach Einzelaktionen. Beides legitime Mittel im Fußball, dennoch auch ein weiteres Kennzeichen dafür, dass der Club gegen tiefer stehende Gegner kein rechtes Mittel hat, diese konsequent „auseinander“ zu spielen.

Auch im Defensivverhalten gibt es ein geteiltes Urteil. Einerseits sind die Pressingintensität und das Anlaufverhalten im Vergleich zu Saisonbeginn tatsächlich verbessert. Der Gegner wird also tatsächlich häufiger und stärker angelaufen, was auch zu einigen Ballverlusten St. Paulis führte. Auch das 1:1 fällt vor allem, weil Michael Frey einen zweiten Ball abfängt.

Andererseits hatte der Club in der Defensive wieder einmal mit dem Tempo der Gäste erhebliche Probleme. Tashchys und Gyökeres‘ Großchancen entstanden, weil der Club in der Defensive nicht hinterherkam. Daran gilt es in der Länderspielpause zu arbeiten, auch wenn man nun zwischen der letzten und der jetzigen Länderspielpause nicht verloren hat.

Abb. 6: PPDA-Wert

5. Die Stimmen…

Damir Canadi: “ Vom Ergebnis her sind wir ein bisschen enttäuscht. In der ersten 20, 25 Minuten sind wir nicht so in die Gänge gekommen. Das Gegentor war dann eine schwierige Entscheidung vom Linienrichter. Danach hat die Mannschaft ein tolles Gesicht gezeigt. Wir hatten vor der Halbzeit schon gute Chancen zum Ausgleich. Nach der Pause haben wir die Räume besser angelaufen und verdient den Ausgleich erzielt. Die letzte 15 Minuten waren wir sehr präsent und wollten unbedingt gewinnen. Das Team hat heute eine hervorragende Leistung geboten. Kompliment an meine Mannschaft.“

Jos Luhukay: „Wir können mit dem Unentschieden leben. In der ersten Halbzeit haben wir gezeigt, warum wir einen Aufwärtstrend haben. Die erste halbe Stunde war fußballerisch sehr gut, das Tor war verdient. Und wir waren nah am zweiten. In der zweiten Halbzeit hat sich das Spiel dann gedreht. Nürnberg hat offensiv mehr Zugriff bekommen. Wir hatten Chancen, aber auch Nürnberg hatte drei, vier gute Möglichkeiten. Insgesamt war es ein gutes Auswärtsspiel von uns.“

Abb. 7 Chancenspielfilm

Hanno Behrens: “ Wir wollten heute unbedingt drei Punkte. Das Gegentor war natürlich unglücklich. Ich habe die Fahne eindeutig gesehen, so etwas sollte eigentlich nicht passieren. Es war sicher unglücklich für uns, aber man kann das nicht beeinflussen. Wir haben danach weiter auf Sieg gespielt und eine sehr gute zweite Halbzeit gezeigt. Wir hätten den Sieg verdient gehabt.“

Viktor Gyökeres: „Es hat sich gut angefühlt, ein Tor zu machen. Aber nach den 90 Minuten hätten wir auch mehr machen können, auch ich. Ein Punkt ist in Ordnung, aber natürlich wollen wir immer drei Punkte. Nach dem Ausgleich wurde ich bei meiner Chance abgeblockt. Vielleicht hätte ich dem Ball mehr entgegengehen sollen, aber ich habe zum Ball geschaut und den Verteidiger nicht kommen sehen. Das war etwas unglücklich. Beim Tor dachten alle, es sei Abseits. Das dachte ich erst auch. Der Ball kam zu mir und ich habe einfach versucht, so schnell wie möglich zu schießen. Zum Glück ist er reingegangen.“

Abb. 8: Ausgangswahrscheinlichkeiten

Christian Mathenia: „Wir sind in der ersten Halbzeit schwer reingekommen und haben viele Fehler gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir es besser gemacht und uns viele Torchancen erarbeitet. Nach dem Spiel ist die Stimmung geteilt. Wir sind jetzt zwar seit sechs Spielen ungeschlagen, haben dabei aber zu wenige Siege eingefahren. Trotzdem ist eine deutliche Steigerung zu erkennen in den letzten Spielen.“

Daniel Buballa: „In der ersten Halbzeit sind wir richtig gut ins Spiel gekommen. Wir standen kompakt und haben gegen eine starke Mannschaft wie Nürnberg kaum eine Torchance zugelassen. Dann belohnen wir uns für das gute Spiel. Nach der Führung waren wir ein bisschen zu passiv und haben versucht zu verwalten. Wir hätten gut daran getan, die Bälle besser zu halten. Wir haben Nürnberg quasi eingeladen, ins Spiel zurückzukommen. Dass Nürnberg dann Chancen kreieren kann, wussten wir alle. Dafür sind sie zu gut. Das Gegentor war unglücklich. Waldi versucht, den Ball rauszuspitzeln und er fällt dem Gegner auf den Fuß. Man muss aber sagen, dass es ein gerechtes Unentschieden ist. Beide Mannschaften hatten Chancen, das Spiel zu gewinnen. Mit ein bisschen Glück wären wir das gewesen, aber wir müssen mit einem Punkt auswärts in Nürnberg zufrieden sein.“

6. Die Statistik …

Nürnberg St. Pauli
Grundlagen
1 Tore 1
18 (6) Schüsse (aufs Tor) 13 (2)
426 (79,3%) Pässe (angekommen) 395 (81,3%)
54,0% Ballbesitz 46,0%
114 Ballverluste 121
8 Ecken 2
114,8 Laufleistung (in km) 112,6
12 Fouls 10
Advanced Metrics
1,45 xG 1,43
1,38 xP 1,35
7,21 PPDA 14,64
4,13 APPP 3,62
Auffälligkeiten
27:15 Ballbesitzzeit 23:15
104 Anzahl Ballbesitzphasen 109
20 Ballbesitzphasen geg. Strafraum 9
24 Lange Ballbesitzphasen (>20s) 12
16 (8) Flanken (zum Mann) 10 (4)
14 tiefe Pässe 8

*Alle Daten stammen von Wyscout. Ausnahme bildet die Laufleistung. Diese stammen von Opta. Benutzung der Daten von Wyscout unter der Journalistenlizenz des Anbieters. Bei den Zweikampfquoten von Wyscout ergibt sich nicht zwangsläufig 100%, da der Anbieter manche Duelle als „unentschieden“ wertet, bspw. wenn ein Duell gewonnen wird, der Ball aber im Zuge des gewonnenen Duells ins Aus oder zurück zum Gegner geht. Unter „expected goals“ sind die Tore, die statistisch auf Grund der abgegebenen Schüsse zu erwarten gewesen wären, zu verstehen. Die expected Points für das jeweilige Spiel ergeben sich folgerichtig aus den expected Goals. PPDA bezeichnet die zugelassenen Pässe pro Defensivaktion. Es ist eine Metrik, die anzeigt, wie hoch der Pressingdruck einer Mannschaft ist, je niedriger der Wert, desto weniger Zeit hat der Gegner am Ball. APPP (Average Passes per Possession) gibt an, wieviele Pässe die Mannschaft im Schnitt pro eigener Ballbesitzphase spielte. Pauschal gilt: Je höher der Wert, desto kombinationssicherer ist das Team. Mit „tiefen Pässen“ meint Wyscout Pässe, die innerhalb eines Radius von 20 Metern um das gegnerische Tor ankommen.

7. Die Noten …

Spieler CU-Note Kicker NZ BILD WhoScored
Christian Mathenia 2- 3 3 3 6,6/10
CU-Urteil: Rettete in letzter Minute unter höchstem Einsatz das Remis. Sonst nicht gefordert.
Oliver Sorg 3- 3,5 3 3 6,7/10
CU-Urteil: Licht und Schatten: Im Tempo mehrfach überfordert, dafür mit Killergrätsche gegen Gyökeres‘ Schuss direkt nach dem 1:1. Gute Läufe auf Außen, aber dann mit Passfehlern.
Asger Sörensen +4 3,5 3 3 6,4/10
CU-Urteil: Mit einigen hervorragenden Diagonalbällen, dafür aber mit Riesenfehler vor dem 0:1, der nur auf Grund der Umstände nicht härter bestraft wird.
Georg Margreitter 3- 2,5 3 2 7,1/10
CU-Urteil: Konsequent in der Defensive, offensive früh mit einer Gelegenheit. Aber auch mit Problemen im Tempo.
Tim Handwerker 3 3,5 3 3 6,5/10
CU-Urteil Ordentlich nach hinten, nach vorne mit ein paar Ideen, aber ohne große Wirkung.
Lukas Jäger 3 3,5 2 2 7,3/10
CU-Urteil: Mit ihm als Sechser zu spielen, ist wie einen Knüppel zu einem Florettkampf zu bringen. Nicht filigran, aber effektiv. Räumte viel ab, spielte sogar ein paar gute Bälle nach vorne
Johannes Geis 4- 4 4 4 7,3/10
CU-Urteil: Das Spiel life weitgehend an ihn vorbei. Mit einigen unnötigen Fehlpässen.
Hanno Behrens 2- 2,5 2 2 8,2/10
CU-Urteil: Nicht nur wegen des Tores immer mehr der alte Behrens. Agierte dynamisch im Vorwärtsspiel und sogar der Mittelfeldspieler mit den meisten Pässen.
Nikola Dovedan 4 4 4 4 6,4/10
CU-Urteil: Assistierte über Bande Behrens bei dessen Tor. War aber weitgehend abgemeldet und hatte nur zaghafte Abschlüsse.
Robin Hack 2- 2 2 2 6,8/10
CU-Urteil: Agil und dribbelstark wie inzwischen fast immer. Hatte zwei gute Schusschancen. Manchmal noch etwas zu verspielt.
Michael Frey +3 3,5 3 3 6,7/10
CU-Urteil: In Anlehnung an das Titellied der Gummibärenband könnte man dichten: “Michi Frey, er hüpft hier und da und überall, das ist der Michi Frey.“ Damit ist Stärke und Schwäche gleichermaßen beschrieben. Frey holt sich die Bälle überall, passt, läuft und zweikämpft überall. Manchmal fehlt er dann aber im Zentrum
Iuri Medeiros 4 4 6,0/10
CU-Urteil: Kam nach 70 Minuten für Geis. Hatte einige Momente, in denen er Tempo andeutete, inklusive eines verschleppten Eins-gegen-Eins. Insgesamt aber mit zu viel verspielten Momenten, wenn er mal am Ball war.
Sebastian Kerk 4 6,2/10
CU-Urteil: Kam spat für Dovedan. Fiel nicht auf.
Enrico Valentini 6,0/10
CU-Urteil: Kam zwei Minuten vor Schluss für Handwerker und in der letzten Szene des Spiels gleich zu spät gegen Miyaichi

48 Gedanken zu „Analyse: Beide für Passivität bestraft #FCN #FCNFCSP

  • Jäger kommt schon arg gut in den Noten aller Beteiligten weg. Die Beschreibung mit dem Knüppel ist ganz passend, aber kann ein Knüppel beim Florettfechten wirklich besser als „ausreichend“ sein?

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    • Ich erinnere bei sowas gerne an Claude Makelele bei Real Madrid.
      Die zwei Spieler sind von ihren Fähigkeiten her natürlich nicht ansatzweise miteinander vergleichbar aber die Spielweise der beiden sind sehr ähnlich.

      Makelele wurde bei Real immer belächelt, war dort aber einer der wichtigsten Spieler, weil er einfach den Drecksjob der 10 anderen auf dem Platz erledigt hat und deswegen nie wirklich aufgefallen ist.

      Die Diskussion um Jäger erinnert mich da ein bisschen daran. Von seinen fußballerischen Fähigkeiten sollte er nicht wirklich bei uns spielen. Aber im aktuellen System passt er einfach gut rein und wenn wir ehrlich sind, haben wir kaum Spieler, die im Pressing ähnlich gut sind wie Jäger.

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    • Wenn man mit dem Knüppel alle Gegner ausknockt, isses zumindest effektiv. 😁

      Ich verstehe die Skepsis schon, er ist halt nicht so der typische ballverteilende Sechser, sondern tatsächlich fast sowas wie eine Art Vorstopper alter Schule. Er macht halt das, was er tun soll, sehr ordentlich. Und am Sonntag waren auch ein paar ganz gute tiefe Pässe dabei, sogar ein „key Pass“ steht da in der Statistik.

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  • In den nächsten Spielen wird sich zeigen müssen, wie der Club den Sperren und Verletzungsbedingten Ausfall einiger Stammspieler verkraften kann.Geis ist da ein Kandidat für die baldige fünfte Gelbe

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    • Interessant wird es auch, jetzt müssten allmählich der ein oder andere Langzeitverletzte wieder zurückkommen. Ich glaube Schleusener steht doch so langsam wieder am Start, darauf bin ich auch mal gespannt. Zrelak das sind jetzt auch schon 8 Monate her sei seiner Verletzung. Aber die Informationen darüber sind meistens spärlich.

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      • Valentini sollte ja nach der Länderspielpause wieder voll zur Verfügung stehen, nachdem er am Sonntag schon eingewechselt wurde. Und dann hoffentlich auch direkt wieder anstelle von Sorg spielen.

        Ishak, Fuchs und Schleusener sind wohl wieder im Mannschaftstraining, 100%ig sicher bin ich aber nicht, heißt nur, dass sie auch „wieder dabei“ sind.
        Bei letzterem wird es eigentlich auch höchste Zeit, dass man seine Verpflichtung rechtfertigen kann, das war so ja nicht gerade zu erwarten bzw. abzusehen, dass er mehr als die halbe Vorrunde verpassen wird.
        Genaue Aussagen gibt es aber nicht, auch nicht in dem Videoporträt, das gestern über ihn veröffentlicht wurde. „Allzu lange dauert es nicht mehr“ heißt es dazu nur…

        Wie es bei Zrelak aussieht, weiß ich nicht, ob er noch individual trainiert auch schon wieder im Mannschaftstraining mitmacht, zumindest teilweise.

        Insgesamt sollte man aber erwarten können, dass man so ab November mit Ausnahme von Mathenia und Misidjan aus dem vollen schöpfen kann, wenn keine neuen Verletzten dazukommen.

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        • Gerade nochmal ne alte Meldung vom 23.08. gefunden, wo es zu Zrelak hieß, dass er sich in der Endphase der Heilung befindet, diese bislang perfekt verlief und er schon Teile des Mannschaftstrainings mitmachen würde…

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          • Lese gerade Besong hat im Testspiel gegen Ingolstadt (Unter Ausschluss der Öffentlichkeit) heute ein Tor erzielt. Endstand 3:2 für Ingolstadt. Aber Besong scheint wieder langsam fit zu werden, wie ich finde auch ein spannendes Talent.

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  • Eine Anmerkung zu Jäger:
    Sicherlich hat er spielerische Defizite, aber man muss ganz leidenschaftslos anerkennen, dass er
    sehr giftig seine Zweikämpfe bestreitet, Löcher zuläuft und wie bereits erwähnt, sehr viel Drecksarbeit
    leistet.
    Petrak und Erras sind klar die besseren Fußballer, aber Jäger erfüllt seinen Job in der Mannschaft
    in den letzten beiden Spielen sehr gut.

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  • Lt. dem heutigen Artikel in der NN würden fachkundige Kollegen (von Rossow oder dem NN Journalisten? Geht leider nicht hervor) auch höherklassiger Vereine (also dann von Rossow?) dem Club in seiner aktuellen Verfassung einen „Bombenkader“ bescheinigen.
    Dann sind wir mal gespannt, wann dieser tolle Kader mit dem aktuellen Trainer bombige Spiele über 90 Minuten abliefern kann. Bisher sind das immer nur zeitlich beschänkte Intervalle von eher 20 Minuten. Gegen Heidenheim reichten 80 gute Minuten auch nur zu einem sehr mageren 2:2.
    Die ewige Krux des Clubs? Mässiger bis gar kein Erfolg?

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  • Bisher sind das immer nur zeitlich beschänkte Intervalle von eher 20 Minuten. Gegen Heidenheim reichten 80 gute Minuten auch nur zu einem sehr mageren 2:2.

    Das waren keine 80 guten Minuten sondern nur eine gute Halbzeit, Heidenheim hat in der gesamten 2. Halbzeit das Ruder in die Hand genommen, die beiden Tore aber der 80. waren dann die Folge, man hatte sogar das Gefühl die schießen noch das dritte wenn es weitergeht. Wie man das so zuhause hergeben konnte.

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  • Der Club hat sein Testspiel gegen Drittligist Ingolstadt 2 zu 3 verloren. https://www.nordbayern.de/sport/geheimtest-gegen-ingolstadt-der-club-verliert-2-3-1.9410086.

    Canadi testete insbesondere in Halbzeit 2 einige Nachwuchsspieler. Bei Testspielen sind die Ergebnisse ja nachrangig. Nachdenklich stimmt mich jedoch, dass der Club zur Halbzeit 1 zu 2 zurücklag, als er praktisch mit komplettem Zwetliga-Team antrat. Reiht sich nahtlos ein in die Vorbeteitungsmatches. Canadi aber ist recht zufrieden mit dem was er sah, und das ist ja, was letztlich zählt!

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    • Ich würde „Lukse – Valentini, Erras, Mühl, Nürnberger – Suver, Behrens – Dovedan, Medeiros, Kerk – Lohkemper“ nicht als „das komplette Zweitligateam“ – zumindest im Sinne von Team, das spielt – ansehen, wenn man überlegt, dass davon derzeit lediglich Behrens und Dovedan wirklich Stammspieler sind und mit Sörensen, Geis, Hack und Frey eigentlich genau die Schlüsselspieler und/oder Leistungsträge fehlten.

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      • Falschen Begriff gewählt, da hast du recht. Was ich ausdrücken wollte ist, dass diese Mannschaft in der ersten Halbzeit Ingolstadt im Griff hätte haben müssen, zumindest jedoch nicht in Rückstand geraten sollte. Valentini, Mühl, Erras, Behrens und Kerk mit Erstliga-Erfahrung und gestandene Zweitliga-Spieler, dazu Dovedan und Lohkemper sowie Medeiros. Da wären einige Zweitligisten froh darüber, solche Leute im Kader zu haben.

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  • Und wieder wird Dr. Schnabel beim Literaturnobelpreis übergangen! Über diesen skandalösen Vorgang tröstet das bekannte Gedicht „Die Aufstellung des 1. FC Nürnberg vom 27.1.1968“ des aktuellen Mitpreisträgers nur wenig hinweg. Vor allem war die tatsächliche Aufstellung des Spiels gegen Bayer Leverkusen im DFB Pokalerstrundenspiel vordem tatsächlich noch dazu eine andere. Kaum zu glauben, aber damals gewann der Club noch gegen Leverkusen. Heutzutage schafft er das trotz „brutal starken Kaders“ nur in seltensten Ausnahmefällen in einer Kleinstmenge von Heimspielen. Er schafft nicht mal mehr gegen normale Zweit- oder gar Drittligisten Siege. Vielleicht hätten wir gar keinen „brutal starken Kader“ gebraucht?
    Früher war dann doch alles besser?

    Mir bleibt nur übrig, Dr. Schnabel für den nächsten Literaturnobelpreis 2020 die Daumen zu drücken. Hoffentlich hat er inzwischen seinen Tabakkonsum auf die neue Blend 18 Superlight umgestellt?

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  • @Herbertgerbert:

    Dass Handkes Aufstellung in einer Position nicht stimmt, ist kein Makel, sondern ein grandioser Kunstgriff, der wohl mit dazu geführt hat, dass Handke den Nobelpreis erhielt.

    Die Ehre dieser hohen Auszeichnung wird mir wohl verwehrt bleiben, denn das Manuskript meines Romans „Mein Name sei belschanov“, der mit dem Satz „Ich bin nicht Schnabel“ beginnt, wurde von einem renommierten Verlag wegen angeblichen Plagiats abgelehnt.

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      • @Optimist:

        Ich fand „Max Schnabel“ verhüllender als „Mick Fritsch“.

        Tja, hat nichts geholfen. Muss mich wohl oder übel damit abfinden, dass es um mich als Literaten nun stiller wird…

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        • Da muss ich, ganz im Reich-Ranicki-Style, krass ablehnen und mit locker sitzenden, dritten Zähnen sagen „so ein Blödsinn“.
          Oder frei übersetzt:
          „“Seine letzten Bücher sind so grandios, dass er jetzt alle Chancen auf den Nobelpreis hat.“

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  • Der Kommentar zu Michi Frey erinnert mich stark an Tomas Pekhart 2.0. Wobei mir Frey total gut gefällt. Was der durch sein gutes Timing im aggressiven Anlaufen Bälle gewinnt, ist enorm. Würde mir wünschen, dass ihn im richtigen Momen 1-2 Mitspieler im Pressing unterstützen.

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  • Ich finde Michael Frey gold wert für die Offensive, er kann wie keiner bisher Bälle vorne verteidigen und auch festmachen, manchmal arbeitet er die halbe gegnerische Abwehr dabei auf. Ich bin sicher, die Tore werden auch kommen. Man sieht seine Anlagen.

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  • Pekhart hat in 92 Clubspielen 15 Tore und 7 Vorlagen gemacht. Frey in 6 Spielen 1 Tor und 2 Vorlagen.
    Wenn wir das hochrechnen, dann landet Frey bei 15,3 Toren und 107 Vorlagen in 92 Pekhart-Spielen. Toll. Oder fragt nach beim DSFS. Vielleicht hab ich auch Probleme mit dem Dreisatz.

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    • Würde Michael Frey weniger mit Tomas Pekhart, sondern eher mit Markus Schroth (17 Tore in 83 FCN-Spielen) vergleichen.

      In dieser großartigen Mannschaft von Hans Meyer war Schroth ein sehr wichtiger Spieler. Er hat Bälle festgemacht. Räume geschaffen, unter anderem für „Phantom“ Marek. Er hatte eine große Präsenz, auch wenn er keine Tormaschine war. Zudem war er stellvertretender Kapitän und somit auch ein wichtiger „Kabinenspieler“.

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  • Von Pekhart habe ich nie viel gehalten, für mich hatte er nicht die Galligkeit und und den Willen eines Frey sondern war eher phlegmatisch. Was soll denn eine Statistik nach gerade 6 Spielen aussagen in der ein Spieler noch völlig neu ist? Das hat für mich noch keine Aussagekraft. Ich persönlich brauche Statistiken sowieso nicht, mir reicht es, wenn ich hinsehe.
    Wenn Besong wieder fit ist (93kg das ist für einen Laufsport wie Fußall eine richtige Kante) und herangeführt wird und Schleusener, glaube dann haben wir schon gute weitere Optionen, wenn man mal das Gesamte sieht. Ich finde unseren Kader stark für die zweite Liga, warte aber immer noch darauf, daß Canadi das richtige System oder Balance findet. Jetzt zwei mal mit 4er Kette hin zu mehr Stabilität ist immerhin schon ein Schritt, der besser zur Mannschaft paßt.

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    • Stimmt, der Trainer hat mit überschaubaren Erfolg viel herumprobiert und am Ende wirds dann wieder das 4-1-4-1 als Grundformation.

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      Antwort
      • Vor ner Woche war Deine (sachlich falsche, weil Athen) Kritik noch, dass der Sturkopf Canadi unbedingt überall Dreierkette spielen lässt. Jetzt ist es falsch, wenn er beim 4-1-4-1 landet?

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        Antwort
        • Ich dachte früher immer, für solche Grundsätze wie das Spielsystem ist die Vorbereitungszeit da. Aber da hab ich mich wohl getäuscht. Wir haben bald 1/3 durch und es KÖNNTE das 4-1-4-1 werden.

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          Antwort
          • interessanterweise hat Canadi selbst über die 3er-Kette gesagt, dass er sie als das defensivere System begreift. So habe ich ihn jedenfalls verstanden.

            Ich finde das auch. Auch wenn die Wingbacks höher stehen, so sind sie dennoch Defensivspieler. Dazu kommt ein zusätzlicher IV. Und um Schüsse aus der 2. Reihe zu verhindern, muss (mindestens) ein Mittelfeldspieler ebenfalls eine defensive Rolle einnehmen, um den Rückraum zu besetzen. Auch rein personell wird ein Platz in der Elf durch einen IV besetzt, der dann im Mittelfeld oder Angriff fehlt. Wenn also die 3er-Kette nicht über spielgestalterische Qualitäten verfügt, kann sie nur zerstörerisch funktionieren. Also in unserem Kader nur tauglich gegen übermächtige Gegner. Vielleicht in Pokalspielen.

            Woher kommt eigentlich das Gerücht, die Dreierkette wäre offensiver? Mit unserem Kader sicher nicht! Also ist das für die 2. Liga das falsche System. Und der Weg zum 4-1-4-1 der richtige.

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            Antwort
  • interessanterweise hat Canadi selbst über die 3er-Kette gesagt, dass er sie als das defensivere System begreift. So habe ich ihn jedenfalls verstanden.

    Genau umgekehrt Canadi versteht die 3er Kette als offensiveres System. Weil er im Vorwärtsgang hinten die Dreierkette hat und 2 Mann mehr im Mittelfeld oder auf den Außen.

    Das war auch genau die Gefahr, wenn die Außen nach vorne rücken und dann im Umschaltspiel tief stehender Gegner den langen Paß in den Rücken gespielt bekamen. Genau das haben sich auch einige Gegner so ausgeguckt und als Schwachstelle genutzt.

    Das 4-1-4-1 ist das defensivere System. (Beispiel Hannover)

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    Antwort
    • Na, ich weiß nicht…

      Die AV können auch aus der 4er-Kette aufrücken und Offensiv tätig werden (s. Leibold). Dann habe ich auch personell einen mehr im Mittelfeld, wenn er nicht an die IV verschwendet wird. Bei der Dreierkette ist die Raumaufteilung nicht so ausgewogen, deshalb gibt es Lücken.

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      • Eigentlich sollte dir das auch aufgefallen sein, daß die 4-1-4-1 in den letzten beiden spielen viel tiefer und defensiver stand.

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        • Ist das denn eine Systemfrage, wo ich die Kette positioniere? Ich kann auch mit Viererkette höher aufgerückt spielen.

          Ich glaube, die Aussage von Canadi (sinngemäß: in der Dreierkette habe ich einen zusätzlichen Defensivspieler) war in der letzten PK, bin mir aber nicht sicher.

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          • Numerisch ja wenn der Gegner angreift, aber da im eigenen Angriffsspiel, die Außen weit mit nach vorne rücken, müssen die erstmal rechtzeitig zurückkommen und das ist bei der heutigen Gier nach schnellem Umschaltspiel die Achillesferse. Also wird, wenn man überrascht wird, aus der theoretischen 5er Kette eine 3er Kette die sich dem gegnerischen Konter gegenüber sieht und das sahen wir leider ja oft. Die 4er Kette ist hinten bei schnellen Spielverläufen daher sicherer. Die Vorteile der 3er Kette liegen im eigenen Spiel nach vorne.

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            • „Die Vorteile der 3er Kette liegen im eigenen Spiel nach vorne.“

              genau damit habe ich ein Problem mit der Logik. Warum sollte ein IV mehr besser füe die Offensive sein? Die AV können doch trotzdem vorne mitmischen… Gut, dann ist die Abwehr sehr offen, aber das Offensivpotential ist einfach höher, wenn nicht noch ein IV rumsteht, der nach vorne nicht hilft…

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  • And now for something completely different:

    Wenn ich lese, dass wir ein positives Eigenkapital von 8,6 Mio haben, dann drängt sich die Frage auf, ob wir die BuLi nicht leichtfertig abgeschenkt haben. Spieler wie Frey und Geis hätten helfen können, vielleicht hätte das ja sogar gereicht. Finanzierbar wären sie gewesen…

    Aber klar, die hätte ja Bornie finden müssen, als der Markt für uns nichts hergab… :mrgreen:

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    • sehr optimistisch gedacht…Frey war gerade für 2,6 Mio an Fernerbahce transferiert worden (Beginn Saison18/19) eher unwahrscheinlich dass er da schon im Winter für wenig bis nichts verliehen worden wäre.Und Geis hat zur Winterpause mit dem 1.FC Köln eine neue Heimat gefunden, die branchenintern als besser zahlend bezeichnet wird und stand noch bei Schalke unter Vertrag.Die kolportierten 500.000€ Ablöse an Schalke wären wohl noch dagewesen.
      Sind für das positive Eigenkapital nichteher die Herren Löwen, Ewerton und Leibold zuständig, oder ist das schon wieder in der nächsten Bilanz?

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      • Ja, wird nächstes Mal verrechnet.
        So wie ich Rossow verstanden hab, belasten auch die neuen Transfers den Club nicht so sehr, weil die Ablösezahlungen über Jahre erfolgen.

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        • Jein
          Ich habe mir die Ausführungen von Herrn Rossow noch nicht angehört, aber dazu was Grundsätzliches.
          Wichtig ist, wann die Verträge rechtskräftig geworden sind, vor oder nach dem 30.06.
          Und wichtig ist, was ist GuV-relevant und was betrifft die Liquidität/Bilanz.
          Verkauf Spieler mit laufendem Vertrag vor dem 30.06.:
          GuV: Erlöse abzgl. Sonderabschreibung (sofern Vertrag noch länger gültig gewesen wäre beim Club) abzgl. Beraterprovisionen/Nebenkosten.
          Bilanz: Die Zahlungen hierfür, die nach dem 30.06. irgendwann geleistet werden, reduzieren irgendwann die in der Bilanz geführten Forderungen (für Erlöse) bzw. die Verbindlichkeiten (für Provisionen/Nebenkosten).
          Wenn der Verkaufsvertrag nach dem 30.06. rechtskräftig wird, verschiebt sich alles entsprechend in das nächste Geschäftsjahr bzw. irgendwann.

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      • Das sind ja auch nur Beispiele (Spieler wie…). Schon klar, dass sie zu einem anderen Zeitpunkt nicht auf dem Markt waren. Aber ich bin sicher, man hätte jemanden finden können, der hilft und finanzierbar ist. Aber dazu hätte es halt auch eines Scouting-Netzwerkes bedurft 😉

        Nein, im großen und ganzen war es gut so, diesen Weg konsequent zu gehen. Niemand hätte garantieren können, dass sich die Investitionen auszahlen. Aber irgendwie bleibt ein bitterer Geschmack, dass man es nichteinmal versucht hat. Schließlich gibt es nichts, was sich finanziell so positiv auswirkt wie ein Klassenerhalt….

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  • Das positive Eigenkapital kommt wohl eher aus der Umstrukturierung im Verein. Rossow hat das auf der Bilanz-PK dergestalt erklärt, dass zum einen die Fanshop GmbH wieder in den Verein eingegliedert wurde und zum anderen die Erbbau GbR, die für das Vereinsgelände zuständig ist, jetzt eine Vermögensverwaltung ist. Dadurch konnte man – sofern ich das richtig verstanden habe, ich bin kein Ökonom oder auch nur Wirtschaftsberichterstatter – Dinge neu bewerten und das Eigenkapital anheben. Aber alles ohne Gewähr und mit viel Vorsicht, das ist wirklich gar nicht mein Metier.

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  • Irgendwie klang das gestern sehr gut. Ich hoffe nur, daß das auch nachhaltig ist und daß es keine Finanzspielchen sind wie unter Woy, wo am Ende dann doch wieder alles einzustürzen droht.

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    • Wurden landwirtschaftliche Vergleiche mit Feldern o.ä. gezogen? Wenn nicht, wäre das vielleicht ein gutes Zeichen.

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  • Also man hat lange wenig von Rossow gehört, was kein schlechtes Zeichen ist, denn mit reden ist auch keinem geholfen vor allem wenn dann doch nichts passiert.
    Der Finanzbereich ist wie bei Florain auch nicht mein Metier, zu Beate meine ich nur, es ist nicht fair Rossow mit Personen zu vergleichen, mit denen er nichts zu tun hat und gleich wieder damit verbunden Befürchtungen zu äußern. Es gibt nach wie vor keinen Grund ihm nicht zu vertrauen immerhin scheint marketingstechnisch auch einiges voran zu gehen, auch in der Innenstadt mit der Marke FCN wieder präsent zu sein. Jetzt fehlen nur noch die Influenzer 🙂 was oft auf die Schippe genommen wurde, aber das ist der Ansatz und sind die Zeichen der Zeit, schließlich werden sogar Wahlen im Internet gewonnen. Es ist das wichtigste Medium mittlerweile, das schnellste sowieso. Ich verfolge auch in den Sozialen Medien die FCN Aktivitäten, sie haben mitterweile dort richtig gute Leute!, die aktiv sind.
    Kurzum mir gefällt die Entwicklung des FCN seit dem großen Wechsel. Ok Rossow war ja etwas früher da, ich glaube man ist da auf dem richtigen Weg und der ist mit dem Namen Rossow verbunden.

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    • @Juwe ich vergleiche nicht Rossow mit Woy. Ich bin nur vorsichtig. Schließlich wurde uns jahrelang erzählt, daß alles gut sei (auch mit Absegnung des Aufsichtsrates) und am Ende …

      Auch beim letzten Abstieg wurde uns erzählt, daß finanziell alles gut ist und am Ende…

      Was man aus der Erfahrung der letzten Jahrzehnte wissen kann, ist, daß die in der 1. Liga erzielten positiven finanziellen Ergebnisse schnell Makulatur sind, wenn die Verträge nicht für die 2. Liga taugen.

      Hier auch die Frage, ob Bornemann wohl vorsichtig genug war, auch bei den Aufstiegshelden und bei Vertragsverlängerungen und bei in der 1. Liga verpflichteten Spielern, die richtigen Klauseln reinzuschreiben für den Fall eines erneuten Abstiegs.

      Und last not least ist e natürlich ein schönes Ziel irgendwann mal in der 1. Liga die 100 Mio Umsatz zu erzielen. Nur wieviel Umsatz wird denn angestrebt, wenn wir in der 2. Liga bleiben? Und wird dann der Wert des 1.FCN, der sich laut Rossow durch die aktuelle Finanzentwicklung verbessert hat, wieder schlechter, wenn der Umsatz jetzt wieder einbricht?

      Und was bedeutet es für 2021, wenn für das Vereinsgelände keine Verkaufsverbote mehr gelten? Soll das dann an Schmelzer verkauft werden? Zum gültigen Marktpreis? Oder wird das dann günstiger verkauft, weil Schulden drauf sind? Kann die Pacht die Zinsen bedienen oder werden damit auch Schulden getilgt?

      Wird der Verein ein weiteres Mal umziehen? Wohin? Wird dort ein neues Stadion realisiert, damit dieses 100 Millionen Umsatzziel erreicht werden kann? Soll das durch den Verkauf des Vereinsgeländes finanziert werden?

      Und was passiert, wenn der Club den Aufstieg nicht schafft?

      Ich finde, daß viele Fragen offen sind.

      Das momentan gute finanzielle Ergebnis ist zum größten Teil Meeske und Bornemann zu verdanken, die durch massive Einsparungen und durch den Aufstieg erheblich zur finanziellen Konsolidierung beigetragen haben. Und das mit wesentlich weniger finanziellem Spielraum als Rossow und Palikuca.

      Und wenn ich vom Optimisten lese, daß die Bundesliga leichtfertig verschenkt wurde, nur weil von Bornemann kein gestandener Bundesligaprofi im Winter verpflichtet wurde, dann kann ich mich nur wundern. 1 weiterer Spieler hätte alles retten sollen? Und es ist sicher, daß es einen solchen Spieler gab, der zum Club gewechselt wäre?

      Im übrigen an alle, die Köllner nach wie vor schlechte Arbeit attestieren: Im Gegensatz zu den jetzigen Aufsteigern (Köln 4 Punkte, Union 4 Punkte, Paderborn 1 Punkt) konnte die Mannschaft unter Köllner immerhin schon 8 Punkte vorweisen. So schlecht war das Projekt also gar nicht gestartet.
      Vielleicht ist es ja einfach wirklich so, daß die Schere immer größer wird und daß Aufsteiger kaum noch Chancen haben, drin zu bleiben.

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      • ääähm, nein das Gelände wird nicht an Schmelzer verkauft. Ich weiß gar nicht warum dieser Springteufel immer wieder aus der Box rauskommt. Ohne eine vernünftige Alternative wird der Valznerweiher noch Jahrzehnte unsere Heimat sein. Allerdings könnten wir ab 2021 bei den Banken noch einmal einen deutlichen Sprung hinsichtlich der Bonität machen. Das Vereinsgelände würde dann wohl von der FCN Vermögensverwaltung übernommen werden. Wenn allerdings die Möglichkeit bestünde hinter der Arena (Kurt-Leucht-Weg) in Richtung Große Straße und Dutzendteich ein neues Vereinsgelände zu etablieren mit allem drum und dran und dabei das Stadion umbauen könnte (so ein „kleines Schalke“), dann müsste man über das Gelände am Valznerweiher tatsächlich noch einmal nachdenken..

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        • Ich finde man sollte das was geschehen ist einfach mal ruhen lassen.Mich haben die Zahlen von Herrn rossow gestern sehr gefallen.Auch die Rede unseres Sportvorstands war sehr Positiv. Auch weil er meinte wenn wir das nächste mal aufsteigen soll es für länger sein.Bei allem Respekt vor Herrn Meeske ,der sicher einen Verein sanieren kann,glaub ich fast dass Herr rossow langfristig der bessere Mann ist weil er mehr Ideen und Visionen hat.

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      • Beate: „Und wenn ich vom Optimisten lese, daß die Bundesliga leichtfertig verschenkt wurde, nur weil von Bornemann kein gestandener Bundesligaprofi im Winter verpflichtet wurde, dann kann ich mich nur wundern. 1 weiterer Spieler hätte alles retten sollen? Und es ist sicher, daß es einen solchen Spieler gab, der zum Club gewechselt wäre?“

        Naja, einen gestandenen Profi hat er ja sogar verpflichtet, nur war der quasi schon abgestanden vom vielen Tribünenhocken. Für so einen Blödsinn hatten wir Geld… Ich finde, da hat sich Bornie über den Tisch ziehen lassen, was auch nicht gerade für seine Kaderplanung spricht.

        Ich bin mir sicher, es hätte Spieler gegeben, die uns helfen hätten können. Viele Spiele waren knapp, da hätte es nur Kleinigkeiten bedurft, um das Ergebnis zu beeinflussen. Aber Tatsache ist auch, dass Bornemann keinen davon finden konnte, insofern war es nur folgerichtig, keinen zu verpflichten.

        Ich finde es bis heute unfassbar, wie eine Transferperiode mit einer derartigen Nullperformance verschenkt wurde. Zumal ja vom AR Gelder freigegeben waren. Sicher hatte Bornemann ein paar Spieler auf dem Zettel, aber es waren offensichtlich zu wenige, um handlungsfähig zu sein.

        Ich rechne es Bornemann hoch an, was er zur Konsolidierung und für den Aufstieg geleistet hat, da war er der richtige Mann zur richtigen Zeit. Aber leider hat er seine mühsam aufgebauten Verdienste durch den Egotrip, alles alleine und ohne ausreichendes Netztwerk stemmen zu wollen, zum Ende hin wieder zunichte gemacht. Vielleicht hat uns das die Liga gekostet, wer weiß….

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