Analyse: Mit jedem Wechsel passiver

Analyse zu 1. FC Nürnberg – SSV Jahn Regensburg 1:1 (1:0) – Der Club wird mit der letzten Aktion für die hohe Passivität nach dem Seitenwechsel bestraft.
1. Die Grundordnung
2. Der Schlüssel zum Spiel
3. Das Spiel war entschieden, als
4. Das Fazit
5. Die Stimmen
6. Die Statistik
7. Noten

1. Die Grundordnung…

Abb. 1: Startformation

… war trotz personellen Veränderungen unverändert. Damir Canadi tauschte in der Abwehr auf drei Positionen: Asgar Sörensen fehlte nach seiner roten Karte in Aue mit einer Sperre. Georg Margreitter fiel verletzt aus. Für die beiden Innenverteidiger liefen stattdessen Patrick Erras und Lukas Mühl auf. Zusätzlich ersetzte Canadi Tim Handwerker durch Enrico Valentini. Letzteres überraschte ein wenig, da Tim Handwerker in den letzten Wochen eigentlich aufsteigende Form gezeigt hatte.Dennoch sollte dieser Wechsel am Ende nicht entscheidend sein. Valentini machte seine Sache auf der Position, die er einst in Aalen bekleidet hatte, gut.

Vor der Abwehrkette setzte Canadi auf Kontinuität. Es spielten erneut die sechs Spieler, die schon die letzten Wochen auf den Positionen im Mittelfeld und Angriff aktiv waren. Der Club agierte also, wie stets in den letzten Wochen, in einem 4-1-4-1. Regensburg reagierte auf diese Tatsache damit, dass sie ihr gewohntes flaches 4-4- 2 etwas adaptierten und sich Stürmer Andreas Albers immer wieder ins Mittelfeld zurück fallen ließ um die numerische Unterlegenheit im Zentrum auszugleichen.

Im Laufe der Partie änderte sich diese Aufstellung nicht. Stattdessen wechselte Damir Canadi dreimal positionsgetreu. Über die Art und Weise der Wechsel wird im Laufe des Artikels noch gesprochen werden, auf die Formation hatte die Wechsel keine Auswirkung. So kam zunächst Michael Ishak für Michael Frey und spielte dann auch im Sturmzentrum. Später ersetzte Adam Cerin Johannes Geis auf der rechten Acht. Auch dieser Wechsel erfolgte auf der Position. Mit dem Ablauf der regulären Spielzeit erfolgte dann der obligatorische Wechsel auf Sebastian Kerk. In diesem Fall ersetzt er Nikola Dovedan.

2. Der Schlüssel zum Spiel …

… waren die Auswechslungen von Damir Canadi. Während die Auswechslung von Johannes Geis auch schwächte, aber aus Verletzungsgründen logisch war, erschließt sich die Auswechslung von Michael Frey nicht. Der Schweizer, der nach seiner Auswechslung sichtlich sauer war, auch wenn er dies nach dem Spiel mit Wut auf sich selbst auf Grund ausgelassener zu erklären versuchte, hatte zuvor sehr viele Bälle fest gemacht und Konter eingeleitet.

Abb. 2: Chancenspielfilm

Der eingewechselte Ishak dagegen tat sich sehr schwer, überhaupt in den Angriff zu finden. Er hatte in knapp 25 Minuten auf dem Platz keinen einzigen Torabschluss. Das wäre im Vergleich zu Frey, der auch nur zwei im ganzen Spiel hatte, nicht entscheidend. Aber: Während Frey neun von 15 Luftzweikämpfen (60%) gewann, also lange Zuspiele behaupten konnte, und auch drei gegnerische Bälle abfing, gewann Ishak nur zwei von sechs (33%) und fing vorne keinen Ball ab. Hinzu kommt, dass Ishak bei den Pässen in der Kurzdistanz jeden vierten zum Gegner spielte, Frey nur weniger als jeden zehnten.

Jenseits dessen darf aber nicht unterschlagen werden, dass schon vor den Wechseln sich der 1. FC Nürnberg in Passivität erging. Hatte er vor der Pause noch zielstrebige Angriffe, die teilweise auch nur durch Einzelaktionen entstanden, so war nach der Pause überhaupt kein zielgerichtetes Angriffsspiel mehr vorhanden. Fast alle statistischen Indikatoren belegen diese Ansicht. Die Zweikampfquote fiel von 57% vor der Pause auf 48% danach. Der Ballbesitz von 53% auf 47%, die Zahl der Angriffe von 0,61 pro Minute auf 0,42 und die Nürnberger Abschlüsse nach der Pause hatten einen xG-Wert von 0,16, nachdem sie vor dem Seitenwechsel noch bei 1,08 gelegen waren. Besonders auffällig auch: In der letzten halben Stunde des Spiels war die Formationslinie des FCN fast zehn Meter näher am eigenen Tor als in der halben Stunde davor. Der Club stand also sehr tief.

3. Das Spiel war entschieden, als …

… der Ball von Jan–Marc Schneider im Tor von Andreas Lukse einschlug. Zwar pfiff Schiedsrichter Alt nach diesem Gegentor noch einmal an. Es war aber nur pro forma.

4. Das Fazit …

Abb. 3: Ergebniswahrscheinlichkeiten

… fällt dem späten Zeitpunkt des Gegentores entsprechend ernüchternd aus. Der 1. FC Nürnberg schafft es erneut nicht, einen Vorsprung ins Ziel zu bringen. Insgesamt stehen bereits elf Punkte zu Buche, die nach Vorsprung noch verspielt wurden. Dies kann nicht allein durch Glück oder Pech erklärt werden, auch wenn dies natürlich eine Rolle spielt. Vielmehr muss hier auch hinterfragt werden, woran es systemisch liegt.

Bei der Analyse verbieten sich monokausale Erklärungen genauso wie Freisprüche für einzelne Beteiligte. So spielten gegen Regensburg sicherlich die Auswechslungen eine Rolle. Es ist daher zu hinterfragen, welche Absicht Canadi mit der Auswechslung von Frey verfolgte, die den FCN merklich schwächte. Gleichzeitig ist er aber – so steht zumindest zu hoffen – nicht allein dafür verantwortlich, dass nach der Pause die Spielanlage plötzlich deutlich passiver war. Hier stehen auch die Spieler in der Verantwortung, die auf dem Platz stehen.

Hinzu kommt – und dies ist In dieser Saison keineswegs das erste Mal – dass am Ende die Entscheidung des Spiels auch erfolgte, weil mehrere Akteure schwere individuelle Fehler begingen. Dies war beim Eckball vor dem 1:1 zu exemplarisch zu erkennen. Hier verpassen mehrere Spieler es, den Torwart per Block zu stoppen, danach lässt sich Lukas Mühl sehr leicht überspringen. Gleichzeitig lies Patrick Erras den Torschützen, obwohl er zuvor noch dessen Trikot in der Hand hatte, entwischen so dass dieser am langen Pfosten freistand.

Tabellarisch bleibt mit dem Unentschieden vom Sonntag alles quasi so wie es zuvor war. Der Club steht ungefähr gleich weit von Abstiegs- und Aufstiegsrelegation entfernt. Er steht da, wo er auch aufgrund der Leistungen hingehört: Im tabellarischen Niemandsland. Der FCN gewinnt kaum Spiele, gehört also deshalb nicht zum vorderen Feld. Gleichzeitig verliert er aber auch kaum Spiele und gehört damit nicht nach ganz unten. Beides kann sich in den nächsten Wochen natürlich – wie schon öfter an dieser Stelle gesagt – ändern.

Abb. 4: Durchschnittliche Formationslinie

Es deutet sich aufgrund der späten Gegentore, die immer auf die Stimmung schlagen, aber an, dass der Weg eher nach unten als nach oben führen könnte, wenn sich nicht etwas ändert. Dies mag eher ein Gefühl als empirisch belegbar sein, dennoch scheint bei vielen Clubfans die Stimmung zu kippen. Die Stimmen für einen Trainerwechsel wurden erstmals auch flächendeckender in den sozialen Netzwerken laut. Sollte am kommenden Mittwoch eine Niederlage gegen Kaiserslautern folgen, könnten diese Stimmen sehr laut werden.

5. Die Stimmen…

Damir Canadi: „Wenn man so kurz vor dem Sieg steht und am Ende wieder das Gegentor kassiert, dann ist man natürlich sehr enttäuscht. Wir waren in der ersten Halbzeit sehr präsent, haben gute Kombinationen durchgespielt und waren gut im Ein-Kontakt-Spiel. Aber leider legen wir das 2:0 nicht nach. Und dann ist es im Fußball leider oft so, dass man dafür dann noch bestraft wird. Wir wollten heute den Abstand nach oben verringern, das ist uns nicht geglückt, deshalb sind wir alle sehr enttäuscht.“

Mersad Selimbegovic: „Diese zweite Liga ist etwas Besonderes, das erleben wir Woche für Woche. Wir sind natürlich sehr glücklich über den späten Ausgleich, das fühlt sich an wie ein Sieg. Wir waren zu Beginn nicht so präsent und aktiv in den Zweikämpfen und sind viel hinterhergerannt. Die Führung für Nürnberg zur Pause war verdient. In der zweiten Halbzeit hatten beide Teams dann ihre Phasen. Man hatte von außen schon das Gefühl, dass noch was gehen könnte. In den letzten zehn Minuten sind wir ins Risiko gegangen und glücklich, dass wir mit unserem ersten Standardtor noch den Ausgleich gemacht haben.“

Lukas Jäger: „Mir fehlen die Worte. Wir sind selbst schuld, weil wir zu tief stehen und zu passiv agieren. So bleibt jeder Gegner am Leben. Das müssen wir unbedingt abstellen, damit wir endlich mal wieder drei Punkte holen. Die Fans stehen immer hinter uns, geben Gas. Ich hoffe, dass wir das bald wieder zurückgeben können.“

Andreas Lukse: „Wir kriegen zum Ende unglückliche Tore, teilweise ist es uns zuzuschreiben, weil wir den Sack nicht vorher zumachen. Momentan werden wir zum Schluss immer bitter bestraft. Der Jahn hat alles riskiert, aber das muss man dann auch ausnutzen, weil die Räume aufgehen. Bis auf die letzten fünf Minuten hatten wir das ja eigentlich auch defensiv ganz ordentlich gemacht. Das nagt schon an einem.“

6. Die Statistik …

Nürnberg Regensburg
Grundlagen
1 Tore 1
13 (2) Schüsse (aufs Tor) 11 (3)
388 (76,6%) Pässe (angekommen) 382 (75,1%)
50,0% Ballbesitz 50,0%
131 Ballverluste 128
7 Ecken 3
117,2 Laufleistung (in km) 122,1
12 Fouls 12
Advanced Metrics
1,23 xG 0,97
1,55 xP 1,13
8,7 PPDA 10,6
3,26 APPP 3,21
Auffälligkeiten
1,08/0,16 xG Hz1/xG Hz2 0,13/0,84
119 Anzahl Ballbesitzphasen 119
16 Ballbesitzphasen geg. Strafraum 14
20 Lange Ballbesitzphasen (>20s) 18
18 (5) Flanken (zum Mann) 20 (10)
12 (10) tiefe Pässe (angek.) 6 (4)

*Alle Daten stammen von Wyscout. Ausnahme bildet die Laufleistung. Diese stammt von Opta. Benutzung der Daten von Wyscout unter der Journalistenlizenz des Anbieters. Bei den Zweikampfquoten von Wyscout ergibt sich nicht zwangsläufig 100%, da der Anbieter manche Duelle als „unentschieden“ wertet, bspw. wenn ein Duell gewonnen wird, der Ball aber im Zuge des gewonnenen Duells ins Aus oder zurück zum Gegner geht. Unter „expected goals“ sind die Tore, die statistisch auf Grund der abgegebenen Schüsse zu erwarten gewesen wären, zu verstehen. Die expected Points für das jeweilige Spiel ergeben sich folgerichtig aus den expected Goals. PPDA bezeichnet die zugelassenen Pässe pro Defensivaktion. Es ist eine Metrik, die anzeigt, wie hoch der Pressingdruck einer Mannschaft ist, je niedriger der Wert, desto weniger Zeit hat der Gegner am Ball. APPP (Average Passes per Possession) gibt an, wieviele Pässe die Mannschaft im Schnitt pro eigener Ballbesitzphase spielte. Pauschal gilt: Je höher der Wert, desto kombinationssicherer ist das Team. Mit „tiefen Pässen“ meint Wyscout Pässe, die innerhalb eines Radius von 20 Metern um das gegnerische Tor ankommen.

7. Die Noten …

Spieler CU-Note Kicker NZ BILD WhoScored
Andreas Lukse +3 3 2 3 6,8/10
CU-Urteil: Beim Gegentor machtlos, zuvor mit zwei guten Paraden. Weitgehend aber beschäftigungslos.
Oliver Sorg +4 3,5 3 4 7,7/10
CU-Urteil: Wenig Impulse nach vorne, in der zweiten Halbzeit mit Nandzik auch defensiv mit Schwierigkeiten.
Lukas Mühl 4 4 5 5 6,8/10
CU-Urteil: Weitgehend ordentlich, beim Gegentor aus dem Stand ohne Chance gegen den Torwart. Canadis Kritik, dass er sich da „wegducke“, erscheint etwas zu harsch. Manchmal unter Druck mit Schwächen.
Patrick Erras 3- 4 5 4 6,6/10
CU-Urteil: Ließ beim Gegentor Schneider ziehen, allerdings ist dies bei Raumdeckung bei Ecken wohl entschuldbar. Zuvor aber solide und ordentlich.
Enrico Valentini +3 2 2 3 7,4/10
CU-Urteil Auf ungewohnter Position vor der Pause mit vielen Impulsen nach vorne. Defensiv kaum gefordert.
Lukas Jäger 3- 3 3 3 6,6/10
CU-Urteil: Sein ungestümer Einsatz leitete den Freistoß ein, der zur Ecke führte, die zur Ecke führte, die zum Tor führte. Dies ist ein wenig symptomatisch für Jäger, der mit viel Herz und Einsatz spielt, aber nicht immer mit Verstand.
Johannes Geis 2 2,5 3 3 8,0/10
CU-Urteil: Mit seiner Auswechslung endgültig die Struktur verloren, zuvor immer wieder mit schönen Seitenwechseln. Hervorragende Vorlage zum 1:0.
Hanno Behrens 2- 2,5 3 3 7,9/10
CU-Urteil: Sehr agil, nicht nur wegen seines Tores auffällig. Allerdings nach der Auswechslung von Geis auch damit überfordert, das Mittelfeld zu strukturieren.
Nikola Dovedan 4- 3,5 4 4 6,6/10
CU-Urteil: Über weite Strecken völlig abgemeldet. Nur punktuell mit Lichtblicken in der Ballbehandlung.
Robin Hack 3- 3,5 3 4 6,8/10
CU-Urteil: mmer wieder mit Dynamik nach vorne. Nach der Pause aber weitgehend abgemeldet.
Michael Frey 3 3,5 2 3 7,7/10
CU-Urteil: Machte vorne viele Bälle fest, lief viel, rückte dabei manchmal sogar zu weit aus seiner Position heraus. Mit seiner Auswechslung nahm das Unheil seinen Lauf.
Mikael Ishak 5 4 6,1/10
CU-Urteil: Kam für Frey nach 70 Minuten, über weite Strecken völlig abgemeldet und chancenlos.
Adam Gnezda Cerin 6,0/10
CU-Urteil: Kam für Geis. Noch mit vielen Unzulänglichkeiten in der Verarbeitung, verpasste es Struktur zu geben.
Sebastian Kerk 5,9/10
CU-Urteil: Nur wenige Minuten auf dem Platz, dennoch beim Gegentor auf dem Feld.

178 Gedanken zu „Analyse: Mit jedem Wechsel passiver

  • Wie immer treffende Analyse, mein Unverständnis über Frey’s Auswechslung habe ich ja schon während des Spiels kommentiert. Die einzigen möglichen Entschuldigungen dafür wären:
    a) Rotgefährdet
    b) Angeschlagen/Verletzt/Platt
    Beides war weder zu erkennen noch wurde es kommuniziert, daher eine klare Fehlleistung des Trainerteams.

    Bei der Auswechslung von Geis war dieser erkennbar angeschlagen. Hätten wir da einen Petrak auf der Bank gehabt, hätte man ihn wohl auch gebracht (ich hätte das jedenfalls). Tja, mangelnde Größe kostet Punkte (das meine ich in seiner vollen Mehrdeutigkeit) 😉

    Im Übrigen:
    Wenn Du schon Jäger den „Freistoß, der zur Ecke führte, die zur Ecke führte, die zum Tor führte“ vorhältst, dann musst Du auch Valentini die unbedrängt (Ball versprungen) verschuldete „Ecke, die zur Ecke führte, die zum Tor führte“ vorhalten.

    Mühl das Ducken anzukreiden ist vielleicht hart, aber trifft den Kern. Auf BILD-Online ist das Bild des köpfenden Torwarts abgedruckt, der mit dem Arm/Ellenbogen voraus in die Menge springt. Hält Mühl dagegen, anstatt sich zu ducken, hat er zwar eine Gehirnerschütterung vom Ellenbogen im Gesicht, aber er bekommt auch das Foul und wir kein reguläres Gegentor – sofern der VAR will.

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    • Die Jägeraktion ist halt exemplarisch für ihn, ungestüm, wild, aber auch der einzige, der das macht. Ankreiden würd ich ihm das nicht, hab ich auch in der Bewertung nicht.

      Bei Mühl benennst Du ja das Dilemma. Er muss seine Gesundheit aufs Spiel setzen, wenn er stehen bleibt. Da ist mir ein „hat er halt ne Gehirnerschütterung, aber dafür wir kein Gegentor“ auch zu nonchalant, gerade wenn man die neuen Studien aus Schottland anschaut. Das ließe sich alles mit nem einfachen Block verhindern, aber wenn man Meyer durchlaufen lässt, isses nicht zu verhindern mMn.

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      • Die Konsequenz aus dem Dilemma ist dann, dass man so eine Szene abpfeifen bzw. per VAR korrigieren müsste, weil er bewusst die Verletzung eines Gegenspielers in Kauf nimmt. Gefährliches Spiel (z.B. Fallrückzieher am Mann) wird ja auch abgepfiffen. Tja, leider unrealistisch, wenn sich keiner am Boden krümmt.

        Stattdessen wird der Torwart des Gegners – schon wieder – als Held gefeiert und steht in der Elf des Tages – schon wieder! Da ist sie wieder, die ungenügende Menge an Essen gegenüber dem Bedarf es zu kotzen…

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  • Sorg eine 7,7? Ist das ein Tippfehler? Valentini, obwohl auf der falschen Seite eingesetzt, war um Welten besser an diesem Nachmittag.

    Wer hätte eigentlich in Halbzeit eins beim Lattentreffer beim völlig freien Regensburger stehen sollen? War das nicht auch der Gegenspieler von Sorg? (Behrens war beim Flankengeber, Mühl hatte seinen Mann)

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  • Nehmen wir die letzen beiden Spiele (zieht sich durch die ganze Saison, aber an den letzten beiden Spielen wirds überdeutlich) , wo man zusammengerechnet 3 Punkte in den Schluß Sekunden! verloren hat, das sind also 50% der möglichen Punkte – schenkt man in den Schlußsekunden wieder her.
    In beiden Spielen sind Aue und Regensburg jeweils 5km mehr gelaufen als der Club. Kann man daher so sagen, daß Aue und Regensburg am Ende mehr investieren?
    Auf dem Platz sah es ja auch so aus, schließt sich die Fragen an, warum können wir nie in den letzten 10 min. wenn ein Ergebnis festgemacht wird, dagegen halten oder besser noch solche Räume für den Konter nutzen und alles beenden.
    Beide Auffälligkeiten gegen biedere Mannschaften nicht dagegenhalten können wenns um die Wurst geht und fragwürdige Einwechslungen, damit meine ich nichtmal die Spieler, sondern spieltaktisch werden in beiden Spielen sehr deutlich, ziehen sich jetzt aber bereits durch die ganze Saison.
    Das führt so weit ganz subjektiv, wenn der FCN eine erste Halbzeit spielt wie die Weltmeister sagt man sich schon, abwarten es kommt ja noch die zweite… und dann passiert es wieder.

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    • Die Laufleistung in Aue ist kein Faktor, weil ja nur mit 10,5 Mann – entspricht also der Personalstärke und ergibt in etwa eine gleiche individuelle Laufleistung.

      Gegen Regensburg allerdings durchaus signifikant…

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        • 5 km werden es wohl nicht werden, die waren ja bei der Ecke sowieso alle in der Ecke, abgesehen davon haben ja auch die Clubberer mit Behrens gejubelt. Aber gut, ziehen wir 1 km ab…

          …immer noch bescheiden :mrgreen:

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          • Aber Laufleistung ist Laufleistung (Gesamt) und weniger ist weniger :-0 Bei den Gründen waren wir ja gar nicht, spielen auch keine Rolle, was den Effekt angeht.

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        • Übrigens: in unserem Stadion ist das Jubeln tatsächlich ein relevanter Faktor, schließlich ist der Weg in die Kurve erheblich weiter als in den meisten anderen Stadien 😀

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    • Also die Laufleistung in Verbindung mit den Last Minute-Gegentreffern zu bringen, halte ich für fragwürdig. Eher sehe ich einen Ansatz, dass wir nicht richtig rausrücken und robust dagegenhalten. Da fallen mir spontan der Alibizweikampf von Lohkemper gegen Heidenheim vor dem Mathenia-Ratzen, der eingezogene Kopf von Mühl gegen Regensburg und die verlorenen Kopfballduelle gegen Aue ein. Diese Tore haben wir zumindest nicht in letzter Instanz wegen einer zu geringen Laufleistung bekommen.

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      • Laufleistung besonders zum Ende hin oder in der Verlängerung hat etwas mit Wille zu tun. Hat man doch in zahlreichen Spielen gesehen, daß die Gegner mehr investieren und meistens belohnt wurden.

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        • Den unbedingten Willen würde ich auch eher daran festmachen, dass der eine mit Anlauf wie ein Amokläufer in den Pulk springt und der andere sich wegduckt.

          Natürlich investiert eine Mannschaft, die zurück liegt zum Ende hin mehr. Da könnte man schon sagen, dass wir nicht genug dagegengehalten haben und keine Entlastung mehr geschafft haben – was letztlich zu den entscheidenden Eckbällen geführt hat. Aber 5 km Unterschied in der Laufleistung entstehen trotzdem nicht in 10 Minuten, sondern über die gesamte Spielzeit.

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  • Die Laufleistung in Aue ist kein Faktor, weil ja nur mit 10,5 Mann – entspricht also

    es gab Zeiten da hätte man in Aue mit 8 Mann gewonnen und solange ist das nicht her 🙂 ..
    Mittlerweile fahren wir da hin und die sind Favorit.

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  • Ich sehne mich auch nach einem Sir Alex Ferguson für den Club. Aber der Wiener wird und kann das nicht werden. Leider bestätigen sich die Befürchtungen aus den Bericht über sein Wirken bei Rapid Wien nun auch schon bei uns, wie mir die bekannt gut unterrichteten Kreise erzählt haben. Dann zählt man dazu unser schwaches Auftreten, das nicht zur Kaderqualität passt und addiert die Vorkommnisse rund um Behrens, Mühl, Erras, Petrak, Palacios oder Frey.
    Das ergibt für mich ein Loranteskes Bild vom Trainer, das einfach nicht mehr in die heutige Zeit passt.
    Und so kicken die Jungs dann auch auf dem Grün, wenn es dann eng wird: Verunsichert und Verängstigt.

    Hoffentlich werden wir den Canadi asap los, bevor der noch mehr Schaden anrichten kann, mit einer Kaderstütze!

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  • Palikuca bekräftigt in den Medien, er läßt keine Trainerdiskussion zu. Ein klares Zeichen, dass es bald los geht… Diese Treue Bekenntnisse sind ja oft der Anfang vom Ende. 😮 Ausgerechnet Schommers könnte seinen Teil dazu beitragen.

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    • Das kann ich mir kaum vorstellen. Wer sich so klar für Canadi ausspricht, der ja lt. Palikuca die Mannschaft kontinuierlich weiterentwickelt und gar keinen Anlass für Diskussionen sieht, der wird sicherlich nicht nach einer Niederlage in Kaiserslautern das Gegenteil behaupten können. Da würde er sich ja komplett unglaubwürdig machen. Nein, nein, der Palikuca ist und bleibt ein überzeugter Canadianer.

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  • Der Michl hatte bis zum bitteren Ende wenigstens noch einige Follower auf seiner Seite. Die kann ich bei Canadi nicht erkennen. Dass auf so breiter Basis Club-Fans sämtlicher Lager gegen den Trainer sind bzw. zumindest nicht für ihr Fürsprache halten wollen, hatten wir zuletzt bei Alois Schwartz. Mit bekanntem Ergebnis. Alle Anzeichen deuten auf einen ähnlichen Ausgang des Canadi-Kapitels hin. Die nächsten 4 Spiele sind absolut entscheidend. Danach wird die Zukunft unseres Trainers klar sein.

    Pokalsieg ist Pflicht, aus den Spielen gegen Bochum, Bielefeld und den Nachbarn sind 7 Punkte mindestens notwendig:
    * Bochum 3, um dem Blick nach unten die Tiefenangst zu nehmen
    * Bielefeld 3, damit die Flamme der Aufstiegshoffnung weiter glimmt
    * Kräuter 1(Hauptsache nicht verloren), eigentlich aber dringend 3, für den inneren Frieden.

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  • Mich macht nicht nur der Trainer sondern auch unser extra engagierter mentaltrainer etwas Kopfzerbrechen. Falls der den Auftrag hatte der Mannschaft beizubringen wie man einen Sieg in Unterzahl nach Hause bringt oder wie man einen knappen Vorsprung über die Zeit rettet dann war seine Arbeit ja auch nicht sehr erfolgreich nach den jüngsten Ergebnissen.

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  • Mich macht nicht nur der Trainer sondern auch unser extra engagierter mentaltrainer etwas Kopfzerbrechen. Falls der den Auftrag hatte der Mannschaft beizubringen wie man einen Sieg in Unterzahl nach Hause bringt oder wie man einen knappen Vorsprung über die Zeit rettet dann war seine Arbeit ja auch nicht sehr erfolgreich nach den jüngsten Ergebnissen.

    Er tut sich schwer dem FCN zu helfen, weil es beim Ski fahren keine Nachspielzeit gibt. 😮

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    • Tja.. was würde wohl hier im Forum schon alles über Beierlorzer stehen, wenn er als UNSER Trainer 7 Punkte nach 9 Spielen mit 19 Gegentoren hätte und gerade in Saarbrücken rausgeflogen wäre.. mit einem Kader entsprechend dem der Kölner..

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      • Er spielt 1. Bundesliga nicht 2. Liga, was soll also ein Punktevergleich? Beierlorzer hat meiner Meinung nach als geradliniger Typ nie nach Köln gepaßt. Vorteil wäre er kennt die 2. Liga sehr gut, natürlich gibt es dann auch andere Optionen. Aber noch sind wir ja eh nicht soweit…

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        • Und ich hab noch überlegt, extra „(in der Ersten)“ dazuzuschreiben, damit auch wirklich für jeden eindeutig ist, dass.. ach egal.

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  • Der Hannes Wolf ist doch noch frei. Ein echter Motivator für eine Fußballmannschaft. Der würde unsere Schlafmützen antreiben und Struktur ins Spiel bringen.

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  • Markus Anfang? Der scheint ein guter Motivator zu sein?
    Oder Weinzierl, Labbadia, Breitenreiter und Hannes Wolf, das sind weitere, vielleicht interessante Alternativen?

    Aber jetzt wartet die sportliche Führung erst noch auf weitere Ergebnisse.

    Sogar die NN schliesst sich schon der Murmeltiertag-Berichterstattung an und kopiert die Überschriften von Spielvorbericht zu Spielvorbericht.
    – „Das wird gegen xyz wichtig.“
    – „Der Club will wieder gegen xyz das Siegen lernen.“
    usw

    Immerhin kann es heute ein Unentschieden auf dem Betzenberg nicht als Endergebnis geben.

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    • Auffällig, dass NZ, Nordbayern.de, NN und kicker zum Thema Trainer, Aufstellungen, Taktik, erkennbares System usw. komplett schweigen. Auch bei Pressekonferenzen keine tiefer gehenden „unangenehmen“ Fragen stellen. Genau wie es bei MK der Fall war. Nur um dann als es de facto zu spät war (bzw. hinterher) plötzlich Kritik zu äußern mit dem Hinweis, dass die negativen Punkte schon länger auffallen.

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      • Stimmt so generell gesprochen nicht. UIi Digmayer (NZ) schreibt am Montag explizit „Erlaubt sein muss auch die Frage, ob Canadis Personalrochaden besonders hilfreich waren. Vor allem die frühe Auswechslung des enorm präsenten und spielfreudigen Angreifers Michael Frey (…) schien nicht nur viele Fans zu irritieren.“ Gestern waren in einem Artikel von Fadi Keblawi mehrere Zitate von Palikuca in Richtung Trainer drin, auch mit Einordnung (Palikuca spricht u.a. davon, dass Mannschaft und Trainer „intensiv“ zusammenarbeiten) und im Podcast von nordbayern.de ging es zwischen Fadi, Stefan Jablonka (NZ) und mir auch um die Trainerfrage und darum, ob man bereits eine Trainerdiskussion hat oder noch davor steht. Möglicherweise erwartest Du Dir eine klarere Positionierung, aber es ist nicht so, dass es nicht zur Sprache gebracht wird.

        Anmerkung zu den Pressekonferenzen: Die sind letztlich halt Folkloreveranstaltungen, weil kein Journalist da irgendeine Frage verballern wird, die er dann nicht exklusiv hat, weil sie a) jeder Kollege und b) jeder, der den Stream hört/sieht, auch sofort hört. Diese Verschiebung hat letztlich dazu geführt, dass es eigentlich fast gar keine interessanten oder gar kritischen Fragen in diesen Veranstaltungen mehr geben wird. Es gibt auch Kollegen (Fadi Keblawi gehört dazu), die deshalb gar nichts mehr in PK fragen und alles über Einzelgespräche machen. Da hat die Öffnung des Formats letztlich dazu geführt, dass PK größtenteils wertlos sind (erst recht wenn dann danach normalerweise noch nicht mit Kamera aufgezeichnete Pressegespräche stattfinden). Da wäre es mMn auch durchaus überlegenswert, das Format zu ändern, so ist der Informationsgehalt jenseits einiger Floskeln gegen null gehend.

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        • Also die aktuelle PK Konferenz ist die kürzeste, die ich seit langem wenn nicht jemals gesehen habe.
          Habe auch den Podcast Ka Depp angehört auf der NN Online. Geht ganz gut mit Wireless Kopfhörer beim rumwerkeln. (Gefällt mir im übrigen gut der Podcast)
          Irgendeiner der anwesenden glaube Fadi war es, hat Palikuca aus einem Telefonat zitiert, klar Palikuca führt keine Trainerdiskussion und angesprochen auf die Zusammenarbeit Trainer-Mannschaft meinte er krypisch. Sie ist „intensiv.“..
          Ließ sich aber noch dazu hinreißen wäre sie „sehr gut“ stünde man auf den Aufsteigsplätzen. Wäre sie ok oder gut dann etwa 5-8 aber er bezeichnet sie aktuell daher als intensiv.
          Glaube da kann sich jeder selbst etwas darunter vorstellen

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          Antwort
          • Ja, war Fadi, der hatte vorher ein Gespräch mit Palikuca. Das steht auch so im Artikel, den ich da anspreche, Palikuca sieht „sehr gut zusammenarbeiten“ bei den Aufstiegsrängen, „gut zusammenarbeiten“ bei 3-4 und „intensiv zusammenarbeiten“ darunter. Finde das durchaus relevant und aussagekräftig. Jenseits des Bekrätigens, dass man natürlich keine Trainerdiskussion wolle. Finde in der Hinsicht auch das Einfordern der „Gier nach Dominanz“, obwohl Canadis Spielstil ja selbst in perfekter Ausprägung nicht klassisch dominant ist.

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        • Früher war da meist einer von CEF dabei, der aber eigentlich immer nur belanglos gefragt hat, wie der Trainer den Gegner einschätzt. Von diesen Nicht-Journalisten hätte ja durchaus mal eine unbequeme Frage kommen können, oder darf er sonst nicht mehr mitmachen?

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          Antwort
  • Ich find‘s immer toll, dass der Trainer die auf der PK anwesenden Journalisten jedes Mal überrascht, indem er sagt „wir versuchen, unser Spiel auf den Platz zu bringen“ und „wir werden versuchen, das Spiel zu gewinnen“.

    Was soll er auch sonst sagen?
    Man sieht Canadi auch an, dass diese Veranstaltungen – ganz im Gegensatz zum Kollegen Köllner – als missliche Pflicht empfindet.

    Ich hoffe dann nur immer, dass er in der Kabine bzw. bei den Teamsitzungen sein Temperament kaum noch zügeln kann, damit überhaupt sowas wie Motivation rüberkommt.
    Ja, das mag fies sein, darüberhinaus spekulativ, aber ich fürchte inzwischen, Canadi verwechselt Gleichförmigkeit/Monotonie mit Souveränität, und das eventuell auch gegenüber der Mannschaft.

    Lasse mich aber heute Abend sehr gerne eines Besseren belehren!

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    • Nur wer selbst brennt, kann in Anderen ein Feuer entfachen. Siehe Klopp. Canadi hat auf mich das ‚Feuerentfachungspotiental‘ eines Eiswürfels.

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      • Naja, die ein oder andere ‚intrinsische Motivation‘ von Profifussballern gibt es hoffentlich schon auch noch.

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        • Will sagen: sollte es mittlerweile so sein, dass Erfolg im Fußball maßgeblich davon abhängt, dass ein 100.000-Volt-Motivator an der Seitenlinie steht, fänd‘ ich das irgendwie traurig. Abgesehen davon kann sowas ja auch wieder nach hinten losgehen, wenn die bis unter die Haarspitzen adrenalisierten Spieler dann NOCH fahriger agieren, weil übermotiviert, überdreht, weniger aufmerksam. Man stelle sich das bei uns nur vor..

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    • Ich habe bei Canadis PKs den Eindruck, da hat sich schon mal jemand verbrannt und will möglichst wenig und schon gar nichts sagen, was man ihm irgendwie auslegen könnte, aus den Erinnerungen von Rapid Wien, wo er sich mit der Presse anlegte und von da an in den Medien als größtes Missverständnis bezeichnet wurde.

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      • Erkenntnis des Tages: Heute spielt FC Kopenhagen gegen FC Nordsjaelland, zumindest auf Twitter. #fckfcn

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  • Seit Hans Meyer (da war wirklich jede PK ihr Geld wert 😀 ) waren eigentlich nur die PKs von Verbeek interessant. Die waren auch meist unterhaltsam und manchmal auch überraschend. Bei Weiler gab es immerhin die eine denkürdige PK, in der er mal die Contenance verloren hatte. Köllner wäre auch leidlich unterhaltsam gewesen, wäre es kürzer und weniger geschwätzig gewesen 😉

    Eigentlich waren sogar Heckings PKs interessanter als die von Canadi. Absolut grottig und fast nicht auszuhalten sind in meiner Erinnerung die PKs von Schwartz und Wiesinger…

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  • Heute ist einer der wichtigsten Punkte bei einem Fußballtrainer Kommunikation, man muss eine Mannschaft bei Laune halten, jeder will spielen, aber nur maximal 15 können das pro Spiel, ein paar mehr dürfen noch auf die Bank, aber der Rest?

    Als Trainer musst Du Deinen Spielern Selbstbewusstsein geben und Angst nehmen, musst Ihnen Vertrauen geben, aber auch einfordern. Die Fachliche Ebene dürften alle Trainer drauf haben, die haben alle eine mehr oder weniger gute Ausbildung und Erfahrung vor der ersten Stelle im Profibereich. Dazu kommt, dass sich Spielstile und auch Trainingsinhalte immer wieder ändern, da muss man als Trainer offen sein und bleiben. Heißt aber auch, dass die fachliche Ebene nicht allein entscheident sein kann.

    Bei Canadi habe ich nie das Gefühl, dass er seine Idee weitergeben will, dass er etwas „zu sagen“ hat. Klar hat auch er schon Erfolg gehabt und er konnte einen Sportmanager wie Palikuca überzeugen, dafür benötigt man ja auch Kommunikationsgabe. Aber trotzdem erkenne ich bei ihm keine Idee, kein Feuer, keine Kommunikation. Das Umfeld kann er nicht mitnehmen, ob er das bei der Mannschaft kann, ich zweifle immer mehr. Die Fehler ziehen sich wie ein roter Faden durch die Saison, es ändert sich eigentlich nichts. Ich frage mich da schon, was machen die im Training?

    Ich bin gespannt was heute Abend passiert, ganz ehrlich ich erwarte einen dreckigen Sieg, der am Ende wieder auf des Messers Schneide steht, aber gegen einen Drittligisten in der Krise und in Auflösung, da sollte es langen. Aber in der nächsten Runde ist dann Schluss, egal wer kommt.

    Und in der Liga, da ist es ja egal, ist ja nur eine Übergangssaison.

    Da muss dann aber nächste Saison ein Feuerwerk brennen, wenn man die Fans zurückgewinnen will …

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    • Wer hat den Scheiß eigentlich mit der Übergangssaison erfunden? Das kümmert andere Vereine auch nicht, dass sie vorher abgestiegen sind… Bekommen dann die Zuschauer und Mitglieder ihre Eintrittsgelder und Beiträge zurück, weil ja ein Jahr lang scheiße gespielt werden darf? Warum soll es eigentlich nicht möglich sein, eine Mannschaft schneller zusammenzubringen, dass eine Leistung entsprechend des Vereinsmarktwerts (4. höchster der Liga) gezeigt wird?

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  • Aha, Klandt im Tor, Kerk und Meideros auf den Außenbahnen.

    Wenn das heute wieder nichts wird verordne ich mir eine Club Pause. Die defensive Kommunikation („hoffen es in 90 Minuten zu schaffen“) macht ja schonmal Mut. Die Kulisse wird als potentielles Feigenblatt auch schon beschwört. Ja mei, 20.000 in nem 50.000er Stadion. Da zittern die Nürnberger natürlich, da darf man verlieren.

    Auf gehts!

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  • Anscheinend darf sich eine halbe B Auswahl im DFB Pokalspiel versuchen….
    Was ist das denn für ein Anspruch!?

    Unsere Defensive, fantastisch!

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  • Und das 1:0 für Lautern durch Elfmeter, geht ja gleich mal volldeppenmäßig los!
    So hab ich mir das vorgestellt. 😀

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  • Ich finde es toll, daß wir dem Traditionsverein Kaiserslautern Mut machen, für eine bessere Zukunft.
    Der Club kommt bald in Abstiegsnöte in der Liga, wetten?

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  • Weshalb spielt jetzt denn Klandt, der 3. Torwart, statt Lukse, dem 2. Torwart?! Ich verstehe den Napoleon aus Wien einfach nicht.

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    • Der Klandt spielt weil er stark im 1gegen1 ist. Canadi hat offenbar vorher schon gewusst dass die Lauterer mehrfach frei auf unseren Torwart laufen.

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  • Jäger jagt den Abpraller unter die Latte. Etwas glücklich, aber das war der Elfer auch.

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    • Findest? Jetzt hätte er fast das 2:1 geschossen, der Mühl.

      Das völlig fehlende Tempo unserer Elf langweilt.

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  • Souverän geht anders. Das wird wieder ne Zitterpartie. Klassenunterschied nur in Ansätzen zu erkennen.
    Schwach!

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  • Das Niveau ist wohlwollend fünfte Liga. Aber gut, wenn wir weiter kommen fragt da morgen kein Mensch mehr danach.

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  • Mit welchem der letzten Trainer wurde eigentlich das Clubspiel so langsam? Wenn das so weiter geht, können wir die Club Altstars auch aufbieten. Quer, Rückwärts, Quer, Rückwärts, Quer, …. zzzzz oh bin eingeschlafen.

    Valentini bekommt noch die Fehlpassmedaille für den 3. in Folge.

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  • Die bange Frage lautet:
    War das jetzt schon die schwache Club-Halbzeit oder kommt die noch?

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  • Wir brauchen ein Pokalwunder zum Weiterkommen. Wie üblich wirds schlechter, wenn der Trainer eingreift.

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  • Mal ganz ohne Häme und Übertreibung: Canadis Spielidee ist (für mich als Laien) bis heute nicht erkennbar. Kaum Geschwindigkeit, obwohl das in der Sommerpause großspurig angekündigt wurde. Kaum Ballgewinne durch frühes/hohes Pressing. Kaum Konter und Umschaltmomente. Viele individuelle Fehler und Formschwächen (Mühl/Dovedan/Petrak/Erras). Abwehr (gut, gab viele Verletzungen/Sperren) nicht sattelfest. Die größte Offensivgefahr strahlt Geis (Standards/Fernschüsse) aus.

    Ich werde das Gefühl nicht los, dass mehr in dieser Mannschaft steckt. Nach Vorbereitung + 1/3 der Saison sollte da mehr sichtbar sein, v.a. wenn man den Kader so zugeschneidert bekommt. Ich kann schon verstehen, warum Canadi kritisch gesehen wird. Wenn man bis zur Winterpause nicht einen großen Entwicklungsschritt macht, sollte man („Übergangssaison“ hin oder her) über eine Neubesetzung nachdenken.

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  • Kerk und Medeiros sind Totalausfälle, aber das wird auch nicht korrigiert.
    In der 2. Halbzeit gar kein Offensivspiel mehr. Auweia, jetzt ist wieder die schlechte Halbzeit da.

    Eine einzige Schande der Auftritt der Clubelf.

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  • Jetzt weiß ich auch, warum Medeiros zuletzt nicht gespielt hat. Der bringt ja keinen Pass über 3 m zum Mann

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    • Das sehe ich auch so, völlig demotiviert geht er auf dem Platz spazieren, nur Fehlpässe und läuft nicht mal hinterher um den Ball wieder zu erobern. Der wäre bei mir nach 20 Minuten ausgewechselt worden bzw. erst gar nicht aufgestellt worden. Der war eine Geldverschwendung.

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    • Handwerker ist aber auch ein Alptraumspieler. Weiß gar nicht, ob wir jemals einen Spieler hatten, der dauerhaft so viele Fehler fabriziert hat

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  • Nix is das, gar nix is das bis jetzt. Die Leistung schreit zum Himmel. Wir können froh sein das Lautern sich nicht viel traut. Indiskutabel, ehrlich.

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  • Kicker online : Von strukturiertem Aufbauspiel ist beim Club wenig zu erkennen. Das sagt doch alles , was der Trainer bisher geleistet hat

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  • Zum Glück wechselt Schommers noch dämlicher aus als Canadi. Den gefährlichsten Mann raus zu nehmen hat bisher nur Canadi geschafft letzte Woche.

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  • Haben wir wirklich 2 Mio für Medeiros bezahlt? Das dürfte einer der teuersten Fehleinkäufe ever sein.

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  • Nun hat Canadi seine Grenzen überschritten. Hack und Dovedan auf der Bank , dafür den sauschlechten Kerk gebracht. Im Tor Torwart Nr. 3. Er hat wahrscheinlich wirklich keine Ahnung vom Fußball. Will er Dovedan und Hack bringen wenn es zu spät ist? Der Mann ist einfach nur stur und nicht lernfähig. Wenn der Herr Sportvorstand aus Kroatien das Spiel mitspielt dann spielt er auch mit dem Feuer (siehe Köllner und Bornemann). Wir Clubfans lassen uns das nicht bieten.

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  • Zum Glück sorgt sich der Kommentator wieder ausschließlich um die Pfälzer Seele. Die Club Seele ist wie immer völlig egal.

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  • Wie hatte es Edgar Geenen selig seinerzeit so schön formuliert: im Elend haben wir Routine.
    Ohne Worte

    Gegen so eine Truppe. Jaemmerlich. Ich denke an alle knapp 3000 Clubfans die dort sind!

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  • Eine weitere indiskutable Leistung nach dem der Trainer in der Halbzeitpause auf die Mannschaft einwirken konnte.
    Müssen wir auf den fälligen Trainerwechsel erst warten, bis wir in der Liga ans Tabellenende kommen!?
    So schlecht, keine Struktur, keine Spielidee, kein Tempo… schlimm

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  • für Behrens? Er nimmt allen ernstes den kopfballstärksten Spieler raus? Ist dieser Typ noch zu retten?

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  • Schade, dass man zu lange abgewartet hat. Es war so absehbar schon zu Beginn der Saison. Viel Geld für nix rausgeschmissen.

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    • Aber Hauptsache wir hsben einen Sportvorstand, der böse gucken kann. Da muss ja alles gut werden.

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      • also wir sind auch schon unter anderen Trainer Erstrunden ausgeschieden. Trotzdem das mit Canadi irgendwie macht das keinen Sinn weiterhin.

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      • …einen Sportvorstand, der böse gucken kann.

        Das hättest Du doch bestimmt auch für weniger Geld übernehmen können! 😀

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  • Mit der Leistung hat es der Club nicht verdient weiterzukommen. Konzeptloses Gestolpere

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  • Ist unglaublich, dass er ausgerechnet jetzt unseren stärksten Standardspieler rausnimmt. Canadi muss gehen.

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  • Na ja normal sind wir ja für die Slapsticknummern zuständig gegen Ende. Kaiserslautern kann das auch.

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  • Oh Mann, noch weiter 30 min Grottenkick.
    Und so eine Mannschaft wie Bochum scheidet aus!

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  • Eigentlich völlig unverdient nach diesem Spiel. Aber einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul

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  • Ein Unentschieden nach 90 Minuten, das hatten wir in dieser Saison noch gar nicht?! 😀

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  • Na, da hat Canadi ja schon eine Vorlage um die Derbyniederlage zu begründen. Das Pokalspiel hat Kraft gekostet usw. Also selbst ein (ausdrücklich erwünschtes) mögliches Weiterkommen (aber vermutlich wird der FCK Keeper nach seinem Fauxpas nachher im Elfer Schießen zum Betze-Helden) darf nicht darüber hinwegtäuschen das die Mannschaft heute in allen Belangen eine katastrophale Leistung gezeigt hat. Palikuca muss da dringend reagieren, da stimmen elementare Dinge nicht. Daumen drücken.

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    • Das wäre natürlich der Idealfall. Weiterkommen, aber mit so einer schlechten Leistung, dass der Trainer ausgewechselt werden muss. Ich fürchte nur, Palikuca wird nicht reagieren wenn wir weiterkommen.

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  • Schommers wechselt den besten Elferschützen aus, zieht somit mit Canadi gleich, der den besten Kopfballspezialisten vom Platz nimmt.
    Aber ich glaube nicht, daß wir die Pokalsensation schaffen, unsere Defensive ist immer für eine Schwäche gut.

    Wir brauchen mehr Freys. Wie weit ist das Klonen denn?

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  • Seltsame Trainerleistungen heute. Passen zum Spiel. Kein Wunder, dass wir mit Schommers auch auf keinen grünen Zweig gekommen sind.

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  • Schommers trainiert aber einen Drittligisten der ohne den Slapstick weiter gekommen wäre und er spielt mit mit Dreierkette 🙂

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  • Bitte in der Nachspielzeit entscheiden, bei unseren Elfmeterkünsten, das will man lieber nicht sehen.

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  • Kann man den Club auf Schmerzensgeld verklagen? Sowas anschauen zu müssen .. Das erinnert mich sehr an den üblen Schwartz-„Fußball“.
    Stimmt, schon der Wechsel von Pick durch Schommers war erleichternd für den Club.
    Aber Klandt sah bei den drei Elfern nicht wie ein Elferkiller aus, das war eher so geschäfert. Da rechne ich nicht mit einem Weiterkommen.

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  • Der TeCaZ Dovedan verweigert die Verwertung einer 100%igen Torschanx.
    Und jetzt hält Grill alles.

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    • So kommt es. Das wäre ja ne positive Helden Geschichte wenn man dann weiter käme 😅😅😅

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  • Bei den vielen hohen Bällen in den 16er wäre Behrens Kopf schon sehr nützlich …

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  • Unfassbar was man beim Club alles erlebt. Und das vermutlich mit Elfmeterschießen und Feldspieler im Tor, da isser wieder… war clever von Canadi vorher alle Wechsel auszureitzen.

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  • Ist doch eh eine Glückssache das Elfmeterschießen. Das wird kein großer Nachteil sein.

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  • Auch wenn es Unglück ist, das kann irgendwie nur der Club. Elfmeterschießen – Elfmeter schießen können wir irgendwie nicht aber Torwart haben wir jetzt auch keinen mehr. Und der Torwart beim Gegner wächst gerade über sich hinaus. Great Stuff!

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  • Elfmeterschießen ohne Torwart habe ich auch noch nicht gesehen. Einen Wechsel für alle Eventualitäten am Ende aufzuheben, wäre ja nicht möglich gewesen, was ein Schei**

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    • Ja so ist es. Aber unabhängig vom Ergebnis war das einfach sowas von sauschlecht (Verlängerung ging dann einigermaßen) das da nicht zur Tagesordnung übergegangen werden darf.

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  • Wenn es beim Club so weitergeht werden wir am Ende der Saison schon wirklich ALLES mit dem Club erlebt haben. Wäre doch schade!

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  • Sorry aber wenn ich mit Verlängerung 4 Wechsel habe, hebe ich einen bis zuletzt auf weil sich nach so vielen Spielminuten auch noch jemantd verletzen kann wenn die Kraft ausgeht. Ich finds einfach doof die ganze Wechselpolitik.

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    • Hoffentlich das Ende eines Übungsleiters in Nürnberg. Es reicht. Palikuca muss reagieren, sonst macht er sich des vereinsschädigenden Verhaltens schuldig. Ich sag es jetzt: Canadi raus, das wird nix mehr

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  • Grüße von Boris Schommers, der ja laut einiger Schlaumeier hier nur defensiv kann (hat übrigens mit 3er Kette gespielt)
    der wahre Loser sitzt bei uns auf der Bank, sorry aber so sehe ich es.

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    • Also bitte, er hat doch wieder nur Beton angerührt. Kaiserslautern hat praktisch überhaupt nichts gezeigt. Nicht Kaiserslautern hat gewonnen, sondern der Club hat verloren. Gegen einen schwachen Gegner noch schwächer gespielt, das ist nicht zu fassen!

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  • Die meisten wussten es…
    Bitte nicht Handwerker,als letzter Spieler ja,wenn’s nicht mehr anders geht…

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  • Nicht mal gegen einen schlechten Drittligisten kann sich der Möchtegernaufsteiger durchsetzen!
    Das spricht Bände!!!!!!!!!!
    Das war mehr als eine Zumutung!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Canadi RAUS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    S O F O R T !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Sowas ist eine Schande sondersgleichen!

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  • Fußballgeschichte die keiner braucht und Fans in Massen in die Arztpraxen treibt.

    Mit Canadi werden wir auch in Fürth untergehen.

    Übrigens: der Elfer von Handwerker war eine Frechheit

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  • Und was mich total nervt ohne irgendwas Blödes am Ende geht es bei uns nie. (Ja bei 120 Minuten kann man sich bei 4 Wechseln einen Wechsel aufheben für eventuelle Zerrungen und Verletzungen nach so langer Spielzeit) Dankeschön für ein Elfmeterschießen ohne Torwart.

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    • Ich werfe dem Trainer und der Mannschaft viel mehr die Nichtleistung in 120 Minuten Fußballspiel vor. Darauf muss das Brennglas gehalten werden, denn da wurden die Defizite extrem offensichtlich.

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  • Jetzt muss der Trainer gehen.
    Er bewegt nichts.
    Setzen 6.
    Canadi raus.

    Beim nächsten Heimspiel geh ich zum Klöpeln. Macht mehr Simn und ist kreativer als ein Spiel des Club unter diesem Trainer.

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  • Ach Göttchen.
    Ein typischer Pokalabend vom Club, inklusive Canadi-Handschrift.

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  • Man kann sich den Vorrednern nur anschließen, es ist insgesamt einfach nur noch unerträglich.

    Wenn der Österreicher beim nächsten Heimspiel immernoch auf der Bank sitzt, bleibt mein Dauerkartenplatz bis zum Ende der Saison leer. War bislang rausgeworfenes Geld, da muß ich nicht noch mehr hinterherwerfen.

    So einen Müll wie in den letzten Wochen habe ich in 40 Jahren jedenfalls ganz, ganz selten gesehen.

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    • Aber sieh es mal so: Über die letzten Wochen vom Club kannst Du noch Deinen Enkeln erzählen!

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    • Wie oft hast du den letzten Satz in den letzten Jahren eigentlich erwähnt? Ich bin zwar noch nicht seit 40 Jahren Glubbfan, aber selbst ich habe schon schlimmere Phasen erlebt…

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    • OK, letzte Saison hat man an allen Ecken und Enden gemerkt, daß es einfach nicht reicht für die erste Liga, aber zumindest WIllen und Einsatzbereitschaft hat man gesehen.

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  • Die Dramatik des Spiels kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Leistung an Erbärmlichkeit nicht zu überbieten war. Wie ich es oben schon einmal gesagt habe: Das war der Offenbarungseid!

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    • Zitat Optimist:

      „Die Dramatik des Spiels kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Leistung an Erbärmlichkeit nicht zu überbieten war. Wie ich es oben schon einmal gesagt habe: Das war der Offenbarungseid!“

      So muss man’s wohl sagen.

      Wobei sich die Kritik nicht allein auf den Trainer fokussieren sollte. Man muss da schon auch mit den Spielern aufs Schärfste ins Gericht gehen. Eine Zweitligamannschaft in der Aufstellung, die der Club heute auf dem Platz hatte, sollte gegen den 17. der dritten Liga aus dem Spiel heraus zu mehr Torchancen kommen, als es heute zu sehen war. Die einzige herausgespielte Chance war die von Dovedan in der Verlängerung. Da darf man sich auch ohne trainerlichen Beistand mehr erwarten.

      Unsere Mannschaft war heute uninspiriert, hilflos und über weite Strecken leblos. Obwohl dieses Spiel eine gute Gelegenheit gewesen wäre, sich nach den Nackenschlägen gegen Aue und Regensburg wieder etwas Selbstvertrauen zu erarbeiten. Natürlich stellt sich da die Frage, ob die Arbeit des Trainers (und des Mentalcoaches) nicht verbesserungswürdig ist. Aber es sollte gegen ein solchen Gegner auch aus der Mannschaft heraus mehr Temperament und von einzelnen Spielern mehr Initiative kommen.

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  • Das Geld für Canadi hätte man sich sparen können! Ich hätte Schommers gerne behalten!
    Hätte auch noch einen weiteren Vorteil gehabt: Schommers schläfert die Spieler durch langsames leises Reden nicht vor dem Spiel schon ein…

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  • Bitte so schnell wie möglich einen Trainer verpflichten, der den Spielern den Spaß am Fußball zurück gibt. Sondern sonst rennen uns am Ende einer grausamen Saison alle Spieler davon, weil sie es nicht mehr aushalten.

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  • @Optimist. Die sollen keinen Spaß am Fußball haben, die sollten erst mal vernünftig spielen. Bei einigen hätte ich garnichts dagegen wenn sie wegrennen würden.

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  • Jetzt hat man Zeit an den kommenden Pokalabenden fleißig zu trainieren…
    Auch Schnelligkeit mit einbeziehen,und vor allem Schusstechnik,was da in den Nachthimmel gejagt wird ,kaum mehr mit anzusehen….

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  • Das Experiment Canadi ist gescheitert!
    Ich hatte mich bisher zurückgehalten, habe ihm Zeit gegeben, seine Spielidee durchzusetzen, aber jetzt habe ich gemerkt: Es gibt gar keine Spielidee!!

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  • Mathenia wird lange verletzt sein, das ist bekannt und Lukse beginnt sich gut in die neue Rolle als Nr. 1 mit Wettkampfhärte und Abstimmung zur Abwehr langsam hineinzufinden, welche großartige Idee war es denn heute Klandt zu bringen, der ohne Wettkampfpraxis ist? Was Canadi an Personalrochaden anpackt wird zu Gold… hüstel

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    • Wobei Klandt doch sehr ansprechend spielte. Hier möchte ich Canadi keinen Vorwurf machen!

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      • Nein, Vorwurf nicht.

        Aber welchen Sinn macht es auf der anderen Seite? Und diese Frage stellt man sich die ganze Zeit:

        Welchen Sinn macht es immer wieder Handwerker zu bringen, der uns jedes Spiel kaputtmacht?

        Welchen Sinn macht es gegen Regensburg mit Frey den besten mann rauszunehmen und mit Ishak einen wenig beweglichen Chancentod zu bringen?

        Und Und Und…

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      • Wobei Klandt doch sehr ansprechend spielte. Hier möchte ich Canadi keinen Vorwurf machen!

        Lukse ist unsere zarte neue Nummer 1, ich finde jedes Spiel für ihn ist wichtig für den Liga Spielbetrieb, um sich mit der Abwehr einzuspielen, ich sehe im Moment den Sinn des Wechsels im Tor heute ohne Not nicht.

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  • Wie soll man das hochenttäuschende Pokal-Aus einordnen?

    Man könnte konstatieren, dass der Pokal seine eigenen Gesetze hat. Dass schon ganz andere Kaliber gegen unterklassige Gegner Schwierigkeiten hatten. Hätte seine grundsätzliche Richtigkeit.
    Doch dies wäre Schönrednerei! Kaiserslautern war wohl engagiert, aber spielerisch völlig mittellos, ungefährlich, harmlos. Doch dies reichte gegen einen ebenso schwach agierenden FCN.

    Ausscheiden im 11er-Schiessen ist Pech, kann passieren. Das schlimme aber ist die komplett uninspirierte, behäbige, einfallslose, gedanklich langsame und ungefährliche Spielweise des Clubs. Der heutige Pokalauftritt führte lediglich den Roten Faden weiter, der sich durch diese Saison zieht. Eine Verbesserung, ein Lerneffekt ist nicht feststellbar. Das Spielsystem Canadi besteht ausschließlich aus langen Bällen auf den nimmermüden Frey, der diese dann ablegen soll. Für einen Aufstiegsaspiranten arg simpel und eindimensional.

    Meine Sehnsucht war Kontinuität auf dem Trainerposten. Doch Argumente für ein Festhalten an Canadi finde ich keine mehr.

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  • Ich behaupte mal dreist, schlechter hätten es Bornemann und Köllner auch nicht hinbekommen.

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    • Köllner und Bornemann haben es schlechter hinbekommen… vor knapp neun Monaten, auch im Pokal…..

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  • Ich sag mal so (und bitte, das was da kommt, ist derzeit eine Liga höher angesiedelt, aber trotzdem):

    Gladbach hatte letzte Saison mit Hecking einen guten, aber eben nicht gerade einen visionären oder besonders progressiven Übungsleiter – man entschied sich für das Wagnis eines Paradigmenwechsels und verpflichtete Marco Rose.

    Rose postuliert Pressing, den schnellsten, kürzestmöglichen Weg zum gegnerischen Tor usw.

    Das gleiche haben wir vor der Saison von Canadi gehört. Und ich hatte wirklich Freude an dieser Idee, den Club endlich mal auch spielerisch zu modernisieren.

    Dann die Einkäufe, die auch nicht ohne waren, von denen ich mit hier und da etwas erhoffte. Die Canadi‘sche Spielidee wäre durchaus umsetzbar, so schien es mir.

    Wenn ich Gladbach heute (jetzt, aktuell) sehe, die mit nahezu unverändertem Kader diesen wirklich heftigen Spielideewechsel von Hecking auf Roses Angriffspressing umsetzen, von Spiel zu Spiel immer besser, eine Entwicklung klar erkennbar, dann frage ich mich wirklich, was Canadi die Clubspieler zu lehren versucht.

    Eine Entwicklung ist nicht erkennbar, von der ehemals postulierten Spielidee ist kaum etwas sichtbar, die Spieler scheinen zunehmend unsicher, es ist kein wachsendes Gefüge sichtbar, individuelle Formkrisen, individuelle Fehler und Aussetzer – ja, die gibt es auch.
    Aber es gibt eben kaum etwas anderes.
    Nichts, was in eine Richtung zeigen würde, die Hoffnung macht, die modernes Spiel erkennbar werden ließe, die einen Fan mitnimmt, begeistert, ihn auch mal schlechte Spiele verzeihen lässt.

    Unter Canadi befindet sich der Club in einer langsam schleichenden Abwärtsspirale. Enttäuschend, traurig, bitter.

    Beim Club ist mal wieder Murmeltiersaison.

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    • Kaum hatte man etwas Geld, setzt man es wieder mit voller Wucht in den Sand. Das kann nur der Club.

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  • Die Mannschaft spielt augenscheinlich bereits gegen den Trainer. Den Kapitän auszuwechseln, und nicht das erste mal, kann ihm oder wird ihm zu 100 Prozent um die Ohren fliegen. Wenn, P……nicht bald ,sofort reagiert, wird die Bombe unweigerlich platzen. Gegen die Fans kann auch kein Trainer der Welt anstinken. Das ist meine, leider traurige Feststellung, die mit der heutigen Leistung ihren Höhepunkt erreicht hat. Nun kann sich Pallikuca nur noch Feinde machen. Das hätte ich vor Wochen nicht geglaubt, als die Vorfreude auf die Saison schon beängstigende Formen angenommen hat.

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  • Hab das Spiel nicht gesehen, aber leider hatte ich genau so ein Gegurke mit Super Gau erwartet. Herr Canadi berührt mich nicht, er strahlt auf mich keine Souveränität aus, er wirkt teils monoton, spult sein Programm runter. Ohne jede Begeisterung. Er hat mich von Anfang an nicht gepackt. Ob es den Spielern genauso geht? Ich wollte ihm ja auch Zeit lassen, aber momentan driftet das in die falsche Richtung. Too much negative expieriences and the Beine werden schwer like Blei.

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  • Eine Leistung, für Dich ich keine Worte mehr finde.

    Bin gespannt, auf die Worte des Trainers. Und die Reaktion des Sportvorstandes.

    Argumente für eine weitere „intensive Zusammenarbeit“ von Trainer und Mannschaft sehe ich keine mehr. Wobei der heutige Auftritt sich nahtlos in die „Entwicklung“ der letzten Wochen einreiht – zum Negativen hin.

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  • Lange genug habe ich mir das jetzt angeschaut und meine Einschätzung zurückgehalten. Aber heute muss sie raus: Die Mannschaft kann was, es fehlt nur passende Führung (Motivation, Teamgeist, Zielsetzung, Leistungsdruck, Konsequenzen, Kommunikation) durch Trainer & Co. Ich bin immer gegen vorschnelle Trainerwechsel, weil sie meist panikartige Billiglösungen sind (Trainer statt Mannschaft austauschen) und oft nicht ganz gerecht eine Sündenbockfunktion zuteilen. Aber wenn’s nicht passt, dann passt’s nicht. Ein Trainer muss Spielanleitungen geben, Leistung herauskitzeln, Potenziale entfalten, im Stimmungstief trösten und im Stimmungshoch einbremsen, muss Dynamik, Begeisterung und Teamspirit wecken können. Canadi (ich bin Österreichfan) kann das nach allem, was ich mitverfolgen konnte, leider nicht. Was RP in ihm gesehen hat – keine Ahnung. Für mich hat Canadi fertig. Merci und Baba!

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  • Mir tut es für die Mannschaft auch irgendwo weh, ich sehe es genauso wie der Vorschreiber, ich halte den Kader für stärker als das, was man nun schon seit Saisonbeginn zeigt. Das Woche für Woche zu sehen tut weh.
    Try and Error ist das einzige was ich an Canadis Plan erkennen kann aber keine Überzeugung, keine Lösungen, kurzum Nichts.

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