Analyse: Unglücklich in der Entstehung, verdient im Resultat #FCN #FCKFCN

Analyse zu 1..FC Kaiserslautern – 1. FC Nürnberg 2:2 (1:1) – Der Club scheidet nach uninspirierter Leistung unglücklich aber nicht unverdient aus.
1. Die Grundordnung
2. Der Schlüssel zum Spiel
3. Das Spiel war entschieden, als
4. Das Fazit
5. Die Stimmen
6. Die Statistik
7. Noten

1. Die Grundordnung…

Abb. 1: Startformation

… war hinsichtlich der Formation unverändert. Erneut spielte der Club im 4-1-4-1. Allerdings agierten auf den Flügeln Kerk und Medeiros statt Hack und Dovedan. Dies führte dazu, dass die Flügel, obwohl nominell eher Flügelspieler auf dem Feld standen als in den letzten Wochen, noch mehr zur Mitte einrückten. Gerade auf der linken Seite zog Kerk oft in die Mitte. Dadurch waren zunächst Valentini und später – nach der Auswechslung von Sorg – Handwerker oft auf sich allein gestellt. Unter anderem das Geschehen, das zum Elfmeter zum 2:1 führte, entstand aus so einer Situation.

Doch nicht nur auf den offensiven Außen wechselte Damir Canadi. Im Tor bekam Patric Klandt Spielpraxis. Dies überraschte durchaus, da ja Andreas Lukse diese durchaus auch noch gebrauchen kann, völlig ungewöhnlich erschien eine derartige Pokalrotation aber auch nicht. Zu diesen drei Wechseln kam die erwartete Rückkehr von Asger Sörensen in die Innenverteidigung. Der Däne ersetzte nach abgesessener Rotsperre Patrick Erras im Abwehrzentrum.

Bereits nach 25 Minuten musste Canadi erstmals wechseln: Sorg bekam im Fallen das Knie von Ex-Cluberer Philipp Hercher an den Hinterkopf und erlitt eine Gehirnerschütterung. Tim Handwerker kam ins Spiel, rückte auf die linke Abwehrseite, Valentini rutschte zurück auf die angestammte rechte Außenbahn. Es sollte nicht der letzte Positionswechsel für den gebürtigen Nürnberger sein. Canadis zweiter Wechsel beim Stand von 1:1 war dann positionsgetreu: Hack ersetzte Kerk.

Nach dem Elfmeter Lauterns zum 2:1 wartete Canadi noch kurz, entschied sich dann für die Einwechslung von Mikael Ishak. Der Schwede ersetzte Hanno Behrens und rückte neben Michael Frey. Die Formation war damit faktisch ein flaches 4-4-2, wobei durch das Einrücken der Außen auch ein Red-Bull-eskes 4-2-2-2 als Notation in Frage kommt. Dies änderte sich auch nicht als Dovedan Medeiros ersetzte. Obwohl das Wechselkontingent damit erschöpft war, musste der Club noch einmal tauschen. Patric Klandt landete in der 115. Minute nach einer abgefangenen Flanke so unglücklich, dass ihm die Achillessehne riss. Für die restlichen fünf Minuten und das Elfmeterschießen stand Enrico Valentini dann im Tor. Außer einem Querschläger von Mühl hielt er allerdings keinen Ball.

Abb. 2: Formation zu Beginn der Verlängerung

2. Der Schlüssel zum Spiel …

… war, dass der Club zwar viel Ballbesitz hatte und sogar oft in die gegnerische Hälfte kam, es aber gegen die dichte Lauterer Deckung nur selten in den Strafraum schaffte. Statistisch gesprochen heißt das: Der FCN kam mit 73% seiner Ballbesitzphasen in die gegnerische Hälfte, aber nur mit 12% (19 von 159) seiner Angriffe auch in den Strafraum, zieht man die Gelegenheiten nach Ecken und Freistößen noch ab, landet man bei einem Wert unter 10%. Obwohl fast jede dritte Ballbesitzphase länger als 20 Sekunden war und damit statistisch unter „lang“ oder „sehr lang“ fällt, schaffte es der Club nicht, konsequent zu Abschlüssen in Tornähe zu kommen.

So waren dann auch mehr als die Hälfte der Nürnberger Abschlüsse von außerhalb des Strafraums. Es gehört natürlich auch zur Betrachtung zu sagen, dass Kaiserslautern noch einmal deutlich schlechtere Werte (7 von 146 Ballbesitzphasen endeten im gegnerischen Strafraum, nur 11 Ballbesitzphasen waren länger als 20 Sekunden) hatte und jenseits der Elfmeter auch nahezu keine Torabschlüsse (xG ohne Strafstöße 0,17). Aber es gehört eben auch dazu zu sagen, dass der FCN sich kaum wirklich gute Chancen erspielte. Statistisch war nur Michael Freys Hackenschuss nach der Ecke gefährlich (auf Grund von Position und freier Schussbahn xG-Wert von 0.27; der Wert berechnet aber nicht ein, dass der Schuss mit der Hacke abgegeben wurde). Bei 27 Schüssen In Richtung Tor eine sehr ausbaufähige Quote.

Auch eklatant: Zwar schlug der FCN insgesamt 28 Flanken, aber nur neun fanden den eigenen Mann. Gegen eine Mannschaft, die in der Liga nur 41% ihrer Kopfballduelle gewinnt und mehr Kopfballgegentore als 15 andere Teams in der Dritten Liga kassiert hat, bei der kein Spieler in der Viererabwehrkette auch nur die Hälfte seiner Kopfballduelle gewinnt, ist dies eine verpasste Chance, eine Schwäche auszunutzen, die man bei Ishaks Kopfball nach einer Geis-Ecke durchaus erkennen konnte.

Abb.3: Chancenspielfilm

3. Das Spiel war entschieden, als …

… Lennart Grill in die von ihm aus gesehen rechte Ecke abtauchte und den Elfmeter von Tim Handwerker parierte.

4. Das Fazit …

… fällt relativ vernichtend aus: Gegen einen sehr biederen Drittligisten, der seit Wochen außer Form ist, reichte es nur dank eines Blackouts des gegnerischen Keepers zu einem schmeichelhaften Remis nach 90 Minuten. Für die Bewertung des Spiels sollte man daher auch nicht zu sehr auf die Verlängerung, in welcher der Club dann tatsächlich überlegen war, oder die sicherlich unglücklichen Umstände rund um das Elfmeterschießen inklusive Feldspieler im Tor schauen.

Abb.4: Ergebniswahrscheinlichkeiten

Vielmehr muss man die Frage stellen, warum man sich so schwertat. Sicherlich überraschte Boris Schommers seinen Nachfolger mit einer Dreierkette und schaffte es seiner in der Luft in der Liga sehr wackligen Mannschaft durch einen zusätzlichen Innenverteidiger Kopfballstärke zu verleihen. Dennoch fehlte es dem Club über 90 Minuten an Ideen und Plan, den FCK so zu bespielen, dass man zu klaren Torchancen kommt. Angesichts der offensiven Qualität der Einzelspieler auf dem Platz ist dies ein bedenkliches Zeichen.

Zur offensiven Ideenlosigkeit, die auch gegen den FCK dadurch kaschiert wurde, dass individuelle Klasse zu Toren und so zu einem Unentschieden führt, gesellte sich in Lautern aber auch ein weiter offensichtlich werdendes Defensivproblem. Der Club hatte immer wieder Probleme mit den tiefen Bällen der Gastgeber. Dies lag vor allem in der Antrittsschnelligkeit der Innenverteidiger begründet, die oft aus dem Stand nicht rechtzeitig dazu kamen, den sich in Bewegung befindlichen Lauterer Stürmern entgegen zu stellen.

Verstärkt wurde das Problem dadurch, dass die Mittelfeldspieler des FCN nicht rechtzeitig nach hinten rückten, nachdem sie überspielt worden waren. So waren die Abstände zwischen Abwehr und Mittelfeld oft zu groß. Da aber gleichzeitig das Aufrücken der Mittelfeldspieler nicht in konsequentem eigenen Pressing mündete, sondern Lautern sich oft befreien konnte, lässt sich durchaus konstatieren, dass das Pressing des Clubs über weite Strecken relativ sinnlos war. Erst in der zweiten Halbzeit der Verlängerung nagelte man den FCK einige Male in der eigenen Hälfte fest.

Abb.5: Flanken des FCN

Da Pressing – inklusive der Entscheidung, wann das Pressing zu beenden ist – und zielstrebiges Offensivspiel genau die Eckpfeiler des Fußballs sind, wie ihn Canadi sich vorstellt, kann man angesichts des fortgeschrittenen Kalenders zumindest berechtigte Zweifel haben, ob eine Umsetzung der fußballerischen Vorstellungen von Damir Canadi zeitnah geschieht. Die Rufe nach einer Ablösung des Österreichers, die in den vergangenen Wochen seit dem Spiel in Aue lauter geworden sind, werden nicht leiser werden und sie erhalten argumentative Unterstützung durch die Auftritte der Mannschaft auf dem Platz.

5. Die Stimmen…

Damir Canadi: „Wir geraten durch einen Elfmeter, der für mich eine Schwalbe war, früh in Rückstand, konnten dann aber schnell ausgleichen. Der Gegner stand extrem dicht und wollte uns über Konter weh tun. Das haben wir aber fast immer gut verteidigen können. Wir haben aber auch selbst zu wenige Situationen geschaffen, in denen wir den Gegner in Bedrängnis gebracht haben und gehen dann mit einer glücklichen Situation in die Verlängerung. Da waren wir das klar bessere Team und hatten große Chancen. Leider machen wir die nicht. Danach kamen mit dem Torwartwechsel und dem Elfmeterschießen Situationen, wie man sie sich als Zuschauer wünscht. Für uns ist das natürlich eine riesige Enttäuschung.“

Abb. 6: Ballbesitzphasen

Boris Schommers: „Es war nach langer Zeit mal wieder ein denkwürdiger Abend hier auf dem Betzenberg. Wir wollten von der ersten Minute an Gras fressen und haben es gut angenommen. Wir wussten, dass wir auch Chancen kriegen werden. Wir haben auch nach der Pause nicht nachgelassen und die individuelle Qualität des Club nicht durchkommen lassen. Nach dem 2:1 hatte ich ein gutes Gefühl. Dann gab es einige dramatische Situationen – mehr geht in einen Pokalabend nicht rein.“

Lennart Grill: „Ein bisschen Spannung hat ja noch nie geschadet, oder? Ich habe Frey gar nicht wahrgenommen. Ich wollte Zeit von der Uhr nehmen und habe nur über meine linke Schulter geschaut. Er steht dann direkt hinter meiner rechten Schulter und ich dachte so: ‘Fuck’. Ich kannte Handwerker ein bisschen. In der Nationalmannschaft schießt er immer in die linke Ecke. Daher dachte ich: Probiere ich mal die andere Ecke. Das hat zum Glück geklappt. Vielleicht haben wir so etwas mal gebraucht. So ein Sieg tut vielleicht auch für die Saison gut.“

Robin Hack: „Das tut extrem weh. Patric Klandt hat sich zudem wohl noch schwer verletzt, das tut mir auch sehr leid. Wir waren in der Nachspielzeit am Drücker, haben versucht es noch umzureißen. Das lässt sich aber nicht nur mit Pech erklären. Wir hätten das Spiel vorher entscheiden können. Wir müssen dringend daran arbeiten, konstanter zu werden.“

Mikael Ishak: „Dass die Fans nicht zufrieden sind, ist verständlich. Die Enttäuschung ist groß nach diesem Ausscheiden. Wir haben es uns anders vorgestellt. Dieses Spiel lässt einen mit keinem guten Gefühl zurück. Das sah nicht gut aus. Wir müssen das Spiel analysieren und viel verbessern.“

Mehr Stimmen von Lauterer Seite, wie die von Lennart Grill, gibt es bei den Kollegen von „Der Betze brennt“

6. Die Statistik …

Kaiserslautern Nürnberg
Grundlagen
2 (6) Tore (Elferschießen) 2 (5)
5 (5) Schüsse (aufs Tor) 27 (11)
366 (70,8%) Pässe (angekommen) 783 (83,5%)
34,2% Ballbesitz 65,8%
153 Ballverluste 158
2 Ecken 8
n/a Laufleistung (in km) n/a
18 Fouls 20
Advanced Metrics
1,70 xG 1,81
1,33 xP 1,44
20,07 PPDA 4,29
2,51 APPP 4,92
Auffälligkeiten
13,9m Schussentfernung ø 20,7m
22,1% Anteil lange Bälle 13,3%
32 (50%) gew. Kopfballduelle 27 (42%)
2 Pässe zu einem Abschluss 18
13 (3) Flanken (zum Mann) 28(9)
4 (3) tiefe Pässe (angek.) 12 (11)

*Alle Daten stammen von Wyscout. Ausnahme bildet die Laufleistung. Diese stammt von Opta. Benutzung der Daten von Wyscout unter der Journalistenlizenz des Anbieters. Bei den Zweikampfquoten von Wyscout ergibt sich nicht zwangsläufig 100%, da der Anbieter manche Duelle als „unentschieden“ wertet, bspw. wenn ein Duell gewonnen wird, der Ball aber im Zuge des gewonnenen Duells ins Aus oder zurück zum Gegner geht. Unter „expected goals“ sind die Tore, die statistisch auf Grund der abgegebenen Schüsse zu erwarten gewesen wären, zu verstehen. Die expected Points für das jeweilige Spiel ergeben sich folgerichtig aus den expected Goals. PPDA bezeichnet die zugelassenen Pässe pro Defensivaktion. Es ist eine Metrik, die anzeigt, wie hoch der Pressingdruck einer Mannschaft ist, je niedriger der Wert, desto weniger Zeit hat der Gegner am Ball. APPP (Average Passes per Possession) gibt an, wieviele Pässe die Mannschaft im Schnitt pro eigener Ballbesitzphase spielte. Pauschal gilt: Je höher der Wert, desto kombinationssicherer ist das Team. Mit „tiefen Pässen“ meint Wyscout Pässe, die innerhalb eines Radius von 20 Metern um das gegnerische Tor ankommen.

7. Die Noten …

Spieler CU-Note Kicker NZ BILD WhoScored
Patric Klandt +3 3 3 -/10
CU-Urteil: Bei den Elfmetern machtlos, sonst kaum gefordert. Mit zwei gewagten Dribblings, die aber gut gingen. Seine Verletzung besiegelte dann das Aus.
Oliver Sorg 3 -/10
CU-Urteil: Musste früh mit Gehirnerschütterung vom Platz, bleibt daher ohne Bewertung.
Lukas Mühl 4- 4,5 4 -/10
CU-Urteil: Immer wieder Probleme bei den Zweikämpfen auf Grund von fehlender Antrittsschnelligkeit.
Asger Sörensen +4 4 4 -/10
CU-Urteil: Ähnlich wie Mühl bei tiefen Bällen mit Problemen und aus dem Stand gegen sprintende Verteidiger. Dafür im Aufbau etwas besser.
Enrico Valentini +4 4 3 -/10
CU-Urteil Als Aushilfstorwart im Elfmeterschießen ohne Fortune. Jenseits des verschuldeten Elfmeters mit weitgehend ordentlicher Leistung, aber immer fahriger je näher es ans Tor ging.
Lukas Jäger +3 2,5 3 -/10
CU-Urteil: Erzielte den schnellen Ausgleich in der ersten Halbzeit. Defensiv sehr aufmerksam und aufopferungsvoll. Natürlich vorwärts mit Defiziten.
Johannes Geis 3 3 4 -/10
CU-Urteil: Einige gefährliche Freistöße, sowohl direkt als auch als Flanke. In der Rückwärtsbewegung manchmal zu fahrig.
Hanno Behrens 4 3,5 5 -/10
CU-Urteil: Wie immer intensiv bemüht, aber auch mit vielen defensiven und offensiven Wacklern.
Iuri Medeiros 5 3,5 5 -/10
CU-Urteil: Über weite Strecken völlig abgemeldet. Ohne Bindung zum Spiel, in der Verlängerung für Dovedan ausgewechselt.
Sebastian Kerk 5 4,5 5 /10
CU-Urteil: Fast ohne Impulse nach vorne, ließ dazu seinen Linksverteidiger immer wieder durch zu weites Einrücken im Stich.
Michael Frey +3 3 3 -/10
CU-Urteil: Rettete den Club mit seiner Schlitzohrigkeit vorm KO in der regulären Spielzeit. Wie immer sehr lauffreudig und kämpferisch hochklassig. Kommt aber – jenseits des Tores – zu wenig klaren Abschlüssen.
Tim Handwerker +5 4,5 4 6,1/10
CU-Urteil: Ersetzte nach weniger als einer halben Stunde Sorg. Verschuldete einen Elfmeter, verschoss im Elfmeterschießen den entscheidenden Strafstoß. Gebrauchter Tag. Auch weil die Flanken kaum ankamen.
Robin Hack 3- 3,5 3 -/10
CU-Urteil: Brachte durch seine Agilität und Wendigkeit am Ball neue Impulse, blieb aber ohne durchschlagenden Erfolg.
Mikael Ishak 4 4 4 -/10
CU-Urteil: Ersetzte nach 82 Minuten Behrens, als Canadi auf 4-4-2 umstellte. War als Nebenmann von Frey besser eingebunden als als einzige Spitze am Sonntag. Blieb aber jenseits der Mitarbeit und eines Kopfballs auch eher schwach.
Nikola Dovedan +5 5 -/10
CU-Urteil: Vergab die beste Chance der Verlängerung, als er allein auf Grill zulief und an diesem scheiterte. Sonst aber kaum eingebunden.

100 Gedanken zu „Analyse: Unglücklich in der Entstehung, verdient im Resultat #FCN #FCKFCN

  • War Behrens platt oder angeschlagen? Denn aus Leistungsgründen konnte der Wechsel ja nicht sein. Wie letzte Woche (Frey) wieder ein völlig unverständlicher früher Wechsel. In so einem Spiel den besten offensiven Kopfballspieler rauszunehmen grenzt an Selbstverstümmelung. Überdies ist Behrens ein guter Elfmeterschütze, da wäre uns Handwerkers Fehlschuss vielleicht erspart geblieben.

    Trotz alledem sind wir aber verdient ausgeschieden, nichtmal die Verlängerung war verdient!

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    • Behrens war taktisch mMn schon nachvollziehbar. Jäger ist defensivstärker, Geis im Aufbau und zu dem Zeitpunkt stand es ja 2:1, wenn man eine zweite Spitze bringen will und auf 4-4-2 stellen will, dann geht es wohl fast nicht anders. War ja auch nur acht Minuten vor Schluss, also gar nicht so früh.

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      • Verstehe ich trotzdem nicht. Da nehme ich lieber Medeiros raus, der gar nichts bewirkt hat.

        Behrens ist einer der torgefährlichsten und zudem ein potentieller Elfmeterschütze.

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        • Es stand zu dem Zeitpunkt 2:1 für den Gegner, da ist das Ziel der Ausgleich und nicht das Rücksicht nehmen auf potentielle Elfmeterkünste für ein mögliches Elfmeterschießen, das man normalerweise nicht mal erreicht hätte. Es war acht Minuten vor Schluss, wie in Gottes Namen kann das „zu früh“ sein, wenn das acht Minuten vor dem Pokalaus ist? Wie hätte das denn auf dem Platz ausgesehen, wenn Du Medeiros raus hättest? Weder Geis noch Jäger, noch Behrens kann auf den Flügel.

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          • Formationstechnisch seh ich da kein Problem. Man müsste halt auf auf ein 4-4-2 mit Raute umsteigen und Hack auf die Zehn ziehen. Wäre das Zentrum auch etwas dichter. Geht schon. Natürlich, wenn ich Breite im Spiel haben will, dann kann ich das nicht machen, weil die Flügel dann extrem unterbesetzt wären. Aber ich fand Behrens halt vorgestern halt spielerischvöllig entbehrlich, daher hab ich’s schon verstanden. Außerdem weiß ich nicht, ob er wirklich nach den Erfahrungen der letzten Saison mit den zwei verschossenen Elfern in Serie, geschossen hätte, Handwerker hatte halt den Nachteil, dass Grill ihn aus der U21 kennt.

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            • Den größeren Nachteil hatte Handwerker dadurch, dass er seinen Elfer zu lasch und unplatziert geschossen hat. Grill hat gesagt, er wusste, dass Handwerker fast immer in (Torwarts) linke Ecke schießt. Deshalb ist er aus Verdacht in (Torwarts) rechte gesprungen. Tja, Handwerker dachte vermutlich genauso: der Grill kennt mich, also nehme ich mal die andere Ecke…

              Grill hat das Gedankenlesen gewonnen 😉

              Zuviel gedacht, zu schlecht gemacht….

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  • …in einer idealen Welt hätte Valentini den 7. Elfer des FCK gehalten (nachdem Behrens den 6. sicher verwandelt hatte) und anschließend den entscheidenden selbst vollstreckt…

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  • Für mich ist und bleibt es nicht nachvollziehbar, dass die Verantwortlichen nach diesem Offenbarungseid nicht die Reißleine ziehen und Canadi entlassen.

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    • Canadi war ausdrücklich der erklärte Trainer-Topkandidat Palikucas, sein Königstransfer sozusagen. Dem er das erste Jahr offiziell als Aufbausaison zugesteht. Dass er diesen, so lange es irgend geht, unterstützt, ist nachvollziehbar. Wobei seine öffentliche Unterstützung pro Canadi vielsagend einsilbig ausfällt. Nach rückhaltlos hinter dem Trainer stehen sieht das nicht aus. Kein Wunder, RP sieht ja auch, was auf dem Platz passiert bzw nicht passiert.

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      • Das ist es ja, was ich von Saisonbeginn an nicht verstanden habe und auch nicht erst jetzt kritisiere:
        Das Ausrufen einer „Übergangssaison“ bzw. „Aufbausaison“, wie Du es nennst ist ja ein derart schwammiger Begriff, dass jeder etwas anderes darunter versteht und deshalb auch nie ganz klar ist, was jetzt genau das Ziel ist. Und das macht auch den Abgleich von Zielvorgaben mit deren Verwirklichung schlichtweg unmöglich.

        Klar sieht jeder, was auf auf dem Platz alles nicht passiert, aber der sportlich Verantwortliche kann sich jederzeit auf die Position zurückziehen: „Das kommt schon noch“, (also das, was mit dem „Canadi-System“ gemeint ist), „regt Euch nicht auf, ist ja nur eine Übergangssaison.“

        Es ist ja nicht so, dass man als Fan einen solchen Weg nicht liebend gerne mitgehen würde und auf diesem Weg auch mal üble Rückschläge (wie den am Dienstag) in Kauf nehmen würde, aber wenn nach 13 Pflichtspielen von diesem System nur Spurenelemente und diese in bisher in keinem Spiel über 90 Minuten (+Nachspielzeiten!) zu sehen waren, dann schwindet wohl auch beim größten Optimisten die Hoffnung, dass sich das im zweiten oder dritten Drittel der Saison noch ändert.

        Was die „Einsilbigkeit“ der Unterstützung des Trainers durch den Sportvorstand angeht, kann man ihm dies kaum zum Vorwurf machen. Diese Einsilbigkeit scheint eines seiner zentralen Persönlichkeitsmerkmale zu sehen, was ja bei allen öffentlichen Statements zu erleben ist, insbesondere auch bei diesem denkwürdigen Auftritt in „Blickpunkt Sport“ im BR-Fernsehen.
        Vorwerfen könnte man ihm allenfalls, dass er wie auch der Trainer nach dem Pokal-Aus (nach der dabei gezeigten Leistung, gar nicht mal nach dem Aus als solchem) einfach abtauchen, und mit Valentini den letzten Sympathieträger an die Medienfront schicken. Verantwortung eines Sportvorstandes sieht anders aus.

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  • Wenn man sich die Spielidee Canadis genauer ansieht, wird man feststellen, dass eine konsequent hundertprozentige Umsetzung nur dann möglich ist, wenn die Spieler für dieses System vorhanden sind.
    So wie ich das sehe hakt es da. Für das System Canadi brauchst du laufstarke, schnelle Spieler, die in Top Form sind.
    (Und davon sind gerade 70% der Stammelf weit entfernt.)
    Dass bedeutet dann auch geistig.
    Da ist leider zu viel Kopfkino auf dem Platz.
    Vorallem sollten die Abwehrspieler schnell sein, physisch und psychisch, um freie Räume zu erkennen, die zu zustellen oder auch mal einen Stürmer ablaufen und den Ball abnehmen.
    Da fällt mir jetzt spontan kein Abwehr Spieler bei uns ein, auf den das zutrifft.
    Das System greift wohl auch erst, wenn wirklich alle Laufwege automatisiert und verinnerlicht sind.
    Vielleicht meinte man das mit Übergangssaison, weil man eben schon gesehen hat, dass man da grosse Baustellen hat, vor allem in der Abwehr.
    Auch bei unserem Konter Spiel fällt auf, dass die Laufwege noch absolut nicht abgestimmt sind. Das ist teilweise unterirdisch bis vogelwild, leider fällt mir das schon seit Jahren auf.
    Dass ein neuer Trainer sofort ein neues System installieren kann bezweifle ich.
    Hilfreich wäre vielleicht in der jetzigen Situation das System dem vorhanden Kader anzupassen und an ein paar Stellschrauben zu drehen. Diese Experimentierphase kann ganz schnell in die Hose gehen. Ein Abwärtsstrudel entwickelt eine brutale Eigendynamik. Siehe FCK, die 60 er, Braunschweig etc….
    Da ist mir ein Apfelstrudel bedeutend lieber.

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  • Übergangssaison geht allein deswegen schon nicht, weil am Ende jeder Saison ein Zweitligist wie der Club alle Spieler verliert, die gut sind. Hack, der Portugiese und Frey sind zudem nur ausgeliehen.

    Für dieses System brauchst Du Spieler von der Qualität wie sie es Borussia Dortmund hat. Die haben wir nicht und werden sie nicht bekommen.

    Ich mag Trainer, die nicht dogmatisch sind, sondern das System dem Spielermaterial anpassen. Bestes Beispiel Hecking, der bei uns aus einer durchschnittlichen Mannschaft eine überdurchschnittliche gemacht hat. Damals standen wir hinten bombensicher und waren schwer zu schlagen.

    Das können z.B. Labbadia und Dardei aber auch.

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    • Wie kann man eigentlich einen derart faktisch falschen Unsinn wie Hack und „der Portugiese“ (er heißt Medeiros, sollte man auch wissen, wenn man sich ernsthaft äußern will) sind ausgeliehen, ins Netz pinseln, der unterstreicht, dass man sich eigentlich gar nicht wirklich mit der Situation befasst hat, sondern halt auch auf Stammtischlevel mitwaafen will und dann am Ende auch noch erwarten, dass seine Ansichten ernstgenommen werden. Aber gut: Sign of the times…

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      Antwort
    • Ob tatsächlich alle guten Spieler nach einer Übergangssaison weg sind, wage ich zu bezweifeln.Dass immer mal wieder ein guter Gewinnbringend verkauftwerden muss ist jetzt ja nicht sonderlich neu sondern erklärtes Finanzierungsmittel.Es gibt immer wieder Beispiele wo ein Verein mit Aufstiegsambitionen seiner Kader grundsätzlich zusammenhält-und dafür sehen unsere derzeitigen Zahlen wesentlich besser aus als in der Vergangenheit.Ob Canadi allerdings diesen mehrjährigen Übergang/Aufbau massgeblich gestalten wird, diese Frage wird wohl nicht eine ganze Saison über beantwortet werden.Der Übergang bliebe, nur hätte sich die Übergangssaison in einen Übergangstrainer verwandelt.Wenn er es nicht bald schafft grundlegend anders zu punkten, dann ist er weg.
      Bisher halten sich die Trainer verhältnismäßig lang in dieser Saison, ob in der ersten oder der Zweiten, da wird es aber hier und dort nicht mehr allzu lange dauern.Ob bei Topteams oder weiter unten.

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      Antwort
    • @ Capone

      Unter Hecking hatte die Abwehr aber ein ganz andere Qualität, als die derzeitige.
      Solche „Vergleiche“ halte ich ohnehin für ausgemachten Unsinn.

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  • „Mittlerweile bin ich für trainer in Österreich ein Vorbild“ sagt dieser arrogante Schnösel, der beim Club nix auf die Reihe bringt

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    • Genau Glasner und Hütter können was von ihm lernen (Ironie aus). Was für ein Statement von Canadi…Hilfe…

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      Antwort
  • „Auch auf zwischenmenschlicher Ebene kommt es im Inneren zu Irritationen. Es fällt leicht, bei ihm anzuecken. Vor den Kopf Gestoßene entgegnen seiner hemdsärmeligen Streitkultur mit Resignation. Feinfühligere wenden sich ab“, kommentiert Stefan Jablonka und beendet damit den Kuschelkurs der Lokalpresse.

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    Antwort
    • Auch „Sign of the Times“: Neutralität ohne in Lobeshymnen oder Steinigungsaufrufe zu verfallen, gilt als „Kuschelkurs“. Man muss schon die Empörungskultur des Netzes mitmachen, um nicht als Kuschler dazustehen. *kopfschüttelnder Abgang, Bühne links*

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      Antwort
      • Du empörst Dich über das Wort „Kuschelkurs“ und trägst damit auch Deinen Teil zur Empörungskultur im Netz bei. Schließlich ist die Empörungskultur (leider) zum kollektiven Erlebnis geworden.

        Aber ich verstehe Deine Kritik und was Du damit sagen willst. Wenngleich ich der Meinung bin, dass die Lokalpresse schon weniger zurückhaltend hätte fragen und berichten können. „Kuschelkurs“ trifft das nicht wirklich, klingt plakativ. Da geb ich Dir Recht.

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        Antwort
    • Finde es erstaunlich, dass man der „Lokalpresse“ Kuschelkurs vorwirft. Natürlich hab ich durch den Kontakt mit den Kollegen einen anderen Einblick. Mein Eindruck war vom ersten Tag ein gänzlich anderer, zumindest auf der persönlichen Ebene. Da war immer eine spürbare Distanz zwischen Trainer und Journalisten, der per se auch gut sein kann, aber bei Canadi gilt das, was Martin Funk sehr treffend beschreibt: „Im Umgang mit Medien, aber auch seinen Spielern ist er wohl auch deswegen extrem reserviert, scheint hinter jeder Frage, jeder konstruktiven Kritik einen Hinterhalt zu vermuten.“ Gekuschelt wurde da sicher nicht. Dass tendenziell länger in einer negativen Beurteilung der Arbeit gewartet wird, als bei den Fans ist sicher eine korrekte Einschätzung, aber meines Erachtens auch dringend geboten, weil es ja keine rein emotionale Einschätzung sein soll.

      Jenseits dessen find ich den Kommentar übrigens sehr treffend, weil er wie ein feines Skalpell die wunden Punkte anschneidet, ohne dass er grobschlächtig alles zerfetzt.

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      • Danke für Deinen Einwand.

        Korrigiere mich gerne und sehe ein, dass „Kuschelkurs“, wie schon oben geschrieben, zu plakativ ist.

        Als Fan bzw. Leser bin ich der Meinung, dass immer erst sehr spät über Fehlentwicklungen berichtet wurde. Insbesondere im Falle von Bader. Aber wie gesagt: Nur mein subjektiver Eindruck.

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        • Kein Ding. Plakatives Schreiben gehört ja auch dazu. Persönlicher Eindruck ist, dass fast alle Club-Berichterstatter sich viele Gedanken machen, wie man was einordnet und auch welche Stimmen und Stimmungen, die einem „off the record“ angetragen werden, man als stimmungsbildend wahrnehmen kann und welche als Einzelmeinungen. Dass das möglicherweise dazu führt, dass man – im Gegensatz zu anderen Medienstandorten – eher langsamer im Zubeißen ist, mag sein. Mag auch damit zusammenhängen, dass die fast ausnahmslos ihre vorjournalistische Fußballsozialisation auch in Nürnberg erfahren haben. Ich merke das im Schreiben hier allerdings auch, dass die Tendenz schon ist, auch wenn man eine klare Meinung hat, dass man im veröffentlichten Schreiben dann noch mal einen Gang rausnimmt und auch die Tür für andere Interpretationen offen lässt.

          Drüber hinaus sollte man zumindest bei den Redakteuren des Verlags Nürnberger Presse bedenken, dass da ja extreme Veränderungen ins Haus stehen. Bis Oktober 2020 werden die beiden Redaktionen von NN und NZ zusammengelegt, es werden im Haupthaus 28 Stellen gestrichen und die Arbeitsweise wird völlig anders aufgestellt. Es wird zwar weiter NN und NZ geben, aber mit Ausnahme von je 10 „profilbildenden“ Redakteuren werden alle Redakteure für NN, NZ und nordbayern.de gleichermaßen schreiben. Es wird wohl sogar teilweise erst nach dem Schreiben entschieden, welcher Artikel wo hin kommt. Momentan gibt es in beiden Häusern zusammen sechs Berichterstatter (plus etwaige Urlaubsvertretungen) über den FCN, selbst wenn man jeder Zeitung einen profilbildenden FCN-Redakteur überlässt, heißt das, man hat noch vier Redakteure auf (persönliche Einschätzung) maximal noch zwei Stellen in Sachen FCN. Das heißt jede Art der Berichterstattung steht quasi auch noch unter dem Aspekt dessen, dass es irgendwie auch ein Bewerbungsschreiben sein könnte (sofern der ein oder andere nicht sagt, ich mach jetzt nicht mehr FCN, Feuilleton ist auch schön).

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          Antwort
          • Nicht immer einfach über eine Herzens-Angelegenheit zu berichten und dabei ständig kühlen Kopf zu bewahren, kann ich mir vorstellen.

            Aufgrund der Veränderungen im Verlagshaus ist es durchaus nachvollziehbar, dass ein Kommentar unter Umständen eine etwas längere Garzeit benötigt.

            Danke für den Einblick.

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          • Auch von mir herzlichen Dank für diesen Einblick. Ich hatte mich auch schon gewundert, über die doch etwas vorsichtige Herangehensweise der örtlichen Sportjournalisten an die offen zu Tage liegenden Probleme auf dem Platz, zumal ja bei der Demission von Köllner eher gegenteiliges zu beobachten war.

            Umso wichtiger ist unter solchen Umständen doch ein Fan-Medium wie dieses, das sich dann doch auch mal etwas „weniger staatstragend“ zeigen dürfte. Für die Vereinsbrille sorgt doch schon fcn.de, da darf man hier und vor allem auch im Podcast durchaus mal deutlichere Worte verwenden bzw. kontroverser diskutieren – selbstverständlich ohne herabsetzend oder gar beleidigend zu werden.

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  • Die traditionelle, gefühlt alljährliche Bilderstrecke „Das sind die Kandidaten“ rückt näher. Wie immer wird auch Lothar dabei sein. Mit einem Augenzwinkern natürlich. Hihihi.

    Kein Gag dürfte es sein, wenn Norbert Meier aufkreuzt in der Bilderstrecke. Denn Palikuca und Meier haben immerhin zusammen fünf Jahre erfolgreich bei Fortuna gewirkt. Meiers Sohn Florian ist zudem schon da als Scout.

    Hannes Wolf und Pal Dardei gehören aus meiner Sicht auf jeden Fall in die Bilderstrecke. Bruno Labbadia auch, aber er wartet wohl auf höhere Aufgaben.

    Pino kommt über die stillen Tage auch bald für ein paar Tage heim, heißt es. Wir freuen uns auf die Bilderstrecke „Nürnbergs Lieblingsargentinier“.

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  • Ich frage mich ob Rene Weiler als Trainer in Ägypten wirklich am Ziel seiner Träume ist oder ob es ihn nicht reizen würde dem Nürnberger Publikum zu zeigen dass er doch Aufstieg kann ..

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    • Ich nenne jetzt mal so Namen die mir spontan einfallen würden und könnte mir auch jeden vorstellen, Markus Anfang, Jens Keller, Bruno Labbadia, René Weiler, Heiko Herrlich, Markus Weinzierl, Markus Gisdol, Hannes Wolf, André Breitenreiter. Jetzt nur mal aus Deutschland, die (mehr oder weniger) verfügbar sind.

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      • Hätte man Alle auch vor der Saison haben können-da wurden andere Prioritäten gesetzt.Dardai, wie weiter oben genannt, kann man streichen, der amüsiert sich prächtig auf der Haupttribüne bei Hertha und will da nächste Saison in die dortige Jugend zurück

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        • Palikuca hat nimmt man Spieler Stuff usw. dazu ca. 20 Leute verpflichtet und viele rechtzeitig, ja beim Trainer hat er sich vergriffen, ich finde den Kader aber so gut, ich würde den gerne mit einem guten Trainer sehen.

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      • Hannes Wolff macht bei Sky einen frischen Eindruck, ob er sich aber seinen Ruf beschädigen will ist eine Frage der persönlichen Not.

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    • „Damir Canadi lebt diesen Verein und seinen Job sieben Tage, 24 Stunden“-übertragen auf den Fußball dieses Vereins, auch wenn man 90 Minuten auf dem Platz steht muss es am Ende nicht immer gut ausgehen.

      Ist denn schon Floskel Zeit?

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      • Ach Juwe du stellst doch schon seine Nachfolge Kandidaten vor. Das finde ich befremdlich.

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        • Steht dir ja frei, es ist meine feste Überzeugung, daß man mit diesem Kader in der 2. Liga mehr erreichen kann und daß es nicht paßt! Ich kann aber gut damit Leben, wenn sie jetzt dreimal gewinnen, weil mir das am wichtigsten ist. Ich stand Canadi völlig neutral gegenüber, aber das was sich seit Wochen abspielt ist eine Fortsetzung der letzten Saison und da schließt sich die Argumentationskette, das kann mit diesem Kader in der 2. Liga eigentlich nicht sein. Und ich kenn tatsächlich keinen Trainer wenn man alle Spiele mal Revue passieren läßt, der derart sinnlos wechselt und fast jedesmal die letzte Energie damit aus der Mannschaft zieht.

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  • Palikuca darf auf keinen Fall das Beispiel Funkel im letzten Jahr im Kopf haben. Canadi hat nicht annähernd die Klasse von Funkel um aus dem Formtief zu kommen. Ich habe aber das Gefühl, dass er davon träumt. Egal, wenn das Spiel in Bochum verloren wird, ist auch er gezwungen zu handeln. Den dann entstehenden Druck von Außen wird auch er nicht mehr ignorieren können. Wenn ja, muß er auch gehen, wie Bornemann und Köllner . Es sei denn der Aufsichtsrat ist noch uneinsichtiger, was leider zu befürchten ist.

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  • Eine sportliche Krise ist alleine ja noch kein Grund für einen Trainerwechsel. Entscheidend ist das Innenverhältnis zwischen Mannschaft und Trainer. Wenn das nachhaltig gestört ist, wird da nichts gutes mehr draus. Die Anzeichen sind da, und wenn sie schon von außen wahrnehmbar sind, sieht es innen meist noch viel schlimmer aus. Da gibt es keine Rettung, dann muss man handeln. Ob das der Big Boss jetzt respektlos findet oder nicht, an erster Stelle steht das Wohl des Clubs.

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  • @Optimist. Die Mannschaft liefert schon seit 1 1/2 Jahren nicht mehr. Das was sie teilweise letzte Saison geliefert hat war für mich der Tiefpunkt seit dem ich Clubfan bin und und das sind schon einige Jahre. Jetzt wird der nächste Trainer wie eine Sau durchs Dorf getrieben. Viele hoffen jetzt schon wieder, daß Canadi gegen Bochum und Fürth verliert damit endlich Vollzug gemeldet wird. Wenn ich zur Zeit die Leistungen von Margreitter, Erras, Behrens, Mathenia( vor der Verletzung) und Mühl sehe sollten sich diese Spieler mal an die eigene Nase fassen. Wenn sie unzufrieden sind wie Petrak und Mühl müssen sie sich einen neuen Verein suchen. Ich glaube aber nicht, daß irgendwelche Anfragen für diese Spieler vorliegen.

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    • Wer sich Niederlagen wünscht, um einen unliebsamen Trainer loszuwerden, kann kein echter Fan sein. Über allem steht der Erfolg. Wenn Canadi tatsächlich noch die Kurve kriegt, kann er gerne weitermachen. Nur glaube ich nicht daran. Aber sei’s drum, die kommenden Spiele werden den Weg weisen.

      Immerhin sind wir mit dem letzten menschlich schwierigen Österreicher sogar Meister geworden – lang ist es her!

      Erfolg kann Probleme auch in den Hintergrund treten lassen, wenn es läuft, nimmt man manches auch gerne hin. Aber in der Krise muss die Chemie perfekt passen, sonst ziehen nicht alle an einem Strang, sondern versuchen sich zu positionieren.

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  • Mein kindlich-naiver Vorschlag: hört auf euer Fan-Herz. Wenn ihr das Gefühl habt, dass Canadi der Richtige ist, hat er unsere volle Unterstützung verdient. Dann sollten wir die schlechten, unansehnlichen Darbietungen hinnehmen, da sie lediglich Begleiterscheinungen darstellen auf dem Weg, das Aufstiegssystem einzustudieren. Es wäre nach Höher das erste mal, dass der Club trotz widrigster Umstände an einem scheinbar unfähigen Trainer festhält. Bei Höher ging es ausgesprochen gut aus.

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    • Zitat block4:

      „Mein kindlich-naiver Vorschlag: hört auf euer Fan-Herz. Wenn ihr das Gefühl habt, dass Canadi der Richtige ist, hat er unsere volle Unterstützung verdient. Dann sollten wir die schlechten, unansehnlichen Darbietungen hinnehmen, da sie lediglich Begleiterscheinungen darstellen auf dem Weg, das Aufstiegssystem einzustudieren. Es wäre nach Höher das erste mal, dass der Club trotz widrigster Umstände an einem scheinbar unfähigen Trainer festhält. Bei Höher ging es ausgesprochen gut aus.“

      Wobei es bei Höher deshalb „ausgesprochen gut ausging“, weil eine ganze Reihe unzufriedener Spieler rausgeschmissen wurden. Dass sie rausgeschmissen wurden, lag daran, dass sie offen die Entlassung des Trainers forderten, also „revoltierten“. Eine offene Revolte ist eine ehrliche Sache. Ehrliche Sachen erfordern Mut. Mut kann einem den Kopf kosten. Was bei den Revoltierern damals auch der Fall war, den Respekt vor ihrem Mut aber nicht zu schmälern vermag.

      Wenn man dem Artikel von Jablonka („Auch auf zwischenmenschlicher Ebene kommt es im Inneren zu Irritationen.“) Glauben schenken darf, sind aktuell einige Club-Spieler mit dem Trainer nicht einverstanden. Das scheinen sie Jablonka „gesteckt“ zu haben. Mal sehen, ob diese Spieler diesmal auch den Mut haben, offen zu revoltieren. Falls ja, wären sie meines Respekts sicher, gleich ob sich die Vereinsführung dann gegen die Revoltierer oder gegen den Trainer entscheidet…

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      • Die Frage wäre allerdings, wer denn aktuell der/die Ansprechpartner von „revoltierenden“ Spielern sein könnten: der Mental-Trainer wohl nicht, der Sportvorstand eher auch nicht, der Aufsichtsrat in Gestalt seines Vorsitzenden kaum, bleiben also „die Medien“, vielleicht schon in der Person von Stefan Jablonka?

        Ob man ihm etwas „stecken“ muss, oder ob er sich aus dem, was auf dem Platz nicht zu sehen ist und dem, was über diverse Wege an die Öffentlichkeit kommt (Palacios, Petrak, Behrens, Mühl, Abgang von Ewerton) einen Reim macht, ist letztlich egal. Dass etwas nicht stimmen kann im Verhältnis zwischen Trainer und Mannschaft scheint mir auf der Hand zu liegen, sogar im rund 100 km vom Valznerweiher entfernten Würzburg.

        Für eine offene Revolte bedürfte es allerdings auch noch eines Anführers/Sprechers. Und da sehe ich im Moment niemanden: Der, dem ich es zutrauen würde, diese Rolle zu übernehmen, wird es aus Rücksicht auf den Verein nicht machen. Und der, der es von seiner aktuellen sportlichen Bedeutung für die Mannschaft auch könnte, müsste wohl noch ein paar mehr ungerechtfertigte Auswechslungen hinter sich bringen.

        Wie auch immer – das Derby wird wohl, mal wieder, der Knackpunkt.

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      • Ich hab mir in den vergangenen Spielzeiten schon öfter gewünscht, daß die Vereinsführung sich gegen die Spieler entscheidet, die meinen die Trainerentlassung forcieren zu müssen.
        Ich fürchte, daß es auch jetzt wieder die Spieler sind, die damals Köllners Entlassung wollten und vorher die von Schwartz. Eine ähnliche Story gab es leider auch bei den anderen Trainern (Verbeek, Ismael, Weiler).
        Vermutlich wäre es gut, wenn da endlich mal nicht auf die Spieler gehört würde.
        Andererseits überzeugt mich Canadi nicht wirklich.
        Und einen kompletten Neuanfang ohne Canadi und ohne die Spieler, die weniger sich hinterfragen, sondern die Schuld vor allem beim Trainer suchen … Ob sich unser Verein das überhaupt leisten kann, ohne die Lizenz zu gefährden?

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  • Viele hoffen jetzt schon wieder, daß Canadi gegen Bochum und Fürth verliert damit endlich Vollzug gemeldet wird.

    Diese „viele“ entscheiden nichts ganz gleich, was sie „angeblich“ wollen, sondern die Spieler und der Trainer auf dem Platz mit ihrer Leistung. Jede Woche. Am Ende wollen doch alle das gleiche nach den letzten 15 Monaten mal wieder Erfolg. Finde auch die Unterstellung befremdlich ein Fan würde sich eine Niederlage ausgerechnet gegen Fürth wünschen nur damit der Trainer geht.

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  • @beate60 ich glaube,das zieht Palikuca mit Canadi durch. Wenn jetzt überhaupt keine Veränderung bei Canadi zu sehen wäre, würde ich auch für eine Entlassung stimmen. Er hat aber auch viele Punkte unglücklich verloren teils auch durch Slapstick Einlagen einiger Spieler. Es wird Zeit, dass der Club mal andere Wege geht und die Spieler in die Pflicht nimmt und nicht gleich den Trainer rausschmeisst. Ich bin mir auch das Palikuca in der Abwehr in der Winterpause reagieren wird. An Palikuca wird sich mancher unzufriedener Spieler die Zähne ausbeißen.

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  • @beate60 ich glaube,das zieht Palikuca mit Canadi durch.

    Das kann er wohl nur mit Canadi durchziehen, wenn die Ergebnisse stimmen. Jetzt kommen Bochum, Fürth (besonders), Wehen, Stuttgart. Wenn die Ergebnisse wieder nicht kommen, hängen wir im unteren Tabellendrittel fest. Dann wird der Druck zu groß. Ich finde aber auch Canadi ist nicht ganz so stur wie Köllner es war. Aber alles was ihm einfällt geht irgendwie schief.
    Es gab eigentlich nur 1 überzeugenden Sieg den gegen Hannover. Dresden war schon so ein glückliches rumgeeiere, gegen den Abstiegskanditat Osnabrück ein wackeliges 1:0 zuhause. Die ganze bisherige Saison ist schon sehr dünn.

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  • Komplett off-topic: wer das Rugbyfinale gesehen haben sollte, der weiß was ich meine.Kommunikation zwischen Schiedsrichter und Spieler für den TV Zuschauer komplett hörbar.Kommunikation zwischen Schiedsrichter und VAR -komplett hörbar und damit nachvollziehbar.Du weißt was gecheckt wird, warum gecheckt wird und warum es so entschieden wurde.Im Stadion übrigens auch.Hallo DFL-anschauen!

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  • St. Pauli vertrottelt gerade ebenfalls im Heimspiel eine 2:0 Führung und einen sicheren Sieg in der Nachspielzeit! Und das trotz dem Toptrainer Luhukay!

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    • Da hakt es wahrscheinlich eher am Kader, schließlich war dafür unser Bornie verantwortlich… 😉

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  • Als wir gegen St. Pauli gespielt haben schwärmten beide von ihren Serien 5 o 6 Spiele ungeschlagen, seitdem läuft es für beide schlecht.. wir haben sie angesteckt. 🙂

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  • Ich würde mir eine ehrliche interne Aussprache zwischen Vorstand, Trainer und Mannschaft wünschen.
    Insofern die Spieler den Mut haben, die Diskrepanzen direkt anzusprechen.
    Wenn Canadi ein guter Trainer ist, spürt er, wo der Schuh bei seiner Mannschaft drückt und hört sich die Sorgen und Wünsche seiner Spieler an. Seinen Jungs fehlt der Spass am Spiel. Vermutlich zu viel Power Point im Kopf.
    Wenn nicht, muss Palikuca Konsequenzen ziehen.
    Ob diese Konsequenzen dann den gewünschten Effekt haben, steht in den Sternen.

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  • Power Point führt nicht zwangsläufig dazu, die Power auf den Point zu bringen… :mrgreen:

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    • Ja allerdings. Der Point is, das die Power meist nur für 40 Minuten reicht.

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  • Die Bayern haben ein Auswärtsspiel in Frankfurt verloren. Jetzt brennt dort der Baum und gefühlt, wie wenn man das Endspiel verloren hätte. Schon Wahnsinn. Beim Club ist das die Normalität und hier nimmt man es schon seit sehr langer Zeit als Gegeben einfach hin, dass jedes Spiel langweilig und ein Gegurke ist. Das einzige Spiel in einem langen Zeitraum, das es wert war anzuschaun, war gegen Hannover. Ist schon beachtlich, wie sich der Clubfan an ein solches Gekicke gewöhnt hat und es einfach hinnimmt. Kein Aufbäumen der Mannschaft, es geht scheinbar immer so weiter.

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  • Dass die Eintracht und der Club vor gar nicht allzulanger Zeit noch vermeintlich auf Augenhöhe waren, ist wirklich kaum zu glauben. Beachtlich, was in den letzten paar Jahren in Frankfurt entstanden ist. Da sind wir mittlerweile in allen Belangen total abgehängt… Woran liegt das? Wo ist die Eintracht besser abgebogen als wir?

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    • Allein 88 Mio. Umsatz, also schätzungsweise 70 Mio. Euro Gewinn allein durch zwei Spielerverkäufe: Jovic und Haller.

      Sieht irgendwie nach recht passablem Scouting aus.
      Dazu eine kluge sportliche und wirtschaftliche Führung und das notwendige Glück mit Trainern, die das Potential bspw. in Jovic erkannten und ihm die Zeit gaben, sich zu entwickeln. Und mit Transfers natürlich (s.o.).

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    • Möglicherweise hat Freddy Bobic seinen Anteil daran. Der hat selber auf einem guten Niveau gespielt und hat sich zu einem guten Manager mit gutem Netzwerk entwickelt. Kovac hat bei seiner Übernahme erstmal an der Fitness und Disziplin der Mannschaft gearbeitet und sie kontinuierlich verbessert. Das kann er scheinbar. Bei Bayern tut er sich schwer, weil er dort auf einer anderen Ebene entwickeln muss. Ansonsten :you’re fired!
      Der Club aber hat scheinbar ein Händchen für die falschen Trainer, Manager, whatever…. Und das seit 1969. Der Fluch muss ein Ende haben.

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      • Sorry, aber wenn ich schon wieder einzelne Helden lesen muss, kann ich die Klappe auch nicht halten. Bobic hat beim VFB richtig Geld in den Sand gesetzt und anschließend von der Arbeit Bruchhagens in Frankfurt profitiert. Während Bruchhagen wiederum in Hamburg krachend gescheitert ist. Es muß halt mehr passen als nur ein Supermann.
        Und wenn ich schon beim Schreiben bin,. … letzte Saison waren wir angeblich mit 7:0 gegen Dortmund die Deppen der Bundesliga, da hätten wir mal nach Mainz schauen sollen wie toll dort gearbeitet wird.
        Nach dem 8:0 gestern,lese ich hier nichts davon …….. das Gras ist woanders doch immer grüner.

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        • Vielleicht sollte man sich ein wenig mit einem Thema beschäftigen bevor man kommentiert?

          Die Eintracht hat komplett andere Voraussetzungen als der Club. Hauptunterschied, der Einstieg von Wolfgang Steubing, der über Jahrzehnte alle möglichen Kleinvereine in der Stadt aufgepäppelt hat, Der aber vor ein paar Jahren gemerkt hat, dass er allein, obwohl sehr vermögend heute keine Chance mehr hat.

          Steubing hat nicht nur selbst viel Geld, er ist auch in der Stadt im Finanzbusiness extrem vernetzt. Er hat die Deutsche Bank als Sponsor gewonnen, obwohl die Eintracht in der Commerzbank Arena spielt.

          Dazu Investoren, schon bei der Relegation war die Eintracht und finanziell meilenweit voraus, hat die Power aber noch nicht auf den Rasen gebracht.

          Und zu guter letzt ein Präsident, der vielleicht umstritten ist, aber bei Mitgliedern und Fans für Stimmung sorgt und die Eintracht klar positioniert hat. Mit seiner klaren Ablehnung gegenüber Rechtsideologen hat er die Eintracht auch für das linksliberale Bürgertum der Stadt attraktiv gemacht.

          Man hat ein modernes Stadion, das immer ausverkauft ist, Sitzplatzfans und Ultras fühlen sich als Einheit.

          Aber für den sportlichen Erfolg war erstmal viel Geld notwendig, danach hat die Vereinsführung aber auch viel richtig gemacht und zuletzt hat man dann auch mit Transfers wieder viel Geld verdient. Klar Erfolg schafft dann auch wieder Geld.

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          • Das ist doch schön und erhellend, dass Du über dieses Wissen verfügst und es mit uns teilst. Danke dafür.

            Nicht so schön finde ich, dass Du anderen, die dieses Wissen nicht haben, die Legitimation zum Kommentieren absprichst.

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            • Zuckerpass
              Das Gros meiner Argumente lässt sich leicht googeln, insofern finde ich halt, ein bisschen Bemühen bevor man zu etwas Stellung nimmt wäre schon schön. War aber trotzdem vielleicht ein bisschen großkotzig von mir geschrieben.
              Aber mich ärgert einfach diese komplette Ignorierung der Realität der Clubfans, die bei erfolgreichen Vereinen immer denken das könne man allein durch gute Arbeit erreichen. Gute Arbeit ist natürlich notwendig, man kann Sponsoren- und Investorengeld auch verbrennen.
              Zum Thema Politik, man kann da auch auf die Zeit um 2006 verweisen, als die Eintracht insolvent war.
              Da baut die Stadt das Stadion und der Verein hat nur staatliche Firmen als Sponsoren, Fraport, Mainova, VGF usw.
              Stadion und das Sponsoring öffentlicher Firmen dürfte insgesamt im deutlich 3stelligen Millionenbereich liegen.
              Und wenn sich der CDU-Innenminister an den Ultras vergreift, dann wird er aus einer Mischung vom hessischen FDP-Vorsitzenden bis Grünenchef gemaßregelt.

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              • Armin,
                Verstehe ich.
                Aber hier wird halt oft auch mal aus dem Bauch heraus geschrieben, weil wir als Fans alle sicherlich auch emotional sind, was den Club angeht. Und das hat ja auch was für sich und hilft uns allen, sich bei mehr oder weniger Gleichgesinnten mal entladen zu können.

                Zum googeln hatte ich schlicht keine Zeit, auch wenn mir schon klar war, dass es mehr bedarf als nur ein glückliches Händchen beim Scouten und den Transfers.

                Dass politische und finanzielle Unterstützung eines Vereins diesen allerdings nicht per se in die Spitze katapultiert, ist an K‘lautern bisweilen tragisch zu beobachten. Auch wenn ich mir mehr städtische oder politische Unterstützung für den Club schon auch wünschte, ohne dass das gleich in ein Geflecht aus Korruption und Schein- oder Schattenwirtschaften ausartet.

                Jedenfalls war es umso netter vom Club, sich beim Pokalspiel auf dem Betze so solidarisch gezeigt zu haben.

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          • Und die Politik vor allem in Form des Stadtoberhauptes stehen vorbehaltlos und öffentlich zur Eintracht.

            Was mir in Frankfurt bei meinen letzten Stippvisiten imponierte, ist der Rückhalt in der Bevölkerung. In der City in unterschiedlichsten Geschäften kleine Schildchen, die die Betreiber als Eintracht-Fans ausweisen. In Nürnberg nahezu komplett unbekannt (löbliche Ausnahme die Fahrschule meiner Kinder, Hans Schmid in N-Neunhof). Im Nachtleben die erkennbar arabisch aussehenden Türsteher auf unsere Frage, woher sie kämen: Wir sind Frankfurter. Wir sind Eintracht-Fans! Ist mirxso in Nürnberg noch nicht passiert.

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            Antwort
            • Das geht bei uns halt leider nicht, weil wann immer es um städtische Hilfen für den Club geht (Stadionmiete, Stadionneubau etc.) immer gleich irgendein Kurzsichtiger um die Ecke kommt und fordert, die Gleder doch lieber für Spielplätze und Radwege zu verwenden, dabei aber verkennt, dass ein stärkerer Club auch erheblichen Nutzen für die Stadt mit sich bringt (Imagegewinn, Tourismus, Gastronomie etc.). Da fallen die Radwege und Spielplätze dann zusätzlich ab, wenn die Stadt dadurch mehr Geld einnimmt 😉

              Über einen Aufstieg oder den Pokalsieg freuen sich dann plötzlich wieder alle…

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              Antwort
          • @Armin

            Ist doch letztlich egal wer was getan hat. Man hat dort über Jahre gute Arbeit gemacht, ist doch für uns nicht verboten das ähnlich zu machen.

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              • Ich bin der festen Überzeugung, alles hängt über Jahre fast nur von den verantwortlichen Personen ab wie gearbeitet wird und nicht von Gott gegebenen Voraussetzungen, die ,so klingt es manchmal, nicht geändert werden können. Wir könnten genauso da sein wo Frankfurt ist oder wo Gladbach ist, die zweifelollos auch schwierige Zeiten hinter sich haben, aber das muss man neidlos anerkennen, sie haben es besser gemacht. Wir haben mit der Nürnberger Vers. auch keinen kleinen Sponsor, Stadionpläne nehme ich mal an bleiben irgendwo in der Schublade mehr als alle 6 Monate mal drüber geredet wird eh nicht usw. aber vielleicht kann man alles auch noch schlechter machen k.A. Für mich sind zu 95% die handelnden Personen ursächlich, Voraussetzungen kann man ändern.

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                Antwort
                • Eigentlich hab ich keine Lusr diese Diskussion mit ständig wechselnden Vergleichs-Vereinen immer wieder erneut zu führenden.Was alle diese Vereine gemein haben ist eine längere Anwesenheit in der ersten Liga in den letzten 10 Jahren.Innerhalb dieser zehn Jahre haben sich sowohl die TV-Geld Verteilung zwischen erster und zweiter Liga grundlegend verändert und die TV Gelder in der ersten Liga drastisch erhöht.Da wird es für handelnde Personen nicht leichter diese Unterschiede zu überbrücken.Wer wie Gladbach ein neues Stadion für die WM 2006 bekommt und erst seit letztem Jahr die Abbezahlung ihres Anteils leisten muss hat a 12 Jahre einen erheblichen Wettbewerbsvorteil genossen und b ein vermarktbares Stadion gehabt.Bei jetzt niedrigen Zinsen kommen dann da noch ein paar Millionen hinzu.Wer nur die grüne Wiese wahrnehmen will soll das machen, ernst nehmen kann ich das aber nicht.Ob handelnde Personen gut arbeiten ist insofern schwierig wenn nicht mit vergleichbarer Ausgangslage Vergleiche gezogen werden.Hat denn der HSV, wenn er aufsteigt, gute Arbeit geleistet, wenn er eigentlich total verschuldet ist und quasi die letzte Karte spielt?

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                • Juwe hast Du eigentlich meinen Text gelesen?

                  Die Stadt und das Land haben die Eintracht massiv unterstützt als diese sportlich abgestiegen war und kurz vor der Insolvenz stand.

                  Wolfgang Steubing ist dort vor der Relegation gegen uns eingestiegen, also auch zu einem Zeitpunkt, als eben keine gute, zumindest keine erfolgreiche Arbeit geleistet wurde.

                  Dass man Investorengeld auch verbrennen kann hat der HSV mehrfach bewiesen, übrigens auch die Eintracht hat zuerst nicht glücklich mit den frischen Millionen gewirtschaftet.

                  Bruchhagen hat dann etwas mehr Solidität reingebracht, der wichtigste war aber dann Hübner, der ganz bewusst nicht mehr die großen Namen verpflichtet hat, der mit dem frischen Geld gerade nicht den Größenwahn gefüttert hat, sondern das angewendet hat, was er in Wiesbaden gelernt hat.

                  Was die Eintracht geschafft hat lässt sich genau zu null Komma null auf den Club anwenden, weder haben wir eine Heimatstadt die in der Lage wäre ein Stadion für heute 100Mio zu bauen und das uns zu günstigen Konditionen zur Verfügung zu stellen.

                  Noch gibt es in Nürnberg Personen wie einen Wolfgang Steubing die Willens sind privat Im zweistelligen Millionenbereich zu investieren und zusätzlich noch Investorengeld aus der Finanzwirtschaft zu generieren.

                  Das mag in ferner Zukunft sich ändern, für die aktuelle Situation hilft das dem Club gar nicht.

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                • Aber alles steht und fällt mit dem sportlichen Erfolg, sonst ist das 100 Mio Stadtion auch halbleer. Sieht man ja am HSV ua. daß Millionen alleine nicht den sportlichen Erfolg bringen. Du bestätigst es selber es hängt von den handelnden Personen ab von einem Steubing bzgl. wirtschaftlichem Networking und im sportlichen Bereich machen Hübner und Bobic einfach einen sehr guten Job und nicht von unverrückbaren Voraussetzunen. Ganz schlechte haben wir nämlich nicht mit der Nürnberger und einem Fan Einzugsbereich wie ganz wenige Bundesligisten, es war eben in der Vergangenheit für die Wirtschaft nicht wahnsinnig attraktiv in eine Fahrstuhlmannschaft zu investieren, es geht um viel Geld, das sitzt nirgends mehr ganz locker. Ich bin fest überzeugt auch der wirtschaftliche Erfolg käme selbstredend mit dem sportlichen automatisch hinzu, wenn man wieder eine attraktive Adresse wäre. Nach dem Motto gute Arbeit bringt immer sein eigenes Geld mit sich. Die Crux sind einfach die richtigen sportlichen Entscheidungen und nicht nur eine Saison lang sondern über Jahre

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                • @Armin: Naja, ganz so einfach ist es nicht. Eine Stadt kann nicht einfach ein Stadion bauen und dieses dann dem Verein zu günstigen Konditionen vermieten. Ich denke, dass wir in so eine Fall eine staatliche Beihilfe hätten, die nach EU-Recht verboten wäre. Eine Vermietung müsste schon zu Marktbedingungen erfolgen.

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                • Maro

                  Und was soll der Marktwert sein? Außer dem Club braucht keiner ein großes Fußballstadion in Nürnberg, der Marktwert ist also gar nicht so hoch.

                  Die EU hatte auch kein Problem damit dass Gladbach ein Stadion bekommt und erst nach 10 Jahren abzahlen muss.

                  Der KSC bekommt jetzt auch ein neues Stadion und muss erst in der Bundesliga richtig dafür bezahlen.

                  Es geht schlicht um den politischen Willen.

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  • Auch in Unterzahl 5:1 darf man als FCB mit dem Personal trotzdem nicht untergehen, ich glaube das überlebt Kovac nicht mehr lange. Ich finde ihn einen guten Trainer, aber wie er von der eigenen Führung öffentlich vorgeführt wird teilweise (Rummenigge) und damit schwächt man den eigenen Trainer, das habe ich zu keinem Zeitpunkt verstanden. Da verliert ein Trainer auch bei so einer Mannschaft mit Weltklasse Spielern einfach Autorität.
    Aber mir nötigen sehr die Eisernen im Berlin Derby Respekt ab, das ist schon eher vergleichbar mit unserem Niveau. Man sieht, was man mit einfachem! Spiel ohne zig Systeme usw, Kampfgeist und Teamgeist auch mit kleinem Budget erreichen kann.

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  • Leider ein grottenschlechter Auftritt, man könnte meinen die Jungs passen ihre Form dem Gegner entsprechend an. Selten unter Canadi so viele Fehlpässe gesehn.

    Auch die Noten würde ich so unterschreiben, bis auf Mühl dem hätte ich max ne 5- gegeben weil es stellenweise so aussah als würde er seine Mitspieler mit seiner Nervosität anstecken.

    Schade hatte gehofft man könne mal einen schwachen Gegner dominieren, aber mit Kerk und Medeiros, die beide, oder zumindest zweiterer noch etwas braucht um wieder als Teil der Mannschaft bezeichnet werden zu können, mit den beiden wird das derzeit nix. Kerk konnte ja leider nicht mehr an seine Zeit vor der Verletzung anknüpfen, als würde er mit Handbremse spielen, sehr schade.

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  • Trotz allem Negativen ist sicher, dass in dieser Mannschaft mehr steckt als sie zur Zeit bringen. Das hat man in Ansätzen gesehen. Nur ist es die Aufgabe des Trainers, dieses Potential abzurufen. Gerade das Punkteherschenken kurz vor Spielende hat die Mannschaft mit Sicherheit psychisch angeknakst, was eine Hemmung und Unsicherheit mit sich bringt. Aber die haben doch einen Mentaltrainer. Für was ist der denn da? Ich erwarte, dass jetzt endlich eine Trotzreaktion erfolgt. Ich denke schon, dass man davon ausgehen kann, dass jetzt 3 Punkte eingefahren werden, da sie jetzt erkannt haben, dass es höchste Zeit ist, den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Wenn sie aber wieder so rumgurken ist Hopfen und Malz verloren, dann müssen andere Taten folgen.

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    • Hier fehlt mir zum einen in sehr großem Maßstab auch das verlangen nach Selbstverantwortung der Spieler, die sind dafür verantwortlich ihre Leistung die sie für sich selbst beanspruchen auch auf den Platz zu bringen, vorallem Spieler wie Mühl etc, bei dem man meinen könnte der nässt sich bei jedem Ballkontakt ein um es mal drastisch zu formulieren.

      Genauso fehlt mir aber auch die passende Einordnung des Kaders, des Leistungsvermögen und vorallem der letzten Saison. Es wird immer gesagt: „Als Absteiger muss man anders auftreten….“ Ich mein da braucht man bloß mal nach Hannover schauen um die Leistung bzw Auswirkungen der letzten Saison zu sehen und als 2.schlechtester Absteiger der Bundesligageschichte braucht mir auch keiner damit kommen das man die 2.Liga zu dominieren braucht, auch nicht 2 Drittel davon.

      Ich will damit nichts schönreden, aber Fakt ist eben auch das wir einige fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen gegen uns hatten, Pech bei Verletzungen und auch im Spiel selbst nicht vom Glück gesegnet sind, das da dann noch unvermögen und Inkonsequenz dazu kommt brauchen wir nicht drüber zu streiten das ist genauso offensichtlich, aber dennoch würden wir locker mal 5-6 Punkte besser dastehen wenn wir allein diese unglücklichen Momente nicht hätten. Das darf man der Mannschaft auch mal zugestehen anstatt gleich ohne unterlass auf den Trainer einzudreschen wie es jedes verfluchte mal gemacht wird….Da wird ein Trainer demontiert bevor die erste Halbsaison vorbei ist, und wenn einer da nicht so eine dicke Haut wie ein Weiler hat, kommt der auch nicht wieder in die Spur. Welchen weg einer wie Weiler dann gegangen ist sieht man ja, inzwischen wünschen sich den auch einige wieder zurück die ihn vor seinem Lauf gerne vom Hof gejagd hätten.

      Meiner Meinung nach werden wir nur mit sehr sehr viel Glück wieder dauerhaft in die richtige Spur kommen solange das Umfeld so selbstzerstörerisch bleibt, da werden wir keine Konstanz entwickeln können. Da jeder Trainer der den Anforderungen bei uns gewachsen sein muss lieber in einem bequemeren Umfeld mit besseren Voraussetzungen und zu einem besserem Gehalt mit besserer sportlicher Perspektive (bspw international) arbeitet, als bei uns jedes Jahr, 10 Jahre liegen zu lassen. Das mag vielen nicht gefallen, ist aber meine feste Überzeugung. So kann es jedenfalls nicht weitergehen.

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      • Wenn der Kader nicht finanziell so teuer wäre, könnte man über vorhandenes Unvermögen vielleicht leichter hinwegsehen. Aber dem ist nicht so. Letzte Saison in der 1. Liga wäre viel Nachsicht berechtigt gewesen, da der Verein mit dem damaligen Vereinsmarktwert auf dem Abstiegsplatz gestanden hat. Aber da hat der Herr Köllner leider den Fehler gemacht, nicht wenigstens eine andere Spielweise auszuprobieren um die Wut der Fans zu beruhigen… (auch wenn diese auch keine Garantie für mehr Erfolg gewesen wäre bei den wenig vorhandenen Mitteln…Schnee von gestern…) Jetzt sieht die Sache aber wieder anders aus und der Trainer und alle sonstigen Verantwortlichen haben sich daran messen zu lassen und müssen somit kritikfähig sein. Wieso ist Kritik selbstzerstörerisch? Meine Meinung…

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        • Überlegt doch mal ganz nüchtern Canadi hatte eine komplette Vorbereitung, danach 11 Pflichtspiele und gerade mal 1 davon kann man als gutes bewerten aber auch nur aufgrund der Effektivität ansonsten sprechen 27% Ballbesitz auch nicht für spielerische Reife und wir reden von der 2. Liga.
          Eine Abwehr die für sich alleine gesehen auf Absteigerniveau spielt und das mit einem der besten Torhüter der 1. Liga in der vergangenen Rückrunde.
          Konstanz, die auch gut finde, ergibt sich ganz von selbst wenn jemand in der Summe erfolgreich arbeitet, siehe Hecking, der zum Beispiel nie zur Diskussion stand. Aber an konstanter Erfolglosigkeit um seinetwillen festzuhalten macht doch keinen Sinn.
          Zum Pech: Wie hat jemand beim Doppelpass am Sonntag in der Runde richtig gesagt, jeder kann mal Pech haben, nur immer Pech haben hat etwas mit Können zu tun und bei uns zieht sich das wie eine rote Linie durch. Hinzu kommt Canadis unterkühlte Art zur Mannschaft und auch Umfeld, so tritt die Mannschaft meistens auch auf wenn es um die letzten Körner geht in den Spiel Endphasen. Es paßt einfach zu wenig… ich sehe da keine Zukunft, aber von mir hängt es ja nicht ab 🙂

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  • Das gute an einem Montagsspiel ist ja dass der Club Einem das Wochenende nicht versauen kann.Schönes Wochenende

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    • Danke, ebenfalls. Schade, daß der Wettergott das Wetter an die trübe Clubfanstimmung angepasst hat.

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  • Die bisher einsam in der Bayernliga souverän ihre Kreise ziehende U19, deren Wiederaufstieg in die A-Jugend-Bundesliga für das Wohl des Clubs schwer benötigt wird, hat gestern beim Auswärtsspiel in Schweinfurt (Tabellenmittelfeld) endlich das so besondere Club-Gen verinnerlicht:

    Erst sensationell mit 0:3 zurückliegend, dann innerhalb von 13 Minuten vor dem Ende den Hintern hochbekommen und großartig auf 4:3 gestellt, um in der Nachspielzeit dann doch noch das 4:4 zu kassieren.

    Kann mir doch keiner mehr erzählen, dass unseren Farben nicht eine sehr fragwürdige (gar schwarze?) Magie innewohnt.

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      • Hmm.. „[…] fehlte seinem Team […] die Balance, speziell in der Defensive erwiesen [sie] sich […] als anfällig […]“.. Nee.. besser nicht.
        Obwohl – Fußball is ja manchmal derart merkwürdig, dass das sogar hervorragend funktionieren könnte! (theoretisch)

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        • Jetzt wo bei den Bayern die Trainerposition frei ist, sind wir sicher nur zweite Wahl, wenn es bei uns so kommt😂

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    • Von dem habe ich mir auch mehr erwartet. Ich hatte H96 als ernsthaften Konkurrenten angesehen – wegen Slomka.

      Dafür haben wir jetzt Bielefeld. Ganz schön nervig, die Stadt, die es gar nicht gibt…

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      • Kenn ich noch eine .. am 24.11. irgendso ein Vorstadt Parkplatz 🙂 im Nürnberger Speckgürtel

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  • Ausserdem:
    Das Adventssingen im Stadion veranstaltet nicht der 1. FC Nürnberg. Das habe ich gerade gelernt. Weshalb so etwas positiv nicht auch wenigstens mit vom Club unterstützt wird, verstehe ich nicht.

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  • Wieder Umstellungen auf der neuralgischen AV Position. Das ist natürlich eine Hypothek für den Trainer, für die er am Ende nicht unfairerweise abgestraft werden sollte. 2 Youngster (einer davon auf der „falschen“ Seite), ein fehlender Abwehrchef, Torwart Nummer 2 und ein Mühl außer Form. Na das wird ja morgen wieder spannend. Könnte ein 2:2 oder 4:4 werden wenn die Offensivreihen einen guten Tag haben.

    Achtung Unke: Schießt „ausgerechnet“ Danny Blum ein (Sieg-)Tor?
    Ein Sieg wäre so verdammt wichtig. Bei aller (nachvollziehbaren) Kritik an Canadi, ich hab keinen Bock auf einen Trainerwechsel. :/

    Evtl. spielt die Mannschaft ja morgen für den Trainer und gegen die „unfaire“ Presse 🙂

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  • Ich will natürlich in erster Linie, daß die Mannschaft gewinnt am liebsten morgen und noch besser im Derby, aber ich habe Bock auf einen Trainerwechsel, um in der Sprache zu bleiben. Es wird jetzt alles nicht leichter. Nach gut einem Drittel der Spiele liegen wir schon 11 Punkte hinter den direkten Aufstiegsplätzen und 9 auf den 3. Platz und wir haben jetzt ein knackiges Programm vor uns eher noch schwieriger als die letzten Gegner.
    Keine Lernkurve sichtbar. Von den 11 Spielen (morgen kommt das 12.) haben wir gerade mal 1 gutes Spiel abgeliefert und das war auch nur effektiv mit 27% Ballbesitz. Um eine provokante Frage zu stellen, ginge es überhaupt noch viel schlechter mit dem Kader? … Natürlich kein Trainerwechsel bietet Garantien, aber ich würde gerne einen erfahrenen Trainer sehen der die 2. Liga kennt. Meine ganz persönliche Meinung, weil ich den Kader gut finde aber er stürzt von einem Pech und Verlegenheit in die andere unentwegt. Das hat auch etwas mit dem Vertrauensverhältnis Trainer Mannschaft zu tun. Davon bin ich überzeugt.

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  • @ christian-berlin

    Nach Sichtweise vieler Fans haben die Verantwortlichen immer dann schlechte Arbeit geleistet,
    wenn die Ergebnisse nicht ihre eigene Erwartungshaltung reflektieren. Vergleiche setzen identische
    Ausgangsbedingungen voraus, die im Fussballgeschäft überhaupt nicht gegeben und machbar
    sind. Deshalb sind sie auch sinnlos.

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