Slapstick verkehrt und wieder nichts

„Gratulation an den Tabellensiebzehnten der dritten Liga!“, verabschiedet sich der Mann im Fernseher vom Publikum vorm Fernseher.

 

„Hätte unsere Mannschaft das Spiel gewonnen, wüsste ich, was zu diesem Spiel zu sagen wäre.“

 

„Was wäre zu sagen?“

 

„Gewonnen durch Slapstick verkehrt.“

 

„Dann liegt doch auf der Hand, was jetzt zu sagen ist.“

 

„Sag’s mir, mein Sohn.“

 

„Verloren trotz Slapstick verkehrt.“

[Zum Spiel: klick, klick, klick, klick.]

20 Gedanken zu „Slapstick verkehrt und wieder nichts

  • Ja ja, endlich wären mal fast die Anderen die Deppen gewesen, nach dem Aussetzer des gegnerischen Torwarts. Aber halt nur fast…..

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  • Vielleicht sollten wir mal beim Effzeh nachfragen, ob sie den Beierlorzer gegen den Canadi eintauschen würden?
    Könnte eine Win-Win-Situation werden. Und Slapstick gibts hier wie dort.

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    • Freund aus Köln und Effzeh Fan ist sicher am Montag wird Beierlorzer frei 😮 Aber die Frage wäre, ob sich Beierlorzer nach dem FC Köln gleich die nächste Drama Queen zutraut.

      Ich habe ihn schon nach Markus Anfang gefragt weil ich den Namen nicht schlecht finde, warum sie ihn als Tabellenerster rausgeworfen haben, da meinte er .. keine Weiterentwicklung der Mannschaft. Da sagte ich ok, wenn wir dann auch Tabellenerster sind, werfen wir ihn auch raus 🙂 die Frechheit macht er nicht zweimal

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      • Bevor man sich auf den Trainer einschießt, sollte man der Mannschaft zurufen:

        PFEIFENTRUPPE!

        Man kann wahlweise auch GURKENTRUPPE rufen.

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  • Ich darf sämtliche Slapstick-Einlagen in den Clubspielen dieser Saison mal zusammenfassen. Wir hatten schon:

    „lustige Gegentore“ durch Mathenia und Mathenia/Erras
    aberkannte Tore für den Club wegen VAR
    nachträgliche gegebene Tore des Gegners durch VAR
    Doppelschlag-Tore des Gegners
    Last-Minute-Tore des Gegners
    Anarchie-Spiel in Aue
    …und jetzt Kaiserslautern.

    Habe ich etwas vergessen?
    Und was kommt als nächstes? Weil der Club in dieser Saison solche Slapstick-Einlagen geradezu magisch anzieht, wären zum Beispiel auch noch denkbar:

    Eigentor durch Clubspieler
    Handtor durch Gegner
    direkt verwandelter Eckball des Gegners
    Gegentor nach 15 Sekunden
    Clubspieler schießt am leeren Tor vorbei
    Club-Tor wird aberkannt, weil VAR vorher auf der anderen Seite einen Elfmeter für den Gegner gesehen hat

    Hat jemand noch weitere Vorschläge? Was davon wird uns in Bochum passieren?

    Da fällt mir ein… Eigentor hatten wir schon. Handwerker gegen den HSV, 2. Spieltag.

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  • Natürlich werden die „üblichen Mechanismen“ in Kraft treten, wenn die Mannschaft so weitergurkt. In diesem Fall sollte die Vereinsführung mit Herrn Pal Dardai Kontakt aufnehmen.

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  • @belschanov. Genauso sehe ich das auch. Anstatt laufend auf Canadi einzuprügeln sollte man sich einige Spieler genau ansehen. Mühl, Behrens, Ishak, Erras, Mathenia nur noch Schatten vergangener Tage. Gerade von einem Kapitän erwarte ich Führungsqualitäten und nicht nur das er die Binde während des Spiels spazieren führt. Bei den Slapstick Einlagen der Abwehr Spiel für Spiel muss jeder Trainer verzweifeln. Ich hoffe, das Palikuca das mit Canadi durchzieht und wenn sich einer der obigen Spieler, wie z.B. Mühl, zu höheren berufen sieht soll er gehen und sich den Hintern auf der Ersatzbank eines anderen Vereins platt sitzen.

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    • Nein. Das würde zutreffen würde hier und da singulär solche Fehler oder Aussetzer passieren, aber nicht wenn sich das vom ersten Spieltag an durch die ganze bisherige Saison zieht. Das scheint klar an dem, um die NN heute zu zitieren das „fremdeln“ zwischen Trainer und Manschaft zu liegenm, da hat sich bislang nichts gefunden, da ist auch kein gegenseitiges blindes Vertrauen da, kurzum das paßt nicht mit Canadi. Vielleicht ist es ein ähnliches Phänomen wie mit Alois Schwartz, vielleicht kann er mit kleinen Vereinen einfach besser, was ja der FCN in der 2. Liga nicht ist. Je früher sie sich von Canadi trennen, umso höher sind in meinen Augen die Aussichten wieder erfolgreich zu werden, ja wenn die nächste Trainerwahl besser sitzt. Das muß man dazusagen. Die Mannschaft braucht einen Trainer, der den Fußball der 2. Liga kennt und der ihnen einen klare Struktur gibt und kein Try and Error vom ersten bis zum heutigen Spieltag.
      Meine persönliche Meinung ist es, klar hypothetisch und er wird es sicher nicht machen, mit einem Hans Meyer oder nur mal angenommen Dieter Hecking würden wir mit dem Kader um die ersten 3 Plätze mitspielen, davon bin ich überzeugt.

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      • Sorry aber diesen Käse, dass ein Trainer 2. Liga können muss kann man doch vergessen. Oder dass ein Trainer nur in einer bestimmten Liga gut wäre, oder das ein Trainer nur „Dorfvereine“ kann. Alles Ausreden.

        Ein Klopp war in Mainz, in Dortmund und jetzt in Liverpool erfolgreich, in Liga 2, Liga1 und jetzt Premier League. Und jetzt? Ein Tuchel war mit der A-Jugend Deutscher Meister und war mit Mainz und Dortmund erfolgreich und überall menschlich „schwierig“, deshalb hat es am Ende mit Dortmund (eher Watzke) nicht funktioniert.

        Und auch Schwartz hätte bei uns noch erfolgreich sein können, erst als er angefangen hat Bornemann zu kritisieren und über Transfers lamentiert hat, die vor seiner Zeit schon passiert sind, da war es zu Ende.

        Trainer brauchen einen guten Sportmanager mit dem sie vertrauensvoll zusammenarbeiten, der ihnen die richtigen Spieler zur Verfügung stellt, im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten.

        Am besten ist es, wenn man auch mal zusammen durch ein kleines, oder auch größeres Tal der Tränen gegangen ist, denn erst in der Krise zeigt sich, ob man wirklich Vertrauen zueinander hat. Im Erfolg sind Treueschwüre einfach.

        Klar, ich vertraue Palikuca nicht, ich mag die Art nicht, wenn man zu Beginn einer Tätigkeit große Töne spuckt, aber das ist eine persönliche Meinung und vollkommen uninteressant. Wichtig ist ob der AR Palikuca vertraut und ob dieser Canadi vertraut und ob es dieser schafft dem Team Vertrauen zu schenken und das Team das dann zurückgeben kann.

        Ich aus meiner Sicht habe ein Problem mit Canadi, weil er für mich ein viel zu anspruchsvolles System spielen lässt, die Außenverteidiger bei uns müssen zu viel leisten, sprich die ganze Seite bearbeiten, diese Qualität nach vorne wie nach hinten plus enorma Physis für die langen Wege und vielen Sprints sehe ich bei keinem unserer AVs.

        Und mit dieser Überforderung wird das ganze Mannschaftsgefüge instabil.

        Hier stellt sich mir die Frage, hat Canado Palikuca klar gemacht, wie er spielen will, welche Spieler er braucht? Konnte Palikuca dann diese Spieler nicht verpflichten? Und wenn Canadi diese Spieler nicht bekommen hat, warum hat er dann auf den Außenbahnen nicht auf Pärchenbildung gesetzt?

        Wobei sich dann natürlich wieder sehr schnell die Behrensfrage stellt, er kann nicht alleiniger 6er im 4-1-4-1 und bei einem 4-2-3-1 beraubt man ihm als einer der 6er seiner Torgefahr, was seine stärkste Waffe ist.

        Auch wenn ich aktuell mit der Performance von Trainer und Sportvorstand unzufrieden bin, glaube ich nicht dass man jetzt wieder hektisch und kopflos handeln sollte, das hatten wir beim Club schon viel zu oft. Canadi und Palikuca sollten auf alle Fälle die Hinrunde zuende spielen, intern sollte man aber klare Vorgaben machen, was erreicht werden muss. Wenn die beiden das nicht erreichen muss man handeln.

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        • Armin: Ein Klopp war in Mainz, in Dortmund und jetzt in Liverpool erfolgreich,

          Und jetzt willst du den Welttrainer 2019 Jürgen Klopp als Fallbeispiel mit Canadi vergleichen? 🙂 Genau das ist der Unterschied, daß Klopp es kann oder konnte, der übrigens schon als Spieler in der 2. Liga aufgewachsen ist.
          Deine Meinung steht dir ja gerne zu, ich bin anderer Meinung, ja umso besser man Zweitliga Fußball kennt, dann ist das auch für einen Trainer ein Vorteil, er ist anders. Als Trainer in der täglichen Arbeit.

          Und auch Schwartz hätte bei uns noch erfolgreich sein können, erst als er angefangen hat Bornemann zu kritisieren und über Transfers lamentiert hat, die vor seiner Zeit schon passiert sind, da war es zu Ende.

          Er war erfolglos , das zählt und dann hat er es auch noch geschafft Bornemann der ihm immer die Stange gehalten hat zu verkrämen. Was nicht leicht ist. Er hatte ihn ja für teures Geld sogar Ablöse verpflichtet. Ursache für alles war die Erfolglosigkeit. Die Unruhen waren lange vor Bornemanns Entscheidung da.

          Canadi und Palikuca sollten auf alle Fälle die Hinrunde zuende spielen, intern sollte man aber klare Vorgaben machen, was erreicht werden muss. Wenn die beiden das nicht erreichen muss man handeln.

          Das wird sich in den nächsten 4 Spielen Fürth, Bielefeld, Wehen, Suttgart ganz von selbst regeln.
          Mit einem grandiosen Sieg gegen Fürth könnte Canadi Boden zurückgewinnen, aber den muss er erstmal hinbekommen mit seinen Ideen. Ich persönlich würde nicht wieder so lange warten wie letztes Jahr.

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  • Wenn ich die letzten 12-13 Jahre Revue passieren lasse, komm ich zu dem Ergebnis, dass eigentlich nur die Verpflichtung von Hans Meyer eine spürbare Verbesserung im spielerischen und taktischen Bereich gebracht hat (lag vielleicht auch an dem glücklichen Umstand, dass er sein erstes Spiel
    in Kaiserslautern gewann und er den „richtigen“ Ton beim damaligen Kader getroffen hat). Allerdings auch nur einen begrenzten Zeitraum ! (So das Gefühl der damals Verantwortlichen und von Teilen der Fans). Danach eigentlich (Trainer-)Tristesse bis glaube ich, Rene Weiler, obgleich auch Weiler
    sehr lange benötigte, um sowas wie eine Spielidee zu erkennen.
    Sind wir zu ungeduldig ?
    Canadi arbeitet jetzt schon einige Monate mit den Spielern – müssen wir uns einfach mehr in Geduld üben ???

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    • Mehr Geduld haben, das frage ich mich durchaus auch in stillen Momenten. Denn schließlich hat RP diese Saison lediglich zur Übergangssaison erklärt. Nur ist das Dargebotene der Spieler nicht so Mut machend, mit einem Lerneffekt in naher Zukunft rechnen zu können.

      Gut, so könnte der Club auch mal für Schlagzeilen sorgen. Trotz unansehnlichen und erfolglosen Spiels sowie ausbleibender Verbesserungen am Trainer festhalten.

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      • Da mag RP erklären, was er will, alleine, es ist in diesem Fall nichts wert. Klar, versucht er mit dem Alibi der „Übergangssaison“ Druck vom Trainer und der Mannschaft zu nehmen. Nachdem es allerdings keine Kontinuität mehr gibt und man gerade bei fehlenden nächsten Schritten, wie einem Aufstieg, jeweils die 3-4 besten Spieler verliert, kann man im zweiten Jahr nur bedingt auf der Lernkurve des ersten Jahres aufbauen. Insofern hätten wir bei einem Nichtaufstieg kommende Saison keinesfalls deutlich bessere Chancen.

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        • Eine „Übergangssaison“ das ist sowieso eine Luftnummer, rein inhaltlich gibt es den Begriff nicht. Ich habe noch keinen Trainer erlebt, der die Chance auf den Aufstieg hat aber sagt, nein bitte andere vortreten, weil wir befinden uns gerade plänmäßig in der „Übergangssaison“.
          Stuttgart und der HSV haben mindestens den gleichen großen Umbruch im Kader, Trainer, ja beim VFB bis zum Sportvorstand und Präsidenten, die sagen doch auch nicht, wir wollen nicht aufsteigen, wir haben jetzt eine Übergangssaison. Den Begriff gibt es angewendet nicht. Wenn man die Möglichkeit bekommt will JEDER aufsteigen. Ehrlich wäre: … ich glaube diese Saison sind die anderen besser

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    • Weiler hat es eigentlich in sehr kurzer Zeit geschafft, die Mannschaft krass zu verbessern.
      Aus den 6 Spielen nach seiner Übernahme bis zur Winterpause holte man 13 Punkte (4 Siege, 1 Unentschieden, 1 Niederlage).
      Und auch nach der Winterpause ging es zunächst sehr gut weiter, nach einer Niederlage gegen Frankfurt gabs zwei Siege gegen Union und Düsseldorf.
      Danach dann aber eine Serie aus 7 sieglosen Spielen, darunter 5 Niederlagen, wobei man hier eigentlich nicht mal schlecht gespielt hat, sondern oft stark überlegen war, aber schlicht und einfach eine unglaubliche Abschlussschwäche offenbarte. Dadurch waren dann auch jegliche Hoffnungen dahin, nochmal oben angreifen zu können.
      Insgesamt hat Weiler in der ersten Saison aus 21 Spielen 31 Punkte geholt, trotz dieser schlechten Phase, das ist nicht so schlecht. Und wie gesagt, die war nicht zu Anfang seines Wirkens, sondern erst deutlich später.

      Also ich würde den Weiler durchaus wieder hier begrüßen, auch wenn ihm viele immer noch seinen Abschied übel nehmen. Aber ich glaube schon, dass er mit unserem Kader sehr erfolgreich sein könnte. Und das auch ziemlich schnell.
      Herr Palikuca sollte also vielleicht mal einen Trip nach Kairo wagen…

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  • Frey hat bald einen Vertrag auf Schalke, als Nachfolger von Burgstaller, wetten?

    Valentini kann der Kritik, die aufs Team einhagelt, nicht ganz verstehen.
    Ein Jahr in der Bundesliga praktisch ohne Sieg waren die Fans leise und haben das Team weiter unterstützt, auch weil es sich immet voll reingehsuen hat.
    Jetzt war nach den Verstärkungen und Versprechen des Trainers sicherlich bei allen eine Erwartung da, endlich wieder wenigstens halbwegs erfolgreichen Fußball sehen zu können.
    Stattdessen: Dauerhafter Schlafwagenfußball mit entsprechenden, höchst dürftigen Ergebnissen, alle gegen zum Großteil qualitativ weniger oder mehr höchst überschaubare, gegnerische Mannschaften.

    Ich empfehle dem Valentini den „Genuss“ aller letzten Clubspiele auf Video, vielleicht versteht er dann die sehr berechtigte Fankritik, die sich jetzt Bahn bricht.

    Das Gelaber der Spieler kann ich nicht mehr hören, es kommen jetzt schon die üblichen Abstiegssprechblasen und -versprechungen.

    Ich habe Angst! Wir wären nicht der erste Bundesligaabsteiger, der ambitioniert in der 2. Liga startet, um dann in der 3. Liga zu landen!

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  • Natürlich bestehen eklatante Unterschiede zwischen Erstliga- und Zweitligafussball, ob es deshalb einen ausgewiesenen Zweitligatrainer braucht sei dahin gestellt.Die „Zweitliga“-trainer Baierlorzer und der „Zweitligatrainer Baumgart haben mit ihren Mannschaften in der ersten Liga nicht unbedingt nur Probleme, weil sie Zweitligatrainer sind und der Union-aufstiegstrainer war davor Meistertrainer in der Schweiz.

    Das es zwischen dem Fußball, der in der ersten Liga und dem der zweiten Liga eklatante Unterschiede gibt, kann ja wohl niemand bestreiten.Allein die Zeit, die der ball in der Luft ist, ist in der zweiten Liga mindestens doppelt so hoch, die technischen Fähigkeiten sind geringer und die Handlungsgeschwindigkeit dadurch auch.Einer der größten Unterschiede ist allerdings die Stellung eines Topteams innerhalb der jeweiligen Liga.Während in der ersten Liga das Topspiel bei 10 Duellen mit einem Team der unteren Hälfte mindestens 7-9 mal gewinnt, liegt diese Quote in der zweiten Liga eher bei 5-7 Duelle.Wenn man dann gefühlt Topteam 3 oder 4 ist sinkt diese Quote eher noch.Der Club befindet sich folglich in keiner der Ligen in der Comfort-Zone.
    Erwartet wird aber das er in beiden Ligen erfolgreich ist-das führt dann sehr schnell zu Frustration.Bzw. Erfolglosigkeit.In der erfolglosigkeit werden dann gemachte Fehler stärker wahrgenommen, Worte auf die Goldwaage gelegt und an den Beteiligten gezweifelt-schon hat man wieder eine richtig gute Stimmung.

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    • Entsprechend den Unterschieden zwischen den Ligen ist es wohl auch ein großer Unterschied, ob man zu den Topteams gehört oder ein Underdog ist. Beides erfordert einen speziellen dazu passenden Stil. Ebensowenig, wie man als personell und technisch unterlegenes Team auf Augenhöhe „Mitspielen“ kann (s. Köllner in der Bundesliga), kann man als Topteam darauf warten, dass der Underdog agiert, da muss man aktiv spielen. Und selbst wenn man als Topteam ein auf Ballgewinn und Konter angelegtes System spielt, ist man durch entsprechenden Pressingdruck eben auch aktiv.

      Mehr noch als den Unterschied zwischen Erst- und Zweitligatrainer sehe ich den Unterschied zwischen aktiver und passiver Spielweise, nur wenige Trainer beherrschen beides gleich gut. Vielleicht spielt es im Mittelfeld der 2. Liga keine so große Rolle, weil die Leistungsdichte so hoch ist, dass es meistens gar keinen echten Underdog gibt. Aber wenn man Topteam sein will, dann muss man den Stil beherrschen.

      Ich habe den Eindruck, dass Canadi nicht zu einem Topteam passt. Seine Erfolge holte er mit Underdogs, vielleicht auch dadurch unterstützt, dass sie als solche wahrgenommen und dadurch unterschätzt wurden. Das passiert dem Club in der 2. Liga nicht. Außer gegen die anderen 3 gefühlten Bundesligisten ist er überall der Favorit und wird entsprechend bespielt. Dazu passt das System Canadi offensichtlich nicht. Bei Rapid, deren Position in der Liga vergleichbar war, hat es auch nicht gepasst.

      Ich glaube nicht, dass das noch was wird. Dazu sind jetzt auch schon Gräben aufgeworfen, die sich nicht mehr leicht überwinden lassen. Ich hatte lange Geduld, aber inzwischen bin ich mir sicher, dass Canadi ein Missverständnis ist. Vielleicht hätte er in der BuLi zu uns gepasst, wo wir Underdog waren und die nächste Zeit immer sein werden, aber für den Aufstieg ist er fehlbesetzt, da brauchen wir einen Trainer, der Topteam kann, Dominanz. Sei es durch Ballbesitz oder Gegenpressing, aber er muss sich auf aktives Spiel verstehen.

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      • Was vielleicht meine These noch untermauert: wir haben ausgerechnet die Spiele gewonnen, die wir außerordentlich passiv gestaltet haben: gegen Dresden und Hannover…

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