Punkteteilung im Derby

Nürnberg stoppt den Negativlauf und holt einen Punkt in Fürth.

Canadis Nachfolger Jens Keller stellte im Vergleich zum Debakel unter Interimstrainer Mintal gegen Bielefeld auf drei Positionen um. Wie zu erwarten stand Neuzugang Felix Dornebusch für Willert im Tor, für Petrak und Lohkemper rückten Dovedan und Kerk in die Startelf. Petrak flog dabei sogar komplett aus dem Kader.

Der Club begann vielversprechend, bereits in der zweiten Minute prüfte Valentini Fürths Torwart Burchert, der den Ball nach einem Schuss aus kurzer Distanz noch zur Ecke klären konnte. Danach nahm die SpVgg zunehmend das Heft des Handelns in die Hand und drängte den Club zurück in die eigene Hälfte. Allerdings musste der Debütant im Tor, Felix Dornebusch, nur einmal, nach einem Fernschuss von Fürths Seguin ernsthaft eingreifen. Dies lag vor allem daran, dass es der Club trotz Feldunterlegenheit schaffte, die Fürther Offensive weitestgehend vom eigenen Tor fernzuhalten.

In der zweiten Halbzeit wendete sich dann das Blatt. Der Club war nun deutlich aktiver in der Vorwärtsbewegung, Frey vergab aus spitzem Winkel nach Vorarbeit von Dovedan, danach reklamierten die Spieler der 1. FC Nürnberg vergeblich auf Elfmeter, als Kerk aus ca. 11 Metern freistehend Fürths Wittek anschoss, der den Ball mit angelegtem Arm zur Ecke klärte. Aber auch Fürth blieb nicht ganz untätig, Dornebusch lenkte einen Schuss von Meyerhöfer über die Latte, Mavrjas Fernschuss verfehlte das Tor nur knapp. Danach war wieder der Club am Drücker, Hack freistehend im Fürther Strafraum, hätte eigentlich schießen müssen, legte den Ball aber uneigennützig auf Dovedan auf, statt selber abzuschließen. In der Schlussphase hatte dann der Club den Sieg mehrmals auf den Fuß. Einen Freistoß von Geis lenkte Buchert knapp um den Pfosten zur Ecke, dann war es Medeiros, der nach einem schönen Konter über mehrere Stationen den Ball freistehend im Strafraum links am Tor vorbeizog.

Fazit? Ein leistungsgerechtes Unentschieden vor allem aufgrund der ambivalenten Halbzeiten. Nach zwei desolaten Auftritten in der Liga zeigte sich der Club kompakt und defensiv weitestgehend stabil.

55 Gedanken zu „Punkteteilung im Derby

  • Die Stichprobe ist zwar denkbar klein, aber Dornebusch hat mich mit seinem Auftritt wesentlich mehr überzeugt als Lukse bisher. Für mich würde der, wenn er die Leistung konstant bringt, im Tor stehen bis Mathenia zurückkommt. Die Ein-Faust-Technik hat mich zwar schon bei Schäfer wahnsinnig gemacht, aber er war überall dran, wo dran sein musste, insofern kann ich nicht maulen…

    Mühl hat mir auch gut gefallen, der war heute sehr resolut im Zweikampf und hatte auch in der Spieleröffung ein paar ganz gute Momente.

    Die Frage „Kerk oder Medeiros?“ würde ich aktuell mit „Keiner der beiden“ beantworten.

    21

    2
    Antwort
  • Die Handregel bzw. deren Auslegung ist Fußballfreude zersetzend. Dazu das Lotteriespiel, ob der DFB-Keller eingreift und wenn ja, wie. So langsam wirkt es (rein rotschwarz subjektiv), als gilt im VAR-Untergeschoss die gleiche Regel wie früher innerhalb der Schiri-Gilde: im Zweifelsfall gegen den Club!

    Statt eines Marsches durch Fürth sollten die Clubfans evtl einmal vor der Zentrale des DFB in Frankfurt spazieren gehen…

    21

    1
    Antwort
    • In Anbetracht der Situation und der Historie gegen Fürth ist das überhaupt nicht zu wenig!

      28

      5
      Antwort
    • Zu wenig ist es nur deshalb, weil wir in den predicted goals und den predicted Points vorne legen (das ist eine reine Vermutung aufgrund des Spielverlaufs). Ansonsten ist ein null zu null in Fürth ein deutlicher Schritt nach vorne.

      18

      3
      Antwort
      • Deutlich? Nein, das war doch wieder viel zu lange von der Mehrheit der Spieler viel zu wenig. Die zweite Halbzeit ging dann, aber vorher war wieder nur Frey der einzige Spieler, der sich sichtlich bemühte und alles reinwarf. Der Rest spielte Altherren-Fußball: Zu langsam, zu zaghaft, zu weit vom Ball und Gegenspieler weg. Der negative Höhepunkt war erreicht, als Dovedan zentral ca 2m vor der Strafraumgrenze den Ball zugespielt bekam (von Hack, Kerk war völlig untergetaucht und unsichtbar) und davon sichtlich überrascht war und den wohl gar nicht haben wollte.
        Das war für mich nicht Verunsicherung sondern Schläfrigkeit. Da ist keiner geil drauf, den Ball zu haben.
        Ein Schrittchen in die richtige Richtung war die zweite Halbzeit. Mehr nicht und keinesfalls eine deutliche Verbesserung. Da muss über 90min immer noch viel mehr vom Großteil der Spieler kommen.
        Der neue Torwart, Mühl, Valentini und Frey waren die einzigen, die über 90 Minuten eine gute Leistung zeigten. Bei den anderen gabs es mehr (Sorg, Geis, Behrens) oder gar noch viel mehr Schatten (Dovedan, Kerk).

        12

        10
        Antwort
      • Da ich wenig gesehen habe, darf sich mein Einwurf auf das Ergebnis reduzieren. Und wenn man gegen einen mittleren Zweitligisten nicht bereits verlorene Punkte gutmachen kann, sondern weiter sieglos bleibt, ist das nur schwer als Turnaround zu betrachten. Nur noch 1 Punkt zum Relegationsplatz und Hannover spielt erst noch…

        Mich treibt nicht die Kritik, es treibt mich eher die Sorge…

        11

        11
        Antwort
        • Ich bin mit dem Spiel in Fürth im Großen und Ganzen zufrieden, vor allem, weil wir zu Null gespielt haben.
          Eine “Genesung“ der Mannschaft kann man nicht von jetzt auf gleich erwarten, dazu braucht es viele kleine Schritte. Zu tief liegt die Verunsicherung.
          Erstmal hinten dicht, und das hat heute geklappt.
          Wenn jetzt drei Punkte gegen Wiesbaden folgen, sind wir auf einem guten Weg.

          13

          2
          Antwort
  • Ein Beierlorzer gewinnt mal eben 3:0 gegen Hoffenheim; drittes Tor trotz Unterzahl…

    3

    7
    Antwort
      • Ich glaube Fußball kann man nicht erklären, da fliegt Beierlorzer nach einer Heimniederlage gegen Hoffenheim in Köln raus, und 14 Tage später gewinnt er mit Mainz diesmal sogar in Hoffenheim 5:1 davon 4 Tore! in Unterzahl. Ein guter Freund Köln Hardcore Fan meinte zu mir er könnte kotzen..:-o Köln ist so ein wenig auf unserem Weg letztes Jahr, erst verliert man die Nerven, dann den Glauben und die Abwärtsspirale nimmt ihren Lauf

        3

        2
        Antwort
  • Wenn wir das Heimspiel gegen Wehen gewinnen, dann würde ich von einem zarten Turnaround mit 4 Punkten sprechen. In Fürth das war insofern gut, daß man nach den Dramen endlich mal wieder zu Null gespielt hat. Davon abgesehen wir liegen immer noch nur 1 Punkt vor den Abstiegsrängen, das sind die Fakten, so gesehen ist das Spiel gegen Wehen ein 6 Punkte Abstiegskampfspiel.

    28

    1
    Antwort
  • Was mir am negativsten auffiel, waren die sofortigen Ballverluste nach Balleroberung in HZ1 – das war schier unglaublich wie da nicht mal mehr Zuspiele über wenige Meter klappten. Sa steht man dann auch schnell unter Dauerdruck.

    4

    1
    Antwort
  • Letzte Saison 14.Spieltag-11 Punkte Platz 15
    Diese Saison 14.Spieltag-14 Punkte Platz 14 (noch)

    Finde den Unterschied

    4

    6
    Antwort
  • Ich glaube auch nicht, dass es eine gute Idee ist ausgerechnet das Derby für die Beurteilung der Lage der Nation heranzuziehen. Da machen jetzt alle mal einen Haken dran.
    Das kommende Wochenende wird sicherlich interessant werden.

    17

    1
    Antwort
      • Insofern war das 0-0 sozusagen salomonisch, keine falsche Euphorie durch einen Derbysieg, keine hysterisches „Land unter“ nach einer Niederlage.

        7

        0
        Antwort
  • Für mich ein klarer Schritt nach vorne als Mannschaft. Die Einzelspieler haben aber noch einiges zu tun…

    Mühl hat sich anscheinend wiedergefunden (defensiv wie offensiv),
    Kerk war in der ersten Halbzeit sehr schwach aber nach der Pause dann gut
    Dovedan und Medeiros spielen das, was sie seit 8 Spielen spielen – ultra schlecht
    Und Behrens taucht weiter fast das komplette Spiel ab.

    Bei „Kerk oder Medeiros“ fehlt mir noch die Frage nach Dovedan.
    Von den dreien (und Schleusener) haben mir Kerk und Schleusener am besten gefallen.

    6

    8
    Antwort
  • Es waren wieder mal die ‚2 Gesichter des FCN‘. In der ersten Halbzeit, war eine extreme Unsicherheit und Zaghaftigkeit zu spüren. Man kann von Glück reden, dass die Fürther dass nicht ausgenutzt haben. Mir ist aufgefallen, dass die Spieler meist falsch standen, falsche Entscheidungen trafen, und scheinbar leider nicht auf dem physischen Niveau sind, um mal einen Gegenspieler hinterher zu jagen und den Ball abzunehmen. Vorallem Geis, Behrens und Kerk sind auf den ersten Metern zu langsam. Dovedans Zweikampf Führung ist unterirdisch. Keine Körperspannung, kein richtiges giftiges Nachsetzen wenn der Ball mal verloren geht. Und Frey meint nach wie vor, er müsse all diese Defizite seiner Mitspieler wieder ausgleichen. Im entscheidenden Moment ist er dann nicht da, wo er eigentlich sein soll oder ihm fehlt die nötige Power, die man braucht um eine vielversprechende Aktion erfolgreich abzuschließen.
    In der zweiten Halbzeit endlich gutes Pressing, aktives ‚am Mann stehen‘ teilweise gutes Antizipieren der Verteidiger, erkennbare Steigerung, mehr Laufbereitschaft, Anspielbarkeit und vorallem spürte man, dass der Trainer in der Halbzeitpause wohl mehr Mut für das Spiel nach Vorne eingefordert hatte. Ein Schritt nach vorne in die richtige Richtung, mehr aber auch noch nicht. Wichtig war, dass die Null steht. Das hat Jens Keller schon richtig erkannt. Ein Heilprozess dauert eben, ist mit Rückschlägen verbunden, kann sehr schmerzhaft sein und erfordert Konsequenz. Ich glaube wir müssen weiterhin alle ganz viel Geduld haben. Wunder kann Keller auch nicht vollbringen.

    23

    1
    Antwort
    • Finde die Aussage zu Frey wichtig und richtig. Und ich wundere mich bereits seit Wochen, dass er oft medial so gut wegkommt. Scheinbar reicht dafür bei uns schon Motivation allein mittlerweile… Ich finde tatsächlich, dass er davon wirklich zu viel hat. Der rennt ja wirklich 90 Minuten rum, ohne mal innezuhalten. Und wie oft bringt sein Ein-Mann-Pressing was? Stattdessen passiert dann genau das, was schon beschrieben wurde: Bei Balleroberung turnt er im Zweifel eher irgendwo an der Seitenlinie rum, als vorne als Anspielstation dienen zu können. Und wenn er mal als solche da ist, wie oft macht er dann mehr draus als ein stumpfes Gegner-Umrennen oder im besseren Fall Ball wegprallen lassen? Auch ich glaube, dass mit etwas weniger und zielgerichteterem Rennen während der 90 Minuten vielleicht mehr Energie im entscheidenden Moment da sein würde. Nicht falsch verstehen, ich finde den Mann mit seiner unbändigen Motivation sehr wichtig für diese Mannschaft. Aber er muss m.E. sich auf das konzentrieren, was er sein soll: ein Mittelstürmer. Oder aber man lässt ihn als Unruheherd so weitermachen, muss dann aber noch einen Stoßstürmer vor ihm positionieren. Diese Variante mit Ishak vorne drin würde ich gerne mal ein paar Spiele sehen. Denn ich mag auch nach wie vor noch nicht so recht glauben, dass das von Ishak alles gewesen sein soll. Und ich kann mir vorstellen, dass dann auch Spieler wie Kerk, Dovedan, Medeiros und wie sie alle heißen besser zur Geltung kommen würden, weil es in der Mitte mehrere Optionen gäbe.

      5

      0
      Antwort
  • Es wird viel mehr Handelfmeter gepfiffen als früher. Das mag man gut oder schlecht finden. In Anbetracht dessen MUSS der VAR dem Club aber den Elfer geben. Es wurde eine klare Torchance verhindert und der Arm war nicht angelegt. EINDEUTIG! Sowas ärgert mich echt maßlos. Wofür hat man denn den VAR?

    Zum restlichen Spiel. Sehr wichtig war es mal wieder zu Null zu spielen. Aber es ist schon wahr, ein Befreiungsschlag war das Spiel natürlich nicht. Da helfen nur drei Punkte und die Tabelle sieht bedenklich aus.

    Dass Medeiros die Riesenchance kurz vor Schluss auslässt ist mega ärgerlich, aber das kann jedem passieren. Auch Hack hätte 20 Minuten her schießen statt passen müssen. Das kann man ihm nicht unbedingt zum Vorwurf machen.

    Für mich ist Medeiros aber der klassische Schönspieler. Den hab ich genauso gefressen wie Ishak, Letzteren aber aus anderen Gründen. Kerk ist NIE gut. Manchmal hat er ein paar gute Momente, aber Kicker-Note 4 ist das Maximum. Kerk ist immerhin engagierter, aber konsequent wirkungslos. Klar ist Schleusener die Antwort. Oder Lohkemper. Perspektivisch Misidjan.

    11

    1
    Antwort
    • Ich begreife auch nicht, warum nicht der Schiedsrichter zumindest vom VAR um eine nachträgliche Ansicht der Bilder gebeten wurde. Es bleibt dabei: im Zweifel gegen uns.

      So unfassbar die vergebene Chance von Medeiros war – es war vorher Abseits und hätte deshalb nicht gezählt. Die Fahne des Linienrichters ging gewohnt spät hoch und das Spiel wurde mit Freistoß für Fürth fortgesetzt. Ist sowieso egal: Medeiros hilft in der aktuellen Form nicht weiter. Es bewahrheitet sich leider auf Ansage, dass Spieler aus Portugal um in einer laufenden Saison als „Königstransfers“ zu helfen, nicht taugen, weil sie zu lange Anpassungszeit benötigen. Leider haben wir durch den Ausfall von Misidjan keine brauchbare Alternative, da Kerk, Lohkemper und aktuell auch Dovedan keinen Zweikampf gewinnen.

      8

      2
      Antwort
      • Natürlich wurden solche Elfmeter schon gepfiffen, aber ganz ehrlich, aus sportlicher Sicht bin ich froh, dass der nicht gegeben wurde. Der dreht sich weg, versucht sich so schmal wie möglich zu machen und wird halt trotzdem am Ellbogen getroffen, aus relativ kurzer Distanz. Ich weiß nicht, was man als Abwehrspieler noch mehr machen soll.

        Und ja, unter Garantie werden wir bis Saisonende so ein Ding gegen uns gepfiffen bekommen, aber ich werde mich dann benachteiligt fühlen, nicht jetzt. Generell fand ich Gräfe in dieser Partie absolut souverän.

        0

        0
        Antwort
  • Zu Misidjan glaube heute ist das Urteil gefallen, er muß nichts in Gefängnis. aber 240 Tage Sozialdienst und Bewährung. Bin ich mal gespannt, wann er die ableisten will 😮

    3

    2
    Antwort
    • Wenn Du aus den Tagen Stunden machst, würden die Presseberichte und Dein Post übereinstimmen.
      Ein nicht ganz unerheblicher Unterschied, wie ich finde.

      10

      0
      Antwort
    • „…er muß nichts in Gefängnis.“
      Dennoch möchte man keinen im Team haben, der einem Opa die Knochen zu Brei getreten hat. Oder?

      0

      38
      Antwort
      • Zitat kicker Artikel:

        „Das erste Urteil fiel so hart aus, weil die Richter der Ansicht waren, dass Misidjan als Fußballprofi seine Kraft und damit die Folgen seiner Attacken besser hätte einschätzen müssen. Bei dem aktuell getroffenen Urteilsspruch berücksichtigten die Richter, dass Misidjan zuvor von dem 68-jährigen Rentner verbal und auch physisch rassistisch beleidigt wurde und sich dieser sehr aggressiv gezeigt habe.“

        Dieser Vorfall ist unbestritten eine äußerst unschöne Geschichte. Ich verabscheue Gewalttaten grundsätzlich zutiefst, aber keiner von uns war dabei um sich ein Bild zu machen. Dem Gerichtsurteil nach sind wohl beide keine Unschuldslämmer.

        Ich denke damit sollte man es auch ruhen lassen und Misidjan eine faire Chance geben sich in Zukunft positiv beim FCN darzustellen.

        33

        0
        Antwort
        • Erinnert mich an unzählige erlebte Situationen in Supermärkten. Aggression wegen nix, von der niemand was hat, die keinem was bringt. KÖNNSEMA NE ZWEITE KASSE AUFMACHEN?!? WAT IS DAT DENN FÜRN SAFTLADEN HIER?!? Rassistischer Oppa trifft auf Testosteron-geschwängerten Jungprofi. Völlig bescheuert und komplett überflüssig.

          9

          0
          Antwort
          • Die haben sich scheinbar nicht aussprechen lassen.
            Wenn Misidjan mal wieder zutritt wie ein Pferd, dann bitte im gegnerischen Sechzehner und gegen den Ball.

            9

            0
            Antwort
  • So, vier Spiele bis zur Winterpause – davon drei Heimspiele gegen den Tabellenletzten, Vorletzten und den aktuell 8.
    Da möchte ich mal kurz an das 1. Belschanovsche Gesetz erinnern.

    13

    0
    Antwort
    • Um belschanov wirklich zu zitieren :

      „Willkommen im Club der…

      … GRÖSSENWAHNSINNIGEN“

      😁

      3

      0
      Antwort
      • Jetzt bitten Sie auch noch die Bayern zum Testspiel am 11.1😂
        Das ist sicher unser Kaliber bis dahin
        Größenwahn, was hast du uns angetan

        0

        0
        Antwort
    • Mit den zuletzt gezeigten Leistungen der Mannschaft, erwarten nur die allergrößten Optimisten eine volle Punktausbeute.
      Wir spielen gegen den Abstieg, irgendetwas passt nach wie vor nicht zusammen. Es kann mir niemand erzählen, das ehemalige Stützen auf einmal allesamt, in Massen und gleichzeitig formschwach geworden sind.
      Eine fehlende Kondition wäre eine erste Erklärung für die lang dauernde Schläfrigkeit über 45 bis 90 Minuten aller Spieler.
      Vor allem gegen die Bielefelder Schwarzeneggers war das sehr sichtbar.

      1

      0
      Antwort
      • Irgend so etwas vermute ich auch. Seit Köllner am Ruder war, hatte sich das mit der Kondition zunehmend verschlechtert. Oder lag das am Weggang des früheren Fitness Trainers? Da wünscht man sich doch gleich einen Typ wie Timmy Simmons es war. Mit 35 noch eine Kondition wie ein Rennpferd. An der Physis müssen die Jungs dringend arbeiten.
        Ich hoffe dass Keller da auch einen seiner Hebel ansetzt. Wir haben zuviele schlacksige Spieler. Man könnte dann meinen, dass sie aufgrund des geringeren Gewichts, schneller wären. Das trifft echt nur bei Hack und Lohkemper zu. Und vielleicht noch bei Dovedan, wenn er denn mal seine Handbremse löst. Im Zweikampf sind sie oft chancenlos, wenn sie keinen Platz haben. Zu leicht für die Zweikämpfer der zweiten Liga.

        1

        0
        Antwort
        • Jetzt ist der gute Michael auch noch am Fitness Zustand von Spielern schuld, die noch nicht mal da waren… Really? 🤦‍♂️

          3

          0
          Antwort
          • Ich wollte eher auf ein Defizit in der Abteilung Kondition und körperliche Fitness hinweisen, die aufgrund meiner Eindrücke der letzten Jahre entstanden sind. Es gibt ja dafür einen extra Trainer oder irre mich da?
            Vor ca. 1 1/2Jahren war im Kicker ein Artikel über Konditions- und Krafttraining in Zusammenhang mit Ernährung. Als Paradebeispiel wurde Leipzig und Hoffenheim aufgeführt, die dafür Ernährungs Berater haben, die für jeden den Spieler einen individuelle Plan erstellen.Da wird sehr akribisch gearbeitet. Man sieht ja auch wie sich die Leipziger Spieler kontinuierlich verbessert haben. Konditionell sind die sehr gut unterwegs, was ihr Powerpressing und ihre Lauf Leistungen beweisen . In beiden Vereinen hatte Rangnick die Finger mit im Spiel und hat gute Aufbauarbeit geleistet. Auch um das Niveau zu halten. Sicherlich auch eine Frage des Geldes.
            Hat da jemand Infos, wie das beim FCN abläuft? Ich hatte eben den Eindruck, dass das Team konditionell schon besser in Schuss war und das eventuell mit dem Fitnesstrainer zu tun hatte.

            0

            0
            Antwort
  • Also das mit dem zu leicht glaube ich nicht, Fußball ist ein Laufsport da ist Leichtigkeit eher ein Vorteil auch wenn man hier und da auch mal eine Kante in der Manschaft braucht. Nachdem das Spieler immer schneller und laufintensiver geworden ist, gibt es Spieler vom Typ Briegel, wer sich noch erinnert, eigentlich nicht mehr.
    Was mir allerdings auch schon aufgefallen ist, das Thema mit der Kondition, weil Kondition ist Konzentration, und die geht ja oft in den Schlußminuten verloren und was mich auch etwas wurmt, warum wir so häufig am Ende, wenn man die nackten Zahlen sieht, weniger gelaufen sind als der Gegner, gegen Fürth wieder. Mal sind die Unterschiede kleiner oder größer aber wir laufen immer weniger als der Gegner.
    Die letzten 6 Spiele, weiter habe ich nicht nachgesehen, haben wir von beiden Mannschaften immer die kleinere Laufleistung. Für mich kann das zwei Gründe haben, entweder es gibt konidionelle Defizite oder es liegt am fehlenden letzten Willen und den Eindruck hatte man ja oft in Vergangenheit.

    2

    1
    Antwort
    • Da hast du im Grunde genommen Recht. Allerdings müsste Behrens ja dann schneller sein. Er ist eher der Typ Dauerläufer. Hack zb ist schnell, aber es fällt auf, dass er im Zweikampf oft einfach nur weggeschoben wird, weil da die Verteidiger mehr Masse haben. Schau dir einen Vogelsammer an. Der hat die letzten Jahre kontinuierlich an Kraft zugelegt, hat eine gute Muskelmasse und ist trotz mehr Gewicht schnell. Genau solche Typen brauchst du in der 2.Liga. Petrak zb. ist seit Jahren der gleiche Schlaks und hat sich meiner Meinung auch nicht verbessert. Da fehlt das ’sich selbst Quäl-Potential‘. Nach dem Motto ‚mir geht’s doch ganz gut, was soll ich mir da so richtig den Arsch aufreissen. Auch wenn ihn nicht jeder mag: Ronaldo geht zusätzlich zum Training noch viele Stunden ins Fitness Studio, um sein Niveau zu halten. Sieht man ja auch.

      1

      0
      Antwort
  • Laufleistung ist sicher nicht das alleinige Problem, aber trotzdem ein sehr wichtiges im Laufsport Fußball, weil es den Willen zeigt, wäre ich Trainer würde ich der Mannschaft sagen. ihr seit jetzt 6 mal weniger gelaufen als unser Gegner (oder öfter) die nächsten 6 mal lauft ihr mehr! als der Gegner als ausgleichende Gerechtigkeit, tut ihr das nicht, gibt es in der folgenden Trainingswoche 3 Sonderschichten Steigerungsläufe je 1h und zwar bergauf.
    Ich habe selber schon mit 14 Jahren Saisonvorbereitungen gehabt in denen ich gekotzt habe vor Erschöpfung, , erinnere mich noch gut daran 2h Steigerungsläufe bergauf, aber da werden eben die Grundlagen gelegt, wovon man die ganze Saison profitiert. Magath hat nicht umsonst in Wolfsburg extra einen Hügel neben dem Trainingsplatz aufschütten lassen 🙂

    1

    4
    Antwort
      • Mit dem Unterschied, Fußball ist noch laufintensiver und schneller geworden als früher (das erklärt für mich auch diese Zunahme an Verletzungen), ich glaube keiner hier kann das noch an sich selber nachvollziehen und wenn die Kraft ausgeht, geht auch die Konzentration flöten genau dann passieren die Fehler und man sagt dann wie kann das nur einem Profi passieren. Signifikant auch wieviel Spiele wir in der Schlußviertelstunde abgeben und generell nach Führung abgeben.
        Nicht die alleinige Ursache aber für mich auch ein Indiz daß etwas nicht stimmt, man die letzten Schritte wenn es darauf ankommt und die Körner weg sind und es weh tut nicht mehr macht.

        2

        0
        Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.