Analyse: Frühe Wirkungstreffer, wenig Präzision #FCN #FCNSVWW

Analyse zu 1. FC Nürnberg – SV Wehen Wiesbaden 0:2 (0:1) – Zwei verschlafene Anfangsmomente genügen, um den FCN in seinen Grundfesten zu erschüttern.
1. Die Grundordnung
2. Der Schlüssel zum Spiel
3. Das Spiel war entschieden, als
4. Das Fazit
5. Die Stimmen
6. Die Statistik
7. Noten

1. Die Grundordnung…

Abb.1: Startformation

… war im Vergleich zum Derby fast unverändert. Handwerker ersetzte den verletzten Sorg, sonst ließ Jens Keller die gleichen zehn Mann auflaufen, die sich gegen Fürth ein 0:0 erst erarbeitet und dann erspielt hatten. Auch an der Formation änderte Keller nichts, es blieb beim flachen 4-4-2, in dem Hack und Kerk ab und an die Positionen tauschten. Im Gegensatz zum Spiel in Fürth hielt sich der Club zu Beginn allerdings nicht schadlos. Bereits mit dem ersten Angriff trafen die Gäste durch Manuel Schäffler.

Dadurch hatten die Hessen leichtes Spiel, da sie sofort und mit großer Effektivität das Spiel aufziehen konnten, das ihnen liegt. Konsequent und tief stehend verteidigen, dabei mit zwei Riegeln von fünf Abwehr- und vier Mittelfeldspielern agieren. Auf der anderen Seite bedeutete dies, dass der Club genau das Spiel machen musste, das im nicht liegt und auf das auch Jens Kellers Fußball in der Regel nicht ausgelegt ist. Mit sicherem Passspiel auf engem Raum und daran anschließenden geschickten Richtungs- oder Seitenwechseln einen tief stehenden Gegner auseinanderspielen. In den 30 Minuten nach dem 0:1 gelang dies dem FCN überhaupt nicht.

Abb. 2: Formation zu Spielende

Dies lag zum einen daran, dass dem Club in den Zuspielen oft die letzte Präzision fehlte. Dabei kamen die Pässe meist sogar an, sie wurden nur oft so gespielt, dass der Mitspieler den Ball nicht mit Tempo weiterverarbeiten konnte. Zum anderen war aber auch mehr als deutlich spürbar, das dem FCN in jeglicher Hinsicht das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten fehlte. Erst als einige Angriffe spät in der ersten Halbzeit gelangen, wurde das Spiel zielstrebiger und präziser. Allein das Tor gelang in dieser Phase nicht. Als dann kurz nach der Pause Felix Dornebusch einen Fehler beim Herauslaufen machte und Wehen das 0:2 erzielte, entwich dieses langsam erarbeitete Selbstvertrauen komplett aus der Mannschaft.

Keller versuchte zwar – neben seinem positionsgetreuen Wechsel von Dovedan auf Lohkemper zur Pause – die Offensive noch durch weitere Wechsel zu beleben. Zunächst ersetzte Schleusener Kerk auf rechts, dann kam auch noch Medeiros für Handwerker und man stellte in der Schlussphase auf ein 3-5-2 um. Wirklich bewirken konnten die Umstellungen allerdings nichts. Der Club blieb über weite Strecken offensiv harmlos und spielte verängstigt.

2. Der Schlüssel zum Spiel …

… waren natürlich die Gegentore, die jeweils früh in den Halbzeiten fielen. Daraus ergab sich, dass Wehen nicht nur sein übliches Spiel aufziehen konnte, sondern es sogar mit Vorsprung im Rücken tun konnte. Die statistischen Werte zeigen ein Bild, das ohne Kontext betrachtet den Eindruck vermittelt, dass eine überlegene Mannschaft einfach Pech gehabt hat. Die expected Goals stehen bei 2,35:0,32, der PPDA-Wert bei 5,3:14,0, der Ballbesitz bei 61%:39%, die Zahl der Schüsse bei 22:4 und die Wahrscheinlichkeit bei dieser Qualität der eigenen Chancen ohne eigenes Tor aus dem Spiel zu gehen lag für den FCN bei 5,4% und für Wiesbaden bei 71,1% (Abb. 4).

Abb.3: Chancenspielfilm

Dennoch endete das Spiel 0:2. Dass Pech eine gewisse Rolle gespielt hat, lässt sich natürlich nicht abstreiten. Dass keine der Großchancen von Frey (39., xG: 0,46), Kerk (43., xG: 0,27) und Lohkemper (77., xG: 0,6) ins Tor geht, hat, wenn man die xG-Werte zu Grunde legt, statistisch eine Wahrscheinlichkeit von lediglich 15%. Aber genau diese drei Chancen, zeigen auch das versteckte Dilemma des FCN. Von diesen Großchancen ging nur Kerks aufs Tor, Freys Schuss ging neben den Kasten, Lohkempers Schuss übers Tor. Von den 22 Schüssen des FCN kamen nur vier aufs Tor. Neben Kerks Großchance waren dies Geis‘ Fernschuss vor Freys Torgelegenheit, ein Fernschuss von Handwerker, den Lindner klatschen ließ (57.) und Schleuseners Schuss, den Chato von der Linie vor Lohkempers Füße abwehrte (77.).

Alle anderen 18 Schüsse (Abb.5) wurden geblockt (5-mal), gingen an die Latte (1-mal) oder am Tor vorbei (12-mal). Legt man also nur die Schüsse zu Grunde, die auch wirklich aufs Tor kamen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass keiner der Bälle ins Tor geht schon auf fast 59%. Die Präzision im Abschluss ist also ein Schlüssel im Erklären der Niederlage. Da hilft dann auch kein Lamentieren hinsichtlich des Pechs in der Abwehr, da die Wahrscheinlichkeit, dass Wehen zwei Tore macht, rein statistisch nur 2,75% beträgt, auch weil beide Tore einmal mehr durch individuelle Fehler begünstigt wurden.

Abb. 4: Ergebniswahrscheinlichkeiten

Es gibt aber noch einen anderen Schlüssel zum Spiel. Die Nürnberger Offensivspieler, die wir an dieser Stelle leicht unscharf als alle außer die Abwehrkette plus Torwart definieren, bestritten 45 Duelle mit dem Ball am Fuß, also offensive Bodenzweikämpfe. Sie gewannen davon 11, also weniger als ein Viertel. Nur zwei der neun Offensivspieler (Kerk: 1/1, Lohkemper: 3/7) kommen über 40% gewonnene Offensivduelle, die Werte von Hack (13%, 2/16), Frey (25%, 2/8) und Dovedan (0%, 0/6) sind erschreckend schwach.

Die Zweikampfkarte (Abb. 6) zeigt dies auch genau die Schlüsselzone, in welcher Wehen die Duelle dominierte: Im eigenen Verteidigungsdrittel waren die Hessen am Boden vor der Pause sehr präsent und auch nach der Pause dem FCN überlegen. Analog hierzu lässt sich auch feststellen, der Club bestritt nur 28% seiner Dribblings erfolgreich. Zur Einordnung: In den fünf Spielen vor Samstag lag dieser Wert im Schnitt bei 43%. Nicht unerwähnt bleiben soll an dieser Stelle der Wiesbadener, der ganz entscheidend daran beteiligt war, dass der Club so wenig Erfolg hatte: Sascha Mockenhaupt verlor nur einen seiner zwölf Defensivzweikämpfe, stoppte vier Dribblings von Robin Hack und spielte den entscheidenden Pass des Spiels: Den Steckpass auf Schäffler vor dessen 0:1.

3. Das Spiel war entschieden, als …

… Daniel Kyereh den Ball über Felix Dornebusch hinweg ins Tor schlenzte. Damit entwich alle Hoffnung auf eine Wendung des Spiels. Den Rest der Partie absolvierte das gesamte Stadion wie in Trance. Niemand schien so recht wahr haben zu wollen, dass ein Aufsteiger, der noch vor Wochenfrist sechs Gegentore kassiert hatte, in Nürnberg triumphieren würde. Dabei präsentierte sich der FCN über weite Strecken so handzahm und unstrukturiert, dass man zu dem Schluss hätte kommen können, dass er es gewesen war, der in der Vorwoche sechs Gegentore kassiert hatte.

4. Das Fazit …

Abb. 5: Schusskarte FCN

… schließt an die Vorwoche an. Denn das Spiel gegen Wiesbaden unterstrich eindrucksvoll das Fazit der Vorwoche, dass die in Fürth verbesserte Defensive allein langfristig „natürlich nicht [reicht], um die tabellarisch weiterhin prekäre Lage zu entschärfen.“ Gegen den Aufsteiger war die Defensive nun anfälliger, die Offensive nicht präziser und schon wurde die Tabellenlage deutlich prekärer, da die Offensive nicht in der Lage war, die Fehler der Defensive auszubügeln.

Der FCN befindet sich nach dieser erneuten Heimniederlage in der Situation, dass die Spieler einerseits sich der Lage bewusst sein müssen, dass sie wenige Monate nach dem Abstieg aus der Bundesliga erneut in gefährlichem Fahrwasser gelandet sind, andererseits aber nicht verkrampfen dürfen. Angesichts der psychischen Labilität, die das Team in den letzten Wochen an den Tag gelegt hat, ein kompliziertes Unterfangen.

Dinge, die Mut machen, lassen sich aus den letzten Wochen kaum ziehen, in den kommenden drei Wochen stehen nun ein Spiel in Stuttgart sowie zwei Heimspiele gegen Kiel und Dresden auf dem Programm. Alle drei Mannschaften sind fußballerisch starke Mannschaften, die auf Ballbesitz setzen und selbst das Spiel machen wollen. Womöglich muss man aus Nürnberger Sicht tatsächlich den Optimismus daraus ziehen, dass man in den nächsten Wochen selbst weniger Fußball spielen muss. Dass man derzeit selbst ein Spiel nicht gestalten kann, hat man in den letzten Wochen nämlich eindrucksvoll bewiesen.

5. Die Stimmen…

Abb.6: Bodenduelle Wehen

Jens Keller: „Unser Spiel war in vielen Bereichen viel zu fehlerhaft. Beim ersten Tor haben wir nicht gemeinsam verteidigt, beim zweiten trifft natürlich unser Torwart eine falsche Entscheidung. Das hätten wir aber schon vorher besser verteidigen müssen. Die Mannschaft hat danach nochmal probiert, Druck zu machen, aber wir waren nicht zwingend vor dem Tor. Ich habe die Aggressivität vermisst. Das war heute nicht mit der zweiten Halbzeit der letzten Woche vergleichbar. Dass man nach so einem Spiel in die Kurve geht und sich den Fans stellt, ist für mich selbstverständlich. Die Fans nehmen jede Woche unheimlich viel auf sich. Wenn man so eine Leistung bringt, dann muss man sich auch was anhören.“

Rüdiger Rehm: „Wir sind sehr glücklich und natürlich sehr zufrieden mit unserer Leistung. Wir haben heute wieder die Basics auf den Platz gebraucht, waren viel aggressiver und auch geil darauf, die Eins-gegen-eins-Duelle zu gewinnen. Die Mannschaft hat heute ihr wahres Gesicht gezeigt und hat defensiv hervorragend gearbeitet. Kurz vor der Pause hatten wir auch ein bisschen Glück, da wäre der Ausgleich auch möglich gewesen. Nach der Pause haben wir dann gleich zugestochen und danach sehr gut und leidenschaftlich verteidigt.“

Johannes Geis: „Vielleicht ist der Kopf nicht frei, irgendwas fehlt auf alle Fälle. Wir trainieren gut, der Trainer macht alles super. Wir sind heiß, wir pushen uns und dann gehen wir aufs Feld und es läuft einfach nicht. Das ist einfach bitter und absolut scheiße. Wir haben heute verdient verloren, da brauchen wir nichts schönreden. Die waren Letzter, jetzt weiß jeder, um was es geht. Wir müssen das, was die Fans uns mitgeben, reinwerfen und Leidenschaft zeigen. Dann stehen sie auch weiter hinter uns. Wir müssen uns zusammenstellen, jeder muss für jeden da sein.“

Daniel-Kofi Kyereh: „Uns war bewusst, dass wir heute in der Pflicht stehen, besonders nach der Mitgliederversammlung am Montag. Von daher war der Sieg enorm wichtig. Wir haben heute jedem gezeigt, dass wir es wollen und dass wir es können. Dafür wurden wir am Ende belohnt. Cheffe hat vor dem Spiel gesagt: Wir haben nichts zu verlieren, wir sind in der Pflicht und jeder muss an sein Limit gehen. Das haben wir heute eindrucksvoll bewiesen und haben uns die drei Punkte verdient.“

Tim Handwerker: „Das frühe Tor hat uns runtergezogen, gleiches war in der zweiten Halbzeit. Wir haben es uns somit selbst schwer gemacht. Wir müssen uns als Team aus der Situation rausziehen. Die Fans waren sauer, haben ihren Unmut geäußert. Das respektieren wir. Die Situation ist echt ernst.“

Manuel Schäffler: „Wir haben alles in die Waagschale geworfen, wollten mutig agieren und immer wieder Nadelstiche nach vorne setzen. Hinten haben wir Leidenschaft und Aggressivität an den Tag gelegt. Diese Stabilität wollen wir uns zurückerarbeiten und Woche für Woche zeigen. Wir haben uns in der Trainingswoche gesteigert. So müssen wir weitermachen, um auch gegen Darmstadt drei Punkte zu Hause zu behalten.“

6. Die Statistik …

Nürnberg Wiesbaden
Grundlagen
0 Tore 2
22 (4) Schüsse (aufs Tor) 4 (2)
572 (80,1%) Pässe (angekommen) 273 (68,5%)
60,5% Ballbesitz 39,5%
112 Ballverluste 91
5 Ecken 2
117,8 Laufleistung (in km) 119,2
13 Fouls 12
Advanced Metrics
2,35 xG 0,32
2,74 xP 0,16
5,29 PPDA 14,00
4,51 APPP 2,29
Auffälligkeiten
5 Befreiungsschläge 33
24 lange Ballbesitzphasen (>20s) 9
108 (90) Pässe für Raumgewinn (erfolgreich) 72 (44)
3 “kluge“ Pässe angekommen 1
12 (3) Steckpässe (erfolgreich) 4 (2)
66% Zweikampfquote gegen den Ball 73%
27% Zweikampfquote mit dem Ball 34%

*Alle Daten stammen von Wyscout. Ausnahme bildet die Laufleistung. Diese stammt von Opta. Benutzung der Daten von Wyscout unter der Journalistenlizenz des Anbieters. Bei den Zweikampfquoten von Wyscout ergibt sich nicht zwangsläufig 100%, da der Anbieter manche Duelle als „unentschieden“ wertet, bspw. wenn ein Duell gewonnen wird, der Ball aber im Zuge des gewonnenen Duells ins Aus oder zurück zum Gegner geht. Unter „expected goals“ sind die Tore, die statistisch auf Grund der abgegebenen Schüsse zu erwarten gewesen wären, zu verstehen. Die expected Points für das jeweilige Spiel ergeben sich folgerichtig aus den expected Goals. PPDA bezeichnet die zugelassenen Pässe pro Defensivaktion. Es ist eine Metrik, die anzeigt, wie hoch der Pressingdruck einer Mannschaft ist, je niedriger der Wert, desto weniger Zeit hat der Gegner am Ball. APPP (Average Passes per Possession) gibt an, wieviele Pässe die Mannschaft im Schnitt pro eigener Ballbesitzphase spielte. Pauschal gilt: Je höher der Wert, desto kombinationssicherer ist das Team. Mit „tiefen Pässen“ meint Wyscout Pässe, die innerhalb eines Radius von 20 Metern um das gegnerische Tor ankommen. Als „kluger Pass“ definiert Wyscout einen „Ball, der den Angriff der eigenen Mannschaft auf eine kreative Art und Weise entwickelt.“

7. Die Noten …

Spieler CU-Note Kicker NZ BILD WhoScored
Felix Dornebusch 5 5,4/10
CU-Urteil: Mit eklatantem Fehler beim Rauslaufen vor dem 2:0, sonst kaum gefordert.
Enrico Valentini 4- 6,9/10
CU-Urteil: Hob das Abseits vor dem 0:1 auf. Immer wieder mit Problemen in der Ballverarbeitung. Einer der wenigen mit positiven Zweikampfwerten mit dem Ball.
Lukas Mühl 4- 6,8/10
CU-Urteil: Immer wieder mit ordentlichen Verlagerungen in die Offensive. Aber auch mit Problemen, sobald er unter Druck geriet. Hatte Glück, dass ein Wackler nicht zu einem Elfmeter führte.
Asger Sörensen 4- 6,1/10
CU-Urteil: Mit zwei auffällig schlechten Pässen quer über den Platz, sonst relativ unauffällig, weil das Spiel meist nicht in seiner Nähe stattfand. Offensiv einmal nach einer Ecke zu spät.
Tim Handwerker 5 6,2/10
CU-Urteil Mit erheblichen Problemen gegen Kyereh, verpasste es vorwärts Tempo zu machen
Sebastian Kerk 5 6,3/10
CU-Urteil: Vergab eine Großchance, tat sich sonst sehr schwer auch nur ins Spiel zu kommen.
Johannes Geis 4 6,8/10
CU-Urteil: Einige Halbchancen per Fernschuss, bemühte sich immerhin um Struktur, schaffte es aber kaum die zu geben.
Hanno Behrens 5 6,9/10
CU-Urteil: Schwacher Auftritt des Kapitäns, der wenig strukturierte und nach vorne wenig Ideen hatte.
Robin Hack 5 6,7/10
CU-Urteil: Verlor den Ball vor dem 0:1, oft zu eigensinnig, verlor den Ball daher viel zu oft.
Nikola Dovedan 5- 6,3/10
CU-Urteil: Zur Pause ausgewechselt, vorher überhaupt nicht in Erscheinung getreten außer dadurch, dass er ab und zu Bälle festmachte.
Michael Frey +5 6,7/10
CU-Urteil: Das Bemühen lässt sich nicht absprechen, aber vor dem Tor ist der Schweizer extrem harmlos.
Felix Lohkemper 5 5,9/10
CU-Urteil: Kam zur Pause für Dovedan, blieb ähnlich unauffällig. Schoss freistehend übers Tor
Fabian Schleusener 5 6,1/10
CU-Urteil: Kam nach einer Stunde für Kerk. Außer einer auffällig hohen Flanke nach einem Platzfehler war nichts vom ihm zu sehen.
Iuri Medeiros 6,1/10
CU-Urteil: Spielte die letzten sieben Minuten und konnte auch nichts mehr retten.

43 Gedanken zu „Analyse: Frühe Wirkungstreffer, wenig Präzision #FCN #FCNSVWW

  • Zwei Halbzeiten und jedes mal in den ersten 4 Minuten das frühe Gegentor bekommen. Das hat der Mannschaft den Zahn gezogen von Anfang an. Allerdings haben wir gegen den Tabellenletzten gespielt. Der Club, das hat Keller schon vorher angemerkt, muss gedankenschneller und wacher werden, von der 1. Minute an. Die Manschaft scheitert an ihrer eigenen Schlafmützigkeit. In der aktuellen Form, würden wir uns selbst in der 3. Liga schwer tun und das ohne Ironie. Da wieder heraus kommen sie nur über Kampfgeist und enger zusammenrücken. Genau da liegen auch die Zweifel. Davon hat man diese Saison zu wenig gesehen, immer wenn es hart auf hart kam hat man sich das Heft vom Gegner aus der Hand nehmen lassen über die ganze Vorrunde.

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  • Pingback:Glubb-Blog Clubfans bei FCN-Auswärtsfahrten und Groundhopping - FCN – Wiesbaden 0:2! Sorry, aber die 11 Christkinder könnens nicht besser!

  • Also ich habe am Samstag jeden Glauben an diese „Mannschaft“ verloren. Ich finde es ohnehin schon ungewöhnlich das ein neuer Trainer kommt und nahezu keine personellen Veränderungen in der Mannschaft stattfinden. Okay, vermutlich wollte er Vertrauen schenken und neue Chancen verteilen. Kann man so machen. Aber ich hoffe doch sehr, das Jens Keller nun gesehen hat, wer das Vertrauen zurückzahlt und wen er schnellstmöglich aus dem Kader entfernen muss. Er muss nun 15/16 Leute finden die bereit sind die für den Klassenerhalt notwendige Einstellung an den Tag zu legen. Bleibt zu hoffen, das er überhaupt so viele passende Kandidaten in dem aktuellen Kader findet……

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    • Mit dieser Versammlung von Spielern nicht abzusteigen, das wäre ein Wunder.

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    • Das stimmt. Es ist in der Tat ungewöhnlich, dass bisher kaum Veränderungen im Personal erkennbar sind.

      Auf der andere Seite sind aber auch irgendwie verständlich: Ishak hat den FCN abgehakt, Petra hat zuletzt gegen Bielefeld eindrucksvoll gezeigt, warum gerade er keiner ist, den Bock umzustoßen. Lohkemper hat bei seinen bisherigen Auftritten wahrscheinlich eine einstellige Zweikampfbilanz. Medeiros kaum besser. Margreitter ist verletzt. Bleiben also noch Erras, Cerin, Jäger und Schleusener, der gerade von einer langen Verletzung zurückkommt. Sooooo viel Möglichkeiten sinnvoll zu wechseln, hatte also Keller gar nicht. Und ich schätze nicht, dass er insbesondere Kerk und Dovedan gerne aufgestellt hat. Ich denke jedoch, dass Schleuse und Jäger im kommenden Spiel von Anfang an dabei sind.

      Es ist jedoch bezeichnend, dass sich Mühl – nach seinem ersten vernünftigen Auftritt in Fürth vor die Presse stellt und rumtönt, nur um dann gegen Wehen – wie gegen Bielefeld – einen Offenbarungseid abzuliefern.

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  • Ich hab mal eine ganz grundsätzliche Frage, die mich seit Wochen beschäftigt:
    In jedem Heimspiel machen sich die Clubspieler deutlich kürzer warm, als der Gegner. Sie kommen Minuten später auf den Platz und gehen früher (oder wie gegen WW) zeitgleich wieder in die Kabine. Das war bei Canadi so, auch bei Mintal und jetzt bei Keller.
    Hat das Gründe, die mir nicht bekannt sind? Ist das immer so, dass die Heimmannschaft nach der Gastmannschaft das Spielfeld betritt? Hat das was mit Anstand oder so zu tun? Oder ist das Taktik?

    Ich hatte in den Heimspielen immer den Eindruck, die Spieler bolzen ein bisschen am Platz hin und her, danach (teilweise grottige) Schüsse aufs Tor, am Ende noch zwei kurze Sprints vor dem Fanblock – das war’s. Die Gegner machen das regelmäßig ganz anders, mit richtigen Sprints über den halben Platz. Ich kenne das aus meiner aktiven (Amateur-) Zeit auch so. Ich hab das auch gebraucht, damit ich bei Spielbeginn auf „Betriebstemperatur“ war. Hat sich da was in der Sportmedizin verändert?

    Ach ja, noch was: Warum gibt es beim Aufwärmen der Ersatzspieler während des Spiels immer Kommandos von einem aus der Trainerteam, der die Übungen ansagt? Hat das physiologische Gründe? Ich dachte bisher, als Profi weiß man, wie man sich auf ein Spiel so aufwärmt, dass man sich nicht verletzt…

    Hier bei CU ist man doch gut vernetzt. Vielleicht habt ihr eine Begründung. Vielen Dank!

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  • Die Worte von Palikuca und Keller nach dem Spiel in recht ausführlicher Form im Video. Gerade Palikuca merkt man an, wie angefressen er ist. Haben sie schon mit der Mannschaft gesprochen? … Hab ich, jetzt, gerade, sehr direkte Worte!“

    Also ich kann die Analyse komplett nachvollziehen, man hat nicht das Gefühl die merken nicht was los ist, nur das abstellen ist auch auf dieser Ebene rätselhaft, das spürt man auch ein wenig.

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  • Die Negativrekorde des Clubs sind anscheinend immer wieder zu toppen. Es ist einfach unglaublich. Man hat es immer wieder im Hinterkopf, dass es noch schlimmer werden könnte, verdrängt es aber, da man kein Schwarzmaler sein möchte und sich nicht in die Reihe der Fans stellen möchte, die immer negativ denken. Aber dann passiert es eben doch. Wer steht denn am Ende alleine da? Es ist der Clubfan und sonst niemand, der den Scherbenhaufen vor sich liegen hat. Der Trainer, die Spieler der Mannschaft, das Management, die alle sind verschwunden, wenn alles schief läuft. Und wer bleibt übrig? Es ist der Clubfan. Nichts gegen Herrn Keller, aber wir wollen kein zweites Ingolstadt oder noch schlimmer, so abstürzen wie Kaiserslautern. Wie gesagt, wäre für mich die Zeit des Felix Magath fällig gewesen. Aber es wurde so entschieden wie es jetzt ist und muss jetzt weitergehen. Der Sturzflug muss beendet werden, sonst schlagen wir hart auf.

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  • Der erfahrene und leidgeprüfte Clubfan hat in den letzten 30 Jahren Situationen dieser Art x-mal gesehen. Es gilt nun Ruhe zu bewahren, aber auch den Ernst der Lage zu erkennen. Es gibt vielfältige Probleme.

    Erstens der Kopf, die Mannschaft hat ganz klar ein Mentalproblem. Schwierig für Keller, die Angst, Unverkrampftheit, das fehlende Selbstbewusstsein rauszubekommen.

    Zweitens gibt es x Totalausfälle. Behrens, Mühl, Dovedan, Medeiros, Kerk, Ishak – die sind in jedem Spiel schlecht. Kannste eigentlich nicht bringen. Es fehlen aber Alternativen.

    Drittens keine Führungsspieler. Behrens ist nicht nur auf dem Platz furchtbar, er führt nicht. Sonst niemand erkennbar.

    Viertens das Torwartproblem. Ob es Lukse löst, wenn er zurückkommt, kann bezweifelt werden. Auch Mathenia war vor seiner Verletzung übrigens wahrlich nicht fehlerfrei.

    Fünftens gibt es dann doch ein Qualitätsproblem. Ich revidiere meine bisherigen Äußerungen. Nein, das ist kein guter sondern ein überschätzter Kader. Wir stehen nicht zufällig auf Platz 16. Ich weiß nicht, ob man das Palikuca vorwerfen kann, mit Ausnahme von Medeiros gab es für alle Neuzugänge gute Gründe.

    Es ist aber auch nicht so, dass unser Kader schlechter ist als unsere Konkurrenz (also das letzte Drittel der Liga 2). Und von Keller halte ich viel. Es ist ein Cocktail von Problemen, aber noch ist alles möglich. Schleusener und Marggreitter werden gefühlte Neuzugänge sein wenn sie wieder voll belastbar sind. Bis Weihnachten holen wir hoffentlich noch 3-4 Punkte. Mehr ist nicht zu erwarten.

    Und dann muss dieser Kader AUSGEDÜNNT werden. Ein Kardinalfehler Palikucas ist die Größe des Kaders. Das sind mindestens 5 Spieler zu viel. Falls man Medeiros, Petrak, Ishak, Fuchs etc. nicht losbekommt wird man um eine Trainingsgruppe 2 nicht umhin kommen.

    Ich befürchte, dass wir bis zum 33. oder 34. Spieltag gegen den Abstieg kämpfen werden. Und dann wird uns auch finanziell das Wasser wieder bis zum Kopf stehen. Ich glaube allerdings, dass wir nicht absteigen werden.

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    • Kaum ist etwas Geld in der Tasche gewesen, wird das tief versenkt. Nach dem Abstieg in die 3. Liga dürfen wir dann wieder das „Wir haben kein Geld“ Lied hören.
      Der Clubkreislauf geht in etwa so:
      – schlechte Mannschaft/schlechter Trainer
      – kein Geld
      – schlechte Mannschaft/schlechter Trainer
      – kein Geld
      – im Vergleich gute Mannschaft: Aufstieg
      – Kein Geld für Verstärkungen
      – Abstieg
      – Geld für Verstärkungen versenkt
      – Abstieg
      – erst reicht kein Geld
      – noch schlechtere Mannschaft/noch schlechterer Trainer
      Warum tun wir uns das noch an?
      Ist doch klar im Clubkreislauf sichtbar, das man das Kapital langsam und behutsam hätte investieren können, als schnell und hopplahopp.

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      • Black Monday.
        Jetzt schon den Teufel der 3. Liga an die Wand zu malen, ist doch viel zu früh.
        Es doch noch nix passiert.

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            • Und Stand nächster Montag ist es wohl nicht besser. Doch, vielleicht Relegation gegen Braunschweig. 😉
              Dann brennt selbst mit einem Sieg gegen Kiel gegen Dresden möglicherweise nicht nur der Christbaum. Gerade weil wir der Club sind muß man den Teufel an die Wand malen.

              Wo ist eigentlich der Mentaltrainer?

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  • Das Hauptübel sind die fehlende Schnelligkeit mancher Spieler und das langsame Aufbauspiel. Von besagten Spielern wie Margreitter, Erras, Mühl und Behrens spielen zwar zur Zeit nur die letztgenannten, aber entscheidend ist, dass Behrens die gesamte Mannschaft mit dieser Spielangst infiziert hat. Das geht zurück bis ins Abstiegsjahr. Die Mentalität der Mannschaft muss durch eine neue Hierarchie mit Hilfe eines echten Spielgestalters, eines souveränen Abwehrchefs und eines sicheren Torwarts neu aufgebaut werden. Sonst wird das nichts. Doch offenbar haben der Sportchef und der Trainer Angst vor der Behrens-Lobby. Auch die Fans kleben an Denkmälern.

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  • Wie findet ihr den jüngsten Entschluß der Mannschaft nach dem Wehen Spiel nicht mehr mit der Presse zu reden, angeblich um sich mehr auf ihre Aufgaben zu konzentrieren? Machen es sich die Spieler da etwas zu einfach oder sinnvoll?

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    • Hm. Geis und Mathenia scheinen sich ja nicht an diese Absprache zu halten.
      Was die These, dass die Mannschaft an einem Hierarchieproblem krankt, unterstreicht.
      Leibold und Möhwald waren wohl auch sehr wichtige Kabinenspieler.
      Und dicke Freunde von Behrens und Kerk, wie man lesen konnte. Surfen und so.
      Der Aufstieg war zweifelsohne auch ein sympathisches 11-Freunde-müsst-Ihr-sein-Ding.

      Möhwald ist nun schon länger weg.
      Leibold hatte eine für den HSV kulante Ausstiegsklausel.
      Kerk ist nicht mehr Kerk.
      Behrens ist noch Kapitän, spielt aber keineswegs so.
      Mathenia ist langzeitverletzt.
      Margreitter gefühlt auch.
      19 Pünktchen in Liga eins.
      Ein Abstiegskampf, der keiner war.
      Die Neuen vermissen so etwas wie ein Mannschaftsgefüge.
      Geis qua Position auf dem Platz und qua Persönlichkeit potenzieller Kapitän.
      Taktik-Nerd Canadi hat Hierarchie-Problem nicht gelöst.
      Der Mentaltrainer aus den Bergen war wohl auch nicht so toll.
      Bitte basteln Sie aus dem Haufen eine Mannschaft, Herr Keller…

      Alles nur Spekulatius natürlich.
      Aber ein gravierendes Qualitätsproblem haben wir meiner Meinung nach nicht.
      Der Kader sollte durchaus reichen, um den Klassenerhalt rechtzeitig einzutüten.
      Wenngleich die Situation keinesfalls schönzureden ist, denn diese ist brisant.

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  • @fränki Also für mich hat der Club ein Qualitätsproblem. Wenn ich Spieler wie Mühl, Handwerker, Kerk, Behrens und Margreitter sehe. Mühl ist langsam und im Spielaufbau eine einzige Katastrophe. Handwerker dito. Behrens ist kein Führungsspieler und steht seit über einen Jahr meist neben sich. Kerk nur noch ein Schatten seiner selbst. Margreitter wie Mühl viel zu langsam und im Spielaufbau ebenfalls schlecht. Das einzige was ich Margreitter zu gute halte ist, seine Torgefährlichkeit bei Ecken und Standards. Ich kann es nicht mehr hören, dass sie nicht den Kopf frei haben oder ein Mentalitätsproblem haben. Die Mannschaft steht auf Platz 16 in der 2. Liga und hat am Sonntag gegen den Tabellenletzten 2:0 verloren. Diese Mannschaft hat alles nur keine
    Qualität.

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    • @Harald

      Mühl, Margreitter und der damals torgefährliche Behrens haben vor zwei Jahren diese Liga gerockt.

      Denke schon, dass eine Antwort im Innenleben der Mannschaft zu finden ist.
      Natürlich fehlen auch die Siege, welche die Mannschaft zusammenschweißen könnten.
      Letzten Endes eben Menschen wie Du und ich.

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      Antwort
      • @fränki

        Also, das Mühl die Liga gerockt hat soll wohl ein Witz sein..
        Er war vielleicht oberer Durchschnitt aber mehr nicht!
        Irgendjemand hat ihm sowas wie Du sagst anscheinend damals erzählt und davon hat er sich nie mehr erholt und hält sich heute noch für einen verkannten Star, sorry!

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        • @ HOLLI

          Im Verbund mit Margreitter hat er das (für sein damaliges Alter) gut gemacht in der Aufstiegssaison, find‘ ich. „Gerockt“, ok, vielleicht die falsche Vokabel. 😉

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  • @fränki Das war vor 2 Jahren. In der Bundesliga sind sie krachend gescheitert. Was gerade Behrens und Mühl in dieser Saison geleistet haben, reicht nicht mal für die 2.Liga. Das meine ich natürlich nur auf den Fußball bezogen. Diese Spieler bringen den Club auf lange Sicht nicht mehr weiter. Wir haben immer gesagt, die Mannschaft hat Qualität aber werden Spiel für Spiel eines besseren belehrt. Die Mannschaft wurde von den Fans über ein Jahr in Watte gepackt damit muss jetzt Schluss sein.

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    • @Harald

      Aber schau‘, die derzeitige Mannschaft ist in ihrer Zusammensetzung nicht mehr die Mannschaft von vor einem Jahr. Der Umbruch war größer als geplant. Auch oder vor allem in Sachen Mannschaftsgefüge.

      Das deutliche Nicht-Bestehen in der Bundesliga dürfte auch an Mühl (hat dann aber ordentlich gespielt unter Schommers, unter anderem gegen BVB sowie Bayern) und an Behrens nagen. Aber irgendwann ist natürlich mal gut. Und es wird ohne Zweifel Zeit, dass sie wieder Leistung bringen, klar. Das seh ich ja wie Du.

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    • Genau! Schluss mit Schonzeit! Draufhauer auf die Versager! Pfeifkonzerte! „SCHAISMLJONÄRE!!“, „WIR HAM DIE SCHNAUZE VOLL!!“ und „AUSSER-KELLER-KÖNNT-IHR-ALLE-GEHN!!“ Und dann leffds? Ganz bestimmt..

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      • Das ist aber die Gradwanderung, es gibt Spieler, dass sie alle gut verdienen ist ja kein Geheimnis, die ungerne die Komfortzone verlassen. Es ist die Gradwanderung zwischen Kick Ass und streicheln, es ist Leistungssport damit Spieler an und über ihre Grenzen gehen, das müssen alle, die um den Aufstieg oder gegen den Abstieg kämpfen. Ich habe bei unseren Spielern nicht das Gefühl dass sie aus der Komfortzone rauskommen. Man kann sich in einer Mannschaft auch ganz gut verstecken. Bei unseren Spielern habe ich ziemlich genau dieses Gefühl, das zeigt mir schon wie sie den jungen Torwart völlig alleine gelassen haben und sie nichtmal den Hype um Marek Mintal irgendwie tangiert hat, es kam auch da nichts und danach verstecken. Beschimpfen nein, aber ich glaube diese Truppe braucht eher eine härtere Hand, damit da mal mehr Leistungsbereitschaft kommt.

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        • Schon gut möglich. Die härtere Hand sollten dann aber halt die Verantwortlichen auspacken, wenn sie die Notwendigkeit sehen. Fans sollten nach meinem Verständnis zumindest während des Spiels immer primär unterstützen. Nach Abpfiff meinetwegen dann mal gellendes Pfeifkonzert (oder auch vorher z.B. bei renitenten Einzelspielern, die demonstrativ ihre Vertragsauflösung erzwingen wollen).

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  • @ Dude Ja, am besten wir stecken den Kopf in den Sand und hoffen auf ein Wunder. Die Blockade im Kopf oder das Mentalitätsproblem wird bei den Spielern schon verschwinden. Die Qualität ist ja vorhanden. Man muss nur die Tabelle drehen dann steht der Club auf Platz 3 und nicht auf Platz 16.

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    • Da hast Du aber das, was der Herr Dude geschrieben hat, nur grad mal überflogen und reflexhaft reagiert, oder?
      Ich ertappe mich neuerdings dabei, dass ich oft an Höher und den Spieleraufstand denke…

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      • +1 das geht mir genauso. Ich spiele dauernd durch, wen ich sofort entlassen würde.
        Das ist seltsam, das es so etwas irgendwie in diesem Geschäft gar nicht gibt.
        Dovedan wäre auf jeden Fall der erste Kandidat. Das ist typisch: Wenn der Club mal wirklich viel Geld für einen Spielertransfer ausgibt, dann ist die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns so eines Geschäfts nahe bei 100%.
        Der Österreicher ist sich wohl zu Schade für die zweite Liga und schon gar für Abstiegskampf. Das sieht man deutlich an seiner Körperhaltung und der völligen Teilnahmslosigkeit und zur Schau getragenen Unlust, schon über viele Spiele hinweg und jetzt auch über drei Trainer hinweg.

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        • Wir können ja in Anlehnung an die Adventszeit jeden Tag ein Türchen öffnen und schauen welcher Streichkandidat zum Vorschein kommt. Wobei der Kader dann komplett leer wäre bis Weihnachten. 🙂

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        • Naja gar nicht geben, ist so nicht. Die Verträge geben halt eine Entlassung nicht her bzw. bezahlen muß der Verein trotzdem.
          Im Moment läuft das dann mit Spielergruppe 2. Nicht umsonst wollten damals einige Spieler gegen den Club klagen als sie von Bornemann aussortiert wurden und mit der 2. Mannschaft trainieren mußten.
          Und natürlich ist immer die Frage, wie die Qualität im Nachwuchs aussieht und wie weit sie sind. Ich denke, in Liga 2 gibt es da noch die Chance, sie ins kalte Wasser zu werfen. Aber eben auch nicht mit einer kompletten Gruppe wie damals. Da muß wenigstens ein Teil der erfahrenen Spieler Leistung bringen und auch mal mehr ackern, um die Fehler der jungen Spieler zum Teil abzufangen.

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  • Oh Mann ich hoffe die Spieler haben jetzt endlich kapiert dass das purer Abstiegskampf ist .Wobei ich mir das bei Spielern wie Dovedan und Mederios nur sehr schwer vorstellen kann.Aber hat nicht Dovedan vor der Saison gesagt dass er nicht hierhergekommen ist um um Platz 6 zu spielen? Na da hat er ja schön Wort gehalten.

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  • Ich glaube nicht, daß die Spieler es kapiert haben. Alle verstecken sich so hinter dem Gesammten und der Presseboykott nenne ich es mal der Mannschaft seit dem Wehen Spiel zeigt mir schon, was für eine weinerliche Truppe das ist, aber ich wette die Frisuren sitzen.
    Es gibt in der Mannschaft auch keine Typen, die die Ärmel hochkrempeln und mit Taten voran gehen nicht nur mit Worten. Ich finde Makerazo hat gar nicht mal so Unrecht wenn man beginnt an die Revolution unter Höher zu denken oder Palikuca einigen klar und deutlich sagt, sie sollen sich einen anderen Arbeitgeber suchen. Trainingsruppe 2 ähnliches, ich glaube um wachzurütteln braucht es jetzt schon tiefere Maßnahmen. Man muß doch irgendwie 11 Spieler dabei herausbekommen die bereit sind an die Grenzen zu gehen. Der einzige der das bislangt zeigte in der Saison war eigentlich Jäger.

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    • Ich glaube nicht dass Palikuca der Richtige ist um die Mannschaft wachzurütteln, der schwankt ja selber schon bedrohlich.Vergleich mal das Video, dass du gestern(?) eingestellt hast und das, was mal zu Beginn der Hinrunde hier gepostet war.Damals breitbeinig in sich ruhend, jetzt beinahe schon herumtigernd beim beantworten der Fragen.
      Innerhalb der Mannschaft wird es eh den Einen oder Anderen geben, der weder mit der Mannschaftszusammenstellung noch mit der Trainerauswahl von Palikuca zufrieden ist.

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      • Ich glaube davon kann man es nicht ablesen. Aber so ein Mannschaftsgefüge ist rätselhaft. Keine Ahnung ob sie das Schiff auf Kurs bekommen.

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  • Der Fall ins Mentalitätsloch in die Hemmung und Versagensangst war das Spiel in Aue, als man zum Schluss des Spiels praktisch abgeschossen wurde. Bis dahin war zu erkennen, dass die Mannschaft in der Lage war, ein gutes Spiel aufzuziehen. Was nach diesem Spiel kam, war gar nichts mehr. Das Feuer, das noch vor diesem Spiel langsam gebrannt hatte ist ausgelöscht und es glüht nur noch. Es wird Zeit nachzuschüren und das Feuer wieder zu entfachen und nicht die Glut auszutreten. Man kann immer nur vor dem Beispiel Ingolstadt warnen, wie eine gute Mannschaft der 1. Liga plötzlich absackt und in der 2. Liga durchgereicht wurde. Herr Keller müsste jetzt eigentlich wissen, dass dieser Fehler ein zweites mal verhindert werden muss und wie er die Sache anpacken sollte.

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  • Irgendwie bezeichnend die Szene vor dem 0:2: Bevor Dornebusch überstürzt aus dem Tor rannte, gab es ein Missverständnis bei der Balleroberung im Mittelfeld zwischen Behrens und Geis, so dass niemand letzten Endes den Ball eroberte und Dornebusch überstürzt aus dem Tor rannte.

    Positiv finde ich, dass Palikuca diese Nicht-Leistung nicht schweigend hinnimmt, sondern der Mannschaft die Meinung geigt. Wie er das tat, weiß man nicht. Ob er die richtigen Worte fand, auch nicht.

    Positiv auch, dass Keller den Haufen in die Kurve schickte. Ein Anzeichen, dass er sich nicht alles gefallen lässt.

    Vielleicht sollte man Behrens und Geis in einem kleinen Raum einsperren. Mit einem Rähmla U von Mahrs Bräu. Oder gleich einer Kiste Bambergator von Fässla. Und gut is‘.

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    • Bambergator kann man im Kasten kaufen?! Da brauchts aber einen Waffenschein dafür?
      Obwohl, die Nichtleistung ist so frappierend, da kann man sich als Zuschauer nix mehr Schönsaufen.

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  • Jede Krise offenbart positive Seiten und die Vorweihnachtszeit eh Wunder!
    Dr. Schnabel vermeidet zusehends Eiseskälte und Zynismus, stattdessen treten Teddybären mit latenten
    Hang zur Herzenswärme zutage – Dauergast Juwe vollbringt mehr und mehr blitzgescheite Kommentare, die auch mal blind zu unterschreiben sind, obwohl sich bereits das Gerücht breit machte, er mutiere zum allzeit bereiten fleischgewordenen CU-Portal.
    Rechtsaussen Chlodwig versöhnt sich Virgil auf einem Parkplatz am Kanal. Beate streicht Bornemann endgültig von ihrer Tinderliste und wenn die Welt oder der Club untergeht, haben wir immer noch Studienrat Zenger, der unerbittlich auch zwischen tosenden Gezeiten, uns mit irgendwelchen Daten besänftigt.
    Alles nicht so schlimm, auf viele glorreiche Spieltage, ich glaube daran. Wenn nicht jetzt, wann denn …

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