Podcast: Nürnberg stürzt auf Relegationsplatz

Erneut spielt der 1. FC Nürnberg zu Hause alles andere als zweitligawürdig und verliert so am Ende vollkommen verdient gegen Wehen Wiesbaden. Wo es diesmal haperte und wieso der Glubb nicht wie erhofft um den Aufstieg sondern gegen den Abstieg spielt, bespricht Felix Amrhein mit Simon Strauß und Stefan Helmer (Clubfans United).

Dabei stellen sich verschiedene Fragen: Ist Hanno Behrens der Kapitän, den der FCN aktuell benötigt? Hat Robert Palikuca die Mannschaft zu sehr umgebaut? Was kann der 1. FC Nürnberg unternehmen um einen Abstieg in die 3. Liga zu verhindern?

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21 Gedanken zu „Podcast: Nürnberg stürzt auf Relegationsplatz

  • Die wichtigste Erkenntnis aus den Stellungnahmen des Podcasts:

    Die Mannschaft braucht „Führungsspieler“ !

    Frage:

    Wen definiert unsere sportliche Führung als „Führungsspieler“ und mit welchen Argumenten
    -Geld ?
    – sportliche Perspektive ?
    etc.,
    versucht man den oder die gesuchten
    „Führungsspieler“ zu verpflichten ?
    Sicherlich waren Simons und Galasek diese „Typen“, welche uns einmal gut getan haben –
    leider liegt dies schon Lichtjahre zurück.
    Daher sehe ich den kommenden Wochen sehr gespannt entgegen, welche „Maßnahmen“ unsere
    sportliche Leitung gedenkt anzugehen.

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    • Der Mannschaft fehlt Erfahrung, Abgebrütheit. Ein Typ, der alles erlebt hat, der bei erneutem 0zu1 nach 4 Minuten nicht zu zittern beginnt. Sondern durch Körpersprache und Mimik dem Gegner und den eigenen Jungs eindeutig klar macht, dass eine weitere Niederlage mit ihm nicht läuft. Und daraufhin mit Leistung voran geht.

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      • Behrens, Geis, Frey, Valentini…

        Eigentlich sollten wir solche Typen haben.

        Allerdings finde ich auch fraglich, ob Behrens noch der richtige Kapitän ist. Zumindest wäre er nach meiner Ansicht der erste des Stammpersonals, der ohne Qualitätsverlust rausrotieren könnte. Dazu sind Dovedan und Kerk derzeit Streichkandidaten.

        Aber vielleicht sollten wir es einfach mal mit Jäger (kämpferisch) oder Erras (spielerisch) für Behrens versuchen, oder vielleicht für Kerk/Dovedan und dafür Behrens weit nach vorne schicken, als Flankenrezeptor. Von Behrens gehen halt gerade keine Impulse aus, weil er mit sich selbst beschäftigt ist und zudem seine (Auf-)Stellung im Team wackelt. Mit Leistung voran gehen, das kann er derzeit einfach nicht, dazu fehlt die Leistung.

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    • Als ob man einen Führungsspieler mal so einfach kaufen könnte. Ein Standing muss man sich verdienen. Und wenn man die eigenen Führungsspieler demontiert zu Saisonbeginn und nur allzu bereitwillig fallen lässt für jeden Neuzugang, braucht man sich nicht wundern, wenn die Führung ihrer Kraft beraubt ist. Geis hatte man schon nach 2 Spielen für den Club zum Leader reden wollen, um jetzt festzustellen, dass er nix leistet, wenn es ans Eingemachte geht, um die Arbeit und nicht um die Kunst.

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      • Genau das ist leider auch mein Eindruck: man hat sehr wenig Ahnung davon, wie man eine Mannschaft als Mannschaft entwicklen muß, damit die Einzelspieler in der Mannschaft funktionieren. Und man hat auch nicht aufgepasst, daß die neuen Spieler charakterlich passen. Das haben Bornemann und Köllner aus meiner Sicht wesentlich besser gehandhabt.
        Und da liegt eben das Problem: wenn Palikuca wild drauf los verpflichtet, wird das gelobt. Wenn Bornemann niemand holt, wird das kritisiert. Dabei wird aber außer acht gelassen, daß irgendeine Verpflichtung, die sportlich vielleicht gut ist, aber nicht zur Mannschaft passt, das gesamte Team kaputt machen kann. Und damit hat man dann am Ende weit mehr verloren.
        Aber das haben wir ja eh. Es ist jetzt der xte Neuaufbau. Und vermutlich wird es für Palikuca sehr schwer, mit den verbliebenen Mitteln so nachzubessern, daß daraus wieder ein Team entsteht, daß sich gegen den Abstieg stemmt.
        Ganz zu schweigen davon, ob es überhaupt wieder gelingt, die Spieler zu einer Mannschaft zu formen, die Hierarchien zu entwickeln, die es braucht.

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  • Das nächste Blafasel-Interview eines Clubspielers, dieses Mal Sörensen. Muß man uns Fans noch immer weiter veralbern und für dumm verkaufen? Mir fällt es schwer die Nettiquette einzuhalten … Klappe halten und endlich auf normalen Niveau seinen Beruf ausüben und Fußballspielen, das wäre wichtig, statt jedes Mal aufs Neue zerknirscht auf eigene Fehler zu verweisen und „im nächsten Spiel wird alles besser“ zu versprechen.
    Schweigen wäre Gold! Murmeltierinterviews vor und dann nach den Spieltagen. Ich habs satt, aber sowas von.

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  • Ich finde vor allem diesen Satz von Sörensen bemerkenswert:

    „Spieler für Spieler betrachtet sind wir gut, alle wollen, man sieht es, aber dann machen wir ein paar Fehler und sind verunsichert.“

    Aha sie sind alle gut und wollen tun sie auch noch, löblich, dann frage ich mich nur warum man davon, wenn es darauf ankommt, aber nie etwas sieht?! Jedesmal lassen wir uns den Schneid abkaufen. Sogar vom Tabellenletzten im eigenen Stadion.

    Fußball ist ein Fehlersport, wer weniger macht gewinnt, keine Frage aber sich dann von „ein paar Fehlern“ verunsichern lassen? Ich glaube irgendwie ist es bei den Spielern noch nicht richtig angekommen wie diese Grütze, die sie spielen,von außen aussieht.

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  • Sörensens auffälligste Szene war neulich beim 0:1 gegen Bielefeld, als er bedächtig hinter und neben dem Bielefelder Vorlagengeber herlief, als freundlicher Gastgeber, darauf achtend keinen Körperkontakt herzustellen.
    Addi Furler wäre begeistert vom skandinavischen Traber gewesen.

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    • Traber des Monats…

      Die älteren werden sich erinnern. Habe mich zwar nie für Pferdesport interessiert, aber ich vermisse ihn irgendwie. Ein Stück Nostalgie 😉

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      • Wenn der Addi Furler damals die Sportschau-Begrüßung vornahm, wußte man sicher, es kommt wieder der weltbewegende Trabrennsport zur Geltung. Das führte sofort zu großen Unmut des Vaters: „Der scho wieder!“
        Die Chancen stiegen, daß man je nach Zeitpunkt entweder die Waltons, Unsere kleine Farm oder Enterprise im ZDF anschauen durfte.
        😀
        Immerhin weiß unsere Generation noch, was ein Sulky ist. 🙂

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      • Die gute alte Sportschau.. als dort noch Berichte von so seltsamen Sportarten wie Eis-Speedway gezeigt wurden.. Oder von Querfeldein-Radrennen (nein, nicht mit Mountainbikes!). Seh direkt diesen einen West-Berliner wieder vor mir, wie er im verdreckten Deutschland-Trikot sein Rennrad durch den Schlamm schleppt.. wie hieß der doch.. ah: Mike Kluge!

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          • Und im Golf Entwicklungsland Deutschland (Wir von je her Schwellenland im Vergleich zu UK, USA, Australien usw. ) damals immerhin ab und zu Bernhard Langer, der auf der Senior Tour immer noch Millionen verdient, ein absolutes Vorbild an Disziplin, ja fast schon Askese. Er spielt immer noch Weltklasse, obwohl er die Athletik die man heutzutage braucht nicht mehr hat (die schießen heute bis 400m und sparen sich so Schläge). So jemanden hatten wir nie mehr.

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            • Rauschenbach beim Boxen und Eiskunstlauf, Furler und Fritz Klein Trabrennen und Pferdesport, Werner Zimmer Leichtathletik, Huberty Fußball oder Manfred Vorderwühlbecke beim Wintersport.
              Nur wer hat denn den Langer interviewen dürfen? Stanjek?
              Heutzutage darf jeder Alles kommentieren, das waren damals echte Spezialisten, die sich echt auskannten mit den jeweiligen Sportarten und darin selber aktiv waren.

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                • Der Valerien war doch ZDF und nicht ARD Sportschau.

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                • Glaube sogar der Stanjek aber wir haben bis heute keine vernünftigen Golf Reporter, wenn man es mal mit den USA vergleicht.

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  • Danke für den Podcast an Jakob, Stefan und Simon. Ich bewundere Euren unermüdlichen Einsatz für die Breichterstattung um den FCN 2019/2020. Ich bin etwas langsam von Begriff und habe mir den aktuellen Podcast deshalb dreimal angehört. Trotzdem will Euch jetzt in etlichen Punkten widerprechen und diese auch mal deutlicher formulieren, als Ihr offensichtlich im gesprochenen Wort wollt oder könnt:
    – Teamhierarchie: Die wude von Canadi bewusst zerstört. Eine neue hat sich nicht gebildet, konnte sich auch gar nicht bilden, weil die Mannschaft ganz offensichtlich nicht zueinander findet.
    – Fitness und Laufleistung: Seit Monaten sind wir jedem Gegner in der Laufleistung deutlich unterlegen. Nach hinten raus haben wir ganz offensichtlich wegen gravierender körperlicher Defizite und großer onzentrationsmängel mehr Punkte verschenkt als gewonnen (Heidenheim, Rgensburg, Aue).
    – Spielerische Defizite. Die ziehen sich durch die gesamte Saison, wurden allerdings durch die glücklichen (Dresden) und überraschenden (Hannover, wegen eines noch desolateren Gegners) zwei Auswärtsiege übertüncht. Fußballerisch zufriedenstellend waren allenfalls die Spiele gegen Osnabrück und Heidenheim (1.Hälfte) und in Ansätzen gegen Regensburg.
    – Führungsspieler: Geis sollte es wohl bei Canadi sein, schaffte es aber nicht. Behrens sollte es bei Canadi nicht sein, will es aber, kann es aber im Moment nicht leisten, weil ihm niemand folgt. Seine Kumpels Möhwald (schon letzte Saison), Leibold (diese Saison) und Kerk (aktuell völlig ohne Aufrag) sind weg, sonst hat er offensichtlich keine im aktuellen Team. Andere Führungsspieler bieten sich qua Leistung oder Persönlichkeit nicht an – zudem fehlt Magreitter, der sicher immer nich großes Standing in der Mannschaft hat seit Wochen.
    – Kaderpolitik (und damit zur Verantwortung des Sportvorstandes).
    Ewerthon wurde nach meinen Information ohne Not und ohne Wechselabsichten des Spielers vom Hof gejagt. Wenn sogar ich das weiß, warum wird das nicht auch mal thematisiert.

    -Löwen: Einer, der weg wollte und dem Verein auch viel Geld eingbracht hat. Seine zentrale Rolle auf dem Feld als Arbeitstier zwischen den Linien UND zweikampfstarker, körperlich robuster und fußballerisch starker Kreativspieler ist im aktuellen Kader von niemandem besetzt. An seinem Fehlen/Nichtersatz krankt unser Spiel im Mittelfeld- sowohl defensiv, wie offensiv. Klar, wir haben von der Hertha 7k für ihn bekommen, aber wir haben bis heute keinen Ersatz auf seiner Position. In meinen Augen ein Fehler des Sortvorstandes.
    -Möhwald. Der ist zwar noch länger weg (seit dem Aufstieg), aber auch seine Rolle/Funktion innerhalb der Mannschaft ist bis heute nicht ersetzt. Teile übernimmt Geis (Ecken, Freistöße), aber seine spielerische Klasse und seine mitunter genialen „tödlichen“ Pässe vermisse ich bis heute in unserem Kader. In meinen Augen ein weiteres Versäumnis unseres Sportvorstandes, in dieser Kaderlücke Abhilfe zu schaffen.
    – Sturm. Meidoros und Hack sind launische Künstler. Frey ist übermotiviert und in meinen Augen aus genau diesem Grund abschlussschwach, ein guter Stürmer bringt gegen Wiesbaden den Abpraller nach Geis-Freisstoß ins Tor. Und dann gewinnt der Club das Spiel.
    Gesamtsituation: Der Club steht zurecht da, wo er in der Tabelle steht. Die aktuelle Mannschaft hat mich aktuell trotz DK als Unterstützer verloren – ich bin also mitverantwortlich für die kurzen Einlasszeiten in der Nordkurve, weil ich die Anfahrt aus Würzburg gar nicht mehr auf mich nehme. Belschanov hat die entsprechenden Daten der Heimbilanz der aktuellen und der letzten Spielzeit benannt. Dass muss man sich wirklich nicht länger antun – da kann man auch die örtliche Fußballkneipe aufsuchen.
    -Was mich immer wieder und immer noch überrascht, wie die aktuelle sportliche Situation sowohl im Podcast als auch im Blog schöngeredet wird- die in meiner Wahrnehmung wirklich substantiellen Beiträge von Alexander Endl, Armin und Xxandl ausgenommen, und natürlich die vom ewigen Grantler Herbertgebert, den ich beim nächsten Heimspiel hoffentlich mal wieder live sehen werde – ich drohe hiermit meine Anreise zum heimspiel gegen Kiel an.
    Ist jetzt doch sät geworden, aber das musste jetzt alles mal raus. Sorry, an die, die sich von diesem Beitrag eines genervten Fans genervt fühlen.

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    • Ich bin da bei dir – nicht ob des Lobs, sondern inhaltlich. Wobei man der Vollständigkeit halber durchaus auch Köllner und Bornemann in die Kritik nehmen muss. Die Demission von Löwen hat Köllner vielleicht schon die Hoffnung Nicht-Abstieg gekostet – da sind wohl zwei Dickschädel aufeinander geprallt, wobei Köllner Löwen mehr gebraucht hat als umgekehrt, aber das wollte der Oberpfälzer nicht wahr haben. Und dass wir einen Möhwald-Ersatz wie bspw. Geis gebraucht hätten, war ein „Fehler“ von Bornemann, der sich damit leicht hätte aus der Kritik nehmen können.

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    • Aber es beruhigt mich dann doch sehr, dass die unterschiedlichen Sichtweisen auch in Podcast und in der Redaktion doch wahr genommen werden. Ich meine das überhaupt nicht wertend. Ich freue mich nur, dass die Differenzierung statt findet.

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  • Der kleine Hoffnungsschimmer ist, beim VFB müssen wir das Spiel nicht machen, kein tief stehender Gegner und werden mehr Räume für Konter bekommen, vielleicht gibts ja mal wieder einen Glückstag wie in Hannover und die Schüsse kommen aufs Tor. Daran würde ich gerne glauben 🙂

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