Fünf Gegentore sind drei zu viel

Am 16. Spieltag kann der 1. FC Nürnberg den Negativtrend wie erwartet beim VfB Stuttgart nicht stoppen und verliert 1:3

Zu viele Gegentore

2. Spieltag 2019/2020
3 : 1  

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Archiv: VfB

Es ist eine Binsenweisheit, dass man im Fußball zum Siegen mehr Tore schießen muss als der Gegner. Das weiß der Wettfreund, wenn er seine Sportwetten Bonus Angebote nutzen will, und das gilt beim Club im Besonderen, weil der FCN derzeit derart viele Tore kassiert, dass die Chance mehr Tore als der Gegner zu erzielen ohne Messi quasi aussichtslos ist. Auch wenn der VAR gleich zwei Stuttgarter Treffer (zu Recht) aberkannte, denn es blieben noch drei reguläre am Tableau.

Kellers Ansatz, den Laden dicht zu machen, schien zunächst aufzugehen. Der VfB mühte sich, doch den Treffer machte der Club. Ein Geistesblitz von Geis auf Frey und dessen humorloser Abschluss gegen Ex-Clubberer Bredlow genügte, um beim VfB die erste Halbzeit zu gewinnen. Zwei Tore des VfB mussten dabei allerdings kassiert werden, einmal wegen Abseits, einmal aufgrund eines vorausgegangenen Fouls. Beides sicher korrekt korrigiert, vor allem das Stürmerfoul aber dann doch eine Frage der Sinnhaftigkeit des VAR, den man einst nur als Korrektiv für klare Fehlentscheidungen oder nicht zu erkennende Vergehen eingeführt wurde. Das ist wohl längst passé. (Kommentar zum VAR hier)

Ebenso sachlich richtig dann der nächste VAR-Moment – bei dem auch gleich das Spiel in Halbzeit 2 komplett kippte. Als der VfB schon fast in Verzweiflung anrannte, intervenierte der Köllner Souterrain und hatte ein Handspiel von Schleusener nach einer Stuttgarter Ecke gesehen. Der hatte zwar dabei sicher keine Absichten, noch vergrößerte er willentlich seine Körperfläche, aber das ist ja auch längst passé.

Sonst kam es, wie es kommen musste: Nach dem verwandelten Elfmeter brach der Club – wie schon oft in der Saison – nach Rückschlag auseinander und musste nur 60 Sekunden später den Rückstand hinnehmen. Diesmal hätte der VAR auch wieder eingreifen können, vielleicht sogar müssen, so wie das bisher gehandhabt wurde. Doch der Umstand, dass es im Vorfeld des Tores einen harten Check gegen Geis gab, der den sogar zur verletzungsbedingten Auswechslung zwang, führte nicht zum nächsten Review und der Keller blieb stumm.

Lohkemper hatte noch einmal die Chance aus dem Nichts auf das 2:2 (67.), nachdem Frey ihn perfekt einsetzte, doch der schoß frei vor Bredlow im Fallen daneben. Das 3:1 durch Ex-Clubberer Förster dann die Entscheidung. Hochverdient nach Spielanteilen und Chancen, keine Frage.

Beim Club mag man die Einstellung nicht bemängeln, aber die Unzulänglichkeiten in allen Mannschaftsteilen doch frappierend. Nach vorne enorme Fehlerquote im Passspiel (nur 53 % angekommene Pässe), nach hinten ist man nicht in der Lage, trotz deutlichem Fokus auf die Defensive, über 90 Minuten halbwegs fehlerfrei zu bleiben. Exemplarisch Mühl, der lange viel wegverteidigen konnte, beim 2:1 aber Gomez nur Geleitschutz gab.

Freys Interview nach dem Spiel erfrischend ehrlich, der sich über sein Tor als das Ergebnis harter Arbeit durchaus zufrieden zeigte, sich aber natürlich nicht freuen konnte. Ihn störte sehr, dass man über 45 Minuten lang es nicht schaffte – selbst als man noch führte – einfach mal den Ball laufen zu lassen und so für Entlastung zu sorgen. Frey wusste aber auch, dass man in den verbleibenden zwei Heimspielen nun einfach irgendwie punkten muss – und das sei nun mal in jedem Spiel auch möglich, immerhin ist es ja einfach nur Fußball. Danach warte in der Vorbereitung zur Rückrunde richtig viel Arbeit auf alle. Dies bekommt eine besondere Bedeutung, wenn einem am Ende des Spiels heute die Kraft tatsächlich gefehlt habe – wie Frey konstatierte.

Der Spieltags-Thread (Twitter)

Die PK nach dem Spiel (YouTube)

Daten & Fakten

Anstoß: 20:30 Uhr / Stadion: Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart
Schiedsrichter: Robert Schröder
Zuschauerzahl: 48.971 Zuschauer

Aufstellung

Dornebusch – Valentini, Sörensen, Mühl, Handwerker – Jäger, Behrens, Geis, Schleusener, Lohkemper – Frey

Bank: Willert (Tor), Nürnberger, Dovedan, Cerin, Kerk, Medeiros, Zrelak

Steckbrief Clubfans United

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63 Gedanken zu „Fünf Gegentore sind drei zu viel

  • Die erste Hälfte war defensiv ordentlich, es schien als wäre das Momentum auf unserer Seite.

    Die zähen VAR-Unterbrechungen werden immer mehr zum zeitraubenden Stimmungskiller.
    Und wenn man schon von der ursprünglichen Linie abweicht, nur bei klaren Fehlentscheidungen zu intervenieren, dann bitte aber auch konsequent.
    Das 2:1 darf unter diesem Aspekt nie und nimmer zählen – Geis wird aus dem Spiel gecheckt. Meinetwegen unabsichtlich, dennoch Foul und damit ein irregulärer Treffer.

    Die erschreckendsten Zahlen des Spiels drehen sich um die gespielten Pässe.
    Absolut ebenso wie die angekommene Quote.

    VfB
    763 Pässe
    652 angekommen
    85%

    Club
    257 Pässe
    137 angekommen
    53%

    Der Club schafft nur ein fünftel so viel angekommene Pässe wie Stuttgart. Das war auch mehr als deutlich zu sehen.

    Jens Keller hat viel zu tun. Mögen seine Spieler, wie er gebetsmühlenartig wiederholte, sehr viel investiert haben im Spiel gegen den Ball. Es war nicht genug.

    Und es wird höchste Zeit, wieder mit dem Ball zu spielen (Gruß an Heinz Höher nach oben und an Julian Nagelsmann gen Osten).

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  • Mir kommen gerade Günther Kochs Worte aus der Schlusskonferenz 1999 in den Sinn. „Wo bleibt eure Ehre?“……

    Auch damals geschah übrigens das Unvorstellbare!

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  • „aber dann doch eine Frage der Sinnhaftigkeit des VAR, den man einst nur als Korrektiv für klare Fehlentscheidungen oder nicht zu erkennende Vergehen eingeführt wurde. Das ist wohl längst passé.“

    diese Feststellung wird nicht dadurch richtiger dass sie ständig wiederholt wird.Im Falle eines erzielten Tores, wird dessen Entstehung, immer gecheckt-und das seit Einführung des VAR.

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    • Lieber Christian

      leider trägt aber auch die – wenn auch sicher wohlgemeinte – Belehrung nicht zur Klarheit bei. Ich führe gern aus und zitiere niemand geringeres als die DFL (https://www.dfl.de/de/aktuelles/fragen-und-antworten-zum-video-assistenten/)

      Bei welchen Situationen kann der Video-Assistent eingreifen?

      Diese Möglichkeit gibt es in vier Fällen:

      – Torerzielung (Foul, Handspiel, Abseits und andere Regelwidrigkeiten bei oder im Vorfeld der Torerzielung)
      – Strafstoß/Elfmeter (nicht oder falsch geahndete Vergehen)
      – Rote Karte (nicht oder falsch geahndete Vergehen)
      – Verwechslung eines Spielers (bei Roter, Gelb-Roter oder Gelber Karte)

      Voraussetzung für ein Eingreifen des Video-Assistenten ist jeweils, dass nach seiner Einschätzung eine klare und offensichtliche Fehlentscheidung des Schiedsrichters auf dem Platz vorliegt. Ist eine solche, klar falsche Wahrnehmung des Schiedsrichters auf dem Platz nicht gegeben, darf der Video-Assistent nicht eingreifen. Der Video-Assistent ist also nicht dazu da, eine bessere Entscheidung zu finden. Auch wird es weiterhin Szenen geben, die nicht eindeutig aufzulösen sind. Der Video-Assistent soll den Fußball ein Stück weit gerechter machen.

      Ohne die Perspektive des Schiris in dem konkreten Fall (Foul an Behrens vor Torerzielung) bisher nochmal analysiert zu haben ist doch die Frage, ob es bei dem Vorfall dann eben doch um eine „klare und offensichtliche Fehlentscheidung“ handelt, denn wenn es nur eine „falsche Wahrnehmung des Schiedsrichters auf dem Platz“ war, „darf der Video-Assistent nicht eingreifen“ und damit auch kein Review empfehlen.

      Wir befinden uns also wohl (mal wieder) im Bereich zwischen „Clear and obvious error“ und „serious missed incident“, den die Kollegen bei Collinas Erben in den Thread einmal schön plakativ beschrieben: https://twitter.com/collinaserben/status/1105103860295704576

      Ist es also in dem Fall eine
      „— Falsche Wahrnehmung → Clear and obvious error → Review-Empfehlung.“
      oder
      „— Fehlende Wahrnehmung → Serious missed incident → Review-Empfehlung.“

      Wenn ein Schiedsrichter mit freien Blick auf die Szene die Aktion von Gomez gesehen hat – und das musste er sehen, da er freien Blick hatte – dann frage ich mich schon, wie man hier überhaupt noch ein „falsch“ oder „fehlend“ von jeder beliebigen Überprüfung abgrenzen kann. Ziel ist ja immer noch – siehe oben DFL – nur offensichtliche Fehlentscheidungen zu korrigieren und nicht jede Wahrnehmung des Schiri zu überprüfen. Letzteres ist aber doch wohl längst gängige Praxis geworden.

      Ich verstehe den Wunsch, es auf einen Nenner zu bringen mit dem VAR. Die Spielregeln sind aber zwischenzeitlich durch ständig modifizierte Auslegungen verändert worden und der Geist der Regel bei Einführung des VAR, wirklich nur grobe Böcke zu vermeiden, ist einem universellen Generalanspruch an Gerechtigkeit in allen Belangen gewichen. Allerdings einer nicht nur einem trügerischen, sondern sogar widersprüchlichen Gerechtigkeitsbegriff, denn wenn nur ‚dann‘ alles überprüft wird, wenn ein Tor fällt, es aber nicht überprüft wird, wenn die Szene vorher abgepfiffen wurde – es also gar nicht zum Tor kam -, ist das Resultat so, dass ständig nur Tore aberkannt werden, aber keine Tore wiederhergestellt werden.

      Simples Beispiel: Ist der Ball über der Linie im Seitenaus, bevor der tödliche Pass zum Tor gespielt wird, wird das Tor annulliert. Wird der Ball aber als Aus gewertet, obwohl der Ball gar nicht im Aus war, wird das Tor ja nicht nachträglich gegeben, sondern der Pfiff zum Einwurf ist nicht zurücknehmbar. Die gleiche Szene, keine Gerechtigkeit. Und diesem Spannungsfeld begegnet man nicht etwa mit Vernunft und Fingerspitzengefühl, sondern durch noch mehr Regeln und Unter-Regeln und Auslegungen und Proklamation, dass doch nun alles viel einfacher würde (und gerechter!). Siehe das Handspiel von Schleusener, das im Derby in ähnlicher Situation mit gleichem Pathos noch mit umgekehrten Ergebnis diskutiert wurde.

      Wie gesagt: Ich verstehe das Bemühen das alles auf einen Nenner zu bringen. Es gibt aber keinen. Und die Kritik daran, weil es eben sich als falsch auch anfühlt, obwohl in der einzelnen Szene vielleicht das richtige dann entschieden wurde, ist genau der Punkt, an dem sich der Sportfan derzeit so aufreibt. Sicher wird man sich irgendwann daran gewöhnen, aber im Ergebnis hat man nur noch ein zerpflücktes Spiel mit x Referenzszzenen, die man mal so mal so gepfiffen hat und deren Differenzierung dann im Detail nur noch VAR-Nerds erklären können, basierend auf Regeln und Auslegungen, die dann zwar schlüssig in sich richtig sein mögen, in der Sache aber dann doch zum Falschen führen, weil sie nicht auf das eigentliche Ziel einzahlen: Den Fussball insgesamt gerechter und transparenter zu machen, um seine Attraktivität zu fördern, indem man offensichtliche Schiedsrichter-Fehler eliminiert, die sonst ein Spiel entschieden hätten – und das sollte am Ende ja doch den Spielern vorbehalten bleiben. Derzeit hat man – bei aller Gerechtigkeit – daran mehr denn je berechtigte Zweifel.

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  • Die Übergangssaison wird zur Untergangssaison.

    Aktuell schwer vorstellbar, wie man sich trotz der Qualität aus dem negativ Strudel befreien will. Wobei sich auch die Qualitätsfrage immer mehr aufdrängt. Die Mentalitätsfrage scheint indes längst beantwortet.

    Es scheint, als sei der Weg mal wieder vorbestimmt und die Vereinshistorie wird um ein Deppenkapitel reicher. Widerstand zwecklos. Der Blick geht in Richtung FCK, 1860 und Co. Traurig, aber wahr.

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    • „Der Blick geht in Richtung FCK, 1860 und Co.“

      Unsere ExTrainer sind schon dort.

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      • Unser Ex Sportvorstand kommt vielleicht auch nach. Dann ist die Band wieder zusammen eine Klasse tiefer.

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  • Frage in die Runde: Glaubt jemand das der Club ohne die VAR Elfmeter Entscheidung und mit eventueller VAR Intervention beim Gomez Tor den Platz als Sieger verlassen hätte? Mit der gezeigten (Nicht)Leistung ab dem Zeitpunkt der glücklichen Führung? Mir fehlt da irgendwie die Phantasie das zu glauben. Klar, der Druck auf den VFB wäre mit jeder Minute größer geworden, aber wir haben ja nicht ansatzweise gefährlich gekontert. Also ich behaupte die Gegentore wären sowieso zwangsläufig früher oder später gefallen.

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    • Nein. Aber saldiert man die zweifelhaften Entscheidungen ist der VAR nur noch ein vollständig nutzloser Stimmungskiller.

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      • Da gebe ich dir absolut Recht. Spaß macht der, so wie er umgesetzt wird, nicht. Ohne ihn wäre das 1:1 allerdings schon früher gefallen, nämlich in der Situation als das Gomez-Foul vom VAR geahndet wurde.
        Aber wir können uns beruhigen, unsere Mannschaft erlöst uns von diesem Ärgernis, denn in Liga drei gibt es ihn nicht und dort wird er auch nicht so schnell eingeführt.

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  • Nur gut, dass es in Deutschland eine Winterpause gibt – man stelle sich nur vor, es würde durchgespielt. Dann müsste es der Club ja machen wie Arsenal heute und nach dem neunten sieglosen Spiel das darauffolgende gewinnen.
    Kaum vorstellbar, ein Dreier gegen Dresden.

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    • Da sieht man mal wieder, nicht jede Entlassung eines Trainers ist gerechtfertigt. Und der neue Sportvorstand sollte auch hinterfragt werden. Da sind in Düsseldorf schon einige nicht ganz saubere Dinge passiert. Und die Mannschaft ein … ausgenommen 1-2 Spieler, wenn ich so arbeiten würde, wäre ich schon lange gekündigt. Herr Keller tut mir leid. Vielleicht sollte man auch im gesamten Aufsichtsrat Profis installieren. Schöne Weihnachten.

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      • „Da sieht man mal wieder, nicht jede Entlassung eines Trainers ist gerechtfertigt“

        Canadis Entlassung in Frage zu stellen, hilft auch nicht weiter, so wie es sich jetzt darstellt, ist er der (Mit-)Verantwortliche für den Zustand des Kaders.

        Ein Trainerwechsel bringt selten sofortige Hilfe, es ist immer nur der Beginn einer Entwicklung. Und wenn ein rascher Erfolg eintritt, ist er nur selten von langer Dauer.
        Man vergleiche einfach die ungefähr zeitgleichen Trainerwechsel in den diversen Ligen: Beierlorzer, Gisdol, Reis, Kocak, ja, selbst Flick gehört dazu, da kann man doch auch kein belastbares Muster entdecken, so unterscheidlich, wie diese bislang verliefen.

        Eine Mannschaft ist keine Maschine, wo ich Bauteil X gegen Bauteil Y austausche und dann arbeitet das Ding wieder wie gewünscht. Das sind immer noch Menschen.
        Ich halte auch die Diener vor den Ultras nicht für förderlich, so kannst Du doch keine angeknackste Psyche wieder aufrichten.

        P.S. Eine Lösung weiß ich auch nicht.

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  • Ich habe das Spiel nicht gesehen, sondern selber mit meiner Hobby-Truppe gekickt. Nach Lektüre aller Beiträge hier ud im Spieltags-Thread war das wohl die richtige Entscheidung.
    Diese Ansammlung egozentrischer Künstler hat bei mir jeglichen Kredit verspielt. Es ist für mich die schlimmste Saison, die ich in über 40 Fan-Jahren erlebt habe. Vorstellbar sind für mich mit dieser Truppe weder ein Sieg gegen Kiel noch einer gegen Dresden. Vorstellbar ist nur noch der Abstieg in die 3. Liga.
    Verantwortlich für diese Entwicklung ist die Mehrheit im AR, die Köllner und Bornemann entlassen und den neuen Sportdirektor installiert hat.

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    • Manni,

      wir müssen endlich mal wieder ein Frustbier trinken!
      Aber so wie du dich anhörst, wird man dich in absehbarer Zeit nicht mehr im Stadion sehen.

      Vielleicht schaffen wir es auf ein Jahresabschlussbier ex Satdionbesuch. Dann wäre die Laune von uns allen wohl wesentlich besser.

      Ich bin da bei dir. Diese Truppe hat kaum mehr Kredit momentan.
      Wie immer beim Club, die Hoffnung stirbt zuletzt.

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    • „die schlimmste Saison in über 40 Fan-Jahren…“ – also wirklich schlimmer als die beiden Spielzeiten in den 90er Jahren, als wir zweimal hintereinander sportlich aus der zweiten Liga abgestiegen sind? (Ich bin noch nicht so lange Glubbfan, deshalb kann ich das nicht beurteilen…)

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      • Ja. Denn damals hatten wir noch Spieler die sich wenigstens mit dem Verein identifiziert haben. Was auch die Tatsache zeigt das einige von ihnen mit in die Regionalliga gegangen sind um den Karren wieder aus dem Dreck zu ziehen (Wiesinger, Baumann z.B.). Das hielte ich bei den Spielern heute für undenkbar.

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        • Baumann 90. Minute fünf Meter vorm Tor und Golz in die Arme und dann Abflug nach Bremen um dort Meisterspieler und Sportdirektor zu werden. Ich hab mich mit ihm definitiv nicht identifizieren können. Auch wenn er aus der Gegend stammt. Ein guter war er schon.

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  • Man ist nicht überrascht. Es lief genauso, wie es die meisten befürchtet haben. Sehr frustrierend aber, wenn man sich anschauen muss wie amateurhaft es beim Club zugeht. Was trainieren die eigentlich? Das schlimme ist, dass es einfach immer so weitergeht. Vielleicht müsste man Reinhold Hintermeier fragen, ob er bereit wäre die Mannschaft zu verstärken? Sollte diese Mannschaft bis zur Winterpause weiter so Spiele abliefern, so finde ich, muss endlich die Notbremse gezogen werden und Felix Magath die Sache in die Hand nehmen. Er würde der Mannschaft Kondition verschaffen, die sie offenbar nicht hat und Kampfeswillen einimpfen. Ansonsten sehe ich schwarz, wenn man in der Winterpause gar nichts macht.

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    Antwort
    • Sollte diese Mannschaft bis zur Winterpause weiter so Spiele abliefern, so finde ich, muss endlich die Notbremse gezogen werden und Felix Magath die Sache in die Hand nehmen.

      Daran hat Magath sicher so viel Interesse wie an einer 3. Schulter und nach den Engagements bei den Bayern, Premier League und China ganz sicher auch finanziell nicht nötig. Jetzt fehlt nur noch das Schreien nach Hans Meyer. NEIN es müssen jetzt wohl oder übel gegenwärtiges Personal die Probleme lösen oder absteigen.

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  • Die Mannschaft will, so viel ist erkennbar und das wohl einzige Positive an der derzeitigen Situation. Aber sie kann, ebenso für jeden erkennbar, nicht (mehr). Fast 1,5 Saisons ohne echte Erfolge haben den alten Spielerstamm völlig ihrer Leistungsfähigkeit beraubt. Und die Neuen mit in den Abgrund gezogen. Keller mag ein guter Trainer sein. Aber ein Wundermann, der den Kader in der kurzen Winterpause auf zauberhafte Weise neu erweckt, kann er nicht sein. Also ist ein erneuter und teurer Total-Umbruch unumgänglich. Ob dieser für den Klassenerhalt ausreicht, bezweifle ich. Sowohl vom Kampfvermögen wie auch der nervlichen Stabilität wirken unsere Jungs dafür nicht robust genug. Die Defensive ist nicht Zweitliga-tauglich. RP muss hier massiv nachbessern.

    Seit einigen Wochen kreieren wir jedoch auch kaum noch brauchbare Offensivaktionen, unser Sturm ist harmlos. Frey ackert zwar wie ein Wahnsinniger, erhält jedoch kaum verwertbare Vorlagen. Flügelspiel, Flanken oder Dribblings sind rar, ersticken meist im Ansatz. Der letzte Pass, oft schon der vorletzte, versanden. Wer von unserem offensiven MF strahlt Torgefahr aus? Welcher eingewechselte Offensive weckt Hoffnung auf Joker-Tore? Die Abwehr stärken wird für den Klassenerhalt nicht genügen. Denn wir müssen dringend Spiele gewinnen, lediglich Punktgewinne aus torlosen Unentschieden führen direkt in Liga 3. RP muss unbedingt auch im Offensivbereich nachlegen!

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    • Welcher Qualität bringende Spieler wird in unserer Situation zum Club kommen, wenn er befürchten muss in die dritte Liga abzusteigen ?

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      • Das wird exakt das Problem sein!

        Man wird höchstens noch abgehalfterte „Mentalitätsspieler“ wie einen Mölders u.ä. bekommen können, also Spieler, die sich den Winter ihrer eigenen Karriere nochmal ein halbes Jahr vergolden lassen und die Situation des Club wunderbar ausnutzen können.

        So langsam muss man sich wirklich fragen, ob man nicht doch besser damit fahren würde, ab spätestens Februar fünf bis acht Spieler aus der U21 auf den Platz zu stellen, die nichts zu verlieren haben und die totalen Bock haben, sich bei den Großen endlich beweisen zu dürfen.
        Im Hintergrund müssen dann die Planungen für Liga 3 so professionell wie irgend möglich laufen.
        Dovedan kann man im Winter zurück zum Aufstiegsaspiranten Heidenheim transferieren (0,8 Mio.), Petrak in die tschechische Liga (0,3 – 0,5 Mio.), Behrens nach Lübeck oder Bochum (0,25 – 0,6 Mio.), Mühl zu Schalke II (0,6 Mio.) usw. und mit den kärglichen Einnahmen den Ligabetrieb in der 3. versuchen zu stemmen.

        Und falls die U21-Spieler den Klassenerhalt schaffen sollten, dann bekommt jeder von ihnen (aber nur von ihnen!) eine nette Prämie.

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  • Wenn man ehrlich ist muss man feststellen, das es nach dem Trainerwechsel eher noch schlechter geworden ist. Denn nun ist auch das bißchen Offensivgefahr noch dahin. Das ein Trainerwechsel derart verpufft erlebt man auch extrem selten. Ich habe auch gar keine Idee wie das alles noch im Guten (sprich Klassenerhalt) enden soll. Definitiv muss extrem harte Grundlagenarbeit im physischen Bereich betrieben werden. Über die körperliche Fitness kommt dann vielleicht ein Leistungsschub. Personell wird sicher auch nachgebessert werden müssen, ich bin aber nicht sicher, ob man Robert Palikuca den letzten Notgroschen anvertrauen sollte. Er hat einfach dermaßen viel falsch gemacht, das mein Vertrauen in ihn und seine Gefolgsleute gen Null tendiert. Der Erfolg seiner „Brandrede“ nach dem Wehen-Spiel sagt übrigens auch sehr viel aus über seine Qualität als Führungskraft aus.

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    • Stimmt, der Wechsel ist komplett verpufft. Man wartet beinahe auf die nächste Trainerentlassung. Das macht jedoch erst Sinn, wenn wieder Personalalternativen da sind. Man hat es doch gestern wieder gesehen. Ob Kerk, Lohkemper, Medeiros, Dovedan und wie sie alle heißen, spielen ist total egal. Sie alle sind aktuell keine Spieler mit Zweitligaformat. Dazu kommt eine unglaubliche Apathie und am Ende on top unglückliche Schiedsrichterentscheidungen. Ich will Keller auf keinen Fall aus der Verantwortung nehmen, da aber auch überhaupt kein Ruck durch die Mannschaft gegangen ist, nur weiß ich nicht, wo er in der Kürze ansetzen könnte.

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  • Beim Club hat man wieder einmal gedacht, ein kleiner Schnitt, das schwächste Glied auszuwechseln, den Trainer entlassen, würde grundlegende Probleme beheben.

    Zum wievielten Male stellt sich jetzt heraus, dass das nicht funktioniert. Klar manchmal gab es danach ein Strohfeuer und einmal gab es dann einen 1,5 Jahre langen Höhenflug, der uns den letzten Titel brachte. Aber geendet hat auch das mit dem immer gleichen Ergebnis, sportlicher Abstieg und finanzielle Krise.

    Wann merkt man beim Club mal dass grundlegende Probleme vorhanden sind? Wann merkt man, dass wir nicht jetzt unter den Möglichkeiten spielen, wann merkt man, dass die gelegentlichen sportlichen Erfolge immer oberhalb des erwartbaren waren?

    Der Club ist in der Stadt und der Region schon lange nicht mehr fest verbunden, Nürnberg hat Wayne geschafft die fränkische Metropole zu werden, wie München heute die bayrische Metropole ist. Das hat natürlich politische und historische Gründe, liegt aber auch an der Stadt, die städtische Aufgaben nie aus einer starken Position heraus überregional organisiert hat, immer nur wenn es allein nicht mehr machbar war. Man denke mal an das Stadttheater.

    Aber auch der Club hat über Jahrzehnte lang nie ein gutes Netzwerk in die Region geschaffen. Wenn man aber in der Region und der Stadt nicht fest verankert ist, dann kann man sich heute als Verein nicht weiterentwickeln.

    Uns fehlt sowohl die Unterstützung der Bevölkerung, als auch eindeutige politische Unterstützung von Stadt und Land und das führt dann eben auch dazu, dass aus der Wirtschaft keine echte Unterstützung kommt.

    Aber es fängt natürlich auch schon davor an, der Verein und seine Mitglieder wissen in Wahrheit nicht was sie sind und was sie werden wollen.

    Solange die einzige Idee dieses Vereins das tägliche Geschäft, das tägliche Durchwurschteln ist und genau dazu hat man sich im Frühjahr 2018 wieder entschieden, solange wird es Mittel- langfristig nach unten gehen.

    Das wird weiterhin in Wellenbewegungen gehen, vielleicht springen wir am Ende der Saison noch über den Strich und steigen nicht ab. Vielleicht sind wir nach einem Abstieg für die dritte Liga noch zu stark und steigen gleich wieder auf und können den Schwung eine weitere Saison in Liga 2 nutzen, aber danach werden wir wieder am gleichen Punkt sein wie heute, nur halt tendenziell wieder etwas schwächer.

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    • @Armin

      belass es einfach bei Fußball, so kompliziert ist der Sport nicht. Das Problem ist ein rein sportliches, man hat nicht die Entscheidungsträger mit der Qualität sich auf dem Niveau dauerhaft zu platzieren. Alles andere käme dann sowieso von selber.

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      • Klar kann man weiter an die alte Mär glauben, dass sich jeder am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen könnte, wenn er nur hart genug arbeitet und es wirklich will. Wenn man aber ein wenig genauer hinschaut, dann sind die Voraussetzungen eben doch nicht für jeden die gleichen und es gibt Umstände die vorteilhaft sind und Umstände die nachteilig sind.

        Unser Problem, auch wenn wir sportlich alles richtig machen fallen wir finanziell zurück, weil unsere Infrastruktur und die Voraussetzungen in der Region nicht idela sind. Unser Stadion ist mittlerweile eher Klotz am Bein als ein finanzieller Vorteil. Demnächst muss es auch noch für viel Geld renoviert werden, aber nach allen Vorzeichen, werden wir durch die Renbovierung keine Verbesserung der Situation erreichen.

        Das Stadion ist einerseits zu groß, ein gutes Stadion ist schlicht etwas knapper als Du feste Fans hast. Sprich ein Stadion muss heute immer ausverkauft sein, dann ist der Druck eine Dauerkarte zu kaufen, bzw. zu behalten groß genug und die Karten im freien Verkauf sind schnell genug weg. Wenn das Stadion voll ist, dann ist immer gute Stimmung. Unser Stadion dürfte nicht mehr als 35k Zuschauer haben.

        Ohne Business-Logen ist eine bessere Verzahnung mt der örtlichen Wirtschaft auch nicht zu machen, sprich wir werden so auch nie eine bessere Vermarktung erreichen und der Kontakt zu potentiellen Investoren entsteht erst gar nicht.

        Hertha erhält von einem Investor 225Mio, klar halbseidenes Geld, aber da fragt doch keiner danach, wie willst Du das bei uns je ausgleichen? Der Investor geht aber sicher nicht zur Hertha weil die so toll gearbeitet haben, die Option für ihn ist das neue Stadion und die Lage in der Hauptstadt mit ihrem heißen Immobilienmarkt. Die sportliche Bilanz der Hertha in den letzten 10 Jahren ist solide graue Maus und aktuell nicht mal richtig solide.

        Noch einmal die Mär vom sportlichen Erfolg, der automatisch finanziellen Erfolg generiert ist seit dem Ende der 1990er Jahre vorbei.

        Aber richtig ist auch, unsere Vereinsstruktur passt auch schon lange nicht mehr zum aktuellen Umfeld im Profibereich. Für Romantiker mag das traurig sein für die Ultras ist das wahrscheinlich der Tod des Fußballs, aber die Realität ist, die erfolgreichsten Fußballvereine sind Investmentobjekte. Ob bei Bayern mit Allianz, Adidas und Audi drei Konzerne, oder bei der Hertha ein halbseidener Lars Windhorst, bei Liverpool der amerikanische Milliardär oder bei ManCity, PSG oder Barca irgendwelche Scheichs.

        Wenn amn das nicht will und für mich gibt es gute Gründe dafür, dann sollte man sich schlicht vom sportlichen Erfolg als Maßstab guter Arbeit verabschieden, dann geht es um andere Dinge. So kann man dann sicher als solide arbeitender Verein irgendwo zwischen 3. und 1. Liga erfolgreich sein und in guten Jahren auch mal in die erste Liga schauen, aber man muss dann eben bereit sein auch mal in die 3. Liga zu gehen, ohne dass einem dann der ganze Laden finanziell um die Ohren fliegt. Sprich man darf eben personelle Entscheidungen nicht nach sportlichem Erfolg oder Tabellenstand treffen.

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        • Noch einmal die Mär vom sportlichen Erfolg, der automatisch finanziellen Erfolg generiert ist seit dem Ende der 1990er Jahre vorbei.

          Das könnte tendentiell so sein, wenn man ganz hoch hinaus will international und CL dann benötigt man den ein oder anderen Konzern im Rücken oder Araber, aber bis dahin ist viel Luft auch ohne internationale Erfolge etwas zu erreichen und das möglichst mit gutem Marketing zu begleiten. Wir sind doch das beste (Negativ-) Beispiel. Wer soll bitte teures Geld in einen Verein investieren, der zu den größten Fahrstuhlmannschaften im deutschen Profifußball zählt und den selbst die eigenen Anhänger als Depp bezeichnen. Ich glaube einzigartig im Profifußball. Die Frage beantwortet sich also von alleine.

          Wir hätte auch in der Metropolregion einem leidenschaftlichen Fan Landschaft alle Möglichkeiten, wenn sich einmal Erfolg und nach dem Erfolg das geschieht dann von ganz alleine auch Konstanz einstellen würde.

          Nicht das System ist der Fehler sondern die handelnden Personen, wir haben nicht solche Macher die es bei Dortmund (Watzke, der Verein war im Ruin als er übernahm, Eberl in Gladbach seit wievielen Jahren? …. Frankfurt, Freiburg) kompetent handelnden Personen haben diese Vereine und deren Erfolgsgeschichten geprägt. Der Mensch ist der Maßstab die Verantwortlichen und da wurde der Club nicht gerade mit Qualität verwöhnt, ein Grund sehe ich mit darin dass wir es zuverlässig schaffen alle Ikonen des Clubs zu verjagen, die auch mit ihrem Wissen etwas beitragen können. Andere Vereine binden sie ein.

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        • Btw. nur damit mich niemand falsch versteht, auch wenn die strategischen Entscheidungen nicht vom aktuellen sportlichen Erfolg und dem Tabellenstand abhängig gemacht werden sollen, heißt das nicht, dass man nicht in jedem Spiel den Sieg anstreben soll. Es geht ja schon um die sportliche Challenge, aber diese hat nicht unbedingt etwas mit den personellen Entscheidungen zu tun.

          Solange der Club ein Fußballverein ist und am Ligabetrieb teilnimmt, solange ist in jedem Spiel das primäre Ziel zu gewinnen, aber man muss sich halt auch immer im klaren sein, wie realistisch der Sieg ist und dass das einzelne Spiel nicht über Wohl und Wehe des Vereins entscheidet.

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    • Wen meinst Du mit „der Club“? Wahrscheinlich den Aufsichtsrat. Wer hat den gewählt? Wer hat allen Ernstes einen Grethlein und seine Claqueure zum Chef des Vereins gemacht? Wer hat sogar den AR in der Mitgliederversammlung nach dem Woy-Bader-Desaster entlastet? Die einzige Aufgabe des AR ist Konterolle. Die hatten sich komplett vernachlässigt. Es waren die Mitglieder, die sich weggedreht haben. Die sind also der Club. Und warum stellen sich keine profilierten Kandidaten zur AR-Wahl? Weil sich kein profilierter Kandidat vor 2.000 Mitglieder stellt und dann sogar im worst case von Fanclub-Günstlingen bezwingen lässt Ohne Änderungen in der Gesamtstruktur oder zumindest im Bereich der AR-Besetzung und -wahl, wird sich beim „Club“ nichts ändern.

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      • Genau so ist es! Mit solchen amateurhaften Strukturen wird man halt auch langfristig zu einer Amateurmannschaft.

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  • Beim Club wechseln sich eigentlich über langen Zeitraum immer nur zwei Zustände ab, entweder sportlich läuft es im Rahmen gar nicht so schlecht, aber man hat finanziell katastrophale Probleme (muss alle Leistungsträger wieder verkaufen) oder man hat gerade zufällig keine katastrophalen Finanz Probleme, dann macht man sportlich alles zunichte. Und wenn das über Jahre so läuft landet man irgendwann zwangsläufig im Nichts.

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  • Also jetzt die Trainierentlassung in Frage zu stellen verstehe ich nicht.

    In meinen Augen ist alles, aber auch alles, was da auf dem Platz passiert (oder eben nicht passiert) Canadi (und weil er zu 100% auf Canadi gehört hat auch Palicuca) anzulasten.
    In jedem Spiel dieser Saison ist der Club weniger gelaufen als der Gegner – das kommt von ungefähr.
    Vor der Saison wurde irgendwas von „Geschwindigkeit geht über alles“ erzählt – aber auch die angeblich schnellen Spieler laufen den schnellen Gegenspielern ausnahmslos hinterher.

    Schönspieler mit (aus unerfindlichen Gründen) viel zu großen Egos wurden verpflichtet.

    Sowohl die miserable Kaderzusammenstellung als auch die miserable Vorbereitung (komplett falsches System und viel zu wenig Kondition) kann ein neuer Trainer nicht bzw. nur sehr langsam und mühsam wieder wettmachen.

    Ich hoffe auf die Winterpause und auf den Aufsichtsrat, der schnell reagieren muss.

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  • Ich hoffe auf die Winterpause und auf den Aufsichtsrat, der schnell reagieren muss.

    Was soll er denn tun, die nächsten rauswerfen und für Abfindungen das letzte Geld verbrennen und einen neuen Helden auf dem Silbertablett servieren?? Wir haben ja riesen Auswahl

    Nein! das, was wir haben, muß da jetzt durch mit allen Konsequenzen, vielleicht hier und da punktuell verstärkt. Massentlassung sind die letzte Kapitulation und der Nachweis, daß man wirklich keine Ahnung hat und mit Lotto spielen noch besser fahren würde.

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  • Wenn das wirklich so ist, dass den Spielern nach 60 Min die Kräfte verlassen und das ist ja offensichtlich so,
    dann muss man schon mal hinterfragen dürfen. Wie kann das passieren. Was ist im Bereich Ausdauer und
    Kraft in den letzten 1-2 Jahren gemacht worden ?? Jeder Spieler hat doch als Profi eine Eigenverantwortung sich100%-tig fit zu halten. Die HZ 2 gestern war einzigartig schlecht in allen Belangen wohl in ganz Europa
    nichts vergleichbares in 2nd League. Der Trainer sollte nicht nach dem Spiel über die VAR`s lamentieren nach
    solch einer Darbietung. Ist auch irgendwie lächerlich und fast schon peinlich. Ich bin seit mehr als 40 jahren Clubfan aber so einen Zustand habe ich noch nie erlebt. Diese Total Versager haben und birngen den
    ganzen Verein in eine besonders bedrohliche Lage. Besondere Lagen erfordern besondere Maßnahmen.
    Keine einzigen freien Tag vorerst. Training, Training und zwar in Magath Manier. Der Schuttberg am Silbersee ist doch nicht weit weg vom Valznerweiher. Und Medizinbälle soll`s ja auch irgendwo noch geben.
    besonders schwiereige

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    • Das mit dem Kraft verlassen ist halt auch immer so eine Sache, wenn Du erfolgreich bist, wenndu dich wohl fühlst, dann rennst Du auch mehr. Wenn dein Nebenmann rennt, dann rennst du automatisch auch mehr. Also auch die gelaufenen Kilometer haben etwas mit der Performance zu tun. Es ist immer eine Wechselwirkung. Allein die Zahlen sagen nichts über den konditionellen Zusatnd der Mannschaft aus. Ein hoher Ballbesitz führt auch eher dazu, dass man weniger läuft, weil man potentiell den Ball laufen lassen kann.

      Solche einfachen Lösungen klingen zuerst immer charmant, aber wenn man genauer schaut, dann sind diese fast nie wirkliche Lösungen, den ewigen Ruf nach Magath hier empfinde ich da schon fast witzig, als ob der zuletzt noch irgendetwas gerissen hätte und dabei Geld verbrannt hat, das wir gar nicht hätten.

      Wenn ich den Ruf richtig lese, dann geht es ja eigentlich auch gar nicht um Magath als Trainer, den man sich wünscht, sondern Magath als Bestrafer der Versager, die bösen Spieler sollen gequält werden, egal ob das am Ende sportlich hilft. Kurzfristig kann schwarze Pädagogik ja tatsächlich helfen, mittelfristig ist sie natürlich der Untergang, aber auch den scheint sich der eine oder andere zu wünsche, nach dem Motto lieber eine Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

      Für uns Fans ist ja die einzige Möglichkeit dem ganzen Elend beim Club zu entkommen, nur das Ende des Vereins.

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    • So ganz abwegig ist das mit der Kondition nicht – und das sogar ohne Fingerpointing in Richtung Canadi und Co., ja manche sogar in Richtung Köllner zu betreiben. Wenigstens war nicht auch noch Weiler dran schuld…

      Viele Spieler kamen ohne Spielpraxis spät und damit auch ohne vernünftige Vorbereitung zum Club, weil sie auf Vereinssuche waren. Oder sie kamen sogar aus einer Verletzung oder mussten gar die Verletzung erst auskurieren.

      Man muss sich das mal ansehen, um das Dilemma zu verstehen:
      https://www.transfermarkt.de/1-fc-nurnberg/ausfallzeiten/verein/4

      Das sieht aus wie eine Patchwork-Decke – wie soll da ein Stamm eine solide Grundkonstitution und Spielpraxis aufbauen. Das taugt natürlich nur sehr bedingt als Entschuldigung, denn viele Spieler wurden ja sehenden Auges so verpflichtet, aber doch vielleicht als Erklärung.

      Wenn man im Vorfeld davon spricht, dass es eben doch wichtig ist, dass wenigstens das Korsett des Teams die Vorbereitung komplett mitmachen sollte, ist das ja keine Nostalgie der „11 Freunde müsst ihr werden“, sondern eben auch eine Frage von Teambuilding, Einspielen und(!) Aufbau der nötigen Fitness.

      Der Vorwurf, den Umbruch zu groß gestaltet zu haben, lässt sich auch genau damit unterfüttern. Das mag gute Gründe haben, fliegt einem aber jetzt halt um die Ohren…

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      • Bzgl. „So ganz abwegig ist das mit der Kondition nicht“:
        Mittlerweile hoffe ich fast schon, dass das so ist. Da kann man im Winter wenigstens was dran tun. Und dann wäre es auch gut, dass die Verantwortlichen das vorerst geheimhalten (unabhängig davon, dass sie das Problem zuvor unprofessionell unterschätzt hätten). Man stelle sich nur das Gegenteil vor, dass nämlich alle 1A-Laktatwerte hätten, 100% topfit und eigentlich voll belastbar wären..

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      • Finde ich auch grundsätzlich richtig Fitness Defizite aber das der Umbruch zu gross war sicher nicht das ist heutzutage bei der Fluktuation nicht ungewöhnlich. Was sollte den unser Gegner der VFB gestern sagen die einen größeren Umbruch hatten und auch komplett durch den Staff bis zum Präsidenten.

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  • Immerhin können wir den Neubau eines Stadions in die ganz untere Schublade, weit nach unten in den Stapel legen.
    Welcher Sponsor tut sich denn da ein Sponsoring an? Unterirdischer kannte ich keine Clubelf. Die Saison in der ersten Liga war auch ganz schwach, aber da hat man wenigstens noch etwas gekämpft, aber jetzt? Gegen Kiel wird es wohl eine Geisteratmosphäre geben, da bleiben viele daheim und verbringen die Zeit schöner. Selbst eine Zahn-OP kann kaum mehr Schmerzen verursachen, als sich das Getümmel der „Clubspieler“-Versammlung ansehen zu müssen.

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  • Ich sehe die einzige Lösung versuchen irgendwas aus dem riesen Kader herauszuholen und die Gangart etwas zu verschärfen bis auch dem letzten klar ist, dass wir um keine Schönheitspreise spielen, raus aus der Komfortzone sich mit üppigem Spielergehalt zurückzulehnen und sich lieber Pfundweise Gel in die Haare zu schmieren. Ich fände ein Trainingslager in Sibirien ohne beheiztes Wasser angebrachter als eines im warmen Spanien. Weil was fehlt ist ganz offensichtlich Wille und Kondition. Klingt nicht attraktiv aber jede Mannschaft kauft uns mit Wille und Einsatz den Schneid ab, sogar der Tabellenletzte. Marekt Mintal hat diese Mannschaft lächerlich gemacht. Ich glaube der Mannschaft fehlt alles was man auch als Charakter als Hochleistungssportler mitbringen muß und einer versteckt sich hinter dem anderen.

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    • Der arme Marek, jetzt greifst Du den auch noch böse an.

      Oder meinst Du, diese Mannschaft hat Marek Mintal lächerlich gemacht? 🤪

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      • Sorry, es war nicht gut ausformuliert, ich meine die Mannschaft hat Marek Mintal lächerlich gemacht. Genauso finde ich haben sie den U19 Torwart nicht unterstützt sondern völlig im Regen stehen lassen. Ich bin der festen Meinung dieser Mannschaft fehlt es an Ernsthaftigkeit, Wille und Charakter. Mag es einzelne geben, die es besser könnten, aber die lassen sich dann auf das Niveau mit herunterziehen und verstecken sich achselzuckend mit.

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      • Oder Juwe wollte sagen, dass Marek aufgezeigt hat, dass die Mannschaft lächerlich ist😉 Hilfe, ich bin im Sarkasmus-/Zynismus-Modus!

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        • Von der Seite aus habe ich es noch gar nicht betrachtet, je mehr man darüber nachdenkt… 😉

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  • Anscheinend haben sich viele in Stuttgart mehr erwartet als eine Niederlage, zumindest unbewusst, wenn man die Kommentare liest. Ab nächsten Wochenende beginnt doch erst der zähe Abstiegskampf bis zum Saisonende. Dann kommen die Gegner auf Augenhöhe, Stuttgart war doch eher eine Erstligamannschaft, wenn man die Namen gestern gesehen hat. ich hoffe, dass gegen Kiel weniger Clubfans ins Stadion kommen. Dafür aber solche, die außer Bemühen nichts erwarten und die Spieler mit Unterstützung mental ganz unten abholen. Dann könnte es vielleicht noch eine Wende geben.

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  • Nach 15, 20 oder 25 dürftigen Spielen könnte ich diese Argumentation und Kritik ja noch halbwegs verstehen. Aber diese Truppe enttäuscht nun seit nunmehr 50 (in Worten FÜNFZIG) Pflichtspielen und wird dafür auch noch bezahlt. Nee sorry, da kann ich als Spieler nicht erwarten das ich „mental ganz unten abgeholt werde“, da bin ich als Spieler in der Pflicht die Fans mental ganz unten abzuholen.

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  • Es ist einfach nur noch unerträglich, dem Club zuzuschauen. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass Palikuca ein mega Fehlgriff war. Zurückzuführen ist dies auf die Vereinsstrukturen. Da beißt sich aber die Katze in den Schwanz, weil ja gerade die bierselige, ultrasverseuchte Mitgliederversammlung sich selber abschaffen müsste. Was wohl so schnell nicht der Fall sein wird.

    Thomas Grethlein ist fehlender Einsatz nicht vorzuwerfen. Auch nicht Visionen. Und er kennt seine Schwächen, ist kein Blender. Das gilt für die anderen Mitglieder des AR (außer Koch) ebenso. Aber es sind halt keine Profis. Und trotzdem müssen diese Leute die Einstellungsgespräche für Vorstände führen.

    Ich hab´s hier ja schon früher geschrieben. Dieser Verein braucht erfahrene Finanz- und Sportvorstände und dafür hätte der Verein Geld in die Hand nehmen müssen. Dies ist nicht geschehen, Palikuca und Rossow sind low budget Lösungen. Nun gibt´s zwei Erklärungsansätze Hierfür.

    Erstens. Der Verein wählt absichtlich eine low budget Lösung, will nicht ins finanzielle Risiko gehen.

    Zweitens. Der Verein hätte gerne Hochkaräter geholt. Diese wollen aber nicht zum Club u.a. aufgrund der amateurhaften Strukturen.

    Es ist wohl eine Mischung aus beidem.

    Das könnte einen wahnsinnig machen. Oder teilnahmslos. Die Grabesstimmung hab ich beim Heimspiel gegen Bielefeld live miterlebt.

    Jetzt ist es aber so, dass ein Abstieg – der in keinster Weise unwahrscheinlich ist – unseren Herzensverein killt. Und daher muss nun alles dafür getan werden, dass dieses Schreckensszenario nicht eintritt. Also kein Stimmungsboykott mehr. Unterstützung von den Rängen. Aufmunterung nach Gegentoren. Es hilft doch alles nichts. Es wird ja wohl keiner wollen, dass es den Club bald nicht mehr gibt nur um sagen zu können „ätsch bätsch ich hab euch´s doch schon immer gesagt“.

    Draufhauen bringt nichts. Dovedan, Medeiros – das ist eher Kategorie Söldner. Aber ein Mühl oder Valentini machen diese haarsträubenden Fehler doch nicht absichtlich. Die sind einfach nur limitierte und lange überschätzte Fußballer.

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    • Mühl und Valentini sind auf jeden Fall nicht grundsätzlich so limitiert, dass sie nicht als mehr oder weniger Stammspieler mit ordentlichem Notenschnitt sogar zu einem Aufstieg in die Erste Bundesliga beitragen könnten.. (‚damals‘ hat halt insgesamt mehr gepasst und gestimmt als jetzt)

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  • Ich habe mich jetzt erst nach dem Ergebnis gestern erkundigt. Die Verdrängung des Desasters funktioniert bei mir also schon ziemlich gut… Und ich habe mich bei der Betrachtung des Ergebnisses ertappt, wie ich sogar erleichtert war, dass wenigstens keine höhere voll peinliche Packung gestern herauskam. Also man gibt sich jetzt am besten schon mit normalen Niederlagen zufrieden…

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  • @Dude Bei Valentini kann ich dir ja noch zustimmen aber bei Mühl, tut mir leid, der hat bestenfalls Drittliga oder Regionalliga Format. Dies stellt er seit 1 1/2 Jahren eindrucksvoll unter Beweis.

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    • Mühl wird ja bald zu einem anderen Verein wechseln, Ich tippe sogar auf einen Bundesligisten, dann werden wir es sehen ob er so schlecht ist, oder ob er nur bei uns nicht alles zeigen konnte.

      Ich hab´s hier ja schon früher geschrieben. Dieser Verein braucht erfahrene Finanz- und Sportvorstände und dafür hätte der Verein Geld in die Hand nehmen müssen. Dies ist nicht geschehen, Palikuca und Rossow sind low budget Lösungen. Nun gibt´s zwei Erklärungsansätze Hierfür.

      Erstens. Der Verein wählt absichtlich eine low budget Lösung, will nicht ins finanzielle Risiko gehen.

      Zweitens. Der Verein hätte gerne Hochkaräter geholt. Diese wollen aber nicht zum Club u.a. aufgrund der amateurhaften Strukturen.

      Es ist wohl eine Mischung aus beidem.

      Nach dem Rausschmiss von Bornemann wird man so schnell keinen ambitionierten Sportvorstand bekommen. Ein AR, der nach eigener Aussage fachlich nicht in der Lage ist einen guten Trainer zu finden, auszuwählen, der aber dem Vorstand vorschreiben will, wann er seinen wichtigsten Mitarbeiter im sportlichen Bereich rausschmeißen soll. Wer hat auf so einen Posten denn Lust?

      Und ob Rossow und Palikuca low budget Lösungen sind, das können wir mal ganz getrost offen lassen, bisher hat sich der Club nie damit hervorgetan, dass Personalentscheidungen besonders günstig waren.

      Bornemann war doch der erste der beim Club mal versucht hat die überhöhten Lohnkosten zu minimieren, aber da war man dann auch nicht zufrieden.

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      • Vielleicht begegnen wir dem Mühl in ein paar Jahren wieder irgendwo, so wie dem Förster gestern…

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      • Nach dem Rausschmiss von Bornemann wird man so schnell keinen ambitionierten Sportvorstand

        Achso und warum? Der Plan war damals nicht Bornemann zu entlassen, er hat den AR dazu genötigt. Ist er wohl der erste entlassene Sportvorstand in der Geschichte?
        Vielleicht gibts auch ein Wiedersehen in Liga 3, St. Pauli gehts nicht anders wie uns, und ich glaube die spielen nicht mit Torwart Nr. 5.
        Schommers, Köllner, Bornemann dann wären alle wieder auf dem gleichen Level

        Und den Bundesligisten, der Mühl für die 1. Liga kauft, den würde ich gerne sehen. Wäre wirklich irgendwo ernsthaftes Interesse gewesen, hätte schon jemand vor der Saison geholt, jetzt schon zweimal nicht mehr

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      • Also ich bitte Dich: Bornemann war ein Novize, der sich vorher in Aachen alles Andere als einen guten Ruf erarbeitet hat. Und weil er nach 2 in den Sand gesetzten Transferperioden und einer Meinungsverschiedenheit mit seinen Vorgesetzten den Verein verlassen muss, sollen wir keinen profilierten Sportchef mehr bekommen…? Das würde ich ja sogar Grethlein und seine Claqueure zutrauen.

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      • @Armin:
        Mühl zu einem Bundesligisten???
        Welcher denn???
        Da müsste der Club ja noch was dafür zahlen…
        So bescheuert kann doch keiner sein!!!🙈🙈🙈

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    • Kann man ja so sehen, dass wir „trotz Mühl“ aufgestiegen sind, funktioniert hat es dennoch. Und schon verrückt für einen mit nur „bestenfalls Drittliga- oder Regionalliga-Format“: letzte Saison hatte Mühl nach Leibold die meisten Einsätze und von allen Feldspielern im Kader den achtbesten Notenschnitt, wobei allein Ewerton wirklich deutlich besser war. Sogar getroffen hat er mal im Gegensatz zu vielen anderen..

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      • Das habe ich schon vor der Saison befürchtet. Mühls Stärke ist sein Tackling, wenn er nicht gleichzeitig in Sprintduelle muss. Dafür war die letze Saison insgesamt tief stehende Defensive inkl. Mittelfeld perfekt, so dass er kontinuierlich gut ausgesehen hat. Genau das Gegenteil findet er diese Saison vor. Nicht nur, dass der Gegner kontert und Mü+hl in Laufduelle muss. Viel Schlimmer ist, dass der Gegner ihn an der Mittellinie erwartet und ihn dazu förmlich zwingt das Spiel aufzubauen, was seien größte Schwäche ist.

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  • Ich stelle mir mal vor, ich bekomme von meinem Chef eine Ausschreibung zu bearbeiten welche ich unbedingt gegenüber der Konkurrenz gewinnen muss damit die Firma aus den roten Zahlen rauskommt.
    Leider versage ich in allen Belangen total und die Firma gerät noch mehr in Schieflage. Aber, Gott sei Dank,
    habe ich einen guten Chef. Der schickt mich Tags drauf in den Fischbacher Reichswald zum Auslaufen und
    regenerieren. Und weil das Auslaufen für mich so anstrengend war bekomme ich dann den ganzen Mittwoch
    frei. Aber wenigstens werde ich für diese Torturen fürstlich bezahlt. Gute Nacht oh Du mein FCN.

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    • Die Spieler entsprechen in diesem Bild ja eher sauteuren Produktionsmaschinen, die kein Chef einfach teilweise runterfahren und stehen lassen kann, da dann entweder insgesamt nichts mehr produziert wird und/oder es entstehen Standschäden, wodurch diese Maschinen zumindest wertgemindert und letztlich unverkäuflich werden.
      Ein (kleiner) Sachbearbeiter ist wohl eher jeder Zeit austauschbar; so eine Anlage nicht.

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