Pleite beim HSV – Palikuca in der Kritik

Der 1. FC Nürnberg geht in Hamburg mit 4:1 unter, doch die Ursachen liegen im Management

Reden wir nicht lange rum: Diese Niederlage ist ein Schlag ins Gesicht. Ein Affront für jeden Zuschauer. Ein Dolchstoß für jede Hoffnung, dass diese Saison doch noch eine wenigstens halbwegs vernünftige Wendung nehmen könnte.

Wie man derart uninspiriert und vor allem in Primärtugenden wie intensive Läufe und Laufleistung unterlegen in Hamburg beginnen kann, ist keinem Fan mehr vermittelbar. Das 2:0 zur Pause mehr als verdient für den Gastgeber, der FCN war quasi nicht am Platz und schenkte dem Gegner durch individuelle Fehler zwei Tore und viele, viele weitere Chancen.

Fragen muss sich vor allem Robert Palikuca, der nach dem Spiel bereits um Relativierung bemüht war, stellen lassen: Was hat man eigentlich in der Winterpause getan, um die Probleme zu beheben? Einen Innenverteidiger verpflichtet, den man gar nicht gebraucht hat, und einen Außenverteidiger, der nicht fit ist. Den einen entscheidenden Transfer blieb man aber schuldig, den jeder erwartet hatte: Ein stabilisierender Sechser. Diese Verpflichtung wäre bereits vor Trainingslager zwingend notwendig gewesen, um sich einzuspielen. Warum man nicht in der Lage war, dies zu bewerkstelligen, trotz der von Palikuca proklamierten vollen Handlungsfähigkeit und vieler Optionen, ist nicht verständlich und auch nicht entschuldbar.

Dass dann ein Nachwuchsspieler Cerin diese Lücke füllen musste, vor allem nachdem man davor auch noch Jäger und Petrak freigiebig abgab, und an dieser Aufgabe scheitert (ausgewechselt nach 40 Minuten), ist fast schon verantwortungslos in Richtung des jungen Mannes.

Die zweite Halbzeit dann nur ob des Zwischenergebnisses für kurze Zeit offen. Handwerker erzielte nach Ballverlust des HSV aus der Distanz das 2:1. Unverdient, aber doch wirkungsvoll, da der HSV eben doch nicht sattelfest in Sachen Selbstbewusstsein ist – doch ein Handspiel (unstrittig) im Strafraum führte zu Elfmeter No. 2 und zur Entscheidung, das 4:1 ein unnötiges und doch aussagekräftiges Ausrufezeichen für den Status des FCN.

Wer jetzt ein Szenario von Liga 3 für zu negativ erachtet, sollte einen Blick auf die Tabelle wagen. Und wer aus der zweiten Halbzeit bis auf das Tor aus dem Nichts zum zwischenzeitlichen Anschlusstreffer etwas Positives ziehen kann, hat großen Optimismus – ein Optimismus, der hier derzeit eindeutig fehlt…

135 Gedanken zu „Pleite beim HSV – Palikuca in der Kritik

  • Oha, wenn es hier so deutlich wird dauert es meist nicht mehr lange bis was passiert.

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  • Was soll denn das? Der Fehler lag ja wohl bei Keller, der nich gleich Nürnberger gebracht hat, sondern Cerin verheizt hat.

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    • Der Fehler liegt beim Aufsichtsrat mit der Entlassung von Bornemann/Köllner und der „darauf folgenden“ (also nach Monaten) Einstellung von Palikuca.

      Dann durfte der Rohrkrepierertrainer viel zu intensiv bei der Kaderzusammenstellung mitwirken und der Kader war viel zu spät „komplett“.

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  • Ob der 2te Elfmeter unstrittig ist, sei.mal dahingestellt.
    Ich stimme mit Alexander überein, dass die wirklich vakante Position im defensiven Mittelfeld nicht besetzt wurde, ist ein Offenbarungseid für Scouting und Management.
    Andererseits hab ich keine Einblicke in Internas und kann mich nur an dem orientieren, was ich sehe.

    Es kann kann schief gehen diese Saison.

    Wichtig ist das Heimspiel gegen Sandhausen . Wird das nicht gewonnen oder sogar wieder verloren, habe ich durchaus die Befürchtung, dass wir ditekt absteigen in Liga 3.

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    • Bin am Sonntag im Stadion – und freue mich, Euch alle zu sehen. Auf die Mannschaft und den Sport-Vorstand und seine Helfer, die sie so zusammengeschustert haben, kann ich verzichten.
      So wie es aussieht, kann man auch am Sonntag nicht von einem Heimsieg ausgehen. Das würde die Fahrt Richtung Dritte Liga weiter beschleunigen… und niemand in Sicht, der das absehbare Debakel aufhalten kann…
      See you on sunday

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  • Der amtierende Sportvorstand wurde doch nach einer langen Sondierungsphase gefunden, oder erinnere ich mich da falsch?
    Ach nee.“Aufgrund der Bedeutung der Personalie für die Zukunft unseres Vereins, haben wir uns die nötige Zeit für unsere Entscheidung genommen“, so Dr. Thomas Grethlein, Aufsichtsratsvorsitzender des 1. FCN. „Wir haben die Kandidaten sorgfältig auf ihre Eignung geprüft und Robert Palikuca hat uns bei allen Gesprächen mit seinen Fähigkeiten überzeugt.“

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  • Ich bin skeptisch, weil ich da keine Mannschaft sehe. Ich sehe keine Körpersprache, gelbe Karten für Zweikämpfe, bei denen man eine Tick zu spät kommt. Ich sehe immer noch Reihen, die viel zu weit auseinander stehen. Ich sehen keinen Spieler, der spritzig oder gar in Form scheint. Bin ratlos.

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    • Ich bin immer erschrocken, weil quasi in jeder Einstellung der Führungskamera immer mehr Hamburger zu sehen waren als Nürnberger.Vielleicht lag es auch an den weißen Trikots der Hamburger-kann auch sein.

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      • Na ja ohne etwas schön zu reden, das war zu wenig, aber der HSV bekam auch auf einmal einen Zitterfuß in der 2. Halbzeit beim 2:1 und der Club war etwas griffiger, dann bekommen sie den Elfmeter dann war die Messe wieder gelesen. Immer zum richtigen Zeitpunkt vom Punkt. Irgendwie geht dieses Schei** Pech nahtlos weiter, ich weiß nicht was Margreitter außer wegdrehen noch hätte tun sollen. Soll er sagen „Moment ich gehe schnell aus dem Weg dann kannst du besser schießen“ Auch beim 1. Elfmeter für mich hatte der Stürmer den Ball schon verloren und rennt gerade in den Abwehrspieler rein. Es ist so das steckt keine Mannschaft weg.

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        • Die Elfmeter waren beide wie aus dem Lehrbuch. Einmal geht der Mavropanos aktiv auf den Stürmer zu und kommt zu spät und einmal steht der Arm bei Magreitter ab. Also klarer geht es ja wohl nicht.

          Die Aussage, dass der HSV Zitterfüße nach dem „Ausdemnichts-Anschlusstreffer“ bekommen hat kann ich voll unterschreiben.

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          • Das Handspiel ok, aber beantworte mir bitte mal was Margreitter denn tun soll außer wegdrehen? früher sagte man die Hand geht nicht aktiv zum Ball, mittlerweile ist es ja ein einziges Chaos mit den Handentscheidungen.
            Der erste ist für mich nicht klar, er legt den Ball für mich zu weit vor hinter der eigenen Hacke vorbei da kommt er nie mehr ran und rennt voll in Mavropanos rein. Wo soll Mavro denn hin wenn der Spieler mit vollem Tempo auf ihn drauf läuft? ich gebe zu sah krass aus, aber genau genommen ich glaube der Stürmer hat es bewußt darauf angelegt an den Ball wäre er nicht mehr gekommen.

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        • Sorry das kann doch nicht Dein Ernst sein. Beide Elfer waren doch eindeutig. Das muss man
          doch auch mit Vereinsbrille zugeben. Diesen Auftritt gestern mit Pech und Beschiss seitens
          der Schiris zu verniedlichen ist genau der Kardinalsfehler der seit Jahren gemacht wird.
          Jammern und lamentieren und die sogenannten Führungsspieler glauben das wohl auch mittlerweilen. Übrigens Keller liegt da ja voll im Trend mit seiner Aussage gestern nach dem Spiel.
          Das ist alles nur noch peinlich. In FÜ wird Schenkelklopfen langsam zum Volksport.

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          • Daß die Fürther sich auf die Schenkel klopfen, ist klar. Remember last Derby. Da gab es für Wegdrehen mit abgestrecktem Oberarm nur müdes Lächeln.

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  • Man hat Cerin sicher keinen Gefallen getan, gleichzeitig muss ich sagen, dass Nürnberger sicher einer der besten am Platz war. Im Punkto Zweikampfführung und Ballsicherheit überhaupt kein Vergleich zu Cerin. Und dann muss sich Keller schon die Frage gefallen lassen, was er sich dabei gedacht hat.

    Aber auch die Kritik an Palikuca ist gerechtfertigt: Auch wenn Nürnberger gut gespielt war, mutet man auch ihm viel zu, wenn er funktionieren muss um uns eine Chance zu geben… Der souveräne 6er fehlt seit Saisonbeginn.

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    • Genau das ist es ja, Nürnberger würde man genauso unverantwortlich viel aufbürden, wie es auch bei Cerin der Fall ist.
      Klar ist es schön, wenn junge Spieler aus dem Nachwuchs eine gewichtige Rolle spielen können. Aber sooo gewichtig sollte sie vielleicht doch nicht sein.

      Im übrigen hab ich mir gestern wieder die Frage gestellt, warum Margreitter als absoluter Fixpunkt der Abwehr gesehen wird und allgemein unzweifelhaft als gesetzt gilt. Für mich wird er mehr und mehr zum großen Unsicherheitsfaktor in der Defensive und dann kommt noch dazu, dass man jederzeit mit einem Ausfall rechnen muss…

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  • Der Kommentar von Endl spricht mir aus dem Herzen. Dieser Sportvorstand muß fristlos entlassen werden. Und wenn der Aufsichtsrat nach dieser Tat noch etwas Ehrgefühl besitzt tritt er geschlossen zu rück.

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      • Geht das nur mir so, oder ist das Statement tatsächlich ironisch gemeint?

        Nach Ende der Transferperiode ist doch der SV im Grunde belanglos. Ich sehe nicht, warum man jetzt weitere Unruhe reinbringen sollte. Eine sofortige Entlassung hätte zur Folge, dass man wieder monatelang nach der „besten“ Lösung sucht und dann etwas präsentiert, das keiner versteht. Zwischenzeitlich verliert die Mannschaft noch mehr den Fokus, weil wieder permanente Unruhe und Führungslosigkeit vorherrscht. Man sollte der Mannschaft keine Alibis geben.

        Entlassung jetzt ist Unsinn. Aber im Hintergrund sondieren, um im Bedarfsfall eine schnelle Lösung präsentieren zu können fände ich schon sinnvoll.

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        • Wenn nicht jetzt nach der Transferperiode, wann willst du dann etwas in der sportlichen Leitung verändern?

          Man muss sich doch mittlerweile stark die Frage stellen, ob man Palikuca tatsächlich die Planungen für die neue Saison anvertrauen möchte. Wenn nicht, dann gilt es, jetzt zu handeln. Und dann nicht so stümperhaft wie beim letzten Mal…

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          • Ich finde eigentlich weniger die Planung kritisch als den Fakt, dass die Spieler ihre Ärsche nicht hochbekommen. Wieder sind wir eklatant weniger gelaufen, obwohl wir jetzt ja topfit sind (angeblich) – ja ich weiß, das waren „Jubelkilometer“ beim HSV :mrgreen:
            Wieder mangelt es nicht nur an Laufstrecke, sondern auch Laufintensität (Sprints/intensive Läufe). Wieder haben wir eine deutlich schlechtere Zweikampfbilanz

            Ich sehe derzeit auch nicht, welchen Mehrwert Behrens bringt. Auf einer Position, auf der Spieler wie Kittel oder Schaub spielen sollten. Aber Behrens ist kein Palikuca-Produkt, sondern einer der alten Zöpfe, die man vielleicht mal abschneiden sollte.

            Es versagt das Gerüst, nicht die neuen Anbauten. Natürlich können die Anbauten ohne Gerüst auch nichts tragen, aber die Wurzel des Übels liegt in der alten Wurzel.

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            • Warum die mannschaft weniger gelaufen und weniger intensiv, dass er kennt man als Fan ohne Probleme.Eine Scoutingabteilung sollte allerdings über die daten verfügen, ob dass der Mannschaft prinzipiell abzuverlangen waäre oder nicht.Dafür ist der moderne Fußball mittlerweile zu digital um darüber nur zu spekulieren.

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        • Natürlich Ironie,wir könnten uns jetzt wie einige fordern noch schnell komplett enthaupten und führungslose Richtung 3. Liga taumeln.
          Das war nicht schön gestern, aber wir müssen unsere Punkte eben gegen andere Mannschaften holen.

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        • Nach Ende der Transferperiode ist doch der SV im Grunde belanglos.

          Wenn dem tatsächlich so wäre, dann fände ich für die Arbeit einen Vorstand komplett überflüssig.

          Aber es ist natürlich nicht so, dass ein Sportvorstand nur während der Transferzeit beschäftigt wäre.

          Jetzt muss die neue Saison geplant werden, bei uns zweigleisig für Liga 2 und 3. Es müssen Gespräche mit den Spielern im eigenen Verein geführt werden, wer soll bleiben, wer soll gehen.

          Und ich bin durchaus der Meinung, dass jetzt genau der richtige Zeitpunkt ist über die Weiterbeschäftigung des Sportvorstands zu befinden, zum Ende der Saison ist doch wieder alles zu spät. Damit sage ich ausdrücklich nicht, dass man sich unbedingt von Palikuca trennen muss. Wir kennen die Überlegungen und Beratungen im Vorstand, mit dem Trainer und mit dem AR nicht, insofern ist es schwer hier eine klare Aussage zu treffen.

          Insgesamt ist mir die Performance von Palikuca zu schlecht, als dass ich ihn mir langfristig als Vorstand bei uns vorstellen kann. Aber das überrascht sicher keinen hier.

          Was mir neben der durchwachsenen Transferbilanz missfällt sind die Trainerentscheidungen, aber noch mehr sein Auftreten neben dem Platz. Ich erwarte von einem Sportvorstand auch mal, dass er die Aufmerksamkeit auf sich zieht, mit einer bewussten Provokation sich in die Schusslinie bringt und so von der Mannschaft und dem Trainer ablenkt. Bei Palikuca habe ich immer den Eindruck, dass ihm der eigene Eindruck in der Öffentlichkeit am wichtigsten ist. Seine vordringliche Aufgabe ist es aber nicht selbst gut dazustehen, sondern die Mannschaft muss gut dastehen, so lange sie das nicht tut, hat er seine Aufgabe nicht erledigt.

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  • Jäger und Petrak weggeschickt !!!!!
    Hoffentlich bereut unser Supermanager das nicht noch eines Tages!!!
    Wo ist eigentlich der Kampfgeist dieser Truppe???????? Alles nur noch traurig !!!!!

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  • Wegen blutleerer Vorstellung des FCN Teams von mir kein Kommentar über Schiedsrichter Schmidt
    aus Stuttgart(!)
    Kann nicht glauben was ich da gesehen und nach dem Spiel vom Sportvorstand und Cheftrainer
    bei Sky gehört habe.
    Fühle mich total verarscht .

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  • Ich sehe das nicht. Diese Diskussion bringt nur noch mehr Unruhe. Und Unruhe ist das, was wir im Moment am wenigsten brauchen.

    Ich bin nachwievor überzeugt, dass die Mannschaft individuell stärker ist als letztes Jahr. Warum es trotzdem nicht läuft, ist mir ein Rätsel. Wahrscheinlich liegt es an dem komischen Karma des Club, dass auf jede positive Geschichte unweigerlich der größtmögliche Mist passieren muss.

    Wir sind finanziell konsolidiert, also brauchen wir sportlich eine große Riesenkatastrophe, damit wir wieder auf den Boden kommen, ganz tief im Abgrund.

    Welcher Verein kann so etwas bieten?

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  • Ich habe beruflich bedingt weder das Spiel gesehen, noch Interviews gehört, und mich stattdessen durch alle Beiträge hier gelesen – ist immer das beste Stimmungsbild.
    Und wenn ich dann noch die einleitenden Sätze von Alexanders Zusammenfassung lese, dann wird mir vor dem Heimspiel gegen Sandhausen richtig Angst und Bange. Wer wird die Fahrt in Richtung dritte Liga stoppen? Die Mannschaft? Der Trainer? Die Journalisten? Der Sport-Vorstand? Der Aufsichtsrat? Die DFL? Oder vielleicht doch die U21?
    Bin nicht nur emotionslos, sondern auch noch völlig ratlos?

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  • Palikuca hat sicher keine Argumente, warum er weiter Sportchef des FCN bleiben sollte. Die Bilanz der von ihm geholten Spieler wie Trainer (inkl. großem Team) fällt desaströs aus. Ihm die neue Drittliga-Saison planen zu lassen, erscheint mir grob fahrlässig. MMn wäre es sinnvoll, einen nachweislich gut arbeitenden Manager eines anderen Vereins aus der 3. Liga abzuwerben.

    Aber: Damit wäre allerdings der so oft geäußerte Wunsch nach Kontinuität wieder einmal pulverisiert. RP und seine Mitarbeiter haben tief in die Toilette gegriffen. Sollten sie nicht ihren Mist selbst auslöffeln müssen? Anstatt sich mit Abfindungen auf dem Sofa zu vergnügen? Sind ihre Transfers in der Einzelbetrachtung vom Potenzial her nicht eigentlich gut, würden wohl in funktionierenden Mannschaften positiv heraus stechen? Also weiter mit RP?

    Bin wirklich ratlos, was die bessere Entscheidung für den FCN wäre.

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    • Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Ende ohne Schrecken. Er hat zwar heute noch Zeit den Heiland zu präsentieren, alleine fehlt mir der Glaube daran. Dieser Typ Mensch tritt leider immer häufiger in Erscheinung. Sicheres, selbstbewußtes Auftreten trotz totaler Ahnungslosigkeit. Und bis diese Leute entlarvt werden haben sie a) ihre Schäfchen im Trockenen und b) ein Chaos hinterlassen was nur schwer wieder zu beheben ist. Es ist romantisch zu glauben und gleichzeitig ein Irrglaube das er „den Mist wieder auslöffelt“, denn er ist a) nicht willens und b) nicht in der Lage das zu tun. Palikuca war ein Fehlgriff sondersgleichen, wie man einer so langen Suche so eine Luftpumpe verpflichten kann ist mir echt ein Rätsel. Und mein Urteil über Jens Keller fällt nicht viel besser aus. Mir fehlt seit gestern komplett die Phantasie das da noch was Positives bei raus kommt. Quo vadis FCN?

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  • Ich hab gestern sehr sehr gehofft, daß sie es nach dem Anschlusstreffer schaffen, mit einem Unentschieden und damit einem blauen Auge davon zu kommen. Aber es scheint so, daß weder Abwehr noch Sturm noch MIttelfeld noch das Zusammenspiel der 3 Teile funktionieren.
    Wir müssen wirklich mit dem Schlimmsten rechnen: daß die FCN-Verantwortlichen es hinbekommen, durchgereicht zu werden.
    Was bleibt dann? den Verein durch den Verkauf des Vereinsgeländes vor der Insolvenz zu retten? Ein neues Vereinsgelände suchen, das zu einem Drittligisten passt? Wenn das passiert wird der 1. FCN nach 120 Jahren doch untergehen.
    Grauenvoll.

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  • Die echten Clubfans wissen genau was beim Club läuft. Falscher Sportvorstand. Falscher Trainer und viele 3 Liga Spieler. Schickt doch weiter alle guten weg. Liga 3 wartet. Wo sind die Stars wie Geis oder Behrens. Keine Lust. Kein Wunder wenn deinige Fans aus der Nordkurve singen…..ihr könnt nach Hause gehen. Schämt euch für so eine Leistung. Wo ist der hochgelobte Sechser. Groß angekündigt. Schade FCN.

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  • Zu Keller: auch Hecking hatte sich manchmal vercoacht, Spieler aufgestellt, die dann eine katastrophale Leistung abgeliefert haben. Und natürlich hat der HSV gut aufgerüstet.
    Aber das Ergebnis war auch durch die Höhe das denkbar Schlechteste, das zum Rückrundenstart passieren konnte. Wenn das Spiel am Sonntag ähnlich desaströs ausfällt, fehlt mir die Fantasie, um mir vorzustellen, daß ein Jens Keller die Mannschaft neu motivieren kann.
    Und da ich diese Mannschaft auch nicht als eine sehe, die entwickelt werden kann, wäre ich dann dafür dringend und schnellstens einen neuen Trainer zu suchen, der das Ingolstadtdebakel verhindern kann. Denn ich glaube nicht, daß wir noch die finanziellen Mittel haben, um aus der 3. LIga wieder hochzukommen.
    Aber noch bleibt das Stückchen Resthoffnung, daß es die Mannschaft mit Jens Keller schafft, am Sonntag mit einem Erfolgserlebnis zur Aufholjagd motiviert zu werden.

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    • Für mich ist eins klar, selbst wenn wir den Abstieg entrinnen sollten, diese Mannschaft hat keine Zukunft. Spieler wie Behrens, Mühl, Geis, Sorg und Margreitter werden nur noch durchgeschleppt ohne Leistung zu liefern. Der Sturm genauso. Frey entwickelt sich immer mehr zum Traber des Jahres. Rennt viel, meistens umsonst, fällt meistens nur durch Fouls auf und hat kein Zug zum Tor. Hack verzettelt sich auch immer öfter in den letzten Spielen. Vielleicht ist es wirklich besser, abzusteigen um diesen Schrecken, der jetzt schon 2 Jahre wärt, ein Ende zu setzen.

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      • Das sind alles mindestens Top Zweitligaspieler, man sollte sich vielmehr die Frage stellen, wie man es hinbekommt, daß sie ihre Leistung abrufen können.

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        • Top Zweitligaspieler. Juwe das ist der Witz des Jahres. Eine peinliche Vorstellung nach der anderen in den letzten 2 Jahren und du redest von Top Zweitligaspieler. Diese sogenannten Top Zweitligaspieler haben den Club auf Platz 17 geführt. Ich fasse es nicht.

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  • Zielgerichtet wird in den Abstieg manövriert und der ist aber auch fußballerisch sehr wohl verdient. Noch mehr falsch machen, konnte die sportliche Führung doch gar nicht mehr. Jetzt sind noch zwei Sechser von Bord gegangen und nach wie vor ist kein Ersatz da Das kleine ferne Lichtlein, das die Wintervorbereitung versprach, wurde durch das übliche, jämmerliche Auftreten der Mannschaft ausgeblasen. Bitte wie soll dieser zusammengeschusterte Haufen ein 2. Ligaspiel gewinnen und vor allem gegen welchen Gegner, geschweige denn eine kleine Siegesserie starten, die nun dringend notwendig wäre?

    Man kann sich nur über soviel Unprofessionalität an allen Vereinsstellen und vor allem in der sportlichen Führung wundern.

    Es fehlt dieser Kickerversammlung an jedweder Grundtugend des Profifußballes. Leidenschaft, Wille, Können, Laufbereitschaft, kämpferischer Einstellung, nada nichts vorhanden. Stattdessen lethargische Vorstellungen ohne Ende. Prost, Mahlzeit

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  • Ach ja und eines noch: sollte man sich dafür entscheiden, einen anderen Trainer zu suchen, sollte man die Suche auf keinen Fall Palikuca überlassen. Keine Ahnung, ob es in dem Verein irgendeinen gibt, der so etwas könnte. Vielleicht sollte man lieber mal Hans Meyer fragen, wen er empfiehlt. Vielleicht hat der ja Erbarmen und gibt seinem Ex-Verein einen guten Tip.

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    • Wem im Verein traut man überhaupt das Klären der essentiellen Personalfragen zu?
      Weder möchte man den Sportvorstand mit einer weiteren Trainersuche betrauen und noch viel weniger unseren Aufsichtsrat mit der Suche nach einem neuen Sportvorstand.
      Aber es wird wohl nichts anderes übrig bleiben…

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    • Wem dann? Dem AR? Oder lassen wir die Spieler entscheiden? Oder machen wir einfach eine Mitgliederbefragung?

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  • Deutliche Worte, Alex, das bin ich aber auch so von Dir gewohnt und schätze dies sehr!

    Das war gestern eine Bankrotterklärung. Mit Cerin und Mühl hat sich Keller vercoacht, aber das erklärt nicht die blutleere Leistung des gesamten Teams. Erklärt nicht die vielen Stockfehler eines erfahrenen Mannes wie Margreitter. Erklärt nicht die stetig erkennbare Langsamkeit von Hanno Behrens. Dazu frage ich mich, warum man Nürnberger erst einwechselt, einen Lohkemper trotz guter Vorbereitung gar komplett auf der Bank lässt.

    9,5 Stunden sind es noch bis zur Schließung des Transferfensters. Und es muss da wirklich etwas passieren! Aber kein Alibitransfer wie Ilicevic, sondern etwas mit Plan, mit Verstand! Mit Fuchs, Petrak und Jäger zweieinhalb 6er abzugeben ist einerseits verständlich, aber ich vermisse den Masterplan dahinter. Es ist legitim auf einen Nürnberger zu setzen. Oder auf die Wiedererstarkung von Erras zu hoffen. Aber dann in einem so schweren Auswärtsspiel Cerin auf dieser Position zu verheizen, das bekomme ich einfach nicht in meinen Schädel…

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    • Beinahe symptomathisch.Hack rennt einem Ball Richtung Außenlinie nach, Kommentator sagt Hack hält den Ball im Spiel, 30cm vor der Auslinie verspringt Hack der Ball und kullert ins Aus.
      Jeder Sprint jede Anstrengung verpufft , kostet aber Kraft, wenn das Handwerkszeug so ungenau verwendet wird.

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  • Blankes Entsetzen. Ich denke die Satzung wird das zwar nicht hergeben. Wenn es möglich wäre müsste
    sich „s o f o r t“ ein Gremium bilden (Nüssing, H. Meyer, Magath etc.) zusammen mit den Mitgliedern und aufgrund einer absoluten Ausnahmesituation den Untergang des FCN irgendwie aufzuhalten.
    – der komplette AR allen voran Herr Grethlein entlassen
    – Palikuca und alle seine Mitwirkenden Scouts etc. entlassen
    – Totengräbertrainer Keller entlassen
    – lustlose Zeitlupenspieler (Namen brauche ich wohl nicht mehr nennen) aussortieren
    – junge willige Spieler stärken und einsetzen bevor die weg sind, wenn es da schon nicht zu spät ist.
    Ansonsten wird der FCN dem Ende entgegen gehen. Nur durch jahrelange Vetternwirtschaft auf „Provinzniveau“ konnte es so weit kommen. Seit Jahren wurde jeder vom Hof gejagt der vernünftige
    Visionen vorlegen konnte um von der eigenen Unfähigkeit abzulenken. Gell Herr Gr…….

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    Antwort
    • Wenn es möglich wäre müsste
      sich „s o f o r t“ ein Gremium bilden (Nüssing, H. Meyer, Magath etc.) zusammen mit den Mitgliedern und aufgrund einer absoluten Ausnahmesituation den Untergang des FCN irgendwie aufzuhalten. Wenn es möglich wäre müsste
      sich „s o f o r t“ ein Gremium bilden (Nüssing, H. Meyer, Magath etc.) zusammen mit den Mitgliedern und aufgrund einer absoluten Ausnahmesituation den Untergang des FCN irgendwie aufzuhalten.

      Wenn man das liest, dann frage ich mich ob die Fans noch einen Rest an Realitätätssinn haben?

      Magath ist Sportchef Global Soccer bei Flyeralarm, klar das schmeißt er sofort hin, wenn der Club anruft und man weiß bei Magath ja, dass er ein hervorragnder Teamplayer ist, so jemand muss man unbedingt in ein Team holen.

      Und Meyer ist Berater bei Gladbach, auch der schmeißt natürlich sofort hin, wenn der Club ruft.

      Und wir brauchen als Drittligist natürlich unbedingt abgehalfterte Ex Stars aus der Bundesliga, damit schafft man den Aufstieg ganz sicher. Sorry wenn ich etwas sarkastisch bin, aber meine Laune war nach dem Spiel schon schlecht, nach der Lektüre von solchen Kommentaren ist sie dann endgültig im roten Bereich.

      Können wir nicht mal ein wenig bescheidener sein, können wir nicht mal eher in unseren Bereichen suchen?

      Die Bayern machen es doch vor, hole die besten Leute von den Vereinen, die hinter Dir stehen, oder maximal auf gleicher Höhe sind, dann schwächst Du Deine direkte Konkurrenz und holst Leute, die noch nach oben wollen, die Ambitionen haben.

      Wenn Du Leute suchst, die schon bei hochklassigeren Vereinen gearbeitet haben, dann kannst Du nur mit Geld, hohem Einkommen punkten, das dann wiederum fehlt um in Spieler zu investieren.

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    • Ich muß dir leider zustimmmen. Wenn ich den Quatsch höre, in unserer Lage kann man nicht die Pferde wechseln, kann ich nur lachen. Wenn jetzt nicht eingegriffen wann dann? Zwei Spieltage vor dem Abstieg? Oder wenn SV und AR freiwillig das Handtuch werfen? Diese Vereinssatzung haben wir u.a. auch dem unseligen Herrn Bader zu verdanken der auch zu lange von vielen der hiesigen Fans
      vergöttert wurde. Hoffentlich gehen wir nicht den Weg des 1. FCKais..

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      Antwort
  • Ich denke mal, das nächste Spiel sollte entscheiden, wie es weitergeht. Sollte man nicht gewinnen, wäre es gut, das Management und den Trainerposten aufzulösen und völlig neu anzufangen. Alles andere wäre Insolvenzverschleppung.

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  • Für alle die`s nicht wahrhaben wollen: Der Club hat schon seit Jahren keine Anziehungskraft mehr, weder für die Besetzung der Posten Sportvorstand und Trainer noch für Spieler. Wer wurde denn im Wesentlichen verpflichtet? Leute aus der zweiten Reihe, Vereinslose und Bankdrücker. Mit einer höchstens durchschnittlichen Zweitligatruppe wurde mit viel Glück der Aufstieg geschafft um sich dann über den prompten Abstieg zu wundern und panikartig am Personalkarussell zu drehen. Euphorie und Depression liegen halt beim Club zu nah beieinander. Kontinuität war schon immer ein Fremdwort.
    Mein Vorschlag: Ein Neubeginn in der 3. Liga mit Geduld und Augenmaß. Es gibt bestimmt genügend vernünftige ehemalige Profis, wie zum Beispiel Heiko Herrlich, die sich über eine neue Funktionsaufgabe freuen würden – in unspektakulärer Weise. Da könnte man sich glatt etwas beim grün-weißen Nachbarn abschauen.

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    • Schon richtig, was Du schreibst. Aber der Neuanfang in der 3. Liga ist sehr gefährlich, da die Vereine dort noch mehr Geld verlieren. Die Anziehungskraft für Trainer ist natürlich nicht groß beim Club. Man hätte aber die Chance gehabt, einen Felix Magath zu verpflichten, der nur darauf gewartet hat, angesprochen zu werden. Das hat man aber gelassen, da man angst hatte, an ihn zuviel Macht abzugeben, denn ein Magath will Mitspracherechte, die unsere Führungsebenen nicht wollen und lieber weiter so dahindümpeln, wie es die letzten Jahre der Fall ist. Die Gehälter stimmen, also was solls. Der Dumme ist der Fan, der jedes Wochenende frustriert aus dem Stadion nach hause gehen muss und das schon jahrelang.

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      • Mit Magath hat es vor Jahren schon der HSV versucht, das hat nicht funktioniert, warum sollte der bei uns jetzt der große Retter sein? Sorry, aber solche Personalien zeigen nur den weiterhin grassierenden Größenwahn bei uns.

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  • Irgendjemand schrieb „hinloser, uninspierierter und kopfloser Hühnerhaufen“. Wie passend. Also mit Mühl und Cerin zu beginnen…..dass das in die Hose geht ist nicht weiter verwunderlich. Das kann und muss man Keller anlasten.

    Wobei er ja nun mal praktisch keine Alternativen hat. Dies wiederum ist Palikucas Schuld. Alex hat recht wenn er schreibt, dies ist die wichtigste Position und wir hätten zum Trainingslager einen Neuen auf dieser Position gebraucht. Fährlässig und unverantwortlich ist das. Von Petrak und Jäger halte ich gar nichts, aber du brauchst dann schon nicht nur einen Ersatz, sondern einen, der das Niveau spürbar hebt.

    Es ist aber nicht nur die grausame Defensive. Gerade nach dem 2:1 hat man gesehen, was für riesige Räume der HSV bot. Wir spielen nicht mal die einfachsten Pässe in den tiefen Raum. Gewinnen keine Zweikämpfe, haben keine Ideen und sind schlicht harmlos.

    Palikuca ist kolossal gescheitert. Mir war es sowieso ein Rätsel, wieso man nicht einen erfahrenen Profi holte. Das lag m.M.nach an einer Mischung aus folgenden Punkten: 1.) wenn ein Profi sich mit dem AR unterhält verliert er die Lust auf den FCN 2.) der AR traut sich nicht zu, mit einem absoluten Profi zusammenzuarbeiten 2.) der AR traut sich nicht, bei dieser enorm wichtigen Position ins finanzielle Risiko zu gehen.

    Palikuca jetzt zu entlassen bringt gar nichts. Die Transferperiode endet heute. Egal was diese Saison noch passiert muss auf dieser Position mittelfristig aber EINDEUTIG ein Personalwechsel erfolgen.

    Das ist nun aber zweitrangig. Weiterhin ist schlecht, dass es diese Saison keinen Underdog gibt. Mir fällt kein Verein ein, der klar schlechter als der Club ist. Und die individuelle Klasse unserer Spieler stelle ich nebenbei in Frage. Behrens ist das beste Beispiel, der spielt seit 1,5 Jahren völligen Müll zusammen. Marggreitter, Mühl sind IMMER für einen Bock gut. Frey ist schon besser als der grausame Ishak (den sie bitte, bitte heute noch abgeben), aber nicht torgefährlich. Dovedan dauerhaft unter Form. Hack noch zu grün hinter den Ohren.
    Noch auffälliger ist das aber auf den Außen. Die sind ALLE schlecht. Vielleicht nicht Heise, aber das kann man noch nicht wissen. Sorg zu langsam. Valentini defensiv sehr anfällig. Nürnberger und Handwerker schon mit Potenzial, aber das müssten sie dann halt mal ein paar Spiele in Folge unter Beweis stellen.

    Es geht ums blanke Überleben. Wir werden viel Glück brauchen, um nicht (direkt) abzusteigen. Da sollte sich mal niemand in die Tasche lügen. Wir hätten gestern übrigens auch 7:1 verlieren können.

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    • In dieser Hinsicht muss ich den Vorrednern auf jeden Fall zustimmen:

      Keinen 6er zu präsentieren ist mehr als fahrlässig, dann haben die handelnden Personen nicht erkannt, wo es am meisten hapert. Und die LV-Position ist nicht die eigentliche Schwachstelle (Handwerker hat es ja ordentlich gemacht, war noch einer der besten) sondern die RV-Position. Nach der Verletzung der besseren Option Valentini (der im Grunde aber auch mehr Folklore als echter Leistungsträger ist), besteht hier eklatanter Bedarf. Das hat auch Keller noch mal eindrucksvoll bekräftigt, indem er lieber den positionsfremden Mühl, der dort nichtmal eingespielt ist, hinstellt, anstatt den angeblichen „Toptransfer“ Sorg.

      Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr beschleicht mich der Eindruck, dass Keller mit seiner etwas komischen Aufstellung noch einmal ausdrücklich auf die Schwachstellen hinweisen wollte….

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      • Das ist durchaus möglich. Würde aber tief blicken lassen was das Verhältnis RP – JK angeht…..

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      • Und die LV-Position ist nicht die eigentliche Schwachstelle (Handwerker hat es ja ordentlich gemacht, war noch einer der besten) sondern die RV-Position. Nach der Verletzung der besseren Option Valentini (der im Grunde aber auch mehr Folklore als echter Leistungsträger ist), besteht hier eklatanter Bedarf.

        Warum gestern Mühl den RV gegeben hat, weiß ich nicht, aber war Sorg nicht letztens auch mal angeschlagen?

        Dass man nach den Erfahrungen der Vorrunde einen LV geholt hat, kann man sicherlich nicht als Fehler betrachten, zumal das ja eigentlich schon im Sommer geplant war, man es dann aber eben mit Handwerker und Nürnberger versuchen wollte (vielleicht auch aus Mangel an Alternativen), das hat aber nicht wirklich geklappt. Dass es jetzt keine Schwachstelle mehr ist, ist ja der Steigerung Handwerkers jetzt in der Vorbereitung zu verdanken, nach Heises Verpflichtung (vielleicht liegt das ja vor allem auch am gestiegenen Konkurrenzdruck). Ob Heise die richtige Wahl ist, ist halt die Frage, ob er diese Fitnessdefizite bzw. Muskelprobleme schon mitgebracht hat.

        Die RV-Position ist eigentlich durchaus ausreichend besetzt. Warum Mühl jetzt gespielt hat, weiß ich wie gesagt nicht, aber grundsätzlich reichen Sorg und Valentini da schon, gerade auch um eine gewisse defensive Stabilität zu bringen.

        Also diese Entscheidungen, einen LV zu holen, aber keinen RV, waren zum Stand des Beginns der Vorbereitung durchaus korrekt. Oder sagen wir lieber, nicht falsch.

        Keinen 6er zu holen, natürlich schon.
        Dass man mit Petrak und Jäger zwei 6er abgeben hat, sehe ich aber unabhängig davon als richtig an. Sehe nicht, dass die uns hier gestern irgendwie hätten helfen können noch dass sie uns im restlichen Saisonverlauf was bringen würden.
        Die Frage, die sich mir vielmehr stellt, warum Erras hier außen vor bleibt…

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        • Ja, durchaus richtige Überlegungen. Die Realität hat halt die Planung überholt, aber das war nicht vorherzusehen.

          Aber ich sehe, wie Du eigentlich relativierst und man muss feststellen, dass Palikuca eigentlich nicht viel falsch gemacht hat – es will nur partout nicht funktionieren.

          Als finaler Kritikpunkt bleibt bestehen, dass kein 6er gekommen ist. Und falls er doch noch einen aus dem Hut zaubert, dann bleibt stehen, dass er zu spät kommt und sich nicht einspielen konnte.

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          • Die RV-Position ist eigentlich durchaus ausreichend besetzt. Warum Mühl jetzt gespielt hat, weiß ich wie gesagt nicht, aber grundsätzlich reichen Sorg und Valentini da schon, gerade auch um eine gewisse defensive Stabilität zu bringen.

            Theoretisch richtig, aber der Trainer scheint das eben nicht so zu sehen, sonst hätte er gestern nicht Mühl fachfremd auf die Position gestellt. Also scheint der Trainer nicht mit Sorg zu planen, dann muss man aber zwingend einen RV holen, schon allein weil Valentini seit Jahren immer wieder verletzt ist.

            Und zu Heise, wenn der Spieler nicht einmal zum Spiel mitfahren darf, dann stellt sich schon die Frage ob er wirklich ein Spieler ist, der uns sofort helfen kann, wie es Palikuca angekündigt hat.

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          • „nicht viel falsch gemacht hat“

            Das würde ich jetzt nicht sagen, da missdeutest du meinen Beitrag.

            Die Verpflichtung Mavropanos an sich war vielleicht nicht falsch, aber sicherlich nicht unbedingt nötig, bzw. addressiert nicht die neuralgischen Punkte, die sich als die großen Problemfelder erwiesen haben. Und in dem Kontext, dass man dafür dann eine tatsächliche Schwachstelle nicht beachtet hat, definitiv falsch.

            Die großen Fehler wurden sowieso im Sommer gemacht, an allererster Stelle die Trainerwahl mit Canadi, die uns in eine Negativspirale gebracht haben und aus der es jetzt halt verdammt schwierig ist, wieder rauszukommen.

            Und da muss man sich halt die begrenzten Möglichkeiten jetzt in der Wintertransferperiode vor Augen führen und sich fragen, an welchen Punkten muss ich ansetzen, um die Lage zu bessern, also was sind die großen Punkte, wo man ansetzen muss. Das waren ganz klar die defensive Stabilität, wo man neben dem DM sicherlich die linke Abwehrseite als Schwachstelle ausmachen musste. Und weiterhin eben die schlechte Abstimmung zwischen Offensive und Defensive.
            Deswegen hätte ja eben die Verpflichtung eines hochqualitativen 6ers eigentlich die höchste Priorität haben müssen.

            Zur Verpflichtung von Mavropanos noch, zum einen ist wie gesagt die Verpflichtung unnötig gewesen und hat evtl. das Nicht-Handeln bzgl. einer größeren Schwachstelle bedingt, aber man muss sich auch fragen, ob ein zwar sicherlich hoch veranlagter, aber andererseits auch sehr unerfahrener Spieler in unserer Situation wirklich die beste Wahl ist – aufgrund der man ja vermutlich den erfahrenen Margreitter als gesetzt betrachten muss, um nicht zwei eher unerfahrene Spieler die IV bilden zu lassen. Sondern dann doch jemand erfahreneres gesucht hätte. Zumal Margreitter weiterhin stark mit sich selber beschäftigt ist sowie mit seinem nicht mehr taufrischen Körper.

            Was Mavropanos bisher zeigt, war ja durchaus ordentlich, aber irgendwie auch nichts, zu was Sörensen nicht auch imstande wäre. Wenn er nen verlässlicheren Partner an seiner Seite hätte. Bzw. von weiter vorne auch mehr Unterstützung käme.

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        • Ja, in Anwandlung des berühmt gewordenen „Wo bleibt Behle?“ frage ich mich schon seit Wochen und Monaten „Wo bleibt Erras?“. Wenn er verletzt wäre, würde er doch nicht auf der Bank sitzen. Wäre er wechselwillig, dann wäre das auch keine gute Idee, ihn dort wertmindernd sitzen zu lassen. Wäre er formschwach, stellt sich mir die Frage, ob er dann nicht dennoch viel besser wäre, als das, was uns in dieser Saison sonst so auf der 6er Position präsentiert wurde.
          Das ist mir ein komplettes Rätsel, weshalb Erras seit seinen Einsätzen unter Canadi in der 3er Kette diese Saison keine Rolle mehr spielt.

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  • Was waren das noch für Zeiten, als Roth der Präsident war und der Fan unzufrieden war, weil wir in der 1. Bundesliga nicht weiter vorn mitspielen konnten. Keiner dachte, dass wir in den späteren Jahren 2 Klassen schlechter in der 2. Liga dahinsiechen. Ich denke ja schon, dass wir das nächste Spiel zu hause gegen Sandhausen mit ach und krach gewinnen. Aber wie gehts dann wieder weiter?

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    • Wir hatten mal einen Sportdirektor der jetzt Privatier ist unter dem wir von 12 gesammt 11 Jahre in der 1. Liga gespielt haben. Was für eine Ironie

      https://www.sport1.de/fussball/2020/01/1-fc-kaiserslautern-martin-bader-spricht-ueber-das-aus-und-die-folgen

      Eigentlich hat der beim FCK auch alles auf den richtigen Weg gebracht und ist dann rausgeflogen. Schommers mit dem sie jetzt auf die Aufstiegsplätze schielen hat ja er noch verpflichtet, was alles schei**e. war angeblich. Ich habe auch viel auf ihn geschimpft… aber was danach kam war ja noch schlechter.

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      • Der kam mir, ungeachtet meiner heftigen Kritik an seinem letzten Jahr, auch in den Sinn!

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      • Also ich zähle zwei Jahre komplett in der zweiten Liga – den Abstieg nach dem Pokalsieg schon vergessen?
        Bader hat bei uns lange Zeit vieles richtig gemacht, aber durch grobe Fehler zunächst verhindert, dass wir nach dem Pokalsieg zu einem absolut etablierten Erstligisten werden konnten mit der Deppennummer als Pokalsieger-Absteiger.
        Und als nächstes dann uns von der zweitlängsten Erstligaphase der Vereinsgeschichte auf den Weg in die Pleite und evtl. dauerhaften Abschied von der Erstligazugehörigkeit geführt.
        Wie man das im Nachgang so verklären kann… *kopfschüttel*

        „aber was danach kam war ja noch schlechter“ das was danach kam, waren zum größten Teil und sind teilweise immer noch die Nachwehen der schweren Fehler seiner späten Amtszeit.
        Zu einem Zeitpunkt, wo die Schere zwischen erster und zweiter Liga so richtig aufzuklappen begann und es essentiell gewesen wäre, oben an den Futternäpfen dabei zu sein, hat er den Verein in erster Linie durch seine Fehler zuerst zum Abstieg geführt, als wir finanziell und hinsichtlich der Kaderqualität so gut dastanden wie schon lange nicht mehr.
        Und weiterhin mit noch mehr groben Fehlern dafür gesorgt, dass der Abstieg nicht als ein weiterer „Betriebsunfall“ umgehend repariert werden kann sondern mit dem Weg in die Fast-Pleite für eine der längsten Zweitligazugehörigkeiten der Vereinsgeschichte geführt hat und in eine Situation, in der es auch nach einem Aufstieg und auch für künftige Aufstiege unglaublich schwer wird, sich jemals wieder in der ersten Liga etablieren zu können.

        Aber ja, was für eine Ironie, dass sowas nun derart verklärt wird.

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      • Meinst Du das ernst? Bader hat die große Chance nach dem Pokalsieg sang und klanglos versiebt und danach hat seine Finanzpolitik den Verein an den Rand der Insolvenz geführt. Klar kann man sagen, da hätte eigentlich Woy damals einschreiten müssen, aber von einem Vorstand erwarte ich schon, dass er das Gesamtwohl des Vereins im Auge hat und nicht all in am Roulettisch spielt. Und bei Lautern hat er doch in Wahrheit auch nichts mehr erreicht, Lautern steht jetzt etwas besser da, als Mitte der Hinrunde, aber wer war denn verantwortlich für dieses Debakel? Sorry, aber wer heute Bader auch nur eine Träne nachweint, der lebt im Wolkenkuckucksheim.

        Und ich habe Bader lange die Stange gehalten, aber alles rund um den letzten Abstieg unter ihm war katastrophal genug, dass ich den Verein sofort verlassen würde, wenn der noch einmal einen Job bei uns bekommt.

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      • @Juwe:
        Das ist eine völlige Verklärung der Vergangenheit.

        Bader war in vier Zweitligasaisons beim Club (OK, die erste können wir weglassen, da er da ja erst gekommen ist).

        Dass Baders Vertrag so gestrickt war, dass er an Spielerverkäufen erheblich mitverdient hat, war der Anfang vom Ende.

        Er hat in meinen Augen dreimal bei der Trainerwahl ein gutes Näschen bewiesen (Meyer, Hecking, Weiler) – aber das war`s auch schon.

        Spieler wie Galasek o.ä. sind wegen Meyer gekommen und nicht wegen Bader.

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        • Simmons nicht vergessen!

          Es soll kein Plädoyer für Bader sein, sein Abgang am Ende war logisch. Es ist nur eine Betrachtung von außen, mehr können wir ja aller hier nicht tun, egal wo man seinen Hintern rausstreckt gibt es immer Pro und Contra, den goldenen Weg den Traum den Nostaliker hegen vom Ausbildungsverein, von regionalen Talenten, von Kontinuität und Konstanz, vom stringenten Spielsystem bis in die E-Jugend gibt es im Profifußball nirgends auf der ganzen Welt. Das ist ein verträumtes Ideal und dafür ist kein Platz. Die Realität ist viel trockener, entblößend und so betrachtet war Bader unser erfolgreichster Sportdirektor mit 11 Erstligajahren, ich bewerte nur das „Sportliche“ ich bin ja nicht Fan von einer Bank.

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      • Mir wirklich schleierhaft, wie man so Ursache und Wirkung verdrehen kann. Bader hatte das große Glück Meyer empfohlen bekommen zu haben und hat dann alles wieder eingerissen, was mit Meyer entstanden ist.
        Bader hatte das große Glück mit Hecking einen guten Trainer zu holen, aber auch ihm hat er nie die Möglichkeit gegeben, eine Mannschaft mal wirklich zu entwickeln, sondern hat munter drauf losgekauft, obwohl kein Geld da war und hat uns mit jeder Saison tiefer reingeritten.
        Bader hatte keinen Plan B, hat nach Heckings Abgang wahllos Trainer verpflichtet und sich nicht drum geschert, welche Spieler die zur Mannschaftsverstärkung eingefordert haben.
        Als Bader ging, war der Verein fast pleite und sein Nachfolger hatte über Jahre kein Geld. Daß diesem trotzdem der Wiederaufstieg gelang und der Verein sich damit und mit HIlfe etlicher Finanzspielchen entschulden konnte, so erstmals wieder ohne Auflagen in eine Saison starten konnte, wurde Bornemann nie gedankt. Stattdessen wurde gejubelt, weil sein Nachfolger so schön grimmig blicken konnte.

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        • Mir wirklich schleierhaft, wie man so Ursache und Wirkung verdrehen kann. Bader hatte das große Glück Meyer empfohlen bekommen zu haben und hat dann alles wieder eingerissen, was mit Meyer entstanden ist.

          Informier dich einfach mal vorher, Bader hat unter Dieter Hoeneß bei Hertha schon in Berlin mit Meyer zusammengearbeitet und nicht von jd. empfohlen bekommen.

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          • Am 12. November 2003 unterschrieb Bader seinen Vertrag beim FCN, Meyer hat im Dezember 2003 sein Engagement in Berlin begonnen …. hm

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          • Also meiner Erinnerung nach hat Bader den Meyer eben von genau jenem Dieter Hoeneß empfohlen bekommen, nachdem Bader ihn um Rat gefragt hatte.

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          • Juwe selbst Bader hat das erzählt, daß er nicht wußte, welchen Trainer er präsentieren sollte, deshalb seinen Mentor Dieter Hoeness anrief und der ihm nahelegte, mal Meyer zu fragen.

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        • @beate60

          Doch:
          Man hat es Bornemann durchaus gedankt. Indem man mit ihm als Sportvorstand weitergehen wollte. Da aber Bornemann nicht bereit war, ohne Köllner weiterzugehen, kam es zur Trennung. Welche Bornemann somit selbst herbeiführte. Und Andreas Bornemann beglückt nun Sankt Pauli mit seiner ganzen Großartigkeit.

          Im Übrigen hat auch Bornemann alles, was er sportlich bei uns erreichte, ebenfalls wieder selbst eingerissen. Indem er unsere Mannschaft gebetsmühlenartig kleinredete. Indem er Köllner einfach machen ließ bis zum bitteren Ende. Indem er…ich sag nur Ilicevic.

          Sind wir doch mal ehrlich: Weder Bader noch Bornemann hatten die sportliche Kompetenz (Bader) bzw. das Format, um als Vorstand zu agieren. Das aber ist nur meine begrenzte Sicht der Dinge. Palikuca könnte diese Reihe fortführen. Leider.

          Im Grunde aber zählt jetzt nur ein Sieg gegen den SV Sandhausen. Alles andere ist Vergangenheit. Die man so oder andere interpretieren mag.

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          • Man hat es Bornemann durchaus gedankt. Indem man mit ihm als Sportvorstand weitergehen wollte. Da aber Bornemann nicht bereit war, ohne Köllner weiterzugehen, kam es zur Trennung.

            Eine der Kernaufgaben eines Sportvorstands besteht in der Auswahl des Trainers, das ist Kern des täglichen Geschäfts, laut unserer Statuten ist der Aufsichtsrat da gar nicht befugt einzugreifen. Wenn man also sagt, Du darfst Sportvorstand sein, aber wir entscheiden wer Trainer ist, ohne ein echtes Mandat, dann kannst Du als Vorstand nicht mehr weitermachen.

            Der Aufsichtsrat ist bei uns nicht für die Geschäftsführung zuständig, er kontrolliert diese nur, ein vertragswiedriges Verhalten und eine Gefährdung des Vereins war Bornemann aber nicht nachzuweisen, insofern hätte er nie abberufen werden dürfen.

            Aber wie Du sagst, es sind Kamelle von gestern, aber man sollte halt nicht ewig wieder die gleichen Gerüchte und falsche Legenden streuen.

            Man sollte sich aber immer mal die Konsequenzen von Handlungen wichtiger Personen ansehen und da muss man leider sagen, dass die Entscheidung zu Beginn 2019 zu aktuellen Krise geführt hat. Und da darf man dann auch mal nach Konsequenzen fragen.

            Ich würde diese Fragen auch an Bornemann stellen, wenn wir heute unter ihm so dastehen würden.

            Und nur am Rande, die finanzielle Konsolidierung des Vereins war zu Beginn dieser Saison noch lange nicht abgeschlossen, nur weil man einmal ohne Auflagen die Lizenz bekommt ist man noch lange nicht finanziell saniert. Seit der Zusammenarbeit mit der Nürnberger Versicherung, Umbra und Gödelmann Steine gibt es auch keinen neuen Sponsor, ich würde gern mal wissen was Rossow so treibt, Fanshoperöffnen kann ja nun nicht allein ausreichend sein.

            Man kann es nicht andres sagen, aber der kleine Aufschwung des FCN ist zuende seit Meeske weg ist, hier keinen adäquaten Nachfolger gefunden zu haben ist vielleicht das größte Versäumnis des AR.

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            • Eine der Kernaufgaben eines Sportvorstands besteht in der Auswahl des Trainers, das ist Kern des täglichen Geschäfts, laut unserer Statuten ist der Aufsichtsrat da gar nicht befugt einzugreifen. Wenn man also sagt, Du darfst Sportvorstand sein, aber wir entscheiden wer Trainer ist, ohne ein echtes Mandat, dann kannst Du als Vorstand nicht mehr weitermachen.

              Das ist einfach falsch! Der Aufsichtrat darf in schwierigien Situationen eingreifen, genau dafür ist er da als Kontrollgremium!, es spricht ja niemand von den guten Zeiten und ist gegenüber dem Sportvorstand weisungsbefugt und kann diesen entlassen. Der einzige der sich nicht daran hielt war Bornemann!
              Und die Gurkentruppe, die er für die 1. Liga zusammenstellte, die schlechteste Erstliga Saison aller Zeiten beim FCN, so muß man ihm auch keine Träne nachweinen. Dass der nächste Wandel und man es besser machen wollte erneut misslang also Stand jetzt, verschärft diese Dramatik noch weiter. Seit bald 1,5 Jahren sehen wir uns Gurkenfuball an mit ungekannten Tiefpunkten.
              Von Union Berlin will ich gar nichterst reden, selbst Paderborn spielt einen guten erfrischenden Fußball mit kleineren Etats.

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              • Wenn man sieht wie schnell andere Trainer entlassen, der VFB auf Rang 3 liegend oder Köln sogar der FC Bayern, wir leben nicht in einer Traumwelt ganz alleine, daran gemessen hatten Bornemann und Köllner lange, sehr lange Vorschusslorbeeren für den Aufstieg, vielleicht zu lange. Das gibt es sonst so nirgends.

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              • JUwe liwa einfach mal die Satzungsstatuten des 1. FCN. Der Aufsichtsrat darf nach Willen derjeiniegn, die die Satzung verfasst und abgesegnet haben, den beiden Vorständen nicht reinreden. Genau deshalb konnte er auch nur Köllner feuern lassen, wenn Rossow nach BOrnemanns Entlassung das tut.

                Und ich fasse es nach wie vor nicht, daß es soviele git, die Bornemann vorwerfen, sich von einem Aufsichtsrat (von dem Grethlein seilbst sagte, sie könnten nicht die sportlichen Aspekte beurteilen) vorschreiben zu lassen, einen Trainer, von dem er selbst noch überzeugt ist, zu entlassen. Wenn Bornemann diesem Ansinnen nachgegeben hätte, hätte er sich doch selbst ad absurdum geführt.

                Die Presse hat damals mit unzufriedenen Spielern permanent gegen Köllner gehetzt. Diesen Winter wurde das Trainingslager als das Beste seit langem hochgepriesen. Was das am Ende gebracht hat, konnte man gestern sehen.

                Man hat in diesem Verein aus den vielen Fehlern der vergangenenen60 Jahre nichts aber auch gar nichts gelernt. Und aus meiner Sicht genau aus den Gründen, die mir auch jetzt immer wieder vorgehalten werden: man will sich mit der Vergangenheit nicht mehr befassen.

                Wenn man aber nicht wirklich hinschaut, dann kapiert man auch nicht, weshalb man den Club immer wieder an den Abgrund gebracht hat: weil man nämlich aus dieser „Wir sind der Club“- Mentalität heraus nie bereit war zu sehen, was wirklicher Aufbauarbeit zu verdanken war und was letztlich nur einer glücklichen Momentaufnahme geschuldet war.
                Wenn man hingesehen hätte, dann hätte man erkannt, daß Meyer Recht hatte mit seiner Aussage, daß die Mannschaft eine Saison lang überperfomt hatte. Und man hätte die Expertise dieses Mannes genutzt und mit ihm eine Mannschaft aufgebaut, die wettbewernsfähig geworden wäre.
                Mann hättte das auch mit Hecking, Verbeek oder Weiler machen können. In meinen Augen drei Trainer, die mit Sicherheit Köllner an Wissen überlegen waren. Man hätte es auch noch mit Bornemann und Köllner hinkriegen können. Aber eben nur, wenn man die eigenen Vorgaben auch ernst genommen hätte und dem Sportvorstand nicht die Quadratur des Kreises abverlangt hätte.

                Und in einem bin ich mir sicher: wenn man sich für einen dieser TRainer entschieden hätte und nicht die Macht inkompetenten Sportvorstände wie Bader und Palikuca, dann hätten wir eine echte Chance gehabt im Jahr 2020 nicht noch weiter abzusteigen.

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                Antwort
              • Das ist einfach falsch! Der Aufsichtrat darf in schwierigien Situationen eingreifen, es spricht ja niemand von den guten Zeiten und ist gegenüber dem Sportvorstand weisungsbefugt

                Nach Deiner Einlassung zu Bader und Meyer, stimmt auch diese Aussage nicht, der AR ist gegenüber dem Vorstand nicht weisungsbefugt, er kontrolliert diesen und beruft ihn. Aber der AR hat bei uns im Tagesgeschäft kein Mandat. Ab einer gewissen finanziellen Höhe müssen Verträge dem AR vorgelgt werden, aber auch das war hier ja nicht der Fall, denn Bornemann wollte ja gar keinen neuen Vertrag schließen.

                Natürlich kann man am Ende sagen, wenn im Bereich Trainer die Meinung von Vorstand und Aufsichtsrat dermaßen auseinandergeht, dann ist die Vertrauensbasis verloren, dann muss der AR den Vorstand entlassen. Allerdings kann man da natürlich schon auch fragen warum nun plötzlich der AR beim Thema Trainer so massiv eingreifen wollte.

                Dass die ganze Aktion komplett unüberlegt war, zeigt ja dann die weitere Vorgehensweise, man hatte keine Alternative zu Bornemann und man hat klar postuliert, dass man selbst keinen Trainer auswählen kann. Aber einen Trainer rausschmeißen schon?

                Und in Sachen Gurkentruppe ist ja nun durch die Entlassung von Bornemann auch nichts gerettet worden.

                Und nur weil das einem immer wieder vorgeworfen wird, ich hänge null an Bornemann, er war eher nicht mein Wunschvorstand, trotzdem bin ich der Meinung, dass er bis zu seinem Rauswurf gute Arbeit geleistet hat, ich hatte auch Sympathie für den Versuch ohne übermäßig große finanzielle Anstrengungen die Bundesliga zu meistern. Mir war von Anfang an klar, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass wir damit scheitern.

                Wenn man diesen Weg nicht zuende gehen will, dann hätte man Köllner und Bornemann schon zu Beginn der Bundesligasaison entlassen müssen. Im Rennen den Wagen zu wechseln funktioniert fast nie.

                Ich weiß auch nicht ob Bornemann und Köllner am Ende den Umbruch nach dem wahrscheinlichen Abstieg besser gemanaget hätte als jetzt Palikuca und Canadi und je nach Saisonausgang hätte für mich auch die Entscheidung am Ende der Saison stehen können, dass man mit Köllner und oder Bornemann nicht weitermacht. Aber auch dann erwarte ich vom Aufsichtsrat einen Plan B.

                Und auch jetzt erwarte ich, dass der AR einen Plan für die Zeit nach Palikuca hat, sollten er und Keller die Wende schaffen, dann um so besser, dann kann der Plan B in der Schublade bleiben, aber wenn nicht wäre es fahrlässig erst dann wieder nach Nachfolgern zu suchen, wenn das Kind schon im Brunnen ist.

                Noch einmal mein Problem in diesem Verein ist, man macht zu viel try and error und hat zu wenig Plan, bei Palikuca sehe ich das leider auch wieder. Lustiges Spielerverpflichten, einer wird schon passen, beim Trainer ähnlich. Weder bei Canadi noch bei Keller kann ich einen Plan erkenne, warum man genau diesen Trainer geholt hat. Canadi war ein kompletter Neuling in Deutschland, war ein Trainer der dann Erfolg hatte, wenn er reaktiv mit seiner Mannschaft auftreten konnte. Der FCN in Liga 2 ist aber der Verein, der das Spiel machen muss.

                Und bei Keller, der ist genau vor 12 Monaten an der gleichen Aufgabe gescheitert, er sollte auch da den Absteiger vor dem Durchmarsch in Liga 3 retten, auch Ingolstadt hatte eine Mannschaft, die für Zweitligaverhältnisse eigentlich gut sein sollte, auch Ingolstadt konnte das nicht in eine mannschaftliche Geschlossenheit ummünzen. Wie bei uns. Warum sollte Keller das jetzt besser hinbekommen als vor einem Jahr? Dafür gibt es schlicht kein rationales Argument.

                Und im Gegensatz zu Bornemann, der letztes Jahr zumindest finanziell keinen Fehler gemacht hat, hat Palikuca bisher bei uns nur Geld verbrannt, die sportliche Bilanz ist dabei auch noch schlechter. Warum der AR jetzt keinen Grund sieht einzugreifen, letzten Winter bei Bornemann aber schon entzieht sich jeder Logik.

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                • Und im Gegensatz zu Bornemann, der letztes Jahr zumindest finanziell keinen Fehler gemacht hat, hat Palikuca bisher bei uns nur Geld verbrannt, die sportliche Bilanz ist dabei auch noch schlechter. Warum der AR jetzt keinen Grund sieht einzugreifen, letzten Winter bei Bornemann aber schon entzieht sich jeder Logik.

                  Warum wir so da stehen wie es ist, daran gibts ja nichts zu rütteln, entzieht sich allen der Logik, jeder Fachmann bescheinigt, daß es ein Kader für gehobene 2. Liga ist.
                  Was warum nicht paßt, ich habe keine Ahnung, das sind vielleicht Team Dynamiken die man logisch gar nicht erklären kann. Das richtig miese Dilemma ging ja erst los für mich nach dem Pokalaus in Saarbrücken, bist dahin war es ja zumindest noch Mittelfeld in Schlagweite nach oben. Aber da fing alles an, dass man nach 120 Minuten mit einem Verteidiger im Tor ins Elfmeter schießen geht. Da begann die Abwärtsspirale dann einige Spiele mit einem Jugendtorwart, alles bekannt und dann stehst du hinten drin mitten in einer Abwärtsspirale.
                  Beim HSV erste Halbzeit verschlafen ja, die zweite wurde besser der HSV begann zu wackeln dann kommt dieser Elfmeter wo der Ball genau auf den Oberkörper gezirkelt wird und Margreitter sich ledigliech wegdreht,, niemand hätte da was anderes machen können. Es ist eine Hyphotese und zählt nichts, ich glaube von diesem Break Point wieder vom 11m Punkt hätte es ohne auch anders laufen können.
                  Jetzt heißt es weitermachen gegen Sandhausen..

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            • @Armin

              Dass die Entscheidung Anfang 2019 der Beginn der aktuellen Krise war, sehe ich nicht so. Das ist bei weitem zu kurz gesprungen. Und eine falsche Legende, welche gerne gestreut wird. Schon zuvor wurden entscheidende Fehler gemacht, welche eine Krise einleiteten. Wie schon zu Genüge diskutiert.

              Was die Statuten und ein Sich-Einmischen des Aufsichtsrats anbelangt, ist das sicherlich diskutabel. Verrennt sich einer der beiden Vorstände und bleibt stur, sind wir qua Statuten gelackmeiert. Handlungsunfähig eigentlich. Insofern fühlt sich unser Kontrollorgan, eine Ansammlung von Ehrenamtlichen, bemüßigt, Entscheidungen zu treffen, was es laut Statuten gar nicht sollte. Sicherlich holt sich der AR Expertisen. Aber es sollte ohne Zweifel nicht Aufgabe des AR, solche Entscheidungen zu treffen.

              Mir fehlt auch eine oberste Entscheidungsinstanz. Ein dritter Vorstand. Welcher als Vorstandsvorsitzender agiert. Jemand, der einen unserer Vorstände einbremst, falls dieser offensichtlich auf dem Holzweg ist. Jemand der Jens Keller nach seinem gestrigen Interview fragt: Machst Du Dir wirklich keine Sorgen, Jens?

              Ich weiß auch gar nicht, wie die Zusammenarbeit ist zwischen Rossow und Palikuca. Macht da jeder sein eigenes Ding? Bei Meeske und Bornemann schien es so, dass Meeske klare Zielvorgaben macht und beide in ständigem Austausch standen.

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              • Dass die Entscheidung Anfang 2019 der Beginn der aktuellen Krise war, sehe ich nicht so. Das ist bei weitem zu kurz gesprungen. Und eine falsche Legende, welche gerne gestreut wird. Schon zuvor wurden entscheidende Fehler gemacht, welche eine Krise einleiteten. Wie schon zu Genüge diskutiert.

                Richtig ist, es gibt mehrere Optionen wie man die Bundesliga nach einem Aufstieg angehen kann, man kann sozusagen im Vorgriff auf die höheren Einnahmen in Liga 1 vor der Saison schon eine offensive Transferpolitik betreiben. Ich persönlich sehe aber die Schwierigkeit, ohne externen Investor sind die zu erwartenden Mehreinnahmen nicht so groß, dass man 100%ige Transfers stemmen könnte, die garantieren, dass man danach drin bleibt.
                Klappt das dann aber nicht, geht man mit Schulden wieder eine Klasse runter.
                Wir ahben nach allen Aussagen von Vorstand und Aufsichtsrat einen anderen Weg gewählt. Bei unss sollte die finanzielle Konsolidierung Vorrang behalten und man wollte mit dem Pfund manschaftlicher Zusammenhalt das womöglich unmögliche schaffen, den Klassenerhalt. Zumindest kann ich alle Verlautbarungen vor der Saison nur so verstehen.
                Wenn es dann nicht klappt in der Bundesliga zu bleiben, dann ist man zumindest in der Lage die folgende Zweitligasaison offensiv anzugehen. Hier wäre es natürlich notwendig gewesen, innerhalb der Rückrunde ausreichend neue, junge, hungrige Spieler zu holen, die dann eine Mannschaft formieren die besser ist, als die Mannschaft mit der man zwei Jahre zuvor aufgestiegen ist. Dies wäre auch finanziell locker möglich gewesen, die Voraussetzungen waren ja viel besser als vor der letzten Aufstiegssaison, das haben ja auch jetzt Rossow und Palikuca bestätigt.
                Wenn man also diesen Weg, sportliches Risiko auf sich nehmen und finanzielle Sicherheit garantieren nicht gehen will, dann hätte man als AR vor der Saison handeln müssen, zumindest vor der Winterpause, aber nicht danach. Die Doppelentlassung von Bornemann und Köllner zu diesem Zeitpunkt war komplett daneben, dann auch noch keinen Plan zu haben wie es weitergeht war der Offenbarungseid.
                Durch die Panikreaktion ohne Plan B haben wir aber die komplette Rückrunde keine Planung für die neue Zweitligasaison machen können. Weil Bornemann, Köllner und am Ende auch Schommers weg waren, war auch keiner mehr da, der die Abstiegsmannschaft wirklich einschätzen konnte, weder Palikuca noch Canadi konnten wirklich fundiert einschätzen, welcher Spieler gehen sollte, welcher bleiben sollte und wo man dringend sportliche Verstärkung gebraucht hätte. Und so präsentiert sich auch die aktuelle Mannschaft, auf dem Papier haben wir einige interessante Neuzugänge, aber de facto hilft uns keiner wirklich weiter.
                Wenn man sich als Aufsichtsrat bemüßigt fühlt sich über die Statuten hinwegzusetzen, quasi einen übergesetzlichen Notstand definiert, dann erwarte ich zumindest einen Plan, wie es weitergeht.
                Und auch in Sachen Vorstand, niemand hat dem AR verboten einen driten Vorstand zu berufen, hat er nicht gemacht, aber einen Eingriff in die Geschäftsleitung, die macht er, obwohl er dafür keinerlei Befugnis hat. Die aktuelle Situation liegt allein in der Verantwortung des AR.

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                Antwort
                • Nee, das meinte ich gar nicht, da bin ich natürlich Deiner Meinung, @Armin. Sich hoch zu verschulden, um die Chance auf den Klassenerhalt in Liga eins eweng zu erhöhen, ist definitiv keine Option. Definitiv nicht.

                  @Juwe hat es bereits erwähnt: Sowohl der Club als auch Union sind das Abenteuer Bundesliga mit dem gleichen Etat (28 Mio. Euro) angegangen. Dann muss bei uns einiges schief gelaufen sein, oder nicht? In der Zusammenstellung des Kaders beispielsweise. Oder auch in der Art und Weise, wie man diese Herausforderung annimmt. Wie man den Verein in dieses Abenteuer führt und seine Mitarbeiter einschwört. Sorry, aber mit Bornemann an der Spitze haben wir uns zurück in die Zweite Liga gejammert.

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  • Ich glaube, der grundsätzliche Irrglaube ist, das die Offensive Qualität hat – das ist einfach schlichtweg FALSCH!

    Hack ist eine ballverliebte Diva, der an einem Tag, an dem er kein Tor schießt (was ja leider sehr häufig der Fall ist), immer eine Note 5 bis 6 verdient hat (null mannschaftsdienlich)
    Dovedan hatte eine einzige Saison mit guter Statistik (wenn 14 Scorrerpunkte In der zweiten Liga als Offensivkraft ohne Defensivaufgaben überhaupt gut sind), in der er ausschließlich von Schnatterer und Glatzel profitiert hat.
    Frey hat das Schlechteste Stellungsspiel, das je ein Nürnberger Angreifer hatte – sieht ja gut aus, wenn er sich an der Seitenlinie oder irgendwo in der eigenen Hälfte in einen Zweikampf reinhaut, das Angriffszentrum ist aber dann komplett unbesetzt – wenn er im Zentrum ist, macht er seine Sache allerdings gut.
    Über „Haarband“ Lohkemper und Medeiros brauchen wir glaube ich nicht reden.
    Zrelak hat seit der da ist noch kein ordentliches Spiel für den Club gemacht (für außen zu langsam, fürs Zentrum zu torungefährlich).
    Behrens ist kein Offensivspieler sonder ein mittelmäßiger 6er bis 8er und hat seit dem Aufstiegsspiel in Sandhausen kein gutes Spiel mehr gemacht.
    Kerk ist seit dem Achillessehnenriss außer Form.

    Schleusener ist vermutlich ein guter (haben die Vorjahre gezeigt), ihm fehlt aber noch komplett die Spritzigkeit und die Bindung zur Mannschaft.

    Misdijan kann aktuell verletzungsbedingt nicht helfen.
    Wir haben hohe Quantität und keine Qualität in der Offensive.

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    • Ich würde es mal mit Lohkemper und Ishak
      versuchen vornedrin.
      Es hat halt dazu jeder eine andere Meinung und Vorstellung.

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      Antwort
    • Frey hat das Schlechteste Stellungsspiel, das je ein Nürnberger Angreifer hatte – sieht ja gut aus, wenn er sich an der Seitenlinie oder irgendwo in der eigenen Hälfte in einen Zweikampf reinhaut, das Angriffszentrum ist aber dann komplett unbesetzt

      Er haut sich rein wenn der Gegner in Ballbesitz ist beim frühen stören vorne, was soll er denn im Zentrum bei Gegner Ballbesitz?
      Ich finde eher, er wird zu selten in Stellung gebracht, keine verwertbaren Flanken, wie du richtig schreibst Hack zum Beispiel war ein kompletter Ausfall. Links wie rechts keine Außenbahnspieler an dem Tag, die irgendwas nach innen bringen. Der HSV zum Beispiel hat sein komplettes Offensivspiel über die Außenbahnen gestaltet (Yatta usw)

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  • Am meisten irritieren mich die Aussagen unseres Sportvorstandes bei Sky nach dem Schlusspfiff (er hat sowas wie von Zweikampfstärke geäußert usw.)
    Ich glaube in Ingolstadt haben die auch stets so daher geredet. Ergebnis ist bekannt.
    Der gestrige Auftritt ein Spiegelbild der Vorrunde

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    • Du sagst es. Geht mir ganz genauso.
      Hat mich fast noch mehr irritiert, wie Mühl auf RV und Cerin auf der Sechs.

      Jens Keller macht sich überhaupt keine Sorgen in Sachen Klassenerhalt. Robert Palikuca lobt das Zweikampfverhalten. Johannes Geis sieht den HSV nicht als Gradmesser. Lediglich Chris Mathenia zeigte sich enttäuscht und angepisst.

      Macht Angst, diese Schönrednerei.

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      • Ist ein bißchen wie bei diesem Virus, man weiß nicht, wollen die einen nur beruhigen, wissen sie nicht was sie tun oder haben sie wirklich alles im Griff.

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  • Ich finde, das hat Ritter Lanzelott gut zusammengefasst. Die individuelle Qualität der Spieler wird maßlos überschätzt. Wir sind maximal Zweitligadurchschnitt mit diesem Spielermaterial. Auch da revidiere ich meine Meinung von letztem Sommer. Es ist halt einfach Fakt, dass keiner dieser Spieler unter welchem Trainer und in welchem System auch immer wirklich begeistert. Es wurde ja echt viel ausprobiert. Behrens ist ein super Beispiel. Ein 6er? nein, da zu langsam. Ein 8er? Dafür zu wenig Pässe in die Tiefe, zu wenig Torgefahr. Außer bei Kopfbällen, aber das ist ja was anderes.

    Gleiches gilt für Marggreitter und noch mehr für Mühl. Erras und Kerk haben nach ihren Verletzungen nie 2 gute Spiele hintereinander gemacht. Kerk meiner Meinung nach kein einziges und seine Abschlüsse vor dem Tor sind und bleiben erbärmlich.

    Und es ist schon auch Fakt, dass Keller bei genau der gleichen Aufgabe vor 12 Monaten gescheitert ist. Ich gebe aber zu, dass ich die Einstellung von Keller anfangs sehr gut gefunden habe.

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    • Das ist immer Kaffeesatzleserei was nützt es uns hätte Keller Ingolstadt gerettet und bei uns wärs dann schief gegangen, lieber andersherum und dafür klappt es bei uns dann. Wer Keller nicht will muß immer auch dazu sagen, wer dann? Wer ist jetzt denn verfügbar? Ich bin gespannt..
      Diese ganze Wechsel und Neuverpflichterei muß mal ein Ende haben, die jetzt da sind müssen es anpacken.
      Erklären kann man sich die die letzten 1,5 Jahre schon nicht, nicht nur die Gegenwart, was immer bleibt ist die Hoffnung und zwar gegen Sandhausen einen 3er.

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      • Keine echte Verstärkung mehr? Eigentlich unfassbar, vor allem nach dem erneuten desaströsen Untergang, der eine Kopie diverser blutleerer Auftritte der Vorrunde war. Kann mir das eigentlich nur so erklären, dass RP bereits Geld für den Wiederaufstieg aus Liga 3 spart.

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        • Ich kann den Reiz von Transfertickern eh nicht nachvollziehen, der Club ist da eh fast nie dabei

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        • Vielleicht liegt es einfach daran, daß kein bezahlbarer 6er auf dem Markt ist oder abgegeben wird oder zum Tabellen 17. der 2.Liga kommen mag.

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          • Dann hat Pali eindeutig nicht in Aserbaidschan gesucht. Da gibt es sie in rauen Mengen!

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          • Quatsch das kann es nicht sein, dafür hat man doch Scouting etc. Wenn man wirklich will und als Sportvorstand gut arbeitet, dann ist es kein Problem gute Leute zu holen.

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            • *hüstel* in der Winterpause, bei unserem Budget, zum Tabellen 17. der 2. Liga, da stehen Topspieler sicher Schlange, die sonst keiner brauchen kann. Letztes Jahr in der 1. Bundesliga, wäre es als Schaufenster für Spieler sicher interessanter gewesen.

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            • @Armin

              Hm. Okay.

              Und wie ist dann Bornemanns Leistung in der Ilicevic-Transferperiode zu bewerten?

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              Antwort
              • Juwe, du hast doch geschrieben, der Club hat soviel Top Zweitligaspieler, da muss der Club ja eine Heidenangst haben, dass die sogenannten Top Zweitligaspieler den Club verlassen. 😂😂

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                Antwort
      • Tja,
        „Unser Fokus lag in dieser Transferperiode in der Stärkung der Defensive. Das ist uns mit den Verpflichtungen von Mavropanos und Heise gelungen. Für uns war klar: Entweder holen wir einen Sechser oder einen zweikampf- und kopfballstarken Innenverteidiger.“

        Nix gegen Dinos, aber da haben wir Stand heute eindeutig aufs falsche Pferd gesetzt. Hätten wir einen guten 6er geholt, bestünde gar kein Bedarf für einen IV. Die Lücke in unserem Spiel ist eindeutig im Mittelfeld. Auch dass nicht auf die Verletzung von Vale reagiert wurde finde ich befremdlich, wenn schon nichtmal der etatmäßige Ersatz für gut genug erachtet wird…

        Und wenn der Trainer ihm gesagt hat „brauchen wir nicht, der Nürnberger packt das“, warum durfte der dann nicht von Beginn an ran?

        Na, wir werden sehen. Was mich ziemlich nervt ist die vorherrschende „wir sind schon abgestiegen“ – Stimmung. Wir haben ein Spiel gegen den Topfavoriten verloren, der sein Leistungsvermögen abrufen konnte (zumindest da, wo es nötig war). Wir haben noch nicht die Rückrunde verloren.

        Mund abputzen und weitermachen!

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        • Dieses Mund abputzen und weitermachen, sagen wir jetzt schon seit 19 Spielen und sind damit am 17.Tabellenplatz gelandet. Ich weiß nicht, ob dieser Spruch die Erfolgsformel ist.

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          Antwort
          • Was soll das Abputzen des Mundes auch bringen, wenn man bis zum Hals in der *** sitzt?
            Als nächstes kommt dann noch das „Krönchen richten“…oder wie?

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            • Vielleicht sollten sie einfach mal mit Dreck fressen anfangen. Dann lohnt sich auch das Mund abputzen 😉

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  • Ich habs schon mal hier geschrieben und bleibe dabei: Die haben ein Ernährungsproblem! Wenn man gestern den Kittel gesehen, wie frisch der aussieht und mit den Clubspielern vergleicht fällt das doch ins Auge.
    Die sollen mal den Kittel (van Drongelen, Hinterseer,…) anrufen und fragen was die essen.
    Palikuca analysiert ja einigermaßen, aber eine „feurige“ Motivationsrede traue ich ihm nicht zu. Das gleiche gilt für Behrens.
    Als der Zrelak wieder gesund wurde, war ein Interview auf der Homepage. Auf Englisch. Der Mann ist nun über 2 Jahre in D, da müsste der perfekt deutsch sprechen. Florian Klausner wurde auch kurz gezeigt: Der hat mir für einen Athletiktrainer zu viel Speck auf den Rippen. Ein Spiel der Damenmannschaft habe ich gesehen und feststellen müssen, dass ein paar Damen Speck auf den Hüften haben.Das ist alles mangelhafte Leistungskultur. Da ist man schön nett zueinander und braucht so keine Angst zu haben kritisiert zu werden.

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    Antwort
    • Jetzt bitte nicht auch noch auf den rot-schwarzen Ladies und ihren hübschen weiblichen Formen herumhacken. 😉

      Nee, im Ernst:
      Mangelhafte Leistungskultur könnte durchaus eine Begründung sein. Dazu gehört auch, dass man selbstkritisch mit seinen Leistungen umgeht.

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      Antwort
  • Schiri Info: Dr Thomsen hat FCN vs. SVS am 3.12. 2016 schon mal gepfiffen( 15.Sp.)
    Endstand 1:3 (0:1) .Gelb-Rote -Karte: Kulovits(42.)
    Kann mich noch gut erinnern,in der 2.Halbzeit hat er dann jeden Körperkontakt gegen FCN
    entschieden und Flugeinlagen der Sandhäuser mit Freistoß belohnt
    Am Ende hatte der FCN 27 Fouls in der Statistik.
    Dr Thomsen hat aber immer kleinliche Spielleitung.

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  • Kennt jemand die Sprintwerte unserer Spieler?

    Welche Höchstgeschwindigkeit wurde in dieser Saison z. B. bei einem Geis gemessen?
    Mir erscheint Geis zudem fünf Kilo zu schwer für den Beruf des Fußballprofis.

    Keller hat Mühl lt. dem Sky-Interview nach dem Spiel aufgrund dessen Schnelligkeit als Außenverteidiger aufgestellt. Vielleicht täuscht der lethargische Gesichtsausdruck über die tatsächliche Schnelligkeit eines Mühl.

    Margreitter hat übrigens ein richtig schwaches Spiel gemacht und ein paar Male zudem richtig Glück gehabt als er z. B. einen Fehlpass als letzter Mann fabriziert hat.

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    • Mühl ist tatsächlich einer der schnellsten Spieler im Kader. Es gab da letztes Jahr mal eine Sprintmessung, da war er mit rund 33 KM/H ganz oben mit dabei. Im Antritt ist der halt nicht so schnell, bei seiner Größe.

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      • Bergab und mit Rückenwind 😅. Spaß beiseite, Mühl spielt sicherlich eine sehr schwache Runde, dennoch finde ich die Kritik teilweise sehr hart. Er steht nicht alleine auf dem Platz und ist bei weitem nicht der einzige der lethargisch daher kommt.

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    • Marge hat auch nur 33% Zweikämpfe gewonnen. Für einen IV eine sehr schwache Quote.

      Ich glaube er spielt wegen seiner Führungsqualitäten, ansonsten könnte genauso gut auch Sörensen spielen. Keller wollte Dinos wohl Erfahrung zur Seite stellen. Eigentlich sinnvoll….

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          • Ich zitiere Tobi Escher: „Zweikampfquoten sind wie Wurst, man will gar nicht wissen, was reinkommt.“

            Kicker hat Optadaten, die BILD nimmt die von Sportec. Zur Halbzeit war da bei Opta der Club 55:45 vorn, bei Sportec 49:51 hinten. Die Definition dessen, was als Zweikampf zählt ist je nach Anbieter ja schon so unterschiedlich, dann kommt dazu, dass da immer noch ein Mensch sitzt, der codiert. Letztlich ist das n Wert, der nur ganz geringe Aussagekraft hat, gerade, wenn die Anbieter keine aufgeschlüsselten Daten liefern. Was nutzt mir ne generelle Zweikampfquote eines Innenverteidigers, wenn das auch drei verlorene Kopfballduelle bei offensiven Ecken dabei sind? Mindestens aufgeschlüsselt in mit und ohne Ball sollte drin sein, um so leichte Rückschlüsse ziehen zu können.

            Ne Korrelation zu Sieg oder Niederlage besteht aber so oder so nicht. Man gewinnt nicht eher n Spiel, wenn man ne bessere Zweikampfquote als der Gegner hat.

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  • Keller hat Mühl lt. dem Sky-Interview nach dem Spiel aufgrund dessen Schnelligkeit als Außenverteidiger aufgestellt. Vielleicht täuscht der lethargische Gesichtsausdruck über die tatsächliche Schnelligkeit eines Mühl.

    Ich glaube er ist tatsächlich schnell, habe mal eine Statistik gesehen aber keine Ahnung mehr wo das war, ist aber nicht gleichbedeutend mit handlungsschnell, im Kopf kann man deswegen trotzdem langsam sein.
    Erinnere mich an eine Szene an der Grundlinie Sechzehnerkante, wo ihn der HSV Außenstürmer mit einer einfachen Drehung einfach hinter sich hatte und in Ruhe flanken konnte. Den Trick siehst du in der Bezirksliga jeden Spieltag.

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  • Ich gestehe, dass mIch beim Zuhören von Palikuca oder Keller mit ihrer geknörten, fast beleidigten Intonation das gleiche Gefühl beschleicht wie Anno 2006 bei der WM im eigenen Land, sobald der erklärte WM-Song wimmerte: „Dieser Weg wird kein leichter sein…“

    Zweifellos ein an sich hörenswerter Song von Xavier Naidoo, nur: Wie um Himmels Willen willst du mit diesem tristen, mutlosen Negativismus in der Kabine erfolgreich sein, gar Weltmeister werden wenn’s drauf ankommt?! Unmöglich…

    Die beiden Akteure beim Club, Robert Palikuca und Jens Keller sind mit Sicherheit seelenverwandt und, ich schwöre, sie waren die Ghostwriter für Xavier Naidoos Gassenhauer.

    Ansonsten zeichnet sich, genauso erschreckend, vor meinem geistigen Auge das gleiche Szenario wie vor einem Jahr ab, nur im Zeitraffer: Der AR stellt beide frei…

    Soweit, so trauerkloßig.

    Bei Lichte betrachtet ist der Club mit einem kleinen Ausrufezeichen in die Winterpause gegangen und hat eine anständige Vorbereitung bestritten (Ka Depp-Podcast). Beim HSV kann man was holen, keine Frage, aber damit zu rechnen oder es zu fordern, geht mir zu weit.

    Die erschreckende Aufstellungsklamotte und die im Vergleich zur vollmundigen Ankündigung als Schmalspuraktivität entlarvten Transfers Mal beiseite genommen, ist die Tabellensituation aktuell erschreckend. Aber fair ist dieses „Draufschlagen“ nicht. Das Verkennen der Möglichkeiten des HSV und das sich auf Augenhöhe Hoffen ist grotesk, spätestens dann, wenn man damit dem Niedergang bestätigt sieht.

    Der Club hat gegen den Top-Favoriten der zweiten Liga verloren, Prozente hin oder her, ein Tor zu hoch, Panik und Abgesänge sind für mich da unangebracht, ebenso das Anzählen von RP und JK oder gleich des ehrenamtlichen ARs.

    Ich würde mir wünschen, dass der Club den Fehler des letzten Jahres nicht wiederholt, stattdessen die beiden ins Kreuzfeuer geratenen Sportverantwortlichen in anständiger Form und von mir aus mit reservierter Distanz und Kühle, aber mit Akzeptanz diese Saison zu einem glücklichen Ende im tristen Grau der zweiten Liga zu Ende bringen zu lassen, ehe man sich einvernehmlich trennt.

    Parallel wünsche ich mir vom AR, dass er den Weg für eine Reform der Vereinsstruktur vorbereitet, denn ehrenamtliche Vereinslenker ohne Fachkompetenz sind aus meiner Sicht bei aller Wertschätzung für ihren Einsatz der Garant für den mittelfristig kaum aufzuhaltenden Niedergang unseres Vereins. Was der Club am dringendsten benötigt, ist eine Korrektur des von Martin Bader (?) ausgeheckten Konstrukts.

    Sonst hallt statt der Legende bald auf ewig aus den Boxen:
    https://youtu.be/VS4fyxuFZvA

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    • Es gibt da nach wie vor eine starke Gruppierung im Verein, die mit Sicherheit jede Strukturreform Richtung Professionalisierung des Aufsichtsrates/des Vereins verhindern wird. Davon bin ich nach wie vor überzeugt.

      Manchmal hab ich die Paranoia, deshalb wird der Verein an die Wand gefahren, um denen klar zu machen, daß wir in einer „Friß oder Stirb“ Situation angekommen sind und so die nötige Mehrheit von 75% (?) zu bekommen auf einer Mitgliederversammlung.
      Aber wenn das der Plan wäre, würde er scheitern, denn auf dieser Mitgliederversammlung würden vermutlich außer denen kaum mehr Mitglieder hingehen.

      Ich werfe die Satzung auch nicht Bader vor. Da war Woy glaub ich eher mitverantwortlich mit seiner selbst zusammengestellten Satzungskommission.

      Verantwortlich für den Niedergang sind aber letzten Endes auch all die Mitglieder, die solch eine Satzung verabschiedet haben.
      Ohne sie genau zu lesen, ohne sich Gedanken zu machen, was das bedeutet, wenn der Aufsichtsrat so zusammen gesetzt wird und das Wahlprocedere so abläuft.
      Ohne sich Gedanken zu machen, was das bedeutet, wenn man den Vorständen einen solch grpßen Handlungsspielraum einräumt.
      Also auch ich.

      Es gab in den letzten Jahren einige wenige, die versucht haben, diese Satzung verändern zu lassen. Schamel ist wohl das prominenteste Opfer dieser Versuche.

      Der andere Grund, weshalb unser Verein sich nicht wie vergleichbare Vereine weiter entwickelt hat, ist mMn unseren Erfolgen in der Vergangenheit geschuldet.
      Mainz und Freiburg konnten sich entwickeln, weil sie solch große Erfolge nicht vorweisen konnten wie unser Vereiin.
      Und weil deshalb eben auch Klopp nie entlassen wurde, obwohl er nach dem Aufstieg gleich wieder abstieg, obwohl er danach knapp am Wiederaufstieg scheiterte.
      Da kam nie so eine Antikampagne auf wie bei uns schon nach wenigen schlechten Spielen.
      In Freiburg ähnlich.
      Beide Vereine blieben trotz Scheitern über Jahre ihrer Philosophie treu und konnten etwas aufbauen.
      Und sie legten finanzielle Rücklagen an.
      Klar hat der letzte Abstieg für Freiburg vielleicht den Stadionneubau verzögert, aber nicht den Verein in eine Schuldenkrise gestürzt, die ihn zu Spielerverkäufen zwang.
      Klar verkauft Freiburg Spieler, aber da wird rechtzeitig darazúf hingearbeitet, vernünftigen Ersatz zu holen.
      Bei uns läuft sowas ungeplant. Konnte man bei vielen Abgängen beobachten.

      Und zu Palikucas uneingelösten Versprechungen: den Aufsichtsrat hat diese Idee, Peter Hermann mitzubringen, sicher gereizt bei seiner Verpflichtung.
      Nur hat man offenbar versäumt, mit Hermann selbst zu reden und mit ihm einen entsprechenden Vertrag abzuschließen bevor man Palikuca holt.
      Und rückblickend muß ich sagen: ich kann mir nicht vorstellen, daß Herrmann jemals wirklich unter Paöikuca hätte arbeiten wollen.

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      • Der andere Grund, weshalb unser Verein sich nicht wie vergleichbare Vereine weiter entwickelt hat, ist mMn unseren Erfolgen in der Vergangenheit geschuldet.
        Mainz und Freiburg konnten sich entwickeln, weil sie solch große Erfolge nicht vorweisen konnten wie unser Vereiin.

        Laßt doch mal diesen alten Fotobücher wegen von wegen Erfolgen als es noch Schwarz Weiß Bilder gab, ist doch für die aktuelle Situation so maßgeblich wie ein Eichhörnchen.
        Die Grund ist ein ganz einfacher, die Summe der sportlichen Entscheidungen, die Qualität der Entscheider war die letzten Jahrzehnte nicht für mehr ausreichend als wir jetzt haben. So einfach ist es und in keinster Weise systemrelevant, mit dem besten System oder Satzung hat man keinen Erfolg wenn die Entscheider es wieder nicht können sportliche Situationen einzuschätzen.
        Ein System wie in Freiburg begann mit Finke und lebt jetzt von Streich, bei uns werden gute Trainer weggekauft, ein Streich will ja noch nichtmal aus Freiburg weg! Es liegt nicht am System sondern an den Personen, die wir nicht haben. Es liegt immer an der Qualität der Entscheidungen von Menschen.

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    • @Teo, inhaltlich kann ich Dir nur zustimmen.
      Ein einziger Einwand:“Beim HSV kann man was holen, keine Frage, aber damit zu rechnen oder es zu fordern, geht mir zu weit.“ Ich glaube nicht das viele tatsächlich damit gerechnet haben da was zu holen, aber es geht um trotzdem um enttäuschte Hoffnungen- wer am 15 Spieltag eine 0:2 Niederlage gegen Wehen Wiesbaden erleben musste, der möchte dann zum Ausgleich mal ein Ausrufezeichen gegen den HSV erleben.
      Bekommen hat man halt wieder nur ein ?
      Das wird im Übrigen auch Keller sicherlich stückweit übel genommen , wenn er sagt wichtig ist gegen Sandhausen etc-abgesehen davon, dass es in jedem Spiel um Punkte geht, hat er ja Recht.
      Aber für das Gefühl sind solche Ausrufezeichen wichtig-vor allem wenn es nicht läuft (paradox ich weiss)- dann erträgt man auch eine greue Saison in der grauen 2.Liga.
      Und wo waren die Ausrufezeichen in der Saison oder in der Letzten?

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        • Stimmt, nur stehen diesem einen armseligen und leider realitätsbehindernden Ausrufezeichen gut 15 fett gedruckte Fragezeichen gegenüber.

          Es läuft einfach mal so überhaupt nicht mehr beim Club, seit dem Aufstieg gibt es (fast) nur noch Horrorspiele, das muss man leider so hart sagen.
          Ich möchte die Spieler und die Verantwortlichen mal sehen, bei denen so etwas keine Spuren hinterlässt – was keine Ausrede für irgendwas sein soll.

          Preisfrage: Wie kann man diesen schwarzen Sog endlich stoppen?
          Antwort: Nur über Erfolgserlebnisse.

          Nur: Wie kann man sich die notwendigen Erfolgserlebnisse erarbeiten, wenn vermutlich jeder Einzelne das Gefühl hat, man kann trainieren wie und was man will, wenn es auf den Platz zum Punktspiel geht verliert nahezu jedes Mal eine kritische Masse an Spielern für die anderen sichtbar der Mut. Dafür reichen bei elf Akteuren bereits drei, die nicht so performen, deren Körpersprache nicht stimmt, die mangelhaftes Zweikampfverhalten an den Tag legen oder die taktische Marschroute nicht befolgen.

          Es ist wie ein Virus im Gefüge, das den Club in einer zermürbenden Slowmotion dahinrafft, wenn sich nichts ändert.

          Noch sind Nichtabstiegsplätze relativ schnell erreichbar. Aber ich bin sicher, dass die Angst inzwischen so immens ist, dass bei jedem hinzugefügten nicht gewonnenen – oder wie am Donnerstag kläglich verlorenen – Spiel die Bremse, die den Club vor dem Abstieg retten kann, nicht nur immer kleiner und schwerer sichtbar wird, sondern der Druck aufs Pedal immer höheren Kraftaufwand erfordert.
          Und da sehe ich derzeit leider niemanden, der über die nötige Sehfähigkeit oder Energie verfügt, diese dahinschmelzende Bremse noch wirksam betätigen zu können.

          Zum Beispiel braucht es gegen Sandhausen nicht einen glücklichen Dreier, ein dreckiges 1:0 o.ä., damit der vielbeschworene Bock umgestoßen werden kann. Um das zu erreichen und die Bremse langsam wiederzufinden braucht eine mental in Trümmern liegende Mannschaft, die von sich noch immer denkt (auch befeuert auch von Umfeld und Medien), sie habe da unten eigentlich gar nichts verloren und habe prinzipiell und individuell Aufstiegspotenzial, ein nie gefährdetes 4:0 oder 6:1. Nur dann kann man ganz langsam das nicht vorhandene Selbstvertrauen und den Glauben an die eigenen Fähigkeiten wieder aufbauen, so dass das nächste Spiel nicht wieder mit Schlotterbeinen und Hirnblockaden begonnen werden muss.

          Wie soll aus diesen Spielern eine funktionierende Mannschaft werden, wenn, davon muss man inzwischen leider ausgehen, fast jeder Spieler für sich den Eindruck hat „Scheiße, wo bin ich hier gelandet? Die anderen ziehen mich ständig nur runter und ich kann mein eigentliches Potential nicht mal ansatzweise abrufen!“?

          Keller hat ja ausdrücklich keine Teambuildingmaßnahmen im Trainingslager ergriffen und auch den Mentalcoach bewusst nicht mitgenomnen (ob der etwas taugt weiß ich auch nicht). In der Situation, in der der Club sich befindet, ist es meiner Meinung nach allerdings fahrlässig, darauf zu verzichten, um wenigstens zu versuchen, aus dem zerfledderten Haufen eine eingeschworene Truppe zu zimmern. Der Verweis, dass „die ja alle kicken können“ verfängt schon lange nicht mehr.

          Erfolgserlebnisse lassen sich in einer derartigen Abwärtsspirale nur über den absoluten Willen, die absolute Überzeugung und Gewissheit erreichen, dass wirklich jeder einzelne Spieler den anderen so bedingungslos unterstützt – auch beim Umsetzen der spieltaktischen Vorgaben -, dass er bereit ist, noch mehr zu laufen, über seine eigenen physischen Grenzen zu gehen und dem Mannschaftserfolg für 95 Minuten allem anderen unterzuordnen.

          Ich fürchte, diese Kehrtwende ist trotz netter Testspielergebnisse in der Winterpause aufgrund falscher Prioritätensetzung verpasst worden.

          Immer wieder erstaunlich, dass es noch immer Trainer und andere Verantwortliche im Profifußball gibt, die den psychologischen Aspekt zu wenig in ihre Arbeit einbeziehen. Gerade in der Anfangszeit der Zusammenarbeit.

          Sorry, aber da war Köllner in seiner Anfangszeit mehr auf der Höhe.

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  • Der HSV wird diese Saison noch einige Gegner schlagen, die in der Tabelle verdientermaßen vor uns stehen. Daher war unsere Niederlage erwartbar und verschmerzbar.

    Erwartbar war aber auch, dass sich ein Clubteam präsentiert, dass

    * die Wintervorbereitung erkennbar genutzt hat, um Defizite zu minimieren
    * aus den Siegen gegen Bayern und Sofia Selbstvertrauen gewonnen hat
    * durch die Transfers Qualität erhöht und Unzufriedenheit abgegeben hat
    * durch Winterpause und Vorbereitung Kraft getankt und Spritzigkeit zurück erhalten hat
    * mit jeder Faser des Körpers in jeder Spielsituation klar macht, dass es sich mit aller Kraft gemeinsam gegen den Abstieg stemmt.

    Nichts von alledem war sichtbar!

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    • Bis jetzt kein Dreier für die Mannschaften vor dem Club, ein Sieg morgen würde der Tabelle guttun. Aber gut, es kommt halt Real Sandhausen mit breiter Brust nach ihrem Auftaktsieg.

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  • Natürlich hat keiner einen Sieg gegen den HSV erwartet. Mich erschüttert halt, dass das Rüstzeug eines Fußballers ( Stoppen und Annehmen eines Balles, Pass spielen, sich anbieten und fordern des Balles, Spritzigkeit) den meisten Spielern beim Club abhanden gekommen ist. Das ist eigentlich die Aufgabe des Trainers. Mir ist egal wieviel Kilometer eine Mannschaft läuft oder wie die Lakatwerte einzelner Spieler sind. Wenn die Grundvoraussetzung nicht stimmt, ist alles andere Makulatur

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