Verdienter Sieg in Osnabrück: Club parkt weiter erfolgreich

Der Club gewinnt sein Auswärtsspiel in Osnabrück und kann sich im Abstiegskampf Luft verschaffen. Eine defensive Taktik war erneut erfolgreich.

Drei Änderungen zu Sandhausen

Jens Keller veränderte die erfolgreiche Aufstellung aus dem 2:0 Heimspielsieg gegen Sandhausen auf drei Positionen, dabei zweimal unfreiwillig. Für den verletzten Sörensen rückte der wiedergenesene Margreitter in die Innenverteidigung, Handwerker rückte für Heise ins Team, der die fehlende Spielpraxis wohl spürte und etwas Erholung brauchte. Für den gesperrten Frey kam nicht etwa Ishak zum Zug oder Lohkemper, sondern Zrelak, der damit seine lange Leidenszeit beendete und nach einigen Kurzeinsätzen endlich wieder zu seinem ersten Startelf-Einsatz nach der schweren Verletzung kam.

Halbzeit 1 nichts für Feinschmecker

21. Spieltag 2019/2020
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Archiv: Osnabrück

Der Club begann tief stehend und wer die Vermutung hatte, dass Nürnberg bis auf Weiteres sein Heil in einer stabilen defensiven Grundordnung suchen würde, wurde schnell bestätigt. Da der Aufsteiger aus Osnabrück aber ebenso für gewöhnlich nicht als „Ballbesitz-Mannschaft“ unter Verdacht steht, entwickelte sich ein zähes Spiel.

Pressing gab es auf beiden Seiten nur seltenst zu sehen, nach Ballverlust zogen sich beide Teams zügig weit zurück. Da der FCN zudem versuchte schnell umzuschalten, dies aber nicht gut gelang und man den Ball so schnell wieder verlor, pendelte sich der Ballbesitz bei 60% für die Heimmannschaft ein. Ertrag allerdings brachte diese Feldüberlegenheit nicht. Eine gute Chance nach 30 Minuten nach starken Lauf von Ajdini, der den in den ersten 45 Minuten wohl auffälligsten Osnabrücker Schmidt bediente – knapp vorbei. Die gefährlichste Torannäherung ein Zufallsprodukt, eine Hereingabe von Ajdini auf Girth landet von dessen Brust, bedränkt von Mavropanos, am Pfosten. Auf Seiten des FCN beschränkten sich gefährliche Szenen, so man das so nennen mochte, auf Standardsituationen und deren potenzielle Gefahr.

Nach der Pause fokussiert und effizient

Bis auf den Seitenwechsel änderte sich zunächst nichts nach Wiederanpfiff. Osnabrück weiter bemüht die Spielkontrolle in Gefahr umzuwandeln. Doch der Club wirkte nun fokussierter und gefestigter. Vor allem Hack kam nun immer wieder in Szene, nachdem die erste Halbzeit noch weitgehend an ihm vorbeigelaufen war. Zwingend wurden allerdings weiter beide Teams nicht. Bis zur 60. Minute und ein Tor Marke „aus dem Nichts“. Der mit nach vorne geeilte Handwerker zu Nürnberger und der per Flanke aus dem Halbfeld zu Behrens – und der Capitano macht das Tor per Kopf. Eine gewisse Analogie zum Tor von Frey gegen Sandhausen konnte man nicht absprechen, allerdings diesmal ins lange Eck.

Mit der Führung im Rücken wuchs das Selbstvertrauen des Gastes weiter und die Verzweiflung der Heimmannschaft wurde immer greifbarer. Osnabrück mühte sich, fand aber einfach keine Mittel. Der Club blieb stabil und setzte nun auch die Konter besser. Allein Hack hätte zweimal treffen können: ein sehenswertes Solo wurde stark vom Keeper gehalten, ein Schuss von halbrechts ging knapp am langen Pfosten vorbei. Echte Chancen von Osnabrück waren nicht mehr zu verzeichnen. Einziger Wermutstropfen wieder eine Gelbsperre: Hack wird nach einer Rangelei in der Nachspielzeit aufgrund der 5ten gelben Karte in Heidenheim fehlen.

Unterm Strich verdient

Dass die Partie vor allem in den ersten 45 Minuten, die erneut an ein „Bus vor Tor parken“ erinnerte, nicht gerade vergnügungssteuerpflichtig war, wird Keller und seine Mannschaft nicht jucken. Auch nicht, dass man sich derart defensiv als Bundesliga-Absteiger gegen einen 2. Liga-Aufsteiger überhaupt einer solchen Taktik bedienen musste, um zum Erfolg zu kommen. Denn aktuell zählen einzig die Punkte, um möglichst schnell wieder in sichere Gewässer zu kommen.

Zudem ist durchaus denkbar und möglich, dass man über die Ergebnisse und auf Basis einer zuletzt zunehmend stabilen Grundordnung sich mit dem gewonnenen Selbstvertrauen auch zu auch zu fußballerisch ansehnlicheren Spiel weiterentwickelt. Die nie bestrittenen individuellen Fähigkeiten eines Hack, Geis oder Frey sprechen dafür.

Jens Keller scheint also die richtigen Lehren aus der Pleite gegen Hamburg gezogen zu haben. Und die Leihe von Mavropanos könnte zu einem kleinen Glücksgriff werden, der auch Palikuca aus der Kritik nimmt. Die Arsenal-Leihgabe wirkt nicht nur technisch versiert und körperlich robust, mit dem Griechen scheint auch ein wenig das Glück des Tüchtigen zurück zum Club gekommen zu sein.

125 Gedanken zu „Verdienter Sieg in Osnabrück: Club parkt weiter erfolgreich

  • Auch nicht, dass man sich derart defensiv als Bundesliga-Absteiger gegen einen 2. Liga-Aufsteiger überhaupt einer solchen Taktik bedienen musste,

    Also man sollte mal loslassen von alten Schubladen, Osnabrück stand vor dem heutigen Spieltag sehr stabil auf einem einstelligen Tabellenplatz und ist ihrerseits eine klassische Umschaltmannschaft. Ist doch klar, dass man da nicht hinfährt und ihnen ins offene Messer rennt.
    Osnabrück hat aktuell immerhin zwei Absteiger aus der 1. Bundesliga deutlich hinter sich.
    Keller hat es auch schon ein paar mal af PKs erklärt, es gibt in der 1. und 2. Liga nur sehr wenige Mannschaften, die eine gut sortierte Abwehr bespielen können. Wir sind nicht der FC Bayern oder der HSV.
    Eine Ballbesitzquote 56:44 (lt. Kicker) ist als Auswärtsmannschaft völlig ok. Zweimal nacheinander zu Null gespielt.
    Und der „geparkte Bus“ hat keine 3 Tore geschossen die letzten beiden Spiele.
    Wir parken da keinen Bus sondern Mavropanos 🙂 der viel effektiver ist.

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      • Kann ich zumindest für mich sagen trifft deine These nicht zu, ich war schon immer ein großes Fan von Effektivität und einem Umschaltspiel a la Atlético Madrid, dieses Ballbesitz Gedöns war schon bei der WM der Untergang, danach hätte Löw besser seinen Hut nehmen sollen. Für mich ist so der moderne Fußball. Anders machen kann man es ja, wenn man es kann und da gibts nur eine Handvoll Mannschaften, wir gehören nicht dazu.

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        • Das ist bemerkenswert, dass Du „dieses Ballbesitz Gedöns“ als „Untergang“ bezeichnest.
          Verstehe ich das im übertragenen Sinn richtig: Sind die Texte des Kommentarschreibers mit dem meisten „Ball“besitz bei CU auch dem Untergang geweiht? Sollte der Kandidat am Ende besser seinen Hut nehmen?

          Ich habe heute v.a. in der zweiten Halbzeit die Ballstafetten und den Versuch Ballkontrolle zu haben sehr genossen.

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          • Das Wort „Untergang“ ist nicht von mir sondern von dir, kann damit wenig anfangen, aber jeder kann ja seinen eigenen Geschmack haben, meiner ist das Rumgeschiebe wie es die Nationalelf lange Zeit favorisiert hat bis zum erbrechen und damit bei der WM vorgeführt wurde von kleinen Mannschaften, der FC Bayern damit regelmäßig bei den höheren Weihen ab den KO Spielen nicht. Ich kann diesem „Wannenfußball vom linken AV über die IVs zum rechten AV und wieder zurück und das ist dann auch Ballbesitz nichts abgewinnen. Entscheidend sind für mich relevante Aktionen vertikal. Wenn die sitzen braucht es davon gar nicht viele, aber nicht Ballbesitz und ermüdendes Rumgeschiebe als oberstes Credo. Daß wir dafür auch nicht die Qualität haben, kommt hinzu.
            Verweise gerne nochmal auf Kellers Erklärung, „Es gibt in der 1. und 2. Liga nur wenig Mannschaften die eine gut sortierte Abwehr bespielen können“

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            • Weil schon zu viel Postfaktisches in der Welt ist:

              Juwe sagt am 08.02.2020 um 23:56: „dieses Ballbesitz Gedöns war schon bei der WM der Untergang …“
              (Teo entgegnet am 09.02.2020 um 01:19: „Das ist bemerkenswert, dass Du „dieses Ballbesitz Gedöns“ als „Untergang“ bezeichnest.“ …)
              Juwe entgegnet darauf am 09.02.2020 um 09:29: „Das Wort „Untergang“ ist nicht von mir …“

              Besorgnis erregender Ich- und Weltverlust!
              (Vielleicht wenigstens ab und an mal Pause machen?)

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              • Hast dir mal wieder einen neuen Namen gesucht, im übrigen wie gewohnt toller Beitrag zum Thema.

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        • Fan von Effektivität ist das eine, aber die lässt sich ja in der Regel nur rückwärts feststellen, denn diese überragende Qualität im Kader haben wir nicht, dass wir uns darauf verlassen könnten, dass immer jeder zweite Schuss drin ist. Hätte Sandhausen den Elfer nicht kläglich verschossen oder wäre Osnabrück „effektiver“ gewesen (immerhin hatten die mit Schmidt und Girth die besten Chancen), würden wir heute beim exakt gleichen Spiel die Leistung anders bewerten.

          Ballbesitzfussball muss man auch nicht mögen, aber doch ein cleveres, eingespieltes Offensivspiel. Wucht und Dynamik, Finesse, Passspiel. Das muss nicht auf Level Liverpool sein, aber es darf doch erkennbar(er) sein als aktuell.

          Aber davon ganz abgesehen will zur Zeit jeder wirklich nur die Punkte. Und dazu ist derzeit alles recht – auch ein „effektives“ Spiel gegen Osnabrück. Ein wenig nach schöneren Ufern schielen sollte man aber doch dürfen. Und hoffen, dass das auch das Ziel des Vereins ist und bleibt.

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          • Sorry, finde es ein klein wenig vermessen nach eineinhalb Jahren spielerischer Ebbe jetzt, im Moment, in dieser Situation, „nach schöneren Ufern zu schielen.“

            Die Mannschaft ist angekommen in Liga zwei. Hat den Abstiegskampf angenommen. Geht beherzter in Zweikämpfe. Zeigt mehr Willen. Die Winterneuzugänge bislang stark. Sorg wie ausgewechselt. Geis mit Nürnberger womöglich die Lösung auf der Doppel-Sechs. Fortschritte sind nicht zu übersehen.

            Klar, war das gestern nicht wirklich ein schönes Spiel. Lag wohl auch am Gegner und an den Platzverhältnissen. Dass Osnabrück zur Pause verdientermaßen hätte führen können, ist wohl auch unstrittig. Unser Tor fand ich dann aber schon spielerisch recht nett. Hack erdrippelt Lücken, Pass zu Handwerker, der one touch zu Nürnberger, welcher den Ball auf Behrens zirkelte.

            Bin mir sicher, dass es auch spielerisch besser wird, wenn Erfolgserlebnisse nicht nur Strohfeuer sind. Kommt von alleine mit dem Selbstvertrauen. So steht’s ja auch treffenderweise im Spielbericht. 😉

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            • Während der erbärmlichen Vorrunde habe ich mir seit langer Zeit mal eine Clubauszeit gegönnt und mich ganz dem American Football verschrieben. Was dort an Taktik und Überlegungen passiert, ist durchaus erstaunlich. Im Gegensatz zu meinem Verein, wo ich beim Kicker-Ticker jedesmal lesen muss “ einfallslose Offensive“. Auch habe ich mich schon lange gefragt, wie man beim Club nach irgendwelchem schönen Offensivspiel schielen kann, wenn doch vor allem die defensive Leistung so jämmerlich war. Das „Bus vor das Tor parken“, wie du es so wunderbar formuliert hast, lieber Alexander, war überfälligst. Da muss es mir doch schnurzegal sein, was die mediale Reaktion auf mein Gekicke ist, in dieser sehr ausgeglichenen Liga, wo gefühlt jeder fast jeden schlagen kann, braucht es doch vor allem erstmal defensive Stabilität, ob es einem gefällt oder nicht.
              Hinten die Null und vorne schaun mer mal.
              Nicht ansehnlich, nicht einfallsreich, aber so gehts es eher ins Mittelfeld der Liga. Man sehe sich Union Berlin an, die jetzt auch schon ernsthaft für ihre angeblich nicht ansehnliche Spielweise kritisiert werden.
              Ja, ich will nicht absteigen in die dritte Liga. Ja, ich halte das aber für möglich, da in dieser Saison mindestens 40 Punkte gebraucht werden und bevor die nicht geholt werden, darf gern öfters der Bus vorm Tor geparkt werden.

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              • Sofern der Kicker weiterhin auch zweistellige Torschuss-Zahlen dokumentiert (Ausnahme war beim HSV), sollen mir „Bus parken“ und „einfallslose Offensive“ durchaus recht sein 🙂

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            • Sorry, finde es ein klein wenig vermessen nach eineinhalb Jahren spielerischer Ebbe jetzt, im Moment, in dieser Situation, „nach schöneren Ufern zu schielen.“

              Das kommt immer auf die Perspektive und vielleicht auch den Zeitfaktor an.

              Wenn man nur auf das Hier und Jetzt und die Vergangenheit seit Aufstieg blickt, kann man als Pragmatiker nicht anders als dir zuzustimmen. Aber in meiner Brust schlagen zwei Herzen: Das des panischen Fans, das aktuell froh ist, irgendwie wieder mal aus der Krise zu kommen. Und das des journalistischen Beobachters, der den Club – wenn auch wohlwollend, da man eben den Fan nie ganz ausblenden kann – über eine lange Zeit zurück und mit Blick nach vorne auch kritisch begleitet – begleiten muss.

              Mit Köllner/Bornemann wurde, ohne das Faß wieder aufmachen zu wollen, zumindest eine gewisse Idee in den Verein hineingetragen. Dass das dann vielleicht an den Personen selbst scheiterte oder am Timing, sei dahingestellt. Aber tatsächlich war da sowas wie eine Idee zu erkennen. Vielleicht hätte man diese Idee nur mit anderen Akteuren weiter verfolgen sollen.

              Dann kam Palikuca und formulierte eine neue Idee und tauschte dabei im Grunde bis auf 4-5 Stammspieler alles aus, inkl. des ganzen Stuff. Die Idee des pfeilschnellen Umschaltsspiels mit Dynamik und Pressing wurde ausgegeben und eine Zeitachse von 2 Jahren definiert. Ich denke es ist legitim diese „neue“ Idee und die erzielten Fortschritte medial zu begleiten und dabei nicht nur das Hier & Jetzt abzugleichen, sondern die vorgegebene Zeitachse gegenzuhalten.

              Ich bin dann ja eben doch nicht nur Fan, sondern eben auch „Berichterstatter“. Immerhin ist die Presse, wozu wir uns dann doch auch zählen, nicht umsonst als 4. Gewalt umschrieben, die eben auch Aufgaben erfüllt – wie Aufklärung, Hinterfragung, den Handelnden einen Spiegel vorhalten und damit auch die Gesellschaft, und sei es nur eine Fußball-Gesellschaft, zu informieren, davor zu bewahren einseitig manipuliert zu werden und durch das kritische Hinterfragen auch zu schützen.

              Stand heute ist man eben von einer Idee, wie wir sie im Aufstiegsjahr noch hatten, weiter weg als je zuvor. Und es fehlt auch der echte Glaube daran, dass man die vorgegebenen zwei Jahre wird einhalten können. Bei aller Freude über das aktuelle „sich etwas Luft verschaffen zu können“ sieht man, dass die wenigen echten Lichtblicke fast alle nur geliehen, mit Klauseln versehen oder finanziell nicht stemmbar sein werden. Dazu kommt der Saisonverlauf bis dato und die Erkenntnis, dass es wohl umso schwerer sein wird, andere Spieler von der Mission zu begeistern.

              Dass man im Winter keinen geeigneten Sechser finden konnte, ist da vielleicht ein kleiner Beleg, um wie viel schwerer es wird, wenn man weder den großen Geldbeutel, noch das attraktive Spiel, noch eine halbwegs belegbare Aussicht auf das Mitspielen um den Aufstieg vorweisen kann.

              Wenn man also fernab der aktuellen „mit dem Rücken zur Wand“ Situation ein bisschen vor und zurück blickt, was falsch lief und wohin die Reise aktuell geht (und gehen müsste), ist Kritik kein Miesmachen, sondern schlicht notwendig.

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              • Mit Köllner/Bornemann wurde, ohne das Faß wieder aufmachen zu wollen, zumindest eine gewisse Idee in den Verein hineingetragen. Dass das dann vielleicht an den Personen selbst scheiterte oder am Timing, sei dahingestellt. Aber tatsächlich war da sowas wie eine Idee zu erkennen. Vielleicht hätte man diese Idee nur mit anderen Akteuren weiter verfolgen sollen.

                Welche Idee war das denn?

                Da beide jetzt über 1 Jahr nicht mehr da sind ist es davon abgesehen ja selbstredend, daß neue Kräfte andere Ideen haben und Keller hat seine Spielidee, kann man jetzt mögen oder nicht, schon mehr als oft dargelegt. Die scheint ja angemessen zu sein.

                Canadi hatte ebenso Ideen, zu sehen war davon auf dem Spielfeld allerdings nichts. Wie auch von den Ideen in der 1. Bundesliga davor, noch am ehesten zu sehen war die von Schommers.

                Wirklich jeder Trainer der einen Kirsenverein übernimmt spricht auch davon zuerst die Defensive zu stablisieren und Keller hat einen Krisenverein übernommen mit uns. Alles gut soweit, weniger reden mehr umsetzten.

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                • Also wenn das Spielen mit dem Nachwuchs aus der U21 keine Idee von Köllner und Bornemann war, dann war das Kaufen von Sprintern bei Canadi und Palikuca auch keine Idee.
                  Aber vielleicht wollten die Beiden auch ein Team für die Leichtathletik EM in Paris aufstellen.
                  Das wäre dann zwar eine Idee, hat nur nichts mit Fußball zu tun.

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                • Welche Idee war das denn?

                  Ich versuch mal die Kurzfassung:
                  – Verein ganzheitlich betrachten, von F-Jugend bis einschließlich Profis
                  – Ausbildung und Integration der eigenen Nachwuchsspielern in die Profi-Mannschaft priorisieren/in den Vordergrund stellen, um daraus ein nachhaltiges Konzept der Talentförderung zu generieren
                  – Spielphilosophie entwickeln, die von der F-Jugend bis zu den Profis eine Handschrift erkennen lässt („so spielt der FCN“)

                  All das wurde so auch postuliert und entsprechende Maßnahmen ergriffen. U-Trainer entsprechend einbezogen und Nachwuchsspieler integriert.

                  Dass das nicht von heute auf morgen geht, dass es nicht von einzelnen Personen abhängen darf und dass es a) nicht gänzlich ohne Erfolg geht und b) auch mal Phasen gibt, wo man bspw. keine Nachwuchsspieler für die Positionen hat und deswegen „zukaufen“ muss, ist unbenommen.

                  Das war die Idee.

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                • Ja das sind alles Träume, die jeder so machen würde, würden sie so einfach funktionieren und die Zeit gibt es im Profifußball nicht, man sieht ja wie schnell man sogar an die Tür zur 3. Liga klopft.

                  Für mich auch der Unterschied, was Union Berlin besser macht als unsererseits unter beiden mir geht deren Namen schon direkt auf den Zeiger sorry, weil sie einfach nichts! mit unserer Gegenwart und Zukunft zu tun haben, Borno hat immer erwähnt, er erwartet daß die jungen Spieler einen Entwicklungssprung machen. Ja wenn es so einfach und so kostengünstig wäre, würden es doch alle so machen. naiver Ansatz für mich.

                  Union hat Gentner und Subotic gekauft, altes Eisen 🙂 paßt auch gut zu Union beide haben diesen Spieltag wieder grandios gespielt. Entgegen aller Bemerkungen von kompetenten Leuten hatten wir ja KEINE Erfahrung nötig. Trainer überhaupt erst im 2. Profijahr Null Bundesligaerfahrung, Mannschaft glaube im ganzen Kader ware 1 o 2 Spieler mit Erstligaerfahrung und Borno glaubt tatsächlich da kommt ein Entwicklungssprung in Massen ja nicht nur bei einem Spieler, die Realität war, der Sprung kam bei keinem einzigen Spieler. Egal, so schlimm diese Saison bereits war, trotzdem ich bin so froh daß die beiden weg sind.

                  Bei Bornemann bin ich mir nicht sicher, aber ich glaube Köllner würde es jetzt so nicht mehr machen, so etwas hat er auch schon geäußert.
                  Aber heilfroh daß das Vergangenheit ist und bei allen Schwierigikeiten so erleichtert mit Kellner endlich mal Kompetenz zu haben und Palikuca finde ich macht auch einen guten Job ohne Träumereien, auch wenn er noch dazu lernen muss.

                  Im übrigen nahm unter beiden unaussprechlichen die Qualität entgegen aller Bekundungen rapide ab im NLZ. Ich verstehe es nicht wenn die Ergebnisse dieses Wirkens seit über 1 Jahr bekannt und Fakt sind, daß man dem immer noch nachtrauert, völlig unverständlich.

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              • @Alexander
                Hab‘ Deine Kritik auch nicht als Miesmachen interpretiert. Dass Du als Nicht-nur-Fan-sondern-auch-Berichterstatter über den Tellerrand der momentanen Erleichterung hinausschaust, finde ich ebenso richtig und gut.

                Meine Eindrücke von den Spielen gleiche ich gerne mit Deinen/Euren Eindrücken ab. Wie hat Alexander das Spiel gesehen? Beziehungsweise Stefan. Wie bewertet Florian im Detail? Welchen Aufhänger nimmt belschanov für seine Kolumne? Wie werden die Geschehnisse von der bunten Community, von uns Leserinnen und Lesern, kommentiert. Immer wieder interessant und Danke dafür!

                Wahrscheinlich hat mich Deine Kritik zu einem Kommentar bewegt, weil meine momentane Erwartungshaltung wirklich nur aus Schadensbegrenzung besteht. Und ich nicht mehr erwarte, als den worst case zu verhindern.
                Insofern finde ich den Zeitpunkt Deiner Kritik nicht so passend. Weil sich vieles noch entwickeln kann. Und weil erste Puzzleteile passen, so mein Eindruck aus den letzten beiden Spielen.

                Grundsätzlich, den Zeitfaktor ausgeblendet, hast Du Recht. Ohne Zweifel.

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                Antwort
              • Ich finde die Sache mit dem Zweijahresplan immer noch interessant – angenommen, man schafft es in der Rückrunde sich spielerisch zu steigern und punktemäßig z.B. unter die ersten 4/5 zu kommen, wäre das immer noch ein optimaler Anlauf für eine erfolgreiche Folgesaison, in der es dann wirklich um den Aufstieg gehen könnte. Und zwar mit einem Team, das über das Umschaltspiel („Philosophie“ Palikuca) funktioniert, in dem Spieler wie Dovedan, Schleusener oder Lohkemper (vielleicht sogar Erras) es schaffen, konstant gute Leistungen abzurufen.

                Klar wird es da personell noch Veränderungen geben, aber außer Mavropanos und vermutlich auch Hack (wobei,…?) könnten von der gestrigen Elf alle noch mit dabei sein. Eine erfolgreiche Rückrunde könnte in Sachen Neuzugänge (und/oder feste/weitere Verpflichtung von Frey) auch wieder bessere Argumente liefern.

                Es gibt natürlich noch mehr Fragezeichen, und ich bin ja generell und was den Club angeht im besonderen nicht optimistisch. Aber bei einem anderen Verein könnte es tatsächlich so laufen, wie geplant. Die schlechte Hinrunde würde dann im Nachhinein auch nicht mehr ins Gewicht fallen.

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                Antwort
          • Ich freu mich jetzt erstmal sehr über die sechs Punkte aus zwei Spielen und wie verdient oder nicht diese Siege waren ist mir komplett wurscht. Genauso könnte man nämlich auch argumentieren „hätte“ der Club nicht gegen Regensburg und Kiel in letzter Sekunde den Ausgleich kassiert und „hätte“ man trotz klarer Überlegenheit gegen Heidenheim nicht noch 2:2 gespielt und „hätte“ Medeiros in der Schlussphase gegen Fürth den Siegtreffer geschossen. Du brauchst halt immer auch ein gewisses Matchglück und das hatten wir nun halt mal gegen Sandhausen und Osnabrück wieder auf unserer Seite und auch durch mehr Kampf und eine bessere Defensive verdient.
            Das ein Spiel auch immer anders laufen kann sollte sowieso jedem klar sein und da groß darüber zu diskutieren macht meiner Meinung nach nicht allzu viel Sinn.

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            Antwort
      • Ziemlich herablassender Kommentar. Bus vor dem Tor hab ich keinen gesehen. Kontrollierte Defensive in einer schwierigen Stadion wohl eher. Leute die nicht einer Meinung mit dir sind herabzusetzen, und dabei die Autorität des Moderators nutzen ist peinlich. Zumal schon beim letzten Spieltag der Bus nicht vorhanden war und bei beiden Spielen die Taktik zum Sieg führte. Klingt als wäre dir die Kritik nach einer Woche immer noch ein Dorn im Auge. Sorry aber genau das ist das Problem dieses Forums. Foristen mit anderer Meinung werden in Nebensätzen unterschwellig angegangen. Dann gibt es unsichtbare Daumen und Antidaumen. Und schon fühlt man sich wieder gut. Die Wirklichkeit ist doch dass jeder hier mal im Recht und Unrecht ist. Der Club hat sich den Sieg in Osnabrück durch couragiertes verteidigen verdient und ist jetzt nach vier Spielen in der Rückrunde Tabellenzweiter. Sind wir also heilfroh. Wenn jetzt auch noch ein Sieg in Heidenheim rausspringt, dann ist das, nach dieser Talfahrt, ein Riesenerfolg.

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  • Kann es sein, dass der Eindruck „Bus parken“ schon allein dadurch entsteht, dass die Hintermannschaft endlich mal ordentlich ihr Werk verrichtet und eben weniger als bisher von Löchrigkeit, Halbherzigkeit und Patzerei geprägt ist? Eindeutiges „Bus-Parken“ verbinde ich eher mit ‚Schommers versucht was zu retten‘ oder so..

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    • Vielleicht ist „Bus parken“ negativer konnotiert als gewollt. Eigentlich soll es nur ausdrücken, dass man versucht mit allen Mitteln vor allem die Null zu halten. Man hätte auch Catenaccio sagen können, wohl wissend, dass italienische Mannschaften eine Zeit lang damit große Erfolge feierten.

      Für mich ist es Synonym für absichernd, Risiken vermeidend, Erfolg bedingungslos über Ästhetik stellend.

      Ob einen das dann auf Dauer als Fußball-Fan befriedigt, muss jeder selbst für sich entscheiden.

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      • Vielleicht ist „Bus parken“ negativer konnotiert als gewollt.

        beides zusammen..

        wird Keller und seine Mannschaft nicht jucken. Auch nicht, dass man sich derart defensiv als Bundesliga-Absteiger gegen einen 2. Liga-Aufsteiger überhaupt einer solchen Taktik bedienen musste, um zum Erfolg zu kommen.

        ich lese da eben eine Fehleinschätzung unserer Situation heraus und auch tendentiell Selbstüberschätzung- Osnabrück sei ja nur ein Aufsteiger. Wir sind es die auf dem Abstiegsplatz standen letzte Woche nicht Osnabrück, die auf einem einstelligen Tabellenplatz stehen.

        Die Aufsteiger aus der 3. Liga haben vergangene Jahre größtenteils richtig starke Rollen gespielt in der 2. Liga mit ihrer gewachsenen Kompaktheit. Die 3 Liga schätze ich auch so stark ein die ja unter gleichen Bedingungen trainieren wie in der 2. Liga, daß wir glaube ich zumindest Jahre bräuchten wie der FCK oder 1860 da wieder heraus zu kommen – nach oben.

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        • ich lese da eben eine Fehleinschätzung unserer Situation heraus und auch tendentiell Selbstüberschätzung- Osnabrück sei ja nur ein Aufsteiger. Wir sind es die auf dem Abstiegsplatz standen letzte Woche nicht Osnabrück, die auf einem einstelligen Tabellenplatz stehen.

          Das liegt sicher eher im Auge des Betrachters.

          Wenn man vor der Saison auf den Spielplan schaut (Stichwort: Mal aus einer anderen Brille/mit anderem zeitlichen Horizont auf die Sache schauen), dann wird man sich sicher die Spiele gegen Osnabrück als mögliche sechs Punkte markiert haben – gerade mit dem formulierten Anspruch zumindest im oberen Drittel mitspielen zu wollen. – Schaut man mit der Brille „eigener Platz 17“ drauf, ist natürlich jede Partie gegen die 16 über einem quasi nur eine Außenseiterchance.

          Dass die 3. Liga nahe an der 2. Liga ist (zumindest beim Vergleich der schwächeren Teams 2. Liga mit Top-Teams 3. Liga) und man mit dem Schwung und der Kompaktheit eines Aufsteigers auch schon mal über sich hinauswachsen können kann, brauchen wir uns ja gegenseitig nicht zu erzählen.

          Wenn man aber mehr Geld ausgibt als andere und auch einen anderen Anspruch an die Ziele hat (Osnabrück spielt expressis verbis gegen den Abstieg, der Club will mindestens perspektivisch wieder in die BuLi), muss man zumindest die Ambition haben, Lösungen zu finden, einen limitierteren Verein auf dem Platz mit sportlichen Mitteln zu bezwingen.

          Wenn das Ausdruck einer Fehl- oder gar Selbstüberschätzung ist, hat man schlicht unterschiedliche Standpunkte. Wobei mich das gerade aus deinem Mund dann wundert, bist du doch meist der (so kommt das bei mir an), der von Träumereien nicht viel hält und statt dessen Erfolg einfordert – gerade wenn man bessere Mittel zur Verfügung hat als der Gegner.

          Manchmal hab ich auch den Eindruck, es geht nur noch um die Diskussion, um der Diskussion willen. Selbst wenn man sich argumentativ eigentlich zustimmt, zumindest im Tenor, geht es erstmal dagegen. ??‍♂️

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  • Da ich mir die Spiele nur mehr anhöre, nicht mehr ansehe, wird mein Eindruck natürlich auch durch die Reporter geprägt. In der 1. Halbzeit sah ich deshalb ziemlich schwarz und war auch nach dem Tor noch wenig hoffnungsvoll. Bis der Reporter irgendwann 10 MInuten vor Schluss meinte, die Osnabrücker hätten wohl die Hoffnung aufgegeben, heute noch zum Torerfolg zu kommen.
    Ich bin im MOment froh, daß Keller es geschafft hat, den Jungs diese defensive Taktik zu vermitteln, die zu Punkten führt. Weil es in meinen Augen wirklich um das Überleben in der 2. Liga geht.
    Ich hoffe, Mavropanos verletzt sich nicht und bleibt motiviert bis zum Ende der Saison. Dann könnte er das Loch, das der Abgang von Ewerton gerissen hat ausgleichen.
    Leider ist er ja nur geliehen. Insofern muß dann für nächste Saison die Defensive wieder neu zusammen gestellt werden. Auf eine Entwicklung ist dabei also wenig zu hoffen.
    Aber wenn die Tore die nächsten Spiele so glücklich oder durch individuelle Stärken bedingt aus dem Nichts fallen und vor dem Tor ein Bus geparkt wird, haben wir immerhin die Chance, nächste Saison wieder 2. Liga zu spielen.

    Mein Anspruch an die Art wie in Nürnberg Fußball gespielt werden sollte, ist dennoch ein anderer.

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    • Kaufen ist wohl unrealistisch, aber vielleicht besteht die Möglichkeit bei Mavropanos die Leihe nochmal zu verlängern, schaun wir mal.

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    • Ich finde nach 45 Minuten wird klar, dass dieses Aufsichtsrat- Konstrukt nicht wirklich funktioniert.

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  • Das letzte Spiel, in dem der Club allein darauf aus war, kein Gegentor zu bekommen (also in der Sprechweise mancher Beobachter „den Bus vor dem Tor geparkt hat“), war in meiner Erinnerung vor einem Jahr beim 0-0 zuhause gegen den BVB.

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  • Ich bin da ganz bei Alexander. Ich finde den Sieg nach der zweiten Halbzeit zwar verdient, weil von Osnabrück auch nicht viel kam, aber ich sehe schon auch, dass das Spielverlauf der letzten beiden Spiele uns stark in die Hände gespielt hat.

    Wir stehen defensiv zwar besser, lassen aber immer noch genug hochkarätige Chancen zu. Die haben glücklicherweise weder Sandhausen noch Osnabrück genutzt, weil ich nicht weiß, ob wir aktuell in der Lage wären in ein Spiel zurückzukommen, dafür ist das was wir offensiv spielen viel zu dünn.

    Lauwarme Flanken aus dem Halbfeld, die eigentlich viel zu tief kommen, werden nicht immer zu überraschenden Toren für uns führen. Und alle herausgespielten Chancen kamen erst zustande, als Osnabrück aufmachen musste.

    Im nächsten Spiel, ohne Hack, wird sich zeigen wie unsere Offensive ausschaut, wenn wir mal ohne große Einzelaktionen auskommen müssen. Mit dem Eindruck der letzten Wochen, freue ich mich darauf nur bedingt…

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    • Wir haben gestern ganze 2 Chancen in 90 Minuten zugelassen. Mehr wird man gegen keinen Gegner verhindern können. Da wäre es doch viel „einfacher“ einfach jede zweite 100%-ige reinzumachen. Aber einen echten Knipser haben wir nicht. Und im Chancen herausspielen hapert es sowieso.

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      • Es kommt auf die Qualität der Chancen an, nicht auf deren Anzahl. Und wenn ein Osnabrücker einmal vom Elferpunkt frei abschließen kann und wir uns selbst den Ball ans Aluminum nageln, dann ist da einfach viel Glück dabei, dass wir zu-Null in die Pause gehen. So ehrlich muss man sein.

        Und bis auf die zwei Chancen von Hack in der Schlussphase hätte ich auch von uns nichts gesehen, was nach einer echten Torchance ausgesehen hat…

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  • Wegen mir können da neben dem Bus noch zwei SUV mit Dieselmotor parken, wenn die Null steht und wir mit der Udo Klug’schen Eichhörnchentaktik Spiel um Spiel gewinnen. So funktioniert 2.Liga, wenn man keinen übermächtigen Kader oder lange eingespielte Truppe hat. Klar ist da kein Zunge schnalzen dabei. Das erwarte ich jedoch vom Club auch nicht. Wenn wir jetzt noch aus den Standards mehr rausholten, könnten wir auch ohne gute Chancenverwertung in dieser Liga erfolgreich sein.

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    • Interessant
      https://m.youtube.com/watch?v=q1h4E7Me0Co
      Ich bin seit 20 Jahren Vegetarier, treibe viel Sport und kann das nur bestätigen.
      Wäre mal bei unserem Team einen Versuch wert. Mich würde mal interessieren, ob wir einen Ernährungs Berater haben und was der so erzählt.
      In dem Film geht es um die Ausdauer und Regeneration bei Hochleistungsportlern und dokumentiert auch den Unterschied bei vegetarischer/ veganer Ernährung und Ernährung mit tierischen Produkten. Das könnte auch die vielen Verletzten und deren Rekonvaleszenz Zeiten beim FCN erklären. Ausdauer schien oder scheint ja wohl ein Problem zu sein. Vielleicht isst der Geiss zu viel Fleisch und Hack ist Vegetarier? Wäre echt mal interessant das zu erfahren….

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      • Da fällt mir direkt eine Anekdote ein: Clubfan in der Halbzeit beim HSV, vor vielen Jahren über den Gegner: „Walls ka Schaiferla fressn, hams ka Grafd, fallns aafach um“ – nee, das war glaub in Hannover. Jedenfalls sind die gegnerischen Spieler bei der kleinsten Berührung im Todeskampf gewesen, fast wie Freiburger Schauspieler?

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          • Das ist natürlich aller Ehren wert! Zum Glück bin ich kein Spitzensportler, wenn ich in Franken bin, müssen Wörschdla her…

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            • Das ist nur dein Kopf der sich glauben lässt, dass Du ohne Fleisch nicht leben kannst. Diese Dogmas stammen aus unserer Kindheit, da gab es auch noch nicht solche Studien.
              Vegane Ernährung ist verdammt lecker. Aber jedem das Seine….

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              • Absolut richtig, danke für die interessanten Links!

                Ich bin selbst seit fast 25 Jahren Vegetarier und grille bei jeder Gelegenheit im Sommer. Fleisch vermisse ich dabei absolut nicht, es gibt auch echt leckere vegetarische Bratwürste, Sojasteaks, Gemüsespieße und v.a. Pilze 😀

                Vegan zu leben habe ich noch nicht geschafft, weil ich einfach nicht auf Käse verzichten kann. Das liegt aber nur daran, dass es einfach keinen veganen „Käse“ gibt, der (mir) schmeckt. Ich gebe aber die Hoffnung nicht auf, dass irgendwer auch endlich mal einen schmackhaften und preiswerten Käseersatz hinbekommt…

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                • Ich glaube, wir gehören zu einer Rand Gruppe ??

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              • Das glaube ich Dir sofort, eine Freundin von mir ist zufriedene Veganerin. Ich sehe das aber gar nicht dogmatisch, es ist nur so, dass mich ein Heißhunger darauf überfällt, wenn ich länger kein Fleisch gegessen habe – und fränkische Bratwürste oder Schäufele sind nun mal köstlich und machen mich glücklich (zumal ich‘s ja selten kriege)?

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          • Die machen das alle erst seit kurzer Zeit. Bin mal gespannt auf Sportler, die vegan aufgewachsen sind.
            Mag schon sein, dass jemand, der zu viel Fleisch gegessen hat, durch vegan nen Leistungsschub bekommt. Oder man ersetzt parallel andere Speisen, die man nicht vertragen hat. Der Placebo-Effekt wird sicher auch mit reinspielen.
            Aber „3 im Weggla“ würde ich keinem Sportler empfehlen. Ne Pizza auch nicht.

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            • Naja nicht ganz. Der Konditions Trainer von dem Protagonisten in den von mir gelinktem Film, ernährt sich seit 10 Jahren vegan. Der Typ ist 60 und hat eine Figur wie ein 20 Jähriger durchtrainierter Zehnkämpfer.
              Ist ab 53:00 zu sehen.
              Ich selbst bin seit 20 Jahren Vegetarier, treibe sehr viel Sport, eigentlich täglich, da ich seit Jahrzehnten Hunde habe. (Joggen)
              Ich bin ganz selten an Grippe erkrankt. Mein Vater war Metzger, aufgewachsen bin ich quasi im Fleisch Paradies. In jungen Jahren, sogar bis ich 33 war, hatte ich chronische Neben- und Stirnhöhlenentzündung.
              Zum Schluß war es fast unerträglich.
              Bereits nach 2 Wochen Fleischlos, besserten sich mit meine Beschwerden.
              4 Wochen später waren sie ganz weg und kamen seitdem nicht wieder.
              Was hatte ich für eine Ärzte Odyssee hinter mir, gepaart mit Antibiotika, OPs, Spritzkuren, Therapien an der Nordsee usw. Den ganzen Scheiss, den man halt in den 80 ern und 90 ern ausprobiert hat. Jetzt bin ich 53 und fühle mich fit wie lange nicht.

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            • Ich denke es gibt verschiedene Wege, die zum Ziel führen können. Ich nehme seit 3 Jahren ein Setup an biologischen Ergänzunsmitteln täglich, so gesehen ist es fast egal was die Nahrungsmittel enthalten die ich esse, weil ich das auf anderen Weg bekomme. Stichwort OPC (Komplexe Vitamine) , MSM (natürlicher Schwefel), Ziolith(Mineralien zum entgiften) und Chlorella (Meeresalge) und zwar jeden Tag, keinerlei Pharma, auch wenn ich mich super gesund fühle, weil wenn man mal krank ist, ist ja bereits etwas im Körper gekippt. Ich war seit ich das tue seit 3 Jahren keinen einzigen Tag krank Vorher habe ich alles abbekommen was so herumging. Derzeit waren wieder alle in meiner Familie krank Grippewelle, einer nach dem anderen, was der Kleine so aus der Schule anschleppt, da gibts immer das neueste 😮 .. ich war wie immer als einziger nicht krank. Das läßt sich auch nicht einfach auf andere duplizieren weil die meisten es nicht sorgfältig nehmen, das funktioniert nur dann.

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    • Solche Mittelchen sollte man mal bei den Chaoten Fans einsetzen. Antiixidatiinsmittel sind nämlich Fänger für freie Radikale… ?

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  • Um das Thema nochmal aufzugreifen: Union Berlin

    Auf die bin ich wirklich gespannt. Im Grunde ist Paderborn und Berlin der ultimative Vergleich zweier Underdogs, die mit ähnlichen Mitteln (ok, Union sicher noch etwas besser dran) an eine Aufgabe herangehen, die sie (ähnlich FCN) im Grunde gar nicht schaffen können. Die einen wollen sich treu bleiben und Fußball kicken mit jungen Spielern ohne Geld ausgegeben zu haben (100 kEuro Ausgaben), die anderen haben den Kader auf links gedreht, 7 Mio. Euro in die Hand genommen und versuchen es mit dem Messer zwischen den Zähnen.

    Zwischenstand: Die Eisernen haben 26 Punkte und sind auf einem guten Weg die Klasse zu halten. Die anderen bekommen Schulterklopfen und stehen auf Platz 18.

    Die spannende Frage ist die Perspektive! Wer wird am Ende der nächsten Saison wo stehen und in welcher Verfassung? Werden am Ende beide doch noch absteigen? Schafft es Union? Wird danach Union geplündert (siehe Düsseldorf) und es geht dann dafür noch heftiger in Liga 2 runter? Gelingt Paderborn der sanfte Absturz und man ist dafür dann in Liga 2 sofort konkurrenzfähig?

    Spannende Frage. Es darf trefflich spekuliert werden und in 1 1/2 Jahren lesen wir dann nach, wer Recht hatte. 😉

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    • Zur Beantwortung möchte ich auch noch mal auf dein Statement von weiter oben zurückkommen, dass da in der Sackgasse steckt und nicht mehr zu kommentieren ist. Deshalb habe ich das noch mal hier her geholt:

      „Ich versuch mal die Kurzfassung:
      – Verein ganzheitlich betrachten, von F-Jugend bis einschließlich Profis
      – Ausbildung und Integration der eigenen Nachwuchsspielern in die Profi-Mannschaft priorisieren/in den Vordergrund stellen, um daraus ein nachhaltiges Konzept der Talentförderung zu generieren
      – Spielphilosophie entwickeln, die von der F-Jugend bis zu den Profis eine Handschrift erkennen lässt („so spielt der FCN“)

      All das wurde so auch postuliert und entsprechende Maßnahmen ergriffen. U-Trainer entsprechend einbezogen und Nachwuchsspieler integriert.

      Dass das nicht von heute auf morgen geht, dass es nicht von einzelnen Personen abhängen darf und dass es a) nicht gänzlich ohne Erfolg geht und b) auch mal Phasen gibt, wo man bspw. keine Nachwuchsspieler für die Positionen hat und deswegen „zukaufen“ muss, ist unbenommen.

      Das war die Idee.“

      Das einzige was ich bisher wirklich verändert sehe, ist die Spielphilosophie. Die anderen Punkte lassen sich noch nicht wirklich beurteilen, aber mit der Integration von Nürnberger in die Mannschaft, sehe ich durchaus auch noch ein integrieren von Nachwuchsspielern.

      Was die Spielphilosophie betrifft, finde ich eine Veränderung aber nicht verkehrt. Die Erfahrung hat doch gezeigt, dass die Philosophie von Kölner in der ersten Liga nicht funktioniert. Dazu fehlt uns einfach die Klasse. Und Tatsache ist auch, dass wir auf Sicht diese Klasse, die wir dafür benötigen würden, nicht bekommen können.

      Es macht aber doch keinen Sinn, eine Philosophie einzuführen, die zwar in den unteren Klassen funktioniert, aber in der Bundesliga dann wieder umgestellt werden müsste. Deshalb finde ich den Ansatz über Umschaltspiel und schnelles Spiel sinnvoller. Damit ist man sogar variabler, weil sowohl eine offensive als auch defensive Umsetzung möglich ist.

      Wenn erst mal die Mechanismen des Umschaltens sitzen, dann kann man je nach Bedarf entweder den Bus parken und auf Umschaltmomente warten, oder ein aggressives Angriffspressing spielen, und den Gegner schon an seinem Strafraum bekämpfen.

      Insofern finde ich die Analyse und den Ansatz von Palikuca, dass wir mehr Geschwindigkeit benötigen, durchaus treffend.

      Wir legen jetzt den Grundstein, und wenn wir dann gesichert sind und auch spielerisch Sicherheit gewonnen haben, können wir die Philosophie so richtig umsetzen.

      Wie sich die unterschiedlichen Philosophien von Union und Paderborn in ein oder zwei Saisons auswirken ist natürlich wirklich spannend. Stand jetzt scheint es aber so zu sein, dass Paderborn wohl auf jeden Fall die Liga nicht halten wird, aber Union zumindest die Chance hat noch ein Jahr dran zu hängen und wenn sie dann Glück haben auch länger oben bleiben. Mit einem guten Management klappt es vielleicht auch, das zu erreichen ohne sich an den Rand des Ruins zu manövrieren.

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      • Wie sich die unterschiedlichen Philosophien von Union und Paderborn in ein oder zwei Saisons auswirken ist natürlich wirklich spannend. Stand jetzt scheint es aber so zu sein, dass Paderborn wohl auf jeden Fall die Liga nicht halten wird, aber Union zumindest die Chance hat noch ein Jahr dran zu hängen und wenn sie dann Glück haben auch länger oben bleiben.

        Sehe ich auch so bei beiden. Bei Union sehe ich als zweiten Hauptstadtverein sogar eine Chance wenn sie drin bleiben sich festzuspielen in der 1. Liga. Analog Bayern und 1860 zu guten Zeiten. Muss nicht aber die Chance ist vorhanden, weil Berlin auch wirtschaftlich genug Potential für 2 Hauptsatvereine hat.

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        • Guter Aspekt.

          Zumal sich das Ganze ja auch prima vermarkten lässt.
          Dort der neureiche Big City Club aus dem Westen der Stadt.
          Der mal eben so den „neuen Lewandowski“ einkauft.
          Hier das bodenständige Union aus dem Osten der Stadt.
          Wo Fans beim Stadionausbau geholfen haben.
          Und wo Fußball ohne das große Geld gekämpft wird.

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          • Zum Thema Big City Club – Klinsmann schmeißt nach neun Spielen schon wieder hin…

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            • Oh. Okay.
              Die Schnelllebigkeit des Geschäfts.

              Investor Lars Windhorst war doch so begeistert von Klinsi.
              „Unsere Idee – das Zusammenspiel von Kapital und Fußball-Verstand – funktioniert“, so der Investor Ende November gegenüber dem „Tagesspiegel“.

              Und Anfang Januar waren Klinsi und die Mannschaft auf der Yacht von Lars Windhorst in Florida. Klinsi damals gegenüber der „BZ“: „Wir haben ein paar schöne Stunden auf seinem Boot verbracht. Es gab Steaks mit Gemüse. Das war als Kennenlernen fürs Team und Lars gedacht. Alles war total entspannt. Er wurde in den letzten Monaten zum Fußball-Fan.“

              Und wenn jetzt der Investor die Lust verliert am Big City Club, weil Klinsi die Lust verloren hat am Big City Club…

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              Antwort
              • Ich erinnere mich noch gut: unsere Trainerwechsel waren ja fast zeitgleich. Während einige ehrfurchtsvoll staunten und sagten: oh die Hertha holt den Klinsmann und wir nur den Keller, habe ich gesagt: Keller ist die solide Variante und Klinsmann ist Harakiri. Sinngemäß.

                Tja, q e d.

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              • Na ja Klinsi ist nun wirklich nicht unsere Adresse. Leider hat er keine Zeit mehr, er wird jetzt Nachfolger von AKK. 🙂

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                Antwort
          • Offenbar ist Klinsi gerade zurückgetreten…

            Der neureiche Big City Club ist eher drauf und dran, sich zur Lachnummer der Nation zu machen und die ganzen Investorengelder mal sauber zum Fenster rauszuschmeißen, ohne dass damit groß was nachhaltiges aufgebaut wird. Wie halt schon vor ein paar Jahren.

            Irgendwie füllt die Hertha halt perfekt das Bild aus, dass ein Großteil der Republik ohnehin von Berlin hat.

            Ansonsten ist es eher unwahrscheinlich, dass sich Union dauerhaft in der ersten Liga etablieren kann, wie es für nahezu jeden Verein durch die Verteilung der Fernsehgelder mittlerweile ist. Uns eingeschlossen. Köln, Stuttgart, HSV, die können es noch schaffen, für letztere wäre es natürlich enorm wichtig, dieses Jahr aufzusteigen. Bremen, falls sie absteigend und den direkten Wiederaufstieg schaffen.
            Aber für uns, Hannover, auch die Fortuna, die ja wahrscheinlich wieder runter gehen, Paderborn, Union, Bielefeld… Mehr als ein- oder zweijährige Ausflüge in die erste Liga werden wahrscheinlich nicht drin sein auf absehbare Zeit, so lange sich an den grundlegenden Gegebenheiten nichts ändert. Allenfalls, wenn mehrere etablierte Erstligisten es selber so richtig verkacken und auf unser Niveau runter fallen, wird oben wieder Platz für andere frei. Aber auch nur, wenn dann nicht das nächste Leipzig oder Hoffenheim Konstrukt daherkommt.

            Gestern im kicker auch mal wieder ganz deutlich mitbekommen, wo wir mittlerweile stehen bzw. gesehen werden – und zwar wo es im Kommentar zur zweiten Liga von Sebastian Wolff um den HSV geht und dass dieser mit den Siegen gegen Nürnberg, Bochum und Karlsruhe im neuen Jahr bislang lediglich Pflichtaufgaben erfüllt hat.

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            Antwort
            • Wir haben aber auch ein seltenes Talent, immer zu den dämlichsten Zeiten nicht erstklassig zu sein: nach 1968, als das Geld Einzug hielt und jetzt, wo sich die Strukturen hin zu einer quasi geschlossenen Gesellschaft verfestigen, wo jeder, der jetzt nicht dazugehört, den Anschluss verpasst und nur noch dem diffusen Randbereich angehören kann.

              War sehr weitsichtig, die Bundesligasaison so abzuschenken….

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              Antwort
              • @optimist Die Alternative war all in noch einmal wie unter Bader (wobei da soviel nicht da war. Geld ist erst für diese Saison wieder geflossen) und am Ende die Lizenz verlieren. Wär dir das wirklich lieber gewesen?
                Ein kontrollierter einkalkulierter Abstieg mit einer Mannschaft, die dann eingespielt ist, die dann dank des Geldsegens sinnvoll ergänzt wird an den Schwachstellen und dann eben gestärkt um den Wiederaufstieg kämpft. Das war der Plan.
                Ob das Konstrukt mangels Qualität der Protagonisten von vornherein nicht funktionieren konnte, werden wir nie erfahren. Mir scheint: ein Teil der Spieler war in der Rückrunde nicht (mehr?) bereit, diesen Weg mitzugehen. Und deshalb wurde das Konzept zum falschen Zeitpunkt beendet.

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                Antwort
                • Keine Frage, die Zeiten des dunklen Lords wollte ich natürlich nicht zurück. Bis zur Winterpause war ich ja auch voll auf Kurs und habe den eingeschlagenen Weg voll unterstützt. Der Plan war auch in meinem Sinne.

                  Nur in der Winterpause kam der Knacks. Zu Zeiten, wo sportlich noch alles drin war und offensichtlich auch genug Geld verfügbar (wie sonst hätte Pali dann so groß investieren können?), war es einfach verantwortungslos, nichts zu machen. Ja ich weiß, Bornemann hat nichts passendes gefunden… aber nichts gefunden und nichts auf dem Markt sind 2 paar Stiefel. Wer nichts findet hat nicht richtig gesucht.

                  Aber das wurde ja zur Genüge diskutiert. Mich ärgert nur das Vollversagen von Bornemann, die Mannschaft im Winter in irgendeiner Form zu verstärken immer noch. Hier haben wir aus meiner Sicht die Saison abgeschenkt. Hier hätte er gehen müssen, vielleicht auch beide. Der blinde Aktionismus später in der Saison war dann nur noch panisch, das hätte man dann auch noch gar austrudeln lassen können. Entweder man handelt in der Winterpause oder man hält sich an den Plan.

                  Also nur zur Klarstellung: das Abschenken bezieht sich auf die Winterpause, nicht auf den generellen Plan.

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                • Der Zeitpunkt war meiner Meinung nach weniger der Knackpunkt als das, was man (also der AR) dann getan hat. Und vor allem, aus welchem Grund – in erster Linie getrieben vom Umfeld und viel weniger aus eigener Überzeugung.
                  Dabei hatte man ja eben NICHT Bornemann als Hauptproblem ausgemacht, mit dem wollte man ja trotz allem weitermachen, das darf man nicht vergessen, dass Bornemann ja nur gehen musste, um Köllner entlassen zu können.
                  Dabei wäre es wohl die viel sinnvollere Lösung gewesen, an Köllner festzuhalten, dessen Spielweise in der zweiten Liga ja schon mal gut funktioniert hat, auch mit einer Mannschaft, die individuell eben nicht zu den am stärksten besetzten Mannschaften gehört (was sich ja auch jetzt bei dessen Arbeit bei den 60ern zeigt), aber mit einem anderen Sportvorstand, der auf dem Transfermarkt besser agiert als Bornemann und insbesondere diesen Geldsegen sinnvoll in höhere Qualität investiert hätte.

                  Allerdings wäre man dann in das gleiche Problem gelaufen, dass unsere jetzige miserable Lage verursacht hat – dass im Kontrollgremium einfach zu wenig Fußballsachverstand vorhanden ist, um eine gute Lösung für die sportliche Leitung zu finden.

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            • Also ich glaube mit Keller könnten wir die beste Trainerentscheidung der letzten Jahre getroffen haben. Ihm vertraue ich auch absolut, sollte es doch irgendwann wieder in die 1. Liga rauf gehen (nächste Saison ohne VFB und den HSV) . Und zu seinem Spielstil – erfahrene Trainer wissen, was sie mit welchem Spielermaterial auf den Rasen bringen können. Man kann damit nicht zaubern, das war doch unter Hecking bei uns das gleiche. Auch die Kritik bei einigen wie unser Fußball limitiert ist. Aber immerhin waren wir mit ihm am längsten in der 1. Liga. Ach ja Misidjan ist zurück im Training.

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              Antwort
              • Ich bezweifel schwer, daß unsere Mannschaft in der Lage wäre mit dem momentanen Konzept und dem momentanen Kader in Liga 1 zu bestehen. Sie haben doch schon bei schlechteren Zweitligamannschaften mur mit Glück zu Null gespielt in den letzten Spielen. Wie sollten sie das in Liga 1 schaffen?

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                Antwort
                • Fußball ist eine Entwicklung und eine sehr schnelle. Trotzdem geht immer ein Schritt nach dem anderen. Was willst du ständig mit dem Konzept? Die sorgfältige Arbeit im Alltag ist entscheidend, das Konzept. Sie werden sicher eines haben. Nach Außen kommuniziert ist ja das Aufstiegsziel innerhalb 2 Jahren, ob es klappt kann auch niemand garantieren, das ist eben so im Leistungssport die anderen schlafen ja auch nicht. Der Weg ist das Ziel, jede Woche möglichst kompetente Arbeit. Bei allen Schwierigkeiten sehe ich das auch! Nach der Verunsicherung unter Canadi, das hat einfach nicht gepaßt, sieht man mittlerweile, wie der Kader mit Keller Boden unter die Füße bekommt.

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                • Das Zwei-Jahres-Aufstiegsziel hat Palikuca doch schon vor einigen Wochen mehr oder weniger kassiert…

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                • Nächstes Saison steht doch wieder auf einem völlig anderen Blatt, wie oft haben wir das schon gesehen mit Ausschlägen nach oben und nach unten, jede Saison passiert das. Ob Palikuca das kassiert hat, ist doch gar nicht maßgeblich, ich vermute er meinte damit auch in unseren derzeitigen Situation sollten wir lieber über das hier und jetzt sprechen.

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                • Wenn Palikuca sich jetzt hinstellt und sagt, dass man nie davon geredet habe, dass der Aufstieg in zwei Jahren ein Muss ist, dann klingt das für mich schon sehr stark danach, dass er selber nicht glaubt, dass wir nächste Saison um den Aufstieg mitspielen können.

                  Und entkräftet vorsorglich schon mal die ursprünglich ausgegebenen Ziele, um am Ende nichts eingestehen zu müssen, wenn man diese nicht erfüllt.

                  Und so wie die aktuellen Entwicklungen sind, die Kaderstruktur und Vertragssituationen, dann steht uns im Sommer eh ein erneuter Totalumbruch ins Haus, so dass die diesjährige Übergangssaison eh so ziemlich fürn Allerwertesten ist.

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                • Wenn Palikuca sich jetzt hinstellt und sagt, dass man nie davon geredet habe, dass der Aufstieg in zwei Jahren ein Muss ist, dann klingt das für mich schon sehr stark danach, dass er selber nicht glaubt, dass wir nächste Saison um den Aufstieg mitspielen können.

                  Kannst du für dich interpretieren wie du magst. Es sollte doch auch dir einleuchten was vor Weihnachten passiert ist, wir auf einem Relegationsplatz standen, danach auf einem direkten Abstiegsplatz zur 3. Liga, das ist im Fußball ja nicht planbar ein Muss sowieso nicht. Soll er in der Situation vom Aufstieg in die 1. Liga reden? Er wird sich auch nicht „hingestellt“ haben, er wird halt gefragt worden sein, weil irgendeine Redaktion Content braucht.

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                • Man kann sich da jetzt viel in Wortklaubereien ergehen. Die genaue Aussage von Palikuca stammt aus einem Interview mit dem kicker Anfang Januar, in dem Palikuca durchaus Fortschritte gesehen haben will (soviel zu dem, „was vor Weihnachten passiert ist, wir auf einem Relegationsplatz standen, danach auf einem direkten Abstiegsplatz zur 3. Liga“)

                  Daraufhin die Nachfrage:

                  kicker: Wirklich? Waren es mit Blick auf den Zwei-Jahres-Plan in puncto Bundesliga nicht eher ein paar Schritte zurück?

                  Palikuca: Das sehe ich anders, wobei wir nie davon gesprochen haben, dass der Aufstieg in zwei Jahren ein Muss ist.

                  Wenn das kein klares Abrücken von den ursprünglich ausgegebenen Plänen ist, dann weiß ich auch nicht weiter. Vor allem, weil Palikuca ja eben gar nicht einsieht, dass sich die Dinge nicht so entwickeln wie geplant.

                  Die ganze Diskussion über Planbarkeit und was ein Muss ist, ist doch eh müßig. Was ist schon ein Muss? Sterben muss ich irgendwann, aber sonst? So kann man eigentlich so ziemlich jedes verfehlte Ziel entkräften.
                  Und Planbarkeit, ja, was ist schon planbar.

                  Wenn ich Verantwortlicher bin, und einen Zweijahresplan ausgebe, der aber eh nicht planbar ist, was ist man dann anderes als ein reiner Dampfplauderer?

                  So einfach darf man die Verantwortlichen sich nicht rausreden lassen. Eine gewisse Planbarkeit gibt es durchaus, wenn man als Verantwortlicher auf einer derartigen Position solche Ziele ausgibt, dann muss man sich schlicht und einfach daran messen lassen.
                  Und sollte auch Farbe bekennen, wenn sich zeigt, dass man die Ziele verfehlt. Anstatt herumzumanövrieren und die Ziele als gar nicht ausgegeben darzustellen.

                  Ist ja nun auch nicht so, dass die Situation durch krasse äußere Umstände bedingt wäre, die man nicht beeinflussen kann, sondern an allererster Stelle durch Fehleinschätzungen beim Personal. Klar war die Verletztenmisere bei den Torhütern sehr krass, aber die großen Probleme liegen doch in der Verpflichtung Canadis sowie zahlreicher Spielertransfers, die die Erwartungen nicht erfüllen konnten, oder bestenfalls bedingt.

                  Am Ende bleibt es dabei, es wurde ein klares Ziel ausgegeben (Aufstieg innerhalb von zwei Jahren), und daran muss man sich messen lassen. Alles andere ist nichts weiter als die Suche nach Ausflüchten.

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                • Am Ende bleibt es dabei, es wurde ein klares Ziel ausgegeben (Aufstieg innerhalb von zwei Jahren), und daran muss man sich messen lassen. Alles andere ist nichts weiter als die Suche nach Ausflüchten.

                  Der Weg ist das Ziel. Kein Verein der Welt kann einen „MUSS“ Aufstieg planen. Ein klein wenig muß schon noch in der Realität leben. Selber denken jeder kann auch alleine die Tabelle lesen. Kein Sportvorstand kann planen, daß 4 Torhüter verletzt waren. Ist doch kindisch „der hat das aber gesagt“ 🙂

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                • Am Ende bleibt es dabei, es wurde ein klares Ziel ausgegeben (Aufstieg innerhalb von zwei Jahren), und daran muss man sich messen lassen. Alles andere ist nichts weiter als die Suche nach Ausflüchten.

                  Es ist doch schön, wenn man das möchte, wollen wir doch alle oder soll er sagen wir bleiben gerne in der 2. Liga? Dann möchte ich dich mal hören. 🙂 Und wenn wir in 3 Jahren aufsteigen oder nicht dann ist das halt so.

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                • Wenn das für dich ok ist, dass sportliche Ziele von den Verantwortlichen nur leere Worthülsen sind und es völlig wurscht ist, ob man sie erreicht, meinetwegen.

                  Ich lasse mich nicht verarschen. Und ich glaube, der Großteil des Umfelds auch nicht.

                  Wenn man ein Ziel ausgibt, muss man sich daran messen lassen. Es geht ja auch nicht nur allein darum, ob man den Aufstieg schafft oder nicht, sondern auch, wie die ganze Entwicklung dabei ist. Es macht ja dann auch einen Unterschied, ob man knapp nicht aufsteigt oder gar nicht erst um diesen mitspielen kann.
                  Dabei ist noch zu bedenken, dass es ja nicht mal „nur“ der Aufstieg war, den man im Sommer als Zwei-Jahres-Ziel ausgegeben hat. Man will gleichzeitig eine Mannschaft aufbauen, die danach in der ersten Liga bestehen kann. Bislang gibt es aber keine Entwicklung, aus der man schließen könnte, dass man sich dazu auf einem guten Weg befindet.

                  Ich wiederhole mich, aber es ändert einfach nichts daran:
                  Ziele sind dazu da, um erfüllt zu werden.
                  Und wenn man es nicht schafft, muss man analysieren, woran es lag. Dazu muss man eben erstmal Farbe bekennen und auch eingestehen, dass man Ziele nicht erreicht hat. Um dann auch Lösungen finden zu können.
                  Wenn man aber stattdessen nur rumlabert von wegen, es gäbe diese Ziele doch gar nicht, das haben wir doch nie gesagt blabla, gleichzeitig noch eine krasse Fehleinschätzung der aktuellen Entwicklung offenbart… Dann muss man doch stark an der Eignung der verantwortlichen Personen zweifeln.

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                • Wenn man es genau betrachtet, hat sich durch die – auch aus meiner Sicht unglückliche – Äußerung Palikucas nicht wirklich was geändert. Für mich steht das Ziel, der 2-Jahres-Plan, weiterhin.

                  Ein Ziel oder ein Plan ist eben nur ein Ziel. Wenn man es ausgibt, muss man sich daran messen lassen. Das ist aber tatsächlich kein Muss. Das hat auch nach meiner Kenntnis tatsächlich keiner so formuliert.

                  Niemand hat gesagt: „wir MÜSSEN in 2 Jahren aufsteigen“ Müssen bedeutet, dass sonst etwas passiert. Aber wir werden nicht pleite sein, der Verein wird nicht auseinanderfallen oder den Spielbetrieb einstellen. Insofern stimmt das durchaus. Wir müssen nicht. Aber wir wollen, das ist unser Ziel. Und das steht.

                  Daran ändert auch die Aussage: „…wobei wir nie davon gesprochen haben, dass der Aufstieg in zwei Jahren ein Muss ist.“ absolut nichts. Sie ist unglücklich, aber korrekt. Trotzdem wird er sich am selbst gesteckten Ziel messen lassen müssen. Daran ändert auch diese Aussage nichts. Denn dass er von dem Ziel abrückt, ist reine Interpretation, vom Ziel hat er ja nicht gesprochen.

                  Insofern fühle ich mich auch nicht verarscht. Solange er nicht behauptet, dass es das Ziel nie gegeben hätte, ist alles korrekt. Aus der Nummer kommt er nicht raus….

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                • Mit dem Begriff „Ziel“ kann halt Vieles gemeint sein: „Wunsch“, „Vorgabe“, „Erwartung“, „Anordnung“, „Hoffnung“, „realistische Einschätzung des Möglichen nach gegenwärtigem Stand der Dinge“..
                  Hauptsache, die Verantwortlichen sind immer daran interessiert, kurz-, mittel- und langfristig ein bestmögliches Team auf den Platz zu stellen und handeln dem gemäß. Ihre tatsächlichen oder vermeintlichen Äußerungen zu „Zielen“ sind mir ziemlich egal und halte ich Vorwürfe in dieser Angelegenheit eh nicht für zielführend…

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                • Wie Optimist ich habe nie irgendwo das Wort „MUSS“ gelesen, was einen Aufstieg angeht, vor allem da es keinerlei Sinn macht, weil man es mit keinen Mitteln der Welt 100% planen kann. Also ein MUSS ist für sich betrachtet völlig unlogisch. Hat auch keiner so gesagt.
                  Mir scheint es vielmehr um Aversionen gegen Palikuca zu gehen, als um dieses Ziel. Dann würde alles schon mehr Sinn ergeben, aber dann sollte man das Rückrat haben es so zu formulieren und keine Scheindiskussionen anzuschieben. Weil dann findet man bei jeder Wortdreherei auch etwas.

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                • Wenn es eh unlogisch ist, weiß ich nicht, warum Palikuca überhaupt damit anfängt.
                  Der einzige Zweck solcher Aussagen ist doch, nicht eingestehen zu müssen, die sportlichen Ziele zu verfehlen. Und das ganze vorsorglich jetzt schon mit Blick auf die neue Saison.
                  Wer sich mit solcher Wortklauberei abspeisen lässt – gut, von mir aus.

                  Mir würde mein Chef sowas nicht durchgehen lassen, wenn ich mich am Ende des Jahres hinstelle und sage, ich habe nie gesagt, dass ich die Ziele erreichen muss.

                  Stell mir auch gerade vor, wie ein CEO auf der Hauptversammlung den Aktionären sagt, wir haben nie gesagt, dass wir einen Gewinn erzielen müssen, wenn man die ursprünglich ausgegebenen Ziele krachend verfehlt…

                  Aber wie gesagt, muss jeder für sich selber wissen, was er davon hält.
                  Für mich bleibt es dabei, dass man als Ziel hatte, innerhalb von zwei Jahren aufzusteigen. Eigentlich wollte man schon dieses Jahr um den direkten Wiederaufstieg mitspielen, hat da dann schon die „kein Muss“ Formulierung bemüht, um bei der Verpflichtung Canadis den Zwei-Jahres-Plan bekannt zu geben.
                  Und ich werde Palikucas Arbeit auch daran messen, ob wir nächstes Jahr um den Aufstieg mitspielen, egal man es nun „muss“, „kann“, „darf“, „davon träumt“ oder was auch immer.

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              • Wenn es eh unlogisch ist, weiß ich nicht, warum Palikuca überhaupt damit anfängt.
                Der einzige Zweck solcher Aussagen ist doch, nicht eingestehen zu müssen, die sportlichen Ziele zu verfehlen.
                Mir würde mein Chef sowas nicht durchgehen lassen, wenn ich mich am Ende des Jahres hinstelle und sage, ich habe nie gesagt, dass ich die Ziele erreichen muss.

                Du mußt dich nicht mit dem FCN und Leistungssport vergleichen, das hat soviel gemeinsam wie ein Elefant und Segelfliegen. 🙂 wirtschaftlich und sportliche Ziele sind nicht das gleiche, meine damit die gleiche Berechenbarkeit. Wenn deine (writschaftliche) Konkurrenz gut ist kannst du es trotzdem auch sein, wenn deine Konkurrenz sportlich gut ist steigen sie auf aber nicht du. Dieses „das eine schließt das andere dann aus“ gibt es ja nicht in der Wirtschaft.

                Worauf willst du denn hinaus, das wissen wir alles erst in ca. 1,5 Jahren ob und welche Ziele in dem 2 Jahres Plan erreicht werden, warum bekommst du jetzt denn schon so eine Panik?

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                Antwort
                • Woher diese Gelassenheit plötzlich kommt?Gut bei der trennung von sportlich und wirtschaftlich bleibt es zumindest konsequent

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                • Ich fand den Kader nie schlecht, sogar sehr interessant. Unter Canadi paßte aber nichts zusammen. Mein Eindruck ist, daß der Kader unter Jens Keller mehr und mehr seine Konturen entwickeln wird, worauf man nächste Saison aufbauen kann. Keller ist keiner der Volksreden schwingt sondern ein Praktiker, Palikuca bisweilen eckig ebenso ein Praktiker. Auch wenn man ihm die erste Trainerwahl ankreiden kann oder muß, er hat auch an vielen Stellen bewiesen, daß er erfolgreich handeln kann. Die Torwartkrise, außerhalb des Transferfensters einen vereinslosen Torwart gefunden, der sich gut integriert hat, leider jetzt verletzt ist. Die Winteraktivitäten rundum gelungen von Trainingslager bis Transfers oder vielmehr Leihen. Man weiß es beim Club zwar nie, aber ich glaube jetzt besteht eine echte Chance diesen Frustrations Mief der letzten 2 Jahren endlich mal wieder loszuwerden und wieder zuzulegen. Die Chance auf 3 gewonnene Spiele hintereinander, finde ich, sollte mal ganz neue Energien freisetzen..
                  Ich halte nichts von Fantasien, schwülstigen Philosophien, die sich aber nie auf dem Platz umsetzen lassen, sondern bevorzuge Schritt für Schritt viele kleine Ziele. Im Profifußball weiß man ja nie was in 2 Jahren passiert, daher ist mir der nächste Schritt immer der wichtigste und nicht ferne Ziele in X Jahren. Für mein Empfinden wird so herum ein Schuh daraus und nicht schön klingende Reden. Geb gerne zu ich finde Keller eine verdammt coole Socke.. mir gefällt an der momentanen Situation vieles.

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                • @juwe nur daß der Kader nächste Saison wieder neu zusammengestellt werden wird. Da nutzt es wenig, wenn jetzt Konturen entwickelt werden.
                  Womit will man das dann finanzieren? Mit dem Verkauf des Vereinsgeländes?

                  @optimist: nein Bornemann hatte nicht ebensoviel Geld zur Verfügung im Winter wie Palikuca im Sommer. Das hat man doch noch gar nicht gehabt zu dem Zeitpunkt. Oder glaubst du die DFL schießt die Summe schon mal vor?

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                • @juwe nur daß der Kader nächste Saison wieder neu zusammengestellt werden wird. Da nutzt es wenig, wenn jetzt Konturen entwickelt werden.
                  Womit will man das dann finanzieren? Mit dem Verkauf des Vereinsgeländes?

                  Du drehst alles negativ herum wenn es nur irgendwie geht oder? Ist doch toll sich von den Leuten trennen zu können, die sich nicht gezeigt haben und mitgeholfen haben kurz die man nicht braucht, siehe Ishak der wechselunwillig nur seinen Vertrag aussitzt. Hingegen die Leute, die man behalten will, mit denen redet man, da herrscht ja beidseitig auch gute Stimmung. Wo ist denn das Problem? Tägliches Business eines Fußballmanagers, völlig normal. Selbstverständlich baut man dann auf die Erkenntnisse aus der Saison auf. Schwierig wirds eher bei den Leihen nicht bei den Vertragsspielern. Aber so ist das für alle bei Leihen.

                  Bornemann mittlerweile wird einem bei dem Namen schon schlecht, weil es 0,0 irgendeine Rolle noch spielt für das hier und jetzt, aber für die ewig gestrigen hatte 5 Mio im Winter zur Verfügung, das wurde sogar in den Medien mehrfach publiziert! auch von ihm, natürlich hätte man dafür wenigstens eine Leihe im Winter zustande bringen müssen, der Mannschaft Erfahrung zuführen müssen im Abstiegskampf und nicht so eine Lachnummer wie mit Yvo aus Kasachstan. Wirklich gut, dass dieser ganze Mist vorbei ist und schon zurückliegt, endlich mal auf zu neuen Ufern. Ich glaube daß die Fachleute im Verein mehr von FInanzen verstehen als du, du mußt mit deinem Halbwissen da nicht immer alles in Frage stellen.

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                • Worauf willst du denn hinaus, das wissen wir alles erst in ca. 1,5 Jahren ob und welche Ziele in dem 2 Jahres Plan erreicht werden, warum bekommst du jetzt denn schon so eine Panik?

                  Frag mich nicht, sondern Hr. Palikuca, warum er jetzt schon von den Zielen für die nächste Saison abrückt.

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                • Die Verträge von Erras, Ishak, Kerk und Valentini laufen aus, Hack ist so gut wie sicher weg, Mavropanos ebenso, Heise wahrscheinlich auch, ob wir uns Frey leisten können/wollen wird man sehen. Und im nächsten Jahr laufen neun weitere Verträge aus.

                  Insofern wird im Sommer ein weiterer Umbruch bevorstehen, bei dem sich unter Umständen all jene, wegen denen es gerade wieder besser läuft, verabschieden werden. Geld steht dafür dann aber wohl deutlich weniger zur Verfügung als im letzten Jahr.

                  Die große Frage wird sein, ob man Dovedan und Medeiros sinnvoll in Kellers Spiel integrieren kann und wie Schleusener und Vura nach ihren Verletzungen wieder reinfinden. Auf dem Papier liest sich „Medeiros, Dovedan, Vura – Schleusener“ als Offensive für einen Zweitligisten alles andere als schlecht… aber halt nicht mit den bisher gezeigten Leistungen.

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                • Es ist doch normal, daß in einem 30 Mann Kader jedes Jahr Verträge auslaufen und nicht wenig. Wenn man von klassischen 3 Jahres Verträge ausgeht, sind das in jedem Jahr round about 10 Verträge die auslaufen als Mittelwert . Das ist das Geschäft des Spotvorstandes das zu lenken und Gespräche zu führen. Ob Hack tatsächlich weg ist, das kann sein, aber sehe ich nicht zwingend,wenn ein Spieler auch schlau ist und sich Beispiele in den Kopf ruft wie Teuchert, Löwen der ja auch schon wieder verliehen ist, Sabiri sogar Premier League aber so gut wie nie gespielt und Paderboarn wieder aufschlug, nicht alles was glänzt ist Gold, Geld gut und schön, aber seinen Marktwert steigert man nur, wenn man auch spielt. Erras, Valentini, Ishak und Kerk ich meine bei zwei von vieren können wir froh sein, daß die Verträge auslaufen, mit den anderen beiden kann man sicher ja reden, die haben sich auch nicht gerade ins Rampenlicht gespielt.
                  Also sehe da kein größeres Problem als Business as usal für einen Sportvorstand. Neue Verträge bieten neue Handlungsspielräume.

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    • Seit Paderborn Mitte November in Dortmund überraschend ein 3:3 erreicht haben, sind die auch auf einem richtig guten Weg.
      Damals 5 Punkte auf Platz 16, 6 Punkte auf Platz 15.
      Seitdem
      3 Siege, 3 Remis, 4 Niederlagen.

      Aktuell:
      1 Punkt auf Platz 16, 5 Punkte auf 15.

      Da ist die Messe noch nicht gelesen.

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      Antwort
    • Vorab; ich sehe es ähnlich wie du das spielerisch noch keine wirkliche Verbesserung zu sehen ist, aber da dies so ist, bin ich gerade froh über jeden Punkt, der uns von den Abstiegsplätzen entfernt. Vielleicht kommt es ja durch die Siege und dem damit verbundenen gestiegenen Selbstvertrauen sowie der defensiven Stabilität bald mal zu einer spielerischen Entwicklung; die Hoffnung stirbt zuletzt.

      Vor der Saison hätte ich eher Paderborn den Klassenerhalt zugetraut, auch wenn ich beide Mannschaften als Absteiger getippt hätte. Jetzt denke ich das es Union ähnlich geht wie Düsseldorf; also Abstieg im nächsten Jahr. Ich tippe das Paderborn absteigt und in der zweiten Liga einen Platz zwischen 4 und 6 ergattert.

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      Antwort
    • Spannende Frage. Es darf trefflich spekuliert werden und in 1 1/2 Jahren lesen wir dann nach, wer Recht hatte.

      Wir, soviel steht schon fest, hatten auf jeden Fall nicht recht, wir sind ja schon im ersten Jahr 1.Bundesliga komplett und peinlich untergegangen und standen also Folge jetzt sogar am Tor zu Liga 3. Der Ansatz war komplett falsch.

      Union sowieso, aber selbst Paderborn spielt einen Fußball der aller Ehren wert ist, egal wozu es am Ende reicht oder nicht, was wir nie taten in der 1. Liga . Das peinlichste und schlimmste Jahr 1. Liga aller Zeiten beim Club und wir haben uns bis jetzt noch nicht davon erholt.

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      Antwort
    • Dieser negative Flow aus dem einen Jahr Bundesliga hängt immer noch über dem Valznerweiher, es spricht ja für sich und Bände , daß wir letztes Wochenende zum ersten mal seit 2 Jahren! wieder zwei Spiele hintereinander gewonnen haben. Und dann war einzelnen aber die Taktik nicht Recht 🙂

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      Antwort
  • Tippe mal, dass Union das, was man im Grunde gar nicht schaffen könne, relativ souverän schafft. Und, ich glaube auch, dass dieser Wille, dieser Mut und diese Leidenschaft auch im kommenden Jahr Union über den Strich tragen kann. Habe noch nie gehört aus Köpenick, dass man eigentlich gar keine Chance habe und aus finanzieller Hinsicht ein so armer Außenseiter sei. Union macht einfach und macht das richtig gut.

    Tippe auch, dass Paderborn das Klassenziel knapp verfehlt. Achtbares Abschneiden, kein Gejammer, toller Kampf, aber es reicht einfach nicht. Ob man im nächsten Jahr in Liga zwei sogleich wieder oben angreifen kann, hängt wohl auch davon ab, ob Trainer Baumgart bleibt. Also eher nicht, da Baumgart schon auf dem einen oder anderen Zettel stehen dürfte.

    Beide Mannschaften werden jeweils wohl deutlich mehr Punkte holen als der Club im vergangenen Jahr. Auch Paderborn, das laut Medien mit einem noch einmal deutlich niedrigeren Etat das Abenteuer Bundesliga anging.

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    Antwort
    • wobei ich mir, so rein regional betrachtet, gerne aus der Ferne eine Relegation Paderborn – Armnia ansehen würde. 🙂

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  • Frage an die FCN Vereinsmitglieder: Gibt es keine Möglichkeit für das Frankderby Online Tickets zu kaufen? Geht das nur telefonisch?
    Die Informationen auf den FCN Websites drehen sich nur um die Termine, über welche Kanäle man die Tickets bestellen kann steht dort leider nicht.
    (Das alte Thema: Kein zeitgemäßes Ticketing … man oh man)

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    Antwort
    • Du kannst die natürlich online kaufen. Müsstest dich aber frei schalten lassen. Ich weiß nicht, wie schnell das geht. Alternativ könnte ich dir gern welche besorgen. Alexander gibt dir sicher meine mailadresse.
      Ich brauch dann deinen Namen und Geburtsdatum.

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      Antwort
    • Also sorry, aber ich weiß echt nicht, was es am Ticketing jetzt groß auszusetzen geben soll…
      Gerade hinsichtlich der Vertriebskanäle. Über alle Links, die irgendwas mit dem Ticketing zu tun hat, kommt man doch direkt in den Online-Ticketshop.
      Überhaupt ist im Jahr 2020 der Onlinevertrieb der mit großem Abstand wichtigste Vertriebskanal – dass der Vorverkauf auch dort startet, ist doch absolut selbstverständlich, muss man das noch extra dazu schreiben?

      Davon abgesehen, dass das eben durchaus gemacht wird – in der Übersicht der laufenden Vorverkäufe ( https://www.fcn.de/news/artikel/tickets-fuer-heimspiele-des-1-fcn-hier-laeuft-der-vorverkauf/ ) ist unten der Punkt „Tickets gibts hier“, der erste Punkt darunter: Online-Ticket-Shop (natürlich direkt verlinkt).

      Überhaupt, auf der Startseite der fcn-homepage gibt es zig Punkte fürs Kaufen von Tickets und alle führen mehr oder weniger direkt in den online-shop.
      Oben rechts wird die nächste anstehende Partie angezeigt, dort wird man zur Übersicht für Ticketkäufe geführt, über den Punkt „Tickets, Preise, VVK-Stellen…“ kommt man ganz einfach an alle Infos, in den Onlineshop, zur Übersicht der Vorverkäufe, in den online-shop, zur ticketbörse, zu preisübersichten usw.

      Dann hat man auf der Startseite die Leiste mit Links zu News, Club-TV, Termine, Pressespiegel, Fan-Shop und Tickets –> da kommt man direkt in den Online-Shop.

      Und scrollt man auf der Startseite noch weiter runter, hat man unten drei ganz große Schaltflächen, links „Tickets für Heimspiele“, rechts „Tickets für Auswärtsspiele“, man kommt jeweils zur Übersicht der laufenden Vorverkäufe und hat unten jeweils die Übersicht über die Vertriebskanäle – an erster Stelle natürlich jeweils der Link zum onlineshop.

      Und wer es ganz schnell haben will, für den gibt es in der Mitte zwischen den beiden oben genannten Schaltflächen sogar die Möglichkeit, direkt für die im freien Vorverkauf befindlichen Spiele das jeweilige Spiel auszuwählen, sich für jeden einzelnen Block beim Darüberfahren mit der Maus anzeigen zu lassen, wieviele Plätze in dem jeweiligen Block noch frei sind, kann diesen dort direkt auswählen und auf der nächsten sofort die Plätze im Block in seinen Warenkorb legen.

      Und jetzt muss ich schon mal fragen:
      Wieviel einfacher soll es denn noch gehen?

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      Antwort
      • Das ist mir alles bewusst, aber ohne die Freischaltung, die Beate60 erwähnt, nützt mir das alles für den online Vorverkauf nichts, weil die Spiele nicht angezeigt werden. Und von dieser Freischaltung steht nichts in den Informationen. Zeitgemäß bedeutet für mich, dass ich selbst die Info Mitglied zu sein im Onlineshop hinterlegen kann und nach Bestätigung der Daten die Vorverkaufsfristen nutzen.

        @Beate60: Danke für das Angebot, ich krieg das schon hin und kaufe dann über mein Konto. Danke für die Infos und das Angebot.

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        Antwort
        • Ich denke schon, daß das mit dem Freischalten kommuniziert wird. Hab es ja irgendwann vor Jahren auch schon gefunden.
          Und ist ja auch logisch: wie wollen die sonst sicherstellen, daß wirklich nur Mitglieder die Karten als Erste kaufen.
          Was mir mittlerweile sehr gefällt: erst kommen die Mitglieder, dann die Dauerkartenbesitzer, dann der freie Vorverkauf.

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          Antwort
          • Ich habe bezg. Freischaltung nichts gefunden. Ich glaube beim Anlegen des Kontos habe ich damals meine Mitgliedsnummer angegeben, im Bereich „Gruppen“ steht auch Mitglied 1.FCN, allerdings habe ich dennoch keinen Zugriff auf Tickets fürs Derby. Bin jetzt seit 35 Min in der Warteschleife der Hotline das einzige was da hot läuft ist mein Puls 😀

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            Antwort
        • Gut, das steht halt in den FAQs zur Mitgliedschaft, das könnte man sicherlich im Ticket-Bereich auch nochmal erwähnen.
          Aber deswegen gleich zu mosern, es gäbe kein zeitgemäßes Ticketing, ist schon a bissl arg übertrieben…

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          Antwort
          • Wenn es nicht möglich ist die Mitgliedschaft im Ticket- und Fanshop zu hinterlegen und deren Vorteile zu nutzen, dann nehme ich mir das Recht heraus darüber zu mosern und es zu kritisieren.
            Habe jetzt 45 Minuten vergeblich in der Warteschleife verbracht. So vergrault man Fans und Kunden.

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            Antwort
            • Wie gesagt – diesen EINEN Punkt kann man sicherlich verbessern, und klar ist es ärgerlich, dann so lange in der Warteschleife zu hängen.
              Das Ticketing in seiner Gesamtheit deswegen als nicht zeitgemäß zu bezeichnen, ist aber einfach übertrieben bzw. schlichtweg falsch.

              Wieviele Fälle wie deinen gibt es denn? Vermutlich 99,99% der Nutzer haben sich entweder schon längst freischalten lassen, wenn sie Mitglieder sind, oder sind einfach keine. Für die ist der Ticketkauf sehr einfach und unkompliziert.

              Klar, man kann auch im Ticketshop nochmal gesondert auf die Mitgliederthematik hinweisen, das würde sicherlich nicht schaden, oder die Möglichkeit schaffen, das selbst einzugeben.
              Es wurde aber halt auch damals, als die Mitgliedervorteile beim Ticketverkauf (und auch Online-Fanshop, da gab es früher den Mitgliederrabatt ja auch noch nicht) eingeführt wurden, erklärt, was zu tun ist. Und für Neu-Mitglieder ist es halt in den FAQs zur Mitgliedschaft erläutert.

              Daher finde ich so ein Fundamentalkritik eben einfach nicht gerechtfertigt, das entspricht einfach mal wieder nur viel zu hohem Anspruchsdenken, dass immer alles genau dann so funktionieren muss wie man sich das vorstellt.

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  • Ich hab seinerzeit die Nummer auf dem Mitgliedsausweis angerufen und das Problem geschildert daß mein „Mitgliedsstatus“ noch nicht bei meinem Eventim-Konto hinterlegt war und das konnte innerhalb einer Stunde geändert werden.

    Nur mal nebenbei, ich hab gerade mal reingeguggt, wer nicht ganz bestimmt Plätze fürs Derby möchte, die Südkurve ist noch nicht einmal für den Verkauf freigeschaltet und auf der Gegengerade herrscht gähnende Leere.

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    • Was gähnende Leereauf der Gegengerade!?
      Stimmt schon, Gähnen tu ich auf meinem DK-Platz sicherlich auch mal, aber meistens komm ich schon befüllt ins Stadion und nicht leer!
      qed

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  • Köllner, Bornemann, Bornemann, Köllner, Borneköll, Köllnermann, und kein Ende.

    Die Verdienste der beiden in der Aufstiegssaion sind unbestritten. Punkt.
    In Liga eins waren beide indes blutige Anfänger.
    Kein Vorwurf. Nur eine Tatsache.

    In Liga eins experimentierte (rotierte) Köllner viel zu lange, auf Kosten der Eingespieltheit.
    Hinzu kam, ich zitiere @Optimist:
    „Die Erfahrung hat doch gezeigt, dass die Philosophie von Köllner in der ersten Liga nicht funktioniert. Dazu fehlt uns einfach die Klasse. Und Tatsache ist auch, dass wir auf Sicht diese Klasse, die wir dafür benötigen würden, nicht bekommen können.“

    Bornemann ließ Köllner machen, redete schwache Leistungen schön, hat immer auf die begrenzten finanziellen Mittel verwiesen. Sowas taugt nicht wirklich als Motivation, sondern eher als Alibi.
    Somit stand auch Vorstand Bornemann halsstarrig hinter der krachend gescheiterten Spielidee.
    Am Transfermarkt zeigte sich Bornemann zudem ideenlos.

    Aber nochmal: Beide sind die Väter unseres letzten Aufstiegs.
    Und Bornemann trug zur finanziellen Konsolidierung bei.
    Vor allem, indem er Köllner zum Cheftrainer machte und eigene personelle Ressourcen nutzte.
    Das war mutig und nach dem Flop mit Alois Schwartz richtig.
    Der aufgeweckte, redselige, auch mitreißende Köllner war der Anti-Alois.
    Wenngleich Schwartz durchaus ein Sympathicus ist, hat halt nicht gepasst.

    Ein „kontrollierter einkalkulierter Abstieg“ wäre nur dann möglich gewesen,
    wenn Bornemann und Köllner nicht so krachend gescheitert wären in Liga eins.
    Nicht nur punktemäßig, sondern auch, was die Spielidee anbelangt.
    Ich glaube, dass wir auch mit Bornemann und Köllner jetzt nicht viel besser dastehen würden.
    Zumal beide für die schwache Vorsaison verantwortlich sind, was viel Vertrauen kostete.
    „Dieser negative Flow aus dem einen Jahr Bundesliga hängt immer noch über dem Valznerweiher.“ (@Juwe)

    Bornemanns Nachfolger ist Palikuca.
    Weil Palikuca wohl in Düsseldorf bewiesen hat, dass er den Transfermarkt ordentlich bearbeiten kann.
    Was wir uns alle ja schon gewünscht hätten in der Ilicevic-Transferperiode.
    Auch ein Wechsel der Spielidee vom Ballbesitz zum Umschalten ist so verkehrt nicht.
    Wenn man eine Mannschaft wetterfester machen will bei einem etwaigen Wiederaufstieg.
    Auch die DSC Arminia Bielefeld mags gerne reaktiv, siehe Auswärtstabelle.
    Der HSV und der VfB können Dominanz ausüben, weil sie es bezahlen können.

    Canadi jedoch war, puh, wie soll man sagen, ein heftiger Fehlgriff eben.
    Und: Was die Außendarstellung anbelangt, wirkt Palikuca aus meiner Sicht tapsig.
    Ich interpretiere es auch so, dass er das 2-Jahresziel kassiert hat.
    „Wenn man ein Ziel ausgibt, muss man sich daran messen lassen.“ (@SCRamjet)
    Dass der Kader viel zu groß ist, was ja auch Geld kostet, gilt es ebenfalls zu kritisieren.
    Die Transferbilanz von Palikuca ist meiner Meinung nach erst am Saisonende zu bewerten.
    Zumal mit Mavropanos und Heise zwei frische, vielsprechene Kräfte dazukamen.
    Gut finde ich, dass er im NLZ die Band wieder zusammenbringt, mit Wiesinger, Galasek, Wolf, Frey, etc.
    Nicht gut finde ich, dass geplant war, ihm eine Art Sportdirektor (wie auch immer) zur Seite zu stellen.
    Palikuca selbst hat ja auch Peter Herrmann damals ins Gespräch gebracht.
    Daraus wurde (erwartungsgemäß) nichts und (leider) wurde das dann auch gar nicht mehr thematisiert.
    Fraglich auch, ob es so einen großen „Staff“ mit vielen „Indianern“ wie derzeit überhaupt braucht.
    Ein weiterer „Häuptling“ wäre wünschenswert.

    Jens Keller macht bisher aus meiner Sicht einen guten Job.
    Er scheint den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft gestärkt zu haben.
    Die Defensive wurde nach bisherigen Erkenntnissen stabilisiert.
    Mit Nürnberger auf der Sechs könnte Keller aus der Not eine Tugend machen.
    Unsere Mannschaft gewinnt hoffentlich weiterhin Stück für Stück an Sicherheit.
    Das Spielerische kommt von alleine, bin ich mir sicher.

    Jürgen Klinsmann hat in wenigen Wochen für fast 80 Mio. Euro eingekauft,
    bezeichnete die Aufgabe bei Hertha allerdings als „Himmelfahrtskommando“.
    Ein Witzbold, der Klinsi. Vor allem Jens Keller dürfte darüber schmunzeln.

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    • @fränki
      Gute Zusammenfassung, die auf mich einen sehr unaufgeregten, realistischen Rückblick darstellt.

      Jürgen Klinsmann hat in wenigen Wochen für fast 80 Mio. Euro eingekauft,
      bezeichnete die Aufgabe bei Hertha allerdings als „Himmelfahrtskommando“.
      Ein Witzbold, der Klinsi. Vor allem Jens Keller dürfte darüber schmunzeln.

      Klinsi „Er hat das englische Modell, wo ein Trainer alles entscheidet, im Kopf“ hat er wohl gar nicht bemerkt, daß er in der Bundesliga angeheuert hat?
      Bei unserem Trainerverschleiß wäre es lustig geworden, wenn jeder einzelne danach private Facebook Pressekonferenzen gegeben hätte. Er wirkt schon ein wenig wie von einem anderen Planeten.

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  • Warum zum Donnerwetter ist der Freitagsspieltermin jetzt auf 17:30 Uhr vorgerückt!?

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  • Oder zeigt mir die Kickerwebseite die aktuelle Ortszeit von Gran Canaria als Spielbeginn an?

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  • Beate60: „@optimist: nein Bornemann hatte nicht ebensoviel Geld zur Verfügung im Winter wie Palikuca im Sommer. Das hat man doch noch gar nicht gehabt zu dem Zeitpunkt. Oder glaubst du die DFL schießt die Summe schon mal vor?“

    Irgendwie hat Juwe deine Frage schon für mich beantwortet, wenngleich ich mich einer angemesseneren Tonalität bedienen würde:
    „Bornemann […] hatte 5 Mio im Winter zur Verfügung, das wurde sogar in den Medien mehrfach publiziert! auch von ihm, natürlich hätte man dafür wenigstens eine Leihe im Winter zustande bringen müssen, der Mannschaft Erfahrung zuführen müssen im Abstiegskampf und nicht so eine Lachnummer wie mit Yvo aus Kasachstan.“

    Ob das jetzt 5 Mio oder nur 3 Mio waren ist im Grunde nicht so wichtig, man sieht ja, was man sogar mit weniger Geld leihen kann (Heise, Dinos). Ich denke damit wäre deine Frage hinreichend beantwortet… 😉

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    • Was genau kosten denn Heise und Mavrapoulos,, weißt du das so genau?
      Und wo bitte wurde jemals so eine Summe von Bornemann explizit genannt?

      Heißt für dich „selbst wenn es wären“ „es sind“?

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      • Oder nochmal anders gefragt: laut TRansfermarkt .de gab Palikuca im Sommer 7,45 Mio aus, nahm aber durch Verkäufe 11,23 Mio ein. Ich seh jetzt nicht wirklich daraus abgeleitet, daß Bornemann im Winter 5 Mio zur Verfügung hätte haben können. Es sei denn, er hätte eben schon im Winter Löwen verkauft. Wäre rückblickend vielleicht nicht wirklich so ein großer Verlust gewesen, weil der oft wenig Leistung gebracht hat. Aber wäre das dann nicht erst mal als Schwächung des Kaders bewertet worden?

        Andererseits frag ich mich schon, ob die Ablösesummen von 5,6Mio für Dovedan, Medeiros und Cerin einen jetzt wirklich so überzeugen können müßten?
        Bei Hack hat Hoffenheim noch die Hand drauf. Die schenken uns den sicher nicht.

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        • @beate60

          Zu Hack:
          Laut Medienberichten soll Hoffenheim eine Rückkaufoption in Höhe von 3 Mio. Euro haben. Wir müssen wohl auch davon ausgehen, dass Hoffenheim diese Option zieht. Würde dann für den 1. FC Nürnberg einen Transfergewinn von 2,5 Mio. Euro machen, da Robin laut Medienberichten für 0,5 Mio. zu uns gewechselt sei. Neu-U21-Nationalspieler Robin Hack ist meiner Meinung nach ein mutmachendes Beispiel, dass Palikuca mit seinem Scouting-Team durchaus Gewinn bringend und ideenreich am Transfermarkt agieren kann. Ideenreicher als manch anderer.

          Dass insbesondere Dovedan und Medeiros (war allerdings lange verletzt) bislang, auch vor dem Hintergrund der Ablösesummen, nicht überzeugt haben, da bin ich vollkommen Deiner Meinung. Da muss wesentlich mehr kommen. Bin auch gespannt, inwieweit Jens Keller dieses brachliegende Potenzial bergen kann.

          Generell macht es meiner Meinung nach wenig Sinn, jetzt schon eine Transferbilanz zu ziehen. Beispiel Sorg, der in den letzten beiden Begegnungen mit einer starken Zweikampfquote glänzte, in der Vorrunde aber ein großer Unsicherheitsfaktor war. Auch beim jungen Handwerker sind Entwicklungsschritte zu sehen. Geis kommt womöglich besser zur Entfaltung, falls Nürnberger auf Dauer das passende Puzzleteil im defensiven Mittelfeld ist. Sörenson kann seine Qualitäten ausspielen, im Tandem mit dem in der Vorrunde verletzten Margreitter und mit Neuzugang Mavropanos. Apropos Mavropanos. Auch er muss, Gleiches gilt zudem natürlich für Philip Heise, berücksichtigt werden in der Transferbilanz.

          Schon jetzt eine Transferbilanz zu ziehen, macht aus meiner Sicht keinerlei Sinn. Keller ist so lange noch nicht da, Canadi so lange noch nicht weg.

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      • @beate
        ich weiß natürlich nicht genau, wieviel Geld Bornemann zur Verfügung gestellt bekommen hat, ich bin ja kein Insider. Mir sind die 3 Mio erinnerlich, wenn Juwe meint, sogar 5 Mio, fehlen mir dafür die Belege. Deshalb gehe ich vorsichtig von 3 Mio aus, was ja wohl auch allgemein anerkannt ist.

        Was Heise und Mavropanos kosten, weiß natürlich auch keiner, aber für eine jeweils halbjährige Leihe wird das sicher jeweils deutlich unter 1 Mio liegen.

        Es geht mir auch nicht darum, irgendetwas genau wissen zu müssen, aber es kann doch wohl als Beispiel dienen, was möglich gewesen sein könnte. Wenn man abwägt, dass vor einem Jahr trotz angeblichen Bemühens nichts gefunden wurde und dieses Jahr unter praktisch gleichen Voraussetzungen (Winterpause) 2 Hochkaräter verpflichtet werden konnten, die unter der Kategorie „hilft sofort“ einzuordnen sind, dann ergibt sich die Bewertung von selbst.

        Ich will auch keine Transferbilanz diskutieren, weil jetzt einfach nicht der Zeitpunkt dafür ist. Für mich kommt es nur darauf an, dass ich die These aufgestellt habe, dass das „Nichthandeln“ Bornemanns letzten Winter ein komplettes Versagen ist (das anschließend schöngeredet wurde) und nicht etwa gewolltes Kalkül nach dem Motto „bringt ja eh nichts, also wozu Geld ausgeben“. Für mich hat Palikuca diesen Winter bewiesen, dass nicht das mangelnde Angebot das Problem ist, sondern das mangelhafte Suchen, die ungenügende Vernetzung Bornemanns.

        Und wenn allen Ernstes ein „bringt ja eh nichts, also wozu Geld ausgeben“ Handlungsgrundlage sein sollte, dann ist derjenige im falschen Beruf, dann hätte man sich die Verpflichtungen vor der Bundesligasaison auch sparen können. Bringt ja nichts, wir haben ja eh keine Chance. Zumal ja im Winter ja wirklich noch alles drin war, tabellarisch.

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  • @xxandl
    Deiner Aufzählung der wahrscheinlichen Abgänge konnte ich bis auf einen Namen gut nachvollziehen. Wieso glaubst du, dass Hack im Sommer weg ist?

    Ansonsten liegt bei einer unterstellen durchschnittlichen Vertragsdauer von 3 Jahren bei einer Kadergröße von 27 Spielern die mögliche Fluktuation bei 9 Akteuren.

    Die Fragen sind hier: Wen kann ich überzeugen zu bleiben, bei wem soll ich das vielleicht gar nicht und bei wem ist es aussichtslos?

    Dieses Jahr scheint es so zu sein, dass man Chancen auf Verlängerung bei den Fragezeichen (Kerk, Ishak, Erras, usw.) aber keine bei den Ausrufezeichen (Frey, Mavropanos, usw.) hat.

    Ich bleibe bei der Einschätzung dieser Spielzeit als Übergangssaison.

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    • Dieses Jahr scheint es so zu sein, dass man Chancen auf Verlängerung bei den Fragezeichen (Kerk, Ishak, Erras, usw.) aber keine bei den Ausrufezeichen (Frey, Mavropanos, usw.) hat.

      Ich bleibe bei der Einschätzung dieser Spielzeit als Übergangssaison.

      Aber es geht ja gerade darum, dass sich die Mannschaft einspielen und entwickeln kann, dann bringt es mir aber nichts, wenn man nur die Ergänzungsspieler, bei denen man eine Vertragsverlängerung von Vereinsseite her als fraglich betrachten muss, halten kann, aber nicht die Leistungsträger.

      Dann ist die Übergangssaison ziemlich verschenkt.

      Ganz besonders, was die jetzt mühevoll stabilisierte Defensive betrifft, die ja auch allgemein als Grundlage für den Erfolg betrachtet wird. Mit Heise und Mavropanos ist voraussichtlich die halbe Viererkette im Sommer weg, mit Margreitter kann man nicht mehr verlässlich planen… sind wir also wieder bei Handwerker und Sörensen – können die sich groß weiterentwickeln, wenn sie jetzt nicht spielen?

      Die Offensive hängt v.a. an Frey und Hack, dass man nächste Saison noch auf beide bauen kann, ist auch nicht gerade sicher. Ob man von Medeiros, Dovedan, Zrelak und Co. nächste Saison mehr erwarten kann, ist auch die Frage…

      Diese Saison als Übergangssaison zu bestreiten, die Möglichkeit hat man sich ziemlich frühzeitig verbaut. Jetzt gehts nur noch darum, die Saison möglichst vernünftig zu Ende zu spielen, möglichst weiterhin so wie jetzt einen Vorsprung von mehr als drei Punkten auf den Relegationsplatz zu halten und im Sommer gehts dann wieder ziemlich bei null los.

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      • Es geht jede Saison bei Null los für jede Mannschaft. Auslaufende Verträge bieten auch Handlungsspielräume. Für die 2. Liga gehört Margreitter mit 31 sicher noch nicht zum alten Eisen, wie kommt man darauf? Die mühevoll stabilisierte Defensive hat auch viel mit dem Trainer zu tun und der bleibt ja auch. Vor der nächsten Saison hat er eine komplette Vorbereitung und wird ja für die neue Saison in die Kaderentwicklung involviert sein, was er logischerweise nicht konnte als er neu kam. Hat sich doch in der Winterpause schon gezeigt, daß Palikuca und Keller zusammen gute Leute holen. Warum immer nur negativ denken obwohl man die internen Prozesse gar nicht kennt? Jetzt haben wir auch erstmal eine andere Aufgabe vor der Brust. Dann die Frage warum man Sörensen nicht einsetzt der uns nächste Saison bleibt?? .. weil es ein Prinzip ist daß natürlich die besten spielen und wir erstmal die Aufgabe diese Saison erledigen müssen und nicht die von nächster Saison.

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        • Nein, es geht eben nicht jede Saison bei Null los für jede Mannschaft, frag mal in Bielefeld nach, warum die an der Tabellenspitze stehen.
          Warum muss man sich denn ständig die Argumente vom Großen Umbruch anhören, der Zeit benötigt usw., wenn es eh für alle null los gehen würde?

          Übergangssaison, Kaderentwicklung usw., das macht nur Sinn, wenn man die Entwicklungen dann auch bei sich behalten kann, aber nicht, wenn man die Spieler für andere weiterentwickelt, bzw. wenn man die Vorteile des eingespielten Kaders auch behalten kann.

          Und die Erfahrung eines Margreitters bringt einem nur was, wenn er auch aufm Platz steht. Aber nciht, wenn er im Reha-Zentrum hockt, was diese Saison leider bereits die Hälfte der Pflichtspiele der Fall war. Es ist halt auch nicht jeder ein Schnatterer oder Klos oder Simons, das Gros der Profifußballer baut körperlich ab 30 halt stark ab und Margreitter gehört leider zu diesen und nicht zu der kleinen Menge, die auch in hohem Fußballeralter noch topfit sind. Aufgrund von seiner Verletzungsanfälligkeit kann man ihm einfach nicht verlässlich planen. Ist nicht schön, ist aber halt die Realität.

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          • Mit Übergangssaison meine ich:

            Es ist eine verschenkte Saison in Sachen Entwicklung.
            Der 2-Jahresaufstiegsplan ist Geschichte bzw. nach hinten verlegt.

            Im Winter wurde gut verstärkt, man hat zwei Abwehrecken verpflichtet, die sofort helfend wirken, um die Klasse zu halten.
            Diese Mission geht scheinbar auf.

            Da schaut man bei der Leihe nicht auf: Kann ich die länger halten, vielleicht…? Geht nicht. Sonst kämen die nicht. Und wir wären nicht in einer (verschenkten) Übergangssaison, sondern möglicherweise auf dem Weg Richtung Würzburg, Kaiserlautern oder 1860.

            Je schneller der Klassenerhalt klar ist, umso schneller kann man die Gespräche mit Verstärkungen verbindlicher führen.

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  • Wer Margreitter mit 31 ins Altenteil verortet, sollte sich die Rollen von Klos bei Bielefeld, Schnatterer bei Heidenheim uva. ansehen. In jeder Mannschaft braucht es auch Erfahrung.

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  • Wie kann Keller zur Hölle ausgerechnet Kerk bringen? Das ist eine Unverschämtheit wie der sich überlaufen lässt.

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